2. Ausgabe Frühjahr 2007

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "2. Ausgabe Frühjahr 2007"

Transkript

1 2. Ausgabe Frühjahr 2007 IN DIESER AUSGABE > die fatigue im fokus... > lernerfahrungen mit meinem patienten > patientenaufklärung im 21. jahrhundert > ms-betreuung in Österreich > umgang mit kognitiven störungen bei multipler sklerose > aufklärung ihrer patienten über neutralisierende antikörper

2 Willkommen bei dem internationalen Journal für MS-Schwestern Willkommen zur zweiten Ausgabe von COMPASS, dem internationalen Journal für MS-Schwestern. COMPASS wurde ins Leben gerufen, um es MS-Schwestern in verschiedenen Ländern zu ermöglichen, voneinander zu lernen und Ideen und Informationen auszutauschen. COMPASS ist ein Journal für MS-Schwestern auf der ganzen Welt. Wir bitten alle spezialisierten MS- Schwestern sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe, die mit MS-Patienten arbeiten, um Beiträge zu MS-relevanten Themen. COMPASS bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Erfahrung und Ihr Fachwissen oder eventuelle Schwierigkeiten, mit denen Sie bei der täglichen Arbeit mit Ihren Patienten konfrontiert werden, mit Ihren internationalen Kolleg(inn)en zu teilen. Rufen Sie uns an unter , schicken Sie eine an oder einen Brief an Redaktion COMPASS, c/o Publicis Vital Pr GmbH, Hansaring 97, Köln Die COMPASS Redaktion ist sehr dankbar für alle Beiträge, die Sie uns zukommen lassen. Bitte senden Sie Ihren Beitrag an folgende -Adresse: Dies ist Ihr Journal. Deshalb ist gerade Ihr Feedback für die Gestaltung zukünftiger Ausgaben von COMPASS besonders wichtig! Wenn Sie über ein Thema schreiben möchten, aber nicht wissen, wie Sie es zu Papier bringen können, wenden Sie sich an die Redaktion: Ein Mitglied der Redaktion steht Ihnen jederzeit zur Verfügung und unterstützt Sie dabei, Ihre Ideen in einen druckreifen Artikel zu verwandeln! 2

3 Vorwort Roberta Motta, Italienische MS-Gesellschaft, Genua, Italien Ein Ziel von COMPASS COMPASS ist die Verbreitung von Informationen über das Management und die Unterstützung von Menschen mit MS auf der ganzen Welt. Meiner Meinung nach ist deshalb ein internationales Journal ein wichtiges Kommunikationsmittel für diese sich ständig weiterentwickelnde Fachrichtung. Die Tatsache, dass COMPASS in so vielen verschiedenen Sprachen erscheint, zeichnet das Journal besonders aus. Meines Wissens ist es das einzige Journal mit einer wirklich internationalen Redaktion. Seit dem Erscheinen der ersten Ausgabe in Italien habe ich sehr viele Rückmeldungen von Kollegen erhalten, die die Zielsetzungen des Journals verstehen und wertschätzen. Ein Kollege war sogar der Meinung, dass dieses internationale Forum, durch das MS-Schwestern auf internationaler Basis voneinander lernen können, bedeutend zur Verbesserung der Lebensqualität von MS-Patienten beitragen kann Teilen Sie uns Ihre Meinung und Ihre Vorschläge mit! Jeder einzelne Artikel ist willkommen und wird von der Redaktion gelesen. Die relevanten Kontaktadressen finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe. Also, zögern Sie nicht! Nehmen Sie Stift und Papier zur Hand - wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Die Redaktion arbeitet fortlaufend daran, dass COMPASS. für seine Leser gewährleistet wird. Ihr Feedback ist für uns und den dauerhaften Erfolg des Journals sehr wichtig. Deshalb begrüßen wir jede Rückmeldung, die Sie uns schriftlich an zukommen lassen. Mit meinen allerbesten Wünschen Roberta Motta COMPASS Redaktionsmitglied Italienische MS-Gesellschaft, Genua, Italien Sie alle wissen, dass die komplexe, chronische Krankheit Multiple Sklerose der sich ständig verändernden Rolle der MS-Schwester viele verschiedene Fähigkeiten abverlangt. COMPASS hilft uns allen, auf dem aktuellen Stand zu bleiben und zu erfahren, wie MS in anderen Ländern gehandhabt wird. Dieses Journal ist speziell auf die Bedürfnisse der Angehörigen von Gesundheitsberufen ausgerichtet, die mit MS-Patienten arbeiten. Deshalb freuen wir uns über Beiträge von ALLEN Fachkräften, die mit MS-Patienten arbeiten. COMPASS wurde speziell für Sie ins Leben gerufen. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihre Meinung gehört wird. 3

4 Die Fatigue im Fokus... Fatigue-Management Nicki Abel-Ward, MS-Schwester und Dozentin für MS-Pflege, Queen Elizabeth Hospital, Birmingham & University of Central England, England Fatigue bei Multipler Sklerose ist ein komplexes Problem und meist nur sehr schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Dies liegt daran, dass es sich um einen subjektiven Zustand handelt, der von jedem Patienten anders wahrgenommen wird. In diesem Artikel beleuchtet N. Ward einige neue Ansätze bezüglich Beurteilung und Management MS-bedingter Fatigue in Großbritannien. Was ist Fatigue überhaupt? Fatigue ist eines der häufigsten behindernden Symptome, unter denen MS-Patienten leiden. Berichten zufolge tritt sie bei 75-90% 1,2 aller Patienten auf, und wird von 50-60% als das Symptom genannt, das die Lebensqualität am meisten beeinträchtigt. 1,3 Obwohl es individuelle Unterschiede gibt, tritt Fatigue bei den meisten MS-Patienten täglich auf. Ihre Dauer wird in der Regel mit bis zu 6 Stunden angegeben, mit einer Verstärkung der Müdigkeit in den Nachmittagsstunden. 1,3 Es wurden bereits mehrere Versuche unternommen, das Fatigue-Syndrom zu beschreiben. Es besteht kein Zweifel daran, dass es sich um ein subjektives Phänomen handelt, für das noch keine allgemein gültige, einheitliche Definition gefunden werden konnte. Fatigue wird in der Regel als ein überwältigendes Gefühl von Mattigkeit, Energielosigkeit und Erschöpfung beschrieben. 4 Der Multiple Sclerosis Council for Clinical Practice Guidelines (MSCCPG) beschreibt Fatigue in seinen Leitlinien als einen subjektiven Mangel an körperlicher und/oder mentaler Energie, der über eine normale Müdigkeit hinausgeht und für den einzelnen Patienten mit einer Beeinträchtigung seiner täglichen Aktivitäten einhergeht. 5 Wodurch wird Fatigue hervorgerufen? Die pathophysiologischen Ursachen der Fatigue bei MS sind noch nicht geklärt. Zu den derzeit vermuteten pathophysiologischen Mechanismen zählen eine gestörte Nervenleitung, Axonverlust, Immundysfunktion und eine reduzierte allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit. Es gibt jedoch praktisch kaum Beweise, die diese Vermutungen untermauern. Bekannt ist, dass kein Zusammenhang zwischen Fatigue und dem Alter des Patienten, bzw. der Dauer oder der Schwere der MS-Erkrankung besteht. Fatigue kann auch nicht immer mit dem Aktivitätslevel oder bestimmten Schlafmustern in Verbindung gebracht werden 6. Welche Auswirkungen hat Fatigue? Es wurde bereits viel über den Einfluss von Fatigue auf MS- Patienten und ihre Familien berichtet. Sicher ist jeder, der mit MS-Patienten zu tun hat, schon einmal damit konfrontiert worden. Für viele MS-Patienten ist die Fatigue der dominierende Faktor in ihrem Leben, der alle Aspekte des 4

5 täglichen Lebens beeinträchtigt. Fatigue ist ein stilles Symptom. Als solches ist es für Menschen, die nicht davon betroffen sind, in der Regel nur schwer zu verstehen. Oftmals wird es von Familienmitgliedern, Freunden und Arbeitskollegen 7 nicht verstanden oder unterschätzt. Diese Tatsache allein kann sich negativ auf familiäre und soziale Beziehungen auswirken, vor allem, wenn der Patient verdächtigt wird, seine Beschwerden nur zu simulieren. Fatigue kann auch andere MS-Symptome verschlimmern. 1 Sie kann beispielsweise bestehende Seh- oder Sprechstörungen verschlechtern und zu einer zusätzlichen Beeinträchtigung der Mobilität führen. Es wurde festgestellt, dass Fatigue das Symptom ist, das MS-Patienten bei der Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben am ehesten beeinträchtigt. Fatigue hat also einen bedeutenden Einfluss auf die körperliche, emotionale und soziale Funktionsfähigkeit eines Menschen. 2 Weiterhin wird Fatigue als einer der Hauptgründe dafür angegeben, dass MS- Patienten ihre Arbeit aufgeben oder arbeitslos bleiben, selbst wenn sie nur eine leichte Behinderung haben. 8 Beurteilung Fatigue ist sehr schwer zu messen. Es existieren eine Reihe von Bewertungsmaßstäben, von denen vier miteinander verglichen wurden. 9 In der Regel geht man davon aus, dass die fatiguebedingte Müdigkeit bei MS-Patienten durch zwei Tests, die Fatigue Severity Scale (FSS) 10 und die Modified Fatigue Impact Scale (MFIS) 5, zuverlässig gemessen werden kann. Bei der Beurteilung des Müdigkeitsgrads eines Patienten ist die Bewertung seines emotionalen Zustandes ebenfalls von Bedeutung. Studien, bei denen Patienten mit MS-bedingter Fatigue und Depression untersucht wurden, ergaben keine einheitlichen Ergebnisse hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen diesen beiden Symptomen. Bei MS-Patienten mit Depressionen, die psychotherapeutisch behandelt wurden, konnten niedrigere Fatiguelevel festgestellt werden, als bei MS-Patienten mit Depressionen, die nicht behandelt wurden. 5 Für die Beurteilung des emotionalen Zustandes von Patienten, die über Müdigkeit klagen, kann sich die Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS-D) 10 als nützlich erweisen. Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Beurteilung ist die Medikamentenanamnese. Es besteht kein Zweifel daran, dass auch viele Medikamente, die zur symptomatischen Therapie bei MS-Patienten eingesetzt werden, Müdigkeit im Sinne einer Nebenwirkung verstärken können. Management der Fatigue Die Verfasserin dieses Artikels nahm vor kurzem an der Entwicklung und Einführung eines Fatigue- Managementprogramms teil. Das Pilotprogramm stellte sich als erfolgreich heraus, weshalb derzeit nach Finanzierungsmöglichkeiten für eine genauere Evaluierung des Programms gesucht wird. Das Programm bestand aus sechs Sitzungen in wöchentlichen Abständen, die von einem Ergotherapeuten und einer qualifizierten MS-Krankenschwester geleitet wurden. Denn Ergotherapeuten spielen eine wichtige Rolle beim Fatigue- Management und MS-Schwestern sind entscheidend an der Patientenaufklärung beteiligt. So vermitteln sie Patienten ein besseres Verständnis der Symptome und können dadurch Patienten zum Selbstmanagement dieser Symptome motivieren. Struktur und Inhalt des Programms sind unten dargelegt. Fatigue-Managementprogramm Vorprogramm Beurteilung Zunächst fand eine Einschätzung des Einfluss statt, die die Fatigue auf die körperliche, emotionale und soziale Funktionsfähigkeit der Patienten hat. Die teilnehmenden Patienten bewerteten dazu ihre Symptome anhand der MFIS und MS Impact Scale. Beide Tests eignen sich ebenfalls zur Verlaufskontrolle drei, neun und zwölf Monate nach Ende des Programms. Weiterhin wurden sie anhand des HADS-D Screeningverfahrens evaluiert. Patienten, die Anzeichen von Depressionen zeigten, wurden von diesem Programm ausgeschlossen. Des weiteren wurde die Medikation überprüft. Dabei wurde versucht, eventuelle Ursachen für eine sekundäre Fatigue zu identifizieren und auszuschalten, z. B. durch eine Veränderung der Begleitmedikation. Die richtige Dosierung von Medikamenten, Schlafmanagement, Depressionsmanagement und das Management von körperlicher Bewegung können solche Ursachen sein, die die Müdigkeit verstärken und behandelbar sind. Eine primär MS-bedingte Fatigue besteht trotz Beseitigung solcher Faktoren fort. 5

