Die Lebensmittelinformationsverordnung tritt am in Kraft! CASH Oktober Oktober 2014

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1 Oktober 2014 CASH Oktober 2014 P.b.b., GZ 02Z M, Manstein Zeitschriftenverlagsges.m.b.H., Brunner Feldstraße 45, A-2380 Perchtoldsdorf; Retouren an Postfach 100, A-1350 Wien Die Lebensmittelinformationsverordnung tritt am in Kraft!

2 Perfekt gedeckt In 8 unterschiedlichen Sorten erhältlich! 1 Gmundner Milch Aktuell Bester Geschmack - edel verpackt. Die Gmundner Milch Käsespezialitäten aus dem Salzkammergut im edlen Gmundner Keramik Design! Diese Käsescheiben-Edition verbindet Gmundner Milch und Gmundner Keramik Manufaktur, regionale Tischkultur, traditionelle Werte und Qualität.

3 Impressum Kommentar Medium: Ich gehöre zur Wirtschaft Medieninhaber und Verleger: Manstein Zeitschriftenverlagsges.m.b.H. Verlagsort/Anschrift Medieninhaber/Redaktion/ Herausgeberin: Brunner Feldstraße 45, A-2380 Perchtoldsdorf Tel.: +43/1/ , Fax: DW -400 Internet: Gründer: Prof. Hans-Jörgen Manstein Geschäftsführung: Mag. Dagmar Lang, MBA Aufsichtsrat: Prof. Hans-Jörgen Manstein (Vorsitz), Klaus Kottmeier, Peter Ruß und Peter Kley An der Manstein Zeitschriftenverlagsges.m.b.H. sind beteiligt: Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt/Main, 100 % Herausgeberin: Mag. Dagmar Lang, MBA Chefredakteurin: Silvia Meißl Stv. Chefredakteur: Willy Zwerger Chef vom Dienst: Mag. Stefan Pirker Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Ausgabe: Dkfm. Milan Frühbauer Silvia Meißl Mag. Stefan Pirker Frank Placke Mag. Michaela Schellner Sabine Sperk Willy Zwerger Anzeigen: Karin Hasenhütl / Anzeigenleitung Mag. Eva Salvarani / Anzeigenberatung Sekretariat: Michaela Andrä Lektorat: Martina Bauer Vertrieb: Brigitte Hoffmann Grafisches Konzept & Layout: Christian Huttar Coverfoto: Fotolia.com/Oleksandr Moroz Elektronische Produktion: DTP-Abteilung Manstein Verlag, Georg Vorstandlechner Hersteller: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. Herstellungsort: Wienerstraße 80, A-3580 Horn Erscheinungsweise: elfmal im Jahr mit einer Doppelnummer Juli/August Jahresabonnement: 42, exkl. MwSt. Einzelpreis: 4,40 exkl. MwSt. Auslandsabonnement: 75, exkl. MwSt. Auflage: Aboservice: +43/1/ Homepage: Das Impressum gemäß 25 MedienG ist unter abrufbar. Es ist wie in einer Endlosschleife: Die Händler eröffnen einen Laden nach dem anderen, inszenieren eine Obst- und Gemüseabteilung als bunten Marktplatz, rüsten den Check-out mit technologischen Schmankerln auf. Sie brüten neue Kundenbindungskonzepte aus, ihre Websites sind im Schnitt sehr professionell aufgebaut und sie haben sich um ihre Mitarbeiter noch nie so bemüht wie heute. Und dann müssen sie erkennen, dass sie trotz aller Anstrengungen nicht aus dem letztendlich auch selbst eingebrockten Preiskrieg rauskommen. Können Sie sich an den Geiz ist geil -Wahn erinnern? Das haben viele Menschen sehr lustig gefunden. Ja, alles ist gut, wenn man das Beste um wenig Geld kaufen kann. Das wurde uns eingetrichtert und die meisten haben es gedankenlos aufgeschnappt. Kennst du jemanden, von dem ich das billiger bekomme? Hast du Connections zum Herrn X, damit ich über den Preis verhandeln kann? Gott sei Dank ist das Wort Geiz wieder unattraktiv geworden. Aber wer die Ware mit Aktionen verschleudert, ist für die Konsumenten nach wie vor extrem attraktiv und begeisternd. Auch das ist wie eine Endlosschleife, bis zu dem Augenblick, in dem es den Einzelnen trifft. Vielleicht, weil seine Firma ihn entlassen muss, weil sie zu wenig Gewinn macht. Oder weil genau dieses Schicksal seine Kinder ereilt. Schuld sind dann immer die anderen, ist immer d i e Wirtschaft. Auch ich höre und sehe manchmal auch berufsbedingt Dinge, dir mir nicht gefallen. Aber eigentlich gestalten wir doch mit unserem Alltag die Wirtschaft aktiv mit und das alles macht unsere Gesellschaft aus. Und die hat sich in der Vergangenheit immer wieder von Trends überrollen lassen, die vorher eigentlich gar keine waren, aber von gefinkelten Trendforschern zu welchen gemacht wurden oder werden. Sie kennen das: Mittlerweile gibt es schon so viele trendige Shopper- und Lifestyletypen, dass es im Grunde wurscht ist, welche Studie Sie zu diesem Thema kaufen. Haben Sie gehört, dass die AK das Schulfach Politische Bildung fordert? Ich habe von den Robin Hoods der Verbraucher schon lange keine so gute Idee mehr gehört. Und ich wünsche von ihnen einen Nachschlag: das umfassende Schulfach So tickt die Wirtschaft auch auf mich kommt es an. Freilich, das ist nur mein Arbeitstitel. Aber wie es dann auch heißt, es sollte schon im Kindergarten verpflichtend sein, meint Ihre Silvia Meißl Firmenbuchgericht: Landesgericht Wr. Neustadt, FN z Sprachliche Gleichbehandlung: Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter CASH 3

4 Inhalt Oktober 2014 Handel UDO 2015 Lust darauf, live beim nächsten CASH Handelsforum mit dem UDO 2015 ausgezeichnet zu werden? CASH sucht wieder den besten Vertriebsmanager. 16 CASH sprach mit Metro Österreich- Geschäfttsführer Marc Groenewoud über die Neuausrichtung der Firma. 20 Marc Groenewoud/Metro Österreich Der Metro-Boss schildert die Ideen hinter der Neupositionierung des Konzerns. 20 Markant Freude über steigende Verrrechnungsumsätze, auch in Österreich. 24 Interspar Wiener Hauptbahnhof Seit 10. Oktober ist der Flagship-Store an Europas Bahnknotenpunkt offen Jahre CASH Beim CASH Impuls Dialogforum in der WKO Sky Lounge feierte CASH auch sein 30-Jahr-Jubiläum. 30 Johannes Holzleitner/Spar Der Spar-Manager wünscht sich von der Industrie in einigen Bereichen mehr Verständnis für Problemlösungen. 34 Tchibo/Eduscho Der Pionier im Cross-Channeling beherrscht die Symbiose zwischen stationärem Handel und Onlinegeschäft. 38 Nah&Frisch punkt/raul Tal Der Nah&Frisch-Kaufmann dient seit Juli Kunden auf der Wiener Lassallestraße als Lieferant für Snacks und mehr. 40 Coverstory Seit Juli 2011 ist bekannt, dass die Lebensmittelinformationsverordnung mit 13. Dezember 2014 in Kraft tritt. Jetzt ist trotzdem Feuer am Dach, denn die Datenbereitstellung der Lieferanten ist spärlich und die Skepsis groß, ob die Verordnung am Stichtag zur Gänze umgesetzt werden kann. 68 Andreas Kaapke, Professor für Handelsmanagement und Handelsmarketing, war Referent beim CASH Impuls Dialog Forum. Und feierte mit an unserem 30. Gebrurtstag. CASH traf Spar-Bereichsleiter Johannes Holzleitner zum Gespräch über das viel duskutierte Spannungsfeld Sortimentsmanagement und Lieferantenpolitik Jollydays Der Geschenkeanbieter verkauft Erlebnisse und will im LEH wachsen. 44 Erik Salzmann/Interio Schweiz Die Migros-Tochter zeigt, dass es für E-Commerce nie zu spät ist. 46 Brian Sharoff/PLMA Der PLMA-Präsident glaubt an den Boom der Premium-Eigenmarken. 48 Alexander Scharnreitner/Daily Er schildert die Herausforderungen bei Gefrorenem und Frische. 52 Industrie 16. AMA Fleischforum Das Motto der Veranstaltung war heuer die Next Generation. 78 Peter Buchauer/Felix Austria Worauf es ankommt, damit neue Produkte erfolgreich werden. 82 Industriestandort Österreich Ottakringer-Chef Sigi Menz lud als Industrie-Spartenobmann zur Diskussion CASH

