Call for Papers: 29. Österreichischer. Schwarzes Brett 290 Markt u B.de. Dossier»Bibliothek 2007«(Folge 8)

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1 BuB Lesesaal Inhalt Foyer Landesschau Fünfmal Bayern 275 BSZ Baden-Württemberg: Umstieg der Verbunddatenbank auf CBS 4 von OCLC Pica (Marion Mallmann-Biehler, Horst Hilger) 277 Bergisches Bibliotheksportal 277 Öffentliche Bibliothek Was erwarte ich von einer guten Bibliothek? Ergebnisse einer Kundenbefragung in der Stadtbibliothek Duisburg (Jan-Pieter Barbian, Simone Fühles-Ubach, Ragna Seidler-de Alwis) 278 Osnabrück: Leseförderung für Erstklässler 280 Wissenschaftliche Bibliothek BSB München: Media Recources Center eröffnet 281 Information digital»textgrid«: BMBF fördert virtuelle Bibliothek für Geisteswissenschaften 281 Metadata Sharing: Modell der kooperativen Erschließung von Internetquellen zahlt sich aus 281 bildungsserver.de: Neues Design, neue Navigationsstruktur 282 FIZ Karlsruhe: Ein Portal, das Wissen schafft 282 Regelwerk Katalogisierung: Deutsche Übersetzung der»frankfurt Principles«aktualisiert (Gudrun Henze) 282 Tagung Tallinn (Estland): Bobcatsss Symposium 2006 (Petra Hauke) 283 Statistik DBS 2005: Auch auf CD-Rom mit Analyse-Software 285 Vor 100 Jahren 285 Nachrichten 285 Termine Fortbildung 288 Call for Papers: 29. Österreichischer Bibliothekartag 288 Schwarzes Brett 290 Markt 291 Dossier»Bibliothek 2007«(Folge 8) Ausbilden für die Zukunft / Welche Mitarbeiter braucht die Bibliothek 2007? (Ute Krauß-Leichert) 292 Lesesaal Ausbildung In vier Semestern zum»master of Arts«/ Das postgraduale Fernstudium Bibliotheksund Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (Wolfgang Jänsch, Hans-Ulrich Kamke) 299 Sprungbrett für den Weg nach oben / Zehn Jahre postgraduales Fernstudium an der HU Berlin Ergebnisse einer Absolventenbefragung (Alexandra Puppe) 304 Effizient, praxisnah und up to date / Das erneuerte verwaltungsinterne Studium in München (Christoph Ackermann) 308 Eine Ausbildung viele Karrierechancen / Sieben Absolventen bibliothekarischer Studiengänge berichten über ihren Einstieg in den Beruf 312 Bachelor, Diplom, Fachwirt und andere Scheingefechte / Einige Anmerkungen zur Reform der bibliothekarischen Ausbildung (Wolfgang Ratzek) 317 Die KIBA sucht Kontakt zu Praxis und Öffentlichkeit / Konferenz der bibliothekarischen und informatorischen Ausbildungseinrichtungen richtet sich neu aus (Ursula Georgy) 320 Magazin Aus dem Berufsverband BIB-Fortbildungen Mitgliedernachrichten 347 Summary Résumé 350 Impressum 343 Stellenmarkt 352 Ausland Eine kulturelle Institution mit sozialer Perspektive / Neue Ideen und Konzepte aus Dänemarks Bibliotheken / Ein Reisebericht (Armi Bernstein, Florian Nantscheff) 324 Schule und Leseförderung Bibliotheken als Bildungspartner / Erfahrungen aus der Arbeit der DBV-Expertengruppe»Bibliothek und Schule«(Ronald Schneider) 329 Das erste Buch für eine lange Lesekarriere / Projekt»Bookstart«beginnt mit Initiativen in Brilon und Würzburg (Ute Hachmann, Angelika Riedel) 332 Fachinformation Fachportal Pädagogik Recherche und mehr / Literatursuche im Rahmen eines fachlichen Allround- Services (Doris Bambey, Sieglinde Jornitz) 336 Fachliteratur Nicholson Baker: Der Eckenknick (Rainer Strzolka) 338 Jutta Bertram: Einführung in die inhaltliche Erschließung (Heidrun Wiesenmüller) 344 Viele Wege führen zu BuB Forum Bibliothek und Information Gartenstraße Reutlingen Postfach Reutlingen Telefon / Telefax /

2 Landesschau Foyer BuB 275 Weiter so? Weiter so! Die Bundesvereinigung Bibliothek & Information Deutschland (BID) ist aus der deutschen Bibliotheksszene nicht mehr wegzudenken. Als nationaler Dachverband koordiniert sie die verschiedenen Verbandsaktivitäten. Neben den bibliothekarischen und Informationsverbänden gehören zu ihren Mitgliedern die Bertelsmann Stiftung, die ekz.bibliotheksservice GmbH und das Goethe- Institut. Vertreten wird sie durch einen Vorstand und einen Sprecher, der in der Nachfolge von Birgit Dankert und Elmar Mittler seit 2000 Georg Ruppelt war. Die»Ära Ruppelt«geht nun zu Ende, und ab dem 1. April werde ich dieses schöne, verantwortungsund ehrenvolle Amt, das meine Vorgänger so überaus kreativ und erfolgreich gestaltet haben, übernehmen. Darauf freue ich mich, weil ich in dieser Funktion mein Engagement für die deutschen Bibliotheken in einem erweiterten Wirkungsfeld ausbauen und verstärken kann. Mit der Verbandsarbeit bin ich seit Jahren auf vielfältigste Weise vertraut, unter anderem als Vorstands- und Beiratsmitglied des DBV, als ehemaliges Kommissionsmitglied des VBD und des DBI sowie als BID-Repräsentantin bei EBLIDA (Dachvereinigung der nationalen europäischen Bibliotheksverbände). Die Lobbyarbeit für Bibliotheken ist seit langem einer meiner Arbeitsschwerpunkte was ich inzwischen sogar in Workshops für KollegInnen als Anstoß weitergebe. Dabei bin ich bei dem Hauptstichwort angekommen, das ich als Auftrag für meine neue Rolle verstehe, der Lobbyarbeit. Schon seit einiger Zeit ist die politische Interessenvertretung für die deutschen Bibliotheken auf Bundesebene intensiviert und ausgebaut worden. Dies war möglich zum einen durch die Gründung der BID, zum anderen auch durch die fruchtbaren Kooperationen mit den für unser Metier besonders relevanten Partnern wie dem Goethe- Institut, der ekz und der Bertelsmann Stiftung. Darüber hinaus ist es immer wichtig, sich mit weiteren Partnern und Interessengruppen aus dem Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsbereich für Lobbyaktivitäten zusammenzuschließen. Mein Ziel ist es, diese erfolgreiche Lobbyarbeit auch im Zusammenhang mit»bibliothek 2007«fortzusetzen, sie auszubauen und kooperative Aktionen einzuleiten beziehungsweise umzusetzen. Zielgruppen sind vor allem die BundespolitikerInnen in der Enquete-Kommission Kultur, im Bildungs- und Wissenschaftsministerium sowie im Justizressort. Mein Ziel ist es insbesondere, die Rolle der Bibliotheken für eine weltweit erfolgreiche Wissensgesellschaft und als Unterstützer für das lebenslange Lernen bei den Entscheidungsträgern zu propagieren und die dafür nötigen Arbeitsbedingungen und Strukturen (Bibliotheksgesetz, BEA, Urheberrecht) einzufordern. Weitere Schwerpunkte meiner Arbeit werden die Bemühungen um die Optimierung der Situation der beruflichen Aus- und Fortbildung sein, genauso wie auch die Bekräftigung der Internationalen Kooperation (unter anderem Stärkung von BII). Die Zusammenarbeit mit den durch die Vorstandsmitglieder vertretenen Verbänden und Einrichtungen soll weiter gefestigt und die Chancen, die das Kompetenznetzwerk bietet, sollen unterstützt und auch propagiert werden. Als besonders herausfordernde Aufgaben sehe ich die Weiterführung der Gründungsaktivitäten für die Stiftung Bibliothek & Information sowie die Ausrichtung des nächsten Bibliothekskongresses. Ich verspreche Ihnen, dass ich mit Ihnen zusammen in den kommenden drei Jahren die anstehenden Aufgaben mit Energie plus Einfallsreichtum angehen und mit der Unterstützung der BID-Mitglieder einer Lösung zuführen will, die zum Wohle unserer Kunden und Kundinnen ist. Barbara Lison, Sprecherin der Bundesvereinigung Bibliothek & Information Deutschland (BID) Landesschau Fünfmal Bayern Bibliotheken Partner der Schule Gütesiegel für hervorragende Leistungen im Herbst letzten Jahres in den Öffentlichen Bibliotheken Bayerns gesammelt worden waren. Beide Vorsitzende des Baye- Ab diesem Jahr zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst jährlich Bibliotheken mit einem Gütesiegel (Abbildung) aus, die besonders intensiv und beispielhaft mit Schulen zusammenarbeiten. Gewürdigt werden soll dadurch das Engagement von Bibliotheken bei der Kooperation mit Schulen in den Bereichen Leseförderung, Vermittlung von Informationskompetenz und bibliotheksfachlichen Dienstleistungen für Schulbibliotheken. Ziel ist es, mit dem Gütesiegel Bibliotheken zu ermuntern, ihr Profi l als»bildungsdienstleister«zu verstärken und die Zusammenarbeit mit Schulen auszubauen. Gleichzeitig sollen besonders hervorragende und nachahmenswerte Initiativen und Aktionen öffentlich dargestellt und anerkannt werden. Die Idee zur Vergabe dieser Auszeichnung entstand aus der Kooperation der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung. Das gemeinsam entwickelte Vergabekonzept sieht ein rischen Bewerbungs- und Vorschlagsverfahren vor: Bibliotheken können sich um das Gütesiegel bewerben, Schulen können Bibliotheken, mit denen sie kooperieren, für die Auszeichnung vorschlagen. Die Auswahl der auszuzeichnenden Bibliotheken liegt in Händen einer Jury, bestehend unter anderen aus Vertretern der Landesfachstelle, des Staatsinstituts und des Bayerischen Bibliotheksverbandes. Die Auszeichnung wird in feierlicher Form durch das Staatsministerium überreicht, die Namen der Bibliotheken werden veröffentlicht. Am 15. März ist das Gütesiegel im Rahmen eines Festaktes unter Beisein von Staatssekretär Karl Freller in der Gemeindeund Schulbibliothek Oberhaching der Öffentlichkeit vorgestellt worden Unterschriften bei SOS-Aktion Am 1. Februar hat der Vorstand des Bayerischen Bibliotheksverbandes dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags, Manfred Ach, SOS-Protestkarten mit Unterschriften übergeben, die Ein Gütesiegel für beispielhaftes Engagement. Bibliotheksverbandes, Prof. Walter Eykmann und Johanna Rumschöttel, sowie die Geschäftsführerin Eva Homrighausen nahmen an der Übergabeaktion teil und vertraten offensiv die Belange der Bibliotheken. Vorstandsmitglied Ludwig Bichlmaier überbrachte den schwergewichtigen»protestkartenberg«demonstrativ mit einer Sackkarre (Abbildung). In einem intensiven Gespräch konnten Manfred Ach auf die schwierige Finanzsituation der Bibliotheken in Bayern aufmerksam gemacht und der Stellenwert der Biblio-

3 276 BuB Foyer Landesschau Schwergewichtige Notrufe. theken für das»bildungsland Bayern«unterstrichen werden. Der Bayerische Bibliotheksverband hofft, dass die Aktion positive Auswirkungen auf die weitere Bereitstellung von Fördermitteln für öffentliche Bibliotheken und die Finanzausstattung der wissenschaftlichen Bibliotheken hat. Nach(t)lese Wenn es Nacht wird in Bayern gehen in den Bibliotheken die Lichter an. Dies wünschen sich der Bayerische Bibliotheksverband und die Bayerische Staatsbibliothek / Landesfachstelle, die für den 21. Oktober zur Mitwirkung an der ersten»bibliotheksnacht«in Bayern einladen. Vorbild für die Aktion ist die»nacht der Bibliotheken«in Nordrhein-Westfalen (www. nachtderbibliotheken.de), die im vergangenen Jahr mit mehr als Besuchern bei mehr als 500 Veranstaltungen ein voller Erfolg war. Auch in Bayern sollen öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken mit einem breiten Spektrum an attraktiven und nicht ganz alltäglichen Angeboten und Veranstaltungen auf ihre Leistungen als grundlegende Bildungseinrichtungen und wichtige Institutionen der Literatur- und Kulturförderung aufmerksam machen. Anregungen für Veranstaltungen und Aktionen für die Bibliotheksnacht präsentiert die Landesfachstelle auf ihrer Website unter <www.lfs.bsb-muenchen.de/bibliotheksnacht>. Der Bayerische Bibliotheksverband wird allen Bibliotheken unter einheitlichem Signet Plakate für die Werbung zur Verfügung stellen. Flyer für Einladungen und Werbemaßnahmen vor Ort werden als downloadfähige Dokumente bereitgestellt. Die gesamte Aktion wird mit allen Veranstaltungen auf einer eigenen Website unter <www. bibliotheksnacht-in-bayern.de> dokumentiert. Ausleih-Hits: Erwerbungsempfehlungen der Münchner Stadtbibliothek Seit Februar offeriert die Homepage der Landesfachstelle unter <www.lfs.bsb-muenchen. de/ausleihhits> einen neuen Informationsdienst für den Bestandsaufbau in Listenform. Die so genannten»ausleih-hits«sind das Ergebnis eines Kooperationsprojekts der Staatlichen Landesfachstelle mit der Münchner Stadtbibliothek. Mit der Veröffentlichung der Erwerbungsempfehlungen des Münchner Zentrallektorats für alle Bibliotheken des dortigen Systems stellt die Landesfachstelle den Bibliotheken in Bayern eine Informationsschiene mit hohem Aktualitätsgrad für den laufenden Bestandsaufbau zur Verfügung. Die»Ausleih-Hits«erscheinen wöchentlich, umfassen jeweils etwa dreißig Bücher und sonstige Medien wie Hörbucher, Musik-CDs, CD-Roms, DVDs und Spiele und lassen sich als pdf-dateien herunterladen. Die Empfehlungen sind hochaktuell und enthalten auch Titel, die zum Zeitpunkt der Anzeige noch gar nicht im Buchhandel erhältlich sind. Kriterien für die Aufnahme von Titeln in die Liste sind: eine generell zu erwartende starke Nachfrage von Bibliothekskunden (Bestseller), ein hoher Aufmerksamkeitswert einzelner Titel oder Themen aufgrund der aktuellen Diskussion in Presse, Funk und Fernsehen, eine saisonale Aktualität oder auch ein besonders günstiger Preis. Vereinzelt werden auch Titel angezeigt, die wegen besonders hoher Nutzung zur Mehrfach- oder Wiederbeschaffung empfohlen werden. Damit sind die»ausleih- Hits«ein hervorragendes Instrument für den Bestandsaufbau in Bereichen, bei denen es auf höchste Aktualität ankommt. Bibliotheken bekommen einen wöchentlichen Überblick über die Titel, die mit einiger Wahrscheinlichkeit Ausleihrenner darstellen. Gleichwohl müssen natürlich die Situation vor Ort, das spezielle Kundenprofi l und der Charakter des Gesamtbestandes berücksichtigt werden. Da die Listen keine Annotationen und Rezensionen enthalten, empfiehlt es sich, gegebenenfalls weitere Informationen über fachliche Rezensions- und Besprechungsdienste einzuholen.»mit Energie zum Lesen«E.ON Bayern sponsert Bibliotheken Der Energiekonzern E.ON Bayern plant, seine Kultursponsoring-Aktivitäten auf den Bereich Öffentliche Bibliotheken auszuweiten. Dabei soll die jährliche Sponsoring-Gesamtsumme Euro betragen. Ziel des Sponsorings ist es, vorbildliche Leistungen öffentlicher Bibliotheken in Sachen Leseanimation und Leseförderung herauszustreichen und zu unterstützen. Dazu werden Bibliotheken, die sich in außergewöhnlicher und beispielhafter Weise um Leseförderung bemühen, mit einem von E.ON Bayern gestifteten Bibliothekspreis ausgezeichnet. Geplant ist die jährliche Vergabe eines»e.on Bayern-Kinderbibliothekspreises«an zehn Öffentliche Bibliotheken im Netzgebiet der Firma. Die Preisträger erhalten neben einer Auszeichnungsurkunde einen Gutschein in Höhe von jeweils 5000 Euro, der für den Kauf von Büchern und Medien für Kinder und Jugendliche bestimmt ist. Zusätzlich werden die Kinderabteilungen der ausgezeichneten Bibliotheken mit einem Sitzsack ausgestattet. Die Preisvergabe erfolgt unter Berücksichtigung fachlicher Kriterien auf Vorschlag der Bayerischen Staatsbibliothek / Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen und der Landesfachstelle des St. Michaelsbundes. Der Preis wird jährlich im Rahmen einer zentralen Festveranstaltung am Tag der Bibliotheken am 24. Oktober überreicht. Zusätzlich vergibt E.ON Bayern in Absprache mit den Landesfachstellen jährlich fünfzig Förderpreise an Bibliotheken. Die Preisträger erhalten je einen Gutschein über tausend Euro. E.ON Bayern will mit dieser Aktion nachhaltig den Ausbau Öffentlicher Bibliotheken zu leistungsfähigen schul- und elternhausbegleitenden Leseförderungsinstanzen unterstützen. Die mittlerweile 18. Ausgabe der Broschüre Öffentliche Bibliotheken in Baden- Württemberg, herausgegeben von den Fachstellen für das öffentliche Bibliothekwesen bei den Regierungspräsidien in Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen, umfasst den Berichtszeitraum von 2003 bis Im Mittelpunkt stehen vierzehn neue Bibliotheken, von der kleinsten in Ilsfeld (7 200 Medien) bis zur größten in Ulm ( Medien), die so deren Abbildung auf dem Titelblatt den weltweit höchsten Kirchturm locker in den Schatten stellt.

