Masterarbeitsdossier. Master of Advanced Studies FH (MAS) Executive Master of Business Administration FH (EMBA)

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1 Masterarbeitsdossier Master of Advanced Studies FH (MAS) Executive Master of Business Administration FH (EMBA) Version 6.0 Oktober 2008

2 Sehr geehrte MAS/EMBA Studierende Sehr geehrter MAS/EMBA Studierender Sie haben mit dem Masterstudium an der PHW Hochschule Wirtschaft Bern begonnen. Schon bald steht Ihre grosse Abschlussarbeit die Masterarbeit vor der Tür. Wir möchten Sie mit dem Masterarbeitsdossier, welches Sie in der Beilage finden, parallelisiert informieren, so dass Sie sich entsprechend organisieren können. Lesen Sie die Beilagen genau durch und bewahren Sie das Dossier bis zum Abschluss Ihrer postgradualen Weiterbildung auf! Erste wichtige Hinweise: Wählen Sie ein Thema aus Ihrem betriebswirtschaftlichen Arbeitsbereich. Das Thema kann aus Ihrer Firma stammen, sodass Sie Ihrem Unternehmen eine Dienstleistung erbringen können. Wichtig dabei ist, dass Sie in Ihrem Unternehmen alle nötigen Abklärungen treffen. Sie setzen sich Ihre Ziele selbst und bestimmen den Inhalt. Eine Masterarbeit umfasst ein Arbeitspensum von minimal 300 Zeitstunden. Falls Sie kein eigenes Thema finden, haben Sie die Möglichkeit, die Masterarbeit als Gruppenarbeit zu erstellen (maximal drei Studierende). Sie können sich aber auch direkt an mich ( oder an unsere Forschungsabteilung ( wenden. Bezüglich Ihrer möglichen Referenten werden Sie von uns noch orientiert. Sollten Sie unsicher in der Wahl des Referenten oder der Referentin sein, senden Sie uns Ihr Thema zusammen mit einer aussagekräftigen Zielformulierung Wir wünschen Ihnen viel Freude, Erfolg und Erkenntnisgewinn im Erstellungsprozess! Freundliche Grüsse PHW Hochschule Wirtschaft Bern Prof. Peter K. Link Direktor und Studienleiter MAS / EMBA / Nachdiplomstudien PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 2 von 32

3 Inhaltsverzeichnis Masterarbeitsdossier... 1 Executive Master of Business Administration FH (EMBA)... 1 Master of Advanced Studies FH (MAS)....1 Inhaltsverzeichnis... 3 Teil I: Richtlinien zum Verfassen von Masterarbeiten Einzel- oder Gruppenarbeit Festlegung der Themenstellung Einleitung MAS FH / Executive MBA FH Referentenwahl Besprechung mit Referenten Zeitraum Abgabe in zwei Exemplaren Gestalterische und formale Anforderungen an die Masterarbeit Allgemein Schriften Ränder Text Hervorhebungen Formale Gestaltung Beurteilung der Masterarbeit Veröffentlichung bzw. vertrauliche Behandlung der eingereichten Masterarbeit Schlusserklärung/Selbständigkeitserklärung Teil II: Pflichten der Diplomierenden, ReferentInnen, KorreferentInnen und Studienbetreuung während der Masterarbeit PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 3 von 32

4 1 Pflichten der Diplomierenden Pflichten der Referentin / des Referenten Pflichten der Korreferentin / des Korreferenten Pflichten der Studienbetreuung Teil III: Wie verfasse ich eine Masterarbeit? Wahl des Themas Wie wird ein Thema gewählt? Wahl der Lösungsstrategie Case Study Empirische sozialwissenschaftliche Arbeit Literaturarbeit Meta-Analyse Inhaltliche Gestaltung Einleitung Der Aufbau einer Masterarbeit Abschnitt: Einleitung Abschnitt: Theorie / Literaturreview Abschnitt: Methodologie Abschnitt: Ergebnisse / Resultate Abschnitt: Diskussion / Konklusionen / Empfehlungen Beurteilungskriterien einer Masterarbeit Problemstellung Theorie Methode Ergebnisse Konklusionen Struktur / Formales Häufige Fehler Schwere Fehler Sonstige Fehler PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 4 von 32

5 Beispiel: Masterarbeitsblatt EMBA/MAS FH Teil IV: Anhang: Vorlage Titelblatt und Strukturierung Teil V: Anhang: Vorlage Geheimhaltungsvereinbarung PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 5 von 32

6 Teil I: Richtlinien zum Verfassen von Masterarbeiten Die Angaben in diesem Dokument sind verbindlich bitte sorgfältig lesen und aufbewahren! PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 6 von 32

