Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt

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1 Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt - Lagebericht gemäß Artikel 16 der EG-Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser (91/271/EWG)

2 Inhalt Seite 1 Einleitung 3 2 Anschluss an Abwasseranlagen 3 3 Kanalisation und Regenwasserbehandlung 5 4 Anzahl, Kapazität und Art der Kläranlagen 5 5 Reinigungsleistung der Kläranlagen 9 6 Klärschlammanfall und -entsorgung 13 7 Investition und staatliche Förderung 17 8 Zusammenfassung 18 Anlage 19 Gewässerkarte mit Eintragung der mit Stand Dezember 2016 in Sachsen-Anhalt vorhandenen Kläranlagen für gemeindliche Gebiete mit mehr als Einwohnerwerten 1) Titelfoto (LAU): Kläranlage Zerbst 1) Einwohnerwert (EW) ist die Summe aus Einwohnerzahl (EZ) und Einwohnergleichwert (EGW). Einwohnergleichwert ist der Umrechnungswert aus dem Vergleich von gewerblichem oder industriellem Schmutzwasser mit dem häuslichen Schmutzwasser. 2

3 1 Einleitung Der vorliegende Lagebericht 2017 für das Land Sachsen-Anhalt dient der Umsetzung des Artikels 16 der Richtlinie des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom 21. Mai 1991 (91/271/EWG) über die Behandlung von kommunalem Abwasser (Kommunalabwasserrichtlinie), geändert durch die Richtlinie 98/15/EG der Kommission vom 27. Februar In Artikel 16 ist festgelegt, dass die zuständigen Stellen oder Behörden der Mitgliedsstaaten alle zwei Jahre einen Lagebericht zum Stand der kommunalen Abwasserbeseitigung in ihrem Zuständigkeitsbereich veröffentlichen. Betrachtungszeitraum dieses Lageberichtes ist die Entwicklung der kommunalen Abwasserbeseitigung in den Jahren 2015 und Mit der Verordnung zur Änderung der Kommunalabwasserverordnung des Landes Sachsen- Anhalt vom 05. Juli 2000 (GVBl. LSA S. 441) wurden sämtliche Einzugsgebiete oberirdischer Gewässer als empfindliche Gebiete im Sinne des Artikels 5 der Kommunalabwasserrichtlinie ausgewiesen. Nahezu die gesamte Fläche des Landes liegt im Einzugsgebiet der Elbe. Lediglich ein kleiner Teil der Landesfläche mit etwa Einwohnern liegt im Einzugsgebiet der Weser (Teile der Einzugsgebiete der Aller und der Ilse). Die Reinigungsleistung der Kläranlagen ist auf der Grundlage der im Rahmen der behördlichen Überwachung und der Eigenüberwachung ermittelten Messwerte bewertet. 2 Anschluss an Abwasseranlagen Der Anschlussgrad der Bevölkerung des Landes Sachsen-Anhalt an öffentliche Abwasseranlagen (Kanalisationen und Kläranlagen) hat sich im Betrachtungszeitraum geringfügig erhöht. Entscheidungen über den Anschluss von Grundstücken an die öffentliche Kanalisation wurden dabei unter Berücksichtigung der wasserwirtschaftlichen Situation, der Siedlungsstruktur und -größe, der topografischen Verhältnisse, der Bodenbeschaffenheit, der Wirtschaftlichkeit und der demografischen Entwicklung getroffen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag im Betrachtungszeitraum beim Kanalbau zum Anschluss an bestehende Kläranlagen. 3