6 6 Woche 1 Einführung Zunächst wurden die Programmziele vorgestellt, besprochen und bewertet. Des weiteren erhielten die Patienten eine kurze Zusammenfassung zum Thema Fatigue. Denn es ist erwiesen, dass Patienten davon profitieren, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Symptome ernst genommen werden. Dann wurde die Canadian Occupational Performance Measurement Scale (COPM) angewandt. Dieses Instrument ermöglicht Patienten, ihre Leistungsfähigkeit in den verschiedenen Aspekten des täglichen Lebens zu bewerten. Dadurch können individuell die Bereiche erkannt werden, in denen Patienten Schwierigkeiten haben. Die Einführung eines Fatigue-Management-Tagebuchs ermutigte die Teilnehmer, ihre persönlichen, alltäglichen Aktivitäten zu bewerten, um festzustellen, ob diese Aktivitäten als Fatigue fördernd empfunden wurden. Das Programm lehrte mich, dass ich vollkommen normal bin, und dass Fatigue bei MS eine bedeutende Rolle spielen kann. Woche 2 Bewertung der Fatigue-Management-Tagebücher, um den einzelnen Patienten zu helfen, besondere Schwierigkeiten und Problembereiche zu identifizieren. Bewertung von Fatigue-Management-Grundsätzen 2, 11 Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses von Aktivität und Pausen, Planung und Organisation der täglichen Aktivitäten, Priorisierung von Tätigkeiten, Energieeinsparung, Arbeitsvereinfachung, Fitness, gesunde Ernährung, kräftesparende Geräte, Entspannung, Haltungsstützen und Vermeidung von Hitze. Zusätzlich wurden die Ratschläge auch schriftlich in Form von Top-Tipps verfasst. Schlaf-Fragebogen Obwohl Müdigkeit nicht in erster Linie mit gestörten Schlafmustern zusammenhängt, sind Schlafstörungen eine häufige Erscheinung bei MS 4 und haben einen großen Einfluss auf die Leistungssfähigkeit der betroffenen Personen. Einführung in die Aufgabenpriorisierung Alle Teilnehmer wurden gebeten, ihre täglichen Aufgaben aufzulisten und sie als notwendig, wünschenswert, übertragbar oder unnötig einzustufen. Die Auswahl wurde von den betroffenen Patienten selbst getroffen, und die Übung wurde in den nächsten Sitzungen vervollständigt. Woche 3 Priorisierungsübung und Diskussion des Nutzens einer Priorisierung der Alltagsaktivitäten Besprechung der Möglichkeiten zur Energieeinsparung (Grundsatz des Müdigkeitsmanagements) Besprechung Entspannung (Grundsatz des Müdigkeitsmanagements) Woche 4 Diskussion Sport (unter der Leitung eines Physiotherapeuten) als langfristiges Mittel gegen Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit und kurzfristig für verbesserte Fitness, weniger Müdigkeit und zusätzliche Kraft. 12 Diskussion Yoga Bedeutung von Entspannung Woche 5 Diskussion einer gesunden Ernährung unter der Leitung eines Ernährungsberaters. Kühltherapien die Verbindung zwischen Hitze und Fatigue bei MS ist mittlerweile hinreichend bewiesen 6. Daher wurden Techniken diskutiert, die Patienten dabei helfen, sich vor Hitze zu schützen. Weiterhin wurden einige Kühltherapien besprochen. Diskussion Aromatherapie/Massage. Diskussion Stressmanagement Woche 6 - Fazit / Beurteilung Jeder Teilnehmer setzt sich kurzfristige Ziele für die nächsten sechs Wochen in drei Teilbereichen des täglichen Lebens, in denen er von Fatigue beeinträchtigt ist. Außerdem Möglichkeit der Beratung von Angehörigen und Freunden zum Thema Fatigue. Patienten füllen MFIS, MS Impact Scale, COPM und Programmbewertungsformular aus. Evaluierung des Programms. Woche 12 Wiedereinbestellung der Patienten und Besprechung der erzielten Fortschritte bezüglich der individuellen Ziele Indische Kopfmassage Ich priorisierte meine Aktivitäten und verrichtete alle Tätigkeiten, die körperliche und geistige Anstrengungen erfordern, am Vormittag. Am Nachmittag hörte ich mir Entspannungsmusik an (die mir im Rahmen des Programms zur Verfügung gestellt worden war), dann hielt ich ein Nickerchen oder ruhte mich einfach nur aus.

7 Patienten füllen erneut MFIS, MS Impact Scale, COPM und Programmbewertungsformular aus. Evaluierung des Fatigue-Management-Programms Als dieser Artikel geschrieben wurde, waren die Endergebnisse des Programms noch nicht bekannt. Rein subjektiv schienen die Patienten das Programm als hilfreich, unterstützend und nützlich empfunden zu haben. (s. Patientenzitate Seite 6) Fazit Fatigue ist ein wohlbekanntes Symptom bei MS. Die Erfahrung zeigt, dass es sich um ein Symptom handelt, das großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität des Patienten haben kann. Die einzige Ursache, die für MS-bedingte Fatigue eindeutig belegt werden konnte, ist der ursächliche Zusammenhang mit Hitze. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es generell einige Techniken gibt, die MS-Patienten dabei helfen, ihre Müdigkeit unter Kontrolle zu bringen. Die Unterstützung von Menschen, die an MS-bedingter Fatigue leiden, ist eine Frage der Patientenaufklärung und des Ausprobierens. So kann die Methode gefunden werden, die für den einzelnen Patienten am hilfreichsten ist. Die meisten Patienten profitieren von Energieeinsparung, Aufgabenpriorisierung und Hilfe bei der Planung ihrer täglichen Aktivitäten unter Berücksichtigung ihres tageszeitabhängigen Kräfte- und Energiehaushalts. Weiterhin hat sich körperliche Bewegung für die meisten Patienten als sehr hilfreich erwiesen. Erfahrene MS-Schwestern können Patienten dabei helfen, ihre Fatigue unter Kontrolle zu bringen. Sie sind in der Lage, Patienten über Fatigue aufzuklären. Sie tragen ferner dazu bei, dass Familienangehörige und häusliche Pflegekräfte die Probleme, die mit MS-bedingter Fatigue verbunden sind, besser verstehen. Vor allem sind sie in der Lage, Patienten zu ermutigen und zu befähigen, ihre Fatigue selbst zu managen. Falls Sie Fragen an die Verfasserin dieses Artikel haben, schreiben Sie bitte eine an Wir leiten Ihre Nachricht weiter. Die Antwort finden Sie dann möglicherweise in einer der nächsten Ausgaben von COMPASS. Wir freuen uns auch über Berichte über Ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Fatigue-Management. Quellen: 1 Freal J E, Kraft GH, Coryell JK, (1984). Symptomatic fatigue in multiple sclerosis. Arch Phys Med and Rehab 65: Shapiro R T, (1991). Multiple Sclerosis - a rehabilitation approach to management. New York: Desmoss 3 Fisk J D, Pontefract A, Ritvo P Get al, (1994). The impact of fatigue in multiple sclerosis. Can J Neurol Sci 21: Krupp L B, (1996). Fatigue in Multiple Sclerosis. Int MS Journal 3(1): Multiple Sclerosis Council for Clinical Practice Guidelines (1998). Fatigue and Multiple Sclerosis: evidence based management strategies for fatigue in multiple sclerosis. Multiple Sclerosis Council for Clinical Practice Guidelines 6 Krupp L B, et al (1988). Clinical characteristics of fatigue in multiple sclerosis. Arch Neurol 45: Burgess M, (2002). Multiple Sclerosis Theory and Practice for Nurses. Whurr Publishers, London. 8 Kinkel R P, (2000). Fatigue in Multiple Sclerosis. Reducing the Impact Through Comprehensive Management. Int J MS Care September 2000 supplement Flachenecker P et al (2002). Fatigue in multiple sclerosis: a comparison of different rating scales and correlation to clinical parameters. Multiple Sclerosis 8: Zigmond A S, Snaith R P, (1983). The hospital anxiety and depression scale. Acta Psych Scand 61: Law M et al (1990). The Canadian Occupational Performance Measure: an outcome measure for occupational therapy Canadian Journal of Occupational Therapy 52 (2): Petajan J H, White A T,(1999). Recommendations for Physical Activity in Patients with Multiple Sclerosis. Sports Med 3:

8 Lernerfahrungen mit meinem Patienten Louise Rath, staatlich geprüfte Krankenschwester, MS-Fachschwester, Ma Bioethik, MS-Aufklärung und Forschung, Abteilung Kognitive Neurowissenschaften, St. Vincent s Hospital, Australien Jodi Haartsen, staatlich geprüfte Krankenschwester, MS-Fachschwester, Ma Krankenpflege, Klinische Abteilung und Forschungsabteilung für MS, Eastern Melbourne Neurosciences, Australien Einführung: Bei Sally, einer 23-jährigen Patientin, war acht Monate zuvor eine schubförmig-remittierende Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert worden. Als Symptome bestanden eine Sehnerventzündung links und leichte sensorische Veränderungen im linken Fuß, die nach 3 Monaten größtenteils verschwunden waren. Beim letzten Klinikbesuch lag der EDSS-Wert bei 1,0. Sally hatte eine immunmodulatorische Langzeittherapie begonnen und schien diese gut zu vertragen. Nach eigenen Angaben hatte sie kürzlich ihr Studium abgeschlossen, war sich jedoch nicht sicher, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen wollte. Sie wohnte in einer Wohngemeinschaft mit einer Gruppe von Studienfreunden und verfügte über ein starkes soziales Netzwerk. Sally besuchte die Klinik regelmäßig. Dabei erschien sie jedes Mal sehr körperbewusst und sehr besorgt um ihre verbleibenden sensorischen Symptome. Wir taten immer unser Möglichstes, sie hinsichtlich dieser Symptome zu beruhigen und gaben ihr allgemeines Informationsmaterial über MS mit nach Hause. Den Vorschlag, an einer Gruppe neu diagnostizierter Patienten teilzunehmen, lehnte Sally ab, da sie dies als verfrüht empfand. Das Pflegepersonal bemerkte, dass Sally bei ihren Besuchen deprimiert und ängstlich erschien und nur ungern über ihre Gefühle und Ängste sprach. Wir sahen Sally dann sechs Monate lang nicht. Als sie nach dieser Zeit wieder in die Klinik kam, machte sie einen viel glücklicheren Eindruck. Bei den folgenden Besuchen erfuhren wir von Sally, was sich zugetragen hatte. Sallys Geschichte: Sallys Traum war schon immer das Reisen. In Australien ist es nahezu selbstverständlich, dass junge Menschen die Welt bereisen. Jeder Buchladen quillt über mit Reiseführern, die zum Reisen anregen. Sally gehörte auch zu diesen jungen Reiselustigen, d. h. bis zur Diagnose. Sie berichtete über die Gefühle des Verlusts und der Traurigkeit, die sie nach der Diagnose durchlebt hatte: Die Trauer über den Verlust der Freiheit zu reisen oder das zu tun, wozu sie Lust hatte. Dann präsentierte sich ihr eine Gelegenheit, die sie einfach nicht ungenutzt vorübergehen lassen konnte. Eine Mitbewohnerin lud Sally ein, sie auf ihrer Auslandsreise zu begleiten. Die Mitbewohnerin verfügte über sichere Übernachtungsmöglichkeiten und sie sollten in Bangkok Zwischenstation machen. Von ihren Freunden ermutigt, nahm Sally das Angebot an und fühlte auf einmal, wie Teile ihres alten Ichs zurückkamen. Dann berichtete Sally über die Logistik ihrer Reise und die Herausforderungen, die sie zu meistern hatte. Nachdem sie ihr Ticket gebucht hatte, wollte sie eine Reiseversicherung abschließen. Sie war erstaunt über die vielen Fragebögen, die auszufüllen waren. Auch war sie sich nicht sicher, ob sie die Versicherungsgesellschaft über ihre chronische Krankheit informieren sollte. Als es ihr nach einigen Hindernissen dennoch gelang, eine Reiseversicherung abzuschließen, wurde sie bereits mit dem nächsten Hindernis konfrontiert. Durch eine ausgiebige Suche im Internet, z. B. auf Flughafen-Webseiten und in MS-Chatrooms, versuchte sie, eine Lösung für den Transport ihrer Medikamente zu finden. Sally erhielt viele widersprüchliche Informationen aus vielen verschiedenen Quellen. Am Ende entschloss sie sich, die Medikamente einfach mitzunehmen. Auf der Reise gab es dann nur eine einzige Reklamation von einem Zollbeamten. Jedes Mal, wenn sie durch den Zoll musste, bekam sie jedoch Schweißausbrüche und war ängstlich und unsicher über ihre Rechte. Die Hitze und Feuchtigkeit in Bangkok stellte für sie ein unerwartetes Problem dar. Ihre sensorischen Symptome verschlimmerten sich sehr, und an manchen Tagen konnte sie das Hotel aufgrund von Fatigue nicht verlassen. In der Türkei bekam sie sogar eine Blaseninfektion. Aber selbst die komische Situation, in der sie einem Apotheker ihr Problem durch Pantomime zu erklären versuchte, konnte das neu gewonnene Gefühl der Freiheit und Selbstsicherheit nicht dämpfen. 8

9 Die Reise verlief genau so, wie Sally es sich erhofft und vorgestellt hatte. Sie hatte nun all die Orte, über die sie so oft gelesen hatte, mit eigenen Augen gesehen. Sally arbeitet jetzt Vollzeit und wohnt wieder in ihrer alten Wohngemeinschaft. Sie führt ihre immunmodulatorische Therapie weiter fort. Ihre sensorischen Symptome halten an, wobei es gute und schlechtere Tage gibt. Was wir von Sally lernen konnten: 1. Sally wollte nicht über ihre Krankheit identifiziert werden. Nach eingehender Betrachtung identifizierte das Pflegepersonal eine Reihe von Ideen und Tatsachen, die zwar in der Literatur über chronische Krankheiten diskutiert werden, die jedoch oft auf praktischer Klinikebene außer Acht gelassen werden. Eine dieser Tatsachen ist, dass Menschen mit MS, wie bei Springham et al. zu lesen ist, nicht durch ihre Krankheit identifiziert werden wollen. Sallys Unabhängigkeitsgefühl beim Reisen, als niemand wusste, dass sie MS hatte, gab ihr neuen Glauben an sich selbst. Die Reise ermöglichte es Sally, MS den Wind aus den Segeln zu nehmen. Bei Sally war es die Reise, die zu dieser positiven Erfahrung geführt hat, bei anderen Patienten kann es etwas anderes sein 2. Sallys Gefühle der Trauer und des Verlusts waren echt. Sally empfand nach der Diagnose einen starken Verständnisund Wahrnehmungsverlust ihres früheren Ichs. Hinzu kamen viele Ängste und ein erschüttertes Selbstvertrauen. Sally musste sich selbst neu definieren, bevor sie vorwärtsgehen und ihre Lebensziele weiterverfolgen konnte. 3. Sallys Fähigkeit, schwierige Reisesituationen zu meistern, gab den Anstoß zu einer Reiseinformationsbroschüre. June Harper betont, wie wichtig die Patientenaufklärungsarbeit im Sinne des Empowerment durch MS-Schwestern ist. Harper schreibt: Es ist wichtig, Patienten zu ermutigen, von einer passiven, hilflosen Haltung zu einer proaktiven Haltung überzugehen. Die Rolle der MS-Schwester ist es, bei Patienten mithilfe von genauen Informationen realistische Erwartungen und ein Gefühl der Kontrolle über ihren Körper zu fördern. Sallys Reise und die Erfahrungen anderer Patienten haben uns gezeigt, dass die härteste Arbeit von den Patienten selbst geleistet wird. Wir können sie jedoch mit genauen Informationen dabei unterstützen. Sallys Geschichte gab den Anstoß für die Veröffentlichung einer Reiseinformationsbroschüre. In dieser sind Informationen zu Inlands- und Auslandsreisen (einschließlich Camping) enthalten. Wir beurteilten klinische Fälle und identifizierten Schwierigkeiten, mit denen MS- Patienten häufig konfrontiert werden. Wir hoffen, dass die auf diese Weise in dieser Broschüre zusammengetragenen Informationen unseren Patienten dabei helfen werden, ihre Ziele und Träume zu verwirklichen. Quellen: 1 J Springham, H Skirton, JA Freeman. Exploring the relationship between people with MS and their confidants. Way Ahead (1): 4. 2 J Harper The Nature of Multiple Sclerosis in Advanced Concepts in Multiple Sclerosis Nursing Care Ed June Harper 2001 S. 23 Uns wurde erneut bewusst, wie wichtig es ist, Patienten darin zu bestätigen, dass Trauer ein wichtiger Mechanismus nach der Diagnose einer chronischen Krankheit ist und einen Teil des Krankheitsbewältigungsprozesses darstellt. Sally hatte zwar nur leichte MS-Symptome, ihre Trauer und ihr Kummer waren jedoch alles andere als leicht. 9

