Gewinnmitnahmen schaffen Spielraum Der FALKENBRIEF lädt zur GBC Investor Conference

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1 11. November 2005 Falkennews Broadnet: Kaufen PlasmaSelect: Halten Syzygy: Kaufen 2 Depfa Bank: Kaufen Devon Energy: Halten Aktuelle Änderungen der Falkenempfehlungsliste 3 Falkenthema Zukunftsweisende Werkstoffe aus Graphit Werkstoff der Zukunft 4 Falkenanalyse Realtech Operatives Geschäft kommt immer besser in Schwung Aktie bietet 33% Potenzial 5 Aktien im Fokus Grammer: Kaufen (spekulativ) Aktie nach Gewinnwarnung günstig bewertet kurzfristig 30% Kurserholung möglich 8 Neue Sentimental Film: Verkaufen Enttäuschendes 1. Halbjahr 2005 Risiko von Verfehlung der Planzahlen SGL Carbon: Kaufen Aus der Talsohle zurück in die Profitabilität Restrukturierungserfolge sichtbar Kursziel 15,22 10 Falkenempfehlungsliste 11 FALKENDEPOTS classic spekulativ 12 Der unabhängige Researchbrief für Ihre Gewinne mit Small- und Mid-Caps Gewinnmitnahmen schaffen Spielraum Der FALKENBRIEF lädt zur GBC Investor Conference Liebe Leser, das Auf und Ab an der Börse bescherte uns in den letzten Wochen einige Gewinnmitnahmen. Ein Blick zurück zeigt, dass es sich auch für Sie durchaus gelohnt hat, unseren Verkaufsempfehlungen zu folgen. So konnten Sie etwa mit dem Verkauf der Stork N. V. bei einem Kursniveau um die 38 Ihre Gewinne absichern, ohne die anschließende Konsolidierung auf unter 32 mitzutragen. Gesichert wurde Ihre Rendite darüber hinaus durch unsere Stoppkurse, wie etwa bei der Haitec AG oder der COS AG, die aktuell rund 20% unterhalb der von den uns gesetzten Stoplosskurse liegen. Dass Sie trotz Gewinnmitnahmen aber nicht auf neue Kurschancen verzichten müssen, haben wir Ihnen zuletzt mit unserer Analyse in der letzten FALKENBRIEF-Ausgabe gezeigt. Der Leipziger Softwarehändler PC-Ware konnte sich seither hervorragend entwickeln. Und auch in der aktuellen Ausgabe präsentieren wir Ihnen mit der Realtech AG erneut ein überaus interessantes und erfolgsversprechendes Unternehmen aus der IT- Branche. Besonderer Pluspunkt für Sie als Anleger ist der hohe Bestand an liquiden Mitteln im Unternehmen. Mit rund 5 Cash je Aktie bietet die Realtech AG bei begrenztem Kursrisiko deutliches Potenzial nach oben. In der Summe also ein klarer Kauf. Neben Aktien aus der Software- und IT-Branche scheinen aktuell auch Unternehmen, die ihr Geschäftskonzept mit dem Rohstoff Graphit verknüpfen, hohe Erfolgsaussichten zu haben. Wir haben diese Tendenz zum Anlass genommen, genauer hinzuschauen. Unserem Rohstoffexperten Markus Lindermayer ist dabei schnell der sprunghafte Anstieg der Graphitpreise aufgefallen, der für den Beginn einer möglichen Hausse in diesem Bereich stehen könnte. Betrachtet man in diesem Zusammenhang noch die jüngst veröffentlichte Meldung von Deutschlands größtem Graphitförderer, der Graphit Kropfmühl, die Ergebnismargen bis 2007 massiv steigern zu wollen, wird schnell klar, dass es sich hier um eine äußerst zukunftsweisende Entwicklung handeln kann. Aus diesem Anlass berichten wir nicht nur im aktuellen Falkenthema über den Rohstoff, sondern geben Ihnen mit der Empfehlung der SGL Carbon AG auch gleich eine Möglichkeit, von diesem positiven Trend zu profitieren. Darüber hinaus analysieren wir aktuell für Sie mit der oben bereits angesprochenen Graphit Kropfmühl AG ein weiteres äußerst interessantes Unternehmen aus dem Förderbereich. Aufgrund der noch ausstehenden Quartalszahlen werden wir Ihnen die Analyse allerdings erst in der FAL- KENBRIEF-Ausgabe 24/2005 nachreichen können. Nur eines vorab: Investoren werden einen Einstieg auch hier höchstwahrscheinlich nicht bereuen. Gewinnbringend dürfte für Sie auch der Besuch unserer 8. GBC Investor Conference am 1. Dezember in München sein, zu der wir Sie ganz herzlich einladen. Hier bietet Ihnen der FALKENBRIEF erneut die Möglichkeit, hautnah dabei zu sein, wenn sich Vorstände präsentieren und sich Ihren kritischen Fragen stellen. Im gediegenen Ambiente des ArabellaSheraton Grandhotel erwarten Sie dieses Jahr gleich neun interessante Small- und Mid-Cap-Unternehmen. Interessierte FALKENBRIEF-Leser wenden sich aufgrund des begrenzten Platzangebots bitte schnellstmöglich an unser Abo-Telefon oder nutzen das Anmeldeformular im Internetbereich. Ihr Christoph Schnabel, stellvertretender Chefredakteur Christoph Schnabel, stellv. Chefredakteur Service-Leistungen Redaktionssprechstunde: Mittwochs Uhr Faxabruf für Empfehlungsliste: 0900/ (1,99 /Min.) unter der Telefonnummer 0821/ Abotelefon: 0821/ Redaktionsfax: 0821/ Redaktions- FALKENBRIEF im Internet: Ausgabe 23/2005 Seite 1

2 Falkennews exklusiv für Sie Broadnet AG: Kaufen Sehr gute Umsatz und Ergebniszahlen nach 9 Monaten Weiteres Kurspotenzial vorhanden In der FALKENBRIEF-Ausgabe 18/2005 hatten wir Ihnen nochmals die Aktie der Broadnet AG, des Anbieters für Kommunikationslösungen über breitbandiges Internet, als interessante Anlage empfohlen. Seitdem hat sich die Aktie hervorragend entwickelt und Ihnen bereits rund 14,5% Gewinn beschert. Kaufen Sie die Aktie aber auch weiterhin zu. Setzen Sie dabei ein Abstauberlimit, um günstig zum Zug zu kommen. Aktuell bieten sich Kurse um die 3,35 zum Einstieg an. Nach 9 Monaten verbesserte sich der Umsatz von 20,8 Mio. auf 26,2 Mio.. Dies entspricht zugleich dem stärksten organischen Umsatzanstieg seit dem Börsengang im Jahr Noch beeindruckender war die Entwicklung der Ergebniskennzahlen. So stieg das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um 256% auf 3,6 Mio. (Vorjahr: 1 Mio. ). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liegt nach 3 Quartalen mit 2,5 Mio. zwar noch im negativen Bereich, doch im Vergleich zum Vorjahr (-7 Mio. ) kommt das Unternehmen nun der Gewinnzone immer näher. Als Wachstumstreiber erwiesen sich wiederum vor allem die margenstarken Geschäftsbereiche Voice over IP (VoIP) und Virtuelle Private Netze (VPN). Wir erwarten auch in den kommenden Quartalen starke Umsatzzuwächse und Ergebnisverbesserungen. Broadnet AG, Hamburg ISIN: DE Kurs 3,40 Börse: Xetra PlasmaSelect AG: Halten Anpassung der Prognose belastet den Aktienkurs Auf langfristige Sicht ist die Aktie trotzdem interessant Nach 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 (Geschäftsjahresende ) stieg der Umsatz der PlasmaSelect AG, einem auf Infusionslösungen und injektabile Generika spezialisierten Unternehmen, um knapp 19% auf 52 Mio.. Das EBIT verbesserte sich sogar um 89% auf 3,9 Mio.. Nach 3 Quartalen liegt das EPS (Ergebnis pro Aktie) mit 33 Cent im Plan. Die 9-Monats-Zahlen deuten auf eine vorhandene Wachstumsdynamik