5 Confiserie Heindl Das Wiener Familienunternehmen stellt auf Fairtrade-Kakao um. 86 Rainer Herrmann/Iglo Der Geschäftsführer von Österreichs TK-Marktführer im CASH-Gespräch. 86 Actimel Joghurt-Drink feiert 20. Geburtstag. 102 Karriere 55 WIFI-Berufsakademie 56 Jobnotizen 58 News 60 interview Fritz Seher 62 Trendence-Studie 64 Lehrlingsstammtisch Humanic Die Marktreports 88 Pikante Fertiggerichte Berglandmilch Das Schneidewerk Geinberg wird 2015 ausgebaut. 103 SalzburgMilch Neue Käserei, neues Design. 104 Felix-Chef Peter Buchauer schafft mit innovativen Produktideen auch heuer Umwachszuwächse. 82 Woerle Die Privatkäserei feiert stolz den 125. Geburtstag. 105 Teekanne Der Marktführer investiert in Qualität und eine Kapsel-Offensive. 116 Stephen Twining/Twinings CASH traf Mr. Tea bei einem seiner Wien- Besuche zum Gedankenaustausch. 118 Pro Carton Genetiker Dr. Markus Hengstschläger fordert Abkehr vom Mittelmaß. 126 Vetrotalk Aktuelle sowie hinkünftige Megatrends plus Verpackungsstudie. 127 Zitat Oktober 2014 Bis 2017 wird die EU beschlossen haben, ob Alkoholika unter die LMIV fallen. Ravi Bhatiani, Director Legal Affairs Independent Retail Europa/Brüssel 94 MoPro 107 Backwaren 110 Tee 120 Feinsaure Salate 122 WC-Hygiene Expressfinder 3 Kommentar/Impressum 7 Handel International 9 Handel Aktuell 15 Gastkommentar Michael Blass 20 Handel 25 Leserservice Regioplan 72 CASH-Hit des Monats 73 Industrie-News 106 Gastkommentar Ulrike Detmers 125 Leserservice Verkaufen 128 Trends 130 Zu guter Letzt Verführerischer Umsatz vom Feinsten. Diplomat. Auch erhältlich in den Sorten: Klassik, Rucola, Paprika, Knoblauch, Olive und Kümmel Diplomat Gourmet erobert das Premiumsegment!

6 Laudatio Engelbert Wenckheim Ungarische Schöpfungsgeschichte: Der Wenckheim Mit dem Prädikat Baron ist man in Österreich schon immer etwas, sagen wir, situationselastisch umgegangen. Bald einer wurde dazu von einer mehr oder minder wohlmeinenden Bevölkerung ernannt. Ich selber exkludier mich nicht. Besonders aber die Bierbranche scheint für dergleichen Bagatelle-Nobilitierung anfällig zu sein. Bierbaron lautet dort die Devise. Und keiner der so Titulierten war es in Wirklichkeit. Die Mautner Markhofs waren es nicht und auch Engelbert Wenckheim ist es schon gar nicht. Der ist nämlich, wenn schon, ein Graf nach republikanischer Lesart von 1919 ist er aber eigentlich gar nichts mehr. Außer vielleicht der Wenckheim. Und den Titel muss man sich erst einmal durch harte Arbeit verdienen. Der Wenckheim wird also am 31. Oktober 80 Jahre alt. Und über 50 Jahre lang, seit er 1962 die Führung der Ottakringer Brauerei schrittweise mit seinem Schwager Gustav Harmer übernahm, ist die Geschichte des österreichischen Biers untrennbar mit Wenckheim verbunden. Das hat, das muss ihm der Neid lassen, vor allem eigentlich Anton Dreher, der Erfinder des untergärigen Bieres zu Schwechat bei Wien, geschafft. Wenckheim und Harmer übernahmen das Unternehmen in einer durchaus nicht unkomplizierten Situation: Das alles beherrschende Bierkartell lähmte den Markt und behinderte das gedeihliche Wachstum der Wiener Traditionsbrauerei. Was machte der Wenckheim? Er trat 1977 aus dem Verein einfach aus und sprengte die Marktfesselungsvereinigung damit kurzerhand in die Luft. Was in weiterer Folge dazu führte, dass sich jeder Gastronom unabhängig von seinem Standort die Bierlieferanten aussuchen konnte. Allfälliger Widerstand focht den Wenckheim nicht an. Ein Unternehmer, der Angst hat, sollte gleich ins Kloster gehen, meinte er einmal nicht unrichtig. Der 1986 erfolgte Börsengang und die damit verbundene Umwandlung in die Ottakringer Brau AG war daher nur die Konsequenz aus Wenckheims knapper Unternehmungsführungstheorie ebenso wie der Rückkauf der Ottakringer Aktien vom niederländischen Bierriesen Heineken. Womit Ottakringer seit 2009 wieder ein reiner Familienbetrieb ist. Einen weiteren strategischen Geniestreich stellte der Kauf des maroden Unternehmens Vöslauer dar. Eine heute goldrichtige Entscheidung. Was macht den Erfolg des Nicht-Bier-Barons Wenckheim aus? Ich meine, es ist seine einzigartige Persönlichkeit, die durch den altösterreichischen Kulturkreis, aus dem er stammt, geprägt ist. Engelbert Wenckheim ist im Budapest der Zwischenkriegszeit geboren. In einem sehr verwirrenden Land also, das zwar ein Königreich war, aber von keinem König geführt wurde. Das erledigte stattdessen ein Admiral. Marine hatte es aber keine. Kein Wunder, dass, wer sich dort zurechtfand, die besten Anlagen mitbrachte, Großes zu leisten. Ein Ungar, so lautet ein gängiges Bonmot, ist einer, der hinter dir in die Drehtür reingeht und vor dir wieder rauskommt. Selten traf das auf einen Ungar so gut zu wie auf den Wenckheim. Als einer der wirklich bedeutenden Eigentümerunternehmer zeigte er in einem Land, das im Allgemeinen hingebungsvoll angestellten Managern huldigte, solange sie nur den Titel Generaldirektor (neuerdings, wenn auch grundfalsch und daher blöd: CEO) tragen, wie man ein Unternehmen in die Zukunft führt. Mit Verantwortung nämlich für das Unternehmen und seine Mitarbeiter und mit einem Weitblick, der über die nächste Hauptversammlung und den nächsten Karriereschritt hinausgeht. Der Wenckheim begriff sich und begreift sich wohl noch immer als erster Diener der von ihm aufgezogenen und gestalteten Unternehmensgruppe. Er ist im besten Sinne ein Entrepreneur, wie ihn die großen Unternehmensfamilien des 19. Jahrhunderts auch nur alle paar Jahrzehnte hervorbrachten. Und jeder große Mann mit I, so der Wiener Kaffeehausliterat Peter Hammerschlag, ist ein Magyar gewesen bei Górki, Gándhi, Márkonyi kann man das selber lesen. Hätte Hammerschlag den Wenckheim noch kennenlernen dürfen, ich bin sicher, aus dem I wäre ein E geworden für Engelbert Wenckheim. Hans-Jörgen Manstein Foto: Ottakringer CASH

