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1 Off für dich. Off für d n L. GESCHÄFTSBERICHT der PSD Bank RheinNeckarSaar eg 2014

2 OFFEN FÜR DICH. OFFEN FÜR DEIN LEBEN. Vorstandsvorsitzender Jürgen Wunn (rechts im Bild) und sein Vorstandskollege Stefan Bender (links) Verstärkte Einbindung von Kunden, Mitgliedern und Mitarbeitern: Das ist das zentrale Thema unserer strategischen Ausrichtung (net)working Wir können bereits auf eine erfolgreiche Umsetzung zurückblicken und freuen uns, diesen Weg mit Ihnen gemeinsam weiterzugehen. Ihre Ideen und Meinungen sind uns wichtig und so ist die Einbindung unserer Kunden und Mitglieder ins Bankgeschehen zwischenzeitlich zur Normalität geworden. Dies gilt ganz besonders für die Mitgliedschaft, die wir u. a. in gemeinsamen Workshops mit Ihnen attraktiv gestaltet haben. Offen zu sein, bedeutet für uns vor allem, offen für die Meinungen und Ideen unserer Kunden und Mitglieder zu sein. Offenheit heißt für uns aber auch, über den Tellerrand hinauszuschauen und das soziale Engagement der Bank voranzutreiben. Die Arbeit der Stiftung PSD L(i)ebensWert wird so zu einem wichtigen Beitrag für ein funktionierendes Netzwerk für dauerhafte Werte. Die gelebte Offenheit für soziale, wirtschaftliche als auch für persönliche Themen und Herausforderungen ist für die PSD Bank nichts Neues, sondern Teil einer gelebten genossenschaftlichen Historie. Neu aber ist, dass wir das, was wir in uns tragen, mehr denn je nach außen sichtbar machen wollen. Unter dem Motto Offen für dich. Offen für dein Leben. startet unsere neue Kommunikationslinie in der ersten Jahreshälfte. Dementsprechend wurde auch der aktuelle Geschäftsbericht im neuen Kleid gestaltet. Inhaltlich bleibt aber das Wichtigste gleich. Denn schließlich war es immer schon die Aufgabe des Geschäftsberichts, die Zahlen der PSD Bank für alle offenzulegen. Und natürlich wollen wir auch dieses Jahr einen kurzen Einblick in das wirtschaftliche Umfeld geben. Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen 2014 KONJUNKTUR IN DEUTSCHLAND Auch 2014 wurde die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands von schwierigen internationalen Rahmenbedingungen beeinflusst. Die europäische Staatsschuldenkrise, die bereits in den Jahren zuvor die Konjunktur merklich dämpfte, hat das Wirtschaftswachstum ebenso belastet wie die Auswirkungen geopolitischer Konflikte. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist 2014 das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt mit 1,6 Prozent deutlich gestiegen. Vor allem das erste Quartal erwies sich als sehr wachstumsstark und trug wesentlich zum Anstieg der Wirtschaftsleistung bei. In den folgenden Quartalen nahm die Konjunkturdynamik dagegen spürbar ab. PRIVATER KONSUM Die privaten Konsumausgaben wurden 2014 um 1,2 Prozent erhöht. Der Zuwachs fiel damit etwas kräftiger aus als im Vorjahr (+0,8 Prozent). Gründe für die wachsenden Konsumausgaben waren unter anderem die nach wie vor aufwärtsgerichtete Beschäftigungsentwicklung, die zunehmenden Tarifverdienste und ein vergleichsweise geringer Anstieg der Verbraucherpreise. INVESTITIONSKLIMA Das Investitionsklima 2014 muss als verhalten bezeichnet werden. Ursache der Zurückhaltung waren die Absatzund Gewinnerwartungen der Unternehmen. Diese trübten sich vor dem Hintergrund der höheren globalen Unsicherheiten im Sommer spürbar ein. Im Wohnungsbau (+4,1 Prozent) und im öffentlichen Bau (+3,7 Prozent) dagegen nahm das Investitionsvolumen zu. Die gute Arbeitsmarktlage und die niedrigen Hypothekenzinsen wirkten auf die Wohnungsbauinvestitionen weiterhin stimulierend. FINANZMÄRKTE Auch im vergangenen Jahr lockerte die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik für den Euroraum. Mit den neuen Maßnahmen reagierte man auf die auf niedrigem Niveau nachlassende Inflation bei gleichzeitig schwacher Konjunktur. Darüber hinaus sank der Preisdruck im Währungsraum aufgrund des rückläufigen Ölpreises. O Der Euro musste in 2014 deutliche Kursverluste hinnehmen. Obwohl sich die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar in der ersten Jahreshälfte noch erfolgreich über der Marke von 1,35 US-Dollar halten konnte. Allerdings gab der Euro in der zweiten Jahreshälfte sichtbar nach. Jahresabschluss Änderung zu 2013 in % Bilanzsumme Mio , , ,7 1,8 Kundenkredite Mio , , ,9 3,7 davon Baufinanzierung Mio , , ,4 4,1 Kundeneinlagen Mio , , ,8-1,7 davon Spareinlagen Mio. 712,1 729,1 681,1-6,6 davon andere Einlagen inkl. IHS Mio. 888,2 863,2 884,7 2,5 Betreutes Kundenvolumen Mio , , ,5 3,0 Zinsüberschuss T ,4 Provisionsüberschuss T ,9 Verwaltungsaufwand T ,6 davon Personalkosten T ,1 davon anderer Verwaltungsaufwand T ,9 Teilbetriebsergebnis T ,5 Jahresüberschuss T ,6 Bilanzielles Eigenkapital Mio. 106,0 110,2 116,6 5,8 Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt inkl. Mitarbeiter in Elternzeit und Mutterschutz) Anzahl ,0 2 3

3 OFFEN FÜR ME HR Zugegeben, unser Genossenschaftsprinzip gibt es schon seit 140 Jahren. Aber es ist aktueller denn je. Das zeigen zum Beispiel unsere steigenden Mitgliederzahlen. Dabei geht es nicht allein darum, über die Dividende an der Bank zu partizipieren. Als Mitglied dürfen und sollen Sie aktiv mitbestimmen. Über die von Ihnen gewählte Vertreterversammlung entscheiden Sie beispielsweise über die Verwendung des Gewinns oder über Satzungsänderungen. Auch der neue PSD MitgliederBonus entstand in gemeinsamen Workshops mit den Mitgliedervertretern. Damit werden Ihre PSD GeschäftsAnteile noch attraktiver. Offene Wertschätzung der neue PSD MitgliederBonus Unser erklärtes Ziel als Genossenschaftsbank ist es, die Geschäftsbeziehung mit unseren Kunden noch attraktiver zu gestalten. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit den Mitgliedervertretern ein Mitglieder-Bonusprogramm erarbeitet. Mit dem Ergebnis sind wir rundum zufrieden. Eine intensive Bankverbindung zu Ihrer PSD Bank RheinNeckarSaar eg lohnt sich für Sie neben den bestehenden Vorteilen nun auch in Form von barem Geld. Neben der gewohnten Basisdividende können Sie selbst steuern, wie viele Bonuspunkte Sie pro Jahr erhalten. Führen Sie beispielsweise Ihr Gehalts-Girokonto bei uns oder haben Sie Ihre Immobilie mit uns finanziert, erhalten Sie zusätzliche Bonuspunkte. DIE AKTUELLE MITGLIEDERENTWICKLUNG IN ZAHLEN Offen für neue Ideen Kunden machen Bank Ob beim Neubau der Geschäftsstelle in Saarbrücken, der Einführung des PSD MitgliederBonus oder der Neugestaltung des Kundenmagazins: Überall waren die Ideen von Mitgliedern und Kunden gefragt und willkommen. Darüber hinaus konnten Vorschläge wie der hauseigene PSD PrivatKredit und die Verbesserung der PSD PostBox in die Tat umgesetzt werden. Ideengeber beim Neubau Saarbrücken Im Rahmen eines Gesprächsabends haben unsere Vorstände Jürgen Wunn und Stefan Bender umfassend über den aktuellen Stand zum Neubau Saarbrücken informiert. Aus der anschließenden Diskussionsrunde flossen viele produktive Anregungen in die weitere Planung und Ausgestaltung der neuen Geschäftsstelle ein: ob Organisation der Parkmöglichkeiten, Möblierung des Servicebereichs oder Vorschläge für die geplante neue Veranstaltungsreihe Samstags zur PSD Bank. Mitarbeit am neuen Kundenmagazin PSD Mittel.Punkt heißt unser neues Kundenmagazin. Und weil wir die Kunden in den Mittelpunkt rücken wollen, wurden sie bereits in die Konzeptionsphase aktiv einbezogen. Zwei Workshops mit Kunden aus dem gesamten PSD Geschäftsgebiet gaben wichtige Hinweise in Bezug auf Erwartungen, mögliche Inhalte und die mediale Umsetzung des neuen Magazins, das im Frühjahr 2015 erstmals ausgeliefert wurde MITTLERWEILE IST FAST JEDER 2. KUNDE DER PSD BANK AUCH EIN MITGLIED TENDENZ STEIGEND ZUWACHS FÜR DIE PSD BANK NEUE MITGLIEDER GEGENÜBER DEM VORJAHR 51,32% 48,68 % Nichtmitglieder: Mitglieder:

4 Die PSD Bank RheinNeckarSaar eg in der Öffentlichkeit Aktuelle Auszeichnungen PSD BANK RheinNeckarSaar eg BEIM MITTELSTANDSPREIS LEA UNTER DEN BESTEN FÜNF Wir gehören zu den TOP 5 der Unternehmen mit beispielhaftem sozialem Engagement beim Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg BELIEBTESTE REGIONALBANK 2014 Zum vierten Mal in Folge sind wir vom Wirtschaftsmagazin URO im Verbund mit den anderen PSD Banken zur Beliebtesten Regionalbank 2014 gewählt worden. MITARBEITERFREUNDLICH, FAMILIENFREUNDLICH UND NACHHALTIG Das Bewertungsportal kununu verleiht der PSD Bank RheinNeckarSaar eg das Gütesiegel TOP Company. Von der IHK Saarland wurden wir als Familienfreundliches Unternehmen 2014/2015 zertifiziert. Und vom Deutschen Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie erhielten wir auch für 2014 das Prüfsiegel Gesicherte Nachhaltigkeit. Aktuelles aus der Presse Wochenspiegel, Saarbrücker Zeitung, BANKINFORMATION, PSD Bank RheinNeckarSaar eg feiert Richtfest. Das neue Gebäude in der Saarbrücker City soll im Frühjahr 2015 fertiggestellt sein. Rund neun Millionen Euro investiert die PSD Bank RheinNeckarSaar eg in ihren Neubau in der Bahnhofstraße. Im Frühjahr 2015 wird die Saarbrücker Geschäftsstelle der Genossenschaftsbank das neue Domizil beziehen. [...] Wir möchten damit ein Beispiel dafür geben, wie Investoren in der Landeshauptstadt neue, positive Prozesse in Gang setzen können. PSD Bank legt zu. Bank steigert Kreditund Einlagengeschäft sowie Bilanzgewinn Während andere Banken unter niedrigen Zinsen ächzen, baut die PSD Bank ihre Einlagen noch aus und steigert den Zinsüberschuss. Das sei eine Frage der Struktur, sagt der Vorstandschef. [...] Vor allem das Kerngeschäft der privaten Wohnungsbaufinanzierung hat die Bank demnach ausbauen können: Das Kreditvolumen ist um fast 60 Millionen auf 1,31 Milliarden Euro gestiegen. Schneller und anders laufen [...] Die Bank hat einen umfassenden Strategieprozess aufgesetzt, um sich vom Wettbewerb abzuheben und sich selbst veränderungsfähig zu machen. Die Erfolge sind bemerkenswert. [...] Seit dem Jahr 2012 baut das Institut an einem Netzwerk aus Kunden, Nichtkunden, Mitgliedern, Mitarbeitern etc. Zum professionellen Fundament der beratenden Direktbank sollten das Networking und emotionales Banking hinzukommen. PSD Bank RheinNeckarSaar eg Stuttgart Jahresabschluss 2014 Jahresabschluss: chilli Freiburg, Mit Sicherheit gut beraten [...] Wer bei der Finanzierung Wert auf ein Höchstmaß an Sicherheit, günstige Konditionen sowie eine ganzheitliche und transparente Beratung legt, findet in der PSD Bank RheinNeckarSaar eg einen verlässlichen Partner. [...] Zusätzliche Sicherheiten ergeben sich aus den Kreditvergabegrundsätzen der Bank. Denn diese konzentriert sich ausschließlich auf abhängig beschäftigte Privatkunden und ihr regionales Geschäftsgebiet (Saarland, Südbaden, Württemberg). Stuttgarter Stadtanzeiger, Die Gute Sache auch in Stuttgart Qualifizierungsangebote für Vereine und Organisationen. Die Stadt Stuttgart und das Sozialministerium Baden-Württemberg unterstützen das Projekt Gute Sache, das die gemeinnützige Agentur mehrwert und die PSD Bank Stiftung L(i)ebensWert gemeinsam umsetzen. [...] Die Mitarbeiter von sogenannten Non-Profit-Organisationen sollen lernen, Unternehmen [...] durch kreative Ideen für weitergehende Formen der Kooperation zu aktivieren. Cannstatter Zeitung, Familienfreundlich und sozial. PSD Bank kümmert sich um seine Mitarbeiter und Auszubildenden [...] Wir möchten, dass sich all unsere Mitarbeiter vom Azubi bis zum Seniorexperten an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen, Beruf und Familie gut unter einen Hut bringen können und eigene Ideen einbringen dürfen. Denn das ist der Boden, auf dem innovative Ideen und echtes Engagement gedeihen, weiß der Vorstandsvorsitzende der PSD Bank RheinNeckarSaar eg, Jürgen Wunn. I. Jahresbilanz II. Gewinn- und Verlustrechnung III. Anhang Lagebericht Jahresabschluss der Kreditinstitute in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft 6 7

5 I. Jahresbilanz zum Aktivseite Passivseite Geschäftsjahr Vorjahr T Geschäftsjahr Vorjahr T 1. Barreserve a) Kassenbestand , b) Guthaben bei Zentralnotenbanken , darunter: bei der Deutschen Bundesbank ,50 (2.922) c) Guthaben bei Postgiroämtern ,88-2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen - - darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar - ( - ) b) Wechsel Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig , b) andere Forderungen , , Forderungen an Kunden , darunter: durch Grundpfandrechte gesichert ,28 ( ) Kommunalkredite ,22 (58.943) 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten - - darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank - ( - ) ab) von anderen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank - ( - ) b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten , darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ,16 (48.612) bb) von anderen Emittenten , , darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ,16 ( ) c) eigene Schuldverschreibungen ,99 - Nennbetrag - ( - ) 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere , Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften a) Beteiligungen , darunter: an Kreditinstituten - ( - ) an Finanzdienstleistungsinstituten - ( - ) b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 9.050, ,30 9 darunter: bei Kreditgenossenschaften - ( - ) bei Finanzdienstleistungsinstituten - ( - ) 8. Anteile an verbundenen Unternehmen - - darunter: an Kreditinstituten - ( - ) an Finanzdienstleistungsinstituten - ( - ) 9. Treuhandvermögen - - darunter: Treuhandkredite - ( - ) 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch Immaterielle Anlagewerte a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte - - b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.631,20 5 c) Geschäfts oder Firmenwert - - d) Geleistete Anzahlungen , Sachanlagen , Sonstige Vermögensgegenstände , Rechnungsabgrenzungsposten , Summe der Aktiva , Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig , b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten , ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten , , b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig , bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , , Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen 5.112,92 5 b) andere verbriefte Verbindlichkeiten ,92 - darunter: Geldmarktpapiere - ( - ) eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf - ( - ) 4. Treuhandverbindlichkeiten - - darunter: Treuhandkredite - ( - ) 5. Sonstige Verbindlichkeiten , Rechnungsabgrenzungsposten , Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , b) Steuerrückstellungen - - c) andere Rückstellungen , , Nachrangige Verbindlichkeiten Genussrechtskapital - - darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig - ( - ) 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken , darunter: Sonderposten n. 340e Abs. 4 HGB - ( - ) 12. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital , b) Kapitalrücklage - - c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage , cb) andere Ergebnisrücklagen , cc) ,25 - d) Bilanzgewinn , , Summe der Passiva , Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln - - b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen , c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ,38-2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften - - b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen - - c) Unwiderrufliche Kreditzusagen , , darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften - ( - ) 2 3

