DIE EULE. Nachrichten des Absolventinnen- und Absolventenvereines BG/BRG Kufstein. Grundgedanken zum Gymnasiumsentwurf

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1 DIE EULE Nachrichten des Absolventinnen- und Absolventenvereines BG/BRG Kufstein 7. Jahrgang Ausgabe Nr.1/ Schuljahr 2010/11 Grundgedanken zum Gymnasiumsentwurf johannes wiesflecker, architekt Nach der turbulenten und doch über weite Strecken inhaltsleeren Diskussion, freut es mich Ihnen in einem Text die Grundgedanken des Entwurfes näher bringen zu können. Dieser Text gibt mir die Möglichkeit, die baukünstlerischen und funktionalen Inhalte die Grundidee des Projektes anzureißen. Einfügung Der städtebauliche Einfügungsansatz ist das Neubauvolumens als solitären Baukörper in die Stadtstruktur einzusetzen. Dadurch wird der denkmalgeschützten Altbestand, ebenfalls als Solitär konzipiert, in seiner städtebaulichen Wirkung belassen und teilweise bereinigt 1

2 Es entsteht somit ein unaufgeregtes nebeneinander von neuer Bauintervention und Altbestand. Der sehr eigenständige konische Neubaukörper generiert sich somit aus dieser städtebaulichen Grundidee und aus der Idee den sehr massiven denkmalgeschützten Baukörper weitestgehend frei zu spielen. Als missing link fungiert die großzügige Eingangssituation, die sich unter dem Neubaukörper zum Bestand entwickelt. Durch diese gänzlich neu konzipierte, mit dem umliegenden Straßennetz ebenerdig verbundene, Eingangssituation kann der Bestandsinnenhof in die ursprüngliche Konzeption zurückgeführt werden und der Park steht im Gegensatz zu jetzt im Mittelpunkt des Schullebens. Die städtebauliche Selbstverständlichkeit der Neubaukörnung im Garten zwischen den großmaßstäblichen und villenartigen Bestandsbaukörper ist im Modell klar morphologisch lesbar. Die Stadtstruktur erhält einen eigenständigen aber generierten neuen Baustein, der sich in die Morphologie einfügt. Raumwirkung Das Projekt versucht drei unterschiedliche Raumwirkungen zu einem Raumgewebe zu vernetzen und damit die Raumerfahrung in der gesamten Schule auf eine neue Ebene zu stellen. Das bereinigte Bestandsgebäude entwickelt sich, wie ursprünglich konzipiert, um den Innenhof und lebt in seiner Wirkung von den U-förmigen Gängen mit den Holztäfelungen. Was gibt s Neues? Wir freuen uns mit der aktuellen Ausgabe die längste und wohl auch die aktuellste Ausgabe der Eule präsentieren zu können. Es wird also gebaut. Der Zubau war und ist in Kufstein heftig umstritten. Daher ist es sehr erfreulich, dass es uns gelungen ist, Architekt Johannes Wiesflecker für einen Artikel zu gewinnen, in dem er die Ideen und Intentionen seines Entwurfes darlegen kann. Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Aber der Vorwurf, einen reinen Zweckbau entworfen zu haben, geht mit Sicherheit ins Leere. Denn alle, die in Zukunft in unserem neuen Gymnasium arbeiten oder es besuchen werden, dürfen sich auf eine moderne und offene Schule freuen, die allen Anforderungen für zeitgemäßes Unterrichten gerecht wird. Darüber hinaus ist es dem Architekten meiner Meinung nach ausgezeichnet gelungen, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden. Euer Peter Kendlbacher 2

3 Der Zugang in diese U-förmigen Gänge erfolgt asymmetrisch mit dem im Untergeschoss beziehungsweise Erdgeschoss eingeschobenen zweiten Element. Dieses mit dem Turnhallengeschoss vernetzte zweite Element bringt die wohl wichtigste Neuerung in das neue Raumsystem ein - die Großzügigkeit. Saal, Eingangsbereich, Turnhallenbereich und die Bewegung der Treppenanlagen setzen ein neues zeitgemäßeres Zentrum in die Schule. Ein räumlich interessanter Treffpunkt mit seiner Vernetzung zum Park bildet somit das Herz der neuen schule und ermöglicht über den normalen Schulbetrieb hinausgehende Aktivitäten. Die Raumwirkung des Neubaus als drittes Element entwickelt sich um das zweiteilige Erschließungssystem. Eine geschlossene Treppenanlage verwebt sich mit einer offenen Treppenanlage und interpretiert somit die doppelten Stiegenhausanlagen im historischen Gebäude und den bekannten Spielarten dieser Typologie. Die 19 Stammklassen im Neubau richten sich einmal zur Festung hin aus und haben damit neben dem schönen blick vor allem den Vorteil bis in die Nachmittagsstunden hinein keine direkte Sonneneinstrahlung zu bekommen. Die restlichen Klassenräume erhalten durch die nach Süden abgerückte Wand und dem Licht von oben eine ganz spezielle zweiseitige Belichtung. Diese Ausprägung der neuen Stammklassen bilden kräftige Raumidentitäten, die im Wechselspiel mit den 21 Bestandsklassen ein breites Raumerfahrungsspektrum abdecken. Umgang mit dem Baudenkmal Der Bestand wird im Wesentlichen belassen. Grundstruktur und Atmosphäre der prägenden Erschließungszonen bleiben erhalten. Wichtigste formale Änderung wird die Bereinigung des Innenhofes Rückbau des nicht mehr notwendigen Eingangsbereichs und kleine, vor allem lichttechnische Verbesserungen, in den Allgemeinflächen. 3

