FernUni. Er verwies auf die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge,

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1 FernUni Zeitung für Angehörige und Freunde der FernUniversität Nummer 3 / Frühjahr 2003 Perspektive Dies Academicus Akademischer Festakt im Zeichen der Mathematik Die Preisträger des Förderpreises der Gesellschaft der Freunde mit Dr. Dr. h.c. Jörn Kreke (re.) und Prof. Dr. -Ing. Helmut Hoyer (li.) sind MA Marcel Baumgärtler aus München, Dipl.-Ing. Linh Thao Le aus Buehl, Dipl.-Inf. Ulrich Telle aus Köln, nicht erschienen waren Dipl.-Kfm. Christian Buck aus Konstanz, Dr. Dipl.-Math. Lars Hufnagel aus Göttingen und Dipl.-Kfm. Jens Wehrmann aus Dessau. Die Preisträger des Förderpreises der Sparkasse Hagen mit den Herren Klaus Hacker und Prof. Hoyer (li.) sind von links nach rechts Katrin Auel aus Hagen, Olaf Conradi aus Westhausen, Sven Hartrumpf aus Düsseldorf, Mathias Schröder aus Hagen, Jens Schubert aus Bochum, Dr. Cathrin Stammen-Hegener aus Hagen, Dr. Claudia Thielmann-Holzmayer aus Wetter sowie Norbert Berthold Wagner aus Wesseling. Die feierliche Auszeichnung junger Nachwuchswissenschaftler für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und die Präsentation des Fachbereichs Mathematik standen im Mittelpunkt des diesjährigen Dies Academicus. Außerdem wurde das Kuratorium der FernUniversität durch Staatssekretär Hartmut Krebs verabschiedet. Mit einem kurzen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr an der FernUniversität eröffnete Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer am 24. Januar den akademischen Festakt in der Universitätsbibliothek. ISSN Er verwies auf die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge, die in den Fachbereichen auf den Weg gebracht werden. Durch die Novellierung des Hochschulgesetzes wurden aus den Gesamthochschulen nun Universitäten. Und die stark diskutierten Studiengebühren sind Studienkonten gewichen. Die FernUni könne nun, so der Rektor, ohne extremen Zeitdruck die Anpassung des Studienangebots an die neue Situation angehen. Staatssekretär Hartmut Krebs übernahm anschließend die feierliche Verabschiedung des Kuratoriums, das vor mehr als 25 Jahren formal als Kuratorium des Ministeriums für die FernUniversität gegründet worden war. Es habe aber stets, so lobte Hoyer, den Spagat geschafft und der Universität mit Rat und Tat zur Seite gestanden hatte. Der Staatssekretär unterstrich die Bedeutung dieses externen Beratergremiums gerade für die FernUniversität mit ihrem besonderen Gründungsauftrag zur Hochschulreform. Auch heute bescheinigte der Staatssekretär der FernUniversität gleich in zweifacher Hinsicht eine führende Rolle: Der in Hagen geplante Bachelor im Fachbereich Jura habe für Nordrhein-Westfalen Modellcharakter. Und er versprach, auch bei knapper werdenden Mitteln den Ausbau des Lernraums Virtuelle Universität mit der Plattform 2003 weiter zu unterstützen, damit die FernUni hier ihre Pionierstellung behalte. Der Fachbereich Mathematik, in diesem Jahr fachlich Thema des Dies, wurde vom Dekan in seinen vielfältigen Facetten einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Prof. Dr. Franz Locher präsentierte die Mathematik einerseits mit dem Slogan eines amerikanischen Kollegen High Tech ist Math Tech als eine der Schlüsselwissenschaften, die zusammen mit der Informatik und den Ingenieurswissenschaften die Grundlagen für unsere modernen Technologien von ISDN über DVD bis zur Kernspintomografie legt. Andererseits wies er auch auf das Schattendasein hin, das die Mathematik heute in den Schulen spiele. Prof. Dr. Luise Unger stellte anschließend in einem spannenden Vortrag den Einsatz der neuen Medien in der Mathematikausbildung vor. In einer Gegenüberstellung von Fernlehre und Präsenzlehre arbeitete sie die Stärken und Schwächen des Fernlehrsystems heraus und 1 AUS DEM INHALT Seite 2 Campus Gezielt gefragt FernUni auf der Learntec Seite 6 Forschung Viren in die Quarantäne! Seite 10 Portrait Schritte über Grenzen Seite 12 Lehre Mathe, Maschinenbau und Informatik Seite 17 LVU Für jeden Kurs die richtige Größe Seite 19 Leute Cleared for Take Off Seite 23 Panorama Pisa ließ grüßen EDITORIAL Sie werden es gesehen haben: Die FernUniversität firmiert seit dem mit der Überführung der ehemaligen Gesamthochschulen in Universitäten unter neuem Namen. FernUniversität in Hagen heißt jetzt die Hochschule. Wird das auch die endgültige Benennung der Universität sein? Wir wissen es nicht. Es ist der im Gesetz so vorgesehene Name, ob er von den Angehörigen der Hochschule auch angenommen wird, soll eine Diskussion zeigen, die zur Zeit voll entbrannt ist. Sehen Sie dazu auch das Interview auf Seite 3 dieser Ausgabe mit dem Prorektor Ortner, der sich für eine gründliche und identitätsbildende Debatte dieser Frage eingesetzt hat. Auf jeden Fall wird das neue Signet bleiben, das die Leser ja bereits als Zeichen dieser Zeitung kennen gelernt haben. Sukzessive wird es künftig an die Stelle des alten Zeichens treten und es ersetzen. Ebenso interessieren wird Sie jedoch auch die Frage, welche Konsequenzen das neue Studienkontengesetz haben wird. Die ab dem Sommersemester 2004 geltende Regelung sieht vor, dass Studierende auf jeden Fall ihr erstes berufsqualifizierendes Studium in einem vertretbaren zeitlichen Rahmen kostenfrei zu Ende bringen können. Teilzeitstudien und besondere soziale Situationen werden entsprechend berücksichtigt. Die FernUniversität entwickelt zur Zeit ein Konzept, um ihr Studienangebot an diese neue Regelung anzupassen. Sie wird in der nächsten Ausgabe der FernUni Perspektive ihren Vorschlag für eine sinnvolle Strukturierung vorstellen.

2 Campus stellte das Computer-Algebra-System (CAS) zur Generierung interaktiver Aufgaben zur spielerischen Unterstützung des Studiums vor. Prof. Unger präsentierte abschließend Math- Kit, ein vom BMBF geförderter Software-Baukasten, der die Mathematik-Ausbildung grundlegend renoviert. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gehört zu den wesentlichen Aufgaben der FernUniversität. Deshalb ist gerade der Dies eine gute Gelegenheit, Absolventen für ihre hervorragenden Leistungen auszuzeichnen. Die Förderpreise für herausragende Prüfungsleistungen und Promotionen wurden von der Sparkasse Hagen und der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität gestiftet. bos Gezielt gefragt FernUni auf der Learntec Ich habe Löcher in den Bauch gefragt bekommen, aber Spaß gemacht hat es! Prof. Dr. Luise Unger präsentierte auf dem Learntec-Stand der FernUniversität Multimedia- Tools für die Mathematikausbildung. Ebenso wie die Leiterin des Lehrgebiets Algebra waren auch andere Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule sehr zufrieden mit dem Interesse vom 4. bis 7. Februar in Karlsruhe. Sie stellten E-Learning-Experten Projekte des Lernraums Virtuelle Universität (LVU) und beispielhafte Wege von Fachbereichen in den virtuellen Lernraum vor: ILSO Integrierte Lehre Soziologie, ILS Integrierte Lernumgebung Statistik, JurLive - Verwaltungsrecht als Wirklich-keitssimulation, Lern- und Ausbildungsprogramme des Fachbereichs Informatik, Math-kit - Multimedia-Tools für die Mathematikausbildung, Mobile Platform for Educational Content und das Multimediakonzept für den Studiengang Bachelor of Laws. Hermann Kriegeskorte, Messe-Beauftragter der Hochschule: Die FernUni kennt hier jeder, die Qualität des Interesses ist nochmals besser geworden, es wurden gezielt Fachfragen gestellt. Dies bestätigten u. a. Gertraude Möllers-Oberück, LVU-Büro, und Bernd Müller, Fachbereich KSW: Viele Entwicklerinnen und Entwickler versuchten, von Ergebnissen und Erfahrungen der Hagener Kolleginnen und Kollegen zu profitieren. Doch auch ganz praktische Fragen wurden gestellt: Wie können wir FernUni-Programme für unser Studium nutzen? wollten PH- Studentinnen von Luise Unger ( Einschreiben! ) wissen. Fachleute aus Tansania und aus der Ukraine fragten nach preisgünstiger Software, ein Baustatiker benötigte für ein berufliches Problem eine spezielle Lösung. Ihnen wurde geholfen. Ein Virtuali- Mit Dank verabschiedete Staatssekretär Hartmut Krebs das Kuratorium der FernUniversität in Hagen. An seiner letzten Sitzung nahmen teil: Dr. Dieter Haak, der Vorsitzende Prof. Dr. Heinz Markmann, Prof. Dr. Wolfgang Fraunholz, Staatssekretär Hartmut Krebs, Prof. Dr. Eberhard Lämmert, Hans-Günter Toetemeyer, Staatssekretär a.d. Gerhard Moos, Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer und Prof. Dr. Sigurd Höllinger (v.li.n.re.). Die Experten der FernUniversität - wie hier Prof. Dr. Luise Unger (li. hinten), Lehrgebiet Algebra, und Dr. Eberhard Heuel (re.), Lehrgebiet Praktische Informatik I - waren gefragte Gesprächspartner auf der Learntec. sierungs-skeptiker kam zum Disput - und ging begeistert wieder weg. Weitere Informationen zu den Präsentationen Lernraum Virtuelle Universität der FernUniversität: ILSO - Integrierte Lehre Soziologie: ILS - Integrierte Lernumgebung Statistik: JurLive - Verwaltungsrecht als Wirklichkeitssimulation: Lern- und Ausbildungsprogramme des Fachbereichs Informatik: Math-kit: Multimedia-Tools für die Mathematikausbildung: Mobile Platform for Educational Content: Multimediakonzept für den Studiengang Bachelor of Laws: 2 Auf dem Stand der FernUniversität waren auch das Kompetenznetzwerk Universitätsverbund Multimedia NRW und das Hagener Unternehmen i-world zu Gast. Nicht weit entfernt präsentierte die Initiative CampusSource Open-Source-Projekte. Im Rahmen des Forums Hochschule Wirtschaft hielt der Vorsitzende der Coregroup von CampusSource, Prof. Dr.-Ing. Firoz Kaderali, einen Vortrag zum Thema Open Source für das Lehren mit Neuen Medien. as / Da

