Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis. Wintersemester 2015/16

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1 Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2015/16

2 Inhaltsübersicht Vorwort 3 Lehrveranstaltungen Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (1. Semester) 4 Lehrveranstaltungen Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) 11 Lehrveranstaltungen Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II 17 Lehrveranstaltungen Master-Studiengang Ev. Theologie 31 Lehrveranstaltungen Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 47 Lehrveranstaltungen sonstiger Art 63 Psychologische Beratung für Studierende 65 Das Profil der Theologischen Hochschule Elstal 66 Nummernschema der Lehrveranstaltungen 68 Kontaktmöglichkeiten mit Lehrkräften 69 Termine 70 Bitte beachten Sie auch die Lehrangebote der Humboldt Universität zu Berlin (HU) und der Universität Potsdam! Abkürzung: LP steht für Leistungspunkte, LV für Lehrveranstaltung. Studienbüro: Frau Birgit Mähler, Tel. ( ) ; Ausgabedatum: 15.Juni 2015

3 Vorwort 3 Liebe Studentinnen und Studenten! Wenn Sie dieses Kommentierte Vorlesungsverzeichnis durchsehen, werden Sie neben dem Pflichtprogramm und einigen klassischen Themen auch thematische Besonderheiten finden, die besonders interessant zu werden versprechen. Schauen Sie einmal hin! Da uns Dr. Michael Rohde zum Ende des Sommersemesters verlässt, werden wir im Wintersemester 2015/16 bei der Professur für Altes Testament eine Vakanz haben. Wir können Ihnen dennoch mehrere Lehrveranstaltungen im Alten Testament anbieten, da wir den außerplanmäßigen Professor Dr. Matthias Millard als Gastdozenten gewinnen konnten. Herr Millard hat nach Promotion zum Dr. theol. ein Vikariat bei der Evangelischen Kirche in Westfalen in Bielefeld-Ummeln gemacht, dann am Institut für alt- und neutestamentliche Bibelwissenschaften und Judaistik der Paris- Lodron-Universität Salzburg sowie als Lehrer für evangelische Religionslehre am Gymnasium in Lage gearbeitet und ist zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Nutzen Sie die Gelegenheit, ihn als akademischen Lehrer kennenzulernen! Uwe Swarat (Studienleiter)

4 4 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (1. Semester) 1101 Sprachkurs Griechisch I [Matthias Linke] Pflichtlehrveranstaltung für den Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie Stufe I (1. Semester); Modul Nr. 101 (Griechisch) (3 Wochen Intensivkurs, dann 3-stündig; 10 Leistungspunkte) In seiner berühmten Schrift An die Ratsherrn aller Städte deutschen Landes schrieb Luther 1524: Lasst uns das gesagt sein, dass wir das Evangelium nicht wohl werden erhalten ohne die Sprachen. Die Sprachen sind die Scheiden, darin dies Messer des Geistes steckt. Sie sind der Schrein, darin man dies Kleinod trägt. Sie sind das Gefäß, darinnen man diesen Trank fasset. Das trifft auch auf die Sprache zu, in der uns die Worte Jesu und der Apostel überliefert sind! Die Studierenden sind am Ende des Semesters in der Lage, Evangelien- und Brieftexte des Neuen Testaments zu übersetzen und sprachlich korrekt zu analysieren. Griechisch I vermittelt in der Sprache des Neuen Testaments, dem Koine-Griechisch (der Alltagssprache im Unterschied zum attischen Griechisch der Antike), Grundkenntnisse der Formenlehre (Morphologie) und einen ersten Überblick über Satzstrukturen (Syntax). Die Studierenden lernen mit Hilfe der phänomenologischen Lernmethode an Hand von didaktisch aufbereiteten Bibeltexten. Voraussetzungen: Kenntnis des griechischen Alphabets, der Lesezeichen und Betonungsregeln (Akzente und Spiritus) durch Selbststudium an Hand des Vorkurses im Lehrbuch von Stoy/Haag/Haubeck. Der Vorkurs des Lehrbuches Bibelgriechisch leichtgemacht, Lehrbuch des neutestamentlichen Griechisch von Werner Stoy, Klaus Haag und Wilfried Haubeck, Gießen: Brunnen Verlag 2001 mit der Einführung in die deutsche (!) Grammatik, Seiten Termin des Intensivkurses: Der Intensivkurs findet schon vor Beginn der Vorlesungszeit statt, nämlich vom 28. September bis 9. Oktober 2015.

5 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (1. Semester) NT-Vorlesung Grundkurs Neues Testament I [Carsten Claußen] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 105 (Basismodul Neues Testament I) und mim Modul 304 (Ergänzungsmodul Biblische Studien für Diakoniker I) (3-stündig; 4 Leistungspunkte Die 27 Schriften des Neuen Testaments bilden gemeinsam mit dem Alten Testament die Grundurkunde des christlichen Glaubens. In den Evangelien spiegelt sich das intensive Bemühen, die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verstehen und für das Leben fruchtbar zu machen. Die Apostelgeschichte bietet den frühesten Versuch einer theologisch geprägten Erzählung der frühchristlichen Mission. In der neutestamentlichen Briefliteratur spiegeln sich vielfach die Fragen und Herausforderungen der Christen und Christinnen in den ersten Gemeinden. Weit in die Zukunft greift schließlich die Hoffnung der Johannesoffenbarung. Bei aller Vielfalt dieser Schriften lassen sich doch Grundlinien und Entwicklungen sichtbar machen, die als Theologie des Neuen Testaments beschrieben werden können. Ziele und Der Grundkurs Neues Testament I befasst sich mit allen neutestamentlichen Schriften in bibelkundlicher und einleitungswissenschaftlicher Hinsicht. Im Vordergrund stehen dabei Aufbau und Inhalt der Texte sowie die Fragen der Einleitungswissenschaften (Wer hat als Verfasser mit welcher Intention und welcher Botschaft zu welchem Zeitpunkt in welcher Situation eine Schrift des NT an welche Adressaten geschrieben?). Daneben finden auch historische, theologische und hermeneutische Fragen und Probleme exemplarisch Berücksichtigung. Thematische Querschnitte ergänzen die Arbeit an den Einzeltexten. Ziel ist es, mit den Texten und ihren Inhalten vertraut zu werden. Dazu werden von den Teilnehmenden die aufmerksame Lektüre der Texte und die Bereitschaft erwartet, sich einen Überblick über den Stoff und einzelne Texte anzueignen. Der Grundkurs Neues Testament I setzt das intensive Selbststudium der behandelten neutestamentlichen Schriften voraus. Den Teilnehmenden soll damit vermittelt werden, dass die im Grundkurs behandelten Themen an Fragestellungen anknüpfen, die jeweils aus der intensiven Lektüre der neutestamentlichen Schriften selbst entstehen. Als Textgrundlage dient eine (exegetisch brauchbare) deutsche Übersetzung (z.b. Elberfelder, Luther, Zürcher oder Einheitsübersetzung). Die Veranstaltung ist als Vorlesung aufgebaut, bietet jedoch Raum für Diskussion und Rückfragen. Zur Anschaffung empfohlene Bücher: Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament, UTB 1830, Göttingen oder Stefan Schreiber und Martin Ebner, Einleitung in das Neue Testament, KStTh 6, Stuttgart

6 6 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (1. Semester) 1103 KG-Vorlesung Einführung in die Kirchengeschichte [Martin Friedrich] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 108 (Basismodul Kirchengeschichte) und im Modul 303 (Ergänzungsmodul Theologie für Diakoniker) (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Innerhalb von vier Jahrhunderten entwickelte sich das Christentum von einer kleinen Gruppierung innerhalb des Judentums zur vorherrschenden Religion des Römischen Reiches. In dieser Zeit erfolgten entscheidende Weichenstellungen für die gesamte weitere Entwicklung des Christentums. Die Studierenden erwerben ein Orientierungswissen zu Personen, Ereignissen und Begriffen aus dem Bereich der Alten Kirche. Sie üben Lerntechniken ein und werden exemplarisch an den Umgang mit übersetzten Quellen und mit Sekundärliteratur herangeführt. - Gestalten der frühen Kirche von Ignatius bis zu den griechischen Theologen des 4. Jahrhunderts; - Gottesdienst, Lebensformen und Ämter in der frühen Kirche; - Abgrenzung gegenüber Judentum, Heidentum und Häresien; - Verhältnis zu Staat, Gesellschaft und Kultur; - Reichskirche und Dogma. Vorlesung, Arbeitsblätter, Lektüreaufgaben, Gespräch. Der Lernstoff wird zu Themen gebündelt, die jeweils in einer oder zwei Sitzungen behandelt werden. Obligatorische Vor- bzw. Nachbereitung der einzelnen Themen (ca. 20 Seiten Lektüre wöchentlich). Friedhelm Winkelmann, Geschichte des frühen Christentums, München 2005 (128 S., 7,90). - Schnell lesbar, bietet dieses sehr geraffte Buch eine erste Orientierung. Christoph Markschies, Das antike Christentum. Frömmigkeit, Lebensformen, Institutionen, München 2006 (271 S., 12,90). - Einige Kapitel dieses Buches sind Teil der obligatorischen Vor- und Nachbereitung. Aber auch der Rest des Buches ist lesenswert, deshalb lohnt es die Anschaffung allemal!

7 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (1. Semester) MuD-Vorlesung Einführung in die Diakonik [Ralf Dziewas] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 110 (Basismodul Mission und Diakonie) und im Modul 303 (Ergänzungsmodul Theologie für Diakoniker) (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Diakonie und Mission bilden am Theologischen Seminar Elstal ein gemeinsames eigenständiges Fach neben der Praktischen Theologie. Da eine Verkündigung des Evangeliums ohne Taten der Barmherzigkeit unglaubwürdig bleiben würde, gehört die Diakonik als wissenschaftliche Reflektion diakonischen Handelns zu den wesentlichen Inhalten eines Studiums der Evangelischen Theologie. Die Einführung in die Diakonik soll einen ersten Überblick über die breit gefächerten Gebiete und Themen des Faches Diakonik bieten und die Studierenden dazu befähigen, die Bedeutung diakonischer Themen für die Gemeindearbeit und den pastoralen bzw. diakonischen Dienst zu erkennen. Die Einführung liefert die Grundkenntnisse für eine selbstständige Erschließung diakonischer Themenfelder im weiteren Studium. - Diakonik als Fach der Theologie - Die biblische Basis diakonischen Handelns - Die Diakoniegeschichte und ihre Bedeutung für die Gegenwart - Die theologische Begründung des diakonischen Auftrags der Gemeinden - Herausforderungen der Diakonie in der modernen Gesellschaft - Der Diakonat Vorbereitende Lektüre, Vorlesung, Diskussionen Zur Vorbereitung empfohlene Lektüre: SCHNEIDER-HARPPRECHT, Christoph: Diakonik, in: GRETHLEIN, Christian /SCHWIER, Helmut (Hg.): Praktische Theologie. Eine Theorie- und Problemgeschichte, Leipzig 2007 [Arbeiten zur Praktischen Theologie 33], S Pflichtlektüre zur 1. Sitzung: TURRE, Reinhard: Diakonik. Grundlegung und Gestaltung der Diakonie, Neukirchen-Vluyn 1991 (daraus S )

8 8 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (1. Semester) 1105 Vorlesung Allgemeine Einführung in die Psychologie [Olaf Kormannshaus] Pflichtlehrveranstaltung im Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie Stufe I (1. Semester); geeignet auch für das Zusatzstudium und für Ehepartner von Studierenden (2-stündig; 2 Leistungspunkte) Pastorinnen und Pastoren benötigen in hohem Maß persönliche, soziale und kommunikative Kompetenz, denn sie begegnen und begleiten in allen Handlungsfeldern Menschen mit ihren sehr unterschiedlichen Prägungen. Psychologie als Wissenschaft vom Erleben und Verhalten hilft zu einem genaueren Verstehen anderer Menschen, der eigenen Person und der interpersonellen Beziehungen. Die Vorlesung führt in Themen der Psychologie ein, die für die spätere pastorale Praxis bedeutsam sind. Sie beleuchtet Fragestellungen der Praxis aus der Perspektive wissenschaftlicher Psychologie, hilft zu einer kritischen Reflexion alltagspsychologischer Theorie und vermittelt eine erste Orientierung in der Vielzahl psychologischer Konzepte, Schulen und Theorien. 1. Das Themenzentrierte interaktionelle Modell (TZI, Ruth Cohn) als Weg zu einem lebendigen Lernen 2. Der Gegenstand der Psychologie als Wissenschaft, ihre Stellung innerhalb angrenzender Wissenschaften und ihre spezifische Forschungsmethodik 3. Bindungstheorie und Bindungsstile 4. Entstehung und Modifikation des Selbstkonzepts (Humanistische Psychologie) 5. Psychologie der zwischenmenschlichen Kommunikation 6. Alfred Adlers Konzept der Minderwertigkeit und der drei Kompensationsstrategien, mit einem Exkurs über das sog. Helfersyndrom 7. Persönlichkeitsstruktur (Neo-Psychoanalyse) und Glaubensformen Exkurs: Die Big Five der Persönlichkeitstheorie 8. Ausgewählte Kapitel der Sozialpsychologie: Führungs- und Leitungsstile Dynamik in Gruppen und Teams Theorie der kognitiven Dissonanz (-reduktion) Attributionstheorie Voraussetzungen: Keine.

9 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (1. Semester) Übung Grundkurs Didaktik [Andrea Klimt] Pflichtlehrveranstaltung für den Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie Stufe I (1. Semester) (2-stündig; 3 Leistungspunkte) Neben Predigt, Seelsorge und Leitungsaufgaben sind für den pastoralen Alltag im gemeindlichen Kontext pädagogische und didaktische Kompetenzen von hoher Bedeutung. Die Veranstaltung hat das Ziel, in Grundfragen der Gemeindepädagogik und -didaktik einzuführen. Die Erstellung eines katechetischen Entwurfs ist das praxisorientierte Übungsfeld, auf dem die theoretisch erörterten Aspekte umgesetzt werden. In der Auswertung der Entwürfe werden besonders die pädagogischen, personenbezogenen und didaktischen Gesichtspunkte bei der Vermittlung theologischer Inhalte reflektiert. - Lektüre zu Grundfragen der Gemeindepädagogik und Didaktik - Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen - Erstellung, Durchführung und Auswertung eines katechetischen Entwurfs für die Altersgruppe Junger Erwachsener - Die Bedeutung von Lehrenden und Gruppen für den Lehr-Lern-Prozess - Umgang mit Medien; Präsentationsmethoden Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit, Auswertungsgespräche Bergold, R./Boschki, R.: Einführung in die religiöse Erwachsenenbildung, Darmstadt 2014 Boschki, R.: Einführung in die Religionspädagogik, Darmstadt 2008 Bahr, M. u.a.: Religionsdidaktik: Ein Leitfaden für Studium, Ausbildung und Beruf, München 2010 Gudjons, H.: Grundwissen Pädagogik. Überblick Kompendium - Studienbuch, Bad Heilbrunn Grom, B.: Religionspädagogische Psychologie, Düsseldorf 2000 Szagun, A.-K.: Glaubenswege begleiten Neue Praxis religiösen Lernens, Hannover 2013

10 10 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (1. Semester) 1107 Seminar Einführung in die Theologie [Ralf Dziewas] Pflichtlehrveranstaltung im Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie Stufe I (1. Semester); Modul Nr. 103 (Einführung in das Theologiestudium) (2-stündig; 2 Leistungspunkte) Gleich zu Beginn des Studiums der Evangelischen Theologie wird viel vorausgesetzt: Die Fähigkeit, eigenständig und eigeninitiativ zu lernen und die Fähigkeit, mit wissenschaftlichen Methoden zu arbeiten. Zugleich beginnt mit dem Studium für die meisten Studierenden ein ganz neuer Lebensabschnitt und stil, in dem viel Selbstorganisation gefordert ist. Inhaltlich gehört zu einem geisteswissenschaftlichen Studium von Anfang an einzuüben, unterschiedliche Positionen unterscheiden und würdigen zu können. Das Seminar Einführung in die Theologie vermittelt die elementaren Grundlagen für ein erfolgreiches selbstständiges wissenschaftlich-theologisches Arbeiten und vertieft Kenntnisse zu Lern- und Arbeitstechniken. Angewandt werden diese Kenntnisse bei der Lektüre, Bearbeitung und Diskussion ausgewählter theologischer Texte. 1. Die Theologie als Wissenschaft und die eigene religiöse Prägung reflektieren 2. Das Studieren lernen Motivation-, Lern- und Lesetechniken gezielt einsetzen 3. Das Lernen ins Leben integrieren Work-Life-Balance und Selbstorganisation 4. Wissenschaftlich arbeiten Standards für Referate und Hausarbeiten 5. Die Vielfalt der Theologien und den theologischen Diskurs entdecken 6. Die Dozierenden aller Fachbereiche kennen lernen. Lektüre, Diskussion, Gastreferate, Übungen. Literaturhinweise MARHOLD, WOLFGANG / SCHRÖDER BERND (Hg.): Evangelische Theologie studieren, 2. erweiterte Auflage unter Mitarbeit von Claudia Bendick, Münster 2007 [Münsteraner Einführungen Theologie 2], S CHEVALIER, BRIGITTE: Effektiver lernen. Die eigenen Fähigkeiten erkennen. Textverständnis und Lesekapazität erhöhen. Nutzen aus einer Vorlesung ziehen. Arbeitsorganisation. Schriftliche Arbeiten und mündliche Prüfungen bewältigen, 7.Auflage Frankfurt a.m BASTIAN, JASMIN/GROß, LENA: Lerntechniken und Wissensmanagement. Wissen erwerben, speichern und verwerten (UTB 3779), AXT-PISCALAR, CHRISTINE: Was ist Theologie? Klassische Entwürfe von Paulus bis zur Gegenwart (UTB 3579), 2013.