7 International Handel Foto: Bundeskartellamt Tengelmann/Edeka-Deal Intensive Prüfung durch Bundeskartellamt Am kündigte Karl- Erivan W. Haub, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann, den Ausstieg aus dem Supermarktgeschäft an. Käufer soll der Edeka-Verbund (vgl. Die 451 Kaiser s Tengelmann- Filialen sollen am 30. Juni 2015 abgegeben werden. Ob es nun zu diesem Deal kommt, ist ungewiss. Denn erst am gab das deutsche Bundeskartellamt die Ergebnisse der Sektoruntersuchung Lebensmitteleinzelhandel bekannt. Diese zeigen, so Andreas Mundt, Präsident Andreas Mundt/Bundeskartellamt: Für kleinere Präsident des deutschen Lebensmittelhändler gibt es bei Verkaufsabsichten Alternativen zu Edeka und Rewe. Spitzengruppe im deutschen Bundeskartellamts, dass die LEH Edeka, Rewe, Schwarz Gruppe und Aldi mit rund 85 Prozent Anteil am gesamten Beschaffungsvolumen dieses dominiert. Die Einsprüche von Händlern dazu wurden widerlegt, so das Bundeskartellamt. Mundt sieht den Lebensmittelhandel als einen hoch konzentrierten, mit einer sich noch weiter verschlechternden Marktstruktur. Er wird die Absicht von Tengelmann und Edeka deshalb intensiv prüfen. Das kündigte er indirekt im Zuge der Fusionsfreigabe für den deutschen Händler J. Bünting (Käufer) und Jibi Handel GmbH an, die am für 88 Jibi-Läden erfolgte. Mundt stellte dazu u.a. fest, dass dies zeigt, dass es für kleinere Lebensmittelhändler durchaus Alternativen zu Edeka oder Rewe gibt. Bei CASH-Redaktionsschluss berichteten deutsche Medien, dass Edeka in einem Brief an Mitglieder des Bundestagsausschusses (Ernährung/Landwirtschaft) die Vorteile der Übernahme deponiert hat. Der Deal sei im Interesse der Verbraucher und Mitarbeiter und die Behörde verkenne die Marktlage, sprich den scharfen Wettbewerb. Dem Vernehmen nach zeigen sich die Politiker vom Vorstoß von Edeka AG-Vorstandsvorsitzenden Markus Mosa wenig beeindruckt. Bei Bekanntmachung des Deals hielt er fest, mit der Übernahme den genossenschaftlichen Förderauftrag im äußerst harten Wettbewerbsumfeld im Lebensmittelhandel fortsetzen zu können und die Standorte nach und nach an selbstständige Kaufleute zu übergeben. Tengelmann-Boss Karl-Erivan W. Haub stellte fest, den Mitarbeitern mit dem Verkauf an Edeka immerhin eine Zukunftsperspektive bieten zu können. Haub: Wir sehen leider keine Perspektive mehr, unsere Supermärkte aus eigener Kraft zu einem profitablen Unternehmen zu machen. Kaiser s Tengelmann erzielt einen Netto-Umsatz von 1,8 Mrd. Euro und hat Mitarbeiter (Marktanteil Eigenangabe: 0,6 %). Der Edeka-Verbund (Marktführer) erzielt 2013 einen Netto-Gesamtumsatz von 46,2 Mrd. Euro (+ 3,1 %), führt ein Standortnetz von und hat Mitarbeiter. - Newsticker - - meinl prag Das mit großer Euphorie im Dezember 2013 eröffnete Meinl am Graben-Pendant in Prag ist insolvent und steht unmittelbar vor der Schließung. Mehrfach kolportierter Grund dafür sei das mangelnde Kundeninteresse am Segment Gourmet- Nahrungsmittel. - Tesco Die größte britische und weltweit drittgrößte Supermarktkette Tesco musste ihre Halbjahresgewinnprognose schon zum dritten Mal nach unten korrigieren. Man habe sich bei den erst am 29. August bekannt gegebenen Zahlen um 250 Mio. Pfund (knapp 318 Mio. Euro) überschätzt. Die Aktie gab mehr als acht Prozent nach. - aldi süd Seit Oktober 2013 hat der Discounter weltweit rund 220 neue Läden eröffnet und sein Filialnetz damit auf Märkte erweitert. Vor allem auf dem anglo-amerikanischen Markt legen die Mülheimer in den vergangenen zwölf Monaten zu. In den USA steigt die Filialanzahl um rund 70 auf mehr als 1.340, auf dem boomenden britischen Markt erweitert der Discounter das Ladennetz um rund 50 auf mehr als 540 und in Australien erhöht sich die Anzahl der Standorte um 40 auf mehr als netto Der deutsche Markendiscounter ist weiterhin voll auf Expansionskurs und sucht noch weitere Standorte CASH 7

8 Im Blickpunkt Spar Auszeichnung der Besten: SPAR-Kaufleute mit der Goldene TANNE geehrt SPAR ist frische 60 Mit 100 selbstständigen Kaufleuten, die beschlossen, beim Wareneinkauf, der Organisation, der Technik und im Marketing künftig zusammenarbeiteten, hat die Erfolgsgeschichte von SPAR 1954 ihren Anfang gemacht. Bis heute lebt SPAR diese Tradition mit Stolz. SPAR unterstützt die Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Daher ist es gerade im 60. Jahr des Bestehens sehr erfreulich, dass die Kaufleute nach wie vor eine starke Säule des Unternehmens darstellen. Die besten Kaufleute weit und breit Die SPAR-Kaufleute haben nicht nur den Ruf, die besten Kaufleute Österreichs zu sein. Einmal im Jahr ehrt SPAR daher die besten Kaufleute mit der höchsten internen Auszeichnung, der Goldene TANNE. Eine SPAR-interne Jury entscheidet, wer die begehrte Trophäe mit nachhause nehmen darf. Bevor die Entscheidung fällt, finden Testkäufe statt. Dabei werfen die Jury-Mitglieder einen Blick in die Supermärkte und achten dabei vor allem auf die perfekte Optik. Auch die Sortimentsvielfalt und ein buntes, regionales Warenangebot kombiniert mit internationalen Spezialitäten sind wesentliche Kriterien genauso wie die Frische der angebotenen Waren. Wer mit innovativen Ideen zur Verkaufsförderung punktet, erhöht die Chancen auf den begehrten Preis ebenso. Und auch Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Um und Auf. Schwerpunkt-Themen in diesem Jahr waren Obst und Gemüse sowie Convenience. In jeder Region Österreichs wird jeweils ein Sieger-Markt gekürt wurden der SPAR-Supermarkt Weihrauch in Schlins (Vbg.) (Tassja und Ronny Weihrauch), der SPAR-Markt Reinisch in Steinach am Brenner (T) (Christoph Reinisch), der EUROSPAR-Markt Feurhuber in Mondsee (OÖ) (Alexander Feurhuber), der SPAR-Supermarkt Zwinz-Scheickel in Puchberg (NÖ) (Klaudia Zwinz-Scheickel), der SPAR-Supermarkt Spruzina in Kindberg (Stmk.) (Familie Spruzina) sowie der EUROSPAR-Markt Zluga in Wernberg (Ktn.) (Familie Zluga) ausgezeichnet. SPAR gratuliert herzlich! << Von oben nach unten: Tassja und Ronny Weihrauch, SPAR-Supermarkt Weihrauch in Schlins (Vbg.) Christoph Reinisch, SPAR-Markt Reinisch in Steinach am Brenner (T) Alexander Feurhuber, EUROSPAR-Markt Feurhuber in Mondsee (OÖ) Klaudia Zwinz-Scheickel, SPAR-Supermarkt Zwinz-Scheickel in Puchberg (NÖ) Familie Spruzina, SPAR-Supermarkt Spruzina in Kindberg (Stmk.) Familie Zluga, EUROSPAR-Markt Zluga-Wurmitzer in Wernberg (Ktn.) Fotos: SPAR Advertorial