4 Landesschau Foyer BuB 277 BSZ Baden-Württemberg: Umstieg der Verbunddatenbank auf CBS 4 von OCLC Pica Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) hat wie geplant und passend zu seinem 10-jährigen Bestehen pünktlich Ende des letzten Jahres die Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) erfolgreich auf das neue Verbundsystem CBS 4 von OCLC Pica umgestellt. Nach einer aufwändigen Vorbereitungsphase, die bis ins Detail mit den SWB-Verbundteilnehmer-Bibliotheken (vertreten durch die Arbeitsgruppe Migration) und mit dem Hersteller OCLC Pica abgestimmt war, wurde am Mittwoch, dem 14. Dezember 2005, die Katalogisierung im alten Verbundsystem BIS eingestellt und am darauf folgenden Montag im neuen Verbundsystem CBS 4 aufgenommen. Damit stand das Verbundsystem für die Katalogisierung nur zwei Arbeitstage nicht zur Verfügung, während die Recherche im SWB-Online-Katalog kontinuierlich angeboten werden konnte, da der Online-Katalog bereits im August 2005 auf die erste Version der»pica Search and Index (PSI)«-Recherchedatenbank von OCLC Pica umgestellt und seither laufend verbessert wurde (http://swb.bsz-bw.de). Auch die Hardware musste komplett erneuert werden: von BS2000- Siemens-Rechnern auf die neueste Technologie von SUN (zwei gespiegelte Server in einer SAN- Umgebung). Am ersten Tag mit dem neuen Verbund-Datenbanksystem verhielten sich die meisten KatalogisiererInnen zurückhaltend bis neugierig, aber einhundert Einträge mit Titel- und Normdaten kamen zustande. Inzwischen haben sich die Verhältnisse normalisiert und stabilisiert: bis zu 900 gleichzeitige Anwender und Einträge pro Arbeitstag, wie im alten Verbundsystem BIS auch, das übrigens zwanzig Jahre nahezu störungsfrei und problemlos im Einsatz war. Es wurden über zwölf Millionen Titel und 46 Millionen Lokalund Exemplarsätze ins neue Verbundsystem migriert. Mittlerweile werden die SWB-Verbundteilnehmerbibliotheken wieder regelmäßig mit Datendiensten versorgt, entweder täglich oder wöchentlich, je nach Anforderung. Auch der für Erwerbungszwecke dringend benötigte Download aus der WinIBW, dem Erfassungsclient von OCLC Pica, ins jeweilige Lokalsystem läuft nach einigen Stolperschritten nun zufriedenstellend. Schließlich setzen die anderen Pica-Anwender wie GBV, HEBIS und Die Deutsche Bibliothek die Downloadfunktion der WinIBW nicht in unterschiedlichen Lokalsystemen ein, sondern nur bei LBS von OCLC Pica, so dass diese und andere Funktionen speziell für den SWB vom Hersteller in Leiden programmiert und vom BSZ-Verbundteam konfiguriert werden mussten. Für die routinemäßige Katalogisierung stehen wie bisher neun Millionen Fremddaten zur Verfügung, deren Updates sukzessive eingespielt werden. Besonders wichtig für die SWB- Verbundteilnehmerbibliotheken ist auch die aktuelle Integration der ZDB-Daten und der Normdateien GKD und SWD, die bereits kurz nach der Migration wieder angeboten werden konnten. Die PND wird aufgrund der umfangreichen SWB-eigenen Autorendatei erst später integriert. Auch die Online-Fernleihe konnte sehr zügig wieder eingesetzt werden, so dass auch die Benutzungsabteilungen der Bibliotheken durch den Verbundumstieg nicht in ihrer Arbeit behindert waren. Insgesamt verlief der Verbundumstieg auf CBS 4 ohne größere Probleme, wobei natürlich auch jetzt noch genug zu tun bleibt, um einen absolut störungsfreien Katalogisierungsservice auf Dauer zu sichern. Das Verbundteam des BSZ hat sehr effi zient mit dem Hersteller in Leiden kooperiert, der mit seinem Team durch ein hervorragendes Projektmanagement ganz erheblich zum Gelingen beitrug. Aber auch die Partnerverbünde, insbesondere der GBV, standen jederzeit unterstützend zur Verfügung. Last but not least haben die KatalogisiererInnen und sonstigen AnwenderInnen der SWB- Verbundteilnehmerbibliotheken durch sorgfältige und konstruktive Mitarbeit einen großen Anteil am Migrationserfolg. Verbliebene Stolpersteine sind noch aus dem Weg zu räumen, denn lautet die Adresse des»bergischen Bibliotheksportals«, zu dem sich elf Öffentliche Bibliotheken kleinerer Städte des (nach den Grafen von Berg benannten) Bergischen Landes östlich von Köln und Düsseldorf zusammengefunden haben. schließlich sollten auch weitere innovative Verfahren eingeführt werden, um etwa die Digitale Bibliothek für Fachanwender und Benutzer zu verbessern. Derzeit wird eine erhebliche Anzahl von elektronischen Rezensionen, Inhaltsverzeichnissen oder Abstracts eingespielt, die kostenlos von verschiedenen Verlagen bereitgestellt wurden. Auch die»online Update Fetch (OUF)«- Schnittstelle, die online Lokalsysteme mit der Verbunddatenbank verknüpft, muss noch konfiguriert und mit den Herstellern abgesprochen werden. Dies konnte nur ein kurzer Überblick auf die neue SWB- Verbunddatenbank sein. Beim Bibliothekartag in Dresden hat das BSZ in mehreren Vorträgen sein Leistungsspektrum präsentiert, das mittlerweile ein breites innovatives Angebot umfasst: von Portalen mit vielfältigen Datenbanken und Opacs bis zur Virtuellen Auskunft, an der auch die Deutsche Internetbibliothek aktiv mitarbeitet, sowie der Weiterentwicklung von Opus und den Elektronischen Semesterapparaten. Schließlich bietet das BSZ auch für Museen weit reichende Unterstützung in der Museumsdokumentation an, sodass sich auf jeden Fall ein Besuch auf unseren Webseiten lohnt: Marion Mallmann-Biehler, BSZ Baden-Württemberg Zentralkatalog weist schwerpunktmäßig Altbestände nach Die in der Südwest-Region vorhandenen Titel seit circa 1958 sind nahezu vollständig von den Bibliotheken in den regionalen Verbundkatalog, den SWB, eingebracht worden. Deshalb hat das BSZ im Januar eine Stuttgarter Firma damit beauftragt, etwa ein Drittel der konventionellen Bestandsnachweise (Katalogzettel) des Zentralkatalogs in Stuttgart zu entsorgen. Es handelt sich dabei um den Neuen Verfasserkatalog mit dem Berichtszeitraum und das Nachmeldealphabet zum Sachtitelkatalog mit dem Berichtszeitraum

5 278 BuB Foyer Öffentliche Bibliothek mit insgesamt 3,5 Millionen Katalogzetteln, die ohne Informationsverlust makuliert werden konnten. Erhalten bleiben weiterhin der Alte Verfasserkatalog (Berichtszeitraum ) und der Sachtitelkatalog (Berichtszeitraum ) mit insgesamt 8,5 Millionen Katalogzetteln, in denen die kompletten Altbestandsnachweise der Südwest- Region bis zum Erscheinungsjahr 1900 enthalten sind. Nicht nur die Nachweise der großen»alten«universitäts- und Landesbibliotheken, die zum erheblichen Teil durch die DFG-geförderten Konversionsprojekte in den SWB eingebracht worden sind, sondern auch die der zahlreichen theologischen Spezial-, Adels- und Stadtbibliotheken mit wissenschaftlichem Altbestand sind für die Bibliothekslandschaft Südwestdeutschlands prägend. Vor allem diese Nachweise sind noch nicht im SWB enthalten. Ein ausführliches Gutachten des Freiburger Wissenschaftlers Prof. Reinhart Siegert hat noch einmal eindrucksvoll die Bedeutung des Zentralkatalogs Baden-Württemberg für den Nachweis der Altbestände in seiner Region bestätigt: Er ist eine Art Schlüssel zu den im»handbuch der Historischen Bibliotheksbestände«summarisch aufgeführten Beständen der kleineren Bibliotheken in Baden-Württemberg für den Zeitraum bis Nachfragen unter Erratum In ihrem Bericht über die neue Mediathek Neckarsulm,»Flanieren in einer Wohlfühlatmosphäre«, veröffentlicht in der Februar-Ausgabe von BuB, hatte Ursula Jaksch mitgeteilt, sie leite die Stadtbücherei»seit Juni 2002«. Wie schnell muss ihr die Zeit dort vergangen sein: Tatsächlich ist Jaksch bereits seit Juni 1992 Chefin des Hauses. Öffentliche Bibliothek Was erwarte ich von einer guten Bibliothek? Ergebnisse einer Kundenbefragung in der Stadtbibliothek Duisburg Die Stadtbibliothek Duisburg ist ein kommunales Medien-, Informations- und Bildungszentrum, das sich besonders um eine intensive Kundenorientierung bemüht. Dieser Anspruch setzt voraus, sich in regelmäßigen zeitlichen Abständen mit der konkreten Beurteilung der Medienauswahl und der vielfältigen Dienstleistungen durch die Kundinnen und Kunden zu beschäftigen. Das geeignete Instrument hierfür ist eine repräsentative Befragung. Eine solche Befragung wurde im Spätherbst 2004 mit den Professorinnen Simone Fühles-Ubach und Ragna Seidler-de Alwis von der Fakultät für Informationsund Kommunikationswissenschaften der Fachhochschule Köln vereinbart. Da die Fachhochschule für die Ausbildung zukünftiger Diplom-Bibliothekare und Diplom-Bibliothekarinnen zuständig ist, verfügt sie über ein qualifi ziertes Lehrpersonal mit ausgezeichneten theoretischen ebenso wie praktischen Kenntnissen im Öffentlichen Bibliothekswesen. Im Rahmen von Projekten werden praxisbezogene Kooperationen mit Bibliotheken realisiert, darunter auch immer wieder Kundenbefragungen. Gemeinsam mit der Projektleitung, Frau Fühles-Ubach und Frau Seidler-de Alwis, wurde von einer Arbeitsgruppe der Bibliothek bis zum Februar 2005 ein Fragebogen mit insgesamt achtzehn Fragen zur Erfassung der Kundenstruktur, zur Nutzung und Qualitätseinschätzung, zum Image und zur Kundenzufriedenheit entwickelt. Im Rahmen eines so genannten»pretests«mit Studentinnen und Studenten des Studiengangs Bibliothekswesen wurden die Fragen im Hinblick auf ihre allgemeine Verständlichkeit überprüft. Die Befragung selbst wurde dann an unterschiedlichen Tagen im April 2005 von 55 Studierenden der Fakultät, begleitet von den beiden Projektleiterinnen, in der Zentralbibliothek und in den Bezirksbibliotheken Hamborn, Rheinhausen und Buchholz durchgeführt. Die Auswahl der beteiligten Bibliotheken erfolgte aufgrund einer geografischen Zuordnung in Nord, Mitte, West und Süd. Insgesamt konnten 1528 Kundinnen und Kunden ab dem dreizehnten Lebensjahr in den vier Einrichtungen der Stadtbibliothek befragt werden. Das Ziel einer repräsentativen Befragung wurde damit voll und ganz erreicht. Die detaillierte Auswertung der Befragung auf wissenschaftlicher Grundlage ist in einem 86 Seiten umfassenden Endbericht zusammengefasst. Im Folgenden werden nur die wichtigsten Ergebnisse im Hinblick auf ihre bundesweite Relevanz vorgestellt. Gemeinwesenanalyse vorab Vor der Befragung wurde im Februar 2005 eine Gemeinwesenanalyse vorgenommen, um die Nutzung der Bibliothek in Relation zum Alters- und Sozialprofi l der Stadt Duisburg setzen zu können. Danach sind von den Einwohnern, die ihren ersten oder zweiten Wohnsitz in Duisburg hatten, 85,2 Prozent Deutsche und 14,8 Prozent Ausländer. Während der Ausländeranteil im Durchschnitt der deutschen Großstädte liegt, hat Duisburg mit 8,3 Prozent den höchsten Anteil von Einwohnern mit türkischer Herkunft in Deutschland, wobei der Bezirk Hamborn mit 13,1 Prozent noch einmal deutlich über dem Duisburger Durchschnitt liegt. Die Altersstruktur weist die höchsten Anteile bei den 45- bis 59-Jährigen (24,6 Prozent) und über Sechzigjährigen (26,2 Prozent) auf, gefolgt von den 35- bis 44-Jährigen (19,3 Prozent). Kinder bis zum fünften Lebensjahr (5,2 Prozent) sowie Kinder und Jugendliche vom sechsten bis zum siebzehnten Lebensjahr (12,5 Prozent) sind dagegen in der Minderzahl. Auch die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen ist deutlich unterrepräsentiert. Bei den Berufsgruppen machen Arbeiter in der ehemaligen»stadt Montan«mit 59,8 Prozent immer noch den Hauptanteil aus, während die Angestellten mit 33,2 Prozent vertreten sind. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 17,6 Prozent, überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Langzeitarbeitslosen mit 39,2 Prozent. Viele Frauen, wenige Alte Die Kundschaft der Stadtbibliothek ist insgesamt überwiegend weiblich: 58,9 Prozent Frauen stehen 41,1 Prozent Männer ge-

