Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 Delta Lloyd Deutschland AG, Wiesbaden

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1 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 Delta Lloyd Deutschland AG, Wiesbaden

2 Die Delta Lloyd Deutschland Gruppe im Überblick Delta Lloyd Deutschland AG Versicherungen Beratung/Dienstleistung Delta Lloyd Lebensversicherung AG Delta Lloyd Anlagemanagement GmbH Hamburger Lebensversicherung AG Delta Lloyd Real Estate Management Company S.à.r.l. Delta Lloyd Pensionskasse AG

3 Bericht über das Geschäftsjahr 2010 Inhaltsverzeichnis Seite Verwaltungsorgane 1 Lagebericht 2 Bericht des Vorstands 2 Jahresabschluss Jahresbilanz zum 31. Dezember Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Anhang zum Geschäftsbericht Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 14 Erläuterungen zur Jahresbilanz 15 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 19 Sonstige Angaben 20 Bestätigungsvermerk 22 Bericht des Aufsichtsrats 23 Delta Lloyd Deutschland AG Wiesbaden, Wittelsbacherstraße 1

4 Verwaltungsorgane Aufsichtsrat P a u l K e r s t M e d e n d o r p Vorsitzender seit Vorsitzender des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam S v e n W i l l i a m s o n Stv. Vorsitzender seit Direktor Planung, Controlling & Aktuariat Delta Lloyd Schadeverzekeringen N.V., Amsterdam seit P r o f. D r. E l m a r H e l t e n Universitätsprofessor emeritiert, München H e n k R a u é Mitglied des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam E m i e l R o o z e n seit Mitglied des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam P r o f. D r. F r e d W a g n e r Universitätsprofessor, Leipzig N i c o l a a s W i l l e m H o e k bis Vorsitzender bis Vorsitzender des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam P e t e r K o k bis Mitglied des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam bis Vorstand C h r i s t o f W. G ö l d i Vorsitzender H e i n z J ü r g e n R o p p e r t z seit Ordentliches Vorstandsmitglied W o l f g a n g W. F u c h s bis Ordentliches Vorstandsmitglied M a r t i n H e u v e l m a n s bis Ordentliches Vorstandsmitglied Controlling, Consulting Unternehmensplanung Personal, Revision Direktionssekretariat Beschwerdemanagement Informationstechnologie Zentraleinkauf Operatives Marketing Vermögensanlage Recht und Steuern Rechnungswesen Grundbesitz Aktuariat Risikomanagement Operatives Marketing Vertrieb Firmengeschäft Restschuld Produktmanagement Vermögensanlage Recht und Steuern Rechnungswesen Grundbesitz Aktuariat Kundendienst - 1 -

5 Lagebericht Delta Lloyd Deutschland AG Bericht des Vorstandes Wirtschaftliche Entwicklung Nach der schwersten Rezession seit den 30 er Jahren in den Jahren 2008 und 2009 hat sich die Weltwirtschaft vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2010 weiter kräftig erholt. Nachdem das globale Wirtschaftswachstum 2009 noch negativ war, ist nach Schätzungen für 2010 mit einem weltweiten realen BIP-Wachstum von voraussichtlich mehr als 4 Prozent zu rechnen. Die großen Industrieländer haben dabei noch nicht zu der Dynamik von vor der Krise zurückgefunden, während die großen Schwellenländer wie China oder Indien ihren starken Wachstumstrend weiterhin fortsetzen. Nachdem die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2009 einen Rückgang beim realen Bruttoinlandsprodukt von annähernd 5 Prozent verkraften musste, konnte sich die deutsche Konjunktur im Jahr 2010 aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Dynamik gut erholen. Es wird mit einem Wachstum von geschätzten 3,5 Prozent beim realen Wirtschaftswachstum gerechnet. Deutschland zeigt damit im Euroraum, dessen Wirtschaft voraussichtlich um 1,7 Prozent wachsen wird, eine überdurchschnittliche Wachstumsrate. Die Auswirkungen der Banken- und Wirtschaftskrise waren trotz der massiven realwirtschaftlichen Eintrübungen für den Arbeitsmarkt in 2009 kaum zu sehen. Durch die positive Entwicklung der Wirtschaft im laufenden Geschäftsjahr 2010 verbesserte sich zudem auch die Beschäftigungslage. Die Arbeitslosenquote verringerte sich 2010 im Vergleich zum Vorjahr und es wird damit gerechnet, dass die Arbeitslosenquote voraussichtlich 7 Prozent beträgt und weniger als 3 Mio. Menschen arbeitslos sein werden. Die gute Stimmung setzte sich dank der positiven wirtschaftlichen, weltweiten Entwicklung an den Aktienmärkten fort. Der deutsche Leitindex DAX konnte sich dank der positiven Stimmung an den Aktienmärkten um rund 1000 Punkte auf Punkte verbessern. Das entspricht einer Verbesserung um rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresschlusswert. Die Nachwirkungen der Banken- und Finanzmarktkrise und die intensiven Maßnahmen der Notenbanken haben dazu geführt, dass die kurzfristigen Anlagen in Tages- und Festgeldern weiterhin auf niedrigem Niveau verbleiben. Auch die Umlaufrenditen der deutschen Staatspapiere (Bundesanleihen) bleiben wie im Vorjahr auf niedrigem Niveau. Die Einrichtung eines europäischen Rettungsschirms für den Euroraum hat grundsätzlich zu einer Beruhigung - vor allem bei den PIIGS- Staaten - geführt. Lebensversicherungsmarkt Nach einer Schätzung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (GDV) werden die gebuchten Bruttobeiträge auf rund 87 Mrd. Euro ansteigen. Das entspricht einem Anstieg um rund 6 Mrd. Euro oder etwas mehr als 7 Prozent. Dieser Anstieg wird im Wesentlichen durch einen sehr starken Zuwachs bei den Einmalbeiträgen begründet. Die Einmalbeiträge stiegen um 32,9 Prozent auf 26 Mrd. Euro in 2010 im Vergleich zum Vorjahr an. Das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag ist dagegen sowohl bei der Anzahl neuer Verträge als auch beim laufenden Beitrag gesunken. Auch der Bestand der Versicherungen ist vom laufenden Beitrag wie von der Anzahl her rückläufig. Wie in den Vorjahren fällt es der Lebensversicherung schwer, ablaufende Bestände durch Wiederanlage gegen laufenden Beitrag zu ersetzen. Der Trend zugunsten von Lebensversicherungen mit rentenförmigen Auszahlungen setzte sich wie in den Vorjahren fort. Dies zeigt sich unter anderem am Anteil des Neugeschäfts an den laufenden wie den Einmal-Beiträgen dieser Produkte, der nahezu 72 Prozent ausmacht. Entwicklung der Delta Lloyd Deutschland AG Im Geschäftsjahr 2010 wurde entschieden, das Neugeschäft der Delta Lloyd Lebensversicherung AG, der Hamburger Lebensversicherung AG und der Delta Lloyd Pensionskasse AG einzustellen. Auf bestehende Kundenverträge hat diese Entscheidung keine Auswirkungen. Sie laufen unverändert weiter und werden in gewohnter Form betreut. Durch die Entscheidung, kein Neugeschäft mehr anzunehmen und den aktiven Run-off zu betreiben, haben sich erhebliche Änderungen für die Lebensversicherungsunternehmen ergeben. Die Verträge mit den Vertriebspartnern wurden gekündigt und Mitarbeiter in neugeschäftsbearbeitenden Prozessen abgebaut. Darüber hinaus wurden alle Prozesse des Innenbetriebes überprüft und - 2 -