10 PATIENTENAUFKLÄRUNG IM 21. JAHRHUNDERT Jeanne de Renouard, Redakteurin des Internet-Informationsdiensts der Dänischen MS-Gesellschaft Seit dreieinhalb Jahren stellt die Dänische MS-Gesellschaft einen Internet-Informationsdienst für Menschen mit MS und ihre Angehörigen zur Verfügung. Das Beratungsforum der MS-Gesellschaft steht allen zur Verfügung, die von MS betroffen sind oder sich für die Krankheit interessieren. MS-Patienten und ihre Angehörigen sowie andere interessierte User, wie Krankenschwestern, Ärzte und Medizinstudenten, schreiben uns täglich ihre Fragen rund um das Leben mit MS. In unserem Beratungsforum wirken 26 Experten aus unterschiedlichen Gebieten mit, denen die Besucher per Mausklick ihre individuellen Fragen stellen können. Auch in der Rubrik Häufig gestellte Fragen (FAQs), die ständig aktualisiert wird und Antworten auf die häufigsten Fragen enthält, können die User bei ihrer Suche nach Informationen fündig werden. Die 26 Berater gehören den verschiedensten wichtigen Fachrichtungen bzw. Berufsgruppen an, z. B. q ein Augenarzt q ein Urologe q ein Neurologe q Sozialarbeiter q Psychologen q Diät- und Ernährungsexperten q Heilpraktiker q ein Versicherungsexperte q ein Rechtsanwalt q außerdem engagierte Menschen mit MS Wir erhalten zwischen 100 und 150 Anfragen pro Monat. Dies ist unserer Einschätzung nach verhältnismäßig viel, wenn man bedenkt, dass es in Dänemark nur ungefähr 7000 Menschen mit MS gibt. Die Fragen sind sehr unterschiedlich. Natürlich gibt es auch viele Wiederholungsfragen, die an Ärzte und Sozialarbeiter gestellt werden. Oft sind es Fragen, die Menschen bei einer Konsultation nur ungern ansprechen. Wir stellen deshalb sicher, dass die häufigsten Fragen und entsprechenden Antworten in der anonymen FAQ-Rubrik unserer Homepage erscheinen. Manche Fragen sind auch saisonbedingt. Zum Beispiel erhalten wir in den Sommermonaten viele Fragen über Versicherungs- und Rechtsangelegenheiten, während an Weihnachten und Neujahr oft emotionale und nachdenklich gestimmte Fragen an die Psychologin oder die Seelsorgerin gestellt werden. Menschen mit MS können ihre Fragen rund um die Uhr an uns schicken, selbst am Neujahrsabend. Wir antworten für gewöhnlich in einem Zeitraum von drei bis fünf Tagen. Es ist sehr wichtig, dass die Betroffenen so schnell wie möglich eine Antwort erhalten oder zumindest an eine andere Stelle weiterverwiesen werden, wo sie die Hilfe bekommen können, die sie benötigen. Andererseits ist die MS-Gesellschaft sehr dankbar für alle Informationen und Schlussfolgerungen, die wir aus der Art der Fragen ziehen können, die uns gestellt werden. Denn dies bedeutet, dass unsere Informationen immer aktuell sind. Wenn es z. B. Änderungen in der Gesetzgebung gibt, die unsere Mitglieder betreffen oder Irrtümer bei der Behandlung von Menschen mit MS, erfahren wir dies schnell von unseren Mitgliedern. Wir sind überzeugt davon, dass dieser Internet- Informationsdienst seinen dauerhaften Platz gefunden hat. Wir ernten viel Lob von unseren Benutzern. Eine unserer großen Stärken ist die Anonymität unseres Informationsdienstes. Wir kennen nur die -Adressen, außer in den Fällen, in denen der Name ausdrücklich angegeben wird. Wir sind stolz auf die vielen Anfragen von anderen Patientenverbänden aus dem In- und Ausland, die diese Art von Dienst auch für ihre Zielgruppe ins Leben rufen möchten. Wenn Sie Näheres über unseren Service erfahren möchten, kontaktieren Sie bitte COMPASS für weitere Informationen unter Oder besuchen Sie unsere Seite und sehen Sie selbst: 10

11 Prävalenz MS-Betreuung in Österreich Ramona Rosenthal ist staatlich geprüfte Krankenschwester und war 10 Jahre lang Leiterin des einzigen MS-Tageszentrums in Österreich Nach einer vor kurzem durchgeführten Studie sind in Österreich ungefähr 8500 Menschen an MS erkrankt. Bei 70% der Patienten trat die Krankheit im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf. In Mitteleuropa sind Frauen zwei- bis dreimal so oft betroffen wie Männer. In Österreich liegt die Prävalenz bei 100 MS-Patienten auf Einwohner. 2 Medizinische, therapeutische und soziale Betreuung Die Diagnose erfolgt in der Regel in Sonderambulanzen der Neurologischen Abteilungen, die in allen Bundesländern eingerichtet sind, oder durch niedergelassene Neurologen. Die Hauptstadt Wien verfügt über die größte Versorgungsdichte. Schubtherapien werden stationär in Krankenhäusern durchgeführt. Weitere medizinische Betreuung steht in Ambulanzen oder in den Praxen niedergelassener Ärzte zur Verfügung. Physio- und Psychotherapie ist in speziellen Institutionen, Kliniken oder Ambulatorien möglich oder wird im häuslichen Umfeld von freiberuflich tätigen Therapeuten gewährleistet. Das Gesundheits- und Sozialversicherungssystem in Österreich garantiert jedem Patienten eine angemessene medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung sowie soziale Betreuung. Die Rolle der MS-Schwester in der Praxis In Österreich existiert weder eine allgemeingültige Definition für das Berufsbild der MS-Schwester noch gibt es eine spezielle und einheitliche Ausbildung zur MS-Schwester. Hier arbeiten MS-Schwestern in Ambulanzen und stationären Einrichtungen (Akut- und Langzeitbetreuung) und unterstützen und begleiten Patienten auch im häuslichen Bereich. Sie stehen Patienten und ihren Angehörigen nach der Diagnose helfend und beratend bei allen Fragen rund um ihre Schub-, Langzeit- und symptomatische Therapie sowie bei der Neurorehabilitation und häuslichen Pflege zur Seite. Weiterhin sorgen sie für die Koordination zwischen allen Instanzen, die bei der Behandlung des Patienten beteiligt sind. Durch ihr Fachwissen und ihre Erfahrung sind MS- Schwestern in der Lage, Patienten und ihre Angehörigen dabei zu unterstützen, die Krankheit zu akzeptieren. Sie helfen ihnen bei der Anpassung an die sich ständig verändernden körperlichen, seelischen und sozialen Umstände. MS-Schwestern verfügen über bedeutende Sozialkompetenz und pädagogische Fähigkeiten. Sie erfüllen ihre Arbeit mit großem persönlichen Einsatz, Kreativität, Selbstmotivation, Verantwortung und Autonomie. Organisation der MS-Schwestern Die Arbeitsgemeinschaft ARGE Pflege bei MS und anderen neurologischen Erkrankungen des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes (ÖGKV) ist eine Arbeitsgruppe, 3 die sich mit aktuellen Fragen und Entwicklungen rund um die MS befasst. Diese Arbeitsgruppe fördert außerdem den Austausch von Erfahrungen und Informationen auf nationaler und internationaler Ebene. Von Pharmaunternehmen werden Treffen von MS- Schwestern in Form von Seminaren und Workshops organisiert. Sie dienen der Präsentation von Forschungsergebnissen und Therapiemöglichkeiten und somit der Verbesserung der Betreuungskompetenz bei MS. Die Zukunft Unser Ziel ist es, eine allgemeingültige Definition des Berufsbildes der MS-Schwester zu etablieren und ein standardisiertes Ausbildungsprogramm zu erarbeiten. Ein weiteres Ziel ist die bundesweite Einrichtung von MS-Zentren in Österreich. Quellen:

12 Umgang mit kognitiven Störungen bei Multipler Sklerose Sabine Vogel, Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Gießen, Deutschland Einführung Bis zu 65 % aller MS-Patienten klagen über Gedächtnisoder Konzentrationsstörungen. 1,2 Trotzdem sind diese so genannten weichen Symptome der MS, zu denen neben kognitiven Störungen auch das Fatigue-Syndrom und Depressionen gerechnet werden, erst vor kurzem in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Denn durch diese Symptome werden besonders die Lebensqualität und die Arbeitsfähigkeit der Patienten beeinträchtigt. So haben Studien gezeigt, dass MS-Patienten mit kognitiven Störungen seltener berufstätig und sozial weniger aktiv sind. Sie benötigen oft Hilfe bei der Bewältigung des alltäglichen Lebens. 3 Seit einiger Zeit leide ich unter Blackouts, die mit der Zeit immer schlimmer werden: Ich denke an etwas, kann es aber nicht benennen. Mitten in einem Gespräch verliere ich plötzlich den Faden. Martina K., 42-jährige MS-Patientin. Fachbegriffe rund um kognitive Störungen Kognition umfasst eine ganze Reihe von Teilfunktionen wie Sinneswahrnehmung, Erkennungs-, Denk- und Vorstellungsvermögen, das Gedächtnis sowie das Planungsund Urteilsvermögen. Kognitive Störungen sind nicht immer leicht feststellbar, da die Patienten im Gespräch meist einen normalen Eindruck erwecken. Sprachfähigkeit und Orientierungssinn sind meist nicht beeinträchtigt und die betroffenen Patienten sind sich oft ihrer kognitiven Störungen gar nicht bewusst. Daher können Beobachtungen von Familienmitgliedern, denen Störungen im kognitiven Bereich eher auffallen, hilfreich sein. Zunächst sollten folgende mögliche Begleiterkrankungen oder Mitauslöser erfragt und in eine Therapie mit einbezogen werden: Fatigue ist ein überwältigendes Gefühl von Ermüdung, Mattigkeit, Erschöpfung oder auch Mangel an Energie, das in diesem Ausmaß vor der Krankheit nicht existierte. 4 Die Fatigue Severity Scale nach Krupp 5 (FSS) oder die Modified Fatigue Impact Scale (MFIS) des Multiple Sclerosis Council 6 ermöglichen eine Differenzierung zwischen fatiguebedingten Leistungseinbußen und tatsächlichen kognitiven Defiziten. Auch das Vorliegen einer Depression sollte ausgeschlossen werden, da diese kognitive Störungen betonen oder vortäuschen kann. Eine depressive Verstimmung drückt sich in der Regel durch Traurigkeit und Niedergeschlagenheit aus. Dieser Zustand wird jedoch normalerweise schnell überwunden, wenn ein positives Ereignis eintritt oder wenn der Betroffene aktive Schritte zur Bekämpfung des negativen Gemütszustands unternimmt. Eine echte Depression hingegen ist nicht kontrollierbar und kann auch nicht durch Willenskraft geheilt werden. Die typischen Symptome sind Traurigkeit, Antriebs- und Interesselosigkeit. Auch ein verminderter oder gesteigerter Appetit, Gewichtsverlust oder -zunahme, Schlafstörungen und ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit bis hin zu Selbstmordgedanken können dabei auftreten. 7 12