7 1 Einzel- oder Gruppenarbeit Die Masterarbeit ist obligatorisch für alle MAS- und EMBA-Studierenden. Den Diplomierenden steht es frei, eine Einzel- oder eine Gruppenarbeit zu erstellen. Für eine Einzelarbeit wird ein Umfang von Worten, ca. 70 Seiten erwartet, für Zweierarbeiten sind ca. 80 Seiten, für Dreierarbeiten mind. 90 bis max. 120 Seiten vorgesehen. Alle Angaben verstehen sich exklusive Anhang und Glossar. Gruppenarbeiten mit mehr als drei Personen sind nicht möglich. Bedenken Sie, dass der Koordinationsaufwand bei Gruppenarbeiten hoch sein kann. 2 Festlegung der Themenstellung 2.1 Einleitung Ausgangspunkt jeder Masterarbeit ist ein relevantes Phänomen aus dem betriebs- oder volkswirtschaftlichen bzw. gesellschaftlichen Alltag, das es systematisch darzustellen und zu erklären gilt. Beispiele von Phänomenen sind: (1) Ein Unternehmen will eine Tochterfirma aufbauen. (2) Die Wertschöpfungsketten in Unternehmen sind unterschiedlich ausgestaltet. (3) Ein Unternehmen hat eine überdurchschnittlich hohe Fluktuation. Diese Beobachtungen sagen noch nichts darüber aus, ob Handlungen notwendig sind oder gar, wie gehandelt werden soll. Ausgehend von diesen Phänomenen können Fragen gestellt werden, die es im Rahmen der Masterarbeit zu beantworten gilt. Beispiele für solche Fragestellungen wären: (1) Wo soll die Tochterfirma aufgebaut werden? (2) Worin unterscheiden sich die Wertschöpfungsketten zwischen der Unternehmung A und B? (3) Ist es die Nachtarbeit, die zu einer hohen Fluktuation führt? Diese oder ähnliche Phänomene und Fragestellungen aus dem Wirtschaftsleben bilden den Ausgangspunkt Ihrer Masterarbeit. Die Problemstellungen aus der Praxis werden in einer Masterarbeit praxisorientiert und wissenschaftlich fundiert behandelt. Die Praxisorientierung der Masterarbeit soll einerseits durch die Relevanz des Themas (z. B. ein konkretes Problem aus dem Unternehmen) und andererseits durch konkrete Ableitungen und Empfehlungen (z. B. Businessplan, Marketingkonzept, Anreizsystem, Checklisten usw.) gewährleistet sein. Wissenschaftlich fundiert heisst in diesem Zusammenhang, dass die Arbeit auf gesichertem Wissen aufbaut. Es empfiehlt sich, bereits während des Studiums nach Phänomenen und Fragestellungen in der eigenen Unternehmung Ausschau zu halten. Suchen Sie nicht nach einem Projekt, sondern nach einem Phänomen oder einer Fragestellung! Ein Projekt für die Masterarbeit ergibt sich in der Regel aus der konkreten Fragestellung. Die Masterarbeit ist keine klassische Projektarbeit, wie sie in der Regel in Unternehmungen durchgeführt wird. Die Masterarbeit unterscheidet sich von einer klassischen Projektarbeit im Wesentlichen durch die fundierte und reflexive theoretische Auseinandersetzung mit dem Phänomen bzw. der zu beantwortenden Fragestellung. Mit der Masterarbeit wird dementsprechend nicht nur aufgezeigt, wie etwas sein sollte, sondern vor allem auch, weshalb es so sein muss und wie Sie zu dieser Erkenntnis gekommen sind. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 7 von 32

8 2.2 MAS FH / EMBA FH generalistische Programme Das Studium Master of Advanced Studies / Executive MBA hat den Anspruch, dass ein stark praxisbezogenes Thema mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse theoretischer und methodischer Natur adäquat bearbeitet werden kann. So gilt, dass für jede Teilfrage die entsprechende theoretische Grundlage zu finden und anzuwenden ist und allenfalls mit adäquaten Methoden Daten zu erheben und auszuwerten sind. Beispielthemen solcher Masterarbeiten sind: Strategieentwicklung Geschäftseinheit Y im Kontext Post-M&A-Positionierung. Die Bedeutung einer Balanced Scorecard bei der Strategieentwicklung. Organisation eines Filialnetzwerkes im Detailhandel. Eine Netzwerkanalyse am Beispiel X. 3 Referentenwahl Die Diplomierenden suchen sich gemäss Zeitplan (ca. Ende 3. Semester / Anfang 4. Semester) entsprechend ihrem Thema eine geeignete Referentin oder einen geeigneten Referenten. Je nach Thema stehen Ihnen unterschiedliche Dozierende als Referenten zur Verfügung. Für die Suche und Auswahl einer geeigneten betreuenden Person steht Ihnen die Studienleitung als Coach zur Verfügung. Nach der Erstellung und Begutachtung der Disposition/Proposal soll diese mit der betreuenden Person besprochen und das Masterarbeitsblatt unterschrieben und fristgerecht eingereicht werden. Für die fristgerechte Abgabe des vollständigen Masterarbeitsblatts und der Disposition (inkl. der eigenen Unterschrift und der Unterschrift des Referenten) sind die Studierenden verantwortlich. Eine schriftliche Bestätigung des Themas erfolgt 3-4 Tage vor dem offiziellen Arbeitsbeginn. 4 Besprechung mit Referenten Die Disposition der Masterarbeit wird im Rahmen, bzw. nach dem Seminar "Wissenschaftliche Forschungsmethodik" erstellt und besprochen. Bevor das Masterarbeitsblatt eingereicht wird, besprechen die Diplomierenden ihre Disposition mit ihrer Referentin oder ihrem Referenten in Bezug auf inhaltliche und formale Kriterien. Nach Abschluss der Besprechung wird das Masterarbeitsblatt gemeinsam unterzeichnet und zusammen mit der Disposition beim Sekretariat eingereicht. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 8 von 32