3 Neue Ministerin Hannelore Kraft war Gast der Landesrektorenkonferenz Offen und konstruktiv war die Atmosphäre des Gesprächs der nordrhein-westfälischen Landesrektorenkonferenz (LRK) mit der neuen Ministerin des Landes für Wissenschaft und Forschung in Hagen: Am Montag, 16. Dezember, kam Hannelore Kraft (vorne, Mitte) auf Einladung der Hochschulrektoren zur ersten Sitzung, die nach ihrer Wahl stattfand, in die FernUniversität. Der Rektor der Hagener Universität, Prof. Dr.- Ing. Helmut Hoyer (links neben der Ministerin), ist zurzeit Vorsitzender der LRK. Die Gespräche drehten sich um aktuelle hochschulpolitische Themen, von den finanziellen Rahmenbedingungen für wissenschaftliches Arbeiten und Lehren über die Weiterführung des Qualitätspaktes, neue Studienangebote und Studienkonten bis hin zur weiteren Entwicklung des Hochschulsystems. Da Menschheitsdämmerung 60 Ausgaben expressionistischer Dichtungen aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Hagen waren in der Ausstellung Menschheitsdämmerung Texte des Expressionismus in frühen Ausgaben vom 16. Dezember 2002 bis zum 25. Januar 2003 zu sehen. Der Titel der Ausstellung zitierte die berühmteste Anthologie des Expressionismus, die von Kurt Pinthus 1920 herausgegebene Sammlung Menschheitsdämmerung. Überwiegend handelte es sich um Erstausgaben, viele von ihnen enthalten Illustrationen von Ludwig Meidner, Oskar Kokoschka und anderen bekannten Künstlern. Die Werke sind in Verlagen erschienen, die dem literarischen Expressionismus den Weg gebahnt haben, wie z. B. die Verlage von Kurt Wolff, Paul Cassirer und Ernst Rowohlt. Die Ausstellung ordnete, hierin der Anthologie folgend, die Werke nicht chronologisch, sondern sie versuchte eine Gruppierung nach Themen und Aussagen der Dichtungen: Aufbruch der Jugend, Ahnung und Erlebnis des Krieges, Erfahrung der Großstadt, religiöse Erweckung und dichterische Gestaltung der Liebe. Neben den Werken bekannter Dichter wie Gottfried Benn, Franz Werfel, Else Lasker-Schüler, Franz Kafka und Walter Hasenclever waren auch Ausgaben weitgehend vergessener, doch durchaus eigenständiger Schriftsteller wie Paul Boldt, Hans Kaltneker und Uriel Birnbaum zu sehen. Da 3

4 Campus NACHGEFRAGT Warum jetzt die Namensdiskussion, Herr Prof. Ortner? Fragen: Herr Prof. Ortner, warum haben Sie als Prorektor die Diskussion um den Namen der FernUniversität gerade jetzt mit dem Vorschlag Comenius-FernUniversität angestoßen? Prof. Ortner: Weil durch die neuen gesetzlichen Bestimmungen die Frage des Namens aktuell geworden ist. Wir haben zwar durch einen Senatsbeschluss eine Vorgabe bekommen. Aber ich glaube, sie produziert in der Universität kein allgemeines Wohlbehagen. Frage: Warum haben Sie den Namen Comenius ins Spiel gebracht? Prof. Ortner: Es gibt einige gute Gründe dafür, diesen nicht deutschen Gelehrten des 16. und 17. Jahrhunderts zu wählen. Er ist ein Reformator, aber kein Revolutionär. Er ist eindeutig ein Europäer. Er hat in mehreren Sprachen publiziert, darunter auch in Deutsch. Er ist in Nivnice, in, wie man heute sagen würde, einem MOE- Staat geboren und in Amsterdam begraben. Er war ein großer Humanist und na- türlich ist er wie in der damaligen Zeit üblich theologischen, aber auch pädagogischen Fragen nicht fern gewesen. Frage: Der Senat der FernUni hatte sich bereits früher für den Namen Universität Hagen Deutsche Fernuniversität ausgesprochen. Was ist damit? Prof. Ortner: Das ist die Beschlusslage. Aus meinem Fachgebiet kann ich Ihnen sagen: Zweizeilige Markennamen sind umstritten. Wir haben zwar auch eine zweizeilige Lösung vorgeschlagen, aber diese Lösung Universität Hagen Deutsche Fernuniversität ist wie eine eierlegende Wollmilchsau. Er macht einfach nicht glücklich. Frage: FernUniversität ist eine Marke. Günther Jauch und Jörg Pilawa fragen nach dem Ort der einzigen deutschen Fernuniversität und jeder Rater kennt ihn. Die Marke ist da warum bleiben wir dann nicht bei FernUniversität in Hagen? Prof. Ortner: Mit unserem Vorschlag ist FernUniversität ja nicht verschwunden, allerdings um den Zusatz deutsch ergänzt. Aber es geht mir um Folgendes: Vielleicht erinnern Sie sich noch, wie viele loyale Angehörige der FernUniversität mit dem Begriff Gesamthochschule gehadert haben. Kaum einer hätte gedacht, dass die Bezeichnung FernUniversität, die eine Studienbetriebsform bezeichnet, ein Markenname werden könnte. Und jetzt ist in der Tat aus der FernUniversität eine Marke geworden. Vielleicht führt ja dieser Prozess, der durch dieses in den Teich werfen eines Steines namens Comenius in Gang gekommen ist, dazu, dass wir noch einmal darüber nachdenken, wie wir uns wirklich empfinden. Vielleicht kommt ja dabei heraus, dass wir alle tatsächlich und gerne FernUniversität in Hagen heißen wollen und nicht anders. Frage: Wie soll der Diskussionsprozess jetzt ablaufen? 4 Prof. Ortner: Der läuft bereits ganz heftig ab. Wir haben einen Vorschlag gemacht und ihn auch begründet, damit nicht jeder erst nachgucken muss, wer denn dieser Herr Comenius überhaupt war, und ihn in die Universität gegeben. Ich habe Dutzende Zuschriften bekommen: mit Alternativvorschlägen, mit entsetztem Aufschrei, mit witzigen Anmerkungen, mit ernst zu nehmenden Vorschlägen, so dass hier offensichtlich ein Unternehmenskulturprozess in Gang gekommen ist. Es sieht so aus, als ob wir eine breite Zustimmung zu FernUniversität in Hagen bekommen. Dagegen wenden manche ein, dass man diesen Namen nicht ins Englische übersetzen kann. Ich meine inzwischen: Wenn wir selber der Ansicht sind, dass dieser Name auch unsere Marke sein soll, dann schlage ich vor, wir übersetzen ihn überhaupt nicht, wie immer schon leitmotiv, kindergarten und rucksack. Frage: Und wie wird das jetzt weiter gehen? Prof. Ortner: Ich werde die Stimmen sammeln und verdichten. Wir haben zwar im Rektorat einen Vorschlag gemacht und gut begründet. Aber wir haben den Prozess von Anfang an als ergebnisoffen gesehen. Ich glaube, es war auch wichtig, einen konkreten Vorschlag zu machen, sonst wären die Rückmeldungen nicht so zahlreich gewesen. Wir werden im Rektorat beraten und unseren Vorschlag dann noch mal ins Dekanekollegium geben. Auf jeden Fall kommt er ja noch in den Senat, der endgültig entscheiden soll. Frage: Haben Sie dafür einen Zeitplan? Prof. Ortner: Ich möchte das Ganze bis Mai, spätestens Juni abgeschlossen haben. bos

5 Zur Behinderung bekennen, Botschafter der FernUni sein Jahrestreffen behinderter Studierender: Neue Technologien können Lernen erleichtern Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, die Studierenden ganz besonders herzlich zu begrüßen und auf ihre Fragen einzugehen. Vor allem ging es um die spezifischen und individuellen Auswirkungen der Veränderungsprozesse, die die FernUniversität zurzeit zu bewältigen hat. Er forderte die Zuhörerinnen und Zuhörer auf, als Botschafter der FernUniversität andere Behinderte zur Offenheit zu ermutigen, etwa wenn sie vor Prüfungen stehen. Schließlich sollen die Prüfenden sich auf die Situation einstellen können. Rund 30 Fernstudierende mit Behinderungen nutzten die Möglichkeit, mit Rektor Hoyer zu diskutieren. Besonders beschwerlich und umständlich ist die Anreise nach Hagen für die Studierenden der FernUniversität mit Behinderungen. Dennoch hatten rund 30 Studierende den Weg auf sich genommen, um an der Jahrestagung behinderter und chronisch kranker Fernstudierender teilnehmen zu können. Organisiert wurde das Treffen FernUni klärt mit WFG weitere Nutzung des TGZ Grund zum Strahlen hatten alle Beteiligten, als der letzte Federstrich den endgültigen Abschluss besiegelte: Die FernUniversität, vertreten durch Kanzlerin Regina Zdebel und ihren Ständigen Vertreter Rolf von der Heyden (li.), hat mit der Wirtschaftsförderung Hagen, vertreten durch Geschäftsführer Dr. Christian Schmidt (2. v. re.) und Gerhard Schießer (re.), die weitere Nutzung des endgültig erworbenen TGZ- Gebäudes vertraglich geregelt. vom Allgemeinen Studierendenausschuss, die Fäden liefen bei der AStA-Referentin Mechthild Schneider zusammen. Im Zentrum der Veranstaltung standen die Finanzierung des Studiums, die Studienorganisation unter den besonderen Umständen und Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene. Mit dem Käufer, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB), hat die FernUni einen Mietvertrag abgeschlossen. Wirtschaftsförderung und die von ihr vertretenen Firmen dürfen als Untermieter noch auf den von ihnen genutzten rund 1500 qm bis zum 30. Juni 2005 bleiben, bis der Wissenspark an der Feithstraße voran geschritten ist. Bereits jetzt kann die FernUni eine Fläche von rund 500 qm u. a. für die LVU-Stabstelle nutzen. Der große Umzug folgt dann im Sommer 2005, wenn verschiedene Bereiche auf den Campus ziehen und angemietete Gebäude in der Stadt frei werden. 5 Vielleicht können bei Prüfungen auch die neuen Technologien so helfen, wie sie es nach den Erfahrungen einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens bereits im Studium tun, etwa bei virtuellen Seminaren: Besorgen Sie sich einen Internet- Zugang! rief eine Studentin die Kommilitoninnen und Kommilitonen auf. Da IMPRESSUM FernUni Perspektive Zeitung für Angehörige und Freunde der FernUniversität Auflage ISSN Herausgeber Der Rektor der FernUniversität Hagen, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, und die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität Redaktion Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Susanne Bossemeyer (bos) (verantwortlich), Gerd Dapprich (Da), Anemone Schlich (as) (Volontärin) Christel Will (Assistenz) Feithstraße 152, Hagen, Tel / , ,-24 21, Fax / Fotos Gerd Dapprich, Heinz-Werner Schroth Layout und Gestaltung Dez Inge Dombrowsky FernUni Perspektive erscheint viermal jährlich. Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe ist der 22. April Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

