Der Mittelstand. Erfolgsfaktor: Bildung. Themenschwerpunkt: Bildung, Fachkräfte, Arbeitsmarkt Oktober November 4,90 Euro.

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1 Oktober November 4,90 Euro Der Mittelstand. Das Unternehmermagazin Themenschwerpunkt: Bildung, Fachkräfte, Arbeitsmarkt Erfolgsfaktor: Bildung Wirtschaftspolitik ohne Geld... S. 6 Rainer Brüderle Der Diplom- Ingenieur... S. 14 Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg Freie Fahrt für Arbeitnehmer... S. 25 Sindy Vollmert

2 Unglaublich. Aber für clevere Geschäftskunden wahr: die attraktiven Editionsmodelle im unfassbar günstigen Leasingangebot1. Technik- Service für nur 20 im Monat Avensis Edition 2,0 D-4D Combi für 289 mtl. Leasingrate2 Verso Edition 2,0 D-4D Kompakt-Van für 299 mtl. Leasingrate2 Entdecken Sie jetzt unsere Firmenwagen der Extraklasse: die Sondermodelle Verso Edition und Avensis Edition jetzt für unsere Geschäftskunden mit den besonders attraktiven Leasing- und Serviceangeboten. Erfahren Sie mehr auf toyota-fuhrpark.de 1Diese Angebote richten sich ausschließlich an Geschäftskunden, nicht an Verbraucher. 2Nur bei teilnehmenden Toyota Vertragshändlern auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH inkl. Metalliclackierung zzgl. MwSt. und Überführungskosten. Angebot für Avensis Edition Combi 2,0 D-4D: Die mtl. Leasingrate liegt bei 289,00 netto bzw. inkl. Technik-Service bei 309,00 netto. Angebot für Verso Edition 2,0 D-4D: Die mtl. Leasingrate liegt bei 299,00 netto bzw. inkl. Technik-Service bei 319,00 netto. Beide Angebote basieren auf einer Laufzeit von 36 Monaten und einer Gesamtlaufleistung von km. Weitere Services wie GEZ, Kfz-Steuer, Versicherung etc. können zusätzlich gegen Aufpreis mit abgeschlossen werden. Ein Angebot des Toyota Geschäftskunden Service, ein Produkt der ALD Auto Leasing D GmbH. Dieses Angebot richtet sich an gewerbliche Kunden mit einer Fuhrparkgröße von max. 9 Fahrzeugen und ist gültig bis Kraftstoffverbrauch der hier genannten Modelle in l/100 km kombiniert 5,6 5,4 (innerorts 7,1 6,7/außerorts 4,7 4,6), CO2-Emissionen in g/km kombiniert von , jeweils nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren.

3 EDITORIAL Ausgetrickst und ausgehebelt T Tarnen, tricksen, täuschen nach diesem Motto verfährt die Bundesregierung seit Beginn der Griechenland-Krise. Die Öffentlichkeit soll über das gesamte Ausmaß des finanziellen Engagements Deutschlands im Unklaren bleiben. Nach offizieller Lesart steigt unser Anteil an den Bürgschaften zur Rettung Griechenlands nur von 123 auf 211 Milliarden Euro. Das ist leider nur die halbe Wahrheit. Rechnet man Zinsen, IWF-Anteil, erstes Griechenland-Paket, EZB-Anleihen und so weiter hinzu, haftet der deutsche Steuerzahler bereits heute für zirka 400 Milliarden Euro. Der Chef des ifo Instituts, Prof. Hans-Werner Sinn, zählt zu den offiziellen Staatsschulden hunderte Milliarden Euro hinzu, welche die EZB in Zeiten der Kreditklemme an die einzelnen Nationalbanken vergab. Inklusive dieser Gelder, die den Kreislauf in Schwung halten, summieren sich die Garantien und Kredite europaweit auf über 1,6 Billionen Euro. Die Wahrscheinlichkeit eines großen Knalls am Ende der Entwicklung wird damit größer statt kleiner. So steht nach der Abstimmung über den Euro-Hilfsfonds EFSF mit dem ESM der nächste Rettungsschirm schon vor der Tür. In den betroffenen Ländern gibt es drei Probleme: die Überschuldung, die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit und die Kapitalisierung der Banken. So lange immer nur eines der drei Felder bearbeitet wird, lässt sich die Krise nicht lösen. Zwecks Schadensbegrenzung muss die Bundeskanzlerin jetzt darauf drängen, dass die EU-Regierungen ihr eigenes Modell ernst nehmen. Das heißt im Klartext: Unterstützung nur für illiquide, aber nicht für überschuldete Staaten. Selbst in Athen werden inzwischen Forderungen nach einer staatlichen Insolvenz laut. Die Griechen wissen wohl am besten, wie es um ihr Land bestellt ist. Dort gilt die Maxime: Rette sich, wer kann. Während die Normalbürger unter Massenentlassungen und Abgabenerhöhungen leiden, haben Griechen in kurzer Zeit 15 Milliarden Euro ins Ausland geschafft. Das sollten diejenigen bedenken, die Hellas um jeden Preis vor der Insolvenz bewahren wollen. Aus diesem Grund darf das zweite Griechenland-Rettungspaket erst nach einer wirksamen Umschuldung umgesetzt werden. Im schlimmsten Fall könnte das die Insolvenz Griechenlands bedeuten. Aber selbst in Athen werden inzwischen Forderungen nach einer staatlichen Insolvenz laut. Doch danach sieht es nicht aus, im Gegenteil. Mit dem Trick der Hebelung soll der Rahmen der EFSF sogar noch ausgeweitet werden. Die Idee: Der Fonds könnte ein Mehrfaches seiner Garantiesumme als Kredit verleihen. Aus 780 Milliarden Euro würden so über Nacht zwei oder mehr Billionen Euro. Entsprechend steil stiege die Haftungssumme Deutschlands an. Ein fataler Plan. Denn auch die Schuldenstrategen können nicht die Gesetze der Mathematik aushebeln. Was ebenso schwer wiegt, ist die Selbstentmachtung von Bundestag und Bundesregierung. Wenn Brüssel den Hebel ansetzt, wird Berlin de facto ausgehebelt. Soweit darf es nicht kommen. 3