4 Funktional ist die wesentliche Änderung die Ausbildung eines naturwissenschaftlichen Bereiches über das ganze Erdgeschoss und eine Bereinigung des Umkleidelabyrinths im Untergeschoss. Die 21 Bestandsklassen werden nach dem Umbau mit nur geringfügigen Abweichungen alle die erforderlichen Größen aufweisen. Zum Abschluss möchte ich bei den Vielen im Schulumfeld bedanken, die sich entgegen der Presse und der politischen Gegnerschaft mit dem Projekt beschäftigt haben und mit Ihrem Einmengen in die Diskussion doch wesentlich zum Gelingen beigetragen haben. Ich denke, dass diese Beschäftigung aus dem abstrakten Projekt ein gemeinsames Projekt macht. johannes wiesflecker, architekt ANNO DAZUMAL Dieses Mal zeigen wir ein Foto, das den Jugendstilbau im Original vor dem Umbau in den Achtzigerjahren zeigt. Nicht von ungefähr habe ich dieses Bild ausgewählt, zeigt es doch die vom umstrittenen Zubau betroffene Südseite. Auf dem Bild die Direktorsvilla, in der in den Siebzigerjahren die Maturaklassen und das Raucherzimmer untergebracht waren. Sehr interessant auch die Aufnah Foto D. Wieser me des gesamten originalen Jugendstilensembles von oben einige Jahre nach dem Bau. LISA MADL BEI DER INTERNATIONALE PHILOSOPHIE- OLYMPIADE IN ATHEN - zurück zu den Wurzeln Lisa Madl aus der letztjährigen 8c berichtet über ihre Teilnahme an der internationalen Philosophie-Olympiade in Athen, zu der sie nach ihrem 2. Platz beim Bundeswettbewerb: Philosophischer Essay bei der Philosophie Olympiade in Bad Ischl als Vertreterin Österreichs reisen konnte. 4

5 Unverhofft kommt oft - diese Redewendung beschreibt wohl am besten, wie sich die Ereignisse in meinem Abschlussjahr 2010 überschlugen. Alles begann irgendwann im Dezember, als mein Philosophielehrer Mag. Markus Zoglauer unserer Klasse das Projekt Philosophie-Olympiade vorstellte. Schüler, die an diesem zunächst landesweiten Wettbewerb teilnehmen wollen, müssen im Rahmen von 4h einen Essay zu einem der vorgegebenen Themen verfassen. Interessehalber machte ich mich im Internet (www.philolympics.at) schlau, fand Gefallen an den Aufgabenstellungen und meldete mich in Folge als Teilnehmer. Meine Arbeit, die bis Ende Jänner fertig sein musste, wurde von einem Lehrerteam aus mehreren Schüleressays ausgewählt und an das Komitee des Landes Tirol geschickt. Einige Wochen später erreichte mich die überraschende Nachricht: ich durfte tatsächlich an der Bundesweiten Philosophie-Olympiade in Bad Ischl teilnehmen! Dort wurde meine zweite Arbeit zum einem Zitat von Kant für so gut befunden, dass ich tatsächlich zur internationalen Philosophie-Olympiade entsandt wurde, um dort, gemeinsam mit der Schülerin Daniela Vukadin aus Wiener Neustadt, Österreich zu vertreten! In Athen angekommen (mit im Gepäck: die Organisatoren Franz Pöll, Barbara Conrad), wurden wir herzlich in Empfang genommen und machten beim gemeinsamen Abendessen nach einer Begrüßungsrede erste Bekanntschaften mit Jugendlichen aus der ganzen Welt, aus Argentinien, Indien, Korea, Japan, Estland, Litauen, Polen, Deutschland, Schweiz, Slowenien, Ungarn, Norwegen, Israel, Rumänien, Finnland...Am darauf folgenden Tag fand der eigentliche Programmschwerpunkt statt, nämlich der Essaywettbewerb. Die 52 Teilnehmer der IPO fassten ihre Gedanken zu einem von vier philosophischen Themen in Worte, diesmal allerdings in einer Fremdsprache, was sich natürlich um einiges anspruchsvoller gestaltete. Nachmittags bekamen wir die Gelegenheit, die Akropolis zu besichtigen, am Abend trafen wir uns im Stadtteil Kifisia, um dort in einer netten kleinen Bar uns besser kennen zu lernen und uns über Themen wie Politik, Kultur, Haustiere, Musik, Wirtschaft, Träume, Zukunftspläne und natürlich auch philosophische Fragen auszutauschen. Und siehe da - Dänen unterhalten sich blendend mit Slowenen, Italiener lachen mit Türken, Estländer stoßen mit Griechen an, Polen tauschen Telefonnummern mit Kroaten aus, Inder vereinbaren mit Japanern das erste Treffen, Koreaner sind mit Norwegern einer Meinung, Österreicher, Deutsche und Schweizer lachen über ihre unterschiedlichen Dialekte, Bulgaren sitzen neben Estländern, Argentinier verstehen sich prächtig mit Litauern...jeder schien Freude daran zu haben, an dieser multikulturellen Zusammenkunft teilhaben zu dürfen und Teil dieser neuen Gemeinschaft zu sein. Dies zeigte sich auch am letzten Tag, am Tag der Preisverleihung, als sich alle mit dem Gewinner aus Slowenien freuten und ihm zu seiner tollen Leistung beglückwünschten. Viele dieser neuen Kontakte währen bis heute - so auch bei mir, dank Facebook, Mailaccounts, Handys und Briefen hören wir immer wieder von einander und wer weiß, in welchem Land welche Freunde aus welchen Nationen bereits diesen Sommer wieder zusammenkommen werden. Kurzum, für mich war die Internationale Philosophie-Olympiade eine wunderbare Erfahrung! Lisa Madl 5

