Die Macher der Branche 2014

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1 Die Macher der Branche 2014 Das Jahr 2014 geht für die Finanzdienstleistung so turbulent zu Ende, wie es begonnen hat. Die Dürreperiode bei den Publikums-AIF-Angeboten, der anhaltende Nullzins, das LVRG und die dadurch ausgelösten Veränderungen in der Vermittlerschaft sind nur einige der Schlaglichter, die uns auch ins nächste Jahr begleiten werden. finanzwelt zieht mit den Experten der Branche ein Resümee für das Jahr 2014 und gibt eine Vorschau auf die Finanzwelt 2015: Welcher Herausforderung musste sich Ihr Haus in 2014 stellen? Wie sind Sie dieser Herausforderung begegnet? Vor welchen Problemen hat die Regulierung Ihr Haus gestellt? Welche Auswirkungen sehen Sie dadurch für Ihr operatives Geschäft in 2015? Wie haben Sie die Folgen der Niedrigzinsphase für Ihr Haus bewältigt? Wie lässt sich das Geschäft der Vermittlerschaft tragfähiger gestalten? Welche Produkte/Produktsparten standen 2014 und welche stehen 2015 bei Ihnen weit vorne auf der Absatzliste? INVESTMENT Hubert Dänner Niederlassungsleiter Amundi Deutschland Am anspruchsvollsten war die Zinspolitik der Notenbanken. Auf der Rentenseite haben wir daher Renditechancen sehr flexibel genutzt. Bei Aktien sind wir bei Rückschlägen eingestiegen. Im Zuge der Diskussion um Negativzinsen sind Geldmarktfonds in den Fokus gerückt. Amundi ist in vielen Ländern mit unterschiedlicher Regulation aktiv und verfügt über entsprechende Erfahrung. So haben wir in den Niederlanden und in UK bereits Lösungen für das Provisionsverbot entwickelt. Im Fokus von Rentenanlegern stehen flexible Lösungen. Mit dem Ziel, die Anlage vom Zinstrend abzukoppeln, hat Amundi auch sein Absolute Return Angebot erweitert. Der Regulierungsdruck und der Administrationsaufwand werden wachsen. Daher werden Vermittler ihren Kunden v. a. vermögensverwaltende Misch- bzw. Multi Asset Fonds anbieten standen neben ETFs der Amundi Bond Global Aggregate und der First Eagle Amundi International oben auf der Absatzliste. Großes Interesse erwarten wir für den First Eagle Amundi Income Builder, der regelmäßige Ausschüttungen bietet. Potenzial sehen wir zudem für globale Rentenfonds, Emerging Markets. und Smart Beta Lösungen. Dr. Christian Dicke Sprecher der Geschäftsführung Fondsdepot Bank GmbH Investitionen in neue Produkte sowie die Erweiterung der Servicepalette für unserevertriebspartner haben das Jahr 2014 bestimmt.wie immer verfolgen wir konsequent das Ziel, unsere Partner für ihr Geschäft optimal zu unterstützen Beratungsprotokoll, Support, esignatur bei Depoteröffnungen und Transaktionen oder das kostenlose Online Einsteiger-Depot sind nur einige Beispiele. Grundsätzlich begreifen wir Regulierung als Chance und suchen für unsere Partner nach differenzierenden, administrativ einfachen Lösungen. Technologie ist der Schlüssel bei der nahtlosen Integration von Produkten und Services. Mit unserer massiven Investition in die Digitalisierung ermöglichen wir die Reduktion auf das Einfache undwesentliche für unsere Partner, um die Beratung einer breiten Anlegerschaft auch mit kleineren Anlagesummen profitabel zu ermöglichen. Wir werden die verschiedenenvertriebsformen ob GewO 34f oder 34h, Haftungsdach odervermögensverwaltung mit innovativen Bankprodukten und differenzierten Services stärken, um die individuelle Wahl jedes Finanzberaters für das geeignete Modell bestmöglich zu unterstützen. So sehen wir nach vielversprechenden Wachstumssignalen in 2014 eine klare Steigerung der Geschäftsaktivitäten im kommenden Jahr voraus und investieren mutig weiter in Michael Gott Leiter Vertrieb SUTOR BANK 2014 haben wir in Deutschland so viele neue Anbieter wie noch nie gesehen, die die Bankgeschäfte digital und damit einfacher und schneller machen wollen. Das hängt nicht zuletzt an den gewandelten Kundenansprüchen. Als Traditionsbank sehen wir hier keine Bedrohung, sondern eine Chance: Mit der Sutor Startup-Plattform bündeln wir seit diesem Jahr unsere technische und bankspezifische Kompetenz und verhelfen innovativen FinTech-Partnern zu einem barrierefreien Markteintritt. Erste Kooperationen konnten wir bereits mit dem Onlineangebot von fairr.de und dem Anleger-Service Zinspilot umsetzen. Als weitere Entwicklung haben wir pünktlich zum Inkrafttreten des neuen Honoraranlageberatungsgesetzes Lösungen speziell für Nettoprodukte zusammengestellt. Die zunehmende Nachfrage bei uns deutet auf das hohe Potenzial in diesem Marktsegment. Die Palette unserer Produkte und Services für Honoraranlageberater komplettieren das bisherige Angebot und setzen das Konzept der Privatbank für alle konsequent fort. Weiterhin stark ist auch der Trend zum Investmentsparen, der aufgrund der positiven Entwicklung des Aktienmarktes und durch das niedrige Zinsumfeld weiter anhält. Verstärkend wirkt das LVRG, welches das Investmentfonds-Sparen als langfristige Alternative noch attraktiver macht in Kombination mit einervermögensverwaltung besonders auch für die Altersvorsorge. Zunehmend im Blick der Kunden stehen dabei die Fondskosten, was sich auf die Nachfrage nach kostengünstigen Indexfonds und ETFs auswirkt. Claude Hellers Leiter Retail und WholesaleVertrieb Fidelity Worldwide Investment in Deutschland Die große Herausforderung ist die Scheu der Anleger vor Aktien. Noch immer parken sie ihr Geld auf dem Sparbuch. Damit enteignen sie sich schleichend selbst. Hier hilft nur kontinuierliche Aufklärung und gute Beratung. Es geht um Bewusstseinsveränderung. Regulierung ist gut, solange sie das Beratungsangebot verbessert. Honorar- und Provisionsberatung müssen weiter nebeneinander bestehen bleiben. Für uns bedeutet die Regulierung z. B., dass wir die Berater auch in der Beratungsunterstützung enger begleiten. Das Niedrigzinsumfeld bleibt in der Eurozone bestehen. In diesem Umfeld setzen wir mit dem Fidelity Rentenanlage Klassik auf einen globalen und flexiblen Rentenfonds als Basisinvestment für konservative Anleger und erleben hier großen Zuspruch.Wir sind hier schon ein gutes Stück des Weges gegangen. Gute Beratung zeichnet sich durchtransparenz aus, durch Verständlichkeit und die Fähigkeit, zuhören zu können. Anleger suchen Wachstum, regelmäßige Erträge und vor allem Stabilität. Daher hatten wir 2014 die meisten Zuflüsse in Rentenfonds starten wir Multi Asset Lösungen mit Fokus auf Stabilität. Um dem Ertragsbedürfnis gerecht zu werden, haben wir den Mischfonds Fidelity Zins & Dividende gestartet. Auf der Wachstumsseite ist der Fidelity America Fund hervorzuheben. Nils Hemmer Head of Wholesale and 3rd Party Distribution Pioneer Investments Die größte Herausforderung waren 2014 einmal mehr die niedrigen Zinsen. Eine Antwort darauf ist unsere Target Income-Familie bestehend aus dem Pioneer Funds European EquityTarget Income, dem Global EquityTarget Income und dem Multi Asset Target Income. Diese Fonds werden mit einem angestrebten jährlichen Ausschüttungsziel gemanagt, das zu Beginn des Jahres festgelegt wird. Für Dachfonds und semi-institutionelle Investoren setzen wir im Fixed-Income-Bereich schwerpunktmäßig auf Benchmark basierte Strategien mit einem Zusatzertrag aus verschiedensten Alpha- 6

2 Quellen, wie etwa im Pioneer Funds European Aggregate Bond.Außerdem bieten wir mit dem Pioneer Funds Strategic Income einen flexiblen globalen Rentenfonds, der in bewegten Zeiten das gesamte Spektrum der Rentensektoren nutzt.wir halten dasthema Income aus verschiedenen Quellen wegen bedeutender wirtschaftlichertrends in vielen Industrieländern wie die Entwicklung der Staatsverschuldung, eine schwache Demografie und ein verlangsamtes Lohnwachstum noch für lange Zeit für bedeutsam. Eckart Langen v.d. Goltz Gründer und Mehrheitsgesellschafter PSMVermögensverwaltung GmbH Der Anlagenotstand treibt immer mehr Investoren ins volle Risiko. Eine hochspekulative Performance, die den Aspekt der Sicherheit außer Acht lässt, kommt für uns nicht in Frage. An den Anleihemärkten ist inzwischen die größte Kursblase der Finanzgeschichte entstanden. 5 bis10-jährige Staats- und Unternehmensanleihen bester Bonität bringen so gut wie keine Zinsen mehr. Hochriskante Aktien sind derzeit die Stars an der Börse. Weltweit bekannte Qualitätsaktien wie McDonalds, IBM, BASF, Deutsche Bank und Daimler haben sich 2014 im Gegensatz zu Phantasieaktien aus der Internetbranche kaum verändert oder sind im Kurs gefallen. Der entscheidende langfristige Börsenerfolg, der durch unsere fast 50-jährige Erfahrung bestätigt wird, lautet: Der Gewinn liegt im billigen Einkauf. Diese goldene Regel befolgen nur wenige Investoren. Die Mehrzahl der Anleger gewinnt zunächst und verliert oftmals einen Großteil oder alles wieder. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung in den nächsten Jahren genügend neue Chancen bei überschaubarem Risiko bekommen, um langfristig eine gute Performance für unsere Kunden zu erzielen. Dr. Hartmut Leser svorsitzender Aberdeen Asset Management Deutschland AG Zwei Themen haben die gesamte Assetmanagement-Branche im Jahr 2014 besonders beschäftigt und werden auch darüber hinaus von Bedeutung sein: das Umfeld historisch niedriger Zinsen sowie die Umsetzung der Regulierungsvorgaben des nationalen und europäischen Gesetzgebers. Um die Regulierungsvorgaben umsetzen zu können, bedarf es vor allem einer entsprechenden Expertise, die Aberdeen aufgebaut hat. Mit Blick auf das Niedrigzinsumfeld ist es besonders wichtig, Fondsprodukte anzubieten, die sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Anleger einen echten Mehrwert gegenüber traditionellen Sparformen und Anlageklassen bieten, also auskömmliche Erträge erwirtschaften. Aus diesem Grund wird Aberdeen auch 2015 weiterhin auf Produkte fokussieren, die eine attraktive Performance erzielen sollen. Dazu gehören insbesondere die Schwellenländer mit Schwerpunkt auf Staats- und Unternehmensanleihen. In diesem Segment hat Aberdeen einen neuen Fonds aufgelegt, der die Kriterien für Anleger erfüllt, die dem Versicherungsaufsichtsgesetz unterliegen. Aber auch Aktien aus den Anlageregionen Japan, Europa und Lateinamerika sollten weiterhin gute Perspektiven bieten. Das Aberdeen-Team wurde 2014 weiter ausgebaut und will dievertriebspartner durch einen erstklassigen Service überzeugen. Mathias Müller Managing Director und Leiter Privatkundengeschäft Deutschland Allianz Global Investors Das aktuelle Umfeld stellt Anleger wie Investmentmanager vor zwei wesentliche Herausforderungen: Durch das aktuelle Niedrigzinsumfeld verlieren Sparvermögen an Kaufkraft. Reale Rendite erzielt nur, wer kontrolliert Risiken am Kapitalmarkt eingeht. In Zeiten der finanziellen Repression kommt der Erzielung von Mehrrenditen (Alpha) eine höhere Bedeutung zu. Aktives Management, gemessen an der Summe der Abweichungen der Portfoliogewichte von der Benchmark (Active Share), wird daher noch wichtiger. Darüber hinaus ist es notwendig, dem Anleger neue Renditequellen zu erschließen, z. B. durch höhere Freiheitsgrade für den Portfoliomanager oder durch die Nutzung von verschiedenen Anlageklassen (Multi Asset) und neuen Anlagesegmenten (Alternatives). AllianzGI begegnet diesen Herausforderungen auf mehreren Ebenen. Zum einen legen wir einen klaren Schwerpunkt auf Multi Asset, wo wir das Angebot in Richtung dynamische Allokation weiterentwickeln. Daneben sind Laufzeitfonds mit festen Endfälligkeiten und hoher Planbarkeit für den Anleger fester Bestandteil unseres Angebots. Langfristig orientierte Anleger ermutigen wir, Dividendenrenditen als Aktienzins zu betrachten und marktneutrale Aktienstrategien beizumischen. Holger Schröm Executive Director J.P. Morgan Asset Management Eine besondere Herausforderung ist und bleibt es für die gesamte Branche, das in der Finanzkrise verspielte Anlegervertrauen wieder zurückzugewinnen. Denn trotz historisch niedriger Zinsen, die nach Steuern und Inflation auch ohne Strafzins negativ sind, liegen nach wie vor mehr als zwei Billionen Euro in Spar-,Tages und Festgeldkonten.Wir als Assetmanager möchten Vertriebe und Versicherungen dabei unterstützen, für ihre Kunden über alle Anlageklassen hinweg diversifiziert attraktive, regelmäßige Ertragsquellen trotz Niedrigzinsumfeld zu erschließen. Eines unserer Schwerpunktthemen 2015 bleibt somit weiterhin Income, aber auch flexible Lösungen auf der Zinsseite nicht zuletzt aufgrund der divergierenden geldpolitischen Entwicklungen ist Flexibilität sinnvoll. Ein weiteres Anliegen ist die Unterstützung unserervertriebspartner mit fundierten Kapitalmarktinformationen wie dem Market Insights Programm rund um den beliebten Guide to the Markets : Mit verständlichen Charts undtabellen werden die Kapitalmärkte thematisiert, was den Zugang zu aktuellen Wirtschaftstrends erleichtert und das Beratungsgespräch unterstützt. Ergänzend bieten wir umfangreiche Informationsveranstaltungen sowie Endkundenveranstaltungen an, um unsere Partner mit unserem Know-how vor Ort zu unterstützen. Karl Stäcker Sprecher der Geschäftsführung FRANKFURT-TRUST Investment-Gesellschaft mbh Die größte Herausforderung für Fondsgesellschaften,Vermittler und Anleger ist das rekordtiefe Zinsniveau. Daher sind Anlagelösungen gefragt, die sowohl privaten als auch institutionellen Investoren auskömmliche Renditen ermöglichen. Wir als aktiver Manager setzen dabei auf vermögensverwaltende Produkte mit hochflexibler, risikoabgestufter Aktienbeimischung wie den BHF Flexible Allocation FT und den BHF Total Return FT. Diese Fonds werden von denvermittlern gerne eingesetzt und stehen auch im nächsten Jahr bei uns klar im Fokus. Stichwort Vermittler: In diesen für Anleger so schwierigen Zeiten können sich dievermittler über ihre Markt-, Produkt- und Beratungskompetenz als wichtiger Partner für den realenvermögenserhalt und -aufbau bei ihren Kunden präsentieren. Die Niedrigzinsphase bietet besondere Chancen. Bankeinlagen oder Kapitalversicherungen ermöglichen nach Inflation noch nicht einmal den Kapitalerhalt.Alle Anleger sind auf der Suche nach Alternativen. Leider sorgen die regulatorischen Anforderungen (auch auf Ebene der Fondsgesellschaften) für einen hohen administrativen Aufwand, der längst nicht immer zum Kundennutzen beiträgt.wünschenswert wären allerdings einheitliche Spielregeln für alle Produktgruppen, die insbesondere auch Kostentransparenz fürvermittler und Anleger sicherstellt. VERSICHERUNGEN Ralf Berndt Stuttgarter Lebensversicherung a.g war geprägt durch die anhaltende Niedrigzinsphase: Zinszusatzreserve und die Anforderungen im Rahmen des LVRG stellten und stellen eine besondere Herausforderung dar. Mit unserer überdurchschnittlichen Finanzstärke sind wir jedoch hervorragend ausgestattet. Das Analysehaus Fitch hat unser A+ Rating jüngst noch einmal bestätigt. Hinsichtlich desthemas Absenkung der Abschlussprovision setzen wir im Sinne des Gesetzgebers um. Damit steigt die Produktattraktivität für den Endkunden. Deshalb gehen wir für 2015 von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus. Langfristig erfolgreich werden diejenigen sein, die Kundenorientierung leben. Das gilt für uns als Unternehmen ebenso wie für dievermittler. Produktgestaltung und qualifizierte Beratung im Sinne des Kunden sind die einzige Lösung, verlorengegangenesvertrauen als Branche zurückzugewinnen. Produktseitig waren dieses Jahr unsere bav-angebote und unser Dreitopf-Hybrid performance-safe die Haupttreiber. Gleichwohl sind die klassischen Produkte nach wie vor bedeutsam. In 2015 konzentrieren wir uns auf den weiteren Ausbau des bav-bereichs. Daneben spielt das Thema Arbeitskraftsicherung eine wichtige Rolle. Hier runden wir unser Produktangebot ab. Schließlich präsentieren wir im Rahmen der Stuttgarter GrüneRente die erste Hybridrente Deutschlands mit durchgehend nachhaltiger Anlage in allen dreitöpfen. Dietmar Bläsing Vertriebsvorstand VOLKSWOHL BUNDVersicherungen Während die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt nun schon seit Jahren eine dauernde Herausforderung für dieversicherungsbranche darstellen, haben uns zusätzlich natürlich das LVRG und seine Auswirkungen beschäftigt. Die neuen Regulierungen konnten wir komplett und rechtzeitig umsetzen. Die jetzige Situation birgt aber auch Chancen fürvermittler. Denn vor dem Hintergrund sinkender gesetzlicher Renten werden private Lebensund Rentenversicherungen auch in Zukunft alternativlos und attraktiv sein. Mit den passenden Produkten findenvermittler und Kunden nach wie vor geeignete Lösungen für vorhandene Versorgungslücken. Wir werden im kommenden Jahr mit einem neuen Rentenversicherungsprodukt auf die Herausforderungen der Niedrigzinsphase antworten und unserevertriebspartner in ihrer täglichen Beratungsarbeit weiter stärken. Denn gute Produkte und eine qualifizierte Beratung sind der Schlüssel zu einer verbesserten Wahrnehmung beim Kunden und damit langfristig auch in der breiten Öffentlichkeit. Neben der Altersvorsorge werden wir unsere Schwerpunkte auch im neuen Jahr auf die Absicherung der biometrischen Risiken legen. axistenz, unsere alternative Arbeitskraftabsicherung insbesondere für körperlich Tätige, zählt schon wenige Monate seit der Einführung zu unserenvertriebserfolgen des Jahres Eine weitere Neuigkeit ist unsere Online-Plattform prokundo. Hier können Makler neben Haftpflicht-, Hausrat- und Unfallversicherungen jetzt auch schnell und effizient Kfz-Versicherungen von der Berechnung bis zur Police komplett online abwickeln. 7