6 verschlankt. Auch hier mussten Mitarbeiter freigesetzt werden. Alle Verwaltungsprozesse wurden auf Optimierungsmöglichkeiten und Effizienzsteigerungen hin untersucht. Mitarbeiter der Gesellschaft wurden und werden im Rahmen eines Sozialplans sozialverträglich im Rahmen der Abbaumaßnahmen abgefunden. Zum wurden alle Mitarbeiter der Delta Lloyd Deutschland AG in die Delta Lloyd Lebensversicherung AG versetzt, um alle Mitarbeiter in der Lebensversicherung zu zentralisieren, um so weiteres Optimierungspotential zu schaffen. Ausreichende Rückstellungen für den Sozialplan wurden gebildet. Sie belasten das Ergebnis der Gesellschaft einmalig im Geschäftsjahr Im Rahmen der Restrukturierung sowie Optimierung von Prozessen und der Verschlankung von Strukturen hat die Delta Lloyd Deutschland AG die BVE-Beratungsgesellschaft für Vorsorgeeinrichtungen mbh, die Singa Assekuranzmakler AG sowie die Gries & Heissel Bankiers AG an Externe verkauft. Die Delta Lloyd Asset Management Vertriebs GmbH wurde innerhalb des Konzerns der Delta Lloyd N.V., Amsterdam, verkauft. Die Delta Lloyd Finanzpartner GmbH wurde mit Wirkung zum auf die Delta Lloyd Deutschland AG verschmolzen. Im Geschäftsjahr 2010 hat die Muttergesellschaft Delta Lloyd N.V., Amsterdam, erklärt, sich auf ihre Kernmärkte in Holland und Belgien zu konzentrieren. Aus diesem Grund will man sich aus dem deutschen Markt zurückziehen. Für das Lebensversicherungsgeschäft der deutschen Gruppe bedeutet dies, dass kein Neugeschäft mehr angenommen wird und der aktive Run-off betrieben wird. Entwicklung des Geschäftsbereichs Lebensversicherung Die gebuchten Bruttobeiträge betrugen 389 Mio. Euro (Vorjahr: 567,2 Mio. Euro). Die laufenden Bruttobeiträge sind von 320,8 Mio. Euro auf 301,1 Mio. Euro und das Einmalbeitragsgeschäft ist von 246,3 Mio. Euro auf 87,6 Mio. Euro zurückgegangen. Für Versicherungsleistungen haben die drei Lebensversicherungsunternehmen der Delta Lloyd Deutschland AG insgesamt 620,8 Mio. Euro (Vorjahr: 618,1 Mio. Euro) gezahlt. Der Kapitalanlagenbestand ist im Geschäftsjahr um 208,9 Mio. Euro auf 4.671,9 Mio. Euro zurückgegangen. Da wir unseren Versicherungsnehmern langfristige Leistungsversprechen abgegeben haben, haben wir den größten Teil unserer Kapitalanlagen in festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Aufgrund dieses langfristigen Charakters des Lebensversicherungsgeschäfts haben wir ausgewählte Kapitalanlagen der dauerhaften Vermögensanlage gewidmet und im Anlagevermögen ausgewiesen. Wir bewerten diese Wertpapiere gemäß 341 b Abs. 2 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird auf den niedrigeren Marktwert abgeschrieben. Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungen sind von 249,5 Mio. Euro auf 289,5 Mio. Euro angestiegen. Dies ist sowohl auf die positive Kapitalmarktentwicklung als auch auf neu anzulegende Mittel zurückzuführen. Entwicklung des Geschäftsbereichs Bank Mit Valuta wurde Gries & Heissel Bankiers AG an Privatinvestoren aus Deutschland und Luxemburg verkauft. Geschäftsergebnis und Jahresüberschuss Im Geschäftsjahr weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von 87,0 Mio. Euro (Vorjahr: 57,0 Mio. Euro) aus. Dieser wurde ganz wesentlich durch die Abschreibung auf Finanzbeteiligung an einer Tochtergesellschaft beeinflusst. Als Umsatz weist die Delta Lloyd Deutschland AG 11,7 Mio. Euro (Vorjahr 13,7 Mio. Euro) aus. Bei diesen Umsatzerlösen handelt es sich überwiegend um Erträge für Dienstleistungen an Tochtergesellschaften. Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung Entwicklung des Risikomanagements, Methoden und Ziele Das Risikomanagement der Delta Lloyd Deutschland AG wird als die Gesamtheit aller systematischen Maßnahmen zur Bewältigung und Steuerung von Risiken definiert. Dies beinhaltet die möglichst frühe Identifikation sowie regelmäßige Bewertung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation von Risiken, die die Delta Lloyd Deutschland AG sowie andere Gesellschaften der Delta Lloyd Deutschland AG im Hinblick auf ihre Zielerreichung sowie ihren Bestand als Unternehmen gefährden

