Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge

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1 Ein Service juris GmbH - - Seite 1 Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge Datum: 15. März 1974 Fundstelle: BGBl I 1974, 721, 1193 Textnachweis Geltung ab: Stand: Neugefasst durch Bek. v I 3830 Änungen aufgrund EinigVtr vgl. 10, 10a, 67a u. 74 BImSchG Inhaltsübersicht Erster Teil Allgemeine Vorschriften Zweck des Gesetzes Geltungsbereich Begriffsbestimmungen Zweiter Teil Errichtung und Betrieb von Anlagen Erster Abschnitt Genehmigungsbedürftige Anlagen a a a 15 15a Genehmigung Pflichten Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen Genehmigungsvoraussetzungen Rechtsverordnungen über Anforungen an genehmigungsbedürftige Anlagen Teilgenehmigung Zulassung vorzeitigen Beginns Vorbescheid Genehmigungsverfahren (weggefallen) Einwendungen Dritter bei Teilgenehmigung und Vorbescheid Nebenbestimmungen zur Genehmigung Genehmigung und ane behördliche Entscheidungen Ausschluss von privatrechtlichen Abwehransprüchen Vereinfachte Klageerhebung Änung genehmigungsbedürftiger Anlagen (weggefallen) Wesentliche Änung genehmigungsbedürftiger Anlagen Nachträgliche Anordnungen Erlöschen Genehmigung Vereinfachtes Verfahren Untersagung, Stilllegung und Beseitigung Wiruf Genehmigung Zweiter Abschnitt Nicht genehmigungsbedürftige Anlagen

2 Ein Service juris GmbH - - Seite 2 22 Pflichten Betreiber nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen Anforungen an Errichtung, Beschaffenheit und den Betrieb nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen Anordnungen im Einzelfall Untersagung Dritter Abschnitt Ermittlung von Emissionen und Immissionen, sicherheitstechnische Prüfungen, Technischer Ausschuss für Anlagensicherheit a a Messungen aus besonem Anlass Emissionserklärung Erstmalige und wiekehrende Messungen bei genehmigungsbedürftigen Anlagen Kontinuierliche Messungen Anordnung sicherheitstechnischer Prüfungen Kosten Messungen und sicherheitstechnischen Prüfungen Auskunft über ermittelte Emissionen und Immissionen Technischer Ausschuss für Anlagensicherheit Dritter Teil Beschaffenheit von Anlagen, Stoffen, Erzeugnissen, Brennstoffen, Treibstoffen und Schmierstoffen Beschaffenheit von Anlagen Bauartzulassung Beschaffenheit von Brennstoffen, Treibstoffen und Schmierstoffen Beschaffenheit von Stoffen und Erzeugnissen Ausfuhr Erfüllung von zwischenstaatlichen Vereinbarungen und Beschlüssen Europäischen Gemeinschaften Vierter Teil Beschaffenheit und Betrieb von Fahrzeugen, Bau und Änung von Straßen und Schienenwegen a bis 40e Beschaffenheit und Betrieb von Fahrzeugen Erfüllung von zwischenstaatlichen Vereinbarungen und Beschlüssen Europäischen Gemeinschaften Verkehrsbeschränkungen (weggefallen) Straßen und Schienenwege Entschädigung für Schallschutzmaßnahmen Rechtsverordnung Bundesregierung Fünfter Teil Überwachung und Verbesserung Luftqualität, Luftreinhalteplanung, Lärmminungspläne a Überwachung Luftqualität Verbesserung Luftqualität Emissionskataster Unterrichtung Öffentlichkeit

3 Ein Service juris GmbH - - Seite a Luftreinhaltepläne, Aktionspläne, Landesverordnungen Lärmminungspläne Sechster Teil Gemeinsame Vorschriften 48 48a 48b a 51b 52 52a a 58b 58c 58d 58e a 63 bis 65 Verwaltungsvorschriften Rechtsverordnungen über Emissionswerte und Immissionswerte Beteiligung des Bundestages beim Erlass von Rechtsverordnungen Schutz bestimmter Gebiete Planung Anhörung beteiligter Kreise Störfall-Kommission Sicherstellung Zustellungsmöglichkeit Überwachung Mitteilungspflichten zur Betriebsorganisation Bestellung eines Betriebsbeauftragten für Immissionsschutz Aufgaben Pflichten des Betreibers Stellungnahme zu Entscheidungen des Betreibers Vortragsrecht Benachteiligungsverbot, Kündigungsschutz Bestellung eines Störfallbeauftragten Aufgaben des Störfallbeauftragten Pflichten und Rechte des Betreibers gegenüber dem Störfallbeauftragten Verbot Benachteiligung des Störfallbeauftragten, Kündigungsschutz Erleichterungen für auditierte Unternehmensstandorte Zuständigkeit bei Anlagen Landesverteidigung Ausnahmen für Anlagen Landesverteidigung (weggefallen) Ordnungswidrigkeiten (weggefallen) (weggefallen) Siebenter Teil Schlussvorschriften a 68 bis Fortgeltung von Vorschriften Übergangsvorschrift Überleitungsregelung aus Anlass Herstellung Einheit Deutschlands (Änung von Rechtsvorschriften, Überleitung von Verweisungen, Aufhebung von Vorschriften) (weggefallen) Anhang (zu 3 Abs. 6) Kriterien zur Bestimmung des Standes Technik

4 Ein Service juris GmbH - - Seite 4 Erster Teil Allgemeine Vorschriften BImSchG 1 Zweck des Gesetzes (1) Zweck ses Gesetzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen. (2) Soweit es sich um genehmigungsbedürftige Anlagen handelt, nt ses Gesetz auch integrierten Vermeidung und Verminung schädlicher Umwelteinwirkungen durch Emissionen in Luft, Wasser und Boden unter Einbeziehung Abfallwirtschaft, um ein hohes Schutzniveau für Umwelt insgesamt zu erreichen, sowie dem Schutz und Vorsorge gegen Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen, auf ane Weise herbeigeführt werden. BImSchG 2 Geltungsbereich (1) Die Vorschriften ses Gesetzes gelten für 1. Errichtung und den Betrieb von Anlagen, 2. das Herstellen, Inverkehrbringen und Einführen von Anlagen, Brennstoffen und Treibstoffen, Stoffen und Erzeugnissen aus Stoffen nach Maßgabe 32 bis 37, 3. Beschaffenheit, Ausrüstung, den Betrieb und Prüfung von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern und von Schienen-, Luft- und Wasserfahrzeugen sowie von Schwimmkörpern und schwimmenden Anlagen nach Maßgabe 38 bis 40 und 4. den Bau öffentlicher Straßen sowie von Eisenbahnen, Magnetschwebebahnen und Straßenbahnen nach Maßgabe 41 bis 43. (2) Die Vorschriften ses Gesetzes gelten nicht für Flugplätze und für Anlagen, Geräte, Vorrichtungen sowie Kernbrennstoffe und sonstige radioaktive Stoffe, den Vorschriften des Atomgesetzes o einer hiernach erlassenen Rechtsverordnung unterliegen, soweit es sich um den Schutz vor den Gefahren Kernenergie und schädlichen Wirkung ionisieren Strahlen handelt. Sie gelten ferner nicht, soweit sich aus wasserrechtlichen Vorschriften des Bundes und Län zum Schutz Gewässer o aus Vorschriften des Düngemittel- und Pflanzenschutzrechts etwas anes ergibt. BImSchG 3 Begriffsbestimmungen (1) Schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne ses Gesetzes sind Immissionen, nach Art, Ausmaß o Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile o erhebliche Belästigungen für Allgemeinheit o Nachbarschaft herbeizuführen. (2) Immissionen im Sinne ses Gesetzes sind auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen. (3) Emissionen im Sinne ses Gesetzes sind von einer Anlage ausgehenden Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnlichen Erscheinungen. (4) Luftverunreinigungen im Sinne ses Gesetzes sind Veränungen natürlichen Zusammensetzung Luft, insbesone durch Rauch, Ruß, Staub, Gase, Aerosole, Dämpfe o Geruchsstoffe. (5) Anlagen im Sinne ses Gesetzes sind 1. Betriebsstätten und sonstige ortsfeste Einrichtungen, 2. Maschinen, Geräte und sonstige ortsveränliche technische Einrichtungen sowie Fahrzeuge, soweit sie nicht Vorschrift des 38 unterliegen, und 3. Grundstücke, auf denen Stoffe gelagert o abgelagert o Arbeiten

5 Ein Service juris GmbH - - Seite 5 durchgeführt werden, Emissionen verursachen können, ausgenommen öffentliche Verkehrswege. (5a) Ein Betriebsbereich ist gesamte unter Aufsicht eines Betreibers stehende Bereich, in dem gefährliche Stoffe im Sinne des Artikels 3 Nr. 4 #[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]#Richtlinie 96/82/EG des Rates vom 9. Dezember 1996 zur Beherrschung Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen (ABl. EG 1997 Nr. L 10 S. 13) in einer o mehreren Anlagen einschließlich gemeinsamer o verbundener Infrastrukturen und Tätigkeiten einschließlich Lagerung im Sinne des Artikels 3 Nr. 8 Richtlinie in den in Artikel 2 Richtlinie bezeichneten Mengen tatsächlich vorhanden o vorgesehen sind o vorhanden sein werden, soweit davon auszugehen ist, dass genannten gefährlichen Stoffe bei einem außer Kontrolle geratenen industriellen chemischen Verfahren anfallen; ausgenommen sind in Artikel 4 #[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]#Richtlinie 96/82/EG angeführten Einrichtungen, Gefahren und Tätigkeiten. (6) Stand Technik im Sinne ses Gesetzes ist Entwicklungsstand fortschrittlicher Verfahren, Einrichtungen o Betriebsweisen, praktische Eignung einer Maßnahme zur Begrenzung von Emissionen in Luft, Wasser und Boden, zur Gewährleistung Anlagensicherheit, zur Gewährleistung einer umweltverträglichen Abfallentsorgung o sonst zur Vermeidung o Verminung von Auswirkungen auf Umwelt zur Erreichung eines allgemein hohen Schutzniveaus für Umwelt insgesamt gesichert erscheinen lässt. Bei Bestimmung des Standes Technik sind insbesone im Anhang aufgeführten Kriterien zu berücksichtigen. (7) Dem Herstellen im Sinne ses Gesetzes steht das Verarbeiten, Bearbeiten o sonstige Behandeln, dem Einführen im Sinne ses Gesetzes das sonstige Verbringen in den Geltungsbereich ses Gesetzes gleich.