hin, doch wurde der Aktienkurs in den letzten Wochen durch einen etwas vorsichtigeren Ausblick des Unternehmens belastet. Auf Grund des Margendrucks im Infusions- und Spüllösungsbereich passte PlasmaSelect AG ihre Jahresprognose auf EBIT-Basis um etwa 10% auf 5,8 bis 6,0 Mio. nach unten an. Trotz dieser Anpassung hält das Unternehmen aber an seinen mittelfristigen Ergebniszielen fest. Wir halten die Aktie der PlasmaSelect AG daher weiterhin für aussichtsreich. Allerdings birgt der Titel auch Risiken. Deshalb eignet sich die Aktie derzeit nur noch für spekulative Anleger. Für Investoren, die weniger risikobereit sind, ist die Aktie derzeit dagegen für einen Neueinstieg nicht zu empfehlen. Ein Ausstieg aus der Aktie um 6,00 bietet sich für den konservativen Anlager an. PlasmaSelect AG, München ISIN: DE Kurs 5,85 Börse: Frankfurt Syzygy AG: Kaufen Zweistelliges Umsatzwachstum im 3. Quartal Positive Aussichten für 2005 Wiedereinstieg interessant Für viele FALKENBRIEF-Leser ist die Syzygy AG ein alter Bekannter, mit dem Sie ordentlich Kasse machen konnten. Über 120% Performance realisierte damals das FALKEN- BRIEF-Depot, als wir kurz vor der Dividendenausschüttung im März die Aktie aus dem Depot heraus verkauften. Und dies zurecht, denn kurz danach sackte die Aktie ab. Jetzt aber sollte der Boden erreicht sein, und ein Wiedereinstieg erscheint aussichtsreich. Untermauert durch die erfreulichen 9-Monats-Zahlen, die positiven Ergebnisaussichten für 2005 und einen hohen Bestand an liquiden Mitteln sehen wir in der Syzygy AG erneut eine interessante Investmentchance. Syzygy erzielte nach 9 Monaten einen Umsatz von 12,45 Mio. gegenüber 11,71 Mio. im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Wachstum von 6,3%. Das EBIT von 874 Mio. entspricht einer Marge von 7%. Der Gewinn nach Steuern beträgt 2,14 Mio. nach 2,01 Mio. im Vorjahr und führt zu einem Gewinn von 17 Cent je Aktie. Der Bestand an liquiden Mitteln beläuft sich auf 47,9 Mio. bzw. 4,06 je Aktie. Beim derzeitigen Aktienkurs erscheint Syzygy somit günstig bewertet. Zur positiven Geschäftsentwicklung soll nach Unternehmensangaben auch die positive Entwicklung des Neukundengeschäfts in Deutschland beitragen. Für das Gesamtjahr 2005 rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem Gewinn von 24 Cent je Aktie. Syzygy AG, Bad Homburg ISIN: DE Kurs 4,58 Börse: Xetra Seite 2 Ausgabe 23/2005

3 Falkennews exklusiv für Sie Aktuelle Änderungen der Falkenempfehlungsliste und der FALKENDEPOTS Realtech AG Grammer AG Neue Sentimental Film AG SGL Carbon AG Syzygy AG UnitedLabels AG Ceotronics AG VMR AG Eckert und Ziegler AG Neuaufnahme in die Falkenempfehlungsliste Neuaufnahme in die Falkenempfehlungsliste erhöhtes Risiko jetzt aussteigen Neuaufnahme in die Falkenempfehlungsliste Neuaufnahme in die Falkenempfehlungsliste Entäuschende 9 Monats-Zahlen sprechen für Gewinnmitnahme von 220% Verkauf aus dem FALKENDEPOT classic Kurziel zwischenzeitlich erreicht Ausgestoppt aus dem FALKENDEPOT classic erneuter Einstieg zu Kursen um 4,50 geplant Ausgestoppt aus der Falkenempfehlungsliste Kaufen Kaufen (spekulativ) Verkaufen Kaufen Kaufen Verkaufen Halten Kaufen ausgestoppt Unter können Sie den Blitzdienst bestellen, um über alle aktuellen Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben. Depfa Bank plc: Kaufen Vorstand weiterhin vom Unternehmen überzeugt Wachstumsperspektive allerdings unklar durch Entscheidung von S&P Erneuter Druck lastet auf unserem MDAX-Favoriten. Nach den Verhandlungen mit den Rating-Agenturen wurden die US-Expansionspläne der Depfa Bank zunächst beerdigt und führten kurzfristig zu Kursrückgängen. Aufgrund der günstigen Bewertung und den erneuten massiven Insiderkäufen des Vorstandsvorsitzenden raten wir Ihnen allerdings nach wie vor zum Kauf der Aktie und sehen das Kursziel weiterhin bei 17. Bleiben Sie daher in unserem FALKEN- DEPOT-Wert investiert. Kurse unter 12,50 laden darüber hinaus zum Nachkauf ein. Die Depfa Bank wollte für das so genannte Financial Guaranty -Geschäft, das für einen breiteren Markteintritt in den USA nötig ist, eine AAA-Bewertung ihrer Verbindlichkeiten erreichen, um das Geschäft rentabel betreiben zu können. Anscheinend sei jedoch ein AAA-Rating ohne Anpassungen beim Geschäftsmodell nicht zu erreichen. Um in den USA in das Financial-Guaranty-Geschäft einsteigen zu können, hätte Depfa auch die Verbriefung von Autokrediten, Hypotheken oder Kreditkartenforderungen gegen Ausfallrisiken absichern müssen. Konzernchef Bruckermann erklärte, darauf lege man aber keinen Wert. Der Konzern sei ausschließlich an der Verbriefung von Staatskrediten interessiert. Trotz dieser Panne sollen die ehrgeizigen Wachstumspläne in den USA fortgesetzt werden. Man sehe genügend andere Möglichkeiten zur Geschäftsausweitung, beispielsweise bei öffentlich-privaten Partnerschaften. Die bisherige Zunahme des Volumens in den USA bestätigt die Aussagen des Konzernchefs. Zudem hat die Gesellschaft die Prognosen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2006 wird ein Nettogewinn von 600 Mio. erwartetet. In den ersten 9 Monaten dieses Jahres sind bereits 376 Mio. Gewinn erzielt worden. Dies sind 1,1 pro Aktie. Unsere EPS-Prognose für das laufende Jahr liegt bei 1,4. Dies entspricht, beim gegenwärtig gefallenen Kursniveau von 12,66, einem KGV von 9,1. Nicht unwesentlich dürfte auch die Tatsache sein, dass der Vorstandsvorsitzende Gerhard Bruckermann am beim Kurs von 12,88 für eine hohe Summe von 3,864 Mio. selbst Wertpapiere der Depfa erwarb. Dies spricht für eine hohe Überzeugung. Halten Sie daher die Aktie auch weiterhin in Ihrem Depot und kaufen Sie unter 12,50 zu. Depfa Bank plc., Dublin ISIN: IE Kurs: 12,76 Börse: Xetra Devon Energy: Halten Am 25. September 2005 meldete Devon, dass wieder alle vom Hurrican Rita betroffenen Förderanlagen in Betrieb seien. Vor dem Hurrican Katrina produzierte Devon Barrel Erdöläquivalente (BOE) in der Golf-Region. Dies entspricht 13% der weltweiten Produktion von Devon Energy (DVN). Vor dem Hurrican Katrina wurde die vollständige Produktion im Golf eingestellt. Mittlerweile ist die Produktion im Golf wieder auf BOE angestiegen. Die vollständige Wiederherstellung des alten Fördervolumens hängt von weiteren Schadensgutachten und den Fortschritten bei deren Behebung ab. Die Onshore-Einrichtungen sind alle wieder in Betrieb. Schätzungen von Devon zufolge wird die Produktion im 3. Quartal 54,6 Mio. BEO erreichen, das sind zwar 1,4 Mio. BEO weniger, als vor den beiden Stürmen erwartet wurde. Devon hatte die Förderanlagen im Golf aber gegen physische Schäden und größere Produktionsausfälle versichert. Bei einem Kurs von 60 USD ist das Papier aktuell mit dem 2-fachen Buchwert bezahlt. Im letzten Halbjahr 2005 wurde ein Gewinn je Aktie von 2,57 USD erzielt. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt dies ein KGV von 11,7. Sollten die Öl- und Gaspreise auf gegenwärtigem Niveau länger verharren, wäre Devon ein klarer Kauf. Da jedoch das Risiko sinkender Energiepreise, vor allem mittel- bis langfristig, gegeben ist, setzen wir die Aktie auf Halten. Devon Energy, Oklahoma City ISIN: US25179M1036 Kurs: 57,12 USD Börse: NYSE Ausgabe 23/2005 Seite 3

