20 Jahre. Jubiläums-Festschrift der Cologne Business School

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1 20 Jahre Jubiläums-Festschrift der Cologne Business School

2 Vorwort i 20 Jahre CBS Prof. Dr. habil. Elisabeth Fröhlich ist seit 1. April 2013 Präsidentin der CBS Ein Wort vorab Der Begriff Festschrift ist im akademischen Bereich eigentlich Aufsatzsammlungen vorbehalten, die verdienten Professoren aus dem Kreis renommierter Kollegen anlässlich runder Geburtstage und da nicht vor dem 50. zum Geschenk gemacht werden. Den jeweiligen Beiträgen wird oftmals ein bedeutungsschwerer Satz des Aristoteles, Goethes, Humboldts d.ä. oder neuerdings vielleicht auch von Helmut Schmidt vorangestellt. Meine sehr geehrten Damen und Herren, verehrte Leser, wir brechen dieses ungeschriebene Gesetz, um unseren Alumni, unseren Freunden und Förderern und uns selbst ein Geschenk zum 20-jährigen Bestehen der Cologne Business School zu machen. Die Redaktion hatte bewusst den Auftrag, inhaltlich eine Verbindung aus Geschichtlichem, Fachlichem und Unterhaltsamen zu schaffen und gelegentlich auch etwas frech und süffisant zu schreiben. Meinen Kollegen aus der Fakultät und allen, die mit einem inhaltlichen oder gestalterischen Beitrag zum Gelingen beigetragen, vielleicht noch einen Prospekt aus den Anfangsjahren oder ein Foto von einer Exkursion gefunden haben, danke ich ganz herzlich. Meine Aufgabe ist die akademische und wissenschaftliche Leitung der Cologne Business School. Kollegialer Respekt in der Fakultät, Streben nach Exzellenz in Forschung und Lehre sowie die ständige Weiterentwicklung der Studieninhalte gehören dazu. Wäre ich mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden, würde ich, glauben Sie mir bitte, dieses Geleitwort nicht schreiben. Ebenfalls sehr wichtig ist mir aber das, was gelegentlich etwas metaphorisch die CBS-Familie genannt wird. Das hat nichts mit gemeinsamem Mittagessen und Kaffeetrinken zu tun, sondern steht kennzeichnend für unser Streben nach lebenslanger Verbundenheit von Lehrenden und Lernenden, vom Austausch der Studenten mit den Alumni und Förderern, dem berühmten Wissenstransfer und dem immer wieder gemeinsamen Auf zu neuen Ufern. Dieser Gedanke ist in den zurückliegenden Jahren an der CBS stets gelebt worden, wobei das ist besonders erfreulich die Initiative von den Studenten selbst ausging. Mit ihren Ideen stießen sie bei hochmotivierten Professoren auf bereitwillige Unterstützer, so dass viele beeindruckende Projekte umgesetzt werden konnten. Danken möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich den Mitgliedern unseres Kuratoriums, die uns stets unterstützen und uns ihre Erfahrungen und Verbindungen zur Verfügung stellen. Daher ist es uns eine Freude, mit Ulf C. Reichardt den Hauptgeschäftsführer der Kölner Industrie- und Handelskammer als neuen Kurator begrüßen zu dürfen. Persönlichkeiten wie Prof. Dr.-Ing. habil. Bruno O. Braun, Prof.-Ing. Wolfgang Luan sind ebenso wie Prof. Dr. habil. Claude Treyer und Prof. Günter Verheugen international vernetzt und repräsentieren die CBS auch bei der Suche nach neuen Partnerhochschulen oder Referenten für ein tagesaktuelles Thema. Der langjährige Präsident des Bundesverbands der deutschen Tourismuswirtschaft, Klaus Laepple, ist der CBS seit über zehn Jahren freundschaftlich verbunden. Zuletzt bleibt mir ein herzlicher Dank an diejenigen, die in den vergangenen 20 Jahren mit unglaublichem Engagement und viel Weitsicht im Zentrum Kölns eine Hochschule mit damals noch futuristischer Studienstruktur und internationalem Flair geschaffen und viele Generationen junger Akademiker auf den Start in das Berufsleben vorbereitet haben. Zuletzt geht mein Aufruf an alle Kollegen aus der Fakultät und der Verwaltung, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern gemeinsam motiviert die Zukunft zu bestreiten. Ihre Prof. Dr. habil. Elisabeth Fröhlich, Präsidentin 2 3

3 Inhalt Vorwort Prof. Dr. habil. Elisabeth Fröhlich, CBS-Präsidentin 3 GruSSworte Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln 6 Paul Bauwens-Adenauer, Präsident der IHK zu Köln 7 Dr. Michael Frenzel, BTW-Präsident 8 Britta Jansen, Vorsitzende des CBS-Alumni e.v. 9 Forschung und Lehre Nachhaltige Forschung an der CBS 22 Forschungsprojekte 24 Leadership 25 Media Management and Entrepreneurship 26 Value Chain Management 27 Development Studies and Management 28 Tourism and Transport 29 Banking and Finance 30 International Business Ethics and Sustainability 32 Geschichte Studentisches Engagement Das Studentenparlament 51 Das Corporate Identity Team 52 Work for Good 60 University2Business 62 Hochschule Die akademische Entwicklung der CBS 10 Glückwünsche 18 Das igus Executive Programme an der CBS 21 Eine Politik der offenen Tür 40 Das Studium generale 42 Trends der `90er 45 Vielfalt und Internationalität 54 Die CBS auf der ITB Rückblick in Bildern 70 Ausblick 76 Design Das Corporate Design der CBS 16 Entwicklung des Hochschulmagazins 38 Der CBS-Messestand

4 GruSSworte i 20 Jahre CBS Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Sehr geehrte Frau Professor Fröhlich, sehr geehrter Herr Weischer, der Hochschulleitung, den Professoren sowie den Studentinnen und Studenten der Cologne Business School (CBS) gratuliere ich sehr herzlich zum 20-jährigen Bestehen. Köln ist als Studienort schon immer besonders attraktiv gewesen. Heute sind an unseren Hochschulen über Studierende immatrikuliert, fast zehn Prozent der städtischen Bevölkerung. Gerade junge Menschen schätzen das einzigartige Flair Kölns als lebenswerte Stadt und prägen das besondere Lebensgefühl entscheidend mit. Die CBS ist eine international renommierte Business School, die zu einem festen Teil der Kölner Hochschullandschaft geworden ist. Sie hat sich mit ihren international ausgerichteten Studiengängen einen Namen gemacht, der weit über die Stadtgrenzen reicht. Studierende aus