DIE RADIODOKTOR-INFOMAPPE

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1 DIE RADIODOKTOR-INFOMAPPE Ein Service von: ORF A-1040 Wien, Argentinierstraße 30a Tel.: (01) 50101/18381 Fax: (01) 50101/18806 Homepage: Österreichische Apothekerkammer A-1091 Wien, Spitalgasse 31 Tel.: (01) Fax: (01) Homepage: Österreichisches Bundesministerium für Gesundheit A-1030 Wien, Radetzkystr. 2 Tel.: (01) Fax: (01) Homepage: RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 1

2 RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT Die Sendung Die Sendereihe Der Radiodoktor ist seit 1990 das Flaggschiff der Gesundheitsberichterstattung von Ö1. Jeden Montag von bis Uhr werden interessante medizinische Themen in klarer informativer Form aufgearbeitet und Ö1-Hörerinnen und -Hörer haben die Möglichkeit, telefonisch Fragen an das hochrangige Expertenteam im Studio zu stellen. Wir über uns Seit September 2004 moderieren Univ.-Prof. Dr. Manfred Götz, Univ.-Prof. Dr. Karin Gutiérrez-Lobos, Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger und Dr. Christoph Leprich die Sendung. Das Redaktionsteam besteht aus Mag. Mark Hammer, Mag. Xaver Forthuber, Mag. Felice Drott, Mag. Nora Kirchschlager, Dipl. Ing. Eva Obermüller, Dr. Doris Simhofer, Dr. Michaela Steiner, Dr. Ronny Tekal-Teutscher und Dr. Christoph Leprich. Das Service Seit dem 3. Oktober 1994 gibt es das, die Sendereihe flankierende, Hörerservice, das auf größtes Interesse gestoßen ist. Die zu jeder Sendung gestaltete Infomappe mit ausführlichen Hintergrundinformationen, Buchtipps und Anlaufstellen wird kostenlos zur Verfügung gestellt und ist bereits am Sendungstag auf der Ö1-Homepage zu finden. Diese Unterlagen stellen in der Fülle der behandelten Themen ein Medizin- Lexikon für den Laien dar. Die Partner Ermöglicht wird die Radiodoktor-Serviceleiste durch unsere Partner: die Österreichische Apothekerkammer und das Österreichische Bundesministerium für Gesundheit. An dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei unseren Partnern für die gute Zusammenarbeit bedanken! Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Gründen der besseren Lesbarkeit in dieser Infomappe zumeist auf die weiblichen Endungen, wie z.b. PatientInnen, ÄrztInnen etc. verzichtet haben. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 2

3 GEHIRNDOPING AUF DEM WEG ZUM SUPERMENSCHEN? Mit Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger 21. Mai 2012, Uhr, Ö1 Sendungs- und Infomappengestaltung: Dr. Michaela Steiner Redaktion: Dr. Christoph Leprich RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 3

4 INHALTSVERZEICHNIS INHALTSVERZEICHNIS GEHIRNDOPING AUF DEM WEG ZUM SUPERMENSCHEN? 6 WAS IST NEURO-ENHANCEMENT? 6 LANGE TRADITION 7 Kokain 7 Amphetamine 7 Koffein 8 Methylphenidat 8 ZUNEHMENDE VERWENDUNG 8 AMPHETAMIN-ARTIGE PSYCHOSTIMULANZIEN 9 Methylphenidat 10 Mephedron 11 ANDERE PSYCHOSTIMULANZIEN 11 Modafinil 11 Kokain 12 ANTIDEMENTIVA 12 ANTIDEPRESSIVA 13 BETAREZEPTORENBLOCKER 13 KOFFEIN UND ENERGY-DRINKS 14 Koffein 14 Energy-Drinks 15 Natürliche Substanzen 15 Ginseng 16 Ginkgo 16 Lecithin 16 RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 4

5 INHALTSVERZEICHNIS WERBUNG UND INTERNETHANDEL 16 LERNEN BESSER ALS HIRNDOPING 17 GESELLSCHAFTLICHE HINTERGRÜNDE 18 DISKUSSIONEN 18 QUELLEN UND LINKS 20 BUCHTIPPS 22 SENDUNGSGÄSTE 23 RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 5