6 Öffentliche Bibliothek Foyer BuB 279 Der Anteil der Ausländer unter den Kunden der Bibliothek entspricht dem ausländischen Bevölkerungsanteil. kischsprachigen Medien in der Zentralbibliothek und in den Bezirksbibliotheken trägt hier Früchte. Erfreulicherweise wird die Bibliothek von allen Altersgruppen genutzt, wobei die von anderen Kultureinrichtungen nur schwer erreichbare Zielgruppe der 14- bis 20-Jährigen besonders stark vertreten ist. Mit 512 Befragten machte die Zielgruppe der Schüler, Studierenden und Auszubildenden ein Drittel aller Befragten aus. Das durchschnittliche Alter der berufstätigen Bibliothekskunden liegt bei 41 Jahren. Auffällig ist, dass die Gruppe der über Sechzigjährigen in keinem der Bibliotheksstandorte gut vertreten ist, obwohl die Gemeinwesenanalyse in allen Stadtteilen einen großen Bevölkerungsanteil gerade in der Gruppe der älteren Menschen verzeichnet. Hier besteht Handlungsbedarf, um diese sukzessive wachsende Altersgruppe stärker für die Bibliothek zu gewinnen. Bei den Berufsgruppen ergibt sich folgende Kundenstruktur: 39,5 Prozent Arbeiter, Angestellte und Beamte; 33,9 Prozent Schüler; 11,4 Prozent Rentner; 8,6 Prozent Hausfrauen; 4,8 Prozent Arbeitslose. 89 Prozent»Vielnutzer«Die Frage nach der Häufigkeit und Dauer der Bibliotheksnutzung förderte überraschende Ergebnisse zutage. 47,8 Prozent genüber. 14,3 Prozent der Kunden sind Ausländer, davon knapp 51 Prozent türkischer Nationalität. Diese Werte entsprechen fast vollständig dem ausländischen Bevölkerungsanteil in Duisburg, so dass die Stadtbibliothek diesen Teil der Stadtgesellschaft mit ihren Angeboten offenbar sehr gut erreicht. Insbesondere der große Bestand an türder Befragten gaben an, die Bibliothek»häufig«zu nutzen, 41,4 Prozent sogar»sehr häufig«und nur 6,9 Prozent»selten«. Die Stadtbibliothek Duisburg liegt mit insgesamt 89 Prozent»Vielnutzern«deutlich über dem Vergleichswert anderer Großstadtbibliotheken. Auch der Anteil derjenigen, die die Bibliothek seit mehr als zwei Jahren zu ihren Kunden rechnen kann, ist außerordentlich groß: 77,7 Prozent, von denen sehr viele darauf hinwiesen, dass sie die Bibliothek schon seit mehr als zehn, teilweise sogar seit mehr als zwanzig Jahren nutzen. 11,4 Prozent der Befragten waren seit ein bis zwei Jahren Kunden, und elf Prozent Neukunden. Angesichts dieser positiven Zahlen erhält die Kundenpfl ege eine besondere Bedeutung. Die Bibliothek sollte langjährige Kunden für ihre Treue belohnen (mit Anschreiben, Freikarten oder anderen bibliotheksgerechten»prämien«). Neukunden sollten im Hinblick auf ihre Erwartungen an die Bibliothek befragt werden. Noch-Nicht-Kunden könnten mit»schnupperangeboten«oder über Werbung durch Langzeitkunden gewonnen werden. Hier besteht Handlungsbedarf für ein wesentlich offensiveres und ideenreiches Bibliotheksmarketing. Ein Problem sicherlich nicht nur in Duisburg stellt die Mehrfachnutzung von Bibliotheksausweisen dar. 40 Prozent der Befragten gaben an, Einzelnutzer zu sein, und 56,4 Prozent, dass mehrere Personen ihres Haushalts die Bibliothek nutzen. Setzt man die Zahl der Mehrfachnutzer der Stadtbibliothek in Beziehung zur Anzahl der Ausweise im Haushalt, so ergibt sich die folgende Korrelation der Mehrfachnutzung: Nur 33 Prozent der Mehrfachnutzer besitzen auch mehrere Ausweise, während bei 66 Prozent ein Ausweis von mehreren Personen im Haushalt genutzt wird. Formal gesehen, verstößt damit der überwiegende Teil der Kunden gegen die von ihnen bei der Anmeldung unterschriebene Benutzungsordnung. Dies hat fatale Folgen nicht für die Ausleihe, aber für die Einnahmen aus den kostenpflichtigen Ausweisen: Der Bibliothek gehen auf diese Weise schätzungsweise eine halbe Million Euro verloren, die bei den immer schwieriger werdenden Haushaltsberatungen in der Kommune von großem Wert wären. Dass die Kunden mit ihrer Verweigerungshaltung der Bibliothek schaden, dürfte den wenigsten klar sein. Medien-Ausleihstation und sozial-kommunikativer Ort Warum suchen Menschen die Stadtbibliothek auf? Für die Mehrzahl (90 Prozent) sind es in Duisburg persönliche Interessen wie Freizeitgestaltung, Hobbys oder Alltagsfragen. Immerhin 47 Prozent nutzen die Bibliothek für Schule, Ausbildung oder Studium, und rund 30 Prozent für berufliche Qualifi zierung, Fortund Weiterbildung. 24 Prozent kommen in die Bibliothek, um für ihre Kinder, für die Familie oder andere Personen etwas auszuleihen. Für 14 Prozent ist die Bibliothek ein sozialer Treffpunkt, an dem sie sich unterhalten, gemeinsam Schulaufgaben erledigen oder interessante Ver-»Ein Vorwort als Liebeserklärung«schickt Jan-Pieter Barbian der liebevoll gestalteten Broschüre voraus, die die Stadtbibliothek Duisburg aus Anlass des 150. Todestages von Heinrich Heine im Februar zum Leben und Werk des Dichters herausgegeben hat:»heine erlesen«die von anderen Kultureinrichtungen nur schwer erreichbare Zielgruppe der 14- bis 20-Jährigen ist in der Bibliothek besonders stark vertreten.

7 280 BuB Foyer Öffentliche Bibliothek anstaltungen besuchen können. Dieser Wert liegt in Duisburg im Vergleich zu anderen Großstadtbibliotheken deutlich höher. Er belegt, dass Bibliotheken nicht nur als reine Medien-Ausleihstationen fungieren, sondern vor allem auch eine wichtige sozial-kommunikative Aufgabe in den Stadtteilen wahrnehmen. Die Nutzung selbst erfolgt zum überwiegenden Teil durch persönliche Besuche in den Bibliotheken. Nur rund ein Drittel der Befragten nutzt die Internetangebote ein deutlich ausbaufähiger Prozentsatz, der auf Defi zite in der Präsentation oder Kommunikation des Internetauftritts der Stadtbibliothek hinweist. Gerade für Jugendliche, die die Bibliotheken vor Ort ja durchaus stark nutzen, erscheint sie auf virtuellem Gebiet noch zu unattraktiv zu sein. Auffallend ist auch, dass Kunden offenbar leistungen rangiert die Ausleihe an oberster Stelle, dicht gefolgt von Auskunft und Beratung. Auch die Veranstaltungen für Erwachsene (Lesungen, Vorträge, Ausstellungen) und für Kinder (Bilderbuchkinos, Theater, Musikkonzerte, Lesungen, Kreativwerkstätten) sind stark nachgefragt und werden positiv bewertet. Der Opac kann nur in der Zentralbibliothek die persönliche Beratung zum Teil ersetzen, während in den Zweigstellen offenbar das Gespräch mit dem Fachpersonal am wichtigsten ist. Opac-, Internet- und andere Recherche-Kurse werden in der Zentralbibliothek stärker angenommen als in den Zweigstellen. Handlungsbedarf Prozent am Samstag und 20,2 Prozent am Vormittag. Als unmittelbare Folge dieser Kundenwünsche ist die Duisburger Zentralbibliothek seit Januar nun auch montags in der Zeit von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Insgesamt stellten die befragten Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek ein gutes (60,3 Prozent) bis sehr gutes (34,2 Prozent) Zeugnis aus. Nur 5,5 Prozent waren mit den angebotenen Medien, Dienstleistungen und Räumlichkeiten nicht zufrieden. Die Kundenbefragung hat allerdings auch Defi zite aufgezeigt, an denen die Stadtbibliothek arbeiten muss. Eine erneute Kundenbefragung, die bereits für 2007 wieder als Kooperationsprojekt mit der Fachhochschule Köln vereinbart worden ist, wird zeigen, ob durch die Abarbeitung der Kundenwünsche die Zufriedenheit mit der Stadtbibliothek noch gesteigert werden kann. Jan-Pieter Barbian, Simone Fühles-Ubach, Ragna Seidler-de Alwis Der Mitarbeiterservice wurde von allen Befragten als freundlich, professionell und entgegenkommend bewertet. Ähnlich positiv fiel die Bewertung der Die Mehrfachnutzung von Atmosphäre in den einzelnen Bibliotheksausweisen hat für Bibliotheken aus, wobei die die Bibliothek fatale finanzielle Folgen. Kriterien Helligkeit, Großzügigkeit und Gemütlichkeit der Räumlichkeiten für die Kunden die entscheidende Rolle spielen, Osnabrück: nicht nur eine Bibliothek, sondern in der Regel mehrere Biblichkeiten. Insofern haben sich Erstklässler gefolgt von guten Arbeitsmög- Leseförderung für liotheken innerhalb Duisburgs die erheblichen Investitionen, nutzen (etwa die Zentralbibliothek, eine Bezirksbibliothek und die seit 1999 in der Duisburger Zentralbibliothek und in den pr. Für die Erstklässler des eine Stadtteilbibliothek im unmittelbaren Bezirksbibliotheken zur Moder- Sommers 2005 war es ein be- Wohnumfeld). nisierung der Ausstattung und sonderer Tag. Alles war neu und zur Etablierung einer Aufenthaltsqualität aufregend. Und dann gab es Das Leitmedium Buch getätigt wurden, nach der großen Schultüte ausgezahlt. Verbesserungsbedürftig von zu Hause gleich noch Bei der Nutzung der Medien stehen Belletristik und Sachbücher ist hingegen das Leitsys- tem, das zwar von 45,5 Prozent eine kleine: Die Einladung der Stadtbibliothek und des Vereins in allen Bibliotheken an erster als insgesamt gut, aber von 25»Lesewelt Osnabrück«war als Stelle. In der Zentralbibliothek Prozent als schlecht bezeichnet bunte Schultüte gestaltet und liegen die Sachbücher vorn, in wurde, das heißt jeder vierte regte zu einem Schnupperbesuch den Zweigstellen die Belletristik. Auch Kinderbücher werden stark nachgefragt. Dem Leitmedium Buch folgen Videos, DVDs, Musik-CDs und Hörbücher. Befragte vermisste in allen Bibliotheken eine bessere Orientierungsmöglichkeit. Auch bei den Öff nungszeiten wurde Handlungsbedarf ermit- in einer der Bibliotheken der Stadt an. Diese Gelegenheit nahmen in den ersten vier Monaten des Der weit überwiegende telt. Zwar hielten 50,9 Prozent Schuljahrs bereits rund 750 der Teil der Kunden liest Bücher der Befragten die Öffnungszeiten für»ausreichend«, doch 49,1 in deutscher Sprache. Darüber insgesamt 1450 Schulanfänger mit ihren Klassenlehrern wahr. hinaus lesen 26 Prozent in der Prozent sind mit ihnen nicht zufrieden. So lernten sie nicht nur die Bib- Bibliothek Bücher in englischer, Von diesen wünschten liothek in ihrer direkten Um- französischer oder niederländischer sich 32 Prozent eine Erweiterung gebung kennen, sondern auch Sprache, und 8,7 Prozent der Öffnungszeiten am Montag, die Vorleseangebote und Aus- in Türkisch. Bei den Dienst- 26,2 Prozent am Abend, 21,6 leihregeln. Einen Leserausweis konnten alle Kinder auch gleich bestellen. Und weil es bei diesem Projekt um die Begeisterung für Bücher geht, erhielt jedes Kind noch ein bunt bebildertes Erstlesebuch. Dass mehr als die Hälfte der ABC-Schützen an diesem erstmalig und flächendeckend durchgeführten Projekt zur Leseförderung teilnahmen, werten die Beteiligten als echten Erfolg. Messbar nicht zuletzt an der Steigerung der Anmeldungen für neue Leserausweise um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gestartet hatten die Aktion die»lesewelt Osnabrück«und die Stadtbibliothek, finanzielle Unterstützung leistete der Osnabrücker Lions Club. Weitere Projektpartner sind der städtische Fachbereich Schule/Sport und die Initiative»Deutschland liest vor«, die mit ihrer Lesehymne- CD»Lesen macht Spaß«einen echten Hit in viele erste Klassen transportiert. Die Idee zielt darauf ab, bei Kindern gleich zum Start in die Buchstaben- und Zahlenwelt das Interesse an Büchern zu wecken, Hemmschwellen vor der Benutzung einer Bibliothek abzubauen und die Vielfalt der Leseangebote zu aufzuzeigen. Dieses Ziel verfolgt der Verein Lesewelt seit mehr als zwei Jahren sehr erfolgreich mit seinen kostenlosen Vorlesestunden in Osnabrücker Stadtteilbibliotheken. Die gute Aussicht: Das Projekt Leseförderung soll zum neuen Schuljahr wiederholt werden.

