Grüner Hahn. Der Grüne Hahn kräht weiter! Wer oder was ist der Grüne Hahn? Was müssen wir darunter verstehen? Hat er bei uns schon mal gekräht?

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1 Grüner Hahn Beigesteuert von Albertus Lenderink Mittwoch, 23. Februar 2011 Letzte Aktualisierung Montag, 7. März 2011 Der Grüne Hahn kräht weiter! Wer oder was ist der Grüne Hahn? Was müssen wir darunter verstehen? Hat er bei uns schon mal gekräht? Das Projekt der Grüne Hahn wurde ins Leben gerufen mit dem Ziel, auch kirchliches Leben und Handeln glaubwürdiger, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu machen. glaubwürdig Der Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, gehört zum Kern der jüdischchristlichen Überlieferungen. Wenn wir als Kirche den Gedanken der Bewahrung der Schöpfung weitergeben, werden wir gefragt, ob wir selbst diesem Ziel genügen. Unsere Antwort muss daher glaubwürdig sein in der Ernsthaftigkeit des Bemühens um die Bewahrung der Schöpfung. nachhaltig Nachhaltige Entwicklung stellt ein weltweit anerkanntes Leitbild dar, an dem Kirchen wesentlich mitgearbeitet haben. Mit verantwortungsvollem Handeln tragen wir dazu bei, dass die Erde für kommende Generationen bewohnbar bleibt. wirtschaftlich Kirchengemeinden verbrauchen Heizenergie, Strom, Wasser, und Papier wird benötig, Bauvorhaben schlagen ökologisch zu Buche. Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen zeigen in diesen Bereichen neben Umweltentlastungen auch erhebliche Kosteneinsparungen.

2 Wo finden wir uns da als Gemeinde oder als einzelnes Gemeindeglied wieder? Was können wir tun oder wo sollen wir anfangen? Hier ist Fantasie und Kreativität gefragt! ** Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, das er ihn bebaue und bewahre.** 1. Mose 2,15 Ich möchte dies an dem Beispiel von CO 2 deutlich machen: Als Durchschnittsbürger produzieren wir in Deutschland jährlich mehr als 11 Tonnen CO 2. (das klimaschädliche Treibhausgas) u.a. durch unsere Konsum und Verkehrsgewohnheiten, Energie u. Stromverbrauch, Ernährung. Konsum: die Tomate die unter freiem Himmel wächst und reift, verursacht bis zu 99 % weniger CO 2 als die Treibhaustomate. Obst und Gemüse aus der Region zur jeweils natürlichen Jahreszeit, sparen deutlich CO 2. Fair gehandelter, biologisch angebauter Kaffee fördert den Frieden, Gerechtigkeit und die Entwicklungschancen in den armen Ländern durch faire Preise und weniger Umweltbelastungen (keine chem. Gifte). Verkehr: Fliegen ist schön, schnell und z.zt. preiswert, aber verursacht leider viel CO 2 und verbraucht viel Rohstoffe (Öl/Kerosin)

3 Energie: Elektrizität für Licht, Fernsehen, kochen, backen, Musikanlagen, Computer usw. macht das Leben vielfach angenehm. Ein bewusster, sparsamer Umgang, z.b. ausschalten und nicht Stand by, spart Geld und Ressourcen (Öl, Gas, Kohle, Atomstrom) Der Einsatz regenerativer Energien (Wind, Sonnen, Wasserenergien) schont die Ressourcen und spart CO 2. ** Die Erde ist des Herrn und alle die darauf wohnen Psalm 24,1 und ich möchte ergänzen: die noch darauf wohnen werden. ** Aus dieser Verantwortung heraus, auch gegenüber den uns noch nachfolgenden Generationen, sehe ich es als besondere Chance und Aufgabe der Jugend, mit Elan diese Themen in der Gemeinde anzusprechen und die Älteren, die heute die Geschicke in der Gemeinde leiten, zu fordern und aufzurütteln. Dass dies Erfolg haben kann zeigen Beispiele aus reformierten Gemeinden der näheren Umgebung. Dort hat man sich aus der Verantwortung vor der Bewahrung der Schöpfung entschlossen, Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie, zu installieren. (siehe Fotos)

4 Hier gibt es mehrere Gewinner: Jugendbote Online

5 Die Kirchengemeinde die ihre Stromrechnung deutlich reduziert hat. Die Umwelt, die durch weniger Ausstoß von CO 2 und anderen schädlichen Gasen und Stoffen entlastet wird. Die unterentwickelten Völker und Länder, weil die Anlagen für Wind/ Sonnenenergien sich durch den verstärkten Einsatz in der Produktion verbilligen. Die vielfältigen Möglichkeiten können in diesem Beitrag nur angerissen werden. Wir ermuntern Euch, mit Fantasie Eure Möglichkeiten wahrzunehmen und weitere mit auf den Weg und in die Verantwortung zu nehmen. Albertus Lenderink, Bad Bentheim

6

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