4 POLITIK POLITIK INHALT 8 Die Finanzierung ist gesichert zunächst Durch Basel III werden Kredite teurer und knapper. 28 Bericht aus Tokyo Die japanische Wirtschaft nach Fukushima Deutschland 24 Der Euro-Rettungsschirm POLITIK 6 Wirtschaftspolitik ohne Geld 8 Die Finanzierung ist gesichert zunächst 25 Freie Fahrt für Arbeitnehmer International 9 Rettung für die Retter 10 Absolventen lieben Familienunternehmen 26 Wachstumsmarkt Malaysia 28 Bericht aus Tokyo 12 Ausländische Investoren werden Deutschland sonst den Rücken kehren 14 Der Diplom-Ingenieur SERVICE Rechtshotline 30 Grundsätzlich erlaubt: nebenberuflich arbeiten 16 Innovationstreiber Ressourcenbedarf 18 Signalwirkung für andere Staaten Europa 20 Zukunftsmarkt Russland 22 News aus Brüssel IBWF 32 Erweiterte Haftung 34 Erfolg durch Wissensvorsprung Sonstige 36 Slogan? Claim? Wer braucht denn so was? Der Mittelstand

5 Service Service 40 Erfolgsfaktor Personal Akuter Fachkräftemangel oder unternehmerische Defizite? 46 Vielfältige Möglichkeiten öffentlicher Förderung Aus- und Weiterbildung als Personalentwicklungstool 38 Sachprämien als Steuerersparnis 39 Kurz vorgestellt 40 Erfolgsfaktor Personal 42 Interkulturelle Kompetenz soll und kann gelernt werden 44 KYOCERA-Umweltpreis Deutschlandstipendium eine neue Stipendienkultur 46 Vielfältige Möglichkeiten 47 Buchtipps Europa 56 Dialog zwischen Politikern und Unternehmern Personalie 57 Brückenbauer nach Bukarest 58 Im Dienste der Unternehmer Aus den Ländern 60 Berichte BVMW intern Bund 50 Moskau.Kunst.Berlin 51 Impulsgeber und Scout 52 BVMW-Innovationsforum Zahl des Monats 59 Impressum 54 Politische Gespräche 4 5

6 Wirtschaftspolitik ohne Geld Deutschland POLITIK Bürokratieabbau gibt Impulse für Wachstum und Beschäftigung R. Brüderle, Bundeswirtschaftsminister a.d. Der freiheitliche Staat soll nicht bevormunden, sondern den Gestaltungsspielraum von Bürgern und Unternehmen respektieren. Regulierungen sollen nur dort geschaffen werden, wo es zum Schutz des Schwächeren und zur Wahrung wichtiger Gemeinschaftsgüter und eines Ordnungsrahmens erforderlich ist. Notwendige Regelungen müssen schlank und verlässlich, Verwaltungsverfahren und gerichtliche Verfahren zügig sein. Dieser Text mag sich lesen wie ein Auszug aus dem Parteiprogramm der FDP, tatsächlich ist er Bestandteil des Koalitionsvertrags dieser Bundesregierung. Wir nehmen den Bürokratieabbau ernst und die mittelständische Wirtschaft haben wir dabei besonders im Blick. Denn kleine und mittlere Unternehmen profitieren in besonderem Maße, wenn dereguliert wird und Bürokratiekosten sinken. Im Verhältnis zu großen Unternehmen machen administrative Kosten einen überproportionalen Teil der Gesamtkosten aus. Darum hat die Wirtschaftspolitik sich in ihrer Mittelstandsinitiative dieses Themas in besonderer Weise angenommen. Der Bürokratieabbau ist von ähnlich fundamentaler Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg wie Innovationen, Fachkräfte, Unternehmensnachfolgen und Gründungen, Marktchancen im Ausland, Finanzierung, Rohstoffe, sowie Energie- und Materialeffizienz. In all diesen Bereichen verbessert die Wirtschaftspolitik im engen Dialog mit der mittelständischen Wirtschaft die Bedingungen für unternehmerisches Handeln, schafft neue Freiräume für kleine und mittlere Unternehmen und gibt zusätzliche Impulse für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Investitionen erleichtern Der Bürokratieabbau hat hierbei zusätzlich den Charme, dass er im Gegensatz zu manch anderer Maßnahme nichts kosten muss. Wir wollen neue Freiräume schaffen und Chancen für Investition, Innovation und Beschäftigung eröffnen und verfolgen daher ehrgeizige Ziele im Bürokratieabbau. Ziel ist es, die Bürokratiebelastung der Wirtschaft aus Informationspflichten um netto 25 Prozent zu reduzieren. Foto: eyewave/fotolia.com Kleine und mittlere Unternehmen stehen im besonderen Fokus des Regierungsprogramms Bürokratieabbau und Bessere Rechtssetzung. Bislang wurden drei Mittelstandsentlastungs-Gesetze sowie ein begleitender Maßnahmenkatalog verabschiedet. Der Mittelstand

7 Foto: Foto-Ruhrgebiet/fotolia.com Damit wurden Entlastungen insbesondere auch im Bereich Statistik und Buchführung veranlasst. Aber auch im Sozialversicherungs-, Gewerbe-, Preis- sowie Straßenverkehrsrecht wurden Erleichterungen geregelt. Und last but not least wurden Vereinfachungen in der Handwerkszählung sowie ein ganzes Bündel gewerberechtlicher Erleichterungen beschlossen. In diesem Sommer sind wir mit der Novellierung des Gesetzes über den Nationalen Normenkontrollrat (NKR) einen ordentlichen Schritt weiter gekommen. Was wie ein Wortmonster daherkommt, sollte in seiner Bedeutung für den Bürokratieabbau nicht unterschätzt werden. Denn mit der Stärkung des NKR hat die Koalition die Grundlage dafür geschaffen, dass Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung künftig spürbar beim Bürger ankommen. Bisher wurden Gesetze zwar geprüft, aber lediglich unter dem Aspekt Informationspflichten. Der Bürger erlebt Bürokratie aber nicht nur in Form des Papierkrams, den er gegenüber Behörden zu erledigen hat. Hinzu kommen oft auch Investitions-, Betriebs- und Dokumentationskosten, beispielsweise um Rechnungen und Belege aufzubewahren. Wir Liberale haben deswegen eine Stärkung des NKR durchgesetzt. Zukünftig wird der Erfüllungsaufwand einer Regelung überprüft. Dieser umfasst den gesamten messbaren Zeitaufwand und die Kosten, die durch eine Regelung entstehen. Die Erfüllungskosten werden oft deutlich höher als die bisher erfassten Informationskosten sein. Für die Bürger unverhältnismäßige Kosten werden so frühzeitig sichtbar und können oft schon im Gesetzgebungsverfahren verhindert werden. Die Qualität der Rechtsetzung wird dadurch für die Bürger spürbar verbessert. Zusätzlich haben wir dafür gesorgt, dass jedes Verfassungsorgan seine Initiativen dem NKR eigenständig zuleiten kann. Allein die Tatsache, dass es diese Möglichkeiten gibt, wird dazu führen, dass es bald zum guten Ton gehört, sich bei der Einbringung von Gesetzesinitiativen der Expertise des Normenkontrollrats zu bedienen. Das bietet gute Chancen dafür, dass bürokratische Auswüchse künftig schon im Keim erstickt werden. Gegen staatliche Bevormundung Ganz konkret spüren die Unternehmen den Bürokratieabbau jetzt bei Elena, das auf Druck der FDP gerade abgeschafft wurde. Hinter diesem freundlichen Namen verbarg sich eine wahre Hydra der Datensammelwut und Bürokratiebelastung vor allem für kleine Unternehmen. Es ist zugleich eine gute Nachricht für die Kommunen. Die Kommunalen Spitzenverbände hatten errechnet, dass das Verfahren die Kommunen mit zusätzlichen 236 Millionen Euro allein in den Bereichen Arbeitsagenturen, Elterngeld und Wohngeld belasten würde. Die vorhandenen ELENA-Daten werden nun gelöscht. Die Bundesregierung hat beschlossen, neue Lösungen im E-Government zu erarbeiten, die den Datenschutz achten, tatsächlich zu weniger Bürokratie führen und vor allem ohne massenhafte, anlasslose Speicherung von persönlichen Daten auskommen. Die schwarz-gelbe Koalition zieht damit einen Schlussstrich unter ein verfehltes rot-grünes Projekt, nämlich die zentrale Speicherung massenhafter Arbeitnehmerdaten. Wie dieses Beispiel zeigt, steht der Bürokratieabbau für den Mittelstand auch weiter oben auf der Tagesordnung der schwarz-gelben Koalition. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Menschen als Bürger und Steuerzahler ebenso wie als Arbeitnehmer oder Unternehmer selbst am besten wissen, was für sie gut ist. Auf staatliche Bevormundung und Regelungswut können sie gut und gern verzichten. Rainer Brüderle Vorsitzender der FDP im Bundestag 6 7