9 Foto: Schirnhofer, Spar Schirnhofer Eigene Filialen zu, Zielpunkt-Theken folgen bald Eigentümer Karl Schirnhofer macht beim gleichnamigen steirischen Feinkosthersteller Tabula rasa. Alle sechs eigenen Feinkost- und Imbiss-Standorte es waren noch 2013 rund 50 dieser Genusswelten geplant sind seit Ende September geschlossen. Und auch der Rückzug bei Zielpunkt passiert schneller als erwartet. In einem Interview mit der Tageszeitung Kurier gestand Karl Schirnhofer ein: Das System ist wirtschaftlich gefloppt. Der Firmengründer und -eigentümer hat mit Jahresbeginn wieder die Führung von Schirnhofer übernommen und krempelt das Unternehmen seither kräftig um. Auch der Rückzug mit eigenen Verkaufstheken bei Zielpunkt nach der Komplettübernahme durch Pfeiffer wird schneller als ursprünglich geplant abgeschlossen. Schon im heurigen November statt ursprünglich im Frühjahr 2015 wird er abgeschlossen sein, berichtet Schirnhofer. Der Umsatz des Unternehmens wird im laufenden Geschäftsjahr von 195 Millionen Euro auf 155 Millionen Euro sinken. Künftig will sich die Firma als der erste grüne Fleischverarbeiter Österreichs aufstellen. Schirnhofer im Kurier: Ab kommendem Jahr wollen wir CO 2 -neutral produzieren, was wir mit unserem eigenen Biomassekraftwerk realisieren wollen. Derzeit brauchen wir Liter Heizöl im Jahr. Unsere Exporte nach Deutschland sind schon jetzt CO 2 -neutral. Das macht uns Schirnhofers Genusswelten wurden geschlossen. sympathisch. Spar/Lagerhaus Zwettl Lagerhaus Zwettl wird größter Spar- Einzelhändler in Niederösterreich Die Raiffeisen Lagerhaus Genossenschaft Zwettl betreibt aktuell 18 Standorte mit Lebensmittelabteilungen in den Bezirken Zwettl, Melk, Krems und Horn. Ab 2. Jänner 2015 werden sie von der Spar-Zentrale St. Pölten mit Lebensmitteln beliefert. Die neue Partnerschaft soll eine Modernisierung und eine deutliche Sortimentserweiterung mit sich bringen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf regionalen Produkten liegen. Mit der neuen Partnerschaft trifft Spar als Österreichs größter privater Arbeitgeber auf einen der größten Arbeitgeber im Waldviertel. Das Lagerhaus Zwettl beschäftigt derzeit Mitarbeiter, davon 150 Lehrlinge. Spar will als österreichweit tätiges, regional verankertes Unternehmen auf vielfältige Weise zur Stärkung der Regionen beitragen. V.l.: Lagerhaus Zwettl Lebensmittel-Leiter Wolfgang Weitzenböck, Tann-Geschäftsführer Helmut Gattringer, Lagerhaus-Feinkost-Leiter Franz Berger, Lagerhaus-Spartenleiter Franz Notz, Lagerhaus-Geschäftsführer Johann Bayr, Lagerhaus-Obmann ÖKR Emmerich Thaler, Spar-Geschäftsführer Alois Huber, Prok. Herbert Schauer und Wolfgang Helm. - Newsticker - - hofer Das Ende der Lehre soll bei Hofer erst der Beginn einer abwechslungsreichen Karriere sein haben wieder 77 Lehrlinge ihre Ausbildung bei Hofer erfolgreich abgeschlossen. - dm Drogeriemarkt Mit mehr als Fans auf Facebook hat dm drogerie markt im Ranking der österreichischen Handelsunternehmen laut Social- Media-Analyst socialbakers die Nase klar vorn. Bei Betrachtung aller Marken auf Facebook liegt die Drogeriemarktkette außerdem auf dem erfreulichen vierten Platz. Und auch die Performance der Informationsplattform www. meindm.at kann sich sehen lassen. - Wirtschaftskammer wien Zum 150-Jahr Jubiläums des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft startete die Sparte Handel eine Imagekampagne auf 24 Wiener Straßenbahn-Triebwagen, um die Vielfalt des Handels darzustellen. - handelsverband In einer Aussendung reagiert der Handelsverband auf die Mobilmachung der Gewerkschaft gegen die Sonntagsöffnung in Tourismuszonen: Touristen kommen nicht zum Shoppen nach Wien aus einem einfachen Grund: Weil man sonntags nicht kann, kontert Dr. Stephan Mayer- Heinisch, Präsident des Handelsverbandes, auf die Behauptung von GPA-Vorsitzenden Wolfgang Katzian CASH 9