aller Welt verbringen hier gerne ein Auslandssemester und genießen es, in einer kleinen und zusätzlich besonders feinen Atmosphäre ihr Studium mit Eindrücken aus einem anderen Land zu bereichern. Aktuelle Studien wie zum Beispiel der Bildungsbericht der OECD zeigen, wie wichtig für unser gesamtes Land Hochschulbildung auf höchstem Niveau ist. Die Wirtschaft profitiert von hervorragend ausgebildeten Akademikern, und diese profitieren gerade in Köln von der gesunden Branchenvielfalt und damit einhergehend von der breiten Palette an attraktiven Arbeitgebern. Ich wünsche mir, dass gerade auch junge Menschen, die aus dem Ausland kommen, die Chancen und Möglichkeiten unseres Standortes erkennen und sich längerfristig für unsere Stadt entscheiden. Wir brauchen junge Akademiker, die sich mit neuen Technologien auskennen und innovative Ideen mitbringen und dafür sorgen, dass Köln als Wirtschaftsstandort auch in Zukunft Bestleistungen hervorbringt. In Köln gibt es Arbeitsplätze in vielen Branchen, auf die sich CBS-Studenten in ihren Spezialisierungsrichtungen vorbereiten: Medienfachleute, Touristiker, aber auch Absolventen interkultureller Studiengänge werden gesucht und haben beste Aussichten auf eine erfolgreiche Karriere. Den Absolventen, die 2013 ihr Studium in einem der Bachelor- oder Masterstudiengänge beenden, wünsche ich einen erfolgreichen Berufseinstieg und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Die Studentinnen und Studenten des neuen Jahrgangs heiße ich in unserer Stadt herzlich willkommen. Für Ihr Studium wünsche ich Ihnen viel Erfolg! Ich bin sicher, dass die Cologne Business School auch in Zukunft den Bildungsstandort Köln weiter bereichern wird. Ihr Jürgen Roters Oberbürgermeister der Stadt Köln sehr geehrte Damen und Herren Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende der Cologne Business School! Zu Ihrem Jubiläum gratuliere ich Ihnen allen sehr herzlich! Die Industrie- und Handelskammer zu Köln gehört seit vielen Jahren zu den Freunden und Förderern Ihrer Bildungseinrichtungen und hat die Gründungen der Cologne Business School und der Europäischen Fachhochschule von Beginn an begleitet. Umgekehrt haben sich Verantwortliche der CBS in vielen Gremien der IHK, unter anderem in der Vollversammlung, engagiert. Durch die jährliche Semestereröffnungsfeier der CBS im Börsensaal demonstrieren Sie Ihre Verbundenheit mit der Kölner Wirtschaft. Aus einer reinen Mitgliedschaft ist so eine enge Partnerschaft geworden, die trägt und gemeinsam immer wieder anspruchsvolle Projekte ermöglicht. Das deutsche Bildungssystem befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. In die Jahre gekommene Strukturen wurden aufgebrochen, die Durchlässigkeit erhöht. Als Vertreter von Industrie, Handel und Dienstleistungen begrüßen wir diese Entwicklung ausdrücklich. Sie führt dazu, dass Menschen sich permanent weiterbilden und so auch in Zukunft innovative Ideen von unserem Wirtschaftsstandort ausgehen. Die CBS hat seit ihrer Gründung immer das Ziel verfolgt, junge Menschen an den Arbeitsmarkt heranzuführen, die während ihres Studiums genau die Qualifikationen erlernt haben, die Arbeitgeber verlangen, und schon weit vor dem Examen Unternehmen von innen kennenlernen und praktische Erfahrungen sammeln. Das entspricht einem Verständnis von Qualifizierung, wie es sich die Verantwortlichen gerade auch der mittelständischen Wirtschaft wünschen. Die Zusammenarbeit gestaltet sich dynamisch, wobei mich besonders freut, dass viele Initiativen aus dem Kreis der Studierenden kommen, die viele gute Ideen einbringen und das Hochschulleben dadurch entscheidend bereichern. Den Studierenden und Absolventen rufe ich zu: Nutzen Sie die Chancen, die sich nun bieten, denn Lernen ist nicht Pflicht, sondern Freude! Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Jubiläumstage und dem neuen Jahrgang einen guten Studienstart. Ihr Paul Bauwens-Adenauer, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Köln 6 7

5 GruSSworte i 20 Jahre CBS Liebe Studierende, Mitarbeiter und Freunde der CBS! Die Cologne Business School wird 20 Jahre das ist fürwahr ein Grund zu feiern. Denn gelungene und nachhaltig erfolgreiche Ausbildungskonzepte sind ein immens wichtiger Baustein für die Tourismusbranche auf dem Weg in die Zukunft. Als BTW-Präsident freue ich mich deshalb wirklich sehr, dass ich neben vielen großen Konzernen und Verbänden mit ihren vielfältigen Themen rund um Steuern, Wettbewerb, Verbraucherschutz und Co. auch die Cologne Business School und das Themenfeld touristische Ausbildung mit vertreten darf. Seit vielen Jahren ist die CBS in unserem Verband aktiv und das im besten und wahrsten Sinne des Wortes. Sie liefert Input und trägt unter anderem über ihre Präsenz in Gremiensitzungen wie auch ihre Unterstützung als Sponsor unseres Tourismusgipfels zum erfolgreichen Wirken des BTW bei. Gerade in Zeiten, in denen immer stärker über demografischen Wandel und Fachkräftemangel diskutiert wird, ist es äußerst wichtig, dass an staatlichen, aber eben ganz besonders auch an privaten Hochschulen wie der Cologne Business School qualifizierter und engagierter Nachwuchs für unsere Branche ausgebildet wird. Vor wenigen Wochen konnte ich vor Ort in Köln einen persönlichen Eindruck davon gewinnen, was auf dem CBS-Campus und darüber hinaus geleistet wird und wie gut die Studenten auf ihre Aufgaben in unserer Branche vorbereitet werden. Auch die Tourismuswirtschaft wandelt sich immer schneller. Die teils rasanten Fortschritte in Sachen Digitalisierung, Kommunikation und Mobilität erfordern immer neue Ideen, Anpassungsstrategien und kreative Impulse. Die zukunftsgerichteten Inhalte, die in Köln gelehrt werden, der praktische Austausch mit vielen touristischen Unternehmen und last but not least die internationale Ausrichtung der CBS bereiten in besonderer Weise auf die Herausforderungen vor, die im touristischen Berufsalltag