6 GEHIRNDOPING AUF DEM WEG ZUM SUPERMENSCHEN? Nicht nur körperlich, sondern auch geistig fitter und leistungsfähiger zu werden, gehört wohl zu den ältesten Träumen der Menschheit. Schon immer suchten Menschen Mittel und Wege, um die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit zu sprengen. So sind die stimulierenden Wirkungen von Nikotin, Koffein, Kokain oder Cannabis bereits seit einigen tausend Jahren in verschiedenen Kulturkreisen bekannt. Belastbarkeit, intellektuelle Höchstleistungen und Erfolg gehören besonders in der heutigen Gesellschaft zu den dominierenden Werten. Damit gewinnt die Verwendung von Substanzen, die das Gehirn stimulieren, zunehmend an Bedeutung. Dies wird als Gehirndoping, in der Fachwelt als Neuro- Enhancement oder Brain-Enhancement bezeichnet. Der Versuchung der Leistungssteigerung des Gehirns unterliegen Studenten genauso wie Manager, Künstler und Ärzte aber auch Jugendliche, die einfach nur ein Wochenende durchmachen wollen. Die Palette der dazu verwendeten Substanzen reicht von Kaffee und Energy- Drinks über Psychostimulanzien wie Amphetaminen bis hin zu illegalen Drogen, seien es Designerdrogen oder Kokain. Wir wollen Sie im Folgenden über die derzeit gebräuchlichen Substanzen und die gesellschaftlichen Hintergründe des Gehirndopings informieren, sowie auch einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen geben. WAS IST NEURO-ENHANCEMENT? Beim so genannten Neuro-Enhancement geht es darum, mittels der Einnahme von legalen, nicht ganz legalen und illegalen Substanzen die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu steigern. Konkret sind damit die Verbesserung von Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, sowie eine Verbesserung der Gedächtnisleistungen gemeint. Es gibt einige Synonyme für Neuro-Enhancement wie kognitives Enhancement, Brain-Doping oder auch Gehirndoping in der eher umgangssprachlichen Verwendung. Wesentlich dabei ist, dass hier Gesunde Medikamente einnehmen, die zum Teil bei Erkrankungen indiziert sind. Man darf davon ausgehen, dass die Wirkung RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 6

7 dieser Substanzen auf kranke und auf gesunde Menschen nicht vollständig vergleichbar ist. LANGE TRADITION Der Wunsch der Menschen, ihr Gehirn und damit sich selbst leistungsfähiger zu machen, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Eine Reihe von Beispielen aus der Geschichte ist dafür verbürgt. Kokain Kokain wird bereits seit etwa Jahren als Kulturpflanze angebaut. In den südamerikanischen Anden kauen die Indios bis heute Kokablätter, um Hunger, Müdigkeit, Kälte und den geringen Sauerstoffgehalt der Luft besser zu ertragen. In der Zeit der Inkas kauten die gut durchtrainierten Postboten ohne oder mit wenig zusätzlicher Nahrungsaufnahme Kokablätter und konnten so in tagelangem Lauf weite Strecken bewältigen. Heute vermischen die Menschen in Südamerika Kokablätter mit Kalk, um damit einen milden Dauerrausch zu erreichen. Und noch immer wird Kokain in südamerikanischen Bergwerken verwendet, um die Kraftreserven der Bergarbeiter zu mobilisieren wird erstmals Kokain aus der Pflanze isoliert und zur Schmerzbetäubung verwendet verwendete ein Augenarzt auf Anraten Sigmund Freuds zum ersten Mal Kokain als Lokalanästhetikum wurde Coca-Cola auf den Markt gebracht. Es enthielt Kokain bis 1903, seither wird es aus einem entkokainisierten Sud gebraut. In den 1920er-Jahren war Kokain besonders in Künstlerkreisen sehr beliebt, wurde aber bald darauf weitgehend verboten. Darüber hinaus ging der Konsum mit dem Aufkommen von Amphetaminen deutlich zurück. Seit der Mitte der 1970er-Jahre nimmt der Kokaingebrauch in den USA und in Europa wieder stark zu. Quellen: Interview Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte Amphetamine Amphetamin wurde erstmals 1887 synthetisiert und bis in die Mitte der 1940er- Jahre als Arzneimittel gegen verschiedenste Erkrankungen verwendet. Im Zweiten Weltkrieg oder auch im Vietnamkrieg wurden Amphetamine in großer Menge eingesetzt. Dabei wurde es wegen seiner Wirkung nicht nur von Soldaten RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 7