4 Falkenthema Rohstoff Graphit Zukunftsweisende Werkstoffe aus Graphit Ob in der Luft und Raumfahrt oder in der verarbeitenden Industrie: Graphit ist ein Werkstoff der Zukunft, der durch hervorragende Eigenschaften in vielen Bereichen genutzt werden kann Der Rohstoff Graphit Graphit ist Ausgangsrohstoff für vielfältige Anwendungen. So werden beispielsweise Kohlefasern aus Graphit gewonnen. Chemisch betrachtet ist Graphit eine kristalline Form des Kohlenstoffs, bei der die Atome des Kohlensstoffes in chemisch nicht verbundenen Schichten aus Sechserringen angeordnet sind. In der Natur bildet Kohlenstoff die Grundstruktur aller Pflanzen und Tiere. Kohlenstoff findet man daneben noch in Kohlelagerstätten, in der Atmosphäre als CO 2 oder in Mineralien. Ein besonderes Mineral aus reinem Kohlenstoff stellt der Diamant dar. Technische und industrielle Verwendung findet der Kohlenstoff insbesondere in seiner mineralischen Variante, dem Graphit. Im Jahr 2003 wurden weltweit Tonnen im Bergbau gewonnen. Die gesicherten globalen Vorräte werden dabei auf 800 Mio. Tonnen geschätzt. Damit dürfte der Rohstoff zunächst in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen, auch wenn die Erschließung neuer Lagerstätten bei steigendem Bedarf nur mit entsprechender Vorlaufzeit und teils erschwerten Förderbedingungen zu realisieren sind. Dennoch ist das langfristige Angebot auch bei steigender Nachfrage gesichert. Die regionale Gliederung der Produktion stellt sich wie folgt dar: Bedeutende Konzerne, die den Abbau von Graphitvorkommen betreiben, sind u. a. Imery (Frankreich), National de Graphit (Brasilien) oder auch die deutsche Graphit Kropfmühle, ein Unternehmen, das wir Ihnen in der nächsten Ausgabe des FALKENBRIEFS näher vorstellen werden. Aufgrund der in 2005 deutlich gestiegenen Preise für verschiedene Graphitvarianten, die zuvor länger im Preis konstant geblieben waren, ist allerdings jetzt schon eine spürbare Verbesserung des Jahreergebnisses wahrscheinlich. Hightechprodukte aus Graphit und Kohlefaser Neben der Rohstoffgewinnung zeichnen sich jedoch aufgrund immer neuer Anwendungsgebiete und steigender Nachfrage auch in der Verarbeitung interessante Möglichkeiten ab. So sind Kohlefasern (Carbonfasern), die aus dem Rohstoff Graphit gewonnen werden, ein zukunftsträchtiges Material, das in der Industrie, vor allem in der Luft- und Raumfahrt, sowie bei Sportartikelherstellern Verwendung findet. Mehrschichtige glas- und kohlefaserverstärkte Kunststoffe ersetzen zunehmend andere Werkstoffe. Der neue Airbus A380 wird zu ungefähr einem Viertel aus den leichten Carbonfaser-Kunststoffen (CFKs) bestehen und Aluminium als klassischen Werkstoff verdrängen. Sportartikelhersteller verwenden darüber hinaus vermehrt Kohlefaser für Tennis- und Golfschläger, Skier, Snowboards und Fahrräder. Eine Reihe weiterer neuer Anwendungen sind in der Entwicklung. Dazu gehören Windmühlenflügel über 50 Meter Länge oder Wasserstofftanks für Brennstoffzellen. Weitere Anwendung findet Graphit wegen des hohen Schmelzpunktes und der ausgezeichneten Leitfähigkeit auch in der Herstellung von Stahl und Aluminium, sowie in neu entwickelten Verbundstoffen aus Kohlenstoff und Keramik, aus denen etwa Porsche hochwertige Bremsscheiben herstellt. Kanada 4% Brasilien 8% Indien 15% Mexiko Nordkorea 2% 4% Türkei 2% Simbabwe 1% Ukraine 1% China 63% Unter den bedeutenden Produzenten von Kohlefasern befinden sich neben der an der Nasdaq notierten Zoltek Inc. und Mitsubishi Rayon auch die deutsche SGL Carbon AG, die zudem zukunftsweisende Verbundwerkstoffe aus glas- und kohlefaserverstärkten Kunststoffen sowie Graphitelektroden fertigt. Aufgrund des breitflächigen Produktportfolios, der Vielzahl an bisher noch unentdeckten Einsatzmöglichkeiten für Verbundstoffe und einer steigenden Nachfrage nach bestehenden Produkten haben wir deshalb die SGL Carbon für Sie näher unter die Lupe genommen und die Aktie auf Seite 10 für Sie analysiert. Seite 4 Ausgabe 23/2005

5 Falkenanalyse Realtech AG Analysten: Manuel Hölzle Realtech AG Rating: Kaufen Operatives Geschäft kommt immer besser in Schwung Aktie bietet 33% Potenzial Philipp Leipold Kurs ,79 Kursziel 9,09 WKN ISIN DE Börsenkürzel RTC Anzahl Aktien 5,092 Mio. Stück Marktkapitalisierung 34,57 Mio. Branche Software Marktsegment Prime Standard Rechnungslegung US-GAAP Adresse Realtech AG Konzernzentrale Industriestr. 39c Walldorf Tel.: 06227/ Fax: 06627/ Diese Analyse wurde erstellt von German Business Concepts, dem unabhängigen Researchhaus für Nebenwerte in Deutschland. Der Fokus der Analysetätigkeit liegt dabei primär im deutschsprachigen Raum, gefolgt von Kontinentaleuropa und dem asiatischen, australischen Raum. Alle FALKEN- BRIEF-Analysen unseres Hauses werden zudem laufend von unseren Analysten beobachtet und bei entsprechender Nachrichtenlage mit einem Update oder einer neuen Analyse vervollständigt. Realtech AG AG 12-Monats-Chart Profil Bei der Realtech AG handelt es sich um ein herstellerunabhängiges IT-Unternehmen mit über 540 Mitarbeitern und Sitz in Walldorf. Das Unternehmen ist seit über 10 Jahren als IT- Dienstleister am Markt aktiv. Die Geschäftstätigkeit gliedert sich in die beiden Bereiche Technologie-Consulting und Software. Das Technologie-Consulting umfasst schwerpunktmäßig die klassische IT-Beratung im SAP-Umfeld. Realtech ist ein international aufgestelltes Unternehmen mit Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Südostasien. Im Jahr 2004 wurde ein Umsatz von 47 Mio. und ein EBITDA in Höhe von knapp 1,8 Mio. erzielt. Dabei lag im abgelaufenen Geschäftsjahr der Umsatzanteil des Geschäftsbereiches Technologie-Consulting bei rund 80%. Fundamentale Daten und Schätzungen In Mio e 2006e Umsatzerlöse 47,10 49,60 53,00 EBITDA 1,75 2,75 4,20 EBIT -0,30 1,30 2,90 Jahresüberschuss -1,76 1,25 2,05 Gewinn pro Aktie in -0,35 0,24 0,40 EBITDA-Marge in % 3,70 5,54 7,92 EBIT-Marge in % -0,60 2,62 5,47 Umsatzrendite in % -3,74 2,52 3,87 Kurs-Gewinn-Verhältnis neg. 28,33 17,00 Eigenkapitalquote in % Realtech AG im Kurz-Check Die Realtech AG verfügt über eine hohe Substanz und konnte in den letzten Jahren konstant positive Cashflows erwirtschaften. Nachdem das Geschäftsjahr 2004 durch eine Konsolidierung der Kostenstrukturen gekennzeichnet war, ist Realtech im Jahr 2005 in eine Phase des moderaten Wachstums übergegangen. Nach einem besseren 2. Quartal konnte der positive Ergebnistrend im 3. Quartal 2005 weiter verstärkt werden. Im 3. Quartal belief sich die EBITDA-Marge auf respektable 7,4%. Für das kommende Geschäftsjahr sehen wir hier noch weiteres Steigerungspotenzial. Insbesondere ein Umsatzwachstum der bislang noch defizitären Software-Sparte sowie ein positives Ergebnis der italienischen Tochter auf Jahresbasis sollten hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Anhand unserer Umsatz und Ergebnisschätzungen errechnen wir für die Aktie der Realtech ein mittelfristiges Kursziel von 9,09. Ausgabe 23/2005 Seite 5

