Rechenschaftsbericht 2010

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1 Rechenschaftsbericht 2010 Institut für Prozess- und Anwaltsrecht Institut für Prozess- und Anwaltsrecht

2 Vorwort Fünf Jahre IPA Professor Dr. Christian Wolf Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) wurde vor fünf Jahren zu Beginn des Wintersemesters 2005/2006 gegründet. Damals hatten wir zwar schon relativ genaue Vorstellungen dessen, was wir erreichen wollten. Im Prozessrecht wollten wir den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, für den das Hannoveraner ZPO- Symposion steht, weiter ausbauen. Das Anwaltsrecht wollten wir gemeinhin sichtbar mit Hannover verbinden. Schließlich sollte in der anwaltsorientierten Juristenausbildung dreierlei erreicht werden: (1) Allen Studierenden sollte ein möglichst klares Bild anwaltlicher Tätigkeit und die unverzichtbare Funktion des Rechtsanwalts für den Rechtsstaat vermittelt werden. (2) Den Studierenden sollte die Möglichkeit geboten werden, sich schon während des Studiums auf ihr späteres Wirken als Rechtsanwalt gezielt vorzubereiten. (3) Auch und gerade unter den Bedingungen einer staatlichen Breitenuniversität wollen wir den Beweis erbringen, dass Eliteförderung und ausbildung möglich ist. Gemessen an unseren Zielen können wir nach fünf Jahren zufrieden wenn auch nicht selbstzufrieden sein: Im Prozessrecht trat neben das Hannoveraner ZPO-Symposion das StPO-Symposion. In zahlreichen Veranstaltungen wie der Podiumsdiskussion zu 522 Abs. 2 ZPO im Juni dieses Jahres in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin - haben wir aktuelle Themen aufgegriffen und einen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis ermöglicht. Im Anwaltsrecht haben wir uns eine deutlich sichtbare eigenständige Position erarbeitet. Mit dem Kommentar Gaier/Wolf/Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, haben wir eine weithin wahrnehmbare Landmarke im Anwaltsrecht gesetzt. Auf vielfältige Weise haben wir sichergestellt, dass die Hannoveraner Absolventen nicht nur wissen, was richterliche Unabhängigkeit ist, sondern auch ein klares Bild von den anwaltlichen core values, wie Verschwiegenheitspflicht oder das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen, haben. Mit dem ADVO-Z Studium und dem Schwerpunkt Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht haben die Studierenden in Hannover die Möglichkeit sich gezielt auf den Anwaltsberuf vorzubereiten. Eine ganze Reihe von renommierten Praktikern tragen mit ihren Vorlesungen entscheidend zum Erfolg dieses Angebots bei. Schließlich steht die Teilnahme von Hannoveraner Studierenden an den internationalen Studentenwettbewerben Willem C. Vis Moot und ICC Mediation Moot für erfolgreiche Eliteförderung. Das letztjährige Vis Moot Team zog in Wien in die Runde der letzten 32 von 252 teilnehmenden Teams aus 68 Ländern ein. Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover wird durch die Hans Soldan Stiftung gefördert. Dies fordert von uns in regelmäßigen Abständen gegenüber der Soldan Stiftung, dem Förderverein für die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover, unserem Institutsbeirat und allen an der anwaltsorientierten Juristenausbildung Interessierten, Rechenschaft abzulegen. Uns ist dies weitaus weniger Bürde als vielmehr Chance uns stets aufs Neue über die geleistete Arbeit und den eingeschlagenen Weg selbst zu versichern. Unseren Förderern (Seite 5 des Berichts), ohne die die bisherigen Erfolge nicht möglich gewesen wären, sei an dieser Stelle sehr herzlich gedankt. Auch nach fünf Jahren IPA wollen wir das Institut mit der Leidenschaft mit der intrinsischen Motivation ohne die Universität nicht denkbar wäre, weiterentwickeln. Im Ausblick (S. 33) zeigen wir auf, wie wir das Institut gern weiterentwickeln möchten. Hieran mitzuarbeiten laden wir unsere bisherigen Partner und all diejenigen, die uns als Partner auf diesem Weg begleiten wollen, herzlich ein. Professor Dr. Christian Wolf I

3 Inhaltsübersicht Rechenschaftsbericht IPA 2010 Teil 1: Das Institut I. Profil... 1 II. Vorstand... 2 III. Am Institut tätig... 2 IV. Beirat... 3 V. Mitarbeiter... 3 VI. Förderverein für die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Leibniz Universität Hannover... 4 VII. Hanover Vis Alumni Association e.v VII. Förderer... 5 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen I. Fünf Jahre IPA ( )... 6 II. Internetauftritt... 7 III. Lehre... 8 IV. Forschung V. Personalien VI. Aktuelle Studierendenzahl VII. Hanover Vis Alumni Association e.v VIII. Vortragsreihe Studentenfutter Teil 3: Anwaltsorientierte Lehrveranstaltungen I. Wintersemester 2009/ II. Sommersemester III. Wintersemester 2010/ Teil 4: Forschungsergebnisse I. Wissenschaftliche Veröffentlichungen auf dem Gebiet des Prozessrechts, Berufsrechts und der Didaktik II. Promotionen Teil 5: Aktivitäten des Instituts I. Chronologie der Institutsaktivitäten II. Eigene Institutsveranstaltungen Teil 6: Ausblick I. Lehre II. Forschung III. Geplante Veranstaltungen II