8 eingenommen, sondern auch von Kampfpiloten. Bei Letzteren zeigte sich aber eine fatale Nebenwirkung, nämlich dass es auch Psychosen erzeugen kann. Die Folge davon war, dass die Kampfflieger nicht nur Feinde, sondern auch Flugzeuge aus den eigenen Reihen abschossen. Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts wurden Amphetamine vor allem zur Leistungssteigerung von Studenten oder etwa Lastwagenfahrern verwendet, seit den 1990er-Jahren aber zunehmend auch in der Partyszene. Quelle: Interview Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte Koffein Koffein wurde erstmals 1820 in reiner Form aus Kaffeebohnen isoliert. Vermutlich stammt der Kaffee aus Äthiopien und gelangte von dort im 14. Jahrhundert nach Arabien und fand von dort ausgehend weite Verbreitung. Im 17. Jahrhundert geriet Kaffee in Verruf und stand im Verdacht, das Gehirn und die Nerven zu schädigen und Impotenz zu verursachen. Dennoch setzte Kaffee seinen Siegeszug auch in Europa fort, und das erste Kaffeehaus in Wien wurde 1683 eröffnet. Methylphenidat Methylphenidat wurde erstmals von Leandro Panizzon, einem Mitarbeiter eines schweizerischen Pharmakonzerns, 1944 synthetisiert. In den damals üblichen Selbstversuchen verbesserte sich die Leistung von Panizzons Ehefrau Marguerite, kurz Rita, durch die Einnahme von Methylphenidat im Tennisspiel erheblich von ihr leitet sich der Name Ritalin ab. Zunächst wurde Methylphenidat rezeptfrei abgegeben, in Deutschland wurde es 1971 dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. ZUNEHMENDE VERWENDUNG In einer weltweiten Online-Umfrage des Wissenschaftsmagazins Nature gaben 20 Prozent der Gesunden an, ohne medizinische Gründe zu einem Medikament gegriffen zu haben, um Konzentration, Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen zu verbessern. Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) führte 2009 eine Befragung von zirka Erwerbstätigen im Alter von 20 bis 50 Jahren durch. Demzufolge kennen 18,5 Prozent persönlich zumindest eine Person im Kollegen-, Freundesund Bekanntenkreis oder in der Familie, die Medikamente zur Steigerung der RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 8

9 geistigen Leistungsfähigkeit oder zur Aufhellung der Stimmung ohne medizinisch triftige Gründe eingenommen hat. Dabei zeigt sich dass Frauen diesbezüglich sensibler sind: 22,2 Prozent der Frauen im Vergleich zu 15,4 Prozent der Männer gaben an, eine solche Person zu kennen. Letztendlich kommt die Umfrage der DAK zu dem Schluss, dass fünf Prozent der aktiv Erwerbstätigen zwischen 20 und 50 Jahren dopen, das bedeutet, Medikamente zum Zweck der Leistungssteigerung ohne medizinische Indikation eingenommen haben. 2,2 Prozent dopen regelmäßig, also täglich, wöchentlich bis monatlich. In dieser Gruppe gaben 50,1 Prozent der Frauen an, Mittel gegen depressive Verstimmungen eingenommen zu haben bzw. einzunehmen, während dieser Anteil bei Männern lediglich bei 14 Prozent lag. Männer nehmen häufiger Medikamente gegen Müdigkeit sowie gegen Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen. Im Folgenden wird ein Überblick über die häufigsten synthetischen Substanzen, die zum kognitiven Enhancement verwendet werden, gegeben. AMPHETAMIN-ARTIGE PSYCHOSTIMULANZIEN Die stimulierende Wirkung von Medikamenten aus der Gruppe der Psychostimulanzien beruht auf mehreren neurobiologischen Mechanismen. Im Wesentlichen kommt es zu einer Erhöhung der Konzentration von Neurotransmittern im synaptischen Spalt. Amphetamine wurden eine Zeit lang wegen ihrer appetitzügelnden Wirkung in großen Mengen eingenommen, dann aber wegen der hohen Nebenwirkungsrate aus dem Handel gezogen. Zu den prominentesten Vertretern der Gruppe der Amphetamin-Artigen zählen Methylphenidat und Modafinil. Methylphenidat wird hauptsächlich zur Behandlung des Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS) eingesetzt, Modafinil zur Behandlung der Narkolepsie (Einschlafattacken). Sie haben ähnliche psychoaktive Effekte. Der freigesetzte Neurotransmitter Dopamin stimuliert die Häufigkeit von assoziativen Vorgängen im Gehirn, das heißt, es kommt tatsächlich zu einer Beschleunigung von Prozessen die Reaktionsgeschwindigkeit nimmt zu. Allerdings steigt damit auch die Fehleranfälligkeit. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 9