6 Forschung Prof. Dr. Dr. Wolfgang Halang Foto: Mauritius Viren in die Quarantäne! Prof. Dr.-Ing. Robert Fitz Es gibt (fast) nichts, was es nicht schon gegeben hätte - man muss es nur wiederfinden und sinnvoll einsetzen. Nach dieser Devise arbeitet Prof. Dr. Dr. Wolfgang Halang. Zwar nicht immer, aber sehr häufig. So griffen er und Robert Fitz auf Be-währtes, aber Ungebräuchliches zurück, um Computer und Intranets vor schädlichen Programmen zu schützen. Fitz, der kurze Zeit nach seiner Promotion an der FernUniversität zum Dr.- Ing. bereits auf eine Professur an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg berufen wurde: Prinzipiell kann keine Software einen wirklichen Schutz gegen Programme bieten, die Schäden anrichten. Jeder vernetzte Rechner ist ein Einfallstor für sie. Auch Softwarebasierte Firewalls müssten durch wirklich sichere Lösungen ersetzt werden, fordert er. Wie diese aussehen können, hat Prof. Fitz in seiner von Prof. Halang betreuten Dissertation über den Schutz von IT-Systemen und Rechnernetzen durch gerätetechnisch unterstützte Maßnahmen beschrieben: Er entwickelte darin u. a. ein bereits vor zehn Jahren erfundenes Hardware-System weiter, dessen zentrales Bauteil im Grunde genommen ein simpler Zweiwegeschalter ist. Dieser sorgt dafür, dass Daten aus dem Internet nie direkt in ein Intranet gelangen können. In der einen Schalterstellung werden von außen ankommende Daten zunächst in einem Netzschnittstellenrechner gespeichert, wo sie völlig gefahrlos auf schädliche Programm- inhalte hin untersucht werden können. Erst wenn dies geschehen ist, wird der Schalter umgelegt, um die Daten ins Intranet zu lassen. Wie bei einer Modelleisenbahn: Ein Zug kommt vom Außenkreis und wird von einer Weiche auf ein Abstellgleis gelassen. Die Weiche schließt, die Verbindung zwischen Innen und Außen ist getrennt. Nun kann die Fracht geprüft werden. Ist sie in Ordnung, wird die Weiche zum Innenkreis hin geöffnet. Am Zielbahnhof wird der Zug entladen. Das gleiche Prinzip gilt auch für eine Quarantäne. Prof. Halang: Alles ist schon einmal da gewesen. Nur: Eingesetzt wurde es noch nicht, um Computer zu schützen. Bereits vor 15 Jahren fragte sich der heutige Inhaber des Lehrstuhls für Informationstechnik im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik, warum dieses sichere Prinzip zu Gunsten Software-basierter Lösungen vernachlässigt wurde. Noch bevor die ersten Viren, Würmer, Trojaner, Spione usw. den Internet-Dschungel bevölkerten, wusste er: Software gaukelt Schutz nur vor! Denn jede Software kann nur Schädlinge erkennen, die zum Zeitpunkt der Programmierung bekannt waren. Bei völlig neuen Schädlingen muss daher jede Software versagen (deshalb werden bei einer Epidemie in Windeseile aktualisierte Virensuchprogramme an Kunden verschickt). 6 Konsequente Trennung Hardware-Lösungen können dagegen auch gegen noch unbekannte und noch gar nicht existierende Viren schützen: Sie verhindern, dass Computer die Schädlinge überhaupt verarbeiten. Grundlegend dafür ist, Daten und Befehle konsequent zu trennen, um beide Informationsarten optimal zu schützen. Bereits der erste Rechner von Konrad Zuse arbeitete 1936 mit getrennt gespeicherten Programmen und Daten. Erst die 10 Jahre später von John von Neumann entwickelte und als Princeton-Architektur bezeichnete Rechnerarchitektur vereinigte Programme und Daten in einem einzigen Speicher, weil es einfacher und billiger war. Dieses Prinzip sei nie wieder hinterfragt worden und habe sich, so Halang, durch Gedankenlosigkeit in der Computerwelt heute weitestgehend durchgesetzt. So hätten schädliche Programme leichtes Spiel, zumal die Giganten der Soft- und Hardware-Industrie ihre Produkte eng miteinander verzahnen. Halang weiter: Bei der von Neumann-Architektur liegen im Speicher Programme und Daten wie Kraut und Rüben durcheinander! Viren usw. verbreiten sich in einem solchen homogenen Biotop in Nullkommanichts.

7 Pfennigsartikel als Lösung In seiner Dissertation kehrte Robert Fitz zu Altbewährtem zurück. Voraussetzung einer Hardware-basierten Sicherung sind getrennte Speicher für Daten und Programme. Diese sog. Harvard-Architektur lässt sich sogar auf einem Neumann-Rechner realisieren: Wenn der Prozessor einen Befehl holen will, dabei jedoch einen als Datenspeicher vorgesehenen Bereich adressiert, kann ein einfaches Gatter dafür sorgen, die Programmausführung abzubrechen und den Rechner in einen sicheren Zustand zu bringen. Halang: Selbst bei nachträglichem Einbau ist dafür nur ein Pfennigsartikel nötig. Da Viren so nicht in den gesicherten Programmspeicher gelangen und nie aus dem Datenspeicher gelesen werden können, richten sie auch keine Schäden an. Die erforderlichen Programme werden bei der Produktion des Rechners eingegeben und können später entweder gar nicht mehr geändert werden ( Nur-Lese-Speicher oder ROM), oder das Schreiben in den Programm- Bürgerbüro im Netz Preis für Virtuelles Rathaus Behördengänge leicht gemacht: die Verwaltung bürgerfreundlicher, bürokratische Prozesse durchschaubarer, Verwaltungsinformationen schneller erreichbar, Wartezeiten entfallen. Wie dies erreicht werden kann, demonstriert die Stadt Hagen in Zusammenarbeit mit der FernUniversität durch ihr Virtuelles Rathaus. Am 5. Dezember wurde sie von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften dafür im Bereich e- Government-Lösungen ausgezeichnet. Innerhalb eines Jahres nutzten bereits knapp verschiedene Besucher das Virtuelle Rathaus. Der Speyer-Preis der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften ist der,oscar für die Verwaltungen! zitierte Oberbürgermeister Wilfried Horn die Bayerische Staatszeitung. Für die Juroren der renommierten Hochschule ist die e-government-lösung Virtuelles Rathaus Hagen in ihrer Gesamtheit vergleichsweise hoch entwickelt, wissenschaftlich fundiert, durch Evaluationen abgesichert und zukunftsorientiert. Das Angebot weise als Bürgerbüro im Netz ein breites Leistungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger auf: ein umfassendes Informationsangebot, die Kontaktmöglichkeit mit allen Dienststellen der Verwaltung, die Bereitstel- speicher wird besonders geschützt. Doch auch ein mit einem ROM ausgestatteter Rechner muss es zulassen, neue Programme zu benutzen oder vorhandene zu verändern. Hierzu lassen sich, so Prof. Halang, z.b. Speichermedien wie Flash-Cards u.ä. einsetzen: Sie werden fertig produziert gekauft und einfach in den Rechner gesteckt. Natürlich gehören zu einem komfortabel einsetzbaren Gesamtsystem weitere gerätetechnische Maßnahmen (Authentifizierungsmethoden, Sperrung nicht benötigter Betriebsmittel) oder der Schutz von Daten durch kontextsensitive Speicherzuordnung. Prof. Fitz: Das von mir konzipierte Maßnahmenbündel wehrt nicht nur Angriffe von außen sicher ab, sondern schützt sogar vor Angreifern, die sich bereits im Innern eines Systems befinden! lung häufig benötigter elektronisch gespeicherter Vordrucke, echte Online-Transaktionsdienstleistungen aus dem Meldewesen, den Zugriff auf Liegenschaftskarte und -buch sowie die Reservierung von Kfz- Kennzeichen. Realisiert werden konnte dies, so Oberbürgermeister Horn, nur durch die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Fern- Universität. Das Lehrgebiet Praktische Informatik I von Prof. Dr. Gunter Schlageter begleitete das Projekt seit 1998 wissenschaftlich und transferierte Wissen und Erfahrungen aus der Entwicklung Virtuelle Universität. Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer unterstrich, dass auch die FernUniversität von dem Projekt profitieren könne: Die Verwaltung einer Hochschule sei der einer Stadtverwaltung durchaus ähnlich - Wir tun gut daran, auch mal zu schauen: Was machen die anderen? Weit über die Hälfte der rund Studierenden der FernUniversität hat einen Account zu ihrem Lernraum Virtuelle Universität. Wollen sie eigene Daten, Noten etc. per Internet bearbeiten oder einsehen, ginge es für sie genauso wie für die Bürgerinnen und Bürger um Sicherheit und Zugang. Darüber hinaus seien die Authentifizierung der Nutzer sowie die Sicherheit von Dokumenten und personenbezogenen Daten ganz wichtig für Bezahlen im Netz und somit ein zentraler Aspekt für e-commerce. Insofern ist das Virtuelle Rathaus für Prof. Hoyer keine spezifische 7 Mündige Verbraucher Obwohl die Professoren Fitz und Halang für ihre Ideen und Entwicklungen fünf Patente angemeldet haben (von denen eines bereits erteilt wurde), sind sie nur bedingt optimistisch, dass diese sich bald durchsetzen werden. Sie hoffen jedoch, dass der Computer- Markt früher oder später von einem Anbieter- zu einem Nachfragermarkt wird. Den Erfolg des freien Betriebssystems Linux sehen sie als wichtigen Schritt hin auf dem Wege zum Brechen von Monopolen. Dazu Wolfgang Halang: Qualität ist wichtiger als uneingeschränkte Flexibilität und überbordender Firlefanz, den niemand wirklich benötigt. Das müssen die Käufer lernen und das müssen sie fordern! Erst dann wird die Industrie reagieren und bedarfsgerechte Produkte anbieten. An Sicherheit besteht offensichtlich ein großer Bedarf, und wir haben gezeigt, wie dieser einfach und kostengünstig befriedigt werden kann. Da Hagen-Lösung, sondern auch von anderen öffentlichen Verwaltungen und darüber hinaus einsetzbar. Und bei einer weiteren Verbreitung sei der Preis ein deutliches Qualitätszeichen. Schließlich, so Uwe Manthey als Projektleiter im beteiligten Lehrgebiet, sei neben der Übertragbarkeit auch die Möglichkeit, an die Verhältnisse anderer Städte angepasst zu werden, wichtig für das Refinanzierungsziel. Das Projekt läuft noch bis März Die Kosten belaufen sich auf 2,6 Mio, von denen das Land Nordrhein-Westfalen 1,5 Mio übernimmt. Das Konsortium aus Stadt Hagen, FernUniversität und dem beteiligten Unternehmen i-world, Hagen, trägt den Rest. Da

8 Forschung Die Wende ist noch nicht zu Ende Soziologen zehn Jahre lang in Gotha tätig Es wächst zusammen, was zusammengehört. Stimmt diese Aussage von Willy Brandt auch auf lokaler Ebene? Das wollten Soziologen der Universitäten in Hagen und Hannover wissen. Sie untersuchten nach der Wende fast zehn Jahre lang die Entwicklung in der Einwohner-Stadt Gotha. Nach Kenntnis von Prof. (RUS) Dr. Lothar Bertels gab es zuvor keine andere soziologische Untersuchung über einen so langen Zeitraum. Und wohl erstmalig wurde das Medium Film bewusst als methodischer Bestandteil der Forschung begriffen. Für die lebendige Darstellung des dynamischen Wandels liegt dem von Lothar Bertels, FernUniversität, und Prof. Dr. Ulfert Herlyn, Universität Hannover, herausgegebenen Buch Stadtentwicklung Gotha eine Film- CD bei. Verantwortlich hierfür ist Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach, Zentrum für Fernstudienentwicklung (ZFE) der FernUniversität. Bereits kurz nach der Wende hatte Bertels die Idee: Es war plötzlich so viel in Frage gestellt. Wie wurde das verarbeitet? Es galt, schnell zu sein: Die Wendezeit lief uns weg. Aber wir waren die Ersten. Bereits im Sommer 1990 waren Aufnahme-Teams des ZFE mit vor Ort wurde die erste Untersuchung als von der DFG geförderte Kooperation - an der auch Prof. Dr. Fred Staufenbiel, damalige Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar, beteiligt war - durchgeführt. 1992/93 wurde die Studie wiederholt und 1999 in ausgewählten Bereichen weitergeführt. 600 Haushalte wurden in einer Repräsentativuntersuchung im Abstand von zwei Jahren befragt, verschiedenste Unterlagen ausgewertet. Wichtig waren ab dem ersten DM-Tag geführte Haushaltsbücher: Was wurde gekauft? Wie veränderten sich die Ausgaben? Qualitative Interviews wurden in rund 40 Haushalten mit typischen Generationen-Vertretern geführt: Wie hatten sie die Wende verarbeitet? Welche Ängste oder Hoffnungen hatten sie? Die Antworten hierauf sind zentral für die Frage, ob die Vereinigung als Verlust erfahren oder als Chance eines Neuanfangs begriffen und umgesetzt wird. Die vielfältigen Umbrüche brachten viele Lebensbiographien durcheinander, schufen aber auch neue Chancen. Ich lerne zwar gerne, aber ich habe immer gehofft, dass ich einen Stand erreiche, mit dem ich wuchern kann... bekennt eine Ärztin mit zwiespältigem Unterton vor der Kamera. Aus dem sicheren Angestellten-Leben musste sie in die durchaus befriedigende Selbstständigkeit wechseln. Bertels und Herlyn kommen zu dem Schluss, dass der Zusammenbruch des Systems das Leben der Generationen in ein Davor und ein Danach aufgeteilt hat. Nach diesem Bruch trennten sich die Erfahrungen der Generationen. Die ältere Generation könne - überspitzt formuliert - als partiell von der Danach-Entwicklung abgekoppelt gesehen werden, während die jüngere bereit sei, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Viele Kenntnisse der mittleren seien nicht mehr gefragt, soziale Vorher: Ehemalige Annahmestelle der DDR-Lotterie (1993) Netze zerstört etc. Andererseits seien ihr viele Nachher: Boutique Hedda Surber (1999) persönliche Kompetenzen hilfreich, die in der Mangelgesellschaft der DDR entwickelt wurden. 8 Die (lokale) Gesamtbilanz zeige: Die Entwicklungsbedingungen sind nicht schlecht, und man fühlt sich recht wohl in Gotha. Für die meisten Menschen ist der materielle Wohlstand gestiegen, trotz langfristig hoher Arbeitslosigkeit. Die Ansiedlungspolitik blieb nicht ohne Erfolge. Gelobt wird die Wiederherstellung des charakteristischen baulichen Stadtbildes, kritisiert das vor allem im Innenstadtbereich überdimensionierte Geschäftsangebot. Viele betrachten das neue System als übergestülpt. Die Folgen von Veränderungen der persönlichen Lebensumstände, z. B. das Verlassen eines sozialen Netzes (Kollegenkreis) durch Vorruhestand, werden u. U. der Wende zugeordnet. Sinn würde eine Weiterführung der Studien machen, denn in der Tat ist der Umgestaltungs- und Umformprozess noch in vollem Gange..., so die beiden Herausgeber. Die Autoren des Buches kommen zu dem Schluss, dass Willy Brandts Wort zu großen Teilen den Prozess der bisherigen Annäherung... adäquat beschreibt, jedoch dürfe man nicht das Ziel überziehen und der Meinung sein, dass innere Einheit erst mit der Integration des Ostens in den Westen erreicht sei. Für 2003 wurde im Rahmen des Lernraums Virtuelle Universität das Projekt Wie leben wir in einer urbanen Welt? bewilligt, das die Forschungen in Gotha für einen Pflichtkurs im Rahmen des zukünftigen Master- Studiengangs Individualisierung und Sozialstruktur virtuell aufarbeitet. Insgesamt resultieren bisher schon drei Magisterarbeiten an der FernUniversität und eine Diplomarbeit an der Universität Hannover aus dem Projekt. Da