9 5 Zeitraum Für die Masterarbeit steht eine Zeit von exakt 16 Wochen zur Verfügung (vgl. Masterarbeitsblatt). Für den Abgabetermin gilt das Datum des Poststempels. Die Arbeit kann auch persönlich im jeweiligen Sekretariat der PHW abgegeben werden. Eine Fristverlängerung ist in keinem Fall möglich. Verspätete Masterarbeiten, sowie ein Unterbruch während der Masterarbeitsfrist werden als Fehlversuch mit 1.0 bewertet und automatisch in die nächste Masterarbeitsrunde aufgenommen. Die Themenstellung muss in diesem Fall neu definiert werden. Auf ein schriftliches Gesuch hin kann die Masterarbeit maximal um ein Jahr verschoben werden, wodurch sich jedoch der Zeitpunkt der Diplomierung verschiebt. Die Masterarbeit kann nur zu den offiziellen Start- und Endterminen des jeweiligen Semesters (Information durch die Studienbetreuung) wiederholt bzw. verspätet angefertigt werden. 6 Abgabe in zwei Exemplaren Es müssen zwei Exemplare der Masterarbeit eingereicht werden. Die Masterarbeit in Papierform ist gebunden und enthält eine CD-Rom mit der Masterarbeit als pdf-file. Ein Exemplar wird beim Sekretariat des jeweiligen Sitzes eingereicht; das zweite Exemplar schickt der Diplomand / die Diplomandin direkt dem Referenten zu. Die per Post eingereichten Arbeiten müssen eingeschrieben gesendet werden. Ein Exemplar verbleibt im Eigentum der PHW Hochschule Wirtschaft Bern und wird archiviert. Ein korrigiertes Exemplar erhält die Diplomandin / der Diplomand zurück. Die Masterarbeiten mit vertraulichen Unternehmensdaten können mittels Anonymisierung oder einer schriftlichen Vertraulichkeitserklärung geschützt werden. Mit der schriftlichen Vertraulichkeitserklärung (Gebühr CHF 200.-) verpflichtet sich die Hochschule, die Masterarbeit jederzeit vertraulich zu behandeln und den Inhalt der Arbeit nur jenen Personen bekannt zu geben, die mit der Beurteilung beauftragt sind. 7 Gestalterische und formale Anforderungen an die Masterarbeit 7.1 Allgemein Die Masterarbeit und die Anhänge müssen in gebundener Form (gebunden / geleimt / Spiralheftung) und im Format A4 abgegeben werden. Dem Anhang muss eine CD-Rom mit der pdf-version der Masterarbeit beigelegt werden. Ordner werden nicht akzeptiert. Kopien sind in gleicher Qualität wie die Originale zu erstellen. Für die Masterarbeit wird eine Vorlage zur Verfügung gestellt, die es zu verwenden gilt. Ebenso ist die Form des Titelblatts vorgegeben. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 9 von 32

