TecDAX versus DAX Favoritenwechsel an der Börse? Technologiesektor mit deutlicher Outperformance

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1 ideas August 2015 Ausgabe 160 Werbemitteilung Anlageideen für Selbstentscheider TecDAX versus DAX Favoritenwechsel an der Börse? Technologiesektor mit deutlicher Outperformance»Im Interview: Dr. Michael Völter, Vorsitzender des Vorstands der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.v.

2 8 Titelthema: TecDAX versus DAX Favoritenwechsel an der Börse? 18 Interview: Dr. Michael Völter, Vorsitzender des Vorstands der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.v. 32 Rohstoffstrategie: Wie geht es an den Rohstoffmärkten weiter? 4 Aktuelles 6 Marktbericht Wann startet die Fed-Chefin die Zinswende in den USA? 8 Titelthema TecDAX versus DAX Favoritenwechsel an der Börse? 18 Interview»Börsen werden auch künftig eine zentrale Rolle spielen«20 Technische Analyse S&P 500 und DAX 24 Direktbroker Von August bis Oktober: DAB bank Free Trade 25 Messen, Börsentage & Seminare Commerzbank Derivate-Experten vor Ort 26 Aktienstrategie DAX-Abwärtstrend im Jahr 2015 unwahrscheinlich 28 Währungsstrategie Japanische Paralyse 31 ideastv ComTrend Balanced Zertifikat Alternative in Zeiten niedriger Zinsen 32 Rohstoffstrategie Wie geht es an den Rohstoffmärkten weiter? 36 Volkswirtschaft USA: Wird Yellen jetzt weich? 42 Pinnwand Pressestimmen, Free Trade-Aktionen und Buchbesprechung 44 Terminkalender Die wichtigsten Termine im August 45 Disclaimer/Kontakt/Impressum 46 Bestellkupon 2

3 INHALT / EDITORIAL TecDAX versus DAX Favoritenwechsel an der Börse? Technologiesektor mit deutlicher Outperformance Welcher Index ist der beste? Groß oder klein? DAX, MDAX oder TecDAX? An der Frage, ob Nebenwerte an der Börse besser als Schwergewichte sind, scheiden sich die Geister. Doch eines ist klar, angesichts der DAX-Rekordfahrt im ersten Quartal 2015, über die in den Medien ausführlich berichtet wurde, gerät fast in Vergessenheit, dass diese Nebenwerteindizes den Blue Chips ganz schön die Schau gestohlen haben. In der neuen Ausgabe von ideas beschäftigt sich die Technische Analyse der Commerzbank mit der aktuellen technischen Lage des TecDAX. Zudem finden Sie interessante Einblicke in drei TecDAX-Unternehmen, für die von den Investmentstrategen Private Kunden der Commerzbank ein positives Wertpapiervotum vergeben wurde. Erfahren Sie mehr über TecDAX und Co. und nutzen Sie die Anregungen unserer Experten, um neue Investitionsperspektiven zu gewinnen. Des Weiteren geben Ihnen unsere Produktexperten Investitionsmöglichkeiten an die Hand, mit denen Sie an der Entwicklung des TecDAX und seiner Indexmitglieder partizipieren können. Neben dem Einblick in die Welt der Index-Zertifikate finden Sie in der aktuellen Ausgabe weitere Beiträge unserer Produktexperten sowie Aktien-, Währungsund Rohstoffanalysten. Spannende Themen wie»dax-abwärtstrend im Jahr 2015 unwahrscheinlich«,»wie geht es an den Rohstoffmärkten weiter?«,»währungsstrategie: Japanische Paralyse«und»Volkswirtschaft: USA Wird Yellen jetzt weich?«warten auf Sie. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der aktuellen Ausgabe! Laura Schwierzeck Chefredakteurin 3

4 AKTUELLES ideas Webinar im August Trader 2015: Rückblick & Ausblick Wann: 13. August 2015 um Uhr Wer: Christian Hermann, Produktmanager im Zertifikatebereich Thema: Trader 2015: Das große Online-Börsenspiel der Commerzbank Wissenswertes zum Spiel, Ablauf, Anmeldung und Spielregeln Sie haben Interesse an unserer Webinar-Reihe? Dann melden Sie sich jetzt unter an und Sie erhalten Neuigkeiten, Termine und Wissenswertes bequem per . DDV-Umfrage: Deutliche Mehrheit sieht noch Aufwärtspotenzial beim DAX Wie wird sich Ihrer Meinung nach der DAX bis zum Jahresende entwickeln? 13,1 % 16,0 % stark steigen fallen 10,6 % 16,1 % 44,2 % steigen stark fallen Stand: 8. Juli 2015 Quelle: Deutscher Derivate Verband (DDV) gleich bleiben Mehr als die Hälfte der Privatanleger hält den deutschen Leitindex DAX trotz eines zweistelligen Plus seit Jahresbeginn nach wie vor für attraktiv bewertet. 60 Prozent erwarten bis zum Jahresende steigende oder stark steigende Kurse. Das ist die Kernaussage der aktuellen Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV). 16 Prozent gehen davon aus, dass es keine größeren Veränderungen geben wird. Nur knapp ein Viertel der Befragten sieht bis zum Jahresende fallende oder stark fallende Kurse beim DAX.»Die Griechenland-Krise ist gegenwärtig das zentrale politische Thema. Viele Experten sehen aber aktuell keine Gefahr für einen größeren Flächenbrand. Die nächsten Tage und Wochen dürften Aufschluss darüber geben, welche Richtung der deutsche Leitindex einschlägt. Selbst wenn die Volatilität weiter steigt und die Gefahr von Rückschlägen größer wird, sollten Privatanleger nicht einfach auf Finanz produkte wie Aktien, Fonds oder Zertifi kate verzichten. Für jede Marktphase gibt es letztlich das richtige Produkt«, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV. Weitere Informationen finden Sie unter Commerzbank sponsort den BVH essierten. Vorrangig natürlich für Studenten, aber auch Privatanleger finden hier attraktive Angebote. Als Förderpartner bietet die Commerzbank Studenten Praktikumsplätze im größten Handelssaal Europas und nimmt Bereits seit 2013 sponsort das Commerzbank-Derivateteam den Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen (BVH) e.v. Der Verband mit über 60 Mitgliedsvereinen und mehr als Mitgliedern fördert aktiv die Aktienkultur und bietet ein Forum für alle Börsenintermit ihren Derivate-Experten an Vortragsveranstaltungen des BVH teil. Weitere Infos und Termine finden Sie unter 4