warten. Der Tourismus sorgt in Deutschland für 2,7 Millionen Arbeitsplätze, wie eine BTW-Studie ergeben hat. Dies ist sicherlich ein Indiz dafür, wie viele Möglichkeiten in dieser Branche auf künftige Arbeitskräfte warten. Gleichzeitig zeigt diese Zahl, wie groß der Bedarf der Unternehmen an unterschiedlichst qualifiziertem Personal ist. Management- und Business-Studiengänge, gerade mit touristischen Schwerpunkten, sind dabei ein spannender und in den Unternehmen von Reiseveranstaltern über Mobilitätsanbieter bis hin zur Hotellerie gern gesehener Ausbildungshintergrund. Ich freue mich schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit und wünsche der CBS und ihren Studierenden zunächst einmal für die nächsten 20 Jahre spannende Projekte, neue Ideen und natürlich viel Erfolg! Dr. Michael Frenzel Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft e.v. (BTW) Liebe Professoren, Studenten und Mitarbeiter der CBS! Zunächst gratuliere ich unserer CBS ganz herzlich zum 20-jährigen Bestehen und wünsche ihr eine erfolgreiche Zukunft! Jeder Ehemalige verbindet mit seiner Hochschule ganz eigene Erinnerungen. Für die einen sind es Vorlesungen, die entscheidend für die spätere Karriere waren, für andere die Teilnahme an besonderen Veranstaltungen wie der ITB, für wieder andere bilden die vielen Feste auf dem Campus die schönsten Erinnerungen. Die Hauptsache ist, dass wir uns gerne an unsere Studienzeit erinnern und uns sagen können: Ja, ich würde dort wieder studieren. Jetzt blicken also schon 17 Generationen graduierter CBSler auf ihre Studienzeit zurück. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, künftige Absolventen auf den CBS Alumni e.v. hinzuweisen. Die CBS ist in den vergangenen Jahren größer, das Studienangebot breiter geworden. Das führt zwangsläufig dazu, dass der Kontakt zwischen den Kommilitonen weniger intensiv wird und teilweise schon wenige Jahre nach dem Studium abreißt. Wir sehen uns als Ehemaligenverein als Bindeglied und wollen für die Alumni Informationen und Angebote der Hochschule bündeln und auf Neuigkeiten hinweisen. Vorträge und Netzwerkveranstaltungen können auch für uns und die eigene Karriere interessant sein. Meinen Kommilitonen empfehle ich einen Besuch auf der CBS-Homepage. Dort wird über viele tolle Projekte, Workshops und Vorträge berichtet. Die Studenten gestalten das Leben an der CBS aktiv mit, ziehen eigenen Nutzen daraus und unterstützen soziale Projekte. Ehemalige sind grundsätzlich zu allen Veranstaltungen willkommen, der Austausch mit ihnen wird gesucht. Ich wünsche mir, dass wir als Ehemalige uns noch stärker integrieren und den aktuellen Studenten als Ratgeber und Unterstützer zur Seite stehen. Dem neuen Jahrgang, der im August im Börsensaal der IHK begrüßt wird, sende ich ein herzliches Willkommen. Begrüßen möchte ich auch möglichst viele Absolventen des BA10 und des MA11 in unserem Alumniverein. Nutzen wir gemeinsam die Chancen, tauschen wir uns aus und seien wir für die Neuen da. Uns allen wünsche ich sonnige und schöne Jubiläumstage! Ihre Britta Jansen Vorsitzende des CBS-Alumni e.v. ALUMNI 8 9

6 Hochschule i 20 Jahre CBS Die akademische Entwicklung der CBS von Prof. Dr. Markus Raueiser Im Jubiläumsjahr steht die Cologne Business School mit einem breiten wirtschaftswissenschaftlichen Portfolio da. Insgesamt 14 Studiengänge in vier verschiedenen akademischen Klassen, dazu Summer-Courses, Zertifikatsprogramme und ein Studienkolleg zur Vorbereitung auf Bachelorprogramme in deutscher oder englischer Sprache. Promotionswillige Studenten können durch Kooperationen bis zur Erlangung des Doktorgrades betreut werden. In der über 30-köpfigen Fakultät mit ihren fünf Dekanaten sitzen Spezialisten für viele Teildisziplinen der Volks- und Betriebswirtschaftslehre und bieten den Studenten zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten. Das Fremdsprachenangebot ist vielfältig, aktuell finden Kurse für drei asiatische Sprachen statt. Personal Skills werden intensiv geschult, die Studenten präsentations- und verhandlungssicher gemacht. Mit dieser Entwicklung sind Präsidium und Dekane sehr zufrieden, gerade wenn man sich noch einmal die Entwicklung unseres Studienangebots ansieht. Zunächst wurde in Kooperation mit der University of Hertfordshire der Euro-Betriebswirt, dann zusätzlich der Tourismus- und der Asien- Betriebswirt angeboten, später kam die Medienspezialisierung hinzu. Durch die Eingliederung in die EUFH wurden diese vier Fachrichtungen in dem Bachelor of Arts in International Business zusammengefasst wurden dann International Trade und Management Consulting als weitere Schwerpunkte angeboten. Damit war unter den damaligen Bedingungen das Potenzial ausgeschöpft, da wir als nicht selbstständige Hochschule keine Durchführungserlaubnis für einen zweiten Studiengang besaßen. Parallel zum Verfahren zur Erreichung der rechtlichen Selbstständigkeit und der ministeriellen Anerkennung des eigenen Hochschulstatus wurden die Planungen für weitere, den Anforderungen des Arbeitsmarktes entsprechende Studiengänge aufgenommen. Im Frühjahr 2010 tagte die FIBAA auf dem Campus und akkreditierte schließlich mit den neuen Bachelorstudiengängen International Culture and Management, General Management sowie den drei Masterprogrammen unser neues Studienangebot. Wenn man ein solches Verfahren noch nicht begleitet hat, erschließt sich einem nur schwer, welch immenser Aufwand vonnöten ist, um einen Akkreditierungsprozess erfolgreich abzuschließen. So hat ein klassisches Bachelorprogramm 22 Module und ein Auslandssemester. Jedes Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen, so dass 44 Vorlesungen, Übungen und Seminare dokumentiert, inhaltlich beschrieben, der angestrebte Lernerfolg und die Art der Prüfungsleistung dargelegt werden müssen. Literaturlisten sind beizufügen, die jeweiligen Modulverantwortlichen namentlich zu benennen. Nach Prüfung