9 Symbolische Macht und inszenierte Staatlichkeit Historikertagung im Arcadeon Auf große Resonanz stieß die Tagung Symbolische Macht und inszenierte Staatlichkeit Verfassungskultur als Element der Verfassungsgeschichte vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart des Historischen Instituts der FernUniversität Hagen, die im Rahmen des Virtuellen Promotionskollegs des Instituts stattfand. Vom 6. bis 8. Dezember sprachen Historiker aus Deutschland und Europa über Symbolik von Macht und Staatlichkeit. Die Doktoranden des Promotionskollegs präsentierten dem Fachpublikum ihre Forschungsergebnisse. In unterschiedlichen Themenblöcken beleuchteten Vorträge und Diskussionen Symbolik und Inszenierung von Macht in verschiedenen Epochen aus der Perspektive des Staates wie der Bürger. Die Veranstalter, Prof. Dr. Peter Brandt, Prof. Dr. Reinhard Wendt, Prof. Dr. Ludolf Kuchenbuch und PD Dr. Arthur Schlegelmilch, moderierten die Tagung. Prof. Dr. Peter Brandt, Sprecher des Virtuellen Promotionskollegs, eröffnete die Tagung mit einer Annäherung an den Begriff der Verfassungsgeschichte: Die reine Rechtsgeschichte müsse um die Geschichte der Verfassungskultur ergänzt werden. Dazu könnten Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Geschichtswissenschaft beitragen. Diese Interdisziplinarität wird auch das Institut für Verfassungswissenschaften spiegeln, das derzeit an der FernUniversität aufgebaut wird. Für die FernUniversität begrüßte Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer die Tagungsgäste. Er dankte besonders den Sponsoren Märkische Bank-Stiftung und Hans-Böckler-Stiftung. Tagung und Promotionskolleg hob er als Beispiel für erfolgreiches Engagement hervor: Ihr Geld ist hier gut angelegt. Strukturierte Betreuung von Doktoranden und ihre Einbindung in die Fachdiskussion führten zu höherer wissenschaftlicher Qualität, meinte dazu der Geschäftsführer der Hans-Böckler-Stiftung, Nikolaus Simon. Wünschenswert wäre es, wenn die Böckler- Stiftung das Kolleg über den Ablauf der vereinbarten drei Jahre hinaus fördern könne, denn Erfolg soll belohnt werden, befand Simon. Die Zusammenarbeit fortsetzen zu können hoffte auch Gerhard Reibert, Vorstandsvorsitzender der Märkischen Bank Hagen. Er betonte das Engagement der Märkische Bank-Stiftung für die Forschung, das eine hundertjährige Tradition fortsetze. Keineswegs fördere die Märkische Bank-Stiftung nur wirtschaftswissenschaftliche Forschung. Genau so relevant seien Themen wie das Tagungsthema, das auch ihn als Ökonom sehr interessiere, meinte Reibert. as Besuch in Bangkok Uni Open Platform am Asia Institute of Technology installiert In Thailand wird jetzt eine Entwicklung aus der FernUniversität Hagen eingesetzt. Die unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Firoz Kaderali im Lehrgebiet Kommunikationssysteme entwickelte Uni Open Platform (UOP) wurde von Sonja Schaup und Michael Stepping am Asia Institute of Technology (AIT) in Bangkok installiert. Gefördert wird das Vorhaben von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Das AIT ist eine private Universität, die neben dem herkömmlichen Präsenzstudium auch seit längerem Fernstudienkurse anbietet. Die Uni Open Platform (UOP) steht im Rahmen des Projekts Virtuelle Universität, das das Lehrangebot im Internet ausbreitet. UOP ist ein Lehr- und Lernsystem, das die Internetbasierte Administration von Studenten- und Kursdaten ermöglicht. Es richtet sich an nationale und internationale Anwender wie Universitäten, Fachhochschulen, öffentliche 9 und private Bildungseinrichtungen. Das System ist mittlerweile europaweit erfolgreich im Einsatz. Mit der Installation in Bangkok kommt die Internationalisierung weiter voran. Zu den Funktionalitäten von UOP gehören die Sicht auf persönliche Informationen für Studenten, eine komfortable Administrationsumgebung für Fakultätsangehörige, ein Tool zum kosteneffizienten Download von Lehrmaterialien, eine Firewall-Komponente zur sicheren Anbindung an das Internet und ein Modul zur automatischen, regelmäßigen Freigabe von Lehrmaterialien.

10 Portrait Dieser Arbeitskreis ist ein Informationsverbund verschiedenster Einrichtungen, die sich mit der Erforschung der Rechtsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts befassen. Zudem führt Vormbaum die Geschäfte der Juristischen Gesellschaft Hagen e. V.. Italien: Mutter der deutschen Rechtskultur Schritte über Grenzen Jura und Geschichte, Wissenschaft und Literatur, intensive Arbeit und italienisches Lebensgefühl. Für Thomas Vormbaum ist Wissenschaft gleichzeitig harte Arbeit und Inspiration, sie bedarf der Selbstdisziplin und macht Spaß. Wie Adorno sieht der zweifach promovierte Professor an der FernUniversität keinen Wesensunterschied zwischen Kunstwerk und wissenschaftlichem Werk. Der Schritt über die Grenzen hinweg ist typisch für den Rechtswissenschaftler und Historiker, gewinnt er doch neue Ansichten und Einsichten. So gehört sein Lehrgebiet Strafrecht, Strafprozeßrecht und Juristische Zeitgeschichte gleich zwei Instituten an: dem Institut für Juristische Zeitgeschichte und dem Institut für Juristische Weiterbildung. Das erstgenannte Institut wiederum wird vom Verein für Juristische Zeitgeschichte gefördert, dessen Vorsitzender Vormbaum ist. Und er hat von Hagen aus den Arbeitskreis Juristische Zeitgeschichte organisiert, dem rund hundert Einrichtungen im In- und Ausland angehören. Italien fasziniert ihn nicht nur privat, es interessiert ihn auch beruflich: Italien ist die Mutter unserer Rechtskultur. Inzwischen aber habe sich das Verhältnis umgekehrt: Die Kolleginnen und Kollegen dort erforschen auch unser Recht; in der Gegenrichtung geschieht nur wenig. Zur Behebung dieser Einseitigkeit will Vormbaum einen bescheidenen Beitrag leisten: In der Liste seiner Veröffentlichungen fallen Übersetzungen juristischer Fachwerke aus dem Italienischen auf. Als Rechtshistoriker befasst sich Vormbaum neben dem Strafrecht mit juristischer Zeitgeschichte (die Definition des Hagener Instituts, die das 19. und 20. Jahrhundert umfasst, hat in der Disziplin Fuß gefasst). Am Beginn der modernen Rechtsepoche steht nicht nur die Französische Revolution, das technische Erdbeben der Erfindung der Dampfmaschine und die durch den Eisenbahnbau bedingte große Kapitalkonzentration. Vormbaum: Es war eine Zeit der Umbrüche wie z. B. der Säkularisierung und der beginnenden Entwicklung und Emanzipation des Arbeiterstandes. Die Veränderungen wirkten in der Gesellschaft, in der Philosophie und nicht zuletzt in Rechtswissenschaft und Gesetzgebung. Viele Veränderungen erscheinen bei der Betrachtung aus der Sicht verschiedener Disziplinen in unterschiedlichem Licht. So wird der Historiker andere Gesichtspunkte betonen als der Jurist und wiederum der Rechtshistoriker, wenn es um die Bewertung der Aufhebung der Verjährung für NS-Mordverbrechen geht. Auslöser für die Aufhebung war die Gefahr, jene Morde nicht mehr verfolgen zu können. Der Historiker wird die Möglichkeit, mit den Prozessen fortzufahren und auf diese Weise zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit beizutragen, in den Vordergrund stellen; der Jurist wird auch die rechtsstaatlichen Kosten in Rechnung stellen, die eine Aufhebung der Verjährung mit sich bringt. Der Rechtshistoriker schließlich, so Vormbaum, wird auch bedenken, dass 10 Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum: Jurist und Historiker schon einmal im 20. Jahrhundert die Verjährung für Mord aufgehoben worden war, und zwar ausgerechnet von den Nationalsozialisten. Die mehrfache Perspektive macht deutlich, dass die (erneute) Fristaufhebung für Juristen und Rechtshistoriker grundsätzlich ein sensibles Thema war. Literatur als juristischer Seismograph Doch nicht nur die Zusammenführung von Rechtswissenschaft und Geschichte bringt oft überraschende Erkenntnisse. So hat sich das Lehrgebiet von Prof. Vormbaum auch der interdisziplinären Einbeziehung der Literatur verschrieben: Sie ist oft ein empfindlicher Seismograph in der Rechtsentwicklung, die spätere Entwicklungen künstlerisch reflektiert formuliert! Daher gibt Vormbaum zusammen mit dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Gunter Reiß von der Universität Münster die Schriftenreihe Recht in der Kunst heraus, in der Literatur als historisches Element in die juristische Zeitgeschichte eingebracht wird: Juristen, Historiker und Literaturwissenschaftler kommentieren literarische Texte. Unter anderem kam der Roman Erfolg von Lion Feuchtwanger mit Kommentaren eines Rechts-