8 Deutschland POLITIK Die Finanzierung ist gesichert zunächst Durch Basel III werden Kredite teurer und knapper. Etwa drei Viertel aller Kreditanträge von mittelständischen Unternehmen werden in Deutschland positiv entscheiden. Dies zeigt eine Auswertung von Eurostat, dem Statistikamt der EU. Weitere 16 Prozent waren im Jahr 2010 teilweise erfolgreich und nur acht Prozent der Anträge wurden abgelehnt. Damit liegen die deutschen Werte im Mittelfeld. Finnen und Malteser haben mehr Erfolg bei Banken, Griechen und Spanier ernten häufiger ein Kopfschütteln. Die höchste Ablehnungsquote gibt es in Bulgarien mit 35 Prozent. Dieser europäische Vergleich bestätigt, dass die Kreditklemme der Jahre 2008 und 2009 der Vergangenheit angehört. Damals hatten Banken insbesondere die kurzfristigen Finanzierungen eingeschränkt. Allerdings liegen die Erfolgsquoten in allen Ländern unter den Werten aus dem Jahr Für die weitere Entwicklung sind zwei Prozesse maßgeblich: die Einführung von Basel III und die Entwicklung der europäischen Staatsschuldenkrise. Das Ziel von Basel III war es, das Bankensystem sicherer zu machen. Dazu soll das Eigenkapital, das die Banken bei einer Kreditvergabe vorhalten müssen, erhöht werden. Weitere Regeln beziehen sich auf die Liquidität und die Bilanzstruktur der Banken. Allerdings werden durch die Erhöhung der Eigenkapitalquote Kredite an den Mittelstand überproportional teuer. Seit 2010 hat der BVMW immer wieder auf diesen Effekt hingewiesen, der mit der Risikogewichtung der einzelnen Anlageklassen zusammenhängt. In einer vom BVMW in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studie weisen Tobias Berg von der Humboldt-Universität in Berlin und Martin Uzik Dr. Martin Uzik, Dr. Tobias Berg und Mario Ohoven (v. li.) stellen den Hauptstadtjournalisten die wissenschaftliche Studie im Auftrag des BVMW zu den Auswirkungen von Basel III auf den Mittelstand vor. von der Bergischen Universität Wuppertal nach, dass das Risikogewicht für Mittelstandskredite im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Risiko zu hoch angesetzt ist. Im Ergebnis gehen die Forscher davon aus, dass Kredite an den Mittelstand durch Basel III teurer und knapper werden. Ein kostenloses Exemplar der Studie können Mitglieder per an anfordern. Zur Zeit treibt die EU-Kommission die Umsetzung von Basel III in europäisches Recht voran. Die neuen Regeln für die Banken sollen ab 2013 gelten und bis 2019 vollständig umgesetzt sein. Kurzfristig wird die weitere Entwicklung in der Euro-Zone noch wichtiger als Basel III für die Finanzierungsmöglichkeiten des Mittelstands sein. Positiv für die deutschen Banken wirkt sich der Zufluss von "Fluchtgeld" aus den Problemländern und die Finanzierung von innereuropäischen Zahlungsbilanzsalden über das Zentralbankensystem (Target 2) aus. Negativ dagegen die mögliche Belastung des Eigenkapitals, wenn es zu weiteren Abschreibungen von Staatsanleihen kommt. Im Ergebnis werden die Banken zwischen den Kreditnehmern noch stärker differenzieren: Unternehmen mit hohen Eigenkapitalquoten erhalten bessere Konditionen, Unternehmen mit riskanteren Bilanzstrukturen oder Geschäftsmodellen werden sich schlechter über Fremdkapital refinanzieren können. So sorgen Basel III und Euro-Krise für die moderne Abwandlung der alten Unternehmerweisheit: Nur wer kein Geld braucht, kriegt es leicht von der Bank. Dr. Michael Vogelsang Chefvolkswirt des BVMW Foto: Ekko von Schwichow Der Mittelstand