5 AKTUELLES Das große Börsenspiel steht in den Startlöchern Nur noch wenige Wochen, bis das legendäre Börsenspiel Trader beginnt. Bereits zum 13. Mal in Folge veranstaltet die Commerzbank gemeinsam mit BÖRSE ONLINE, Börse Stuttgart, comdirect bank, Jaguar, n-tv sowie t-online.de das erfolgreiche Börsenspiel Trader. Mit einem fiktiven Depot und unter realen Handelsbedingungen wird das Commerzbank Trader-Team acht Wochen lang den Trader 2015 suchen. Jetzt Termin vormerken, mitmachen und gewinnen! Zeitplan Anmeldung: ab dem 17. August 2015 Erster Spieltag: 7. September 2015, 9.00 Uhr Letzter Spieltag: 30. Oktober 2014 Studie des Deutschen Aktieninstituts Aktienanlage ist Kopfsache Das Verhältnis der Deutschen zur Aktie ist nach wie vor von Missverständnissen und Vorurteilen geprägt, die einer besseren Aktienkultur im Wege stehen. Dennoch ist mehr Potenzial vorhanden, als die Zahl der Aktionäre und Aktienfondsbesitzer vermuten lässt. Das sind zwei Kernergebnisse einer Studie, mit der das Deutsche Grafik: Einschätzung zur Aktienanlage in der Gesamtschau Anteil der Personen, die folgende tatsächliche Eigenschaften der Aktienanlage richtig/falsch einschätzen. Eine Geldanlage in Aktien bzw. Aktienfonds... in Prozent 0 lässt Anleger langfristig (eher) von Erfolgen deutscher Unternehmen auf den Weltmärkten profitieren ist (eher) nicht dazu geeignet, in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen bringt langfristig (eher) mehr Rendite als andere Anlageformen ist (eher) nicht unsicher und riskant ist (eher) einfach ist (eher) auch für kleinere Anlagebeträge sinnvoll erfordert (eher) keine guten wirtschaftlichen Kenntnisse Aktieninstitut und die Börse Stuttgart die Einstellung der Deutschen zur Aktienanlage untersucht haben. Auszug aus der Studie: Viele der Befragten schätzen die Eigenschaften der Aktienanlage durchaus richtig ein, sodass die Basis für mehr Aktien kultur in Deutschland besser ist, als ein erster Blick auf die Antworten vermuten lässt. So gelten Aktien in der Gesamtschau der Antworten weniger als kurzfristiges Handels- oder Spekulationsobjekt, sondern (eher) als Langfristanlage, deren Rendite vom Erfolg der Unternehmen auf den Weltmärkten abhängt (siehe Grafik). Einige der wichtigen Eigenschaften von Aktien und Aktienfonds sind also bei vielen Befragten bekannt. Allerdings offenbaren die Befragten gleichzeitig eine spürbare Unsicherheit über die Eigenschaften der Aktienanlage. Diese Unsicherheit führt dazu, dass insgesamt weiterhin unübersehbare Missverständnisse oder Fehleinschätzungen bestehen. Besonders hartnäckig halten sich demnach die Vorurteile, dass die Aktienanlage (eher) gute bzw. ausgeprägte wirtschaftliche Kenntnisse voraussetzt, bei kleineren Anlagebeträgen (eher) nicht sinnvoll ist, (eher) nicht einfach ist sowie (eher) unsicher und riskant ist. n = unterschiedlich richtigerweise zustimmend Stand: 6. Juli 2015; Quelle: Studie des Deutschen Aktieninstituts, Aktienanlage ist Kopfsache Die Einstellung der Deutschen zur Aktie (www.dai.de) fälschlicherweise nicht zustimmend Weitere Informationen zur Studie finden Sie beim Deutschen Aktieninstitut unter 5

6 MARKTBERICHT Wann startet die Fed-Chefin die Zinswende in den USA? ANOUCH ALEXANDER WILHELMS (Derivate-Experte, Equity Markets & Commodities) Janet Louise Yellen ist am 13. August 1946 in Brooklyn, New York geboren. Studiert hat sie an der Brown University, ihren Doktor machte sie an der Yale University, um anschließend als Assistenz- Professorin an der Harvard University zu arbeiten. Dass sie später zu den wichtigsten Personen der Welt zählen wird, damit hatten damals wohl die wenigsten gerechnet. Sie bekleidet seit Februar 2014 als erste Frau in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika das Amt der Chefin der US-Notenbank, der Federal Reserve (Fed). Ebenfalls ist sie seit drei Jahrzehnten die erste Demokratin, die diesen Posten innehat. Erst kürzlich äußerte Sie, dass es noch in diesem Jahr einen ersten Zinsschritt geben wird. Allerdings, da sind sich die meisten Experten einig, geht es weniger um die Frage, ob dieser Schritt erfolgt, sondern vielmehr um die Frage, wie hoch dieser ausfallen wird. Weitere Details zur volkswirschaftlichen Einschätzung finden Sie ab Seite 36 in dieser Ausgabe. Für viele Marktteilnehmer ist die bevorstehende Zinswende in den USA von besonderer Bedeutung. Steigen Zinsen, können andere Anlageklassen in Mitleidenschaft gezogen werden. So sollten vor allem Anleihen Kursverluste verbuchen. Auch Aktienmärkte oder Gold kommen in Zeiten steigender Zinsen in der Regel unter Druck, da die Anlageklasse der festverzinslichen Papiere für Neuinvestoren attraktiver wird. Anleger müssen aber nicht tatenlos zuschauen, bis die Zinsen angehoben werden. Bereits jetzt können Zertifikate oder ETFs gekauft werden, die von steigenden Zinsen profitieren. Da bei steigenden Zinsen die Anleihenpreise fallen, eignen sich beispielsweise»short«-produkte. Sie profitieren, wenn die Kurse von Bundesanleihen oder amerikanischen»u.s. Treasury Notes«fallen. Die Commerzbank bietet auf viele Länderanleihen Zertifikate an, die von fallenden Preisen profitieren. Zwei Zertifikatstypen bieten sich hier vor allem an: Turbo-Zertifikate und Faktor-Zertifikate. Am Beispiel des Faktor-Zertifikats 1x Short auf den Euro-Bund-Future soll die Funktionsweise verdeutlicht werden. Sobald der Bund-Future auf Tagesbasis 1 Prozent im Minus notiert, liegt das Zertifikat 1 Prozent im Plus und umgekehrt. In Grafik 1 ist die Wirkungsweise gut abzulesen. Das Zertifikat wurde im Jahr 2008 auf den Markt gebracht und hat sich seitdem im Wert um etwa 15 Prozent verringert. Allerdings hat sich das Zertifikat, seitdem die Zinsen wieder steigen (April 2015), um rund 5 Prozent verteuert. Die Faktor-Zertifikate Short auf den Bund- Future werden ebenfalls mit den Faktoren 2, 5, 10 und 15 angeboten. Je höher der Faktor, desto höher die Intensität der Bewegung. Das gilt für Gewinne genauso wie für Verluste. Neben Bundesanleihen (Bund-Futures) bietet die Commerzbank Faktor-Zertifikate Short auf amerikanische Anleihen (10-Year U.S. Treasury Note Grafik 1: Bund-Future vs. Faktor-Zertifikat 1x Short auf den Bund-Future (WKN: CZ3 5EW) Wertentwicklung normiert; Vergleich seit Emission des Zertifikats am Bund-Future Faktor-Zertifikat 1x Short auf den Bund-Future Stand: 16. Juli 2015; Quelle: Bloomberg Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. Grafik 2: Anleihen-Futures im Vergleich seit 2000 Wertentwicklung normiert Bund-Future (Deutschland) U.S. Treasury Note Future (USA) OAT Future (Frankreich) BTP Future (Italien) Stand: 16. Juli 2015; Quelle: Bloomberg Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. 6

