Pinterest ist das neue Bilder-basierte Social Media Netzwerk, mit dem man seine Interessen mit anderen teilen kann.

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1 Pinterest Facts & Figures Pinterest ist das neue Bilder-basierte Social Media Netzwerk, mit dem man seine Interessen mit anderen teilen kann. Quelle: Pinterest ging im März 2010 online. Aktuell (am ) hat es 11,7 Mio. Nutzer. Pinterest liegt damit aktuell auf Platz 124 der meist besuchten Websites weltweit. Vergleich mit ähnlichen Communities: Stärken & Schwächen Der Vorteil von Pinterest liegt ganz klar in der Einfachheit. Hier geht es nicht ums Chatten oder Einstellen des Beziehungsstatus, sondern darum Bilder zu teilen. Auch das Template ist ganz nach diesem Ziel ausgerichtet. So gibt es keine Privatnachrichten und keinen Chat, sondern man kann maximal über die Kommentare bei den Bildern kommunizieren. Hauptinhalt von Pinterest sind Hochglanzbilder. Es geht weniger um Schnappschüsse und Fotoalben von der letzten Party, sondern um Inspiration und Ideen. Vor allem Online Shops kommt die Plattform zugute. Sie können Fotos aus ihrem Shop pinnen und schaffen damit einen direkten Link von Pinterest zum Shop. Diesen Vorteil können sich aber natürlich auch andere Unternehmen zunutze machen indem sie ihre Produkte und/oder ihre Philosophie bildlich darstellen. Pinterest wird, im Gegensatz zu Google+, das eher Technik-affine Menschen anzieht, auch von der breiten Masse genutzt. Die Verbindung zu Facebook ist da sehr hilfreich. Hier wird 1/6

2 die Open Graph Funktion eingesetzt: Aktivitäten auf Pinterest werden direkt in der eigenen Facebook Timeline angezeigt. Außerdem fördert die Plattform, sich mit fremden Menschen zu verknüpfen und nicht nur mit Freunden, was ein breites Spektrum an Informationen liefert. So muss man bei Pinterest nicht einer Person folgen, sondern kann sich einzelne Boards herauspicken, die einen interessieren. Einen großen Nachteil hat Pinterest derzeit noch was die Urheberrechtsverletzung angeht. Pinnt man ein Bild, das urheberrechtlich geschützt ist, macht man sich strafbar, da das Bild kopiert und zur Verfügung gestellt wird. Da es aber nicht kommerziell genutzt wird, tritt in 99,99 % der Fälle kein Schaden für den Urheber auf. Dennoch ist es vom Gesetz her verboten. Die ersten Schritte Pinterest funktioniert nur über Freundschaftseinladungen. Also am besten von Bekannten, die bereits auf Pinterest sind, einladen lassen. Per E- Mail bekommt man dann einen Zugangslink. Aber auch auf der Startseite von Pinterest kann man eine Einladung anfragen: Hat meine eine Einladung per erhalten, kann man seinen Account erstellen. Pinterest ist hier mit Facebook und Twitter verbunden. Man kann sich mit denselben Zugangsdaten einloggen. Das hat den Vorteil, dass man schnell dieselben Freunde wie auf Facebook oder Twitter findet. Im nächsten Schritt sucht man sich Kategorien, die man abonnieren will. Zu Beginn kann man das sehr großzügig angehen und so einen Überblick über das Geschehen auf Pinterest bekommen. Pro Kategorie werden einem User vorgeschlagen, denen man folgen soll. Die Beiträge der Leute, denen man folgt, tauchen im eigenen Stream auf. Man kann ihnen jederzeit wieder entfolgen. 2/6

3 Beim Anmeldeprozess fragt einen Pinterest auch gleich nach den Namen der Boards, die man erstellen will. Man kann die bestehenden Vorschläge erst mal annehmen und im Nachhinein, wenn man einen Überblick über die Plattform und die Boards von anderen Personen hat, neu benennen, löschen oder weitere hinzufügen. Besonderheiten für User Wichtig fürs Pinnen ist der Pin It Button. Im Laufe des Anmeldeprozesses erwartet einen eine kleine Anleitung: Zu Beginn schlägt einem Pinterest gleich vor, sich mit der Facebook Timeline zu verknüpfen. Pins scheinen dann auch auf Facebook auf. Hat man seinen Account erstellt, den Stream einmal durchgesehen und auf die Profilseiten von einzelnen Personen geklickt und sich deren Boards angesehen, kann man auch schon loslegen, die eigenen Boards anzupassen. Dabei geht es darum, kreativ zu sein! Welchen Kategorien wollen Sie Ihre Bilder zuordnen? Farben, Ländern, Branchen oder Tageszeiten? Sie können die Namen immer wieder ändern oder auch ganze Boards im Nachhinein wieder löschen. Wenn man ein Board 3/6