10 7.2 Schriften Die Seiten der Masterarbeit dürfen nur einseitig beschrieben sein. Wählen Sie eine der zwei vorgegebenen Schriften (Arial oder Helvetica). Die Schriftgrösse beträgt Punkte für Fliesstext und die Überschriften / Untertitel je einen Punkt grösser, maximal 14 Punkte. Der gewählte Zeilenabstand muss zwischen 1,3 bis 1,5 Zeilen liegen. 7.3 Ränder Die Seiten der Masterarbeit haben folgende Ränder: oberer Rand: 2,0 bis 2,5 cm von oben unterer Rand: 2,0 bis 2,5 cm von unten linker Rand: mindestens 3 cm bis zum ersten linken Zeilenzeichen rechter Rand: mindestens 1,5 cm zum letzten rechten Zeilenzeichen Kopf- und Fusszeilen nach individuellen Erfordernissen 7.4 Text Die Masterarbeit wird in Fliesstext verfasst und soll formell und inhaltlich einen kontinuierlichen Lesefluss erlauben. Elemente, die den Lesefluss unterbrechen (z. B. Bulletpoints, Grafiken, Unter- Unterkapitel, kurze zusammenhangslose Abschnitte usw.) sollten äusserst sparsam und gezielt verwendet werden. 7.5 Hervorhebungen Werden Wörter oder Textteile hervorgehoben, soll Fettdruck oder Kursivschrift verwendet werden. Vermeiden Sie Unterstreichungen. Mit dem Einsatz von Grafiken, Tabellen und Farben soll mit Bedacht umgegangen werden. 7.6 Formale Gestaltung Die Wahl der formalen Gestaltung bezüglich der Zitier- und Referenzierweise, der Anwendung von Fussnoten, der Nummerierung und Strukturierung von Verzeichnissen oder der Darstellung der Quellen im Literaturverzeichnis liegt bei den Diplomierenden. Standards, denen Sie folgen können, finden Sie in der wissenschaftlichen Literatur. Grundsatz: Ein Standard muss über die ganze Arbeit hinweg konsequent angewandt werden. Zu beachten gilt bei Referenzen aus dem Internet, dass die URL sowie das Datum des Abrufs ein Teil der Referenz ist. [Gewohnte Zitierweise]. Online in Internet: <URL> <Stand: Datum des Abrufs>. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 10 von 32

11 7.7 Beurteilung der Masterarbeit Die Masterarbeit wird federführend von Ihrem Referenten / Ihrer Referentin und in zweiter Linie von einem Korreferenten / einer Korreferentin betreut und beurteilt. Die Referenten und Korreferenten bestimmen zusammen die Note. Der Referent / die Referentin verfasst eine schriftliche Beurteilung der Arbeit, welche dem Verfasser / der Verfasserin anlässlich der Diplomierung zusammen mit einem Exemplar der Masterarbeit übergeben wird. Die Masterarbeit wird in Bezug auf die inhaltliche und formale Gestaltung beurteilt (vgl. dazu Teil III «Wie verfasse ich eine Masterarbeit»). Als zentrale Beurteilungskriterien gelten die Angaben gemäss Prüfungsreglement. Die Masterarbeit wird als separate Note ausgewiesen und doppelt gewichtet. 7.8 Veröffentlichung bzw. vertrauliche Behandlung der eingereichten Masterarbeit Masterarbeiten sollen einen unternehmensspezifischen und / oder generellen Nutzen durch das Generieren von neuem Wissen bringen. Entsprechend sollen die neuen Erkenntnisse Interessierten zur Verfügung gestellt werden, d. h. öffentlich zugänglich sein. Da Masterarbeiten oft vertrauliche Unternehmensdaten enthalten, können die Diplomierenden den Grad der vertraulichen Behandlung wählen. Es bestehen die folgenden Möglichkeiten: Arbeit steht zur Veröffentlichung zur Verfügung Veröffentlichung nach der Anonymisierung der empirischen Daten (z. B. Firmennamen usw.) möglich Veröffentlichung nach Rücksprache mit der Autorin / dem Autor möglich Keine Veröffentlichung. Mit einer schriftlichen Vertraulichkeitserklärung (Gebühr CHF 200.-) verpflichtet sich die Hochschule, die Masterarbeit jederzeit vertraulich zu behandeln. Die Inhalte der Masterarbeit sind nur jenen Personen bekannt, die mit der Beurteilung beauftragt sind. 7.9 Schlusserklärung/Selbständigkeitserklärung Am Ende der Arbeit muss folgende Erklärung mit Unterschrift(en) abgegeben werden: «lch erkläre (Wir erklären) hiermit, die vorliegende Masterarbeit selbständig geschrieben zu haben.» Ort / Datum: Unterschrift: PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 11 von 32

12 Teil II: Pflichten der Diplomierenden, ReferentInnen, KorreferentInnen und Studienbetreuung während der Masterarbeit PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 12 von 32