6 Im Folgenden drucken wir den Aufsatz, den Lisa beim Bundeswettbewerb in Bad Ischl zu einem Zitat von Immanuel Kant verfasst hat in voller Länge ab, weil es für viele interessant sein dürfte, einmal Schwarz auf Weiß zu lesen, was unsere Schülerinnen und Schüler so alles drauf haben: Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten Es gibt manche so teilnehmend gestimmte Seelen, die ein inneres Vergnügen daran finden, Freude um sich zu verbreiten und sich an der Zufriedenheit anderer, sofern sie ihre Werk ist, ergötzen können Mooooment. Unterbrechen wir dieses Zitat aus Grundlegung zur Metaphysik der Sitten von Immanuel Kant vorerst für eine wichtige Definition. Freude, Vergnügen, Zufriedenheit Wörter aus unserem herkömmlichen Sprachgebrauch, die in jeder Sprache zum Grundwortschatz gehören und tagtäglich formuliert und ausgesprochen werden. Doch was GENAU verkörpern sie und was spiegeln sie wider? Wir verspüren Freude, wenn uns ein Strauß bunter Blumen überreicht wird, wenn wir zu einem netten Abendessen zum Italiener eingeladen werden, wenn uns eine Gehaltserhöhung angeordnet wird, wenn wir überraschend tolle Neuigkeiten erfahren, wenn wir uns die Haare blau färben, wenn wir eine Reise in die Karibik antreten, wenn wir einen klaren Sternenhimmel über uns erkennen und wenn wir über einen Witz lachen, der anderen noch so unlustig erscheinen mag. Den Zustand der Freude könnte man daher wohl kurz und knapp als Wohlbefinden definieren. Freude ist weiters mit den Begriffen Zufriedenheit und Vergnügen eng verbunden. Zufriedenheit stellt sich ein, wenn einem nahezu keine Sorgen durch den Kopf jagen, wenn die Welt in Ordnung scheint, wenn man mit seinem eigenen Gewissen im Reinen ist und man folglich Freude verspürt. Vergnügen könnte als Synonym für Freude verwendet werden - Vergnügen ist Freude, die allerdings nur von kurzer Dauer ist und nur so lange anhält, wie der Auslöser des Vergnügens offensichtlich ist. Als Folge von Zufriedenheit und Vergnügen stellt sich Glück ein, ein Zustand, der nicht durch Zwang herbeigeführt werden kann. Je mehr Menschen in ihrem Leben nach dem Glück suchen, desto mehr versteckt es sich. Man erhält also Glück, das sich in verschiedenster Form zeigen kann, unter anderem in Form vom Gefühl der Zufriedenheit, in Form vom Gefühl des Vergnügens, in Form von Wohlbefinden, folglich in Form von Freude. Freude ist daher ein Gefühl, das durch unsere Umgebung ausgelöst wird, es ist etwas Zwischenmenschliches und etwas Persönliches, was für andere Menschen nicht zwingend nachvollziehbar erscheinen muss. Kant spricht von teilnehmend gestimmten Seelen, [ ] die Freude um sich verbreiten, also Menschen, die ihre Mitmenschen aufgrund von bestimmten Handlungen fröhlich, glücklich und zufrieden stimmen. Freude zu verbreiten scheint unter anderem eine soziale Handlung zu sein, welche der eine geschickter zu setzen weiß als der andere, der eine sie mehr zu seinen Gunsten einsetzt als der andere, der eine sie selbstloser einsetzt als der andere. Freude verbindet also Menschen, welche, gewollt oder ungewollt, miteinander in Kontakt stehen und sich gegenseitig in ihren positiven, angenehmen Gefühlen bereichern. Wird solch eine Handlung des Öfteren wiederholt, so findet beinahe eine Konditionierung statt. Freude wird mit einem bestimmten Freund, Kollegen oder Familienmitglied in Verbindung gesetzt und aufgrund der biologischen Beschaffenheit, des Belohnungszentrums im Gehirn, der Endorphinbahnen (und so weiter und so fort ), strebt jeder Einzelne nach positiven, angenehmen Gefühlen. Wenn nun bestimmte Personen mit Freude assoziiert werden, so trifft und unterhält man sich bevorzugt mit denjenigen, die bei einem Freude auslösen. Automatisch erhält somit jeder, der es versteht, Freude zu verbreiten, Prestige, Anerkennung und Beliebtheit unter seinen 6