6 II. Gewinn- und Verlustrechnung III. Anhang für die Zeit vom bis Geschäftsjahr Vorjahr T 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften , darunter: aus Abzinsung von Rückstellungen - (69) b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen , , Zinsaufwendungen , , darunter: aus Aufzinsung von Rückstellungen ,00 ( - ) 3. Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren , b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften ,09 89 c) Anteilen an verbundenen Unternehmen ,09 - A. Allgemeine Angaben» Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden» Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen ( 340 ff. HGB).» Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden angewandt: 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder Teilgewinnabführungsverträgen - - Forderungen 5. Provisionserträge , Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert zuzüglich anteiliger Stückzinsen angesetzt, wobei ein eventueller Unterschiedsbetrag 6. Provisionsaufwendungen , , zwischen Nennbetrag und Anlagebetrag als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt wurde, der zeitanteilig aufgelöst wird. 7. Nettoertrag des Handelsbestands - - Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert zuzüglich anteiliger Stückzinsen angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem 8. Sonstige betriebliche Erträge , höheren Nennwert und dem niedrigeren Auszahlungsbetrag im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ist. Der Unterschiedsbetrag 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand wird zinsanteilig aufgelöst. Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Bonitätsrisiken haben wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und unversteuerten aa) Löhne und Gehälter , ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Pauschalwertberichtigungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Altersversorgung und für Unterstützung , , Wertpapiere darunter: für Altersversorgung ,43 (-998) Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir nach dem b) andere Verwaltungsaufwendungen , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf strengen Niederstwertprinzip bewertet , immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sind nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Anschaffungskosten über pari wurden durch Abschreibungen an den niedrigeren Einlösungskurs angepasst. 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen , darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen ,99 (-622) Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken aus den Forderungen an Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie ,37 - und aus Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir Vorsorgereserven gemäß 340 f HGB gebildet. Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung , Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip zu fortgeführten Anschaffungskosten von Rückstellungen im Kreditgeschäft bilanziert. 15. Abschreibungen u. Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen - - Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere Die Bewertung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten/Herstellungskosten, vermindert um planmäßige 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen Abschreibungen. an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen , , behandelten Wertpapieren Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme - - Software wurde unter der Bilanzposition Immaterielle Anlagewerte ausgewiesen Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Betragen die 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit , Anschaffungskosten mehr als 150, aber weniger als 1.000, erfolgt in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften die Einstellung in einen 20. Außerordentliche Erträge - - Sammelposten, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. 21. Außerordentliche Aufwendungen Außerordentliches Ergebnis - ( - ) Sonstige Vermögensgegenstände 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , Sonstige Steuern, soweit nicht unter Der aktivierte Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens nach 37 Abs. 5 KStG wird mit dem Barwert unter den Sonstigen , ,32-61 Posten 12 ausgewiesen Vermögensgegenständen (Aktiv 13) bilanziert. 24a. Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken Jahresüberschuss , Verbindlichkeiten 26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr - - Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag zuzüglich anteiliger fälliger Zinsen , Abgezinste Sparbriefe wurden zum Ausgabebetrag zuzüglich kapitalisierter Zinsen bis zum Bilanzstichtag passiviert. 27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage - - Rückstellungen b) aus anderen Ergebnisrücklagen Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige, über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch , Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) in die gesetzliche Rücklage - - Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren b) in andere Ergebnisrücklagen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß 253 Abs. 2 HGB Bilanzgewinn , mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst. 5

7 Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUCM) berechnet. Hierbei wurden die Sterbetafeln von Heubeck zugrunde gelegt. Die Vereinfachungsregel des 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung wurde in Anspruch genommen. In Abhängigkeit von der Pensionszusage wurden als Lohn- und Gehaltstrend 2 % und als Rententrend 2 % angenommen. Der Zinssatz wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren auf Basis einer Prognose des Zinssatzes per Dezember 2014 mit 4,55 % festgelegt. Teile der Pensionsanwartschaften der Vorstände wurden auf die Versorgungskasse genossenschaftlicher Unternehmen (VGU) e.v. übertragen. Für nicht durch entsprechendes Deckungskapital gedeckte Leistungsverpflichtungen bestehen Rückstellungen in erforderlicher Höhe. Bei der Bank verbleibt darüber hinaus die Subsidiärhaftung. Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs (einschließlich derivativer Steuerungsinstrumente der Aktiv-/Passivsteuerung) werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum war keine Rückstellung zu bilden. Vermerke unter dem Bilanzstrich Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften. Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben Unter dem Bilanzstrich ersichtlich. Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können. Die unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt. Derivative Finanzinstrumente Die zur Absicherung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos abgeschlossenen derivativen Geschäfte wurden in die Gesamtbetrachtung des Zinsbuchs einbezogen und waren somit nicht gesondert zu bewerten. Bei Zinsbegrenzungsvereinbarungen wird die gezahlte Prämie über die Laufzeit verteilt, sofern diese zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken dienen. C. Entwicklung des Anlagevermögens (volle ) Anschaffungs / Herstellungskosten Zugänge a) Zuschreibungen b) Umbuchungen (+/ ) a) Abgänge b) Zuschüsse Abschreibungen (kumuliert) Buchwerte am Bilanzstichtag Abschreibungen Geschäftsjahr Immaterielle Anlagewerte a) - a) b) - b) - Sachanlagen a) Grundstücke und Gebäude b) Betriebs und Geschäftsausstattung a) - b) a) - b) - a a) - b) - Anschaffungskosten Veränderungen (saldiert) a) - b) - a) b) - a) b) - Buchwerte am Bilanzstichtag Wertpapiere des Anlagevermögens Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften b Summe a und b D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz» In den Forderungen an Kreditinstitute sind Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.» Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten: Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) In den Forderungen an Kunden sind Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet.» Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr fällig.» In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:» In folgenden Posten sind enthalten: bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre» Wir halten Anteile an Sondervermögen ( 1 Abs. 10 KAG) sowie vergleichbaren EU-Investmentvermögen von mehr als 10 %: mehr als fünf Jahre Forderungen an Kunden (A 4) Forderungen an verbundene Unternehmen Forderungen an Beteiligungsunternehmen Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr Forderungen an Kunden (A 4) Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) börsenfähig börsennotiert nicht börsennotiert nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) Anlageziele Buchwert Zeitwert Differenzen (Zeitwert/ Buchwert) Erhaltene Ausschüttungen Tägliche Rückgabe Ja/Nein Anlage Liquidität Ja» In den Sachanlagen sind enthalten: Im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzte Grundstücke und Bauten Betriebs- und Geschäftsausstattung » Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten: Optionsprämien auf Zinssicherungsinstrumente Steuererstattungsansprüche Erstattungsansprüche aus Provisionen

8 » Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Agiobeträge auf Forderungen (Vorjahr: ) enthalten.» Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Passive Steuerlatenzen bestehen insbesondere in der Position Sachanlagen, denen aktive Steuerlatenzen insbesondere in den Positionen Forderungen an Kunden, Wertpapiere und Rückstellungen gegenüberstehen.» In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.» Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Von den begebenen Schuldverschreibungen werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr fällig. mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre » Im Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten: Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt » Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von (Vorjahr: ) enthalten.» In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind: Verbindlichkeiten gegenüber Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Beteiligungsunternehmen Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) » Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Termingeschäfte ( 36 RechKredV) in der Form von Zins-Swaps und Caps. Die Zins-Swaps und Caps dienen ausschließlich zur Deckung von Zinsrisiken. Die Zinsderivate wurden ausschließlich als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Steuerung der allgemeinen Zinsänderungsrisiken im Bankbuch (Aktiv- /Passivsteuerung) abgeschlossen. Für Zinsbegrenzungsvereinbarungen im Volumen von 25 Mio. stehen Optionsprämien in Höhe von 748 T zu Buche (Aktiva 13). Volumen der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes erfolgte bei Zins-Swaps-Vereinbarungen durch Diskontierung der zukünftigen erwarteten Zahlungsströme auf den Barwert. Bei Zinstermingeschäften wird der Marktpreis herangezogen. Bei der Ermittlung des Marktpreises wurden aktuelle Marktpreisparameter zugrunde gelegt.» Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert: II. Gewinn- und Verlustrechnung Nominalbetrag Restlaufzeit Beizulegender Zeitwert positiv Beizulegender Zeitwert negativ <= 1 Jahr > 1-5 Jahre > 5 Jahre Summe Mio. Mio. Mio. Mio. Mio. Mio. Zinsbezogene Geschäfte OTC-Produkte Zins-Swaps (gleiche Währung) 30,0 290,0 205,0 525,0 3,5 39,9 Sonstige Zins-Kontrakte - 25,0-25,0 0,1 - Passivposten Zur Sicherheit übertragene Vermögensgegenstände Gesamtbetrag in Posten unter dem Strich bzw. außerhalb der Bilanz Derivate Übertragung von bankeigenen Wertpapieren » Wichtige Einzelbeträge, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses bzw. der Ertragslage nicht unwesentlich sind, sind enthalten in den Posten: Sonstige betriebliche Erträge Auflösung von Rückstellungen Mieteinnahmen Erträge aus der Aufzinsung des Körperschaftsguthabens Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufzinsungsaufwand für Pensions- und andere Rückstellungen » Die unter dem Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt: Geschäftsguthaben a) der verbleibenden Mitglieder b) der ausscheidenden Mitglieder c) aus gekündigten Geschäftsanteilen Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile -» Die Ergebnisrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt: Gesetzliche Rücklage Andere Rücklagen Stand 1. Januar Einstellungen - aus Bilanzgewinn des Vorjahres Stand 31. Dezember » Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit. E. Sonstige Angaben» Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf und der früheren Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene auf » Von der Möglichkeit des 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.» Für frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene bestehen zum Pensionsrückstellungen in Höhe von » Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für Mitglieder des Vorstandes Mitglieder des Aufsichtsrates » Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.v. (Garantieverbund) in Höhe von Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem seperaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. 8 9