4 Anschlussgrad in % Einwohner in Mio Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt Lagebericht 2017 Zum Stichtag wird das Abwasser von 2,133 Mio. Einwohnern, das sind 95 % der Einwohner Sachsen-Anhalts, öffentlichen Kläranlagen zugeleitet. Die Erhöhung um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Berichtsjahr 2014 ist im Wesentlichen auf die weitere Erschließung von Siedlungsgebieten aber auch auf einen anteilig etwas höheren Bevölkerungsrückgang in Gebieten mit dezentraler Abwasserbeseitigung zurückzuführen. Von den etwa Einwohnern, die ihr Abwasser mit dezentralen Abwasseranlagen beseitigen, leiten etwa 30 % ihr Abwasser nach Reinigung in Kleinkläranlagen in öffentliche Kanalisationen ein, in denen auch Niederschlagswasser abgeführt wird. Etwa 28 % der Einwohner mit dezentraler Abwasserbeseitigung beseitigen ihr Abwasser über Sammelgruben, mit anschließender Behandlung des Abwassers in einer zentralen öffentlichen Kläranlage. Die übrigen Einwohner leiten das in Kleinkläranlagen gereinigte Abwasser direkt in ein Gewässer ein. Nachfolgende Abbildung zeigt die Entwicklung des Anschlussgrades der Bevölkerung an öffentliche Kanalisationen und Kläranlagen sowie der Einwohnerzahl von 1990 bis ,5 2 1,5 1 0,5 0 Einwohner Kanalisation Kläranlagen Jahr Abb. 1 Entwicklung des Anschlussgrades an öffentliche Kanalisationen und Kläranlagen sowie der Einwohnerzahl in Sachsen-Anhalt von 1990 bis

5 3 Kanalisation und Regenwasserbehandlung Ende des Jahres 2016 wird das Abwasser von 2,167 Mio. Einwohnern, das sind 96,5 % der Gesamtbevölkerung, der öffentlichen Kanalisation zugeleitet. Die Differenz zwischen dem Anschlussgrad an öffentliche Kanalisationen und dem Anschlussgrad an Kläranlagen (1,5 Prozentpunkte) begründet sich mit dem Anteil der Einwohner, deren in Kleinkläranlagen behandeltes Abwasser über eine öffentliche Kanalisation in Gewässer eingeleitet wird. Nach Angaben der Gemeinden und Verbände im Rahmen von Erhebungen durch das Landesamt für Statistik entfallen etwa 70 % der Ortskanalisationen auf Schmutzwasser- und nur etwa 30 % auf Mischwasserkanäle. Während bei den Schmutzwasserkanälen etwa 75 % nach 1990 errichtet wurden, liegt dieser Wert bei den Mischwasserkanälen bei etwa 30 %. Immerhin etwa 40 % der Mischwasserkanäle sind älter als 50 Jahre. Seit 1991 ist eine kontinuierliche Zunahme des Anteils von Trennsystemen zu verzeichnen. Dies ist u. a. darauf zurückzuführen, dass insbesondere in neu zu erschließenden Gebieten das von befestigten Flächen abfließende, wenig verschmutzte Niederschlagswasser in geeigneten Fällen ortsnah versickert oder direkt in ein Oberflächengewässer eingeleitet wird. Damit vollzieht sich eine Entwicklung vom klassischen Entwässerungssystem hin zu modifizierten Misch- oder Trennsystemen, bei denen neben Schmutzwasser nur das stärker verschmutzte bzw. behandlungsbedürftige Niederschlagswasser gesammelt und abgeleitet wird. 4 Anzahl, Kapazität und Art der Kläranlagen Ende 2016 sind in Sachsen-Anhalt 224 Kläranlagen mit einer Kapazität ab 100 Einwohnerwerten (EW) in Betrieb. In diesen Kläranlagen wird das Abwasser von etwa 2,13 Mio. Einwohnern gereinigt. Die behandelte Abwasserlast beläuft sich auf etwa 3,6 Mio. EW, was einer mittleren Auslastung der Kläranlagen von etwa 73 % entspricht. Die etwas geringere Auslastung gegenüber 2014 ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Abwasserlast um EW aus dem gewerblich- industriellen Bereich und die Erhöhung der verfügbaren Anlagenkapazität um EW zurückzuführen. Etwa 50 % der Erhöhung der Anlagenkapazität sind das Ergebnis einer rechnerischen Überprüfung von vorhandenen Kläranlagen auf der Grundlage von Messwerten. 5