6 Falkenanalyse Realtech AG Am 25. Oktober 2005 veröffentlichte die Realtech AG vorläufige Zahlen für das 3. Quartal des Geschäftsjahres Das Ergebnis war sehr erfreulich, konnte sich doch der positive Ertragstrend des 2. Quartals weiter festigen. Nach einer länger anhaltenden Durststrecke konnte nun in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen ein deutlich positiver Jahresüberschuss in Höhe von 0,4 Mio. bzw. 0,6 Mio. erzielt werden. Diese Entwicklung bestätigt, dass die Quartalsergebnisse ein weiterer Schritt auf dem Weg zur nachhaltigen Profitabilität sind wurde der Grundstein für die erfolgreiche Zukunft gelegt Im Geschäftsjahr 2004 wurde der Grundstein für eine erfolgreiche und vor allem gewinnträchtigere Zukunft gelegt. Gegen Ende des Jahres 2004 trennte sich das Management von der chronisch defizitären Tochtergesellschaft in Australien im Rahmen eines Management-Buy-Outs. Des Weiteren hatten Restrukturierungsmaßnahmen harte personelle Einschnitte vor allem in der Verwaltung zur Folge. Durch die eingeleiteten Maßnahmen konnten deutliche Fortschritte auf der Kostenseite erzielt werden. Marktsituation hellt sich auf Der Branchenverband BITKOM erwartet eine verhalten optimistische Entwicklung des IT-Marktes in Deutschland für die nächsten Jahre. BITKOM prognostiziert einen Umsatzzuwachs um 2,6% auf 134,1 Mrd. in der IT-Branche für 2005 und einen weiteren Anstieg um 2,4% auf knapp 137,3 Mrd. in Damit wird der IT-Markt in Deutschland im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Situation ein überproportionales Wachstum vorweisen. Noch besser als in Deutschland soll sich nach Angabe von EITO die Entwicklung des IT-Marktes in Westeuropa mit Wachstumsraten von 3,4% für 2005 und 4,0% für 2006 darstellen. Auch wenn die Wachstumsraten der späten 1990er-Jahre in Höhe von über 10% noch immer in weiter Ferne sind, so lässt sich doch konstatieren, dass sich das Investitionsklima in der IT-Branche weiter verbessert. Rückenwind für die Branche durch SAP Erst vor kurzem hatte Europas größter Softwarehersteller SAP nach einem weiteren kräftigen Zuwachs der Software- Lizenzumsätze im 3. Quartal 2005 seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Auch das in der letzten Zeit eingebrochene Geschäft in Deutschland belebte sich wieder. Diese positive Entwicklung bei SAP gibt der gesamten Branche ungeheuren Aufwind. Erfreuliche Entwicklung im 3. Quartal sowohl im Consulting-Bereich... Aufgrund der Sommerferien handelt es sich beim 3. Quartal in der beratungsintensiven IT-Dienstleistungsbranche um ein traditionell schwächeres Quartal. Realtech steigerte die Umsätze im 3. Quartal um 7% auf 12 Mio. gegenüber dem Vorjahresquartal. Gegenüber dem 2. Quartal 2005 musste ein leichter Umsatzrückgang von 4% verzeichnet werden. Im Geschäftsbereich Technologie-Consulting konnte der Umsatz im 3. Quartal um 8% auf 9,6 Mio. gesteigert werden. Dabei wurde erstmalig seit mehreren Quartalen eine Bruttomarge von 28% erzielt. Diese Entwicklung ist Ausdruck einer stärkeren Fokussierung auf höherwertige Dienstleistungen (z. B. im Zusammenhang mit SAP Net- Weaver). Auch das Geschäft in Italien konnte erstmalig seit mehreren Quartalen auf Monatsbasis positiv zum operativen Ergebnis beitragen.... als auch im Software-Bereich Auch im Software-Bereich konnte der Umsatz leicht auf 2,34 Mio. gesteigert werden. In diesem Geschäftbereich wird mit Bruttomargen von über 80% gearbeitet. Dem Software-Bereich fehlt trotz kontinuierlichem Wachstum in den letzten Jahren aber noch die kritische Größe, um dauerhaft profitabel zu wirtschaften. Im Jahr 2004 sowie voraussichtlich auch noch in 2005 wird der Software-Bereich keinen positiven Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis liefern können. Dennoch liegt hier ein beträchtliches Potenzial. Sollte es gelingen, wie von Realtech kommuniziert, die Umsätze in diesem Bereich deutlich zu steigern, ergibt sich hier ein enormer Ergebnishebel. Deutlicher Gewinnschub im 3. Quartal Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Konzern konnte nach 9 Monaten um über 110% von 0,68 Mio. auf 1,47 Mio. zulegen, was einer EBITDA-Marge von 4,1% entspricht. Allein im 3. Quartal erreichte Realtech ein EBITDA in Höhe von 0,89 Mio., gleichbedeutend mit einer EBITDA-Marge von 7,4%. Der Jahresüberschuss im 9-Monats-Zeitraum 2005 lag bei 0,53 Mio. bzw. 0,10 pro Aktie, wobei allein 0,57 Mio. im 3. Quartal erzielt wurden. Die Kosteneinsparungen in der Verwaltung machen sich seit dem 2. Quartal 2005 voll in der Gewinn-und Verlustrechnung bemerkbar. Betrugen die Verwaltungskosten im 1. Quartal 2005 noch über 1,9 Mio., so konnten diese im 2. und 3. Quartal 2005 auf etwa 1,4 Mio. abgesenkt wer- Seite 6 Ausgabe 23/2005