9 » Die Zahl der im Jahr 2014 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte Kaufmännische Mitarbeiter 102,0 53,0 Außerdem wurden durchschnittlich 12,0 Auszubildende beschäftigt.» Mitgliederbewegung Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen Anfang Zugang Abgang Ende Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PSD Bank RheinNeckarSaar eg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 53 Abs. 2 GenG, 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes hat zu keinen Einwendungen geführt. Verband der PSD Banken e.v. Dreizehnmorgenweg Bonn Mitglieder des Vorstands: Jürgen Wunn (Vorstandsvorsitzender) Stefan Bender Hauptamtlicher Geschäftsführer Hauptamtlicher Geschäftsführer Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mitglieder des Aufsichtsrats: Lothar Holzwarth (Vorsitzender) Sachverständiger des Gesamtbetriebsrates der Telekom Deutschland GmbH (bis ), danach Pensionär Bonn, den 07. Mai 2015 Verband der PSD Banken e.v. Linus Maier (stellvertretender Vorsitzender) Betrieblicher Sozialberater, Deutsche Post AG Stefan Pauluhn, MdL (stellvertretender Vorsitzender) Mitglied des saarländischen Landtages, Fraktionsvorsitzender Andrea Becker Betriebsrätin, Deutsche Post DHL NL Brief Freiburg Gregor Fey Pensionär Ladislaus Geiser Gudrun Häußer Joachim Reiter Betriebsrat, Deutsche Telekom Kundenservice GmbH, Region Südwest Betriebsratsvorsitzende, PSD Bank RheinNeckarSaar eg Landesfachbereichsleiter TK/IT, ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg Maetje (Wirtschaftsprüfer) Dr. Walter (Wirtschaftsprüfer) Franz Schierer Pensionär bis Prof. Ulrich Scheurle Akademischer Oberrat, Universität Hohenheim ab Dieser Jahresabschluss wurde gemäß 48 GenG in der Vertreterversammlung am festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. Stuttgart, 13. Februar 2015 PSD Bank RheinNeckarSaar eg BaFin-Instituts-Nummer: Jürgen Wunn Stefan Bender 10 11

10 A. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 der PSD Bank RheinNeckarSaar eg I. Grundlagen der Bank Die PSD Bank RheinNeckarSaar eg ist eine selbstständige, regional agierende, genossenschaftliche Privatkundenbank. Soziales Engagement, die Einbindung von Kunden und Mitarbeitern und eine transparente, dialogorientierte Kommunikation über Internet und Web 2.0. sind feste Bestandteile ihrer Strategie. So lädt die beratende Direktbank ihre Kunden und Mitglieder beispielsweise dazu ein, in Kundenworkshops ihre Ideen und Wünsche einzubringen, die Mitarbeiter wirken an der Weiterentwicklung ihres Unternehmens aktiv mit und setzen Projekte eigenverantwortlich um. Gesellschaftliche Verantwortung übernimmt die Bank über ihre Stiftung PSD L(i)ebensWert. Ihre Kunden berät die PSD Bank RheinNeckarSaar eg sowohl im Einlagen- als auch im Kreditgeschäft. Ihre Kernkompetenz liegt im Bereich der privaten Baufinanzierung. Hier konzentriert sich die Bank auf ihr Geschäftsgebiet Baden-Württemberg und das Saarland. II. Wirtschaftsbericht II.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wurde in 2014 erneut durch die schwierigen internationalen Rahmenbedingungen beeinträchtigt. Neben den Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise, welche die Konjunktur bereits in den beiden Vorjahren merklich gedämpft hatten, belasteten auch die Auswirkungen geopolitischer Konflikte das Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist 2014 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 1,6 Prozent deutlich gestiegen. Zum Anstieg der Wirtschaftsleistung trug vor allem das erste Quartal bei, welches sehr wachstumsstark ausfiel. Im weiteren Jahresverlauf ließ die Konjunkturdynamik allerdings spürbar nach. Die privaten Konsumausgaben nahmen um 1,2 Prozent zu und damit etwas stärker als im Vorjahr (+0,8 Prozent). Zur Ausweitung der Konsumausgaben trugen die nach wie vor aufwärtsgerichtete Beschäftigungsentwicklung, die zunehmenden Tarifverdienste und ein vergleichsweise geringer Anstieg der Verbraucherpreise bei, der die Kaufkraft der privaten Haushalte nur wenig verminderte. Die Konsumausgaben des Staates legten ebenfalls zu (+1,1 Prozent). Trotz neuer Allzeithochs dies- wie jenseits des Atlantiks blieb an den Aktienmärkten der große Befreiungsschlag in 2014 aus. Zwar hatten sich Aktien in der ersten Jahreshälfte hoffnungsvoll entwickelt. Nachdem der DAX im ersten Quartal um die Marke von Punkten schwankte, knackte der deutsche Leitindex im zweiten Quartal die Marke von Punkten. Konjunkturhoffnungen für den Euroraum und die expansivere Geldpolitik der EZB waren dabei die treibenden Kräfte. Allerdings fand der Höhenflug des DAX mit Beginn der zweiten Jahreshälfte ein jähes Ende. Ausschlaggebend waren überraschend schwache Konjunkturdaten aus Deutschland, Europa und den Schwellenländern sowie die anhaltenden Konflikte in der Ostukraine und im Nahen Osten. Der DAX verlor im Zuge dessen zunehmend an Höhe und sank bis Mitte Oktober auf rund Punkte. Im November kam es allerdings zu einer Erholung, in deren Verlauf der deutsche Leitindex ein neues Allzeithoch von Punkten erreichte. Infolge der Regierungskrise in Griechenland und der Furcht vor einem Wiederaufflammen der Euro-Schuldenkrise gab der Deutsche Aktienindex zum Ende des Jahres aber wieder einen Teil seiner Kursgewinne ab. Der DAX beendete das Jahr bei einem Stand von Punkten und lag damit 2,7 Prozent höher als am Vorjahresende. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken, PSD Banken, Sparda-Banken sowie die sonstigen Kreditgenossenschaften konnten im Geschäftsjahr 2014 an ihre guten Geschäftsergebnisse der Vorjahre anknüpfen. So wuchsen sie erneut stabil. Die positive Geschäftsentwicklung zeigt einmal mehr: Den Kreditgenossenschaften ist es nachhaltig gelungen, das Vertrauen der Kunden in ihr Geschäftsmodell zu stärken und diese mit ihren Leistungen zu überzeugen. Die besonders starke Kundenorientierung und eine konservative Geschäftspolitik ließen die Kundenvolumina Ende Dezember 2014 deutlich zulegen: So stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften auf 582 Milliarden Euro (+3,7 Prozent). Auch die Kundenkredite legten auf 482 Milliarden Euro (+4,3 Prozent) zu. Die addierte Bilanzsumme stieg um 25 Milliarden (oder 3,3 Prozent) auf 788 Milliarden Euro. Die PSD Banken blieben auch im Jahr 2014 auf Wachstumskurs. Die addierte Bilanzsumme der 15 Banken stieg um 654 Mio. Euro (oder 2,8 Prozent) auf insgesamt Mio. Euro. II.2 Geschäftsverlauf der PSD Bank RheinNeckarSaar eg In einem von niedrigen Zinsen und hoher Konkurrenz um Einlagen gekennzeichneten Umfeld konnten nahezu alle geplanten Ziele erreicht werden. Die Geschäftsentwicklung verlief im Geschäftsjahr 2014 erfolgreich. Im Einzelnen zeigt sich folgendes Bild: Berichtsjahr Vorjahr Veränderung T T T % Bilanzsumme ,8 Außerbilanzielle Geschäfte ,6 Die Bilanzsumme erhöhte sich leicht über Plan um 1,8 Prozent. Die außerbilanziellen Geschäfte sind gestiegen. Ursache sind höhere offene Kreditzusagen an unsere Kunden. Aktivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung T T T % Kundenforderungen ,7 Wertpapiere ,8 Forderungen an Kreditinstitute ,6 Das Kundenkreditgeschäft hat sich positiv entwickelt. Im Berichtsjahr konnten die Kundenforderungen aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage nach unserem PSD BauGeld deutlich ausgeweitet werden. Der Anteil der Wertpapieranlagen und der Bankguthaben an der Bilanzsumme ist zugunsten des Kundenkreditgeschäfts auf 27 Prozent gesunken. Bei den Wertpapieranlagen wurde die konservative und auf Risikominimierung ausgerichtete Investitionspolitik fortgesetzt. Passivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung T T T % Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ,4 Spareinlagen von Kunden ,6 andere Einlagen von Kunden ,5 verbriefte Verbindlichkeiten Das Einlagengeschäft bewegte sich weiter in einem sehr schwierigen Marktumfeld extrem niedriger Zinsen. Mit einem Wachstum der Einlagen in der Kernzielgruppe Privatperson von 2,7 Prozent hat sich die Bank sehr gut behauptet. Besonders erfolgreich entwickelten sich die Einlagen auf den Girokonten. Diese wuchsen um 29,8 Mio. auf 181,8 Mio.. Der Rückgang der Kundeneinlagen ist insbesondere auf die Rückführung einer Tagesgeldeinlage eines Großanlegers zurückzuführen. Die Großeinlage wurde durch die Aufnahme kurzfristiger Bankenrefinanzierungen teilweise ersetzt. Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung T T T % Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften ,1 andere Vermittlungserträge ,3 Erträge aus Zahlungsverkehr ,4 Die Erträge aus Dienstleistungsgeschäften konnten weiter gesteigert werden. Die bedarfsgerechte umfassende Beratung unserer Mitglieder und Kunden spiegelt sich in einer deutlichen Ausweitung des Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäftes und der Vermittlung von Investmentfonds wider. Ebenso wurden Vermittlungen im Bauspar- und Versicherungsgeschäft erfolgreich durchgeführt. Investitionen Im Mittelpunkt der Investitionen im Berichtsjahr stand der Neubau der Geschäftsstelle in Saarbrücken in der Bahnhofstraße. Daneben erfolgten weitere Investitionen in die IT-Infrastruktur der Bank. Die Gesamtinvestitionen betrugen im Berichtsjahr T. 1 2

