Das Image. Image-Verarbeitung und Wiederherstellungsverfahren Sicherheit für Ihre Unternehmensdaten

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1 Das Image Image-Verarbeitung und Wiederherstellungsverfahren Sicherheit für Ihre Unternehmensdaten Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages 1/8 Rev.-Nr.: V

2 Das Image Image-Verarbeitung und Wiederherstellungsverfahren Erstinstallation einer Workstation ( ohne Image-Einsatz ) Das Festplatten-Image Image - Handling Wiederanlaufverfahren mit einem Image ( Single-Workstation ) Sicherungsstrategie Backup- und / oder Imageverfahren Backup-Sicherung Wiederanlaufverfahren ( für Workstations in lokalen Netzen ) Imageverwaltung in einem Netzwerk ( Boot-Attribute ) Funktionsumfang einer Image-Software Funktionsschwerpunkte Bootfähigkeit Backup- und Restore -Funktionen Minimale Hardwareausstattung 2/8 Rev.-Nr.: V

3 Das Image Image-Verarbeitung und Wiederherstellungsverfahren Die Einrichtung eines neuen PCs, Laptops oder sogar Server-Systems mit umfangreicher Anwendersoftware, einem Datenbank-System, Betriebssystem, Treibern und User-Profilen ist eine sehr zeitaufwendige und somit kostenintensive Investition. Wird die Hard- oder Software einer eingerichteten Workstation einmal beschädigt und somit unbrauchbar, muss in den meisten Fällen eine Neuinstallation der Workstation (PC) vorgenommen werden. Image-Programme sind ein ideales Werkzeug, um Workstations oder Serversysteme in kürzester Zeit wieder einsatzfähig zu bekommen. Erstinstallation einer Workstation Erstinstallation und Konfiguration einer Workstation ohne Image-Software Wiederherstellung einer Workstation mit einem konfigurierten Image-Programm Bild 1 Bild2 Der dargestellte Installationsprozess kann 1 oder 2 Tage in Anspruch nehmen. Die Rückübertragung des angefertigten Image benötigt ca. 30 Min. 3/8 Rev.-Nr.: V

4 Das Festplatten-Image Ein Festplatten-Image ist die Erstellung einer genauen Kopie der neu eingerichteten Workstation oder eines Server-Systems - nach der System-Konfiguration und vor Inbetriebnahme - mittels eines handelsüblichen, boot-fähigen Image-Programms. Grundsätzlich sollte ein Image nur das für diesen Rechner konfigurierte Betriebs-System, alle Anwenderprogramme sowie Benutzer- und Systemeinstellungen enthalten. Die variablen Anwenderdaten werden z. B. zyklisch auf separate Datenträger gesichert. Bei der Organisationsform separater Sicherungsprozesse ist es überlegenswert, eine Workstation- Platte mit mehreren Partitionen einzurichten. z. B. Belegung der Partition a: Betriebssystem, Anwender-Software, Treiber, Client-Profile usw. Belegung der Partition b: Anwenderdaten mit allen variablen Informationsarten usw. Bild 3 IT-Komponenten zum Erstellen eines Images Image-Handling Die gängigste heute auf dem Markt befindliche Image-Software ist in den meisten Ausführungen menügeführt aufbereitet. Es sind keine Kenntnisse einer Skriptprogrammierung mehr nötig. (Imageerstellungen in komplexen IT-Netzwerken werden von Administratoren aber gerne über Skriptsprachen gelöst. Skripte ermöglichen es, eine individuellere Vorgehensweise und Verwaltung zu konfigurieren). Alle relevanten Image-Prozeduren werden u. a. über eine Abfragetechnik ( Menüpunkte ) bearbeitet, so dass hier in einem begrenzten Umfang individuell konfigurierbare Imageprozeduren generiert werden können. Beispiele einiger Menüpunkte: - Soll ein komplettes Image der Platte erstellt werden oder nur eine bestimmte Partition oder Datei? - Auf welchen Datenträger soll das Image geschrieben werden? - Auf welchem Server (IP-Adresse), in welcher Datei, in welchen Zyklen soll das Image erstellt und abgelegt werden? usw. Durch Eingabe aller benötigten Image-Parameter wird das Image der Workstation erstellt und auf einen Datenträger abgelegt. In der Regel wird bei zu sichernden Single-Systemen (Systeme, die nicht in ein Netzwerk eingebunden sind) das Image auf eine bootfähige DVD oder CD gebrannt. Der bootfähige Sektor kann auch auf eine separate CD /DVD / oder Disk gespeichert und zum Systemstart der Workstation benutzt werden. Bild 4 Anfertigen eines Systemimage 4/8 Rev.-Nr.: V