des eingereichten schriftlichen Materials kommt dann die Gutachterkommission zur Hochschule und prüft genau, ob für den Studiengang, der theoretisch für akkreditierungswürdig gehalten wird, vor Ort auch personelle und räumliche Kapazitäten vorhanden sind. Hier stehen die Professoren und Programm-Manager Rede und Antwort. Mitarbeiter, aktuelle und ehemalige Studierende werden befragt und wenn nicht alles einwandfrei ist, erhält man nicht das Gütesiegel, dafür aber ein enormes Problem. Die Studiengangsakkreditierung ist ein Standard des Bologna-Prozesses. Während sie viele Universitäten bisher nicht vollzogen haben, gilt es unter namhaften Business Schools als unseriös, nicht akkreditierte Programme anzubieten. Auch in den folgenden Jahren entwickelte sich das Studienangebot weiter. Mit den Masterprogrammen International Media and Entertainment Management und Sustainable Tourism Management und den Bachelorstudiengängen International Media Management und International Tourism Management bieten wir heute fünf grundständige Bachelor- und fünf konsekutive Masterstudiengänge an. Das MBA-Programm International Management wird sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit angeboten. Es ist nicht konsekutiv und somit eine Qualifikationsoption für Absolventen nicht wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge. Hier können sich Chemiker, Geographen oder Historiker BWL- Wissen aneignen und lernen, wie moderne Management-Prozesse gestaltet werden. Ein EMBA- Studiengang in Kooperation mit der Maastricht School of Management (MSM) sowie der EMBA Consulting Management bilden die höchste Spielklasse. Für das von der Agentur AMBA akkreditierte Programm mit der MSM werden fünf Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt, davon mindestens drei in einer Führungsposition. In die meisten Studienprogramme wurden neue, teilweise sehr innovative Spezialisierungsmöglichkeiten implementiert. Seit der Programmeinführung 2010 ist insbesondere der Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie sehr beliebt, aber auch die Regionalwissenschaft Latin America Management hat sich etabliert. Double Degree Programme mit der indonesischen Binus University und der niederländischen Fontys Hochschule reichern das Spektrum der Programme an und erhöhen die Internationalität. In 2011 wurde der Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit eingerichtet. Beide Kernbereiche wurden in die Curricula aller Studiengänge übernommen. Die Studenten der CBS lernen damit die Weltwirtschaft aus zwei weiteren Blickwinkeln kennen, die auch zukünftig prägend für Finanz-, Wirtschafts- und Dienstleistungsverträge überall auf der Welt sein werden. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die vielen Vortragsveranstaltungen im Rahmen des Studium generale sowie die Gastvorlesungen, die von den Dekanen regelmäßig organisiert werden. Die konstant guten Rankingergebnisse, die Beurteilungen der Akkreditierungskommissionen, Evaluierungen und Absolventenbefragungen beweisen uns immer wieder, dass die Studienangebote der CBS zielgenau auf verantwortungsvolle Positionen vorbereiten und unsere Studenten genau das Wissen vermittelt bekommen, das sie benötigen, um sich auf dem internationalen Arbeitsmarkt erfolgreich behaupten zu können. Wir haben also allen Grund, der CBS ganz herzlich zum Geburtstag zu gratulieren

7 Geschichte i 20 Jahre CBS Jahre Geschichte Rückblick Jahre sind in der Geschichte der Menschheit ein unbedeutender Zeitraum, für die Tradition der ältesten Universität in Bologna ein sehr geringer, für ein Menschenleben hingegen schon ein gutes Viertel. Für eine Hochschule in der Bundesrepublik, die den 1999 formulierten Bologna-Prozess schon 1993 umgesetzt hatte, ein Meilenstein. Die vorliegende Festschrift erscheint aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Cologne Business School. Klar ist, dass der geneigte Leser, der seiner Alma Mater verbundene Alumni und der Kreis der Partner sowie Freunde und Förderer, meist nur einen Abschnitt weniger Jahre mit der CBS verbindet und sich vor und nach der Feier zum Jubiläum einmal fragt, wie es denn nach seiner Zeit in Köln so weitergangen oder wie es just davor gewesen ist. So wollen wir in vier Abschnitten die Entwicklung von den frühen Anfängen bis zur Gegenwart nachzeichnen. Sollten Absolventen von Universitäten, die seit dem Mittelalter bestehen, jetzt spötteln, dies zu erzählen könne nicht sonderlich lange dauern, treten wir gerne den Gegenbeweis an: Wir können die handelnden Personen der ersten Stunde schließlich noch persönlich befragen! 20 Jahre CBS Die Entwicklung der Cologne Business School ist eng verbunden mit der Europäischen Wirtschafts- und Sprachenakademie. An dieser 1908 gegründeten privaten Akademie begann CBS- Gründer Jürgen Weischer Mitte der 1970er Jahre als Dozent und Geschäftsführer seine berufliche Laufbahn und übernahm die Schule 1980 von der bisherigen Schulleiterin Else Wolff. EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTS- UND SPRACHENAKADEMIE An der EWS als Ergänzungsschule wurde eine viersprachige Ausbildung zum/zur Europasekretär/in angeboten, teilgenommen haben aber fast nur Frauen. Die Damen waren alle sehr fleißig und haben im Anschluss sofort gute Jobs bekommen. Diese Ausbildung haben wir später um betriebswirtschaftliche Anteile erweitert und die dreijährige Ausbildung zum Internationalen Direktionsassistenten angeboten, erinnert sich Jürgen Weischer. Die Absolventen fanden durchaus Jobs in großen Unternehmen, doch die Tatsache, dass der Abschluss kein staatlich anerkannter war, führte zunehmend zu Problemen. Die Absolventen waren zwar genauso gut ausgebildet wie die anglo-amerikanischen Bachelorabsolventen, wurden aber wie Sekretärinnen und Sekretäre bezahlt. Parallel zu dieser Entwicklung entstand Anfang der 1990er Jahre ein Kontakt zwischen einem Englisch-Dozenten der EWS und der University