6 In den Jahren 2015 und 2016 wurden insgesamt 3 Kläranlagen (Kläranlage Arneburg, Kläranlage Osterhausen, Kläranlage Schmatzfeld) neu errichtet. Die Kläranlage Weißenfels wurde in ihrer Kapazität erweitert. Die Entwicklung des Niveaus der kommunalen Abwasserbehandlung von 2014 bis 2016 verdeutlicht Abbildung ,2% 2,5% 5,0% 2,2% 92,3% 92,8% dezentrale Abwasserbeseitigung mechanisch- biologische Abwasserbehandlung mechanisch- biologische Abwasserbehandlung und weitergehende Nährstoffeliminierung Abb. 2 Entwicklung des Niveaus der kommunalen Abwasserbehandlung in Sachsen-Anhalt, Vergleich 2014 zu 2016 in Prozent der jeweils angeschlossenen Einwohner Wie zu erkennen ist, hat sich seit 2014 der Anteil der Einwohner, deren Abwasser in einer Kläranlage mit weitergehender Nährstoffeliminierung gereinigt wird, weiter erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Anschlussgrades an Kläranlagen, die über Reinigungsstufen zur weitergehenden Nährstoffeliminierung verfügen, zurückzuführen. Kommunale Kläranlagen mit lediglich mechanischer Reinigungsstufe sind in Sachsen-Anhalt seit 2006 nicht mehr in Betrieb. Alle in Sachsen-Anhalt betriebenen kommunalen Kläranlagen verfügen mindestens über Verfahrensstufen für eine mechanisch- biologische Grundreinigung. 6

7 Anzahl / Kapazität in TEW Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt Lagebericht 2017 In den ländlichen Gebieten Sachsen-Anhalts hat sich die Abwasserbeseitigung im Vergleich zu 2014 im Wesentlichen durch die Außerbetriebnahme technisch veralteter Kläranlagen weiter verbessert. Von den mit Stand betriebenen 92 kommunalen Ortskläranlagen mit einer Kapazität von 100 bis EW wurden seit 1990 insgesamt 68 Anlagen neu errichtetet oder grundlegend saniert. In diesen 68 Kläranlagen, die alle mindestens über eine mechanisch- biologische Grundreinigung verfügen, wird das Abwasser von etwa Einwohnern gereinigt. 21 der insgesamt 92 Kläranlagen dieser Größenklasse verfügen über eine Reinigungsstufe zur weitergehenden Nährstoffeliminierung. In ihnen wird etwa ein Drittel der in dieser Größenklasse anfallenden Abwasserlast behandelt. In der folgenden Abbildung sind die in Sachsen-Anhalt in Betrieb befindlichen Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 100 EW nach Größenklassen dargestellt ,1 bis < 2 TEW 2 bis 10 TEW > 10 bis 100 TEW > 100 TEW Größenklassen Anzahl Kapazität Abb. 3 Anzahl und Kapazität der in Sachsen-Anhalt vorhandenen Kläranlagen nach Größenklassen, Stand: 12/2016 (TEW = Tausend Einwohnerwerte) Die Entwicklung der Anzahl und Kapazität der Kläranlagen nach Art der Abwasserbehandlung und nach Größenklassen im Zeitraum von 2014 bis 2016 ist in Tabelle 1 dargestellt. 7