9 Rettung für die Retter D Das erste Euro-Rettungspaket erwies sich als zu klein. Also wird ein größeres Rettungspaket geschnürt. So wurde die Abstimmung im Bundestag am 29. September über die erweiterte Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) auch zu einer Rettung für die Retter. Die generellen Bedenken gegen die gemeinsame Haftung für Schulden anderer Länder wurden durch die Argumente für die EFSF aufgewogen: Das Instrument sei zeitlich begrenzt und im Falle der Ablehnung wäre es zu einer Panikreaktion an den Finanzmärkten gekommen. Allerdings steigt mit jeder Erweiterung des Rettungsschirms auch das Risiko für die Retter. Durch eine zeitlich und in der Höhe unbegrenzte gemeinsame Haftung für nationale Schulden würde das Risiko für alle steigen ohne eine fundamentale Besserung zu erzielen. Ein konsistentes Paket, das die drei Probleme Überschuldung des Staates, mangelnde Wettbewerbsfähigkeit und Bankenkapitalisierung zeitgleich adressiert, fehlt nach wie vor. Daher lehnt Die Positionierung des BVMW in der Eurokrise der BVMW den nächsten Rettungsschirm ESM, über den im 1. Quartal 2012 im Bundestag abgestimmt werden soll, ebenso ab wie mögliche Euro-Bonds mit gemeinsamer Haftung. Bei Griechenland rückt eine Umschuldung immer näher. Damit beginnt ein Spiel gegen die Zeit. Einerseits ist der Schuldenstand von Griechenland mittlerweile so hoch, dass er automatisch und trotz aller Sparbemühungen weiter wächst. Andererseits müssen die Vorbereitungen getroffen werden, um im Notfall Banken aufzufangen und die Haushalte der anderen Eurostaaten weiter zu finanzieren. Der BVMW schlägt dazu die Emission einer gemeinsamen Anleihe vor, bei der aber jedes Land nur für seinen Anteil haftet. Seit Mai 2010 argumentiert der BVMW, dass eine Reduktion des Schuldenstands in Relation zum Bruttoinlandsprodukt in einer Rezession nicht funktioniert und ein Schuldenschnitt für Griechenland unausweichlich ist. Schon vor der Abstimmung über das erste Griechenland-Rettungspaket trug Mittelstandspräsident Mario Ohoven diese Position bei einem Parlamentarischen Frühstück vor. Aus politischer Sicht ist es verständlich, dass die Regierung zunächst den vermeintlich einfacheren Weg einschlug. Jetzt ist es aber allerhöchste Zeit, sich den ökonomischen Realitäten zu stellen. Stefan Beißwenger Bundesgeschäftsführer des BVMW Foto: Marcus Kretschmar/fotolia.com 8 9

10 Deutschland POLITIK Absolventen lieben Familienunternehmen Studie zur Arbeitgeberattraktivität in Europa Der Mittelstand

11 Mit Familienunternehmen assoziieren die Studenten in erster Linie ein gutes Betriebsklima, kurze Kommunikationswege und bessere Möglichkeiten der Familienplanung. Berufseinsteiger in Deutschland bevorzugen ein Familienunternehmen als künftigen Arbeitgeber. Rund 62 Prozent der Absolventen ziehen ein solches Unternehmen einem Großkonzern vor. Das ergab eine aktuelle Studie der Franz Haniel & Cie. GmbH. In anderen europäischen Ländern ist das Bild gegensätzlich. So möchten 45 Prozent der französischen Studenten lieber in einem börsennotierten Großkonzern arbeiten; in Ungarn sind es 48 Prozent, in Dänemark 42 Prozent. Für die Studie mit dem Titel Wer ist attraktiver? Großkonzern oder Familienunternehmen? hatte Haniel 824 Studenten aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und Ungarn befragt. Die starke Rolle der Familienunternehmen in der Bundesrepublik ist im internationalen Vergleich außergewöhnlich. Häufig sind es mittelständische Unternehmen, die auf ihrem Spezialgebiet Weltmarktführer sind. Dies und die damit einhergehenden Aufgaben sind deutschen Absolventen dabei wichtiger als Börsenrenommee, so Dr. Michael Prochaska, Personaldirektor bei Haniel. Mittelständler punkten durch Nähe Von einem Job in einem Großkonzern versprechen sich die Studenten eine hohe Vergütung, gute Aufstiegsmöglichkeiten sowie ein internationales Arbeitsumfeld. Als Nachteile befürchten sie vor allem eine mit der Größe einhergehende Anonymität, schlechte Work-Life-Balance und lange Entscheidungswege. Mit Familienunternehmen hingegen assoziieren die Studenten in erster Linie ein gutes Betriebsklima, kurze Kommunikationswege und bessere Möglichkeiten der Familienplanung. Auf der anderen Seite sehen sie die Gefahr, dass der enge Kontakt zur oftmals familiendominierten Geschäftsführung Konfliktpotenzial birgt und die Aufstiegschancen im Unternehmen begrenzt sind. Eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur, schnell Verantwortung übernehmen zu können sowie eine hohe Identifikation und Motivation der Mitarbeiter seien Stärken der Familienunternehmen, erläuterte Prochaska. Diese Trümpfe müssen die Personalabteilungen jedoch auch offensiv ausspielen, um die besten Köpfe für ihr Unternehmen zu gewinnen. Bosch attraktivster Arbeitgeber Das Ranking der attraktivsten Arbeitgeber unter großen deutschen Familienunternehmen führt wie schon im vergangenen Jahr die Robert Bosch GmbH an. Die Plätze zwei und drei der 13 zur Wahl stehenden Familienunternehmen belegen Beiersdorf und Dr. Oetker und verdrängen die Platzierten des Vorjahres, Henkel und Bertelsmann. Auch im Ranking nach spezifischen Arbeitgebereigenschaften belegt Bosch den Spitzenplatz: 73 Prozent bescheinigen dem Konzern ein sehr gutes Image und 78 Prozent teilen die Meinung, dass das Unternehmen eine sehr hohe Beständigkeit aufweist. Bei Bosch erwarten die Absolventen auch die besten Karrierechancen. Auf den folgenden Plätzen liegen in diesen Kategorien jeweils Beiersdorf, Bertelsmann, Dr. Oetker, Aldi und Henkel. Mangelhaftes Arbeitgeberimage Die Haniel-Studie zeigt, dass die Bekanntheit eines Unternehmens nicht zwangsläufig einen positiven Einfluss auf die Beliebtheit als Arbeitgeber hat. Die beiden bekanntesten Familienunternehmen Aldi und Lidl belegen im Ranking der Arbeitgeberattraktivität nur die Plätze neun und zwölf. Beiersdorf belegt hingegen im Bekanntheitsranking nur Rang neun von 13 Unternehmen, genießt aber unter den Absolventen mit Platz zwei ein hohes Ansehen als Arbeitgeber. Auch bei den Eigenschaften, die ein Wunscharbeitgeber aus Sicht der Absolventen haben sollte, gibt es erhebliche nationale Besonderheiten. Während für die Studenten in Deutschland, Frankreich und Dänemark vor allem Karriereoptionen und Entwicklungsperspektiven innerhalb des Unternehmens bei der Arbeitgeberwahl von Bedeutung sind, steht für 64 Prozent der jungen Menschen in Ungarn eine gute Work-Life-Balance im Vordergrund. Einig sind sich die Absolventen aller vier Länder darin, dass sowohl die Tradition des jeweiligen Unternehmens als auch seine Organisationsstruktur für die Wahl des Wunscharbeitgebers von geringerer Bedeutung sind. Laut Studie sind lediglich zwischen zwei und fünf Prozent der Befragten der Meinung, dass diese beiden Faktoren für die Wahl des Arbeitsplatzes relevant sind

