Willkommen im Kindergarten!

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1 Willkommen im Kindergarten!

2 In unserem Kindergarten werden Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr mit unterschiedlichen Begabungen und Interessen gefördert, begleitet und betreut. Wir, das TEAM - zwei Kindergartenpädagoginnen und zwei Kinderbetreuerinnen möchten Sie als Eltern über unsere Ziele und über unsere pädagogischen Grundsätze informieren. Wir haben ein Konzept entwickelt, bei dem wir Pädagoginnen dem Kind bei der Auseinandersetzung der Welt helfen, indem alle Fähigkeiten, Kräfte und Ausdrucksweisen des Kindes eingesetzt werden können.

3 Das Kind als Persönlichkeit Wir sehen das Kind als eigenständige Persönlichkeit, die wir durch unsere Erziehung unterstützen möchten. Durch unsere Begleitung möchten wir das Kind stärken, damit es zu einem dynamischen, kooperativen, kreativen, sozialfähigen Menschen heranreifen kann. Über die individuelle Tätigkeit findet das Kind seine Identität. Selbstständigkeit ist uns ein wichtiges Erziehungsziel. Mit dem Grundsatz von Maria Montessori Hilf mir, es selbst zu tun möchten wir das Selbstwertgefühl des Kindes stärken. Wir bieten dem Kind ausreichend Möglichkeiten, sich spielerisch und schöpferisch mit seinem Lebensumfeld auseinander zu setzen. Die Bedürfnisse des Kindes stehen im Mittelpunkt. Es soll mit seinem SOSEIN angenommen und respektiert werden. Das Kind hat bei uns Raum und Zeit, um seine Begabungen, Interessen und Stärken zu entfalten.

4 Aufgaben des Kindergartens Als Bildungseinrichtung hat der Kindergarten die Aufgabe, die Familienerziehung der Kinder zu unterstützen und zu ergänzen. Durch geeignete Bildungsangebote und durch unser Erzieherverhalten möchten wir die körperliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes in der Gemeinschaft fördern.

5 Die Kindheit ist nicht eine Vorbereitung zum Leben, als welche wir sie bei unseren Kleinen so oft auffassen, sondern schon das Leben selbst. Peter Rosegger

6 Erziehungs und Bildungsqualität Im respektvollen Umgang mit dem Kind möchten wir die Würde jedes einzelnen Kindes wahren und das Kind spüren lassen, dass es wertvoll und von uns angenommen ist. So kann das Kind seine angelegten Fähigkeiten optimal entfalten. Das Kind findet eine Umgebung vor, die gemäß seinen Entwicklungsgesetzen gestaltet ist und eine freie Entwicklung innerhalb der nötigen Grenzen ermöglicht. Unser Ordnungsrahmen und Rituale helfen uns im Miteinander. Grenzen dienen uns als Orientierungshilfen im täglichen Zusammenleben. Unabhängigkeit durch: Selbsttätig sein... Selbstständig werden... Selbstwert erlangen... Wir unterstützen das Kind in seiner emotionalen Gestimmtheit und suchen mit ihm Wege, seine Gefühle wahrzunehmen und in einer für es angemessenen Weise innerhalb der Gruppe ausdrücken zu dürfen. Es gibt im Kindergarten auch die Möglichkeit für das Kind sich zurückzuziehen, zu beobachten oder sich in zweckfreier Tätigkeit zu vertiefen.

7 - Wen du brauchst - Einen zum Küssen und Augenzubinden, einen zum lustige-streiche-erfinden. Einen zum Regenbogen-suchen-gehen und einen zum fest-auf-dem-boden-stehn. Einen zum Brüllen, zum Leisesein einen, einen zum Lachen und einen zum Weinen. Auf jeden Fall einen, der dich mag, heute und morgen und jeden Tag. Regina Schwarz

8 Pädagogische Planung Wir sind bemüht, nach erprobten, wissenschaftlichen Methoden der Kindergartenpädagogik qualitative Bildungsinhalte anzubieten. Durch regelmäßige Fortbildungen die meist außerhalb der Kindergartenzeit stattfinden - erweitern und vertiefen wir unsere fachlichen Kompetenzen und tauschen uns auch im Team aus. Wir möchten das Kind fördern und fordern, um dadurch die Neugier wach zu halten und die Freude am Lernen zu wecken und zu unterstützen. Auch sind wir bemüht, jede Form von Beschäftigungs oder Leistungspädagogik zu meiden. Nicht das Wieviel und das, was Her-zeigbar ist, bestimmt unser Pädagogisches Handeln, sondern Bildungsqualität und das jeweilige Kind mit seinen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten. Durch gute Zusammenarbeit mit den Eltern und der Volksschule möchten wir den gemeinsamen Erziehungsauftrag wahrnehmen und so einander ergänzen. Gespräche mit den Eltern sind uns als Kinderpädagoginnen eine wertvolle Hilfe, um das Kind besser zu verstehen und kennen zu lernen. Wenn ich ein Kind sehe, empfinde ich zwei Dinge Zärtlichkeit für das Kind jetzt, und Respekt für den Menschen, der es werden kann.

9 Ihr dürft den Körpern eurer Kinder ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen. Khalil Gibran

10 ... Erziehung ist im wesentlichen - Seelenkontakt - (Maria Montessori)... ist für unser Kindergarten Team eine Herausforderung und ein Auftrag.

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