8 Art der Abwasserbehandlung Anzahl der Kläranlagen und Kapazität in TEW Größenklassen, bezogen auf Tausend Einwohnerwerte (TEW) 0,1 bis < 2 2 bis 10 > 10 bis 100 > 100 gesamt mechanischbiologische Reinigung mech./biol. Reinigung und N- Eliminierung 2) mech./biol. Reinigung und P- Eliminierung 2) mech./biol. Reinigung und N- und P- Eliminierung gesamt Anzahl Kapazität 35, ,2 51,2 0,0 0,0 0,0 0,0 94,3 82,2 Anzahl Kapazität 3,5 2,9 46,1 48,3 0,0 0,0 0,0 0,0 49,5 51,1 Anzahl Kapazität 1,4 1,3 20,9 24,2 0,0 0,0 0,0 0,0 22,3 25,5 Anzahl Kapazität 11,3 11,1 210,4 214, , , , , , ,2 Anzahl ) Kapazität 51,3 46,3 336,5 338, , , , , , ,0 1) Die geringere Anzahl der Kläranlagen im Jahr 2016 gegenüber 2014 resultiert aus dem Anschluss kleiner gemeindlicher Gebiete an größere zentrale Anlagen und der damit verbundenen Außerbetriebnahme kleiner älterer Anlagen. 2) N = Stickstoff, gesamt (Nges ), P = Phosphor, gesamt (P ges ) Tab. 1 Anzahl und Kapazität der Kläranlagen in Sachsen-Anhalt nach Art der Abwasserbehandlung und nach Größenklassen, Vergleich 2014 zu 2016 In der Größenklasse 1 (Kapazität 0,1 bis < 2 TEW) wurden insgesamt 9 Kläranlagen außer Betrieb genommen. Das Abwasser von Leipa (Überleitung zur Kläranlage Jessen), Einsdorf (Überleitung zur Kläranlage Allstedt), Osterfeld (Überleitung zur Kläranlage Naumburg), Ragösen (Überleitung zur Kläranlage Hundeluft), Sandersleben (Überleitung zur Kläranlage Hettstedt), Droßdorf, Ortsteil Rippicha (Überleitung zur Kläranlage Göbitz), Rothenschirmbach, Bornstedt und Holdenstedt (alle Überleitng zur neuen Kläranlage Osterhausen) wird nun leistungsfähigen größeren Kläranlagen zugeleitet. Für Schmatzfeld wurde eine neue Kläranlage mit einer Reinigungsstufe zur weitergehenden Stickstoffeliminierung errichtet. Die Kläranlage Ranis wurde komplett erneuert. In der Größenklasse 2 (Kapazität 2 bis 10 TEW) wurden insgesamt 3 Kläranlagen außer Betrieb genommen. Das Abwasser von Weickelsdorf und Unterkaka wird zur Kläranlage Naumburg übergeleitet. Die alte Kläranlage Arneburg wurde durch einen Neubau ersetzt. Des Weiteren ist die neue Kläranlage Osterhausen mit Reinigungsstufen zur weitergehenden Stickstoff- und Phosphoreliminierung in Betrieb genommen worden. 8

9 Anzahl Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt Lagebericht 2017 In der Größenklasse 3 (Kapazität >10 bis 100 TEW) hat sich die Anzahl der Kläranlagen im Vergleich zu 2014 durch den Ausbau der Kläranlage Weißenfels auf eine Kapazität von EW von 59 auf 58 verringert. Somit gibt es in Sachsen-Anhalt nun 9 Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von mehr als EW. Sämtliche Kläranlagen mit einer Kapazität von mehr als EW sind bereits seit längerer Zeit mit Reinigungsstufen zur weitergehenden N- und P- Eliminierung ausgerüstet. 5 Reinigungsleistung der Kläranlagen Die Anforderungen an die Reinigungsleistung der kommunalen Kläranlagen sind in Anhang 1 der Abwasserverordnung (AbwV) festgelegt. In den nachfolgenden Übersichten ist dargestellt, inwieweit die Anforderungen des Anhangs 1 der AbwV im Betrachtungszeitraum eingehalten wurden. Für den chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) und den biochemischen Sauerstoffbedarf in 5 Tagen (BSB 5 ) wurden alle Anlagen, für Stickstoff, gesamt (N ges ) und Phosphor, gesamt (P ges ) nur die Anlagen mit einer Kapazität größer als EW betrachtet CSB BSB 5 N ges P ges Anforderungen nicht eingehalten Anforderungen eingehalten Parameter Abb. 4 Einhaltung der Anforderungen gemäß Anhang 1 der AbwV in Sachsen-Anhalt, bezogen auf die Anzahl der Kläranlagen, Stand: 12/2016 9

10 Kapazität in TEW Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt Lagebericht CSB BSB 5 N ges P ges Anforderungen nicht eingehalten Anforderungen eingehalten Parameter Abb. 5 Einhaltung der Anforderungen gemäß Anhang 1 der AbwV in Sachsen-Anhalt, bezogen auf die vorhandenen Ausbaukapazitäten, Stand: 12/2016 (TEW = Tausend Einwohnerwerte) Die Einhaltung der Anforderungen gemäß Anhang 1 der AbwV hat sich in den Jahren 2015 und 2016 gegenüber dem Betrachtungszeitraum 2013 und 2014 etwas verbessert. Insgesamt kam es noch bei 10 Kläranlagen zu Überschreitungen, wobei diese zum überwiegenden Teil nur zeitlich begrenzt auftraten. Parameter CSB BSB 5 N ges P ges Anzahl Kapazität in EW 1) Anzahl Kapazität in EW 1) Anzahl Kapazität in EW 1) Anzahl Kapazität in EW 1) Anforderungen nicht eingehalten aufgrund fehlender oder nicht dem Stand der Technik entsprechender Reinigungsstufen Anforderungen nicht eingehalten aufgrund Einfahrbetrieb im Berichtszeitraum, Betriebsstörungen o. ä Anforderungen nicht eingehalten (Summe) ) EW = Einwohnerwerte Tab. 2 Übersicht über die Nichteinhaltung der Anforderungen gemäß Anhang 1 der AbwV, Stand: 12/