8 Information digital Foyer BuB 281 Wissenschaftliche Bibliothek BSB München: Media Resources Center eröffnet pr. Seit Anfang Februar bietet die Bayerische Staatsbibliothek gemeinsam mit dem Print- und Mediendienstleister InduPrint GmbH den Besuchern der Bibliothek ein innovatives Servicekonzept: Im neu konzipierten Media Resources Center (MRC) liefern mehrere hochwertig ausgestattete Arbeitsplätze dem Nutzer alle technologischen Voraussetzungen für eine effektive Recherche, Aufbereitung, Publikation und mediale Ausgabe seiner Arbeiten.»Die zeitgemäße Bibliothek präsentiert sich als effiziente Arbeitsplattform für den Recherchierenden und Publizierenden«, so Rolf Griebel, Generaldirektor der BSB. Das Media Resources Center im Benutzungsbereich der Staatsbibliothek ist mit professionellen EDV-Systemen, modernster DTP-Software, Internet- und WLAN-Zugängen ausgestattet. Es ermöglicht dem Nutzer alle gewünschten Arbeitsschritte von der Recherche über die Aufbereitung bis hin zur Publikation und Ausgabe seiner fertigen Arbeiten auf verschiedenen Medien. Die ruhige und freundliche Atmosphäre fördert konzentriertes und effizientes Arbeiten. Fachkundige und motivierte Mitarbeiter/innen können bei Fragen hinzugezogen werden und kümmern sich um die professionelle Datenausgabe, um Sonderaufgaben und um die Konfektionierung. Die Arbeitsplätze sind seit dem Start des neuen Angebots gut frequentiert, die Resonanz auf die moderne Technologie und die professionelle Beratung ist durchweg positiv. Das Konzept des Media Resources Center wurde von der Bayerischen Staatsbibliothek als Outsourcing-Projekt entwickelt: Die operative Betreuung des MRC liegt vollständig in den Händen des Dienstleistungsunternehmens InduPrint. Eine bedarfsorientierte Erweiterung des Media Resources Center und seines Serviceangebots stellt Griebel bereits heute in Aussicht:»Die Räumlichkeiten können erweitert werden, nicht nur durch mehr Arbeitsstationen, sondern auch durch zusätzliche Features.«Auch die Öffnungszeiten passen ins innovative Konzept: Das Media Resources Center kann während der gesamten Öffnungszeit der Leihstellen der Bayerischen Staatsbibliothek von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr genutzt werden. Information digital»textgrid«: BMBF fördert virtuelle Bibliothek für Geisteswissenschaften pr. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Aufbau einer virtuellen Forschungsbibliothek für die Geisteswissenschaften. Der Verbund TextGrid solle die Geisteswissenschaften mit modernster Informationstechnologie deutschlandweit vernetzen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird mit 1,6 Millionen Euro gefördert und ist Teil der BMBF-Initiative zur Stärkung der Geisteswissenschaften. Die Forschung mit textbasierten Dokumenten wie digitalisierten historischen Texten ist derzeit lokal gebunden. Unterschiedliche Archiv- und Präsentationsformate sowie fehlende Schnittstellen lassen oft noch keinen einheitlichen Zugriff auf die Forschungsdaten zu. Mithilfe eines Community-Grid (englisch: Gemeinschafts-Netz) für die Geisteswissenschaften soll für die beteiligten Wissenschaftler ein einheitlicher Zugriff auf alle Forschungsdaten möglich werden. Bei TextGrid haben sich sechs wissenschaftliche Einrichtungen, darunter das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim, sowie zwei IT-Unternehmen zusammengeschlossen. Die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen koordiniert die Arbeiten. Ansprechpartner: Prof. Dr. Elmar Mittler, Projektkoordination TextGrid, E- Mail Metadata Sharing: Modell der kooperativen Erschließung von Internetquellen zahlt sich aus pr. Nach mehr als vier Jahren Erfahrung in der kooperativen Erschließung von Internetquellen öffnet sich der Verbund»Academic LinkShare«(www. Academic-LinkShare.de) für neue Partner aus den Geistes-, Regional- und Sozialwissenschaften. Academic LinkShare ist ein Netzwerk wissenschaftlicher Bibliotheken. Gemeinsam bauen sie einen interdisziplinären Datenpool fachlich relevanter Internetquellen auf, aus dem sich alle Partner gleichberechtigt bedienen können. Nach mehr als vier Jahren gemeinsamer Entwicklungs- und Erschließungsarbeit lässt sich der Erfolg des Modells heute quantifi zieren. Seit der Aufnahme des ersten Datensatzes Mitte 2001 sind weit mehr als Quellen aus dem politik-, rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Umfeld dazugekommen. Sie werden präsentiert in den Fachinformationsführern (qualifi zierten Linksammlungen) von ViFaPol (Politikwissenschaft de), EconBiz (Wirtschaftswissenschaften de) und ViFa Recht (Rechtswissenschaft de). Jüngstes Mitglied des Verbundes sind die Europäischen Dokumentationszentren mit ihrem Rechercheportal Archi- Dok (http://archidok.uni-mann heim.de). Die Einsparpotentiale liegen vor allem im hohen Überschneidungsgrad der Quellen, der ohne Volltexte! bei rund dreißig Prozent liegt. Die Schaffung einer gemeinsamen technischen Infrastruktur allein begründet noch nicht den Erfolg des Modells. Viel schwieriger als die Entwicklung eines Erfassungssystems ist der Aufbau eines funktionierenden Netzwerks wissenschaftlicher Einrichtungen und Bibliotheken, das sich nachhaltig für den Aufbau des Datenpools verantwortlich zeigt. Vor dem Hintergrund überaus knapper Zeitressourcen hat Academic LinkShare technische und organisatorische Lösungen entwickelt, die den Voraussetzungen der Kooperationspartner gerecht werden. Dieses Win-Win- Prinzip zahlt sich aus. Neben den fünf Verbundpartnern von Academic LinkShare beteiligen sich heute mehr als vierzig wissenschaftliche Einrichtungen an der Erschließung der Quellen. Das Interesse an dem Modell des Metadata Sharing ist beachtlich der Kreis der Mitwirkenden wächst kontinuierlich an. Academic LinkShare bietet Interessenten aus dem sozial-, geistes- und regionalwissenschaftlichen Umfeld die Möglichkeit, dem Verbund beizutreten, und unterstützt sie dabei auf der Basis der vorhandenen technischen Lösungen beim Aufbau und Betrieb einer eigenen Virtuellen Fachbibliothek.

9 282 BuB Foyer Information digital bildungsserver.de: Neues Design, neue Navigationsstruktur pr. Der Deutsche Bildungsserver (www.bildungsserver. de) präsentiert sich seit Februar im neuen Design und mit einer neuen Navigationsstruktur. Mit dem Relaunch bietet der Internet-Wegweiser für Bildung Nutzern aktuellere Informationen und eine verbesserte Orientierung. Unterstützt wird dies durch eine deutlich schlankere Homepage und eine optimierte, dreispaltige Navigationsstruktur. Deutlich ausgebaut wurde der Bereich»Neuigkeiten«: Er gibt einen raschen Überblick über aktuelle Informationen auf dem Bildungsserver. Neu auf den Seiten der Bereiche»Themen«und»Angebote für«ist die rechte Spalte, in der weiterführende Hinweise zu den einzelnen Themenbereichen ihren Platz finden. Mit der Integration von»bildung weltweit«wird nun auch der internationale Aspekt des Bildungsportals gestärkt. Informationen umfangreich, diff erenziert und systematisch Das Bildungswesen in Deutschland umfassend abzubilden und Nutzern damit wichtige und grundlegende Informationen zugänglich zu machen ist eine zentrale Aufgabe des Deutschen Bildungsservers. Dazu recherchieren fachkundige Redakteure und Dokumentare Bildungsinformationen im Internet und ordnen sie in das umfassende Themenverzeichnis sowie in die nach Zielgruppen systematisierten Angebote ein. Die damit entstandene Seitenstruktur erlaubt es, die vielfältigen Aspekte des Bildungswesens und der jeweils aktuellen Themen differenziert darzustellen. Damit kann jeder Nutzer punktgenau zu den Informationen kommen, die er sucht. Ausführliche Recherchen Verschiedene Suchmöglichkeiten, die in der horizontalen Leiste zu finden sind, ergänzen die thematischen und zielgruppenspezifischen Zugänge zu den Informationen. Neben der»einfachen Suche«erschließen sich dem Nutzer über den Menüpunkt»Erweiterte Suche«detaillierte Recherchemöglichkeiten über verschiedene Suchfelder und in derzeit insgesamt vierzehn verschiedenen Datenbanken. Ungeübten Suchern werden die verschiedenen Suchmöglichkeiten in ausführlichen Hilfetexten beschrieben. Fachinformationen international Mit der Integration des bisherigen Partnerportals»Bildung weltweit«in das thematische Verzeichnis können nun alle am DIPF verfügbaren internationalen Fachinformationen direkt über den Deutschen Bildungsserver erreicht werden. Kern von»bildung weltweit«ist die Datenbank»BildungsSysteme International«, in der zweisprachig Informationen über Bildungssysteme zu allen Ländern der Welt recherchiert werden können. Kurze Geschichte Seitdem der Deutsche Bildungsserver 1996 als Projekt der Humboldt-Universität zu Berlin online gegangen ist, wurde er um vielfältige Angebote erweitert. Im Laufe der Zeit sind Datenbanken zu Institutionen (1997), Veranstaltungen (1998) und Personen (1999) oder auch die Jobbörse für Erziehungswissenschaftler (2000) hinzugekommen. Der Aus- und Aufbau begann, nachdem 1999 die Geschäftsstelle beim DIPF angesiedelt wurde und der Deutsche Bildungsserver im Jahr 2000 sein charakteristisches Aussehen mit dem blauen Kopfbalken und dem orangefarbenen Redaktionsbereich auf der Homepage erhielt. Neu hinzu kamen Themen wie Elementarbildung, Behindertenpädagogik und Sozialpädagogik oder das Angebot für Weiterbildungsinteressierte. Mit Partnerportalen wie»bildung Plus«und»InfoWeb Weiterbildung«erweiterte der Deutsche Bildungsserver sein inhaltliches Spektrum um interessante Themen; das Portal»Lesen in Deutschland«ging im Frühjahr 2005 online. Geschäftsstelle beim DIPF Der Deutsche Bildungsserver ist ein Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern. Sitz der koordinierenden Geschäftsstelle des Deutschen Bildungsservers ist das»deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung«in Frankfurt am Main und Berlin (DIPF), das diesen Service in Kooperation mit dem»institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht«(FWU), Grünwald, anbietet. Für den Redaktionsbereich Behindertenpädagogik zeichnet die Universitätsbibliothek Dortmund verantwortlich; das Themengebiet Sozialpädagogik wird durch den Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster betreut. Die Technik sowie alle anderen Redaktionsbereiche sind beim IZ Bildung des DIPF angesiedelt. FIZ Karlsruhe: Ein Portal, das Wissen schafft pr. Ob Semantic Web, Software Engineering oder Bioinformatik: Auf den aktuellen Forschungsgebieten der Informatik arbeiten weltweit zahlreiche Wissenschaftler. Dies führt dazu, dass ihre veröffentlichten Ergebnisse und Theorien in der Regel nicht gebündelt vorliegen. Diesen Service bietet nun erstmals das Informationsportal»io-port.net«: Es ermöglicht Informatikern den Zugriff auf mehr als zwei Millionen Publikationen. Zeitschriftenartikel, Konferenzbeiträge, Dissertationen oder technische Berichte zu den Forschungsgebieten der Informatik waren bislang auf mehrere Datenbanken verteilt. Im Gegensatz zu anderen Anbietern bündelt io-port.net nun erstmals die weltweiten Bestände unter anderem von CompuScience, DBLP, LeaBib und CCSB. Dies ermöglicht die schnelle und einfache Recherche im umfassenden Informatikwissen. Außerdem bietet io-port.net exklusiv Zugriff auf alle Texte aus der Reihe»Lecture Notes in Informatics«(LNI) der Gesellschaft für Informatik. Beim FIZ Karlsruhe wurde io-port.net in Kooperation mit der Gesellschaft für Informatik (GI) sowie Experten der Universitäten Karlsruhe, Trier und München entwickelt. Online ist das Portal seit Januar, pünktlich zum Informatikjahr Funktionen schaff en Mehrwert Die Dokumente im Archiv von io-port.net stehen entweder direkt elektronisch zur Verfügung oder können über einen automatischen Vermittlungsdienst bestellt werden. Um eine effektive Recherche zu gewährleisten, sind die Ergebnisse einer Trefferliste miteinander verknüpft und erlauben so die weitere Navigation im Datenbestand. Auf aktuelle Informationen macht der»push- Dienst«aufmerksam: Er sendet dem Nutzer eine Nachricht, sobald es einen neuen Eintrag zu einem oder mehreren zuvor individuell festgelegten Suchprofi len gibt. Insbesondere für Informatiker, die an verschiedenen Forschungsthemen arbeiten, bietet der»dokumenten-manager«einen hohen Mehrwert. Mit diesem Werkzeug lässt sich ein personalisierter Datenbestand anlegen, der nach Themengebieten und Relevanz organisiert ist. Zudem ist es möglich, die

10 Tagung Foyer BuB 283 Quellen mit Kommentaren zu versehen. Der»Recommender«sortiert Suchergebnisse anhand des Arbeitskontextes, der mit dem»dokumenten Manager«erstellt wird. Basisdienste sind kostenlos Um den Bedürfnissen der Wissenschaftler zu entsprechen, ist das Angebot von io-port.net unterteilt in kostenlose Basisdienste und kostenpfl ichtige Mehrwertdienste. Zu den Basisdiensten gehören etwa die einfache Recherche ohne Zugriff auf die Volltexte, das Informatik-Lexikon der GI und umfangreiche Themenseiten. Dieses Angebot ermöglicht es den Wissenschaftlern, sich einen Eindruck von ioport.net zu verschaffen, bevor sie einen personalisierten kostenpflichtigen Zugang einrichten. Eine solche Lizenz mit Zugriff auf die Mehrwertfunktionen wie den»dokumenten Manager«oder den»push-dienst«kostet für Einzelpersonen 125 Euro im Jahr. Wollen alle Wissenschaftler eines Instituts oder einer Fakultät auf das Angebot zugreifen, liegt der Preis bei 800 Euro. z-karlsruhe.de Regelwerk Katalogisierung: Deutsche Übersetzung der»frankfurt Principles«aktualisiert Der von den Teilnehmern des ersten IFLA Meeting of Experts on an International Cataloguing Code (IME-ICC) 2003 erarbeitete Entwurf»Statement of International Cataloguing Principles«ist auf der Nachfolgekonferenz 2004 in Buenos Aires diskutiert und überarbeitet worden. Der aktualisierte Entwurf (Stand September 2005) steht nun auch in einer aktualisierten deutschen Übersetzung zur Verfügung: www. ddb.de/standardisierung/afs/ imeicc_papers.htm. Mit dieser und weiteren Übersetzungen des»statement«in andere Sprachen verbindet sich die Erwartung, das Ergebnis in der bibliothekarischen Öffentlichkeit auf nationaler Ebene und weltweit breiter bekannt zu machen und zur Diskussion anzuregen. Der englischsprachige Entwurf ist auf dem dritten IME- Tagung Tallinn (Estland): Bobcatsss Symposium 2006 Geschafft!»We are happy to inform you that your paper Turning an Idea into a Book has been accepted for the 2006 Bobcatsss Symposium We look forward to seeing you in Tallinn.«So stand es in der vom Organization Committee nun mussten aus dem eingereichten Abstract nur noch ein vollständiges Paper geschrieben und pünktlich eingereicht und der Antrag um einen Reisekostenzuschuss bei BI-International gestellt werden. Am 29. Januar machte sich die Gruppe vom Berliner Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft vier Studierende eines Projektseminars mit ihrer Dozentin auf den Weg nach Tallinn. Wir waren auf das Schlimmste gefasst doch das Wetter in der estnischen Hauptstadt hatte ein Nachsehen mit uns: Der Kälteschock bei 30 minus blieb uns erspart, seit einer Woche hatten sich die Temperaturen auf westeuropäisches Niveau eingependelt. Es war dies bereits das 14. Bobcatsss Symposium (vom 30. Januar bis zum 1. Februar) seit ICC im Dezember 2005 in Kairo beraten worden. Er wird auf den geplanten IFLA-Regionalkonferenzen im August 2006 für den asiatischen Raum und 2007 in Südafrika weiter diskutiert und behandelt werden. Anmerkungen zum Inhalt des»statement«, die für die IFLA Cataloguing Section von Interesse sein könnten, können gern an die Arbeitsstelle für Standardisierung gesandt werden. Gudrun Henze seiner Gründung im Jahr 1992, dennoch ist dieser europäische Bibliothekskongress unter der Schirmherrschaft von Euclid in Deutschland wenig bekannt. Warum? Bobcatsss beruht auf einer Idee von Ruud Bruyns: Ein jährlich in einem Land des ehemaligen Ostblocks stattfindendes internationales Symposium wird komplett organisiert von den Studierenden einer Bibliotheksschule des gastgebenden Landes, in enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Studierenden einer Bibliotheksschule in Westeuropa. Indem man sich in einem osteuropäischen Land trifft, haben aufgrund der geringeren Reisekosten auch Teilnehmer aus Osteuropa Gelegenheit, den Kongress zu besuchen. Und indem Studierende zweier Länder den Kongress gemeinsam organisieren, lernen sie ungeheuer viel: Toleranz, Flexibilität, intensive Kommunikation in englischer Sprache unter Nutzung aller zur Verfügung stehenden Medien, Kongressmanagement vom»call for Papers«über die Gestaltung und Durchführung des wissenschaftlichen Programms ebenso wie der»cultural Events«bis hin zum pünktlich zum Kongressbeginn vorliegenden Proceedingsband. Schließlich muss das Ganze auch finanziert werden Fundraising gehört also auch zum Programm. Dass Bobcatsss von Studierenden organisiert wird, heißt jedoch nicht, dass es sich um einen studentischen Kongress handelt. Im Gegenteil: Lehrende der Bibliotheksschulen Europas und darüber hinaus stellen ihre aktuellen Forschungsthemen vor, mit ihnen gemeinsam oder auch allein berichten Studierende oder Absolventen von herausragenden aktuellen Projekten und Forschungsergebnissen ihrer Institute. Somit ist Bobcatsss auch eine Leistungsschau der internationalen bibliothekarischen Ausbildung sowie der bibliothekswissenschaftlichen Forschung und Lehre, ein Forum für den internationalen Austausch und last but not least eine Ideenbörse für die bibliothekarische Berufspraxis. Die estnische Nationalbibliothek im winterlichen Tallinn. (Fotos: Christin Mollenhauer)