4 Teil 1: Das Institut I. Profil Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) der Leibniz Universität Hannover fasst die Forschungs- und Lehraktivitäten der Juristischen Fakultät im Prozessrecht, dem Recht der freien Berufe und dem Anwaltsrecht zusammen. Darüber hinaus bündelt und koordiniert es die anwaltsorientierte Lehre. Dies erfolgt sowohl im Rahmen des ADVO-Zertifikatstudiums (ADVO-Z) als auch im Rahmen des neu geschaffenen Schwerpunktbereichs Anwaltliche Rechtsberatung und Anwaltsrecht als Teil der Ersten Juristischen Prüfung. Das Institut ist auf seinem Kernforschungsgebiet nicht nur mit zahlreichen Aufsatzveröffentlichungen vertreten, sondern auch durch einschlägige Kommentare, die von Institutsdirektoren und am Institut tätigen Honorarprofessoren herausgeben werden. Zu nennen sind: Auf dem Gebiet des Prozessrechts: Radtke/ Hohmann, Strafprozessordnung, Vahlen Vorwerk/ Wolf, Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz, C.H.Beck Vorwerk/ Wolf, Zivilprozessordnung, Beck Online Kommentar Auf dem Gebiet des Anwaltsrechts: Gaier/ Wolf/ Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, Heymanns Beck scher Online-Kommentar Im Bereich der anwaltsorientierten Lehre untermauert das Institut seine Kompetenz auf viererlei Art und Weise: (1) Sowohl im Schwerpunktstudium als auch im Bereich des ADVO-Zertifikatstudiums wirken eine ganze Reihe herausragen- der Praktiker mit. Nur beispielhaft seien genannt: Rechtsanwalt Dr. Peter Binder, Wien, Richter des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Reinhard Gaier, Karlsruhe, Rechtsanwalt und Notar Professor Dr. Ulrich von Jeinsen, Hannover, Rechtsanwalt Dr. Norbert Joachim, Hannover, Rechtsanwältin und Notarin Ingeborg Rakete-Dombek, Berlin, Rechtsanwältin Professor Dr. Andrea Versteyl, Berlin und Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk, Karlsruhe. (2) Zwischen den hauptamtlichen Universitätsprofessoren und der Rechtsanwaltschaft findet ein intensiver Dialog über alle Fragen der anwaltsorientierten Lehre statt. Dies stellen der Institutsbeirat, der Förderverein für die anwaltsorientierte Juristenausbildung sowie die Rechtsanwaltskammer Celle, mit der die Fakultät ein Kooperationsabkommen zur anwaltsorientierten Juristenausbildung geschlossen hat, sicher. (3) Der Anwaltsberuf wird Studierenden im Rahmen anwaltsorientierter Praxissimulationen vermittelt. Dies erfolgt auf zwei Ebenen. Einerseits werden Kompetenzen im Bereich Verhandlungsmanagement im Rahmen von simulierten Vertragsverhandlungen gelehrt. Darüber hinaus hat sich die Fakultät breit im Bereich von Gerichtsspielwettbewerben (Moot Courts) aufgestellt, in denen Fähigkeiten zur streitigen Konfliktbeilegung erlernt werden können. Angeboten werden hier Moot Courts auf fakultätsinterner (ELSA Fakultäts-Moot im Strafrecht und Zivilrecht sowie Moot Court im Wirtschaftsstrafrecht), bundesweiter (Moot Court beim BAG in Erfurt und ELSA Deutschland Moot Court beim BGH in Karlsruhe) und internationaler Ebene (Willem C. Vis Moot in Wien und Hongkong). Abgerundet wird dies durch Angebote im Bereich der Mediation, die beide Themenbereiche miteinander verbinden (Mediationsseminar mit Planspiel und ICC International Commercial Mediation Competition in Paris), Aus der langen Moot Court-Tradition haben sich insbesondere beim Willem C. Vis Moot auch über die reine Teilnahme hinausgehende Strukturen und Angebote verfestigt. Seit 2007 bieten die Hanover PreMoots teilnehmenden Universitäten aus ganz Europa ein Forum zum gegenseitigen Austausch und zur Vorbereitung. Weiterhin können sich Rechtsanwälte, die als Schiedsrichter mitwirken, vom Leistungsstand der heranwachsenden Juristengeneration überzeugen. Seit diesem Jahr gibt es auch einen Ehemaligenverein. Dieser unterstützt die Aktivitäten des Instituts, organisiert eigene Veranstaltungen und bietet ein Forum für die ehemaligen Teilnehmer zum gegenseitigen Austausch. Viele 1

5 Teil 1: Das Institut ehemalige Teilnehmer, die längst als Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen oder Richter arbeiten, werden so wieder an ihre Alma Mater herangeführt. (4) Die anwaltsorientierte Lehre schlägt sich auch in den Publikationsaktivitäten des Instituts nieder. So gibt Professor Dr. Christian Wolf die Juristischen Arbeitsblätter (JA) mit heraus, die sich auch im besonderen Maße der anwaltsorientierten Ausbildung verschrieben haben. Darüber hinaus entsteht am Institut eine Buchveröffentlichung zur Anwaltsklausur im Zivilrecht (Vahlen Verlag). II. Vorstand Den Vorstand des Instituts bilden die dem Institut zugeordneten Lehrstuhlinhaber sowie der von den wissenschaftlichen Mitarbeitern gewählte Vertreter. Die öffentlich-rechtlichen Lehrstühle gehören dem Institut in Zweitmitgliedschaft an (Erstmitgliedschaft Institut für Staatswissenschaften). Dies trifft auch für die strafrechtlichen Lehrstühle zu (Erstmitgliedschaft Kriminalwissenschaftliches Institut). Der Lehrstuhl für Zivilrecht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht gehört in Erstmitgliedschaft dem Institut für Arbeits- und Sozialrecht an. Nur der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht gehört dem Institut in Erstmitgliedschaft an (Zweitmitgliedschaft Institut für Internationales Recht). Im Einzelnen gehören dem Vorstand des Instituts an: Aus dem Bereich des Öffentlichen Rechts Professor Dr. Hermann Butzer Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Recht der staatlichen Transfersysteme Professor Dr. Veith Mehde, Mag.rer. publ. Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht Aus dem Bereich des Strafrechts Professor Dr. Henning Radtke Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und internationales Strafrecht Aus dem Bereich des Zivilrechts Professor Dr. Roland Schwarze Lehrstuhl für Zivilrecht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht Professor Dr. Christian Wolf (geschäftsführender Direktor) Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht Für die wissenschaftlichen Mitarbeiter wissenschaftlicher Mitarbeiter Dipl.-Jur. Sven Hasenstab Professor Dr. Carsten Momsen Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht III. Am Institut tätig Am Institut sind folgende Honorarprofessoren der Leibniz Universität tätig: Rechtsanwalt Professor Dr. Wolfgang Büchner, München Richter des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Reinhard Gaier, Karlsruhe Rechtsanwalt Professor Dr. Benno Heussen, Berlin Rechtsanwalt und Notar Professor Dr. Ulrich von Jeinsen, Hannover 2

6 Teil 1: Das Institut Rechtsanwalt Professor Dr. Klaus Neef, Hannover Rechtsanwalt Professor Dr. Henning Recknagel, Celle Rechtsanwältin Professor Dr. Andrea Versteyl, Berlin Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk, Karlsruhe IV. Beirat Der Institutsbeirat berät den Vorstand bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Durch ihn ist der Dialog mit den berufsständischen Vertretungen der Anwaltschaft auf vielfältige Weise sichergestellt. Vorsitzender des Institutsbeirats ist Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf (ehemaliger Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle und Vizepräsident der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK)). Dem Beirat gehören an: Rechtsanwalt und Journalist Marcus Creutz Rechtsanwalt Stephan Göcken (Sprecher der Geschäftsführung der Bundesrechtsanwaltskammer) Rechtsanwalt Martin W. Huff (Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln) Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer (namensgebender Partner der Kanzlei Ufer Knauer, München) Ministerialrat Werner Hinrichs (Präsident des Landesjustizprüfungsamts Niedersachsen) Rechtsanwältin Verena Mittendorf (Vize-Präsidentin des Deutschen AnwaltVereins) Rechtsanwalt Dr. Thomas Remmers (Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle) Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf (ehem. Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle) Rechtsanwalt Dr. Achim Schunder (Chefredakteur der NJW) Rechtsanwalt und Notar Wulf Meinecke (Vorsitzender des Fördervereins für die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Universität Hannover) V. Mitarbeiter Ass. iur. Moritz von Bismarck, Akademischer Rat auf Zeit (volle Stelle) Dipl.-Jur. Sven Hasenstab, wissenschaftlicher Mitarbeiter (volle Stelle) Dagmar Feig, Sekretariat (halbe Stelle) Dipl.-Jur. Christoph Bauch, wissenschaftliche Hilfskraft (86 Std./M.; ADVO-Z-Büro; seit ) Dipl.-Jur. Nassim Eslami, wissenschaftliche Hilfskraft (86 Std./M.; ADVO-Z-Büro; seit ) Ass. iur. Serhat Ortac, wissenschaftliche Hilfskraft (86 Std./M.) Rechtsreferendarin Nicola Zeibig, wissenschaftliche Hilfskraft (46 Std./M.) 3