7 Falkenanalyse Realtech AG den. Hinzu kommt, dass im 1. Quartal noch eine Abfindung für den ausgeschiedenen Finanzvorstand Knoop in sechsstelliger Höhe als außerordentlicher Effekt angefallen ist, der zunächst noch das Ergebnis belastete, der fortan aber nicht mehr anfällt. Ein anderes denkbares Alternativszenario wäre ein Verkauf der Software-Sparte. Bei einem entsprechenden Angebot für diesen Bereich sollte nach unserer Einschätzung Gesprächsund Verkaufsbereitschaft von Seiten Realtechs vorhanden sein. Solide und gesunde Bilanzstruktur Bei der Realtech handelt es sich um ein überaus substanzstarkes Unternehmen. Die Bilanz ist einwandfrei. Der Buchwert lag zum bei 8,44 pro Aktie und somit 25% oberhalb des aktuellen Börsenkurses. Die Eigenkapitalquote beträgt komfortable 76%. Die Nettoliquidität in Höhe von 25,4 Mio. zum deckt allein über 70% der derzeitigen Marktkapitalisierung ab. Hinzu kommen firmeneigene Immobilien in Walldorf, die mit Anschaffungskosten von knapp 10 Mio. in der Bilanz stehen. Ein Großteil der Immobilie wird an SAP vermietet. Des Weiteren übersteigen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die gesamten Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz. Fantasie durch hohe Liquidität Die Tatsache, dass Realtech über ein hohes Finanzpolster verfügt, eröffnet dem Unternehmen eine Vielzahl strategischer Möglichkeiten. Das Spektrum möglicher Alternativen reicht von der Übernahme anderer Wettbewerber im SAP- Umfeld, hin zur Auflegung eines Aktienrückkaufprogramms bis zur Ausschüttung der liquiden Mittel in Form einer Sonderdividende. Von allen drei genannten Maßnahmen sollten die Aktionäre profitieren. Ein Rückkaufprogramm müsste allerdings erst noch von der nächsten Hauptversammlung genehmigt werden. Eine Sonderausschüttung oder ein Aktienrückkauf wäre ein klares Bekenntnis der Gesellschaft zur Mehrung des Shareholder-Value und absolut wünschenswert. In der Vergangenheit ist Realtech mit Verwendung ihrer Cashposition sehr sorgsam umgegangen und hat abgewartet. Übernahme von Realtech momentan unwahrscheinlich Eine Übernahme des Unternehmens selbst erscheint uns auf dem aktuellen Kursniveau unwahrscheinlich. Insgesamt liegen noch fast 50% der Aktien in den Händen von drei Gründungsmitgliedern. Letztendlich ist die Abgabebereitschaft immer eine Frage des Preises; wir gehen jedoch davon aus, dass sich die Preisvorstellungen der Gründer im zweistelligen Eurobereich pro Aktie bewegen. Überkapitalisierung der Gesellschaft Ein Manko bei der Realtech besteht darin, dass eine klare Überkapitalisierung vorliegt. Die liquiden Mittel in Höhe von 25 Mio., die noch auf den Konten liegen, stammen zum Teil noch aus dem Börsengang im Jahre 1999 und teilweise aus den konstant positiven Cashflows in den letzten Jahren. Von diesen reichlich vorhandenen liquiden Mitteln zählt aber nur ein Bruchteil zum betriebsnotwendigen Kapital. Aktionäre können sich nicht damit zufrieden geben, wenn ihr eingesetztes Kapital mit einer Rendite von 2 bis 3% auf Geldmarktkonten geparkt wird. Insofern wäre eine Ausschüttung der Liquidität oder ein Rückkauf eigener Aktien für die Aktionäre der richtige Schritt. Wir sind der Auffassung, dass eine sinnvolle Verwendung der hohen liquiden Mittel zwar nur eine Frage der Zeit ist, jedoch könnte die Geduld der Aktionäre noch weiter auf die Probe gestellt werden. Sollte sich relativ schnell etwas hinsichtlich Ausschüttung oder Aktienrückkauf ergeben, so wäre dies ein guter Treibstoff für den Aktienkurs. Kurspotenzial 33% Kursziel 9,09 Bei der Realtech handelt es sich um einen interessanten IT- Dienstleister im SAP-Umfeld mit einer hervorragenden Bilanz auf dem Weg zu alter Ertragsstärke. Das hohe Finanzpolster lässt Realtech Spielraum für alle denkbaren Optionen. Die Hausaufgaben in Hinsicht auf die Kostenstrukturen wurden in den letzten Jahren gemacht. Unser mittels der DCF-Methode errechnetes Kursziel beträgt 9,09 auf Sicht von 12 Monaten. Wir vergeben daher für die Aktie der Realtech das Rating Kaufen und sehen eine attraktive Anlagemöglichkeit bei überschaubarem Risiko. FALKENBRIEF-Infobox Realtech AG Potenzial: 33% Interessante Einstiegskurse: bis 7 Hauptbörse: Xetra Risiko: niedrig Strategie: erste Position aufbauen Stoppkurs: keiner Ausgabe 23/2005 Seite 7

8 Aktien im Fokus Grammer AG Grammer AG: Kaufen (spekulativ) Aktie nach Gewinnwarnung günstig bewertet kurzfristig 30% Kurserholung möglich Kurs : 16,96 Marktkapitalisierung: 777,37 Mio. ISIN: DE WKN: Marktsegment: Prime Standard Branche: Automobilzulieferer Börsenplatz: Xetra Weitere Informationen: Grammer AG Fundamentale Daten und Schätzungen (IFRS/IAS) In Mio e 2006e Umsatz 824,6 830,0 850,0 EBIT 38,9 32,9 42,5 Gewinn je Aktie in 1,95 1,49 1,85 Die Aktie der Grammer AG ist durch die jüngste Gewinnwarnung auf ein günstiges Niveau zurückgefallen. Das Management hat den sich veränderten Rahmenbedingungen jedoch Rechnung getragen und umfassende Maßnahmen eingeleitet, die die Margensituation in den kommenden Quartalen verbessern sollten. Die Aktie erscheint daher auf dem aktuellen Kursniveau günstig bewertet, wenn auch das Risiko einer erneuten Gewinnwarnung auf der Aktie lastet. Wir empfehlen daher die Aktie der Grammer AG nur spekulativ orientierten Anlegern zum Kauf. International tätiger Automobilzulieferer von hohen Rohstoffpreisen betroffen Die Grammer AG ist ein international tätiges Unternehmen und entfaltet seine Hauptgeschäftstätigkeit im Bereich der Herstellung von Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen für Pkw-Hersteller. Aber auch Lkw- und Offroad-Sitze sowie Bahn- und Bussitze gehören zu den Produkten. Im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2005 war das Unternehmen mit einer Reihe von Faktoren konfrontiert, die den Geschäftsverlauf negativ beeinflusst haben. So musste das Unternehmen im September eine Gewinnwarnung veröffentlichen. Das geplante Ziel für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 40 Mio. für 2005 kann nicht mehr erreicht werden. Vor allem die weltweit steigenden Rohstoffpreise führten zu erhöhten Aufwendungen. Im wichtigsten Unternehmensbereich, Automotive, überstiegen zudem die Aufwendungen einer Vielzahl von neuen Produktanläufen, verbunden mit neuen Standorten, die in der Planung berücksichtigten Mehrkosten, denen erst in 2006 ein entsprechender Ertrag gegenübersteht. Im Unternehmensbereich Seating Systems entwickelte sich der Umsatz des Teilsegments Passagiersitze schwächer als erwartet. Umsätze auf Vorjahresniveau Ergebnisse belastet So lagen zwar die Umsätze in Höhe von 427 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres, doch die Ergebniskennzahlen konnten nicht an die Werte des Vorjahreszeitraumes anknüpfen. Das EBIT zeigte sich mit 20,3 Mio. über 7 Mio. schlechter als noch im 1. Halbjahr Auch das Periodenergebnis lag mit 10,5 Mio. ca. 30% unter dem Vorjahreswert. Der Aktienkurs reagierte empfindlich und verlor seit dem Hoch im Frühjahr 2005 fast 50% an Wert. Dieser Kurssturz ist unserer Ansicht nach jedoch übertrieben. Die Aktie hat nun auf dem aktuellen Kursniveau nach unserer Einschätzung ein Kurspotenzial von bis zu 30%. Umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Margensituation eingeleitet Das Management hat den sich veränderten Bedingungen Rechnung getragen. So sind Maßnahmen eingeleitet worden, um wesentliche Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Auch gegen steigende Rohstoffpreise soll sich in Zukunft durch Hedging abgesichert werden. Zudem ist durch die getätigten Investitionen in der Zukunft eine erneute Belebung des operativen Geschäfts zu erwarten. Auch der zuletzt schwächere Bereich Passagiersitze sollte wieder an Schwung gewinnen. Erst jüngst konnte ein Großauftrag der Deutschen Bahn gewonnen werden, der die Ausrüstung von 59 ICE-Zügen mit einem Gesamtvolumen von 19 Mio. vorsieht. 