7 Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern. aber ich behaupte, dass in solchem Falle dergleichen Handlung, so liebenswürdig wie sie auch ist, keinen sittlichen Wert hat. Ja, so lautet der weitere Verlauf des Zitats von Immanuel Kant. Nun stellt sich die Frage: ist solch ein liebenswürdiges Verhalten tatsächlich unmoralisch? Wie Kant in Metaphysik der Sitten anspricht, gibt es teilnehmend gestimmte Seelen, die ein inneres Vergnügen daran finden, Freude um sich zu verbreiten und sich an der Freude anderer zu ergötzen, also andere fröhlich stimmen, um SICH SELBST zu bereichern und sich nicht selbstlos um deren Wohlbefinden zu sorgen. Wir sind uns in jeder Weise selbst am nächsten, wir handeln rein nach unserem Willen und unseren Bedürfnissen allerdings lassen wir unsere Mitmenschen nicht ganz außer acht. Wir wenden ein Mindestmaß an sozialem Engagement auf, um uns nicht unbeliebt zu machen dies würde schließlich eine Verminderung unseres persönlichen Glücks herbeiführen. Zu plakativ, verallgemeinert, schlichtweg falsch? Keineswegs ist dies ein verwerflicher Gedanke, Intrigen, Lügen, Vertuschungen, Beschönigungen und unaufrichtiges Verhalten gibt es wohl so lange wie die Menschheit existiert, diese Methoden werden tagtäglich von rund sieben Milliarden Menschen angewandt, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken, sodass die sozialen Kontakte, ohne die ein Mensch kein erfülltes Leben leben könnte, verloren gehen oder gar zerstört werden. Wir versuchen, durch Köpersprache, Mimik und Gestik, dies zu vertuschen und dem Gegenüber nicht offensichtlich zu zeigen, was in uns vorgeht, was wir uns denken und was unsere verborgenen, oftmals nicht offensichtlichen Ziele denn eigentlich sind und was wir mit einer bestimmten sozialen Handlung bezwecken wollen. Moralisch wertvoll ja oder nein? Die Moral kann man als allgemein anerkannte Gewohnheiten, Gebräuche und herkömmliche Verhaltensweisen bezeichnen, die von Land zu Land, von Kultur zu Kultur und in gewisser Weise von Persönlichkeit zu Persönlichkeit Unterschiede aufweist. Was richtig oder falsch ist, erkennt ein jeder im Laufe seines Lebens selber, Moral baut auf Erfahrung und Einflüsse des Verhaltens der umgebenden Menschen auf. Doch nicht nur durch Selbsterkenntnis werden sittlich wertvolle bzw. verwerfliche Werte erfasst und abgewogen, auch durch Erziehung werden Tugenden, die schon seit vielen, vielen Jahren bestehen, erlernt und weitergegeben. Der einfachste Grundsatz lautet wohl Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu, der häufig angewandt wird, um klare, einfache Verhaltensanleitungen zu geben. So wird dies beispielsweise bei der Tugend Wahrheit praktiziert. Herauszufinden, angelogen geworden zu sein, verletzt jeden grundsätzlich, da dies als Ausgrenzung gewertet wird und Unaufrichtigkeit im Spiel ist, die ganze zwischenmenschliche Beziehungen zerstören kann, da keine Vertrauensbasis mehr gegeben ist. Weist man nun Mitmenschen darauf hin und wendet möglicherweise diese Goldene Regel an, so kann dies zu der Erkenntnis führen, dass die gewählte soziale Handlung wohl moralisch nicht wertvoll ist. Wie Kant im Kategorischen Imperativ beschreibt, ist eine Handlung nur dann moralisch wertvoll, wenn die Maxime des persönlichen Handelns zur Maxime für alle Verhaltensweisen gemacht werden kann. Wendet man nun den Wert Wahrheit in dieser Beziehung an, so kann man grundsätzlich festlegen, dass Wahrheit immer einen hohen Stellenwert besitzt und Lügen verwerflich erscheint. Die Frage ist nur in diesem Falle: wie viel Wahrheit ist den Mitmenschen zuzumuten? Nehmen wir als Beispiel eine Diskussion über Gewicht. Mann A ist übergewichtig und fragt Mann B nach seiner Meinung, ob und wie störend dies auf andere Menschen wirkt. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: 1) Mann B beantwortet die Frage wahrheitsgemäß und sagt, dass sich die Mitmenschen an seinem Aussehen stören, amüsieren etc. 7

8 2) Mann B beantwortet die Frage, in dem er lügt und behauptet, dass er noch nie eine Bemerkung über dessen Gewicht gehört hätte. Die Auswirkungen der ersten Antwort wären wohl, dass sich Mann A gekränkt und enttäuscht fühlt und somit möglicherweise einen Streit mit Mann B anzettelt, wobei dessen Anerkennung in Folge sinkt und somit auch sein persönliches Glück minimiert wird. Hingegen würde Mann A nach der zweiten Antwort beruhigt sein, eine Bestätigung erfahren haben und infolge Erleichterung und Freude verspürt. Die zweite Aussage des Mannes B war genau das, was Mann A hören wollte und somit steigt dessen Beliebtheitsgrad enorm. Durch die Lüge wird Mann A bekräftigt, durch die wahrheitsgemäße Antwort 2 hingegen erkennt er möglicherweise in Folge, dass er selbst an sich selbst etwas ändern muss. Wie und ob moralische Werte angewendet werden sollen, entscheidet also ganz allein das Ziel, das man mit bestimmten Handlungen bezweckt. Der Mensch muss also, wie Mann B im Beispiel, Verantwortung für seine eigene Handlung übernehmen und je nachdem, wie seine Absicht ist, die positiven oder negativen Folgen hinnehmen und mit ihnen umgehen lernen. Ob nun eine Handlung moralisch wertvoll oder verwerflich ist, kann also nicht allgemein festgelegt und bestimmt werden. Allein der damit verfolgte Zweck entscheidet darüber, welcher jedes Mal aufs Neue, in den unterschiedlichsten Situationen, abgewogen und bewertet werden muss. Kommen wir zurück zu Immanuel Kants Zitat aus Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Freude verbreiten und sich in Folge daran zu ergötzen, erscheint Kant sittlich untragbar. Ob dies nun moralisch tatsächlich verwerflich ist, entscheidet, wie im vorherigen Beispiel, der Zweck. Der Zweck, der einen dazu veranlasst, bei anderen Menschen Freude auszulösen, ist folglich, sein eigenes Wohlbefinden zu steigern und Zufriedenheit zu erlangen. Dies ist ganz offensichtlich eine egoistische Handlung, die nur den eigenen Gefühlen dient und nicht aufgrund von Nächstenliebe und Selbstlosigkeit gesetzt wird. Daher könnte man voreilig schließen, dass sich dies moralisch verwerflich zeigt, wie auch Kant erläutert. Doch die Auswirkungen dieser egoistischen, selbstbezogenen Handlung sind in keiner Weise negativer Natur: die Menschen in der Umgebung der Person, die Freude verbreitet, erfahren Freude und werden somit mit positiven Gefühlen überschüttet, sofern die handelnde Person sein Gegenüber den eigentlichen Hintergrund, die persönliche Note, nicht anmerken lässt. Was ist daran unmoralisch? Natürlich, der eigentliche Sinn und Zweck der sozialen Interaktion ist Selbstzweck, doch wenn dieser keinen Schaden anrichtet, niemanden verletzt, soziale Bindungen nicht zerstört, sonder positive Seiten an sich hat, andere bestärkt, andere belustigt, andere überrascht, andere schlicht und ergreifend ERFREUT dann ist dieses liebenswürdige Verhalten keineswegs unmoralisch. Der sittliche Wert ist nicht ganz rein aber nicht ganz unrein und somit durchaus wertvoll. Wir verbreiten Freude, wenn wir einen Strauß bunter Blumen überreichen, wenn wir zu einem netten Abendessen beim Italiener laden, wenn wir eine Gehaltserhöhung anordnen, wenn wir überraschend tolle Neuigkeiten überbringen, wenn wir die Haare blau färben, wenn wir eine Reise in die Karibik verschenken, wenn wir auf den wunderschönen, klaren Sternenhimmel hinweisen und wenn wir einen Witz erzählen, dessen Pointe uns selbst nicht ganz klar erscheint. Erfreuen wir uns in Folge an der Freude des anderen, mag dies möglicherweise als reiner Egoismus erscheinen. Doch sind beide Seiten, der Freude erhaltende und der Freude verbreitende, mit Zufriedenheit und Wohlbefinden bereichert, so ist solch ein liebenswürdiges Verhalten keineswegs als unmoralisch zu betrachten. Lisa Madl 8