7 An der Unternehmensstrategie der einzelnen Gesellschaften der Delta Lloyd Deutschland AG richtet sich die Risikostrategie aus. Das Risikomanagement stellt sicher, dass - die Konzern- und Unternehmensziele erreicht, - die soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Umwelt und Gesellschaft wahrgenommen, - die Investitionen der Aktionäre gesichert, - die Interessen der Versicherungsnehmer und sonstigen Kunden gewahrt und - die Erfüllung der Anforderungen der Aufsichtsbehörden und des Gesetzgebers sichergestellt werden. Die Delta Lloyd Deutschland AG versteht sich als risikobewusstes Unternehmen. Chancen und Risiken werden gegeneinander abgewogen. Hierbei handelt es sich nicht um die Eliminierung sämtlicher Risiken, sondern um das Erkennen von Risiken und das Beherrschen dieser Risiken auf einem akzeptablen Niveau. Der Prognose- und Betrachtungszeitraum umfasst im Regelfall 12 Monate, also das laufende Geschäftsjahr. Darauf werden die Risikostrategie und Risikotragfähigkeit sowie das Risikoreporting ausgerichtet. Die für die Gesellschaft geltenden Risikokategorien und -beschreibungen entsprechen den Definitionen gemäß Rundschreiben 03/2009 (VA) unter Berücksichtigung des DRS 5-20 für Versicherungsunternehmen und gelten konzernweit. Damit wird sichergestellt, dass in jeder Gesellschaft des Konzerns gleiche Risiken gleich beschrieben sind und so ein einheitliches Verständnis über die Risikolage hergestellt werden kann. Alle wesentlichen Risiken der zur Delta Lloyd Deutschland AG gehörenden Gesellschaften sind in das konsolidierte Berichtswesen zum Risikomanagement einbezogen. Die Implementierung der Anforderungen aus dem Sarbanes-Oxley-Act innerhalb des AVIVA- Konzerns und damit auch bei der Delta Lloyd Deutschland AG ist abgeschlossen und wird regelmäßig an die gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst. Damit wird verstärkt der Fokus auf Prozesse und deren Kontrollen in den Finanzprozessen gelegt. So können gerade im Bereich der operationellen Risiken Schwächen frühzeitig erkannt und behoben werden. Das Gesamtrisikomanagement und damit die Wahrnehmung der unabhängigen Risikocontrollingfunktion erfolgt durch den Zentralen Risikomanager in der Abteilung Kapitalanlagen und Risikomanagement der Delta Lloyd Deutschland AG. Das Zentrale Risikomanagement übernimmt die Gesamtkoordination sämtlicher Aktivitäten zum Risikomanagement, die Zusammenführung aller finanziellen und operationellen Risiken zu einem Risikoprofil und die Berichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat sowie an die Aufsichtsbehörde und den Mutterkonzern. Das Risikomanagement ist dezentral organisiert, d.h. für das Risikomanagement der jeweiligen Gesellschaft sind die Geschäftsführer bzw. die Vorstände verantwortlich. Für die operative Steuerung der Einzelrisiken zeichnen die Risk Owner verantwortlich. Sie haben die Aufgabe, vierteljährlich die Identifikation und Bewertung ihrer Risiken vorzunehmen sowie die notwendigen Maßnahmen zu veranlassen. Die Ergebnisse der Risikobewertung der Einzelgesellschaften sind Grundlage für das ebenfalls vierteljährliche Berichtswesen. Die Bewertung der dabei zu verwendenden Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen erfolgt unter Zugrundelegung von jeweils vier quantifizierten Kategorien, die in ihrer Ausprägung für die Gesellschaften des Konzerns jährlich individuell definiert und dokumentiert sind. Die höchste Schadenkategorie entspricht dabei bei den Lebensversicherungsgesellschaften dem jährlich ermittelten Risikokapital auf Basis der nach HGB ausgewiesenen bilanzrelevanten stillen Reserven, eines jährlich definierten Prozentsatzes der freien RfB sowie des Eigenkapitals. Das Risikokapital der Delta Lloyd Deutschland AG entspricht der Kapitalrücklage. Im Rahmen der Risikokommunikation sollen die quartalsweise tagenden Gremien Group Risk Committee (GRC), Financial Risk Committee (FRC) und das Operational Risk Committee (ORC) ein gemeinsames Verständnis im Management der Risikolage vermitteln und die Risikocontrollingprozesse aktiv begleiten. Sie haben verschiedene Zielsetzungen und Aufgaben im Risikomanagementprozess: Zielsetzung und Verantwortung des GRC ist - die Sicherstellung der Vollständigkeit der Risikoerfassung auf Konzernebene, - die Sicherstellung einer objektiven Beurteilung der Gesamtrisikolage, - 4 -

8 - die Veranlassung weiterer Maßnahmen bei kritischen Risiken, - die Begrenzung der Risikosituation durch Initiierung und Kontrolle erforderlicher Maßnahmen - und - das Treffen grundsätzlicher Risikomanagemententscheidungen. Zielsetzung und Verantwortung des FRC ist - die Sicherstellung einer vollständigen Erfassung der finanziellen Risiken, insbesondere duch Identifikation der spezifischen Risiken des Versicherungsunternehmens aus den Kapitalanlagen und derivativen Finanzinstrumenten, - die Sicherstellung eines risikogerechten Reportings und einer objektiven Beurteilung der finanziellen Risiken und - die Überprüfung der Angemessenheit der Maßnahmen und ggf. Veranlassung weiterer Maßnahmen bei kritischen Risiken. Zielsetzung und Verantwortung des ORC ist - die Sicherstellung einer vollständigen Erfassung der operationellen Risiken, - die Sicherstellung einer objektiven Beurteilung der operationellen Risiken, - der Prüfung der Vollständigkeit der Risikoerfassung und ggf. Aufnahme aktueller operationeller Risiken und - die Überprüfung der Angemessenheit der Maßnahmen und ggf. Veranlassung weiterer Maßnahmen bei kritischen Risiken. die Überprüfung der Angemessenheit der Maßnahmen und ggf. Veranlassung weiterer Maßnahmen bei kritischen Risiken. Das Risikocontrolling gemäß Rundschreiben 15/2005 (VA) für die Kapitalanlagen erfolgt innerhalb der Abteilung Kapitalanlagen und Risikomanagement im Bereich des Assetcontrolling. Darüber hinaus umfasst diese Funktion auch das aufsichtsrechtliche Meldewesen für die Kapitalanlagen. Um den vollständigen, zeitnahen Austausch von Informationen über die Risiken aus den Kapitalanlagen der Versicherungsunternehmen über die unterschiedlichen Organe und Ebenen und die Informationsrechte des Risikocontrollings sicherzustellen, ist die Arbeitsgruppe Finanzen etabliert. Die Arbeitsgruppe tagt wöchentlich und nimmt folgende Aufgaben wahr: - laufender Informationsaustausch über die Planung und Ergebnisse der Kapitalanlagen, - Diskussion der Anlagestrategie in Verbindung mit neu erkannten Risiken, - laufender Informationsaustausch über Risikoanalysen und ggf. Festlegung von Maßnahmen und - Kooperation wesentlicher Maßnahmen. Die Kontrolle des Risikomanagements der Lebensversicherer erfolgt durch das Audit Committee bzw. den Aufsichtsrat, den Vorstand sowie die Interne Revision. Ausblick Die Weiterentwicklung der zentralen Elemente des Risikomanagements ist ein kontinuierlicher Prozess. Im Hinblick auf die getroffene Entscheidung, das Neugeschäft einzustellen, liegt 2011 der Fokus auf der Weiterentwicklung und Anpassung des Risikomanagementsystems sowie des Risikotragfähigkeitskonzepts im Rahmen der Run-Off-Planung. Neben den bereits implementierten Mindestanforderungen aus dem Rundschreiben 3/2009 (VA) gilt es darüber hinaus die Rahmenbedingungen von Solvency II weiter zu analysieren und umzusetzen. Finanzielle Risiken Für die Delta Lloyd Deutschland AG als Holdinggesellschaft einer Unternehmensgruppe mit dem Schwerpunkt im Lebensversicherungsgeschäft werden die finanziellen Risiken insbesondere das Versicherungsgeschäft der Versicherungstöchter beeinflusst. Versicherungstechnische Risiken Das versicherungstechnische Risiko (Reserverisiko) ist das mit der Tätigkeit eines Versicherungsunternehmens untrennbar verbundene Grundrisiko. Es handelt sich also um das Risiko, dass die für das Versicherungsgeschäft relevanten Zahlungsströme von ihrem Erwartungswert abweichen. Das Reserverisiko beschreibt das Risiko einer nicht ausreichenden Bildung von Rückstellungen, so dass das Versicherungsunternehmen den Leistungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Es umfasst biometrische Risiken, d.h. Risiken durch sich ändernde - 5 -