6 Ein Service juris GmbH - - Seite 6 Zweiter Teil Errichtung und Betrieb von Anlagen Erster Abschnitt Genehmigungsbedürftige Anlagen BImSchG 4 Genehmigung (1) Die Errichtung und Betrieb von Anlagen, auf Grund ihrer Beschaffenheit o ihres Betriebs in besonem Maße geeignet sind, schädliche Umwelteinwirkungen hervorzurufen o in aner Weise Allgemeinheit o Nachbarschaft zu gefährden, erheblich zu benachteiligen o erheblich zu belästigen, sowie von ortsfesten Abfallentsorgungsanlagen zur Lagerung o Behandlung von Abfällen bedürfen einer Genehmigung. Mit Ausnahme von Abfallentsorgungsanlagen bedürfen Anlagen, nicht gewerblichen Zwecken nen und nicht im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen Verwendung finden, Genehmigung nur, wenn sie in besonem Maße geeignet sind, schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen o Geräusche hervorzurufen. Die Bundesregierung bestimmt nach Anhörung beteiligten Kreise ( 51) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Anlagen, einer Genehmigung bedürfen (genehmigungsbedürftige Anlagen); in Rechtsverordnung kann auch vorgesehen werden, dass eine Genehmigung nicht erforlich ist, wenn eine Anlage insgesamt o in ihren in Rechtsverordnung bezeichneten wesentlichen Teilen Bauart nach zugelassen ist und in Übereinstimmung mit Bauartzulassung errichtet und betrieben wird. (2) Anlagen des Bergwesens o Teile ser Anlagen bedürfen Genehmigung nach Absatz 1 nur, soweit sie über Tage errichtet und betrieben werden. Keiner Genehmigung nach Absatz 1 bedürfen Tagebaue und zum Betrieb eines Tagebaus erforlichen sowie zur Wetterführung unerlässlichen Anlagen. BImSchG 5 Pflichten Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen (1) Genehmigungsbedürftige Anlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass zur Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus für Umwelt insgesamt 1. schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für Allgemeinheit und Nachbarschaft nicht hervorgerufen werden können; 2. Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen getroffen wird, insbesone durch dem Stand Technik entsprechenden Maßnahmen; 3. Abfälle vermieden, nicht zu vermeidende Abfälle verwertet und nicht zu verwertende Abfälle ohne Beeinträchtigung des Wohls Allgemeinheit beseitigt werden; Abfälle sind nicht zu vermeiden, soweit Vermeidung technisch nicht möglich o nicht zumutbar ist; Vermeidung ist unzulässig, soweit sie zu nachteiligeren Umweltauswirkungen führt als Verwertung; Verwertung und Beseitigung von Abfällen erfolgt nach den Vorschriften des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes und den sonstigen für Abfälle geltenden Vorschriften; 4. Energie sparsam und effizient verwendet wird. (2) (weggefallen) (3) Genehmigungsbedürftige Anlagen sind so zu errichten, zu betreiben und stillzulegen, dass auch nach einer Betriebseinstellung 1. von Anlage o dem Anlagengrundstück keine schädlichen Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für Allgemeinheit und Nachbarschaft hervorgerufen werden können, 2. vorhandene Abfälle ordnungsgemäß und schadlos verwertet o ohne Beeinträchtigung des Wohls Allgemeinheit beseitigt werden und 3. Wieherstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes des Betriebsgeländes gewährleistet ist.

7 Ein Service juris GmbH - - Seite 7 BImSchG 6 Genehmigungsvoraussetzungen (1) Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn 1. sichergestellt ist, dass sich aus 5 und einer auf Grund des 7 erlassenen Rechtsverordnung ergebenden Pflichten erfüllt werden, und 2. ane öffentlich-rechtliche Vorschriften und Belange des Arbeitsschutzes Errichtung und dem Betrieb Anlage nicht entgegenstehen. (2) Bei Anlagen, unterschiedlichen Betriebsweisen nen o in denen unterschiedliche Stoffe eingesetzt werden (Mehrzweck- o Vielstoffanlagen), ist Genehmigung auf Antrag auf unterschiedlichen Betriebsweisen und Stoffe zu erstrecken, wenn Voraussetzungen nach Absatz 1 für alle erfassten Betriebsweisen und Stoffe erfüllt sind. BImSchG 7 Rechtsverordnungen über Anforungen an genehmigungsbedürftige Anlagen (1) Die Bundesregierung wird ermächtigt, nach Anhörung beteiligten Kreise ( 51) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates vorzuschreiben, dass Errichtung, Beschaffenheit, Betrieb, Zustand nach Betriebseinstellung und betreibereigene Überwachung genehmigungsbedürftiger Anlagen zur Erfüllung sich aus 5 ergebenden Pflichten bestimmten Anforungen genügen müssen, insbesone, dass 1. Anlagen bestimmten technischen Anforungen entsprechen müssen, 2. von Anlagen ausgehenden Emissionen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten dürfen, 2a. Einsatz von Energie bestimmten Anforungen entsprechen muss, 3. Betreiber von Anlagen Messungen von Emissionen und Immissionen nach in Rechtsverordnung näher zu bestimmenden Verfahren vorzunehmen haben o vornehmen lassen müssen und 4. Betreiber von Anlagen bestimmte sicherheitstechnische Prüfungen sowie bestimmte Prüfungen von sicherheitstechnischen Unterlagen nach in Rechtsverordnung näher zu bestimmenden Verfahren durch einen Sachverständigen nach 29a a) während Errichtung o sonst vor Inbetriebnahme Anlage, b) nach en Inbetriebnahme o einer Änung im Sinne des 15 o des 16, c) in regelmäßigen Abständen o d) bei o nach einer Betriebseinstellung vornehmen lassen müssen, soweit solche Prüfungen nicht in Rechtsverordnungen nach 11 des Gerätesicherheitsgesetzes vorgeschrieben sind. Bei Festlegung Anforungen sind insbesone mögliche Verlagerungen von nachteiligen Auswirkungen von einem Schutzgut auf ein anes zu berücksichtigen; ein hohes Schutzniveau für Umwelt insgesamt ist zu gewährleisten. (2) In Rechtsverordnung kann bestimmt werden, inwieweit nach Absatz 1 zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen festgelegten Anforungen nach Ablauf bestimmter Übergangsfristen erfüllt werden müssen, soweit zum Zeitpunkt des Inkrafttretens Rechtsverordnung in einem Vorbescheid o einer Genehmigung geringere Anforungen gestellt worden sind. Bei Bestimmung Dauer Übergangsfristen und einzuhaltenden Anforungen sind insbesone Art, Menge und Gefährlichkeit von den Anlagen ausgehenden Emissionen sowie Nutzungsdauer und technische Besonheiten Anlagen zu berücksichtigen. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für Anlagen, nach 67 Abs. 2 o 67a Abs. 1 anzuzeigen sind o vor Inkrafttreten ses Gesetzes nach 16 Abs. 4 Gewerbeordnung anzuzeigen waren. (3) Soweit Rechtsverordnung Anforungen nach 5 Abs. 1 Nr. 2 festgelegt hat, kann in ihr bestimmt werden, dass bei in Absatz 2 genannten Anlagen von den auf Grund Absätze 1 und 2 festgelegten Anforungen zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen abgewichen werden darf. Dies gilt nur, wenn durch technische Maßnahmen an Anlagen des Betreibers o Dritter insgesamt eine weitergehende