13 Um den Prozess der Erarbeitung einer Masterarbeit reibungslos zu gestalten, müssen die Beteiligten den ihren Rollen zugewiesenen Pflichten nachkommen. Im Folgenden werden die Pflichten der Diplomierenden, ReferentInnen und KorreferentInnen kurz beschrieben. 1 Pflichten der Diplomierenden Die Diplomierenden suchen sich im Verlauf des Semesters entsprechend ihrem Thema einen geeigneten Referenten / eine geeignete Referentin. Sie besprechen ihre Disposition mit dem Referenten / der Referentin und lassen sich mit dessen / deren Unterschrift auf dem Masterarbeitsblatt die Betreuung der Masterarbeit bestätigen. Die Diplomierenden sind für die fristgerechte Abgabe des vollständig ausgefüllten Masterarbeitsblattes verantwortlich. Das Erstellen der Arbeit erfolgt selbständig. Die Konsultationen des Referenten / Referentin werden durch die Diplomierenden initiiert und vorbereitet, sodass die Coaching-Sitzungen effektiv und effizient durchgeführt werden können. Die Diplomierenden reichen ein Exemplar (inkl. CD-Rom mit einer pdf-version der Masterarbeit) der Studienbetreuung an der PHW Bern ein und schicken das zweite Exemplar (inkl. CD-Rom mit einer pdf- Version der Masterarbeit) direkt dem Referenten / der Referentin zu (als Abgabedatum gilt das Datum des Poststempels). Es wird empfohlen, die Arbeit für die Studienbetreuung persönlich oder eingeschrieben per Post einzureichen. 2 Pflichten der Referentin / des Referenten Der Referent / die Referentin überprüft die Anfrage der Studierenden bezüglich ihrer eigenen inhaltlichen Kompetenz und zeitlichen Kapazität. Übernimmt er oder sie die Betreuung der Masterarbeit, dann wird die Disposition in Bezug auf inhaltliche und formale Kriterien anlässlich eines persönlichen Gesprächs beurteilt und das Masterarbeitsblatt unterzeichnet. Mit dieser Unterschrift bestätigt der Referent / die Referentin, dass die skizzierte Arbeit den Anforderungen an eine Masterarbeit entspricht und dass er / sie für die Abstimmung zur Verfügung steht. Die Referenten und Referentinnen überprüfen die Arbeit nach der Einreichung auf Eigenständigkeit (z. B. mit Hilfe der Plagiatsoftware) und bewerten Sie anhand des von der Hochschule zur Verfügung gestellten Beurteilungsblattes. Sie verfassen eine schriftliche Beurteilung, die es dem Diplomierenden ermöglicht zu sehen, weshalb unter Umständen die volle Punktzahl nicht erreicht wurde. Die Referenten / Referentinnen kontaktieren die Korreferenten / Korreferentinnen, besprechen ihre Beurteilung mit diesen und legen die Note fest. Der Referent / die Referentin übergibt sämtliche Unterlagen (Beurteilung, Masterarbeit) der Studienorganisation. Die elektronische Form der Masterarbeit wird auf den eigenen Systemen gelöscht. Die Noten, die Beurteilungsblätter sowie die korrigierten Arbeiten müssen bei der Studienbetreuung eingereicht werden. Zusatzaufwendungen aufgrund verspätet eingereichter Unterlagen gehen zulasten der Referenten. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 13 von 32

14 3 Pflichten der Korreferentin / des Korreferenten Wer die Korreferate durchführt, wird durch die Studienleitung bestimmt. Die Korreferenten / Korreferentinnen lesen und beurteilen die Arbeit. Dabei orientieren sie sich am Beurteilungsraster der Hochschule. Sie besprechen ihre Beurteilung mit derjenigen des Referenten / der Referentin und legen mit ihm / ihr die definitive Note fest. Anschliessend werden sämtliche Unterlagen der Studienorganisation übergeben. 4 Pflichten der Studienbetreuung Die Studienbetreuung nimmt die Masterarbeitsblätter entgegen und führt eine Liste der Diplomierenden und ihren zugehörigen ReferentInnen. Die Masterarbeiten werden von der Studienbetreuung bis zum auf dem Masterarbeitsblatt bezeichneten Termin entgegengenommen. Auf Wunsch wird eine Empfangsbestätigung ausgefüllt. Verspätete bzw. nicht abgegebene Masterarbeiten werden als Fehlversuch gewertet und automatisch in die nächste Masterarbeitsrunde aufgenommen. Die Themenstellung muss in diesem Fall neu definiert werden. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 14 von 32