4 neu erstellt wird man nach einer Kategorie gefragt. Diese soll helfen, dass andere User sie leichter finden. Pinterest hält nun drei Möglichkeiten bereit, wie Sie Bilder in Ihre Boards pinnen. o o o Entweder Sie repinnen Beiträge anderer User, die Sie in Ihrem Stream sehen. Somit haben Sie das Bild in Ihren Boards und es scheint unter Ihrem Namen im Stream auf. Oder man kann eigene Pins erstellen, indem man Fotos, die man so im Web findet, pinnt, geht ganz einfach. Auf den Pin it Button (http://pinterest.com/about/goodies/) in der Lesezeichenleiste klicken und das Bild wählen, das man pinnen möchte. Pins uploaden: Unter Add kann man eigene Bilder hochladen. Weitere Funktionen bei Pinterest sind das Liken und Kommentieren von Beiträgen. Dadurch erscheint das Bild nicht in den eigenen Boards, aber man findet es im eigenen Account unter Likes. Ein nettes Feature ist das Anzeigen des Preises, wenn man als Text beim Bild ein $-Zeichen vor den Preis eingibt z.b. $ 48. Chancen für Unternehmen Pinterest ist ein weiterer Kanal für Unternehmen um sich zu präsentieren. Dabei lässt es sich auch gut mit bestehenden Social Media Channels verknüpfen. Pinterest stellt Social Media Buttons zur Verfügung (http://pinterest.com/about/goodies/). Die kann man in den eigenen Blog oder die Website integrieren. 4/6

5 Mit dem Pin It Button sind die eigenen Bilder direkt mit Pinterest verbunden. Mit einem Klick kann der User das Bild pinnen. Der Button zählt dabei automatisch mit, wie oft das Bild schon gepinnt wurde. Warten Sie nicht nur auf Follower sondern folgen Sie auch anderen Leuten. So knüpft man Verbindungen. Vor allem Best Practice Beispiele bieten immer Inspiration zu neuen Ideen. Die Boards pflegen und auch wirklich in verschiedene Kategorien teilen. Denn so haben Follower die Möglichkeit auch nur einzelnen Boards zu folgen, wenn sie nicht alle Themen interessieren. Zum Beispiel ist Essen & Getränke ein sehr breites Thema, das man splitten könnte in Mediterran speisen, Selbst Gekochtes, Vegetarisch kochen etc. Da Pinterest sehr auf Lifestyle ausgerichtet ist, macht es auch Sinn einen Blick hinter die Kulissen seines Unternehmens und seiner Produkte zu gewähren und Bilder zur Farbwelt, zur Philosophie oder zu den Kleidungsstilen der Mitarbeiter zu pinnen. Man kann auch Leute auf sich aufmerksam machen, indem man Pinterest mit offline Events oder einem Beitrag auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog verbindet. Verlinkt man dann direkt zu dem Board, in dem man die Bilder sammelt, werden die User auf das Profil aufmerksam. Man kann auch Boards anlegen, die für alle oder bestimmte andere User offen sind. So kann man Follower dazu auffordern, eigene Ideen zu pinnen. Zum Beispiel: In welcher Umgebung würdest du ein Kleidungsstück von uns am Liebsten tragen? Mit etwas Kreativität kann man auch Gewinnspiele auf Pinterest abwickeln. Der Fashion-Katalog Land s End forderte seine Follower dazu auf ein eigenes Land s End Board zu erstellen, und hier Produkte vom Land s End Pinterest Channel zu pinnen. Land s End wurde immer benachrichtigt wenn ein Bild aus seinen Boards repinned wurde, wählte so per Zufall ein Gewinnerboard aus und überreichte einen Gutschein im Wert von $250. Eine weitere Möglichkeit Gewinnspiele zurzeit auf Pinterest abzuwickeln ist, User aufzufordern ein Board zu erstellen und dann den Link zu schicken. Indem man die Boards seiner Follower beobachtet, lernt man auch etwas über die Kunden selbst und ihre Interessen. Sind interessante Bilder dabei, soll man als Unternehmen auch repinnen umso Interaktionen zu fördern. Als Unternehmen sollte man sich auf ein Themengebiet spezialisieren in dem man auch wirklich aktuellste Infos und Insights liefern kann. So bietet man seinen Kunden einen Mehrwert, wenn sie dem Board folgen. Wie auf Twitter und Google+ kann man auch auf Pinterest mit Hashtags arbeiten um Bilder zu kennzeichnen. Auch Channel-übergreifend kann man so einen Hashtag seines Unternehmens nutzen z.b. #ambuzzador 5/6

6 Um Pinterest im Unternehmen zu etablieren und die Mitarbeiter zu motivieren auch ihren Beitrag zu leisten, gibt es die Möglichkeit die Boards freizuschalten, so dass sie auch mit ihrem privaten Account pinnen können und nicht erst auf den Unternehmensaccount wechseln müssen. Kennzahlen für das Marketing lassen sich derzeit noch nicht sinnvoll ziehen. Jedoch kann man sich mit ein paar Hilfsmitteln einen ersten Überblick verschaffen. ihredomain.com : Alle Pins von anderen Usern, die mit ihrer Domain zu tun haben, werden hier aufgelistet. Das bietet eine Übersicht, welche Bilder besonders beliebt sind und welche User sehr aktiv sind. 6/6

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