30% Kurspotenzial Steigen Sie jetzt ein! Die Aktie der Grammer AG ist nach dem Kurssturz auf dem aktuellen Kursniveau nun günstig gewertet. Die Einflüsse, die das Halbjahresergebnis belasteten, rechtfertigen den starken Kursverfall der Aktie keineswegs, zumal ausreichende Maßnahmen zur Behebung der bestehenden Probleme eingeleitet wurden und sich auch das Geschäftsumfeld weiter aufhellen sollte. Investitionen sollten sich zusätzlich in den kommenden Quartalen positiv auswirken. Auf dem aktuellen Niveau ergibt sich nach unseren Berechnungen ein Kurspotenzial für die Aktie von 30%. Wir empfehlen Ihnen daher die Aktie spekulativ zum Kauf. Seite 8 Ausgabe 23/2005

9 Aktien im Fokus Neue Sentimental Film AG Neue Sentimental Film AG: Verkaufen Enttäuschendes 1. Halbjahr 2005 Risiko von Verfehlung der Planzahlen 2005 Kurs : 1,29 Marktkapitalisierung: 12,51 Mio. ISIN: DE WKN: Marktsegment: Prime Standard Branche: Medien Börsenplatz: Frankfurt Weitere Informationen: Planungen für das Geschäftsjahr 2005 fest, ein positives EBIT im unteren sechsstelligen Bereich ausweisen zu können. Risiko einer Verfehlung der Planzahlen Wir sehen nun aber das Risiko, dass sich diese Zielvorgaben als zu optimistisch erweisen könnten, und dass sich das Management gezwungen sieht, seine Planungen abermals nach unten zu korrigieren. In der Vergangenheit war des öfteren zu beobachten, dass die von Neue Sentimental Film prognostizierten Zahlen nicht eingehalten werden konnten. Eine erneute Verfehlung der Planzahlen und damit ein Rückfall in alte Zeiten wäre mit einem erneuten Vertrauensverlust am Kapitalmarkt verbunden. Auch wenn die Marktkapitalisierung in Höhe von 12,51 Mio. beim derzeitigen Aktienkurs von 1,29 nicht sonderlich hoch erscheint, sehen wir dennoch den Spielraum der Aktie nach oben zunächst als begrenzt an und sind der Auffassung, dass die Risiken die Chancen aktuell überwiegen. In unseren Augen gibt es momentan im Aktienbereich genügend Anlagemöglichkeiten mit einem besseren Chancen-Risiko-Verhältnis. Neue Sentimental Film AG Fundamentale Daten und Schätzungen (US-GAAP) In Mio e 2006e Umsatz 33,8 37,0 39,0 EBIT -0,07-0,20 0,70 Gewinn je Aktie in -0,04-0,11 0,06 Die Neue Sentimental Film ist ein international agierender Produzent von Werbefilmen und bietet daneben weitere Dienstleistungen im Bereich Unternehmens- und Markenkommunikation an. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt zählt große Namen wie Mercedes-Benz, Bayer, Wella und Adidas zu seinen Kunden. Enttäuschendes 1. Halbjahr 2005 In der letzten FALKENBRIEF-Besprechung (2005/19) hatten wir unsere Einschätzung für die Neue Sentimental Film von Kaufen auf Halten zurückgestuft. Der Auslöser für die Zurücknahme unserer Kaufempfehlung waren die enttäuschenden Zahlen für das 1. Halbjahr. Nachdem das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im 1. Quartal 2005 bei -0,39 Mio. lag, betrug der EBIT-Verlust im 2. Quartal ,46 Mio.. Nach Vorlage der Halbjahreszahlen hielt das Management weiterhin an seinen Hohe aktive latente Steuern Auch ein Blick auf die Bilanz lädt nicht zum Kauf der Aktie ein. Das bilanzielle Eigenkapital der Neue Sentimental Film zum beläuft sich auf 10,65 Mio.. Auf der Aktivseite finden sich mit den aktiven latenten Steuern in Höhe von 6,1 Mio. und Goodwill von 1,6 Mio. zwei Bilanzposten mit eingeschränkter Werthaltigkeit. Gerade der Posten latente Steuern ist mit Vorsicht zu genießen, macht er doch 30% der Bilanzsumme aus. Ein Wertberichtigungsbedarf dieser Position ist nicht auszuschließen, sollte es Neue Sentimental Film nicht gelingen, in den nächsten Jahren deutlich in die Gewinnzone vorzustoßen. Ambitionierte Zielvorgaben bis 2007 Die Planungen des Managements sehen vor, die Umsätze bis 2007 auf 45 Mio. zu steigern. Dabei wird eine Nettomarge von 4% angestrebt, sodass der Jahresüberschuss des Konzerns bei ca. 2 Mio. liegen würde. Sollten diese Zielvorgaben erreicht werden, wäre die Aktie zweifelsohne billig. Solange jedoch keine Fortschritte im operativen Geschäft zu erkennen sind, raten wir, an der Seitenlinie zu stehen und die weitere Entwicklung abzuwarten. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Position zu verkaufen.wir halten die Neue Sentimental Film nach wie vor für ein interessantes Unternehmen, sehen jedoch die Gefahr, dass die Prognosen für dieses Jahr verfehlt werden, was mit einem Vertrauensverlust verbunden wäre. Ausgabe 23/2005 Seite 9

10 Aktien im Fokus SGL Carbon AG SGL Carbon AG: Kaufen Der Graphithersteller auf dem Weg aus der Talsohle zurück in die Profitabilität Restrukturierungserfolge werden sichtbar Kursziel 15,22 Kurs : 12,94 Marktkapitalisierung: 717,2 Mio. ISIN: DE WKN: Marktsegment: MDAX Branche: Materialtechnik Börsenplatz: Xetra Weitere Informationen: SGL Carbon AG Fundamentale Daten und Schätzungen (IAS) In Mio e 2006e Umsatz 926, ,6 1080,0 EBIT 65,5 104,7 117,7 Gewinn je Aktie in -1,57 0,61 0,77 SGL Carbon ist einer der weltweit führenden Hersteller von Produkten aus Carbon, Graphit und Verbundmaterialien für Anwendungen in der Industrie sowie der Luft- und Raumfahrttechnik. Weltweit vertreibt SGL Carbon Produkte in mehr als 100 Ländern aus 33 Fertigungsstätten. Nach dem Verkauf des verlustreichen Geschäfts mit Oberflächenschutz im Jahr 2004, dem Abschluss der Kartellprobleme und einer erfolgreichen Refinanzierung sollten die Ampeln für 2005 auf Grün stehen. Die langjährigen Restrukturierungsbemühungen sollten in einer deutlichen Ergebnisverbesserung sichtbar werden und den Aktienkurs beflügeln. Für Sie bietet sich nach unseren Berechnungen eine Kurschance von ca. 18%. Konzentration auf 3 Geschäftsfelder SGL konzentriert sich mittlerweile auf seine drei Geschäftsfelder Carbon and Graphite, Graphite Specialties und SGL Technologies. Im Geschäftsfeld Carbon and Graphit (Umsatzanteil 2004 ca. 60%) werden überwiegend Graphitelektroden für die Elektrostahlerzeugung in Lichtbogenöfen hergestellt. Darüber hinaus produziert die Gesellschaft aber z. B. auch Kathoden für die Herstellung von Aluminium. Im Geschäftsfeld der Graphit Spezialitäten (Umsatzanteil 2004: ca. 26%) bietet SGL Erzeugnisse für industrielle Anwendungen, Maschinenelemente und elektrische Gleitkontakte, Carbonfasern/Verbundwerkstoffe