15 Teil III: Wie verfasse ich eine Masterarbeit? PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 15 von 32

16 1 Wahl des Themas 1.1 Wie wird ein Thema gewählt? Die Wahl des Themas der Masterarbeit ist der wichtigste Prozess im Rahmen der Masterarbeit. Dieser Prozess ist ein iterativer Prozess, der von der Beschreibung des interessierenden Phänomens bis hin zu der spezifischen zentralen Fragestellung reicht. Die Wahl des Themas ist mit Literaturstudium verbunden und wird mit der geschriebenen Disposition (2-5 Seiten) abgeschlossen. 1.2 Wahl der Lösungsstrategie Für die Bearbeitung und Beantwortung der zentralen Fragestellung eignen sich je nach Fokus der Arbeit unterschiedliche Lösungsstrategien. Wir unterscheiden vier Strategien: (1) Case Study, (2) empirische sozialwissenschaftliche Arbeit, (3) Literaturarbeit, (4) Meta-Analyse. Nachfolgend sind die vier Strategien kurz beschrieben, sodass Sie die für Ihre Arbeit geeignete wählen können Case Study Bei einer Case Study wird ein konkreter Fall (oder werden wenige Fälle) bearbeitet. Dabei steht eine spezifische Fragestellung im Zentrum der Arbeit. Diese wird theoretisch bearbeitet, Daten (qualitativ und / oder quantitativ) werden systematisch erhoben und nach einer beschriebenen Methode ausgewertet, sodass Erkenntnisse für den Einzelfall abgeleitet werden können. Die Case Study entspricht in der Regel der Lösungsstrategie bei den EMBA-Masterarbeiten. Die Darstellung eines Problems und eines Lösungsansatzes an einem Einzelfall umfasst: 1. Darstellung des Phänomens (vom Einzellfall zum generellen Problem) 2. Theoretische Auseinandersetzung mit dem identifizierten Problem 3. Beschreibung des Vorgehens bei der Analyse des Einzelfalls 4. Darstellung des Falles (Case) 5. Ableitung von Handlungsempfehlungen mit theoretischen Begründungen Empirische sozialwissenschaftliche Arbeit Das Ziel einer empirisch sozialwissenschaftlichen Arbeit ist, Informationen über gesellschaftliche oder wirtschaftliche Zusammenhänge für die Entscheidungsfindung bereitzustellen. Erkenntnisse aus empirisch sozialwissenschaftlichen Arbeiten dienen also nicht nur der Entwicklung oder Überprüfung von Theorien, sondern bilden auch Grundlagen für Handlungsempfehlungen. Bei diesen Arbeiten wird ein Phänomen beschrieben und daraus eine Fragestellung abgeleitet, die dann theoretisch beantwortet (Theoriebildung) und anschliessend empirisch überprüft wird. Mit anderen Worten mittels einer geeigneten Methodologie werden Daten zur Überprüfung (oder Generierung) von Hypothesen erhoben und ausgewertet. Die Ergebnisse werden mit Hilfe der Theorie interpretiert. Empirisch wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Arbeiten werden vorwiegend im Rahmen der generalistischen MAS / EMBA- Masterarbeiten geschrieben. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 16 von 32

17 Die Darstellung eines Problems und eines Lösungsansatzes bei einer sozialwissenschaftlichen Arbeit umfasst: 1. Darstellung des Phänomens 2. Herleitung der Fragestellung 3. Diskussion der Fragestellung basierend auf wissenschaftlicher Literatur (aktueller Stand der Forschung) mit der Herleitung von Hypothesen 4. Darstellung der Methodologie sowie des Vorgehens bei der Datenerhebung und -analyse 5. Datensammlung und -auswertung 6. Darstellung und Diskussion der Resultate (empirische Überprüfung der Hypothesen) 7. Ableitung von Handlungsempfehlungen Literaturarbeit Die Literaturarbeit ist eine monographische Bearbeitung eines Themas, welches in der bearbeiteten Form neu ist. Basierend auf bestehender Literatur wird eine neue Fragestellung theoretisch beantwortet. Das heisst, die theoretische Auseinandersetzung mit der zentralen Fragestellung mündet in einer theoretischen Beantwortung der Frage, aus der sich auch Handlungsempfehlungen ableiten lassen. Literaturarbeiten können je nach Fragestellung und Literaturlage in allen Masterarbeiten geschrieben werden. Die Darstellung eines Problems und eines Lösungsansatzes bei einer Literaturarbeit umfasst: 1. Darstellung des zu erklärenden (praktischen) Phänomens 2. Diskussion des Phänomens anhand wissenschaftlicher Literatur mit exemplarischen Praxisfällen 3. Logische Herleitung einer Antwort zur eingangs gestellten Frage mit Hilfe von Theorien und empirischen Evidenzen aus der Literatur 4. Abgeleitete Handlungsempfehlungen Meta-Analyse Die Meta-Analyse hat zum Ziel, mit Hilfe einer Analyse bestehender (empirischer) Resultate aus der wissenschaftlichen Literatur, eine bestimmte Fragestellung zu beantworten. Die Analyse bestehender (empirischer) Resultate der wissenschaftlichen Literatur zu einer bestimmten Fragestellung umfasst: 1. Darstellung des zu erklärenden (praktischen) Phänomens 2. Diskussion des Standes der Forschung in diesem Bereich 3. Darstellung der verwendeten Methode 4. Darstellung und Diskussion der Resultate 5. Abgeleitete Handlungsempfehlungen PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 17 von 32