of Hertfordshire (UH), einer Hochschule in der nördlich von London liegenden Grafschaft Hertfordshire. Die UH hatte zu dieser Zeit mit den Folgen des Thatcherismus der ehemaligen britischen Premierministerin zu kämpfen. Die Eiserne Lady schaffte nicht nur die Gratismilch an Grundschulen ab (was ihr den Spitznamen Maggie Thatcher The milk snatcher einbrachte), sondern schränkte auch die staatliche Finanzierung der Hochschulen stark ein. Um dieser Situation zu begegnen, begann die UH, ähnlich wie bei einem Franchisesystem, ihr Know-how und ihre Kompetenzen im Ausland anzubieten. Nachdem die UH in Griechenland und Spanien bereits Kooperationspartner gefunden hatte, suchte sie auch nach einem in Deutschland gleichzeitig suchte die EWS einen Partner, um ihr Ausbildungsangebot aufzuwerten Zu Beginn des Jahres 1993 wurde daraufhin der Validierungsprozess angestoßen. Am 4. Juni desselben Jahres begutachtete eine akademische Panel-Group die Räumlichkeiten der EWS Köln und erteilte ihr die Starterlaubnis für den Studienbetrieb im Namen der UH. Der ursprüngliche Plan, die Direktionsassistenten in die neue Studienform einzubinden, wurde fallengelassen, stattdessen wurde ein ganz neuer Studienzweig entwickelt. Die Auszubildenden hatten zukünftig die Möglichkeit, in das zweite Jahr des Studiums quer einzusteigen und nach vier Semestern einen Bachelorabschluss zu erlangen Vertrag von Maastricht tritt in Kraft 1993 Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen 1993 Deutschland gewinnt den Davis Cup 1994 Festnahme des Kaufhaus-Erpressers Dagobert 1994 Gründung der Welthandelsorganisation 1994 Michael Schumacher wird erster deutscher Formel 1-Weltmeister 12 13

8 Geschichte i 20 Jahre CBS Frank Scholz 1993/1994 Start des Studienbertriebs 1993 Zum Wintersemester 1993/1994 nahm die neue Hochschule erstmalig den Studienbetrieb mit 14 Studierenden im Fach Europa-Betriebswirt/Bachelor of Arts in European Business Administration (Hons) auf. Zunächst wurde das Studium noch auf Deutsch durchgeführt, doch nach und nach wurden immer mehr Vorlesungen auf Englisch gehalten. Die EWS hatte damit Geschichte geschrieben, denn neben der Universität Bochum war sie der erste Anbieter eines Bachelorstudiengangs in Deutschland. Da sich das neue Modell deutlich vom bisherigen EWS-Angebot unterschied und eigenständig positioniert werden sollte, war die Zeit für einen eigenen Namen gekommen. Die EWS- Leitung entschied sich für den Namen International Campus, der sowohl Internationalität als auch Hochschulstatus symbolisierte. Die heutige CBS war in den ersten Jahren mithin der akademische Zweig der EWS und gehörte auch gesellschaftsrechtlich zum Stammhaus. Prof. Dr. Herbert Evers mit den ersten Studierenden In Bezug auf den Hochschulstatus war das Modell eine Besonderheit, denn über EU-Recht (Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit) war das Angebot eines britischen Bachelorstudienganges in Deutschland unter akademischer Federführung einer staatlichen englischen Universität legitim. Dennoch war die Anerkennung in Deutschland sehr kompliziert, erinnert sich Frank Scholz, Geschäftsführer und Studiendirektor der Hochschule von Das Kultusministerium in NRW war uns anfangs nicht wohlgesonnen, denn wir traten in Deutschland als Hochschule unter englischer Flagge auf. Die Qualitätssicherung lag allein bei den Engländern und das Ministerium hatte keine Dienstaufsicht. Der UH dagegen gefielen Köln und die EWS ausgesprochen gut, denn die Rheinländer kombinierten eine südeuropäische Lebensfreude mit deutschen Arbeitstugenden. Es war insgesamt ein sehr nettes Miteinander, erklärt Frank Scholz. Hinzu kam, dass der Markt einfach reif war. Die Neuausrichtung der EWS fiel genau in die Zeit, in der Unzufriedenheit mit dem theoretisch ausgerichteten deutschen Hochschulsystem lauter wurde. 1996/ schlossen dann die ersten zwölf Absolventen ihr Studium ab wurde das Studienangebot um die Studiengänge Asian Pacific Business Administration (Hons) und Business and Tourism (Hons) erweitert, was zu einem spürbaren Anstieg der Studierendenzahl führte. So folgten die nächsten Jahrgänge, die nach und nach immer größer wurden. Doch noch befand sich die junge CBS in einem Versuchsstadium und profitierte von der Reputation der heute 105 Jahre alten EWS mit ihrem hohen Ansehen bei den Handelskammern und den rheinischen Wirtschaftsunternehmen. Auch strukturell waren beide Einrichtungen noch sehr eng verbunden. Viele Errungenschaften der EWS konnten übernommen werden. Ab Seite 34 finden Sie den Abschnitt über die Jahre 1998 bis Von Beginn an mit der Wirtschaft verzahnt Prof. Dr. Helmut Keim, der heute an der Schwesterhochschule der CBS, der Europäischen Fachhochschule, lehrt, erinnert sich: Ich war damals in der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) tätig und dort zuständig für Bildungsfragen. Der bereits bestehende Kontakt zu Jürgen Weischer führte anlässlich der Gründung der Hochschule dazu, dass ich als Vertreter der Arbeitgeber in die Prüfungskommission der EWS und UH berufen wurde. Gemeinsam mit dem Repräsentanten der englischen Universität haben wir jede einzelne Arbeit durchgesprochen. Als Vertreter der Wirtschaft habe ich sie in ganz besonderer Weise im Hinblick auf die Anforderungen der Unternehmenspraxis beurteilt. Überzeugend für mich war: Mit der Gründung der EWS und ihrer praxisorientierten Ausrichtung beschritt Jürgen Weischer einen innovativen Weg, der als richtungsweisend für die damalige Hochschullandschaft zu bewerten war. Bemerkenswert fand ich darüber hinaus das der EWS zugrunde liegende britische Prüfungssystem, mit den erfolgreichen case studies im wissenschaftlichen Studium. Dort stand die Fallbezogenheit stärker im Vordergrund als das bloße Lernen und Abfragen von theoretischem Wissen. Die Studierenden denken dadurch viel projektorientierter, was ich als große Bereicherung empfand. Diese