8 Ein Service juris GmbH - - Seite 8 Minung von Emissionen selben o in ihrer Wirkung auf Umwelt vergleichbaren Stoffen erreicht wird als bei Beachtung auf Grund Absätze 1 und 2 festgelegten Anforungen und hierdurch in 1 genannte Zweck gefört wird. In Rechtsverordnung kann weiterhin bestimmt werden, inwieweit zur Erfüllung von zwischenstaatlichen Vereinbarungen mit Nachbarstaaten Bundesrepublik Deutschland Satz 2 auch für Durchführung technischer Maßnahmen an Anlagen gilt, in den Nachbarstaaten gelegen sind. (4) Zur Erfüllung von bindenden Beschlüssen Europäischen Gemeinschaften kann Bundesregierung zu dem in 1 genannten Zweck mit Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung Anforungen an Errichtung, Beschaffenheit und den Betrieb, Betriebseinstellung und betreibereigene Überwachung genehmigungsbedürftiger Anlagen vorschreiben. Für genehmigungsbedürftige Anlagen, vom Anwendungsbereich Richtlinie 1999/31/EG des Rates vom 26. April 1999 über Abfalldeponien (ABl. EG Nr. L 182 S. 1) erfasst werden, kann Bundesregierung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates selben Anforungen festlegen wie für Deponien im Sinne des 3 Abs. 10 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes, insbesone Anforungen an Erbringung einer Sicherheitsleistung, an Stilllegung und Sach- und Fachkunde des Betreibers. (5) Wegen Anforungen nach Absatz 1 Nr. 1 bis 4, auch in Verbindung mit Absatz 4, kann auf jemann zugängliche Bekanntmachungen sachverständiger Stellen verwiesen werden; hierbei ist 1. in Rechtsverordnung das Datum Bekanntmachung anzugeben und Bezugsquelle genau zu bezeichnen, 2. Bekanntmachung bei dem Deutschen Patentamt archivmäßig gesichert niezulegen und in Rechtsverordnung darauf hinzuweisen. BImSchG 8 Teilgenehmigung Auf Antrag kann eine Genehmigung für Errichtung einer Anlage o eines Teils einer Anlage erteilt werden, wenn 1. ein berechtigtes Interesse an Erteilung einer Teilgenehmigung besteht, 2. Genehmigungsvoraussetzungen für den beantragten Gegenstand Teilgenehmigung vorliegen und 3. eine vorläufige Beurteilung ergibt, dass Errichtung und dem Betrieb gesamten Anlage keine von vornherein unüberwindlichen Hinnisse im Hinblick auf Genehmigungsvoraussetzungen entgegenstehen. Die Bindungswirkung vorläufigen Gesamtbeurteilung entfällt, wenn eine Änung Sach- o Rechtslage o Einzelprüfungen im Rahmen späterer Teilgenehmigungen zu einer von vorläufigen Gesamtbeurteilung abweichenden Beurteilung führen. BImSchG 8a Zulassung vorzeitigen Beginns (1) In einem Verfahren zur Erteilung einer Genehmigung kann Genehmigungsbehörde auf Antrag vorläufig zulassen, dass bereits vor Erteilung Genehmigung mit Errichtung einschließlich Maßnahmen, zur Prüfung Betriebstüchtigkeit Anlage erforlich sind, begonnen wird, wenn 1. mit einer Entscheidung zugunsten des Antragstellers gerechnet werden kann, 2. ein öffentliches Interesse o ein berechtigtes Interesse des Antragstellers an dem vorzeitigen Beginn besteht und 3. Antragsteller sich verpflichtet, alle bis zur Entscheidung durch Errichtung Anlage verursachten Schäden zu ersetzen und, wenn das Vorhaben nicht genehmigt wird, den früheren Zustand wieherzustellen. (2) Die Zulassung kann jezeit wirufen werden. Sie kann mit Auflagen verbunden o unter dem Vorbehalt nachträglicher Auflagen erteilt werden. Die zuständige Behörde kann Leistung einer Sicherheit verlangen, soweit s erforlich ist, um Erfüllung Pflichten des Antragstellers zu sichern. (3) In einem Verfahren zur Erteilung einer Genehmigung nach 16 Abs. 1 kann Genehmigungsbehörde unter den in Absatz 1 genannten Voraussetzungen auch den Betrieb Anlage vorläufig zulassen, wenn Änung Erfüllung einer sich aus sem Gesetz o einer auf Grund ses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnung ergebenden Pflicht nt. BImSchG 9 Vorbescheid

9 Ein Service juris GmbH - - Seite 9 (1) Auf Antrag kann durch Vorbescheid über einzelne Genehmigungsvoraussetzungen sowie über den Standort Anlage entschieden werden, sofern Auswirkungen geplanten Anlage ausreichend beurteilt werden können und ein berechtigtes Interesse an Erteilung eines Vorbescheides besteht. (2) Der Vorbescheid wird unwirksam, wenn Antragsteller nicht innerhalb von zwei Jahren nach Eintritt Unanfechtbarkeit Genehmigung beantragt; Frist kann auf Antrag bis auf vier Jahre verlängert werden. (3) Die Vorschriften 6 und 21 gelten sinngemäß. BImSchG 10 Genehmigungsverfahren (1) Das Genehmigungsverfahren setzt einen schriftlichen Antrag voraus. Dem Antrag sind zur Prüfung nach 6 erforlichen Zeichnungen, Erläuterungen und sonstigen Unterlagen beizufügen. Reichen Unterlagen für Prüfung nicht aus, so hat sie Antragsteller auf Verlangen zuständigen Behörde innerhalb einer angemessenen Frist zu ergänzen. Erfolgt Antragstellung in elektronischer Form, kann zuständige Behörde Mehrfertigungen sowie Übermittlung dem Antrag beizufügenden Unterlagen auch in schriftlicher Form verlangen. (2) Soweit Unterlagen Geschäfts- o Betriebsgeheimnisse enthalten, sind Unterlagen zu kennzeichnen und getrennt vorzulegen. Ihr Inhalt muss, soweit es ohne Preisgabe des Geheimnisses geschehen kann, so ausführlich dargestellt sein, dass es Dritten möglich ist, zu beurteilen, ob und in welchem Umfang sie von den Auswirkungen Anlage betroffen werden können. (3) Sind Unterlagen vollständig, so hat zuständige Behörde das Vorhaben in ihrem amtlichen Veröffentlichungsblatt und außerdem in örtlichen Tageszeitungen, im Bereich des Standortes Anlage verbreitet sind, öffentlich bekannt zu machen. Der Antrag und Unterlagen sind, mit Ausnahme Unterlagen nach Absatz 2 Satz 1, nach Bekanntmachung einen Monat zur Einsicht auszulegen; bis zwei Wochen nach Ablauf Auslegungsfrist können Einwendungen gegen das Vorhaben schriftlich erhoben werden. Mit Ablauf Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, nicht auf besonen privatrechtlichen Titeln beruhen. (4) In Bekanntmachung nach Absatz 3 Satz 1 ist 1. darauf hinzuweisen, wo und wann Antrag auf Erteilung Genehmigung und Unterlagen zur Einsicht ausgelegt sind; 2. dazu aufzuforn, etwaige Einwendungen bei einer in Bekanntmachung zu bezeichnenden Stelle innerhalb Einwendungsfrist vorzubringen; dabei ist auf Rechtsfolgen nach Absatz 3 Satz 3 hinzuweisen; 3. ein Erörterungstermin zu bestimmen und darauf hinzuweisen, dass formgerecht erhobenen Einwendungen auch bei Ausbleiben des Antragstellers o von Personen, Einwendungen erhoben haben, erörtert werden; 4. darauf hinzuweisen, dass Zustellung Entscheidung über Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann. 5. (weggefallen) (5) Die für Erteilung Genehmigung zuständige Behörde (Genehmigungsbehörde) holt Stellungnahmen Behörden ein, en Aufgabenbereich durch das Vorhaben berührt wird. Soweit für das Vorhaben selbst o für weitere damit unmittelbar in einem räumlichen o betrieblichen Zusammenhang stehende Vorhaben, Auswirkungen auf Umwelt haben können und für Genehmigung Bedeutung haben, eine Zulassung nach anen Gesetzen vorgeschrieben ist, hat Genehmigungsbehörde eine vollständige Koordinierung Zulassungsverfahren sowie Inhaltsund Nebenbestimmungen sicherzustellen. (6) Nach Ablauf Einwendungsfrist hat Genehmigungsbehörde rechtzeitig gegen das Vorhaben erhobenen Einwendungen mit dem Antragsteller und denjenigen, Einwendungen erhoben haben, zu erörtern. Einwendungen, auf besonen privatrechtlichen Titeln beruhen, sind auf den Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten zu verweisen. (6a) Über den Genehmigungsantrag ist nach Eingang des Antrags und nach Absatz 1 Satz 2 einzureichenden Unterlagen innerhalb einer Frist von sieben Monaten, in vereinfachten Verfahren innerhalb einer Frist von drei Monaten, zu entscheiden. Die zuständige Behörde kann Frist um jeweils drei Monate verlängern, wenn s wegen Schwierigkeit Prüfung o aus Gründen, dem Antragsteller zuzurechnen sind, erforlich ist. Die Fristverlängerung soll gegenüber dem Antragsteller begründet werden.