3 Ralph Brand svorsitzender Zurich Gruppe Deutschland Unsere Branche steht sicherlich vor großen Herausforderungen, sei es die anhaltende Niedrigzinsphase, zunehmende Naturereignisse, demografische Entwicklung, strengere regulatorische Rahmenbedingungen oder auch das vorhandene Zerrbild überversicherungen und deren Bedeutung in zumindestteilen der Öffentlichkeit.Allerdings sehe ich in dieser Fülle von Herausforderungen vielmehr eine große Chance, gerade auch für uns als Zurich Gruppe, und insbesondere für unserevertriebsarbeit. Mit ambitioniertem Weitblick wie auch der nötigen Dringlichkeit und Priorisierung haben wir einen klaren Fokus auf unsere strategischen Kernfelder geschaffen: die Mitarbeiter- und Kundenorientierung, die Komplexitätsreduzierung im Unternehmen sowie die Erneuerung unserer IT-Landschaft war für uns bereits ein sehr gutes Jahr. Und unserevision für die Zukunft haben wir klar definiert:wir wollen der besteversicherer sein. Und dies vor allem in den Augen unserer Kunden undvertriebspartner, aber auch unserer Mitarbeiter, unserer Aktionäre und in den Augen der Öffentlichkeit. Im abgelaufenen Jahr haben wir unsere Strategie weiter verfeinert und die Weichen nachhaltig für die nächsten Jahre gestellt.wir wollen profitables überdurchschnittlicheswachstum generieren und unseren Marktanteil kontinuierlich steigern. Dem Jahr 2015 blicke ich insofern mitvorfreude und Zuversicht entgegen. Oliver Brüß Sprecher dess Dialog Lebensversicherungs-AG Die größte persönliche Herausforderung war für mich die Übernahme der Position des ssprechers der Dialog Lebensversicherungs-AG zum 1. Oktober Von Herrn Burchardi habe ich ein wohlbestelltes Haus übernommen, das ich gerne weiter ausbauen möchte. Unser starkes Marktwachstum bietet hierfür eine hervorragende Basis. Das LVRG stellt für uns kein Problem dar. In unserem Hauptgeschäftsfeld, der Risikolebensversicherung, zahlen wir laufende Courtagen; unseretarife sind schon bisher niedriger gezillmert, als es der Gesetzgeber zukünftig verlangt. Da wir als biometrischer Spezialversicherer keine Kapitalanlageprodukte anbieten, sind wir von der anhaltenden Niedrigzinsphase und der kommenden Absenkung des Höchstrechnungszinses nur wenig betroffen. Der Druck auf dievermittlerschaft nimmt zu.ausschlaggebende Faktoren sind die neuen Zillmerungsvorschriften, bröckelnde Margen, höhere Ansprüche an die Qualifikation undweiterbildungsmaßnahmen sowie steigende technische Anforderungen.Wir helfen dem Makler durch eine hocheffiziente Vertriebsunterstützung unter Einsatz modernster elektronischer Tools. Biometrie ist das Versicherungsfeld der Zukunft. Wir sind hier genau richtig aufgestellt und sehen eine ausgezeichnete Perspektive. Für den steigenden Wettbewerb sind wir bestens gerüstet. Eric Bussert Vertriebsvorstand HanseMerkur Krankenversicherung AG Wir haben das Lebensversicherungsreformgesetz nicht nur intensiv diskutiert, sondern eine Strategie entwickelt, die ab Januar 2015 konsequent umgesetzt wird. Wie in den vergangenen Jahren bindet die Regulationsdichte nicht unerhebliche Kapazitäten. Denn es ist erforderlich, die Geschäftsmodelle fortlaufend zu überprüfen und sie hinsichtlich ihrer Auswirkung auf Kunden und Vertriebe anzupassen. Wir werden wiederum eine sehr gute Nettoverzinsung etwa auf dem Niveau des Vorjahres darstellen können, nicht zuletzt, weil wir unser Assetmanagement über eine eigene Gesellschaft, die auch erfolgreich Drittmandate verwaltet, in den vergangenen Jahren beharrlich professionalisiert haben. In der Vermittlerschaft steht die Verbesserung der Beratungsqualität ganz oben auf der Agenda. Weiter geht es darum, die Transparenz gegenüber den Kunden noch weiter zu erhöhen und alle Digitalisierungsthemen konsequent zu nutzen, um für den Verbraucher auf allen Kanälen verfügbar zu sein. Für uns als mittelständischen Versicherer standen und stehen traditionell diethemen KV, LV, Komposit und Reiseversicherung vorne an. Aber natürlich haben wir einen ausgeprägten Krankenversicherungsschwerpunkt, den wir auch weiter stärken werden. Walter Capellmann Hauptbevollmächtigter der Monuta N.V. Niederlassung Deutschland In 2014 haben wir in den Ausbau der Beratungs- undvertriebsunterstützung für unsere Partner investiert. So hat die Monuta als einer der erstenversicherer die Akkreditierung als zertifizierter Bildungsdienstleister der Brancheninitiative gut beraten erhalten. Dies steht im Einklang mit unserem konsequenten Einsatz für mehr Qualität in der Vorsorgeberatung. Es geht darum, für wichtigethemen wie dievorsorgeverfügungen und dievorsorge für den Trauerfall zu sensibilisieren und diese als festen Bestandteil einer ganzheitlichen Vorsorgeberatung zu verankern. Wer als Berater seine Kunden und dessen Familie über schwierige Lebensphasen hinweg begleiten kann, wird sich auch in einem von Veränderungen wie dem Lebensversicherungs-Reformgesetz (LVRG) geprägten Marktumfeld behaupten. Auf vertrieblicher Ebene haben wir mit einem neuen Online- Abschluss-Tool und der Monuta App dievoraussetzungen dafür geschaffen, dass Berater ihre Kunden auch über eigene Online-Kanäle und mobil beim Beratungsgespräch zum Abschluss führen können.als Monoliner mit einer außerordentlichen Fachkompetenz im Segment dertrauerfall-vorsorge und einer finanzstarken niederländischen Muttergesellschaft sehen wir uns für 2015 gut aufgestellt, um uns weiter unter den Premiumanbietern im deutschen Markt zu etablieren. Michael Dreibrodt svorsitzender mylife Lebensversicherung AG Neben Solvency II war das bestimmende Thema für uns in 2014 das Lebensversicherungsreformgesetz. Hieraus müssen wir viele technischeveränderungen einleiten.während sich andere Marktteilnehmer Gedanken machen müssen, wie sie zukünftig die Frage der Abschlussprovisionen beantworten, trifft uns als Anbieter von Netto-Tarifen diese Thematik nicht. Die Entwicklung, die das Gesetz eingeleitet hat, bestärkt uns vielmehr auf unserem Weg zur Honorarberatung.Wir sind überzeugt, dass Versicherer undvermittler durch mehr Kostentransparenz verlorenesvertrauen der Kunden zurückgewinnen können. Angesichts des demografischen Wandels und dem damit verbundenen Sinken des Rentenniveaus würde dies auch die positive Wahrnehmung der privaten Lebensversicherung als so wichtige Säule stärken.wichtigste Produktlinien bleiben für uns neue Lösungen für die Bedrohungen aus Altersmut und Berufsunfähigkeit. Wir werden uns in 2015 auf die Entwicklung zeitgemäßer, flexibler und kostengünstiger Honorartarife mit attraktiver Verzinsung konzentrieren. Deshalb setzen wir weiterhin auf eine umfassende Produktpalette: von sicherheitsorientierten Garantiekonzepten bis zu chancenreichen Fondsprodukten. Als relativ junger Lebensversicherer stellen die Niedrigzinsen für uns bislang kein Problem dar.wir haben uns darauf eingestellt. Dr. Karsten Eichmann svorsitzender Gothaer Versicherungen Die größte Herausforderung war die anhaltende Niedrigzinsphase.Wir haben in der Kapitalanlage entsprechend gegengesteuert und setzen u. a. auf alternative Investments mit guten und kontinuierlichen Renditen, z. B. bei Immobilien, aber auch verstärkt im Bereich erneuerbare Energien. Das LVRG und die Absenkung des Garantiezinses haben für erheblichen internen Aufwand bei der Umstellung von IT und Produkten geführt. Ebenso war es eine Herausforderung, eine für Kunden,Vermittler und das Unternehmen sinnvolle Lösung beim Thema Vertriebskosten zu finden. Da die Gothaer schon seit vielen Jahren verstärkt auf biometrische und fondsgebundene Produkte sowie die bav setzt, werden uns die Veränderungen allerdings wenig treffen. Mit den diversen Initiativen zur Verbesserung der Beratungsqualität und der erhöhten Transparenz der Kosten ist die Branche schon auf dem richtigenweg.aus meiner Sicht liegt die Zukunft im richtigen Mix von persönlicher Beratung insbesondere bei komplexen und so wichtigenthemen wie Altersund Gesundheitsvorsorge und schnellem Service via Telefon oder Internet. Deshalb setzen wir ganz klar auf Multikanal und die kundenorientierte Verbindung von On- und Offline Vertriebswegen. So schaffen wir für unsere Vermittler mehr Raum für eine ausführliche Beratung. Neben modernen Multirisk-Konzepten lag 2014 im Sachbereich der Schwerpunkt auf unserer neuen UnfallrentePlus. In der Lebensversicherung standen das Thema BU und Hybridprodukte im Fokus, in der Krankenversicherung konnten wir erneut Zuwächse in der bkv und in der Zusatzversicherung verzeichnen, nicht zuletzt auch durch MediP, unser neues Pflegeprodukt nach dem Baukastenprinzip werden wir wieder mit einigen Neuerungen kommen, u. a. mit einem Produkt rund um das Thema Erben undvererben. Timo Hertweck Mitglied deses der WÜRZBURGER VERSICHERUNGS-AG Die durch weitere Negativmeldungen anhaltenden Imageprobleme der Branche haben die Kaufzurückhaltung derverbraucher bzw. deren Skepsis gegenüberversicherungsprodukten noch weiter verstärkt.als Nischenanbieter nehmen wir nicht automatisch an der Entwicklung des Gesamtmarktes teil und konnten unsere Marktposition weiter festigen. Im Fokus stand die ausgewogene Gestaltung unseres Portefeuilles im Hinblick auf Sparten, Produkte und Vertriebspartner. Da wir keine zinsabhängigen Versicherungsprodukte mit festen Fälligkeiten oder garantierteverzinsungen anbieten, sehen wir bei anhaltender Niedrigzinsperiode kein substantielles Risiko. DieVorbereitungsphase für Solvency II nehmen wir sehr ernst und arbeiten an der passenden Vorgehensweise. Große Auswirkungen auf unser operatives Geschäft in 2015 sehen wir dadurch nicht. Neben der Unfallversicherung und innovativer Annexprodukte zählen unsere Reiseversicherungsprodukte seit Jahren zu den Besten der Branche.Wir werden deshalb weiter an bedarfsgerechten Konzepten und zielgruppenorientierten Nischenprodukten arbeiten. DieVermittler müssen für eine kompetente Beratung das eigene Qualitätsniveau künftig viel intensiver durch Fortbildung ausbauen.wir sehen einentrend zur Spezialisierung auf Basis der im eigenen Haus bestehenden Kernkompetenzen und weg von Wir sind die Besten und können alles beraten. Der Blick auf die wahren Bedürfnisse der Kunden bildet die Basis für eine langfristige Beziehung mit entsprechender Loyalität. Dies erfordert eine konsequente Ausrichtung der Betreuung, der Services und Prozesse. 8

4 Frank Hilbert ssprecher Hannoversche Versicherungsgruppe Wir Versicherer bewegen uns in einem hochregulierten Umfeld. Allerdings gab es 2014 auch positive Signale. So war z. B. die Korrektur an den Bewertungsreserven im Interesse der weitaus überwiegenden Mehrzahl der Kunden. Insgesamt erwarten wir, dass das LVRG für die Hannoversche als kostengünstigen Direktversicherer durchaus Chancen bietet. In den letzten zehn Jahren haben wir bereits durchschnittlich mehr als 95 % unserer Überschüsse an unsere Kunden ausgeschüttet und damit mehr als die nun vorgeschriebenen 90 %. Auch die Eigenkapitalanforderungen von Solvency II können wir ohne Probleme erfüllen, schon allein, weil wir einen Schwerpunkt unseres Geschäfts auf die Absicherung biometrischer Risiken gelegt haben. Für 2015 erwarte ich für die Hannoversche, dass sie, wie auch im laufenden Jahr, mit ihren Angeboten die Kunden überzeugen wird. Ich gehe davon aus, dass wir sowohl in den Stückzahlen als auch beim laufenden Beitrag wachsen. Dieses Wachstum begründet sich im Wesentlichen aus der guten Marktpositionierung bei der Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Die anhaltende Niedrigzinsphase setzt nicht gerade positive Anreize für eine private Altersvorsorge. Dennoch ist sie in Anbetracht des sinkenden Niveaus der gesetzlichen Renten dringend erforderlich. Insbesondere die staatlich geförderte Altersvorsorge lohnt sich durch die Kombination von Zulagen und Steuervorteilen. In der aktuellen Zinssituation spielt natürlich das Kostenargument eine immer bedeutsamere Rolle. Markus Jost Lebensversicherung Basler Versicherungen Der niedrige Zins ist nicht nur für die Basler eine der größten Herausforderungen der letzten Jahre. Zwar gab es für die Einführung des LVRG gute Gründe, den Absatz von Lebensversicherungen wird es aber zunächst einmal erschweren. Ich sehe Chancen, die Lebensversicherung mit angepassten Geschäfts- und Vergütungsmodellen nach wie vor attraktiv für Kunden und Vertriebspartner zu halten. Unsere Vertriebsservicegesellschaft maklermanagement.ag hat gemeinsam mit YouGov in einer Umfrage den Vermittler-Puls gefühlt. Danach herrscht gerade bei unabhängigenvermittlern große Unsicherheit. Jeder zweite Befragte meint, das LVRG bedeute dentod kleiner und mittelständischer Maklerbüros. Das wäre fatal, dennvermittler erfüllen sozialpolitisch eine wichtige Funktion. Wir arbeiten an Werkzeugen, mit denen sie sich erfolgreich und selbstbewusst im Markt behaupten können. Dazu zählen neben leistungsfähigentarifen eine faire Vergütung sowie Vertriebsunterstützung. Unter dem Dach der Basler Sicherheitswelt setzen wir gezielt auf Produkte mit echtem Mehrwert. Im Jahr 2014 haben wir mit dem neuartigen Berufsunfähigkeitsprodukt Basler Beruf + Pflege unsere Biometrie-Kompetenz unter Beweis gestellt wird der Schwerpunkt auf Altersvorsorge liegen. Dazu führen wir neue Produkte ein, die intelligentes Investment mit einer konventionellen Anlage verbinden. Jürgen A. Junker Vertriebsvorstand VHV Versicherungen Wir haben es heute mit einem geänderten Kundenverhalten zu tun. Oder anders gesagt mit dem hybriden Kunden, der sich online über Versicherungsprodukte informiert und offline Produkte abschließen will (ROPO). Das führt dazu, dass dervermittler heute anders beraten muss. Über Art der Produkte und Absicherungen ist der Kunde heute bereits informiert, wenn er zumvermittler kommt. Er muss davon überzeugt werden, dass gerade die Beratung und dieversicherungslösung desvermittlers für ihn die Richtige ist. Die Beratung muss ihm einen Mehrwert bieten.wir unterstützen unserevermittler dabei, frühzeitig ins Blickfeld des Kunden zu geraten. Eine professionelle Homepage ist dafür unerlässlich. Mit unserem Homepagebaukasten ist dies für jedenvermittler einfach machbar. Der Kunde soll ständig in der Erlebniswelt des Maklers sein, wenn er sich allgemein oder über seine Versicherungen informiert. Dazu werden wir es dem Kunden ermöglichen, seine Verträge bei uns auf der Homepage desvermittlers einzusehen. Ins Jahr 2015 starten wir mit unserer FIRMENPRO- TECT Sach mit dem 3 in1-schutz. Hier ist nicht nur weitreichend die grobe Fahrlässigkeit mitversichert, sondern auch eine Wiederherstellungsklausel und die goldene Regel zur Absicherung für Schäden durch Brand etc. Im Privatgeschäft werden wir gleich mehrere Produkte überarbeiten und so unsere Produkte weiter auf state of the art halten.all das soll dem Vermittler helfen, eine überzeugende, bedarfsgerechte und nachhaltige Beratung undversicherungslösung für seinen Kunden zu gewährleisten. Matthias Kreibich ssprecher INTER Versicherungsgruppe Es gab natürlich auch in diesem Jahr eine ganze Reihe wichtigerthemen. Zentral waren für uns die Planungen zur Neuaufstellung der INTER im IT-Bereich. Dieses Thema wird uns sicher in den kommenden Jahren weiter begleiten. Auch die Umsetzung des LVRG in all seinen Facetten stellte eine Herausforderung dar, insbesondere wegen der Umsetzung der vielen technischen Details, z. B. in den Angeboten. Die Niedrigzinsphase beschäftigt natürlich nach wie vor die gesamte Branche.Wir sehen uns mit unserer langfristig orientierten Kapitalanlagestrategie gut aufgestellt. Die herausragende Kapitalanlageperformance der letzten Jahre bestätigt uns darin.vertrieblich setzen wir unverändert auf eine dauerhafte Kundenbindung und kompetente Beratung. Das geht natürlich nur mit entsprechend attraktiven Produkten, die wir in allen Bereichen anbieten: In der Krankenversicherung wollen wir 2015 unseren Zusatztarif INTER QualiMed Z ausbauen. Im Bereich der Lebensversicherung wird unsere 2014 eingeführte EU-Rente am Markt sehr gut angenommen und in Komposit unseretechnischenversicherungen. Frank Lamsfuß Stellvertretendes Mitglied dervorstände Barmenia Versicherungen Wir verstehen unsere Aufgabe darin, die Interessen unserer Kunden und Verbraucher wahrzunehmen und sie bestmöglich zu betreuen. Nach wie vor ist die Nachfrage nach einer verlässlichen Altersvorsorge ungebrochen.auch gibt es weiterhin einen großen Be- ANZEIGE