Fallstudienarbeit als Methode des wissenschaftlichen Arbeitens und forschenden Lernens zur Lösung praktischer Aufgaben hat dann auch seinen Eingang in die Studienkonzeption der 2001 gegründeten dualen Fachhochschule (EUFH) in Brühl gefunden. Insgesamt brachte die EWS einen ganz neuen Ansatz in die bis dato staatlich organisierte Hochschullandschaft und setzte einen wichtigen Trend zu mehr Privatisierung. Private Initiativen im Bildungsbereich zu fördern war eines unserer Ziele. Bildungsunternehmer wie Jürgen Weischer, die kreativ, innovativ und mutig agierten, haben wir sehr befürwortet. Die EWS war für mich einfach der Prototyp einer neuen Hochschule Kinostart von Forrest Gump 1996 Take That trennen sich 1996 Erstes geklontes Schaf Dolly wird geboren 1997 Prinzessin Diana stirbt bei einem Autounfall in Paris 1997 Ruck -Rede von Bundespräsident Roman Herzog 1997 Seit '97 findet jedes Jahr der Köln- Marathon statt 14 15

9 Das Corporate Design der CBS CBS-Broschüre 2011 Bachelorbroschüre 2013 Design i 20 Jahre CBS Masterbroschüre 2012 CBS-Broschüre 2003 CBS-Broschüre 2006 Mit dem Aufkommen neuer Hochschulen und durch wachsenden Wettbewerb wird eine professionelle Außendarstellung immer wichtiger. 16 Von einem auf vierzehn Studiengänge: Das Corporate Design wird regelmäßig aktualisiert. 17

10 hochschule I 20 Jahre CBS Glückwünsche Die CBS legt den Grundstein für unseren Fachund Führungsnachwuchs, der die Arbeitsrealität von Anfang an im Blick hat. Mit diesem Fokus und mit den hier erworbenen sozialen und interkulturellen Kompetenzen haben die Absolventen der CBS beste Berufschancen. Junge Menschen mit einer solchen Ausbildung sind enorm wichtig für unsere Stadt, für die Qualität unserer Wirtschaft und für unser Bestehen im internationalen Wettbewerb. Viele der CBS-Studierenden machen sich überdies als Existenzgründer einen Namen und schaffen wichtige Arbeitsplätze für unsere Region. Auch für mich persönlich hat die CBS eine besondere Bedeutung. Ich bin der Hochschule seit vielen Jahren verbunden und immer wieder als Gastreferentin in der Hardefuststraße, bei der Begrüßung neuer Jahrgänge in der IHK oder bei Absolventenfeiern im Maritim-Hotel anzutreffen. Angela Spizig, Bündnis 90/Die Grünen, Bürgermeisterin der Stadt Köln Wir begleiten die CBS seit zwei Jahren als Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit zeichnet sich durch den sympathischen, sehr unkomplizierten Kontakt zu den begeisternden Studenten und Mitarbeitern aus. Über das Deutschlandstipendium und U2B haben wir herausragende Persönlichkeiten der Hochschule kennen gelernt, die uns durch ihre Kreativität, Authentizität sowie faszinierende gesellschaftliche und akademische Leistungen dauerhaft beeindruckt haben. Inzwischen beeinflussen drei Absolventen der CBS den Erfolg unseres Unternehmens als Teil unseres Management-Teams entscheidend mit. Wir wünschen der CBS, dass sie es auch in den nächsten 20 Jahren wieder schafft, ihren Studenten die perfekte Balance zwischen persönlicher und akademischer Weiterentwicklung zu bieten. Wir freuen uns über das große Engagement der CBS, den Kontakt stets aufrechtzuerhalten und auf eine weiterhin angenehme und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch! Auch der TÜV Rheinland gratuliert der CBS ganz herzlich zu ihrem 20-jährigen Geburtstag! Die Zusammenarbeit mit Ihren Studenten macht uns sehr viel Freude. Man merkt, dass Ihre Studenten eine hohe Praxisorientierung und eine gute soziale Kompetenz mitbringen. Wir freuen uns auf weitere Vorträge und Exkursionen auch in den nächsten 20 Jahren! Herzlichst, Ihr TÜV Rheinland Team. Als Hauptpartner des diesjährigen Netzwerkund Recruiting Events University2Business unter dem Motto Workforce of Tomorrow Managing Diversity in the 21st Century der Cologne Business School gratuliert Henkel der CBS zu ihrem 20-jährigen Jubiläum. Die CBS zeichnet sich durch ihre interdisziplinäre Ausrichtung und anwendungsorientierte Forschung, internationale Orientierung und Einbindung in weltweite Forschungsverbunde und Netzwerke aus. Sie bietet daher die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der Cologne Business School, ihren Studierenden, den ProfessorInnen und MitarbeiterInnen wünscht Henkel die erfolgreiche Fortsetzung ihrer Arbeit, viele positive Impulse in Wissenschaft, Lehre, Forschung und Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreiche, weiterhin Grenzen überschreitende Zukunft. Herzlichen Glückwunsch zum 20-jährigen Bestehen! Die Grimme-Akademie wünscht den Lehrenden und den Studierenden weiterhin viel Erfolg und freut sich auf einen regen Austausch mit den Medienmachern von Morgen. Aycha Riffi, Referatsleiterin, Grimme-Akademie Jürgen Krone, Geschäftsführer, ALDI GmbH & Co. KG Dormagen Saskia Roth, Referentin für Personalmarketing, TÜV Rheinland Kirsten Sánchez Marín, Head of Global Diversity & Inclusion, Henkel AG & Co. KGaA 18 19

11 hochschule I 20 Jahre CBS Glückwünsche Das igus Executive Programme an der CBS Die Gründung der Cologne Business School vor 20 Jahren markiert für die Region Köln den Beginn des rasanten Wachstums einer privaten Hochschullandschaft. Bis heute profitieren die Unternehmen der Region von diesem praxisnahen und an den Bedürfnissen der Unternehmen orientierten Bildungsangebot. Auch zukünftig werden viele Unternehmen unserer Region Absolventen der CBS eine Karrierechance hier vor Ort oder an einem Standort im Ausland bieten. Gregor Berghausen, Geschäftsführer, Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung Industrie und Handelskammer zu Köln Wir sehen mit Freude auf die vergangenen erfolgreichen Kooperationen zurück und wünschen der CBS daher zu ihrem 20. Geburtstag alles Gute, weiterhin Erfolg, spannende Unternehmensworkshops, eifrige Studenten, Themen am Puls der Zeit, Offenherzigkeit, Durchhaltekraft, Nachhaltigkeit, Inspiration, innovative Herangehensweisen und vor allem eine gute