11 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) Sprachkurs Hebräisch II [Walburga Zumbroich] Pflichtlehrveranstaltung im Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie Stufe I (3. Semester) (2-stündig; 3 Leistungspunkte) Die ebräische Sprache ist fur andern wol einfältig, aber majestätisch und herrlich, schlicht und wenig von Worten, aber da viel hinter ist. Wenn ich jünger wäre, so wollte ich diese Sprache lernen, denn ohne sie kann man die h. Schrift nimmermehr recht verstehen. Martin Luther Vor allem gilt es, die im Kurs Hebräisch I erworbenen Grundkenntnisse zu reaktivieren, zu festigen und zu erweitern. Weiterhin ist geplant, sich mit den wichtigsten sprachlichen Besonderheiten der poetischen Literatur zu befassen. Ausgangspunkt für die Erarbeitung des grammatischen Stoffes sind jeweils Texte. Falls erforderlich, können bestimmte sprachliche Phänomene aber auch systematisch mit Hilfe des Unterrichtmaterials wiederholt bzw. angeeignet werden. Die sprachliche Analyse und Übersetzung der im Laufe des Semesters angegebenen Texte (von den leichteren zu den schwierigeren fortschreitend) sollen in Hausarbeit vorbereitet werden. Voraussetzungen: In der Regel erfolgreicher Besuch von Hebräisch I Literatur / Unterrichtsmaterial: Wir arbeiten mit dem Hebräisch-Lehrbuch von Wolfgang Schneider (Neubearbeitung von Peter Mommer). Weitere, eigene Materialien werden ausgegeben. Mommer legt die Grammatik von A. Ernst zugrunde: ERNST, A., Kurze Grammatik des Biblischen Hebräisch, Neukirchen-Vluyn Außerdem empfehlenswert ist KRAUSE, MARTIN, Hebräisch, Biblisch-hebräische Unterrichtsgrammatik, Berlin 2008 (3. Aufl. 2012).

12 12 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) 1302 AT-Vorlesung Einführung in das Alte Testament [Matthias Millard] Pflichtlehrveranstaltung im Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) Modul 105 und im Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie Modul 305 (2-stündig; 3 LP im M.A. Diakonie, 4 LP im B.A. Ev. Theologie) Bereits in den Lehrveranstaltungen Geschichte Israels und Bibelkunde des Alten Testaments werden Fenster in die Welt und Umwelt des Alten Testaments geöffnet. Mit der Einführung in das Alte Testament werden weitere Grundlagen für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Literargeschichte des Alten Testaments vermittelt. Das Alte Testament ist ein gewachsenes Buch und in Auseinandersetzung und Verbindung mit Kulturen und Religionen des Vorderen Orients und mit Ereignissen der Geschichte entstanden. Wie spiegeln sich Erfahrungen mit JHWH, ihr Erinnern und Bekennen, die Entwicklung zum Monotheismus und die Stadien der Identitätsfindung Israels in den Texten des Alten Testaments wieder? Welche Zusammenhänge können zur Grundthemen des Alten Testaments zusammengefasst werden und Orientierung in der Vielfalt der Hebräischen Bibel geben? - Fähigkeit zur wissenschaftlichen Erörterung von Einleitungsfragen zu einem Buch des AT - Kenntnisse zu Grundthemen und -begriffen von Tora, Prophetie, Weisheit und Geschichtsschreibung - Einleitungsfragen zu ausgewählten Textbereichen des Alten Testaments und die Geschichte ihrer Erforschung - Grundthemen des Alten Testaments Vorlesung, Lektüre, Kurzreferate, Aussprache. Voraussetzungen: Kenntnisse in Bibelkunde des Alten Testaments und Geschichte Israels. Bereitschaft zur Übernahme eines Referats. Erste Literaturhinweise: GERTZ, JAN CHRISTIAN (Hg.): Grundinformation Altes Testament, Göttingen 4.Aufl / RÖMER, THOMAS/MACCHI, JEAN-DANIEL/NIHAN, CHRISTOPHE (Hg.): Einleitung in das Alte Testament, Theologischer Verlag Zürich, Zürich / ZENGER, ERICH U.A.: Einleitung in das Alte Testament, hg. v. Christian Frevel, Stuttgart 8. Aufl Weitere Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt. Vor Semesterbeginn ist folgendes Arbeitsbuch anzuschaffen: Carr, David M.: Einführung in das Alte Testament. Biblische Texte imperiale Kontexte, Kohlhammer Verlag, Stuttgart u.a

13 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) AT-Seminar Proseminar Altes Testament [Matthias Millard] Pflichtlehrveranstaltung im Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie Stufe I (3. Semester); Modul Nr. 104 (Basismodul Altes Testament) (2-stündig; 5 Leistungspunkte) Wer Theologie studiert, benötigt Fachwissen zu wissenschaftlichen Methoden im Umgang mit Texten. Durch wissenschaftliche Exegese von hebräischen Texten des Alten Testaments erhalten die Texte eine inhaltliche und historische Tiefendimension, denn die Texte sind nicht vom Himmel gefallen, sondern sind in einem langen Überlieferungsprozess tradiert, aktualisiert und fortgeschrieben worden. Damit bietet die Beschäftigung mit alttestamentlichen Texten zugleich einen Einblick in die vielfältigen Gedanken Israels über Gott. Das Proseminar befähigt dazu, hebräische Texte des Alten Testaments mit den Methoden wissenschaftlicher Exegese auszulegen und die Textinterpretation in einer wissenschaftlichen Form darzustellen. Die Methodenschritte historisch-kritischer und literaturwissenschaftlicher Exegese am Beispiel erzählender Texte. Impulsreferate, Übungen, Textarbeit, Gespräche. Die Proseminartexte werden auch in Hebräisch II untersucht. Voraussetzungen: Hebräisch- und Griechischkenntnisse, Bereitschaft zur Vorbereitung der Seminarsitzungen. Erste Literaturhinweise: BECKER, UWE: Exegese des Alten Testaments, Tübingen 3. Aufl (Neuauflage folgt). FISCHER, ALEXANDER ACHILLES: Der Text des Alten Testament. Neubearbeitung der Einführung in das Alte Testament von Ernst Würthwein, Stuttgart KOCH, KLAUS: Was ist Formgeschichte?, Neukirchen-Vluyn 5. Aufl TOV, EMANUEL: Der Text der Hebräischen Bibel. Handbuch der Textkritik, Stuttgart UTZSCHNEIDER, HELMUT/NITSCHE, STEFAN ARK: Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung. Eine Methodenlehre zur Exegese des Alten Testaments, Gütersloh 4. Aufl ZIMMER, SIEGFRIED: Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts, Göttingen 4. Aufl Vor Semesterbeginn ist folgendes Arbeitsbuch anzuschaffen: KREUZER, SIEGFRIED/VIEWEGER, DIETER u.a. (Hg.): Proseminar I. Altes Testament. Ein Arbeitsbuch, Stuttgart 2.Aufl

14 14 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) 1304 NT-Vorlesung Grundkurs Neues Testament II [Carsten Claußen] Pflichtlehrveranstaltung im Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie Stufe I (3. Semester); Modul Nr. 106 (Basismodul Neues Testament II) (3-stündig; 4 Leistungspunkte) Die 27 Schriften des Neuen Testaments bilden gemeinsam mit dem Alten Testament die Grundurkunde des christlichen Glaubens. In ihnen spiegelt sich das intensive Bemühen der ersten Christen, das Evangelium von Jesus Christus zu verstehen und für das Leben fruchtbar zu machen. Trotz eines relativ überschaubaren Entstehungszeitraums dieser Schriften von ca. 50 Jahren bieten sie einen weiten Überblick der Fragen und Herausforderungen, die den frühen Christen begegneten und der Antworten und Aussagen, die sie gefunden haben. Die Schriften des Neuen Testaments sind jedoch in einer Umwelt verfasst, die sich in vielem von der heutigen unterscheidet. Grundsätze des Verstehens der biblischen Schriften sind deshalb, dass die Verhältnisse jener Zeit und jener Länder, die Situationen von Verfassern und der ersten Adressaten berücksichtigt werden müssen. Dieses Grundlagenwissen hilft dem Verstehen von Situationen und Aussagen der neutestamentlichen Berichte und muss deshalb am Beginn des Studiums dieser Schriften erarbeitet werden. Ziele und Der Grundkurs Neues Testament II befasst sich mit der Briefliteratur des NT (ohne johanneische Briefe) sowie der Johannesoffenbarung. Den Teilnehmenden soll in dieser Veranstaltung ein Grundlagenwissen zu diesen Schriften vermittelt werden und zwar in bibelkundlicher und zeitgeschichtlicher Hinsicht (hinsichtlich der hinter jeder Schrift stehenden geographischen, religiösen und sozialen Verhältnisse) sowie im Blick auf die Fragen der Einleitungswissenschaften (Wer hat als Verfasser mit welcher Intention und welcher Botschaft zu welchem Zeitpunkt in welcher Situation eine Schrift des NT an welche Adressaten geschrieben?). Der Grundkurs Neues Testament II setzt das intensive Selbststudium der behandelten neutestamentlichen Schriften mit Hilfe von Arbeitsfragen voraus. Den Teilnehmenden soll damit vermittelt werden, dass die im Grundkurs behandelten Themen an Fragestellungen anknüpfen, die jeweils aus der intensiven Lektüre der neutestamentlichen Schriften entstehen. Die Veranstaltung ist vorwiegend als Vorlesung aufgebaut, bietet jedoch Raum für Diskussion und Rückfragen. Zur Anschaffung empfohlene Bücher: Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament, UTB 1830, Göttingen oder Stefan Schreiber und Martin Ebner, Einleitung in das Neue Testament, KStTh 6, Stuttgart

15 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) STh-Seminar Einführung in die Systematische Theologie [Uwe Swarat] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 108 (Basismodul Systematische Theologie) und im Modul 303 (Ergänzungsmodul Theologie für Diakoniker) (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Die Systematische Theologie gehört zu den Hauptdisziplinen der theologischen Wissenschaft. Sie will die Frage beantworten, was wir als Christen von heute warum glauben können und verkündigen sollen. Deshalb ist sie in einer guten theologischen Ausbildung unentbehrlich. Das Einführungsseminar will den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Voraussetzungen verschaffen, mit denen sie während ihres weiteren Studiums und in der späteren Berufstätigkeit Texte aus der Systematischen Theologie für die Lösung theologischer Probleme nutzen können. Dazu gehören ein erstes Bekanntwerden mit Methoden und ausgewählten Inhalten der Disziplin sowie ein Überblick über die wichtigste Literatur. Die Sprachfähigkeit des Glaubens wird geschult und sachgerechtes theologisches Argumentieren geübt. Die Ziele einer Einführungsveranstaltung kann man auf unterschiedliche Weise zu erreichen versuchen. In diesem Semester soll es so geschehen, dass die Teilnehmer sich mit den einleitenden Kapiteln aus zwei bedeutenden Dogmatiken des 20. Jahrhunderts befassen. In diesen Kapiteln werden die unterschiedlichen Ansätze der betreffenden Dogmatiker deutlich. Durch das Gespräch über das Gelesene üben die Teilnehmer systematisch-theologisches Argumentieren ein. Außerdem erhalten sie Listen über die wichtigste Literatur zum Studium der Systematischen Theologie. Die Lehrveranstaltung findet in Form eines Seminars statt, in dem die Teilnehmer zu jeder Sitzung Abschnitte aus einer Dogmatik vorbereiten (ca. 30 Druckseiten), über deren Inhalte dann diskutiert wird. Außerdem ist von jeder Sitzung ein Protokoll anzufertigen. Die Texte, die der Lehrveranstaltung zu Grunde liegen, stehen mit Beginn der Vorlesungszeit in einem Handapparat in der Bibliothek und werden auch als Kopiervorlagen zur Verfügung gestellt.

16 16 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) 1306 PTh-Seminar Einführung in die Praktische Theologie [Volker Spangenberg, Andrea Klimt] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 109 (Basismodul Praktische Theologie) und im Modul 303 (Ergänzungsmodul Theologie für Diakoniker) (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Die Praktische Theologie bildet einen Schwerpunkt im Studienkonzept des Theologischen Seminars Elstal (FH). Eine Einführung in die Disziplin ist daher für das planvolle Studium des Faches eine notwendige Voraussetzung. - Elementare Grundkenntnisse von Geschichte, Aufgaben und gegenwärtigen Fragestellungen der Praktischen Theologie - Grundkenntnisse von Teildisziplinen der Praktischen Theologie: Homiletik, Liturgik, Poimenik und Katechetik - Wichtige Etappen der Geschichte der Praktischen Theologie als Wissenschaft - Gegenwärtige Fragestellungen der Praktischen Theologie - Homiletik: Positionen und Argumentationen im 20. Jahrhundert; grundlegende Kenntnisse homiletischer Arbeit; bleibende homiletische Fragestellungen - Liturgik: Einführung in die Liturgik mit Hilfe des EGb - Poimenik: Klärung des Begriffes Seelsorge ; Wandlungen des Seelsorgeverständnisses von der Alten Kirche bis in die Gegenwart; Bedingungen und Haltungen des seelsorgerlichen Gesprächs - Katechetik: Positionen im 20. Jahrhundert; grundlegende Kenntnisse von Faktoren im Lehr- und Lerngeschehen; bleibende katechetische Fragestellungen Als Arbeitsgrundlage dienen ausgewählte Kapitel aus: Michael Meyer-Blanck und Birgit Weyel, Studien- und Arbeitsbuch Praktische Theologie, Göttingen 2008 (UTB 3149), bes. Kap. 10 bis 16, und weitere Texte, die im Seminar diskutiert werden. Christian Grethlein, Praktische Theologie, in: Michael Roth (Hg.), Leitfaden Theologiestudium, Göttingen 2004 (UTB 2600), Alexander Deeg und Daniel Meier, Praktische Theologie. Module der Theologie Band 5, Gütersloh 2009 Christian Grethlein, Praktische Theologie, Berlin/Boston 2012

17 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II Sprache Lektürekurs Josua [Walburga Zumbroich] Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium (1-stündig; 2 Leistungspunkte) Der Lektürekurs wird hebräische Texte aus dem Buch Joschua behandeln. Jeweils ausgehend vom Text werden wir auch einzelne Themen der Grammatik wiederholen. Die jeweils zu besprechenden Texte sollen von den Teilnehmenden gut vorbereitet werden, damit auf Schwierigkeiten adäquat eingegangen werden kann und Zeit zur grammatischen Wiederholung bzw. Vertiefung bleibt. Es besteht im BA-Studiengang die Möglichkeit, ein minütiges Referat zu einem ausgewählten Thema der hebräischen Grammatik zu erarbeiten. Voraussetzungen: Nachweis von Hebräischkenntnissen Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen, das Buch Joschua auf Deutsch gründlich zu lesen.