7 MARKTBERICHT Futures), französische Anleihen (OAT Futures) und italienische Anleihen (BTP Futures) an. steigenden Zinsen profitieren. Auf der Website werden diese und weitere ETFs vorgestellt. Alle Zertifikate rund um steigende Zinsen sind auf zu finden. Turbo-Zertifikate funktionieren im Prinzip ähnlich wie Faktor-Zertifikate. Allerdings ist der Hebel (Faktor) bei Turbo-Zertifikaten nicht jeden Tag konstant, sondern ändert sich je nach Marktlage. Das ist zwar ein Nachteil in einer Trendphase, jedoch kann der Anleger die Kursentwicklung eines Turbo-Zertifikats über einen längeren Zeitraum besser prognostizieren. Kauft ein Anleger beispielsweise ein Turbo-Zertifikat Bear auf den Bund-Future mit einem Hebel von 10, dann gilt dieser Hebel bezogen auf den Zeitpunkt des Kaufs für die gesamte Laufzeit. Notiert der Bund-Future in einem Monat beispielsweise 2 Prozent tiefer, liegt die Performance des Turbo- Zertifikats Bear vereinfacht gesagt bei +20 Prozent. In diesem Fall darf die Knock-Out- Barriere aber nicht berührt worden sein. Bezieht man das Beispiel auf den aktuellen Zeitpunkt (16. Juli 2015) und betrachtet das Zertifikat CN0 WVY, dann liegt die Knock-Out-Barriere bei 166,82 bei einem Hebel von 10. Neben Zertifikaten werden von der Commerzbank auch ETFs angeboten, die von Faktor-Zertifikate mit unbegrenzter Laufzeit WKN Basiswert Strategie Faktor Indexgebühr p.a. Geld-/Briefkurs CZ3 5EW Euro-Bund-Future Short 1 0,30 % 84,42/84,46 EUR CZ3 3C4 Euro-Bund-Future Short 5 0,50 % 18,82/18,87 EUR CZ3 4KE CZ3 4KF 10-Year U.S. Treasury Note Future 10-Year U.S. Treasury Note Future Short 5 0,50 % 38,56/38,75 EUR Short 10 0,50 % 12,81/12,94 EUR CZ3 5E4 Euro OAT Future Short 1 0,30 % 80,26/80,30 EUR CZ3 5C9 Euro OAT Future Short 5 0,50 % 22,33/22,42 EUR CZ3 5E0 Euro BTP Future Short 1 0,30 % 64,17/64,23 EUR CZ3 5DG Euro BTP Future Short 5 0,50 % 7,80/7,84 EUR BEST Turbo-Zertifikate mit unbegrenzter Laufzeit WKN Typ Basiswert Basispreis/Knock- Hebel Geld-/Briefkurs Out-Barriere CN0 5J6 Bear 10-Year U.S. Treasury Note Future 134,786 14,3 8,10/8,12 EUR CN1 NED Bear Euro-Bund-Future 156,586 45,1 3,38/3,39 EUR CN2 6SE Bear Euro-Bund-Future 158,885 27,0 5,67/5,68 EUR CN0 WVY Bear Euro-Bund-Future 166,771 11,3 13,56/13,57 EUR Stand: 21. Juli 2015; Quelle: Commerzbank Corporates & Markets Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter zur Verfügung. 7

8 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX TecDAX versus DAX Favoritenwechsel an der Börse? Technologiesektor mit deutlicher Outperformance Welcher Index ist der beste? Groß oder klein? DAX, MDAX oder TecDAX? An der Frage, ob Nebenwerte an der Börse besser als Schwergewichte sind, scheiden sich die Geister. Doch eines ist klar, angesichts der DAX-Rekordfahrt im ersten Quartal 2015, über die in den Medien ausführlich berichtet wurde, gerät fast in Vergessenheit, dass diese Nebenwerteindizes den Blue Chips ganz schön die Schau gestohlen haben. 8

9 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX So schnitt der TecDAX in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 15 Prozentpunkte besser ab als der deutsche Leitindex DAX (siehe Grafik 1 und 2). Vielen Experten zufolge könnte sich diese Outperformance durchaus noch etwas fortsetzen. So wachsen einige TecDAX-Mitglieder aktuell stärker als die größeren DAX-Unternehmen und sind zudem unabhängiger von der Weltkonjunktur. Im Folgenden beschäftigt sich die Technische Analyse der Commerzbank mit der aktuellen technischen Lage des TecDAX-Index. Zudem finden Sie interessante Einblicke in drei TecDAX-Unternehmen, für die von den Investmentstrategen Private Kunden der Commerzbank ein positives Wertpapiervotum vergeben wurde. Erfahren Sie mehr über TecDAX und Co. und nutzen Sie die Anregungen unserer Experten, um neue Investitionsperspektiven zu gewinnen. Des Weiteren geben Ihnen unsere Produktexperten Investitionsmöglichkeiten an die Hand, mit denen Sie an der Entwicklung der einzelnen Aktien partizipieren können. Um Ihr persönliches Risiko- und TecDAX Der führende Index für Technologie-Unternehmen in Deutschland umfasst 30 mittelgroße deutsche Aktiengesellschaften aus den technischen Branchen, die auf die 30 DAX-Werte folgen die Auswahl erfolgt nach Marktkapitalisierung und Börsenumsatz enthält solide, starke Markennamen oder hoch spezialisierte, in ihrer Branche führende Firmen mit konstanter Ertragsentwicklung Quelle: Renditeprofil umzusetzen, bietet die Commerzbank verschiedene Zertifikatstypen an: Ganz gleich, ob Sie mit Hebelprodukten auf schnelle und kurzfristige Marktveränderungen setzen möchten oder mit Anlageprodukten eine intelligente Alternative zum reinen Aktieninvestment suchen, bei der Commerzbank werden Sie fündig. Grafik 1: Wertentwicklung TecDAX vs. DAX (5 Jahre) in Prozent 230 DAX TecDAX 70 Jun 10 Dez 10 Jun 11 Dez 11 Jun 12 Dez 12 Jun 13 Dez 13 Jun 14 Dez 14 Jun 15 Stand: 8. Juli 2015; Quelle: Reuters Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. Grafik 2: Wertentwicklung TecDAX vs. DAX (1 Jahr) für die Wertentwicklung der vergangenen 5 Jahre siehe Grafik 1 in Prozent 140 DAX TecDAX Jul 14 Sep 14 Nov 14 Jan 15 Mrz 15 Mai 15 Jul 15 Stand: 8. Juli 2015; Quelle: Reuters Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. 9

10 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX TecDAX: Relative Stärke im deutschen Indexvergleich SOPHIA WURM (Technische Analyse, CM Research) Die internationalen Aktienindizes befinden sich seit März 2009 in einem technischen Haussezyklus. Dieser liegt vor, wenn sich ein Aktienmarkt nur unterbrochen durch normale technische Konsolidierungen/Korrekturen in einer langfristigen Aufwärtsbewegung befindet. Vor dem Hintergrund des gestiegenen US- Dollar und der Dauerdiskussion bezüglich der nahenden US-Zinswende kommt es an der Wall Street und in den wichtigen US- Aktienindizes zu technischen Verschlechterungen, sodass sich beim S&P 500 nach vielen Jahren der Übergang der Seitwärtskonsolidierung in eine Abwärtskonsolidierung andeutet. Eine Relative Stärke im US-Indexvergleich weist allerdings der Technologie-Index Nasdaq Composite auf. Eine ähnliche Stärke zeigt TecDAX (für die Wertentwicklung der vergangenen fünf Jahre siehe Grafik 1 auf Seite 9) Punkte Tage-Linie 813 Pkt. 800 K K K = Kaufsignal V = Verkaufssignal TP = Take-Profit-Signal Widerstandszone Pkt. 617 Pkt. K 985 Pkt. Haussetrend Stand: 8. Juli 2015; Quelle: Reuters, Commerzbank Corporates & Markets Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. K K der TecDAX im deutschen Kontext gegenüber dem DAX und dem MDAX. Der TecDAX umfasst unterhalb des DAX die 30 größten und liquidesten deutschen Aktien aus den Bereichen (Hoch-) Technologie, Internet, Software, Bio- und Medizintechnologie, Telekommunikation und erneuerbare Energien. Seit März 2009 mit Kursen um 400,2 Punkte befindet sich der Index in einem technischen Haussezyklus. Im Regelfall bewegt sich der Tec- DAX im technischen Fahrwasser des technologielastigen Nasdaq Composite Index. Speziell ab dem Jahreswechsel 2007 hinkte der TecDAX den US-Vorgaben aber zunächst für viele Quartale hinterher. Hauptverantwortlich dafür war die negative Kursentwicklung von vielen Werten aus K Pkt Pkt. Hausse-Top Pkt. K Pkt. Investment- Kaufsignal Pkt. dem Bereich der erneuerbaren Energien, die den TecDAX bis zu ihrer jeweiligen Indexentnahme insgesamt über 300 Punkte gekostet hat. Seit Oktober 2011 hat sich innerhalb des intakten Haussezyklus ein beschleunigter Haussetrend herausgebildet, der aktuell bei ca Punkten liegt. Dieser Trend weist das idealtypische Wechselspiel von Investment-Kaufsignalen, mittelfristigen Aufwärtstrends und mittelfristigen trendbestätigenden Konsolidierungen auf. Der letzte mittelfristige Aufwärtstrend (Oktober 2014 bis Mai 2015; Kursanstieg von ca Punkten auf Punkte) mündete im Mai 2015 in eine Seitwärtskonsolidierung. Diese Seitwärtskonsolidierung wird bisher durch die Unterstützungszone bei bis Punkten und die Widerstandszone im Bereich von bis Punkten (Hausse-Top) begrenzt. Hierin spiegelt sich die mittelfristige Relative Stärke des TecDAX gegenüber dem DAX und dem MDAX wider, die jeweils in mittelfristigen»flaggenkonsolidierungen«(abwärtskanal) feststecken. Damit setzt der TecDAX, der bereits im Jahr 2014 mit einem Kursanstieg von 17,5 Prozent den DAX (+2,7 Prozent) und den MDAX (+2,2 Prozent) deutlich geschlagen hat, seine Outperformance (+17,7 Prozent Kursanstieg seit dem Jahresbeginn) im deutschen Indexvergleich (DAX bisher +8,8 Prozent, MDAX +14,3 Prozent) fort. Aus mittelfristiger Sicht weist die laufende Konsolidierung im TecDAX einen trendbestätigenden Charakter nach oben auf und zuletzt erreichte der TexDAX bereits ein neues Jahreshoch. Das technische Jahresendziel von bis Punkten bleibt vor diesem Hintergrund unverändert. 10