7 Teil 1: Das Institut Tim Brockmann, studentische Hilfskraft (44 Std./M.) Oliver Islam, studentische Hilfskraft (20 Std./M.; seit ) Hanna Mayer, studentische Hilfskraft (30 Std./M.) Evdokia Papadopoulos, Studentische Hilfskraft (20 Std./M.; seit ) Svenja Seidel, studentische Hilfskraft (30 Std./M.; seit ) Inga Stephan, studentische Hilfskraft (20 Std./M.; seit ) Alexandra Ufer, studentische Hilfskraft stud. Coach Willem C. Vis Moot (42 Std./M.; seit ) VI. Förderverein für die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Leibniz Universität Hannover Die Arbeit des Instituts wird durch den Verein zur Förderung der anwaltsorientierten Juristenausbildung an der Leibniz Universität Hannover unterstützt. Der Verein wird durch die Hannoveraner Anwaltschaft getragen. Dem Vorstand des Vereins gehören an: Vorsitzender: Schatzmeister: Schriftführer: Rechtsanwalt und Notar Wulf Meinecke, Kanzlei Göhmann Rechtsanwälte Rechtsanwalt und Notar Philipp M. von Bismarck, Kanzlei KSB Intax Rechtsanwalt Dr. Hilmar Stobbe, Kanzlei Stobbe Rechtsanwälte VII. Hanover Vis Alumni Association e.v. Die Teilnahme an den Willem C. Vis Moots in Wien und Hongkong sowie die Organisation und Durchführung der Hanover PreMoots werden seit diesem durch den Hanover Vis Alumni Association Hannoverscher Ehemaligenverein des Willem C. Vis Moot Wettbewerbs e.v. Jahr unterstützt ( Dem Vorstand des Vereins gehören an: Vorsitzender: Organisation: Schatzmeister: Sven Hasenstab Christoph Bauch Nassim Eslami Kommunikation: Tim Brockmann 4

8 Teil 1: Das Institut VII. Förderer Im Berichtszeitraum wurden die Aktivitäten des Instituts im Rahmen der anwaltsorientierten Juristenausbildung insbesondere durch die Hans Soldan Stiftung und die Rechtsanwaltskammer Celle finanziell gefördert. Die Aktivitäten im Rahmen der Willem C. Vis Moots wurden zusätzlich unterstützt durch: ARIATHES Rechtsanwälte, München Brinkmann.Weinkauf, Hannover Deutscher AnwaltVerein (DAV) Dr. Brunhilde Ackermann,Rechtsanwältin beim Bundesgerichtshof Dr. Barbara Genius-Devime, Rechtsanwältin beim Bundesgerichtshof Dr. Matthias Siegmann, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof E.ON Kernkraft GmbH, Hannover GeRMCONSULT, Gesellschaft für effizientes Rechts- Management, Duisburg Göhmann Rechtsanwälte und Notare, Hannover Gleiss Lutz, Stuttgart Hengeler Mueller, Berlin Herbert Quandt-Stiftung, Hannover Herfurth & Partner, Hannover Hermann Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Hannover Latham & Watkins, Frankfurt Mercedes Benz Niederlassung Hannover Professor Dr. Achim Krämer, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Schindhelm Rechtsanwaltsgesellschaft mbh, Hannover Dr. Matthias Siegmann, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof von Plehwe & Schäfer, Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof Wolters Kluwer Deutschland GmbH Institutsveranstaltungen - wie etwa die Vortragsreihe Studentenfutter und der Hanover PreMoot - wurden begleitet duch die Buchhandlung Hermann, Hannover (Schweizer Fachinformationen) 5

9 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen I. Fünf Jahre IPA ( ) Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) wurde im Wintersemester 2005/2006 im Rahmen der Strukturreform an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität gegründet. Ziel war es zunächst, die Aktivitäten der Fakultät auf dem Gebiet der anwaltsorientierten Juristenausbildung zusammenzufassen und auf neue, breite Fundamente zu stellen. Die Wurzeln der anwaltsorientierten Juristenausbildung reichen aber bis zur Gründung der Fakultät als Fachbereich Rechtswissenschaften 1974 zurück. Der Fachbereich nahm im Wintersemester 1974/1975 seinen Studienbetrieb als Reformfakultät im Rahmen der Einstufigen Juristenausbildung auf. Ein wichtiger Teil der Ausbildung bestand damals im Team-Teaching. Hierunter verstand man die gemeinsame Durchführung einer Veranstaltung durch einen Hochschullehrer und einen Praktiker. Nach Ende der Reformphase blieb die Fakultät der anwaltsorientierten Juristenausbildung weiter verpflichtet. In Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt und Notar Dr. Ulrich Stobbe gelang es die anwaltsorientierte Juristenausbildung in Hannover zu etablieren und die 1. Soldan-Tagung 1999 in Hannover durchzuführen. wird es den Studierenden in Hannover ermöglicht sich gezielt auf den späteren Anwaltsberuf vorzubereiten. Wichtige Bausteine der anwaltsorientierten Juristenausbildung sind dabei ein verlängertes Anwaltspraktikum, bei dem sich die Kanzleien gegenüber der Fakultät zu einer umfassenden und sorgfältigen Ausbildung verpflichtet haben, Anwaltliches Berufsrecht und Kanzleimanagement sowie die Praxissimulation. Mit der Vortragsreihe Studentenfutter sollen den Studierenden Anwaltspersönlichkeiten vorgestellt und unternehmerisches Denken nahegebracht werden. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 46 Referenten zu der Vortragsreihe eingeladen. Unter anderem sprachen zu den Studierenden Rechtsanwältin Gräfin von Gahlen; Rechtsanwalt Heinrich Hannover, Sepp Heckmann, Messe AG; Martin Kind, Hörgeräte Kind, Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger und Rechtsanwältin Jutta Wagner. Abb. Rechtsanwalt Dr. Strate während des Studentenfutters Eine der ersten Aktivitäten des neugegründeten Instituts für Prozess- und Anwaltsrechts (IPA) war die Durchführung der 8. Soldan-Tagung im Juni Es folgten eine ganze Reihe von Veranstaltungen, mit denen das Institut den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis gepflegt hat. Hierzu zählen die Hannoveraner ZPO- und StPO-Symposien sowie Podiumsdiskussionen z.b. zur Anwaltsethik und der Reform von 522 ZPO. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis konnte auch durch die Ernennung von vier Rechtsanwälten zu Honorarprofessoren (Wolfgang Büchner, Ulrich von Jeinsen, Andrea Versteyl, Volkert Vorwerk) sowie dem Richter des Bundesverfassungsgerichts Reinhard Gaier deutlich verfestigt werden. Zugleich stehen die Honorarprofessoren zusammen mit dem Kreis der Lehrbeauftragten aus der Rechtsanwaltschaft, den das Institut kontinuierlich ausbaut, für den anwaltlichen Praxisbezug der juristischen Ausbildung zur Verfügung. Sowohl mit dem Schwerpunkt 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht als auch mit dem Anwaltsorientierten Zertifikatsstudium (ADVO-Z Studium) Schwerpunkte in der Forschung bildeten im Verfahrensrecht das Strafprozess- und das Zivilprozessrecht. So ist das Institut auf diesen Gebieten durch eine Reihe von Aufsatzveröffentlichungen präsent. Besonders hervorzuheben sind aber die Kommentierungen auf dem Gebiet des Prozessrechts, die von den Institutsmitgliedern herausgegeben und geschrieben wurden. Zu nennen sind: Radtke/ Hohmann, Strafprozessordnung; Vorwerk/ Wolf, Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz; Vorwerk/ Wolf, Zivilprozessordnung, Beck Online Kommentar; sowie die Kommentierungen der Revision von Momsen in KMR Kommentar zur Strafprozessordnung, 54. u. 55. Ergänzungslieferung Mai/Juni 2009 ( Vor StPO) und Strafbefehlsverfahren in Satzger/ Schmitt/Widmaier, StPO Kommentierungen ( 407 ff. StPO). Ein weiterer Schwerpunkt der strafrechtlichen Institutsdirektoren liegt auf dem Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts. Von Seiten der am Institut tätigen Honorarprofessoren sind im verfahrensrechtlichen Kontext vor allem die Arbeit zur Mediati- 6