11 soziologen und eines Literaturwissenschaftlers heraus. An Michael Kohlhaas wirkte ein Strafrechtler mit, der - so Vormbaum - einen Ansatz bei Heinrich von Kleist entdeckte, der elementare Rechtskritik enthält. Ein Ärgernis, das früher von Juristen und anderen meistens geglättet worden sei. Der Kommentar eines Literaturwissenschaftlers sah in der Kleist schen Novelle eine zuvor unentdeckt gebliebene Bildersprache. Doch auch Politikwissenschaftler - wie der in der breiten Öffentlichkeit bekannte Iring Fetscher bei Bert Brechts Dreigroschenroman - kommen in den Kommentaren zu Wort. Vormbaum hat in dem noch nicht erschienenen kommentierten Buch Der Fall Maurizius von Jakob Wassermann die juristische Interpretation selbst übernommen. Er sieht den Sohn des anklagenden Staatsanwalts kritischer, als dies bisher üblich gewesen ist, obwohl dieser die Unschuld des verurteilten Maurizius nachweist. Vormbaums Co-Kommentatorin, eine Aachener Literaturwissenschaftlerin, bestätigt diese Sicht. Strafrecht: Es bleibt noch viel zu tun Im Strafrecht, seinem juristischen Fachgebiet, ist Vormbaum Mitarbeiter an einem großen Kommentar zum Strafgesetzbuch. In zwei von ihm herausgegebenen Schriftenreihen sind u. a. Materialien und Beiträge zum Deutschen Völkerstrafgesetzbuch erschienen, die das Lehrgebiet im Zusammenarbeit mit dem Bundesjustizministerium herausgegeben hat. Und vorgesehen ist ferner ein Historischer Kommentar zum Strafgesetzbuch, der das enthält, was in den konventionellen Kommentaren meistens zu kurz kommt. Grundlage dieser Kommentierung ist die laufende Aufarbeitung der Gesetzgebungsgeschichte in den letzten 150 Jahren durch Dissertationen. Bleibt Thomas Vormbaum die zahlreichen Lehr- und Weiterbildungsangebote des Lehrgebiets blieben hier unerwähnt - dann noch Zeit für ein Hobby? Sein Wunsch: Eine gut lesbare deutsche Nachdichtung von Dantes Göttlichem Schauspiel sein Gesellenstück war bereits eine Übersetzung der Göttlichen Komödie. Aber dies, eine reine Freizeitgestaltung, ist auf lange Dauer angelegt. Da MELDUNGEN Vertretungen Privatdozentin Dr. Susanne Lütz nimmt bis Ende des Wintersemesters 2002/2003 die Professurvertretung im Lehrgebiet Politikfeldanalyse und Verwaltungswissenschaft wahr (ehemals Prof. Dr. Roland Czada). Prof. Dr. Manfred Engel, Lehrgebiet Europäische Literatur der Neuzeit, hat die FernUniversität verlassen. Privatdozent Dr. Fotis Jannidis hat bis zum Ende des Wintersemesters 2002/2003 die Professurvertretung übernommen. Prof. Wagner auf Vortragsreise Professor Dr. Helmut Wagner, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft und gleichzeitig Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik an der FernUniversität Hagen, hat auf einer hochkarätig besetzten, internationalen Konferenz der holländischen Zentralbank in Amsterdam den Abschlussvortrag über Globalisierung, internationale Finanzkrisen und die Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik gehalten. Prof. Bemmann in Rostock verabschiedet An der Universität Rostock hielt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Günter Bemmann seine Abschiedsvorlesung. Das Thema des emeritierten Professors aus dem Fachbereich Rechtswissenschaft der FernUniversität war der Täter-Opfer-Ausgleich im Strafrecht. Historikerpreis für Prof. Niethammer Prof. Dr. Lutz Niethammer, von 1982 bis 1993 an der FernUniversität, erhielt am 15. November den mit Euro dotierten ersten Bochumer Historikerpreis. Der 63-jährige Wissenschaftler bekam die Auszeichnung als außerordentlich vielseitiger und origineller Sozial-, Kultur- und Politik-Historiker der Zeitgeschichte. Vor allem zur Erforschung der Geschichte des Ruhrgebiets im 19. und 20. Jahrhundert trug der Preisträger bei hatte er einen Lehrstuhl für neuere Geschichte in Essen übernommen, 1982 an der FernUniversität in Hagen wechselte Niethammer an die Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Vizepräsident des ICDE Mit überwältigender Mehrheit wurde der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, zum Vizepräsidenten des ICDE (International Council for Open and Distance Education), des Weltverbandes für Fernlehre und Fernstudium, wieder gewählt. Erneut vertritt er im Exekutiv-Komitee des ICDE die deutschsprachige und -kulturelle Region. Damit wird seine bisherige Aktivität als Programmchef der beiden letzten Weltkonferenzen für Fernlehre und Fernstudium (Wien 1999 und Düsseldorf 2001) ebenso anerkannt wie seine aktive Mitwirkung in der Ständigen Konferenz der Präsidenten und Rektoren der ICDE-Mitgliedsinstitutionen. 11

12 Lehre Besser gegen den Strom schwimmen können Das beste Diplom eines ausländischen Studierenden an der FernUniversität: Das war dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) eine Auszeichnung wert. FernUni-Student Radu Craciun kam 1990 mit abgeschlossenem Maschinenbaustudium aus Nicht viel mitbekommen vom Sommer 2002 und der Fußball-Weltmeisterschaft habe er, bekannte Rudolf Kramp, mit viel Energie und hoher Motivation musste er sich durch das Lehrmaterial des Hagener Management-Studiums zu seinem glänzenden Abschluss arbeiten. Die Bilanz war trotz aller Mühen positiv, nun geht er Probleme mit einem ganz neuen Blickwinkel an. Und so rief der Projektgruppenleiter aus Aachen ebenso wie alle anderen Redner der Abschlussveranstaltung im Arcadeon in Hagen am 3. Dezember die Absolventen auf, in ihrer Umgebung für die Hagener Weiterbildung zu werben. Sie haben sich tapfer durchgebissen! würdigte FernUni-Prof. Dr. Jürgen Weibler die Leistungen aller 30 erfolgreichen Führungs- und Führungsnachwuchskräfte des Hagener Management-Studiums, die an diesem Abend ihre Hochschulzeugnisse erhielten. Beatrix Henseler, Zentralbereichsleiterin Personal der Douglas Holding AG, Hagen, lob- Mathe, Maschinenbau und Informatik Absolvent der FernUniversität erhält Preis des DAAD te sie als lebendige Beispiele für Zukunftsorientierung. Diese werde von Berufstätigen immer mehr gefordert. Die Konzern-Personalmanagerin sprach für die Unternehmen in der Region, die das Fernstudium mit aus der Taufe gehoben haben. Inzwischen studieren immer mehr Manager und Führungsnachwuchskräfte von Unternehmen in ganz Deutschland und Europa in Hagen, um modernes BWL-Rüstzeug zu erhalten und die richtigen Stellschrauben kennen zu lernen. Ziel sei es, offen zu sein für Neues, besser als zuvor vernetzt zu denken und eigene Ideen zu entwickeln - kurz: die langfristigen Auswirkungen des eigenen Handelns zu überblicken. Die Absolventen könnten nun erfolgreich gegen den Strom schwimmen und schwierige Situationen beherrschen. FernUni-Prof. Dr. Gerhard Ortner griff dies auf: Gegen den Strom zu schwimmen sei das einzige Erfolgsrezept für Unternehmensführung. Da Rumänien nach Deutschland. Um seine Berufsaussichten zu verbessern, nahm er neben seiner Arbeit als Entwicklungsingenieur in der Textilindustrie ein Fernstudium auf. An der FernUniversität Hagen studierte er Mathematik mit Nebenfach Informatik. Trotz hohem Zeitaufwand neben der Berufstätigkeit und einigen sprachlichen Problemen schloss er in nur fünf Jahren mit der Bestnote 1,0 ab. Das honorierte jetzt der DAAD, der die internationale akademische Zusammenarbeit fördert, mit der Auszeichnung für das beste Diplom eines ausländischen Studierenden. Sie ist mit 1000 Euro dotiert und wurde vom Leiter des Studienzentrums der FernUniversität in Villingen-Schwenningen, Dr. Bernd Sommer, an Radu Craciun überreicht. Der freute sich über die Auszeichnung des DAAD und hofft nun, bald eine gute Stelle zu finden, damit das Zusatzstudium nicht umsonst war. as Abschluss des Mediationsstudiums 200 Studierende und Absolventen nahmen an der feierlichen Abschlussveranstaltung des Weiterbildenden Studiums Mediation in der malerischen Atmosphäre des Malkastens in Düsseldorf teil. In ihrer Rede hob die Wissenschaftliche Leiterin des Weiterbildenden Studiums Mediation, Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen, die besondere Bedeutung der Mediation im System der außergerichtlichen Streitbeilegung hervor. Welch beispielhafte Weiterentwicklung das Verfahren in den letzten Jahren in den Niederlanden erfahren hat, erfuhren die Anwesenden in dem engagierten Festvortrag der Vorsitzenden der Auslandskommission des Niederländischen Mediations-Instituts und Direktorin a. D. des Amsterdamer ADR Projects, Dr. Christ l Dullaert, zum Thema: 12 Mediationsprojekte und Institutionalisierung der Mediation in den Niederlanden. Schließlich informierte Dr. Frank Schmidt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mediation (DGM), über den Stand der Institutionalisierung der Mediation in Deutschland. Im Anschluss an die Ehrung der zehn besten Absolventen und Absolventinnen aus den vergangenen drei Semestern hatten die Anwesenden die Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen, vorhandene Kontakte aufzufrischen und zu vertiefen, bevor ab 21 Uhr der Revierexpress zu Tanz und guter Laune animierte. Als Résumé bleibt festzuhalten: Eine gelungene Veranstaltung, die den Alumninetzwerken neue Impulse gab.