18 18 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II 1413 Sprache Lektürekurs Galaterbrief [Matthias Linke] Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium (1-stündig; 2 Leistungspunkte) Das Erlernen und Anwenden morphologischer und syntaktischer Fähigkeiten im Umgang mit dem griechischen Text des Neuen Testaments (Inhalte von Griechisch I und Griechisch II) führt im Bereich der Semantik zum Erfassen und Unterscheiden verschiedener Bedeutungsinhalte größerer Texteinheiten. Das geschieht durch das Studium ausgewählter Texte einer neutestamentlichen Schrift. Die Studierenden erkennen anhand prägender Leitwörter, Stilelemente und Themenstellungen die Argumentationsweisen und inhaltliche Schwerpunkte einer theologischen Streitschrift. Der Galaterbrief nimmt innerhalb des Corpus Paulinum eine bedeutende Stellung ein hinsichtlich seiner theologischen Tragweite im Blick auf die Rechtfertigungslehre und die Verhältnisbestimmung zwischen Evangelium und Gesetz. Das spiegelt sich in Wortwahl und Sprachstil der zu analysierenden Texte wider. Die im Selbststudium durch Übersetzung, morphologische und syntaktische Analyse vorbereiteten Texte werden im Diskurs auf ihre stilistische Mittel und theologische Argumentation befragt und Schwerpunkte festgestellt. Voraussetzungen: Fähigkeiten im sachgemäßen Übersetzen sowie morphologischen und syntaktischen Analysieren neutestamentlicher Texte. Ein Kommentar zum Galaterbrief, der eingehend den griechischen Text analysiert wie zum Beispiel: Heinrich Schlier, Der Brief an die Galater, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1965

19 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II AT-Seminar Flüchtlinge und Fremde im Alten Testament [Matthias Millard] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Immer wieder finden wir die Dinge, die uns heute bewegen, in den Texten des Alten Testamentes wieder. So ist das heute bewegende Thema von Flüchtlingen und Fremden schon im Alten Testament ein ganz grundlegendes in ganz verschiedenen Zusammenhängen: So machen Israeliten leidhaft die Erfahrung, Flüchtlinge und Fremde zu sein, sie erinnern sich an diese Erfahrung und machen sie zum Teil ihres Bekenntnisses. Die Erinnerung an diese Erfahrung kann als Argument verwendet werden, wie Flüchtlinge und Fremde zu behandeln sind. Einige Texte legen sogar nahe, dass dies zu ganz grundlegenden allgemeinen Aussagen führt. Insgesamt geht es also um ein sehr relevantes Thema biblischer Theologie. - Vertiefung der Wahrnehmung biblischer Texte, auch aus dem Bereich von Rechtstexten, Prophetie und Psalmen - Befähigung zur eigenen Entwicklung theologischer Strukturen aus ganz unterschiedlichen biblischen Texten - Kennenlernen eines breiten Querschnitts einschlägig relevanter Texte in ihrem Zusammenhang - Durchbuchstabieren eines Grundthemas biblischer Theologie Gemeinsame Lektüre und wissenschaftliche Erörterung einschlägiger biblischer Texte, Bearbeitung relevanter Begriffe und Motive und theologische Einordnung der Ergebnisse. Voraussetzungen: AT Proseminar und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit Eigene Sammlung relevanter Bibeltexte zur Vorbereitung der gemeinsamen Entscheidung, welche Auswahl behandelt wird Markus Zehnder, Art. Fremder (2009), in: Matthias Millard, Art. Genesis (2006), in:

20 20 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II 1431 NT-Vorlesung Der Galaterbrief [Carsten Claußen] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 Leistungspunkte) Der Galaterbrief bietet Einblicke in die Frühzeit der christlichen Gemeinden und ihres Selbstverständnisses. Judenchristliche Missionare hatten die Gemeinden in einer ganzen Region aufgesucht und mit ihrer Predigt dort schnell Erfolg. Sie verlangten von den Heidenchristen, dass auch jene sich beschneiden lassen sollten und legten wahrscheinlich großen Wert auf die Einhaltung der Tora. Damit standen sie in deutlichem Gegensatz zur Verkündigung des Apostels Paulus, der ihre Lehren als ein anderes Evangelium bezeichnet und sie scharf kritisiert. Im Unterschied zu anderen Paulusbriefen sind die Adressaten nicht in einer Einzelgemeinde zu finden. Entsprechend ist der Galaterbrief auf eine weite Verbreitung angelegt. Im Kern geht es um sehr grundsätzliche Themen christlicher Identität, die sich vor dem Hintergrund einer antik-jüdischen Matrix herausbildet. Ziele und Die Vorlesung führt in die theologischen Inhalte des Galaterbriefs ein. Sie eignet sich damit sowohl für eine Erstbegegnung als auch für die Vertiefung und Systematisierung paulinischer Theologie. Die Vorlesung widmet sich der Analyse und Auslegung des Galaterbrief unter historischen, literaturwissenschaftlichen und theologischen Aspekten. Die Veranstaltung ist als Vorlesung aufgebaut, bietet jedoch Raum für Rückfragen und Diskussion. Voraussetzungen: Griechischkenntnisse sowie bibelkundliches und die Einleitungsfragen betreffendes Grundwissen sind wünschenswert. Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament, UTB 1830, Göttingen , oder Stefan Schreiber und Martin Ebner, Einleitung in das Neue Testament, KStTh 6, Stuttgart ,

21 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II NT-Seminar Die Taufe im Neuen Testament [Carsten Claußen] Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments haben Christen von Anfang an getauft. Geistempfang, Glaube und Taufe beschreiben dabei eine Trias, die Christsein definiert. Früh findet die Taufe Eingang in Bekenntnisformeln: Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe (Eph 4,5). Auf dem Weg zu diesen einheitsstiftenden Aussagen zeigt sich im Neuen Testament eine Bandbreite unterschiedlicher Einwicklungslinien von der Rezeption der Johannestaufe bis hin zur Ausprägung eines kreuzestheologisch orientierten Taufverständnisses. Das Seminar will die Teilnehmenden zu einer eigenen Wahrnehmung und einem reflektierten Verständnis der Taufe im Frühchristentum anleiten. Damit wird zugleich eine fundierte Gesprächsgrundlage mit den unterschiedlichen Rezeptionen der neutestamentlichen Tauftexte von der Alten Kirche und bis in die Gegenwart erarbeitet. Die Frage nach dem Verständnis der neutestamentlichen Taufe führt in zwei unterschiedliche Blickrichtungen: Zum einen geht es um die Rekonstruktion der Anfänge und die ursprünglichen Bedeutung der Taufe. Zum anderen stellt sich die Frage nach der Interpretation der Taufe im frühen Christentum. Entsprechend werden die neutestamentlichen Stellen zur Taufe in historischer und theologischer Perspektive analysiert und ausgelegt. Erwartet werden die Bereitschaft zu intensiver Vorbereitung mit Hilfe entsprechender Lektüre sowie die Übernahme eines Referats und das Abfassen eines Protokolls. Dem Unterrichtsgespräch kommt besondere Bedeutung zu und es darf viel Zeit einnehmen. Voraussetzungen: Griechischkenntnisse und der erfolgreiche Besuch eines NT-Proseminars sind als Voraussetzungen erforderlich. Gerhard Barth, Die Taufe in frühchristlicher Zeit, Neukirchen-Vluyn Everett Ferguson, Baptism in the Early Church. History, Theology and Liturgy in the First Five Centuries, Grand Rapids, Mich./Cambridge, U.K. 2009, André Heinze, Taufe und Gemeinde. Biblische Impulse für ein Verständnis der Taufe, Kassel Markus Öhler, Hg., Taufe, UTB 3661, Tübingen 2012.

22 22 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II 1441 KG-Vorlesung Missionsgeschichte [Michael Kißkalt] Master-Studiengang Ev. Theologie, Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [B.A. ohne Klausur und M.A.], 4 LP [mit Klausur] Obwohl sich christliche Mission in der Geschichte als ein zutiefst menschliches Geschehen erweist, entdeckt man bei genauerem Hinsehen doch, wie sich in der Ausbreitungsgeschichte des Christentums auch die Kraft des Evangeliums in die verschiedensten Kulturen inkarniert und sich dort offenbart. In der Entdeckung dieser Ambivalenz bekommt man ein Gespür für die kulturelle und zeitbedingte Prägung von Mission: Inwiefern kann man Prägungen positiv sehen? Wo muss sich christliche Mission vom Evangelium her gegen bestimmte Kulturprägungen sperren? Was für Auswirkung hat dies für den Erfolg (oder Misserfolg) christlicher Mission? Welche Missionsmethode ist in welchem Kontext angemessen? Die immer wieder auftauchende Thematik des Verhältnisses von Mission, Macht und Politik ragt weit in aktuelle Fragestellungen hinein. Im Blick auf die missionarischen Kontextualisierungsbemühungen der Kirchen in den verschiedenen Kulturen und Epochen kommt es zu einer vertieften Begegnung mit den Grundthemen der Missiologie. Dabei wird man entdecken, dass sich durch die Kenntnis der Missionsgeschichte die Frage nach der aktuellen, angemessenen Mission von Kirche und Gemeinde besser beantworten lässt. In einem konzentrierten Lauf durch die Jahrhunderte der weltweiten Christentumsgeschichte werden anhand prägender Missionsbiographien und durch die Darstellung einschneidender missionsgeschichtlicher Ereignisse die jeweils relevanten missionstheologischen und -methodischen Aspekte herausgearbeitet. Vorlesung mit Diskussion. Vor- und Nachbereitung der Vorlesung. Michael Sievernich: Die christliche Mission. Geschichte und Gegenwart, Darmstadt 2009 Ruth A. Tucker: Bis an die Enden der Erde. Missionsgeschichte in Biographien, hrsg. u. ergänzt v. Karl Rennstich, Metzingen 1996 Stephen Neill: Geschichte der christlichen Mission, hrsg. und übersetzt von Nils Peter Moritzen, Erlangen 1974

23 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II STh-Vorlesung Dogmatik I [Uwe Swarat] Master-Studiengang Ev. Theologie, Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [B.A. ohne Klausur und M.A.], 4 LP [B.A. mit Klausur]) Die Fragen: Was ist Wahrheit?, worauf also können wir uns im Leben und Sterben verlassen, und: Was kommt auf uns zu?, worauf also dürfen wir hoffen, sind Grundfragen der Menschheit, auf die alle Religionen und Weltanschauungen Antworten zu geben versuchen. Sie sind gleichbedeutend mit den ganz persönlichen Fragen: Woher komme ich, wozu bin ich da, wohin gehe ich? Auch der christliche Glaube gibt auf diese Fragen Antwort und nimmt in Anspruch, dass sie auf letztgültiger Offenbarung beruhen. Wie lauten seine Antworten und wie lässt sich ihr Wahrheitsanspruch begründen? Das darzulegen, also Rechenschaft vom Glauben zu geben, ist Aufgabe der Dogmatik. Dogmatik vollzieht eine kritische Darstellung der in Gottes Offenbarung dem Glauben sich erschließenden Wirklichkeitserkenntnis. Beginnen muss sie damit, die Prinzipien darzulegen, nach denen sie ihre Aussagen bildet. Das zu tun, ist Gegenstand der Vorlesung Dogmatik I. Am Ende der Vorlesungszeit sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über die Themen bekommen, die für die Prinzipienlehre der Dogmatik relevant sind, die Geschichte und gegenwärtige Gestalt der hier zu verhandelnden Probleme kennengelernt und Anregungen für eine eigene Urteilsbildung erhalten haben. Die Dogmatik im Gesamtzusammenhang der Theologie, Wahrheit, Offenbarung, Glaube, Bibel, Bekenntnis, Vernunft, Erfahrung, Religion. Vorlesung mit Aussprache. Jens Schröter (Hg.), Die Rolle der Theologie in Universität, Gesellschaft und Kirche, Leipzig 2012 Wilfried Härle, Dogmatik, Berlin New York 4. Aufl. 2012, Einleitung und Hauptteil I. Friedrich Beißer, Der christliche Glaube, Band 1, Neuendettelsau 2008, 2. Teil. Emil Brunner, Offenbarung und Vernunft. Die Lehre von der christlichen Glaubenserkenntnis, 3. Aufl. Wuppertal: R. Brockhaus 2007.

24 24 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II 1452 STh-Seminar Schriftverständnis [Uwe Swarat] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Da die biblischen Bücher die Brücke zu den geschichtlichen Heilsereignissen sind, kann es keine Rechenschaft über den Glauben geben, die sich nicht um ein angemessenes Verständnis von Wesen und Bedeutung der Heiligen Schrift bemüht. Das moderne historische Bewusstsein hat dabei besondere Probleme aufgeworfen, die Rückfragen an das herkömmliche Schriftverständnis stellen und bei der Auslegung der Bibel berücksichtigt werden müssen. Das Seminar soll Studierende befähigen, ein angemessenes Verständnis der Autorität der Bibel und der hermeneutischen Probleme ihrer Auslegung zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am Ende des Semesters ausgewählte Quellentexten zur Schriftauslegung gelesen haben, in der Lage sein, die wichtigsten evangelischen Konzeptionen in der Schriftauslegung zu beurteilen und ihre eigenen Erfahrungen mit der Bibel mittels einer theologischen Hermeneutik reflektiert haben. Die Themen der Seminarsitzungen werden u. a. sein: Das Schriftverständnis Martin Luthers, Johann Georg Hamanns, Adolf Schlatters, Karl Barths und Rudolf Bultmanns, historisch-kritischer Umgang mit der Bibel, fundamentalistisches und evangelikales Schriftverständnis, feministische und rezeptionsästhetische Hermeneutik, Schriftverständnis im Baptismus. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen zu jeder Sitzung einen Aufsatz lesen, der zu Beginn des Seminars als Kopiervorlage zur Verfügung gestellt wird. Außerdem muss jede Person, die teilnimmt, zur Übernahme eines Referates und eines Sitzungsprotokolls bereit sein. Siegfried Zimmer, Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts, Göttingen (2007) 3., durchgehend überarbeitete Aufl Ulrich Luz (Hg.): Zankapfel Bibel. Zürich (1992) 5. Aufl Oswald Bayer u. a.: Die Autorität der Heiligen Schrift für Lehre und Verkündigung der Kirche, Neuendettelsau 2000.

25 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II MuD-Vorlesung Missionsgeschichte [Michael Kißkalt] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3Leistungspunkte) Obwohl sich christliche Mission in der Geschichte als ein zutiefst menschliches Geschehen erweist, entdeckt man bei genauerem Hinsehen doch, wie sich in der Ausbreitungsgeschichte des Christentums auch die Kraft des Evangeliums in die verschiedensten Kulturen inkarniert und sich dort offenbart. In der Entdeckung dieser Ambivalenz bekommt man ein Gespür für die kulturelle und zeitbedingte Prägung von Mission: Inwiefern kann man Prägungen positiv sehen? Wo muss sich christliche Mission vom Evangelium her gegen bestimmte Kulturprägungen sperren? Was für Auswirkung hat dies für den Erfolg (oder Misserfolg) christlicher Mission? Welche Missionsmethode ist in welchem Kontext angemessen? Die immer wieder auftauchende Thematik des Verhältnisses von Mission, Macht und Politik ragt weit in aktuelle Fragestellungen hinein. Im Blick auf die missionarischen Kontextualisierungsbemühungen der Kirchen in den verschiedenen Kulturen und Epochen kommt es zu einer vertieften Begegnung mit den Grundthemen der Missiologie. Dabei wird man entdecken, dass sich durch die Kenntnis der Missionsgeschichte die Frage nach der aktuellen, angemessenen Mission von Kirche und Gemeinde besser beantworten lässt. In einem konzentrierten Lauf durch die Jahrhunderte der weltweiten Christentumsgeschichte werden anhand prägender Missionsbiographien und durch die Darstellung einschneidender missionsgeschichtlicher Ereignisse die jeweils relevanten missionstheologischen und -methodischen Aspekte herausgearbeitet. Vorlesung mit Diskussion. Vor- und Nachbereitung der Vorlesung. Michael Sievernich: Die christliche Mission. Geschichte und Gegenwart, Darmstadt 2009 Ruth A. Tucker: Bis an die Enden der Erde. Missionsgeschichte in Biographien, hrsg. u. ergänzt v. Karl Rennstich, Metzingen 1996 Stephen Neill: Geschichte der christlichen Mission, hrsg. und übersetzt von Nils Peter Moritzen, Erlangen 1974

26 26 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II 1462 MuD-Vorlesung Theologie und Soziologie des Baptismus [Ralf Dziewas] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3Leistungspunkte) Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ist ein kongregationalistisch verfasster Gemeindebund, in dem die Selbstständigkeit der Ortsgemeinde die theologische Grundlage freikirchlicher Ekklesiologie ist. In der soziologischen Analyse des übergemeindlichen Miteinanders zeigen sich allerdings weitere bestimmende Prinzipien die konstitutiv für kongregationalistische Gemeindebünde sind und auch den BEFG prägen. Sowohl im pastoralen als auch im diakonischen Dienst gehört die Übernahme von Aufgaben auf Bundes- und Landesverbandsebene zu den Erwartungen an den Dienst. Da zudem die kongregationalistischen Erwartungsstrukturen auch das Leben in den Ortsgemeinden bestimmen, will die Vorlesung diese sowohl theologisch als auch soziologisch reflektieren. - Die Ekklesiologie des baptistischen Kongregationalismus - Ortsgemeinde und Gemeindebund im gesellschaftlichen Wertewandel - Der Baptismus als sich evolutionär entwickelnde Denomination - Ökumenische Verbindlichkeit und Wandlungsfähigkeit - Erwartungsstrukturen des pastoralen und diakonischen Amtes - Empirische Gemeindesoziologie des Baptismus - Theologie und Soziologie baptistischer Gemeindearbeit - Milieusensible Gemeindearbeit im Baptismus - Gesellschaftsverantwortung und politisches Engagement - Institutionelle und gemeindliche Diakonie im Baptismus Vorlesung mit Diskussionsmöglichkeit DZIEWAS, RALF: Verbindlichkeit im Kongregationalismus, in: Hailer, Martin / Hafner, Johann Evangelist (Hg.): Binnendifferenzierung und Verbindlichkeit in den Konfessionen, Frankfurt a.m [Beiheft zur Ökumenischen Rundschau 87], S DZIEWAS, RALF: Dazu liegen bisher noch keine ausreichenden Erkenntnisse vor Zum Problem der empirischen Erforschung der Gemeindewirklichkeit im Kongregationalismus, in: TheolGespr 34 (2010) S