10 Handel Aktuell baumax Tulln mit neuem Marktkonzept Bei laufendem Betrieb und gleichbleibender Größe (7.400 m²) wurde Tullns baumax zu einem hypermodernen Service- Baumarkt der neuesten Generation umgebaut. Service und Sortiment sind ab sofort noch besser auf die Kunden ausgerichtet. Moderne Regale mit Shop-in-Shop-Lösungen sowie innovative Online-Tools sollen für ein völlig neues Einkaufserlebnis sorgen. Den Kunden steht im ganzen Markt gratis WLAN zur Verfügung. So kann man ganz bequem die riesige baumax-produktwelt entdecken, Produkte vergleichen und auch gleich bestellen, so Marx weiter. Die Abholung der Onlinebestellungen erfolgt dann in einem eigenen Abholbereich. Auch vor der Pflanzeninfothek hat der Fortschritt nicht Halt gemacht. Wissenswertes lässt sich ab sofort über IPad oder QR-Code online abrufen. Neben ausführlichen Produktinformationen finden sich zahlreiche Bilder, Anleitungsvideos zur richtigen Pflanzenpflege und wertvolle Gartentipps. Bei den Service-Points der einzelnen Bereiche informieren hingegen Tablets über spannende Produktneuheiten und unterstützen zusätzlich bei der Kaufentscheidung. Lekkerland Logistikleistung in Ternitz gebündelt Mit 30. September 2014 fasst der Großhändler und Partner für Anbieter von Unterwegskonsum seine Logistik am Standort Ternitz in Niederösterreich zusammen und baut dort Personalressourcen und neue Kompetenzen auf. Noch bessere Warenverfügbarkeit und ein höherer Servicelevel für alle Kunden österreichweit sowie nachhaltige Standortsicherung für die Region soll die Maßnahme bringen. In den Standort Ternitz in Niederösterreich wurde die Niederlassung Stams integriert. Ternitz ist für Lekkerland Österreich daher nun die alleinige zentrale Verwaltungs- und Logistikniederlassung. Von hier aus beliefert die Lekkerland Logistik täglich System- und Regionalkunden österreichweit, darunter Tankstellen-Shops, Raststationen, Baumärkte oder Systemgastronomie. Produkte aus den Kategorien Food, Non-Food sowie Electronic Value (wie Geschenkkarten, Telefonwertkarten oder Bezahlkarten) werden in mehr als sieben Millionen Sendungen pro Jahr von Ternitz aus zum Kunden transportiert soll zudem ein Multitemperaturlogistik-Konzept mit zusätzlicher Einführung von Tiefkühllogistik umgesetzt werden. Ströck Zweite MarkenStern-Welle Während im März dieses Jahres die erste Welle in Print und im Radio für Aufsehen sorgte, kreierte MarkenStern-Chefin Alice Nilsson mit ihrem Team nun zwei neue Print-Sujets für den Meisterbäcker und seine Aber echt - Kampagne. Diesmal geht es inhaltlich um Ballaststoffe und Ziel ist es unter anderem, die Marke Ströck in den Herzen der Wiener noch tiefer zu verankern. So sieht man seit Anfang Oktober beide Sujets in ganz in Wien auf City Lights, Plakaten und in Anzeigen. Und: Um die Wirkung der Sujets zu verstärken, wurden auch Radiound Kinospots kreiert, die zum selben Zeitpunkt zu hören bzw. zu sehen sein werden. Große Freude herrscht auch auf Agenturseite, da durch die neuen Sujets der Markenwert von Ströck weiter verdichtet und das Familienunternehmen auf überaus sympathische Art und Weise ins Rampenlicht gerückt wird.. Fotos: baumax, Lekkerland, Ströck/MarkenStern CASH

11 Foto: Rewe International AG/Christian Dusek Rewe International Klare Botschaften am Partnerabend Rewe International AG lud Anfang Oktober zum Rewe Partnerabend und rund CEOs und Brancheninsider gaben sich in der Wiener Marx Halle ein Stelldichein, um die jüngsten Entwicklungen zum Projekt Lernen macht Schule, eine Initiative der Rewe, Caritas und WU, zu erfahren und um über die Zukunft der Branche zu reden. Und diese sei, so Rewe International AG Vorstandsvorsitzender Frank Hensel, der auch Generalbevollmächtigter der Rewe Group ist, für alle eine große Herausforderung. Denn schon dieses Jahr sei generell sehr schwierig, und obwohl ich ein Realist bin, hat mich das selbst überrascht, sagte er. Es sei besorglich, so weiter, dass die Branche nur ein minimales Wachstum verzeichne, real sogar eher ein Minus. Zudem bringe die Politik für die Verbesserung von Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu wenig ein. Hensel räumte aber ein, dass es auch interne Probleme in der Branche gibt, und diesbezüglich nimmt er sein Unternehmen nicht aus. Zu den Problemen zählt er die ausdrückliche Differenzierung über den Preis, wie sie derzeit passiert und die manche sogar als Wertevernichtung bezeichnen. Der Preis kann aber nicht alles sein, stellte er dazu fest. Die am 13. Dezember 2014 in Kraft tretende Lebensmittelinformationsverordnung sei eine weitere große Herausforderung. Wir alle müssen uns den Regeln unterwerfen, aber es läuft uns die Zeit davon, weil manche nicht wollen oder nicht können. Das bringt uns aber nicht weiter, kritisiert Hensel, dass nur ein Bruchteil der Lieferanten die nötigen Daten geliefert hat (vgl. Coverstory in dieser Ausgabe ab Seite 68). Große Freude hat er umso mehr mit der vor vier Jahren gegründeten Initiative Frank Hensel Lernen macht Schule, in der Lernbuddys zirka 240 sozial benachteiligte Studierende und Kinder beim Lernen unterstützen (www. lernen-machtschule.at). Bisher waren 543 Studierende freiwillig aktiv, heuer sind es mit 150 so viel wie noch nie. Als Botschafter für die Initiative wurde Ex-Schistar Rainer Schönfelder gewonnen, der mit dem Chor von Lernen macht Schule einen viel beklatschten Live-Act präsentierte. Guschlbauer Backwaren GmbH Hueberstraße 24 A 4730 Waizenkirchen Tel.: Mail: Ofenfrische Neuheiten aus dem Hause Guschlbauer Backwaren Mini Butter Hefeteig Körbchen Fertig gebacken, in 4 verschiedenen Geschmacksrichtungen. Aus zartem Butter Hefeteig wahlweise mit Nuss-, Topfen-, Apfel-, Himbeer-Joghurtfüllung. Mini Butter Topfentasche Mini Butter Himbeer-Joghurtkörbchen Mini Butter Nusskörbchen Mini Butter Apfelkörbchen Guschlbauer steht für Backtradition, der oberösterreichische Spezialist für Tiefkühl-Convenience-Backwaren.

12 Handel Aktuell Pfeiffer Handelsgruppe Top Zwischenbilanz von Das ist doch noch gut Die von der Handelsgruppe Pfeiffer im Dezember des Vorjahrs lancierte Initiative Das ist doch noch gut im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung wartet bei ihrer Zwischenbilanz mit erfreulichen Ergebnissen auf. So wurden bereits über Schüler von den aus 350 Bewerbern ausgewählten 100 Omas in Schulen und bei Unimarkt, Zielpunkt sowie Nah&Frisch mit wissenswerten Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelmüll versorgt. Dr. Erich Schönleitner, Geschäftsführer der Pfeiffer Handelsgruppe, erklärt: Als Familienunternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, Generationenwissen weiterzugeben. Mit unserer Kampagne rufen wir bei den Konsumenten den Wert von Lebensmitteln in Erinnerung und leisten damit einen Beitrag zu einem bewussten und ressourcenschonenden Umgang in unserer Gesellschaft. Zusätzlich zur Initiative setzt das Unternehmen auf eine intelligente Angebotspolitik und verzichtet auf 1+1-Gratis-Aktionen im Frischebereich. Jene noch genießbaren Waren, die trotz exakt vorausschauender Mengenplanung nicht verkauft werden können, kurz vor dem Ablauf des MHD stehen oder bei denen dieses bereits überschritten ist, werden an soziale Initiativen wie Somas, Vinzimärkte, Team Tafel Österreich oder Le+O weitergegeben. V.l.n.r: Georg Pfeiffer, Aufsichtsratsvorsitzender der Pfeiffer Handelsgruppe, Steffi Trenn und Heide Danielis, Pfeiffer Omas der ersten Stunde und Dr. Erich Schönleitner, Holding Geschäftsführer der Pfeiffer Handelsgruppe Hofer Lebensmittelverschwendung eindämmen Im Rahmen seines im Frühjahr 2013 ins Leben gerufenen Nachhaltigkeitsprojekts 2020 setzt sich Hofer mit der Initiative Mir schmeckt s restlos gegen die Lebensmittelverschwendung ein. Konkret heißt das, dass die benötigten Warenmengen in den Filialen täglich von erfahrenen Mitarbeitern bestellt werden und die Regale von Obst, Gemüse, Brot, Gebäck und Frischfleisch am Abend nicht mehr voll bestückt sind. Außerdem werden Restmengen preisreduziert abverkauft. Darüber hinaus legt man großen Wert auf eine effiziente Logistik und kurze Transportwege. Mengenrabatte und Multipacks stehen bewusst nicht auf der Tagesordnung. Überschüssige Ware wird an über 300 Landwirte und verschiedene karitative Organisation abgegeben. Dank all dieser Maßnahmen machen nicht mehr verwertbare Lebensmittel in den Hofer-Filialen weniger als 0,6 Prozent des Lebensmittelumsatzes aus. Damit positioniert man sich im internationalen Vergleich außerordentlich gut, will aber dennoch weiter optimieren. In einem ersten Schritt haben wir uns dazu entschieden, noch intensiver mit Sozialmärkten und Tafeln zusammenzuarbeiten. Unser Ziel ist, dass bis zum Jahr 2020 möglichst jede unserer Filialen überschüssige Lebensmittel an diese karitativen Einrichtungen abgibt, so die Hofer- Generaldirektoren Friedhelm Dold und Günther Helm. Die Hofer-Generaldirektoren Friedhelm Dold und Günther Helm Spar Delegiertentagung in St. Wolfgang Rund 70 Vertreter der selbstständigen Spar-Kaufleute folgten der Einladung von Dr. Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender von Spar Österreich, und Jakob Leitner, Geschäftsführer der Spar-Zentrale Marchtrenk, zur Delegiertentagung am 6. und 7. Oktober Die erfolgreichen Einzelhändler Österreichs diskutierten in St. Wolfgang über die Zukunft des Einzelhandels und aktuelle Entwicklungen der Nahversorgung mit Fokus auf Trends und Innovationen. Ganz im Zeichen des Gründerjahres von Spar 1954 stand der Galaabend am 6. Oktober in bunten Petticoats, gepunkteten Halstüchern und Dreiteilern mit Fliege und Hut blickten die Spar-Kaufleute im Stil von Peter Alexander, Waltraud Haas, James Dean und Audrey Hepburn gemeinsam in die Vergangenheit. Fotos: Hofer, Pfeiffer Handelsgruppe, Spar CASH