10 Ein Service juris GmbH - - Seite 10 (7) Der Genehmigungsbescheid ist schriftlich zu erlassen, schriftlich zu begründen und dem Antragsteller und den Personen, Einwendungen erhoben haben, zuzustellen. (8) Die Zustellung des Genehmigungsbescheids an Personen, Einwendungen erhoben haben, kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden. Die öffentliche Bekanntmachung wird dadurch bewirkt, dass verfügende Teil des Bescheides und Rechtsbehelfsbelehrung in entsprechen Anwendung des Absatzes 3 Satz 1 bekannt gemacht werden; auf Auflagen ist hinzuweisen. In sem Fall ist eine Ausfertigung des gesamten Bescheides vom Tage nach Bekanntmachung an zwei Wochen zur Einsicht auszulegen. In öffentlichen Bekanntmachung ist anzugeben, wo und wann Bescheid und seine Begründung eingesehen und nach Satz 6 angefort werden können. Mit dem Ende Auslegungsfrist gilt Bescheid auch gegenüber Dritten, keine Einwendung erhoben haben, als zugestellt; darauf ist in Bekanntmachung hinzuweisen. Nach öffentlichen Bekanntmachung können Bescheid und seine Begründung bis zum Ablauf Wispruchsfrist von den Personen, Einwendungen erhoben haben, schriftlich angefort werden. (9) Die Absätze 1 bis 8 gelten entsprechend für Erteilung eines Vorbescheides. (10) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Genehmigungsverfahren zu regeln; in Rechtsverordnung kann auch das Verfahren bei Erteilung einer Genehmigung im vereinfachten Verfahren ( 19) sowie bei Erteilung eines Vorbescheides ( 9), einer Teilgenehmigung ( 8) und einer Zulassung vorzeitigen Beginns ( 8a) geregelt werden. In Verordnung ist auch näher zu bestimmen, welchen Anforungen das Genehmigungsverfahren für Anlagen genügen muss, für nach dem Gesetz über Umweltverträglichkeitsprüfung eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. (11) Das Bundesministerium Verteidigung wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Genehmigungsverfahren für Anlagen, Landesverteidigung nen, abweichend von den Absätzen 1 bis 9 zu regeln. BImSchG 10a (weggefallen) BImSchG 11 Einwendungen Dritter bei Teilgenehmigung und Vorbescheid Ist eine Teilgenehmigung o ein Vorbescheid erteilt worden, können nach Eintritt ihrer Unanfechtbarkeit im weiteren Verfahren zur Genehmigung Errichtung und des Betriebs Anlage Einwendungen nicht mehr auf Grund von Tatsachen erhoben werden, im vorhergehenden Verfahren fristgerecht vorgebracht worden sind o nach den ausgelegten Unterlagen hätten vorgebracht werden können. BImSchG 12 Nebenbestimmungen zur Genehmigung (1) Die Genehmigung kann unter Bedingungen erteilt und mit Auflagen verbunden werden, soweit s erforlich ist, um Erfüllung in 6 genannten Genehmigungsvoraussetzungen sicherzustellen. Zur Sicherstellung Anforungen nach 5 Abs. 3 kann bei Abfallentsorgungsanlagen im Sinne des 4 Abs. 1 Satz 1 auch eine Sicherheitsleistung auferlegt werden. (2) Die Genehmigung kann auf Antrag für einen bestimmten Zeitraum erteilt werden. Sie kann mit einem Vorbehalt des Wirufs erteilt werden, wenn genehmigungsbedürftige Anlage lediglich Erprobungszwecken nen soll. (2a) Die Genehmigung kann mit Einverständnis des Antragstellers mit dem Vorbehalt nachträglicher Auflagen erteilt werden, soweit hierdurch hinreichend bestimmte, in Genehmigung bereits allgemein festgelegte Anforungen an Errichtung o den Betrieb Anlage in einem Zeitpunkt nach Erteilung Genehmigung näher festgelegt werden sollen. Dies gilt unter den Voraussetzungen des Satzes 1 auch für den Fall, dass eine beteiligte Behörde sich nicht rechtzeitig äußert. (2b) Im Falle des 6 Abs. 2 soll Antragsteller durch eine Auflage verpflichtet werden, zuständigen Behörde unverzüglich erstmalige Herstellung o Verwendung eines anen Stoffes innerhalb genehmigten Betriebsweise mitzuteilen. (3) Die Teilgenehmigung kann für einen bestimmten Zeitraum o mit dem Vorbehalt erteilt werden, dass sie bis zur Entscheidung über Genehmigung wirufen o mit Auflagen verbunden werden kann. BImSchG 13 Genehmigung und ane behördliche Entscheidungen

11 Ein Service juris GmbH - - Seite 11 Die Genehmigung schließt ane Anlage betreffende behördliche Entscheidungen ein, insbesone öffentlich-rechtliche Genehmigungen, Zulassungen, Verleihungen, Erlaubnisse und Bewilligungen mit Ausnahme von Planfeststellungen, Zulassungen bergrechtlicher Betriebspläne, behördlichen Entscheidungen auf Grund atomrechtlicher Vorschriften und wasserrechtlichen Erlaubnissen und Bewilligungen nach den 7 und 8 des Wasserhaushaltsgesetzes. BImSchG 14 Ausschluss von privatrechtlichen Abwehransprüchen Auf Grund privatrechtlicher, nicht auf besonen Titeln beruhen Ansprüche zur Abwehr benachteiligen Einwirkungen von einem Grundstück auf ein benachbartes Grundstück kann nicht Einstellung des Betriebs einer Anlage verlangt werden, en Genehmigung unanfechtbar ist; es können nur Vorkehrungen verlangt werden, benachteiligenden Wirkungen ausschließen. Soweit solche Vorkehrungen nach dem Stand Technik nicht durchführbar o wirtschaftlich nicht vertretbar sind, kann lediglich Schadensersatz verlangt werden. BImSchG 14a Vereinfachte Klageerhebung Der Antragsteller kann eine verwaltungsgerichtliche Klage erheben, wenn über seinen Wispruch nach Ablauf von drei Monaten seit Einlegung nicht entschieden ist, es sei denn, dass wegen besoner Umstände des Falles eine kürzere Frist geboten ist. BImSchG 15 Änung genehmigungsbedürftiger Anlagen (1) Die Änung Lage, Beschaffenheit o des Betriebs einer genehmigungsbedürftigen Anlage ist, sofern eine Genehmigung nicht beantragt wird, zuständigen Behörde mindestens einen Monat, bevor mit Änung begonnen werden soll, schriftlich anzuzeigen, wenn sich Änung auf in 1 genannte Schutzgüter auswirken kann. Der Anzeige sind Unterlagen im Sinne des 10 Abs. 1 Satz 2 beizufügen, soweit se für Prüfung erforlich sein können, ob das Vorhaben genehmigungsbedürftig ist. Die zuständige Behörde hat dem Träger des Vorhabens den Eingang Anzeige und beigefügten Unterlagen unverzüglich schriftlich zu bestätigen. Sie teilt dem Träger des Vorhabens nach Eingang Anzeige unverzüglich mit, welche zusätzlichen Unterlagen sie zur Beurteilung Voraussetzungen des 16 Abs. 1 benötigt. Die Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend für eine Anlage, nach 67 Abs. 2 o 67a Abs. 1 anzuzeigen ist o vor Inkrafttreten ses Gesetzes nach 16 Abs. 4 Gewerbeordnung anzuzeigen war. (2) Die zuständige Behörde hat unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats nach Eingang Anzeige und nach Absatz 1 Satz 2 erforlichen Unterlagen, zu prüfen, ob Änung einer Genehmigung bedarf. Der Träger des Vorhabens darf Änung vornehmen, sobald zuständige Behörde ihm mitteilt, dass Änung keiner Genehmigung bedarf, o sich innerhalb in Satz 1 bestimmten Frist nicht geäußert hat. Absatz 1 Satz 3 gilt für nachgereichte Unterlagen entsprechend. (3) Beabsichtigt Betreiber, den Betrieb einer genehmigungsbedürftigen Anlage einzustellen, so hat er s unter Angabe des Zeitpunktes Einstellung zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen. Der Anzeige sind Unterlagen über vom Betreiber vorgesehenen Maßnahmen zur Erfüllung sich aus 5 Abs. 3 ergebenden Pflichten beizufügen. Die Sätze 1 und 2 gelten für in Absatz 1 Satz 5 bezeichneten Anlagen entsprechend. (4) In Rechtsverordnung nach 10 Abs. 10 können näheren Einzelheiten für das Verfahren nach den Absätzen 1 bis 3 geregelt werden. BImSchG 15a (weggefallen) BImSchG 16 Wesentliche Änung genehmigungsbedürftiger Anlagen (1) Die Änung Lage, Beschaffenheit o des Betriebs einer genehmigungsbedürftigen Anlage bedarf Genehmigung, wenn durch Änung nachteilige Auswirkungen hervorgerufen werden können und se für Prüfung nach 6 Abs. 1 Nr. 1 erheblich sein können (wesentliche Änung). Eine Genehmigung ist nicht erforlich, wenn durch Änung hervorgerufene nachteilige Auswirkungen offensichtlich gering sind und Erfüllung sich aus 6 Abs. 1 Nr. 1 ergebenden Anforungen sichergestellt ist. (2) Die zuständige Behörde soll von öffentlichen Bekanntmachung des Vorhabens sowie Auslegung des Antrags und Unterlagen absehen, wenn Träger des