10 Methylphenidat Methylphenidat gehört im weitesten Sinne auch zur Gruppe der Amphetamine, und wird zur Behandlung des ADHS bei Kindern und Erwachsenen sowie bei Narkolepsie eingesetzt. Unschärfen in der Diagnose dieser Erkrankungen sowie entsprechendes Drängen seitens der Patienten auf eine Verschreibung führen zu einer Grauzone zwischen medizinischer Indikation und missbräuchlicher Verwendung. Methylphenidat konnte im Erwachsenenalter bislang nur außerhalb des Zulassungsbereiches, also off-label verschrieben werden. Erst seit 2011 gibt es in Deutschland ein zugelassenes Präparat zur Behandlung der ADHS im Erwachsenenalter, ebenso in Österreich. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden diese Präparate über Jahrzehnte hinweg nur bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden. ADHS kann im Erwachsenenalter in Abgrenzung zur Borderline- Persönlichkeitsstörung und bestimmten Formen der bipolaren Störung schwierig zu diagnostizieren sein und bedarf häufig einer Abklärung in einer Spezialambulanz. Seit einigen Jahren wird Methylphenidat zunehmend von Gesunden verwendet, um die Lernleistung und berufliche Lernfähigkeit für einen gewissen Zeitraum zu steigern. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass bei Personen, die Methylphenidat einnahmen, die Merkfähigkeit für Fantasiewörter stieg. Dies dürfte nach Angaben von Experten vor allem auf kognitiv stark beanspruchte, leistungsbereite Gruppen zutreffen. In diesem Zusammenhang werden häufig Studenten genannt, aber auch Berufsgruppen wie Manager, Journalisten oder Mediziner. Darüber hinaus hat Methylphenidat als Partydroge Eingang in die Partyszene gefunden und wird häufig auf dem illegalen Markt weiterverkauft. Methylphenidat wird als Tablette eingenommen, pulverisiert geschnupft oder in Wasser gelöst injiziert. Bei missbräuchlicher Verwendung besteht ein deutlich größeres Abhängigkeitspotenzial als bei medizinischer Indikation. Zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen gehören Nervosität, Schlaflosigkeit, Bauchschmerzen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit bis hin zu psychotischen Zuständen bei eklatanter Überdosierung. Während die Studie der DAK zwischen 2005 und 2007 einen Anstieg von Methylphenidat-Verordnungen bei Frauen um nur 15 Prozent verzeichnen konnte, belegen Untersuchungen einer Schweizer Versicherung einen Anstieg der RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 10

11 Verschreibungen von Methylphenidat zwischen 2006 und 2009 in höheren Altersgruppen um über 100 Prozent. In den USA darf Methylphenidat als Neuro-Enhancer beworben werden. Mephedron Zu den Amphetaminen gehört auch Mephedron, eine relativ neue Substanz, die als Designerdroge verkauft wird. Zusätzlich zu den bekannten Mechanismen der Amphetamine setzt Mephedron Substanzen in den synaptischen Spalt frei. Dadurch wirkt es noch schneller und noch stärker und wird dadurch auch gefährlicher. Mephedron wird dazu verwendet, die Aufmerksamkeitsleistung zu steigern. Mephedron ist ein Bestandteil der so genannten Badesalze und in diesem Sinn leicht verfügbar. Bis vor nicht allzu langer Zeit konnte es legal in Geschäften als Pflanzennahrung erworben werden. Vor etwa einem Jahr wurde es verboten. Wie bei vielen Designerdrogen wird auch hier dieses Verbot relativ einfach umgangen, indem bei der Herstellung im Labor eine geringfügige chemische Veränderung vorgenommen wird, die die Wirkung jedoch nicht beeinträchtigt, die Substanz aber nicht mehr unter das Verbotsgesetz fallen lässt. ANDERE PSYCHOSTIMULANZIEN Modafinil Modafinil ist ein Psychostimulans, welches in Österreich und Deutschland ausschließlich zur Behandlung der Narkolepsie zugelassen ist. Die Antriebssteigerung ist bei Modafinil weniger stark ausgeprägt als bei Kokain. Die Zulassung in den Indikationen exzessive Schläfrigkeit in Verbindung mit obstruktivem Schlaf-Apnoe-Syndrom bzw. mit schwerem chronischem Schichtarbeit-Syndrom wurde im Februar 2011 nach einer diesbezüglichen Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zurückgezogen. Modafinil erhöht vor allem die Wachheit und Vigilanz tagsüber, ohne den Nachtschlaf zu beeinflussen. Die Wirkung scheint bei einer dauerhaften Einnahme nicht anzuhalten. Laut einigen Studien besteht kein Effekt auf Gedächtnis oder Stimmung. Ergebnisse anderer Studien deuteten auf eine Verschlechterung der Selbsteinschätzung im Zusammenhang mit der Einnahme von Modafinil hin. Nebenwirkungen bestehen unter anderem in Nervosität, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Blutdrucksteigerung und Depressionen. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 11