12 Deutschland POLITIK Ausländische Investoren werden Deutschland sonst den Rücken kehren DB-Chef Dr. Rüdiger Grube im Mittelstand-Interview Der Mittelstand

13 Gerade die Stadt Stuttgart kann hier viel bewegen, in dem sie den Bürgern städtebauliche Möglichkeiten aufzeigt und damit durchaus die emotionale Seite ansprechen kann. Der Mittelstand: Für die Deutsche Bahn schleppt sich das Projekt Stuttgart 21 seit 15 Jahren hin. Könnten Sie sich vorstellen, irgendwann die Reißleine zu ziehen? Dr. Grube: Wenn Deutschland und insbesondere Baden-Württemberg als Industrieland in einer globalen Welt nicht den Anschluss an die Zukunft verlieren will, dann brauchen wir schnelle, aber auch ökologische und verkehrswirtschaftlich sinnvolle Verkehrswege. Und deshalb brauchen wir Stuttgart 21 sowie die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm. Und ebenso brauchen wir Planungs- und Investitionssicherheit in unserem Land. Sie sind erfolgsbestimmend für unseren Standort. Viele ausländische Investoren werden Deutschland sonst den Rücken kehren. Dass Deutschland nach der Weltwirtschaftskrise so stark ist, ist kein Selbstläufer. Entscheidend für Standortentscheidungen sind heute die Energie- und Verkehrsinfrastruktur. Und deshalb werden und können wir das Gesamtprojekt nicht unbegrenzt weiter verzögern. Ich habe immer betont, dass ich nicht provozieren, sondern deeskalieren will. So können wir zum Beispiel den Abriss des Südflügels noch bis zur Volksabstimmung Ende November verschieben. Sollte sie bis dahin nicht kommen, werden wir aber im Dezember mit dem Abriss beginnen. Neben konkret anstehenden Planungen, die wir abarbeiten müssen, heißt Zukunft bei der Eisenbahn für mich aber auch, an das Jahr 2100 zu denken. Alle Generationen vor uns haben die Infrastruktur langfristig geplant, mit unternehmerischem Weitblick und Mut. Die Beschleunigung von Prozessen und Planungsabläufen bei Großprojekten muss diskutiert werden. Wir haben aber bereits viel gewonnen und dies ist eine zentrale Erfahrung aus Stuttgart wenn wir über Infrastrukturprojekte künftig früher und umfassender informieren. Der Mittelstand: Gibt es eine Strategie der Bauherren, eine emotionale Offensive für Stuttgart 21 zu starten? Dr. Grube: In der Diskussion mit Menschen, die ein Projekt ablehnen, wird es kaum gelingen, dass am Ende alle zufrieden oder auch nur einverstanden sind. Das können wir auch mit noch so guter Kommunikation nicht leisten. Ganz wichtig ist es, gemeinsam mit allen Projektpartnern, den Nutzen und die Vorteile des Projekts für jeden Einzelnen zu vermitteln. Gerade die Stadt Stuttgart kann hier viel bewegen, in dem sie den Bürgern städtebauliche Möglichkeiten aufzeigt und damit durchaus die emotionale Seite ansprechen kann. Die Bahn muss zeigen, dass sie alles tut, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Das Kommunikationsbüro, das ich kurz nach meinem Antritt als Vorstandsvorsitzender mit dem damaligen Ministerpräsidenten Oettinger im September 2009 installiert habe, leistet sehr gute Arbeit und informiert die Bürger umfassend zum Projekt. Unter anderem mit einem Infomobil, das durchs Land tourt und damit direkt zu den Menschen kommt. Die positiven Umfragewerte für Stuttgart 21 zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir setzen weiter auf sachliche Information. Der Mittelstand: Würden mittelständische Unternehmen von einem Projekt in ihrer Heimat profitieren? Dr. Grube: Erfahrungen aus früheren Großprojekten zeigen, dass die Bauwirtschaft auch im regionalen Umfeld profitieren wird. So haben bei den bisherigen Vergaben für Stuttgart 21 auch Unternehmen aus dem Land partizipieren können. Der Mittelstand: Werden Sie bei zukünftigen Bahn-Projekten Ihre Kommunikation verändern? Dr. Grube: Unsere Kommunikation muss zukünftig starten, bevor ein Projekt verbindlich ist, also weit vor Unterzeichnung von Finanzierungsvereinbarungen. Dass dies nicht leicht ist, liegt auf der Hand. Denn es bedeutet, möglicherweise lange Zeit über ein Projekt zu informieren, bei dem es in der Sache wenig Fortschritt gibt, und das womöglich am Ende gar nicht zustande kommt. Dazu entwickeln wir aktuell neue Leitlinien im Konzern. Wir gehen hier bewusst neue Wege bei der Deutschen Bahn. Der Mittelstand: Wann können Stuttgarter den BVMW-Unternehmertag in Ulm über eine schnellere Zugverbindung besuchen? Dr. Grube: Der Zeitplan sieht eine Inbetriebnahme von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke für Ende 2019 vor. Im Hinblick auf die letzten Monate mit Schlichtung, Regierungswechsel in Baden-Württemberg und Stresstest sowie auf die mögliche Volksabstimmung Ende des Jahres ist dies ein ehrgeiziges Ziel. Das Interview führte Dr. Ulrich Köppen 12 13