9 Rechnungsgrundlagen (Sterblichkeit, Lebenserwartung, Erwerbsunfähigkeit, Krankheit, Pflege), das Garantiezinsrisiko (dauerhafte Erfüllbarkeit der Verträge) sowie das Stornorisiko. Biometrische Risiken Die Tarifkalkulation erfolgt so, dass die dauerhafte Erfüllbarkeit der Verträge der Versicherungsnehmer jederzeit gesichert ist. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen der Tarife, zum Beispiel Sterbe- oder Invalidisierungswahrscheinlichkeiten, können sich über die Zeit ändern. Zu diesem Zweck erfolgen aktuarielle Analysen, einerseits unternehmensintern zusammen mit dem Rückversicherer, andererseits aber vornehmlich durch Experten in entsprechenden DAV Arbeitsgruppen. Im Hinblick auf biometrische Risiken wurden bei der Berechnung der Deckungsrückstellungen vorsichtig bemessene Rechnungsgrundlagen verwendet, die von der Aufsichtsbehörde und von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) als angemessen angesehen werden. Garantiezinsrisiko Die Lebensversicherer des Konzerns müssen in einem Umfeld niedriger Kapitalmarktzinsen die Zinsleistungen, die sie garantieren, in der zugesagten Höhe erwirtschaften. Sowohl stark fallende als auch stark steigende Zinsen stellen ein Risiko dar. Mit einer entsprechenden Kapitalanlagestrategie ist es das Ziel unserer Lebensversicherungsunternehmen, dieser Herausforderung gerecht zu werden. Stornorisiko Die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen erfolgt - mit Ausnahme der Nachreservierung für Rentenversicherungen - ohne den Ansatz von Stornowahrscheinlichkeiten. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen Seit mehreren Jahren wird über ein Scoringverfahren die Qualität der Vermittler und Kunden überprüft. Die Forderungen gegenüber Versicherungsvermittlern bestehen in Höhe von 3,82 Mio. Euro. Aufgrund eines speziellen Vertrags zur Risikoabdeckung besteht die Möglichkeit, dass die Delta Lloyd Deutschland AG einen Teil der Kosten aus dem Ausfall von Forderungen tragen muss. Die fälligen Forderungen aus selbst abgeschlossenem Versicherungsgeschäft an Versicherungsnehmer beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 13,85 Mio. Euro, davon 1,3 Mio. Euro älter als 90 Tage. Die durchschnittliche Ausfallquote der letzten drei Jahre betrug 1,39 Prozent. Forderungsausfälle gegenüber Rückversicherern sind aufgrund der bestehenden Erfahrungen nicht zu erwarten. Die Lebensversicherungsunternehmen arbeiten mit den weltgrößten und bonitätsstärksten Partnern in diesem Bereich zusammen. Sie verfügen über folgende Ratings von Standard & Poor`s: Münchener Rück: AA- General Reinsurance Corporation / Kölnische Rück: AA+ SCOR: A Risiken aus Kapitalanlagen Das Kapitalanlagerisiko ist eines der größten Risiken eines Lebensversicherers, da die garantierten Leistungen erwirtschaftet werden müssen. Insbesondere müssen die Anforderungen der Aufsicht an Rentabilität, Sicherheit und Liquidität der Kapitalanlagen erfüllt werden. Das Jahr 2010 war im Zusammenhang mit der Schuldenkrise einiger europäischer Staaten von besonders extremen Bewegungen an den europäischen Zinsmärkten geprägt. Dies hatte Auswirkungen auf die Kapitalanlagen der Lebensversicherungsunternehmen. So fiel der 10-Jahres- Zinssatz in Deutschland auf das niedrigste Niveau in der Nachkriegsgeschichte und die Zinsdifferenzen im Euroraum weiteten sich stark aus. Die Kapitalanlagestrategie wurde daher permanent überprüft und sofern erforderlich den Markterfordernissen angepasst. Die aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung und Streuung werden bei der Festlegung der Kapitalanlagestrategie berücksichtigt. Eine besondere Konzentration von Risiken nach Wertpapierbzw. Branchensegmenten besteht wie bei deutschen Lebensversicherern üblich auf deutsche Banken. Zur Begrenzung des Konzentrationsrisikos werden neben den aufsichtsrechtlichen Limiten jene Emittenten besonders überwacht, die eine Konzentration von mindestens 5% aufweisen. Des Weiteren wird die Bonität der Emittenten regelmäßig kontrolliert. Um eine optimale Entscheidungsfindung zu gewährleisten, gibt eine spezielle Vorstandssitzung Finanzen, die über die strategische Asset-Allokation der Lebensversicherungsunternehmen sowie über Investitionen mit besonderem Charakter, zum Beispiel Absicherungsmaßnahmen, entscheidet