11 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX ANLAGEIDEE: PARTIZIPIEREN SIE AN DER ENTWICKLUNG DES TECDAX Unlimited Index-Zertifikat WKN Basiswert Bezugsverhältnis Geld-/Briefkurs TecDAX (Performanceindex) 100:1 18,32/18,33 EUR ETN (Exchange Traded Note) mit unbegrenzter Laufzeit WKN Basiswert Strategie Hebel Indexgebühr p.a. Geld-/Briefkurs ETN 017 TecDAX Future Daily Long 1 0,30 % 258,99/260,94 EUR Faktor-Zertifikate WKN Basiswert Strategie Faktor Laufzeit Indexgebühr p.a. Geld-/Briefkurs CZ9 P8W TecDAX Future Long 3 Unbegrenzt 0,50 % 40,15/40,55 EUR CZ9 P8X TecDAX Future Long 4 Unbegrenzt 0,50 % 56,38/57,14 EUR BEST Turbo-Zertifikate WKN Basiswert Typ Basispreis/ Knock-Out-Barriere Bezugs verhältnis Hebel Geld-/Briefkurs CN0 T98 TecDAX Bull 1.379,04 Punkte 100:1 4,0 4,52/4,54 EUR CN0 6W4 TecDAX Bull 1.582,09 Punkte 100:1 7,3 2,48/2,50 EUR Stand: 21. Juli 2015; Quelle: Commerzbank Corporates & Markets Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produkt informationen stehen im Internet unter zur Verfügung. 11

12 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX Qiagen: Wachstumsperspektiven intakt UWE TRECKMANN (Investmentstrategie Private Kunden) Die Produkte von Qiagen finden nicht nur in Universitäten und Pharma-Unternehmen Anwendung, sondern auch in der Forensik/Gerichtsmedizin sind Diagnosegeräte und Verbrauchsmaterialien des Biotechunternehmens essenzieller Bestandteil der Ausstattung, weswegen der Unternehmensname auch in den amerikanischen CSI-Serien regelmäßig werbewirksam auftaucht. Aber auch im richtigen Leben könnten der ehemalige Footballstar O. J. Simpson oder Monica Lewinsky die Diagnosegenauigkeit von Qiagen bestätigen QIAsymphony:»iPad der Biotechnologie«Das Laborgerät»QIAsymphony«(eine Art ipad der Biotechnologie: dient der Automatisierung der gesamten Arbeitsabläufe im Labor von der anfänglichen Probenvorbereitung bis zum finalen Ergebnis, dabei intuitive Bedienbarkeit) verkauft sich hervorragend und übertrifft alle Absatzziele der Sparte. Dieses Alleskönner-Diagnosegerät ist derzeit einer der Wachstums treiber des Unternehmens.»Personalisierte Medizin«ist ein Megatrend der Pharmabranche Besonders spannend ist unseres Erachtens die Sparte»Personalisierte Medizin«: bereits jetzt ein Megatrend der Pharmabranche, die Wachstumsraten sind überdurchschnittlich. Qiagen baut den Wachstumsmotor molekulare Diagnostik sowohl organisch als auch durch gezielte Akquisitionen weiter systematisch aus. Diese Technik mit Tests beispielsweise auf HPV- Viren (sogenannte humane Papillomaviren, welche zu Gebärmutterhalskrebs führen können, was wiederum eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen ist), Tuberkulose sowie Begleitdiagnostika für die Krebsbehandlung konnte zuletzt erneut prozentual zweistellig zulegen und steuert mittlerweile rund die Hälfte zum Konzernumsatz bei. Grenzen zwischen Diagnostik und Therapie verschwimmen Da jeder Krebs einen»genetischen Fingerabdruck«aufweist, lässt sich mithilfe moderner Diagnostikverfahren feststellen, ob der Patient/Krebs auf die geplante Therapie adäquat anspricht oder nicht. Die Diagnosen erfolgen somit sicherer (Ausschluss von Fehldiagnosen), schneller und effektiver. Aber auch die Therapien werden immer zielgerichteter, sogar die richtige Dosis wird ermittelt, was Nebenwirkungen reduziert. Damit verschwimmen die Grenzen zwischen Diagnostik und Therapie weiter. Bisher konkurrieren in diesem Geschäftsfeld nur wenige große Spieler (wie beispielsweise der Pharmakonzern Roche). Der potenzielle Markt ist gigantisch, das jährliche Wachstum wird bei 35 Prozent gesehen. Zukunftstrend»Bioinformatik«Qiagen hat in den letzten Jahren einen deutlichen Umbau erlebt, wobei durch Akquisitionen beispielsweise der Bioinformatikanteil (Erwerb von CLC oder Ingenuity) deutlich ausgebaut wurde. Da raus resultieren im laufenden Jahr wichtige Markteinführungen in den Bereichen Genomsequenzierung und Bioinformatik, von denen wir uns großes Potenzial versprechen. So werden nicht nur die diagnostischen Tests angeboten, sondern die daraus gewonnen Informationen analysiert und interpretiert, was die Geschwindigkeit und Genauigkeit des gesamten Prozesses weiter erhöht. Qiagen gilt in diesem Bereich bereits heute als einer der Weltmarktführer. Unternehmensporträt Die Qiagen N.V. gegründet 1984 ist Weltmarktführer bei Produkten und Dienstleistungen zur Isolierung und Aufbereitung von Nukleinsäuren (DNA und RNA). Auch im Segment Laborinstrumente ist Qiagen hervorragend aufgestellt. Gegenüber herkömmlichen Verfahren bieten Qiagens Produkte eine enorme Arbeits- und Zeitersparnis. Obwohl die niederländische Dachgesellschaft in Venlo angesiedelt ist, befindet sich der»eigentliche«hauptsitz des Konzerns in Hilden bei Düsseldorf. Somit ist die Qiagen-Aktie trotz der niederländischen Rechtsform im TecDAX notiert. Quelle: Commerzbank Grafik 1: Wertentwicklung Qiagen Aktienkurs in Euro Jul 10 Jan 11 Jul 11 Jan 12 Jul 12 Jan 13 Jul 13 Jan 14 Jul 14 Jan 15 Jul 15 Stand: 30. Juni 2015; Quelle: Reuters Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. 12

