Evangelische Kirche. in Deutschland. Kirchenmitgliederzahlen Stand

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1 Evangelische Kirche in Deutschland Kirchenmitgliederzahlen Stand Februar 2014

2 Allgemeine Bemerkungen zu allen Tabellen Wenn in den einzelnen Tabellenfeldern keine Zahlen eingetragen sind, so bedeutet: - = nichts vorhanden 0 = mehr als nichts, aber weniger als die Hälfte der kleinsten Einheit, die in der Tabelle zur Darstellung gebracht werden kann. = Zahlenwert unbekannt x = Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll bzw. Fragestellung trifft nicht zu. Außerdem bedeutet die Kennzeichnung einer Zahl mit r = berichtigte Zahl. Abweichungen in den Summen bei absoluten Zahlen und Prozentziffern (das Additionsergebnis ergibt nicht genau die Summe bzw. nicht genau 100 %) entstehen durch das Auf- und Abrunden der einzelnen Zahlen bzw. Prozentziffern. sdaten: Statistisches Bundesamt, Berechnung auf Grundlage des Zensus Daten zu katholischen Kirchenmitgliedern: Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Copyright: Kirchenamt der EKD Hannover Referat Statistik Telefon: 0511 / , Telefax: 0511 / , Evangelische Kirche in Deutschland - Referat Betriebswirtschaft, IT und Statistik -

3 Methodische Anmerkungen zur Ermittlung der Kirchenmitgliederzahlen Die amtlichen Mitgliederzahlen der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland werden seit dem Stichtag aus dem kirchlichen Meldewesen ermittelt. Neben der Gesamtzahl der Kirchenmitglieder wird von den Landeskirchen auch eine Aufgliederung nach Männern und Frauen sowie nach Bundesländern geliefert. Mitgliederzahlen der evangelischen Kirche 23,356 Millionen Menschen gehörten am in Deutschland der evangelischen Kirche an. Im Bundesdurchschnitt ist knapp jeder Dritte evangelisch. Der prozentuale Anteil der Kirchenmitglieder an der weicht in den einzelnen Landeskirchen erheblich voneinander ab. In den traditionell protestantischen Gebieten im Nordwesten der alten Bundesländer ist er deutlich höher als im Rest des Landes und erreicht in der Landeskirche Schaumburg-Lippe den Höchstwert von 61,4 Prozent. In Regionen mit hohem Katholikenanteil (z.b. Bayern, Nordrhein-Westfalen) liegt er unter 30 Prozent und in den meisten östlichen Landeskirchen bleibt er unter der 20-Prozentmarke. Im Bereich der alten und der neuen Bundesländer ist die kirchliche Bindung sehr unterschiedlich: In der DDR führte besonders in den Anfangsjahren politischer Druck zu Kirchenaustritten. In der Folge verzichteten viele DDR-Bürger darauf, ihre Kinder taufen zu lassen, was wiederum sinkende Mitgliederzahlen in den Kirchgemeinden zur Folge hatte. In Westdeutschland führten vor allem zusätzliche steuerliche Belastungen immer wieder zu verstärkten Kirchenaustritten. Auch der Zuzug nicht-christlicher Ausländer wirkte sich mindernd auf den Anteil der Mitglieder christlicher Kirchen an der aus. Traditionell sind mehr Frauen als Männer kirchlich gebunden. Das wird auch durch die Kirchenmitgliederstatistik 2012 wieder bestätigt. Bundesweit beträgt der Frauenanteil an den evangelischen Kirchenmitgliedern 54,9 Prozent gegenüber einem Anteil von 51,1 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Die höhere kirchliche Bindung von Frauen zeigt sich besonders deutlich in Regionen, in denen die Christen nur noch eine Minderheit darstellen (z.b. Sachsen-Anhalt 58,5 Prozent). In Gebieten mit einem hohen christlichen santeil ist der Frauenanteil an den Kirchenmitgliedern dagegen etwas niedriger (z.b. Saarland 53,5 Prozent). 3