13 SIAL CASH holt Gold für Maggi Zart gebraten Bei dem heuer erstmals durchgeführten Trend- und Innovationswettbewerb World Tour by SIAL ging der Sieg an Österreich. Bei diesem Wettbewerb waren Lebensmittelpublikationen aus 28 Ländern aufgerufen, drei aktuelle Lebensmitteltrends inklusive der damit korrespondierenden Produkte vorzustellen. Das Handelsmagazin CASH, exklusiver Partner aus Österreich, reichte unter anderem Maggi Zart gebraten von Nestlé (ein Bratpapier für die Pfanne, das das Fleisch würzt und gleichzeitig die Zugabe von Fett obsolet macht) ein. Dieses Produkt stieß unter den rund 150 eingereichten bei den 28 bewertenden Lebensmitteljournalisten auf derart große Resonanz, dass Maggi Zart gebraten schließlich mit dem Gold Award bei der World Tour by SIAL ausgezeichnet wurde. Silber ging an Japan, Bronze an Südafrika. Die Bekanntgabe der Gewinner bzw. die Übergabe der Awards fand nun am 21. Oktober 2014 im Rahmen der SIAL Paris statt. Einen ausführlichen Bericht über die SIAL 2014 finden Sie in der November-Ausgabe von CASH. Stefan Pirker, Chef vom Dienst von CASH, bei der Preisübergabe in Paris dennree Naturkost denn s expandiert in Graz und Innsbruck Nach drei Neueröffnungen im Winter 2013/14 setzte die Bio-Supermarktkette denn s in diesem Herbst die Expansion in Österreich fort und eröffnete in Innsbruck und Graz zwei neue Filialen. Der Innsbrucker Standort liegt in der Anichstraße 5 in unmittelbarer Nähe zum Kaufhaus Tyrol. Dort werden seit 9. Oktober auf 500 m 2 rund Bio-Produkte angeboten. Diese Filiale ist laut denn s etwas Besonderes, weil es sich um den ersten Bio-Supermarkt in Tirol handelt. Der erste denn s Bio-Markt in Graz eröffnete 14 Tage später, am 23. Oktober. Er liegt in zentraler Lage neben dem Jakominiplatz am Joanneumring Am neuen, 560 m 2 großen Standort sind 18 Menschen beschäftigt. Auch in Zukunft will denn s Geschäftsführerin Mareike Nossol weiter expandieren: Wir haben Kapazitäten für bis zu fünf neue Filialen pro Jahr und sind daher laufend auf der Suche nach passenden Standorten. dm drogerie markt Erfolgreich auf Facebook und Fotos: dm drogerie markt, denn s, Christian Hamm Mit mehr als Fans auf Facebook hat dm drogerie markt im Ranking der österreichischen Handelsunternehmen laut Social-Media-Analyst socialbakers die Nase klar vorn. Bei Betrachtung aller Marken auf Facebook liegt die Drogeriemarktkette außerdem auf dem erfreulichen vierten Platz. Die seit Juni 2010 existierende Fanpage überzeugt mit hoher Qualität und Interaktivität, wartet mit zahlreichen Produktneuheiten, Testaktionen, CSR-Initiativen, Gewinnspielen sowie News aus dem Unternehmen auf und überrascht mit professionellem Service. Dipl.-Betriebswirt Harald Bauer aus der dm-geschäftsführung freut sich: Uns ist es gelungen, Facebook als Dialogplattform für unsere Kunden zu etablieren. Dabei setzen wir auf innovative Aktivitäten und regen Austausch mit unseren Fans. Regen Austausch gibt es auch auf der Informationsplattform www. meindm.at, die als Ergänzung zum stationären Handel das nationale Sortiment aus rund Produkten auch online anbietet. Insgesamt haben die Seite bereits 1,4 Millionen Kunden besucht, die dort im Schnitt über vier Minuten lang verweilen. Das liegt daran, dass www. meindm.at nicht nur Onlineshop, sondern auch E-Magazin mit zahlreichen, interessanten Artikeln zum Portfolio ist. Um das Einkaufserlebnis zu optimieren, wird das Sortiment in den kommenden Monaten ausgebaut. Einige Produkte sollen künftig exklusiv nur online angeboten werden und auch die Zahlungsmöglichkeiten werden adaptiert CASH 13