10 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen on von Heussen, Machiavelli für Streithammel, FAZ Buch, und die Arbeit von Vorwerk, Prozessformularbuch, zur anwaltlichen Prozessführung zu nennen. Für den Bereich des Anwaltsrechts steht an erster Stelle der Kommentar zum anwaltlichen Berufsrecht, herausgegeben von Gaier/ Wolf/Göcken. Darüber hinaus sind in den letzten fünf Jahren zahlreiche Aufsatzpublikation zum Anwaltsrecht entstanden. Das Anwaltsrecht wird am Institut als Teil des Rechts der freien Berufe in einem umfassenderen Sinne verstanden und betrieben. So setzt sich insbesondere Butzer mit den Versorgungswerken der freien Berufe auseinander. In zwei Forschungsansätzen kommt dem IPA eine Pionierstellung zu. Ausgehend von den Bastille- Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts kam es zu einer tiefgreifenden und raschen Veränderung des Anwaltsmarkts. War der Anwaltsmarkt ursprünglich durch Einzelanwälte und kleine Sozietäten geprägt, traten nun neue Spieler am Markt auf, nämlich die internationalen Großkanzleien. Am Institut entstanden die ersten Forschungsarbeiten, die die Auswirkungen dieser Kommerzialisierung der anwaltlichen Tätigkeit für den Zugang zum Recht kritisch reflektierten. Ebenfalls Pionierstellung kommt dem Institut in der Verknüpfung von anwaltlicher Tätigkeit, Prozessrecht und richterlicher Entscheidungsfindung sowie anwaltlichem Berufsrecht zu. Mit Benno Heussen ist einer der führenden Köpfe auf dem Gebiet des Anwaltsmanagements dem Institut über seine Honorarprofessur verbunden. Seine beiden Bücher Time Management für Anwälte und Anwaltsunternehmen führen sind Standardwerke auf diesem Gebiet. Das Profil des Instituts wird auf dem Gebiet des Kanzleimanagements durch die Aktivitäten des Lehrbeauftragten des Instituts Michael Germ abgerundet. Die Ethikdiskussion ist in den letzten drei Jahren ein bestimmendes Thema der anwaltsrechtlichen Diskussion geworden. Als Mitglied der vom Präsidium der BRAK eingesetzten Ethikkommission setzte sich Wolf in den letzten zwei Jahren intensiv mit der Frage anwaltlicher Ethik auseinander. Das Arbeitsergebnis der Kommission wird zur Zeit innerhalb der Anwaltschaft diskutiert. Eine Zusammenfassung seiner Sicht der Diskussion hat Wolf in einem Aufsatz in Heft 11 des Anwaltsblatts 2010 veröffentlicht. II. Internetauftritt Pünktlich zum fünfjährigen Bestehen hat das Institut seinen Internet-Auftritt komplett überarbeitet und mit einer ganzen Reihe zusätzlicher Funktionen versehen ( de/ipa). Neben den üblichen Informationen, die über das Internet zur Verfügung gestellt werden, bietet der neue Internetauftritt z.b. die Möglichkeit die aktuellen Skripten zu den Vorlesungen herunterzuladen. Im Internet nachlesbar sind auch die Stellungnahmen des Instituts zu verschiedenen Gesetzgebungsvorhaben. Sämtliche vom Institut herausgegebenen Broschüren, wie Das Lehrangebot des IPA oder Studentenfutter, können online heruntergeladen werden. Im Archiv stehen die alten Broschüren seit Beginn des IPA gleichfalls zur Verfügung. Hier findet man auch die Rechenschaftsberichte des Instituts der vergangenen Jahre. Darüber hinaus ist das IPA als eines der ersten Universitätsinstitute breit in den Sozialen Netzwerken vertreten. Über Facebook informiert das Institut über aktuelle Veröffentlichungen, erlaubt aber auch einen Einblick in das Institutsleben. Neben dem Institut sind auf Facebook noch der Lehrstuhl Wolf, das ADVO-Z Studium, sowie das Willem C. Vis Moot Team und der Hanover PreMoot präsent. Das Vis Moot Team lässt seine Freunde und Unterstützer darüber hinaus bei Twitter wissen, wie es sich aktuell auf den Wettbewerb in Hongkong und Wien vorbereitet. Professor Dr. Christian Wolf ist zusätzlich bei Xing und Linked.In vertreten. Schließlich unterhält er bei Beck- Community einen Blog zum KapMuG. 7