5 darf bei der Absicherung der Arbeitskraft und Pflegefallvorsorge. Hierauf haben wir gezielt reagiert und erfolgreich unser Produkt BUPflege Plus platzieren können. Der Vorsorgebedarf wird insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung weiterhin zunehmen. Aber auch die Absicherung für den Fall der Krankheit wird aufgrund derveränderungen in 2015 noch mehr Beachtung finden. Hier sind wir mit unseren Qualitätsprodukten in der KV-Vollversicherung sehr gut auf die Kundenbedürfnisse eingestellt. Auch das Thema der Pflegebedürftigkeit hat sich gesellschaftlich weiter verankert. In diesem Segment sehen wir großes Potenzial. Die Kunden sind anspruchsvoller in puncto gute und faire Beratung geworden. Dem begegnen wir mit einem qualifizierten und professionell aufgestellten Vertrieb. Wir werden daher auch zukünftig verstärkt in die Qualität unserervermittler investieren. Dr. Markus Leibundgut CEO Swiss Life Deutschland Auf die Niedrigzinsen und die durch das LVRG absehbarenveränderungen im Markt haben wir rechtzeitig reagiert. Ein Beispiel sind die standardisierten Best-Select-Beratungsprozesse unserer Endkundenvertriebe, für die wir einheitliche, IT-gestützte Anwendungen geschaffen haben. Auf Versicherungsseite haben wir unsere sicherheitsorientierte Anlagepolitik fortgesetzt und zusätzlich 2014 unseren Maklervertrieb neu organisiert für regionalen Service bei hoher Effizienz. Wir sehen große Chancen angesichts der Veränderungen im Markt. Denn dervorsorgebedarf nimmt zu und lebensbegleitende Beratung, die durch professionelle Back-Office-Prozesse unterstützt wird, gewinnt an Bedeutung. Swiss Life unterliegt in der Versicherung bereits seit 2011 dem Swiss Solvency Test, dem Schweizer Pendant zu Solvency II. Daher haben wir die mittlere Laufzeit unserer Kapitalanlagen schon vor Jahren deutlich verlängert. FürVerbraucher wird es weiter auf eine qualifizierte und transparente Beratung ankommen. Darum bleiben konsequente Qualifikationsmaßnahmen und nachhaltige Service- und Betreuungsstandards oberstes Gebot. In der Finanzberatung setzen wir 2015 den Fokus auf die Ausweitung unserer Immobilien- und Finanzierungskompetenz. Auf Versicherungsseite konzentrieren wir uns auf BU und Pflege, bav und moderne Garantiekonzepte. Ulrich Leitermann svorsitzender SIGNAL IDUNA Gruppe Die Digitalisierung war bei uns in diesem Jahr ein wichtigesthema. Aber auch das sogenannte LVRG hat uns wegen der sehr kurzen Umsetzungsvorgaben viel Arbeit gemacht bei geringem Nutzen. Das Lebensversicherungsgeschäft wird durch die neuen gesetzlichen Regelungen sicher nicht einfacher. Andererseits bin ich von der klassischen deutschen Lebensversicherung nach wie vor überzeugt. Jedem Vermögensaufbau muss ein Sparprozess vorausgehen, und in 30 Jahren redet niemand mehr von der heutigen Niedrigzinsphase. Die Niedrigzinsphase ist und bleibt die größte Herausforderung. Die Staaten sanieren mit den künstlich niedrig gehaltenen Zinsen ihre Haushalte. Sparer und Unternehmen mit Pensionsverpflichtungen, also nicht nur Versicherer, sind die Leidtragenden. Die SIGNAL IDUNA Gruppe hat ein breit diversifiziertes Portfolio wie einen traditionell hohen Immobilienanteil. Ein gutes Kapitalanlagemanagement hilft in diesen Zeiten, löst aber nicht das Grundproblem. In der Kundenberatung muss weiterhin die Beratung und nicht der Absatz im Vordergrund stehen. Versicherungsvermittler haben eine sehr wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Sie helfen den Menschen, Risiken zu minimieren und dadurch ihre Lebensqualität zu erhalten und zu steigern. Die Vermittler erfüllen eine ebenso wichtige Aufgabe wie Rechtsanwälte oder Steuerberater.Wir sind alle gefordert, dieses herauszustellen. In 2015 werden wir unsere Schwerpunkte legen auf die Krankenvollversicherungen und die privaten Pflegezusatzversicherungen. In der Lebensversicherung bleiben weiterhin klassische Renten vorne, zunehmend aber auch wieder unsere fondsgebundenen Produkte. In Komposit war der Absatz in nahezu allen Bereichen gleich positiv. Herauszuheben sind hier unsere speziell für unsere Kernzielgruppen Handwerk, Handel und Gewerbe zugeschnittenen Produkte im Bereich der betrieblichen Sachversicherungen. Dr. Claus Mischler Leiter Produktentwicklung Standard Life Deutschland Die größte Herausforderung für die Branche sind die konstant niedrigen Zinsen. Mit dem LVRG hat jetzt auch der Gesetzgeber auf das Niedrigzinsumfeld reagiert. Die beschlossene Absenkung des Garantiezinses wird dafür sorgen, dass klassischeversicherungsprodukte weiter an Attraktivität verlieren werden. Gleichzeitig bleibt es aber dabei, dass für viele Kunden Versicherungsprodukte die geeignete Form der Altersvorsorge sind. Als Folge davon werden sich Kunden für Alternativen zu klassischen Produkten entscheiden, die ihnen das gewünschte Maß an Sicherheit bieten und gleichzeitig auch in Zeiten niedriger Zinsen eine ansprechende Rendite erwirtschaften können. Hier bieten wir mit unseren investmentorientierten Produkten hervorragende Lösungen, die wir im kommenden Jahr gezielt erweitern werden. Mit dem LVRG werden aber auch auf den Versicherungsvertrieb große Veränderungen zukommen. Für Makler gilt es, ihr bestehendes Geschäftsmodell zu überprüfen und ggf. anzupassen. Wir wollen dem Makler dabei umfassende Unterstützung anbieten und werden einige unserer Mitarbeiter zu Business Consultants ausbilden, die den Makler gezielt bei dertransformation seines Geschäftsmodells unterstützen werden. Wiltrud Pekarek Mitglied dess der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung ag, HALLESCHE Krankenversicherung ag, ALTE LEIPZIGER Holding AG Die PKV-Branche hat erfahren müssen, dass Unisex und die Bürgerversicherungsdebatte auch 2014 noch Spuren im Vollversicherungsgeschäft hinterlassen haben. Gemeinsam mit unserenvertriebspartnern setzen wir verstärkt auf dievorteile der PKV, insbesondere im Hinblick auf die vertraglich garantierten Leistungen und die nachhaltigere Finanzierung im Vergleich zur GKV. Aus regulatorischer Sicht dominierten im Jahr 2014 die Vorbereitungen auf Solvency II sowie die Umsetzung der EIOPA-Beschwerderichtlinie zum Daneben stand noch die Umsetzung des ersten Schrittes des Pflegestärkungsgesetzes, ebenfalls zum an. Sämtliche Themenstellungen konnten planmäßig bearbeitet werden. Die Umsetzung von Solvency II ist weit fortgeschritten, die Vorbereitungen für die EIOPA-Beschwerderichtlinie sind nahezu abgeschlossen. Wir sehen uns für das Jahr 2015 gut gerüstet. Alle Gesellschaften des ALTE LEIPZIGER HALLESCHE Konzerns erfüllen dievorgaben der BaFin zur Eigenmittelausstattung unter Solvency II. Qualität ist der Schlüssel zum Erfolg.Vermittler wie auch die Versicherer müssen sich konsequent an den Bedürfnissen ihrer Kunden ausrichten und dürfen diese nicht zulasten kurzfristiger monetärer Ziele opfern. Nachhaltigen Erfolg wird auf Dauer nur dervermittler haben, der Qualität auf die Beratung legt und sich dabei für qualitativ hochwertige Produkte von soliden Unternehmen entscheidet. Das hat zwischenzeitlich ein Großteil der Marktteilnehmer verstanden und wird das mittelfristig auch in die erforderliche positive Wahrnehmung münden. Wir setzten und setzen auf die klassische Vollversicherung, die Pflegeversicherung und die betriebliche Krankenversicherung. Dr. Rainer Reitzler svorsitzender MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe Neben den gesetzlichen Pflichtthemen wie z. B. der Umsetzung des LVRG ist die Gesamtsituation am Kapitalmarkt eine große Herausforderung. Da wir hier seit Jahren eine sehr konservative und sicherheitsorientierte Anlagestrategie verfolgen, betrifft uns die aktuelle Situation nicht in dem Maße wie Mitbewerber, die mit hohenversprechungen operierten. Die Regulierung bindet Kapazitäten, die für wichtige anderethemen erforderlich wären so geht es uns allen in der Branche. Dennoch gelingt uns als innovativer Mittelständler eine vernünftige Priorisierung von Pflicht- und Zukunftsthemen dank fokussierter neuer Produkte in unseren strategischen Geschäftsfeldern Pflege, Zusatzversicherungen sowie der Lebensversicherung zu platzieren. Für dievermittler gilt das Motto Tue Gutes und rede darüber. In diesem Sinne sollte jeder Kundenkontakt genutzt werden. Jeder weiß, dass die staatlicheversorgung nicht ausreicht und privatevorsorge eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe ist. Das ist die tägliche Arbeit von uns allen. Das vermitteln wir z. B. auch beim Deutschen Assekuranz Pflege Forum. Beim MÜNCHENER VEREIN war auch 2014 wieder die Pflegeversicherung der Hauptumsatzbringer. Mit unserer neuen Deutschen ZahnVersicherung, die wir 2014 einführten, konnten wir die Produktion zumvorjahr mehr als verdoppeln. Pflege und Krankenzusatzversicherungen werden auch 2015 unsere Schwerpunkte sein. Roland Roider HAFTPFLICHTKASSE DARMSTADT Die Herausforderung in diesem Jahr war ganz klar die Sicherstellung unseres hohen Servicelevels bei überdurchschnittlichem Prämienwachstum. Das Wissen und die Qualität der Mitarbeiter insbesondere der neuen wird durch intensive Schulungen untermauert und ausgebaut. Außerdem haben wir unsere Ausbildungsquote erhöht. Die administrativen Anforderungen im Datenschutz (Code of Conduct), die Einführung des Beschwerdemanagements, die Vorbereitungen auf Solvency II und die Ausrichtung auf die zukünftig zu erwartendenveränderungen im Hinblick auf IMD II beschäftigen uns massiv. Dadurch werden immer mehr Mitarbeiter nicht mehr produktiv,sondern regulativ tätig und somit wird die Kostenstruktur des Unternehmens zusätzlich belastet.der derzeitige Kapitalanlagemarkt stellt auch für einen Schadenversicherer eine Herausforderung dar, da der versicherungstechnische Ertrag verstärkt an Bedeutung gewinnt. Mit einer Combined Ratio unter 90 über mehrere Jahre sind wir sehr gut aufgestellt,so dass wir auch in Hinsicht auf Solvency II ein weiteres Verharren des Kapitalmarktes stabil aushalten können. Den Kunden ist der Unterschied zwischen gebundenen und unabhängigen Vermittlern meist unzureichend klar. Hier gilt es, bei jeder Gelegenheit dievorteile und Unabdingbarkeit derversicherungsmakler als Unabhängige zu transportieren. Genau deswegen haben wir uns übrigens an der Initiative BFV beteiligt. Claus Scharfenberg Condor Lebensversicherungs-AG und Condor AllgemeineVersicherungs-AG Condor blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Sowohl in Personen als auch in Komposit sind wir weiter gewachsen. Die mit Abstand größte Herausforderung in die- 10

6 sem Jahr war für uns das LVRG. In sehr kurzer Zeit mussten wir alle entsprechenden Produkte neu kalkulieren. Dank unserer Vorarbeit wird Condor 2015 aber gut aufgestellt sein.als finanzstarkes Unternehmen können wir Niedrigzinsen und steigende gesetzliche Anforderungen meistern. Unsere große Finanzkraft werden wir darüber hinaus als ein zentrales Verkaufsargument in den Fokus stellen. Zudem dürfte die Honorarberatung 2015 noch größere Aufmerksamkeit erlangen. Deshalb wird Condor ihr umfangreiches Angebot an Nettotarifen stärker herausstellen. Auch die betriebliche Altersversorgung bleibt weiter ein wichtiges Thema. Hier können wir mit unserer langjährigen bav-erfahrung punkten. Und wir setzen selbstverständlich auf bewährte Produkte: Bei Komposit sind das vor allem Kfz- und Sachversicherungen, bei Personen die sofort beginnende Rentenversicherung und die aufgeschobenen Rentenversicherungen. Bei letztgenannten bieten wir auch weiterhin die gesamte Palette an also klassische Garantie-Produkte, die fondsgebundenentarife unserer Congenial -Produktfamilie sowie unsere am Euro- Stoxx 50 orientierte Condor INDEX-Rente. Günther Soboll Hauptbevollmächtigter Canada Life Deutschland Die manchmal undifferenziert geführte Diskussion um Altersvorsorge und Vergütungssysteme lässt Kunden ratlos zurück. Hier wollen wir Orientierung bieten:wir unterstützen gute, kundenorientierte Beratung und bieten Lösungen für jeden Bedarf in Altersvorsorge und Risikoschutz. Jüngstes Beispiel sind unsere neue BU und Risikoleben mit innovativer Beitragsgarantie. Das LVRG betrifft uns weniger als deutsche Lebensversicherer. Da unsere Produkte ohne Höchstrechnungszins kalkuliert sind, drohen Kunden hier keine Einbußen. Die Effektivkostenquote weisen wir wie andere ab 2015 aus. Auch von der Niedrigzinsphase sind wir weniger betroffen als klassische Anbieter. Endfällige Garantien erlauben einen höheren Aktienanteil. Bei der Vermittlerschaft ist bedarfsgerechte und transparente Beratung wichtig. Hier unterstützen wir zum Beispiel mit der Beratungssoftware VorsorgePLANER. Bei Weiterbildung und Nachwuchsförderung engagieren wir uns als Förderer der Deutschen Makler Akademie und beim Jungmakler Award. Der Markt hat unser neues Biometrie-Portfolio sehr gut angenommen. Auch künftig sehen wir hier großen Bedarf und sind mit unseren vielfältigen Lösungen gut aufgestellt. Mit unseren Rentenversicherungen ebenfalls:wir haben Zuwachs von etwa 15 % zum Vorjahr. Und besitzen schon heute, was viele künftig brauchen: Ein bewährtes Konzept aus Rendite und Sicherheit. Lars Georg Volkmann Marketing- und Vertriebsvorstand VPV Versicherungen Herausfordernd war die Kampagne gegen die Lebensversicherung. Dass es überall hieß, die Lebensversicherung lohne sich nicht mehr, hat die Kunden stark verunsichert. Wir haben daher die Beratungen intensiviert und dievorteile der Lebensversicherung deutlich aufgezeigt. Durch Regulierung wurden und werden viele Kapazitäten gebunden. Etliche andere Aktivitäten mussten geschoben werden. Bei uns hat das zur Folge, dass wir neue Produkte nicht wie geplant zum einführen werden. In puncto Niedrigzinsphase profitieren wir zwar davon, dass klassische Tarife schon seit Jahren nicht mehr zu unserem Kerngeschäft gehören dennoch haben wir hart daran gearbeitet, unsere Kosten zu senken. Der Erfolg der Maßnahmen ist deutlich spürbar.vermittler müssen zeigen, dass sie kompetent sind, sich bestens mit den Herausforderungen unserer Zeit auskennen. Die Initiative gut beraten des GDV halte ich daher für sehr sinnvoll.transparenz und gute Beratung sind essentiell, hier kann auch jeder einzelnevermittler ansetzen waren wir bereits erfolgreich mit der BU unterwegs. Mit unserem Grundfähigkeitsschutz VPV Vital bieten wir außerdem eine Alternative dazu an. Wir werden hier 2015 mit einem weiterentwickeltenverkaufsansatz im Sinne einer umfassenden Absicherung einen Schwerpunkt setzen. Stephen Voss svorsitzenden Baden-BadenerVersicherung AG Die positivewahrnehmung unserer Marke Baden-BadenerVersicherung wurde uns 2014 in Maklerbefragungen immer wieder bestätigt. Unsere Partner schätzen die Zusammenarbeit. Gerade nach den Diskussionen rund um das Lebensversicherungsreformgesetz gehen wir davon aus, dass sich künftig viele Partner auf das Sach-Geschäft zurückbesinnen. Wir sind darauf sowohl technisch als auch inhaltlich sehr gut vorbereitet und rechnen fest mit Wachstum. Um Vertriebspartnern und Kunden auf höchstem Sicherheitsniveau mehr Schnelligkeit und Service zu garantieren, werden wir zudem weiter in die Informations- und Kommunikationstechnologien investieren. Dabei setzen wir auf Geschwindigkeit, kurze Entscheidungswege und konsequente Vertriebspartner-Orientierung. Als zentrales Kommunikationsmedium steht dabei das Online-Portal, die Baden-Badener Maklerwelt, imvordergrund. ZumVorteil der Kunden werden außerdem auch in den kommenden Jahren die Deckungskonzepte modernisiert. In den Produktbereichen Unfall, Haftpflicht und Hausrat haben wir bereits wichtige Leistungserweiterungen integriert.weitere Optimierungsmaßnahmen sind geplant. Strategisch haben wir die Weichen für 2015 gestellt. Tobias Wenhart Manager Products & Underwriting Hiscox Das Jahr 2014 war für uns als Spezialversicherer im Wesentlichen davon geprägt, unsere Produktentwicklung weiter voranzutreiben. Insbesondere im Bereich Cyber Risiken konnten wir basierend auf unserem Innovationsvorsprung mit diesem Produkt im deutschen Markt die nächste Evolutionsstufe nehmen und dieversicherungsbedingungen erheblich vereinfachen. Dies trägt vor allem dem steigenden Risiko des Mittelstandes Rechnung. Das Engagement wurde im laufenden Jahr auch belohnt durch dieverleihung des IT Security Awards. Die professionelle Absicherung von Cyber Risiken ist im Bewusstsein der IT Verantwortlichen angekommen. Darüber hinaus gehört die Weiterentwicklung von Marktinnovationen ebenso zu unserer DNA wie die Abrundung klassischer Versicherungsprodukte, so z. B. im Bereich der D&OVersicherung. Hier konnten wir gemeinsam mit der ARAG ein Kooperationsprodukt auf den Markt bringen, welches die D&O Versicherung um einen Strafrechtschutz erweitert. Unser gesamter Produktentwicklungsprozess richtet sich stets am künftigen Risikobedarf aus, welcher auch Fokus für das Jahr 2015 sein wird. Dr.Thomas Wiesemann Verantwortlich für den Maklervertrieb Allianz Leben und Allianz Private Krankenversicherung Die Finanzstärke des Anbieters wird immer wichtiger. Das gilt in der Alters-, Einkommens- und Gesundheitsvorsorge gleichermaßen. Die Finanzdienstleistungsbranche steht vor einer Transformation bedingt durch das Kapitalmarktumfeld, das Thema Digitalisierung und die Regulierungsanforderungen. Die Allianz will als präferierter Partner gemeinsam mit erstklassigen Vermittlern diesen Veränderungsprozess gestalten, um ein hohes Wachstum und eine nachhaltig hohe Kundenzufriedenheit zu erzielen. Die Basis dafür sind die starken Finanzdaten von Allianz Leben und Allianz Private Kranken. Sie ermöglichen leistungsstarke und sichere Produkte, auf die sich unsere Kunden langfristig verlassen können. In der Lebensversicherung wollen wir unsere gute Position mit neuen Wachstumsfeldern weiter stärken. Man denke an die Babyboomer-Jahrgänge, die jetzt in der Mitte des Lebens angekommen sind, und deren Bedürfnisse in Sachen Ansparen, Vermögensschutz bzw. Entsparen. Ausbauen wollen wir zudem unsere Position in der Einkommensvorsorge. Im Krankenversicherungsmarkt entwickelt sich zunehmend ein Segment für qualitätsorientierte Vermittler. Produkte mit hoher langfristiger Beitragsstabilität und ohne versteckte Selbstbehalte gewinnen immer mehr an Bedeutung. SACHWERTANL AGEN Dr. Dirk Baldeweg Geschäftsführender Gesellschafter Buss Capital GmbH & Co. KG Die größte Herausforderung war und ist sicherlich die Regulierung geschlossener Fonds. Wir haben uns dazu entschlossen eine eigene KVG zu gründen, denn das Assetmanagement im Bereich Container ist sehr viel aufwändiger als in anderen Assetklassen. Unsere langjährige Expertise werden wir so weiterhin nutzen können. Aber: Die Anpassung an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen kostet viel Zeit und Geld. Die Regulierung hat dazu geführt, dass wir im Jahr 2014 keinen Fonds in der Platzierung hatten. Mit unserem zweiten Standbein Container-Direktinvestments waren wir aber trotzdem über das ganze Jahr im Markt vertreten und somit im ständigen Austausch mit unserenvertriebspartnern. Wir bereiten derzeit unseren ersten AIF vor, sodass wir im kommenden Jahr auch mit Containerfonds nach neuem Recht im Markt vertreten sein werden. Das niedrige Zinsumfeld führt dazu, dass institutionelle Investoren noch stärker nach geeigneten Anlagemöglichkeiten suchen. Im Containermarkt treffen sie auf ein stabiles Umfeld. Und die niedrigen Zinsen ermöglichen ihnen wiederum, Standardcontainer sehr günstig fremd zu finanzieren. Dadurch ist viel Geld im Markt und das drückt die Renditen.Weil Direktinvestments als reine Eigenkapital-Investitionen die günstigen Fremdfinanzierungen aber nicht nutzen können, konzentrieren wir uns gerade stärker auf Tank- und Offshore-Container. In beiden Märkten sind die Mietrenditen derzeit attraktiver. Sowohl im laufenden Jahr als auch im kommenden Jahr konzentrieren wir uns ausschließlich auf die Containermärkte. Im Jahr 2015 werden AIF und Container- Direktinvestments unsere Produktpalette bilden. Christoph Blacha publity AG Unsere bereits im Jahr 2012 definierten Ziele haben wir durch konsequente Umsetzung der neuen Anforderungen an den regulierten Kapitalmarkt im laufenden Geschäftsjahr erreicht. DerVertrieb des ersten KAGB-konformen Publikums-AIF, des publity Performance Fonds Nr. 7, wurde Anfang Februar 2014 von der BaFin genehmigt. Mitte September 2014 wurde der publity Performance GmbH von der BaFin die Erlaubnis für dietätigkeit als (externe) AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft erteilt. Dem erheblichen Mehraufwand und den höheren Kosten durch das KAGB stand ein spürbarer Platzierungsrückgang ge- 11