11 Frachtreduzierung in % Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt Lagebericht 2017 Zu Überschreitungen der Anforderungen des Anhangs 1 der AbwV aufgrund nicht mehr dem Stand der Technik entsprechender Reinigungsstufen kam es im Betrachtungszeitraum auf den Teichkläranlagen Menz, Rittleben, Valfitz und Wallstawe. Auf diesen Teichkläranlagen führt der geringe Abwasseranfall zu langen Aufenthaltszeiten, so dass es im Winterzeitraum zu einer deutlichen Abkühlung und zeitweise zum Einfrieren des Abwassers und somit zu einer deutlichen Verringerung des Kohlenstoffabbaus kommt. Maßnahmen sind bereits umgesetzt oder die Umsetzung wird noch geprüft. Zu vereinzelten betrieblich bedingten und zeitlich begrenzten Überschreitungen der Anforderungen gemäß Anhang 1 der AbwV kam es in den Jahren 2015 und 2016 bei insgesamt 6 Kläranlagen. Ursache der Überschreitungen waren vorrangig Betriebsstörungen. Maßnahmen zur Verbesserung der Betriebssicherheit sind bereits eingeleitet. Wie sich die Reinigungsleistung der Kläranlagen mit einer Kapazität ab EW im Betrachtungszeitraum entwickelt hat, ist in Abbildung 6 veranschaulicht ,6 96,0 93,9 94,4 89,1 89,5 CSB P ges Ges-N Parameter Abb. 6 Frachtreduzierung in den Kläranlagen mit einer Kapazität ab EW in Sachsen- Anhalt, Vergleich 2014 zu 2016 (Ges-N = N ges + N organisch ) 11

12 Zusätzlich sind in der Tabelle 3 die je Größenklasse erreichten Frachtreduzierungen gegenübergestellt. Größenklasse der Kläranlage Anzahl der Kläranlagen Kapazität Summe Anzahl der Kläranlagen, mit allen erforderlichen Reinigungsstufen Frachten im Zulauf der Kläranlagen Frachten im Ablauf der Kläranlagen Frachtreduzierung CSB P ges Ges- N CSB P ges Ges-N CSB P ges Ges-N CSB P ges Ges-N TEW 2) - TEW 2) - kg/d % ) 1) ,6 81,5 87,0 > ,7 94,6 92,6 > ,3 96,4 86,8 Summen ,0 94,4 89,5 1) keine Anforderungen nach der Richtlinie 91/271/EWG 2) TEW = Tausend Einwohnerwerte Tab. 3 Frachtreduzierungen in den Kläranlagen mit einer Kapazität ab EW in Sachsen- Anhalt nach Größenklassen, Stand: 12/2016 Das Ergebnis der in Tabelle 3 dargestellten Frachtreduzierungen zeigt, dass in den zu betrachtenden Kläranlagen Sachsen-Anhalts eine Verringerung der Gesamtbelastung sowohl von Stickstoff insgesamt, als auch von Phosphor insgesamt um jeweils mehr als 75 % erfolgt. Damit ist die entsprechende Anforderung in Artikel 5 Absatz 4 der Kommunalabwasserrichtlinie an die Verringerung der Gesamtbelastung aus allen kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen in Sachsen-Anhalt erfüllt. 12