27 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II MuD-Seminar Krankenhausseelsorge [Ralf Dziewas] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Unter den Bedingungen des modernen Gesundheitswesens stellen sich für die Seelsorge im Krankenhaus neue Herausforderungen. Da die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zunehmend kürzer wird, wird die Seelsorge im Krankenhaus zunehmend zur Akutseelsorge für schwer erkrankte Menschen. Als eigenständiges Berufsfeld des pastoralen Dienstes erfordert die Krankenhausseelsorge spezielle seelsorgerliche Kenntnisse in der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden sowie ihrer Angehörigen und ein Wissen um die Konfliktfelder der Seelsorge an Krankenhausmitarbeitern. Außerdem gehört die Verantwortung für die Mitgestaltung der Unternehmenskultur eines Krankenhauses zu den Aufgaben der Klinikseelsorge. Das Seminar will insgesamt einen Überblick über die Aufgaben und Möglichkeiten der Krankenhausseelsorge vermitteln, um auf den pastoralen Dienst in der Organisation Krankenhaus vorzubereiten. - Seelsorge in der Organisation Krankenhaus - Das Mandat des Seelsorgers für die Seelsorge im Krankenhaus - Theologische Deutungen von Krankheit und Heilung - Gesprächstechniken und Themenfelder seelsorgerlicher Arbeit im Krankenhaus - Seelsorge und Sterbebegleitung unter den Bedingungen moderner Intensivmedizin - Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen im Krankenhaus - Seelsorge an Mitarbeitenden und deren Erwartungen an die Krankenhausseelsorge - Die Bedeutung der Seelsorge für das Management der Unternehmenskultur im konfessionellen Krankenhaus Lektüre, Referate, Diskussionen und praktische Übungen. Das Seminar wird 8 x 3- stündig stattfinden. Eine kürzere konstituierende Sitzung zur Verteilung der Referate wird vorgeschaltet. Pflichtlektüre für die konstituierende Sitzung: Klessmann, Michael: Einleitung: Seelsorge in der Institution Krankenhaus, in: Klessmann, Michael (Hg.): Handbuch der Krankenhausseelsorge, 4. erweiterte Auflage Göttingen 2013, S.15-29

28 28 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II 1471 PTh-Vorlesung Katechetik [Andrea Klimt] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [M.A. und B.A. ohne Klausur], 4 LP [B.A. mit Klausur]) Zu den zentralen Aufgaben, die einer Pastorin, einem Pastor, einer Diakonin oder einem Diakon in ihrem zukünftigen Arbeitsfeld Gemeinde begegnen, gehört die Gestaltung von Lehr-Lernprozessen. Die Reflexion darüber, wie diese Prozesse zur Entwicklung einer persönlichkeitsstärkenden Gottesvorstellung beitragen können und welche Möglichkeit die lehrende Person hat, Glaubenswege adäquat zu begleiten, sind grundlegend für die eigene spätere Praxis. - Reflexion der Praxis religiösen Lehrens und Lernens - Kenntnis von verschiedenen religionspädagogischen Konzepten und von Grundfragen der Gemeindepädagogik. - Geschichtlicher Überblick in Auszügen - Grundfragen der Religions- und Gemeindepädagogik - Religion im Lebenslauf - Gottesvorstellung und Persönlichkeitsentwicklung - verschiedene religionspädagogische Konzeptionen und didaktische Strukturen - Bibeldidaktik - als Vielfalt die Bibel in Lehr-Lernprozesse einzubringen Vortrag mit Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion. Voraussetzungen: Besuch der Veranstaltung Einführung in die praktische Theologie. Adam, G. / Lachmann, R.: Neues Gemeindepädagogisches Kompendium, Göttingen 2008 Kunstmann, J.: Religionspädagogik, Tübingen Rothgangel, M. / Adam, G. / Lachmann, R.: Religionspädagogisches Kompendium, Göttingen 2013 Szagun, A.-K.: Glaubenswege begleiten Neue Praxis religiösen Lernens Zimmermann, M. / Zimmermann, R.: Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013

29 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II PTh-Seminar Kirchliche Organisation [Volker Spangenberg] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Angesichts des Mitgliederrückgangs in Volkskirchen und etlichen Freikirchen, von finanziellen Engpässen und einem drohenden oder tatsächlichen Bedeutungsverlust der Kirchen in der Öffentlichkeit, wird intensiv die Frage nach neuen kirchlichen Strukturen und Arbeitsformen gestellt. Um für diese Diskussion eine tragfähige Basis zu schaffen, bedarf es solider kirchentheoretischer Grundlagen, wie sie u.a. in der praktisch-theologischen Theorie der evangelischen Kirche des Göttinger Praktischen Theologen Jan Hermelink vorgelegt worden sind. Ziel ist die Beantwortung der grundlegenden Fragen, was eine evangelische Kirche (bzw. Freikirche) ist, wie sich ihre Organisation entwickelt hat und wie sie funktioniert und wie sie durch wen geleitet wird, um so für die gegenwärtige kirchliche Strukturdebatte Standfestigkeit zu gewinnen. Die Inhalte sind zunächst durch den Aufbau der Studie von Jan Hermelink, Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktische-theologische Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011, vorgegeben: Einleitende Reflexionen zu einer praktisch-theologischen Kirchentheorie; Grundlagen der gegenwärtigen kirchentheoretischen Debatte in der Theoriegeschichte von der Reformation bis zur gegenwärtigen kirchlichen Anwendung des Organisationsbegriffs; die Organisationstypen von Parochie, Landeskirche, Vereinskirche, Konventskirche und Funktionskirche; empirische Aspekte zu Mitgliedschaft und Finanzen; Theorie und Formen kirchlicher Leitung. Zu verschiedenen Abschnitten des Buchs von Hermelink werden weitere Texte, insbesondere aus dem freikirchlichen Bereich (soweit vorhanden) hinzugezogen. Lektüre, Referat, Diskussion. Voraussetzungen: Ekklesiologische Grundkenntnisse sind nützlich. Dringend empfohlen wird die Anschaffung des Buches von Hermelink, das als Ganzes besprochen werden wird. Jan Hermelink, Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktisch-theologische Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011, S

30 30 Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe II 1473 PTh-Übung Homiletik [Volker Spangenberg] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 115 (Vertiefungsmodul Praktische Theologie) (2-stündig; 4 Leistungspunkte) In der Übung wird das bisher in der Theorie der Predigterarbeitung Erlernte vertiefend rekapituliert und zur Anwendung gebracht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen erlernen, eine Predigt eigenständig zu erarbeiten, vorzutragen und zu analysieren. Daneben werden durch Lektürestudium und Diskussion ausgewählte homiletische Fragestellungen vertieft. Parallel zur Predigterarbeitung und zum Predigtvortrag werden schwerpunktmäßig die einzelnen Schritte der Erarbeitung einer Predigt rekapituliert. Als weitere Themen sind geplant: Predigtanalyse, Bedeutung des biblischen Textes für die Predigt, Homiletische Situationsanalyse, Predigttypische Störungen und eine Einführung in aktuelle homiletische Konzepte. Predigtvortrag, Predigtanalyse, Lektüre, Diskussion. Voraussetzungen: Teilnahme an der Lehrveranstaltung Einführung in die Praktische Theologie. W. Engemann / F. M. Lütze (Hrsg.), Grundfragen der Predigt. Ein Studienbuch, Leipzig W. Engemann, Einführung in die Homiletik, Tübingen, 2. überarb. u. erw. Aufl A. Härtner / H. Eschmann, Predigen lernen. Ein Lehrbuch für die Praxis, 2. erw. Aufl. Göttingen A. Grözinger, Homiletik. Lehrbuch Praktische Theologie Bd.2, Gütersloh R. Knieling, Was predigen wir? Eine Homiletik, Neukirchen-Vluyn L. Charbonnier / K. Merzyn / P. Meyer (Hg.), Homiletik. Aktuelle Konzepte und ihre Umsetzung, Göttingen 2012 W. Gräb, Predigtlehre. Über religiöse Rede, Göttingen 2013.

31 Master-Studiengang Ev. Theologie Sprache Lektürekurs Josua [Walburga Zumbroich] Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium (1-stündig; 2 Leistungspunkte) Der Lektürekurs wird hebräische Texte aus dem Buch Joschua behandeln. Jeweils ausgehend vom Text werden wir auch einzelne Themen der Grammatik wiederholen. Die jeweils zu besprechenden Texte sollen von den Teilnehmenden gut vorbereitet werden, damit auf Schwierigkeiten adäquat eingegangen werden kann und Zeit zur grammatischen Wiederholung bzw. Vertiefung bleibt. Es besteht im BA-Studiengang die Möglichkeit, ein minütiges Referat zu einem ausgewählten Thema der hebräischen Grammatik zu erarbeiten. Voraussetzungen: Nachweis von Hebräischkenntnissen Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen, das Buch Joschua auf Deutsch gründlich zu lesen.

32 32 Master-Studiengang Ev. Theologie 2103 Sprache Lektürekurs Galaterbrief [Matthias Linke] Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium (1-stündig; 2 Leistungspunkte) Das Erlernen und Anwenden morphologischer und syntaktischer Fähigkeiten im Umgang mit dem griechischen Text des Neuen Testaments (Inhalte von Griechisch I und Griechisch II) führt im Bereich der Semantik zum Erfassen und Unterscheiden verschiedener Bedeutungsinhalte größerer Texteinheiten. Das geschieht durch das Studium ausgewählter Texte einer neutestamentlichen Schrift. Die Studierenden erkennen anhand prägender Leitwörter, Stilelemente und Themenstellungen die Argumentationsweisen und inhaltliche Schwerpunkte einer theologischen Streitschrift. Der Galaterbrief nimmt innerhalb des Corpus Paulinum eine bedeutende Stellung ein hinsichtlich seiner theologischen Tragweite im Blick auf die Rechtfertigungslehre und die Verhältnisbestimmung zwischen Evangelium und Gesetz. Das spiegelt sich in Wortwahl und Sprachstil der zu analysierenden Texte wider. Die im Selbststudium durch Übersetzung, morphologische und syntaktische Analyse vorbereiteten Texte werden im Diskurs auf ihre stilistische Mittel und theologische Argumentation befragt und Schwerpunkte festgestellt. Voraussetzungen: Fähigkeiten im sachgemäßen Übersetzen sowie morphologischen und syntaktischen Analysieren neutestamentlicher Texte. Ein Kommentar zum Galaterbrief, der eingehend den griechischen Text analysiert wie zum Beispiel: Heinrich Schlier, Der Brief an die Galater, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1965

33 Master-Studiengang Ev. Theologie AT-Seminar Flüchtlinge und Fremde im Alten Testament [Matthias Millard] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Immer wieder finden wir die Dinge, die uns heute bewegen, in den Texten des Alten Testamentes wieder. So ist das heute bewegende Thema von Flüchtlingen und Fremden schon im Alten Testament ein ganz grundlegendes in ganz verschiedenen Zusammenhängen: So machen Israeliten leidhaft die Erfahrung, Flüchtlinge und Fremde zu sein, sie erinnern sich an diese Erfahrung und machen sie zum Teil ihres Bekenntnisses. Die Erinnerung an diese Erfahrung kann als Argument verwendet werden, wie Flüchtlinge und Fremde zu behandeln sind. Einige Texte legen sogar nahe, dass dies zu ganz grundlegenden allgemeinen Aussagen führt. Insgesamt geht es also um ein sehr relevantes Thema biblischer Theologie. - Vertiefung der Wahrnehmung biblischer Texte, auch aus dem Bereich von Rechtstexten, Prophetie und Psalmen - Befähigung zur eigenen Entwicklung theologischer Strukturen aus ganz unterschiedlichen biblischen Texten - Kennenlernen eines breiten Querschnitts einschlägig relevanter Texte in ihrem Zusammenhang - Durchbuchstabieren eines Grundthemas biblischer Theologie Gemeinsame Lektüre und wissenschaftliche Erörterung einschlägiger biblischer Texte, Bearbeitung relevanter Begriffe und Motive und theologische Einordnung der Ergebnisse. Voraussetzungen: AT Proseminar und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit Eigene Sammlung relevanter Bibeltexte zur Vorbereitung der gemeinsamen Entscheidung, welche Auswahl behandelt wird Markus Zehnder, Art. Fremder (2009), in: Matthias Millard, Art. Genesis (2006), in:

34 34 Master-Studiengang Ev. Theologie 2301 NT-Vorlesung Der Galaterbrief [Carsten Claußen] Master-Studiengang Ev. Theologie, Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 Leistungspunkte) Der Galaterbrief bietet Einblicke in die Frühzeit der christlichen Gemeinden und ihres Selbstverständnisses. Judenchristliche Missionare hatten die Gemeinden in einer ganzen Region aufgesucht und mit ihrer Predigt dort schnell Erfolg. Sie verlangten von den Heidenchristen, dass auch jene sich beschneiden lassen sollten und legten wahrscheinlich großen Wert auf die Einhaltung der Tora. Damit standen sie in deutlichem Gegensatz zur Verkündigung des Apostels Paulus, der ihre Lehren als ein anderes Evangelium bezeichnet und sie scharf kritisiert. Im Unterschied zu anderen Paulusbriefen sind die Adressaten nicht in einer Einzelgemeinde zu finden. Entsprechend ist der Galaterbrief auf eine weite Verbreitung angelegt. Im Kern geht es um sehr grundsätzliche Themen christlicher Identität, die sich vor dem Hintergrund einer antik-jüdischen Matrix herausbildet. Ziele und Die Vorlesung führt in die theologischen Inhalte des Galaterbriefs ein. Sie eignet sich damit sowohl für eine Erstbegegnung als auch für die Vertiefung und Systematisierung paulinischer Theologie. Die Vorlesung widmet sich der Analyse und Auslegung des Galaterbrief unter historischen, literaturwissenschaftlichen und theologischen Aspekten. Die Veranstaltung ist als Vorlesung aufgebaut, bietet jedoch Raum für Rückfragen und Diskussion. Voraussetzungen: Griechischkenntnisse sowie bibelkundliches und die Einleitungsfragen betreffendes Grundwissen sind wünschenswert. Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament, UTB 1830, Göttingen , oder Stefan Schreiber und Martin Ebner, Einleitung in das Neue Testament, KStTh 6, Stuttgart ,

35 Master-Studiengang Ev. Theologie NT-Seminar Die Taufe im Neuen Testament [Carsten Claußen] Master-Studiengang Ev. Theologie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments haben Christen von Anfang an getauft. Geistempfang, Glaube und Taufe beschreiben dabei eine Trias, die Christsein definiert. Früh findet die Taufe Eingang in Bekenntnisformeln: Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe (Eph 4,5). Auf dem Weg zu diesen einheitsstiftenden Aussagen zeigt sich im Neuen Testament eine Bandbreite unterschiedlicher Einwicklungslinien von der Rezeption der Johannestaufe bis hin zur Ausprägung eines kreuzestheologisch orientierten Taufverständnisses. Das Seminar will die Teilnehmenden zu einer eigenen Wahrnehmung und einem reflektierten Verständnis der Taufe im Frühchristentum anleiten. Damit wird zugleich eine fundierte Gesprächsgrundlage mit den unterschiedlichen Rezeptionen der neutestamentlichen Tauftexte von der Alten Kirche und bis in die Gegenwart erarbeitet. Die Frage nach dem Verständnis der neutestamentlichen Taufe führt in zwei unterschiedliche Blickrichtungen: Zum einen geht es um die Rekonstruktion der Anfänge und die ursprünglichen Bedeutung der Taufe. Zum anderen stellt sich die Frage nach der Interpretation der Taufe im frühen Christentum. Entsprechend werden die neutestamentlichen Stellen zur Taufe in historischer und theologischer Perspektive analysiert und ausgelegt. Erwartet werden die Bereitschaft zu intensiver Vorbereitung mit Hilfe entsprechender Lektüre sowie die Übernahme eines Referats und das Abfassen eines Protokolls. Dem Unterrichtsgespräch kommt besondere Bedeutung zu und es darf viel Zeit einnehmen. Voraussetzungen: Griechischkenntnisse und der erfolgreiche Besuch eines NT-Proseminars sind als Voraussetzungen erforderlich. Gerhard Barth, Die Taufe in frühchristlicher Zeit, Neukirchen-Vluyn Everett Ferguson, Baptism in the Early Church. History, Theology and Liturgy in the First Five Centuries, Grand Rapids, Mich./Cambridge, U.K. 2009, André Heinze, Taufe und Gemeinde. Biblische Impulse für ein Verständnis der Taufe, Kassel Markus Öhler, Hg., Taufe, UTB 3661, Tübingen 2012.