12 Die Studie der DAK zeigte eine Zunahme der Verschreibungen von Modafinil zwischen 2005 und 2007 um etwa 45 Prozent. Davon ließ sich bei 40 Prozent keine medizinisch nachweisbare Begründung finden. Kokain Obwohl Kokain aus einer Pflanze erzeugt wird, wird es an dieser Stelle behandelt, da es eine Sonderstellung einnimmt. Kokain zählt zu den illegalen Drogen das heißt, es fällt unter das Suchtmittelgesetz wird aber in weltweiter Verbreitung auch als Neuro-Enhancer verwendet etwa von Managern oder Börsianern. Kokain wird aus Kokablättern unter Zugabe von Wasser, Kalk oder Natriumkarbonat, Kerosin und Ammoniak hergestellt. Kokain gelangt über die Schleimhäute, durch Inhalieren oder durch Injektion in dem Blutkreislauf. Es kann die Bluthirnschranke passieren, um seine Wirkung im Gehirn zu entfalten. Während Amphetamine durch eine vermehrte Freisetzung von Neurotransmitter in wirken, verhindert Kokain die Wiederaufnahme dieser Neurotransmitter in die Nervenzellen. Dennoch resultieren beide Mechanismen in einer Vermehrung der Neurotransmitter im synaptischen Spalt. Dies führt in der Folge zu einem Erleben von Hochgefühl und Stärke. Allerdings kommt es danach häufig zu depressiver Verstimmung, Müdigkeit und Apathie. Kokain hat ein hohes psychisches Abhängigkeitspotenzial. Bei längerfristiger Anwendung kann es zu Angststörungen, Persönlichkeitsveränderungen, Depressionen und Psychosen kommen. Die Psychosen äußern sich häufig in Wahnzuständen oder in Halluzinationen so spüren Betroffene zum Beispiel, dass Käfer unter ihrer Haut laufen würden. Quellen: Interview Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte ANTIDEMENTIVA Zur Gruppe der Antidementiva, die auch von Gesunden verwendet werden, gehören Piracetam, Memantin, Dihydroergotoxin, sowie die Cholinesterasehemmer Donezepil, Rivastigmin und Galantamin. Piracetam wird seit beinahe 20 Jahren als smart drug bezeichnet. Daten deuten darauf hin, dass Piracetam bei Gesunden das Sprachgedächtnis verbessern kann. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 12

13 Während die Wirkung von Piracetam unter anderem auf der Erhöhung des Stoffwechsels in Gehirnzellen basiert, hemmt Donepezil den Abbau von Acetylcholin und trägt so zur Steigerung des Denkvermögens und der Erinnerungsfähigkeit durch Aktivierung kortikaler Areale bei. Piracetam wurde allerdings für die Therapie der Demenz als relativ wirkungslos klassifiziert. Daher ist und das gilt auch für die anderen genannten Antidementiva seine Wirkung auf die Kognition Gesunder fraglich. ANTIDEPRESSIVA Im Zusammenhang mit emotionalem Enhancement wird der selektive Serotonin- Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Fluoxetin am häufigsten genannt. In den 1990er-Jahren wurde Fluoxetin als Lifestyledroge schlechthin bezeichnet. In den USA unter dem Namen Prozac gehandelt, wurde Fluoxetin anfänglich als Glückspille gefeiert. Heute existieren zahlreiche SSRIs auf dem Markt mit der Indikation zur Behandlung von Depression und Angststörungen. Fluoxetin als SSRI wurde wohl auch deswegen als für Gesunde geeignet angesehen, weil es keine sedierende Wirkung hat. Allerdings ist das Nebenwirkungsprofil zu beachten. Es reicht von Unruhe, Angst, Desorientiertheit, sexuellen Funktionsstörungen bis zu Schlafstörungen und bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in seltenen Fällen zu suizidalen Verhaltensweisen. Insgesamt ist die Wirkung von Antidepressiva im Sinne eines emotionalen Enhancements bei Gesunden umstritten. Dabei muss natürlich ausdrücklich betont werden, dass Menschen mit einer Depression nicht in den Ruf gelangen dürfen, Neuro-Enhancer einzunehmen. BETAREZEPTORENBLOCKER Betarezeptorenblocker kurz Betablocker werden an sich zur Behandlung von Bluthochdruck, koronarer Herzerkrankung, Migräne oder Glaukom verwendet. Allerdings wissen etwa Künstler oder andere Menschen, die in der Öffentlichkeit auftreten müssen, schon lange, dass sich mit Betablockern Lampenfieber effizient bekämpfen lässt. Das heißt, Panik- oder Angstzustände zählen zu häufigen Offlabel-Verwendungen. Auf der anderen Seite verwenden Sportler Betablocker auch dazu, um ihre Herzfrequenz zu senken dies betrifft zum Beispiel Sportschützen. Betablocker zählen zwar nicht zu den Neuro-Enhancern im engeren Sinn, die angstlösende Wirkung steigert aber sowohl die physische als auch psychische Belastbarkeit. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 13