11 Personal- und Sozialbereich Über die personelle Besetzung geben folgende Zahlen Aufschluss: 160 Beschäftigte im Bankgeschäft davon 49 Teilzeitbeschäftigte davon 12 Auszubildende Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich leicht. Es bestehen Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung. Um den stetig steigenden Anforderungen gerecht werden zu können, wurde von externen und internen Fortbildungsmöglichkeiten von den Mitarbeitern und Führungskräften rege Gebrauch gemacht. Weitere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Kundenzahl hat sich im Jahr 2014 um 889 Kunden reduziert. Das sehr niedrige Zinsniveau hat die Gewinnung neuer Kunden über günstige Konditionen für Bankeinlagen stark eingeschränkt. Die Bank nahm auch im Jahre 2014 ihre gesellschaftliche Verantwortung in vorbildlicher Weise wahr. Insgesamt wurden Mittel in Höhe von 326 T für soziale Zwecke bewilligt. Das soziale Engagement der Bank wurde darüber hinaus wesentlich durch über 375 ehrenamtlich geleistete Stunden der Mitarbeiter/-innen bei Sozialpartnern getragen. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr war durch keine außergewöhnlichen Vorgänge gekennzeichnet. II.3 Darstellung der Lage der PSD Bank RheinNeckarSaar eg II.3.1 Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Bank haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt: Gewinn- und Verlustrechnung Berichtsjahr Vorjahr Veränderung T T T % Zinsüberschuss 1) ,1 Provisionsüberschuss 2) ,9 Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwendungen ,1 b) andere Verwaltungsaufwendungen ,9 Bewertungsergebnis 3) ,3 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ,2 Steueraufwand ,0 Jahresüberschuss ,6 1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) GuV-Posten Die rückläufigen Geld- und Kapitalmarktzinssätze haben sich in Verbindung mit der getätigten Fristenstruktur im Zinsbuch der Bank positiv auf den Zinsüberschuss ausgewirkt. Der Provisionsüberschuss ist per Saldo um 318 T zurückgegangen. Die Provisionserträge konnten dabei insbesondere durch die verstärkte Anlage unserer Kunden in Wertpapieren um 345 T gesteigert werden. Aufgrund der hohen Nachfrage nach unserem PSD BauGeld, das der Bank von Dritten vermittelt wurde, hat sich aber auch der Provisionsaufwand um 664 T erhöht. Die erfolgreiche Besetzung offener Stellen führte zu einem höheren Personalaufwand. Die Steigerung beim Sachaufwand ist insbesondere auf die Bildung von Rückstellungen für Rechtsrisiken aus Kreditverträgen, höhere Kosten für Rechenzentrumsleistungen sowie eine unerwartete Dachsanierung in der Geschäftsstelle in Stuttgart zurückzuführen. Wertaufholungen bei eigenen Wertpapieren sowie die sehr günstige Risikolage im Kundenkreditgeschäft führten zu einem positiven Risikoergebnis. Die Entwicklung der Ertragslage hat unsere Erwartungen für 2014 übertroffen. Der Jahresüberschuss ermöglicht eine angemessene Erhöhung des bilanziellen Eigenkapitals. II.3.2 Finanz- und Liquiditätslage Sowohl die Mindestreservebestimmungen als auch die Bestimmungen der Liquiditätsverordnung (Liquiditätskennziffer) wurden zu jeder Zeit eingehalten und bieten ausreichend Freiraum für die Ausweitung des Bankgeschäfts im Rahmen der strategischen Planung. Die Liquidiätskennziffer belief sich auf 2,05. Bei Bedarf stehen ausreichend Refinanzierungsmöglichkeiten des genossenschaftlichen Verbundes sowie der EZB jederzeit zur Verfügung. Das Angebot der Deutschen Bundesbank, Refinanzierungsgeschäfte in Form von Offenmarktgeschäften (Hauptrefinanzierungsgeschäfte) abzuschließen, wurde genutzt. Übernachtkredite (Spitzenrefinanzierungsfazilität) wurden nicht in Anspruch genommen. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr stets gegeben. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist auch in den folgenden Jahren nicht zu rechnen. II.3.3 Vermögenslage Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar: Eigenkapital Berichtsjahr Vorjahr Veränderung T T T % Gezeichnetes Kapital ,0 Rücklagen ,4 Die Bank verfügt über eine gute Eigenkapitalausstattung. Sie entspricht den Anforderungen und erlaubt darüber hinaus ein stetiges Geschäftswachstum in den nächsten Jahren. Durch Gewinnthesaurierung und Ausbau der Geschäftsguthaben unserer Mitglieder konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Daneben besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach 340g HGB in Höhe von T (Vorjahr T). Der Anteil der bilanziellen Eigenmittel an der Bilanzsumme konnte von 6,42 Prozent auf 6,63 Prozent verbessert werden. Die Gesamtkapitalquote beläuft sich auf 15,74 Prozent. Die Kapitalrendite gemäß 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn (Anmerkung: Nettogewinn = Jahresüberschuss nach Steuern) und Bilanzsumme) beläuft sich auf 0,28 Prozent. Wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen Kundenforderungen Der Anteil der Kundenforderungen (Aktiva 4) an der Bilanzsumme ist von 69,6 Prozent auf 70,9 Prozent gestiegen. Der Schwerpunkt der Kundenfinanzierungen liegt im Bereich der Baufinanzierungen. Die Größenklassengliederung ist sehr kleingliedrig. Von den Kundenfinanzierungen entfallen 97,2 Prozent auf die Größenklasse bis 500 T. Akute Risiken im Kreditgeschäft sind in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen abgeschirmt. Latente Risiken sind durch Vorsorgereserven abgedeckt. Wertpapiere Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich wie folgt zusammen: Wertpapiere Berichtsjahr Vorjahr Veränderung T T T % Anlagevermögen ,6 Liquiditätsreserve ,0 Bei den festverzinslichen Anlagen handelt es sich ausschließlich um Euro-Anleihen europäischer Emittenten mit Investment-Grade-Rating. Von den Wertpapieren im Anlagevermögen entfallen T auf unsere genossenschaftliche Zentralbank, die DZ Bank AG. Die zunehmende Stabilisierung des europäischen Bankensystems hat die Wiederanlage fälliger Bankanleihen in Wertpapieren der Liquiditätsreserve erlaubt. Dem bankeigenen Spezialfonds wurden Mittel in Höhe von T zugeführt. Derivategeschäfte Zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv-/Passivsteuerung) wurden Zinsderivate in einem Umfang von T eingesetzt. Diese Derivate werden in die verlustfreie Bewertung des Zinsbuches einbezogen. 3 4

