84 Prozent der Befragten finden den Erfahrungsaustausch von Betroffenen, wie er in Selbsthilfegruppen stattfindet, besonders wichtig.

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1 Selbsthilfegruppen Datenbasis: Befragte Erhebungszeitraum: 22. bis 26. Juli 2016 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK-Gesundheit 84 Prozent der Befragten finden den Erfahrungsaustausch von Betroffenen, wie er in Selbsthilfegruppen stattfindet, besonders wichtig. Fast ebenso viele meinen, dass Selbsthilfegruppen eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung darstellen (83 %). Dass Selbsthilfegruppen manchmal wichtiger seien als Ärzte und Psychologen selbst, meinen etwas weniger als die Hälfte (47 %) der Befragten. 41 Prozent lösen ihre Probleme lieber selbst und 22 Prozent geben an, nicht genau zu wissen, was in solchen Gruppen überhaupt gemacht wird. Die Einschätzungen zu Selbsthilfegruppen haben sich gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2010 kaum verändert. Nur meinen heute etwas weniger Befragte als 2010, dass Selbsthilfegruppen manchmal wichtiger als Ärzte und Psychologen seien.

2 Meinungen über Selbsthilfegruppen Es stimmen folgenden Aussagen über Selbsthilfegruppen zu: Ich finde den Selbsthilfe- Selbsthilfe- Ich löse Ich weiß gar *) Erfahrungsaus gruppen sind gruppen sind meine nicht, was in tausch von eine sinnvolle manchmal Probleme Selbsthilfe- Betroffenen Ergänzung wichtiger als besser gruppen gebesonders zur ärztlichen Ärzte und allein. nau gemacht wichtig. Behandlung. Psychologen. wird. insgesamt: Nord NRW Mitte Baden-Württemberg Bayern Ost Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre oder älter Hauptschule Mittlerer Abschluss Abitur, Studium

3 82 Prozent der Befragten meinen, dass Selbsthilfegruppen bei psychischen Problemen, wie Depressionen oder Ängsten, sinnvoll sind. 80 Prozent finden Selbsthilfegruppen für die Bewältigung von lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie z.b. Krebs, sinnvoll. 63 Prozent halten Selbsthilfegruppen bei Diabetes und anderen chronischen Leiden für nützlich, 54 Prozent bei Beziehungsproblemen in der Familie. Am seltensten (26 %) finden die Befragten Selbsthilfegruppen für die Bewältigung von akuten körperlichen Beschwerden, wie z.b. Rückenschmerzen sinnvoll. Etwas seltener als bei der letzten Erhebung 2010 werden Selbsthilfegruppen bei akuten körperlichen Beschwerden heutzutage als sinnvoll erachtet. Nützlichkeit von Selbsthilfegruppen bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen Es meinen Selbsthilfegruppen sind bei folgenden gesundheitlichen Problemen sinnvoll: bei psychisch- bei lebens- bei vielen bei Bezie- bei akuten *) en Problemen, bedrohlichen chronischen hungspro- körperlichen z.b. bei Depres- Erkrankungen, Leiden, z.b. blemen in Beschwerden, sionen oder z.b. bei Krebs bei Diabetes der Familie z.b. bei Rücken- Ängsten schmerzen insgesamt: Nord NRW Mitte Baden-Württemberg Bayern Ost Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre oder älter Hauptschule Mittlerer Abschluss Abitur, Studium

4 Fast alle Befragten (93 %) würden sich von einem Arzt beraten lassen, wenn sie selbst einmal Patient mit einem chronischen Leiden oder einer schweren Erkrankung wären. Deutlich weniger Befragte würden sich Rat bei ihren Familienangehörigen und Freunden (57 %), bei einer Selbsthilfegruppe (44 %), von ihrer Krankenkasse (36 %) oder im Internet holen (35 %). Das Internet wird insbesondere von den 30- bis 44-Jährigen als Ratgeber angegeben. Im Vergleich zur letzten Erhebung 2010 würden sich heute tendenziell etwas weniger Befragte von Familienangehörigen oder Freunden beraten lassen. Von wem man sich beraten lassen würde Es würden sich beraten lassen, wenn sie selbst Patient mit einem chronischen Leiden oder einer schweren Erkrankung wären von von Familien- von einer von meiner Rat im *) einem angehörigen Selbsthilfe- Kranken- Internet Arzt oder Freunden gruppe kasse suchen insgesamt: Nord NRW Mitte Baden-Württemberg Bayern Ost Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre oder älter Hauptschule Mittlerer Abschluss Abitur, Studium

5 Mit 57 Prozent haben die meisten Befragten aus den Medien von Selbsthilfegruppen erfahren. 43 Prozent haben Freunde oder Bekannte, die ihnen davon berichtet haben. 20 Prozent haben Informationen zu diesem Thema von ihrem Arzt, 11 Prozent von ihrer Krankenkasse und 9 Prozent von Selbsthilfezentren erhalten. 8 Prozent der Befragten waren bereits einmal oder befinden sich derzeit in einer Selbsthilfegruppe. Die Nutzung von Informationsquellen zum Thema Selbsthilfegruppen hat sich gegenüber der letzten Erhebung 2010 kaum verändert. Informationsquellen zum Thema Selbsthilfe Es haben Informationen zum Thema Selbsthilfe bisher bekommen: aus von von von von es waren oder *) den Freunden ihrem ihrer Selbst- sind selbst in Medien oder Arzt Kranken- hilfe- einer Selbst- Bekannten kasse zentren hilfegruppe % insgesamt: Nord NRW Mitte Baden-Württemberg Bayern Ost Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre oder älter Hauptschule Mittlerer Abschluss Abitur, Studium Juli 2016 q6523/33473 Hr 5

86 Prozent der Befragten finden den Erfahrungsaustausch von Betroffenen, wie er in Selbsthilfegruppen stattfindet, besonders wichtig.

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