7 genüber. Durch die kompromisslose Umsetzung des KAGB und die BaFin-Zulassung gelang es uns, neues Vertrauen in die Zukunft geschlossener Fonds aufzubauen. Da die publity Performance Fonds auch in Zukunft kein Fremdkapital in Anspruch nehmen werden, waren wir von den Folgen der Niedrigzinsphase nicht unmittelbar betroffen. Die Vermittler erkennen, dass die Zielgruppe für Publikums-AIF, die in Sachwerte investieren, größer werden wird.wenn sie den Anlegern dievorteile der KAGB-regulierten Produkte in Sachen Sicherheit undtransparenz vermitteln können, kann das Jahr 2015 für dievertriebe nicht nur geschäftlichen Erfolg, sondern auch hohe Kundenzufriedenheit mit sich bringen. publity setzt auch im Jahr 2015 wieder auf günstigen Einkauf von deutschen Gewerbeimmobilien aus Bankenverwertung und professionelles Immobilien-Assetmanagement, um die Investitionsobjekte aufzuwerten und gewinnbringend zu veräußern. Marc Drießen Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh Hesse Newman hat 2014 umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um das Geschäftsmodell der neuen wie schwierigen Marktsituation anzupassen. Der Fokus unserer zukünftigen Geschäftstätigkeit wird 2015 auf dem Servicegeschäft unserer Kapitalverwaltungsgesellschaft Hamburg Asset Management liegen, also auf der Portfolioverwaltung und dem Risikomanagement als externe KVG. Die als JointVenture mit HEH Hamburger EmissionsHaus agierende KVG erfüllt bereits seit Ende 2013 alle regulatorischen Anforderungen und begleitet Kunden als verlässlicher Partner. Insgesamt nutzen inzwischen vier Immobilienfonds und 14 Flugzeugfonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 430 Mio. Euro die Dienstleistungen der Hamburg Asset Management.Als lizensierte KVG schaffen wir für Assetmanager, Projektentwickler,Vermögensverwalter, Family Offices und andere Unternehmen mit Ideen die Möglichkeit, ihre Projekte als Sachwert-Investmentvermögen in den regulierten Markt zu bringen, ohne dass diese über eine eigene Erlaubnis ( 20,22 KAGB) verfügen müssen. Gerald Feig svorsitzender FLEX Fonds Capital AG Die Konzentration unserer Tätigkeit war auf den Zulassungsantrag fokussiert.viele Prozesse mussten überdacht und überarbeitet werden.auch personelleveränderungen, vor allem durch Neueinstellungen, haben zusätzliche Arbeit und Anstrengungen verursacht. Trotz dieser Herausforderungen konnten wir ein solides Umsatzergebnis erreichen. Den Herausforderungen sind wir in erster Linie durch Hinzuziehung externer Berater gerecht geworden. Probleme hat uns die Regulierung keine gemacht, außer den finanziellen, nicht zu überschätzenden Aufwand.Wir sehen die Regulierung als Chance für die ganze Branche. Wir sind sicher, dass mit der Zulassung auch die Umsätze wieder deutlich anziehen werden.von der Niedrigzinsphase profitieren wir alle. Die Wirtschaftlichkeit der Investments wird besser, trotz steigender Immobilienpreise. Gerade Investments in Immobilien werden künftig von der Niedrigzinsphase profitieren. Anlagen mit 4 bis 5 % werden wieder richtig attraktiv. Und was für den Anbieter gilt, muss auch für den Vermittler gelten. Die Regulierung war kein Scherzartikel, sondern die Notwendigkeit aus einer in einigen Ebenen völlig aus dem Ruder geratener Investment- und Anlagepolitik. Dazu haben auch die Vermittler beigetragen. Eine Umstellung hat ja nur qualitative Auswirkungen. Davon sollen Anleger profitieren. Und für die ist das Gesetz entstanden. In 2015 stehen bei uns die Produktsparten Immobilien und Rohstoffe im Fokus. Jürgen Göbel Geschäfstführer SachsenFonds Holding GmbH Eine große Aufgabe im Jahr 2014 war die Finalisierung des Antrages und die Zulassung unserer Kapitalverwaltungsgesellschaft SF Invest GmbH. Dafür haben wir auch in 2014 neben dem ohnehin arbeitsintensiven Fonds- und Assetmanagement erhebliche Ressourcen eingesetzt. Seit September 2014 liegt die Erlaubnis der BaFin vor. Damit haben wir dievorgaben des KAGB vollständig umgesetzt und verfügen über alle rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen, um unseren privaten und institutionellen Investoren auch weiterhin den Zugang zu ausgewählten Sachwertbeteiligungen zu ermöglichen.infolge der Niedrigzinsphase erleben wir weiterhin eine hohe Nachfrage nach sachwertbasierten Beteiligungsangeboten. Wir nutzen das niedrige Zinsniveau aber auch, um Finanzierungen der bereits bestehenden Fonds und dadurch deren Ertragskraft zu verbessern. HöchsteTransparenz und eine intensive Aufklärung über die Besonderheiten der Sachwertbeteiligungen sind sicherlich ein wichtiger Schrift. Eine offene Kommunikation und die Bereitschaft zu performanceabhängigen Vergütungsstrukturen könnten diesenwandel positiv unterstützen.2014 standen Immobilien und erneuerbare Energieanlagen im Zentrum unserer Beteiligungskonzepte. In diesem Segment besitzen wir jahrelanges Know-how und umfangreicheassetkompetenz.daher werden wir auch in 2015 für diese Anlageklassen Beteiligungen anbieten. Dr. Matthias Hallweger HMW Emissionshaus AG, HMW Innovations AG Als größte Herausforderung in diesem Jahr stellte sich die Umsetzung des Kapitalanlagengesetzbuches KAGB dar. Mit erheblichem Aufwand haben wir dies bewerkstelligt, auch wenn es ein wenig länger gedauert hatte als geplant. Nun aber können wir in 2015 unseren Vertriebspartner und Anlegern mit dem MIG Fonds 15 den ersten regulierten Private Equity Publikumsfonds anbieten.wir begrüßen das KAGB und fühlen uns in der regulierten, weißen Welt ja ohnehin zu Hause. Die Umstellungen waren vielfältig, aber letztlich alle lösbar. Im operativen Geschäft sehen wir erheblich gestiegene Chancen, am Finanzmarkt Eigenkapital zu platzieren. Die Zahl der Anbieter hat sich einfach reduziert. Die Niedrigzinsphase mag für viele ein wichtigesvertriebsargument sein.wir sind davon relativ unberührt, denn unser Platz im professionell gemanagten Anlegerportfolio ist bei jeder Zinsbewegung gegeben und gerechtfertigt. Wir sind und bleiben Spezialisten für Corporate Finance Unternehmensbeteiligungen als Wachstumsfinanzierung. Im Jahr 2014 haben wir uns auf das bewährte Geschäft mit privaten Kapitalanlegern fokussiert und in einem schwierigen Umfeld gute Umsätze erzielt werden wir das vertiefen und darüber hinaus erstmals ein Produkt für semiprofessionelle und institutionelle Investoren anbieten. Für hochprofessionelle Vermittler ist das KAGB und die noch zu erwartenden Regulierungen ebenfalls Aufwand, aber auch Gelegenheit, sich von anderen weniger professionell agierenden Marktteilnehmern zu distanzieren. Letztlich muss jedoch als Grundlage stets die Vermögensanlage sauber funktionieren und der Anleger dazu passen. Dann klappt s auch mit dem guten Ruf der Branche. Thomas Hartauer Lacuna AG Das Jahr 2014 war für die Lacuna geprägt von einem weiteren Ausbau der Aktivitäten im Windenergiebereich in Bayern.Wir haben in diesem Jahr insgesamt 4 Windparks als geschlossene Fonds in den Vertrieb aufgenommen, wovon zwei bereits erfolgreich platziert sind. Hierzu haben wir u. a. die Vertriebsunterstützungsaktivitäten für unsere Vermittlungspartner ausgebaut sowie die Angebote für unserevertriebspartner intensiviert und erweitert. Sehr erfreulich entwickelte sich auch der Bereich unserer Aktienfonds, bei denen wir seit Jahresanfang einen Volumenzuwachs von aktuell über 40 % durch Kursgewinne und Nettoneuabsätze verbuchen können. Für das kommende Jahr wird sich die weitere verschärfende Regulierung, insbesondere auch die Vorbereitungen auf MIFID II, auf unsere internen Aufgaben auswirken. Hinzu kommt ebenso das Kleinanlegerschutzgesetz. Die neuen Regulierungen sind zwar mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden, aber dennoch umsetzbar. Die Neuregulierung bedeutet für unser Haus wie für alle kleinere Anbieter zwar einen erheblichen Mehraufwand, wir sind hierfür aber bestens vorbereitet und werden diese Hürden auch in ihrer schnellen Folge gut meistern können. Für uns wird in 2015 auch weiterhin der Gesundheitssektor sowie der Bereich erneuerbare Energien im Vordergrund unserer Aktivitäten stehen. Für unsere gesamte Branche erwarten wir weiter zunehmende Bemühungen mittransparenz, um am Ende destages auch dasvertrauen der Anleger (zurück)zu gewinnen. Markus Heiderich DEFOMA GmbH Unsere Herausforderung in 2014 war im Wesentlichen die Regulierung und die anhaltende Zurückhaltung und Verunsicherung der Vermittler. Wir haben uns entschlossen, den DEF Substanzwerte Portfolio nicht als AIF umzuwandeln, um unverhältnismäßig hohe Kosten und Bürokratieaufwand für den Fonds und die Anleger zu vermeiden. Der geschlossene Fonds wurde in ein Nachrangdarlehen (DEFOMA Portfolio Zins) umgewandelt.. Die anstehende Regulierung der Nachrangdarlehen in 2015 begrüßen wir und sehen hier Wachstumspotenzial.Wir werden den Markt nun für die nächsten 12 Monate beobachten und den DEFOMA Portfolio Zins bis Ende 2015 im Vertrieb lassen. Danach werden wir entscheiden, ob es sinnvoll ist, die Produktreihe fortzusetzen oder bei anhaltender Zurückhaltung durch die Vermittler die Portfolioreihe einzustellen. Als unabhängiges und selbständiges Wirtschaftssubjekt steht jeder einzelne Vermittler in den nächsten Monaten vor der Entscheidung, sich entweder unternehmerisch neu zu definieren und den Beruf zu wechseln oder endlich wieder anzufangen, die Potenziale der Niedrigzinsphase alsverkaufsargument zu nutzen und mit Kreativität in die Kundengespräche zu gehen. Ich gehe nicht davon aus, dass der überwiegendeteil dervermittler ihren Beruf als Liebhaberei ausübt, sondern damit sein Lebensunterhalt bestreitet.aus diesem Grund wird sich jedervermittler nun die Existenzfrage stellen oder handeln. Hermann Klughardt Voigt & Coll. GmbH Nachdem wir im Jahr 2014 keinen Publikumsfonds im Angebot hatten, lag der Schwerpunkt vonvoigt & Collegen in diesem Jahr auf den weiteren Ausbau des institutionellen Geschäfts und der Erarbeitung individueller Lösungskonzepte für die regulatorischen Anforderungen unserer institutionellen Kunden. Die strategische Bedeutung dieses Bereichs wird auch durch die Aufnahme von Herrn Dr. Arndt als dritten von Voigt & Collegen mit denverantwortungsbereichen Regulatory und Compliance unterstrichen. Im regulatorischen Bereich haben wir 2014 sämtliche Weichen gestellt, um auch zukünftig wieder Publikumsangebote auf den Markt zu bringen. Dies wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2015 der Fall sein. Der Bereich der erneuerbaren Energien wird auch in Zukunft gerade im 12

8 aktuellen Niedrigzinsumfeld solide Anlagemöglichkeiten bieten. Für das Jahr 2015 werden wir weiter in den Ausbau des institutionellen Geschäfts investieren und mit unseren Kunden entsprechende Anlagestrategien im Bereich der erneuerbaren Energien umsetzen. Zusätzlich planen wir auch, wieder ein Publikumsfondsangebot auf den Markt zu bringen. Dazu führen wir aktuell mit unseren Vertriebspartnern vorbereitende Gespräche über die Ausgestaltung eines entsprechenden Angebots. Thomas Kuhlmann Mitglied dess Hahn Gruppe Die Nachfrage nach renditestarken Immobilienbeteiligungen war in 2014 sehr hoch. Wir konnten in diesem Umfeld das beste Zeichnungsergebnis der Unternehmensgeschichte erzielen. Die Herausforderung bestand darin,ein ausreichend großes Immobilienvolumen zu akquirieren, welches unseren strengen Kriterien gerecht wird. Dank eines etablierten Marktzugangs ist uns dies im vergangenen Jahr gut gelungen.mit unserer lizenzierten KVG,zwei erfolgreich aufgelegten Spezial-AIFs sowie einem Publikums-AIF deranfang 2015 in denvertrieb geht haben wir den Einstieg in die regulierte Fondswelt komplett vollzogen. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld zwingt viele institutionelle Investoren, sich nach alternativen Investments umzusehen. Davon profitieren wir als Asset- und Investmentmanager. Unsere Investmentprodukte zielen im Privatkundengeschäft auf sehr vermögendeanleger ab.in diesem Segment gibt es viele erfahrene Beratungspartner, die wir auch zukünftig mit umfangreichen Produktschulungen unterstützen wollen. In 2015 werden wir wieder geschlossene AIF- Investments in großflächige Einzelhandelsimmobilien anbieten. Die Anlageobjekte sind regional marktführende Einkaufs- und Fachmarktzentren, die mit langfristigen Mietverträgen und bonitätsstarken Mietern eine attraktive Rendite ermöglichen. Florian Martin Mitglied der Geschäftsführung KGAL Capital GmbH & Co. KG Der Hauptfokus in 2014 lag auf der Ausgestaltung und Lancierung von Fonds in unseren Kernassetbereichen Immobilien, Flugzeuge und Infrastruktur. Insbesondere in der Etablierung der Assetklasse Flugzeuge unter deutschen institutionellenanlegern,die uns 2014 nun erfolgreich gelungen ist. Die KGAL möchte sich künftig auch auf den internationalen Märkten bewegen. Hierzu wurdenvertriebskonzepte für die Zielmärkte und spezielle Produkte für ausländische Investoren erarbeitet und mit der Umsetzung selbiger begonnen. Die Regulierung der KVG und der AIFs hat uns letztendlich keine größeren Probleme bereitet, da wir sehr rechtzeitig in diese Mammutaufgabe eingestiegen sind. UnserVertrieb, die KGAL Capital GmbH & Co. KG, wurde nun ebenfalls von der BaFin lizensiert und ist damit ein beaufsichtigtes Finanzdienstleistungsinstitut nach KWG 32. So können wir zusätzlich zu unserem Kerngeschäft im Inland auch einfacher im Ausland vertrieblich aktiv werden. Ebenso erlaubt uns diese Lizenz auch neue Fondsvehikel, wie z. B. in Form vonwertpapieren. Durch die Niedrigzinsphase erhalten unsere Kunden, die institutionellen Anleger, auf den konventionellen Finanzmärkten in dertat kaum noch Renditen. Mit unseren Fonds bieten wir ihnen eine wesentlich höhere Renditestruktur bei angemessenen Risiken.Wir bieten wie gehabt Real Assets, also Sachwertanlagen, mit eigener tiefer Wertschöpfungskette an. Durch die Konzentration auf institutionelle Anleger betreiben wir kein Vermittlergeschäft mehr. Den Vertrieb übernehmen wir selbst und haben damit beste Erfahrungen.Durch die engeverbindung und tägliche Zusammenarbeit mit unserem hauseigenen Asset- und Portfoliomanagement kann die hohevertriebs- und Informationsqualität für unsere institutionellen Anleger sichergestellt werden. Thomas Oliver Müller svorsitzender Deutsche Finance Group Die größte geschäftliche Herausforderung des Jahres 2014 war mit Sicherheit die BaFin- Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß 20 KAGB und dievorbereitung für die Zulassung zur Finanzportfolioverwaltung gemäß 32 KWG. Durch unseren institutionellen Hintergrund konnten wir allerdings die notwendigen strukturellen und organisatorischen Veränderungen innerhalb der Deutschen Finance Group zügig an die neuen regulatorischen Anforderungen anpassen. In diesem Kontext sehen wir dem Geschäftsjahr 2015 sehr positiv entgegen. Nicht zuletzt aus der Tatsache heraus, dass Investmentvermögen im Sinne des KAGB zukünftig voll durchregulierte Kapitalanlagen darstellen was für alle Marktteilnehmer nur positiv bewertet werden kann sondern auch weil das anhaltende Niedrigzinsumfeld dazu beiträgt, dass die Nachfrage an innovativen Kapitalanlagen bei privaten und institutionellen Investoren signifikant steigen wird. Wir werden unserenvertriebspartnern auch im Jahr 2015 weiter unsere etablierten institutionellen Immobilien- und Infrastruktur-Finanzstrategien, wie den PERE Fund (Einmaleinlagen), und den PORTFOLIO Fund mit einer Ratensparkomponente, beide konzipiert nach dem neuen KAGB, anbieten können. Bernd Neitzel Neitzel & Cie. Gesellschaft für Beteiligungen mbh & Co KG Wir konzipieren derzeit einen neuen vierten deutschen Energiefonds. Es besteht die Herausforderung auf der Einkaufsseite, dafür passende deutsche Energieerzeugungs- Anlagen (außerhalb der PV) zu identifizieren, die sich auch für einen neuen Fonds rechnen. Wenn wir einen neuen Fonds als operativ tätiges Unternehmen auflegen, fallen wir unter dievorschriften desvermögensanlagegesetzes und dürfen nicht nach KAGB auflegen. Dadurch kann es sein, dass per se Banken und Sparkassen diesen Fonds nicht mit vertreiben wollen, da er als nicht reguliert gilt. Unser Haus wird unverändert auch künftig ein IDW-S-4-Gutachten anbieten, strenge Plausibilitätsprüfungen und fachkundige Ratings beauftragen, die beurteilen werden, wie der Fonds qualitativ innen aussieht. Da die Niedrigzinsphase noch anhält, haben wir sie auch noch nicht bewältigt. Wir haben sie aber gut ausgenutzt, um bestehende Fremdfinanzierungen in unseren Solarfonds, wo vertraglich möglich, konditionsmäßig deutlich zu optimieren. Gute Vermögensanlageberatung ist ein genauso unersetzlicher Bestandteil unserer Berufswelt wie fachlich qualifizierte Rechtsanwälte oder Steuerberater. Wenn sich der Vermittler als fachlich versierter Berater versteht und bedürfnisorientiert zu den Vermögensverhältnissen, bisheriger Allokation, Einstellungen und Risikoneigung seines Kunden berät und ein passendes Produkt X empfiehlt, dann wird er auch weiterhin als notwendiger Fachmann benötigt. Auch 2015 werden wir uns weiter der Energiewende in Deutschland und dem weiter wachsenden Bedarf an erneuerbaren Energien widmen. Unser vierter Energiefonds wird wieder Photovoltaik Frei- und Dachflächen-Bestandsanlagen beinhalten. Zusätzlich wird der Fonds als zweite Säule eine weitere Zukunfts-Energie beinhalten, die insbesondere auch einen wertvollen Beitrag zu Klimaschutz und CO 2 - Reduzierung liefert. Lars Poppenheger Vertriebsleiter Steiner + Company GmbH & Co. KG Das ganze Jahr 2014 war für Steiner + Company geprägt durch die Herausforderungen der AIFM Umsetzung. Obwohl wir uns diesbezüglich auf der Zielgeraden befinden, wird uns die Etablierung einer eigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft noch bis Mitte 2015 beschäftigen. Diesen weiteren Weg werden wir sozusagen in zwei Etappen bestreiten. Zunächst werden wir eine kleine KVG aufsetzen, die dann im weiteren Verlauf in eine große KVG überführt wird. Dies stellt dievoraussetzung dar, um den bereits weitgehend konzipierten MAP Anspar Plan 4 in den Vertrieb zu bringen. Neben diesen beschriebenen Aktivitäten rund um unser Kernprodukt MAP Portfoliofonds haben wir die Zeit genutzt, um eine zweite Produktlinie zu entwickeln. Dabei handelt es sich um Direktinvestition in den Bereichen Immobilie, Eisenbahn und erneuerbare Energie. Gerade in Zeiten mit niedrigstenverzinsungen gewinnt die Investition in Sachwerte noch mehr an Bedeutung als sie ohnehin schon hat. Insgesamt blicken wir zufrieden auf ein herausfordendes Jahr 2014 zurück und freuen uns mit unserer transparenten Produktpalette auf das kommende Jahr im Sinne unserer Partner und Kunden. Oliver Porr LHI Gruppe 2014 war natürlich auch für die LHI das Jahr des KAGB. Die Herausforderung dabei war es, ein Gesetz wie das KAGB zu interpretieren, bevor es eine dazu herrschende Meinung in der Beraterschaft und in der Aufsicht gab. Die LHI war auch schon vor Inkrafttreten des KAGB ein reguliertes Haus.Wir hatten daher bereits ein High-Class-Riskmanagement implementiert sowie wesentliche organisatorische Maßnahmen getroffen. Somit waren die Vorgaben des KAGB für uns nicht dasthema, sondern die Unklarheiten in der Anwendung des KAGB. Die Niedrigzinsphase bedingt sehr hohe Assetpreise. Man muss aber nicht jeden Unfug mitmachen. D. h. für uns schon auch einmal auf einen mittelfristig absehbar nur durchschnittlichen Deal zu verzichten.vermittler müssen für ihre Kunden einen Mehrwert liefern. Das setzt Produkt-Know-how genauso voraus wie persönliche Integrität. Unsere Produktsparten werden nach wie vor ganz vorne Immobilien Deutschland stehen, gefolgt von erneuerbaren Energien (Wind, Solar in Frankreich, Deutschland und Skandinavien). Klaus Ragotzky FIDURA Private Equity Fonds Eine erfolgreiche Gestaltung des Registrierungsprozesses unserer internen KVG und die Erfüllung wichtiger Meilensteine unserer Portfolio-Unternehmen waren die bedeutendsten Herausforderungen des Jahres Unser Haus stellte am 21. Juli 2014 den Registrierungsantrag für die KVG bei der BaFin, das entsprechende bei allen Marktteilnehmern länger als erwartet dauernde Registrierungsverfahren wird in naher Zukunft abgeschlossen sein.trotz obligatorischem Vertriebsstopp stellte die Regulierung unser Haus vor keine Probleme. Unsere Portfolio-Unternehmen erreichten wichtige Meilensteine hinsichtlich weiterer Produktentwicklungen und erzieltem Umsatz. Ebenso war die Niedrigzinsphase eher zu begrüßen, weil unsere Unternehmen ergänzend zum Private Equity Kapital auch von günstigen Zwischen- und Projektfinanzierungen durch ihre Hausbanken profitieren konnten. Der Vertrieb stellt sich auf die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen ein, wobei es u. E. eine Zeit dauern wird, bis die durch das KABG eingeführtenverbesserungen im Anlegerschutz zu einem steigenden Anlegervertrauen führen werden. In Bezug auf die Produkt-Absatzliste unseres Hauses verbleiben wir bei unserer bewährten Strategie, die Produkte anzubieten, für die wir das erforderliche Know-how besitzen, also Private Equity Fonds. 13