12 II.4 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Die Geschäfte der PSD Bank RheinNeckarSaar eg haben sich insgesamt gut entwickelt. Das betreute Kundenvolumen konnte um T oder 3,0 Prozent gesteigert werden. Daneben verfügt die Bank über eine solide Finanz- und Vermögenslage. Die Anforderungen an das Eigenkapital und die Liquidität wurden jederzeit eingehalten. Die Ertragslage ist gut und lässt eine ausreichende Dotierung des Eigenkapitals zu. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. IV. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht) IV.1 Risikomanagementsystem Das Risikomanagement ist für uns eine zentrale Aufgabe und an dem Grundsatz ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken frühzeitig zu erkennen, vollständig zu erfassen und in angemessener Weise auch über den Bilanzstichtag hinaus darzustellen. Die ordnungsgemäße Organisation sowie die wesentlichen Elemente des Risikomanagements obliegen dem Vorstand. Die Identifikation, Quantifizierung, Limitierung und Überwachung der Risiken sowie die Ableitung von Handlungsvorschlägen für den Vorstand erfolgt durch das Risikomanagement als unabhängige Risikoüberwachungseinheit. Die bewusste Übernahme, aktive Steuerung und gezielte Transformation von Risiken gehören dabei zu den Kernfunktionen der Bank. Die angewandten Methoden und Verfahren zur Risikomessung und -steuerung sowie die ihnen zugrunde liegenden Parameter und Annahmen werden kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig den Anforderungen der Bank und den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst. Die Bank verfügt über ein angemessenes System zur Risikoidentifikation, -bewertung, -steuerung und -überwachung, welches in die Gesamtbankplanung und Gesamtbanksteuerung integriert und im Risikohandbuch dokumentiert ist. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur identifizieren, quantifizieren, beurteilen und dokumentieren wir unsere Risiken und legen die für uns wesentlichen Risiken fest. Im Rahmen der Risikobeurteilung erfolgt die Einstufung der Risikoarten in die aufsichtsrechtlichen Kategorien wesentliches Risiko bzw. unwesentliches Risiko. Unabhängig von der aufsichtsrechtlichen Einstufung erfolgt eine weitere Bewertung der Risikofaktoren nach ihrer Bedeutung keine Bedeutung, mittlere Bedeutung und hohe Bedeutung. Die Einstufung dient vor dem Hintergrund einer möglichen GuV-Belastung u.a. der Identifizierung von Risikokonzentrationen. Für die als wesentlich eingestuften Risikoarten werden entsprechende Risikostrategien entwickelt. Grundlage der Risikosteuerung sind unsere im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung festgelegten Geschäfts- und Risikostrategien, die hieraus abgeleiteten operativen Zielgrößen/Plandaten sowie die Risikotragfähigkeit der Bank. Im Einzelnen werden folgende Zielgrößen geplant: - bilanzwirksame Wachstumsziele - Zinsüberschuss und Verwaltungsaufwand - außerbilanzielle Provisionsziele - Risikodeckungsmassen - Risikolimite Basierend auf der Risikodeckungsmasse aus dem Ergebnis und der Substanz nach Abzug eines Risikopuffers wird zum Jahresbeginn für das gesamte Geschäftsjahr das Gesamtbanklimit bestimmt und auf die einzelnen Risikoarten unter Berücksichtigung der strategischen Ausrichtung der Bank, der Erwartungen für die Zukunft und der Risikokonzentrationen allokiert (= Jahreslimite und Einzelrisikolimite). Bei dieser Jahresbetrachtung gehen wir von unserem erwarteten Steuerungs- und Planszenario aus. Die Risiken werden in sogenannten Risikoszenarien monatlich gemessen und dem Limitsystem gegenübergestellt. Dabei kommen je nach Risikoart unterschiedliche Messverfahren zur Anwendung (z.b. CVaR und Szenarioanalysen). Es werden anerkannte EDV- Instrumente und -Verfahren eingesetzt, die den gesetzlichen sowie bankinternen Grundsätzen entsprechen. Auf dieser Basis wird dann die Limitauslastung ermittelt. Je nach Limitauslastung definiert die Bank im Rahmen des Steuerungskreislaufs unterschiedliche Maßnahmen zur Erreichung der operativen Ziele. Zusätzlich zur Betrachtung des aktuellen Geschäftsjahres erfolgt eine Betrachtung der Risikotragfähigkeit zum übernächsten Bilanzstichtag. Zur frühzeitigen Identifikation der Risiken betreibt die Bank zusätzlich ein barwertig orientiertes Risikotragfähigkeitskonzept. Die Ermittlung der barwertigen Risikotragfähigkeit erfolgt in den Schritten Reinvermögen, Vermögenszuwachs, Gesamtrisikolimite, Risikomessung und Maßnahmenableitung. Aufbauend auf den Ergebnissen unserer Risikoinventur haben wir Stresstests entwickelt, die Risikofaktoren, Risikokonzentrationen und Diversifikationseffekte berücksichtigen. Die Stresstests beinhalten sowohl Sensivitätsanalysen als auch Szenarioanalysen und umfassen sowohl historische als auch hypothetische Szenarien. Neben den regelmäßig durchgeführten Stresstests werden bei Änderungen der Rahmenbedingungen auch anlassbezogene Stresstests durchgeführt. Die Stresstestergebnisse werden dem Gesamtbankrisikolimit gegenübergestellt und sind angemessen in unser Berichtswesen integriert. Die Ergebnisse werden kritisch hinsichtlich eines möglichen Handlungsbedarfs reflektiert. Darüber hinaus führen wir auch inverse Stresstests sowie den hypothetischen Stresstest schwerer konjunktureller Abschwung durch. Der Fortbestand unserer Bank ist nach unseren Stressanalysen nicht gefährdet. Die für die Risikosteuerung relevanten Daten werden zu einem internen Berichtswesen aufbereitet und verdichtet. Die Informationsweitergabe erfolgt entweder im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung oder in Form einer Ad hoc-berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat. Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement-Aktivitäten wird durch die interne Revision geprüft. IV.2 Risikokategorien Für unsere Bank sind die im Folgenden dargestellten Risikokategorien relevant. IV.2.1 Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiko verstehen wir die Gefahr, dass Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls von Geschäftspartnern und ggf. der Migration und/oder der adressbezogenen Spreadveränderung eintreten. Kreditrisiken Unser Kreditportfolio besteht überwiegend aus besicherten privaten Investitionskrediten. Das Risikomanagement der Kreditrisiken ist in der Abteilung Controlling angesiedelt. Daneben nimmt die Rechtsabteilung die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie der Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten Krediten vor. Bei Krediten mit einem akuten Ausfallrisiko wird eine Einzelwertberichtigung der Forderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung der Sicherungswerte bzw. der begründeten Realisationswerte vorgenommen. Die Bank setzt zur Messung der Adressenausfallrisiken im Kundengeschäft interne Rating- und Scoring-Verfahren ein. Als Risikoausweis stellen wir die Summe aus erwartetem und unerwartetem Verlust dar. Den erwarteten Verlust messen wir für alle Kunden, die mit einem VR-Rating geratet wurden, mit Blankoanteilen und den Ausfallwahrscheinlichkeiten nach Ratingklassen des VR-Ratings. Den unerwarteten Verlust berechnen wir mit einem Konfidenzniveau von 99 Prozent in einem Kreditportfoliomodell. Als Stresstests werden die Abwertung der Sicherheiten um 40 Prozent, die Erhöhung der Ausfallwahrscheinlichkeit um 50 Prozent sowie eine Erhöhung des Konfidenzniveaus auf 99,9 Prozent berechnet und die Verkraftbarkeit im Rahmen der Risikotragfähigkeitsberechnung überprüft. Unsere EDV-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen und Sicherheiten. Kontrahenten- und Emittentenrisiken Für unsere Eigenanlagen haben wir unter Berücksichtigung unserer Substanz- und Ertragskraft ein System risikobegrenzender Limite eingeführt. Dabei wird auch eine Volumenlimitierung auf Geschäftspartnerebene durchgeführt. Sämtliche Limite werden durch ein vom Handel unabhängiges Risikomanagement überwacht und regelmäßig überprüft. Zudem begegnen wir Emittenten- und Kontrahentenausfallrisiken in unseren Eigenanlagen grundsätzlich durch eine Beschränkung auf Handelspartner guter Bonität und Anlagen mit einem Investment-Grade-Rating. Für die Identifizierung, Beurteilung und Überwachung der Risiken greifen wir auf die Ratingergebnisse von Ratingagenturen, Einschätzungen der DZ BANK sowie auf eigene Analysen von Berichten, Veröffentlichungen und eigene Beobachtungen der Spreadentwicklung der Emittenten zurück. Für Emittenten der Finanzgruppe werden Spreadrisiken, für die anderen Emittenten Migrations-, Spread- und Ausfallrisiken gemessen. In den Standard- und Stressszenarien werden differenzierte Risikoansätze berücksichtigt. In den Standardszenarien verwenden wir historische Ausfallwahrscheinlichkeiten auf Jahresbasis sowie VaR-Kennziffern mit einem Konfidenzniveau von 99 Prozent und einer Haltedauer von 250 Tagen. Als Stressszenarien werden neben einem Parameter-Setting der Finanzmarktkrise, der Ausfall des größten Emittenten sowie im Zuge der Euro- Staatenkrise ein nach Rating differenziertes Länderrisiko betrachtet. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens und Schuldscheindarlehen bzw. Namensschuldverschreibungen werden die Risiken in Abhängigkeit von der handelsrechtlichen Bewertungsmethode berücksichtigt. Länderrisiken Länderrisiken sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. 5 6