11 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen III. Lehre 1. Teilnahme an internationalen Moot Court-Wettbewerben Im Berichtszeitraum hat das Institut seine Stärken im Bereich der Teilnahme an internationalen Moot Court-Wettbewerben nochmals weiter ausgebaut. Ausgangspunkt ist hier die jährliche Teilnahme am Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien. Dabei handelt es sich um den größten Gerichtsspielwettbewerb auf dem Gebiet des internationalen Wirtschafts- und Handelsrechts. Die Studierenden müssen dabei sowohl schriftlich als auch mündlich in einem fiktiven internationalen Schiedsverfahren abwechselnd die Kläger- und Beklagtenseite vertreten. Hannover kann hier auf eine lange Tradition zurückblicken qualifizierte sich das Team aus Hannover für die Finalrunden in Wien und ging als eines der besten 16 Teams aus einem Teilnehmerfeld von 252 Universitäten hervor. Bewertet wurden die Leistungen von Praktikern und Wissenschaftlern. Im Berichtszeitraum wurde zum vierten Mal der Hanover PreMoot veranstaltet. Mit 19 teilnehmenden Teams aus sieben Nationen war dieser wieder eines der größten Vorbereitungstreffen auf europäischem Boden. Der fünfte Hanover PreMoot wird vom 10. bis 12. März 2011 durchgeführt. Im Berichtszeitraum konnte das Engagement der Universität auf den Schwesterwettbewerb in Hongkong ausgeweitet werden. Dieser existiert seit 2003 und ist ebenso wie der Wettbewerb in Wien ein international anerkannter Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Fakultät im Rahmen der anwaltsorientierten Lehre. Das Engagement in Hongkong ermöglicht es Hannover auch bei größeren Teams alle teilnehmenden Studierenden im Wettbewerb plädieren zu lassen, da die Sprecherrollen auf Hongkong und Wien aufgeteilt werden können. Zudem eröffnet der Wettbewerb den Studierenden noch weitere Einblicke in fremde Rechtskulturen. Die erste Teilnahme war sogleich erfolgreich. Die Klageerwiderung des Teams wurde als eine der besten im Wettbewerb ausgezeichnet. Abb. Studierende während eines Pleadings in Hongkong Abb. Team des 17. Willem C. Vis Moot Courts Aufgrund der überaus positiven Nachfragen und der bereits jetzt verbindlich erklärten Anmeldungen rechnet das Institut wieder mit 20 teilnehmenden Teams aus unterschiedlichen Nationen. Wie bereits in den Jahren zuvor wird auch 2011 ein Facebook mit den Kurzlebensläufen der teilnehmenden Teammitglieder und der Schiedsrichter erstellt. Gleichfalls liegt zu diesem Zeitpunkt die Neuauflage der legal sources vor. In der Broschüre kommen alle für den Wettbewerb relevanten Bestimmungen, wie das CISG oder die UNCITRAL Model Law on International Commercial Arbitration zum Abdruck. Die legal sources haben inzwischen Sammlerstatuts in Hongkong und Wien erreicht, weil es eine dem Schönfelder vergleichbare Gesetzessammlung für den Willem C. Vis Moot nicht gibt. Darüber hinaus wird erstmals ein Team der Leibniz Universität an der ICC International Commercial Mediation Competition teilnehmen. Diese wird von der Internationalen Handelskammer in Paris veranstaltet und ist der einzige internationale Wettbewerb auf dem Gebiet der Mediation. Letztes Jahr nahmen bei der 5. Competition 44 Teams aus 18 Nationen teil. Sie wurden von ca. 100 Praktikern bewertet. Das Team wird vom Institut in enger Kooperation mit der Rechtsabteilung des E.ON Konzerns betreut. 8

12 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen 2. Englischsprachige Lehrveranstaltungen mit anwaltsorientierten Inhalten Darüber hinaus bietet die Fakultät seit 2009 auch klassische englischsprachige Lehrveranstaltungen mit anwaltsorientierten Inhalten an. Neben der Erlangung rechtsenglischer Kenntnisse sollen dabei auch Einblicke in für die anwaltliche Tätigkeit besonders bedeutende Gebiete gewährt werden. Die Veranstaltungen sind im ADVO-Z angesiedelt, schlagen aber auch die Brücke zwischen Willem C. Vis Moot und Schwerpunktstudium im Bereich des Anwaltsrechts (SP 8) oder im Bereich des internationalen Rechts (SP 5). Es können darüber hinaus der Fremdsprachenschein und ein Proseminarschein erworben werden. Das Angebot wird sukzessive ausgebaut. Dafür hat das Institut mit dem Präsidium der Universität eine entsprechende Ziel- und Leistungsvereinbarung getroffen. Erstmals bietet das Institut im Wintersemester 2010/2011 die Veranstaltung Introduction to the Legal System of the United States of America an. Mit dem in den Bundesstaaten New York und Kalifornien zugelassenen amerikanischen Rechtsanwalt Paul Frankenstein konnte ein Dozent gewonnen werden, der auch regelmäßig an der Benjamin Cardozo Law School in New York sowie der Universität Stockholm lehrt. Die Veranstaltung behandelt die verfassungsrechtlichen Grundlagen, das Vertragsrecht, das Deliktsrecht sowie das Verfahrensrecht der Vereinigten Staaten. Ziel ist es dabei, auch die unterschiedliche Herangehens- und Denkweise amerikanischer Juristen herauszuarbeiten. Seit drei Semestern bietet das Institut die Blockveranstaltung General Principles of International Commercial Arbitration an. Thema ist eine Einführung in das Recht der Internationalen Schiedsgerichtsbarkeit. Dabei werden die Grundlagen sowie das Schiedsverfahren in seinen einzelnen Stadien besprochen. Mit Rechtsanwalt Dr. Peter Binder aus Wien konnte hier ein erfahrener Praktiker, Buchautor und Regierungsberater auf dem Gebiet der Internationalen Schiedsgerichtsbarkeit gewonnen werden. Die Veranstaltung wird sehr gut angenommen. 3. Schwerpunkt 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht Der erste Jahrgang des Schwerpunkts 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht schloss die Schwerpunktausbildung im Sommersemester 2010 ab. Die Fakultät ist mit dem Schwerpunkt in zwei Punkten neue Wege gegangen. Über 2/3 der Vorlesungen werden durch Praktiker angeboten, die zum Teil als Honorarprofessoren an das IPA gebunden sind. Den Studierenden wurden zu Beginn des Studienjahrs Paten aus der Anwaltschaft zugeordnet. Jüngere Anwälte aus renommierten hannoverschen Kanzleien haben sich regelmäßig mit den Studierenden getroffen und so einen unmittelbaren Einblick aus dem Anwaltsalltag vermittelt. Abgerundet wurde dies noch durch den wöchentlichen Jour Fix, bei dem die Teilnehmer die Gelegenheit hatten Rückfrage zu stellen. Der Schwerpunkt setzt sich aus einem Grundmodul und einem Vertiefungsmodul, wahlweise im Zivilrecht, Strafrecht oder Öffentlichen Recht zusammen. Die vier besten Studienarbeiten wurden mit Preisen ausgezeichnet, die jeweils nach der stiftenden hannoverschen Kanzlei benannt sind. In alphabethische Reihenfolge der Preisträger: Sabine Klatt (KSB Intax-Preis) Alev Simsek (Stobbe Preis) Michael Wegner (Göhmann Preis) Philipp Widera (Brinkmann.Weinkauf Preis) 9