11 284 BuB Foyer Tagung Information Innovation Verantwortung Bobcatsss 2006 stand unter dem Thema»Information, Innovation, Responsibility: The Information Professional in the Network Society«. Gastgeber war das Department of Information Studies der Universität Tallinn in Zusammenarbeit mit der Royal School of Library and Information Science, Kopenhagen (Dänemark). Etwa 320 Teilnehmer aus nahezu allen Ländern Europas, aber auch aus den USA und Südafrika waren der Einladung gefolgt. Deutschland war vor allem mit studentischen Gruppen aus Stuttgart, Potsdam und Berlin vertreten. Zum Auftakt für drei anspruchsvolle Kongresstage begrüßte in der Opening Ceremoy die Direktorin der Nationalbibliothek Estlands die Kongressteilnehmer, gemeinsam mit den Rektoren der Universität Tallinn und der Königlichen Schule für Bibliotheks- und Informationswissenschaft in Kopenhagen. In der folgenden öffentlichen Euclid-Session wurden die kürzlich für die Publikation freigegebenen»european Curriculum Reflections on Library and Information Science Education«vorgestellt, die zu europaweit vergleichbaren LIS-Lehrplänen führen sollen. Der anschließende festliche Empfang in der Nationalbibliothek gab einen Vorgeschmack auf die Qualität der ebenso fürsorglichen wie großzügigen Rund umversorgung der Teilnehmer in den nächsten Tagen. Im Rahmenprogramm wurden Führungen in verschiedenen wissenschaftlichen Bibliotheken Tallinns angeboten: Nationalbibliothek, Öffentliche Zentralbibliothek, Akademische Bibliothek der Universität. Section Sessions Workshops Poster Session Zur Eröffnung des Vortragsprogramms reflektierte der Keynote Speaker Olof Sundin, Universität Lund (Schweden), in seiner Rede über»professionalism and LIS: (Re)constructing the Libra- Das Alte Rathaus in Estlands Hauptstadt. rian and the User«den Wandel bibliothekarischer Professionalität im Selbstverständnis sowie in der öffentlichen Wahrnehmung im Zeitalter der Suchmaschinen. Niels Ole Finnemann, Universität Aarhus (Dänemark), brach ebenfalls als Keynote Speaker eine Lanze für die klassische Rolle der Bibliothek, deren Existenz sich künftig keineswegs erübrige, wenn sie ihre Rolle als verantwortlicher, professioneller Vermittler zwischen den Informationssuchenden und Informationsprofis jenseits hierarchischer Denkstrukturen wahrnimmt. Die Teilnehmer erwartete ein ebenso dichtes wie interessantes und anregendes Programm mit insgesamt nahezu fünfzig Vorträgen und Workshops, zusammengefasst zu Themenblöcken wie»information Policy in the Network Society«,»Education and Research: The Ongoing Professionalism«,»Ethical Issues: The Responsibility of the Profession«,»Public Libraries in the Network Society«und»Internationalization in European LIS Education«,»Digital Document Management«,»Development of Library and Information Services: Collaboration«,»The Power and Significance of Image«. Eine Postersession informierte über fünfzehn unterschiedlichste Projekt wie»lis students on treasure hunt: rediscovering monastery libraries in Croatia and Bosnia Herzegovina«,»Digital preservation of local newspaper heritage [in Croatia]«. Besonders hervorzuheben der Beitrag von Paul S. Ulrich (Zentral- und Landesbibliothek Berlin):»Multilingual collaborative reference services«, ein elektronischer, mehrsprachiger Auskunftsdienst, möglich durch die Zusammenarbeit von bibliothekarischen Auskunftsdiensten verschiedener Länder. Bobcatsss zwischen Beer House und Lost Continent Entsprechend zum perfekt organisierten Arbeitsprogramm war auch für Erholung, Entspannung und Gelegenheit zu informellen Kontakten gesorgt. Die australisch sich gebende Studentenkneipe»Lost Continent«stand allabendlich für zwanglose Treffen zur Verfügung, einen Höhepunkt des Kongresses dürfte jedoch der»social Event«im in der Altstadt gelegenen originellen»beer House«gebildet haben mit einem üppigen Büffet und estnischer Folklore, bei deren Akkordeonklängen die Tanzfläche nicht lange leer blieb wird Bobcatsss in Prag stattfinden, organisiert vom Institute of Information Studies and Librarianship der Karlsuniversität, Prag, und der Hochschule der Medien, Stuttgart, mit Unterstützung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung, Konstanz.»Marketing of Information Services«wird das Thema sein und (nicht nur) für die Berliner Gruppe ist schon heute klar: Wir werden wieder dabei sein! Und: Danke an BI- International für die Unterstützung! Weitere Informationen: Bobcatsss 2006: catsss.nu Bobcatsss 2007: catsss.org Information, Innovation, Responsibility: The Information Professional in the Network Society: proceedings of the 14th Bobcatsss Symposium, 30. January 1. February 2006 in Tallinn, Estonia / eds.: Jane Kjertmann Jensen Tallinn University, Dpt. of Information Studies, Estonia; Royal School of Library and Information Science, Denmark. Tallinn, S. ISBN »Turning an Idea into a Book«: a lecture series at the Department of Library and Information Science, Humboldt University, Berlin, Germany / Petra Hauke, together with Jessica Euler, Diana Marten, Christin Mollenhauer and Matti Stöhr, in: Information, Innovation, Responsibility: The Information Professional in the Network Society: proceedings of the 14th Bobcatsss Symposium, 30. January 1. February 2006 in Tallinn, Estonia / eds.: Jane Kjertmann Jensen Tallinn University, Dpt. of Information Studies, Estonia ; Royal School of Library and Information Science, Denmark. Tallinn, 2006, S , online: buch4/ Bobcatsss_2006_Paper_Hauke%20et%20ªl.pdf Petra Hauke, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt- Universität zu Berlin

12 Nachrichten Foyer BuB 285 Statistik Vor 100 Jahren Nachrichten DBS 2005: Auch auf CD-Rom mit Analyse-Software Die Erfassung der Daten für die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) 2005 ist abgeschlossen. Die ermittelten Informationen werden im Juni im Internet unter <www.bibliotheksstatistik. de> sowie auf einer CD-Rom verfügbar gemacht. Für die letztjährige DBS mit den Daten für 2004 haben über Bibliotheken ihre statistischen Daten gemeldet. Die Erstellung der DBS gehört zu den Aufgaben des von der Kultusministerkonferenz (KMK) geförderten Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB). Das hbz (Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen) ist für die technische und redaktionelle Betreuung der DBS verantwortlich und ruft jede eigenständige Bibliothek in Deutschland dazu auf, an der Umfrage teilzunehmen. Die ermittelten Daten sind im Internet und seit kurzem auch auf CD-Rom zur Analyse verfügbar. Die CD-Rom-Version der DBS trägt den Titel»DBS Navigate«und wurde von BOND Bibliotheksysteme zusammen mit dem hbz entwickelt. Sie enthält neben der DBS-Datenbank mit Daten seit 1998 vor allem eine professionelle Software zur Auswertung. Schwerpunkt der Software DBS Navigate ist die leichte Gewinnung von Vergleichsdaten anhand nachvollziehbarer Kriterien. Ein Beispiel für eine mögliche Anfrage: Die Ausgaben für Neuanschaffungen bei öffentlichen Bibliotheken mit Beständen bis Exemplaren aus einem bestimmten Bundesland und in Gegenüberstellung mehrerer Jahre. Von Hand lassen sich solche Daten bislang nur mühsam aus der DBS gewinnen, mit dem Programm sind lediglich einige Mausklicks notwendig. Zeitschriftenschau etc. Ueber die Art und Weise der»verbreitung guten Lesestoffs«und den Einfluß, den der taktvolle und geschickte Leiter einer Bibliothek auf die Lektüre ausüben kann, spricht Erich Schulz-Elberfeld in einem Aufsatz der»concordia, Zeitschrift der Zentralstelle für Arbeiter- Wohlfahrtseinrichtungen«aus der Praxis heraus. Zwischen Leser und Bibliothekar müsse ein Verhältnis bestehen wie zwischen Patient und Arzt.»Sobald der Leser zu merken glaubt, daß er etwa bevormundet oder schulmeisterlich behandelt werden soll, ist die Kunst bei ihm meist zu Ende.«Bei manchen Benutzern freilich ist Hopfen und Malz verloren, nachdem sie mit den Werken May s, der Marlitt und ähnlicher Autoren zu Ende sind, fangen sie wieder von vorn an. Weniger aus den ungebildeten unteren als aus den halbgebildeten mittleren Klassen rekrutieren sich diese Leser und Leserinnen. Andere meist jugendliche Benutzer gehen von den Schriften Karl May s allmählich zum Genuß von Kriegserinnerungen, Kolonial- und Reisewerken über.»und wenn diese jungen Leute sechzehn und siebzehn Jahre alt sind, fragen sie allmählich ganz von selbst nach Büchern ihres Handwerks und ihres Berufs.«Schwerer ist es eine solche Geschmacksverbesserung bei erwachsenen Männern zu bewirken. Für sie sei es besser, wenn derartige seichte Unterhaltungslektüre gar nicht vorhanden wäre; dann würden sie sich von vornherein mit gehaltvolleren Schriften befreunden. Sehr erfreulich sei es, daß viele Leser steigendes Interesse an ernster realistischer Darstellung zeigten. Sehr bald bilde und vertiefe sich dann der Geschmack, so Für Männer wäre es besser, wenn seichte Unterhaltungsliteratur erst gar nicht vorhanden wäre. dass sie die leichtere Ware überhaupt zurückwiesen und zu guten modernen Erziehungsromanen griffen. Dieser Umschwung kann von Seiten des Bibliothekars in stiller, verständnisvoller Arbeit bei der Ausleihe außerordentlich gefördert werden. Wo es möglich ist, durch besondere Leseabende, durch Volksvorstellungen usw. auf die Benutzer einzuwirken, wird natürlich dieser Einfluß sehr viel nachhaltiger sein können. Doch die Datengewinnung ist nicht alles: Mit Hilfe einer Diagrammfunktion können alle Daten grafisch dargestellt werden. Außerdem ist der Export in eine Tabellenkalkulation oder ein Textverarbeitungsprogramm möglich, so dass die DBS-Analyse sehr leicht zusammen mit vorhandenem Datenmaterial in Berichte eingefügt werden kann. Die DBS Navigate-CD-Rom kann einfach online bestellt werden unter <www.dbs-navigate. de>. Dort finden sich auch nähere Informationen zu CD und Support. Bad Bentheim. Die Evangelischlutherische Öffentliche Bücherei im niedersächsischen Bad Bentheim ( Einwohner) wendet sich an Kinder und Jugendliche mit Buchtipps, die auch auf der Website der Nordhorner Buchhandlung Viola Taube publiziert werden. Bad Vilbel. Ein Entwurf des Münchner Architekten und Städteplaners Fred Angerer für die Umgestaltung der Innenstadt von Bad Vilbel ( Einwohner, Hessen) sieht ein neues, außergewöhnliches Domizil für die zurzeit nur unzulänglich untergebrachte Stadtbücherei vor: auf einer Brücke über der Nidda. Bayern. Sondermittel in Höhe von insgesamt knapp 3,5 Millionen Euro hat das Wissenschaftsministerium den bayerischen Universitätsbibliotheken (rund 3,2 Millionen Euro) und der Bayerischen Staatsbibliothek (rund Euro) zugewiesen neben den regulären Bibliotheksmitteln in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Mit einer Million Euro der Sondermittel werden längere Öffnungszeiten finanziert, weitere 1,2 Millionen dienen der Literaturbeschaffung. Außerdem beteiligt sich das Wissenschaftsministerium mit einem Betrag von 1,25 Millionen Euro am Bayern-Konsortium, einem Zusammenschluss von Bibliotheken mit dem Ziel, gemeinsam Nutzungsrechte an Datenbanken und elektronischen Zeitschriften zu erwerben. Berlin. Am 27. April erfolgt am Haus Unter den Linden 8 die Grundsteinlegung für den Bau des neuen Lesesaals der Staatsbibliothek. Das Vorhaben»Neubau von Lesesaal, Freihandmagazin, Tresormagazine und Lesesaal für Seltene Drucke«(bis 2008) sowie die parallele Generalsanierung (bis 2011) des 107 mal 170 Meter großen Bibliotheksgebäudes ist von he-