9 STEPHAN OBERGMEINER IN ZENTRALASIEN Ein Reisebericht seiner Reise durch Zentralasien im Jahr 2009 Teil 2: In Schlangenlinien durch Zentralasien: Usbe-, Tajik- und Kirgistan Trotz nicht unerheblicher historischer Gemeinsamkeiten Teil des Reichs Alexander des Großen, Teil des Reichs Dschingis Khans, Teil des Zarenreiches, Teil der Sovietunion. gibt es wesentliche Unterschiede im Nationalbewußtsein der Kaukasusstaaten und Länder in Zentralasien, die im Altertum und noch früheren Zeiten wurzeln: Die drei Völkerschaften zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem See haben zu verschiedenen Zeiten das ganze Territorium abdeckende und oft sogar darüber hinaus gehende Großreiche gebildet (wovon bis heute diverse Landansprüche abgeleitet und bilaterale Streitigkeiten lebendig gehalten werden.), aber, ob nun die archaischen Kolcher (=Georgier), die antiken Albaner (Azeris) oder die Armenier, sie waren schon immer da, hatten jahrtausendelang eine eigenständige Kultur entwickelt, wurden zu den ersten christlichen Ländern der Erde In Zentralasien dagegen herrschte ein pausenloses Kommen und Gehen der Völkerschaften, die einander nicht selten im Hundert-Jahres-Rhythmus verdrängten und vernichteten oder auch nur unterjochten Es waren die Mitglieder des kommunistischen Zentralkomitees in Moskau, allen voran natürlich Stalin, die den ursprünglich Turkistan genannten Schmelztiegel auf vollkommen willkürliche und irrsinnige Weise in eine Reihe kleiner Sovietrepubliken zerlegten: Seit der Erlangung der Freiheit sorgten eben diese bizarren Grenzziehungen für die meisten Konflikte: Es gibt in jedem Land riesige Minderheiten der Nachbarländer! Nun, da jede dieser Nationen erstmals dazu aufgerufen ist, sich eine eigene Geschichte zu schreiben (und dies oft genug mit blühender Phantasie tut ), sich auf nationale Traditionen zu besinnen und sich an kulturellen Identifikationsmöglichkeiten aufzurichten, muß es daher zwangsläufig zu Interessensüberschneidungen kommen: Usbekistan ist z.b. verständlicherweise auf publikumswirksame Städte wie Samarkand und Bukhara stolz die gleichzeitig als ur-tajikisch gelten: Tatsächlich bilden hunderttausende Tajiken in dieser Ecke Usbekistans Mehrheit! Für einen Reisenden wie mich ist so eine Landkarte nur lästig : Man kann sich kaum der eigentlich ziemlich funktionstüchtigen Bahn bedienen, weil sie andauernd über die verschiedensten Staatsgebiete rollt, wofür man jedesmal ein Visum bräuchte Und überhaupt jetzt bin ich endlich bei der Schlangenlinie muß man sich genau überlegen, wie man seine Reiseroute anlegt, um nicht einerseits die hier schon ganz beträchtlichen Wege doppelt zurücklegen und andererseits verschiedene Zielpunkte auslassen zu müssen: von der Vorstellung einer eleganten Linie, wie sie mir in Afrika geglückt ist, von der ich aus bekannten Gründen bereits im Kaukasus erheblich abweichen mußte, hatte ich mich daher in Zentralasienendgültig zu verabschieden umso mehr, als ich auch in Baku in der erst jüngst wiedereröffneten turkmenischen Botschaft kein Visum (bzw. nur eines unter unmöglichen Bedingungen) bekommen konnte: Um Turkmenistan, dieser rigidesten Diktatur Zentralasiens, tat es mir weniger leid als um die Schiffspassage auf einem Frachter über den Kaspischen See Den unvermeidlichen Flug nach Tashkent rede ich, der Nichtflieger, mir als märchenhaften Transport per fliegendem Teppich schön. Immerhin lande ich im Reich Scheherazades! 9

10 Immer muß Raum für Spontanes bleiben: Gleich am ersten Tag in Usbekistan werde ich am 9. Mai, anläßlich des sovietischen Sieges über Hitler- Deutschland auf ein dreitägiges Fest im Fergana- Tal eingeladen: So einen tiefen Einblick in die usbekische Volksseele (und ins Wodkaglas ) darf man sich natürlich nicht entgehen lassen.tashkent ist grün, Samarkand ein Wunder der Rekonstruktion, Xiva leider nur mehr ein Freiluftmuseum, das abgelegene Nukus der Sitz eines fantastischen Museums der russischen Kunst des 20. Jahrhunderts, das es gar nicht mehr geben dürfte, aber Bukhara die Stadt mit dem intensivsten orientalischen Flaire meiner Reise Tajikistan: Schon zu Soviet-Zeiten das Armenhaus der Union, zählt es mittlerweile zu den 30 ärmsten Ländern der Welt: Eine der sechs Millionen Einwohner arbeitet im Ausland und schickt jedes Jahr so viel Geld nachhause, wie dem Staatshaushalt zur Verfügung steht, von dem 40% nur für die Grenzsicherung gegen Afghanistan aufgewendet wird die trotzdem nicht funktioniert: Durch das Land führt nachwievor die wichtigste Opiumund Heroinroute in den Westen: 80% der Grenzer sind angeblich drogensüchtig - Trotzdem ist Tajikistan landschaftlich ein irrsinnig schönes Land: Sollte ich über- 10