9 Michael Ruhl Hannover Leasing GmbH & Co. KG Aufgrund der extrem niedrigen Zinsen gehen wir für 2015 von einer anhaltenden Nachfrage nach indirekten Sachwertanlagen aus, insbesondere nach Immobilien und Flugzeugen. Die Herausforderung liegt darin, weiter passende Produkte auf den Markt zu bringen, auch unter Berücksichtigung der neuen Regulierungsvorschriften.Wichtig war für uns insofern, dass wir 2014 die Erlaubnis als KVG von der BaFin erhalten haben.als Standorte für Immobilieninvestments rücken neben den Hot-Spots der Metropolen zunehmend B-Städte in den Fokus. Als Marktsegment besonders interessant sind Gewerbeimmobilen, die an die Öffentliche Hand vermietet sind. Im Ausland sehen wir uns vor allem im Benelux-Raum um. Abseits der Immobilienmärkte sind wir stark im Bereich Flugzeuginvestments aktiv und planen auch hier weitere Produkte. Die Regulierung hat den Anlegerschutz wesentlich verbessert, das ist gut so. Die Branche sollte sich jedoch nicht mit dem Status Quo zufrieden geben, sondern zusätzliche Reformschritte unternehmen und den geschlossenen Publikums-AIF kritisch weiterentwickeln. Beispiele für wünschenswerteveränderungen wären eine stärkere Fokussierung auf die Gesamtrendite statt auf die laufende Auszahlungen, niedrigere Prognosewerte für Mindestauszahlungen, dafür höheretilgung und der Aufbau von Liquiditätsreserven für Sondertilgungen sowie nachvollziehbare, transparente Provisionsmodelle. Jochen Schenk Real I.S.AG Die Real I.S. hat beschlossen, nicht einfach einetochtergesellschaft als künftige nach KAGB regulierte Einheit zu gründen und das AIF-Bestandsgeschäft aus einer unregulierten Gesellschaft heraus weiter zu betreuen. Ziel war es, die gesamte Unternehmensgruppe zu regulieren. Mit der Real I.S. Investment GmbH (KAG für Spezialfonds) bestand bereits seit 2010 eine regulierte Einheit. Somit hat die Real I.S. AG als Dienstleister für die KAG bereits die Funktionstrennung sowie nachhaltiges Risikomanagement, Compliance und Revision vor der Einführung des KAGB umgesetzt.wir verfügen seit 5. Mai 2014 über zwei lizensierte KVGs nach KAGB.Alle Dienstleistungen unterliegen der Überwachung durch die BaFin. Die Real I.S. erhält so eine Sonderstellung, da der Branchenstandard die Neugründung einer regulierten KVG-Tochtergesellschaft NewCo sein wird, wodurch dort lediglich die Neuemissionen der BaFin-Aufsicht unterliegen. Die grundsätzlichen Perspektiven für das Jahr 2015 sehen wir positiv, weil wir bei den Angeboten für private Kunden in eine neue Welt nach KAGB starten. Die Beteiligung an einer Immobilie ist und bleibt eine attraktive Anlageform. Der Ertrag aus einer Immobilieninvestition ist aber nur bedingt mit dem Zins aus einerwertpapierinvestition zu vergleichen. Geschlossene Investmentvermögen bleiben eine erklärungsbedürftige Anlageform. Der entscheidende Faktor ist deshalb auch die Transmission über den Berater an den Kunden. Da sich wichtige Fakten zu einer Beteiligung am besten im persönlichen Gespräch zwischen Anleger und Berater erläutern lassen, sind die Vertriebspartner der Real I.S. die wesentlichen Botschafter für ein Beteiligungsprodukt. In diesem Jahr haben wir uns nach der schnellen Ausplatzierung eines Vor-KAGB -Fonds im Januar auf die Umsetzung der neuen Anlageform Real I.S. Grundvermögen für Privatanleger konzentriert. Deshalb werden wir die Privatkunden-Serie im Jahr 2015 unter den geänderten Bedingungen konsequent fortsetzen. Marc Schumann Solvium Capital GmbH Solvium Capital ist Anbieter von Direktinvestments in Container und seit diesem Jahr auch inwechselkoffer. Das neue Angebot haben unserevertriebspartner und Investoren gut angenommen.wir sind vor knapp vier Jahren gestartet und haben uns gefreut, dass die Zahl der Investoren im letzten Sommer bereits die 2000er-Marke überschritten hat. Kumuliert werden wir noch in 2014 die 50-Millionen-Euro-Marke überschreiten. Unsere Vertriebspartner sind uns wichtig und deshalb haben wir in diesem Jahr viel getan, ihnen die Arbeit zu erleichtern. Stolz sind wir auf unsere innovative Regelung des Härtefallschutzes für die Investoren. Wer in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, zum Beispiel durch Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit, bekommt sein Kapital zuzüglich einer Rendite von mindestens 2 % p.a. zurück. Spätestens ab dem 1. Januar 2016 wird das Kleinanlegerschutzgesetz vorschreiben, dass Finanzanlagenvermittler eine Genehmigung nach 34f Nr.3 GewO haben müssen. Im kommenden Jahr werden unsere Vertriebspartner von der Übergangsregelung profitieren können und wir werden sie weiterhin mit attraktiven Angeboten unterstützen. Auf die Prospektierungspflicht sind wir gut vorbereitet, denn wir sind auch bisher schon weit über die Branchenstandards hinausgegangen. T.U. Michael Sieg Chairman & CEO ThomasLloyd Group 2014 stand für uns unter der Prämisse, die Grundlagen dafür zu schaffen, die Marktposition desthomaslloyd Cleantech Infrastructure Fund als führender Infrastrukturfonds für die erneuerbaren Energien Asiens in Deutschland weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Dies ist uns mit der Luxemburger Zulassung desthomaslloyd SICAV-SIF als vollreguliertem, offenem AIF gelungen. So ist es uns ab sofort möglich, Investoren mit unterschiedlichsten Anlegerprofilen europaweit maßgeschneiderte Anlagelösungen zu offerieren. In diesem Zusammenhang werden wir nicht zuletzt unser Portfolio um speziell strukturierte Produkte für (semi-)professionelle Investoren in Deutschland und Österreich erweitern, fassen aber bereits heute eine Vielzahl weiterer Märkte in Europa, wie zum Beispiel Luxemburg, Großbritannien und die Schweiz, ins Auge. In diesem Zusammenhang gilt es, im interkontinentalen Imagetransfer unsere in jahrelanger, erfolgreicher Investorentätigkeit entstandene führende Marktstellung und Reputation, aber auch unseren Track Record in Asien zu akzentuieren und zugleich unseren Bekanntheitsgrad in Europa, insbesondere bei Family Offices,Vermögensverwaltern, Dachfonds, Pensionskassen, Versorgungswerken undversicherungen weiter zu erhöhen. Dr.Torsten Teichert svorsitzender Lloyd Fonds AG Die wichtigste Herausforderung war, Lloyd Fonds weiter so zu positionieren, dass wir unser Geschäftsmodell in den beiden Kompetenzbereichen Schifffahrt und Immobilien weiterentwickeln können.wichtiger Faktor ist dabei der Zugang zu substanziellen Eigenkapital. Dafür braucht man die entsprechende Unternehmensstruktur. Die Regulierungsanforderungen waren abzuarbeiten. Mittlerweile besteht weitgehend Klarheit hinsichtlich der Umsetzung des KAGB. Daher sollte man dies nicht überbewerten, die dringlichste Aufgabe für Anbieter wird auch 2015 darin bestehen, Fonds zu entwickeln, die den Anlegerbedürfnissen entsprechen. Die Niedrigzinsphase sehen wir als Chance für die Branche, mit seriös konzipierten Produkten mit einem vernünftigen Risiko-Rendite-Profil Anlegervertrauen zurückzugewinnen.auch der Finanzvertrieb befindet sich in einem Paradigmenwechsel. Statt Verkaufsgenies sind gut ausgebildete, und informierte Teamplayer gefragt, die Anleger beraten, statt sie zu überreden. Hier hat die Branche trotz Verbesserungen noch Nachholbedarf starten wir mit der Platzierung unseres im letzten Jahr vorbereiteten Spezialimmobilienfonds, der in die beiden Metropolregionen Hamburg und Berlin investiert. AIFM ist die Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A. Zudem werden wir auch Projekte in der Schifffahrt für institutionelle Kunden auflegen. Gabriele Volz in WealthCapWealth Management Capital Holding GmbH Wir haben die Regulierungsanforderungen gemeistert: für das Unternehmen mit Erhalt der KVG-Lizenz und für unsere Zielgruppen mit bevorstehenden oder bereits erfolgten Produktfreigaben für Publikums- und Spezial-AIFs. Hier war das ganze Haus gefordert und hat mit großem Engagement erfolgreich Neuland betreten. In den Kernanlageklassen Immobilien Deutschland, Flugzeug und Private Equity konnten wir durch vorausschauende Anbindungen auch in der Übergangsphase eine Produktversorgung sicherstellen. Für 2015 sehen wir keine tiefgreifenden Auswirkungen auf das operative Geschäft, da die Produktfreigaben wieder planmäßiger anlaufen sollten. Niedrige Zinsen sind für Sachwerte keine schlechte Ausgangslage. Sie ermöglichen eine Überrendite und sind zudem von den Schwankungen der Märkte weitgehend entkoppelt. Da wir weiter niedrige Zinsen erwarten, sollten die Rahmenbedingungen für Sachwertinvestments tendenziell noch besser werden.wealthcap setzt im Publikumsbereich voll auf B2B-Vertrieb. Ein enger Kontakt mit unserenvertriebspartnern ist uns eminent wichtig. Nur so können wir stets überprüfen, wie wir unsere Partner noch besser versorgen können, damit sie bedarfsgerechte Beratung für ihre Kunden leisten können.wir setzen auf bedarfsgerechte Sachwertelösungen für Privatkunden und professionelle Investoren in seinen Kernanlageklassen Immobilien Deutschland und USA, Flugzeug, Private Equity und gestreute Sachwerteportfolios. Heinz-G.Wülfrath Middle East Best Select GmbH Um zukünftig vertriebliche Einschränkungen der sog. De-minimis-KVG-Lösung zu vermeiden, haben wir die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-Aktiengesellschaft in München als externe Dienstleistungs-KVG bestellt. Künftigen MEBS-AIFs ist damit der Erfolgsweg geebnet. Auf unser operatives Geschäft in 2015 werden die neuen Regulierungen eher einen positiven Einfluss haben.wir werden attraktive, regulierte und privilegierte Anlagemöglichkeiten anbieten, von denen wir annehmen, dass sie zunehmend nachgefragt werden. Zinsentwicklungen haben auf unser Erfolgskonzept, das ohne Fremdkapital auskommt, grundsätzlich keinen Einfluss. Das (Negativ-)Zinsumfeld wirkt als Katalysator für immer mehr Investoren im neuen AIF-Markt.Vollregulierte Produkte in einem wachsenden Nachfragemarkt, bieten bestevoraussetzungen für Qualitäts-Vertriebe, die sich jetzt nur richtig positionieren müssen. Das Jahr 2015 wird bei uns von Publikums- und Spezial AIFs geprägt sein.wegen der attraktiven Entwicklung unserer bisherigen Photovoltaik-Investitionen und der zunehmenden Nachfrage nach integrierten PV-Kraftwerks- Lösungen aus der MENA-Region, werden sich auch künftige MEBS-AIFs auf PV-Projekte im Sonnengürtel dieser Erde konzentrieren. 14

10 IMMOBILIEN Wolfgang Dippold Geschäftsführender Gesellschafter PROJECT Investment Gruppe Wir haben uns den strengen Regulierungsanforderungen des KAGB gestellt und mit der PROJECT Investment AG eine eigene KVG zur Zulassung gebracht. Und es ist uns gelungen, demvertrieb ohne Platzierungslücke drei KAGB-regulierte AIFs zurverfügung zu stellen. Die an Investmenthäuser mit eigener KVG gestellten gesetzlichenanforderungen erfordern einen hohenverwaltungs- und Controllingaufwand. Dies setzt mehr Manpower voraus und hat höhere Betriebskosten zur Folge.Wir sehen für 2015 deshalb keine nachteiligen Auswirkungen für unser operatives Geschäft, da die Mehrkosten nicht von unseren Investoren, sondern von unserem Haus getragen werden. Die Niedrigzinsphase ist aus unserer Sicht Motor für mehr Geschäft, da unsere Immobilienfonds attraktive Renditen erwirtschaften, die Investoren zur Stabilisierung ihres Portfolios suchen.vermittler sollten nur Produkte berücksichtigen, von deren Qualität sie zweifelsfrei überzeugt sind. So wird das Vertrauen der Anleger auf Dauer bestätigt und Folgegeschäfte sind planbar.wir haben mit dem Fonds Wohnen 14 einen Publikumsfonds in der Platzierung sowie die zwei Spezial-AIFs Vier Metropolen für institutionelle Investoren und Fünf Metropolen für semi-professionelle Anleger soll unser Fonds Wohnen 15 das Angebot ergänzen. Frank Fleschenberg DGG AG Die extrem hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Denkmalschutzimmobilien hat uns vor große Herausforderungen gestellt. Am zeitintensivsten war die Hauptaufgabe, eine ausreichende Anzahl an geeigneten Objekten demvertrieb zurverfügung zu stellen, ohne Einbußen in der gewohnt hohen Qualität der Immobilien zuzulassen. Diese Herausforderung haben wir mit Bravour geleistet und bereits entsprechendeweichen für 2015 gestellt. Im Bereich der Denkmalschutzimmobilien sind wir von den Auswirkungen der Regulierung nicht betroffen. Im Bereich der NPL Produkte sind unsere Anwälte damit beschäftigt, zu prüfen, welche Auswirkungen es für das operative Geschäft haben kann, um dievorgaben direkt gesetzeskonform umzusetzen. Durch die Niedrigzinsphase ergaben sich für uns positive Auswirkungen, da ein günstigerer Einkauf der Immobilien sowie günstigere Finanzierungen möglich waren. Beides hat zu deutlich mehr Geschäftserfolg geführt. Im Bereich der Denkmalschutzimmobilien sind wir seit Jahrzehnten zu Hause und werden auch in 2015 hochwertige Objekte initiieren. Zusätzlich werden wir uns dem Markt der Pflegeimmobilien zuwenden. DieVermittlerschaft sollte im Sinne ihrer Kunden verstärkt auf die Qualität der Produkte und nicht auf die Provisionshöhe schauen.wird dies berücksichtigt, wird zwangsläufig ein Kundenstamm von zufriedenen Kunden für die Zukunft aufgebaut. Wir als Vermittler sollten uns nicht so wichtig nehmen und nicht als Lehrer aufspielen, sondern unsere Kunden als Partner sehen.wir sollten viele Dinge nicht als selbstverständlich sehen, sondern eine gewisse Dankbarkeit empfinden, dass wir mit Menschen arbeiten können und dürfen. Und wenn wir unseren Beruf ernst nehmen, werden wir auch gut verdienen. Ein wenig Besinnung auf Grundwerte schadet uns allen nicht. Respekt kann man sich nicht erkaufen, sondern bekommt man entgegengebracht. Marcus Kraft ZBI Zentral Boden Immobilien AG Die große Herausforderung in 2013 und 2014 war die Erreichung der BaFin-Zulassung der KVG und des ZBI Professional 9.Aufgrund der Regulierung mussten wir wesentliche interne Bereiche anpassen und erweitern. Dies betraf z. B. das Portfolio-, Liquiditäts- und Risikomanagement.Wir sind für 2015 gut aufgestellt und erwarten einen Ausbau unserer Geschäftsbeziehungen zu Vertriebspartnern/Kunden und dadurch eine Umsatzsteigerung. Da viele Anlagealternativen weggefallen sind, hat die Niedrigzinsphase aufgrund der Stabilität der Assetklasse Wohnimmobilien zu einer Stärkung unseres Geschäfts geführt. Im Privatkundengeschäft startete im 4. Quartal 2014 der ZBI Professional 9, ein deutschlandweit investierender (Schwerpunkt Berlin) Wohnimmobilienfonds mit einer Laufzeit von 6 bis 8 Jahren in denvertrieb. Der ZBI Regiofonds Wohnen, ein auf die Metropolregion Nürnberg fokussierter Wohnimmobilienfonds mit einer Laufzeit von ca. 10 Jahren, wird in Kürze folgen. Außerdem werden wir in 2015 das Geschäft mit institutionellen Kunden weiter ausbauen. DerVertrieb muss erhebliche regulatorische Maßnahmen hinsichtlich eines KAGB-konformen Beratungspfads berücksichtigen. Dadurch wird der freievertrieb eine zwar aufwändigere Beratung hinnehmen müssen, aber langfristig durch einen höheren Anlegerschutz profitieren. Tim Krömker DFV Deutsche Fondsvermögen AG Da wir bekanntlich in KVG-Union mit der IMMAC tätig sind, war es wichtig, die aus unserem Mutterkonzern gegründete Kapitalverwaltungsgesellschaft HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG mit der Zulassung von neuen AIFs für die Bereiche der semiprofessionellen Anlegern und Publikums-AIF zu beauftragen und die BaFin-Genehmigungen zu erhalten. IMMAC konnte darüber in 2014 die ersten AIFs erfolgreich platzieren, die DFV AG wird 2015 sicherlich folgen. Das Jahr 2015 wird dafür stehen, die regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Änderungen der letzten 2 bis 3 Jahre auch wirtschaftlich wieder zu verarbeiten und mit höherer Planungssicherheit auch bei unserenvertriebspartnern vermehrt den geeigneten Stellenwert als hochwertiger Produktlieferant wieder zu bekommen.wir sind in dem Bereich der Immobilien-AIFs sicherlich eher auf der Seite der Profiteure zu sehen, da die Fremdmittel langfristig günstig sind. Allerdings zeigen sich natürlich auf der Einkaufsseite die Auswirkungen der Niedrigzinsphase durch die gesteigerte Nachfrage und die dadurch bedingten Entwicklungen der Immobilienpreise. Bei dervermittlerschaft hilft aus meiner persönlichen Sicht nur eine echte Revolution. Der Vermittler muss die Kundeninteressen, den Service und die Dienstleistung nachhaltig und glaubwürdig in denvordergrund stellen. Der Kunde will nichts über dievermittlerprobleme wie Regulierung, Protokollierungswahn, Honorarberatung oder LVRG hören. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertiger, empathischer und persönlicher Beratung ist ungebrochen hoch und kann durch die neue medialewelt nur unterstützt, aber nicht ersetzt werden. Wolfgang J. Kunz Vertriebsdirektor DNL REAL INVEST AG Nach dem guten Platzierungsergebnis unseres TSO- DNL Fund IV, LP mussten wir uns entsprechend der neuen Regularien aufstellen. Hierbei stellten wir fest, dass wir unser Angebot als aktiv operativ tätiges Unternehmen unter dem Vermögensanlagengesetz konzipieren können. Dies zu belegen und den Prospekt entsprechend genehmigt zu bekommen, war eine schwierige Aufgabe. Die Regulierung hat uns vor keine Probleme gestellt außer der bereits beschriebenen Neustrukturierung unserervermögensanlagen. Außer dertatsache, dass wir Immobilien mit höheren Leerständen erwerben werden und hier mehr Arbeit für die TSO-eigenen Mitarbeiter aufkommt, sehen wir keine Auswirkungen aufgrund der Regulierung. Die Niedrigzinsphase hat uns nicht negativ betroffen im Gegenteil, wir haben Gewerbeimmobilien für unseren TSO DNL Fund IV, LP wesentlich günstiger einkaufen können und aus den in Deutschland platzierten Fonds bereits erste Verkäufe erzielt. Die Ergebnisse waren zweistellig. Die Vermittler sollten ihre Produkte nach der Qualität und der Erfahrung des Anbieters und nicht nach der Provisionshöhe auswählen. Sehr gute Produktkenntnisse und die Erfüllung der Dokumentationspflichten sind eine Conditio sine qua non. Wie in 2014 werden wir auch in 2015 ausschließlich Gewerbeimmobilien mit hohen Ertragschancen im Südosten der USA als Produkte wählen. Christoph Ludwig Projektkoordination SDIVertriebs GmbH Die Herausforderung für unser Haus bestand in diesem Jahr daraus, dass der Markt nicht ausschließlich auf Immobilien zur Steueroptimierung ausgerichtet war, sondern immer mehr auch Immobilien unter Renditegesichtspunkten gefragt waren. Wir haben für das kommende Jahr eine breitere Produktpalette aufgebaut und werden somit einen größeren Markt mit Immobilienprojekten abdecken können. Für unser Haus und die uns angebundenen Partner bedeutet eine Niedrigzinsphase immer auch einen positiven Effekt. Je niedriger die Zinsen, desto höher das Interesse an Immobilieninvestitionen. Dies bedeutet für uns, dass wir aktuell und auch für die kommenden Monate eine Mehrzahl an Immobilien ankaufen, planen und entwickeln müssen. Kundenorientierte und bedarfsgerechte Beratungen sind der Schlüssel zum Erfolg. In 2015 sehen wir verschiedene Produktsparten auf der Liste vorne an: Energieoptimierte Bestandsanlagen, steueroptimierte Denkmalschutzimmobilien sowie Pflege- und Seniorenwohnanlagen. Sandro Pawils WirtschaftshausGruppe Viele Investoren wollten im Jahr 2014 ihr Kapital sofort und unverzüglich investieren. Um das zu gewährleisten, waren und sind wir ständig auf der Suche nach geeigneten Bestandsimmobilien. Durch eine sehr genaue Standortanalyse übernehmen wir ausschließlich Häuser,die zukunftsfähig sind.dadurch sehen wir aktuell keine Probleme für das operative Geschäft im Jahr Im Gegenteil, die WH-Gruppe hat bereits jetzt für das Geschäftsjahr 2015 Pflegeeinrichtungen imwert von rund 140 Mio.Euro eingekauft bzw.projektiert.die Niedrigzinsphase ist für Investoren eigentlich nur positiv zu sehen. Günstige Immobilienkredite ermöglichen auch Finanzierenden, dauerhaften Vermögensaufbau zu betreiben. Unsere Vertriebspartner werden umfassend auf unser Produkt geschult.diese Schulungen finden bei uns im Haus statt sowie auch auf circa 100 Online-Seminaren, die wir pro Jahr anbieten. Bei einer Produkteinführung werden diverse Seminare angeboten, umvorteile und Nachteile der einzelnen Objekte zu beleuchten. Nur so kann ein Vermittler auf den echten Kundenbedarf hin beraten. Unser Maklerportal bietet zudem ein umfangreiches Informations-, Schulungs- und Marketingmaterial an.wenn einvertriebspartner die ihm zurverfügung gestellten Mittel nutzt,berät er erfolgreich, nachhaltig und kundenorientiert. Pflegeimmobilien als Kapitalanlage waren das Hauptprodukt 2014 und werden es auch über das Jahr 2015 hinaus bleiben. Der demografischewandel bietet hier ein Investment in einem der letzten deutschenwachstumsmärkte. 15