14 Foto: lenetstan /shutterstock.com Deutschland POLITIK Der Diplom- Ingenieur Ein Appell für den Schutz der Qualitätsmarke Made in Germany Jeder Mittelständler weiß, dass Vertrauen in die hohe Qualität seiner Produkte ein entscheidender Faktor für den Erfolg am Markt ist. Profilierung und Unterscheidbarkeit sind das Gebot der Zeit. Bei TU9- Universitäten ist das nicht anders: Seit dürfen diese den akademischen Grad Diplom-Ingenieur verleihen. Später kamen weitere Hochschulen hinzu, die diesen Grad seither auch vergeben dürfen. Gemeinsam mit der Wirtschaft wurde der Dipl.-Ing. zu einem echten Markenzeichen Made in Germany gemacht. Nun soll er abgeschafft werden. Deutsche Wirtschaftsverbände kämpfen seit längerem für das Label Made in Germany und gegen Brüsseler Ideen, die zu Made in EU führen können. Das ist zwar ein anderes Thema und doch gibt es Parallelen. Denn genau das passiert jetzt beim Diplom-Ingenieur : Aus der international geschätzten Qualitätsmarke Dipl.-Ing. soll der Abschluss Master of Science werden. Um eines klarzustellen: Es geht hier nicht um die Qualität der Ausbildung, sondern um die Marke Dipl.-Ing.. Die Studiengänge an den TU9-Universitäten sind Bologna-kompatibel. Für Masterabsolventen garantieren wir die gleiche Qualifikation, wie sie mit dem Diplomstudium erreicht worden ist. Es ist aber nicht nachvollziehbar, warum sich Deutschland von seiner internationalen Spitzenmarke verabschieden will. Unsere europäischen Nachbarn, ebenfalls Bologna-Unterzeichner, tun es ja auch nicht: In Österreich ist gesetzlich geregelt, dass die Abschlussgrade Master oder Diplom-Ingenieur lauten. Auch in Finnland schließen Studierende ihr Masterstudium weiterhin mit dem Grad diplomi-insinööri also Diplom- Ingenieur ab. Dieser entspricht dem Master of Science. In Frankreich wird an den Grandes Écoles, das sind die besten Ausbildungsstätten des Landes, ein Ingenieur- Diplom verliehen. Diese Absolventen tragen den Titel ingénieur diplômé. Viele wichtige Nachbarländer in Europa verleihen also weiterhin den Dipl.-Ing., nur Deutschland, wo dieser Grad vor 112 Jahren erfunden worden ist, schafft ihn ab. Führende Wirtschaftsmanager wie Dr.-Ing. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, oder Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, und mit ihnen zahlreiche andere haben erkannt, welchen Markenwert der Dipl.- Ing. besitzt, und setzen sich für diesen ein. Noch ist es nicht zu spät. Aber schon ab diesem Herbstsemester wird die Zahl der Absolventen steigen, denen wir den akademischen Abschlussgrad Diplom- Ingenieur aus rechtlichen Gründen nicht mehr anbieten können. Obwohl ihn sich viele Absolventen wünschen. Denn unsere Studierenden wissen genau, dass ihnen dieses Label Profil und Unterscheidbarkeit im internationalen Arbeitsmarkt sichert: Der Dipl.-Ing. ist eine Qualitätsmarke Made in Germany und muss geschützt werden. TU9 Die TU9 ist die Allianz der führenden Technischen Universitäten in Deutschland: RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, TU München und Universität Stuttgart. An den TU9-Universitäten sind über Studierende immatrikuliert. In Deutschland stammen etwa 50 Prozent der Universitäts-Absolventen in den Ingenieurwissenschaften von den TU9-Universitäten. Rund 57 Prozent der Promotionen in den Ingenieurwissenschaften werden an TU9-Universitäten durchgeführt. Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg Präsident der TU9 und Rektor der RWTH Aachen Der Mittelstand

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16 Deutschland POLITIK Innovationstreiber Ressourcenbedarf D Knapp Rohstoffknappheit rangiert weit vor dem Megathema Energie die Hälfte der mittelständischen Unternehmen fürchtet, dass der global steigende Ressourcenbedarf zu Abstrichen in der wirtschaftlichen Gesamtleistung oder sogar zu Schwierigkeiten für den Standort Deutschland führen wird. Anlass zur Sorge geben weniger die kleiner werdenden natürlichen Vorräte als vielmehr schwer zu kalkulierende globale Faktoren. Dazu gehören Finanzspekulation an den Rohstoffmärkten, globales Wachstum und instabile politische Verhältnisse in rohstoffreichen Ländern. Allerdings geht auch etwas mehr als die Hälfte der Unternehmer davon aus, dass Deutschland die Herausforderung knapper Ressourcen gut bewältigen wird und sich die Ressourcenknappheit nicht in geringerer Wirtschaftsleistung niederschlägt. Wettbewerb zu stärken, wie die stärkere Förderung alternativer Energien und globaler Infrastrukturprojekte, wie zum Beispiel Pipelines. Auch ein strengeres Vorgehen gegen zu hohen Energie- und Rohstoffverbrauch steht auf der Wunschliste. Der exportorientierte deutsche Mittelstand hat aber auch den internationalen Handel im Blick: Mehr als vier Fünftel unterschreiben den Wunsch, dass die Politik für einen stabilen Euro sorgen soll. 52 Prozent der Unternehmer glauben, dass sich Knappheit und Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie als Innovationstreiber erweisen werden. Allerdings erwartet auch rund die Hälfte unsicherere und schwerer kalkulierbare Geschäfte und eine dauerhafte Belastung der Profitabilität. Zu diesem Ergebnis kommt die Initiative UnternehmerPerspektiven in ihrer Studie Rohstoffe und Energie: Risiken umkämpfter Ressourcen. Erstaunt hat uns, dass die Rohstoffthematik von den Unternehmen als so viel drängender beurteilt wird als das Megathema Energie, erklärte Markus Beumer, Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG. Der Mittelstand vertraut auf sein Wissen und seine Innovationsfähigkeit. Von der Politik wünscht er sich die passenden Rahmenbedingungen. 93 Prozent fordern, dass sie wissenschaftliche Forschung stärker fördern soll und 63 Prozent setzen sich für mehr finanzielle Anreize beim Einsatz innovativer Techniken ein, um den rohstoffarmen Standort Deutschland im globalen Auch der Bundesumweltminister und Schirmherr der Commerzbank-Studie Dr. Norbert Röttgen sieht hier Chancen für eine höhere Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands: Die gute Nachricht für die Unternehmer in Deutschland ist, dass die Steigerung der Ressourceneffizienz einhergeht mit einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Manchmal gerät aus dem Blick, dass der viel benutzte Begriff Nachhaltigkeit eben auch wirtschaftlich nachhaltig bedeutet. Ein Aspekt, den mittelständische Unternehmen seit jeher als ihre ganz zentrale Aufgabe verstehen der es in Zeiten zur Neige gehender globaler Rohstoffressourcen zur unternehmerischen Notwendigkeit macht, sich mit dem Thema Effizienz zu beschäftigen. Foto: Gina Sanders /fotolia.com Der Mittelstand