13 IV.2.2 Marktpreisrisiken Marktpreisrisiko ist die Gefahr, dass das tatsächliche Ergebnis aufgrund unerwarteter Änderungen von Marktparametern (Zinsstrukturkurve, Aktienkurse, Devisenkurse) vom geplanten Ergebnis abweicht. Im Rahmen des Risikomanagements betrachten wir vor allem Zinsänderungsrisiken. Andere Marktpreisrisiken sind von untergeordneter Bedeutung bzw. nicht vorhanden. Zinsänderungsrisiko Wir steuern unser Zinsänderungsrisiko mittels Szenarioanalysen nach dem Konzept der gleitenden Durchschnitte. Die Bank verwendet vom DGRV bereitgestellte Zinsszenarien auf der Grundlage historischer Zinsentwicklungen. Als Betrachtungszeitraum wird die Zeit von 10/2008 bis 09/2013 verwendet, die Haltedauer beträgt 250 Tage und das Konfidenzniveau 99 Prozent. Daneben werden selbst entwickelte hypothetische Zinsszenarien simuliert. Für die Simulation von Stressszenarien wurde ein historischer Betrachtungszeitraum von 12/1999 bis 09/2013 verwendet und das Konfidenzniveau auf 100 Prozent festgelegt. Die Bank hat hierzu ebenfalls hypothetische Risikoszenarien entwickelt, die auch ungünstige Umschichtungseffekte im Kundengeschäft und abweichende Parametersettings für das Zinsanpassungsverhalten einzelner Produkte berücksichtigen. Zur Simulation der zinsinduzierten Kursänderungsrisiken festverzinslicher Wertpapiere nutzt die Bank ebenfalls die zuvor beschriebenen Zinsszenarien. Als Unterstützung und Früherkennung zu der handelsrechtlich orientierten Beurteilung der Risiken verwendet die Bank ein barwertiges Konzept der Risikomessung für das Zinsbuch. Für variabel verzinsliche Positionen wurden dabei Ablauffiktionen ermittelt. Optionale Bestandteile von Produkten wurden aufgrund der historischen Entwicklung mit entsprechenden Ausübungswahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Die historische Simulation verwendet dabei die Zinsentwicklung seit dem und ein Konfidenzniveau von 99 Prozent. Die Risiken werden nach der Veränderung des Barwertes des Zinsbuchs mit dem Value-at-Risk-Ansatz gemessen. Im Stressszenario wird das Konfidenzniveau auf 99,9 Prozent erhöht und zusätzlich das hypothetische Zinsszenario eines Ad-hoc-Anstiegs der Zinsen um 200 BP simuliert. Zur Steuerung der Zinsänderungsrisiken setzen wir Zinssicherungsinstrumente ein. Im Rahmen der Aktiv-/Passivsteuerung haben wir dazu Zins- Swaps und Zins-Caps abgeschlossen. Sonstige Marktpreisrisiken Im Spezialfonds gehaltene Wertpapiere werden im Rahmen der Risikomessung den jeweiligen Anlageklassen zugeordnet und fließen dort in die Risikomessung ein. Die Derivate werden im Rahmen der monatlichen Berichterstellung auf Basis der aktuellen Zinsstruktur bewertet. Eine Anrechnung der Ergebniswirkung bei unterschiedlichen Zinsszenarien erfolgt auf das Zinsspannenrisiko. IV.2.3 Liquiditätsrisiken Aufgrund der fehlenden objektiven Möglichkeit einer Risikoquantifizierung werden Liquiditätsrisiken nicht im Rahmen des Risikotragfähigkeitskonzeptes berücksichtigt. Das Liquiditätsrisiko besteht in der Gefahr, dass die jederzeitige Zahlungsfähigkeit nicht gegeben ist, weil die benötigten Finanzmittel nicht zur Verfügung stehen. Das Liquiditätsrisiko umfasst das Liquiditätsrisiko im engeren Sinne (Abruf- und Terminrisiko) sowie das Liquiditätsanspannungsrisiko. Ebenfalls aufgrund der hohen Granularität des Kundengeschäfts hat das Abrufrisiko für uns eine geringe Bedeutung. Das Terminrisiko spielt eine untergeordnete Rolle, da die Zahlungsströme durch Diversifikation auf viele Kontrahenten verteilt sind. Durch die überwiegende Refinanzierung durch Kundeneinlagen hat das Liquiditätsanpassungsgsrisiko für uns auch nur eine geringe Bedeutung. Vor dem Hintergrund der individuellen Risiko- und Gesamtbankstruktur wurden entsprechende Limitvorgaben festgelegt. Die Liquiditätskennziffer gemäß LiqV beträgt mindestens 1,0. Darüber hinaus wurden Warngrenzen einer Liquiditätskennziffer von 1,6 und 1,2 definiert. Das Volumen der 10 größten Einleger wird auf 5 Prozent der Bilanzsumme limitiert. Zum belief sich die Liquiditätskennzahl auf 2,05. Im Geschäftsjahr 2014 bewegte sie sich zwischen 1,70 und 2,27 und lag somit stets über dem geforderten Mindestwert von 1,0. IV.2.4 Operationelle Risiken Als operationelle Risiken definieren wir die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, von Menschen oder aufgrund externer Einflüsse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken und dolose Handlungen mit ein. Operationelle Risiken haben für uns eine geringe Bedeutung und werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung der Bank nicht erkennbar beeinträchtigen. Wesentliche identifizierte operationelle Risiken werden in einer Schadensfalldatenbank erfasst. Maßgeblich ist hierbei der Bruttoschaden, also vor einer eventuellen Versicherungsleistung. Auf Basis dieser Schadensfalldatenbank werden die Risiken jährlich analysiert und beurteilt. Den operationellen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere Arbeitsanweisungen, die Einhaltung einer ausreichenden Funktionstrennung, die laufende Optimierung der Arbeitsabläufe, Mitarbeiterschulungen, der Einsatz von Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz- und Geldwäschebeauftragten. Laufende Investitionen in neue DV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale und Back-up-Einrichtungen sichern die jederzeitige Verfügbarkeit. Zusätzlich hat unser Haus eine Notfallplanung erstellt. Versicherbare Gefahrenpotenziale (z. B. Diebstahl- und Betrugsrisiken) haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgesichert. Dem Rechtsrisiko begegnen wir durch die Verwendung von rechtlich geprüften Vertragsvordrucken. Bei Rechtsstreitigkeiten nehmen wir juristische Hilfe in Anspruch. Über die Steuerung bzw. Minimierung dieser Risikoarten hinaus prüft die eigene interne Revision regelmäßig die Systeme und Verfahren sowie die wesentlichen Arbeitsabläufe. IV.2.5 Vertriebsrisiko Als Vertriebsrisiko definieren wir die Gefahr, dass das geplante Kundengeschäftsergebnis nicht erreicht wird. Gründe können Abweichungen von geplanten Margen, insbesondere aber Abweichungen von geplanten Produktabsätzen im Kredit-, Einlagen- und Verbundgeschäft, sein. Dem Vertriebsrisiko begegnen wir mit einer sorgfältigen, am Kundennutzen orientierten Vertriebsplanung. Das Vertriebsrisiko wird monatlich ermittelt. IV.3 Gesamtbild der Risikolage Im Geschäftsjahr 2014 war die Risikotragfähigkeit sowohl unter den von uns definierten Standard- als auch den festgelegten Stressszenarien gegeben. Unsere Risikodeckungsmasse zum betrug 16,1 Mio. für den Standardfall und 48,9 Mio. für den Stressfall. Entsprechend unserer Risikobereitschaft wird nur ein bestimmter Teil der Risikodeckungsmasse zur Absorption der Risiken im Standard- und im Stressfall verwendet. Damit stellen wir sicher, dass wir unseren Geschäftsbetrieb auch dann weiterführen können, wenn die von uns eingegangenen Risiken schlagend werden. Die von uns im Rahmen unserer GuV-orientierten Risikosteuerung zur Risikodeckung im Standardrisikofall zur Verfügung gestellte Risikodeckungsmasse belief sich zum auf 12,0 Mio.. Demgegenüber standen aggregierte Gesamtbankrisiken in Höhe von 9,2 Mio.. Dies entspricht einem Anteil an der zur Verfügung gestellten Risikodeckungsmasse in Höhe von 77 Prozent. Zur Abdeckung von Stressfällen haben wir ein Risikolimit in Höhe von 25,0 Mio. zur Verfügung gestellt. Zum beliefen sich die aggregierten Gesamtbankrisiken auf 21,5 Mio.. Dies entspricht einem Anteil an der Risikodeckungsmasse in Höhe von 86 Prozent. Durch die neuen Basel III Anforderungen (seit 1. Januar 2014) ergeben sich erhöhte Eigenmittelanforderungen. Diese haben wir bei der Ermittlung der Risikodeckungsmassen bereits berücksichtigt. Die Solvabilitätsanforderungen haben wir im Jahr 2014 jederzeit eingehalten. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen bei der Vermögenslage. Nach derzeitigem Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit im Berichtszeitraum 2015 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/ Substanzsituation der Bank gegeben. Die dargestellten Risiken werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Bank nicht wesentlich beeinträchtigen. Die Risikolage ist insgesamt als günstig einzustufen. Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund der Zugehörigkeit zur kreditgenossenschaftlichen Sicherungseinrichtung nicht erkennbar. V. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht) Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung der PSD Bank RheinNeckarSaar eg für die nächsten zwei Jahre beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Unsere Bank erwartet in den nächsten Jahren einen unverändert harten Wettbewerb im Kundengeschäft, für welchen sie mit ihrem Geschäftsmodell und ihrer Kunden- und Produktphilosophie gut aufgestellt ist. Im Kundenkreditgeschäft erwarten wir unter der Prämisse eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus und einer guten Wirtschaftslage für die nächsten beiden Jahre eine stabile Nachfrage. Im Einlagengeschäft gehen wir infolge des anhaltenden Konkurrenzdrucks und der auf Rekordtiefs gefallenen Zinsen von einem nur geringen Wachstum aus. Für die Ertragslage ist auch in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. 7 8