11 Andreas Schütz Profi Select Coriolanus GmbH In der Immobilienbranche ist die Beschaffung geeigneter Objekte zunehmend schwieriger geworden. Besonders im Denkmalschutz ist in einer Stadt wie Berlin kaum noch ein unsaniertes Objekt zu erwerben. Inwieweit sich die Mietpreisbremse auswirken wird, kann heute noch niemand abschließend beantworten. Nach meinertheorie werden vor allem die Hausverwaltungen massiv überlastet sein, da sie faktisch dievermietung mit übernehmen werden müssen. Der Makler für reine Wohnungsvermietung wird sich ab 2015 schwer tun. Unsere Kunden finanzieren so günstig wie nie zuvor. Dennoch erwarten viele Kredithäuser ein höheres Eigenkapital bei Kapitalanlegern. Die Qualifizierung für Immobilienverkäufer liegt im Vergleich zum Rest der Branche weit zurück. Hier sind leider noch keine klarenvorgaben des Gesetzgebers zu erkennen. Schön wäre es, wenn man aus den gemachten Erfahrungen der Finanzdienstleistungsbranche elegantere Lösungen erarbeiten könnte. Für 2014/15 stehen die Denkmal- und Bestandsimmobilien sowie die klassische Neubaueigentumswohnung in unserem Fokus. BezahlbarerWohnraum, ökologisch und nachhaltig. Der hohe Anteil an Eigennutzern sorgt speziell bei Kapitalanlegern für ein hohes Interesse. Charles Smethurst DolphinTrust GmbH Eine wesentliche Herausforderung war und ist die stetig steigende Nachfrage nach denkmalgeschützten Immobilien an 1A-Standorten in Deutschland.Wir konnten und können auf diese Herausforderung vor allem durch das erfahrene Sourcing in unserem Haus reagieren und uns dabei auf jahrelang ausgebaute und gepflegte Netzwerke verlassen. Sie ermöglichen uns die Findung herausragender Projekte mit besten Aussichten für unsere Kunden beziehungsweise Käufer. Für die Vermittlerschaft ist Qualifikation der entscheidende Begriff, wobei Qualifikation heute mehr denn je auch Spezialisierung bedeutet. Die für uns maßgebliche Vermittlung denkmalgeschützter Immobilien und die damit zusammenhängende Beratung hinsichtlich steuerlicher Abschreibungen, Finanzierung und Ertragsprognose ist fachlich und verkäuferisch im Interesse aller Beteiligten nur noch durch hochqualifizierte, spezialisiertevermittler möglich. Jörg Walter IVM GmbH Durch die neuen gesetzlichen Anforderungen wurde ein ganz neues Kapitel in der Finanzdienstleistungsbranche aufgeschlagen. Durch unsere Qualitätsmerkmale wie uneingeschränkte Testate, fachliche Ratings, unabhängige Mittelverwendungskontrolle und einer hervorragenden Historie konnten wir dieser Herausforderung relativ entspannt entgegenblicken. DieVerunsicherung der konkreten Ausgestaltung der regulatorischen Anforderungen hat auch unser Haus betroffen. Durch das Vermögensanlagengesetz wurde die Möglichkeit der Vermittlung stark eingegrenzt. Das Jahr 2015 sehen wir sehr optimistisch, denn nicht die Art der Regulierung durch den Gesetzgeber, ob als AIFM oder über dasvermögensanlagengesetz, sondern das Handeln in der Vergangenheit sowie die daraus resultierenden Ergebnisse und Fakten werden zukünftig wichtige Erfolgsfaktoren sein. Gerade durch diese Niedrigzinsphase haben sich viele Anleger entschieden, in Immobilien zu investieren. Dadurch konnten wir Immobilienverkäufe schneller realisieren als geplant. Somit hat diese Niedrigzinsphase für uns einen positiven Effekt. Die Aus- und Weiterbildung wird zukünftig immer mehr Gewichtung erhalten. DerVermittler wird selbst die ihm angebotenen Produkte auftransparenz, Kalkulierbarkeit und Nachhaltigkeit überprüfen müssen und kann sich nicht mehr uneingeschränkt auf Aussagen der Produktanbieter verlassen. Die unabhängige und individuelle Beratung wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Finanzdienstleistung einnehmen. Das Haus THAMM & PARTNER ist im operativen Geschäft tätig und somit imvermögensanlagengesetz geregelt.wir werden weiterhin die Beteiligung direkt und unmittelbar am Unternehmen THAMM & PARTNER sowie den Erwerb von Immobilien in Form von Einzelimmobilien oder Eigentumswohnungen anbieten. Frank Winkel WI-IMMOGroup GmbH Die größte Herausforderung war es sicherlich, einem Umsatzwachstum von über 90 % gerecht zu werden und dabei keine Einbußen in der Qualität der Produkte zuzulassen, sondern diese konsequent mit bewährtem Know-how weiter in denvertrieb zu bringen.wir sind dieser Herausforderung mehr als gerecht geworden, indem wir unserteam qualitativ weiter ausgebaut und die Abwicklungsprozesse optimiert haben.von der Regulierung sind wir nicht mit unserem Produkt betroffen, von daher wird sich dadurch die positive Geschäftsentwicklung für 2015 fortsetzen. Genau so spielt die Niedrigzinsphase uns und unseren Kunden absolut in die Karten. Hier besteht momentan die Möglichkeit, teilweise mit 1 % Zins zu finanzieren. Wenn unsere Produkte jedoch ca. 5 % Mietrendite für unsere Kunden erwirtschaften, ergeben sich auch für kühle Rechner hier ein klares Bild sowie sehr gute Chancen. Unser Produkt ist ganz klar die Grundbuch abgesicherte Pflegeimmobilie. Dies wird sich auch 2015 nicht ändern, denn die Pflegeimmobilie ist konjunkturunabhängig, einwachstumsmarkt der Zukunft und zählt als konservatives Investment aktuell sicherlich zu den Gewinnern. BAUFINANZIERUNG Stephan Gawarecki Dr. Klein & Co.AG Für die Dr. Klein & Co.AG waren die Marktbedingungen 2014 Segen und Fluch zugleich. Für unsere Beratung von Privatkunden in der Immobilienfinanzierung hat das dauerhaft historisch niedrige Zinsniveau die weitere Gewinnung von Marktanteilen unterstützt. In diesem Geschäftsfeld konnten wir unsere führende Position weiter ausbauen.auf der anderen Seite leidet unsereversicherungssparte unter den Markteingriffen des Gesetzgebers, dem niedrigen Zinsniveau mit vermeintlich unattraktiven Produkten und der kritischen Berichterstattung zuversicherungsprodukten in der Publikumspresse. Das schwierige Marktumfeld führte für alle Marktteilnehmer zu einem Rückgang im Neugeschäft für Kranken- und Lebensversicherungen. Durch das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Dr. Klein-Beratungskonzept haben wir aber auch in 2014 den betreuten Versicherungsbestand weiter deutlich ausbauen können. Deshalb blicken wir optimistisch in das Jahr In der Immobilienfinanzierung erwarten wir eine Nachfrage auf weiterhin hohem Niveau. Zwar wächst das Gesamtmarktvolumen aufgrund des stagnierenden Angebots an Immobilien trotz attraktivem Finanzierungszins in Deutschland nicht. Dr. Klein wird aber aufgrund seines umfassenden Angebotes weitere Marktanteile erobern. DerVersicherungsmarkt wird auch im Jahr 2015 weitere Belastungen und Unsicherheiten verkraften müssen.aber auch hier sehen wir uns bei Dr. Klein gut aufgestellt, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Dirk Günther Prohyp GmbH Auch 2014 hat das Zinsniveau noch einmal neuetiefstände erreicht und die Bestkonditionen für Darlehen mit 10-jähriger Zinsbindung haben sich deutlich unter 2 % eingependelt. Damit hat die Immobilieninvestition im laufenden Jahr abermals an Attraktivität gewonnen. Dementsprechend aber nicht nur deshalb gestaltet sich der Geschäftsverlauf bei Prohyp ausgesprochen positiv. Wesentlicher Erfolgsfaktor ist hier sicherlich, dass das Prohyp-Angebot genau auf die Bedürfnisse unserer Partner zugeschnitten ist: Mit den Produkten von mehr als 300 Banken und der persönlichen Unterstützung durch fachkundige Finanzierungsberater liefern wir unseren B2B-Kunden alles, was sie brauchen, um imvermittlergeschäft dauerhaft erfolgreich zu sein. Gerade im Zinstief ist kompetente Beratung, etwa zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos oder zurvermeidung von zu langen Darlehenslaufzeiten, besonders wichtig. Hier können freie Vermittler mit ihren ureigenen Stärken punkten:transparenz und Unabhängigkeit.Als unabhängige Makler müssen sie nicht ein bestimmtes Produkt verkaufen, sondern können mit dem Kunden völlig unvoreingenommen seine Situation analysieren und ihm mit einer grundlegenden Beratung bei der Entscheidungsfindung helfen. Dieser Aufbau einer vertrauensvollen Kundenbeziehung ist oftmals der Einstieg in eine Zusammenarbeit auch in anderen Segmenten der Finanzdienstleistung. Für die Baufinanzierung bleibt Prohyp der Spezialist für unabhängige Broker, der seine Kunden auch in 2015 dabei unterstützt, beste Baufinanzierungsangebote zu unterbreiten und optimale Beratung anzubieten. Christian Heikamp Bereichsleiter Produktmanagement Baufinanzierungen Postbank Eine Herausforderung des Jahres 2014 war die weiter steigende Nachfrage nach Baudarlehen. Die niedrigen Zinsen sind für Bauherren und Modernisierer positiv und beleben das Geschäft. Auf der anderen Seite steigt auch derwettbewerb innerhalb der Branche, da Banken undversicherungen zusätzliche Gelder platzieren wollen. Es gibt immer mehr regulatorische Anforderungen.Je später dievorgaben kommen,umso ambitionierter ist die Umsetzung das gilt besonders für die IT. EinThema, das uns auch in den nächsten Jahren begleiten wird, da mit der HypothekarrichtlinieAnpassungen auf der Bankseite,aber auch für unsere Partner und Vermittler erforderlich sind. Die niedrigen Zinsen und der wachsende Bedarf anwohnraum haben zu einer verstärkten Nachfrage geführt.als Bank müssen wir darauf achten, dass unsere Kunden die Finanzierung langfristig bedienen können. Die Finanzierung der eigenen vier Wände ist für die Kunden oft eine Herzensangelegenheit. Deshalb ist eine professionelle und vor allem transparente Beratung wichtig. Dies gilt auch für die Betreuung nach dem Vertragsabschluss. Wir sind mit marktgerechten Bauspar-Produkten in das neue Jahr gestartet. Auch bei Darlehen mit langfristiger Zinsbindung haben wir attraktive Angebote entwickelt. Damit wollen wir Marktanteile gewinnen. Darüber hinaus richtet sich unseraugenmerk auch auf die Prozessoptimierung, um flexibel auf das Marktumfeld reagieren zu können. Michael Neumann Qualitypool GmbH Der Mangel an interessantenanlagemöglichkeiten führte weiterhin zu hoher Nachfrage nach Immobilien. Der Markt kann die Nachfrage kaum befriedigen, so dass die Immobilienpreise weiter anziehen. DasVolumen an Immobilienfinanzierungen steigt trotz des historisch niedrigen Zinsniveaus nur geringfügig.wer wachsen will, tut dies auf Kosten der Mitbewerber. Hier 16

12 Wenn Sie sich eine Karriere aufbauen wollen, nehmen Sie die erste Adresse. TOP NATIONALER ARBEITGEBER 2014 DEUTSCHLANDS BESTE ARBEITGEBER IM VERGLEICH In Kooperation mit: Ein Beruf, der Sie fordert. Mit Verantwortung, Anerkennung, weitreichender Unterstützung und entsprechendem Einkommen. Gestalten Sie als selbstständiger Vermögensberater die finanzielle Zukunft Ihrer Kunden: Starten Sie bei der Deutschen Vermögensberatung und nutzen Sie unser bewährtes Konzept für Ihren persönlichen Erfolg! Informieren Sie sich kostenlos unter: oder finden Sie Ihren persönlichen Vermögensberater und planen Sie Ihre Karriere mit ihm unter:

13 setzt sich der Trend von Ein-Produkt-Anbietern (wie klassische Hausbanken) hin zu unabhängigen Maklern mit großer Produktvielfalt fort.diewohnimmobilienkreditrichtlinie steht vor dertür und soll 2016 in Kraft treten. DieWeichenstellungen müssen in 2015 erfolgen. Da der Bereich Finanzierungen unser Hauptstandbein ist, profitieren wir von der Niedrigzinsphase eher als dass sie uns belastet. Die individuellen Kundenbedürfnisse müssen im Fokus stehen. Hier können sich anbieterunabhängige Makler klar vom abhängigen Produktverkäufer mit eingeschränkter Produktpalette abgrenzen hat sich der Bereich Finanzierungen sehr gut entwickelt. Für 2015 rechnen wir wieder mit zweistelligenwachstumsraten. Neben der Baufinanzierung erwarten wir vor allem im Bereich Ratenkredit hohe Zuwächse.Viele unserer Partner nutzen immer häufiger die Gelegenheit, ihren Kunden finanzielle Spielräume zu verschaffen, indem sie z. B. teure Dispokredite in günstigere Ratenkredite umfinanzieren. Andreas G. Pflegshoerl Leiter Sales Management Partnervertrieb ING-DiBa AG Die ING-DiBa ist 2014 einen weiteren Schritt näher an ihre Endkundenberater für die Baufinanzierung gerückt. Unser Key Account Management wird derzeit noch stärker ausgeweitet und die regionale Zusammenarbeit mehr intensiviert. Zudem bieten wir auf unserer Vertriebsplattform unseren Partnern weitere unterstützende Services und mit der Objektbewertung ein exklusives Tool an stellen wir wichtige Weichen für die Zukunft: So bieten wir als erste Bank bereits ab Januar mit der Frankfurt School of Finance das umfangreiche Schulungsprogramm Qualifying für eine marktgerechte Qualifikation an. Dieses wird dasvertrauensverhältnis unserer Kunden zum Endkundenvermittler stärken und sie zudem optimal auf die zukünftige gesetzliche Zertifizierung vorbereiten. Oberstes Ziel ist es, unsere Partner zu entlasten und sie gleichzeitig beratungsstark im Markt zu positionieren. Im nächsten Jahr wollen wir unserevertriebspartner nicht nur intensiver betreuen und fördern, sondern mit der Baufinanzierung der ING-DiBa ein Produkt an die Hand geben, dass durch marktgerechte Konditionen, ergänzende Produkte wie Bausparen sowie gezielten Aktionen auf hohe Marktnachfrage stoßen wird. Marcus Rex BS Baugeld Spezialisten AG Unsere Herausforderung für 2014 war,über dieanbindung von neuen Franchisenehmern zu mehr Umsatzwachstum zu kommen.im Rahmen dieses Prozesses haben wir erkannt,dass wir nicht über dieanzahl,sondern nur über die Qualität unserer Vertriebspartner unser Volumen steigern können. So haben wir im Laufe des Jahres in ein neues CRM System, in den Aufbau von Marketingkampagnen und in individuelle Wachstumspläne mit unseren Franchisepartnern investiert. Niedrige Zinsen haben grundsätzlich die Nachfrage nach günstigen Baufinanzierungen belebt.wir haben in den Monaten der fallenden Zinsen weniger Entschlossenheit bei den Anschlussfinanzierungskunden gespürt. Den Rückgang bei Umfinanzierungen konnten wir durchvertriebskampagnen im Umfeld der Immobilienwirtschaft kompensieren. Die Regulierung für 2016 ist im Detail noch nicht klar ausformuliert,und das ist das eigentliche Problem. Operativ werden wir uns in 2015 intensiv um die weitere Qualifizierung unserer Franchisepartner kümmern, damit alle unsere Partner einen möglichen Sachkundenachweis erbringen können. Die nächsten Jahre werden für dievermittlerschaft turbulent.wer weiterhin in der Branche nachhaltig erfolgreich sein möchte, sollte Veränderungsbereitschaft, Spezialisierung und Kompetenz mitbringen. Die Frage der zukünftigen Spezialisierung zwingt den Vermittler zurweichenstellung in 2015.Mit Beginn des vierten Quartals verspüren wir ein stärkeres Interesse von neuenvertriebspartnern,die zukunftsrelevante Fähigkeiten mitbringen.wir blicken daher optimistisch in 2015, denn die Baufinanzierungen werden in dem andauernden Niedrigzinsumfeld weiterhin stark nachgefragt bleiben. VERTRIEBE/POOLS/VERBÄNDE Tino Blumenthal Deutsches Maklerforum GmbH Die am Markt herrschende Flut an Produkten, die höher werdenden bürokratischen Hürden und auch die zeitintensive Schadenabarbeitung sind für Makler mittlerweile zu einer großen Herausforderung geworden. Die Kosten und der Aufwand steigen immens, doch die Erträge sinken! Durch das LVRG zum Beispiel stehen die Provisionseinnahmen unter zusätzlichem Druck. Ein Makler muss also seine Kosten senken und braucht mehr Zeit, die immer anspruchsvollere Beratungsleistung umfänglich und kundenorientiert zu erbringen.wir setzen hier auf an den Bedarf der Makler ausgerichtete EDV-Systeme undtools, um den Administrationsaufwand so gering wie möglich zu halten.wichtig für die Zukunft sind für Makler hochwertige und bestandsfeste Kundenbeziehungen, eine ganzheitliche Produktauswahl und vor allem schlanke und professionelle Prozesse, um am Markt bestehen zu können. Dirk Bohsem Leiter Kunden- undvertriebsmanagement MLP Finanzdienstleistungen AG Die Marktbedingungen waren und bleiben weiter herausfordernd. Auch wenn die Folgen der Euro-Schuldenkrise Kunden verunsichern werden, steht eines fest: Die Notwendigkeit, bei einem stetig absinkenden Rentenniveau ergänzend für das Alter vorzusorgen und zusätzlich sein Vermögen inflationssicher anzulegen, war nie größer. Speziell bei der Altersvorsorge: Im Zuge der Senkung des Garantiezinses wird es wichtig, dem Kunden die Kernleistung einer privaten Rentenversicherung innerhalb eines breit aufgestelltenvorsorge-mixes noch deutlicher zu machen: die Versicherung in Form einer lebenslangen Rente und in einem kollektiven Risikoausgleich. Nur so lässt sich der Blick von der Rendite stärker hin zur Absicherung der Langlebigkeit lenken.angesichts der Situation an den Finanzmärkten erwarten wir für 2015 großen Beratungsbedarf im Vermögensmanagement. Auch das Thema Immobilien wird unsere Kunden weiter beschäftigen. Ein qualitätsgeprüftes Angebot für Immobilieninvestitionen wird angesichts großer Nachfrage im Häuser- und Wohnungsmarkt weiter an Bedeutung gewinnen. Klaus Bolz svorsitzender TELIS FINANZ AG Die gesamtwirtschaftlichen und auch die branchenbezogenen Rahmenbedingungen stellen natürlich auch an uns einen hohen Anspruch. Allerdings sind wir als unabhängiges und eigenständiges Finanzberatungsunternehmen mit unserem ganzheitlichen Beratungsansatz weniger stark von den Eingriffen des Gesetzgebers auf einzelne Produktsparten betroffen. Dauerhafte Aufgabe ist für uns, dieverbraucher über die elementaren Themen wie die Altersvorsorge oder Pflegefallabsicherung aufzuklären und weiter das Bewusstsein für die Notwendigkeit der privatenvorsorge zu schaffen.an dieser Aufgabe hat sich nichts geändert und dieser kommen wir durch eine persönliche und bedarfsgerechte Beratung unserer Mandanten nach. Für die Zukunftsfähigkeit der Vermittlerschaft ist es notwendig, professionelle Standards für die Beratung zu implementieren, diese setzen wir mit unserem ganzheitlichen TELIS-System.Vonseiten der Produktanbieter brauchen wir dazu transparente und kundenorientierte Produkte, die eine faire Entlohnung für denvertrieb ermöglichen. Dies werden in den kommenden Jahren sicher auch verstärkt Produkte aus dem Investmentbereich sein, hier haben wir das Geschäftsjahr 2014 intensiv für die Aus- und Weiterbildung unserer Berater genutzt.wie bisher ist dervertriebsausbau ein Schwerpunkt unserer Arbeit, den wir auch 2015 über unsere breit aufgestellte Mehrkanalstrategie weiter betreiben. Matthias Brauch Softfair GmbH Seit Jahren schon vollzieht sich ein extremer Wandel in den fachlichen und technischen Anforderungen an IT-Lösungen für Finanzdienstleister.Vieles hängt davon ab, ob man in der Glaskugel die richtigentrends erkennt. Standardprogramme zu entwickeln und diese dennoch so flexibel zu gestalten, dass sie diesem Wandel gerecht werden, das ist die größte Herausforderung für ein Haus wie unseres. Die Digitalisierung wird noch bestimmender in der Branche. Das ist natürlich eine große Chance in einem Markt, der immer noch von viel Do-It-Yourself durchdrungen ist.viele fühlen sich berufen, die ultimativen Softwarelösungen zu entwickeln. Doch die rasante Entwicklung in Technik und Fachlichkeit und die dadurch bedingte Anpassung der Lösungen wird sich nicht jedes Haus leisten können. Dies ist sicher auch ein Risiko. Wir werden mit dem von uns gewohnten Service und unserer bekannten Kundenorientierung unsere Kunden durch diese Entwicklungen begleiten. Die Vermittlerschaft muss auf jeden Fall wesentlich selbstbewusster auftreten und die richtigen Botschaften finden. Das gelingt ihr zurzeit nicht. Es ist wenig hilfreich, wenn sich einige Marktteilnehmer auf Kosten anderer als leuchtendes Beispiel profilieren wollen. Da sehe ich das Glashaus schon im Ansatz zusammenbrechen. Wir erkennen einen klaren Trend zu den Bereichen Biometrie, Komposit und betrieblicher Beratung. Dieser Trend ist aber nicht neu und verstärkt sich aktuell nur. Die Vermittlerschaft wird sich hier neue Kundenschichten erschließen müssen. Sven Burkart Prokurist WIFO Wirtschafts- & Fondsanlagenberatung undversicherungsmakler GmbH Wie bereits im Vorjahr hatte auch in 2014 die Sparte Krankenversicherung mit den geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Die branchenweit spürbare Zurückhaltung im Bereich PKV-Voll konnten wir jedoch durch attraktive KV-Zusatz-Services und verschiedene spartenübergreifende Dienstleistungen im Bereich Pflegeversicherung ausgleichen. In der Sparte Leben, die grundsätzlich unter den Auswirkungen der Niedrigzinsphase leidet, zahlt sich für uns die konsequente Spezialisierung auf die biometrischen Risiken aus. Wir konnten dadurch, entgegen dem allgemeinen Trend, einen Umsatzzuwachs verzeichnen. Ein klares Signal unserervermittler an uns, dass der eingeschlagene Weg, der individuellenangebotserstellung inklusive professioneller Risikovoranfrage, stimmig ist. Die Sparte Sach, insbesondere im gewerblichen Bereich, gehört seit 1987 zu unserer Kernkompetenz. In 2014 ist es uns durch zahlreiche Neupartner und das vertriebsorientierte Betreuungsmodell WIFO Assistance gelungen, deutlich wachsende Umsätze einzufahren und dadurch eine ideale Grundlage für eine erfolgreiche und sichere Zukunft aufzubauen. Wichtige Kernaufgaben in 2015 werden für uns sein: Die Sicherung einer attraktiven Geschäftsgrundlage in der Sparte Leben für unsereverbundpartner, die Einführung neuer Servicemodelle und Abwicklungstools sowie die stetigeversorgung unsererverbundpartner mit exzellenten Produkten aus der Sparte Sach. 18

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15 Oliver Drewes maxpool GmbH Wir hatten in 2014 extrem viele Herausforderungen zu meistern. Rückblickend sind wir mit der hausinternen Entwicklung und dem Jahr 2014 mehr als zufrieden.wir sind in 2014 extrem stark gewachsen, gehen aber davon aus, dass sich unser Wachstum in 2015 wieder etwas normalisiert. Rein operativ werden wir in 2015 sicher recht viel Aufwand betreiben, die unterschiedlichsten Provisionsabrechnungsmodelle abzubilden, die derzeit in der Branche kursieren. maxpool lebt im Wesentlichen von den Sachsparten, Biometrieprodukten und der bav. Insofern berührt uns die Niedrigzinsphase nur randläufig. Was soll ich dazu sonst sagen?wir können den Markt, in dem wir tätig sind, nun mal nicht selbst gestalten.wir müssen uns anpassen und beweglich bleiben. Die Maklerschaft in Deutschland sollte dringend das eigene Profil schärfen. Neben Weiterbildung sollten wir hart daran arbeiten, dass die Öffentlichkeit die Unterschiede zwischen unabhängigen Maklern und gebundenenvertretern und Bankberatern versteht. Derzeit werben produktgebundene Bankberater mit Unabhängigkeit und die Grenzen zwischen versicherergetriebenen Produktberatern und unabhängigen Versicherungsmaklern werden nicht ausreichend wahrgenommen. Wir als maxpool sind auch weiterhin mit der Struktur unserer bisherigen Bestandszusammensetzung unterwegs: 50 % Sachversicherungen, 25 % Vorsorgeprodukte und 25 % Krankenversicherung. Neu hinzugekommen sind die Bereiche Investment und Baufinanzierung, aus unserer Sicht beides proportional stark anwachsende Geschäftsfelder. Stefan Giesecke Vertriebsmanagementgesellschaft fpb AG Seit dem Sommer 2012 organisiert die fpb AG den Vertriebsservice für die Marke CARDEA.life der Liechtensteiner PrismaLife.Wir sind zunächst mit innovativen Angeboten für die Existenzsicherung breiter Schichten der Bevölkerung gestartet. Seit diesem Jahr sind wir auch in der Altersvorsorge in allen drei Schichten der Altersvorsorge komplett aufgestellt. In unserenvertriebsstorys vermitteln wir Maklern einzigartige Beratungsargumente, die auf die Flexibilität der Produktlösungen ausgerichtet sind. Beispiel Basisrente: Mit den Optionen freieversichererwahl und höhere Rente bei verkürzter Lebenserwartung bieten wir ganz praktische Kundenvorteile. Das LVRG stellt die Branche vor enorme Herausforderungen. Darauf richtig zu reagieren, um auch in Zukunft die wirtschaftliche Existenz zu sichern, sollte Vermittler dazu veranlassen, sich mit den neuenthemen auseinanderzusetzen. Mit uns können Makler bereits jetzt schon Erfahrungen in der Netto-Produktwelt sammeln.wir können dabei auf die langjährige Erfahrung der PrismaLife als Pionier in der Nettowelt bauen. Ergänzend dazu haben wir für unsere Partner eine NETTOLOUNGE entwickelt, die allethemen rund um die Beratung eines Nettotarifes abdeckt. Mit der NETTOLOUNGE bieten wir Produkt, Factoring und weitergehende Unterstützung aus einer Hand an. Dr. Sebastian Grabmaier svorsitzender Jung, DMS & Cie.AG Niedrige Zinsen und hohe Kursschwankungen waren die beherrschenden Themen in Daher hatten wir den Schwerpunkt in unserervertriebsunterstützung auf vermögensverwaltende sowie dividendenstarke Fonds gelegt sowie imversicherungsgeschäft auf die Vorbereitungen zur Umsetzung des LVRG. Während wir froh sind, dass die meisten Produktpartner in der Biometrie wenig ändern, wird die Einrichtung und Umsetzung der verschiedenen Provisionsmodelle im Altersvorsorgegeschäft aufversicherungsbasis weiteren großen Aufwand bedeuten. Die Komplexität in der Abwicklung steigt durch Umsetzung dervergütungsregeln enorm. Zudem wird das Sachgeschäft zunehmend wichtiger. Die wenigsten Kunden verfügen über eine ausreichende Altersvorsorge oder einen passenden individuellen Risikoschutz. Beides sicherzustellen, ist eine echte volkswirtschaftliche Aufgabe des freienvertriebes. Die Maßnahmen zur Qualifikation dervermittler und zur Herstellung dertransparenz im Beratungsprozess gehen in die richtige Richtung.Vermittler, die nur auf die Höhe der Provisionen und den schnellen Abschluss achten, werden es dagegen immer schwerer haben. Für 2015 haben wir eine breit angelegte Fondsoffensive vorbereitet: unsere führende Beratungstechnologie ATweb und unser neues Haftungsdach Basis, eine unbürokratische Lösung fürvermittler, die sich imwertpapierbereich auf DWS-Riester- und Vermögensverwaltungslösungen beschränken. Um Alternativen anzubieten, die auch in einem Niedrigzinsumfeld attraktive Renditen erwarten lassen, setzen wir auf unsere neu aufgelegtenvermögensverwaltungslösungen auf ETF-Basis und auf Fondssparpläne.Weitere Schwerpunkte in 2015 sind Sach- und Krankenzusatzversicherungen, Direktinvestments und Immobilien sowie die nun neu ersten KVG-regulierten alternativen Investments. Frank Huttel Prokurist / Leiter Portfoliomanagement FiNet Asset Management AG Die Vorbereitung und Unterstützung unserer Partner bei derwirtschaftsprüfung nach Fin- VermV war eine der großen Herausforderungen in Hier bietet die FiNet Asset Management eine vereinfachte, zentrale und preiswerte Lösung an. Da der Prüfungsumfang aber erst im Laufe des Jahres konkretisiert wurde, mussten Prozesse teils nachjustiert werden. DasVerbot der Abschlussvermittlung war eine der wesentlichen Änderungen, die über Nacht kam und sowohlvermittler nach 34f GewO als auch vertraglich gebundenevermittler traf. Allerdings sind die Auswirkungen überschaubar, da unsere Beratungs- und Dokumentationssoftware in der Lage ist, Lösungen u. a. durch die elektronische Unterschrift anzubieten. Die Niedrigzinsphase kann nur bewältigt werden, wenn wir als persönlicher Dienstleister Lösungen anbieten und durch Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen unserevermittler darauf vorbereiten.altersvorsorge ist von Seiten des Staates gewollt. Diesen Auftrag muss der Vermittler ernst nehmen. Dabei steht Transparenz gegenüber dem Kunden an vorderster Stelle. Aber auch die fortwährende Weiterbildung in einem immer komplexer werdenden Umfeld muss selbstverständlich sein. Auf der Produktseite sehen wir zum einen dentrend zu vermögensverwaltenden Fonds ungebrochen. Aber auch die Nachfrage nach passiven Fonds (ETFs etc.) steigt. Berater sehen aber auch die Zuführung in standardisierte Fondsvermögensverwaltungen als künftiges Geschäftsfeld. R. André Klotz VFV GmbH - Der Sachpool Wir sind ein spezialisierter Maklerpool und vermitteln ausschließlich private Sachversicherungen und Gewerbeversicherungen. Die größte Herausforderung für uns in 2014 war die Umsetzung des BiPRO-Standards und damit das Erreichen einer neuen Qualität in der Kommunikation und dem Datenaustausch mit den angebundenen Versicherungsmaklern. Wir sind bei der Umsetzung des BiPRO-Standards neuewege gegangen und haben eine externe Software zugekauft und um den BiPRO-Standard erweitert. Dies gibt uns zukünftig die Möglichkeit, noch flexibler auf technische Herausforderungen zu reagieren. Die Regulierung im Lebensversicherungsbereich wie auch die derzeitige Niedrigzinsphase hat auf uns als Sachpool keinen Einfluss.Wir werden auch in 2015 einen anhaltendentrend zum Sachgeschäft erleben. Die Vermittlerschaft muss sich zukünftig wieder mehr auf das Versichern von privaten (auch biometrischen) und geschäftlichen Risiken und weniger auf die Anlage von Kapital konzentrieren. Die gesellschaftliche Wahrnehmung vonversicherungsvermittlern ist umso positiver, je mehr sich dievermittler mit diesen Risiken befassen. Oliver Lang BCA AG und BfV Bank für Vermögen AG Was die BCA in 2014 am meisten herausgefordert hat,war die Regulatorik.Die Makler selbstständig zu halten, sie mit in die 34f-Zeit oder ins Haftungsdach zu nehmen. Oder in puncto Versicherung auf das LVRG vorzubereiten. Da waren die Ressourcen gefordert. IT, um Prozesse zu optimieren und rechtssicher zu gestalten. Manpower, um Makler zu treffen und vertrieblich zu unterstützen.networking,um auszubilden oder Outsourcing anzubieten.zeitgleich war der Niedrigzins zu meistern. Etwa durch dieweiterentwicklung von Anlage-Alternativen wie unserer Fondsvermögensverwaltung PRIVATE INVESTING mit diversen Strategien.Oder auch durch Erschließung von Beratungsneuland,etwa im betrieblichen Bereich.So sind wir alle nun auch für 2015 operativ bestens aufgestellt.die freienvermittler müssen nur wieder mehr ihrewerte als Unabhängige ins Feld führen, um auch künftig als gesellschaftlich wichtig gesehen zu werden.also nah am Kunden, kompetent, ehrlich und transparent und mit voller Auswahlhoheit über das ganze Produkte-Universum. Absatzrenner 2014 waren offene Investmentfonds,Komposit- und Lebensversicherungen.Das dürfte auch 2015 so bleiben.mit dynamischem Umsatzwachstum rechnen wir bei PRIVATE INVESTING und beim Haftungsdach ebenso wie bei Gewerbe-/Sach- und Pflegeversicherungen. Stefan Liebig vfm Konzept GmbH Das Jahr stand auch bei vfm im Zeichen der Regulierung und der Niedrigzinssituation. Die Herausforderung war, in diesem Marktumfeld weiter zu wachsen.wir sind unserer Linie treu geblieben, haben weiter auf Klasse statt Masse gesetzt und unsere Kernzielgruppe, den Umsteiger aus der Ausschließlichkeit, bedient. Diese Ausrichtung hat uns auch in 2014 einen kräftigen Zuwachs im Kompositgeschäft beschert. Regulierungen sind teilweise kontraproduktiv, aber es ist vermutlich zielführender, sie anzunehmen und konstruktiv damit umzugehen. Das LVRG wird natürlich in 2015 tendenziell eher negative Auswirkungen haben. Die Umstellung der Vergütungsmodelle begrüßen wir allerdings. Eine teilweise Umwandlung der Abschlussprovision in laufende Vergütung stellt für den Vermittler einen zu verschmerzenden Einschnitt dar, sofern der Kunde im Gegenzug ein attraktiveres Produkt erhält. Alternative Betätigungsfelder wie Baufinanzierung, bkv und diverse Nischenprodukte sind die passende Antwort auf schwächelnde Umsätze im Bereich der Kapitalanlagen und Altersversorgung. Auskömmliche Kompositbestände federn den Umstand zusätzlich ab. Unser Geschäftsfeld ist und bleibt auch in 2015 das private und gewerbliche Kompositgeschäft. Die Vermittlerkultur wird sich verändern. Im Privatkundengeschäft wird die Allfinanzberatung mit hohen Cross-Selling-Raten noch mehr in den Fokus rücken. Gewerbliche Kunden legen immer größerenwert auf Beratung, Betreuung und Service. DieVermittlerunternehmen werden sich konsolidieren. Einzelkämpfer werden seltener, können aber überleben, wenn sie Synergien mit Dienstleistern suchen. Qualifikation und Weiterbildung sind zudem die Basis eines jeden Vermittlers. 20