12 Ein Service juris GmbH - - Seite 12 Vorhabens s beantragt und erhebliche nachteilige Auswirkungen auf in 1 genannte Schutzgüter nicht zu besorgen sind. Dies ist insbesone dann Fall, wenn erkennbar ist, dass Auswirkungen durch getroffenen o vom Träger des Vorhabens vorgesehenen Maßnahmen ausgeschlossen werden o Nachteile im Verhältnis zu den jeweils vergleichbaren Vorteilen gering sind. Betrifft wesentliche Änung eine in einem vereinfachten Verfahren zu genehmigende Anlage, ist auch wesentliche Änung im vereinfachten Verfahren zu genehmigen. 19 Abs. 3 gilt entsprechend. (3) Über den Genehmigungsantrag ist innerhalb einer Frist von sechs Monaten, im Falle des Absatzes 2 in drei Monaten zu entscheiden. Im Übrigen gilt 10 Abs. 6a Satz 2 und 3 entsprechend. (4) Für nach 15 Abs. 1 anzeigebedürftige Änungen kann Träger des Vorhabens eine Genehmigung beantragen. Diese ist im vereinfachten Verfahren zu erteilen; Absatz 3 und 19 Abs. 3 gelten entsprechend. (5) Einer Genehmigung bedarf es nicht, wenn eine genehmigte Anlage o Teile einer genehmigten Anlage im Rahmen erteilten Genehmigung ersetzt o ausgetauscht werden sollen. BImSchG 17 Nachträgliche Anordnungen (1) Zur Erfüllung sich aus sem Gesetz und auf Grund ses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen ergebenden Pflichten können nach Erteilung Genehmigung sowie nach einer nach 15 Abs. 1 angezeigten Änung Anordnungen getroffen werden. Wird nach Erteilung Genehmigung sowie nach einer nach 15 Abs. 1 angezeigten Änung festgestellt, dass Allgemeinheit o Nachbarschaft nicht ausreichend vor schädlichen Umwelteinwirkungen o sonstigen Gefahren, erheblichen Nachteilen o erheblichen Belästigungen geschützt ist, soll zuständige Behörde nachträgliche Anordnungen treffen. (2) Die zuständige Behörde darf eine nachträgliche Anordnung nicht treffen, wenn sie unverhältnismäßig ist, vor allem wenn mit Erfüllung Anordnung verbundene Aufwand außer Verhältnis zu dem mit Anordnung angestrebten Erfolg steht; dabei sind insbesone Art, Menge und Gefährlichkeit von Anlage ausgehenden Emissionen und von ihr verursachten Immissionen sowie Nutzungsdauer und technische Besonheiten Anlage zu berücksichtigen. Darf eine nachträgliche Anordnung wegen Unverhältnismäßigkeit nicht getroffen werden, soll zuständige Behörde Genehmigung unter den Voraussetzungen des 21 Abs. 1 Nr. 3 bis 5 ganz o teilweise wirufen; 21 Abs. 3 bis 6 sind anzuwenden. (3) Soweit durch Rechtsverordnung Anforungen nach 5 Abs. 1 Nr. 2 abschließend festgelegt sind, dürfen durch nachträgliche Anordnungen weitergehende Anforungen zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen nicht gestellt werden. (3a) Die zuständige Behörde soll von nachträglichen Anordnungen absehen, soweit in einem vom Betreiber vorgelegten Plan technische Maßnahmen an dessen Anlagen o an Anlagen Dritter vorgesehen sind, zu einer weitergehenden Verringerung Emissionsfrachten führen als Summe Minungen, durch den Erlass nachträglicher Anordnungen zur Erfüllung sich aus sem Gesetz o den auf Grund ses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen ergebenden Pflichten bei den beteiligten Anlagen erreichbar wäre und hierdurch in 1 genannte Zweck gefört wird. Dies gilt nicht, soweit Betreiber bereits zur Emissionsminung auf Grund einer nachträglichen Anordnung nach Absatz 1 o einer Auflage nach 12 Abs. 1 verpflichtet ist o eine nachträgliche Anordnung nach Absatz 1 Satz 2 getroffen werden soll. Der Ausgleich ist nur zwischen denselben o in Wirkung auf Umwelt vergleichbaren Stoffen zulässig. Die Sätze 1 bis 3 gelten auch für nicht betriebsbereite Anlagen, für Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb erteilt ist o für in einem Vorbescheid o einer Teilgenehmigung Anforungen nach 5 Abs. 1 Nr. 2 festgelegt sind. Die Durchführung Maßnahmen des Plans ist durch Anordnung sicherzustellen. (4) Ist es zur Erfüllung Anordnung erforlich, Lage, Beschaffenheit o den Betrieb Anlage wesentlich zu änn und ist in Anordnung nicht abschließend bestimmt, in welcher Weise sie zu erfüllen ist, so bedarf Änung Genehmigung nach 16. (4a) Zur Erfüllung Pflichten nach 5 Abs. 3 kann bei Abfallentsorgungsanlagen im Sinne des 4 Abs. 1 Satz 1 auch eine Sicherheitsleistung angeordnet werden. Nach Einstellung des gesamten Betriebs können Anordnungen zur Erfüllung sich aus 5 Abs. 3 ergebenden Pflichten nur noch während eines Zeitraums von einem Jahr getroffen werden. (5) Die Absätze 1 bis 4a gelten entsprechend für Anlagen, nach 67 Abs. 2

13 Ein Service juris GmbH - - Seite 13 anzuzeigen sind o vor Inkrafttreten Gewerbeordnung anzuzeigen waren. ses Gesetzes nach 16 Abs. 4 BImSchG 18 Erlöschen Genehmigung (1) Die Genehmigung erlischt, wenn 1. innerhalb einer von Genehmigungsbehörde gesetzten angemessenen Frist nicht mit Errichtung o dem Betrieb Anlage begonnen o 2. eine Anlage während eines Zeitraums von mehr als drei Jahren nicht mehr betrieben worden ist. (2) Die Genehmigung erlischt ferner, soweit das Genehmigungserfornis aufgehoben wird. (3) Die Genehmigungsbehörde kann auf Antrag Fristen nach Absatz 1 aus wichtigem Grunde verlängern, wenn hierdurch Zweck des Gesetzes nicht gefährdet wird. BImSchG 19 Vereinfachtes Verfahren (1) Durch Rechtsverordnung nach 4 Abs. 1 Satz 3 kann vorgeschrieben werden, dass Genehmigung von Anlagen bestimmter Art o bestimmten Umfangs in einem vereinfachten Verfahren erteilt wird, sofern s nach Art, Ausmaß und Dauer von sen Anlagen hervorgerufenen schädlichen Umwelteinwirkungen und sonstigen Gefahren, erheblichen Nachteilen und erheblichen Belästigungen mit dem Schutz Allgemeinheit und Nachbarschaft vereinbar ist. Satz 1 gilt für Abfallentsorgungsanlagen entsprechend. (2) In dem vereinfachten Verfahren sind 10 Abs. 2, 3, 4, 6, 8 und 9 sowie 11 und 14 nicht anzuwenden. (3) Die Genehmigung ist auf Antrag des Trägers des Vorhabens abweichend von den Absätzen 1 und 2 nicht in einem vereinfachten Verfahren zu erteilen. BImSchG 20 Untersagung, Stilllegung und Beseitigung (1) Kommt Betreiber einer genehmigungsbedürftigen Anlage einer Auflage, einer vollziehbaren nachträglichen Anordnung o einer abschließend bestimmten Pflicht aus einer Rechtsverordnung nach 7 nicht nach und betreffen Auflage, Anordnung o Pflicht Beschaffenheit o den Betrieb Anlage, so kann zuständige Behörde den Betrieb ganz o teilweise bis zur Erfüllung Auflage, Anordnung o Pflichten aus Rechtsverordnung nach 7 untersagen. (1a) Die zuständige Behörde hat Inbetriebnahme o Weiterführung einer genehmigungsbedürftigen Anlage, Betriebsbereich o Teil eines Betriebsbereichs ist und gewerblichen Zwecken nt o im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen Verwendung findet, ganz o teilweise zu untersagen, solange und soweit von dem Betreiber getroffenen Maßnahmen zur Verhütung schwerer Unfälle im Sinne des Artikels 3 Nr. 5 #[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]#Richtlinie 96/82/EG o zur Begrenzung Auswirkungen artiger Unfälle eindeutig unzureichend sind. Die zuständige Behörde kann Inbetriebnahme o Weiterführung einer Anlage im Sinne des Satzes 1 ganz o teilweise untersagen, wenn Betreiber in einer zur Umsetzung #[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]#Richtlinie 96/82/EG erlassenen Rechtsverordnung vorgeschriebenen Mitteilungen, Berichte o sonstigen Informationen nicht fristgerecht übermittelt. (2) Die zuständige Behörde soll anordnen, dass eine Anlage, ohne erforliche Genehmigung errichtet, betrieben o wesentlich geänt wird, stillzulegen o zu beseitigen ist. Sie hat Beseitigung anzuordnen, wenn Allgemeinheit o Nachbarschaft nicht auf ane Weise ausreichend geschützt werden kann. (3) Die zuständige Behörde kann den weiteren Betrieb einer genehmigungsbedürftigen Anlage durch den Betreiber o einen mit Leitung des Betriebs Beauftragten untersagen, wenn Tatsachen vorliegen, welche Unzuverlässigkeit ser Personen in Bezug auf Einhaltung von Rechtsvorschriften zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen dartun, und Untersagung zum Wohl Allgemeinheit geboten ist. Dem Betreiber Anlage kann auf Antrag Erlaubnis erteilt werden, Anlage durch eine Person betreiben zu lassen, Gewähr für den ordnungsgemäßen Betrieb Anlage bietet. Die Erlaubnis kann mit Auflagen verbunden werden. BImSchG 21 Wiruf Genehmigung