36 36 Master-Studiengang Ev. Theologie 2401 KG-Vorlesung Missionsgeschichte [Michael Kißkalt] Master-Studiengang Ev. Theologie, Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [B.A. ohne Klausur und M.A.], 4 LP [mit Klausur] Obwohl sich christliche Mission in der Geschichte als ein zutiefst menschliches Geschehen erweist, entdeckt man bei genauerem Hinsehen doch, wie sich in der Ausbreitungsgeschichte des Christentums auch die Kraft des Evangeliums in die verschiedensten Kulturen inkarniert und sich dort offenbart. In der Entdeckung dieser Ambivalenz bekommt man ein Gespür für die kulturelle und zeitbedingte Prägung von Mission: Inwiefern kann man Prägungen positiv sehen? Wo muss sich christliche Mission vom Evangelium her gegen bestimmte Kulturprägungen sperren? Was für Auswirkung hat dies für den Erfolg (oder Misserfolg) christlicher Mission? Welche Missionsmethode ist in welchem Kontext angemessen? Die immer wieder auftauchende Thematik des Verhältnisses von Mission, Macht und Politik ragt weit in aktuelle Fragestellungen hinein. Im Blick auf die missionarischen Kontextualisierungsbemühungen der Kirchen in den verschiedenen Kulturen und Epochen kommt es zu einer vertieften Begegnung mit den Grundthemen der Missiologie. Dabei wird man entdecken, dass sich durch die Kenntnis der Missionsgeschichte die Frage nach der aktuellen, angemessenen Mission von Kirche und Gemeinde besser beantworten lässt. In einem konzentrierten Lauf durch die Jahrhunderte der weltweiten Christentumsgeschichte werden anhand prägender Missionsbiographien und durch die Darstellung einschneidender missionsgeschichtlicher Ereignisse die jeweils relevanten missionstheologischen und -methodischen Aspekte herausgearbeitet. Vorlesung mit Diskussion. Vor- und Nachbereitung der Vorlesung. Michael Sievernich: Die christliche Mission. Geschichte und Gegenwart, Darmstadt 2009 Horst Gründer, Welteroberung und Christentum. Ein Handbuch zur Geschichte der Neuzeit, Gütersloh 1992 Ruth A. Tucker: Bis an die Enden der Erde. Missionsgeschichte in Biographien, hrsg. u. ergänzt v. Karl Rennstich, Metzingen 1996

37 Master-Studiengang Ev. Theologie STh-Vorlesung Dogmatik I [Uwe Swarat] Master-Studiengang Ev. Theologie, Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [B.A. ohne Klausur und M.A.], 4 LP [B.A. mit Klausur]) Die Fragen: Was ist Wahrheit?, worauf also können wir uns im Leben und Sterben verlassen, und: Was kommt auf uns zu?, worauf also dürfen wir hoffen, sind Grundfragen der Menschheit, auf die alle Religionen und Weltanschauungen Antworten zu geben versuchen. Sie sind gleichbedeutend mit den ganz persönlichen Fragen: Woher komme ich, wozu bin ich da, wohin gehe ich? Auch der christliche Glaube gibt auf diese Fragen Antwort und nimmt in Anspruch, dass sie auf letztgültiger Offenbarung beruhen. Wie lauten seine Antworten und wie lässt sich ihr Wahrheitsanspruch begründen? Das darzulegen, also Rechenschaft vom Glauben zu geben, ist Aufgabe der Dogmatik. Dogmatik vollzieht eine kritische Darstellung der in Gottes Offenbarung dem Glauben sich erschließenden Wirklichkeitserkenntnis. Beginnen muss sie damit, die Prinzipien darzulegen, nach denen sie ihre Aussagen bildet. Das zu tun, ist Gegenstand der Vorlesung Dogmatik I. Am Ende der Vorlesungszeit sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über die Themen bekommen, die für die Prinzipienlehre der Dogmatik relevant sind, die Geschichte und gegenwärtige Gestalt der hier zu verhandelnden Probleme kennengelernt und Anregungen für eine eigene Urteilsbildung erhalten haben. Die Dogmatik im Gesamtzusammenhang der Theologie, Wahrheit, Offenbarung, Glaube, Bibel, Bekenntnis, Vernunft, Erfahrung, Religion. Vorlesung mit Aussprache. Jens Schröter (Hg.), Die Rolle der Theologie in Universität, Gesellschaft und Kirche, Leipzig 2012 Wilfried Härle, Dogmatik, Berlin New York 4. Aufl. 2012, Einleitung und Hauptteil I. Friedrich Beißer, Der christliche Glaube, Band 1, Neuendettelsau 2008, 2. Teil. Emil Brunner, Offenbarung und Vernunft. Die Lehre von der christlichen Glaubenserkenntnis, 3. Aufl. Wuppertal: R. Brockhaus 2007.

38 38 Master-Studiengang Ev. Theologie 2502 STh-Seminar Schriftverständnis [Uwe Swarat] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Da die biblischen Bücher die Brücke zu den geschichtlichen Heilsereignissen sind, kann es keine Rechenschaft über den Glauben geben, die sich nicht um ein angemessenes Verständnis von Wesen und Bedeutung der Heiligen Schrift bemüht. Das moderne historische Bewusstsein hat dabei besondere Probleme aufgeworfen, die Rückfragen an das herkömmliche Schriftverständnis stellen und bei der Auslegung der Bibel berücksichtigt werden müssen. Das Seminar soll Studierende befähigen, ein angemessenes Verständnis der Autorität der Bibel und der hermeneutischen Probleme ihrer Auslegung zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am Ende des Semesters ausgewählte Quellentexten zur Schriftauslegung gelesen haben, in der Lage sein, die wichtigsten evangelischen Konzeptionen in der Schriftauslegung zu beurteilen und ihre eigenen Erfahrungen mit der Bibel mittels einer theologischen Hermeneutik reflektiert haben. Die Themen der Seminarsitzungen werden u. a. sein: Das Schriftverständnis Martin Luthers, Johann Georg Hamanns, Adolf Schlatters, Karl Barths und Rudolf Bultmanns, historisch-kritischer Umgang mit der Bibel, fundamentalistisches und evangelikales Schriftverständnis, feministische und rezeptionsästhetische Hermeneutik, Schriftverständnis im Baptismus. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen zu jeder Sitzung einen Aufsatz lesen, der zu Beginn des Seminars als Kopiervorlage zur Verfügung gestellt wird. Außerdem muss jede Person, die teilnimmt, zur Übernahme eines Referates und eines Sitzungsprotokolls bereit sein. Siegfried Zimmer, Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts, Göttingen (2007) 3., durchgehend überarbeitete Aufl Ulrich Luz (Hg.): Zankapfel Bibel. Zürich (1992) 5. Aufl Oswald Bayer u. a.: Die Autorität der Heiligen Schrift für Lehre und Verkündigung der Kirche, Neuendettelsau 2000.

39 Master-Studiengang Ev. Theologie MuD-Vorlesung Missionsgeschichte [Michael Kißkalt] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3Leistungspunkte) Obwohl sich christliche Mission in der Geschichte als ein zutiefst menschliches Geschehen erweist, entdeckt man bei genauerem Hinsehen doch, wie sich in der Ausbreitungsgeschichte des Christentums auch die Kraft des Evangeliums in die verschiedensten Kulturen inkarniert und sich dort offenbart. In der Entdeckung dieser Ambivalenz bekommt man ein Gespür für die kulturelle und zeitbedingte Prägung von Mission: Inwiefern kann man Prägungen positiv sehen? Wo muss sich christliche Mission vom Evangelium her gegen bestimmte Kulturprägungen sperren? Was für Auswirkung hat dies für den Erfolg (oder Misserfolg) christlicher Mission? Welche Missionsmethode ist in welchem Kontext angemessen? Die immer wieder auftauchende Thematik des Verhältnisses von Mission, Macht und Politik ragt weit in aktuelle Fragestellungen hinein. Im Blick auf die missionarischen Kontextualisierungsbemühungen der Kirchen in den verschiedenen Kulturen und Epochen kommt es zu einer vertieften Begegnung mit den Grundthemen der Missiologie. Dabei wird man entdecken, dass sich durch die Kenntnis der Missionsgeschichte die Frage nach der aktuellen, angemessenen Mission von Kirche und Gemeinde besser beantworten lässt. In einem konzentrierten Lauf durch die Jahrhunderte der weltweiten Christentumsgeschichte werden anhand prägender Missionsbiographien und durch die Darstellung einschneidender missionsgeschichtlicher Ereignisse die jeweils relevanten missionstheologischen und -methodischen Aspekte herausgearbeitet. Vorlesung mit Diskussion. Vor- und Nachbereitung der Vorlesung. Michael Sievernich: Die christliche Mission. Geschichte und Gegenwart, Darmstadt 2009 Horst Gründer, Welteroberung und Christentum. Ein Handbuch zur Geschichte der Neuzeit, Gütersloh 1992 Ruth A. Tucker: Bis an die Enden der Erde. Missionsgeschichte in Biographien, hrsg. u. ergänzt v. Karl Rennstich, Metzingen 1996

40 40 Master-Studiengang Ev. Theologie 2602 MuD-Vorlesung Theologie und Soziologie des Baptismus [Ralf Dziewas] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3Leistungspunkte) Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ist ein kongregationalistisch verfasster Gemeindebund, in dem die Selbstständigkeit der Ortsgemeinde die theologische Grundlage freikirchlicher Ekklesiologie ist. In der soziologischen Analyse des übergemeindlichen Miteinanders zeigen sich allerdings weitere bestimmende Prinzipien die konstitutiv für kongregationalistische Gemeindebünde sind und auch den BEFG prägen. Sowohl im pastoralen als auch im diakonischen Dienst gehört die Übernahme von Aufgaben auf Bundes- und Landesverbandsebene zu den Erwartungen an den Dienst. Da zudem die kongregationalistischen Erwartungsstrukturen auch das Leben in den Ortsgemeinden bestimmen, will die Vorlesung diese sowohl theologisch als auch soziologisch reflektieren. - Die Ekklesiologie des baptistischen Kongregationalismus - Ortsgemeinde und Gemeindebund im gesellschaftlichen Wertewandel - Der Baptismus als sich evolutionär entwickelnde Denomination - Ökumenische Verbindlichkeit und Wandlungsfähigkeit - Erwartungsstrukturen des pastoralen und diakonischen Amtes - Empirische Gemeindesoziologie des Baptismus - Theologie und Soziologie baptistischer Gemeindearbeit - Milieusensible Gemeindearbeit im Baptismus - Gesellschaftsverantwortung und politisches Engagement - Institutionelle und gemeindliche Diakonie im Baptismus Vorlesung mit Diskussionsmöglichkeit DZIEWAS, RALF: Verbindlichkeit im Kongregationalismus, in: Hailer, Martin / Hafner, Johann Evangelist (Hg.): Binnendifferenzierung und Verbindlichkeit in den Konfessionen, Frankfurt a.m [Beiheft zur Ökumenischen Rundschau 87], S DZIEWAS, RALF: Dazu liegen bisher noch keine ausreichenden Erkenntnisse vor Zum Problem der empirischen Erforschung der Gemeindewirklichkeit im Kongregationalismus, in: TheolGespr 34 (2010) S

41 Master-Studiengang Ev. Theologie MuD-Seminar Krankenhausseelsorge [Ralf Dziewas] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Unter den Bedingungen des modernen Gesundheitswesens stellen sich für die Seelsorge im Krankenhaus neue Herausforderungen. Da die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zunehmend kürzer wird, wird die Seelsorge im Krankenhaus zunehmend zur Akutseelsorge für schwer erkrankte Menschen. Als eigenständiges Berufsfeld des pastoralen Dienstes erfordert die Krankenhausseelsorge spezielle seelsorgerliche Kenntnisse in der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden sowie ihrer Angehörigen und ein Wissen um die Konfliktfelder der Seelsorge an Krankenhausmitarbeitern. Außerdem gehört die Verantwortung für die Mitgestaltung der Unternehmenskultur eines Krankenhauses zu den Aufgaben der Klinikseelsorge. Das Seminar will insgesamt einen Überblick über die Aufgaben und Möglichkeiten der Krankenhausseelsorge vermitteln, um auf den pastoralen Dienst in der Organisation Krankenhaus vorzubereiten. - Seelsorge in der Organisation Krankenhaus - Das Mandat des Seelsorgers für die Seelsorge im Krankenhaus - Theologische Deutungen von Krankheit und Heilung - Gesprächstechniken und Themenfelder seelsorgerlicher Arbeit im Krankenhaus - Seelsorge und Sterbebegleitung unter den Bedingungen moderner Intensivmedizin - Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen im Krankenhaus - Seelsorge an Mitarbeitenden und deren Erwartungen an die Krankenhausseelsorge - Die Bedeutung der Seelsorge für das Management der Unternehmenskultur im konfessionellen Krankenhaus Lektüre, Referate, Diskussionen und praktische Übungen. Das Seminar wird 8 x 3- stündig stattfinden. Eine kürzere konstituierende Sitzung zur Verteilung der Referate wird vorgeschaltet. Pflichtlektüre für die konstituierende Sitzung: Klessmann, Michael: Einleitung: Seelsorge in der Institution Krankenhaus, in: Klessmann, Michael (Hg.): Handbuch der Krankenhausseelsorge, 4. erweiterte Auflage Göttingen 2013, S.15-29

42 42 Master-Studiengang Ev. Theologie 2604 MuD-Oberseminar Gerechtigkeitstheorie [Ralf Dziewas] Lehrveranstaltung für den Master-Studiengang Ev. Theologie, den Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (Studierende des Bachelor-Studiengangs Ev. Theologie können auf Antrag zugelassen werden) (2-stündig; 4 LP) Gerechtigkeit ist eine der zentralen Zielvorstellungen der Politik und Sozialethik. Aber wie soll eine gerechte Gesellschaft aussehen? Welche Vorstellung von Gerechtigkeit soll das politische Handeln prägen? Geht es um eine gerechte Verteilung von Gütern, also um Verteilungsgerechtigkeit, um Chancengleichheit, Leistungsgerechtigkeit oder Teilhabegerechtigkeit, um Generationen-, Geschlechter- oder interkulturelle Gerechtigkeit? Seit John Rawls Theorie der Gerechtigkeit (1971, dt. 1975), hat sich eine ausdifferenzierte theoretische Diskussion um Begründungen und Grenzen von Gerechtigkeitsvorstellungen entwickelt. Das Oberseminar soll der gemeinsamen Erarbeitung und Diskussion aktueller philosophischer Grundlagentexte der Gerechtigkeitstheorie dienen. Auszüge aus John Rawls Gerechtigkeit als Fairness (2001, dt. 2003), Jürgen Habermas Zwischen Naturalismus und Religion (2005), Martha C. Nussbaum Die Grenzen der Gerechtigkeit (2006; dt. 2010), Amartya Sen Die Idee der Gerechtigkeit (2009, dt. 2010), Ottfried Höffe Kritik der Freiheit (2015) u.a. Eigenständige Lektüre der Texte (ca. 60 Seiten pro Sitzung), gemeinsame Diskussion der Positionen und ihrer Bedeutung für die Sozialtheologie und Sozialethik. Voraussetzungen: Die vorherige Lektüre von Felix Heidenreich: Theorien der Gerechtigkeit. Eine Einführung, Opladen & Farmington Hills 2011 [UTB 3136] ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar, um eine gemeinsame Grundlage für die Diskussion der aktuellen Texte zu haben. Heidenreichs Einführung ist sehr verständlich geschrieben und bietet auf nur 230 Seiten einen guten und anschaulichen Überblick über den aktuellen Diskussionsstand. HEIDENREICH, FELIX: Theorien der Gerechtigkeit. Eine Einführung, Opladen & Farmington Hills 2011 [UTB 3136] (Pflichtlektüre vor dem Oberseminar!) HÖFFE, OTTFRIED: Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung, 5., durchgesehene Auflage 2015 [C.H. Beck Wissen]

43 Master-Studiengang Ev. Theologie PTh-Vorlesung Katechetik [Andrea Klimt] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [M.A. und B.A. ohne Klausur], 4 LP [B.A. mit Klausur]) Zu den zentralen Aufgaben, die einer Pastorin, einem Pastor, einer Diakonin oder einem Diakon in ihrem zukünftigen Arbeitsfeld Gemeinde begegnen, gehört die Gestaltung von Lehr-Lernprozessen. Die Reflexion darüber, wie diese Prozesse zur Entwicklung einer persönlichkeitsstärkenden Gottesvorstellung beitragen können und welche Möglichkeit die lehrende Person hat, Glaubenswege adäquat zu begleiten, sind grundlegend für die eigene spätere Praxis. - Reflexion der Praxis religiösen Lehrens und Lernens - Kenntnis von verschiedenen religionspädagogischen Konzepten und von Grundfragen der Gemeindepädagogik. - Geschichtlicher Überblick in Auszügen - Grundfragen der Religions- und Gemeindepädagogik - Religion im Lebenslauf - Gottesvorstellung und Persönlichkeitsentwicklung - verschiedene religionspädagogische Konzeptionen und didaktische Strukturen - Bibeldidaktik - als Vielfalt die Bibel in Lehr-Lernprozesse einzubringen Vortrag mit Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion. Voraussetzungen: Besuch der Veranstaltung Einführung in die praktische Theologie. Adam, G. / Lachmann, R.: Neues Gemeindepädagogisches Kompendium, Göttingen 2008 Kunstmann, J.: Religionspädagogik, Tübingen Rothgangel, M. / Adam, G. / Lachmann, R.: Religionspädagogisches Kompendium, Göttingen 2013 Szagun, A.-K.: Glaubenswege begleiten Neue Praxis religiösen Lernens Zimmermann, M. / Zimmermann, R.: Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013