14 B. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Durch den hohen Wettbewerbsdruck und das sehr niedrige Zinsumfeld gehen wir, trotz der erwarteten Steigerungen im Kredit- und Einlagengeschäft, in den nächsten zwei Jahren nur von einer moderaten Zunahme des Zinsergebnisses aus. Fällige Wertpapiere und zu höheren Zinsen abgeschlossene auslaufende Kundenkredite werden das Zinsergebnis zunehmend belasten. Beim Provisionsergebnis erwarten wir eine stabile Entwicklung. Dabei rechnen wir mit leicht steigenden Erträgen aus dem Wertpapiergeschäft und der Vermittlung von Bauspar- und Versicherungsprodukten, denen steigende Aufwendungen für Geldautomatenverfügungen unserer Kunden entgegenstehen. Bei den Personalaufwendungen erwarten wir durch die erfolgreiche Nachbesetzung offener Stellen einen leichten Anstieg. Der Sachaufwand wird durch den Wegfall von Mietaufwendungen für die Geschäftsstelle Hafenstraße in Saarbrücken, die Bildung einer Rückstellung für Rechtsrisiken der Folgejahre im Jahresabschluss 2014 sowie unser Sachkostensenkungsprogramm niedriger erwartet. Durch den Bezug der neuen Geschäftsstelle in Saarbrücken im Mai 2015 werden sich die Abschreibungen auf Sachanlagen erhöhen. Aufgrund unserer konservativen Anlagestrategie gehen wir davon aus, dass keine nennenswerten Abschreibungen auf unsere Wertpapierbestände erforderlich werden. Insgesamt erwarten wir, auch in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 wieder ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Durch die gute Vermögenslage und die damit verbundene Risikotragfähigkeit gehen wir davon aus, auch zukünftige Ertragschancen für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter zu nutzen. Die konsequente Vertriebsausrichtung sowie die permanente Qualifizierung des Mitarbeiterstammes bilden dabei weiterhin den geschäftspolitischen Schwerpunkt unseres Hauses. Wesentliche Risiken in der geschäftlichen Entwicklung bestehen in einer weiteren Verflachung der Zinsstrukturkurve, die zu einer Beeinträchtigung des geplanten Zinsergebnisses führen könnte, sowie der nach wie vor bestehenden Unsicherheit an den Finanzmärkten und der Staatsschuldenkrise. Sollte sich der Wettbewerb aufgrund betriebswirtschaftlich unvertretbarer, nicht marktgängiger Konditionen im Kredit- und Einlagengeschäft weiter verschärfen, besteht das Risiko, dass unsere prognostizierten Wachstumsraten nicht zu halten sind. Durch die von der Bank aktiv genutzte Fristentransformation ergeben sich Chancen für den Zinsüberschuss, wenn sich die Zinsstrukturkurve deutlich steiler als von uns erwartet entwickeln würde. Weitere Chancen sehen wir im Hinblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf, insbesondere wenn die Nachfrage im Wertpapier- und Einlagengeschäft deutlich stärker als erwartet zunimmt. Für die Entwicklung des Kundengeschäftsvolumens ergeben sich zusätzliche Chancen aus unserer neuen Werbelinie sowie der Neueröffnung der Geschäftsstelle Saarbrücken in der Bahnhofstraße. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss (Bilanzgewinn) in Höhe von ,46 wie folgt zu verwenden: 3,500 % Dividende auf Geschäftsguthaben ,08 Bonuszahlungen aus dem Mitgliederbonusprogramm ,50 Gesetzliche Rücklage ,00 Andere Ergebnisrücklagen ,88 insgesamt ,46 Stuttgart, den 13. Februar 2015 Der Vorstand Jürgen Wunn Dieser Vorschlag wurde in der Vertreterversammlung am PSD Bank RheinNeckarSaar eg Stefan Bender C. Bericht des Aufsichtsrats beschlossen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstands. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. VI. Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen. Stuttgart, den 13. Februar 2015 Linus Maier (stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats) Impressum Herausgeber PSD Bank RheinNeckarSaar eg Verantwortlich für den Inhalt Jürgen Wunn, Vorstandsvorsitzender Stefan Bender, Vorstandsmitglied Redaktion Jana Ebinger, Unternehmensentwicklung Realisation VON HELDEN UND GESTALTEN GmbH, Stuttgart 9 Druck repa druck, Saarbrücken

15 PSD Bank RheinNeckarSaar eg Stuttgart Servicenummer Tel Fax Internet BIC GENODEF1P20 Geschäftsstellen Freiburg Basler Str Freiburg Saarbrücken Bahnhofstr Saarbrücken Stuttgart Deckerstr Stuttgart Social Media

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