14 Ein Service juris GmbH - - Seite 14 (1) Eine nach sem Gesetz erteilte rechtmäßige Genehmigung darf, auch nachdem sie unanfechtbar geworden ist, ganz o teilweise mit Wirkung für Zukunft nur wirufen werden, 1. wenn Wiruf gemäß 12 Abs. 2 Satz 2 o Abs. 3 vorbehalten ist; 2. wenn mit Genehmigung eine Auflage verbunden ist und Begünstigte se nicht o nicht innerhalb einer ihm gesetzten Frist erfüllt hat; 3. wenn Genehmigungsbehörde auf Grund nachträglich eingetretener Tatsachen berechtigt wäre, Genehmigung nicht zu erteilen, und wenn ohne den Wiruf das öffentliche Interesse gefährdet würde; 4. wenn Genehmigungsbehörde auf Grund einer geänten Rechtsvorschrift berechtigt wäre, Genehmigung nicht zu erteilen, soweit Betreiber von Genehmigung noch keinen Gebrauch gemacht hat, und wenn ohne den Wiruf das öffentliche Interesse gefährdet würde; 5. um schwere Nachteile für das Gemeinwohl zu verhüten o zu beseitigen. (2) Erhält Genehmigungsbehörde von Tatsachen Kenntnis, welche den Wiruf einer Genehmigung rechtfertigen, so ist Wiruf nur innerhalb eines Jahres seit dem Zeitpunkt Kenntnisnahme zulässig. (3) Die wirufene Genehmigung wird mit dem Wirksamwerden des Wirufs unwirksam, wenn Genehmigungsbehörde keinen späteren Zeitpunkt bestimmt. (4) Wird Genehmigung in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 3 bis 5 wirufen, so hat Genehmigungsbehörde den Betroffenen auf Antrag für den Vermögensnachteil zu entschädigen, den ser dadurch erleidet, dass er auf den Bestand Genehmigung vertraut hat, soweit sein Vertrauen schutzwürdig ist. Der Vermögensnachteil ist jedoch nicht über den Betrag des Interesses hinaus zu ersetzen, das Betroffene an dem Bestand Genehmigung hat. Der auszugleichende Vermögensnachteil wird durch Genehmigungsbehörde festgesetzt. Der Anspruch kann nur innerhalb eines Jahres geltend gemacht werden; Frist beginnt, sobald Genehmigungsbehörde den Betroffenen auf sie hingewiesen hat. (5) Die Län können in Absatz 4 Satz 1 getroffene Bestimmung des Entschädigungspflichtigen abweichend regeln. (6) Für Streitigkeiten über Entschädigung ist ordentliche Rechtsweg gegeben. (7) Die Absätze 1 bis 6 gelten nicht, wenn eine Genehmigung, von einem Dritten angefochten worden ist, während des Vorverfahrens o während des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens aufgehoben wird, soweit dadurch dem Wispruch o Klage abgeholfen wird. Zweiter Abschnitt Nicht genehmigungsbedürftige Anlagen BImSchG 22 Pflichten Betreiber nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen (1) Nicht genehmigungsbedürftige Anlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass 1. schädliche Umwelteinwirkungen verhint werden, nach dem Stand Technik vermeidbar sind, 2. nach dem Stand Technik unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden und 3. beim Betrieb Anlagen entstehenden Abfälle ordnungsgemäß beseitigt werden können. Die Bundesregierung wird ermächtigt, nach Anhörung beteiligten Kreise ( 51) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates auf Grund Art o Menge aller o einzelner anfallen Abfälle Anlagen zu bestimmen, für Anforungen des 5 Abs. 1 Nr. 3 entsprechend gelten. Für Anlagen, nicht gewerblichen Zwecken nen und nicht im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen Verwendung finden, gilt Verpflichtung des Satzes 1 nur, soweit sie auf Verhinung o Beschränkung von schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen o Geräusche gerichtet ist. (2) Weitergehende öffentlich-rechtliche Vorschriften bleiben unberührt. BImSchG 23 Anforungen an Errichtung, Beschaffenheit und den Betrieb nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen

15 Ein Service juris GmbH - - Seite 15 (1) Die Bundesregierung wird ermächtigt, nach Anhörung beteiligten Kreise ( 51) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates vorzuschreiben, dass Errichtung, Beschaffenheit und Betrieb nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen bestimmten Anforungen zum Schutz Allgemeinheit und Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen und, soweit se Anlagen gewerblichen Zwecken nen o im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen Verwendung finden und Betriebsbereiche o Bestandteile von Betriebsbereichen sind, vor sonstigen Gefahren zur Verhütung schwerer Unfälle im Sinne des Artikels 3 Nr. 5 #[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]#Richtlinie 96/82/EG und zur Begrenzung Auswirkungen artiger Unfälle für Mensch und Umwelt sowie zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen genügen müssen, insbesone dass 1. Anlagen bestimmten technischen Anforungen entsprechen müssen, 2. von Anlagen ausgehenden Emissionen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten dürfen, 3. Betreiber von Anlagen Messungen von Emissionen und Immissionen nach in Rechtsverordnung näher zu bestimmenden Verfahren vorzunehmen haben o von einer in Rechtsverordnung zu bestimmenden Stelle vornehmen lassen müssen, 4. Betreiber bestimmter Anlagen zuständigen Behörde unverzüglich Inbetriebnahme o eine Änung einer Anlage, für Erfüllung von in Rechtsverordnung vorgeschriebenen Pflichten von Bedeutung sein kann, anzuzeigen haben, 4a. Betreiber von Anlagen, Betriebsbereiche o Bestandteile von Betriebsbereichen sind, innerhalb einer angemessenen Frist vor Errichtung, vor Inbetriebnahme o vor einer Änung ser Anlagen, für Erfüllung von in Rechtsverordnung vorgeschriebenen Pflichten von Bedeutung sein kann, s zuständigen Behörde anzuzeigen haben und 5. bestimmte Anlagen nur betrieben werden dürfen, nachdem Bescheinigung eines von nach Landesrecht zuständigen Behörde bekannt gegebenen Sachverständigen vorgelegt worden ist, dass Anlage den Anforungen Rechtsverordnung o einer Bauartzulassung nach 33 entspricht. In Rechtsverordnung nach Satz 1 können auch Anforungen bestimmt werden, denen Sachverständige hinsichtlich ihrer Fachkunde, Zuverlässigkeit und gerätetechnischen Ausstattung genügen müssen. Wegen Anforungen nach Satz 1 Nr. 1 bis 3 gilt 7 Abs. 5 entsprechend. (1a) Für bestimmte nicht genehmigungsbedürftige Anlagen kann durch Rechtsverordnung nach Absatz 1 vorgeschrieben werden, dass auf Antrag des Trägers des Vorhabens ein Verfahren zur Erteilung einer Genehmigung nach 4 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit 6 durchzuführen ist. Im Falle eines Antrags nach Satz 1 sind für betroffene Anlage an Stelle für nicht genehmigungsbedürftige Anlagen geltenden Vorschriften Vorschriften über genehmigungsbedürftige Anlagen anzuwenden. Für das Verfahren gilt 19 Abs. 2 und 3 entsprechend. (2) Soweit Bundesregierung von Ermächtigung keinen Gebrauch macht, sind Landesregierungen ermächtigt, durch Rechtsverordnung Vorschriften im Sinne des Absatzes 1 zu erlassen. Die Landesregierungen können Ermächtigung auf eine o mehrere oberste Landesbehörden übertragen. BImSchG 24 Anordnungen im Einzelfall Die zuständige Behörde kann im Einzelfall zur Durchführung des 22 und auf ses Gesetz gestützten Rechtsverordnungen erforlichen Anordnungen treffen. Kann das Ziel Anordnung auch durch eine Maßnahme zum Zwecke des Arbeitsschutzes erreicht werden, soll se angeordnet werden. BImSchG 25 Untersagung (1) Kommt Betreiber einer Anlage einer vollziehbaren behördlichen Anordnung nach 24 Satz 1 nicht nach, so kann zuständige Behörde den Betrieb Anlage ganz o teilweise bis zur Erfüllung Anordnung untersagen. (1a) Die zuständige Behörde hat Inbetriebnahme o Weiterführung einer nicht genehmigungsbedürftigen Anlage, Betriebsbereich o Teil eines Betriebsbereichs ist und gewerblichen Zwecken nt o im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen

16 Ein Service juris GmbH - - Seite 16 Verwendung findet, ganz o teilweise zu untersagen, solange und soweit von dem Betreiber getroffenen Maßnahmen zur Verhütung schwerer Unfälle im Sinne des Artikels 3 Nr. 5 #[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]#Richtlinie 96/82/EG o zur Begrenzung Auswirkungen artiger Unfälle eindeutig unzureichend sind. Die zuständige Behörde kann Inbetriebnahme o Weiterführung einer Anlage im Sinne des Satzes 1 ganz o teilweise untersagen, wenn Betreiber in einer zur Umsetzung #[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]##[BEGRIFF]#Richtlinie 96/82/EG erlassenen Rechtsverordnung vorgeschriebenen Mitteilungen, Berichte o sonstigen Informationen nicht fristgerecht übermittelt. (2) Wenn von einer Anlage hervorgerufenen schädlichen Umwelteinwirkungen das Leben o Gesundheit von Menschen o bedeutende Sachwerte gefährden, soll zuständige Behörde Errichtung o den Betrieb Anlage ganz o teilweise untersagen, soweit Allgemeinheit o Nachbarschaft nicht auf ane Weise ausreichend geschützt werden kann. Dritter Abschnitt Ermittlung von Emissionen und Immissionen, sicherheitstechnische Prüfungen, Technischer Ausschuss für Anlagensicherheit BImSchG 26 Messungen aus besonem Anlass Die zuständige Behörde kann anordnen, dass Betreiber einer genehmigungsbedürftigen Anlage o, soweit 22 Anwendung findet, einer nicht genehmigungsbedürftigen Anlage Art und Ausmaß von Anlage ausgehenden Emissionen sowie Immissionen im Einwirkungsbereich Anlage durch eine von nach Landesrecht zuständigen Behörde bekannt gegebenen Stellen ermitteln lässt, wenn zu befürchten ist, dass durch Anlage schädliche Umwelteinwirkungen hervorgerufen werden. Die zuständige Behörde ist befugt, Einzelheiten über Art und Umfang Ermittlungen sowie über Vorlage des Ermittlungsergebnisses vorzuschreiben. BImSchG 27 Emissionserklärung (1) Der Betreiber einer genehmigungsbedürftigen Anlage ist verpflichtet, zuständigen Behörde innerhalb einer von ihr zu setzenden Frist o zu dem in Rechtsverordnung nach Absatz 4 festgesetzten Zeitpunkt Angaben zu machen über Art, Menge, räumliche und zeitliche Verteilung Luftverunreinigungen, von Anlage in einem bestimmten Zeitraum ausgegangen sind, sowie über Austrittsbedingungen (Emissionserklärung); er hat Emissionserklärung nach Maßgabe Rechtsverordnung nach Absatz 4 entsprechend dem neuesten Stand zu ergänzen. 52 Abs. 5 gilt sinngemäß. Satz 1 gilt nicht für Betreiber von Anlagen, von denen nur in geringem Umfang Luftverunreinigungen ausgehen können. (2) Auf nach Absatz 1 erlangten Kenntnisse und Unterlagen sind 93, 97, 105 Abs. 1, 111 Abs. 5 in Verbindung mit 105 Abs. 1 sowie 116 Abs. 1 Abgabenordnung nicht anzuwenden. Dies gilt nicht, soweit Finanzbehörden Kenntnisse für Durchführung eines Verfahrens wegen einer Steuerstraftat sowie eines damit zusammenhängenden Besteuerungsverfahrens benötigen, an en Verfolgung ein zwingendes öffentliches Interesse besteht, o soweit es sich um vorsätzlich falsche Angaben des Auskunftspflichtigen o für ihn tätigen Personen handelt. (3) Der Inhalt Emissionserklärung ist Dritten auf Antrag bekannt zu geben. Einzelangaben Emissionserklärung dürfen nicht veröffentlicht o Dritten bekannt gegeben werden, wenn aus sen Rückschlüsse auf Betriebs- o Geschäftsgeheimnisse gezogen werden können. Bei Abgabe Emissionserklärung hat Betreiber zuständigen Behörde mitzuteilen und zu begründen, welche Einzelangaben Emissionserklärung Rückschlüsse auf Betriebs- o Geschäftsgeheimnisse erlauben. (4) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Inhalt, Umfang, Form und Zeitpunkt Abgabe Emissionserklärung, das bei Ermittlung Emissionen einzuhaltende Verfahren und den Zeitraum, innerhalb dessen Emissionserklärung zu ergänzen ist, zu regeln. In Rechtsverordnung wird auch bestimmt, welche Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen nach Absatz 1 Satz 3 von Pflicht zur Abgabe einer Emissionserklärung befreit sind. Darüber hinaus kann zur Erfüllung Pflichten aus bindenden Beschlüssen Europäischen Gemeinschaften in Rechtsverordnung vorgeschrieben werden, dass zuständigen Behörden über nach Landesrecht zuständige Behörde dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zu einem festgelegten Zeitpunkt Emissionsdaten zur Verfügung stellen, den Emissionserklärungen zu entnehmen sind.

17 Ein Service juris GmbH - - Seite 17 BImSchG 28 Erstmalige und wiekehrende Messungen bei genehmigungsbedürftigen Anlagen Die zuständige Behörde kann bei genehmigungsbedürftigen Anlagen 1. nach Inbetriebnahme o einer Änung im Sinne des 15 o des 16 und sodann 2. nach Ablauf eines Zeitraums von jeweils drei Jahren Anordnungen nach 26 auch ohne dort genannten Voraussetzungen treffen. Hält Behörde wegen Art, Menge und Gefährlichkeit von Anlage ausgehenden Emissionen Ermittlungen auch während des in Nummer 2 genannten Zeitraums für erforlich, so soll sie auf Antrag des Betreibers zulassen, dass se Ermittlungen durch den Immissionsschutzbeauftragten durchgeführt werden, wenn ser hierfür erforliche Fachkunde, Zuverlässigkeit und gerätetechnische Ausstattung besitzt. BImSchG 29 Kontinuierliche Messungen (1) Die zuständige Behörde kann bei genehmigungsbedürftigen Anlagen anordnen, dass statt durch Einzelmessungen nach 26 o 28 o neben solchen Messungen bestimmte Emissionen o Immissionen unter Verwendung aufzeichnen Messgeräte fortlaufend ermittelt werden. Bei Anlagen mit erheblichen Emissionsmassenströmen luftverunreinigen Stoffe sollen unter Berücksichtigung von Art und Gefährlichkeit ser Stoffe Anordnungen nach Satz 1 getroffen werden, soweit eine Überschreitung in Rechtsvorschriften, Auflagen o Anordnungen festgelegten Emissionsbegrenzungen nach Art Anlage nicht ausgeschlossen werden kann. (2) Die zuständige Behörde kann bei nicht genehmigungsbedürftigen Anlagen, soweit 22 anzuwenden ist, anordnen, dass statt durch Einzelmessungen nach 26 o neben solchen Messungen bestimmte Emissionen o Immissionen unter Verwendung aufzeichnen Messgeräte fortlaufend ermittelt werden, wenn s zur Feststellung erforlich ist, ob durch Anlage schädliche Umwelteinwirkungen hervorgerufen werden. BImSchG 29a Anordnung sicherheitstechnischer Prüfungen (1) Die zuständige Behörde kann anordnen, dass Betreiber einer genehmigungsbedürftigen Anlage einen von nach Landesrecht zuständigen Behörde bekannt gegebenen Sachverständigen mit Durchführung bestimmter sicherheitstechnischer Prüfungen sowie Prüfungen von sicherheitstechnischen Unterlagen beauftragt. In Anordnung kann Durchführung Prüfungen durch den Störfallbeauftragten ( 58a), eine zugelassene Überwachungsstelle nach 14 Abs. 1 des Gerätesicherheitsgesetzes o einen in einer für Anlagen nach 2 Abs. 2a des Gerätesicherheitsgesetzes erlassenen Rechtsverordnung genannten Sachverständigen gestattet werden, wenn se hierfür erforliche Fachkunde, Zuverlässigkeit und gerätetechnische Ausstattung besitzen; das Gleiche gilt für einen nach 36 Abs. 1 Gewerbeordnung bestellten Sachverständigen, eine besone Sachkunde im Bereich sicherheitstechnischer Prüfungen nachweist. Die zuständige Behörde ist befugt, Einzelheiten über Art und Umfang sicherheitstechnischen Prüfungen sowie über Vorlage des Prüfungsergebnisses vorzuschreiben. (2) Prüfungen können angeordnet werden 1. für einen Zeitpunkt während Errichtung o sonst vor Inbetriebnahme Anlage, 2. für einen Zeitpunkt nach en Inbetriebnahme, 3. in regelmäßigen Abständen, 4. im Falle einer Betriebseinstellung o 5. wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass bestimmte sicherheitstechnische Anforungen nicht erfüllt werden. Satz 1 gilt entsprechend bei einer Änung im Sinne des 15 o des 16. (3) Der Betreiber hat Ergebnisse sicherheitstechnischen Prüfungen zuständigen Behörde spätestens einen Monat nach Durchführung Prüfungen vorzulegen; er hat se Ergebnisse unverzüglich vorzulegen, sofern s zur Abwehr gegenwärtiger Gefahren erforlich ist. BImSchG 30 Kosten Messungen und sicherheitstechnischen Prüfungen Die Kosten für Ermittlungen Emissionen und Immissionen sowie für sicherheitstechnischen Prüfungen trägt Betreiber Anlage. Bei nicht