17 Foto: visdia /fotolia.com Teurere Rohstoffe bereiten den mittelständischen Unternehmen mehr Sorgen als steigende Energiepreise. Zwei Drittel der Unternehmen gaben an, dass sich steigende Rohstoffpreise derzeit negativ auf die Geschäfte auswirken. Belastungen der Geschäftsergebnisse durch steigende Energiepreise werden dagegen nur von etwa einem Drittel der Befragten genannt. Weil die Rohstoff- und Energieversorgung für viele Unternehmer zu komplex ist, vertrauen 32 Prozent auf den Rat von internen Experten, während 57 Prozent der Befragten auf externe Experten setzen. Erste Ansprechpartner sind hier Kammern und Verbände. Um die Rohstoff- und Energiepreise in den Griff zu bekommen, versuchen die Unternehmen zuerst, in bewährter Manier im Einkauf Einsparungen zu erzielen: 47 Prozent der Unternehmen suchen neue Lieferanten und verhandeln gleichzeitig längere Verträge mit den bestehenden Zulieferern. Ein Drittel verstärkt sich im Einkauf durch geschultes Personal. 42 Prozent der Mittelständler sehen sich außerdem gezwungen, Preissteigerungen und Preisrisiken im Absatz weiterzugeben. 37 Prozent versuchen an anderer Stelle einzusparen. Effizienzsteigerung beim Gebrauch von Rohstoffen, die Nutzung von Recycling und die Steigerung der Energieeffizienz werden von den Unternehmen zumindest bislang weniger stark genutzt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt versuchen die Unternehmen, die Probleme bei der Beschaffung und in der Weitergabe höherer Preise an den Kunden zu lösen, anstatt sich um mehr Effizienz beim Verbrauch von Rohstoffen und Energie zu bemühen. Die Studie zeigt aber auch, wo die Reise hingehen wird: Von erfolgreichen Unternehmen werden Effizienzmaßnahmen überproportional oft durchgeführt. Finanzinstrumente zur Absicherung gegen Rohstoffrisiken fürchtet der Mittelstand fast genauso sehr wie die Rohstoffrisiken selbst. Während 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen Währungsrisiken im Export oder Zinsrisiken bei der Finanzierung absichern, kennen sich gerade einmal 10 Prozent mit Finanzinstrumenten zur Absicherung von Rohstoffrisiken aus. Das gilt auch für die Unternehmen aus dem besonders rohstoffabhängigen verarbeitenden Gewerbe. Bei 51 Prozent gelten sie als teuer und bei 49 Prozent als zu komplex. 32 Prozent der Unternehmer und Geschäftsführer ist gleich gar nicht bekannt, dass es derartige Instrumente überhaupt gibt. "UnternehmerPerspektiven" ist eine Initiative der Commerzbank. Ihr Ziel ist es, ein Forum für Themen zu etablieren, die mittelständische Unternehmen in Deutschland bewegen und ihnen Gehör zu verschaffen. Grundlage sind repräsentative Umfragen bei mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Studienergebnisse werden mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden, Politik und Wissenschaft diskutiert, um tragfähige Lösungsansätze für die Herausforderungen des Mittelstands zu entwickeln

18 Deutschland POLITIK Signalwirkung für andere Staaten Die neue Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), im Mittelstand-Interview Foto: kramp-karrenbauer.de Annegret Kramp-Karrenbauer. D Der Mittelstand: Das Saarland ist ein industriell geprägtes Land mit einem hohen Anteil innovationsstarker mittelständischer Unternehmen. Wie wird die Landesregierung diese wirtschaftliche Basis fördern und stärken? Kramp-Karrenbauer: Das Saarland ist und bleibt ein Industrieland. Deshalb habe ich mich in meiner Regierungserklärung auch deutlich zur saarländischen Industrie und zum Mittelstand als Rückgrat unserer breit aufgestellten Saarwirtschaft bekannt. Ich setze auf die Förderung von Ansiedlungen, technologischen Innovationen und neuen Geschäftsmodellen. Als vordringlich sehe ich zurzeit die Erschließung zusammenhängender Gewerbe- und Industrieflächen. Hierfür stellt die Landesregierung rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Der Mittelstand: Ein wichtiger Punkt Ihrer Regierungserklärung war die strikte Konsolidierung der Landesfinanzen. Wie sieht Ihr Zukunftskonzept aus? Kramp-Karrenbauer: Nur solide Finanzen geben uns die Möglichkeit, eigene politische Schwerpunkte zu setzen. Deshalb wird die Landesregierung ein Zukunftssicherungsprogramm Saarland 2020 auf den Weg bringen. Es beruht auf den drei Säulen Sanieren, Investieren und das Saarland Demografie fest machen. Der Mittelstand: Die Politik spricht gerne von der Wirtschaftsregion Saar-Lor-Lux. Wie das Saarland, leidet auch Lothringen unter Fachkräftemangel. Der Luxemburger Arbeitsmarkt hingegen wirkt wie ein Magnet. Wo sehen Sie Lösungsansätze? Kramp-Karrenbauer: Grundsätzlich gehört das Saarland zu den Gewinnern der Großregion im Wettbewerb der grenzüberschreitenden Arbeitskräftemobilität. Wir verlieren zwar mehr als Beschäftigte nach Luxemburg, aber insgesamt haben wir einen Einpendlerüberschuss von rund Beschäftigten. Der Fachkräftemangel, insbesondere in den technischen und pflegerischen Berufen, ist dennoch ein wichtiges Thema. Ich habe deshalb in meiner Zeit als Arbeitsministerin einen runden Tisch mit Vertretern der Verwaltung, der Kammern und der Arbeitnehmervertretungen anberaumt, der Strategien zur weiteren Gewinnung von Fachkräften ausarbeitet. Erste Ergebnisse dürften bald vorliegen. Sicherlich wird die Problematik der Sprachkenntnisse dabei eine Rolle spielen, ähnlich wie auch Fragen der Ausund Weiterbildung, der Zuwanderung von Fachkräften und des Standortmarketings. Der Mittelstand: Unlängst wurde die deutsch-französische AGENDA 2020 verabschiedet. In welchem Umfang kann die regionale Wirtschaft hiervon profitieren? Kramp-Karrenbauer: Das gemeinsame 80-Punkte-Programm beider Länder bietet einen Rahmen, von dem das Saarland sicherlich profitieren kann. Ich nenne als eins von vielen Beispielen neue Chancen für die gemeinsame kulturelle Der Mittelstand