14 Handel Aktuell Termine Franchise-Messe Am 7. und 8. November 2014 findet in der Wiener Stadthalle/Halle E die Österreichische Franchise-Messe statt. Veranstalter ist die Agentur Cox Orange und die Schirmherrschaft übernimmt auch heuer wieder das Bundesministerium für Finanzen. Interaktive Präsentationen der Franchise-Systeme, ein FAQ-Corner mit bestehenden Franchisenehmer/innen und Vorträge aus Management und Franchising erwarten u.a. die Messebesucher/innen. Hochkarätige Speaker wie die Österreichische Franchise-Ikone Mag. Waltraud Martius, die Netzwerkexpertin Dr. Magda Bleckmann und die Medienexpertin Regina Preloznik haben ihr Kommen bereits zugesagt. Infos: Ikea Österreich Wachstum trotz Umbau Das Geschäftsjahr 2014 (startend mit 1. September 2013) war ein besonderes Jahr für Ikea Österreich: Das Einrichtungshaus Vösendorf wurde komplett umgebaut und das bei laufendem Betrieb und statt dem 22 Jahre alten Küchensystem Faktum das neue System Method eingeführt. Die Einführung eines gänzlichen neuen Küchensystems ist für sich schon ein Riesenprojekt, das alle Kraft braucht. Wir haben das geschafft, während gleichzeitig unser Flagship-Store Ikea Vösendorf komplett umgebaut wurde. Für mich ist das schon Grund, stolz zu sein, erklärt der amtierende Ikea Österreich Country Manager Johan Laurell. Horst Teufel, Chef des Einrichtungshauses Vösendorf, nannte diese Doppelbelastung eine Operation am lebenden Patienten, die seiner Meinung nach deshalb so gut gelungen ist, weil die Kunden Teil des Projekts waren und mit Vorschlägen und Tipps über Facebook und andere Kanäle nicht gespart haben. Seit 9. Oktober ist der Durchgang zum Multiplex eröffnet, was die letzte große Erleichterung für die Kundschaft darstellt. Bis ins Frühjahr 2015 sollen auch die internen Umbauten wie die neuen Mitarbeiterbüros fertig gestellt sein. In Zahlen gesprochen ist der Umsatz von Ikea Österreich 2014 um 2,3 Prozent auf 654,3 Mio. Euro gewachsen. Außerdem hat man 15 Prozent an Marktanteilen dazu gewonnen. 28,6 Mio. Euro wurden in die Ikea Österreich Häuser investiert. AMA Milchforum Am 4. Dezember 2014 laden AMA Marketing und CASH zum 6. Österreichischen Milchforum ins Congress Casino Baden (NÖ). Unter dem Motto MILCH Potenziale neu entdecken werden namhafte Experten Ein- und Ausblicke auf die Konsumwünsche der Jugend geben sowie Ideen für zukunftsfähige Konzepte erfolgreicher Unternehmensstrukturen und Inspirationen für die sich wandelnden Märkte präsentieren. Weitere Infos: Tel.: +43/1/ EuroCIS Von 24. bis 26. Februar 2015 wird am Messegelände Düsseldorf im Rahmen der EuroSHOP auch die EuroCIS, also die Spezialmesse für Retail Technology mit einem vielfältigen und hochwertigen Programm über die Bühne gehen aufgrund des Flächenzuwachs erstmal in zwei Hallen. Im thematischen Fokus steht die Vernetzung von Off- und Onlinehandel mit Lösungen, Trends und Visionen für den Handel der Zukunft. Nähere Infos: WEITERE TERMINE FINDEN SIE AUF Fressnapf Fressnapf hilft -Awards vergeben Diesen Sommer rief Fressnapf alle österreichischen Tierbesitzer auf, ihre persönlichen tierischen Helden vorzustellen und für den Fressnapf hilft! -Award einzureichen. Über 500 Bilder mit dazugehöriger Geschichte trafen ein und machten es der Jury nicht leicht, die Sieger auszuwählen. Den Gewinnern wurde im Rahmen eines Gala-Abends am 10. Oktober auf der Summerstage in Wien der goldene Fressnapf und das Preisgeld verliehen. Die prominent besetzte Experten-Jury bestand aus Helmut Pechlaner, Ehrenpräsident WWF Österreich, Michael Aufhauser, Gründer Gut Aiderbichl, Maggie Entenfellner, Tierschützerin, Dieter Chmelar, Kabarettist und Journalist, Konstanze Breitenebner, Moderatorin und Drehbuchautorin, und Norbert Marschallinger, Geschäftsführer Fressnapf Österreich. In der Kategorie privat gewann die 19-jährige Katze Schnurrli, welche ihre schlafende Besitzerin Adelheid Fuchs aus Schärding durch ständiges und lautes Maunzen aufgeweckt und so vor einem Hausbrand warnte. Der erste Platz in der Kategorie sozial und ein Scheck über Euro gingen an den Assistenzhund Spitzbua. In der Kategorie öffentlich gingen die Urkunden und der goldene Fressnapf an Luna und ihre Hundeführerin Eleonora Stidl aus Niederösterreich. Die neunjährige Suchhündin konnte bei einem Einsatz des Roten Kreuzes Niederösterreich eine vermisste Person le- Die Gewinner des goldenen Fressnapfs (v.l.n.r.): Sabina Lachner mit Assistenzhund Spitzbua, Norbert Marschallinger (GF Fressnapf Österreich), bend bergen. Eleonora Stidl und Manuela Fuchs. Fotos: Ikea, Fressnapf CASH

15 Gastkommentar Michael Blass TTIP es geht um mehr Wir sind weiterhin in einer Sackgasse, bekannte der Handelsminister nach Gesprächen mit seinem US-Gegenüber. Zu groß waren die Differenzen über den Zollabbau bei Rind- und Schweinefleisch, obwohl Washington dem Verhandlungspartner Zugeständnisse bei den Einfuhrzöllen wichtiger agrarischer Rohstoffe in Aussicht gestellt hatte. Der Handelsminister heißt Akari Aman und kommt aus Japan, es geht um die nächste Runde des Trans-Pacific Partnership TTP. Dort spießt es sich: kein weißer Rauch, pechschwarzer Pessimismus in aller Öffentlichkeit. Nichts scheint mehr zu gehen bei den transpazifischen Gesprächen. Die Obama-Administration werkt an beiden Küsten, TPP am Pazifik und TTIP am Atlantik. Was ist los mit den Europäern? Die EU ist Nettoexporteur, überhaupt bedeutendster Exporteur weltweit und größter US-Auslandsinvestor. Zuletzt hat sie mit Ausfuhren in die USA Mrd. Euro erwirtschaftet, der Gegenverkehr ist um ein Drittel schlanker. Europa ist für 88 Volkswirtschaften weltweit der wichtigste Handelspartner, die USA nur für zwanzig. Die EU könnte TTIP aus einer starken Position verhandeln. Dazu kommt: Ihre Wachstumsprognosen hinken den Amerikanern chronisch hinterher. Dass der alte Kontinent trotzdem zickt, versteht von der Pennsylvania Avenue in DC bis zum New Yorker Finanzdistrikt niemand. Verständnisprobleme haben auch europäische NGOs. Sie sehen in den USA eine Scheindemokratie unter dem Diktat von Investoren und Industrie. Und sie befürchten Infektionen in Europa. Doch ist das ausreichend stammtischtauglich? Also: Bilder statt Analysen und Rechnungen! Chlorhendl und Genmais erkennen wir bereits auf dem Foto, ohne Erklärungen. Unterschriftenlisten, soziale Netzwerke, Aktionstage, die NGOs kampagnisieren professionell. Den Rest besorgt die Parteinahme einzelner Medien. Sie gießen per Daumenwendung das Füllhorn ihrer Gunst aus und Österreich weiß Bescheid. In anderen EU- Ländern laufen Diskussionen vielschichtiger. Differenziert im Stile eines europäischen Citoyen argumentierte zuletzt etwa der grüne Ex-Minister Trittin in Deutschland. In den Neunzigern ist das Multilaterale Investitionsschutzabkommen MAI gescheitert, ACTA bietet ein jüngeres Beispiel für ein Begräbnis erster Klasse. Das Europäische Parlament hat seit Lissabon echtes Gewicht, zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse auch. Ihnen geht es nicht mehr nur um den Inhalt internationaler Abkommen, sondern auch darum, wie diese zustande kommen. Geheimverhandlungen lassen Klientelpolitik jenseits demokratischer Legitimation anklingen. Soll die Öffentlichkeit dagegen aufstehen, bieten sich das Chlorhendl, Genmais und der Investitionsschutz als Mobilisierungshilfen an. Ungewollte Schützenhilfe leistet den Aktivisten gerade die Europäische Kommission: Während NGOs Stimmung 3.0 erzeugen, stellt sie einen Frage-Antwort-Bogen ins Netz und verheißt den Bürgern Glasperlen von 545 Euro pro EU-Haushalt. Verbales Mäzenatentum hat einst den Ederer-Tausender unter die Leute gebracht, aber das war ein anderes Jahrhundert... Wie kann TTIP gelingen? Der Vorschlag, künftig thematische Tranchen zu verhandeln und professionell zu kommunizieren, wer mit wem worüber spricht, verbessert die Chancen. So wäre es vielleicht möglich, noch in der Obama-Administration erste konkrete Ergebnisse zu erzielen. Ob die Rückleuchten bei Autos gelb, rot oder wahlweise in beiden Farben blinken, ist leichter konsensfähig als die Auslegung des Vorsorgeprinzips bei mikrobiologischen Erregern auf Hühnern. Die Wohlstandseffekte des TTIP mögen gering sein, benötigt werden sie allemal. Und es geht um mehr: Dass man sich heute über Chlor oder Salmonellen uneinig ist, darf die Gesprächsbasis der beiden Leader im globalen Handel nicht erodieren. Ein solches Menetekel hätte Signalwirkung über die Wirtschaftsbeziehungen hinaus. Dr. Michael Blass Geschäftsführer Agrarmarkt Austria-Marketing GesmbH CASH 15