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6 Tabelle 1: Evangelische Kirchenmitglieder und nach Gliedkirchen am ) Kirchenmitglieder Gliedkirche Männer Frauen Insgesamt Frauenanteil in % Männer Frauen Insgesamt Frauenanteil in % Ev. in % der Bev. Anhalt , ,3 13,7 Baden , ,1 28,0 Bayern , ,9 20,1 Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz , ,1 17,9 Braunschweig , ,1 45,7 Bremen , ,3 37,9 Hannover 2) , ,0 50,1 Hessen und Nassau , ,0 33,5 Kurhessen-Waldeck , ,1 48,7 Lippe , ,5 51,3 Mitteldeutschland , ,9 18,7 Nordkirche , ,2 36,2 Oldenburg , ,8 42,6 Pfalz , ,1 36,3 Reformierte Kirche 2) ,0 x x x x 50,1 Rheinland , ,4 22,7 Sachsen , ,2 20,4 Schaumburg-Lippe , ,7 61,4 Westfalen , ,2 31,1 Württemberg , ,7 35,4 Insgesamt , ,1 29,0 1) Die Angaben für Kirchenmitglieder geben für die Gliedkirche Lippe den Stand vom 2. Januar 2013, für die Gliedkirche Hessen und Nassau den Stand vom 16. Dezember 2012 und für die Reformierte Kirche den Stand vom 15. September 2012 wieder. 2) Die Evangelisch-reformierte Kirche ist keine Territorialkirche. Sie befindet sich schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Beiden Kirchen können szahlen nicht direkt zugeordnet werden. Um den Anteil der Evangelischen an der zu berechnen, wird die Summe der Mitglieder von Hannover und der reformierten Kirche der szahl auf dem Gebiet der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gegenübergestellt. Die Gesamtbevölkerung wird bei Hannover, der errechnete Prozentsatz bei beiden Landeskirchen ausgewiesen. 6

7 Tabelle 2: Evangelische Kirchenmitglieder und nach Bundesländern am Bundesland Kirchenmitglieder Männer Frauen Insgesamt Männer Frauen Insgesamt Frauenanteil in % Frauenanteil in % Ev. in % der Bev. Baden-Württemberg , ,9 32,3 Bayern , ,9 20,1 Berlin , ,3 18,8 Brandenburg , ,8 16,9 Bremen , ,3 39,1 Hamburg , ,5 29,8 Hessen , ,1 38,4 Mecklenburg-Vorpommern , ,7 17,1 Niedersachsen , ,0 48,8 Nordrhein-Westfalen , ,3 27,0 Rheinland-Pfalz , ,0 30,2 Saarland , ,3 19,3 Sachsen , ,1 20,2 Sachsen-Anhalt , ,1 13,9 Schleswig-Holstein , ,3 51,3 Thüringen , ,8 23,7 Insgesamt , ,1 29,0 Tabelle 3: Evangelische Kirchenmitglieder, Katholiken und nach Bundesländern am Bundesland Evangelische Kirchenmitglieder Katholiken Evangelische und Katholiken insgesamt insgesamt Evangelische in % der Katholiken in % der Evangelische und Katholiken in % der Baden-Württemberg ,3 36,3 68,6 Bayern ,1 53,7 73,9 Berlin ,8 9,7 28,4 Brandenburg ,9 3,2 20,1 Bremen ,1 12,1 51,2 Hamburg ,8 10,7 40,5 Hessen ,4 24,5 62,9 Mecklenburg-Vorpommern ,1 3,4 20,4 Niedersachsen ,8 17,7 66,4 Nordrhein-Westfalen ,0 41,3 68,3 Rheinland-Pfalz ,2 44,2 74,5 Saarland ,3 62,7 82,0 Sachsen ,2 3,7 23,9 Sachsen-Anhalt ,9 3,5 17,4 Schleswig-Holstein ,3 6,1 57,5 Thüringen ,7 7,9 31,6 Insgesamt ,0 30,2 59,2 7

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