13 BUS zum Erfolg Im Rahmen einer Feierstunde wurden im Dezember in Bonn weitere 25 Absolventen des Berufsintegrierten Universitätsstudiums (BUS) geehrt. Damit haben bislang 112 BUS-Studierende das Studium an der FernUniversität Hagen erfolgreich absolviert. Das BUS ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Sparkassenakademie und der FernUniversität Hagen, das es Nachwuchskräften aus den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe seit dem Wintersemester 1993/94 ermöglicht, parallel zu ihrer Berufstätigkeit in der Sparkassenorganisation ein wirtschaftswissenschaftliches Studium zum Diplom-Kaufmann an der FernUniversität zu absolvieren. Koordiniert wird die Zusammenarbeit zwischen Universität und Sparkassenakademie auf seiten der Hochschule von Prof. Dr. Miachel Bitz. Mit den BUS-Absolventinnen und -Absolventen freuten sich Prof. Bitz (vorne li.) und Dr. Rohrmeier (vorne), Leiter der Deutschen Sparkassenakademie, über die Erfolge. Die derart institutionalisierte Verknüpfung von Praxistätigkeit und akademischer Ausbildung bestätigt die Richtigkeit einer der Kernideen der FernUniversität: praxisnahes Studium, das durch den zeitlich und räumlich ungebundenen Abruf der Lerninhalte erst möglich wird. Die so ausgebildeten Mitarbeiter können neben den fachlichen Qualitäten insbesondere persönliche Eigenschaften wie z. B. überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft, hohe Belastbarkeit, Zielstrebigkeit und Organisationsvermögen dokumentieren. Vom ersten Tag an ein Gewinn Das Studium hat s echt gebracht! Claudia Franke hat als Erste den Abschluss des Weiterbildungsstudiums Start Up Counselling geschafft, das im Rahmen des GründerFernStudiums angeboten wird. Leicht war es nicht, aber sie würde sich noch einmal für diese Weiterbildung entscheiden, ist sich die 44-jährige Existenzgründungsberaterin aus Hagen sicher. Zusammen mit dem zweiten erfolgreichen Absolventen, dem Unternehmensberater H.- Otto Bartels aus Ratingen, erhielt sie ihr Hochschulzeugnis im Rahmen einer kleinen Feier am 22. November. Weitere 18 Studierende haben ihre Abschlussprüfungen inzwischen bestanden. Insgesamt haben sich 84 Studierende für das wissenschaftliche Weiterbildungsangebot Start Up Counselling des Lehrstuhls Didaktik der Wirtschaftswissenschaft (Prof. Dr. Klaus Anderseck) immatrikuliert, davon alleine 31 zum Wintersemester 2002/2003. Die Diplom-Soziologin mit BWL-Zusatzstudium kam vor drei Jahren als Seiteneinsteigerin zur HAFEX Hagener Agentur für Existenzgründungsberatung der Wirtschaftsförderung Hagen GmbH. Ich habe mich öfters gefragt: Wo stehst du und reicht das auf Dauer? erläutert sie. Um parallel zur täglichen Praxisarbeit schnell spezielles Wissen zu erwerben, entschied sie sich für das Fernstudium. Obwohl es mich schon mal an meine zeitlichen Grenzen brachte, Ein Prosit! auf die ersten Abschlüsse von Claudia Franke und H.-Otto Bartels (Mitte). Dekan Prof. Dr. Helmut Wagner (2. v. re.) zeigte sich überzeugt vom weiteren Erfolg des Weiterbildungsstudiums. Dem schlossen sich Prof. Dr. Klaus Anderseck (re.) und Prof. Dr. Thomas Hering (li.) an. Auch Dr. Christian Schmidt (2. v. li.), Geschäftsführer der WFG Hagen, freute sich über den Erfolg seiner Mitarbeiterin. hat es Spaß gemacht! Bereits vor dem Abschluss merkte sie: Ich werde immer besser die Mühen haben sich vom ersten Studientag an gelohnt! Nicht nur trotz, sondern gerade wegen der reichlich vorhandenen Praxis war das Studium höchst wertvoll. Vieles, was sie schon vorher wusste, wurde nun im Schnelldurchgang aufgearbeitet, neu geordnet und aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet - kurz: Meine Praxis wurde wissenschaftlich gut abgerundet. Claudia Franke wäre sogar gerne noch tiefer in die Wissenschaft eingetaucht: Vieles, was Praxisbezug hatte, kannte ich ja schon. 13 So kann sie denn auch keine Stichtagsbilanz ziehen: Mein Wissen aus der täglichen Arbeit und mein neues Know how sind sofort zusammen geflossen ich glaube, ich bin auch kontinuierlich besser geworden! Nötig dafür war oft intensives Arbeiten an Abenden und Wochenenden. Das Hobby der Geländereiterin kam zu kurz. Fragen Sie mal unsere Pferde..., lacht sie, doch Einsatz gehört eben dazu! Und so ist sie sich sicher: Ich würde es wieder machen. Da Weitere Informationen zum Studium Start Up Counselling Das Professionalisierungsstudium Start Up Counselling vermittelt umfassendes Grundlagenwissen für alle, die Unternehmensgründerinnen und -gründer beraten, qualifizieren und fördern. Es wird angeboten als weiterbildendes Studium mit dem Abschluss Hochschulzeugnis und als Modulstudium (Abschluss Modulzertifikat ). An (zukünftige) Existenzgründerinnen und -gründer richtet sich dagegen das Orientierungsstudium Gründer werden? Gemeinsames Dach beider Angebote ist das GründerFernstudium des Lehrstuhls Didaktik der Wirtschaftswissenschaft (Prof. Dr. Klaus Anderseck), das ein Teilprojekt der Bizeps-Initiative ist. Es wurde initiiert durch den BMBF-Wettbewerb Exist - Existenzgründer aus Hochschulen. Ab dem SS 2003 wird es auch ein grundständiges Fernstudium des Stiftungslehrstuhls für Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge (Prof. Dr. Thomas Hering) geben.

14 Lehre Unterstützung aus der Praxis für neue Jura-Ausbildung Nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine praxisorientierte Volljuristenausbildung mit einem ganz neuen Schwerpunkt hat sich der Fachbereich Rechtswissenschaft mit dem zukünftigen Studiengang Bachelor/Master of Laws zum Ziel gesetzt: Bisher zielt die Juristenausbildung auf Richter, Staatsanwälte und höhere Verwaltungsbeamte, betont Dekan Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum, wir wollen Interessierte ansprechen, die in der Wirtschaft ihre Zukunft sehen und für die dort großer Bedarf besteht! Vor allem für Wirtschaftsjuristen, doch auch für weitere Gruppen kann dies interessant sein, bis hin zu Architekten, Journalisten oder Kulturmanagern. Der FernUniversität steht ein Experten-Beirat zur Seite, der erstmals am 30. Januar tagte. Prof. Vormbaum: Es war erstaunlich, wie intensiv sich die hoch belasteten Praktiker in unser Konzept eingearbeitet haben und wie konstruktiv sie uns unterstützen! Das Spektrum der Mitglieder reicht von hochrangigen Juristen, Managern aus Unternehmen und Arbeitgeberverbänden bis hin zum Start-Up-Gründer. Kanzlerin und Wissenschaftler aus Rechts- und aus Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität können sich in dem Gremium beratend engagieren. Zur Teilnahme eingeladen ist auch die für Hagen zuständige Regierungspräsidentin in Arnsberg. Viele Beiratsmitglieder waren schon bei der ersten Information der Öffentlichkeit 2001 anwesend. Auch jetzt stieß das Konzept wieder auf breite Zustimmung. Die Wissenschaftler erhielten zudem wertvolle Ratschläge aus der Praxis, etwa den, einige für Juristen weniger wichtige ökonomische Anteile zu verschlanken, andere zu ergänzen. Von Erfahrungen anderer juristischer Fakultäten kann die FernUniversität kaum profitieren, dürfte sie doch als Einzige in Kürze ein juristisches Bachelor/Master-Studium mit ökonomischem Schwerpunkt anbieten. Nicht zuletzt, weil unsere neue Klientel ganz andere Interessen als unsere bisherige hat, sprechen die Hagener Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler konstruktiv über die weiteren Schritte. Da PROMOTIONEN Kultur- und Sozialwissenschaften Kurt Frisch. Schriftliche Arbeit Die deutsche Aufrüstung im Spiegel französischer Pressestimmen , Josef Jakob. Schriftliche Arbeit Die Studentenverbindungen und ihr Verhältnis zu Staat und Gesellschaft an der Ludwigs- Maximilians-Universität Landshut/München von 1800 bis 1833, Wolfgang Heil. Schriftliche Arbeit Die gemeinen Soldaten. Das Sozialleben der militärischen Unterschicht im altpreußischen Heer und seine Rolle in der altständischen Gesellschaft, Werner Daum. Schriftliche Arbeit Oszillationen des Gemeingeistes - Öffentlichkeit, Buchhandel und instrumentale Kommunikation in der Revolution des Königreichs beider Sizilien 1820/21, Dr. Herbert Wagner. Schriftliche Arbeit Raum, Staat und Terror. Staatspolizeiliche Beobachtung und Verfolgung im deutschniederländischen Grenzgebiet Lokale und regionale Aktivitäten der Stapo (Gestapo) Osnabrück, Gutachter jeweils: Prof. Dr. Peter Brandt. Eric Seils. Schriftliche Arbeit: Finanzpolitik und Arbeitsmarkt in den Niederlanden. Haushaltsinstitutionen, Koalitionsverträge und die Beschäftigungswirkung von Abgaben. Betreuer: Prof. Dr. Arthur Benz. Informatik Sven Hartrumpf. Schriftliche Arbeit Hybrid Disambiguation in Natural Language Analysis, Gutachter: Prof. Dr. Hermann Helbig, Prof. Dr. I. S. Bátori (Universität Koblenz). Carsten Gnörlich. Schriftliche Arbeit Technologische Grundlagen der Wissensverwaltung für die automatische Sprachverarbeitung, Gutachter: Prof. Dr. Hermann Helbig, Prof. Dr. Ralf Hartmut Güting. Rainer Osswald. Schriftliche Arbeit A Logic of Classification with Applications to Linguistic Theory, Gutachter: Prof. Dr. Hermann Helbig, Prof. Dr. Klaus Weihrauch. Merten Joost. Schriftliche Arbeit Optimiertes Training mehrschichtiger feedforward Netzwerke, Gutachter: Prof. Dr. Wolfram Schiffmann, Prof. Dr. Hermann Helbig. Matthias Schröder. Schriftliche Arbeit Admissible Representations for Continuous Computations, Gutachter: Prof. Dr. Klaus Weihrauch, Prof. Dr. D. Spreen (Universität Siegen). HABILITATION Dr. Christian Icking habilitierte sich am Fachbereich Informatik mit einer Arbeit über Algorithms and Structures for Exploration and Distance Problems und mit einem öffentlichen Probevortrag am 11. Dezember 2002 zum Thema Kompetitive Algorithmen für Probleme aus dem Finanzbereich. 14

15 Wie funktioniert Uni aus der Ferne wie funktioniert FernUni? Wir stellen Stationen des Studiums an der FernUni vor. Zum Einstieg die erste Anlaufstelle für alle Studierenden: das Studentensekretariat. Telefonhotline und viele Akten im Keller So ein Durcheinander richteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studentensekretariats nur für s Foto an - tatsächlich bearbeiten sie Post und Akten natürlich geordnet an ihren Schreibtischen. Wohl kein Studierender der FernUniversität kommt an ihr vorbei: an der Telefonberatung des Studentensekretariats. Gleich vier Telefonnummern hat sie, eine für die Beratung, eine für das Studentensekretariat, eine für Gebühreninformationen und eine für die Bestellung von Infomaterial. Immer sieben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gleichzeitig sind an ihren Schreibtischen in Telefonbereitschaft. Und trotzdem muss man manchmal warten. Denn das Studentensekretariat bewältigt etwa Anrufe jeden Monat. 80 bis 100 Anfragen jeden Tag kommen zusätzlich per Mail. Auch die Faxgeräte laufen heiß: In der Rückmeldephase kommen wir kaum hinterher, Papier nachzulegen!, sagt der Leiter des Studentensekretariats, Reinhold Eierdanz. Über Rückmeldungen kommen per Fax, dazwischen Anforderungen für Infomaterial und Zulassungsanträge. Was FernUni-Studierende meist nur vom Telefon kennen schließlich können sie selten mal eben vorbeikommen -, sieht am anderen Ende der Leitung so aus: 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in den Einschreibphasen unterstützt von 10 bis 15 Aushilfen, kümmern sich im Haus Konkordiastraße 5 in Hagen um Studienberatung, Zulassung zum Studium, Bearbeitung der Kursbelegung, BAFöG-Beratung, Adress- und Aktenverwaltung, Informationsangebot des Studentensekretariats auch im Internet, Gebührenbescheide und Rechtsfragen, Rückmeldung, studentisches Auslandsamt, Exmatri- kulationen und und und. Ein wachsender Arbeitsbereich ist die Beratung zu Weiterbildungsangeboten. Bei ca Studierenden, die die Fern- Uni derzeit hat, ist das eine Menge Aufwand, der nahezu komplett über Telefon, Post und Internet läuft. Langfristig sollte der Telefon- Service des Studentensekretariats und der Zentralen Studienberatung in einem Raum konzentriert werden, aber ohne dass die Berater den Kontakt zur Praxis verlieren, findet Eierdanz. Wie das genau gehen soll, darüber wird noch nachgedacht. Die Arbeit des Studentensekretariats der FernUniversität dokumentiert die Stationen eines Studierendenlebens. Ist die Studienberatung geleistet, bekommen die Studierenden in spe die Bewerbungsunterlagen. Wichtig ist der Zulassungsantrag: Sobald der gestellt ist, wird eine Matrikelakte über den zukünftigen Studierenden angelegt, damit Kursbelegungen nachgehalten werden können solcher Akten, die Präsenzhochschulen nicht brauchen, stehen in langen Reihen in den Kellern des Studentensekretariats. Und das ohne Karteileichen: Die Akte eines Studierenden wird ein Semester nach der Exmatrikulation vernichtet. Mit der Matrikelakte ist der Zulassungsantrag jedoch nicht abschließend bearbeitet. Die erste Seite des langen Antrags kommt sofort in die Datenbank des Studentensekretariats. Über die Zulassung zum Studium ist damit noch nicht entschie- 15 den. Aber man weiß, welche Anträge eingegangen sind. Auch die Fachbereiche und Studienzentren werden schon mal über zu erwartende Studierendenzahlen informiert. Vor der Entscheidung über die Zulassung wird genau geprüft, ob die Studienberechtigung erfüllt ist. Besondere Fälle: Studienberechtigung ohne Abitur oder mit ausländischen Schulabschlüssen. Kompliziert wird es bei bestimmten Weiterbildungsangeboten, wenn spezielle Zulassungsbedingungen gelten. Bei Unklarheiten geht Post zwischen Studentensekretariat und Bewerber hin und her: Unterlagen können nachgereicht, Alternativvorschläge gemacht werden. Endgültig abgelehnt wird ein Bewerber erst, wenn dies fruchtlos ist. Ca. 150 der Bewerber pro Semester fallen so raus aus den Übrigen werden Studierende. Der Zulassungsantrag soll langfristig im Internet ausgefüllt und direkt in die Datenbank des Studentensekretariats übernommen werden können. Problem bisher: die eindeutige Identifikation der Bewerber durch ihre Unterschrift, Datensicherheit und Schutz vor Viren. Daten und Kursbelegung der neuen Erstsemester erfasst das Studentensekretariat genau. Noch wichtiger wird dies ab Sommersemester 2004, wenn zusätzlich ein Studienkonto für die Studierenden eingerichtet und über die Zahlung oder Nichtzahlung von Studiengebühren entschieden werden muss. Für die frisch gebackenen Studierenden geht