13 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX Weitere Anwendungsfelder Weitere Anwendungsfelder wie die Tiermedizin, sonstige Agrarwirtschaft, Umweltschutz oder der Lebensmittelbereich sind ebenfalls milliardenschwere Märkte. Aufgrund der regen Übernahmetätigkeit in den letzten Jahren muss der Konzern allerdings recht hohe Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte vornehmen. Die Markteintrittsbarrieren sind bei dieser Technologie jedoch recht hoch, mit einer Eigenentwicklung anstelle der Akquisitionen wäre man vermutlich chancenlos am Markt, weswegen die Abschreibungen als ein notwendiges Übel zu betrachten sind, auch wenn der Gewinn dadurch noch einige Quartale geringer ausfällt. Potenzieller Übernahmekandidat Qiagen hat eine hervorragende Ausgangsposition inne, was das Unterneh- men auch selber zu einem möglichen Übernahmeziel macht. Qiagen ist einer der wenigen verbliebenen Konzerne mit kritischer Masse im Bereich der Molekulardiagnostik, dem wohl am schnellsten wachsenden Markt im Diagnostikbereich. Illumina, Cepheid und Baxter sind nur ein paar Namen, die als übernehmender Konzern in Frage kommen würden. Der niederländische Konzernsitz wäre auch aus steuerlichen Gesichtspunkten für manchen Aufkäufer reizvoll. Signifikantes»Key-person-risk«(Einzelpersonenrisiko) Qiagen-Chef Peer Schatz hat den Konzern von einem Umsatz in Höhe von 2 Millionen US-Dollar auf über 1,3 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Qiagen war seinerzeit eher ein Start-up, heute ist es eines der führenden Konzerne in seinen Geschäftsfeldern. Zudem sorgte Schatz für die Börsennotierung. Ein Abgang vom Chefsessel dürfte entsprechende negative Folgen für den Qiagen-Aktienkurs haben. Kurzfristig erachten wir die Gefahr, dass Schatz sein»lebenswerk«verlässt, aber als gering. Fazit Besonders spannend beim Unternehmen Qiagen ist unseres Erachtens die Sparte»Personalisierte Medizin«: bereits jetzt ein Megatrend der Pharmabranche, die Wachstumsraten sind überdurchschnittlich. Qiagen ist hier hervorragend positioniert. Wir sind von der langfristigen Wachstumsstory weiterhin überzeugt, allerdings ist die Aktie gut ge laufen und könnte kurzfristig zunächst noch etwas konsolidieren. ANLAGEIDEE: ZERTIFIKATE AUF QIAGEN Discount-Zertifikate WKN Basiswert Cap Discount Max. Rendite p.a. Bewertungstag Geld-/Briefkurs CN3 HK7 Qiagen 24,50 EUR 9,99 % 8,61 % ,64/22,69 EUR CN4 FLQ Qiagen 27,50 EUR 4,73 % 15,80 % ,94/23,99 EUR CR9 L86 Qiagen 26,00 EUR 7,34 % 12,30 % ,29/23,34 EUR Capped Bonus-Zertifikate WKN Basiswert Cap/ Barriere Bonuslevel Abstand Bonusrendite Bewertungstag z. Barriere p.a. Geld-/Briefkurs CR7 BQN Qiagen 24,00 EUR 17,60 EUR 30,25 % 3,77 % ,14/23,19 EUR Faktor-Zertifikate WKN Basiswert Strategie Faktor Indexgebühr p.a. Geld-/Briefkurs CZ3 31K Qiagen Long 2 0,70 % 210,05/213,16 EUR CZ6 TPK Qiagen Long 4 0,70 % 55,50/57,14 EUR Stand: 21. Juli 2015; Quelle: Commerzbank Corporates & Markets Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produkt informationen stehen im Internet unter zur Verfügung. 13

14 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX Telefónica Deutschland: Gemeinsam auf Augenhöhe im harten Wettbewerbsumfeld MARC C. GEMEINDER (Investmentstrategie Private Kunden) Neue Nr. 1 in Deutschland bei der Anzahl an Kunden durch die Fusion der Telefónica-Tochter O 2 mit E-Plus wurden die Karten auf dem deutschen Mobilfunkmarkt neu gemischt. Gemessen an der gemeinsamen Anzahl von 47 Millionen Kundenanschlüssen ist Telefónica Deutschland (»TD«) neuer Branchenprimus. Die Synergieeffekte aus der Fusion werden weiterhin in einer Größenordnung von 5 Milliarden Euro veranschlagt. Telefónica wird auch zukünftig der bestimmende Aktionär bleiben. Welche Rolle mittelfristig der zweite Großaktionär KPN (20,5 Prozent) hinsichtlich seiner Beteiligung spielen wird, bleibt abzuwarten. Die europäischen Kartellbehörden hatten im Sommer 2014 einem Zusammenschluss zugestimmt, dies jedoch nur unter bereits erwarteten Auflagen. TD hat sich unter anderem verpflichtet, im Zuge der Übernahme bis zu 30 Prozent seiner Kapazitäten im Mobilfunknetz an einen MVNO (virtueller Netzbetreiber) zu verkaufen. TD hat bereits einen entsprechenden Vertrag mit der Drillisch AG vereinbart. Auch hat TD zugesagt, bestehende Verträge mit Service-Pro vidern bis in das Jahr 2025 zu verlängern. In Anbetracht des enormen Wettbewerbsdrucks im Mobilfunkmarkt erachten wir die Transaktion für TD als positiv. Für das Unternehmen bietet sich mit der deutlich höheren Kundenbasis eine spürbar bessere Chance, profitabler zu wachsen und in den kommenden Jahren weitere Marktanteile zu gewinnen. Gerade im Mobilfunkbereich besitzt das Unternehmen beste technische Ausgangsvoraussetzungen in Form einer hohen Spektrumkapazität pro Kunde. Bis 2017 beabsichtigt TD, Netze und Technologien so weit auszubauen, dass keine Empfangsunterschiede mehr zur Netzqualität von Vodafone und Deutscher Telekom bestehen. Strategie der Kostenführerschaft TD setzt künftig auf eine Strategie der Kostenführerschaft bei der Kundengewinnung, dies soll auch durch besonders günstige Angebote und Preise im Markt realisiert werden. Das Management will das Unternehmen im Markt nun zügig neu positionieren und flexible Kombinationsangebote schaffen. In den letzten Monaten hat sich TD im Wettbewerb aber noch weitgehend zurückgehalten, die ganz große Marketingoffensive steht somit noch aus. Als nächster erreichter Meilenstein wurde bekanntgegeben, dass Mitte April die nationalen UMTS-Netze von O 2 und E-Plus zusammengelegt worden sind. Künftige Wachstumstreiber dürften die neue LTE-Technik sowie weitere Liberalisierungsmaßnahmen (unter anderem Erleichterung der Nummernportabilität) sein. Mobile Daten sind weiterhin das wachstums- und ertragreichste Segment. TD hat verglichen mit anderen deutschen Anbietern eine hohe Smartphone-Durchdringung. Auch das Mobile Payment dürf- Unternehmensporträt Telefónica Deutschland ist nach der Fusion von O 2 mit E-Plus der gemessen an 47 Millionen Kundenanschlüssen größte deutsche Telekommunikationsanbieter vor der Deutschen Telekom und Vodafone. Das Unternehmen bietet Mobilfunk- und Festnetzprodukte einschließlich Telefonie, Datendiensten sowie Mehrwertdiensten. Das in München ansässige Unternehmen wird weiterhin von der spanischen Telefónica kontrolliert (Beteiligung 62,1 Prozent). Die niederländische KPN hält ca. 20,5 Prozent und der Rest der Aktien befindet sich im Streubesitz. Quelle: Commerzbank Grafik 1: Wertentwicklung Telefónica Deutschland (seit Börseneinführung am 30. Oktober 2012) Aktienkurs in Euro 6,00 5,50 5,00 4,50 4,00 3,50 3,00 Okt 12 Feb 13 Jun 13 Okt 13 Feb 14 Jun 14 Okt 14 Feb 15 Jun 15 Stand: 30. Juni 2015; Quelle: Reuters Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. 14