18 2 Inhaltliche Gestaltung 2.1 Einleitung Beim Verfassen einer Masterarbeit handelt es sich um das Generieren von neuem Anwendungswissen. Dazu gehört im Wesentlichen (1) die Darstellung des zu erklärenden Phänomens z. B. aus dem Wirtschaftsleben, (2) die Begründung der Relevanz des Themas, (3) die theoretische Erklärung des Phänomens, (4) die theoretische Ableitung von Hypothesen oder Handlungsanweisungen sowie (5) die Verifizierung oder Validierung aufgestellter Hypothesen oder Aussagen. 2.2 Der Aufbau einer Masterarbeit Es empfiehlt sich, dem nachstehenden grundsätzlichen Aufbau der Masterarbeit zu folgen und zwar unabhängig vom Typ der Masterarbeit (Meta-Analyse, Literaturarbeit, Case Study, empirische sozialwissenschaftliche Arbeit): Management Summary: Zusammenfassung der gesamten Arbeit auf ein bis zwei Seiten In diesem Abschnitt wird die ganze Arbeit ausgehend vom Phänomen, zur Problemstellung bzw. zentralen Fragestellung über die verwendeten theoretischen Ansätze, angewandten Methoden und Resultate bis zu den Schlussfolgerungen auf ein bis zwei Seiten zusammengefasst. Das ermöglicht der Leserschaft, sich einen raschen Überblick zu verschaffen. Das Management Summary wird am Schluss der Arbeit geschrieben und ist am Anfang der Arbeit platziert. 1. Abschnitt: Einleitung In einem ersten Abschnitt wird die konkrete Problemstellung (Phänomen) umschrieben. Es soll klar dargelegt werden, worum es sich bei der Arbeit handelt, weshalb das Thema relevant ist und welche zentrale Fragestellung in der Arbeit beantwortet werden soll. Tipp: Untermauern Sie die Relevanz mit Fakten und vermeiden Sie Spekulationen. Bitte beachten Sie, dass die zentrale Fragestellung die am Ende der Einleitung stehen muss durch die Arbeit auch wirklich beantwortet wird. 2. Abschnitt: Theorie / Literaturreview In diesem Abschnitt beschreiben und erklären Sie theoretisch das geschilderte Phänomen unter Zuzug einschlägiger wissenschaftlicher Literatur. Beleuchten Sie die verschiedenen Aspekte des Phänomens, arbeiten Sie Widersprüche heraus und nehmen Sie begründete Stellung dazu. Dieser Abschnitt gibt die theoretische Antwort auf die Frage: Warum ist das Phänomen / das Problem so, wie es in der Einleitung geschildert wurde? Der Umfang des Theorieteils variiert je nach Masterarbeit nur leicht. Als Richtwert sind ca. 30 % anzusehen. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 18 von 32

19 Tipp: Führen Sie die Referenzen von Fakten, Evidenzen, Erkenntnissen, Theorien, Ideen usw. ab Beginn der Arbeit systematisch und korrekt mit. 3. Abschnitt: Methodologie Im Abschnitt Methodologie beschreiben Sie detailliert, wie Sie die praktische / empirische Analyse des Phänomens durchgeführt haben, welches Design (Typ der Arbeit) sie weshalb gewählt, welche qualitativen oder quantitativen Methoden Sie wie eingesetzt und wie Sie die gemachten Erkenntnisse gewonnen und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet haben. Tipp: Stützen Sie sich bei der Wahl und Anwendung von Methoden auf die entsprechende Literatur. 4. Abschnitt: Ergebnisse / Resultate Der Abschnitt Ergebnisse / Resultate unterscheidet sich je nach Typ der Masterarbeit. Der Umfang dieses Teils der Arbeit variiert ja nach Masterarbeit. Richtwerte sind: ca. 25 % bis max. ca. 40 %. Case Study: Bei einer Case Study findet sich im Abschnitt Ergebnisse / Resultate das Produkt, das sich aus den theoretischen Überlegungen und empirischen / praktischen Analysen ergeben hat. Produkte können sein: Markteintrittskonzept, Marketingstrategie, Businessplan, Führungshandbuch, Kundenrückgewinnungsmassnahmen, Prozesskostenrechung usw. oder je einzelne Teile daraus. Empirische sozialwissenschaftliche Arbeit: Die Ergebnisse einer empirischen sozialwissenschaftlichen Arbeit können im Fall einer qualitativen oder explorativen Untersuchung neue Hypothesen oder Theorien sein. Im Fall einer konfirmatorischen Untersuchung sind die Ergebnisse getestete und interpretierte Hypothesen. Allfällige Handlungsanweisungen, die sich aus den Erkenntnissen ableiten, gehören ebenfalls in dieses Kapitel. Literaturarbeit: Bei einer Literaturarbeit findet sich im Abschnitt Ergebnisse/Resultate die logische Herleitung einer theoretischen Antwort zur eingangs gestellten Frage. Es ist die Geschichte und Begründung der Beantwortung der zentralen Fragestellung. Falls konkrete Handlungsanweisungen oder Empfehlungen an einen Adressaten gerichtet werden, sind diese im Abschnitt Resultate / Ergebnisse zu finden. Meta-Analyse: Die Ergebnisse einer Meta-Analyse umfassen die Resultate der Analyse in mathematischer / statistischer und / oder verbaler Form sowie die Interpretation der Ergebnisse. Falls konkrete Handlungsanweisungen oder Empfehlungen an einen Adressaten gerichtet werden, sind diese im Abschnitt Resultate / Ergebnisse zu finden. 5. Abschnitt: Diskussion / Konklusionen / Empfehlungen In der Diskussion wird nochmals der Bogen über die gesamte Arbeit gespannt. Die Resultate werden kritisch hinterfragt und mit den Erkenntnissen, z. B. aus der Praxis oder Literatur verglichen. Es wird auf Lücken hingewiesen und Empfehlungen für eine nächste Untersuchung des behandelten Themas gegeben. Achten Sie darauf, dass Sie in diesem Abschnitt die eingangs gestellte Frage zusammenfassend beantworten. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 19 von 32