19 Die Löhne sollen sich an der Wertschöpfung der Arbeitnehmer orientieren. Entwicklung in der Großregion. Die Vereinbarungen bieten aber auch handfeste wirtschaftliche Chancen. Dies liegt zum einen an der deutsch-französischen Brückenfunktion des Saarlandes. Zum anderen liegt es auch daran, dass die beschlossenen Vereinbarungen der beiden größten EU-Staaten auch Signalwirkung für andere Staaten haben werden. Davon wird der saarländische Export profitieren. Konkret möchte ich die Möglichkeiten durch das grenzüberschreitende Demonstrationsprojekt für Elektrofahrzeuge nennen. In diesem Bereich hat die saarländische Wirtschaft bedeutende Kompetenzen und kann neue Absatzmärkte gewinnen. Auch die Einigung auf gemeinsame Ziele in der Umweltpolitik bietet dem saarländischen Mittelstand sicherlich neue Absatzchancen für seine innovativen Produkte. Der Mittelstand: Wie stehen Sie zu Forderungen nach Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns und einer Einschränkung der Leiharbeit? Kramp-Karrenbauer: Grundsätzlich gilt: Die Löhne sollen sich an der Wertschöpfung der Arbeitnehmer orientieren. Ich stehe zum Vorrang der Tarifautonomie und der Möglichkeit, tarifliche Mindestlöhne über Allgemeinverbindlichkeitserklärungen auszudehnen. Wir brauchen aber einen Ordnungsrahmen, der Lohndumping und Missbrauch verhindert, auch im Interesse des Mittelstandes. Im Bereich der Leiharbeit ist dies durch die Überarbeitung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes bereits geschehen. Probleme gibt es allerdings noch in Branchen ohne hinreichende Tarifbindung. Hier gibt es Vorschläge wie den der CDU-Sozialausschüsse, die ich persönlich für diskussionswürdig halte. Das Interview führte Andreas Dippe. Anzeige Sauber! MonaTLiChe LeaSingraTe ab 299, " * Der neue LexuS CT 200h VoLLhybriD erleben Sie die perfekte Kombination aus umweltgerechter Mobilität und eleganter Fahrdynamik im ersten Lexus der Premium-Kompaktklasse mit Vollhybrid-antrieb. Von der charakteristischen Linienführung über das hochwertige interieur bis hin zur sportlichen Sitzposition genießen Sie echten Lexus Komfort. Vier unterschiedliche Fahrmodi garantieren dynamischen, aber gleichzeitig umweltverträglichen Fahrspaß bei klassenbesten emissions- und Verbrauchswerten. Weitere informationen unter Telefon: / internet: 4,1 3,8 l/100 km ** 1VCD Auto-Umweltliste Weitere Informationen finden Sie unter adac.de und vcd.org Unser * Lexus Fuhrpark-Leasing 1 für den Lexus CT 200h, Basisversion, Vollhybrid-Antrieb mit 100 kw (136 PS): Leasingsonderzahlung: 0 E, Laufzeit: 36 Monate, Gesamtlaufleistung: km, mtl. Rate: 299, E. 1 Ein Angebot von Lexus Financial Services (eine Marke der Toyota Leasing GmbH) für gewerbliche Kunden auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung der Lexus Deutschland GmbH per Juli 2011 exkl. MwSt. zzgl. Überführung. Nur bei teilnehmenden Lexus Händlern. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum **Kraftstoffverbrauch des hier genannten Modells: kombiniert 4,1 3,8 l/100 km (innerorts 4,1 3,7 l/außerorts 4,0 3,7 l) bei CO 2 -Emissionen kombiniert von g/km, jeweils nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren. Abb. zeigt CT 200h mit Sonderausstattung.

20 Zukunftsmarkt Russland Wie Sie erfolgreich Fuß fassen Foto: isailorr/istockphoto.com Europa POLITIK Russen können Berge versetzen und die beste Motivation ist, als gutes Beispiel voranzugehen. Moderne Geschäftshochhäuser bestimmen zunehmend das Bild von Moskau. Schon heute gibt es etwa deutsche Unternehmen in Russland, die meisten in Moskau. Die Möglichkeiten auf dem russischen Markt sind riesig. Nicht zuletzt für die Fußball-WM 2018 in Russland mit etwa einem Dutzend Austragungsorten werden flexible und leistungsstarke Unternehmen gebraucht. Es gibt aber einige Dinge, die man beim Geschäftsaufbau in Russland unbedingt beachten oder einfach nur wissen muss, wie die zum Teil sogar willkürliche Behördenbürokratie. Das kann zermürbend sein, gerade wenn man unter Zeitdruck steht. Auf der anderen Seite hat Russland ein attraktives Steuersystem mit einer abschließenden Gewinnbesteuerung von 20 Prozent und einer Flat-Rate-Einkommensteuer von 13 Prozent. Wer nach Russland kommt, um Arbeit an geringverdienende Russen zu delegieren, hat sich in vielerlei Hinsicht getäuscht. Zum einen liegen die Nettogehälter in Moskau häufig über dem Vergleichsgehalt in Deutschland. Zum anderen hat Russland viele qualifizierte und engagierte Experten, die sich selbst weiterbilden um beruflich aufzusteigen. Am Montag Aufgaben delegieren und am Freitag die Ergebnisse kontrollieren; das funktioniert nicht. Verantwortung für das Russlandgeschäft ist kein Nebenjob, er nimmt Sie physisch und mental voll in Anspruch. Wer seine Mitarbeiter richtig motiviert, dem werden es diese mit einem beeindruckenden Einsatz danken. Russen können Berge versetzen und die beste Motivation ist, als gutes Beispiel voranzugehen. Andere Länder andere Sitten; da sind Missverständnisse vorprogrammiert. Vieles kann man lernen, anderes muss man einfach schon im Vorfeld wissen. Bei Gehaltsverhandlungen etwa gehen wir von Bruttogehältern aus, Russen sprechen jedoch immer vom Cash auf die Hand. Schwieriger wird es schon bei interkulturellen Missverständnissen. Wer sein Geschäft mit einem russischen Kunden unterschriftsreif hat und dann unverzüglich die Heimreise antritt, hat oft schon verloren. Interesse an Land, Kultur, Geschichte und Menschen ist unabdingbar. Deutschland hat bei vielen Russen einen sehr guten Ruf und deutsche Qualität wird in Russland mehr als im eigenen Land geschätzt. Mit den Deutschen werden die typischen Tugenden verbunden, wie Fleiß und Pünktlichkeit. Das Wort Ordnung wird im Russischen sogar häufig auf Deutsch gebraucht. Viele Mittelständler die auf dem deutschen Markt nicht Fuß fassen konnten, sind in Russland sehr erfolgreich. Denn das Made in Germany ist ein hervorragendes Vermarkungsinstrument. Allerdings muss man dann auch durch Qualität überzeugen, die sich mittelfristig auch finanziell lohnt. Wer das beherzigt hat in Russland alle Chancen. Ulf Schneider Geschäftsführender Gesellschafter RUSSIA CONSULTING, Hamburg, Moskau Der Mittelstand

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