10 Der Wert von Kapitalanlagen ist stets den Schwankungen der Finanzmärkte unterworfen. Im Rahmen von regelmäßig durchgeführten Stresstests wird die Werthaltigkeit des Bestandes überprüft. Die verwendeten Szenarien sind die in der Branche üblichen Stresstests. Zu den Risiken aus Kapitalanlagen gehören Marktpreis-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken. Marktpreisrisiko Unter dem Zinsänderungsrisiko versteht man die Ungewissheit über die zukünftige Entwicklung des Marktzinses und einen damit verbundenen Kursverlust bei steigendem Marktzinsniveau. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Assetmanagement der holländischen Muttergesellschaft werden bei Bedarf Zinsänderungsrisiken mittels Zins-Hedge abgesichert. Derzeit sind die Lebensversicherungsunternehmen der Delta Lloyd Deutschland AG überwiegend in Namenspapiere und Schuldscheindarlehen, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen, investiert. Das Kursrisiko bezeichnet das Risiko aus der negativen Preis- bzw. Wertentwicklung von Aktien oder Immobilien. Im Rahmen der gruppenweiten Reduzierung der Aktienquote hat das Aktienkursrisiko keinen wesentlichen Einfluss auf die Finanzlage der einzelnen Gesellschaften. Die Auswirkungen des Kursrisikos hinsichtlich eines Kursverlustes auf den Zeitwert von Aktien sowie des Zinsänderungsrisikos hinsichtlich einer Verschiebung der Zinskurve um einen Prozentpunkt nach oben oder unten auf den Zeitwert von festverzinslichen Wertpapieren und Ausleihungen werden regelmäßig überprüft. Darüber hinaus werden die vorgeschriebenen Stresstests der Aufsicht durchgeführt. Bonitätsrisiko Unter dem Bonitätsrisiko versteht man die Zahlungsunfähigkeit oder Illiquidität des Schuldners, das heißt die Unmöglichkeit zur termingerechten Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen. Außerdem wird die Auswirkung auf den Credit-Spread berücksichtigt. Soweit möglich wird die Einstufung der Bonität mittels externer Rating- Agenturen (z.b. Standard & Poor`s) vorgenommen. Die Portfolien der Lebensversicherungsunternehmen umfassen hauptsächlich Namenspapiere und Schuldscheindarlehen. Neben einem wesentlichen Anteil an Hypotheken, Inhaberpapieren und Immobilien beinhaltet das Gesamtportfolio darüber hinaus Investmentfonds, Beteiligungen und Tagesgelder. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr einer nicht termingerechten Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen. Mögliche Liquidierungen von Kapitalanlagen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit können mit Verlusten auf der Aktivseite verbunden sein. Im Rahmen einer entsprechenden kurzfristigen Liquiditätsplanung, d.h. die Gegenüberstellung der eingehenden und ausgehenden Zahlungsströme auf Monatsbasis, wird dieses Risiko überwacht. Darüber hinaus ist eine längerfristige Gegenüberstellung der Versicherungsabläufe und der Kapitalanlagen implementiert. Ziel ist die Sicherstellung der Bedeckung der Passivseite durch die Aktivseite der kommenden Jahre. Operationelle Risiken Unter operationellen Risiken versteht die Delta Lloyd Deutschland AG die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen eintreten. Alle identifizierbaren operationellen Risiken der Gesellschaft werden standardisiert erfasst und quartalsweise hinsichtlich ihrer Entwicklung von den Risk Ownern aktualisiert. Notwendige Maßnahmen zur Reduzierung werden dokumentiert und überwacht. Eine Überprüfung erfolgt durch die unabhängige Risikocontrollingfunktion und das ORC, welche ggf. weitere Maßnahmen vorschlagen. Zum Aufbau einer Datenhistorie für Schäden aus operationellen Risiken erfolgt eine standardisierte Erfassung aller eingetretenen Schäden ab 500,- Euro an das Zentrale Risikomanagement. Dort werden die Daten in einer Schadendatenbank zusammengeführt. Prozessrisiken Im Managementfokus stehen die Dokumentation und Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation und die Anreizsysteme vor dem Hintergrund der MaRisk sowie die Weiterentwicklung der Controlling- und Informationssysteme. Die Bestandsverwaltung der Gesellschaft erfolgt auf einem eigenen System. Sicherungssysteme wie das Vier-Augen-Prinzip oder - 7 -