15 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX te künftig verstärkt Wachstumsimpulse setzen. Nicht zuletzt zielt TD auch auf neue Kundengruppen (zum Beispiel spezielle Angebote für türkische oder russische Einwohner) ab. Seit April können alle Kunden nun auch von einem sogenannten»nationalen Roaming«profitieren. Kunden aus dem O 2 -Netz erreichen automatisch das UMTS- Netz von E-Plus und umgekehrt. Eine dann deutlich verbesserte Netzabdeckung könnte gleichzeitig die Initial zündung für den bislang kaum stattgefundenen gemeinsamen Marktauftritt bedeuten. Mobilfunkfrequenzauktion ist beendet Nach dreiwöchigem Bieterkampf ist die deutsche Mobilfunkfrequenzauktion im Juni geschlossen worden. Für die Nutzungsrechte, die insbesondere zum Ausbau des schnellen mobilen Internets verwendet werden sollen, zahlt TD 1,2 Milliarden Euro, während gleichzeitig die Wettbewerber Deutsche Telekom 1,8 Milliarden Euro und Vodafone 2,1 Milliarden Euro investieren. Die Auktionserlöse fließen weitgehend an den Bund, der sie zum Teil wiederum in die Förderung des Breitbandausbaus stecken will. Quartalszahlen leicht oberhalb der Erwartungen TD konnte im Auftaktquartal den bereinigten operativen Gewinn auf 378 Millionen Euro steigern (+6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und lag damit leicht oberhalb der Analystenschätzung. Der Umsatz legte im gleichen Zeitraum um 3 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zu, auch hier lag das Ergebnis über der Konsensschätzung (1,8 Milliarden Euro). Die Übernahme von E-Plus führt wegen Wertminderungen infolge des Zusammenschlusses wie erwartet jedoch zu einem Fehlbetrag in Höhe von 176 Millionen Euro. Wachstum zeigte vor allem das Geschäft mit den Vertragskunden. Im Laufe des Jahres sollen integrationsbedingt noch 250 Millionen Euro Synergien zum Tragen kommen und das bereinigte operative Ergebnis soll im gleichen Zeitraum noch um gute 10 Prozent steigen. Tele fónica Deutschland bleibt in der vorgezeichneten Spur, die Quartalszahlen sind jedoch ohne ganz große Überraschung geblieben. Fazit Telefónica Deutschland ist 2015 gestärkt in den Wettbewerb gezogen. Fusionsbedingt werden Synergien in Milliarden höhe erwartet. Das Unternehmen will sich künftig mit einer Strategie der Kostenführerschaft behaupten. Noch ist Telefónica Deutschland aber mit der Integration beschäftigt und hat bislang nicht auf Angriffsmodus im Wettbewerb umgestellt. Trotz der zuletzt guten Performance sehen wir bei der Aktie noch moderates Kurspotenzial. ANLAGEIDEE: ZERTIFIKATE AUF TELEFÓNICA DEUTSCHLAND Discount-Zertifikate WKN Basiswert Cap Discount Max. Bewertungstag Geld-/Briefkurs Rendite p.a. CN4 FMM Telefónica 6,00 EUR 6,48 % 18,56 % ,09/5,12 EUR Deutschland CN3 TDS Telefónica Deutschland 5,60 EUR 8,66 % 12,95 % ,97/5,00 EUR Classic Bonus-Zertifikate WKN Basiswert Bonuslevel Barriere Abstand Bonusrendite Bewertungstag z. Barriere p.a. Geld-/ Briefkurs CR8 Z1F Telefónica 6,40 EUR 4,10 EUR 25,14 % 6,43 % ,00/6,04 EUR Deutschland Faktor-Zertifikate WKN Basiswert Strategie Faktor Indexgebühr p.a. Geld-/Briefkurs CZ1 TRP CZ6 TPS Telefónica Deutschland Telefónica Deutschland Stand: 21. Juli 2015; Quelle: Commerzbank Corporates & Markets Long 2 0,70 % 171,00/173,01 EUR Long 4 0,70 % 20,10/20,57 EUR Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produkt informationen stehen im Internet unter zur Verfügung. 15

16 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX United Internet: Die Erfolgsstory geht weiter MARC C. GEMEINDER (Investmentstrategie Private Kunden) United Internet (UI) gehört zu den führenden Internet-Service-Providern in Europa. Die Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es ihr gelingt im schwierigen Telefonmarkt und auch im Bereich der Dienstleistungen rund um das Internet profitabel zu wachsen und neue Trends auszunutzen. Telefonie: Die Erfolgsgeschichte geht weiter Das Geschäftsmodell von UI ruht auf zwei großen Säulen, den Bereichen»Access«und»Applications«. Im Bereich»Access«sind im Wesentlichen die DSL- und Mobilfunkaktivitäten, die sich ausschließlich in Deutschland befinden, gebündelt. UI besaß bislang keine eigenen Netze, sondern kaufte Sprach- bzw. Datenkontingente von diversen Netzanbietern und verkaufte diese dann unter eigenem Namen und eigener Preisge staltung weiter. Das zweite Standbein ist das Segment»Applications«, welches auch ein längerfristiger Wachstumstreiber werden sollte. Hier sind die Web-Hosting- (technische Bereitstellung von Inhalten im Internet beispielsweise für Homepages) und Internetdienste angesiedelt und auch wenn das Segment noch nicht das erwartete (Ertrags-)Wachstum liefert, dürften die seit zwei Jahren verstärkt vorgenommenen Investitionen in Zukunft zu neuem Schwung führen. Mobilfunk wächst weiter Stärkung des DSL-Geschäfts Der Hauptwachstumstreiber im Bereich»Access«lag in der Vergangenheit im mobilen Internet. Hier bietet UI Mobilfunktarife an, die sich des D2-Netzes von Vodafone bedienen und eine entsprechend hohe Qualität haben. Hatten bisher die Akquisitionskosten (es dauert ca. zwei Jahre, bis ein Kunde profitabel wird) Marge und Gewinn gedrückt, dreht sich nun das Bild und das Geschäft wird zunehmend ertragreicher. Auch sollte UI von dem noch mit E-Plus geschlossenen Vertrag, der auch nach dem Zusammenschluss mit der Telefónica/O 2 Bestand haben wird, profitieren. Zudem beinhaltet dieser Vertrag auch das neue schnelle LTE-Netz. Durch die Übernahme von Versatel stärkt UI seine Position auch im DSL-Geschäft. Mit dem Kauf verfügt UI nun über ein umfangreiches bundesweites Glasfasernetz, welches in einer Großzahl deutscher Ballungsräume verfügbar ist. Gleichzeitig wurden damit auch ca DSL-Anschlüsse erworben. UI positioniert sich Unternehmensporträt United Internet ist mit rund 14,8 Millionen Kundenverträgen ein führender Internet-Service-Provider in Europa. Die Gesellschaft wendet sich dabei überwiegend an Privatanwender sowie an kleine und mittlere Unternehmen und bietet diesen nahezu die gesamte Angebotspalette vom Internetzugang über Web-Hosting, Portalgeschäft, Informationsmanagement bis zum Online-Marketing an. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens zählen»1&1«(dsl-anschlüsse & Web-Hosting),»WEB.de«und»GMX.de«( -Services & Portalgeschäft). Aktionärsstruktur: Gründer Ralph Dommermuth 39,0 Prozent; restliche Aktien befinden sich im Streubesitz. Quelle: Commerzbank Grafik 1: Wertentwicklung United Internet Aktienkurs in Euro Jul 10 Jan 11 Jul 11 Jan 12 Jul 12 Jan 13 Jul 13 Jan 14 Jul 14 Jan 15 Jul 15 Stand: 30. Juni 2015; Quelle: Reuters Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. 16