sowie Prozesstechnologie. Die größten Umsatzanteile werden mit Kunden aus der Halbleiter-, Automobil- und Batterieindustrie getätigt. Im Fokus des dritten Geschäftsfelds SGL Technologies (Umsatzanteil 2004: ca. 14%) steht die Entwicklung innovativer Materialien und Produkte für neue wachstumsstarke Märkte. Die Produktpalette umfasst dabei z. B. Strukturbauteile für Flugzeuge, Bremsscheiben aus Carbon-Keramik und Brennstoffzellen-Komponenten. Probleme mit Kartellbehörden sollten abgeschlossen sein In der Vergangenheit war SGL mehrfach ins Visier der amerikanischen und europäischen Kartellbehörden bezüglich Preisabsprachen geraten und schließlich zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt worden. Dies führte zu deutlichen Belastungen in der Vergangenheit, die nun aber größtenteils abgeschlossen sein sollten. Refinanzierung des Unternehmens im Jahr 2004 abgeschlossen Im zurückliegenden Geschäftsjahr konnte SGL zudem die durch die Verluste der vergangenen Krisenjahre dringend notwendig gewordenen Refinanzierung des Unternehmens mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 866 Mio. erfolgreich abschließen. Die drei Säulen der Refinanzierung Kapitalerhöhung, Unternehmensanleihe und syndizierter Kredit führten zu einer grundlegenden Verbesserung der Bilanzstruktur. So konnte die Eigenkapitalquote auf 21% gesteigert und die hohen Nettofinanzschulden deutlich von 448 Mio. auf 321 Mio. reduziert werden. Ausblick auf 2005 positiv Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gestaltet sich positiv. SGL hat in den letzten Jahren zwei Kostenabbauinitiativen eingeleitet, die weiterhin zu signifikanten Einsparungen führen sollten. Zudem sollten sich die guten Branchenkonjunkturen bei den Kunden, insbesondere im Stahlsektor, positiv auf Umsatz und Gewinn auswirken. Und auch die erst kürzlich angekündigten weiteren Preiserhöhungen bei Graphitelektroden sprechen für weitere Gewinnverbesserungen. Kursziel 15,22 Das Unternehmen selbst rechnet mit einer Umsatzsteigerung zwischen 5 und 10% für 2005, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll überdurchschnittlich zulegen. Wir teilen diese Prognose und haben auf Basis unseres Bewertungsmodells ein Kursziel von 15,22 errechnet. Deshalb sehen wir das MDAX-Unternehmen als gute Depotbeimischung für Sie. Seite 10 Ausgabe 23/2005

11 Falkenempfehlungsliste Alle laufenden Empfehlungen Unternehmen ISIN Börse* Kurs Stoppkurs Kursziel akt. Empfehlung Performance letzte Bespr. AC-Service (X) DE X 5,08 Kaufen -5,93% 2005/18 Anzag DE F 35,00 37,50 Halten 10,45% 2005/12 Arxes Information Design (X) DE X 2,35 1,65 Halten 11,90% 2005/17 ATOSS Software (X) DE X 7,85 Halten 64,39% 2005/13 BayWa vna (X) DE X 16,03 Halten 29,80% 2005/19 Beko Holding (X) AT X 6,55 6,50 8,34 Kaufen 92,65% 2005/12 Berentzen VZ DE F 5,20 5,10 7,20 Kaufen (spekulativ) -3,70% 2005/18 Brain Force Holding (X) AT X 3,42 3,20 4,60 Kaufen 17,93% 2005/21 Broadnet AG (X) DE X 3,40 2,48 4,11 Kaufen 10,39% 2005/23 Centennial Coal AU000000CEY1 SY 4,00 AUD 5,30 AUD Kaufen -9,09% 2005/21 Ceotronics (X) DE X 10,90 11,02 Halten 44,95% 2005/23 Computec Media (X) DE X 6,10 Halten -4,69% 2005/22 Continental (X) DE X 67,70 59,50 75,00 Kaufen 354,80% 2005/08 Depfa Bank PLC (X) IE X 12,76 10,00 17,00 Kaufen -0,31% 2005/23 Deutsche Entert. DEAG(X) DE X 2,72 4,00 Kaufen (spekulativ) -6,53% 2005/21 Deutsche Post NA (X) DE X 18,85 23,50 Kaufen -1,72% 2005/14 Devon Energy US25179M1036 NY 57,12 USD 40,00 USD Kursziel erreicht Halten 67,96% 2005/23 Dr. Hoenle AG (X) DE X 8,35 10,40 Kaufen -8,14% 2005/21 Dt. Grundstücksauktion (X) DE X 29,80 28,00 30,00 Halten 166,07% 2005/11 Eriks Group NL A 31,50 27,00 Kursziel erreicht Halten 29,95% 2005/20 Essanelle Hair Group (X) DE X 7,70 12,22 Kaufen 2,67% 2005/19 Fabasoft (X) AT X 7,95 7,00 9,50 Kaufen -1,61% 2005/17 FRoSTA DE F 13,45 Kaufen -2,75% 2005/22 Gebhard & Co Wertpapier AG DE F 3,20 Kursziel erreicht Halten 190,91% 2005/15 Gem.Wohngsbau NA Vz DE F 24,15 Kaufen (spekulativ) 14,73% 2005/08 Gildemeister (X) DE X 5,98 5,00 7,36 Kaufen 3,82% 2005/20 Grammer (X) DE X 16,96 22,05 Kaufen (spek.) NEUAUFNAHME 2005/23 Heiler Software (X) DE X 1,58 Kaufen (spekulativ) -10,73% 2005/14 Hugo Boss (X) DE X 29,55 25,50 32,00 Kaufen 217,14% 2005/22 IFCO Systems (DE) NL F 10,95 9,40 Kursziel erreicht Halten 82,50% 2005/13 IFEX Innovation Fin.&Equ. (X) NL X 0,23 Kaufen (spekulativ) -39,47% 2005/10 ISRA Vision Systems (X) DE X 17,80 25,03 Kaufen (spekulativ) -8,01% 2005/19 IVG Immobilien (X) DE X 16,51 16,00 19,00 Kaufen 30,10% 2005/21 Karstadt Quelle (X) DE X 10,84 13,99 Kaufen (spekulativ) -3,99% 2005/21 Lenzing AT W 174,00 230,00 Kaufen -6,95% 2005/14 Odeon Film DE F 9,78 14,73 Kaufen 9,89% 2005/18 OHB Technology (X) DE X 7,73 11,00 Kaufen 12,19% 2005/12 Orbis (X) DE X 1,28 1,90 Kaufen -43,61% 2005/18 P&I Personal & Informatik (X) DE X 13,40 17,00 Kaufen 80,84% 2005/19 PC Ware AG DE X 15,70 20,58 Kaufen 10,56% 2005/22 PlasmaSelect (X) DE X 5,85 7,20 Halten 32,65% 2005/23 Rational (X) DE X 92,00 83,00 Kursziel erreicht Halten 163,10% 2005/20 Realtech (X) DE X 6,79 9,09 Kaufen NEUAUFNAHME 2005/23 Rheinmetall (X) DE X 51,90 44,50 Kaufen 97,84% 2005/17 S&T System Integration AT W 24,35 Kaufen (spekulativ) 102,41% 2005/20 schlott gruppe (X) DE X 25,55 32,00 Kaufen 29,98% 2005/16 Semperit Holding AT W 20,90 28,04 Kaufen -5,47% 2005/20 SGL Carbon (X) DE X 12,94 Kaufen NEUAUFNAHME 2005/23 Syzygy (X) DE X 4,58 Kaufen NEUAUFNAHME 2005/23 United Internet (X) DE X 28,93 25,90 30,00 Kaufen 44,51% 2005/15 USU Software AG konv. (X) DE000A0BVU28 X 3,55 4,50 Kaufen 6,29% 2005/11 Valor Computerized Syst. (DE) IL F 2,36 2,00 Kaufen -10,94% 2005/11 Value Management & Res. NA DE000A0A8FR0 X 5,21 6,08 Kaufen 167,18% 2005/16 Vivacon AG (X) DE X 26,73 21,50 Halten 544,10% 2005/20 Voestalpine AG AT F 70,45 78,00 Kaufen 12,99% 2005/20 * Börse: A = Amsterdam, F = Frankfurt, NY = New York, S = Stuttgart, SY = Sydney, W = Wien, X = Xetra, Z = Zürich Änderungen Kommentar aktuelle Empfehlung Realtech AG Neuaufnahme in die Falkenempfehlungsliste Kaufen Grammer AG Neuaufnahme in die Falkenempfehlungsliste Kaufen (spekulativ) Neue Sentimental Film AG erhöhtes Risiko jetzt aussteigen Verkaufen SGL Carbon AG Neuaufnahme in die Falkenempfehlungsliste Kaufen Syzygy AG Neuaufnahme in die Falkenempfehlungsliste Kaufen UnitedLabels AG Entäuschende 9 Monats-Zahlen sprechen für Gewinnmitnahme von 220% Verkaufen Ceotronics AG Verkauf aus dem FALKENDEPOT classic Kurziel zwischenzeitlich erreicht Halten VMR AG Ausgestoppt aus dem FALKENDEPOT classic erneuter Einstieg zu Kursen um 4,50 geplant Kaufen Eckert und Ziegler AG Ausgestoppt aus der Falkenempfehlungsliste ausgestoppt Die Falkenempfehlungsliste nennt exklusiv für die Leser des FALKENBRIEFS die 55 Top-Werte aus dem Research-Universum von German Business Concepts, mit denen sich unsere Analysten ständig beschäftigen. Die Empfehlungsliste basiert wie der FALKENBRIEF auf intensiven Analysen. German Business Concepts ist ein unabhängiges Researchhaus, das mit detaillierten Analysen und Bewertungsmethoden vor allem Unternehmen im deutschsprachigen Raum fokussiert. Ausgabe 23/2005 Seite 11