11 haupt noch einmal in diese Weltgegend reisen, wird es nur wegen Tajikistan sein! Umso glücklicher kann ich mich im Nachhinein schätzen, das Visum, einschließlich Pamir-Besuchserlaubnis, in Tashkent doch noch bewilligt bekommen zu haben und zwar auf überraschend einfache Weise: Manchmal verändert sich eben doch auch etwas zum Besseren - Ich kann hier nur die Fan-Berge im Nordwesten erwähnen, die spektakuläre Passage durchs Gebirge in die Hauptstadt Tushanbe, die gerade von einem chinesischen Arbeiterheer winterfest gemacht wird, und natürlich die abenteuerlichen 1200 Kilometer in einem Taxi, zunächst um das Pamir-Massiv herum, immer an der afghanischen Grenze entlang, nur durch den antiken Oxus davon getrennt, dann auf das Dach der Welt hinauf und über den 4655 Meter hohen Akbajtal-Paß (= der höchste der einstigen Sovietunion und der höchste Punkt meiner Reise) hinunter und hinaus nach Kirgistan: Das Land hat, alles in allem, die Kurve nach der Verselbständigung am ehesten gekratzt; ein gutes Indiz: Es ist fast keine Polizei auf den Straßen zu sehen Ich bediene mich mehrfach des bereits bestens funktionierenden Netzwerk lokal betreibenden Tourist-Informations-Büros um reiten zu gehen, das angeboten wird wie geführte Wanderungen und Schitouren im Winter. Für Mountainbikes fehlt derzeit noch das Geld Osh, die zweitgrößte Stadt des Landes hat beinahe mehr zu bieten als die Hauptstadt Bishkek (das sich allerdings durch seine Jugendlichkeit, Leichtigkeit und Frische auszeichnet!): Einer der schönsten Märkte meiner Reise, der Thron Salomons (ein mitten in der Stadt aufragender heiliger Felsrücken), eine bedeutende Sprachen-universität, die dreistöckige Jurte(ein originelles Museum über alles, was mit dem Nomadensein zu tun hat), eine legendäre Yak (=Personenflugzeug) im Stadtpark und die beste Fischsuppe meines Lebens Die Welt ist nicht genug Teil II Verena Grubers Bericht von ihrer Weltreise 2. Teil Zurück von den Bahamas, kam mir New York schrecklich groß und hektisch vor. Umso erleichternder war es für mich, zu wissen, dass ich bereits in zwei Tagen mit einer langjährigen Freundin aus Salzburg in Boston verabredet war. Sie machte dort nämlich ein Jahr Au-pair und nach dem Motto wenn ich schon mal in der Gegend bin ließ ich es mir nicht nehmen, sie zu besuchen. So schlug ich die beiden Tage in New York mit stand-up-comedy und neuen Bekanntschaften herum und machte mich aufgeregt auf den Weg nach Boston. Ganz erstaunt über den billigen Preis (15$) chinesischer Reiseunternehmen, machte ich mich auf die vierstündige Busfahrt in den Norden und dachte dabei über den Verlust der Größeneinschätzung durch den Flugverkehr nach es ist 11

12 doch wirklich erstaunlich, dass der Flug auf die Bahamas nur drei, die Fahrt nach Boston aber vier Stunden dauerte Diese Gedanken sollten mich dann später in Australien noch mehr beschäftigen. In Boston angekommen, holte mich meine Freundin Tina ab. Gemeinsam fuhren wir zum Haus ihrer Au-pair Eltern nach Lexington. Am Abend besuchten wir noch den legendären Harvard Campus, gingen dann jedoch früh schlafen, da uns am nächsten Tag eine weite Reise erwartete - wir hatten beschlossen gemeinsam ein Stück zu reisen und hatten zu meiner Freude das Ziel im Heimatland des Eishockey gesetzt: Montreal. Mit dem Greyhound ging es also Stunden lang Richtung Norden, bis wir die Grenze Canadas erreichten. Binnen weniger Minuten wurde unser Bus an der Grenze abgefertigt aber selbst hier ließ sich ein Aussteigen Gepäck durchleuchten Fragen beantworten nicht umgehen. Ein bisschen müde von der langen Reise kamen wir in Montreal an und machten uns für unser nächstes Abenteuer bereit: Tina hatte nämlich einen Couchsurfer als Unterkunft für uns organisiert. Gehört hatte ich davon schon, aber wirklich darüber getraut hatte ich mich nicht. Es war doch eine eigenartige Vorstellung als Frau alleine bei fremden Menschen zu übernachten, die man nicht kannte und die einen aus reiner Gutmütigkeit aufnahmen Moment, das kannte ich doch woher?! Genau dasselbe war mir doch auf den Bahamas passiert Also hatte ich indirekt doch schon Erfahrungen mit Couchsurfing, obwohl ich es noch nicht über die Organisation gemacht habe. Ich entspannte mich ein wenig. Bei der Wohnung angekommen, öffnete uns ein Student und lud uns sogleich ein, mit ihm und seinen Freunden in die nächste Bar zu gehen, um das Eishockeyspiel Montreal vs. Pittsburgh zu verfolgen. Ich fand mich sofort in meinem Element und war voll auf begeistert. In der Bar fanden wir dann eine Stimmung vor, wie ich sie noch nie empfunden habe. Jeder einzelne fühlte sich verbunden mit dem anderen, die Wände bebten bei jedem Tor der Canadiens und als sie auch noch gewannen lag die Euphorie quasi greifbar in der Luft. Die ganze Stadt, so schien es, hatte das Spiel verfolgt und jubelte selbst noch Tage danach. Man musste nur die Faust am Straßenrand zur Sieger-Pose nach oben strecken, da erwiderte eine Masse an Autos mit begeistertem Hupen. So etwas habe ich noch nie erlebt. So verbrachten wir die Zeit in Montreal mit Sightseeing am Tag und mit unseren Couchsurfern und deren Freunde am Abend in verschiedenen Clubs und Bars und genossen die ab 18 - Eintrittskarte, die wir in Amerika vermisst hatten. Nach vier Tagen machten wir uns aber auch schon wieder auf den Rückweg und nachdem mich die Familie meiner Freundin nicht länger bei sich aufnehmen konnte, empfahl mich Tina einem weiteren Couchsurfer, der mich auch prompt bei sich aufnahm. Und so kam ich ans M.I.T. Paul war phd-student am M.I.T. und arbeitete nebenher in der Harvard Medical School. Ich, die immer begeistert war von der Legende der amerikanischen IV- League Colleges, fand in Paul einen wunderbaren Tourguide und einen sehr interessanten Menschen, der mich die Zeit in Boston richtig genießen ließ. Schweren Herzens verließ ich ihn dann aber doch, da ich, wenn ich schon Harvard gesehen hatte, mir Yale nicht entgehen lassen wollte. So machte mich auf den Weg nach New Haven. Auch dort fand ich Couchsurfer die mich aufnahmen 12