13 6 Klärschlammanfall und -entsorgung Die Entsorgung von Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen hat so zu erfolgen, dass der Schutz von Mensch und Umwelt gewährleistet ist. Wie schon das seit 1994 gültige Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) beeinflusst auch das seit 1. Juni 2012 gültige Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) mit seinen Grundsätzen zur Abfallvermeidung und Abfallbewirtschaftung und der jetzt fünfstufigen Abfallhierarchie maßgeblich die Entsorgungswege für kommunalen Klärschlamm. Abfallhierarchie 1. Vermeidung 2. Vorbereitung zur Wiederverwendung 3. Recycling 4. sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung 5. Beseitigung Die stoffliche Verwertung in der Landwirtschaft wird durch die Klärschlammverordnung (AbfKlärV) in Verbindung mit dem Düngegesetz (DüngG) und der Düngemittelverordnung (DüMV) geregelt. Für die Verwertung von Klärschlamm im Landschaftsbau sind seit 1998 das Bundes- Bodenschutzgesetzes (BBodSchG) und die Bundes- Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) und bezüglich der Rekultivierung von Deponien die Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung - DepV) anzuwenden. Bis zum Jahr 2005 wurden Daten zum Aufkommen und zu den Entsorgungswegen von Klärschlamm in Sachsen-Anhalt im Rahmen der Meldepflicht gemäß 7 der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) und der Erstellung von Abfallbilanzen erhoben. Seit dem Jahr 2006 werden die Daten sowohl zum Aufkommen als auch zur Entsorgung und zur Qualität von Klärschlamm aus der kommunalen Abwasserbehandlung im Rahmen der Erhebung über die öffentliche Abwasserbeseitigung durch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt ermittelt. Auf der Basis dieser Daten ist die Entwicklung des Aufkommens von kommunalem Klärschlamm von 2006 bis 2015 in der nachfolgenden Abbildung dargestellt. 13

14 Klärschlammaufkommen in Mg TM Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt Lagebericht Jahr Abb. 7 Entwicklung des Aufkommens von kommunalem Klärschlamm in Sachsen-Anhalt von 2006 bis 2015 (Mg TM = Megagramm Trockenmasse) Mit Beginn der Datenerhebung zur öffentlichen Abwasserbeseitigung durch das Statistische Landesamt im Jahr 2006 wurden die Entsorgungswege für kommunalen Klärschlamm differenziert betrachtet. In Verbindung mit den Aussagen einer für Sachsen-Anhalt durchgeführten Studie (siehe Lagebericht 2005) wurde auch die Differenzierung aller der Kompostierung nachgeschalteten Verwertungswege möglich. Für die Berichtsjahre 2006 bis 2015 wurde die in Tabelle 4 und Abbildung 8 dargestellte Verteilung auf die unterschiedlichen Entsorgungswege ermittelt. 14

15 Jahr Klärschlammaufkommen Landwirtschaft (Landbau) (direkt) Landschafts -bau (direkt) Kompostierung sonst. stoffl. Verw. Deponie therm. Entsorgung Abgabe an andere Abwasserbehandlungsanlage (ABA) Zwischen -lagerung (ZWL) sonst. direkte Entsorgung Megagramm Trockenmasse (Mg TM) k. A Tab. 4 Entwicklung des Aufkommens und der Entsorgung von kommunalem Klärschlamm in Sachsen-Anhalt von 2006 bis

16 entsorgter Klärschlamm in Mg TM Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt Lagebericht Jahr Landwirtschaft Landschaftsbau Kompostierung sonst. stoffl. Verw. Deponie therm. Ents. Abgabe an andere ABA ZWL sonst. direkte Entsorgung Abb. 8 Entwicklung der Entsorgung von kommunalem Klärschlamm in Sachsen-Anhalt von 2006 bis 2015 (Mg TM = Megagramm Trockenmasse) Die direkt in der Landwirtschaft verwertete Klärschlammmenge ist seit 2013 weiter zurückgegangen, während die an Kompostierungsanlagen abgegebene Klärschlammmenge, deren überwiegender Anteil anschließend im Landschaftsbau verwertet wird, im gleichen Zeitraum nahezu konstant geblieben ist. Der Klärschlamm, der seit dem Jahr 2013 der Rubrik sonstige direkte Entsorgung zugeordnet ist, wurde in der Konditionierungsanlage des Gemeinschaftsklärwerks Bitterfeld- Wolfen als Deponieersatzbaustoff aufbereitet. Die Menge des thermisch entsorgten kommunalen Klärschlamms ist seit 2013 angestiegen. Von dem im Jahr 2015 insgesamt thermisch entsorgtem Klärschlamm ( Mg TM) entfallen Mg TM auf Klärschlamm, der auf Grund seiner industriell dominierten Abwasserherkunft grundsätzlich thermisch zu entsorgen ist. Insgesamt wurden etwa 66 % des im Jahr 2015 entsorgten kommunalen Klärschlamms einer stofflichen Verwertung (Landwirtschaft, Landschaftsbau, Kompostierung, sonstige stoffliche Verwertung) zugeführt. 16