20 2.3 Beurteilungskriterien einer Masterarbeit Nachstehend werden Kriterien aufgezeigt, an welchen sich die Referenten bei der Beurteilung einer Masterarbeit orientieren. Die Kriterien beziehen sich auf (1) die Problemstellung, (2) die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, (3) das Vorgehen und die für die Arbeit angewandte Methodologie, (4) die Ergebnisse, (5) die Schlussfolgerungen und den Aussagewert der Arbeit sowie (6) die Einhaltung der formalen Kriterien. In der Box finden Sie die Fragen und ungefähre Aufteilung der Punkte an welchen sich die Referentinnen und Referenten orientieren. Wir empfehlen den Studierenden, die Kriterien vor Aufnahme der Arbeit sorgfältig zu analysieren und vor Abschluss der Arbeit nochmals zu überprüfen, ob alle Fragen adäquat beantwortet werden können Problemstellung (Total: 15 Punkte) Das Thema der Masterarbeit bzw. die adäquat formulierte zentrale Fragestellung, die mit der Arbeit beantwortet werden soll, entscheidet wesentlich über die Qualität der Masterarbeit. Verwenden Sie daher ausreichend Zeit für die Erarbeitung der Fragestellung. Seien Sie so spezifisch wie möglich. Wenn Sie z. B. die Umsetzung einer Marketingstrategie erarbeiten, sollten Sie einen Aspekt in der zentralen Fragestellung thematisieren und theoretisch beleuchten (z. B. den Einfluss von Öko-Labels auf die Zahlungsbereitschaft bei Lebensmitteln). In der Einleitung geht es darum, das beobachtete Phänomen (z. B. Labels haben einen Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft) darzustellen und zu erläutern, weshalb das Thema bzw. die noch offene zentrale Fragestellung im Generellen und speziell in Ihrem unternehmerischen Kontext relevant ist. Am Ende der Einleitung steht die zentrale Fragestellung, welche durch die Masterarbeit beantwortet wird. Als Faustregel gilt: 20 Prozent der Zeit sollte für die Ausarbeitung des Themas verwendet werden. Fragestellung (5 Punkte) Ist die Fragestellung klar formuliert und kann diese Frage auch im Rahmen der Arbeit beantwortet werden? Sind der Titel der Arbeit und die Fragestellung kongruent? Einleitung (10 Punkte) Wird das zu erklärende Phänomen kurz, bündig und präzis dargestellt? Werden vom Phänomen herkommend die Relevanz des Themas und die daraus abgeleitete Fragestellung logisch und plausibel begründet? Theorie (Total: 25 Punkte) Jede Masterarbeit baut auf bestehendem Wissen auf. Das bestehende Wissen findet sich in der entsprechenden Literatur, und zwar in Form von Benchmarks, Theorien und empirischen Evidenzen. Die Theorie liefert Ihnen die Begründung auf die Antwort der zentralen Fragestellung. Im Theorieteil geht es also darum, die verschiedensten Aspekte Ihres Themas zu beleuchten und zu diskutieren. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die relevante Literatur auch den Stand der Forschung wiedergibt, die Literatur korrekt verwendet und in eine stringente Argumentationslinie eingebunden wird. PHW Hochschule Wirtschaft Oktober 2008 Seite 20 von 32

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