Kalter Krieg Ausgangslage

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1 Kalter Krieg Ausgangslage

2 Vom Freund zum Feind Von der Monroe-Doktrin zur Truman-Doktrin Die beiden Blöcke während des Kalten Krieges Militärische Bündnisse: (NATO ab 1949 und Warschauer Pakt ab 1955) Gleichgewicht des Schreckens - Wettstreit der System Stellvertreterkriege (Vietnam & Afghanistan)

3 Erste Welt Selbstbezeichnung: Freie Welt / Gegner: kapitalistische Staaten Industrialisierte Länder mit Marktwirtschaft und privatem Grundbesitz Unterschiedliches Demokratieverständnis Probleme: Konzentration des Kapitals Dekadenz und Umweltsünden Zwang zum Wachstum

4 Zweite Welt Selbstbezeichnung: Sozialistisches Lager/ Gegner: Ostblock Marxismus-Leninismus Dem Westen wirtschaftlich unterlegen Zweiklassengesellschaft Planwirtschaft Probleme: Politik- und Wirtschaftssystem unbeweglich Engpässe und Überschüsse Umweltzerstörung

5 Dritte Welt Nicht industrialisierte Länder Export landwirtschaftlicher Produkte und Rohstoffen Gründe der Unterentwicklung sind geografischer, klimatischer, demografischer und historischpolitischer Natur Belastetes Verhältnis zum Westen, weil viele europäische Länder an den Kolonialgebieten fest hielten Nord-Süd-Gegensatz überlagert Ost- West-Konflikt

6 Kritik an Aufteilung in 3 Welten Ganze 135 in versch. Bereichen ganz unterschiedliche Länder werden der 3. Welt zugeordnet Übliche geografische Aufteilung, dass Asien, Afrika und Lateinamerika zur 3. Welt gehören: Erheblicher Teil Asiens gehört zur SU und damit zur 2. Welt Japan gehört zur 1. Welt Lateinamerikaner ordnen ihren Subkontinent dem christlichen Abendland zu 3. Welt als einst kolonisierte Welt: dann müssten auch Kanada, Südafrika, Australien und Neuseeland dazu gehören Dritte Welt als ökonomisch arm: reiche Ölstaaten passen nicht Ostasiatische Schwellenländer sind inzwischen industrialisiert und deshalb entwachsen Einige Ostasiatische Länder gehören hinsichtlich des Pro-Kopf- Einkommens zur 3. Welt 3. Welt im Kontext des Ost-West- Konflikts entstanden à seit dem Verschwinden der sozialistischen 2. Welt gibt es auch keine 3. Welt mehr Dritte Welt als südliche Länder genau so falsch

7 Industriegesellschaft der Nachkriegszeit Rasche Überwindung der Kriegswirtschaft Fliessband in der Produktion des Fords (Modell T),1913 Massenwohlstand (Beginn der Überflussgesellschaft) Breitenwirkung neuer Technologien: Erdöl (verdrängt Kohle) Elektrizität (Atomkraft) Motorisierung (Autos, Mobilität, Luftverkehr) Chemische Industrie Automatisierung der Produktion Zweite Industrielle Revolution

8 Kultur und Gesellschaft der Nachkriegszeit Zuerst Aufschwung des Sozialismus Ab 1947 Beginn des Antikommunismus im Westen, bedingt durch Stalins Vorgehen Reaktivierung konservativer Politiker Kritische Kulturschaffende: Jean Paul Sartre und Albert Camus (Existenzialismus und Humanismus) Pier Paulo Pasoli und Luchino Visconti (Neorealismus in Italien) James Dean und J.D. Salinger ( beat generation in den USA) Thomas Mann, Alfred Döblin, Berthold Brecht (Deutsche Schriftsteller) Illustration zum Thema Das Absurde

9 Die Sowjetunion Veränderungen Tauwetterperiode nach dem Antritt von Nikita Chruschtschow ( ) 1956 Rede auf dem XX. Parteitag der KPdSU à Entstalinisierung Nikita Chruschtschow Anbaukampagnen und Neulandgewinnung in Sibirien Leitidee: Westen wirtsch. überholen Periode der Stagnation unter Leonid Breschnew ( ) à Restalinisierung Michail Sergejewitsch Gorbatschow ( letzter Generalsekretär)

10 Die USA Innenpolitik Antikommunismus wird zu einem politischen Programm (Truman) L.B. Johnson & M. L. King Relative Stagnation unter D. D. Eisenhower (Republikaner) ( ) J. F. Kennedy (Demokrat) ( ) enormer Hoffnungsträger sowohl in den USA als auch in Europa Lyndon B. Johnson ( ) Richard Nixon ( ) Bürgerrechtsbewegung und Rassengleichstellung

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