44 44 Master-Studiengang Ev. Theologie 2702 PTh-Seminar Kirchliche Organisation [Volker Spangenberg] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Angesichts des Mitgliederrückgangs in Volkskirchen und etlichen Freikirchen, von finanziellen Engpässen und einem drohenden oder tatsächlichen Bedeutungsverlust der Kirchen in der Öffentlichkeit, wird intensiv die Frage nach neuen kirchlichen Strukturen und Arbeitsformen gestellt. Um für diese Diskussion eine tragfähige Basis zu schaffen, bedarf es solider kirchentheoretischer Grundlagen, wie sie u.a. in der praktisch-theologischen Theorie der evangelischen Kirche des Göttinger Praktischen Theologen Jan Hermelink vorgelegt worden sind. Ziel ist die Beantwortung der grundlegenden Fragen, was eine evangelische Kirche (bzw. Freikirche) ist, wie sich ihre Organisation entwickelt hat und wie sie funktioniert und wie sie durch wen geleitet wird, um so für die gegenwärtige kirchliche Strukturdebatte Standfestigkeit zu gewinnen. Die Inhalte sind zunächst durch den Aufbau der Studie von Jan Hermelink, Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktische-theologische Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011, vorgegeben: Einleitende Reflexionen zu einer praktisch-theologischen Kirchentheorie; Grundlagen der gegenwärtigen kirchentheoretischen Debatte in der Theoriegeschichte von der Reformation bis zur gegenwärtigen kirchlichen Anwendung des Organisationsbegriffs; die Organisationstypen von Parochie, Landeskirche, Vereinskirche, Konventskirche und Funktionskirche; empirische Aspekte zu Mitgliedschaft und Finanzen; Theorie und Formen kirchlicher Leitung. Zu verschiedenen Abschnitten des Buchs von Hermelink werden weitere Texte, insbesondere aus dem freikirchlichen Bereich (soweit vorhanden) hinzugezogen. Lektüre, Referat, Diskussion. Voraussetzungen: Ekklesiologische Grundkenntnisse sind nützlich. Dringend empfohlen wird die Anschaffung des Buches von Hermelink, das als Ganzes besprochen werden wird. Jan Hermelink, Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktisch-theologische Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011, S

45 Master-Studiengang Ev. Theologie PTh-Vorlesung Pastoraltheologie I [Volker Spangenberg] Lehrveranstaltung für den Master-Studiengang Ev. Theologie (Modul 218) und das Zusatzstudium (4-stündig; 6 Leistungspunkte) Im Übergang vom Studium der Theologie zum Beruf der Pastorin/des Pastors ist eine intensive Reflexion über Begründung, Wesen und Aufgaben des pastoralen Dienstes (Amtes) unter den Bedingungen (insbes.) der freikirchlichen Gemeindesituation erforderlich. Kenntnis gegenwärtiger pastoraltheologischer Fragestellungen und ihrer Entstehungsgeschichte, Fähigkeit zur pastoraltheologischen Integration von Erkenntnissen der verschiedenen theologischen Disziplinen und angrenzenden Wissenschaften für ein reflektiertes Pastorinnen/Pastoren-Leitbild, Kenntnis und Anwendungsfähigkeit von (insbes. für den Anfangsdienst) relevanten pastoraltheologischen (Kunst-)Regeln für die Wahrnehmung der Aufgaben des Berufs, Kenntnis der einschlägigen kirchlichen Ordnungswerke. Geschichte und Begriff der Pastoraltheologie; Berufung, Beruf, Ordination und Anfangsdienst der Pastorin/des Pastors; Verhältnis von Amt und Gemeinde; Verhältnis von Amt und Person. Dem Ordinationsversprechen folgend unter pastoraltheologischem Gesichtspunkt: Der Gottesdienst und die Abendmahlsfeier; die Lehrtätigkeit (u.a. Gemeindeunterricht, Glaubenskurse); die Seelsorgetätigkeit (mit dem Schwerpunkt Besuche); die Leitungstätigkeit (u.a. Kirchenzucht). Vorlesung, Diskussion, Lektüre G. Rau: Art. Pastoraltheologie, RGG 4.Aufl. Bd.6, Tübingen 2003, Sp U. Pohl-Patalong: Pastoraltheologie, in: C. Grethlein u. H. Schwier (Hg.), Praktische Theologie. Eine Theorie- und Problemgeschichte, Leipzig 2007, B. Weyel: Pfarrberuf. Amt / Amtsverständnis /Profession / pastoraltheologisches Leitbild, in: W. Gräb u. B. Weyel (Hg.), Handbuch Praktische Theologie, Gütersloh 2007, U. Wagner-Rau: Auf der Schwelle: Das Pfarramt im Prozess kirchlichen Wandels, Stuttgart C. Grethlein, Pfarrer ein theologischer Beruf!, Frankfurt a.m J. Hermelink, Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktisch-theologische Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011, bes. 5.: Orientierung: Kirche leiten, 219ff. M. Klessmann, Das Pfarramt. Einführung in Grundfragen der Pastoraltheologie, Neukirchen-Vluyn 2012.

46 46 Master-Studiengang Ev. Theologie 2801 Seminar Auswertung des siebenwöchigen Gemeindepraktikums [Volker Spangenberg] Pflichtlehrveranstaltung im Master-Studiengang Evangelische Theologie (14 Leistungspunkte für Praktikum und Auswertungsseminar) Das siebenwöchige begleitete Gemeindepraktikum, das in der Regel vor Beginn des Master-Studiengangs Evangelische Theologie absolviert werden muss, dient durch die Einführung in die verschiedenen Arbeitsbereiche einer Ortsgemeinde der Berufsfeldorientierung. Darüber hinaus erfahren die Studierenden persönliche Impulse für die Selbstwahrnehmung im Kontext der pastoralen Aufgabenvielfalt und beruflichen Anforderungen. Hierbei werden sie vor Ort durch Gemeindepastorinnen / Gemeindepastor begleitet, die nicht nur Aufgaben zuweisen, sondern die geleistete Arbeit reflektieren und auswerten. Um weitergehende Impulse für das Studium und die Entwicklung zur späteren eigenen Berufstätigkeit als Pastorin oder Pastor aus diesem Praktikum zu gewinnen, erfolgt im ersten Semester des Master-Studiengangs eine begleitete Praktikumsauswertung an der Theologischen Hochschule. Ziele und Die gemeinsame Auswertung dient der Auseinandersetzung und Reflexion mit den eigenen Erfahrungen und denen anderer Praktikantinnen und Praktikanten. Dies erweitert die personale und fachliche Kompetenz und unterstützt die Berufsfeldorientierung. Ziel dieser Veranstaltung ist darüber hinaus eine Beschreibung möglicher oder notwendiger Schritte im weiteren Verlauf des Studiums, die zur Stärkung der individuellen Kompetenzen beitragen können. Die Auswertungsveranstaltung findet als kompakte Lehrveranstaltung statt. Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit zu einem ausführlichen Bericht über den Praktikumsplatz und die damit verbundenen Tätigkeiten, die positiven und auch negativen Erfahrungen und die aufgetretenen Fragen bezüglich einer künftigen eigenen beruflichen Tätigkeit. Die Einzelberichte werden in der Gruppe besprochen und auf dem Hintergrund der eigenen Praktikumserfahrungen reflektiert. Vorbereitung: Das von der Gemeinde ausgestellte Praktikumszeugnis sollte möglichst vorliegen. Die eigene Praktikumsreflexion (Bericht über Praktikumsverlauf, wesentliche Erfahrungen, aufgetretene Probleme, offene Fragen) ist schriftlich so vorzubereiten, dass sie mündlich im Seminar vorgestellt werden kann.

47 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie AT-Vorlesung Einführung in das Alte Testament [Matthias Millard] Pflichtlehrveranstaltung im Bachelor-Studiengang Ev. Theologie Stufe I (3. Semester) Modul 105 und im Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie Modul 305 (2-stündig; 3 LP im M.A. Diakonie, 4 LP im B.A. Ev. Theologie) Bereits in den Lehrveranstaltungen Geschichte Israels und Bibelkunde des Alten Testaments werden Fenster in die Welt und Umwelt des Alten Testaments geöffnet. Mit der Einführung in das Alte Testament werden weitere Grundlagen für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Literargeschichte des Alten Testaments vermittelt. Das Alte Testament ist ein gewachsenes Buch und in Auseinandersetzung und Verbindung mit Kulturen und Religionen des Vorderen Orients und mit Ereignissen der Geschichte entstanden. Wie spiegeln sich Erfahrungen mit JHWH, ihr Erinnern und Bekennen, die Entwicklung zum Monotheismus und die Stadien der Identitätsfindung Israels in den Texten des Alten Testaments wieder? Welche Zusammenhänge können zur Grundthemen des Alten Testaments zusammengefasst werden und Orientierung in der Vielfalt der Hebräischen Bibel geben? - Fähigkeit zur wissenschaftlichen Erörterung von Einleitungsfragen zu einem Buch des AT - Kenntnisse zu Grundthemen und -begriffen von Tora, Prophetie, Weisheit und Geschichtsschreibung - Einleitungsfragen zu ausgewählten Textbereichen des Alten Testaments und die Geschichte ihrer Erforschung - Grundthemen des Alten Testaments Vorlesung, Lektüre, Kurzreferate, Aussprache. Voraussetzungen: Kenntnisse in Bibelkunde des Alten Testaments und Geschichte Israels. Bereitschaft zur Übernahme eines Referats. Erste Literaturhinweise: GERTZ, JAN CHRISTIAN (Hg.): Grundinformation Altes Testament, Göttingen 4.Aufl / RÖMER, THOMAS/MACCHI, JEAN-DANIEL/NIHAN, CHRISTOPHE (Hg.): Einleitung in das Alte Testament, Theologischer Verlag Zürich, Zürich / ZENGER, ERICH U.A.: Einleitung in das Alte Testament, hg. v. Christian Frevel, Stuttgart 8. Aufl Weitere Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt. Vor Semesterbeginn ist folgendes Arbeitsbuch anzuschaffen: Carr, David M.: Einführung in das Alte Testament. Biblische Texte imperiale Kontexte, Kohlhammer Verlag, Stuttgart u.a

48 48 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 3202 AT-Seminar Flüchtlinge und Fremde im Alten Testament [Matthias Millard] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Immer wieder finden wir die Dinge, die uns heute bewegen, in den Texten des Alten Testamentes wieder. So ist das heute bewegende Thema von Flüchtlingen und Fremden schon im Alten Testament ein ganz grundlegendes in ganz verschiedenen Zusammenhängen: So machen Israeliten leidhaft die Erfahrung, Flüchtlinge und Fremde zu sein, sie erinnern sich an diese Erfahrung und machen sie zum Teil ihres Bekenntnisses. Die Erinnerung an diese Erfahrung kann als Argument verwendet werden, wie Flüchtlinge und Fremde zu behandeln sind. Einige Texte legen sogar nahe, dass dies zu ganz grundlegenden allgemeinen Aussagen führt. Insgesamt geht es also um ein sehr relevantes Thema biblischer Theologie. - Vertiefung der Wahrnehmung biblischer Texte, auch aus dem Bereich von Rechtstexten, Prophetie und Psalmen - Befähigung zur eigenen Entwicklung theologischer Strukturen aus ganz unterschiedlichen biblischen Texten - Kennenlernen eines breiten Querschnitts einschlägig relevanter Texte in ihrem Zusammenhang - Durchbuchstabieren eines Grundthemas biblischer Theologie Gemeinsame Lektüre und wissenschaftliche Erörterung einschlägiger biblischer Texte, Bearbeitung relevanter Begriffe und Motive und theologische Einordnung der Ergebnisse. Voraussetzungen: AT Proseminar und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit Eigene Sammlung relevanter Bibeltexte zur Vorbereitung der gemeinsamen Entscheidung, welche Auswahl behandelt wird Markus Zehnder, Art. Fremder (2009), in: Matthias Millard, Art. Genesis (2006), in:

49 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie NT-Vorlesung Grundkurs Neues Testament I [Carsten Claußen] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 105 (Basismodul Neues Testament I) und mim Modul 304 (Ergänzungsmodul Biblische Studien für Diakoniker I) (3-stündig; 4 Leistungspunkte) Die 27 Schriften des Neuen Testaments bilden gemeinsam mit dem Alten Testament die Grundurkunde des christlichen Glaubens. In den Evangelien spiegelt sich das intensive Bemühen, die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verstehen und für das Leben fruchtbar zu machen. Die Apostelgeschichte bietet den frühesten Versuch einer theologisch geprägten Erzählung der frühchristlichen Mission. In der neutestamentlichen Briefliteratur spiegeln sich vielfach die Fragen und Herausforderungen der Christen und Christinnen in den ersten Gemeinden. Weit in die Zukunft greift schließlich die Hoffnung der Johannesoffenbarung. Bei aller Vielfalt dieser Schriften lassen sich doch Grundlinien und Entwicklungen sichtbar machen, die als Theologie des Neuen Testaments beschrieben werden können. Ziele und Der Grundkurs Neues Testament I befasst sich mit allen neutestamentlichen Schriften in bibelkundlicher und einleitungswissenschaftlicher Hinsicht. Im Vordergrund stehen dabei Aufbau und Inhalt der Texte sowie die Fragen der Einleitungswissenschaften (Wer hat als Verfasser mit welcher Intention und welcher Botschaft zu welchem Zeitpunkt in welcher Situation eine Schrift des NT an welche Adressaten geschrieben?). Daneben finden auch historische, theologische und hermeneutische Fragen und Probleme exemplarisch Berücksichtigung. Thematische Querschnitte ergänzen die Arbeit an den Einzeltexten. Ziel ist es, mit den Texten und ihren Inhalten vertraut zu werden. Dazu werden von den Teilnehmenden die aufmerksame Lektüre der Texte und die Bereitschaft erwartet, sich einen Überblick über den Stoff und einzelne Texte anzueignen. Der Grundkurs Neues Testament I setzt das intensive Selbststudium der behandelten neutestamentlichen Schriften voraus. Den Teilnehmenden soll damit vermittelt werden, dass die im Grundkurs behandelten Themen an Fragestellungen anknüpfen, die jeweils aus der intensiven Lektüre der neutestamentlichen Schriften selbst entstehen. Als Textgrundlage dient eine (exegetisch brauchbare) deutsche Übersetzung (z.b. Elberfelder, Luther, Zürcher oder Einheitsübersetzung). Die Veranstaltung ist als Vorlesung aufgebaut, bietet jedoch Raum für Diskussion und Rückfragen. Zur Anschaffung empfohlene Bücher: Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament, UTB 1830, Göttingen oder Stefan Schreiber und Martin Ebner, Einleitung in das Neue Testament, KStTh 6, Stuttgart

50 50 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 3302 NT-Vorlesung Der Galaterbrief [Carsten Claußen] Master-Studiengang Ev. Theologie, Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 Leistungspunkte) Der Galaterbrief bietet Einblicke in die Frühzeit der christlichen Gemeinden und ihres Selbstverständnisses. Judenchristliche Missionare hatten die Gemeinden in einer ganzen Region aufgesucht und mit ihrer Predigt dort schnell Erfolg. Sie verlangten von den Heidenchristen, dass auch jene sich beschneiden lassen sollten und legten wahrscheinlich großen Wert auf die Einhaltung der Tora. Damit standen sie in deutlichem Gegensatz zur Verkündigung des Apostels Paulus, der ihre Lehren als ein anderes Evangelium bezeichnet und sie scharf kritisiert. Im Unterschied zu anderen Paulusbriefen sind die Adressaten nicht in einer Einzelgemeinde zu finden. Entsprechend ist der Galaterbrief auf eine weite Verbreitung angelegt. Im Kern geht es um sehr grundsätzliche Themen christlicher Identität, die sich vor dem Hintergrund einer antik-jüdischen Matrix herausbildet. Ziele und Die Vorlesung führt in die theologischen Inhalte des Galaterbriefs ein. Sie eignet sich damit sowohl für eine Erstbegegnung als auch für die Vertiefung und Systematisierung paulinischer Theologie. Die Vorlesung widmet sich der Analyse und Auslegung des Galaterbrief unter historischen, literaturwissenschaftlichen und theologischen Aspekten. Die Veranstaltung ist als Vorlesung aufgebaut, bietet jedoch Raum für Rückfragen und Diskussion. Voraussetzungen: Griechischkenntnisse sowie bibelkundliches und die Einleitungsfragen betreffendes Grundwissen sind wünschenswert. Udo Schnelle, Einleitung in das Neue Testament, UTB 1830, Göttingen , oder Stefan Schreiber und Martin Ebner, Einleitung in das Neue Testament, KStTh 6, Stuttgart ,