12 FALKENDEPOTS aktuell FALKENDEPOT classic Performance: 199,33%** seit Auflage Oktober 2002 Anzahl Unternehmen ISIN Kauf- Akt. Kurs- Stopp- Perfor- Ausgabe Kurs Kurs Wert kurs mance AC-Service (X) DE ,90 5, ,00 3,88% 22/ Beko Holding AG AT ,87 6, ,00 11,62% 8/04, 24/ Depfa Bank PLC IE ,00 12, ,00 10,00 * 6,42% 04/ Fabasoft AG (X) AT ,92 7, ,00 7,00 * -0,88% 17/ Frosta AG DE ,20 13, ,00-0,76% 22/ Gildemeister (X) DE ,95 6, ,00 5,25 * 2,02% 01/04, 25/ Odeon Film AG DE ,21 9, ,00 20,03% 01/04, 25/ P&I Pers. & Inform. (X) DE ,3 13, ,00 28,16% 25/ USU Software AG DE000A0BVU28 3,34 3, ,00 0,30% 09/05 Liquidität: ,10 Anteil der liquiden Mittel am Gesamtdepotvolumen: 22,38% Die Wertentwicklung des FALKENDEPOTS wird überprüft von der externen WSH - Deutsche Vermögenscontrolling, Düsseldorf. Die Kurse unterscheiden sich von der Empfehlungsliste, weil die Aktien zu einem anderen Zeitpunkt in das FALKENDEPOT aufgenommen wurden. * Stoppkurse gelten auf Schlusskursbasis Xetra ** Schlusskurse vom FALKENDEPOT spekulativ Performance: 0,74%** seit Auflage Juni 2005 Anzahl Unternehmen ISIN Kauf- Akt. Kurs- Perfor- Datum Kurs Kurs Wert mance Berentzen VZ DE ,40 5, ,00-2,59% Broadnet (X) DE ,00 3, ,00 13,33% Essanelle Hair Group DE ,40 7, ,00 3,24% IFEX (X) NL ,33 0, ,00-40,91% ISRA Vision Systems (X) DE ,78 17, ,00-5,91% Liquidität: 1.654,00 Anteil der liquiden Mittel am Gesamtdepotvolumen: 1,67% Änderungen im FALKENDEPOT spekulativ keine Die nächsten Termine für Sie Änderungen im FALKENDEPOT classic Ceotronics AG Stück Verkauf bei 11, VMR AG Stück ausgestoppt Redaktionssprechstunde Uhr Redaktionssprechstunde Uhr FALKENBRIEF 24/2005 verfügbar Redaktionssprechstunde Uhr Impressum/Risikohinweis Redaktion Redaktionsschluss Christoph Schnabel (presserechtl. verantwortl.), Manuel Hölzle, dieser Ausgabe: Markus Lindermayer, Alexander Bolotnikov, Philipp Leipold, Karl Miller, Jörg Grunwald, Gregor Schiessl, Gero Gode Erscheinungsweise Herausgeber zweiwöchentlich Manuel Hölzle Verleger Copyright German Business Concepts GmbH 2005 by German Business Concepts GmbH Konrad-Adenauer-Allee Augsburg Risikohinweis/Haftungsausschluss Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle finanzielle Schäden, die durch Befolgen der ausgesprochenen Empfehlungen verursacht werden könnten. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben. Trotz sorgfältiger Auswahl kann die Redaktion für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung übernehmen. Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach 34b WpHG zum Zeitpunkt der Veröffentlichung: Weder die German Business Concepts GmbH noch ein ihr verbundenes Unternehmen a) hält in Wertpapieren, die Gegenstand dieser Veröffentlichung sind, 1% oder mehr des Grundkapitals, b) war an einer Emission von Finanzinstrumenten, die Gegenstand dieser Veröffentlichung sind, beteiligt, c) hat die Wertpapiere, die Gegenstand dieser Veröffentlichung sind, mittels Vertrages an der Börse oder am Markt betreut. Ausnahmen hiervon sind vertragliche Beziehung von German Business Concepts GmbH mit den Unternehmen Anzag AG, Beko Holding AG, Dr. Hoenle AG, Haitec AG, Odeon Film AG, PC Ware AG, für die Erstellung von Research-Berichten. Aus dieser vertraglichen Beziehung erhält German Business Concepts GmbH ein Entgeld für Nutzungs- und Veröffentlichungsrechte. Zusätzliche wichtige Angaben zu den vorliegenden Analyse: Eine konkrete Aktualisierung der vorliegenden Analyse zu einem festen Zeitpunkt ist aktuell terminlich noch nicht festgelegt. German Business Concepts GmbH behält sich vor, eine Aktualisierung der Analyse unangekündigt vorzunehmen. Der FALKENBRIEF verwendet ein 3-stufiges absolutes Aktien-Rating-System. Die jeweiligen Einstufungen sind mit folgenden Erwartungen verbunden: KAUFEN: Die erwartete Kursentwicklung der Aktie beträgt mindestens +10%. HALTEN: Die erwartete Kursentwicklung der Aktie liegt zwischen 10 und +10%. VERKAUFEN: Die erwartete Kursentwicklung beträgt mehr als 10%. Die Ratings beziehen sich auf einen Zeithorizont von bis zu 12 Monaten. Das in den Studien genannte Kursziel wird dabei zum Ende des entsprechenden Kalenderjahres ermittelt. Die German Business Concepts GmbH ist als Research-Institut gemeldet bei der zuständigen Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12, Frankfurt. Seite 12 Ausgabe 23/2005

13 Neuanmeldung für den Falkenbrief * ONLINE-VERSION *! Bitte faxen an ++49 (0) oder alternativ an ++49 (0) ! DEUTSCHLANDWEIT DIE BESTEN EMPFEHLUNGEN DURCH DEN FALKENBRIEF (QUELLE: ANALYSTENCHECK) Bitte treffen Sie Ihre Auswahl Gewünschter Abonnementzeitraum Laufzeit 3 Monate 6 Monate 12 Monate Falkenbrief Online Online Online Betrag inkl. MwSt. 100 Euro 189 Euro 379 Euro Focus Money Vorteilspaket 12 Monate FALKENBRIEF Online 12 Monate Focus Money 12 Monate FALKENBRIEF SMS-Dienst 379 Euro Bitte ankreuzen Vorname Name Strasse PLZ Ort Land Telefon Telefax Alternative Benutzername Passwort Kreditinstitut BLZ Kontonummer AGB Einverständniserklärung Mit dem Ankreuzen des Kästchens erkläre ich mich mit den AGB der Firma German Business Concepts GmbH einverstanden, welche mir unter frei zu meiner Verfügung stehen. Kündigung: Wenn Sie nach Erhalt der zweiten Ausgabe unverzüglich kündigen, so wird der Bankeinzug nicht wirksam. Wollen Sie unsere Publikation weiterbeziehen, so brauchen nichts mehr zu veranlassen, denn das Abonnement läuft dann normal für den von Ihnen gewünschten Abo-Zeitraum weiter. Bitte beachten Sie unsere Kündigungsfrist von vier Wochen zum Ablauf des Abonnementzeitraums. Bei Nichtkündigung verlängert sich das Abonnement automatisch um den zuvor gewählten Zeitraum. Achtung: Bei unserem Online-Abonnement können Sie sich unabhängig von der German Business Concepts GmbH einen Benutzernamen sowie ein Passwort für den Download bzw. das Lesen der aktuellen und älteren Ausgaben sowie zur Recherche im Archiv auswählen. Dadurch kommen wir unseren Lieferverpflichtungen nach. Ort, Datum Unterschrift

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