13 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen III. Forschung 1. Prozessrecht Die Forschung im Bereich des Prozessrechts war durch die Vorbereitung von zum Teil umfangreichen Kommentierungen gekennzeichnet, die allerdings erst 2011 erscheinen werden. So wurde von Professor Dr. Henning Radtke der von ihm zusammen mit Olaf Hohmann herausgegebene Kommentar zur StPO vorbereitet. Seine eigene Kommentierung befasst sich mit den Voraussetzungen der Erledigung von Strafverfahren nach Vorschriften des sog. Opportunitätsprinzips ( 153 ff. StPO) sowie mit den Fragen der Reichweite des Verfahrensgegenstandes (Tat im strafprozessualen Sinne) und den Auswirkungen auf den Umfang des Strafklageverbrauchs im nationalen, supranationalen und internationalen Kontext ( 264 ff. StPO). Von Professor Dr. Carsten Momsen wurden im neuen Kommentar zur StPO, herausgegeben von Satzger/Schmitt/Widmaier, die 407 ff. StPO kommentiert. Des Weiteren beschäftigte sich das Institut mit dem Revisionsrecht u.a. durch die Kommentierung von Dr. Michael Nagel in Radtke/Hohmann sowie einer Arbeit zur Strafzumessung durch das Revisionsgericht (Radtke, in FS für Manfred Maiwald, 2010, S. 643 ff.). Der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis wurde im Strafverfahrensrecht sowohl durch das 2. Hannoveraner StPO-Symposion als auch die Dialogveranstaltung des Arbeitskreises Strafjustiz in Niedersachsen, die von den Institutsmitgliedern Dr. Michael Nagel und Professor Dr. Henning Radtke mit initiiert ist, gestärkt (vgl. hierzu Seite 32 Eigene Veranstaltungen). Im Bereich des Zivilprozessrechts wurde gleichfalls der BeckOK ZPO, herausgegeben von Professor Dr. Volkert Vorwerk und Professor Dr. Christian Wolf vorbereitet. Professor Dr. Volkert Vorwerk kommentiert in dem Onlinekommentar das 11. Buch (Justizielle Zusammenarbeit in Europa), Professor Dr. Christian Wolf zusammen mit Dr. Stephan Wilske und Dr. Lars Markert das 10. Buch (Schiedsgerichtsbarkeit). Neben der Kommentierung befasste sich das Institut mit der Reform des 522 ZPO (siehe eigene Veranstaltungen und BRAK- Mitt., Heft 10, 2010) und der Reform des KapMuG (siehe Vortrag Vorwerk und abgeschlossene Disserationen, Lange). Auch das FamFG war Gegenstand der Forschung (FF 2010, S. 297). 2. Anwaltliches Berufsrecht Der Ende 2009/Anfang 2010 erschienene Kommentar Anwaltliches Berufsrecht, herausgegeben von Gaier/Wolf/Göcken, ist zwischenzeitlich am Markt sehr gut aufgenommen worden und hat rasch breiten Eingang in die BGH-Rechtsprechung zum Anwaltsrecht gefunden. Der Kommentar wurde u.a. von Joachim Jahn in der FAZ besprochen begannen bereits die Vorbereitungen für die zweite Auflage des Kommentars, der Anfang 2012 im Verlag Otto Schmidt erscheinen wird. Die beiden Herausgeber, Richter des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Reinhard Gaier und Professor Dr. Christian Wolf, gehören dem Institut als Honorarprofessor bzw. als geschäftsführender Institutsdirektor an. Der dritte Herausgeber, Rechtsanwalt Stephan Göcken, ist in seiner Funktion als Sprecher der Geschäftsführung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) Mitglied des Institutsbeirats. Eine Reihe von Autoren haben gleichfalls Beziehungen zum Institut. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesnotarkammer Notarassessor Dr. Jens Bormann und der Geschäftsführer der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), Rechtsanwalt Christian Dahns, sind Lehrbeauftrage am Institut. Der Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln, Rechtsanwalt Martin W. Huff, gehört dem Institutsbeirat an. Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk ist als Honorarprofessor am Institut tätig. Der Kommentar behandelt das anwaltliche Berufsrecht in seiner vollen Breite, angefangen in den menschenrechtlichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen des anwaltlichen Berufsrechts über die BRAO, BORA, FAO und EuRAG bis hin zum RDG und der zivilrechtlichen Haftung der Rechtsanwälte. Einen weiteren Gegenstand der anwaltsrechtlichen Forschung bildete das grenzüberschreitende anwaltliche Berufsrecht (Wolf/ Hasenstab, BRAK-Mitt., 2010, 150 ff.) sowie das anwaltliche Vergütungssystem aus grundrechtlicher Sicht (Gaier, ZAP Fach 23, ). 10

14 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen Darüber hinaus setzte sich Hermann Butzer mit dem Versorgungswerk der Freien Berufe auseinander (in Winfried Kluth (Hrsg.), Handbuch des Kammerrechts). 3. Anwaltsethik Die berufsrechtliche Diskussion wird in jüngster Zeit zu einem Gutteil von der Frage mitbestimmt, ob neben das eigentliche Berufsrecht ein ethischer Kanon der Anwaltschaft treten muss. Die Ethikkommission, die vom Präsidium der BRAK eingesetzt wurde und der Professor Dr. Christian Wolf angehört, legte im Herbst 2010 ihren vorläufigen Abschlussbericht vor. Darüber hinaus sind am Institut zwei Veröffentlichungen zu dem Thema entstanden (Gaier, ZAP Fach 23, 901 ff. und Wolf, AnwaltsBlatt, 2010, S. 725 ff.). 4. Dissertationen Im Berichtszeitraum sind eine Reihe verfahrensrechtlicher und anwaltsrechtlicher Dissertationen zum Abschluss gekommen (siehe S. 25). U.a. befasste sich eine Dissertation mit der Zukunft des gerichtlichen Vorverfahrens (Frederike Heins), eine weitere Arbeit setzte sich mit dem Anspruch des Beschuldigten auf konfrontative Befragung des Belastungszeugen auseinander (Franziska Mahler). Auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts kamen zwei Dissertationen zum Abschluss: Die erste Arbeit entwarf ein verfassungsrechtlich und verfahrensrechtlich abgesichertes Modell der Gruppenklage anhand des KapMuG (Sonja Lange). Die zweite diskutierte die Frage, in welchem Umfang Belange des Verbraucherschutzes im einstweiligen Rechtsschutz nach dem UWG herangezogen werden können (Manuel Wiemeyer ). Schließlich befasste sich noch eine Dissertation mit Haftungsfragen des Rechtsanwalts für Rechtsfehler (Kristina Soffner). 11