17 TITELTHEMA: TECDAX VS. DAX nun als zweitgrößter deutscher DSL-Anbieter hinter der Deutschen Telekom und senkt gleichzeitig seine Abhängigkeit von den großen Netzbetreibern. Strategischer Einstieg bei Drillisch UI ist im Frühjahr 2015 mit ca. 20,7 Prozent beim Wettbewerber Drillisch eingestiegen. Der Erwerb der Anteile steht noch unter kartellrechtlichem Vorbehalt. Eine komplette Übernahme wird nach Angaben des Managements nicht angestrebt, UI sieht den Einstieg beim Wachstumsunternehmen Drillisch vielmehr als strategische Chance. Das Produktportfolio und die Kundenzielgruppen von Drillisch sollen künftig insbesondere das Access- Geschäft der United Internet ergänzen und unterstützen. Mit dem Verbund der beiden Unternehmen bildet sich neben den drei großen Netzbetreibern eine schlagkräftige Allianz auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt. Solide Quartalszahlen UI konnte bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen nicht mit einer positiven Überraschung aufwarten. Der Umsatz und das operative Ergebnis (in Q1) lagen sogar jeweils leicht unter den Erwartungen des Markts. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde jedoch vom Management bestätigt. Ein erneut hoher Zugewinn bei den Neukunden, der etwas besser als prognostiziert ausfiel, bleibt wichtig für die weiterhin intakte Wachstumsstory. Fazit United Internet verfügt auch nach den jüngsten Akquisitionen über ausreichende Mittel im Kerngeschäft für weiteres Wachstum. Die Erfolgsstory sollte sich fortsetzen lassen, dies aber wohl nicht mehr mit der zuletzt gezeigten sehr hohen Dynamik. Risiken bestehen weiterhin im vergleichsweise schwächeren Wachstum im Web-Hosting, aber auch in der sich wandelnden und von starker Konkurrenz geprägten Wettbewerbssituation im Festnetz- und Mobilfunkbereich. ANLAGEIDEE: ZERTIFIKATE AUF UNITED INTERNET Discount-Zertifikate WKN Basiswert Cap Discount Max. Rendite p.a. Bewertungstag Geld-/Briefkurs CN3 H1A United Internet 39,00 EUR 9,91 % 9,80 % ,35/36,40 EUR CN3 H1D United Internet 42,00 EUR 5,90 % 14,32 % ,98/38,03 EUR CN3 H1G United Internet 45,00 EUR 3,16 % 20,62 % ,08/39,13 EUR Classic Bonus-Zertifikate WKN Basiswert CR8 Z30 United Internet CR8 Z31 United Internet Bonuslevel Barriere Abstand Bonus rendite z. Barriere p.a. Bewertungstag Geld-/ Briefkurs 44,00 EUR 33,60 EUR 17,08 % 7,32 % ,71/71,77 EUR 47,50 EUR 35,60 EUR 12,14 % 17,05 % ,18/42,25 EUR Faktor-Zertifikate WKN Basiswert Strategie Faktor Indexgebühr p.a. Geld-/Briefkurs CZ6 RPW United Internet Long 2 0,70 % 29,58/30,09 EUR CZ6 TPT United Internet Long 4 0,70 % 44,64/46,20 EUR Stand: 30. Juni 2015; Quelle: Commerzbank Corporates & Markets Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produkt informationen stehen im Internet unter zur Verfügung. 17

18 INTERVIEW Börsen werden auch künftig eine zentrale Rolle spielen Interview mit DR. MICHAEL VÖLTER, Vorsitzender des Vorstands der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.v. ideas: Herr Dr. Völter, nach rund 20 Jahren bei der SV SparkassenVersicherung haben Sie am 1. März 2015 die Position des Vorstands der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.v. übernommen. Welche Herausforderungen bringt die neue Funktion mit sich? Dr. Michael Völter: Auch wenn ich den Börsenplatz Stuttgart als Aufsichtsrat seit langem kenne, bedeutet die neue Aufgabe für mich einen spannenden Perspektivwechsel. Die Börse Stuttgart richtet den Fokus konsequent auf Privatanleger, während ich als Finanzvorstand einer Versicherung als institutioneller Investor agiert habe. Nun freue ich mich, die Privatanleger und ihre Bedürfnisse ganz genau in den Blick zu nehmen. Für wie wichtig halten Sie als gebürtiger Stuttgarter den Finanz- und Börsenplatz in Baden-Württembergs Landeshauptstadt? Was unterscheidet die Börse Stuttgart von anderen deutschen Wertpapierbörsen? Der Finanzplatz Stuttgart hat erhebliche Bedeutung: In der Region sind rund Menschen im Finanzsektor beschäftigt. Dazu zählen Banken, Versicherungen, Bausparkassen und auch die Börse Stuttgart, die nach Handelsvolumen die Nummer 10 unter Europas Börsen ist. Der Schlüssel für diese Stellung ist die klare Ausrichtung als Privatanlegerbörse. In Stuttgart können Privatanleger alle für sie geeigneten Wertpapiere handeln, und»ich freue mich, die Privatanleger und ihre Bedürfnisse ganz genau in den Blick zu nehmen.«zwar zu für sie besten Bedingungen und mit engen Spreads. Das gilt nicht nur für liquide Titel, sondern gerade auch für Nebenwerte, Anleihen und Fonds. Für die besondere Preis- und Servicequalität sorgen unsere Handelsexperten, die in den elektronischen Handel eingebunden sind: Sie prüfen Orders und springen bei Bedarf als Gegenpartei ein, sodass der Auftrag des Kunden rasch und vollständig ausgeführt werden kann. Dabei arbeiten die Handelsexperten unter dem organisatorischen Dach der Börse. Vorgaben im Sinne privater Anleger lassen sich so direkt umsetzen ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Parketthandelsplätzen. Die Börse Stuttgart blickt mit dem Handelssegment EUWAX auf eine 16-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Wie sehen die Ziele für die nächsten Jahre aus? Natürlich wollen wir unsere starke Stellung im Handel mit strukturierten Produkten im EUWAX-Segment, aber auch mit Anleihen und Fonds ausbauen. Weiter bestmöglich auf private Anleger einzugehen ist dabei entscheidend: Hierzu erweitern wir beispielsweise kontinuierlich die Palette an handelbaren Produkten und unsere digitalen Informationsangebote. Zudem steht im Herbst ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres Börsenplatzes an. Dann geht das neue»börsen sind verpflichtet, auch in schwierigen Marktphasen den Betrieb zu gewährleisten.«handelssystem Xitaro an den Start, bei dem wir künftig eigenständig über technische Weiterentwicklungen entscheiden und neuartige Services schneller umsetzen können. Der außerbörsliche Handel hat in den letzten Jahren vor allem bei Hebelprodukten stark zugenommen. Droht die Börse an Bedeutung zu verlieren? Außerbörslich sind vor allem Anleger aktiv, die glauben, die Verantwortung für ihre Orders selbst tragen zu können und weniger Überwachung zu benötigen. Alle anderen Privatanleger finden an regulierten Börsen das geeignetere Umfeld: Nur hier herrscht maximale Vor- und Nachhandelstransparenz, nur hier erfolgt die Preisermittlung nach klaren Regeln unter öffentlich-rechtlicher Aufsicht. Zudem sind Börsen im Gegensatz zu außerbörslichen Plattformen verpflichtet, auch in schwierigen Marktphasen den Betrieb zu gewährleisten. Deshalb bin ich sicher, dass Börsen auch künftig eine zentrale Rolle im Wertpapierhandel spielen. Der DAX hat 2015 zunächst die Marke von Punkten geknackt, dann gab es einige Rücksetzer. Wie hat sich das Marktgeschehen auf die Handelsumsätze der Börse Stuttgart ausgewirkt? Im ersten Halbjahr 2015 wurde sehr rege gehandelt. Über alle Anlageklassen hinweg stieg das Handelsvolumen gegenüber dem Vorjahr um rund 14 Prozent. Bei Aktien und Exchange Traded Funds waren die ersten sechs Monate 2015 an der 18