16 Martin Lütkehaus Vorsitzender deses Bonnfinanz Aktiengesellschaft fürvermögensberatung undvermittlung Der Altersvorsorgemarkt ist geprägt von einer deutlichen Zurückhaltung infolge der andauernden Niedrigzinsphase und der negativen Berichterstattung über die Lebensversicherer und ihren Produktlösungen. Zudem haben die Diskussionen im Zusammenhang mit dem LVRG zu einer weiteren Kundenzurückhaltung geführt. Die Bonnfinanz AG hat sich diesen Themen offensiv gestellt und in der Beratungsausrichtung auf die Schwerpunkte Existenzabsicherung, Investment, Altersvorsorge und Hypothekenfinanzierung gesetzt. Nicht zuletzt hat insbesondere der Fokus auf Absicherung von biometrischen Risiken durch unsere Dachkampagne myprotection zu einem veränderten Produktmix geführt. Wir begrüßen regulatorische Schritte wie den GDV Verhaltenskodex oder die Initiative gut beraten und sehen uns durch die hohe Qualifikation unserervertriebspartner gut aufgestellt.wichtig ist uns, dass wir durch konsequente Ausrichtung auf unsere Kunden weiterhin nachhaltige Lösungen auf Grundlage von Zielen undwünschen erarbeiten und den ganzheitlichen Beratungsansatz der Bonnfinanz noch stärker leben. Für 2015 haben wir uns vorgenommen, dass der Beratungsbedarf der Kunden steigt. Schwerpunkte sehen wir in der Absicherung der Pflege, den biometrischen Risiken und der Wiederanlage ablaufender Lebensversicherungsverträge. Helmut Maier FORUMFINANZ AG ANZEIGE DEUTSCHE IMMOBILIEN AUS BANKEN- VERWERTUNG Erste Geschlossene Publikums-Investment KG mit BaFin- Vertriebszulassung nach neuem Recht Durch das LVRG erleben wir derzeit eine Zeitenwende,derenAuswirkungen uns alle vor große Herausforderungen stellen werden.aus unserer Sicht sind jetzt innovative, zukunftsorientierte Lösungen gefragt, die nachhaltig Bestand haben. Probleme sind immer auch Chancen.Wir legen unsere Schwerpunkte in 2015 gezielt auf die Kompetenzbereiche Beratungskonzepte, Qualifizierung und Support unserer Vertriebspartner und vor allem auf die Gewinnung neuer Vertriebspartner. In einer breit angelegten Expansionsstrategie haben wir Lösungen für die derzeitige Marktsituation gefunden, so dass die FORUMFINANZAG für die Zukunft bestens gerüstet ist. Die Lebensversicherung als Produkt bleibt für den Kunden alternativlos, um das Langlebigkeitsrisiko finanziell aufzufangen. Für die Zukunft sind flexiblere, auf die jeweilige Lebenssituation des Kunden angepasste Produkte gefragt. Eindeutig sind Fairness und Qualität in der Kundenberatung, und damit einhergehend die Aus- undweiterbildung desvermittlers ausschlaggebend für eine positive Akzeptanz.Auch offen kommunizierte Ethik- undverhaltensstandards helfen.auch in 2015 ff. wird die Lebensversicherung eine umsatzrelevante Sparte sein, insbesondere fondsbasierte Altersvorsorgelösungen und biometrische Produkte. Die Tendenz geht aber auch klar in Richtung SHUK, um wiederkehrende Einnahmen zu generieren.auch die Sparten Krankenversicherung, Finanzierung und Investment werden zunehmend an Bedeutung gewinnen. Norbert Porazik Geschäftsführender Gesellschafter Fonds Finanz Maklerservice GmbH Wir haben uns 2014 mit voller Kraft dem Allfinanz-Ausbau gewidmet und sind im März mit der Baufinanzierungssparte gestartet. Parallel dazu haben wir unsere Investment- und Sachwerte-Plattformen weiterentwickelt und das Sach- Geschäft verstärkt. Das LVRG bringt neuetarif- und Provisionsmodelle mit sich, die uns operativ beschäftigen werden. Wir stehen in engem Kontakt mit den Produktgebern, damit wir unseren Partnern hier die bestmögliche Unterstützung bieten können.als Allfinanz-Pool sind für uns derartige Phasen wie die Niedrigzinsphase weniger gravierend. Die niedrigen Zinsen stellen zwar Sparer vor Herausforderungen,befeuern dafür aber zum Beispiel unsere Baufinanzierungssparte. Makler machen in Deutschland einen ausgezeichneten, sehr wichtigen Job. Millionen Bundesbürger profitieren von einer guten Absicherung sei es im Schadensfall, bei Krankheit oder im Alter. Darauf können Makler stolz sein! Wichtig hierfür: eine hochwertige Beratung und regelmäßige Weiterbildung.Wie 2014 werden auch 2015 die Sparten Sach, Kranken und Leben unsere Umsatzbringer sein. Besonders großes Potenzial sehe ich in der Nettolohnoptimierung, die Vermittlern eine vollkommen neue Produktwelt eröffnet. Hier werden wir mit unseren Angeboten führend sein. Oliver Pradetto blau direkt GmbH und Co. KG Der Weg zum Marktführer in der Poolbranche ist steinig. Einerseits eilen wir von Erfolg zu Erfolg, doch auch der beste Schwimmer kriegt Probleme, wenn die Welle hoch genug wird.wie vielevermittler überleben die Auswirkungen des LVRG? Wie viele Pools kollabieren unter dem Wettbewerbsdruck des konzernfinanzierten Marktführers?Trotz aller Erfolge fühlen wir uns getrieben. Längst geht es dabei nicht mehr um uns als Firmeneigentümer. Es geht darum, unseren Maklern die wirtschaftliche Existenz zu sichern. Unser wichtigstes Ziel muss es sein, die Einkommen unserer Partner zu erhalten und zu steigern. Sie sind Garant für die Arbeitsplätze in unserem Unternehmen. Sie sichern qualitativ hochwertige Beratung der Menschen und damit auch jeden einzelnen Arbeitsplatz auf Versichererseite. Unsere Herausforderung 2015 ist es, sich das immer wieder zu vergegenwärtigen. Diesen Geist jedem Mitarbeiter einzuimpfen und technisch wie organisatorisch alles zu tun, was dafür nötig ist. Jürgen Riemer maklermanagement.ag In diesem Jahr konnten wir mit unserem Biometrie-Konzept rund um das Produkt Basler Beruf + Pflege bei Maklern punkten. Mit diesem Konzept, das die Kundenansprache von BU und Pflege kombiniert, konnten wir ihnen neue Wege zu ihren Kunden aufzeigen. Denn mit dieser innovativen Kombilösung erschließen sich Makler die Zielgruppe der 30- bis 50-Jährigen, die meist schon eine BU-Absicherung haben und diese aufstocken möchten. Das ist der Moment, auch das Pflegerisiko zu thematisieren. Zum Jahresende 2014 stehen dievorzeichen bei allen Lebensversicherern auf der Umsetzung des LVRG, das uns und vor allem die Makler vor große Herausforderungen stellt.wir haben eineverpflichtung gegenüber unseren Partnern.Wir wollen, dass sie genug Zeit haben, sich auf dieveränderungen einstellen zu können.auf der anderen Seite müssen wir die Anforderungen des Gesetzgebers erfüllen.wir machen un- Die publity Performance Fonds Nr. 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG erhielt als erste Geschlossene Publikums-Investment KG von der Ba- Fin die Vertriebszulassung nach neuem Recht und investiert mit deutschen Immobilien aus Bankenverwertung in ein breites Spektrum gewerblich genutzter Qualitätsimmobilien in guter Lage vorzugsweise in Ballungsräumen mit Wachstumspotential wie Frankfurt/ Main, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München. neue KAGB-konforme Generation geschlossener Immobilienfonds echter Kurzläufer: Fondslaufzeit begrenzt bis zum Beteiligungen ab Euro kein Fremdkapital 150 % prognostizierte Gesamtausschüttung Weitere Informationen unter Tel / oder im Internet unter AZ Produkt PPF 70x297 M publity Vertriebs GmbH, Landsteinerstraße traße 6, Leipzig 21

17 seren Partnern ein verlässliches Angebot über zwei Jahre, in denen wir sie Schritt für Schritt an neuevergütungsmodelle heranführen. Parallel dazu wird es im nächsten Jahr bei uns Nettotarife geben.wir werden jedoch nicht nur abschlusskostenfreietarife anbieten, sondern wir arbeiten auch an einer Lösung, die Service-Gebühren für die laufende, ganzheitliche Kundenbetreuung ermöglicht. Eric Romba Hauptgeschäftsführer bsi Bundesverbandes Sachwerte und Investmentvermögen e.v war für die Branche der geschlossenen Sachwertinvestmentvermögen ein weiteres herausforderndes Jahr. Bis weit über die erste Jahreshälfte hinaus war das Geschehen geprägt von schleppenden Zulassungsprozessen, erst für Kapitalverwaltungsgesellschaften, dann für die Produkte selbst. Erst im vierten Quartal zeichnet sich in beiden Bereichen eine leichte Entspannung ab, die Prozesse gehen zügiger voran und die Zahl der neuen Produkte am Markt steigt. Der Verband hat seine Mitglieder in diesen Monaten intensiv bei der Klärung offener Fragen unterstützt und stand in intensivem Dialog mit der Finanzaufsicht. Dabei haben wir viel erreicht: Im Rahmen des Finanzmarktanpassungsgesetzes haben wir die Klärung vonthemen wie Fremdkapital-Grenze, Klassifizierung als offen oder geschlossen sowie gewerbliche Entprägung erreicht. Zusätzlich konnten Muster für die Erstellung von Anlagebedingungen und Kostenklauseln erfolgreich mit der Aufsicht abgestimmt werden. Das alles trägt maßgeblich zu einer Entlastung unserer Mitgliedsunternehmen bei und fördert die längst überfälligewiederbelebung des Neugeschäftes. Für 2015 gehen wir von einem spürbaren, aber moderatenwachstum in den Bereichen Publikums- und Spezial-AIFs aus.auf der politischen Agenda stehen für 2015 zwei weitere wichtige Themen: Die Branche braucht ein KAGB-konformes Investmentsteuerrecht und eine KAGB-konforme Anlageverordnung. Nur so kann weitere Rechtssicherheit geschaffen und können bestehende Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen vollregulierten Anlageformen wirksam beseitigt werden. Frank Rottenbacher AfW Bundesverband Finanzdienstleistung e.v. Das Jahr 2014 stand stark im Zeichen der aktiven Mitgliederbetreuung (wir bekamen noch nie so viele Anfragen) sowie des LVRG. Glücklicherweise konnten wir im Interesse unserer Mitglieder die Politik überzeugen, von einem Provisionsausweis abzusehen. Alle Regulierungsmaßnahmen, ob aus Berlin oder Brüssel, beschäftigen uns als Berufsverband natürlich extrem. Um unsere Präsenz in Brüssel zu erhöhen, sind wir dem europäischen Dachverband FECIF beigetreten, der uns in Brüssel sehr unterstützt. Die Regulierung wird auch in 2015 weitergehen: Die Umsetzung des 34i GewO-E wird diskutiert und beschlossen werden. Das Kleinanlegerschutzgesetz wird Nachrangdarlehen, partiarische Darlehen und Sachinvestments in dieabteilung III des 34f bringen. IMD2 wird beschlossen und mit zwei Jahren Verzögerung in nationales Recht umgesetzt. Es wird unsereransicht nach nicht zu einem Provisionsverbot kommen. DieWeiterbildungsverpflichtung wird kommen. Die Umsetzung der MiFID soll bis Januar 2017 erfolgen. Kernpunkt ist der Punkt, ob Provisionen die Unabhängigkeit wirklich in Frage stellen. In alleverfahren werden wir uns aktiv einbringen! 2015 wird für viele Unternehmen in der Branche das Jahr der Weichenstellung für die Zukunft, weil neues Denken, neue Strategien gefragt sind, um die regulatorischenvorgaben wie auch die gesamtwirtschaftliche Situation erfolgreich zu meistern. Christian Schwalb Geschäftsführender Gesellschafter BSC Die Finanzberater Im Jahr 2014 lag die größte Herausforderung darin, die richtigen Menschen zu finden. Egal in welcher Position, der Erfolg steht und fällt mit den Personen und der Fähigkeiten. Die Regulierung führt zu einer höherentransparenz im Finanzmarkt und wird eine gewisse Bereinigung zur Folge haben. In dertransparenz liegt aus unserer Sicht die Chance, für eine hervorragende Dienstleistung auch adäquate Vergütungen zu realisieren, als Einnahmemix aus Provisionen und Honoraren. Kurzfristig können die neuen Auskunftspflichten speziell im Finanzanlagenbereich zu einem Rückgang dervertriebsergebnisse führen, mittel- und langfristig erwarten wir jedoch eine stabilere Einkommenssituation. Die Niedrigzinsphase stellte für uns keine besondere Herausforderung dar, da wir nur sehr selektiv klassische Produkte einsetzen. Unser Fokus ist seit jeher auf der professionellen Investmentanlage.Aus unserer Sicht ist der freie Finanzmarkt in Gänze gefordert, enger zusammenzurücken. Die Regulierung des Finanzmarktes wird vom Gesetzgeber widersprüchlich umgesetzt: Einerseits ist der Kunde stets als Ganzes zu betrachten, die Beratung darf jedoch nur in klar gesetzten Rahmen und einzelnen Zulassungsregeln vollzogen werden.solange die gesamte Branche hier kein einheitliches Gegengewicht zur BankenundVersicherungs-Lobby (AO) erreicht, wird sie immer ein Nischendasein fristen.wie schon in 2014 sehen wir Biometrie-Produkte auf der Absatzliste ganz oben, da hier erhöhter Bedarf besteht und die LVRG-Einschnitte nicht greifen. Weiterhin sehen wir auch Potenzial im Anlagesegment, mit ausgewählten Immobilienprojekten sowie im Finanzierungsbereich. Gerhard Schwarzer svorsitzender DOMCURA AG Das Geschäftsjahr 2014 stand branchenweit unter dem Eindruck neuer gesetzlicher Bestimmungen und den Diskussionen hierzu. Die angespannte Zinssituation am Markt, das LVRG und die insgesamt gestiegenen Anforderungen stellten einige Marktteilnehmer vor sehr große Herausforderungen. Gerade jetzt zeigt sich für Risikoträger und Vermittler die enorme Bedeutung auskömmlicher Kompositbestände. Als Kompositspezialist profitieren wir also in gewisser Weise von dieser Entwicklung. Nehmen Sie zum Beispiel unsere jüngsten Produktinnovationen die Premium-Deckungskonzepte zur Hausrat und Privathaftpflicht, das Echo unserer Vermittler ist eindeutig: Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir bieten für Vertriebe, Pools und Makler qualitativ hochwertigeversicherungslösungen, effizienteverarbeitungsprozesse und eine stetig erweiterte Vertriebsunterstützung, vor allem im Rahmen unserer gut beraten Workshops. In 2015 werden wir ebenfalls mit neuen Premium-Deckungskonzepten auf den Markt kommen. Johannes Sczepan Plansecur-Unternehmensgruppe Die größte Herausforderung war die gesetzliche Regulierung bei der Vermittlung von Investmentfondsanlagen. Wir haben 2014 eine Software eingeführt, mit der wir sicherstellen, dass unsere Berater/innen dieser Herausforderung effizient begegnen können. Mit der Regulierung hatten wir keine Probleme. Wir begrüßen Schritte, die helfen, die Qualität der Finanzberatung generell zu verbessern. Unsere nächste Aufgabe wird es sein, unseren zertifizierten Partner- und Produktauswahlprozess im Versicherungssegment in Bezug auf die Anforderungen von Solvency II weiterzuentwickeln.wir sehen die Märkte erst am Anfang der Niedrigzinsphase. Deshalb können wir noch nicht von einer Folgenbewältigung sprechen. Es bleibt eine aktuelle Herausforderung. Unser Produkt ist und bleibt ausschließlich die Finanzberatung.Wir vermitteln das, was der Kunde benötigt und in dessen Finanzkonzept es passt. In der Tendenz stellen wir allerdings fest, dass die Absicherung biometrischer Risiken ein Thema in vielen Beratungsgesprächen ist. Die Plansecur versteht sich als Wertegemeinschaft von Beraterpersönlichkeiten. Sascha Sommer BIT Beteiligungs- & Investitions-Treuhand AG Die Branche der Finanzanlagenvermittlung musste sich in 2014 weiteren Herausforderungen stellen. Dies betraf dievermittlerseite durch die weiteren Auswirkungen der Regulierung und die Anbieter durch das in 2014 in Kraft getretene KAGB. Die ersten Angebote ließen extrem lange auf sich warten, woraus eine ernstzunehmende Produktknappheit entstand. Seit wenigen Wochen werden in größerem Umfang neue AIFs gestattet und in den Vertrieb gegeben. Dieser Situation konnten wir mit weiteren Serviceleistungen, wie z. B. die Prüfung 24 FinVermV und einem umfassenden Update der von uns angebotenenvermittlungsdokumentation, entgegenwirken. Darüber hinaus haben wir unsere Angebotspalette insbesondere im Bereich Immobilieneinzeleigentum und Direktinvestments erweitert. Die Regulierung führte in der gesamten Branche sowohl auf Vermittler-, als auch auf Anbieterseite naturgemäß zu einem spürbaren Absatzrückgang im Bereich der ehemaligen geschlossenen Fonds. Die Niedrigzinsphase bietet für Spezialanbieter im Bereich von Sachwertinvestments umfangreiche Chancen. Die niedrige Guthabenverzinsung in anderen Bereichen erhöht die Attraktivität unserer Produktangebote.Vermittler von Sachwertinvestments arbeiten schon immer mit einem anspruchsvollen Klientel zusammen.wegen der anspruchsvollen Investoren müssen sich diese Vermittler weiterhin und mehr denn je konsequent nach den Vorgaben der Regulierung richten.als Spezialdienstleister für Sachwertinvestments liegt der Fokus auch weiterhin im Immobilienbereich. Hierbei stellen AIFs bzw.vermögensanlagen mit Objekten im In- und Ausland und zusätzlich Direktinvestments in den Metropolregionen einen Schwerpunkt dar. Gerhard Ziegler FG FINANZ-SERVICE AG Die mit einer irren Geschwindigkeit durchgesetzten politischen Regelungen waren eine große Herausforderung. Mit unserer konsequenten Aus- und Weiterbildung und der IT basierten Beratungstechnologie konnten wir unsere Service- und Beratungskompetenz weiter ausbauen. Das LVRG wird den Markt nachhaltig verändern. Als Allfinanzunternehmen werden wir die Kombination aus Produkten, Service und Vertriebsunterstützung weiter forcieren. Durch die Produktgeberregulierung im AIFM wird die Qualität und Sicherheit der Produkte signifikant verbessert. Diese Chance werden wir 2015 nutzen. Zur Ausfinanzierungen von Risiken und für die Lebens- und Ruhestandsplanung werden wir innovative, sichere und renditestärkere Lösungen für unsere Kunden parat haben. Die persönliche und fachliche Weiterbildung der Berater stehen im Vordergrund. Die Menschen erkennen in zunehmenden Maßen, dass es ohne gut ausgebildete Berater fast unmöglich ist, die persönliche Lebens- und Ruhestandsplanung zu verwirklichen. Gute Produkte und gute Beratung machen zufriedene Kunden. Produktseitig haben wir Stagnation im LV, Investment und Fondsbereich, dies wird sich 2015 fortsetzen. Zuwachs sehen wir im HUK Bereich, der Baufinanzierung, der Immobilie, Produkte im Sachwertsegment, der Vermögensverwaltung und allen geförderten Produkten. Wir werden mit unserer Philosophie der Kontinuität auch 2015 sowohl für unsere Vertriebspartner wie auch unseren Kunden die Lösungen bieten, die ihnen Nutzen,Vorteile und Liquidität generieren. 22

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