11 maschinelle Plausibilitätsprüfungen innerhalb der Bestandsführung reduzieren mögliche Fehler in den Arbeitsabläufen. Darüber hinaus wurden Vorgaben zur Dokumentation aller Hauptprozesse der Gesellschaft erstellt, um Prozesse und Kontrollen einheitlich und transparent zu dokumentieren. Personelle Risiken Zu den personellen Risiken der Delta Lloyd Deutschland AG gehören die qualitative und quantitative Personalausstattung sowie die Vermeidung wirtschaftskrimineller Handlungen. Die Weiterbildungsangebote innerhalb des Konzerns stellen sicher, dass Mitarbeiter kontinuierlich und bedarfsgerecht an die aktuellen Herausforderungen herangeführt werden. So können auch arbeitsmarktbedingte Engpässe bei der Besetzung von Stellen mit Spezialisten ausgeglichen werden. Im Zusammenhang mit der Entscheidung das Neugeschäft einzustellen und die Gesellschaft grundlegend umzustrukturieren, wurde bereits ein hoher Personalabbau vollzogen. Die Umsetzung des Sanierungskonzeptes soll bis Ende 2011 abgeschlossen werden. Darüber hinaus sind mit Wirkung zum alle Mitarbeiter der Delta Lloyd Deutschland AG in die Delta Lloyd Lebensversicherung AG übertragen worden. Um Kündigungen von Key-Playern vorzubeugen, wurden entsprechende Anreizsysteme implementiert. Zur Bekämpfung von wirtschaftskriminellen Handlungen besteht seit 2007 für den Konzern der Delta Lloyd Deutschland AG eine Richtlinie zur Vermeidung wirtschaftskrimineller Handlungen. Die Unternehmen der Delta Lloyd Deutschland AG sind danach verpflichtet, das Auftreten von wirtschaftskriminellen Handlungen jedweder Art zu vermeiden und insbesondere alle Maßnahmen zu veranlassen, um diese aufzudecken, zu untersuchen und zu dokumentieren. Verfehlungen in diesem Zusammenhang sollen konsequent geahndet werden. Das Anti-Fraudmanagement ist für die Anforderungen an die notwendigen Prozesse und Methoden zur Bekämpfung doloser Handlungen verantwortlich. System- und Technologierisiken Die Delta Lloyd Deutschland AG misst insbesondere der IT-Sicherheit große Bedeutung zu. Die Umsetzung der Anforderungen an den Datenschutz wird durch die Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten sichergestellt. Seit 2007 ist ein IT-Sicherheitsbeauftragter berufen, um Anforderungen an die IT-Sicherheit zu definieren und deren Umsetzung zu überwachen. Um IT-Risiken, wie beispielsweise der Teil- oder Totalausfall von Systemen oder gravierende Datenverluste zu vermeiden, werden unter anderem Firewalls und Virenschutzprogramme eingesetzt und stets aktualisiert. Des Weiteren finden Datenauslagerung und räumliche Trennung kritischer Komponenten und Backups statt. Die Funktionsfähigkeit der Verfahren wird regelmäßig getestet. Externe Risiken Externe Risiken der Delta Lloyd Deutschland AG sind insbesondere das Rechtsrisiko, die Abhängigkeit von Externen und der mögliche Katastrophenfall. Das grundsätzlich immer bestehende Rechtsrisiko (Non-Compliance) wird durch die Tätigkeit der juristischen Abteilung und das Compliance Office reduziert. Insbesondere prüfen der Geldwäschebeauftragte, der Datenschutzbeauftragte, der Compliance Officer sowie die Konzernrevision regelmäßig die Einhaltung einschlägiger Vorschriften. Besondere Rechtsrisiken sind im Folgenden aufgeführt. 9.VAG-Novelle/Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA) Mit der 9. Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes in 2007 wurden die Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Versicherungen festgeschrieben, die ab 1. Januar 2008 wirksam wurden. Das Gesetz dient der Vorbereitung zur Umsetzung der Anforderungen aus Solvency II. Für eine weitere Konkretisierung wurde durch die Aufsicht Anfang 2009 ein ergänzendes Rundschreiben zu den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an das Risikomanagement veröffentlicht. Die Umsetzung der Anforderungen wurde vom Zentralen Risikomanagement koordiniert. Die Einhaltung wird regelmäßig im Rahmen einer Prüfung durch die Interne Revision kontrolliert. Solvency II Mit dem von der EU-Kommission ins Leben gerufenen Projekts Solvency II sollen sich die bestehenden Solvenzregelungen für Versicherer grundlegend verändern. Es ist zu erwarten, dass die Eigenkapitalanforderungen an Versicherungsunternehmen in Folge von Solvency II steigen werden. Neben den bereits laufenden Aktivitäten auf Konzernebene wurde 2010 ein internes Projektteam für die nationale Umsetzung beauftragt. Die Projektleitung soll sicherstellen, dass spezifische aufsichtsrechtliche Vorgaben für die deutschen Lebensversicherer seitens der BaFin in die Umsetzung einbezogen werden

12 Sonstige Risiken Zu den sonstigen Risiken gehören strategische Risiken und Reputationsrisiken. Das strategische Risiko liegt im Wesentlichen in der Veränderung der Marktsituation verbunden mit negativen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell. Ein wesentlicher Kernpunkt zur Begegnung dieser Risiken ist die mittelfristige Strategie der Delta Lloyd Lebensversicherung AG. Aus diesem Grund analysiert der Konzern regelmäßig sein deutsches Marktumfeld und erstellt darauf aufbauend die Mehrjahresplanung. Nach Auswertung der Analysen hat der Konzern entschieden, das Neugeschäft für die Lebensversicherungsgesellschaften der Delta Lloyd Deutschland AG einzustellen. Die Umstrukturierung und der damit verbundene Personalabbau sollen bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Zusammenfassung der Risikolage Zusammenfassend sehen wir, unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Maßnahmen, derzeit keine Entwicklung, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft bestandsgefährdend beeinträchtigt. Die beschriebenen Kontrollmechanismen und Instrumente tragen unter Berücksichtigung der geplanten Maßnahmen hinsichtlich der neuen Anforderungen aus den MaRisk VA in der Gesamtheit dazu bei, dass die Delta Lloyd Deutschland AG über ein wirksames Risikomanagement verfügt, welches bestandsgefährdende Risiken frühzeitig erkennen und die notwendigen Gegenmaßnahmen veranlassen kann. Sonstige Angaben Den Betrieb zentraler Datenverarbeitung, wie zum Beispiel SAP, hat die Delta Lloyd Deutschland AG auf IT-Dienstleistungsunternehmen mit überregionalen Rechenzentren übertragen. Zentrale Dienstleistungen für die Tochterunternehmen werden von der Delta Lloyd Deutschland AG wahrgenommen. Entsprechende Funktions- und Dienstleistungsverträge wurden mit den jeweiligen Gesellschaften geschlossen. Chancen und Ausblick Wirtschaftliche Entwicklung Nachdem die Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2010 auf einem positiven Wachstumstrend eingeschwenkt ist, sind auch wir für 2011 positiv gestimmt. Die Weltwirtschaft wird nach sehr vorsichtigen Schätzungen voraussichtlich um mehr als 3,5 Prozent steigen. Deutschland könnte sich dabei in Europa wieder als Wachstumslokomotive betätigen. Dabei wird der Export in Wachstumsmärkte wie China und Indien, die auch für 2011 voraussichtlich sinkende Arbeitslosenzahl sowie die zu erwartende wachsende Konsumfreunde der privaten Haushalte eine gewichtige Rolle spielen. Risiken für diese positive Entwicklung sehen wir vor allem im Willen und der Fähigkeit vor allem der so genannten PIIGS-Staaten, schmerzliche Spargrogramme und Steuererhöhungen durchzuführen. Die Sanierung der Staatsfinanzen aller EU-Staaten wird eine wesentliche Rolle für die Entwicklung in Europa spielen. Die Fähigkeiten der Staaten, sich an den Märkten Liquidität zu verschaffen, wird in 2011 und auch in den Folgejahren eine ernsthafte Herausforderung. Für die Aktienmärkte sind wir vorsichtig optimistisch. Bei den Zinsen gehen wir bei kurzen wie auch bei längeren Laufzeiten von einer Steigerung aus. Aufgrund von Gehaltssteigerungen wie auch des Anstiegs der Preise im Energiesektor sehen wir eine leichte Inflationssteigerung. Lebensversicherung Der starke Anstieg im Einmalbeitragsgeschäft 2010 ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass dem Nachfragemotiv Sicherheit mit angemessener Rendite in Zeiten einer Banken- und Finanzkrise eine hohe Bedeutung beigemessen wird. Lebensversicherer investieren das Geld ihrer Kunden zum größten Teil sehr vorsichtig. Sicherheit, Rentabilität, Liquidität sowie Mischung und Streuung sind wichtige Grundsätze der sicherheitsorientierten Geldanlage. Eine Prognose der Entwicklung der gebuchten Beiträge ist schwierig. Auch für 2011 ist davon auszugehen, dass Einmalbeiträge wegen des Sicherheitsanspruchs der Kunden wieder einen wesentlichen Beitrag zum Neugeschäft beitragen werden. Auch der Trend zu Lebensversicherungen mit rentenförmigen Auszahlungen wird sich fortsetzen