14 Als relevante Nebenwirkungen sind Blutdrucksenkung, Schwindel und Impotenz zu nennen. Hohe Dosen können zu einer Reduktion von Konzentrations- und Denkvermögen führen. Berufsgruppen, die für die missbräuchliche Einnahme von Betablockern bekannt sind, sind unter anderem Manager, Ärzte, und Politiker. KOFFEIN UND ENERGY-DRINKS Koffein stellt die weltweit am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz dar. In Verbindung mit einem verhältnismäßig hohen Zuckergehalt ist es vor allem für die anregende Wirkung von Energy-Drinks verantwortlich. Koffein Koffein ist in den Blättern verschiedener Arten der Kaffeepflanze Coffea enthalten. Es handelt sich um ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine und ist u.a. Bestandteil von Kaffee, Tee, Cola, Mate und Energy-Drinks. Koffein gehört zu den am besten erforschten Substanzen in Bezug auf das Neuro- Enhancement. Koffein wirkt anregend auf das Zentralnervensystem, verbessert Aufmerksamkeit und Wachheit. Darüber hinaus kommt es zu einer Steigerung der Herzfrequenz und zu einer Erweiterung der Bronchien. Die Wirkung von Koffein, das mit kohlensäurehaltigen Getränken aufgenommen wird, setzt rasch nach etwa 15 bis 30 Minuten ein. Höhere Dosen von Koffein können zu Koffeinvergiftung oder Koffeinabhängigkeit führen. Die Symptome einer Koffeinvergiftung bestehen in Nervosität, Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit, Zittern, unkontrollierten Bewegungen Konzentrationsstörungen, Durchfall und Herzrasen. Schwere Koffeinintoxikationen können auch tödlich enden. Hohe Dosen Koffein über längere Zeit eingenommen führen zu einer Toleranzentwicklung, starke Reduktion des Konsums kann zu Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit etc. führen. Vor allem bei der Verwendung von Koffeintabletten sollte der Konsument von der Apothekerin bzw. dem Apotheker ausreichend informiert werden. So sollten kein erhöhter Blutdruck und keine Überfunktion der Schilddrüse vorliegen, und die Tabletten sollten nicht zu spät eingenommen werden, da es ansonsten zu Schlafstörungen kommen kann. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 14

15 Energy-Drinks Energy-Drinks werden juristisch korrekt als koffeinhaltige Erfrischungsgetränke bezeichnet. Ende der 1980er-Jahre begann der weltumspannende Triumphzug der Energy- Drinks. Zielgruppe der Werbung sind vor allem junge Männer, denen Leistungssteigerung und Belebung von Geist und Körper versprochen wird. Energy-Drinks enthalten in der Regel unter anderen (je nach Marke in unterschiedlicher Zusammensetzung) die Inhaltsstoffe Koffein, Taurin, Glukurolakton, Vitamine, Inosit und Mineralstoffe. Taurin wurde erstmals aus Stiergalle isoliert, woher sich auch der Name ableitet (tauros = Stier). Taurin gehört zu den Substanzen, die derzeit noch nicht sehr gut erforscht sind - auch nicht eventuelle negative Folgen. In der Regel enthält ein Energy-Drink die Koffeinmenge entsprechend einer Tasse Kaffee ( mg). In häufig verkauften Energy-Drinks in den USA wurden aber auch schon Werte von mehr als 500 mg Koffein pro Dose gemessen. Gewarnt wird allgemein vor einer Kombination von Energy-Drinks mit Alkohol. Die Kombination von Alkohol und Energy-Drink führt zu einer subjektiven Unterschätzung des Alkoholisierungsgrades und damit zu einer Neigung zu riskanterem Verhalten. Auch andere Inhaltsstoffe von Energy-Drinks sollen leistungssteigernd wirken, wie etwa Taurin oder Ginsengextrakte. Diese sind in Energy-Drinks allerdings in einer derart geringen Konzentration vorhanden, dass weder eine positive noch eine negative Wirkung zu erwarten ist. Seit kurzem werden Energy-Drinks auch Spuren von Kokain zugesetzt. Wenn dies auch eher Marketingzwecken dient denn die enthaltenen Konzentrationen sind nicht wirklich relevant so spiegelt dieses Faktum doch den Doping-Zeitgeist wider. Quellen: Interview Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte Interview Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner Interview Mag. Heinz Haberfeld Univ.-Prof. Dr. Nestor Kapusta Natürliche Substanzen Neben Kokain werden auch andere weitaus harmlosere natürliche Substanzen dazu verwendet, um die Konzentration- und Leistungsfähigkeit zu steigern. Allerdings ist die Wirksamkeit bei diesen Mitteln zum großen Teil umstritten. Zu diesen natürlichen Substanzen zählen beispielsweise Ginseng, Ginkgo und RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 15