13 Ich habe gelernt, meinen Tagesablauf zu organisieren. Dadurch stehe ich meinen Problemen entspannter gegenüber. Ich gebe mir die Zeit, die ich für die Erfüllung jeder Tätigkeit brauche und achte darauf, dass ich regelmäßige Ruhepausen einlege. Yoga ist für mich ein guter Freizeitausgleich. Jennifer, 30 Jahre Die Diagnose kognitiver Störungen Die Diagnose beginnt mit einer detaillierten Anamnese einschließlich der medikamentösen Therapie. Es existiert bisher keine international einheitliche Vorgehensweise für die Diagnose von kognitiven Störungen bei MS-Patienten. Der Faces-Symbol-Test ist ein wirksames und schnelles Screeninginstrument zur Erfassung kognitiver Störungen. Er ermöglicht die Differenzierung von Patienten in drei verschiedene Kategorien: kognitiv normal, kognitiv beeinträchtigt und Demenzhinweis. 8,9 Über das Screening hinausgehend ermöglichen umfassende Neuropsychologische Tests ein differenziertes Feedback über individuelle Stärken und Schwächen 10 in den verschiedenen Teilbereichen. Die häufigsten kognitiven Störungen bei MS treten in folgenden Bereichen auf: Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen q Verminderte Aufmerksamkeit q Schnelle Ermüdung q Verlangsamte kognitive Funktionen q Gesteigerte Ablenkbarkeit Gedächtnisstörungen q Störungen des Langzeitgedächtnisses q Störungen des Arbeitsgedächtnisses q Visuelle und räumliche Gedächtnisstörungen Planungs- und Handlungsstörungen q Planung q Organisation des Alltags, z. B. Termine im Kopf behalten q Problemlösung q Flexibilität Therapie kognitiver Störungen Die Behandlung sollte sich auf gestörte Einzelfunktionen konzentrieren, um bei Patienten ein Gefühl des Versagens oder der Frustration zu vermeiden. Oftmals müssen mehrere kognitive Bereiche behandelt werden. Konzentrationstraining Im Rahmen eines Konzentrationstrainings können computergestützte Methoden für die verschiedenen Teilbereiche (anhaltende Konzentration, selektive Konzentration oder Konzentrationsaktivierung) angewendet werden. Auch eine erhöhte Ablenkbarkeit kann damit reduziert werden. Der Erfolg der Behandlung steigt mit der Häufigkeit des Trainings. Einige computergestützte Therapiemöglichkeiten sind auch für die Verwendung zuhause erhältlich. Ihre Anwendung sollte jedoch regelmäßig durch die Klinik überwacht werden. 13 Gedächtnistraining Für Patienten mit leichten Gedächtnisproblemen können Lernstrategien, wie z. B. die Verwendung von Eselsbrücken (Mnemotechniken), hilfreich sein. Bei schweren Gedächtnisproblemen werden externe Gedächtnishilfen, wie z. B. Notizblöcke, eingesetzt. Die Therapie sollte mehrmals wöchentlich durchgeführt werden. Psychologische Unterstützung Wenn kognitive Störungen vorliegen, ist es wichtig, Ängste abzubauen und realistische Erwartungen zu fördern. Die Patienten sollten dazu ermutigt werden, Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen ihre persönliche Situation zu erklären. Die Kombination der Therapie mit verschiedenen Entspannungstechniken, Behandlung affektiver Befindlichkeitsstörungen, Information zur Erkrankungssituation und Kompensationsstrategien für verbleibende Defizite kann sehr hilfreich sein. Weiterhin ist es von großem Nutzen, Menschen mit einzubeziehen, die dem Patienten nahe stehen. Eine hinreichende Dauer und Regelmäßigkeit sowie Überprüfung der Veränderung der kognitiven Defizite durch die Therapie sind unverzichtbar. Bis jetzt gibt es keine eindeutigen Belege für den Nutzen einer medikamentösen Behandlung kognitiver Störungen bei MS. Der Einsatz praktischer Hilfen im Alltag, mit denen die Patienten ihre individuellen Probleme angehen können, hat sich hingegen für meine Patienten als sehr hilfreich erwiesen. 13

14 Praktische Tipps bei kognitiven Störungen 14 : q Erstellen Sie Listen, z. B. Einkaufslisten, Erledigungen etc. q Notieren Sie Termine, wichtige Ereignisse und Neuigkeiten in einem Notiz- oder Tagebuch. q Verwenden Sie ein Diktiergerät (z. B. einen MP3- Player oder ein Handy), auf dem Sie Informationen festhalten oder Listen machen können. Fazit Kognitive Störungen sind ein bekanntes Problem bei Menschen mit MS und können einen sehr negativen Einfluss auf Wohlbefinden, Selbstwertgefühl und die Lebensqualität der Patienten ausüben. Derzeit gibt es keine Heilung. Mit der richtigen Diagnostik und Behandlungsstrategie und regelmäßigen Verlaufskontrollen können die negativen Auswirkungen dieser Störungen jedoch vermindert werden. q Organisieren Sie Ihr Umfeld so, dass sich wichtige Dinge am richtigen Platz befinden und schnell gefunden werden können. q Bitten Sie die Menschen in Ihrem Umfeld um einfache und klare Anweisungen. q Wiederholen Sie Informationen und notieren Sie Kernpunkte. q Halten Sie während eines Gesprächs Augenkontakt. q Machen Sie es sich zur Gewohnheit, die Zeitung zu lesen, Nachrichten zu hören und vor allem Kreuzworträtsel zu lösen. Dies trägt zum Erhalt Ihres Wortschatzes bei und trainiert Ihr Gedächtnis. q Besuchen Sie gesellschaftliche Veranstaltungen wie z. B. Kaffeekränzchen, Abendkurse, Vorträge oder sonstige Treffen, bei denen Sie sich regelmäßig mit anderen Menschen unterhalten können. Falls Sie diesen Artikel kommentieren möchten oder Fragen an die Verfasserin haben, wenden Sie sich bitte per an das Redaktionsteam von COMPASS unter Quellen: 1 Calabrese P. et al. (2004): Das Multiple Sclerose Inventarium Cognition (MUSIC). PsychoNeuro 7: Engel C., Greim, B., Zettl, U.K. (2005): Kognitive Defizite bei Multipler Sklerose. Der Nervenarzt 8: Bauer H.J., Kesselring, J. (1995): Medizinische Rehabilitation und Nachsorge bei Multipler Sklerose. Gustav Fischer Verlag, S Zimmermann C., Hohlfeld, R. (1999): Fatigue bei Multipler Sklerose. Der Nervenarzt 70: Krupp L.B., LaRocca, N.G., Muir-Nash, J., Scheinberg, L.C. (1989): The fatigue severity scale. Application to patients with multiple sclerosis and systematic lupus erythematodes. Arch Neurol 46: Multiple Sclerosis for clinical practice guidelines (1998): Fatigue and multiple sclerosis: evidence-based management strategies for fatigue in multiple sclerosis htmlvom Scherer et al (2003): Multiple Sclerosis 9, suppl 1:24. 9 Scherer P., Zahrnt S., Ringel I. (2003): Der Faces-Symbol Test (FST) als Screeninginstrument zur Erfassung kognitiver Störungen bei Multipler Sklerose (MS), Poster 504, Aktuelle Neurologie, Thieme Verlag; 10 Konzentriert denken, planen, handeln Kognitive Probleme bei MS, Patienteninformationsbroschüre der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft. 11 MS-Therapie Konsensus Gruppe der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.v. (2004): Symptomatische Therapie der Multiplen Sklerose. Nervenarzt 75: Hoffmann S., von Cramon, D.Y. (2004): Neuropsychologie der Multiplen Sklerose. CME Multiple Sklerose, S Hein A. (2006): Die Klinik kommt nach Hause. Management und Krankenhaus, 2. Ausgabe. 14 Schapiro R.T. (2004): Multiple Sklerose: Symptome aktiv lindern, TRIAS Verlag, S

15 Unter Angehörigen von Gesundheitsberufen, die mit MS-Patienten arbeiten, wird in letzter Zeit viel über neutralisierende Antikörper diskutiert. Auch auf einer Konferenz für MS-Schwestern, die im Dezember 2006 in Berlin stattfand, war dies ein spannungsgeladenes Thema. Die Konferenz, bei der es um Internationale Perspektiven bei der MS-Betreuung, Einblicke in Therapiemöglichkeiten und Auswirkungen auf die Praxis ging, wurde von TEVA Pharma und Sanofi-Aventis Deutschland GmbH gesponsert. Das Treffen, bei dem über 200 MS-Schwestern aus 23 Ländern vertreten waren, stellte eine ausgezeichnete Plattform für Diskussion und Networking dar. Wir freuen uns, Ihnen an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung des von Colleen Harris präsentierten Vortrags über neutralisierende Antikörper zur Verfügung stellen zu können. Frau Harris ist für die Koordination von Krankenschwestern/Arzthelferinnen an der MS- Klinik der Universität von Calgary in Kanada zuständig. Aufklärung Ihrer Patienten über neutralisierende Antikörper Es gibt immer mehr Hinweise auf die Bedeutung der Antikörperbildung unter immunmodulatorischer Therapie und deren Einfluss auf die Wirksamkeit von immunmodulierenden Therapien. Neutralisierende Antikörper sind Antikörper, die den Rezeptor der Beta-Interferone blockieren und dadurch dessen biologische Aktivität beeinflussen. Es gibt Anzeichen dafür, dass Antikörper, die durch einige Betainterferone erzeugt werden, neutralisierend wirken. 1 Eine neue Therapieform, die für MS zugelassen wurde und die aus einem humanisierten monoklonalen Antikörper besteht, ruft bei mindestens 6% der Patienten neutralisierende Antikörper hervor. 2 Bis dato ist die klinische Bedeutung dieser Erkenntnis unklar, es ist jedoch bekannt, dass die Präsenz von neutralisierenden Antikörpern bei einigen Patienten die Therapiewirksamkeit dieser Arzneimittel senkt. Die Identifizierung potenzieller Non- Responder ist eine Herausforderung, mit der man sich derzeit auseinandersetzt. Es ist wichtig, dass wir Krankenschwestern unsere Patienten über die laufenden Entwicklungen bei der Betreuung und Behandlung von MS auf dem Laufenden halten. Oft sind Patienten besorgt über die Langzeiteffekte einer immunmodulierenden Langzeittherapie. Wir haben die moralische und professionelle Verpflichtung, unseren Patienten gegenüber hinsichtlich der potenziellen Nebenwirkungen und Wirksamkeit dieser Therapiemöglichkeiten ehrlich zu sein. Der Vortrag auf der Konferenz in Berlin konzentrierte sich darauf, wie wir unsere Patienten über die Möglichkeit der neutralisierenden Antikörperbildung unter einer Interferonbeta-Therapie unterrichten. Die Referentin stellte dazu eine mögliche Vorgehensweise für die Erklärung des Mechanismus der Antikörperbildung und ihre Bedeutung für die Therapie vor. Weiterhin ging sie auf die Bedeutung neutralisierender Antikörper bei der Therapieauswahl ein. Weitere Themen waren Therapieabbruch, Therapiewechsel und die Bedeutung neutralisierender Antikörper für die Stabilisierung des Krankheitsverlaufs. COMPASS freut sich über Ihre Kommentare. Falls Sie uns Ihre Meinung oder Erfahrungen im Umgang mit neutralisierenden Antikörpern bei MS-Patienten mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an die Redaktion unter Quellen: 1. Francis et al Kappos et al, Neurology 2005; 65: 40-47, Polman et al. NEng J Med 2006; 354:

16 COMPASS ist ein internationales Journal speziell für Krankenschwestern (und Angehörige anderer Gesundheitsberufe), die MS-Patienten pflegen und betreuen. Es wird von Plexus herausgegeben und von Teva Pharmaceutical Industries Limited und sanofi-aventis gesponsert. Die in diesem Journal enthaltenen sowie die direkt oder indirekt mit diesem Journal verbundenen Artikel und Informationen (im Folgenden Information genannt) dienen der allgemeinen Aufklärung und sollten nicht als ärztlicher oder anderweitiger Rat ausgelegt werden. Die Information sollte als Ist-Information betrachtet werden, ohne ausdrückliche oder angedeutete Garantie jeglicher Art. Die enthaltene Information darf nur unter der strikten Übereinkunft verwendet werden, dass Sponsoren, Verleger, Besitzer, Beitragende und Autoren dieses Journals sowie ihre Bevollmächtigten und Partner nicht für Verlust oder Schaden jedweder Art, ob direkt oder indirekt, der aus der hier enthaltenen Information und/oder der Verwendung derselben entsteht, haftbar gemacht werden können Alle Rechte vorbehalten, Teva Pharmaceutical Industries Limited und sanofi-aventis. Die in COMPASS veröffentlichten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit den Ansichten von Teva, sanofi-aventis oder Plexus überein. Erschienen bei Plexus, Resource House, 20 Denmark Street. Wokingham, Berkshire VK. RG40 2BB Tel.: +44 (0) Fax: +44 (0) EUR.COP

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Universitätsambulanz Caroline Kuhn Arbeitseinheit Klinische Neuropsychologie Universität des Saarlandes Arbeitsmaterial zum DMSG-Workshop

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen

Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen Der folgende Fragebogen enthält Aussagen über Beschwerden und Probleme, die bei vielen Menschen im Laufe des Lebens auftreten. Dabei beschränken

Mehr

Motivationale Aspekte des gemeinsamen Lernens aus Sicht der Medizin- und Pflegestudierenden

Motivationale Aspekte des gemeinsamen Lernens aus Sicht der Medizin- und Pflegestudierenden Motivationale Aspekte des gemeinsamen Lernens aus Sicht der Medizin- und Pflegestudierenden Prof. Dr. Roman F. Oppermann, LL. M., M. A. Hochschule Neubrandenburg, Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management

Mehr

Wie sollte ein Manager coachen?

Wie sollte ein Manager coachen? COACHING Als Führungskraft sind Sie da um mit Menschen mit vielen verschiedenen Fähigkeiten zu arbeiten, und Ihre Rolle als Coach ist eine solche Funktion. Coaching ist eine Gelegenheit um zur Entwicklung

Mehr

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Depressionen meistern Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Das sollten Sie wissen In Deutschland leiden etwa 8 % der Bevölkerung oder 5,6 Mio. Menschen unter Depressionen. Häufig tun Familienangehörige

Mehr

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Patienten, sondern hauptsächlich durch Befragen des Körpers selbst.

Mehr

Palliativtherapie durch den Hausarzt

Palliativtherapie durch den Hausarzt Palliativtherapie durch den Hausarzt Anpassungsstörungen: Angst und Depression Dr. med. Manuela März Innere Medizin FMH Fachgebiet Psychosomatik Belegärztin Klinik St. Anna Definition Palliativtherapie

Mehr

Depression Die Krankheit Nr. 1!!!

Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat festgestellt, dass die Erkrankung Depression in ca. 10 Jahren die häufigste Erkrankung in den Industrieländern darstellt, das

Mehr

Praktikumsbericht. von Katrin Albert Praktikum von 1. August 2005 bis zum 28. Februar 2006

Praktikumsbericht. von Katrin Albert Praktikum von 1. August 2005 bis zum 28. Februar 2006 Praktikumsbericht von Katrin Albert Praktikum von 1. August 2005 bis zum 28. Februar 2006 Nach sieben Monaten Praktikum ist es Zeit kurz zurück zu blicken. Der folgende Bericht soll daher Antwort auf vier

Mehr

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz Charta Palliative Care Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz «palliare mit einem Mantel bedecken» Was ist Palliative Care? Palliative Care ist die internationale Bezeichnung

Mehr

Wir sind für Sie da. Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression

Wir sind für Sie da. Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression Wir sind für Sie da Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression Wir nehmen uns Zeit für Sie und helfen Ihnen Depressionen lassen sich heute meist gut behandeln. Häufig ist es

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Brustkrebs Vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige

Mehr

Im Zentrum: Der Patient

Im Zentrum: Der Patient Zum Umgang mit Kranken am Beispiel Krebs Dagmar Schipanski Der Krebs hat mein Leben verändert. Der Krebs war mein Feind. Er hat mir mein Lachen gestohlen. Doch ich habe gekämpft. Der Krebs hat verloren.

Mehr

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick...

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Sozialpsychiatrie ist ein Fachbegriff für eine bestimmte Art, Menschen bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen professionell zu helfen. Besonders

Mehr

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient!

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient! Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt Liebe Patientin, lieber Patient! Je besser Sie sich auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorbereiten, desto leichter wird es für sie/ihn sein, eine Diagnose

Mehr

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten

Mehr

Neuropsychologie Was ist das eigentlich?

Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Ein neuropsychologischer Ratgeber für Betroffene & Angehörige Ruhr-Universität Bochum Psychologische Fakultät Institut für Kognitive Neurowissenschaft Was ist Neuropsychologie?

Mehr

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens 1) Für den Zugriff auf die Backup Optionen und Absenden des Fragebogens, Klicken Sie auf "Mailen", die sich auf der letzten Seite des Dokuments : 2) Ein

Mehr

Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose

Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose Prof. Dr. Sylvia Kotterba Ammerland-Klinik GmbH Westerstede, Neurologische Klinik Was versteht der Patient unter Schläfrigkeit? Schlafdrang Antriebslosigkeit

Mehr

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Intensivtherapie von Depressionen BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit Depressionen Merkmale von Depressionen Sie fühlen sich wie gelähmt, unfähig, wertlos,

Mehr

Depression nach erworbener Hirnschädigung

Depression nach erworbener Hirnschädigung NeuroInfo MERKBLATT SEPTEMBER 2015 Hinweise für Betroffene, Angehörige und Interessierte Depression nach erworbener Hirnschädigung Herausgeber: Neuronales Netzwerk - Deutsche Stiftung für Menschen mit

Mehr

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Success Weil Persönlichkeit entscheidet Arbeitshefte für die Praxis Arbeitsheft 6 Hannes Sieber Beratung oder Therapie? Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Sicherheit im Umgang mit

Mehr

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener CAMPUS GROSSHADERN PSYCHO-ONKOLOGIE AN DER MEDIZINISCHEN KLINIK UND POLIKLINIK III Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener Pia Heußner Psycho-Onkologie

Mehr

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hat der Patient eine Depression? { Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hintergrund und Auswirkung von Depression Screening Diagnostische Instrumente Bewertung der diagnostischen Instrumente

Mehr

Psychotherapie bei Depressionen Wann ambulant, wann stationär?

Psychotherapie bei Depressionen Wann ambulant, wann stationär? Psychotherapie bei Depressionen Wann ambulant, wann stationär? Referenten: Dr. Dipl.-Psych. Michael Schreiber Psychiatrische Abteilung Krankenhaus Elbroich, Düsseldorf Dipl.-Psych. Ronald Schneider Abteilung

Mehr

Gene, Umwelt und Aktivität

Gene, Umwelt und Aktivität Neuigkeiten aus der Huntington-Forschung. In einfacher Sprache. Von Wissenschaftlern geschrieben Für die Huntington-Gemeinschaft weltweit. Ein aktiver Lebensstil beeinflusst vielleicht die Krankheitssymptome

Mehr

Reynolds Der bipolare Spagat

Reynolds Der bipolare Spagat Reynolds Der bipolare Spagat Die Autorin Foto: Kathleen Michael Donna Reynolds schreibt über die Verwüstungen, die diese heimtückische Krankheit anrichtet, aus lebenslanger eigener Erfahrung. Schon mit

Mehr

Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien.

Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien. Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien. Social Media bei Bühler. Vorwort. Was will Bühler in den sozialen Medien? Ohne das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet

Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet Wissen Wichtiges Wissen rund um Pflege Unterstützung Professionelle Beratung Austausch und Kontakt Erfahrungen & Rat mit anderen Angehörigen austauschen

Mehr

LWL-Klinik Lengerich DEPRESSION. und Selbstmordgefährdung. Dr. med. Ulrike Gotthardt Behandlungszentrum für Hörgeschädigte. KoFo Essen 11.03.

LWL-Klinik Lengerich DEPRESSION. und Selbstmordgefährdung. Dr. med. Ulrike Gotthardt Behandlungszentrum für Hörgeschädigte. KoFo Essen 11.03. DEPRESSION und Selbstmordgefährdung Dr. med. Ulrike Gotthardt Behandlungszentrum für Hörgeschädigte LWL-Klinik Lengerich KoFo Essen 11.03.2009 Warum ist es notwendig, dass wir hier über DEPRESSIONEN sprechen?

Mehr

Meine eigene Erkrankung

Meine eigene Erkrankung Meine eigene Erkrankung Um ein Buch über Hoffnung und Wege zum gesunden Leben schreiben zu können, ist es wohl leider unabdingbar gewesen, krank zu werden. Schade, dass man erst sein Leben ändert wenn

Mehr

111 Überwinden depressiven Grübelns

111 Überwinden depressiven Grübelns 111 Überwinden depressiven Grübelns 57 In diesem Kapitel geht es nun um die Dinge, die man tun kann: Wie gerate ich weniger oft ins Grübeln hinein? Wie steige ich schneller wieder aus Grübelprozessen aus?

Mehr

www.feinstoffliche-heilweisen.de

www.feinstoffliche-heilweisen.de Herzlich Willkommen in unserem ONLINE-Coaching-Kurs Ernährung. Ganz gewiss sind Sie gut informiert zum Thema gesunde Ernährung. Vielleicht haben Sie auch schon einen oder mehrere Versuche unternommen,

Mehr

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Diabetes und Depression von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Gliederung 2 Einfluss von Stimmung auf das Wohlbefinden Was ist eine Depression? Beschwerdebild, Auftreten, Entstehung

Mehr

Therapie schizophrener Erkrankungen

Therapie schizophrener Erkrankungen Therapie schizophrener Erkrankungen Anti-Stigma-Aktion München und Bayerische Anti-Stigma-Aktion (BASTA) In Kooperation mit der World Psychiatric Association (WPA) 1 Therapie schizophrener Erkankungen

Mehr

Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression

Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Jeannette Overbeck Kurz A, Diehl J, Riemenschneider M et al. Leichte kognitive Störung, Fragen zu Definition, Diagnose,Prognose und Therapie. (2004)

Mehr

Verlassen Sie den Teufelskreislauf

Verlassen Sie den Teufelskreislauf Verlassen Sie den Teufelskreislauf Wir begleiten Sie! Den Teufelskreislauf verlassen: Wo ist der Ausgang? Menschen mit chronischen Schmerzen haben einen großen Leidensdruck. Ihr Alltag insbesondere ihre

Mehr

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 Drei Säulen zum Wohle des Patienten: AKUTGERIATRIE Gesundheit und Eigenständigkeit im Alter REHABILITATION

Mehr

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Christiane Viereck, Diplom-Psychologin 9. April 2011 Vortragsinhalte Einführung und

Mehr

Das DKV Gesundheitsprogramm Migräne und Kopfschmerz

Das DKV Gesundheitsprogramm Migräne und Kopfschmerz DIE DKV GESUNDHEITSPROGRAMME Das DKV Gesundheitsprogramm Migräne und Kopfschmerz EIN GEMEINSAMER SERVICE DER DKV UND DER ALMEDA GMBH Ich vertrau der DKV 2 DAS DKV GESUNDHEITSPROGRAMM MIGRÄNE UND KOPFSCHMERZ

Mehr

Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben!

Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben! Ausgabe 2/2011 1/2012 Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben! (Sirliane, 15 Jahre) Liebe Freunde und Mitglieder

Mehr

Fernlehrgang. Tierkommunikation SPEZIAL. Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at

Fernlehrgang. Tierkommunikation SPEZIAL. Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at Fernlehrgang Tierkommunikation SPEZIAL Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at Urheberrechtsnachweis Alle Inhalte dieses Skriptums, insbesondere Texte und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt

Mehr

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten.

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten. Stellungnahme: Suizidwünsche bei Menschen mit Demenz: Die Schweizerische Alzheimervereinigung fordert eine umfassende Begleitung und Betreuung von demenzkranken Menschen In den letzten Jahren sind Fragen

Mehr

Tagesklinik naturheilkundliche Onkologie

Tagesklinik naturheilkundliche Onkologie Immanuel Krankenhaus berlin Rheumaorthopädie Rheumatologie Naturheilkunde Tagesklinik naturheilkundliche Onkologie Ordnungstherapie und Mind-Body Medizin Entdecken Sie Ihre inneren Kraftquellen Steigern

Mehr

Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung

Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung Michael J. Harnish, Dirk Hanebuth WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE Im F.S. Friedrich Verlag Studie zur Wirksamkeit der Methode

Mehr

Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung

Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung Mag. a Huberta Haider, MBA FEM Süd FRAUENASSISTENZ im Rahmen der Fachtagung Blickpunkt: Frauen. Behinderung. Gesundheit Wiener Rathaus,

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

- Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten -

- Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten - Schüler-Power - Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten - Dr. Kai Haack Schüler-Power Coaching-Programm Herzlich Willkommen, und Danke für Ihr Interesse an dieser herausfordernden wie belohnenden Aufgabe,

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

regelmäßige Teilnahme an der Angehörigenund Betreuungsgruppe

regelmäßige Teilnahme an der Angehörigenund Betreuungsgruppe HALMA e.v./sabine Seipp Berliner Platz 8 97080 Würzburg www.halmawuerzburg.de sabine.seipp@halmawuerzburg.de Ausgangslage: vermehrt Anfragen von berufstätig pflegenden Ehepartnern 2006 Bedürfnisse der

Mehr

20 1 Die Entscheidung: Wieso? Weshalb? Vor allem aber Wie?

20 1 Die Entscheidung: Wieso? Weshalb? Vor allem aber Wie? 20 1 Die Entscheidung: Wieso? Weshalb? Vor allem aber Wie? Ich kann mir Dinge sehr gut merken, die ich höre oder lese. In Prüfungssituationen blühe ich erst richtig auf und Prüfungsangst war für mich schon

Mehr

Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben. Hörgeräte erfolgreich nutzen

Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben. Hörgeräte erfolgreich nutzen Lassen Sie Ihr Gehör wieder aufleben Hörgeräte erfolgreich nutzen Willkommen zurück in der Welt der Klänge Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich entschieden, Ihr Gehör wieder aufleben zu lassen! Ihr

Mehr

Aktuelle Behandlungsprinzipien der Alzheimer-Demenz

Aktuelle Behandlungsprinzipien der Alzheimer-Demenz Aktuelle Behandlungsprinzipien der Alzheimer-Demenz Alexander Kurz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Alzheimer: Ein neurodegenerativer Prozess

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

Außerklinische Intensivpflege. Pflege und Rehabilitation

Außerklinische Intensivpflege. Pflege und Rehabilitation Außerklinische Intensivpflege Pflege und Rehabilitation Wir sind für Sie da Rehabilitationsmaßnahmen nach Unfällen oder schweren Erkrankungen sind irgendwann zu Ende. Doch was ist, wenn Ihr Angehöriger

Mehr

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung Gunther Ellers, Maubisstraße 25, 41564 Kaarst Dipl.-Psych. Gunther Ellers Maubisstraße 25 41564 Kaarst Tel.: 02131 66 88 14 Fax: 02131 15 18 59 Kaarst, den 11. Oktober 2013 Informationen zur Therapie,

Mehr

Lassen Sie die Sorgen hinter sich. Steineggstrasse 34 Postfach 230 8852 Altendorf Tel. +41 (0)58 9 444 800 office@seniogroup.ch

Lassen Sie die Sorgen hinter sich. Steineggstrasse 34 Postfach 230 8852 Altendorf Tel. +41 (0)58 9 444 800 office@seniogroup.ch Lassen Sie die Sorgen hinter sich Steineggstrasse 34 Postfach 230 8852 Altendorf Tel. +41 (0)58 9 444 800 office@seniogroup.ch «Verstehen heisst dieselbe Sprache sprechen.» Alles wird gut Wir alle werden

Mehr

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12.

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12. Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Welche Unterstützungen sind wirklich wichtig? I. abklären II. aufklären & erklären III. auswählen der Behandlung

Mehr

Patienteninformation

Patienteninformation Binzmühlestrasse 14/17 CH-8050 Zürich Telefon +41 44 635 73 05 Telefax +41 44 635 73 19 www.psychologie.uzh.ch Dr. Simon Forstmeier Oberassistent Telefon +41 44 635 73 05 Telefax +41 44 635 73 19 s.forstmeier@psychologie.uzh.ch

Mehr

Lernen zu lernen. Sekundarstufe I

Lernen zu lernen. Sekundarstufe I Lernen zu lernen Sekundarstufe I EINFÜHRUNG Dort wo Menschen sind, gibt es immer etwas zu tun, gibt es immer etwas zu lehren, gibt es immer etwas zu lernen. Paulo Freire TIPPS FÜR DEN UNTERRICHT Pflege

Mehr

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung newsletter 04 / 2010 Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung Stellen Sie sich vor, es passiert ein Wunder und ihr Problem wurde gelöst, was genau hat sich dann in Ihrem Leben geändert? Die

Mehr

Vertriebssignale. living performance

Vertriebssignale. living performance Vertriebssignale Vertriebsmitarbeiter haben 2009 den Kampf ums Geschäft an vorderster Front geführt. Im Herbst befragte Krauthammer zusammen mit der Groupe ESC Clermont Graduate School of Management Vertriebsmitarbeiter

Mehr

Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen

Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen Dr. Christoph Göttl www.kinder-jugendpsychiatrie.at Critical Incident Stress Management Ziel der Reduktion negativer Auswirkungen hoher und häufiger