13 Nicht nur für die Lebensversicherung sondern für die gesamte Versicherungsbranche wird die Umsetzung der Anforderungen von Solvency II eine außerordentlich große Herausforderung für die nächsten zwei Geschäftsjahre darstellen. Delta Lloyd Deutschland AG Auch die kommenden Geschäftsjahre werden im Zeichen der Umsetzung der Restrukturierung unseres Run-off-Projektes stehen. Bestehende Kundenverträge werden unverändert weiter laufen und in gewohnter Form von uns betreut. Die Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern werden wir erfüllen. Ein wesentlicher Fokus wird für die kommenden Jahre auf der Optimierung von Prozessen im Verwaltungsbereich konzentriert sein. Zur Optimierung unserer Kostensituation werden wir auch in Zukunft die Struktur der Gesellschaften der Delta Lloyd Deutschland AG verschlanken. So ist es geplant, in 2011 die Delta Lloyd Pensionskasse AG und die Delta Lloyd Anlagenmanagement GmbH auf die Delta Lloyd Lebensversicherung zu verschmelzen. Auf Grund der zu geringen Kapitalanlageerträge haben wir die Überschussbeteiligung reduzieren müssen. Für die Delta Lloyd Lebensversicherung haben wir daher die laufende Verzinsung (Garantiezins zuzüglich Zinsgewinn) auf 3,0 Prozent plus Schlussgewinn angepasst. Die Umsetzung der Anforderungen von Solvency II wird auch für die Delta Lloyd Lebensversicherung eine sehr große Herausforderung und auch finanzielle Belastung darstellen. Risiken sehen wir insbesondere in der Umsetzung all dieser Herausforderungen mit einer erheblich reduzierten Anzahl an Mitarbeitern. Chancen im Rahmen eines run off sehen wir unter anderem darin, dass wir unsere Anstrengungen auf die Prozesse für die Verwaltung konzentrieren können, um diese zu verbessern und zu optimieren. Dies sollte sich positiv auf die Ertragssituation der Gesellschaft auswirken. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Delta Lloyd N.V., Amsterdam hielt am Bilanzstichtag die Mehrheit am Grundkapital der Delta Lloyd Deutschland AG. Die Delta Lloyd N.V., Amsterdam wiederum ist mehrheitlich der Aviva plc, London zugeordnet. Den nach 312 AktG vorgeschriebenen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen haben wir erstellt. Am Schluss des Berichtes heißt es: Nach Prüfung unserer Bücher, Akten und sonstigen Unterlagen sowie nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, erklären wir, dass die Delta Lloyd Deutschland AG im Berichtsjahr 2010 bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Die durch die DL N.V. veranlasste Einstellung des Neugeschäfts stellt einen Nachteil für die Gesellschaft dar. Hierfür besteht gem. 312 Abs. 3 S. 2 i.v.m. 311 AktG keine Ausgleichspflicht, da der Vorstand auf Veranlassung des herrschenden Unternehmens von der Verhaltensweise eines gewissenhaften und ordentlichen Kaufmanns i.s.d. 317 Abs. 2 AktG nicht abgewichen ist.. Im Rahmen der Optimierung von Prozessen und der Verschlankung von Strukturen wurden mit Wirkung zum die Delta Lloyd Asset Management Vertriebs GmbH sowie die BVE - Beratungsgesellschaft für Versorgungseinrichtungen mbh verkauft. Am wurde die Singa Assekuranzmakler AG, Chemnitz verkauft. Des Weiteren wurde die Delta Lloyd Finanzpartner GmbH mit Verschmelzungsvertrag vom per auf die Delta Lloyd Deutschland AG verschmolzen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am Die Entsprechenserklärung der Delta Lloyd Deutschland AG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 gemäß 161 Aktiengesetz ist auf unseren Internetseiten öffentlich zugänglich. Wiesbaden, den 21. März 2011 Der Vorstand

14 Jahresbilanz zum Delta Lloyd Deutschland AG Aktivseite EUR EUR A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Summe immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Summe Sachanlagen III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Wertpapiere des Anlagevermögens Summe Finanzanlagen A. Summe Anlagevermögen B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen davon: mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR ( Vj EUR) 3. Sonstige Vermögensgegenstände davon: mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR ( Vj EUR) Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks B. Summe Umlaufvermögen C. Rechnungsabgrenzungsposten Summe Aktiva Die Zwischen- und Endsummen können Rundungsdifferenzen enthalten

15 Jahresbilanz zum Delta Lloyd Deutschland AG Passivseite EUR EUR A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen 1. gesetzliche Rücklage andere Gewinnrücklagen IV. Bilanzverlust Summe Eigenkapital B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen davon: mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 EUR (Vj. 0 EUR) 3. Sonstige Verbindlichkeiten davon: aus Steuern EUR ( Vj EUR) davon: im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 EUR ( Vj. 0 EUR) Summe Verbindlichkeiten Summe Passiva Die Zwischen- und Endsummen können Rundungsdifferenzen enthalten

16 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 Delta Lloyd Deutschland AG EUR EUR 1. Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung davon: für Altersversorgung EUR ( Vj EUR) Summe Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen 7. Erträge aus Beteiligungen davon: aus verbundenen Unternehmen EUR ( Vj EUR) 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens davon: aus verbundenen Unternehmen 0 EUR ( Vj. 0 EUR) 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon: aus verbundenen Unternehmen EUR ( Vj EUR) aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR ( Vj. 0 EUR) 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon: an verbundenen Unternehmen EUR ( Vj EUR) 12. Aufwendungen aus Verlustübernahme Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit außerordentliche Erträge außerordentliche Aufwendungen außerordentliches Ergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresfehlbetrag Entnahmen aus der Kapitalrücklage Bilanzverlust Die Zwischen- und Endsummen können Rundungsdifferenzen enthalten