13 und einen der mir sogar eine private Tour durch seine Schule gab. So kam ich auch in die Ehre in dem hoch exklusiven Elizabeathen Club der Yale Society einen Tea genießen zu dürfen ein Erlebnis, das mich schlagartig in die Zeit von Queen Elizabeth zurückversetze. Nach diesem zweitägigen Ausflug, hatte mich New York wieder zurück und da ich schon in den Geschmack von Couchsurfing gekommen war, suchte und fand ich mir auch in New York einen so verschlug mich der Zufall dieses Mal nach Queens. Dort kam ich durch den Couchsurfer dazu die Open Gallery Night zu besuchen und am Abend ein Glas Wein (illegaler Weise) am Dach seines Appartements zu genießen, was mir einen Ausblick auf die Manhattan Skyline im Abendrot ermöglichte. Das war wohl der beste Abschied, den mir New York hätte geben können und so machte ich mich beschwingt und voller Vorfreude auf zum Flughafen um zu meiner zweiten (geplanten) Station der Weltreise zu kommen: Chicago. What goes around, comes around Über die Firma meines Vaters hatte ich drei Jahre zuvor einen Austausch über zwei Wochen gemacht. Da mir meine Eltern jedoch nicht erlaubten außerhalb von Europa eine Familie zu wählen und in Skandinavien nichts frei war, wurde ich auf meine Bitte Hauptsache eine andere Sprache einer Familie in Frankfurt zugeteilt. Man mag sich jetzt wundern wo meine Bedingung der Fremdsprache hingekommen ist, doch es muss erwähnt werden: diese Familie war aus Chicago. Und als wir uns damals in Frankfurt trennten, luden sie mich zu sich nach Chicago ein. Über Facebook hielten wir all die Jahre Kontakt und so ergab sich mein Reiseziel Chicago quasi von selbst. Zwar verbrachte ich nur zehn Tage in dieser Stadt und doch habe ich von ihr einen ganz besonderen Eindruck mitgenommen. Diese Familie hat es mir ermöglicht to really get to know America sie gingen mit mir zu einem Baseballspiel und zu einem Musical (Billy Elliot), sie zahlten mir einen hop-on- hop-off Bus und den Eintritt in einen der größten amerikanischen Vergnügungsparks (six flags). Wir gingen zu Dave n Busters einem Spielhallen-Restaurant und zu Ed Debevrics ein besonderes Local im Stil der 50er Jahre, gingen shoppen und deckten uns mit amerikanischen Schleckzeug ein. Und als ich verdattert fragte warum sie mir das alles einfach so nicht nur ermöglichten sondern auch noch zahlten, antwortete mir Christopher we believe in a simple system what goes around, comes around - and if ever someone, maybe our grandchildren would like to come to Austria, we hope that you will do the same thing for them Und diese Lehre nehme ich mir noch heute zu Herzen. Die Güte der Menschen lernte ich aber auch noch an einem weiteren Beispiel in Chicago kennen. Es war an dem Tag, als ich die Tour mit dem hop-on-hop-off- 13