16 Lecithin. Sicher ist im Gegensatz zu manchen synthetischen Substanzen, dass es hier zu keiner Abhängigkeit kommen kann. Ginseng Ginseng gilt seit Jahrtausenden als Königin der Heilpflanzen". Ginseng gehört zur Familie der Efeugewächse und umfasst ca. 800 Arten. Von medizinischer Bedeutung ist vor allem die Wurzel, in der eine Reihe von Wirkstoffen enthalten ist. Ginseng soll positiv auf die Neurotransmitter und den Stoffwechsel in den Nervenzellen wirken, und so unter anderem einen positiven Einfluss auf Konzentration und Reaktionsfähigkeit haben. Ginkgo Bei Ginkgo handelt es sich insofern um eine Besonderheit, da er der einzige Vertreter einer bereits ausgestorbenen Pflanzengattung ist. Ginkgo-Extrakte sollen zu einem besseren Gedächtnis verhelfen. Allerdings konnten mehrere Studien keinen eindeutigen Beweis dahingehend erbringen. Lecithin Lecithin ist ein Cholin-enthaltendes Phospholipid, das im Körper mehrere wichtige Funktionen erfüllt. So ist es unter anderem für die Synthese des Neurotransmitters Acetylcholin von Bedeutung. Nachgesagt wird Lecithin ein positiver Effekt auf die Gedächtnisleistung. Die Datenlage aus vorhandenen Studien ergibt diesbezüglich jedoch kein eindeutiges Ergebnis. Quellen: WERBUNG UND INTERNETHANDEL Ein großes Problem im Zusammenhang mit Neuro-Enhancern wie auch bei anderen Medikamenten stellt der Handel über das Internet dar. Es wird angenommen, dass 30 bis 40 Prozent der Benützer von Neuro-Enhancern sich über das Internet eindecken. Die größte Bedrohung dabei ist nicht die finanzielle, sondern die, dass die Betroffenen nicht wissen, was sie eigentlich kaufen. Denn es gibt keine Garantie für die Reinheit der Substanzen. Die österreichische Agentur für Gesundheit und RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 16

17 Ernährungssicherheit (AGES) hat in Untersuchungen festgestellt, dass es sich bei 95 Prozent der im Internet angebotenen Produkte um Fälschungen handelt. In Deutschland betreiben einige Apotheken Versandhandel, in Österreich ist Apotheken der Internethandel verboten. Im Internet erkennen Konsumentinnen und Konsumenten aber in der Regel nicht, ob es sich beim Versender um eine Apotheke handelt oder um eine Briefkastenfirma, deren Herkunft nicht nachweisbar ist. Viele dieser Firmen haben ihren Sitz im amerikanischen Raum, in Holland oder in England. Der Apotheker Mag. Heinz Haberfeld rät den Menschen grundsätzlich, Produkte in Österreich zu kaufen - gleichgültig, ob es sich dabei um eine Malariaprophylaxe handelt oder um Medikamente, die jemand regelmäßig einnehmen muss. Denn in Österreich wisse man zumindest, dass die Vertriebskette von pharmazeutischer Industrie über den pharmazeutischen Großhandel zur Apotheke lückenlos sei. In Österreich darf für rezeptpflichtige Medikamente keine Laienwerbung gemacht werden. Da dies aber für rezeptfreie Substanzen nicht gilt, werden unterschiedlichste Mittel in verbreiteten Medien wie zum Beispiel Tageszeitungen kräftig beworben beispielsweise als Abhilfe gegen Stress oder Burnout. Die Aufgabe der Apothekerinnen und Apotheker sei es in diesem Zusammenhang, so Haberfeld, die Konsumentinnen und Konsumenten über Geschäftemachereien aufzuklären. Quelle: Interview Mag. Heinz Haberfeld Interview Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte LERNEN BESSER ALS HIRNDOPING Vor allem wenn es um das Lernen geht, erweist sich der Weg des positiven konstruktiven Lernens deutlich besser im Vergleich zum Neuro-Enhancement. Werden Ergebnisse aus der Lernforschung bezüglich Lernintervallen, Lerndauer oder Pausen berücksichtigt, können damit die Ergebnisse mit gutem Erfolg verbessert werden. Als Beispiel sei das Chunking genannt darunter versteht man das Einbinden von Inhalten in Kontexte. Quelle: Interview Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung, Bern RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 17