Mehr

Interkulturelle Konflikte. Interkulturelle Konflikte

Interkulturelle Konflikte. Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Interkulturelle Konflikte Im Unterschied zum Rassismus beruhen urteilen gegen andere, sondern auf unterschiedlichen Grundeinstellungen und Werten, also

Mehr

Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas:

Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas: Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas: *** Die in diesem Fragebogen benutzten Personenbezeichnungen umfassen Männer und Frauen*** Bitte nehmen Sie den Fragebogen mit nach Hause

Mehr

Pflegewissenschaftliche Aspekte bei Familien mit chronisch kranken Kindern

Pflegewissenschaftliche Aspekte bei Familien mit chronisch kranken Kindern Pflegewissenschaftliche Aspekte bei Familien mit chronisch kranken Kindern Bernadette Bächle-Helde Pflegeexpertin Kinderkrankenschwester Diplompflegepädagogin (FH) Pflegewissenschaftlerin MScN Überblick

Mehr

Ambulanz Chinesische Medizin

Ambulanz Chinesische Medizin Ambulanz Chinesische Medizin für Frauen mit Brustkrebs Gefördert durch die Dorit und Alexander Otto Stiftung In der Ambulanz für Chinesische Medizin im Mammazentrum Hamburg haben die betroffenen Frauen

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Demenz im Heim Fakten und Anliegen aus Sicht der Betroffenen

Demenz im Heim Fakten und Anliegen aus Sicht der Betroffenen Demenz im Heim Fakten und Anliegen aus Sicht der Betroffenen Birgitta Martensson, Geschäftsleiterin Schweizerische Alzheimervereinigung, Yverdon-les-Bains Eliane Kraft, Senior Consultant Ecoplan, Bern

Mehr

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Was ist Zahnarztangst bzw. Dentophobie? Unter dem Begriff Dentophobie versteckt sich eine häufig belastende, übersteigerte Angst vor Zahnbehandlungen

Mehr

Walliser Milchverband (WMV), Siders //

Walliser Milchverband (WMV), Siders // Walliser Milchverband (WMV), Siders // Arbeitgeber Olivier Jollien, Verantwortlicher HR und Finanzen Herr Z. hat schon während seiner Berufsmatura ein Praktikum beim Walliser Milchverband (WMV, Dachorganisation

Mehr

Sicherheitsrundgänge mit Führungskräften, Sicherheitsklima und Risikoreduktion

Sicherheitsrundgänge mit Führungskräften, Sicherheitsklima und Risikoreduktion Sicherheitsrundgänge mit Führungskräften, Sicherheitsklima und Risikoreduktion René Schwendimann, PhD, RN Internationaler Kongress - Patientensicherheit - avanti! Stiftung für Patientensicherheit Schweiz

Mehr

1 Zusammenfassung: Vortrag Der Berufsalltag mit Tinnitus v. 17.06.09 von Gereon Gilles. Einteilung des Grad der Behinderung (GdB) bei Tinnitus

1 Zusammenfassung: Vortrag Der Berufsalltag mit Tinnitus v. 17.06.09 von Gereon Gilles. Einteilung des Grad der Behinderung (GdB) bei Tinnitus 1 Zusammenfassung: Vortrag Der Berufsalltag mit Tinnitus v. 17.06.09 von Gereon Gilles Einteilung des Grad der Behinderung (GdB) bei Tinnitus Tinnitus Merkmale Ohne nennenswerte psychische Begleiterscheinung

Mehr

Liebe Teilnehmer(innen) des Fortbildungsangebotes Führungskräftetraining Workshop für Professorinnen und Professoren,

Liebe Teilnehmer(innen) des Fortbildungsangebotes Führungskräftetraining Workshop für Professorinnen und Professoren, Personalentwicklung PRÄ Liebe Teilnehmer(innen) des Fortbildungsangebotes Führungskräftetraining Workshop für Professorinnen und Professoren, die Friedrich Schiller Universität Jena ist bemüht, Ihnen eine

Mehr

Diagnostik. Beratung. Therapie. Prävention

Diagnostik. Beratung. Therapie. Prävention Diagnostik Beratung Therapie Prävention Im Laufe der Entwicklung vom Säugling zum jungen Erwachsenen kann es Momente geben, in denen kleine und größere Sorgen oder seelische Probleme überhand zu nehmen

Mehr

Verständnis als Voraussetzung von Handeln -

Verständnis als Voraussetzung von Handeln - Verständnis als Voraussetzung von Handeln - Die aktuelle Versorgungssituation der Demenzkranken in Deutschland Prof. Dr. H. Gutzmann Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie 1 Die

Mehr

Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression

Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Michael Bauer Berlin (27. November 2009) - Bei der major-depressiven Erkrankung handelt es sich um ein bezüglich

Mehr

WAS finde ich WO im Beipackzettel

WAS finde ich WO im Beipackzettel WAS finde ich WO im Beipackzettel Sie haben eine Frage zu Ihrem? Meist finden Sie die Antwort im Beipackzettel (offiziell "Gebrauchsinformation" genannt). Der Aufbau der Beipackzettel ist von den Behörden

Mehr

- mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln

- mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln 3 magische Fragen - mit denen Sie Ihren Konfliktgegner in einen Lösungspartner verwandeln Dipl.-Psych. Linda Schroeter Manchmal ist es wirklich zum Verzweifeln! Der Mensch, mit dem wir viel zu Regeln,

Mehr

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden!

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden! Recovery Chronische Erkrankungen überwinden! Dr. Hans-Peter Unger Zentrum für seelische Gesundheit Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Asklepios Klinik Harburg Woche für seelische Gesundheit,

Mehr

Klientenbefragung in der Schuldnerberatung

Klientenbefragung in der Schuldnerberatung Klientenbefragung in der Schuldnerberatung Im Caritasverband Konstanz e.v. wurde das Qualitätsmanagement nach DIN ISO 900:2008 eingeführt. Seit 20 ist auch die Schuldnerberatung zertifiziert. Bestandteil

Mehr

Das Leben steckt voller Überraschungen. Gut, wenn man darauf vorbereitet ist.

Das Leben steckt voller Überraschungen. Gut, wenn man darauf vorbereitet ist. LEBENSSTANDARD SICHERN VITALIFE Das Leben steckt voller Überraschungen. Gut, wenn man darauf vorbereitet ist. VitaLife bereits ab 15,40 monatlich für eine(n) 24-jährige(n) Mann/Frau* Wenn es darauf ankommt,

Mehr

Liebeskummer - Sprechstunde. Singleberatung

Liebeskummer - Sprechstunde. Singleberatung Liebeskummer - Sprechstunde Singleberatung HP für Psychotherapie Heidemarie Voigt Danzstr. 1 39104 Magdeburg e-mail:voigt@reden-ist-gold.info www.reden-ist-gold.info Tel. 0391-50 38 444 Fax 0391-50 38

Mehr

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus 1 International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus aufweisen. Ob ein Kind mit Fragilem-X-Syndrom auch auf Autismus

Mehr

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Angebote für Mitarbeiter der Pflege Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Neben der fachlichen Kompetenz trägt eine wertschätzende Kommunikation mit Patienten und Angehörigen als auch im Team wesentlich

Mehr

Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten

Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten Prof. Dr. Marion Schaefer, Institut für Klinische Pharmakologie Masterstudiengang Consumer Health Care Charité Universitätsmedizin Berlin 4. Deutscher Kongress

Mehr

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie

Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie Seminar: VT bei depressiven Störungen Seminarleiterin: Dipl. Psych. C. Kuhn Referenten: F. Buge, K. Lemke Überblick Therapeutisches Vorgehen: 1. Erfassen von

Mehr

Palliative Care eine große Gemeinschaftsaufgabe

Palliative Care eine große Gemeinschaftsaufgabe Palliative Care eine große Alois Glück Vorsitzender Netzwerk Hospiz Südostbayern 1 Die Aktualität des Themas Beratungen im Deutschen Bundestag zu zwei rechtlich unterschiedlichen Sachverhalten, aber innerem

Mehr

Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität

Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität Dieter Broichhagen Irrfahrt durch die Depression! Mein Weg in die Normalität Abbildung 1 3 Nachdruck oder Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors. Bibliografische

Mehr

Der Ethik-Kodex des European Mentoring & Coaching Council (EMCC)

Der Ethik-Kodex des European Mentoring & Coaching Council (EMCC) 1 Der Ethik-Kodex des European Mentoring & Coaching Council (EMCC) Die flow consulting gmbh ist Mitglied im European Mentoring & Coaching Council (EMCC). Alle Coaches der flow consulting haben sich verpflichtet,

Mehr

Psychologen, die eine Zusatzschulung für Psoriasispatienten absolviert haben.

Psychologen, die eine Zusatzschulung für Psoriasispatienten absolviert haben. INFORMATION FÜR SVA-VERSICHERTE zum Psoriasis-Patientencoach (= Schuppenflechte-Patientencoach) Fakten zum Pilotprojekt: Projektstart: April 2015 Projektende: April 2016 Im April 2016 können noch Coachings

Mehr

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten Subkutane spezifische Immuntherapie Eine Information für Patienten Spezifische Immuntherapie Die Allergietestung durch Ihren Arzt hat ergeben, dass Sie (oder Ihr Kind) an einer Allergie leiden. Allergische

Mehr

Unheilbar krank und jetzt?

Unheilbar krank und jetzt? Unheilbar krank und jetzt? Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet, treten schwierige Fragen in den Vordergrund: > Wie viel Zeit bleibt mir noch? > Wie verbringe ich die verbleibende Zeit? > Soll ich

Mehr

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke Hans Kottke Blasiusstr.10 38114, Braunschweig mail@hanskottke.de ca. 701 Wörter WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von Hans Kottke Mai 2012 Die Ausgangslage Kottke / Was tun bei Angst & Depression / 2 Es

Mehr

ERGOTHERAPIE. Eine alternative Heilmethode

ERGOTHERAPIE. Eine alternative Heilmethode ERGOTHERAPIE Eine alternative Heilmethode Kapitelunterteilung Was ist Ergotherapie? Geschichte Grundlagen Einsatzbereiche Therapiemethoden Sensorische Integrationstherapie Was ist Ergotherapie? Abgeleitet

Mehr