Bindung zwischen den Studenten und ihrer Hochschule. Michael Lohmeier, Vice President GoGreen, Deutsche Post AG Herzlichen Glückwunsch zu 20 Jahren erfolgreicher Arbeit. Die Marke Cologne Business School wird immer bekannter für ihre gute Qualität. Eine auf hohem Niveau arbeitende Forschung und Lehre und engagierte und erfolgreiche Studenten machen den Unternehmen Freude. Harry Rombach, Innovation Manager, Triple-I Management Bayer Das CBS-Executive Programme Management and Leadership Development Skills and Techniques für Führungsmitarbeiter der igus GmbH startete im Januar 2012 mit 26 Teilnehmern aus 16 Ländern. In insgesamt fünf Modulwochen bereiten die Professoren und Dozenten der CBS die Programmteilnehmer auf Managementherausforderungen der höheren Ebene vor. Die Firma igus produziert in Köln Motion Plastics Produkte für Maschinenbauer und andere Industrien rund um den Globus. In über 30 internationalen Filialen bilden wir ständig Mitarbeiter weiter. Auf der Suche nach einem Führungsnachwuchs-Ausbildungsprogramm stießen wir erfreulicherweise auf die Cologne Business School. Sie zeichnete sich besonders dadurch aus, dass alle Unterrichtseinheiten von vornherein auf Englisch konzipiert waren und durchgeführt wurden. Die Zusammenarbeit bei der Bestellung eines igus-eigenen Curriculums war hervorragend. Gemeinsam wurde ein Programm von fünf Wochenblöcken erarbeitet. 26 TeilnehmerInnen lernten und arbeiteten sich durch ein bunt gemischtes Programm, das sie in ihren Fähigkeiten, größere Einheiten oder sogar igus Firmen zu leiten, gut weiterentwickelte. Die Nähe zu igus Köln erlaubte uns, praxisnah Einheiten durchzuführen und igus-eigene Referenten mit CBS-Referenten zu mischen. Im Vergleich zu beispielsweise amerikanischen Universitäten ist die CBS zwar noch eine kleine Hochschule, doch das auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Programm, die engagierte Gestaltung der Vorlesungen und Praxisübungen sprachen für sich. Wir wünschen der CBS weiterhin viel Erfolg bei der Entwicklung ihrer Programme und freuen uns, eine englischsprachige Hochschule in unserer Stadt vorzufinden. Frank Blase, Geschäftsführer igus GmbH 20 21

12 Nachhaltige Forschung an der CBS forschung und Lehre i 20 Jahre CBS Auftrag einer jeden Hochschule ist neben der Vermittlung akademischen Wissens stets auch die Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Professoren der Cologne Business School arbeiten neben dem Vorlesungsbetrieb an aktuellen Projekten und veröffentlichen ihre Ergebnisse in Fachpublikationen und Büchern. Den Bereich der Forschung an CBS und EUFH leitete vor der rechtlichen Verselbstständigung im Jahr 2010 Prof. Dr. Peter François, heute Präsident der Hamburger Fern-Hochschule. Besonderer Wert wurde in der Forschung auf den anwendungsbezogenen Nutzen gelegt, aus dem ein unmittelbarer Praxisbezug für die Lehre an beiden Hochschulen entstand. Im Jahr 2010 übernahm Prof. Dr. habil. Elisabeth Fröhlich das Amt der Vizepräsidentin für Forschung und Lehre der CBS. Am 1. April 2013 wurde Prof. Fröhlich offiziell zur Präsidentin der CBS ernannt, wird aber weiterhin stark in Forschungsprojekte eingebunden sein. Das Amt der Vizepräsidentin für Forschung wird ab August 2013 von Prof. Dr. Ingvill C. Mochmann ausgefüllt. Prof. Dr. Andreas Lueg-Arndt wird Vizepräsident für Lehre und Qualitätssicherung. Mit Prof. Fröhlich sprachen wir über die Forschung an der CBS seit der rechtlichen Verselbstständigung. Prof. Fröhlich, was hat sich seit Ihrem Start an der CBS verändert und wie beurteilen Sie die Entwicklung der Hochschule in Bezug auf die Forschung? Die CBS hat von Anfang an Abstand davon genommen, die Forschung nach Fakultäten zu organisieren. Wir haben sogenannte Forschungscluster festgelegt, die mit mehreren Kollegen fakultätsübergreifend besetzt sind. So ist es auch vom Wissenschaftsministerium und Wissenschaftsrat gewünscht. Zum Beispiel gibt es das Forschungscluster Value Chain Management, in dem Professoren und Dozenten von General Management, International Business und International Culture and Management zusammenarbeiten. Ein weiteres Cluster haben wir z.b. im Finance-Bereich, in dem bereits erste Working Papers veröffentlicht wurden. Insgesamt haben wir heute eine größere Anzahl forschungsstarker Kollegen. An der CBS sind viele Kollegen beschäftigt, die an Instituten arbeiten und entsprechende Forschungskapazitäten einbringen können. Die CBS ist hier im Vergleich zu anderen Fachhochschulen sehr gut und vor allem sehr zukunftsnah aufgestellt. Wir forschen im Kollegenverbund und das ist meiner Meinung nach auch die bedeutendste Entwicklung. Diese erhöhte Forschungsintensität spiegelt sich auch in unseren Masterprogrammen wider. Viele Programme entstehen durch Ideen aus der Forschung wie z.b. Development Studies in ICM oder Supply Chain Management im Beschaffungsbereich. Ich finde es ganz wichtig, die Forschung und die Masterprogramme zu verknüpfen, daher müssen wir dieses Feld in der Zukunft weiter ausbauen. Was ist das Besondere an der Forschung an der CBS? Worin besteht der Unterschied zur Forschung an anderen Hochschulen? Wir sind eine Fachhochschule, also eine University of Applied Science, die angewandte Forschung und keine Grundlagenforschung betreibt. Darüber hinaus arbeiten wir in der Regel mit Unternehmen zusammen. Die Forschungsprojekte werden meist von den Firmen angestoßen und die Ergebnisse werden dann auch angewandt, also umgesetzt. Viele Studierende schreiben ihre Bachelorund Masterarbeiten in einem Unternehmen. Das kann auf zwei Wegen erfolgen: Entweder lernen wir die Firmen durch die Studenten kennen, die dort ihre Abschlussarbeit schreiben, oder Unternehmen, die Studierende für wissenschaftliche Arbeiten suchen, treten an uns heran. Das Besondere an der Forschung an der CBS ist zum einen die Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern und zum anderen die erwähnte