18 GESELLSCHAFTLICHE HINTERGRÜNDE Leistung, Ausdauer und Erfolg sind Werte, die in unserer Gesellschaft großes Ansehen genießen. Unter diesem Aspekt gibt es natürlich eine zunehmende Zahl von Menschen, die sich daher den alltäglichen Anforderungen nicht mehr gewachsen fühlen und eher dafür anfällig sind, Gehirndoping nicht nur mittels Koffein zu betreiben, sondern auch mit stärkeren, wenn nicht sogar illegalen Substanzen wie etwa Kokain. Daraus ergeben sich zwei Aspekte: zum einen der nach der gesellschaftlichen Forderung und zum anderen der nach der Bereitschaft des Einzelnen, diese Forderung zu erfüllen. Der heute bestehende wirtschaftliche Druck führt dazu, dass bereits Kinder in der Schule um bessere Noten und einer damit begünstigte Ausgangsposition für einen späteren Job rittern müssen, andererseits geht das propagierte Idealbild der Erwachsenen heute dahin, dass Beruf, Familie und Freizeit ohne größere Anstrengung miteinander zu vereinbaren sind. DISKUSSIONEN Seit einem Expertenkommentar in der renommierten Zeitschrift Nature aus dem Jahr 2008 hat sich eine heftige Diskussion darüber entfacht, ob Neuro-Enhancer allen, die ein Bedürfnis danach haben, im Sinne der Gleichberechtigung zur Verfügung gestellt werden sollten. In Europa scheint die Diskussion noch nicht sehr weit fortgeschritten zu sein. Dennoch sind sich Experten einig, dass die Forschung dahingehend voranzutreiben sei. Zum einen ginge es, so Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner, um die Chance, Erkrankungen wie Morbus Alzheimer in sehr frühen Stadien behandeln zu können, zum anderen sei jede Vermehrung des Wissens um Lernen und Gedächtnis im Hinblick auf die nachfolgende Entwicklung von Medikamenten von Vorteil. Einig sind sich viele Experten auch dahingehend, dass es vor allem der Überlegungen des Einzelnen bedarf: Wie weit möchte ich gehen, um Erfolg zu haben und welchen Preis möchte ich dafür bezahlen? Und, so Prof. Sitte, vielleicht müssten die Menschen sich einmal eingestehen, dass es auch Grenzen gibt. RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 18

19 Quellen: Interview Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner Interview Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte Wir bedanken uns bei Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner und bei Univ.-Prof. Dr. Harald Sitte für die Unterstützung bei der Erstellung der Informationsmappe! RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 19

20 QUELLEN UND LINKS QUELLEN UND LINKS Schweizer Studie zum Thema Medikamentenwirkung, Doping und Leistungssteigerung Deutsche Angestellten-Krankenkasse Doping am Arbeitsplatz Deutsche Angestellten-Krankenkasse Die Arbeitswelt wandelt sich Doping im Beruf: Risiken und Nebenwirkungen der Wettbewerbsgesellschaft? Artikel im Ärzteblatt Doping ist in der Oper längst Alltag Artikel in der Presse Alltag Erkenntnisse des nationalen Kongresses Doping im Alltag (Neben-)Wirkung unserer Leistungsgesellschaft am in Bern Doping für den Alltag Artikel in der Süddeutschen Gehirndoping für alle? - Wie Pillen uns wacher und gescheiter machen sollen Artikel auf oe1.orf.at Badesalz -Drogen schockieren US-Mediziner Artikel im Spiegel RADIODOKTOR MEDIZIN UND GESUNDHEIT 20

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