16 Lehre es nun endlich richtig los: Anhand der Belegung erhalten sie das erste Studienmaterial zusammen mit dem Bescheid über Materialbezugsgebühren. Und während sie nun in aller Ruhe studieren können, bereitet das Studentensekretariat schon die Rückmeldeunterlagen zum nächsten Semester vor, die rechtzeitig an alle verschickt werden müssen. Haken dabei: Neben den vielen Studierenden, die sich fristgerecht melden, gibt es immerhin pro Jahr, die nicht reagieren. Das Studentensekretariat exmatrikuliert sie, lässt ihnen aber eine Hintertür offen: Eine Widerspruchsfrist gibt es und die Chance zur verspäteten Rückmeldung. Lieber bearbeitet das Studentensekretariat allerdings Exmatrikulationen nach erfolgreich abgeschlossenem Studium. Insgesamt beträgt die Rotation etwa Studierende pro Jahr. Zum Vergleich: An einer großen Präsenzuni sind es nur etwa die Hälfte davon, die jedes Jahr neu kommen und gehen. Und dann gibt es da noch den unerfreulichen Teil. So etwa 600 Widersprüche gegen Gebührenbescheide laufen pro Jahr auf: mancher berechtigt, wenn tatsächlich Kursbelegungen mal falsch erfasst wurden. Meist unberechtigt. Das kann bis zum Verwaltungsgericht gehen. Üblicherweise lösen sich solche Konflikte schon im Mahnverfahren, doch in letzter Zeit mehren sich die Privatkonkurse, beklagt Sekretariatsleiter Eierdanz. Dabei könnten die Studierenden direkt mit dem Zulassungsantrag Gebührenermäßigung beantragen. Wenn nächstes Jahr die Studienkonten das Gebührenverfahren komplizierter machen, hat die FernUniversität einen Vorteil gegenüber Präsenzhochschulen: Die Gebührenstelle gehört zum Studentensekretariat, in den Matrikelakten stehen die erforderlichen Angaben über frühere Studienzeiten. Dass auch Zentrale Studienberatung und Studentisches Auslandsamt mit dem Studentensekretariat gekoppelt sind, ist ein Vorteil für die Studierenden, die ihre Beratung zwar nur telefonisch, aber dafür aus aktueller Praxis bekommen. as Botschafter ehrte Absolventen Die feierliche Ehrung der ersten Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität in Ungarn fand hoch auf dem Burgberg über Budapest statt. Fast alle der rund 20 Erfolgreichen aus den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaft und Kultur- und Sozialwissenschaften waren aus dem ganzen Land in die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland gekommen. Die Ehrung nahm Botschafter Wilfried Gruber selbst vor. Prof. Dr. Volker Arnold hielt die Festrede, überbrachte im Namen des Rektors die Glückwünsche der Universität und überreichte Präsente ihrer Freundesgesellschaft. Immer mehr Ungarinnen und Ungarn nutzen das Studienangebot für ihre Aus- und Weiterbildung. Zur Zeit sind fast 400 immatrikuliert. In Zusammenarbeit mit der Universität Pécs können deutschsprachige Studierende mit einem Bachelor-Abschluss nach vier Semestern ein Diplom in Wirtschaftswissenschaften sowohl ihrer Heimatuniversität als auch der FernUniversität erwerben. Eine besondere Zielgruppe bilden ungarische Deutschlehrerinnen und -lehrer, die weitere Qualifikationen erwerben können. Seit kurzem können sich die Studierenden sogar von Budapest aus per Videokonferenz prüfen lassen. Botschafter Gruber wies bei seinem Grußwort auf die große Bedeutung des Fernstudienzentrums Budapest (FSZB) für die akademischen Beziehungen zwischen beiden Staaten hin: Es erleichtert die Nutzung 16 Der deutsche Botschafter in Ungarn, Wilfried Gruber, und Kulturattaché Jakob von Wagner mit Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität bei der Abschlussfeier deutschsprachiger Fernstudien der Hagener Hochschule und setzt neue Impulse für die Entwicklung der Fernlehre in Ungarn. Eröffnet wurde es am 11. Oktober Nach einer Anschubfinanzierung durch das TEMPUS-Programm der Europäischen Union fand es beim Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Studentenschaft der FernUniversität Unterstützung beim weiteren Aufbau. Da

17 LVU LERNRAUM VIRTUELLE UNIVERSITÄT Für jeden Kurs die richtige Größe XML: Das ist keine Kleidungsgröße, sondern es steht für Extensible Markup Language (Erweiterbare Auszeichnungssprache). Dieser offene Standard soll Anfang 2004 in Lehrgebieten und ZFE in der FernUni-spezifischen Form FuXML die Entwicklung und Pflege komplexer multimedialer Lehrmaterialien vereinfachen. Weniger technischer Ballast, umfassende Unterstützung mathematischer Ausdrücke, höhere Flexibilität der Lernumgebung, weitere Verbesserung von Lerninhalten und nicht zuletzt Cross-Medien- Tauglichkeit für Bildschirm-Darstellung und Druckausgabe sind die wichtigsten Ziele der Entwickler. Der Weg zur Virtualisierung ist Erfolg versprechend, aber auch lang und steinig. Die Entwickler multimedialer Kurse werden durch technische Details, die Zuschneidung (vorhandener) Kurse auf nur eine Präsentationsform, Herstellerabhängigkeit bei Werkzeugen und Formaten, eingeschränkte Medienunterstützung und Defizite bei der Unterstützung mathematischer Ausdrücke gehemmt. Undeutliche Beschreibungen, unvollständige bzw. unstrukturierte Speicherung oder unklare Benutzerrechte behindern den Zugriff auf bereits Erstelltes, dessen Inhalte gepflegt oder wieder verwendet werden sollen. Projektkoordinator Gerd Stein- kamp: Das verlangsamt die Materialerstellung und hat Doppelarbeit zur Folge. Die Lehrgebiete Praktische Informatik I (Prof. Dr. Gunter Schlageter) und Kommunikationssysteme (Prof. Dr.-Ing. Firoz Kaderali) sowie das Zentrum für Fernstudienentwicklung (ZFE) haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, unter Einbeziehung früherer punktueller Entwicklungen und Erfahrungen ein System zu ent-wickeln, mit dem universitätsweit multimediale und schriftliche Lehrmaterialien unkompliziert erstellt, verwaltet und publiziert werden können. Schnell war klar, dass es sich um ein XML- Redaktionssystem handeln musste, das sich im Gegensatz zu kommerziellen Autorenund Contentmanagementsystemen an FernUni-spezifischen Anforderungen orientiert. Zentrale Funktionen hierfür haben einige wenige standardisierte Document Type Definitions (DTD) und Stylesheets (Gestaltungsfilter), von der Funktion her Microsoft- Dokumentvorlagen ähnlich. Gerd Steinkamp: Sie haben aber eine streng geregelte Verschachtelungsstruktur, Elemente, das sind Dokumentbausteine, können weitere Elemente enthalten, mit denen Autoren viel unbelasteter und flexibler arbeiten können. FuXML soll alle Möglichkeiten für Cross-Media-Publishing bieten: Druck- und Web-Fassung entstehen ohne inhaltliche Veränderungen einfach durch die Auswahl entsprechender Multimedia-Komponenten und das Hinzufügen von Formatierungen und Gestaltungsfiltern. Die redaktionelle und didaktische Strukturierung soll die Kennzeichnung nach inhaltlichen und formalen Kriterien ermöglichen. Lehrmaterialen können aus Modulen zusammen gestellt, mathematische Ausdrücke in LaTeX und MathML ermöglicht, globale Gestal-tungshilfen erstellt und erweitert, ausgabeunabhängige Grafikformate unterstützt werden. Das System soll auch inhaltliche und gestaltungstechnische Prüfungen und Korrekturen der Lehrmaterialien ermöglichen. Nicht zuletzt müssen weitere multimediale Medien integrierbar sein. Unterstützt werden alle gängigen Formate für Grafiken, Animationen, Video, Audio, Mathematik, Java etc. Großer Wert wird auf Flexibilität bei Durchlauf, Übergabe und Archivierung bzw. Pflege der Lehrmaterialien gelegt. Das System soll die Kontrolle des Work Flow ermöglichen und die langfristige Wiederverwendbarkeit der Daten sicher stellen. Der Vereinfachung dienen auch klare Zugriffsregeln: Autoren bearbeiten auf der Basis eines Texteditors (ähnlich Word) Kursinhalte offline, haben aber nur beschränkten Zugriff auf Gestaltungselemente. Neue Formatvorlagen werden nur in Abstimmung mit Gestaltern bzw. Administratoren erstellt. Mediengestalter können Kurse technischgestalterisch bearbeiten, Kursadministratoren freigegebene Lehrmaterialien bereitstellen, Daten zur unkomplizierten Wiederverwendung archivieren oder Arbeitsabläufe kontrollieren. FuXML ist auf die Bedürfnisse der FernUni zugeschnitten wie ein Maßanzug, es wird für unsere Kursentwicklungen lange Zeit die passende Größe haben! ist Gerd Steinkamp optimistisch. Da So präsentiert sich die FuXML-Oberfläche Kursautoren. 17