19 INTERVIEW entstehen. Entscheidend ist Regulierung mit Augenmaß keine staatliche Vorgabe kann garantieren, dass Privatanleger mit ihren Investments Gewinn machen. Es gilt weiterhin der Grundsatz: Keine Rendite ohne Risiko. Börse Stuttgart sogar das umsatzstärkste Halbjahr überhaupt. Dabei nutzten viele Anleger die Papiere, um flexibel auf die dynamische Marktlage zu reagieren. Wie sieht die Entwicklung bei strukturierten Produkten im aktuellen Marktumfeld aus? Zu Jahresbeginn und ab Mitte April war die Volatilität erhöht, im Juni stieg sie wegen der Krise in Griechenland noch einmal an. Das belebte natürlich die Aktivitäten kurzfristig orientierter Anleger: Im Handel mit Hebelprodukten wurden an der Börse Stuttgart von Januar bis Juni Kundenorders im Volumen von rund 9,9 Milliarden Euro ausgeführt rund 53 Prozent mehr als Auch Zertifikate stehen wieder verstärkt im Fokus, wenn es darum geht, im Niedrigzinsumfeld Renditen oberhalb des allgemeinen Marktniveaus zu erwirtschaften. Das Handelsvolumen an der Börse Stuttgart stieg im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf rund 8,6 Milliarden Euro. Wie beurteilen Sie die zunehmenden Regulierungsvorschriften für Finanzinstrumente? Regulatorische Initiativen sind zu begrüßen, wenn sie tatsächlich Mehrwert für Privatanleger bieten, etwa durch verbesserte Produktinformationen. Allerdings darf daraus keine übermäßige bürokratische Belastung für die Emittenten Hat sich das Verhalten der Privatanleger in Deutschland aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank verändert? Die wichtigste Erkenntnis hat sich noch nicht durchgesetzt: Wer nennenswerte Renditen erzielen und Vermögen aufbauen möchte, muss an den Kapitalmärkten agieren. Der einseitige Fokus auf vermeintlich risikoarmes Sparen hilft heute nicht mehr weiter. Leider gibt es trotz Niedrigzinsen noch viele Berührungsängste und Vorbehalte gegenüber Wertpapieren. Hier ist weitere Aufklärungsarbeit nötig, wie sie die Börse Stuttgart mit ihrem Engagement für Anlegerbildung schon seit langem leistet. Können Sie unseren Lesern einen Tipp geben, was sie an der Börse beherzigen sollten? Es ist wichtig, Ruhe zu bewahren, auch in Zeiten volatiler Märkte. Zudem gilt es, die eigenen Kenntnisse kontinuierlich zu erweitern und das Bewusstsein für Chancen und Risiken zu schärfen. Dann können Anleger ihre Möglichkeiten im Wertpapierhandel voll ausschöpfen: Für jede Marktlage und Risikoneigung lässt sich das passende Produkt finden, den jeweils besten Handelsplatz kann man selbst wählen, intelligente Ordertypen ermöglichen effektives Risikomanagement. Und zu guter Letzt: Wer an der Börse Stuttgart handelt, ist als Privatanleger immer auf Augenhöhe mit institutionellen Investoren. Vielen Dank! Das Interview führte Laura Schwierzeck. 19

20 TECHNISCHE ANALYSE S&P 500: Die Hausse kommt in die Jahre ACHIM MATZKE (Leiter Technische Analyse, CM Research) Die internationalen Aktienindizes befinden sich seit März 2009 in einem technischen Haussezyklus. Dieser liegt vor, wenn sich ein Aktienmarkt nur unterbrochen durch normale technische Konsolidierungen/Korrekturen in einer langfristigen Aufwärtsbewegung befindet. Vor dem Hintergrund des gestiegenen US- Dollar und der Dauerdiskussion bezüglich der US-Zinswende kommt es nun an der Wall Street und bei den wichtigen US- Aktienindizes zu deutlichen technischen Verschlechterungen, sodass beim S&P 500 nach vielen Jahren der Übergang in eine mittelfristige Seitwärtskonsolidierung mit einkalkuliert werden sollte. An der Weltleitbörse in der New Yorker Wall Street und im S&P 500 hat sich seit März 2009 (Start bei 667 Punkten) ein technischer Haussezyklus ergeben, wo-bei bisher ein Gesamtkursgewinn von 220 Prozent entstanden ist. Aus überge- ordneter technischer Sicht war der Index im Mai 2013 mithilfe des seit November 2011 (Start bei Punkten) vorliegenden Haussetrends aus der dreizehnjährigen Seitwärtspendelbewegung unterhalb der gestaffelten Widerstandszone von bis Punkten herausgelaufen. Dieser seit 44 Monaten bestehende Haussetrend liegt aktuell bei ca Punkten und damit leicht unterhalb der noch steigenden 200-Tage-Linie. Innerhalb dieses Trends haben sich zwei mittelfristige Aufwärtstrendkanäle ergeben. Der erste Aufwärtstrendkanal mit einer höheren Aufwärtsdynamik bestand von Januar 2013 bis Oktober 2014 und führte zu einem Indexanstieg von auf Punkte. Bereits ab Juni 2014 ging dieser Aufwärtstrendkanal direkt in einen zweiten Aufwärtstrendkanal mit einer geringeren Aufwärtsdynamik über. Der deutlich gestiegene US-Dollar und die Dauerdiskussion bezüglich der US-Zinswende zeigen am US-Aktienmarkt Wirkung. Hierdurch ist es sowohl beim Dow Jones Industrial als auch beim Dow Jones Transportation, der sich bereits in einem intakten mittelfristigen Abwärtstrend mit neuen Jahres-Lows befindet, zu Eintrübungen gekommen. Dies mahnt aus technischer Sicht zur Vorsicht. Deshalb überrascht es nicht, dass auch der S&P 500 zurzeit aus dem zweiten Aufwärtskanal zur Seite herausgelaufen ist und die Seitwärtskonsolidierung der Vormonate in eine Seitwärtskonsolidierung im Umfeld der 200-Tage-Linie (zurzeit bei Punkten) übergeht. Einerseits ist die technische Kurszielrange für den S&P 500 für 2015 mit bis Punkten unverändert. Andererseits ist der Index nach mehreren Jahren der Bilderbuchhausse aber zunächst auf eine holprige Wegstrecke eingebogen. 20

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