13 286 BuB Foyer Nachrichten»Bibliotheksmagazin«ist der Titel einer neuen Zeitschrift der Staatsbibliothek zu Berlin, deren erstes Heft Ende Januar erschienen ist (ISSN ) und auf vierzig Seiten zwölf illustrierte Textbeiträge bringt. Das graphisch sorgsam gestaltete Blatt soll»möglichst abwechslungsreich unterrichten und unterhalten«, schreibt seine Herausgeberin (und Generaldirektorin der Staatsbibliothek) Barbara Schneider-Kempf im Editorial,»denn zu erzählen haben wir genug aus unserer Arbeit: Historisches und Innovatives, Nebensächliches und Fundamentales, Fakten und Essays, Aktuelles und solches, das immer schon einmal mitgeteilt werden sollte. Als größte wissenschaftliche Universalbibliothek in Deutschland mit über zehn Millionen gedruckten Büchern vom 15. Jahrhundert bis heute, mit einzigartigen Sammlungen aus dem Bereich der Handschriften und Nachlässe, der Musikautographe, der Landkarten (to name but a few!) und vielfältigen elektronischen Angeboten möchten wir zukünftig aktueller und attraktiver als zuvor über unsere Sammlungen, unsere Aktivitäten und unsere Dienstleistungen berichten.«das dreimal jährlich erscheinende Heft wird in den Lesesälen der drei Häuser der SBB-PK kostenlos abgegeben; eine PDF-Version der ersten Ausgabe findet sich unter <http://zentralab teilung.staatsbibliothek-ber lin.de/de/downloads/biblio theksmagazin/bibliotheksma gazin01.pdf>. rausragender Bedeutung für die deutsche Wissenschafts- und Kulturpolitik. Die größte Universalbibliothek Deutschlands erhält in den nächsten Jahren ihre architektonische und funktionale Mitte zurück, zugleich wird das Gebäude auf jenen technischen Stand gebracht, der moderne Bibliotheksdienstleistungen ermöglicht. Mehr unter <http://bauen.staatsbibliothekberlin.de> Berlin. Am 13. Februar hat die konstituierende Sitzung der Enquete-Kommission»Kultur in Deutschland«stattgefunden. Das Gremium, das aus elf Abgeordneten aller Fraktionen des Bundestages und einer gleichen Anzahl von externen Sachverständigen Mitgliedern besteht, soll die Arbeit der gleichnamigen Kommission der letzten Wahlperiode fortsetzen und abschließen. Auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation von Kunst und Kultur in Deutschland sollen bis 2007 Ergebnisse und politische Handlungsempfehlungen gewonnen werden, damit noch in der 16. Wahlperiode erste Umsetzungsschritte erfolgen können. Schwerpunkte der Kommissionsarbeit werden unter anderem sein: öffentliche und private Förderung von Kunst und Kultur (Strukturwandel), die wirtschaftliche und soziale Lage der Künstlerinnen und Künstler, Kulturwirtschaft Kultur als Standortfaktor, kulturelle Bildung Kultur in der Informations- und Mediengesellschaft, Kultur in Europa Kultur im Kontext der Globalisierung. Designierte Vorsitzende der Kommission ist die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann. Berlin. Susanne Riedel, die Vorsitzende des BIB, ist zur stellvertretenden Vorsitzenden des IFLA-Nationalkomitees gewählt worden. Das Nachhilfeinstitut»Studienkreis«(www.studienkreis.de) hat zum 225. Todestag Gotthold Ephraim Lessings einen 640 Seiten starken Sonderband mit dessen am häufigsten gelesenen Werken herausgegeben. Neben»Nathan der Weise«,»Emilia Galotti«,»Miß Sara Sampson«,»Minna von Barnhelm«sind auch Erzählungen und Fabeln in Versen und Prosa enthalten. Der Sonderband des Studienkreises, einem langjährigen Mitglied im Stifterrat der Stiftung Lesen, ist ein seiten- und zeilenidentischer Neudruck der 1911 erschienenen»meyers Klassiker-Ausgabe«von Georg Witkowski. Zusätzlich zum Buch erhalten Deutschlehrer zur Unterrichtsauflockerung kostenfrei einen Comic zur Ringparabel aus»nathan der Weise«(Abbildung). Der Lessingband und der dazugehörige Comic sind ausschließlich über den Studienkreis zu beziehen: Bremen. Um»die kaufmännische Steuerung in der Stadtbibliothek zu stärken«, wird in deren Führungsetage eine zusätzliche Stelle für einen Kaufmann geschaffen, der zugleich als stellvertretender Direktor fungiert. In der Bibliothek, hat die Lokalpresse vernommen, sei man deshalb»angesäuert, das ist ein ganz heikles Thema«. Donaueschingen. Simone Kerner (26) hat im Februar ihr Amt als neue Leiterin der Stadtbibliothek Donaueschingen ( Einwohner, Baden-Württemberg) angetreten. Duisburg. Ein Gutachten der»roland Berger Strategy Consultants«schlägt unter anderem die Schließung aller fünf Stadtteilbibliotheken sowie die Abschaffung des Bücherbusses vor. Die SPD lehnt das Gutachten für den Kulturbereich ab, die FDP kritisiert, dass die Sparvorgaben auf den Bereich Stadtbibliothek und Volkshochschule fokussiert würden. Die Jusos halten das Papier für»weitgehend sozial unausgewogen«, während die WASG von einem»sparpaket der sozialen Kälte«spricht: Steigende Besucherzahlen in den Bibliotheken legten vielmehr eine Ausweitung des Angebots nahe. Handorf. Weil der Bürgermeister des Fleckens Handorf (2 000 Einwohner, Lüneburger Heide) seine Amtsgeschäfte meist von zu Hause aus erledigt, hat er sein Amtszimmer über dem Kindergarten für die seit zehn Jahren bestehende Kinderbücherei geräumt. Deren Träger ist der Verein»Kuckuck, Kunst und Kultur für Kinder«, der ebenso von der kirchlichen wie der profanen Gemeinde unterstützt wird. Köln. Anfang Februar ist der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) von Karl-Heinz Knupfer, Geschäftsführer des Auktionshauses Venator & Hanstein, die Sammlung Artmann übereignet worden. Das mehr als 200 Bücher, Typoskripte und Tonträger umfassende Werk des österreichischen Sprachkünstlers H(ans) C(arl) Artmann, der in seinen oftmals im Wiener Dialekt abgefassten Laut-Gedichten schwarzen Humor, Makabres und Wortneuschöpfungen in einer reizvollen Schulen und Bibliotheken können das Buch im Klassensatz (ab 12 Exemplare) inklusive Comic zum Preis von 3 Euro pro Band bestellen: telefonisch unter 02 34/ , per Fax unter oder im Internet unter <www.klassen satz.de>.

14 Nachrichten Foyer BuB 287 Sachsen-Anhalt. Die grüne Bundestagsabgeordnete Undine Kurth (Abbildung) ist zur Vorsitzenden des Beirats des sachsenanhaltischen Bibliotheksverban- Montagetechnik verknüpfte, Türkisch vor, um das Lesen und wird als eigenständige»sammlung Knupfer«im USB-Bestand erhalten bleiben. Mit der Übergabe die Zweisprachigkeit zu fördern. Unterstützt wird diese Aktion im Rahmen der»lesestadt Lör- der Kollektion wurde ein rach«von der Schubert-Duranddie Lektüreprojekt vorgestellt, das Stiftung und der örtlichen Sparkasse. Studierende des Instituts für deutsche Sprache und Literatur der Kölner Universität erarbeitet hatten. Der typographisch aufwendig gestaltete Band mit dem Marbach (Neckar). Zum Abschluss des Schillerjahres 2005 hat die Bibliothek des Deutschen Titel»Sammeln und Lesen / Die Literaturarchivs ihre Kölner H. C. Artmann-Sammlung Schiller-Nachweise konvertiert. Knupfer«ist in der Reihe Annähernd Titelkarten»Schriften der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln«(Band 16) erschienen. für Bücher und unselbständige Beiträge von und über Friedrich Schiller sind nun in der Datenbank des gewählt worden.»ich freue Kallías (www.dla-mar mich auf meine neue Aufgabe. Lippstadt. Im kommenden Jahr bach.de/opac_kallias/bibliothek/ Nur durch ein nachdrückliches soll die Thomas-Valentin-Stadtbücherei index.html) recherchierbar, Engagement, unermüdliche in Lippstadt ( darunter etwa auch 190 Ausga- Lobby- und Öffentlichkeitsar- Einwohner, Nordrhein-Westfalen) ben des»wilhelm Tell«. Diese beit können wir erreichen, dass ein neues Domizil in der Informationsfülle ist mit einer unsere öffentlichen und wisben autorspezifischen Systematik senschaftlichen Bibliotheken differenziert erschlossen. Eine erhalten und gestärkt werden. Einspielung der Daten in die Wir brauchen einen parteiübergreifenden Verbunddatenbank des SWB ist Konsens darüber, geplant. dass Bibliotheken ein Teil unserer Bildungsaufgaben sind, und Passau.»Es könnte der VIP-Bereich damit in den Bereich der Pflicht- am Flughafen München sein«, hieß es anerkennend in ehemaligen, unter Denkmalschutz der Lokalpresse über die neue stehenden Marienschule»Library Lounge«der Universi- erhalten und nicht zuletzt die tätsbibliothek ein nobles Ambiente Attraktivität der Innenstadt für Studenten, um auf der steigern. Der Innenhof des Baukomplexes Couch abzuhängen, gemeinsam wird unter anderem zu arbeiten, Kaffee zu trinken, für Gastronomie und kulturelle Veranstaltungen nutzbar gemacht. die Presse zu studieren oder den Laptop hochzufahren. Ein Bericht in BuB ist vorgesehen. Lörrach. Die Stadtbibliothek in Lörrach ( Einwohner, Baden-Württemberg) bietet türkischsprachigen Kindern zwischen fünf und acht Jahren sowie ihren Eltern muttersprachliche Vorlesestunden: Sevinc Arda (Abbildung, de), Sängerin und Mutter dreier Kinder, liest jeden Freitag auf Potsdam. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (www.spsg.de) wird ihre beiden wissenschaftlichen Bibliotheken in Charlottenburg und Potsdam insgesamt Bände ab Juli im Park von Sanssouci zusammenführen: in provisorisch hergerichteten Räumen der Villa Liegnitz, die Friedrich Wilhelm III. im 19. Jahrhundert für seine zweite Frau errichten ließ. Das Gebäude bedarf einer gründlichen Instandsetzung, deren Finanzierung noch ungeklärt ist. aufgaben gehören«, sagt sie auf ihrer Homepage. Schorndorf. Gerd Grünewald (65), langjähriger Leiter der Stadtbücherei Schorndorf ( Einwohner, Baden- Württemberg), ist Ende Februar in den Ruhestand gegangen. Seine Nachfolgerin wird Marianne Frey (28), bisher stellvertretende Leiterin der Stadtbücherei Weil am Rhein. Waldfischbach-Burgalben. Die Medien umfassende Zentralbücherei der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben (5 300 Einwohner, Rheinland-Pfalz) hat eine neue Leiterin: Auf Edelgard Enderlein, die in den Ruhestand gegangen ist, folgt Andrea Grothe (38), zuvor Chefin der Stadtbücherei Zweibrücken. Wetzlar. Nicht mehr die Stadt, sondern die neue Stiftung»Phantastische Bibliothek Wetzlar«ist seit Februar Träger der

15 288 BuB Foyer Termine seit 1987 bestehenden»phantastischen Bibliothek«am Friedrich-Ebert-Platz. Als Vorstand der Stiftung fungieren Bettina Twrsnick, die Leiterin der Bibliothek, sowie Thomas Le Blanc, seinerzeit Begründer der Phantastik-Stiftung. Die Stadt fördert die Stiftung zunächst sieben Jahre lang mit jährlich Euro. Wuppertal. Dieter Stäglich (65) hat nach fast dreieinhalb Jahrzehnten als Bibliotheksdirektor der Bergischen Universität im Februar seinen Ruhestand angetreten. Fortbildung April Zertifikatsprogramm Recherchieren Online / Update- Workshop 18. April Berlin BuB 1/2006»Soziale Software«als Arbeitsinstrument in Bibliotheken 24. April Lüneburg BuB 1/2006 Bibliotheca2000-Anwendertreffen Workshop 26. April Erfurt BuB 2/2006»Zeit planen, Zeit haben, Zeit lassen«/ Zeit- und Selbstmanagement 26. April Rendsburg BuB 2/2006 Erfahrungsaustausch und weiterführende Tipps zur Leseförderung / Seminar für Vorlesepatinnen und -paten 27. April Hannover BuB 3/2006 Landestagung der Kreisbibliotheken und der Bibliotheken der Oberzentren 27. April Potsdam BuB 3/2006 Mai Einführung in die Buchreparatur 3. Mai Jena BuB 2/2006 Auswahlverzeichnisse gestalten 3. Mai Rendsburg BuB 2/2006 Buchhandel Bibliothek Schule / Neue Dienste neue Strukturen neue Wege / 15. Hessischer Bibliothekstag Mai Fulda (Stadtschloss, Hochschul- und Landesbibliothek, FH) Veranstalter: DBV-Landesverband Hessen Programm: Strukturen und Akteure der Literatur- und Informationsversorgung Katalogisierung im Zeitalter von Google und Amazon Praxis, Perspektiven, Projekte Verleihung des 9. Hessischen Bibliothekspreises Information: Deutscher Bibliotheksverband, Landesverband Hessen, Geschäftsstelle: Universitätsbibliothek Gießen, Otto-Behagel-Straße 8, Gießen; Telefon 06 41/ , Telefax , Lesen gegen Angst, Frust und Gewalt: Lesen als Balsam für die Seele 8. Mai Hannover BuB 3/2006 Was tun bei knappen Kassen? Erfolgreiche Ideen und Projekte 8. Mai Oldenburg 9. Mai Hildesheim 10. Mai Lüneburg BuB 2/2006 Zertifikatsprogramm BibliotheksManagement / Wahlmodul: Personalmanagement 8. bis 9. Mai Berlin BuB 2/2006»Simplify Your Life«/ Sinnvolle und weniger sinnvolle Call for Papers Wa(h)re Information 29. Österreichischer Bibliothekartag ausgerichtet von der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare Festspielhaus Bregenz, 19. bis 23. September 2006 In verschiedenen Themenblöcken soll das Spannungsfeld zwischen der Sicherung der Informationsfreiheit als Recht auf freien Zugang zu seriöser Information auf der einen Seite sowie der sich verstärkenden Ökonomisierung und Monopolisierung des Informationswesens andererseits kritisch beleuchtet werden. Dem Anspruch einer offenen Wissensgesellschaft und der Förderung breiter»information Literacy«stehen einschränkende wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen sowie gesellschaftliche»digitale Klüfte«gegenüber.»Die digitale Gesellschaft könnte die Wissenskluft zwischen Informationseliten und Informationsproletariat vergrößern.«(peter Glotz, 2001) Themenblock Recht: Entwicklungsperspektiven von Medien- und Urheberrecht im Hinblick auf Informationssicherung und ökonomische»verwertung«; Informationsträger als Kopie oder Original; elektronische Pflichtexemplare; Creative Commons Themenblock Wirtschaft: Bibliothekarische Erwerbungspolitik und die Monopolisierung des Medienmarktes; Zeitschriftenproblematik und Open Access; Teuerungsraten und sinkende Bibliotheksetats Themenblock Gesellschaft: Freiheit der Information; Anspruch auf Information Literacy und realer Digital Divide Themenblock Technik: Perspektiven und Probleme von Digitalisierung und Langzeitarchivierung; Elektronische Medien; neue Opac- und Suchmaschinentechnologien Daneben werden durchaus auch Beiträge erbeten zu neuen Dienstleistungen in Bibliotheken und aktuellen Trends, die sich um das Hauptthema gruppieren lassen. Bitte senden Sie die Vorschläge für Vorträge und Präsentationen mit einem kurzen Exposé und Angaben zu Ihrer Person bis zum 21. April 2006 vorzugsweise per an den Präsidenten der VÖB und Leiter des Ortskomitees: Dr. Harald Weigel Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare Vorarlberger Landesbibliothek Fluherstrasse 4 A 6900 Bregenz Über die Aufnahme der eingereichten Vorschläge entscheidet das Programmkomitee für den 29. Österreichischen Bibliothekartag spätestens im Juni Termine und nähere Einzelheiten werden den Referenten/-innen mit der Vortragsannahme mitgeteilt.