16 Handel CASH Vertriebsaward Bewerben. JETZT. Nutzen SIE Ihre Chance und bewerben SIE sich für den UDO 2015! Ab Oktober läuft die Einreichfrist für den Vertriebsaward UDO 2015 und sie endet am 31. Jänner Bewerbungen können nicht nur von Vertriebsbzw. Industriemanagern eingereicht werden: Auch die Händler können ihre Favoriten nominieren, die aus ihrer Sicht das Zeug dazu haben, den UDO 2015 zu gewinnen. Der Preis, der von CASH und dem langjährigen Kooperationspartner prom² im Jahr 2014 zum ersten Mal vergeben wurde, ist der Oscar für den besten Vertriebsmanager. Beim CASH Handelsforum 2015 wird CASH den Preis vergeben: Für den UDO 2015 wird der von den Händlern als bester Vertriebsmanager Österreichs gewürdigte Preisträger vor den Vorhang geholt. Wie man sich den UDO 2015 angelt, lesen Sie hier: Erster UDO-Preisträger Günther Würrer (Kotányi) mit dem Kuratorium beim CASH Handelsforum 2014

17 UDO 2015: Es geht los! Lust darauf, live beim nächsten CASH Handelsforum mit dem UDO 2015 ausgezeichnet zu werden? Oder am Cover der CASH-April-Ausgabe zu glänzen? Alles möglich, wenn Sie vom Handel zum besten Vertriebsmanager Österreichs gekürt werden. Deshalb: Bewerben Sie sich jetzt! Autorin: Silvia Meissl Das Ziel ist, mit dem Vertriebsaward UDO die Leistungen der in Österreich tätigen Vertriebsmanager, die den heimischen Lebensmittel- und Drogeriefachhandel betreuen, in den Mittelpunkt zu stellen und zu würdigen. So gingen CASH und Christian Reitterer, Geschäftsführer der von ihm gegründeten Pro Management Quadrat Consulting & Coaching GmbH., im Vorjahr in die erste und prominent besetzte Kuratoriumssitzung und hatten zu diesem Zeitpunkt bereits den Großteil der Handelseinkäufer, Sortiments- und Categorymanager mit im Boot. Sie sollten die Einreichungen der Vertriebsmanager bewerten, und dafür dass dies auch wirklich professionell und ebenso anonym über die Bühne geht, konnte das Marktforschungsinstitut Gallup gewonnen werden. Die Vision, die hinter UDO stand, war der Treiber für alle Beteiligten: Auszeichnungen gibt es wie Sand am Meer doch UDO soll d e r Branchenoscar sein. Deshalb wird er auch nur einmal pro Jahr an einen einzigen Preisträger bei einer hochkarätigen Veranstaltung überreicht werden. UDO 2014 für Günther Würrer Beim CASH Handelsforum im April 2014 war es dann wirklich so weit: Günther Würrer, Verkaufsdirektor von Kotányi, erhielt als erster Manager den UDO 2014, überreicht von Geschäftsführer Mag. Erich Riegler/Rewe International/Zentraleinkauf und Manner-Vorstand Dr. Alfred Schrott, beide ihres Zeichens auch die ECR Austria Board- Vorsitzenden. Das Auditorium zirka 500 Marktmacher aus der Branche freute sich mit Günther Würrer, der mit insgesamt neun Bewertungen durch die Händler und einem daraus resultierenden Spitzenwert von 1,5 nach Schulnotensystem der klare Sieger war. Günther Würrer ist stolz auf seinen UDO: Ich freue mich sehr, dass ich so viel Wertschätzung von den Einkäufern, von den Händlern bekommen habe. In der Coverstory in der April-Ausgabe 2014 (Download über ) verrät er einiges über seinen Erfolg. Und dazu gehöre, sagt Würrer, dass man sehr gut zuhören muss, um die Bedürfnisse und die Sorgen des Gesprächspartners wirklich zu verstehen. Das sei einer seiner Grundsätze sowie auch dieser: Die Ziffern müssen stimmen, aber zählen tun die Menschen. UDO 2015: Es geht los! Der Vertriebsaward UDO ist keine Eintagsfliege: Jetzt geht es in die spannende zweite Runde, es geht um den UDO In das Kuratorium ist Markant Österreich-Geschäftsführer Dr. Andreas Nentwich eingezogen. Er löst als neuer ECR Austria Board-Vorsitzender Handel Erich Riegler ab. Auch auf Marktforscherseite gibt es mit Dr. Andreas Büchelhofer einen neuen Mitstreiter. Er begleitet das Projekt UDO als Geschäftsführer von Gallup. Alle anderen Mitglieder des Kuratoriums sowie der Beirat bleiben unverändert sowie auch die Modalitäten für den UDO (siehe S. 18): Die Händler bewerten jede Einreichung nach Schulnotensystem, basierend auf den in Summe sieben Kriterien Fachkompetenz, Verhandlungskompetenz, Handschlagqualität, Betreuungsqualität, Verlässlichkeit, persönliches Engagement und Flexibilität. Die Beurteilung erfolgt online und anonym. Gallup ermittelt im nächsten Schritt den Bewerber mit den besten Noten. Das Kuratorium und der Beirat flankieren die einzelnen Prozessschritte, so auch die Einreichungen der Bewerber. Bewerben auf und auf Im Vorjahr haben 59 Händler 24 Bewerber bewertet. Das klare Ziel für den UDO 2015 ist es, noch mehr Bewerber für den Branchenoscar zu begeistern und auch jene wieder zum Mitmachen zu animieren, die sich bereits um den UDO 2014 beworben haben. Und da das Zeitmanagement immer höchsten Ansprüchen gerecht werden muss, hat Mitinitiator und Kurator Christian Reitterer online ein kompaktes Informationspackage geschnürt, durch das Sie übersichtlich, rasch und problemlos zum Anmeldeformular für Ihre Einrei- Händler Bewerten DIE EINREICHUNGEN Diese Händler werden die Einreichungen der Vertriebsmanager bewerten: Hofer Kastner Kiennast Markant Österreich Metro Rewe International Spar Top-Team Zentraleinkauf Wedl Zielpunkt CASH 17

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