51 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie KG-Vorlesung Missionsgeschichte [Michael Kißkalt] Master-Studiengang Ev. Theologie, Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [B.A. ohne Klausur und M.A.], 4 LP [mit Klausur] Obwohl sich christliche Mission in der Geschichte als ein zutiefst menschliches Geschehen erweist, entdeckt man bei genauerem Hinsehen doch, wie sich in der Ausbreitungsgeschichte des Christentums auch die Kraft des Evangeliums in die verschiedensten Kulturen inkarniert und sich dort offenbart. In der Entdeckung dieser Ambivalenz bekommt man ein Gespür für die kulturelle und zeitbedingte Prägung von Mission: Inwiefern kann man Prägungen positiv sehen? Wo muss sich christliche Mission vom Evangelium her gegen bestimmte Kulturprägungen sperren? Was für Auswirkung hat dies für den Erfolg (oder Misserfolg) christlicher Mission? Welche Missionsmethode ist in welchem Kontext angemessen? Die immer wieder auftauchende Thematik des Verhältnisses von Mission, Macht und Politik ragt weit in aktuelle Fragestellungen hinein. Im Blick auf die missionarischen Kontextualisierungsbemühungen der Kirchen in den verschiedenen Kulturen und Epochen kommt es zu einer vertieften Begegnung mit den Grundthemen der Missiologie. Dabei wird man entdecken, dass sich durch die Kenntnis der Missionsgeschichte die Frage nach der aktuellen, angemessenen Mission von Kirche und Gemeinde besser beantworten lässt. In einem konzentrierten Lauf durch die Jahrhunderte der weltweiten Christentumsgeschichte werden anhand prägender Missionsbiographien und durch die Darstellung einschneidender missionsgeschichtlicher Ereignisse die jeweils relevanten missionstheologischen und -methodischen Aspekte herausgearbeitet. Vorlesung mit Diskussion. Vor- und Nachbereitung der Vorlesung. Michael Sievernich: Die christliche Mission. Geschichte und Gegenwart, Darmstadt 2009 Ruth A. Tucker: Bis an die Enden der Erde. Missionsgeschichte in Biographien, hrsg. u. ergänzt v. Karl Rennstich, Metzingen 1996 Stephen Neill: Geschichte der christlichen Mission, hrsg. und übersetzt von Nils Peter Moritzen, Erlangen 1974

52 52 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 3501 STh-Seminar Einführung in die Systematische Theologie [Uwe Swarat] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 108 (Basismodul Systematische Theologie) und im Modul 303 (Ergänzungsmodul Theologie für Diakoniker) (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Die Systematische Theologie gehört zu den Hauptdisziplinen der theologischen Wissenschaft. Sie will die Frage beantworten, was wir als Christen von heute warum glauben können und verkündigen sollen. Deshalb ist sie in einer guten theologischen Ausbildung unentbehrlich. Das Einführungsseminar will den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Voraussetzungen verschaffen, mit denen sie während ihres weiteren Studiums und in der späteren Berufstätigkeit Texte aus der Systematischen Theologie für die Lösung theologischer Probleme nutzen können. Dazu gehören ein erstes Bekanntwerden mit Methoden und ausgewählten Inhalten der Disziplin sowie ein Überblick über die wichtigste Literatur. Die Sprachfähigkeit des Glaubens wird geschult und sachgerechtes theologisches Argumentieren geübt. Die Ziele einer Einführungsveranstaltung kann man auf unterschiedliche Weise zu erreichen versuchen. In diesem Semester soll es so geschehen, dass die Teilnehmer sich mit den einleitenden Kapiteln aus zwei bedeutenden Dogmatiken des 20. Jahrhunderts befassen. In diesen Kapiteln werden die unterschiedlichen Ansätze der betreffenden Dogmatiker deutlich. Durch das Gespräch über das Gelesene üben die Teilnehmer systematisch-theologisches Argumentieren ein. Außerdem erhalten sie Listen über die wichtigste Literatur zum Studium der Systematischen Theologie. Die Lehrveranstaltung findet in Form eines Seminars statt, in dem die Teilnehmer zu jeder Sitzung Abschnitte aus einer Dogmatik vorbereiten (ca. 30 Druckseiten), über deren Inhalte dann diskutiert wird. Außerdem ist von jeder Sitzung ein Protokoll anzufertigen. Die Texte, die der Lehrveranstaltung zu Grunde liegen, stehen mit Beginn der Vorlesungszeit in einem Handapparat in der Bibliothek und werden auch als Kopiervorlagen zur Verfügung gestellt.

53 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie STh-Vorlesung Dogmatik I [Uwe Swarat] Master-Studiengang Ev. Theologie, Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [B.A. ohne Klausur und M.A.], 4 LP [B.A. mit Klausur]) Die Fragen: Was ist Wahrheit?, worauf also können wir uns im Leben und Sterben verlassen, und: Was kommt auf uns zu?, worauf also dürfen wir hoffen, sind Grundfragen der Menschheit, auf die alle Religionen und Weltanschauungen Antworten zu geben versuchen. Sie sind gleichbedeutend mit den ganz persönlichen Fragen: Woher komme ich, wozu bin ich da, wohin gehe ich? Auch der christliche Glaube gibt auf diese Fragen Antwort und nimmt in Anspruch, dass sie auf letztgültiger Offenbarung beruhen. Wie lauten seine Antworten und wie lässt sich ihr Wahrheitsanspruch begründen? Das darzulegen, also Rechenschaft vom Glauben zu geben, ist Aufgabe der Dogmatik. Dogmatik vollzieht eine kritische Darstellung der in Gottes Offenbarung dem Glauben sich erschließenden Wirklichkeitserkenntnis. Beginnen muss sie damit, die Prinzipien darzulegen, nach denen sie ihre Aussagen bildet. Das zu tun, ist Gegenstand der Vorlesung Dogmatik I. Am Ende der Vorlesungszeit sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über die Themen bekommen, die für die Prinzipienlehre der Dogmatik relevant sind, die Geschichte und gegenwärtige Gestalt der hier zu verhandelnden Probleme kennengelernt und Anregungen für eine eigene Urteilsbildung erhalten haben. Die Dogmatik im Gesamtzusammenhang der Theologie, Wahrheit, Offenbarung, Glaube, Bibel, Bekenntnis, Vernunft, Erfahrung, Religion. Vorlesung mit Aussprache. Jens Schröter (Hg.), Die Rolle der Theologie in Universität, Gesellschaft und Kirche, Leipzig 2012 Wilfried Härle, Dogmatik, Berlin New York 4. Aufl. 2012, Einleitung und Hauptteil I. Friedrich Beißer, Der christliche Glaube, Band 1, Neuendettelsau 2008, 2. Teil. Emil Brunner, Offenbarung und Vernunft. Die Lehre von der christlichen Glaubenserkenntnis, 3. Aufl. Wuppertal: R. Brockhaus 2007.

54 54 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 3503 STh-Seminar Schriftverständnis [Uwe Swarat] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Da die biblischen Bücher die Brücke zu den geschichtlichen Heilsereignissen sind, kann es keine Rechenschaft über den Glauben geben, die sich nicht um ein angemessenes Verständnis von Wesen und Bedeutung der Heiligen Schrift bemüht. Das moderne historische Bewusstsein hat dabei besondere Probleme aufgeworfen, die Rückfragen an das herkömmliche Schriftverständnis stellen und bei der Auslegung der Bibel berücksichtigt werden müssen. Das Seminar soll Studierende befähigen, ein angemessenes Verständnis der Autorität der Bibel und der hermeneutischen Probleme ihrer Auslegung zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am Ende des Semesters ausgewählte Quellentexten zur Schriftauslegung gelesen haben, in der Lage sein, die wichtigsten evangelischen Konzeptionen in der Schriftauslegung zu beurteilen und ihre eigenen Erfahrungen mit der Bibel mittels einer theologischen Hermeneutik reflektiert haben. Die Themen der Seminarsitzungen werden u. a. sein: Das Schriftverständnis Martin Luthers, Johann Georg Hamanns, Adolf Schlatters, Karl Barths und Rudolf Bultmanns, historisch-kritischer Umgang mit der Bibel, fundamentalistisches und evangelikales Schriftverständnis, feministische und rezeptionsästhetische Hermeneutik, Schriftverständnis im Baptismus. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen zu jeder Sitzung einen Aufsatz lesen, der zu Beginn des Seminars als Kopiervorlage zur Verfügung gestellt wird. Außerdem muss jede Person, die teilnimmt, zur Übernahme eines Referates und eines Sitzungsprotokolls bereit sein. Siegfried Zimmer, Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts, Göttingen (2007) 3., durchgehend überarbeitete Aufl Ulrich Luz (Hg.): Zankapfel Bibel. Zürich (1992) 5. Aufl Oswald Bayer u. a.: Die Autorität der Heiligen Schrift für Lehre und Verkündigung der Kirche, Neuendettelsau 2000.

55 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie MuD-Vorlesung Missionsgeschichte [Michael Kißkalt] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3Leistungspunkte) Obwohl sich christliche Mission in der Geschichte als ein zutiefst menschliches Geschehen erweist, entdeckt man bei genauerem Hinsehen doch, wie sich in der Ausbreitungsgeschichte des Christentums auch die Kraft des Evangeliums in die verschiedensten Kulturen inkarniert und sich dort offenbart. In der Entdeckung dieser Ambivalenz bekommt man ein Gespür für die kulturelle und zeitbedingte Prägung von Mission: Inwiefern kann man Prägungen positiv sehen? Wo muss sich christliche Mission vom Evangelium her gegen bestimmte Kulturprägungen sperren? Was für Auswirkung hat dies für den Erfolg (oder Misserfolg) christlicher Mission? Welche Missionsmethode ist in welchem Kontext angemessen? Die immer wieder auftauchende Thematik des Verhältnisses von Mission, Macht und Politik ragt weit in aktuelle Fragestellungen hinein. Im Blick auf die missionarischen Kontextualisierungsbemühungen der Kirchen in den verschiedenen Kulturen und Epochen kommt es zu einer vertieften Begegnung mit den Grundthemen der Missiologie. Dabei wird man entdecken, dass sich durch die Kenntnis der Missionsgeschichte die Frage nach der aktuellen, angemessenen Mission von Kirche und Gemeinde besser beantworten lässt. In einem konzentrierten Lauf durch die Jahrhunderte der weltweiten Christentumsgeschichte werden anhand prägender Missionsbiographien und durch die Darstellung einschneidender missionsgeschichtlicher Ereignisse die jeweils relevanten missionstheologischen und -methodischen Aspekte herausgearbeitet. Vorlesung mit Diskussion. Vor- und Nachbereitung der Vorlesung. Michael Sievernich: Die christliche Mission. Geschichte und Gegenwart, Darmstadt 2009 Ruth A. Tucker: Bis an die Enden der Erde. Missionsgeschichte in Biographien, hrsg. u. ergänzt v. Karl Rennstich, Metzingen 1996 Stephen Neill: Geschichte der christlichen Mission, hrsg. und übersetzt von Nils Peter Moritzen, Erlangen 1974

56 56 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 3621 MuD-Vorlesung Einführung in die Diakonik [Ralf Dziewas] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 110 (Basismodul Mission und Diakonie) und im Modul 303 (Ergänzungsmodul Theologie für Diakoniker) (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Diakonie und Mission bilden am Theologischen Seminar Elstal ein gemeinsames eigenständiges Fach neben der Praktischen Theologie. Da eine Verkündigung des Evangeliums ohne Taten der Barmherzigkeit unglaubwürdig bleiben würde, gehört die Diakonik als wissenschaftliche Reflektion diakonischen Handelns zu den wesentlichen Inhalten eines Studiums der Evangelischen Theologie. Die Einführung in die Diakonik soll einen ersten Überblick über die breit gefächerten Gebiete und Themen des Faches Diakonik bieten und die Studierenden dazu befähigen, die Bedeutung diakonischer Themen für die Gemeindearbeit und den pastoralen bzw. diakonischen Dienst zu erkennen. Die Einführung liefert die Grundkenntnisse für eine selbstständige Erschließung diakonischer Themenfelder im weiteren Studium. - Diakonik als Fach der Theologie - Die biblische Basis diakonischen Handelns - Die Diakoniegeschichte und ihre Bedeutung für die Gegenwart - Die theologische Begründung des diakonischen Auftrags der Gemeinden - Herausforderungen der Diakonie in der modernen Gesellschaft - Der Diakonat Vorbereitende Lektüre, Vorlesung, Diskussionen Zur Vorbereitung empfohlene Lektüre: SCHNEIDER-HARPPRECHT, Christoph: Diakonik, in: GRETHLEIN, Christian /SCHWIER, Helmut (Hg.): Praktische Theologie. Eine Theorie- und Problemgeschichte, Leipzig 2007 [Arbeiten zur Praktischen Theologie 33], S Pflichtlektüre zur 1. Sitzung: TURRE, Reinhard: Diakonik. Grundlegung und Gestaltung der Diakonie, Neukirchen-Vluyn 1991 (daraus S )

57 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie MuD-Vorlesung Theologie und Soziologie des Baptismus [Ralf Dziewas] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3Leistungspunkte) Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ist ein kongregationalistisch verfasster Gemeindebund, in dem die Selbstständigkeit der Ortsgemeinde die theologische Grundlage freikirchlicher Ekklesiologie ist. In der soziologischen Analyse des übergemeindlichen Miteinanders zeigen sich allerdings weitere bestimmende Prinzipien die konstitutiv für kongregationalistische Gemeindebünde sind und auch den BEFG prägen. Sowohl im pastoralen als auch im diakonischen Dienst gehört die Übernahme von Aufgaben auf Bundes- und Landesverbandsebene zu den Erwartungen an den Dienst. Da zudem die kongregationalistischen Erwartungsstrukturen auch das Leben in den Ortsgemeinden bestimmen, will die Vorlesung diese sowohl theologisch als auch soziologisch reflektieren. - Die Ekklesiologie des baptistischen Kongregationalismus - Ortsgemeinde und Gemeindebund im gesellschaftlichen Wertewandel - Der Baptismus als sich evolutionär entwickelnde Denomination - Ökumenische Verbindlichkeit und Wandlungsfähigkeit - Erwartungsstrukturen des pastoralen und diakonischen Amtes - Empirische Gemeindesoziologie des Baptismus - Theologie und Soziologie baptistischer Gemeindearbeit - Milieusensible Gemeindearbeit im Baptismus - Gesellschaftsverantwortung und politisches Engagement - Institutionelle und gemeindliche Diakonie im Baptismus Vorlesung mit Diskussionsmöglichkeit DZIEWAS, RALF: Verbindlichkeit im Kongregationalismus, in: Hailer, Martin / Hafner, Johann Evangelist (Hg.): Binnendifferenzierung und Verbindlichkeit in den Konfessionen, Frankfurt a.m [Beiheft zur Ökumenischen Rundschau 87], S DZIEWAS, RALF: Dazu liegen bisher noch keine ausreichenden Erkenntnisse vor Zum Problem der empirischen Erforschung der Gemeindewirklichkeit im Kongregationalismus, in: TheolGespr 34 (2010) S

58 58 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 3623 MuD-Seminar Krankenhausseelsorge [Ralf Dziewas] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 LP [B.A. ohne Hausarbeit und M.A.], 6 LP [B.A. mit Hausarbeit]) Unter den Bedingungen des modernen Gesundheitswesens stellen sich für die Seelsorge im Krankenhaus neue Herausforderungen. Da die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zunehmend kürzer wird, wird die Seelsorge im Krankenhaus zunehmend zur Akutseelsorge für schwer erkrankte Menschen. Als eigenständiges Berufsfeld des pastoralen Dienstes erfordert die Krankenhausseelsorge spezielle seelsorgerliche Kenntnisse in der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden sowie ihrer Angehörigen und ein Wissen um die Konfliktfelder der Seelsorge an Krankenhausmitarbeitern. Außerdem gehört die Verantwortung für die Mitgestaltung der Unternehmenskultur eines Krankenhauses zu den Aufgaben der Klinikseelsorge. Das Seminar will insgesamt einen Überblick über die Aufgaben und Möglichkeiten der Krankenhausseelsorge vermitteln, um auf den pastoralen Dienst in der Organisation Krankenhaus vorzubereiten. - Seelsorge in der Organisation Krankenhaus - Das Mandat des Seelsorgers für die Seelsorge im Krankenhaus - Theologische Deutungen von Krankheit und Heilung - Gesprächstechniken und Themenfelder seelsorgerlicher Arbeit im Krankenhaus - Seelsorge und Sterbebegleitung unter den Bedingungen moderner Intensivmedizin - Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen im Krankenhaus - Seelsorge an Mitarbeitenden und deren Erwartungen an die Krankenhausseelsorge - Die Bedeutung der Seelsorge für das Management der Unternehmenskultur im konfessionellen Krankenhaus Lektüre, Referate, Diskussionen und praktische Übungen. Das Seminar wird 8 x 3- stündig stattfinden. Eine kürzere konstituierende Sitzung zur Verteilung der Referate wird vorgeschaltet. Pflichtlektüre für die konstituierende Sitzung: Klessmann, Michael: Einleitung: Seelsorge in der Institution Krankenhaus, in: Klessmann, Michael (Hg.): Handbuch der Krankenhausseelsorge, 4. erweiterte Auflage Göttingen 2013, S.15-29