16 Termine Foyer BuB 289 Ratgeber zur Lebensführung 10. Mai Rendsburg BuB 2/2006 Workshop für die EDV-MitarbeiterInnen der wissenschaftlichen Bibliotheken in Thüringen (Erfahrungsaustausch mit Berichten aus einzelnen Bibliotheken) 10. Mai Weimar BuB 2/2006 Optimieren des Bestandsaufbaus mit Kennziffern 11. Mai Böhl-Iggelheim, BOND-Schulungszentrum Veranstalter: BOND Bibliothekssysteme Referent: Prof. Konrad Umlauf Anmeldung und Information: Fortbildung Zusammenarbeit Kindergarten Bibliothek: Projekte und Ideen zur vorschulischen Leseförderung 11. Mai Hannover BuB 3/2006 Arbeitskreis Fahrbibliotheken 12. Mai Luckenwalde BuB 3/2006 Lesen für alle! Leseförderung mit Blick auf sozial und kulturell benachteiligte Kinder und Jugendliche 12. bis 14. Mai Hofgeismar BuB 2/2006»Die Liebe sei nicht zu platonisch«/ Von der Erotik in der Literatur und dem Gespräch darüber Seminar für Literaturgesprächskreisleiter/innen 12. bis 14. Mai Bildungshaus Schmerlenbach (bei Aschaffenburg) BuB 3/2005 Veranstaltungen, die vom BIB angeboten werden, finden sich in der Rubrik»Aus dem Berufsverband«. Eine Sammlung von Links zu bibliothekarischen Fortbildungsveranstaltungen bietet die Website <www.bib-info.de/ komm/knt_neu/fundgrub/ bib_fobi.htm>. Leseförderung in der BBS 15. Mai Hannover BuB 3/2006 Wertemanagement für Bibliotheken: wie Organisationsentwicklung besser gelingt / Seminar für Führungskräfte 15. bis 16. Mai Reutlingen, ekz Veranstalter: ekz Leitung: Egbert Kinds, Arbeits- und Organisationssoziologe Gebühr: 650 Euro für Beschäftigte in Bibliotheken, 750 Euro für Teilnehmer aus anderen Berufsgruppen, jeweils zzgl. Mwst. (zwei Seminartage, Seminarunterlagen, zwei Mittagessen, ein Abendessen) Anmeldung und Information: Allegro-C (ÖB)-Anwendertreffen Workshop 17. Mai Erfurt BuB 2/2006 Recht in der Benutzung 17. Mai Frankfurt am Main BuB 3/2006 Doppik eine Einführung für Bibliothekare 17. Mai Potsdam BuB 3/2006 Lebendiges Vorlesen 18. Mai Rendsburg BuB 2/2006 Wirksame Presse- und Medienarbeit für Kulturveranstalter 18. bis 19. Mai Reutlingen Veranstalter: Peter Reifsteck Seminargebühr: 260 Euro Information: seminare_eigenseminar.html Anmeldung: Beratungsbüro für Literatur- und Kulturveranstaltungen, Peter Reifsteck, Grafeneck 10, Reutlingen; Telefon / , Telefax , Mobil 01 71/ , Entwicklung von Qualitätsstandards in Bibliotheken Teil I 23. Mai Böhl-Iggelheim, BOND-Schulungszentrum (Teil II am 29. November) Veranstalter: BOND Bibliothekssysteme Referent: Meinhard Motzko Anmeldung und Information: Fortbildung Leserezepte: Aktivierende Methoden für die Praxis 29. Mai Osnabrück 30. Mai Hildesheim 31. Mai Lüneburg BuB 2/2006 BVÖ-Kongress 2006 / 33. Generalversammlung 29. bis 30. Mai Wien BuB 3/2006 Juni Spaß mit Büchern in der Offenen Ganztagsschule 1. Juni Hannover BuB 3/2006 Lese-Rezepte: Aktivierende Methoden für die Praxis 1. Juni Rendsburg BuB 3/2006 Einführung in RAK-WB und die Umsetzung nach Pica 6. bis 8. Juni und 19. bis 22. Juni Frankfurt am Main BuB 3/2006»Da muss ich mal eben googlen«/ Effiziente Suche mit Google und Internetdatenbanken 8. Juni Rendsburg BuB 3/2006 Recherche und Katalogisierung unter der Bibliothekssoftware PICA 12. bis 16. Juni Erfurt BuB 3/2006 Internet-Arbeitskreis 14. Juni Potsdam BuB 3/2006 Wie führe ich ein Kritikgespräch sicher und erfolgreich? Kommunikationspsychologie für Führungskräfte 14. Juni Rendsburg BuB 3/2006 Mord in der Bibliothek: Grundlagen, Trends und Novitäten im Kriminalroman 14. Juni Wildeshausen 19. Juni Sarstedt 21. Juni Lüneburg BuB 3/2006 E-Journals in der Praxis: Zugang organisieren, Monitoring steuern, Lizenzen verwalten ein Praxisworkshop 20. bis 21. Juni Jülich BuB 3/2006»Total digital«/ Neue Trends für Auge und Ohr / Lektorat: Sachgruppe Technik 21. Juni Rendsburg BuB 3/2006 EDV ohne IT-Expertenwissen / Lektorat: Sachgruppe EDV 21. Juni Rendsburg BuB 3/2006 Argumentation im Umgang mit dem Benutzer 21. Juni Weimar BuB 3/2006 Förderung von leseschwachen und leseungewohnten Schülerinnen und Schülern in den weiterführenden Schulen 22. Juni Hannover BuB 3/2006 Motivierende Leseaktionen in der Grundschule 26. Juni Hannover BuB 3/2006 Öffentlichkeitsarbeit Öffentlicher Bibliotheken 28. Juni Erfurt BuB 3/2006 Ehrenamtliche Vorlesepaten eine ideale Ergänzung für Organisationen im Leseförderungsbereich 29. Juni Hannover BuB 3/2006 Juli Zertifikatsprogramm BibliotheksManagement / Pflichtmodul: Innovationsmanagement 3. bis 4. Juli Berlin

17 290 BuB Foyer Schwarzes Brett Veranstalter: FU-Weiterbildungszentrum Programm: weiterbildung Dozent/innen: Prof. Hans- Christoph Hobohm u.a. Kosten: 200 Euro Anmeldung: FU Berlin, Weiterbildungszentrum; Telefon 030/ , Recht in der Medienbearbeitung 4. Juli Frankfurt am Main, UB Veranstalter: Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Geschäftsstelle für Aus- und Fortbildung Dozent: Harald Müller, MPI für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg Teilnahmegebühr: 50 Euro Anmeldung: bib/geschaeftsstelle Fundraising Starke Partner für Leseaktivitäten gewinnen 6. Juli Hannover, Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Veranstalter: Akademie für Leseförderung Referentin: Ulrike Buchmann, Akademie für Leseförderung Zuständig für die wissenschaftliche Erforschung, den Schutz sowie das Image des nicht selten arrogant geschmähten Gartenzwergs ist die»internationale Vereinigung zum Schutz der Gartenzwerge IVZSG«(www. zipfelauf.com), die unter anderem auch gegen üble Nachrede vorgeht: Anmeldung: Akademie für Leseförderung der Stiftung Lesen an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, Waterloostraße 8, Hannover; Telefon 05 11/ , Summer School 2006: Theorie und Praxis der Automatischen Indexierung 12. bis 14. Juli Köln, FH, Institut für Informationswissenschaft Veranstalter: Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen ev Referenten: Prof. Winfried Gödert und Prof. Klaus Lepsky, Köln Kosten: 125 Euro (bei Anmeldung bis 13. Juni), danach 165 Euro Anmeldung: Initiative Fortbildung, Zentralund Landesbibliothek, Evelin Morgenstern, Breite Straße 30/31, Berlin; Telefax 030/ , <morg de> Bibliotheksexkursion nach Bremen: Besichtung der neuen Zentralbibliothek und der Stadtteil-Bibliothek West 13. Juli Bremen (Selbstanreise) Veranstalter: Büchereizentrale Lüneburg Anmeldung bis 22. Juni: Büchereizentrale, Lüner Weg 20, Lüneburg; Telefon / , Telefax , Internet <www.bz-lueneburg.de> Wie kommt das Neue in die Welt? Workshop zum Thema Kreativität im (beruflichen) Alltag 20. bis 21. Juli München, St. Pius-Kolleg der Steyler Missionare Veranstalter: Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen ev Referenten: Elisabeth Kräu- Beispielsweise sei die Behauptung, dieser oder jener Politiker sei ein Gartenzwerg, keine Beleidigung für den Politiker, sondern vielmehr für den Gartenzwerg. So haben denn auch weder diese Zeitschrift siehe das Titelbild der Juni-Ausgabe 2005 noch die Städtischen Bibliotheken Dresden Berührungsängste, wenn sie den Kleinen groß rausbringen. ter, Coaching und Seminare, München Kosten: 140 Euro (bei Anmeldung bis 19. Mai), danach 170 Euro Anmeldung und Unterkunftsnachweis: Initiative Fortbildung, Zentralund Landesbibliothek, Evelin Morgenstern, Breite Straße 30/31, Berlin; Telefax 030/ , <morg de> Bayerischer Bibliotheksund Archivtag 21. bis 22. Juli Würzburg Veranstalter: Bayerischer Bibliotheksverband, Generaldirektion der bayerischen Staatlichen Archive Souverän handeln klug entscheiden I. Grundkurs / Seminar nach dem Zürcher Ressourcenmodell (www.zrm.ch) 31. Juli bis 2. August Reutlingen, ekz Veranstalter: ekz Referentin: Maja Storch, Diplom-Psychologin, Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für pädagogische Psychologie der Universität Zürich (www.majastorch.de) Preis: 780 Euro für Beschäftigte in Bibliotheken, 850 Euro für Teilnehmer aus anderen Berufsgruppen, jeweils zzgl. Mwst. (drei Seminartage, drei Mittagessen, ein Abendessen, Getränke) Anmeldung und Information: Videosafer zu verkaufen: 150 gebrauchte und 70 neue Fortknox Video-Safer, NP 3,15, für je 1 zu verkaufen, auch Teilmengen möglich, zzgl. Porto. Stadtbibliothek Weinheim,

18 Markt Foyer BuB 291 Markt Gilgen Logistics: Das Transportsystem an der SLUB Dresden pr. Im Neubau der Sächsischen Landesbibliothek Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) wurden auf dem Campus der TU Dresden die gesamte ehemalige Landesbibliothek und die Universitätsbibliothek mit ihrer Hauptbibliothek, der DIN-Auslegestelle, der Studienbibliothek mit der Lehrbuchsammlung und 6 Zweigbibliotheken zusammengeführt. In den Neubau sind auch die Außenstellen der ehemaligen Landesbibliothek, die Deutsche Fotothek, die Phonothek und die Stenografische Sammlung eingezogen. Mit der Zusammenführung der Sächsischen Bibliotheken von Staat, Land und Universität ist eine Bibliothek von europäischer Bedeutung entstanden. Über sieben Millionen Bücher und Datenträger werden hier gespeichert. Die Gilgen Logistics wurde mit der Realisierung der automatischen Buchtransportanlage beauftragt. Das Transportsystem fördert die Bücher zwischen Buchausleihe und Rückgabe zu den einzelnen Magazinbereichen und umgekehrt. Die moderne Buchtransportanlage wird als ein zentrales Element im Verbund mit vorhandenen Datenbanken, Bucherkennungssystem, Verbuchungssystem, Buchrückgabe und deren Sortierung angesehen. Im Oktober 2002 konnte eine leistungsstarke Buchtransportanlage mit ausreichenden Puffern an den Stationen in Betrieb genommen werden. Die totale Länge der Förderbänder beträgt 650 Meter. Das Transportgut muss zur Schonung waagerecht gefördert werden, dies war die Vorgabe der SLUB Dresden. Somit werden die Transportbehälter stehend gefördert. Die Behälter sind mit Codierschablonen ausgestattet, welche die Bedürfnisse jetzt und auch in Zukunft vollumfänglich erfüllen. Diese zukünftigen Bedürfnisse sind unter anderem: Anbindung an eine automatische Buchsortierung 24-h Bibliothek Integration einer automatischen Selbstverbuchungsanlage mit anschließender Verteilung in die verschiedenen Magazinbereiche Flexible Zwischenpuffer Durch ein modernes Leerbehälter-Managementsystem, ein einfaches Bedienkonzept und benutzerfreundliche und ergonomisch gestaltete Aufgabe-/ Rücknahmestellen wurde ein schneller, sicherer und übersichtlicher Buchtransport verwirklicht. Neben der Architektur, Hausund Brandschutztechnik ist die Logistik ein Planungsschwerpunkt für einen effi zienten und wirtschaftlichen Betrieb mit großflächigen, auf mehrere Stockwerke und Gebäude verteilten Bibliotheken. Gilgen Logistics als Logistikpartner realisiert und optimiert hierfür den innerbetrieblichen Transport. Die eingesetzten Logistik-Systeme bewähren sich bereits heute etwa in der Anna Amalia Bibliothek Weimar sowie der Universitätsbibliothek Tübingen. ekz + BOND: EasyCheck treibt RFID- Technologie voran pr. Als einen»wichtigen strategischen Schritt bei der Erschließung neuer, innovativer Geschäftsfelder«bezeichnet die ekz.bibliotheksservice GmbH die Beteiligung des Reutlinger Unternehmens an der Easy- Check GmbH & Co. KG. Die EasyCheck library technologies wurde 2005 als Tochterunternehmen der BOND GmbH & Co. KG gegründet. Als Technologiepartner für alle Bibliotheken bietet EasyCheck innovative technische Lösungen im Zusammenspiel mit der jeweiligen Bibliothekssoftware an. Dazu zählen auch die von der ekz vertriebenen RFID-Systeme (Radio-Frequenz-Identifi kation) zur effi zienten Verbuchung und Mediensicherung. Für BOND sei die Beteiligung der ekz»eine Bestätigung, den richtigen Weg beschritten zu haben«, heißt es bei dem Unternehmen aus Böhl-Iggelheim. Mehrwerte für Bibliotheken werden zukünftig nur durch eine enge Verzahnung von Bibliothekstechnik mit der eingesetzten Bibliothekssoftware geschaffen. Die ekz hat dies als Generalunternehmer bei bedeutenden RFID-Projekten frühzeitig erkannt. Sie hat als Bibliotheksdienstleister langjährige Erfahrung mit RFID-Technologie, da sie bislang die meisten Systeme im deutschsprachigen Raum installiert hat. BOND bringt die Marktführerschaft für Bibliothekssoftware in die Kooperation mit ein. Durch das Joint-Venture stärken beide Unternehmen ihre Marktposition im Bereich Bibliothekstechnik. Die gemeinsame Tochtergesellschaft bietet Bibliotheken Komplettlösungen an, von Beratung über Lieferung, Installation bis zu Komplettservice und Wartung alles aus einer Hand. Die Bibliotheken haben mit EasyCheck einen zentralen Ansprechpartner, der die zeitraubende Kommunikation und Abstimmung zwischen den verschiedenen Hard- und Software-Herstellern übernimmt. Neue Produkte und optimierte Schnittstellen können schnell integriert, Arbeitsabläufe optimiert werden. Das Personal wird entlastet, der Kundenservice verbessert. BOND und ekz stehen als starke Partner dabei für eine langjährige und zukunftssichere Partnerschaft, ein erheblicher Investitionsschutz in Zeiten knapper Budgets. ciando: E-Book-Ausleihe auch in Hamburg und Düsseldorf pr. Ab diesem Monat erhalten die Nutzer der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf sowie der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg einen besonderen Dienst: Studierende können sich Bücher per Download auf ihren Rechner ausleihen. Hierbei werden die Bücher unter Einsatz eines Digital- Rights-Management-Systems (DRM) mit einer definierten Ausleihzeit versehen. Nach etwa einer Woche werden die Werke automatisiert online zurückgegeben. Die E-Books und die Technik für dieses Angebot liefert die Münchener ciando GmbH, größter E-Book-Anbieter im deutschen Sprachraum. Neben der SUB Hamburg und der ULB Düsseldorf greifen bereits Universitäten in München, Darmstadt und Passau auf das Angebot von ciando zurück. Die Erfahrungen sind positiv: Die elektronischen Bücher werden dreimal häufiger ausgeliehen als ihre physischen Pendants. Bei ciando erklärt man sich den Erfolg so:»auf die E-Book- Ausleihe können die Nutzer zu jeder Tageszeit, von jedem Ort der Erde zugreifen. Sie können mit den Dokumenten arbeiten, Notizen einfügen und auch einen Ausdruck anfertigen. Das ist komfortabel, zeitgemäß und kommt an. Gleichzeitig unterstützen wir die Bibliotheken in ihrer Rolle als moderner Informationsdienstleister.«www.ciando.com