15 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen IV. Personalien 1. Institutsdirektoren a) Professor Dr. Veith Mehde Professor Dr. Veith Mehde ist auf Grundlage der Lehrevaluation im Sommersemester 2010 von der Fakultät zum Träger des Georgias-Wanderpreises für Rhetorik und Didaktik gekürt worden. Seine Veranstaltung Kommunalrecht belegte den ersten Rang unter allen Veranstaltungen mit mehr als 25 Teilnehmern. b) Professor Dr. Carsten Momsen Im Sommersemester 2010 wurde Professor Dr. Carsten Momsen von der Juristischen Fakultät zum Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht berufen. Dem Institut ist er in Zweitmitgliedschaft (Erstmitgliedschaft im Kriminalwissenschaftlichen Institut) verbunden. Er ist Nachfolger von Professor i.r. Dr. Hinrich Rüping. Professor Dr. Carsten Momsen war von 2004 bis 2010 Professor an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Begleitend zu seiner Promotion und Habilitation war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter und sodann wissenschaftlicher Assistent bei Professor Dr. Manfred Maiwald (ab 2003 Lehrstuhlnachfolge Professor Dr. Kai Ambos) an der Universität Göttingen. Hier hat er auch studiert. Neben seiner wissenschaftlichen Laufbahn ist Professor Dr. Carsten Momsen seit 1998 als Strafverteidiger mit Schwerpunkten im Revisionsrecht sowie im Wirtschaftsstrafrecht tätig. Von 2006 bis 2009 war er Dozent im Fachanwaltskurs. worden. Professor Dr. Radtke löst Professor Dr. Peter M. Huber von der Ludwig-Maximilians-Universität München ab, der nach zehn Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Der Deutsche Juristen-Fakultätentag (DJFT) ist der Zusammenschluss der rechtswissenschaftlichen Fakultäten und Fachbereiche in der Bundesrepublik Deutschland. Er vereinigt derzeit 43 juristische Fakultäten. Der DJFT will die Zusammenarbeit der Fakultäten sowie den Informations- und Erfahrungsaustausch fördern, um ein gewisses Maß an Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit der Studieninhalte und -bedingungen zu gewährleisten. Der bisherige Schwerpunkt der Arbeit des DJFT lag in der Mitgestaltung der Reform der universitären rechtswissenschaftlichen Ausbildung. Auch in der Zukunft wird eine wichtige Aufgabe des DJFT darin bestehen, zur Sicherung des hohen Standards der universitären Juristenausbildung in Deutschland beizutragen. Das wichtigste Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, ist weiterhin das Festhalten an einer im Kern durch ein Staatsexamen gebildeten Abschlussprüfung. Damit steht ein Instrument, das nicht nur die Vergleichbarkeit der erzielten Abschlüsse im gesamten Bundesgebiet gewährleistet, sondern auch der Qualitätssicherung der Prüfung und der Lehre in einem hohen Maße dient. Darüber hinaus wird der DJFT verstärkt auf die Beibehaltung der Einheit von Forschung und Lehre an den juristischen Fakultäten achten; die Einführung reiner Lehrprofessuren ist mit der Gefahr einer Aufgabe der für ein wissenschaftliches Studium unverzichtbaren Einheit verbunden. b) Professor Dr. Henning Radke Der Institutsdirektor und Dekan der Juristischen Fakultät Hannover, Professor Dr. Henning Radtke, ist in München zum Vorsitzenden des Deutschen Juristen-Fakultätentages ernannt 2. Honorarprofessoren a) Rechtsanwalt Professor Dr. Benno Heussen Professor Dr. Benno Heussen wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Kanzleimanagement beim Deutschen Anwaltverein (DAV) am Abend des 11. November 2010 in Berlin mit einem Preis für seine Verdienste um das Kanzleimanagement geehrt. Die Auszeichnung, die zum ersten Mal verliehen wurde und den Namen des Preisträgers trägt, soll künftig im jährlichen Turnus an Persönlichkeiten gehen, die sich in besonderer Weise für die Stellung des Anwalts in der Gesellschaft verdient gemacht haben. b) Rechtsanwalt und Notar Professor Dr. Ulrich von Jeinsen Herr Rechtsanwalt und Notar Dr. Ulrich von Jeinsen ist im Sommersemester 2010 zum Honorarprofessor ernannt worden. Professor Dr. 12

16 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen von Jeinsen ist Partner der Sozietät Göhmann in Hannover und lehrt seit 2001 an der Leibniz Universität. Seine Veranstaltungen Anwaltliche Prozessstrategien und Notarielle Vertragsgestaltung sind in das ADVO-Z und den Schwerpunktbereich 8 Anwaltliche Rechtsberatung und Anwaltsrecht eingebunden. Professor Dr. von Jeinsen kommentiert u.a. im Staudinger-Großkommentar zum BGB. c) Rechtsanwältin Professor Dr. Andrea Versteyl Frau Rechtsanwältin Professor Dr. Andrea Versteyl ist im Wintersemester 2009/2010 zur Honorarprofessorin ernannt worden. Ihre Antrittsvorlesung hielt sie im Sommersemester Frau Professor Dr. Versteyl ist seit 2001 als Lehrbeauftragte insbesondere auf dem Gebiet der anwaltsorientierten Juristenausbildung im Bereich des Öffentlichen Rechts tätig. Sie ist durch eine Vielzahl von hochrangigen Publikationen hervorgetreten. Weiterhin ist sie seit November 2010 Richterin am Verfassungsgerichtshof des Freistaats Sachsen. d) Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk Herr Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk ist Mitglied der Arbeitsgruppe Bauvertragsrecht des Bundesministeriums der Justiz und Vertreter der BRAK bei der Expertenanhörung zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Vorschriften über den Wertersatz bei Widerruf von Fernabsatzverträgen. Neben der Diskussion des Bankrechtstags 2010 zum Thema AGB in der Kreditwirtschaft hat Professor Dr. Vorwerk ebenfalls beim IVD Herbstseminar die Leitung und Moderation einer gespielten Gerichtsverhandlung zum Maklerrecht sowie eines Vortrags zum Thema Mietrechtsprechung aus 1. Hand (Teil Wohnraummietrecht), zusammen mit dem Richter am BGH Dose, übernommen. 3. Lehrbeauftragte a) Rechtsanwalt Dr. Peter Binder, LL.M. Herr Rechtsanwalt Dr. Peter Binder wurde im Berichtszeitraum in das Beratungsgremium Law Reform Commission of the Government of the Cayman Islands berufen. Hier befasst er sich vornehmlich mit der Schaffung eines neuen Schiedsverfahrensrechts für die Kaimanfischen Inseln. Ebenso gehört er nunmehr dem Business Environment Strengthening Technical Assistance Project des Ministeriums für Industrie und Handel von Malawi an. Des weiteren wurde er in die Business Law Section, Reform of International Commercial Arbitration Law der Florida Bar Association (Anwaltskammer von Florida, USA) berufen. Auch hier begleitet er die Reform des Schiedsverfahrensrechts. b) Paul Frankenstein, J.D., Attorney at Law (New York and California). Herr Paul Frankenstein konnte zum Wintersemester 2010/2011 als Lehrbeauftragter für die englischsprachigen Lehrveranstaltungen mit Anwaltsorientierung im Bereich des ADVO-Z gewonnen werden. Er wird die Vorlesung Introduction to the Legal System of the United States of America anbieten. Paul Frankenstein arbeitet in den USA als Rechtsanwalt mit Spezia- lisierung in der Alternativen Streitbeilegung und im gewerblichen Rechtsschutz. Er lehrt regelmäßig an amerikanischen und europäischen Universitäten. c) Rechtsanwalt Dr. Michael Nagel Herr Rechtsanwalt Dr. Michael Nagel ist auf der XIX. Sitzung des Fakultätsrats am dem Präsidium der Leibniz Universität Hannover als Honorarprofessor vorgeschlagen worden. Dr. Nagel ist als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Strafrecht in Hannover tätig und lehrt seit 2001 an der Leibniz Universität die Probleme der Strafverteidigung. Diese Veranstaltung ist sowohl in das ADVO-Z als auch in die Schwerpunktbereiche 4 Strafverfolgung und Strafverteidigung und 8 Anwaltliche Rechtsberatung und Anwaltsrecht eingebunden. Darüber hinaus lehrt Dr. Nagel seit 1995 an der Universität Cergy-Pontoise in Frankreich, ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht im DAV sowie ehrenamtlicher Richter am Anwaltsgericht in Celle. 13