14 Bus machte, da ein älteres Pärchen einstieg und sich mit we are from San Francisco vorstellte. Da sie noch dazu direkt hinter mir saßen, konnte ich es mir einfach nicht verkneifen mich bei der nächsten Sprechpause des Guides umzudrehen und sie anzusprechen. Schließlich, wenn ich eine Sache gelernt habe von meiner Reise auf den Bahamas, dann ist es Sprechen ist Gold! So kamen wir aus dem anfänglichen Gespräch über San Francisco zu meiner Reise und so zu einer Einladung auf einen Kaffee. Über der brühend heißen Tasse Starbucks boten sie mir an, mich in San Francisco herumzuführen, wenn ich dort wäre - und so lernte ich Evie und Carl kennen. be sure to wear some flowers in your hair In San Francisco angekommen, verbrachte ich den ersten Tag damit die Golden Gate Bridge zu suchen. Würde man meinen, dass a) die Brücke so groß ist, dass sie quasi nicht nicht zu finden sein könnte und b) dass San Francisco trotz der paar Hügelchen recht einfach zu gehen wäre weit gefehlt. Ganze vier Stunden war ich zu Fuß berg- auf und bergab unterwegs, dass selbst eingefleischte Tiroler zugeben müssten, dass diese Steigungen in San Francisco beinahe nach Steigeisenpflicht verlangt. Und dann endlich, stand ich vor dem gewaltigen Gerüst der Golden Gate Bridge. Noch heute bin ich wie erstarrt wenn ich an diesen gewaltigen Anblick zurück denke. Die ersten beiden Tage verbrachte ich im Zentrum der Stadt in einem Hotel und begeistert durch den Eindruck bei Billy Elliot besuchte ich an einem Abend auch noch das Musical Bewitched. Nach diesen Tagen machte ich mich auf zu einem jungen Ehepaar, Ray und Katie, auf der anderen Seite der San Francisco Bay, in Walnut Creek. Dieses Paar hatte ich kennengelernt, da die Freundin meines Onkels von Jahren ein Auslandssemester in Kalifornien gemacht hat und bei der Familie, bei der sie gewohnt hat, wohnt der Sohn mit seiner Frau in Walnut Creek - da sag noch einmal, dass es nichts hilft, sich über fünf Beziehungsecken weiterzuhantieren im Leben! Ray und Katie hatten sich aber nicht nur bereit erklärt mich zwei Wochen bei ihnen wohnen zu lassen, sondern sie nahmen mich auch zu einem Pferderennen, einem American Barbecue bei Freunden und zum absoluten Highlight, dem Weinverkosten im Napa und Sonoma Valley mit. Und in der Zwischenzeit, wenn ich nicht gerade mit ihnen am Weg war, traf ich mich tatsächlich mit Evie und Carl und sie zeigten mir Berkeley, Sausalito und Angel Island. So genoss ich die Zeit in Kalifornien, bis dann das Wochenende kam, an dem weder Ray und Katie noch Evie und Carl in town waren. Nachdem ich aber ohnehin schon lange in San Francisco war, klappte ich die Landkarte auf und überlegte mir wo ich denn hinfliegen wollte. Canada war zu kalt, wo ich doch schon kalifor- 14

15 nischen Sommer genoss, und Mexico war fast ein bisschen riskant. Da bot sich San Diego als südlichste Stadt an der Grenze zu Mexico förmlich an und so buchte ich meinen Flug nach San Diego. Erst schien es, als wäre mein Kurztrip von keinem guten Stern begleitet, denn obwohl ich es sehr genoss, meinen Rucksack im Haus von Ray und Katie zu lassen und folglich nur mit Handtasche reiste, verpasste ich meinen Flug, dann funktionierte meine Kreditkarte nicht mehr und zu allem Überfluss hatte ich auch noch mein Handy vergessen. Mit kaum Bargeld in der Tasche nahm ich dann den vier Stunden späteren Flug, verpasste auch noch den Bus in die Stadt und saß frustriert vorm Flughafen. Auf einmal höre ich von hinten eine Stimme Verena? Wie unwahrscheinlich ist es, dass ich drehe mich um und erkenne einen indischen Couchsurfer wieder, den ich bei einem Couchsurfertreffen in Boston (!) kennen gelernt hatte. Er erzählte mir, er habe sich spontan dazu entschlossen nach San Diego zu fliegen um eine Freundin aus der Schweiz zu treffen und als wir feststellten, dass wir nicht nur im selben Teil der Stadt, sondern sogar fast nebeneinander wohnten, war das Wochenende schon gerettet. Zu dritt machten wir die Stadt unsicher, lagen faul am Strand und jubelten beim NBA Finale mit den Fans. Und als die beiden wieder abgeflogen waren, hatte ich noch zwei Tage übrig, für die ich einen Couchsurfer fand, der sich bereit erklärte mich nach Mexico zu begleiten. So unternahmen wir einen Tagesausflug nach Tijuana, wo wir zum zelebrieren des classical stereotype sogar ein Bordell besuchten. Am Abend speisten wir in noblen Restaurants und schlossen dieses Erlebnis mit einem Nachtcocktail im Pool seines Hauses ab. Gestärkt von diesen Erlebnissen flog ich für die letzten paar Tage zurück nach San Francisco, um mich für die Abenteuer bereit zu machen, die mich in Australien erwarten würden Verena Gruber Zwei weiße Fahnen Eine Besonderheit Zwei weiße Fahnen in einem Jahr: 8a und 8b Jahrgang 2009/10 wir gratulieren! 8b 8a 15

16 Geri Lehmann geht in Pension Prof. Dr. Gerhard Lehmann hat sich mit in dauernden Ruhestand verabschiedet. Gerhard Lehmann ist ein Urgestein an des Kufsteiner Gymnasium und hat mit Schulzeit (Matura 1969) und Lehrtätigkeit (ab dem Schuljahr 1977/78) insgesamt 43 Jahre an unserer Schule verbracht. Wir wünschen ihm alles Gute für seine weiteren Aufgaben. Wie auf dem Foto zu sehen, wird er als Jungvater und Jungopa einstweilen allerdings noch nicht allzu viel Ruhe haben. VEREINSINTERNES Wir sind auf Facebook Der Absolventenverein geht mit der Zeit. Auf Anregung unserer Weltreisenden Verena Gruber haben wir Anfang Dezember 2009 eine Facebookseite unter Absolventenverein Gymnasium Kufstein eingerichtet, die auch von Verena betreut wird. Schaut mal rein. Wir haben bereits über 200 Mitglieder. Also auf ins Facebook! Mitgliedsbeiträge Bitte vergesst nicht den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 15,- einzuzahlen. (Studenten sind natürlich für die Dauer ihres Studiums befreit). Konto Nr bei der Volksbank Kufstein (BLZ:43770) Bei Unzustellbarkeit bitte zurück an Absender Impressum: Herausgeber und Hersteller: Absolventen- und Absolventinnenverein des BG/BRG Kufstein Engelhartstrasse Kufstein für den Inhalt verantwortlich: Mag. Peter Kendlbacher Kontakt: Tel. : 05372/

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