19 BuB Lesesaal 292 BuB Dossier (Folge 8) Ausbildung Ute Krauß-Leichert Ausbilden für die Zukunft Welche Mitarbeiter braucht die Bibliothek ? In der achten Folge der Serie»Dossier Bibliothek 2007«befasst sich Ute Krauß-Leichert mit der bibliothekarischen Ausbildung. Dabei geht die Autorin besonders auf den aktuellen Stand der derzeitigen Studienreform ein und beschreibt erste Erfahrungen in der Praxis. In weiteren Beiträgen im Anschluss an dieses Dossier werden einzelne Aspekte des Themas Ausbildung vertieft und ergänzt. So folgt zum Beispiel eine ausführliche Darstellung des postgradualen Fernstudiums an der Humboldt-Universität Berlin sowie des erneuerten verwaltungsinternen Studiums in München. Aktuelle Verbleibstudien und persönliche Berichte von Absolventen zeigen, welche beruflichen Chancen sich mit welchen Abschlüssen eröffnen. Ein weiterer Beitrag ordnet die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste sowie die geplante Fortbildung zum Fachwirt in die aktuelle Reformdiskussion ein. Schließlich beschreibt die Vorsitzende der»konferenz der bibliothekarischen und informatorischen Ausbildungseinrichtungen«(KIBA), Ursula Georgy, die für die Ausbildung der Bibliothekare so wichtige und dennoch weitgehend unbekannte Einrichtung. Librarians in their traditional form are an endangered 2 species«3, so beginnt eine Pressemitteilung des australischen Bibliotheks- und Informationsverbandes (ALIA Australian Library and Information Asscociation). Wie ist das gemeint? Sind Bibliothekare gefährdet, weil sie in der heutigen Wissensgesellschaft oder wegen Google & Co. nicht mehr benötigt werden? Oder ist gemeint, dass der Berufsstand ausstirbt? In dem Artikel wird es so ausgelegt, dass das Problem sich vor allem auf die Pensionierungswelle bezieht. Es wird in dem Artikel berichtet, dass nicht nur in Australien, sondern auch in anderen Ländern wie Großbritannien oder USA ein großer Teil der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, hier vor allem die Bibliotheksmitarbeiter, in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen. In Deutschland trifft dieses Phänomen auch zu, wird in den Medien aber nur in Hinblick auf den bevorstehenden Lehrermangel öffentlich diskutiert. Auch in der bibliotheks- oder informationswissenschaftlichen Community ist dies eher ein marginales Thema. Nachwuchswerbung ist demgegenüber in den USA ein wichtiges Thema und wird von den bibliothekarischen Berufsverbänden sehr stark forciert. Die ALA (American Library Association), der amerikanische Fach- und Berufsverband, bietet regelmäßig ein»library Career Recruitment Forum«an (www. cjrlc.org/ala_forum.htm) 4. Die»Central Jersey Regional Library Cooperative«wirbt mit dem Slogan»Making a Career CHANGE?. Make a difference. Become a librarian«(www.becomealibrari an.org). Selbst spielerisch wird versucht, den Nachwuchs für den Beruf des Bibliothekars zu interessieren:»would You Enjoy Working as a Librarian?«(www.quia. com/pop/38509.html) Wie sieht es in Deutschland aus? Studiert man in Deutschland heute nicht mehr Bibliothekswesen? Bei dem alljährlichen Treffen der Konferenz der informatorischen und bibliothekarischen Ausbildungseinrichtungen (KIBA) kann diese Aussage nicht unterstützt werden. Alle bibliotheksorientierten Studiengänge müssen derzeit nicht über einen Mangel an Studierwilligen klagen. Wie sieht es zurzeit in Deutschland mit der Ausbildung aus? Deutschland hat ein sehr vielfältiges Ausbildungsangebot für angehende Bibliothekare. Es besteht die Möglichkeit einer Es kann nicht negiert werden, dass die Verkürzung der Studiengänge Auswirkungen auf die Inhalte des Studiums hat. Einige Inhalte können nicht mehr so vertiefend wie bisher vermittelt werden. dreijährigen dualen Berufsausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) 5. Dieser Beruf wurde 1998 ins Leben gerufen. Daneben existiert noch die zweijährige verwaltungsinterne Ausbildung zum Bibliotheksassistenten, die allerdings nur noch in sehr wenigen Bundesländern (Bayern, Schleswig-Holstein) angeboten wird. Die Ausbildung zum Fachangestellten hat sich mittlerweile sehr erfolgreich am Markt platziert.»lernfelder«sollen in diesem Ausbildungsberuf die Nähe der schulischen Ausbildung zur betrieblichen Realität erreichen. Beim Fachangestellten für Medien und Informationsdienste gibt es Spezialisierungsmöglichkeiten für folgende Fachrichtungen: Archiv Bibliothek Information und Dokumentation Bildagentur Medizinische Dokumentation. Mit der Einführung des Fachangestelltenberufs für Medien- und Informationsdienste war auch ein Fortbildungsangebot geplant, wie es vom Berufsbildungsgesetz (BBiG) grundsätzlich für alle Ausbildungsberufe vorgesehen ist (vergleiche dazu Holste-Flinspach/ Kräutl 2005, Seite 90). Zukünftig wird es die Möglichkeit der berufsbegleitenden Fortbildung zum»geprüften Fachwirt für Informationsdienste«(IHK- Prüfung) geben (Müller-Heiden 2006, Seite 22). Laut Aussage von DIHK und Verdi soll die Fortbildung zum Fachwirt 1 Im folgenden Artikel wird hauptsächlich auf die bibliothekarische Hochschulausbildung eingegangen. Die Berufsausbildung wird nur angerissen. 2 Endangered = gefährdet 3 html 4 Die Internet-Adressen wurden am 7. beziehungsweise 9. Februar 2006 überprüft. 5 Zu diesem Thema existiert eine Fülle an Artikeln in der Fachpresse. Einer der neusten ist von Barbara Müller-Heiden: Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste. Ein anspruchsvoller Serviceberuf. In: Information 57(2006)1, Seite

20 Ausbildung Dossier (Folge Lesesaal 8) BuB 293 aufbauend auf einer Berufsausbildung und einer anschließenden Berufspraxis das Niveau des Bachelors erreichen. Die derzeitigen Rahmenlehrpläne dieser Fortbildungsmöglichkeit werden von den Berufsverbänden allerdings kritisch eingeschätzt. Wie sieht die bibliothekarisch orientierte Hochschulausbildung in Deutschland aus? Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa durchlaufen die Hochschulen einschneidende Strukturprozesse. Der so genannte Bologna-Prozess ist der Motor für die Reformen und Veränderungen. Die Bologna Declaration, die am 19. Juni 1999 von den Erziehungsministern aus 29 Ländern Europas unterzeichnet worden war, hatte als wichtigstes Ziel die Schaffung eines europäischen Bildungsraums»European Higher Education Area (EHEA)«. Das beinhaltete neben der Einführung von gestuften Studienabschlüssen die zunehmende Gleichstellung von Universitäten und Fachhochschulen. Zu den wichtigsten Ansätzen der aktuellen Hochschulreformen in Deutschland zählen (Stifterverband 2000, Seite 5): Die Erleichterung der Mobilität der Studenten Die Einführung gestufter Studiengänge und Studienabschlüsse (Bachelor/Master) Die Erhöhung der Transparenz von Lehre und Studium Die Verkürzung der Studiendauer Das Studium im Rahmen des lebenslangen Lernens. Diese Forderungen wurden durch die Novellierung des Hochschulrahmengesetzes von 1998 ermöglicht. Die Reformen wurden vor allem durch die Einführung von internationalen Studienabschlüssen, das heißt von Bachelor- und Master-Abschlüssen, und durch die Einführung von Credit Points realisiert. 6 Siehe dazu das Buch von Wilhelm Gaus: Berufe im Informationswesen, 5. Auflage. Berlin: Springer In diesem Werk sind alle Ausbildungsmöglichkeiten mit den wichtigsten Daten kompakt dargestellt. Der Berufsverband Information Bibliothek (BIB) bietet auf seiner Homepage eine Datenbank, in der alle bibliothekarisch ausgerichteten Ausbildungseinrichtungen und viele Praktikumsstellen aufgelistet sind (www.bib-info. de/daps). Qualitätssicherung Bachelor- und Master-Studiengänge müssen akkreditiert werden. Aufgabe eines Akkreditierungsverfahrens ist die Gewährleistung fachlich inhaltlicher Mindeststandards und die Überprüfung der Berufsrelevanz der Abschlüsse. Die Akkreditierungsverfahren werden im Wesentlichen von den fachlich oder regional ausgerichteten Akkreditierungsagenturen durchgeführt. Akkreditiert werden einzelne Studiengänge nach Begutachtung durch»peer Review-Verfahren«. Die Ergebnisse der von den Akkreditierungsagenturen durchgeführten Prüfverfahren werden veröffentlicht. Eine zentrale, länderübergreifende Akkreditierungseinrichtung (der Akkreditierungsrat) akkreditiert die Agenturen und in Ausnahmefällen auch Studiengänge. Dem Akkreditierungsrat gehören Vertreter der Hochschulen, der Länder und der Berufspraxis an. Die Berufsverbände spielen hierbei kaum eine Rolle. Obwohl die Berufsverbände, zum Beispiel der Berufsverband Information Bibliothek (BIB), Vorschläge für Gutachter an die Akkreditierungsagenturen geschickt haben, hat man nicht den Eindruck, dass auf die Vorschläge zurückgegriffen wird. In Großbritannien werden demgegenüber die Bibliothekarsstudiengänge der Universitäten vom Berufsverband CI- LIP (Chartered Institute of Library and Information Professionals) akkreditiert (Bertelsmann Stiftung 2005, Seite 27). CILIP als berufsständischer Verband ist insofern bei der Definition notwendiger Ausbildungsinhalte involviert und kann dadurch den Dialog zwischen Fachwelt und Hochschulausbildung sichern. Veränderungen Die bibliothekarisch orientierte Hochschulausbildung in Deutschland hat sich in den letzten Jahren institutionell und inhaltlich stark verändert. Einige Hochschulen (zum Beispiel Bonn) wurden geschlossen beziehungsweise mit anderen zusammengelegt (Frankfurt, Stuttgart). In Frankfurt wurde die Bibliotheksschule aufgelöst und in die Fachhochschule Darmstadt integriert. Die Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen in Stuttgart fusionierte mit der Fachhochschule für Druck und Medien zur»hochschule der Medien«. Einige Fachbereiche, die früher selbstständig waren, wurden mit anderen Fachbereichen beziehungsweise zu Fakultäten zusammengelegt (Köln, Hamburg). Dr. Ute Krauß-Leichert ist seit 1995 Professorin an der HAW Hamburg, Fakultät für Design, Medien und Information. Sie lehrt unter anderem nationale und internationale Informationsstrukturen sowie Dienstleistungen im Informationssektor. Sie ist in unterschiedlichen bibliothekarischen und dokumentarischen Gremien aktiv, unter anderem ist sie Vorsitzende der Kommission Ausund Fortbildung des BIB und Mitglied der Zertifizierungskommission der BID. Sie ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des interuniversitären Universitätslehrgangs Master of Science (MSc) Library and Information Studies Wien. In zahlreichen Vorträgen und Artikeln hat sie die Themen E-Learning, Aus- und Fortbildung sowie Berufsbild behandelt. Kontakt: Weiterhin ist eine Diversifi kation der Studiengänge festzustellen. Neben den traditionellen bibliothekarischen Studiengängen entstanden neue Studiengänge mit ähnlichen Inhalten, aber anderen Schwerpunkten, beispielsweise Informationsmanagement oder Informationswirtschaft. Die bibliothekarisch orientierte Hochschulausbildung wird in Deutschland traditionell an Fachhochschulen durchgeführt. Zurzeit kann man an acht Fachhochschulen und einer Universität bibliothekarisch orientierte Studienrichtungen wählen: Daneben gibt es eine große Anzahl stärker informationswissenschaftlich ausgerichteter Studiengänge. 6 Siehe hierzu auch Tabelle 1 auf Seite 295. Die meisten Hochschulen haben bereits ihre Diplom-Studiengänge in Bachelor (BA)-Studiengänge umgewandelt oder sind dabei, sie umzuwandeln. Die meisten Hochschulen haben sich für ein sechssemestriges BA-Studium entschieden, in dem eine Praxisphase bereits integriert ist. Die FH Hannover bietet einen siebensemestrigen BA an. Diese Umstellung auf ein modular aufgebautes Studium bietet große Chancen. Durch die Straffung der Inhalte werden die Studierenden zu einem leistungsorientierten Studium motiviert. Studienbegleitende Prüfungen erlauben es den Studierenden, regelmäßig ihren eigenen Leistungsstand zu kontrollieren.

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