18 Ein Service juris GmbH - - Seite 18 genehmigungsbedürftigen Anlagen trägt Betreiber Kosten für Ermittlungen nach 26 o 29 Abs. 2 nur, wenn Ermittlungen ergeben, dass 1. Auflagen o Anordnungen nach den Vorschriften ses Gesetzes o auf ses Gesetz gestützten Rechtsverordnungen nicht erfüllt worden sind o 2. Anordnungen o Auflagen nach den Vorschriften ses Gesetzes o auf ses Gesetz gestützten Rechtsverordnungen geboten sind. BImSchG 31 Auskunft über ermittelte Emissionen und Immissionen Der Betreiber Anlage hat das Ergebnis auf Grund einer Anordnung nach 26, 28 o 29 getroffenen Ermittlungen zuständigen Behörde auf Verlangen mitzuteilen und Aufzeichnungen Messgeräte nach 29 fünf Jahre lang aufzubewahren. Die zuständige Behörde kann Art Übermittlung Messergebnisse vorschreiben. Die Ergebnisse Überwachung Emissionen, bei Behörde vorliegen, sind für Öffentlichkeit nach den Bestimmungen des Umweltinformationsgesetzes vom 8. Juli 1994 (BGBl. I S. 1490), zuletzt geänt durch Artikel 21 des Gesetzes zur Umsetzung UVP-Änungsrichtlinie, IVU-Richtlinie und weiterer EG-Richtlinien zum Umweltschutz vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1950), mit Ausnahme des 10 zugänglich. BImSchG 31a Technischer Ausschuss für Anlagensicherheit (1) Beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird ein Technischer Ausschuss für Anlagensicherheit gebildet. Der Technische Ausschuss für Anlagensicherheit berät Bundesregierung o das zuständige Bundesministerium in sicherheitstechnischen Fragen, Verhinung von Störfällen und Begrenzung ihrer Auswirkungen betreffen. Er schlägt dem Stand Sicherheitstechnik entsprechende Regeln (sicherheitstechnische Regeln) unter Berücksichtigung für ane Schutzziele vorhandenen Regeln vor. (2) In den Technischen Ausschuss für Anlagensicherheit sind neben Vertretern von beteiligten Bundesbehörden und obersten Landesbehörden sowie den Vorsitzenden Unterausschüsse nach Absatz 3 insbesone Vertreter Wissenschaft, Sachverständigen nach 29a, Betreiber von Anlagen, Berufsgenossenschaften, Vorsitzenden nach 11 Abs. 2 des Gerätesicherheitsgesetzes und nach 44 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung eingesetzten Ausschüsse sowie Vorsitzende Störfall-Kommission zu berufen. Der Technische Ausschuss für Anlagensicherheit kann Unterausschüsse bilden; sen können auch Fachleute angehören, nicht Mitglied des Technischen Ausschusses für Anlagensicherheit sind. (3) Der Technische Ausschuss für Anlagensicherheit gibt sich eine Geschäftsordnung und wählt den Vorsitzenden aus seiner Mitte. Die Geschäftsordnung und Wahl des Vorsitzenden bedürfen Zustimmung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. (4) Sicherheitstechnische Regeln können vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nach Anhörung für Anlagensicherheit zuständigen Landesbehörden im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

19 Ein Service juris GmbH - - Seite 19 Dritter Teil Beschaffenheit von Anlagen, Stoffen, Erzeugnissen, Brennstoffen, Treibstoffen und Schmierstoffen BImSchG 32 Beschaffenheit von Anlagen (1) Die Bundesregierung wird ermächtigt, nach Anhörung beteiligten Kreise ( 51) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates vorzuschreiben, dass serienmäßig hergestellte Teile von Betriebsstätten und sonstigen ortsfesten Einrichtungen sowie in 3 Abs. 5 Nr. 2 bezeichneten Anlagen und hierfür serienmäßig hergestellte Teile gewerbsmäßig o im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen nur in den Verkehr gebracht o eingeführt werden dürfen, wenn sie bestimmten Anforungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche o Erschütterungen genügen. In den Rechtsverordnungen nach Satz 1 kann insbesone vorgeschrieben werden, dass 1. Emissionen Anlagen o serienmäßig hergestellten Teile bestimmte Werte nicht überschreiten dürfen, 2. Anlagen o serienmäßig hergestellten Teile bestimmten technischen Anforungen zur Begrenzung Emissionen entsprechen müssen. Emissionswerte nach Satz 2 Nr. 1 können unter Berücksichtigung technischen Entwicklung auch für einen Zeitpunkt nach Inkrafttreten Rechtsverordnung festgesetzt werden. Wegen Anforungen nach den Sätzen 1 bis 3 gilt 7 Abs. 4 entsprechend. (2) In einer Rechtsverordnung kann ferner vorgeschrieben werden, dass Anlagen o serienmäßig hergestellten Teile gewerbsmäßig o im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen nur in den Verkehr gebracht o eingeführt werden dürfen, wenn sie mit Angaben über Höhe ihrer Emissionen gekennzeichnet sind. BImSchG 33 Bauartzulassung (1) Die Bundesregierung wird ermächtigt, zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen sowie zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen nach Anhörung beteiligten Kreise ( 51) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates 1. zu bestimmen, dass in 3 Abs. 5 Nr. 1 o 2 bezeichnete Anlagen o bestimmte Teile von solchen Anlagen nach einer Bauartprüfung allgemein zugelassen und dass mit Bauartzulassung Auflagen zur Errichtung und zum Betrieb verbunden werden können; 2. vorzuschreiben, dass bestimmte serienmäßig hergestellte Anlagen o bestimmte hierfür serienmäßig hergestellte Teile gewerbsmäßig o im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen nur in Verkehr gebracht werden dürfen, wenn Bauart Anlage o des Teils allgemein zugelassen ist und Anlage o Teil dem zugelassenen Muster entspricht; 3. das Verfahren Bauartzulassung zu regeln; 4. zu bestimmen, welche Gebühren und Auslagen für Bauartzulassung zu entrichten sind; Gebühren werden nur zur Deckung des mit den Prüfungen verbundenen Personal- und Sachaufwandes erhoben, zu dem insbesone Aufwand für Sachverständigen, Prüfeinrichtungen und -stoffe sowie für Entwicklung geeigneter Prüfverfahren und für den Erfahrungsaustausch gehört; es kann bestimmt werden, dass eine Gebühr auch für eine Prüfung erhoben werden kann, nicht begonnen o nicht zu Ende geführt worden ist, wenn Gründe hierfür von demjenigen zu vertreten sind, Prüfung veranlasst hat; Höhe Gebührensätze richtet sich nach Zahl Stunden, ein Sachverständiger durchschnittlich für verschiedenen Prüfungen bestimmten Anlagenart benötigt; in Rechtsverordnung können Kostenbefreiung, Kostengläubigerschaft, Kostenschuldnerschaft, Umfang zu

20 Ein Service juris GmbH - - Seite 20 erstattenden Auslagen und Kostenerhebung abweichend von den Vorschriften des Verwaltungskostengesetzes vom 23. Juni 1970 (BGBl. I S. 821) geregelt werden. (2) Die Zulassung Bauart darf nur von Erfüllung in 32 Abs. 1 und 2 genannten o in anen Rechtsvorschriften festgelegten Anforungen sowie von einem Nachweis Höhe Emissionen Anlage o des Teils abhängig gemacht werden. BImSchG 34 Beschaffenheit von Brennstoffen, Treibstoffen und Schmierstoffen (1) Die Bundesregierung wird ermächtigt, nach Anhörung beteiligten Kreise ( 51) durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates vorzuschreiben, dass Brennstoffe, Treibstoffe, Schmierstoffe o Zusätze zu sen Stoffen gewerbsmäßig o im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen nur hergestellt, in den Verkehr gebracht o eingeführt werden dürfen, wenn sie bestimmten Anforungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen genügen. In den Rechtsverordnungen nach Satz 1 kann insbesone bestimmt werden, dass 1. natürliche Bestandteile o Zusätze von Brennstoffen, Treibstoffen o Schmierstoffen nach Satz 1, bei bestimmungsgemäßer Verwendung Brennstoffe, Treibstoffe, Schmierstoffe o Zusätze Luftverunreinigungen hervorrufen o Bekämpfung von Luftverunreinigungen behinn, nicht zugesetzt werden o einen bestimmten Höchstgehalt nicht überschreiten dürfen, 1a. Zusätze zu Brennstoffen, Treibstoffen o Schmierstoffen bestimmte Stoffe, Luftverunreinigungen hervorrufen o Bekämpfung von Luftverunreinigungen behinn, nicht o nur in besoner Zusammensetzung enthalten dürfen, 2. Brennstoffe, Treibstoffe o Schmierstoffe nach Satz 1 bestimmte Zusätze enthalten müssen, durch das Entstehen von Luftverunreinigungen begrenzt wird, 3. Brennstoffe, Treibstoffe, Schmierstoffe o Zusätze nach Satz 1 einer bestimmten Behandlung, durch das Entstehen von Luftverunreinigungen begrenzt wird, unterworfen werden müssen, 4. jenige, gewerbsmäßig o im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen flüssige Brennstoffe, Treibstoffe, Schmierstoffe o Zusätze zu sen Stoffen herstellt, einführt o sonst in den Geltungsbereich ses Gesetzes verbringt, zuständigen Bundesoberbehörde a) Zusätze zu flüssigen Brennstoffen, Treibstoffen o Schmierstoffen, in ihrer chemischen Zusammensetzung ane Elemente als Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff enthalten, anzuzeigen hat und b) näher zu bestimmende Angaben über Art und eingesetzte Menge sowie möglichen schädlichen Umwelteinwirkungen Zusätze und en Verbrennungsprodukte zu machen hat. Anforungen nach Satz 2 können unter Berücksichtigung technischen Entwicklung auch für einen Zeitpunkt nach Inkrafttreten Rechtsverordnungen festgesetzt werden. Wegen Anforungen nach den Sätzen 1 bis 3 gilt 7 Abs. 5 entsprechend. (2) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates vorzuschreiben, 1. dass bei Einfuhr von Brennstoffen, Treibstoffen, Schmierstoffen o Zusätzen, für Anforungen nach Absatz 1 Satz 1 festgesetzt worden sind, eine schriftliche Erklärung des Herstellers über Beschaffenheit Brennstoffe, Treibstoffe, Schmierstoffe o Zusätze den Zollnststellen vorzulegen, bis zum ersten Bestimmungsort Sendung mitzuführen und bis zum Abgang Sendung vom ersten Bestimmungsort dort verfügbar zu halten ist, 2. dass Einführer se Erklärung zu seinen Geschäftspapieren zu nehmen hat,

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