17 Anhang zum Geschäftsjahr 2010 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Angaben im Geschäftsbericht und Anhang erfolgen generell auf volle Euro. Mögliche Rundungsdifferenzen werden billigend in Kauf genommen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 (BilMoG) sowie nach den geltenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Von einer Anpassung der Vorjahreswerte an die neuen Vorschriften des BilMoG wurde gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB abgesehen. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um die Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden über fünf Jahre abgeschrieben. Die noch vorhandenen Sachanlagen wurden auf die Delta Lloyd Lebensversicherung AG übertragen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen gemäß 253 Abs. 3 HGB bewertet. Die Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten beziehungsweise dem niedrigeren Börsen- oder Marktwert am Bilanzstichtag bilanziert. Zuschreibungen erfolgen nur dann, wenn der Grund für die voraussichtlich dauerhafte Wertminderung nicht mehr vorliegt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Die weiteren Aktivwerte sind mit Nominalbeträgen angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins in Höhe von 5,16 % abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Es wurden ein Rententrend von 2% und eine Einkommenstrend von 0 % der Berechnung zu Grunde gelegt. Die Bewertung der Verpflichtung wurde nach dem Projected Unit Credit Verfahren durchgeführt. Bewertet werden die zukünftigen abgezinsten Leistungen soweit sie zum Bewertungsstichtag erdient sind. Nach 246 Abs. 2 HGB wurden das zum Zeitwert bewertete Deckungsvermögen, das ausschließlich der Erfüllung von Pensionsrückstellungen dient mit diesen verrechnet. Entsprechend gilt dies für die aus den Vermögensgegenständen und den Schulden erwachsenden Aufwendungen und Erträgen. Dieses Deckungsvermögen besteht aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen. Die Höhe der Rückdeckungsversicherung wurde dabei gemäß der Vorschriften über wertpapier-gebunden Zusagen der korrespondierenden Altersversorgungsverpflichtungen zugeschrieben. Die Rückstellung für Altersteilzeit umfasst das rückständige Arbeitsentgelt sowie die noch zu zahlenden Aufstockungsbeträge zum Gehalt und zur Altersversorgung. Als Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 4,0 % verwendet. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen richtet sich nach der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Umbewertungen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 (BilMoG) führten zu folgenden Korrekturposten: Position EUR Andere Gewinnrücklagen 273 Ausserordentlicher Ertrag Ausserordentlicher Aufwand Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet

18 Erläuterungen zur Jahresbilanz Aktiva Zu A. I. Anlagevermögen Entwicklung des Aktivpostens A. Anlagevermögen (siehe Seite 16). Zu A. III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen: Bei den Anteilen an verbundenen Versicherungsunternehmen des Anlagevermögens waren Abschreibungen in Höhe von Euro erforderlich, da wir von einer dauerhaften Wertminderung ausgehen. 2. Wertpapiere des Anlagevermögens: Art des Buchwert Marktwert Differenz Ausschüttung Fonds/Anlageziel Steubing Aktien Zu B. Umlaufvermögen In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist eine Forderung aus dem Gewinnabführungsvertrag in Höhe von Euro ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Delta Lloyd Lebensversicherung AG wurden wie im Vorjahr miteinander abgerechnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen Euro (Vj Euro) Euro (Vj Euro) hiervon beziehen sich auf Forderungen an das Finanzamt. Zu C. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält voraus gezahlte Verwaltungskosten und Pensionen

19 Entwicklung des Aktivpostens A im Geschäftsjahr 2010 Aktivposten Bilanzwerte Zugänge Umbu- Abgänge Zuschrei- Abschrei- Bilanzwerte Vorjahr chungen bungen bungen Geschäftsjahr TEUR % TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR % I. Imm. Vermögensgegenst. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und 0 0, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- 15 0, ausstattung Summe I.+II III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen , ,73 2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 145 0, Wertpapiere des Anlagevermögens 278 0, ,27 Summe III , ,00 Insgesamt , ,00 Die Zwischen- und Endsummen können Rundungsdifferenzen enthalten zu A.III.1. Anteile an verbundenen Unternehmen Name und Sitz Anteil Ergebnis Eigenkapital % TEUR TEUR Delta Lloyd Lebensversicherung AG, Wiesbaden 100, , ,7 Hamburger Lebensversicherung AG, Wiesbaden 100,00 632, ,9 Delta Lloyd Pensionskasse AG, Wiesbaden 100, ,1 Delta Lloyd Anlagemanagement GmbH, Wiesbaden* 100,00 599, ,0 Delta Lloyd Real Estate Management S.à r.l., Luxembourg 100,00 287,6 225,1 *Ergebnis vor Gewinnabführung

20 Passiva Zu A. I. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt Euro. Es ist eingeteilt in auf den Namen lautende Stückaktien. Zu A. II. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt wie im Vorjahr Euro. Zu A. III. Gewinnrücklagen 2. andere Gewinnrücklagen: Stand Einstellung aus der Umstellung der Altersteilzeitrückstellungen aufgrund BilMoG Stand Euro 273 Euro 273 Euro ====== Zu B. 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Nach 246 Abs. 2 HGB wurden das zum Zeitwert bewertete Deckungsvermögen, das ausschließlich der Erfüllung von Pensionsrückstellungen dient mit diesen verrechnet. Entsprechend gilt dies für die aus den Vermögensgegenständen und den Schulden erwachsenden Aufwendungen und Erträgen. Dieses Deckungsvermögen besteht aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen. Die Höhe der Rückdeckungsversicherung wurde dabei gemäß der Vorschriften über wertpapiergebunden Zusagen der korrespondierenden Altersversorgungsverpflichtungen zugeschrieben. Die Entwicklung dieser Posten sowie die Verrechnung vom Zeitpunkt der Erstanwendung von BilMoG stellen sich wie folgt dar: Posten BilMoG Zugang Übertragung Veränderung Deckungsvermögen Durch Rückdeckungsversicherung finanzierte Pensionsrückstellungen Saldo Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem versicherungsmathematischen Aktivwert der historischen Anschaffungskosten. Zum Zeitpunkt des Übergangs auf BilMoG resultiert aus der Bewertung der Rückdeckungsversicherung zum Zeitwert eine Zuschreibung in Höhe von Euro, die nach Art. 67 Abs. 7 EGHGB mit der Zuführung der entsprechenden Pensionsrückstellungen zu verrechnen war. Den Aufwendungen für rückgedeckte Pensionsrückstellungen in Höhe von Euro standen Erträge in gleicher Höhe aus dem Aktivwert gegenüber. Aufgrund der geänderten Bewertungsmethode nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde das Wahlrecht der Verteilung der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf die nächsten 15 Jahre ausgeübt. Danach ergibt sich ein jährlicher Zuführungsbetrag in Höhe von mindestens Euro. Der im Geschäftsjahr 2010 noch nicht erfasste Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro wird in den folgenden Jahren bis zum 31. Dezember 2024 zugeführt

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