17 Mio. Euro Beseitigung von kommunalem Abwasser in Sachsen-Anhalt Lagebericht Investition und staatliche Förderung Für die Errichtung bzw. Sanierung von Abwasseranlagen haben die Abwasserbeseitigungspflichtigen im Land Sachsen-Anhalt seit 1990 rund 5 Milliarden investiert. Die Vorhaben der Aufgabenträger konnten mit staatlichen Zuwendungen in Höhe von rund 1,31 Milliarden gefördert werden. Die nachfolgenden Übersichten veranschaulichen die für die Abwasserbeseitigung in den Jahren bewilligten Fördermittel (in Millionen ). Staatliche Zuwendungen von 1990 bis 2016 in Mio bis bis bis bis bis bis bis bis bis ,2 287,0 138,1 129,4 190,2 151,1 112,0 97,08 33,07 Tab. 5 Förderung von Investitionen für die Abwasserbeseitigung *) Jahr Abb. 9 Staatliche Zuwendungen für die Jahre 1990 bis 2016 *) *) In den Beträgen vor dem Jahr 2000 sind Mittel aus dem Strukturfonds EFRE der EU, die für die kommunale Abwasserbeseitigung vergeben wurden, nicht enthalten. 17

18 8 Zusammenfassung In Sachsen-Anhalt hat die kommunale Abwasserbeseitigung ein beachtenswertes Niveau erreicht. Ende 2016 wird das Abwasser von etwa 2,133 Mio. Einwohnern, das sind 95 % der Gesamtbevölkerung, öffentlichen Kläranlagen zugeführt. Das Abwasser von etwa 2,08 Mio. Einwohnern (92,8 % der Gesamtbevölkerung) wird dabei in Kläranlagen gereinigt, die über eine weitergehende Nährstoffeliminierung verfügen. Im Jahr 2014 lag dieser Anteil noch bei 92,3 %. Etwa Einwohner beseitigen ihr Abwasser über dezentrale Anlagen (Kleinkläranlagen, Sammelgruben). Für etwa zwei Drittel dieser Einwohner wird die Abwasserbeseitigung auch langfristig dezentral bleiben. Die öffentlichen Kläranlagen in Sachsen-Anhalt zeichnen sich durch sehr hohe Reinigungsleistungen aus. Die prozentuale Reduzierung der Gesamtfracht in den Kläranlagen ab einer Kapazität von EW hat sich im Vergleich zu den Werten des Jahres 2014 geringfügig verbessert. Bezüglich der Parameter CSB und P ges liegt die Reduzierung bei den Kläranlagen ab einer Kapazität von EW deutlich über 90 %. Für den Parameter Ges-N wird eine Gesamtfrachtreduzierung in Höhe von knapp 90 % erreicht. Die hohen Reinigungsleistungen resultieren aus vergleichsweise hohen Konzentrationen im Kläranlagenzulauf und den von vielen Kläranlagen erreichten niedrigen Ablaufkonzentrationen. Die hohen Zulaufkonzentrationen, die in vielen Fällen deutlich über den in technischen Regelwerken für die Bemessung genannten Erfahrungswerten liegen, sind im Wesentlichen auf den niedrigen Wasserverbrauch und auf einen oft niedrigen Fremdwasserzufluss zurückzuführen. Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch liegt in Sachsen-Anhalt zurzeit bei etwa 95 Litern pro Einwohner und Tag. In ländlichen Gebieten sind auch Werte im Bereich von 50 bis 75 Litern pro Einwohner und Tag durchaus nicht ungewöhnlich. Der niedrige Fremdwasserzufluss zu kommunalen Kläranlagen ist auf den überwiegend guten Zustand der in großen Teilen erst nach 1990 errichteten Schmutzwasserkanäle zurückzuführen. Im Dezember 2016 sind in Sachsen-Anhalt 77 Kläranlagen mit einer Kapazität ab EW in Betrieb. 18

19 Anlage 19

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