18 Lehre Klausuranmeldungen für Wirtschaftswissenschaftler über das Internet Prüfungsergebnisse erfragen, zur Klausur anmelden oder das neueste Studienprogramm des Fachbereichs für das kommende Semester in Erfahrung bringen all das und noch vieles mehr kann man für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität über das Internet erledigen. Beispielhaft ist der Fachbereich mit seinem Netzangebot. Und Dr. Heinz Hoffmann, als Leiter des Prüfungsamtes zuständig für den Web-Auftritt, nennt die Details des Projektes: Bereits 1996 stand der Fachbereich vor dem Problem, dass zum einen eine ganze Reihe von Aufgaben auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukommen würde, die nur mit großem Personalaufwand in den Griff zu bekommen sind. Auf der anderen Seite sah sich der Fachbereich außer Stande, flächendeckend neue Medien einzuführen. Also überlegte man, im Sinne einer besseren Betreuung von Studierenden die Möglichkeiten des Netzbetriebes überall dort einzusetzen, wo es um Information und Kommunikation geht. Der Fachbereich hat ein dreigliedriges Informationssystem ins Leben gerufen, berichtet Hoffmann, das Auskunftskomponente, Übermittlungskomponente und Dialogkomponente umfasst. Die Auskunftskomponente beinhaltet all jene Bausteine im Netzangebot, die für alle Interessenten ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen. Also die Informationen des Fachbereichs zu Studienangeboten, zu Ansprechpartnern mit -, Telefonadresse und deren Sprechzeiten, Informationen zu Prüfungsordnungen, zu Einsende- und Selbstkontrollaufgaben, Hinweise zu Klausuren, Seminaren und Diplomarbeiten. Die Daten werden auf den Seiten des Fachbereichs so strukturiert präsentiert, dass die Studierenden und Interessenten den gesuchten Inhalt schnell finden können. Die Übermittlungskomponente umfasst jene Bestandteile des Webangebotes, die nur für einzelne Studierende bzw. aufgrund des Lehr- und Prüfungsbetriebs von Interesse sind. Das sind beispielsweise Mitteilungen von Prüfungsergebnissen oder Terminänderungen, die Bekanntgabe von Themen für Seminare oder Diplomarbeiten, Korrekturhinweise zu Studienbriefen oder Lösungshinweise zu Einsende- oder Selbstkontrollaufgaben. Im Dialogsystem haben die Studierenden die Möglichkeit, individuelle Prüfungsergebnisse abzufragen und sich zu Klausuren anzumelden. Für diese Komponenten seines Kursverwaltungssystems benötigte der Fachbereich die Unterstützung des Lehrgebiets Praktische Informatik III von Prof. Dr. Hans-Werner Six und des Universitätsrechenzentrums. Six entwickelte für den Fachbereich WebRegIS, ein Softwaresystem, das seit einigen Semestern über die Homepage des Fachbereichs zugänglich ist und den Studierenden die Möglichkeit eröffnet, sich über das Internet zu Klausuren anzumelden. Es prüft sogleich bei der Anmeldung, ob der Kandidat oder die Kandidatin die Voraussetzungen für die Klausur mitbringen. Innerhalb weniger Sekunden erhalten sie die Bestätigung, ob sie zugelassen sind oder nicht. Bis kurz vor dem Prüfungstermin haben sie jetzt die Möglichkeit, sich wieder abzumelden bzw. umzumelden. Bei rund Klausuranmeldungen pro Semester hat diese Flexibilität die Wirtschaftswissenschaftler früher an ihre Grenzen gebracht. Heute ist das mit Web- RegIS kein Problem mehr. 18 Das neue System stellt eine deutliche Entlastung für die Betreuer dar, es übernimmt in Folge auch die Organisation des Prüfungsgeschehens für den Fachbereich, erstellt und druckt z. B. die Raumpläne. Die Infobroschüre zu den fast 50 Klausurterminen kann ebenfalls mit allen internen Informationen aus dem System generiert werden. In Zukunft, so Hoffmann, möchte der Fachbereich auch die Anmeldung der Diplomanden und später die Seminaranmeldung über das Netz abwickeln. Heute nutzen bereits 30 bis 35 Prozent der Studierenden diese Möglichkeit. Die Prüfungsergebnisse erhalten die Studierenden anschießend über eine sichere Schnittstelle mit dem Rechenzentrum (URZ). Den Zugang zu den Daten müssen die Studierenden sich einrichten lassen. Sie bekommen dafür ein eigenes Passwort per Post zugeschickt. Dr. Hoffmann und seine Kollegin Heidi Schnettler als Medienbeauftragte des Fachbereichs treibt jetzt noch eine weitere Frage um: Wie sieht es mit dem Webangebot unter grafischen Gesichtspunkten aus muss der jetzt auch erneuert werden? Sie meinen ja, und haben die nächste Aufgabe bereits ins Visier genommen. bos

19 Leute Einen Traum hat Marc Lumpé sich erfüllt: Der 27-jährige Herdecker ist Berufspilot. Bei der Lufthansa fliegt er mit Airbus-Jets von Irland bis nach Israel. Doch ein Traum muss nicht ewig dauern, deshalb studiert er parallel zu seinem Beruf an der FernUniversität mit dem Ziel Diplom-Kaufmann im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. Im September 2001 schaffte er trotz des anstrengenden Jobs mit sehr guten Ergebnissen das Vordiplom, nun steuert er mit Maximalschub auf die Diplom-Prüfungen zu. Freiheit über den Wolken, fremde Länder sehen... Ist der Beruf nicht interessant und anstrengend genug? Warum nimmt Marc Lumpé den Studien-Stress auf sich? Der eine Grund: Das wissenschaftliche Studium und die unternehmensinternen Fortbildungen passen sehr gut zusammen. Ein Berufspilot arbeitet als Entscheidungsträger mit großer Verantwortung in einem kleinen, effizienten Team und in einem hoch technisierten Umfeld. Viele Flugvorbereitungen werden zwar von Spezialisten durchgeführt, doch bevor es heißt Cleared for take off! ist auch für die Piloten noch eine Menge zu tun: Ich sehe mich als,fliegenden Systemcontroller. Die Besatzung muss geführt, der Flug vorbereitet werden. Deshalb habe ich in meinem Studium auch Schwerpunkte bei Personalführung und Organisation gesetzt. Marc Lumpé denkt aber auch weiter: Heute bin ich topfit, aber niemand weiß, ob das auf Dauer so bleibt. Die solide Universitätsausbildung mit dem allseits anerkannten hohen fachlichen Niveau der Hagener Hochschule sieht er als berufliche Versicherung an, falls er vielleicht eines Tages nicht mehr hinter dem Flugzeugsteuer sitzt: Ein Unfall, eine Krankheit... Innerhalb unseres Hauses würde sich dann leichter eine gute Position finden lassen. Prüfung in Partnerstädten Ein neues Fähnchen steckt seit dem 16. Dezember 2002 auf der Europakarte der Länder, mit denen die FernUniversität Prüfungen per Videokonferenzen durchführt: Erstmals war das russische Smolensk am anderen Ende der Leitung. Smolensk ist Partnerstadt Hagens. Die Technik habe ich schnell vergessen, bekannte Julia Grieba im dortigen Zentrum für Fernstudien an der Staatlichen Pädagogischen Universität Smolensk nach der Prüfung. Über km entfernt saß ihr Prof. (RUS) Dr. Lothar Bertels im Zentrum für Fernstudienentwicklung (ZFE) der FernUniversität gegenüber. Das Premieren - Prüfungsergebnis: sehr gut. Und zwar in jeder Beziehung. Mit ihrem erfahrenen Prüfer hatte Julia Grieba keine Schwierigkeiten, sich an die spezielle Situation zu gewöhnen. Cleared for Take Off Die hohen Anforderungen an Körper und Geist des fliegenden Personals erleichtern Lumpé andererseits auch das Studieren. Fliegen ist Schichtdienst mit unregelmäßigen Arbeitszeiten. Ein abwechslungsreiches, aber auch belastendes Leben. 75 Flugstunden pro Monat und die Bodenzeit summieren sich durchaus auf 40 bis 42 Stunden Wochenarbeitszeit. Und fast jede Minute erfordert höchste Konzentration - gut, dass die Lufthansa-Ausbildung hierauf entsprechend vorbereitet! Seine hohe Konzentrationsfähigkeit und die Stressresistenz kommen ihm beim Lernen meistens in Hotelzimmern zugute. Körperliche Fitness holt er sich durch viel Sport. Auch seine Blockfreizeit nutzt er teilweise für das Studium. Schon während der Bundeswehrzeit die der Herdecker mit französischem Vater bei der Deutsch-Französischen Brigade ableistete bewarb er sich bei Lufthansa und wurde sofort genommen. Die Ausbildung durch die Lufthansa Flight Training GmbH bereitete ihn auf auf die faszinierendste Arbeit, die ich mir vorstellen kann, bestens vor. Nach dieser Ausbildung nahm er das Fernstudium auf, sogar in Vollzeitform: Das Grundstudium war entsprechend hart! 19 Erleichtert wurde ihm das Studieren durch die direkte Nachbarschaft von Herdecke und Hagen. So ist der Weg zur FernUniversität ein Katzensprung z. B. für einen Besuch in der Universitätsbibliothek oder für ein Gespräch am betriebswirtschaftlichen Lehrstuhl Personalführung und Organisation von Prof. Dr. Jürgen Weibler, wo er seine Diplomarbeit schreiben möchte. In dieser Arbeit will Marc Lumpé einen Führungsstil zur Integration eines multinationalen Unternehmens entwickeln. Sowohl bei der persönlichen Betreuung wie bei Kontakten per Telefon oder sind die Erfahrungen des Studenten positiv: Die Professoren und ihre Mitarbeiter sind da, wenn man sie braucht! Das Ende seines Studiums taucht am beruflichen Horizont also bereits auf. Bisher hat alles - nicht zuletzt durch die Unterstützung von Freundin Christina so gut geklappt, dass er schon wieder weiter denkt: Flugkapitän Dr. Marc Lumpé und seine Crew wünschen einen angenehmen Flug... Das wäre doch etwas. Da Am wenigsten Probleme machte die Sprache: Die junge Smolenskerin beherrscht Deutsch fast perfekt. Ihre anfängliche Sorge bezüglich der Technik war schnell abgelegt, sicher beantwortete sie die Fragen zur Familiensoziologie. Am Ende konnte Lothar Bertels nach kurzer Beratung mit dem Beisitzer im Studienzentrum, einem Smolensker Soziologen, das Ergebnis verkünden. Ihren Humor hatte Julia Grieba schon wieder gefunden: Ich sehe mein Fernsehgerät jetzt mit ganz anderen Augen! lächelte sie. Da

20 Leute Philosophisches Forschungskolloquium Aus Anlass der Emeritierung von Prof. Dr. Jan Peter Beckmann richtete der Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften am 1. und 2. November 2002 ein Forschungskolloquium im Arcadeon aus. Über die Beschäftigung mit den Alten und das Risiko, modern zu denken kamen Philosophen, aber auch Vertreter der Medizin und der Jurisprudenz in Hagen zusammen, um über Themen zu diskutieren, die die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Beckmann prägen. Nicht zuletzt nahmen auch Schüler Beckmanns wie Prof. Dr. Cary Plotkin aus New York und Vertreter des öffentlichen Lebens wie der Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel teil. Zwei Kernpunkte prägten die Diskussion - zunächst die Auseinandersetzung um die Möglichkeit, philosophisch modern zu denken. Skepsis gegenüber der alten Philosophie konkurriert hier mit dem Interesse, einen neuen Zugang zum Denken des Mittelalters zu eröffnen. Die kulturelle Form der Ethik wurde ebenso untersucht wie unterschiedliche Formen moralphilosophischer Argumentation. Diese generellen Reflexionen eröffneten den Zugang zu speziellen Fragen einer angewandten Ethik, nämlich der Medizinethik. Auch hier befasste sich die Diskussion mit generellen Problemen wie Autonomie und Person in der Ethik, aber auch mit spezifisch medizinethischen Fragestellungen wie beispielsweise der Arzt-Patient-Beziehung. Die Überlegungen des Kolloquiums bildeten allerdings nur die Spitze eines Eisbergs, der in Form einer umfangreichen Festschrift von den Mitarbeitern des Lehrgebiets Philosophie 1 zu Beginn der Tagung überreicht wurde. In diesem Band waren unter dem für das Wirken Beckmanns bezeichnenden Titel Wissen, Skepsis, Verantwortung wiederum sowohl theoretische Auseinandersetzungen mit der Tradition der Philosophie als auch medizinethische Überlegungen vereinigt. Der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, ging in seinem Grußwort auf den Anlass der Tagung ein und fand Worte des Dankes und der Anerkennung für die langjährige Tätigkeit des Kollegen Beckmann an der FernUniversität. Er gehöre zur ersten Riege von Kollegen, die die FernUniversität mit ihrem Engagement und ihrer Mitarbeit mit aufgebaut haben. Immer sachlich, aber scharfsinnig und kritisch habe er sich in der akademischen Selbstverwaltung engagiert. So habe er auch den Aufbau seines Fachbereiches begleitet, der heute nach der Zahl der Lehrenden der größte der FernUniversität ist. 20 Besonders unterstrich Rektor Hoyer den fachlichen Ruf Prof. Beckmanns, der durch seine zahlreichen Berufungen in Sachverständigengremien, wie beispielsweise als stellvertretendes Mitglied in der zentralen Ethikkommission für Stammzellenforschung, dokumentiert werde. Das Institut für Philosophie genieße insgesamt einen hervorragenden Ruf und sei ein Aushängeschild der FernUniversität. Annemarie Gethmann-Siefert

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