17 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen 4. Mittelbau a) Dipl.-Jur. Christoph Bauch und Dipl.-Jur. Nassim Eslami Zum sind Dipl.-Jur. Christoph Bauch und Dipl.-Jur. Nassim Eslami am Institut als wissenschaftliche Hilfskräfte eingestellt worden. Zuvor waren sie hier seit Mai (bzw. September) 2007 bereits als studentische Hilfskraft aktiv. Beide studierten seit dem Wintersemester 2004/2005 an der Leibniz Universität und schlossen ihr Studium im Juli 2010 mit der Ersten Prüfung (vormals erstes Staatsexamen) ab. Ihre Schwerpunktbereichsprüfung erbrachten sie im Schwerpunktbereich 5 Internationales und Europäisches Recht. Während ihres Studiums nahmen beide 2007 am Willem C. Vis Moot teil und vertraten ihr Team in Wien. In der Folge wirkten sie in den Jahren 2008 und 2010 in der Teambetreuung mit. Beide zeichnen für den Hanover PreMoot verantwortlich, den sie seit seinen Anfängen im Jahr 2007 begleiten. Beide werden fortan in der Betreuung und Weiterentwicklung der anwaltsorientierten Lehrangebote mitwirken. Frau Eslami wird schwerpunktmäßig die Sprechstunde im ADVO-Z- Büro sowie die Koordination des Vorlesungsverzeichnisses betreuen. Herr Bauch wird schwerpunktmäßig die Verwaltung der Leistungsnachweise übernehmen und eine Novellierung der ADVO-Z-Ordnung vorbereiten. b) Dipl.-Jur. Sven Hasenstab Der wissenschaftliche Mitarbeiter Dipl.-Jur. Sven Hasenstab ist im April 2010 als Schlichter und stellv. Vorsitzender in die Schiedsstelle bei der Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover berufen worden. Die Schiedsstelle vermittelt fakultätsübergreifend bei Streitigkeiten rund um Promotionsverhältnisse. Weiterhin ist er Mit-Koordinator der am in Wien stattfindenden Konferenz Generations in Arbitration (GIA). Diese befasst sich am Rande des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot mit Fragen der Internationalen Schiedsgerichtsbarkeit. Ausgetragen wird sie von der Moot Alumni Association (MAA). VI. Aktuelle Studierendenzahlen (Stand: ) Im ADVO-Z studieren derzeit 61 Studierende. Im Berichtszeitraum konnten darüber hinaus bisher 25 Zertifikate ausgestellt werden. Den Schwerpunktbereich Anwaltliche Rechtsberatung und Anwaltsrecht wählten zum zweiten Durchgang 18 Studierende. Die durchschnittliche Beteiligung bei Vorträgen der Vortragsreihe Studentenfutter lag im Berichtszeitraum bei 39,1 Studierenden. 14

18 Teil 2: Strukturelle Entwicklungen VII. Hanover Vis Alumni Association e.v. Erstmals nahmen im Durchgang 1997/1998 Studierende der Leibniz Universität am Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien teil. Seither hat die Universität kontinuierlich Teams zu dem Wettbewerb entsandt. Die Hanover Vis Tradition hat somit mittlerweile 13 Teilnehmerjahrgänge hervorgebracht. Der 14. schreibt zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Berichts an seinen Klageschriftsätzen für Wien und Hongkong. Der im Sommer 2010 durch den Notar Professor Dr. Ulrich von Jeinsen (Göhmann Rechtsanwälte in Hannover) eingetragene Verein Hanover Vis Alumni Association Hannoverscher Ehemaligenverein des Willem C. Vis Moot Wettbewerbs e.v. soll ein Forum für die ehemaligen Teilnehmer des Willem C. Vis Moots zum gegenseitigen Austausch sein. Älteren Teilnehmern bietet der Verein eine Anbindung an ihre Universität, für jüngere Teilnehmer ist er ein Bindeglied zwischen eigener Teilnahme und der Partizipation in Vereinigungen für junge Praktiker, wie etwa der Deutschen Initiative Junger Schiedsrechtler der Deutschen Institution für Schiedsgerichsbarkeit e.v. (DIS 40). Auch wenn der Verein nicht ohne Stolz Hannover im Namen trägt, will er bewusst über die Grenzen der Stadt hinaus wirken. Eine enge Zusammenarbeit mit dem weltweiten Ehemaligennetzwerk Moot Alumni Association e.v. (MAA), regionalen und überregionalen Kanzleien sowie der Wirtschaft ist dabei erklärtes Ziel. Die internationale Schiedsgerichtsbarkeit und das internationale Recht sollen so in Hannover ein zusätzliches Forum bekommen. Ein weiteres Anliegen des Vereins ist die aktive Unterstützung des laufenden Projekts. Die ehemaligen Teilnehmer des Willem C. Vis Moots haben zu ihrer aktiven Zeit stets davon profitiert, dass eine Teilnahme in Hannover nicht an die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit (oder die des Elternhauses) geknüpft war. Auch war stets ausreichende fachliche Unterstützung da. Beides wollen die Vereinsmitglieder auch für die Zukunft sicherstellen. Weiterhin ist mit der Mitveranstaltung des jährlichen Hanover PreMoots, gemeinsam mit dem Institut für Prozess- und Anwaltsrecht, ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt hinzugekommen. Dieser wurden schon immer traditionell von den Ehemaligen mitgetragen. Der Verein wird dieses Engagement institutionalisieren. Gründungsmitglieder des Vereins sind Christoph Bauch, Tim Brockmann, Vera Dornette, Nassim Eslami, Agnes Gering, Carola Göhlich, Sven Hasenstab, Jan Leiterholt, Hanna Mayer, Jennifer Schwagmeier, Alexandra Ufer, Mirko Widdascheck, Simon Marius Woiki und Nicola Zeibig, VIII. Vortragsreihe Studentenfutter Mit der Vortragsreihe Studentenfutter will das Institut die Juristische Fakultät als diskussionsfreudige Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden mit spannenden Gästen bei Wein und Brot erlebbar machen. Kennzeichnend für die Vorträge ist jeweils, dass ausgewählte Praktiker über ihren beruflichen Alltag berichten und anschließend in geselliger Atmosphäre zu Gesprächen mit den Studierenden zur Verfügung stehen. Wintersemester 2009/ : Unternehmer im Gespräch Dr. Uwe Ganzer, Alleinvorstand der Varta AG, Hannover; : Rechtsanwältinnen Rechtsanwältin und Notarin Elisabeth Mysegades, Hannover; : Anwaltsbiographien Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf, Scharf.Rechtsanwälte, Celle; : Studentenfutter on Tour - KUNSTKOMM Besuch bei der Kestnergesellschaft; 15

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