5 Das Erzeugen eines Images inklusive dem Brennen einer CD /DVD kann, je nach gewünschtem Komprimierungsfaktor, von ca. 30 Min. bis 60 Min. dauern. Solange die gesicherte Workstation nicht verändert wird (Hardware- /Softwareveränderung) behält das erstellte Image seine Gültigkeit. Wird die Hardware der Workstation verändert (z. B. neue Treiber installiert) oder kommt eine neue Software zur Anwendung, muss ein neues Image erstellt werden. Das erzeugte Image ist grundsätzlich nur für diesen Rechner wieder verwertbar, es sei denn, ein neuer Rechner hätte die gleichen Ausstattungsmerkmale. (Modell, Type, Prozessor, E/A-Einheiten, Plattensystem usw.) Bei einem Netzwerkbetrieb ist eine eindeutige Zuordnung (Identifikationsschlüssel) der Workstation zu seinem Image zwingend erforderlich. In einem statisch verwalteten IP-Netzwerk kann z. B. die IP-Adresse als Identifikationsmerkmal in Verbindung mit der Seriennummer der Workstation genutzt werden. Diese Merkmale sind aber bei Einsatz eines DHCP-Servers, in einem dynamisch verwalteten Netzwerk, nicht anwendbar. Wiederanlaufverfahren für eine Workstation mit einem Image Bild 5 Systemimage Nach Instandsetzung der Hardware (z. B. nach einem Plattenfehler) steht die Platte nun unformatiert zur Verfügung. Die Workstation wird jetzt in einen Zustand versetzt, in dem es möglich ist, z. B. von einer Diskette, CD, DVD oder externem Plattenlaufwerk zu starten. Über das BIOS des Rechners wird die Startsequenz von der standardmäßigen Plattenzuordnung auf das Medium Disk, CD / DVD oder externe Platte gewechselt. Durch z. B. das Starten der Boot-Disk wird eine Grundkonfiguration des Rechners geladen. Das vorher erstellte Image wird z. B. in das jetzt erkannte CD-Laufwerk eingelegt und gestartet. Die Wiederherstellungsprozedur des Images läuft automatisch ab, der Rechner bootet nach der Übertragung neu und steht dem Anwender mit allen Funktionen wieder zur Verfügung. (Alle Einzelschritte einer Erstinstallation - wie in Bild 1 dargestellt - haben sich erübrigt) Bild 6 Boot-Möglichkeiten Die Workstation ist jetzt wieder mit dem ursprünglichen Betriebssystem, Programmen, E/A-Einheiten usw. hergestellt. Im Anschluss können nun die Anwenderdatenbestände auf die neu eingerichtete Platte der Workstation geladen werden. 5/8 Rev.-Nr.: V

6 Sicherungsstrategie Image- und / oder Backup-Verfahren Imageerstellung (Vollsicherung) Bei einer kompletten Imagesicherung wird ein genaues Abbild des Rechners erstellt. Die Imagesicherung wird in einem Arbeitsgang erstellt und unter einem Dateinamen gespeichert. (Systemdateien + Programme + Anwender-Daten) Nachteil: Diese kompakte Form der Sicherung muss bei jeder Veränderung des Rechners durchgeführt werden. (Es werden z. B. auch Systemdateien mit gesichert, obwohl nur Anwenderdaten geändert wurden) Sehr zeitaufwendig und speicherplatzintensiv. Es kann immer nur ein komplettes Image wiederhergestellt werden. Rückübertragung von Einzeldateien ist generell nicht möglich. Vorteil: Sehr schnelle und vollständige Rücksicherung in einem Arbeitsgang. Schnelle Verfügbarkeit der Workstation. Bild 7 Vollsicherung auf einen Datenträger Komplettsicherung Externes Plattenlaufwerk Backup-Sicherung Alle gängigen Image Programme bieten aber auch ein separates Backup -Verfahren an. Über die Imagesicherung werden hier die Systemdateien + Programme nur einmal separat gesichert. (Bootfähiger Datenträger, überwiegend wird eine CD / DVD erstellt. Im Netzwerkbetrieb kann das der Image-Server übernehmen) Die täglich veränderten Anwender-Daten werden über eine Backupsicherung auf ein externes Band oder eine externe Platte gesichert. Hier bietet sich eine differentielle oder inkrementelle Sicherungsform an. Es werden nur veränderte Datenbestände gesichert. Diese Form der Sicherung sollte über Planungsassistenten organisiert werden. Planungsassistenten sind in den meisten Fällen Bestandteil einer Image-Software Vorteil: Die Systemdateien und Programme werden in der Regel nur einmal gesichert. Täglich gesichert werden hingegen Anwender-Daten, Dateien, Ordner, Datenbanksätze. In der Regel finden nur kurze Sicherungsläufe statt. Es kann jeder Ordner, Datei oder Datensatz einzeln wieder rückübertragen werden. Nachteil: Eine Rücksicherung der Anwenderdaten kann nur von der letzten Komplettsicherung aus erfolgen. Eine Komplettsicherung der Anwender-Daten sollte aus diesem Grund mindestens einmal die Woche gestartet werden. Es ist eine sichere aber zeitaufwendige Übertragungsprozedur. Bild 8 Backupsicherung mit bootfähiger Starter-CD und getrennter Datensicherung über ein externes Plattenlaufwerk 6/8 Rev.-Nr.: V

