FwDV 3 : Einheiten im Löscheinsatz Neuerungen der Auflage 2006

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1 FREIWILLIGE FEUERWEHR NIEDERAULA Ausbildungsunterlagen FwDV 3 : Neuerungen der Auflage 2006 Inhaltsverzeichnis: Einleitung Taktische Einheiten Sitzordnungen Löschwasserversorgung Aufgaben der Trupps Einsatz mit Bereitstellung Seite 1

2 FF NIEDERAULA EINHEITEN IM LÖSCHEINSATZ Einleitung Die ab in neuer Fassung gültige Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 3 ersetzt die folgenden FwDV en : - FwDV 3 Die Staffel im Löscheinsatz (Ausg. 1973) - FwDV 4 Die Gruppe im Löscheinsatz (Ausg. 1972) - FwDV 5 Der Zug im Löscheinsatz (Ausg. 1973) Die FwDV 3 regelt, wie die taktischen Einheiten Selbstständiger Trupp, Staffel, Gruppe und Zug im Löscheinsatz arbeiten. Die festgelegte Gliederung der taktischen Einheiten gilt darüber hinaus auch für alle anderen Einsatzarten. Die FwDV 3 legt insbesondere unterschiedlich handhabbare Verfahrensweisen eindeutig fest und passt die bisherigen Regelungen der Dienstvorschriften dem heutigen Geräte- und Fahrzeugbestand an. Seite 2

3 Taktische Einheiten Taktische Einheit Mannschaft + Einsatzmittel Mannschaft sind die für die Bewältigung der Einsatzaufgaben ausgebildeten Personen. Entsprechend der Mannschaftsstärke gibt es die taktischen Einheiten - Selbstständiger Trupp ( 1/2/3 ) - Staffel ( 1/5/6 ) - Gruppe ( 1/8/9 ) - Zug ( Regelstärke = 22, z. B. 1/3/18/22 oder 1/4/17/22 ) Einsatzmittel sind Fahrzeuge, Geräte und Materialien, die die Einsatzkräfte zur Auftragserfüllung benötigen. Seite 3

4 Sitzordnungen Seite 4

5 Löschwasserversorgung Die Wasserversorgung wird bei Löschfahrzeugen mit Löschwassertank zuerst vom Fahrzeug zum Verteiler und danach vom Fahrzeug zur Wasserentnahme aufgebaut. Bei Löschfahrzeugen ohne Löschwassertank kann dies lagebedingt in umgekehrter Folge geschehen. Ein Innenangriff darf erst begonnen werden, wenn eine ständige Wasserabgabe sichergestellt ist, z. B. wenn das mitgeführte Löschwasser bis zum Aufbau der Wasserversorgung ausreicht!!! Seite 5

6 Aufgaben der Trupps : Angriffstrupp Der Angriffstrupp setzt generell den Verteiler. Er verlegt seine Schlauchleitung vom Verteiler zum Strahlrohr selbst, sofern kein Schlauchtrupp zur Verfügung steht (z. B. parallel zum Aufbau einer Saugleitung). Bei Fahrzeugen mit bereits an die B-Schlauchleitung angekuppeltem Verteiler nimmt der Angriffstrupp diesen Verteiler vor und legt somit auch die Wasserversorgung vom Löschfahrzeug zum Verteiler. Auch bei der Wasserentnahme über Saugschläuche verlegt der Angriffstrupp die B- Schlauchleitung zwischen Löschfahrzeug und Verteiler und kuppelt den Verteiler an die B-Schlauchleitung, nämlich dann, wenn der Wasser- und der Schlauchtrupp noch mit dem Verlegen der Saugleitung beschäftigt sind. Bei einem Einsatz mit Bereitstellung legt der Angriffstrupp ausreichend Schläuche am Verteiler bereit, sofern kein Schlauchtrupp zur Verfügung steht. Seite 6

7 Aufgaben der Trupps : Schlauchtrupp Einsatz eines Schaumstrahlrohres : Der Schlauchtrupp bringt den Zumischer, den D-Ansaugschlauch und die Schaummittelbehälter vor. Der Angriffstrupp tut dies nur, wenn kein Schlauchtrupp zur Unterstützung bereitsteht. Seite 7

8 Einsatz mit Bereitstellung Einsatz ohne Bereitstellung? Wenn die Lage soweit erkundet werden konnte, dass Einsatzmittel Einsatzziel und Einsatzweg bestimmt werden können. Wenn die Lage noch nicht soweit erkundet werden konnte, dass Einsatzmittel Einsatzziel und Einsatzweg bestimmt werden können. Einsatz mit Bereitstellung Die Bedeutung des Einsatzes mit Bereitstellung wird in der neuen FwDV 3 ausdrücklich hervorgehoben!!! Seite 8

9 Beispiel : Einsatzbefehl ohne Bereitstellung Einsatz ohne Bereitstellung Scheunenbrand, Einsatzlage & -maßnahmen sind klar Der Befehl des Einheitsführers lautet... Seite 9

10 Beispiel : Einsatzbefehl mit Bereitstellung Einsatz mit Bereitstellung Scheunenbrand, Einsatzlage & -maßnahmen sind noch völlig unklar Der Befehl des Einheitsführers lautet... Seite 10

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