59 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie MuD-Oberseminar Gerechtigkeitstheorie [Ralf Dziewas] Lehrveranstaltung für den Master-Studiengang Ev. Theologie, den Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (Studierende des Bachelor-Studiengangs Ev. Theologie können auf Antrag zugelassen werden) (2-stündig; 4 LP) Gerechtigkeit ist eine der zentralen Zielvorstellungen der Politik und Sozialethik. Aber wie soll eine gerechte Gesellschaft aussehen? Welche Vorstellung von Gerechtigkeit soll das politische Handeln prägen? Geht es um eine gerechte Verteilung von Gütern, also um Verteilungsgerechtigkeit, um Chancengleichheit, Leistungsgerechtigkeit oder Teilhabegerechtigkeit, um Generationen-, Geschlechter- oder interkulturelle Gerechtigkeit? Seit John Rawls Theorie der Gerechtigkeit (1971, dt. 1975), hat sich eine ausdifferenzierte theoretische Diskussion um Begründungen und Grenzen von Gerechtigkeitsvorstellungen entwickelt. Das Oberseminar soll der gemeinsamen Erarbeitung und Diskussion aktueller philosophischer Grundlagentexte der Gerechtigkeitstheorie dienen. Auszüge aus John Rawls Gerechtigkeit als Fairness (2001, dt. 2003), Jürgen Habermas Zwischen Naturalismus und Religion (2005), Martha C. Nussbaum Die Grenzen der Gerechtigkeit (2006; dt. 2010), Amartya Sen Die Idee der Gerechtigkeit (2009, dt. 2010), Ottfried Höffe Kritik der Freiheit (2015) u.a. Eigenständige Lektüre der Texte (ca. 60 Seiten pro Sitzung), gemeinsame Diskussion der Positionen und ihrer Bedeutung für die Sozialtheologie und Sozialethik. Voraussetzungen: Die vorherige Lektüre von Felix Heidenreich: Theorien der Gerechtigkeit. Eine Einführung, Opladen & Farmington Hills 2011 [UTB 3136] ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar, um eine gemeinsame Grundlage für die Diskussion der aktuellen Texte zu haben. Heidenreichs Einführung ist sehr verständlich geschrieben und bietet auf nur 230 Seiten einen guten und anschaulichen Überblick über den aktuellen Diskussionsstand. HEIDENREICH, FELIX: Theorien der Gerechtigkeit. Eine Einführung, Opladen & Farmington Hills 2011 [UTB 3136] (Pflichtlektüre vor dem Oberseminar!) HÖFFE, OTTFRIED: Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung, 5., durchgesehene Auflage 2015 [C.H. Beck Wissen]

60 60 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 3701 PTh-Seminar Einführung in die Praktische Theologie [Volker Spangenberg, Andrea Klimt] Pflichtlehrveranstaltung im Modul 109 (Basismodul Praktische Theologie) und im Modul 303 (Ergänzungsmodul Theologie für Diakoniker) (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Die Praktische Theologie bildet einen Schwerpunkt im Studienkonzept des Theologischen Seminars Elstal (FH). Eine Einführung in die Disziplin ist daher für das planvolle Studium des Faches eine notwendige Voraussetzung. - Elementare Grundkenntnisse von Geschichte, Aufgaben und gegenwärtigen Fragestellungen der Praktischen Theologie - Grundkenntnisse von Teildisziplinen der Praktischen Theologie: Homiletik, Liturgik, Poimenik und Katechetik - Wichtige Etappen der Geschichte der Praktischen Theologie als Wissenschaft - Gegenwärtige Fragestellungen der Praktischen Theologie - Homiletik: Positionen und Argumentationen im 20. Jahrhundert; grundlegende Kenntnisse homiletischer Arbeit; bleibende homiletische Fragestellungen - Liturgik: Einführung in die Liturgik mit Hilfe des EGb - Poimenik: Klärung des Begriffes Seelsorge ; Wandlungen des Seelsorgeverständnisses von der Alten Kirche bis in die Gegenwart; Bedingungen und Haltungen des seelsorgerlichen Gesprächs - Katechetik: Positionen im 20. Jahrhundert; grundlegende Kenntnisse von Faktoren im Lehr- und Lerngeschehen; bleibende katechetische Fragestellungen Als Arbeitsgrundlage dienen ausgewählte Kapitel aus: Michael Meyer-Blanck und Birgit Weyel, Studien- und Arbeitsbuch Praktische Theologie, Göttingen 2008 (UTB 3149), bes. Kap. 10 bis 16, und weitere Texte, die im Seminar diskutiert werden. Christian Grethlein, Praktische Theologie, in: Michael Roth (Hg.), Leitfaden Theologiestudium, Göttingen 2004 (UTB 2600), Alexander Deeg und Daniel Meier, Praktische Theologie. Module der Theologie Band 5, Gütersloh 2009 Christian Grethlein, Praktische Theologie, Berlin/Boston 2012

61 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie PTh-Vorlesung Katechetik [Andrea Klimt] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 3 LP [M.A. und B.A. ohne Klausur], 4 LP [B.A. mit Klausur]) Zu den zentralen Aufgaben, die einer Pastorin, einem Pastor, einer Diakonin oder einem Diakon in ihrem zukünftigen Arbeitsfeld Gemeinde begegnen, gehört die Gestaltung von Lehr-Lernprozessen. Die Reflexion darüber, wie diese Prozesse zur Entwicklung einer persönlichkeitsstärkenden Gottesvorstellung beitragen können und welche Möglichkeit die lehrende Person hat, Glaubenswege adäquat zu begleiten, sind grundlegend für die eigene spätere Praxis. - Reflexion der Praxis religiösen Lehrens und Lernens - Kenntnis von verschiedenen religionspädagogischen Konzepten und von Grundfragen der Gemeindepädagogik. - Geschichtlicher Überblick in Auszügen - Grundfragen der Religions- und Gemeindepädagogik - Religion im Lebenslauf - Gottesvorstellung und Persönlichkeitsentwicklung - verschiedene religionspädagogische Konzeptionen und didaktische Strukturen - Bibeldidaktik - als Vielfalt die Bibel in Lehr-Lernprozesse einzubringen Vortrag mit Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion. Voraussetzungen: Besuch der Veranstaltung Einführung in die praktische Theologie. Adam, G. / Lachmann, R.: Neues Gemeindepädagogisches Kompendium, Göttingen 2008 Kunstmann, J.: Religionspädagogik, Tübingen Rothgangel, M. / Adam, G. / Lachmann, R.: Religionspädagogisches Kompendium, Göttingen 2013 Szagun, A.-K.: Glaubenswege begleiten Neue Praxis religiösen Lernens Zimmermann, M. / Zimmermann, R.: Handbuch Bibeldidaktik, Tübingen 2013

62 62 Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie 3703 PTh-Seminar Kirchliche Organisation [Volker Spangenberg] Master-Studiengang Ev. Theologie, den Master-Studiengang Freikirchliche Diakonie und das Zusatzstudium (2-stündig; 4 Leistungspunkte) Angesichts des Mitgliederrückgangs in Volkskirchen und etlichen Freikirchen, von finanziellen Engpässen und einem drohenden oder tatsächlichen Bedeutungsverlust der Kirchen in der Öffentlichkeit, wird intensiv die Frage nach neuen kirchlichen Strukturen und Arbeitsformen gestellt. Um für diese Diskussion eine tragfähige Basis zu schaffen, bedarf es solider kirchentheoretischer Grundlagen, wie sie u.a. in der praktisch-theologischen Theorie der evangelischen Kirche des Göttinger Praktischen Theologen Jan Hermelink vorgelegt worden sind. Ziel ist die Beantwortung der grundlegenden Fragen, was eine evangelische Kirche (bzw. Freikirche) ist, wie sich ihre Organisation entwickelt hat und wie sie funktioniert und wie sie durch wen geleitet wird, um so für die gegenwärtige kirchliche Strukturdebatte Standfestigkeit zu gewinnen. Die Inhalte sind zunächst durch den Aufbau der Studie von Jan Hermelink, Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktische-theologische Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011, vorgegeben: Einleitende Reflexionen zu einer praktisch-theologischen Kirchentheorie; Grundlagen der gegenwärtigen kirchentheoretischen Debatte in der Theoriegeschichte von der Reformation bis zur gegenwärtigen kirchlichen Anwendung des Organisationsbegriffs; die Organisationstypen von Parochie, Landeskirche, Vereinskirche, Konventskirche und Funktionskirche; empirische Aspekte zu Mitgliedschaft und Finanzen; Theorie und Formen kirchlicher Leitung. Zu verschiedenen Abschnitten des Buchs von Hermelink werden weitere Texte, insbesondere aus dem freikirchlichen Bereich (soweit vorhanden) hinzugezogen. Lektüre, Referat, Diskussion. Voraussetzungen: Ekklesiologische Grundkenntnisse sind nützlich. Dringend empfohlen wird die Anschaffung des Buches von Hermelink, das als Ganzes besprochen werden wird. Jan Hermelink, Kirchliche Organisation und das Jenseits des Glaubens. Eine praktischtheologische Theorie der evangelischen Kirche, Gütersloh 2011, S

63 Lehrveranstaltungen sonstiger Art Kandidatenkolloquium [Uwe Swarat] Pflichtlehrveranstaltung für die Studierenden des Einjährigen Zusatzstudiums (Kandidatenjahr) (1-stündig) Relevanz und Ziel: Die Verbindung der Erfahrung wissenschaftlicher Theologie mit dem Ausblick auf die künftige Tätigkeit als Pastorin oder Pastor in einer Gemeinde unseres Bundes geht nicht selten einher mit Irritationen und Unsicherheiten. Wie kommt zusammen, was eigentlich zusammen gehört? Auf diesem Weg zu begleiten, ist das Ziel des Kolloquiums, dass speziell für die Absolventen eines Studiums der Theologie auf anderen Hochschulen angeboten wird. Im Mittelpunkt steht nicht die Arbeit an entsprechender Literatur, sondern die an den Erfahrungen und Entdeckungen eigener theologischer Studien. Die leitende Frage hierbei ist die nach der Umsetzung eigener Studienergebnisse in die Wirklichkeit der Gemeinde. Hierzu sind die Studierenden eingeladen, miteinander über Wege zu sprechen, wie eigene theologische Arbeit für die Gemeinde fruchtbar gemacht werden können. Dass hierbei immer wieder auch eigene Erfahrungen von Gemeindeleben einfließen und reflektiert werden ist gewollt und unbedingt notwendig für den Charakter dieser Veranstaltung. Durchführung: Je nach Teilnehmerzahl wird die Veranstaltung in mehrwöchigem Rhythmus stattfinden. Termine und Arbeitsweise werden in der ersten Sitzung besprochen.

64 64 Lehrveranstaltungen sonstiger Art 4002 Blockseminar Rhetorik [Martin Falk] Lehrveranstaltung im Bachelor-Studiengang Evangelische Theologie, Stufe II (5. Semester) sowie Pflichtveranstaltung im Einjährigen Zusatzstudium (Keine Leistungspunkte) - Training von freiem Sprechen, öffentlicher Rede und lebendigem Vortrag von ausgewählten biblischen Texten, - Erleben der Interaktion von Atem, Stimme und Körpersprache. - Rhetorik und Kommunikation im Gottesdienst - Textgestaltung - Sprachlicher Ausdruck - Freie Rede - Was drückt meine Sprache aus? - Vertrautwerden mit der eigenen Stimme - Kommunikation mit dem ganzen Körper - Lampenfieber konstruktiv nutzen - Der Fluß der Rede - Rhetorische Stil- und Hilfsmittel - Wie wirke ich auf andere? - Wie fasziniere ich meine Zuhörer? - Abschließende Selbsteinschätzung der Sprech- und Redeleistung. - Lehrgespräche - Einzelberatung und Coaching - Einzel- und Gruppenübungen - Praktische Übungen mit Videoeinsatz - Diskussionen und Auswertung in der Gruppe - Moderation von Gruppenprozessen. Termin: Genauere Angaben werden am Weißen Brett ausgehängt.

65 Psychologische Beratung 65 Psychologische Beratung für Studierende Bestimmte Lebensphasen sowie Umbruch- oder Schwellensituationen (neues Lebensumfeld, Umbrüche im Glauben, beginnende Partnerschaft), aber auch Belastungen (wie Studienanforderungen, einschneidende Ereignisse, Tod nahestehender Menschen) können zu emotionalen Konflikten oder zu psychischen Krisen führen. Dann ist es ratsam, kompetente Unterstützung und Hilfe in Anspruch zu nehmen, um wieder das eigene Gleichgewicht zu finden. Symptome für eine sich anbahnende oder bereits andauernde seelische Krise können u. a. sein: Selbstzweifel und Selbstwertprobleme, Lern- und Arbeitsstörungen, Scham-/Schuldgefühle, suchtartiges Verhalten jeder Art, intensive Tagträumereien, unterschiedliche Ängste und depressive Verstimmungen, psychosomatische Beschwerden... Oft weisen die Symptome auch auf wesentliche Themen der Lebensgeschichte hin, die noch zu erledigen sind. Für psychologische Beratung und Begleitung oder Therapie steht Studierenden unserer Hochschule ein erfahrener Psychotherapeut zur Verfügung. Dipl.-Theol. Dipl.-Psych. Günter Decker, Tel.: (030) Herr Decker hat bis zum Eintritt in den Ruhestand im Frühjahr 2008 in der Psychologisch-psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studentenwerks Berlin gearbeitet; er ist Mitglied einer Berliner Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde und ist dort auch in der Seelsorge tätig. Selbstverständlich sind Terminvereinbarungen und Beratungen streng vertraulich.

66 66 Das Profil der Theologischen Hochschule Elstal Profil der Theologischen Hochschule Elstal Das Studienkonzept: Wissen Sein Tun Das Studium an der Theologischen Hochschule Elstal ist biblisch fundiert, wissenschaftlich reflektiert und gemeindebezogen. Es verbindet guten akademischen Standard in Lehre und Forschung mit solider Praxisorientierung. Die Studiengänge dienen der Vermittlung von theologischer Fachkompetenz, dem Erwerb von Handlungskompetenz und der Entwicklung sozialer und personaler Kompetenz. Der Lernprozess des Studiums an der Theologischen Hochschule Elstal umfasst das Studium der Theologie (Wissen), die Entfaltung von Persönlichkeit und Spiritualität (Sein) und die Befähigung zu verantwortlichem Handeln (Tun). Wissen: Theologie studieren Die Theologische Hochschule Elstal bietet ein Studium an, bei dem es um die Vermittlung von theologischer Fachkompetenz und die Befähigung zu selbständigem Urteilen und Denken geht. Zusätzlich zu den klassischen Fächern der Theologie, Neues Testament, Altes Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie und Praktische Theologie, gehört an der Theologischen Hochschule das Fach Mission und Diakonie zum festen Programm. Die Lehrveranstaltungen beachten Vorkenntnisse der Studierenden und reflektieren Praxiserfahrungen. Sie berücksichtigen in Inhalt und Durchführung die unterschiedlichen Lebenssituationen von Männern und Frauen. Alle Studiengänge bieten die Möglichkeit zu individuellen Schwerpunktsetzungen und zielgerichteter Ausbildung für das spätere Berufsfeld. Im Bereich der Forschung an der Hochschule wird Studierenden die Möglichkeit zur Mitarbeit und Entwicklung eigener Forschungsinteressen gegeben. Sein: Persönlichkeit entfalten Studierende an der Theologischen Hochschule Elstal werden als ganze Person gefordert und gefördert. Die Lehrveranstaltungen, Praktika und die Campusgemeinschaft in Elstal fordern den ganzen Menschen in seiner Persönlichkeitsentfaltung heraus. Regelmäßige Feedbacks und Tutorien, Praktika, freiwillige Gesprächsgruppen und der persönliche Kontakt zu den Lehrkräften helfen den Studierenden, sich eigenverantwortlich dem Prozess der Persönlichkeitsentfaltung zu stellen. Geistliche Angebote wie Gottesdienste und Andachten auf dem Campus und die Nähe zahlreicher Gemeinden in Berlin und Brandenburg laden zur Entfaltung und Vertiefung von Frömmigkeitsformen und Spiritualität ein.

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