7 Wiederanlaufverfahren in einem Netzwerk In einem Netzwerkbetrieb kann z. B. die Erstellung und Verwaltung von Images über so genannte Image-Server organisiert werden. Der Image-Server dient der Aufnahme remote übertragener Images von im Netz arbeitenden Workstations sowie der Inbetriebnahme defekter und wieder instand gesetzter Rechner. Um instand gesetzte Workstations (PCs) wieder ins Netzwerk zu integrieren, gibt es unterschiedliche Methoden und Verfahren. Hier ein Verfahren, das mit geringem Aufwand und sehr einfachen Tools Systeme (PCs) wieder in ein Netzwerk integriert. Die schon mehrfach erwähnte Boot-Diskette (CD / DVD) wurde jetzt für eine Netzwerk-Installation so aufbereitet, dass der Rechner sich mit einer temporär zugeordneten IP-Adresse im Netzwerk -seiner ursprünglichen Domäne- anmelden kann und vom Domäncontroller nicht abgewiesen wird (z. B. muss u. a. die SigID des Rechners vom Boot-Programm neu gesetzt sein). Durch diese Art des Login-Verfahrens, ausgehend von der Workstation zum Image-Server*, kann per Remoteanweisung (Konsole) oder per Skriptgenerierung (Bestandteil der Boot-Disk / CD / DVD) die Imageübertragung zur Workstation ausgelöst werden. Nach erfolgreicher Image-Installation startet die Workstation neu und meldet sich u. a. mit der ursprünglich zugewiesenen IP-Adresse und voller Funktionsfähigkeit wieder im Netzwerk an. Die Verbindung zum Datenserver, auf dem die variablen Datenbestände abgelegt werden, steht nach Rückübertragung des System-Images (Systemdateien + Programme) wieder zur Verfügung. Die Datenbestände des Datenservers werden z. B. täglich auf im Netzwerk befindliche Archivsysteme gesichert. Vorteil: Sehr schnelle Systemverfügbarkeit Datenrückübertragung nicht erforderlich. Die Plattenbestände der Daten-Server stehen durch individuelle Programm-Zuweisung (User-Profilverwaltung) sofort wieder zur Verfügung. Bild 9 Imageverwaltung in einem Netzwerk (*Der Image-Server verwaltet die Images von allen Workstations seines Netzwerkes beziehungsweise seiner Domäne) Boot-Attribute Einige Bestandteile der Boot-Attribute - Identifikations-Schlüssel der Workstation (IP-Adresse) - Workstation-Name - SigID - Domän-ID - Login -Verfahren zum Image-Server - Übertragungsanweisung für das benötigte Image - Plausibilitätsprüfung (IP-Abgleich) Die Wiederherstellung einer Workstation - in Ihren Ursprungszustand - dauert in einem Netzwerkbetrieb bei Einsatz des Image-Verfahrens < 30 Min. 7/8 Rev.-Nr.: V

8 Programm - Mindestanforderungen: Funktions-Schwerpunkte Automatischer Installationsstart der Image-Software Drag & Drop Funktion Menügeführter Aufbau Integrierte Boot-Funktionen Netzwerkfähig Frei definierbare Zieladresse (Ablage) Frei definierbare Org. Schlüssel Integrierte Brennfunktion Sichern von geschützten Daten Einzelne Datenrückübertragung ( DLL s) Partitions-Sicherung Kompl. Plattensicherung Plattendefrakmentierungstool Begrenzung der Plattengröße Explorerverwaltung Zeitgesteuertes Image Zyklisches Image Differenzielles Image Backupmöglichkeit im laufend. Betrieb Hardwareneutrales Wiederherstellen. Netzwerkkartenunabhängig. Bearbeitbare SigID. Hardwareentfernung (Deinstallation). Raid-Unterstützung Datenbank-, Exchange-, SQL-Unterstützung Remote -Verwaltung Verwaltungstools für eine Assistenzfunktion Boot-Hardware für die Schnittstellen DISK CD-ROM DVD USB Netzwerk-Karte Ausstattung der Hardware Prozessor Pentium 300 Plattenformat FAT16/32/NTFS Netzwerkkarte 10/100 Mbit Betriebssystem W2000/XP/Vista Bewertungs-Schwerpunkte Funktionsumfang / Menüverwaltung Bedienung Integrierter Planungsassistent Backup-/ Restore-Funktion Starterfunktionalität (Bootfähigkeit) Übersichtlichkeit Hilfefunktionen 8/8 Rev.-Nr.: V

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