fachbereichsübergreifende Forschung. Darüber hinaus haben wir einige Forschungskooperationen mit anderen staatlichen und privaten Hochschulen und wollen diese auch in Zukunft weiter ausbauen. Welche Forschungs- oder Kooperationsprojekte sind in Zukunft geplant? Es sind verschiedene Projekte mit der IHK geplant, z.b. zum Thema E-Governance. Ich arbeite gerade mit der IHK und mehreren Unternehmen an einer Studie, in der es um den Fachkräftemangel im Einkauf geht. Außerdem gibt es Bemühungen für einen Stiftungslehrstuhl im Beschaffungsbereich. Ganz aktuell wurde ein hervorragender Antrag zum Thema Varianz + Dynamik: Diversity Management als Antwort auf die sich wandelnde Bevölkerungsstruktur und die daraus folgenden Herausforderungen für die Wirtschaftsregion NRW eingereicht. Auch den Bereich der Executive Education wollen wir deutlich ausbauen, um vorhandene Forschungsergebnisse zu nutzen und weiterzuentwickeln. Wie profitiert die Lehre von der Forschung an der CBS? Die Lehre muss von der Forschung profitieren! In allen unseren Studienbereichen werden Forschungsergebnisse aufgearbeitet und wir binden auch die Studierenden aktiv mit ein. Gerade sind erst wieder einige Titel auf der Basis von Ergebnissen aus Bachelor- und Masterarbeiten veröffentlich worden. Diese Erfolge baue ich auch in meine Vorlesungen ein, damit die Studierenden direkt davon profitieren können. Forschung und Lehre müssen einfach ein konsequentes Zusammenspiel sein. Vor allem mit Masterprogrammen kann man, meiner Meinung nach, nur erfolgreich sein, wenn man beides verzahnt. Aus der Lehre heraus ergeben sich ja auch wieder Problemstellungen, die dann erforscht werden und daraufhin wieder in die Lehre zurückfließen. Es ist also ein ständiger Kreislauf, man könnte es auch als nachhaltige Forschung bezeichnen

13 forschung und Lehre i 20 Jahre CBS Forschungsprojekte Leadership von Prof. Dr. Anja Karlshaus Um die Expertise der Professoren und Dozenten optimal einzusetzen, ist die Forschung an der CBS nicht auf die Fakultäten intern begrenzt. Stattdessen wurden Forschungscluster festgelegt, die sich fakultätsübergreifend zusammensetzen. Um Ihnen, liebe Leser, einen ganz praktischen Einblick in die verschiedenen Arbeiten zu geben, präsentieren unsere Professoren an dieser Stelle eine Auswahl aktueller und kürzlich erfolgreich abgeschlossener Forschungsprojekte, die beispielhaft für jedes einzelne Cluster stehen. MEDIA MANAGEMENT & ENTREPRENEURSHIP LEADERSHIP BANKING & FINANCE SUSTAINABILITY TOURISM & TRANSPORT VALUE CHAIN MANAGEMENT DEVELOPMENT STUDIES & MANAGEMENT Innerhalb des Forschungsclusters Personalführung arbeiten die Lehrstühle für Personal und Ma na gement (Prof. Dr. Anja Karlshaus), Wirtschaftspsychologie (Prof. Dr. Maja Hartung) sowie Ost asienwirtschaft (Prof. Dr. Anke Scherer) zusammen. Dabei werden mittels neuester wis senschaft licher Erkenntnisse und praktischer Best Practice Erfahrungen vor allem führungsrelevante The men aus den Bereichen Internationales und Interkulturelles Management (Schwerpunkt Ost asien), Nachhaltiges Personalmanagement sowie Systemisches Management abgedeckt. 2012/2013 liegt der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeiten in so genannter angewand ter Forschung. Exemplarisch für das Forschungscluster stelle ich das Forschungsprojekt Teilzeit-Führungskräfte im Rahmen eines nachhaltigen Personalmanagements vor. Phänomene wie die demografische Entwicklung und ein augenscheinlicher Wertewandel in Deutschland führen dazu, dass die Umsetzung eines nachhaltigen Personalmanagements mit innovativen Work-Life-Balance-Konzepten eine besondere Relevanz gewinnt. Eine verbreitete Maßnahme ist die Fle xibilisierung oder Reduzierung der Arbeitszeit. Galt eine Teilzeit-Führungskraft lange als Ta bu, finden sich hier erste Auflösungserscheinungen. 11 % der Führungskräfte in Deutschland ar bei ten in Teilzeit (14 % der weiblichen und 2 % der männlichen Chefs). In dem Zusammenhang stellt sich die Frage nach den besonderen Herausforderungen einer Teilzeit- Management position. Auf Basis eines selbst entwickelten Führungskräfte-Aufgabenportfolio- Modells werden zum einem die erforderlichen Kom petenzen, wie z.b. Kommunikations- oder Arbeitsorganisationskompetenz, an einer Teil zeit- Füh rungs kraft analy siert. Zum anderen möchten wir theoretisch fundierte Ansatzpunkte für ein nachhal tiges Personalmanage ment ableiten, die über die Einrichtung eines Betriebskindergartens hinausgehen. Hierzu befragen wir in Kooperation mit der FH Wildau jährlich Teilzeit-Führungskräfte in Form einer Langzeitstudie zu ihrer Situation. Derzeit sind zwei Datensätze von 2011 und 2012 vorhanden, aus denen wir bereits Handlungsempfehlungen erarbeiten konnten. Dabei halfen Bachelor- und Masterstudenten mit ihren Seminar- und Abschlussarbeiten und bei der Durchführung qualitativer Interviews. Einbezogen haben wir auch die größte Frauenmesse Deutschlands woman & work, die unter der Schirmherrschaft von Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, stattfand, sowie die Personalberatung Ber lin (PBB). Die Empfehlungen wurden und werden zukünftig in zahlreichen mehrtägigen Executive Management Trainings diskutiert und evaluiert. Ganz konkret entwickeln wir oft gemeinsam mit Studierenden im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten verschiedene innovative Arbeitszeitmodelle für Führungskräfte aus den typischen Männerdomänen Einkauf und Beschaffung

14 forschung und Lehre i 20 Jahre CBS Media Management and Entrepreneurship Value Chain Management von Prof. Dr. Julia Maintz von Prof. Dr. habil. Elisabeth Fröhlich und Prof. Dr. Anja Karlshaus Außergewöhnliche wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden und Mitarbeitern der CBS zum Themenbereich sozioökonomische Internetforschung werden in der Buchreihe Internet Economics/Internetökonomie des Deutschen Wissenschaftsverlags LIT herausgegeben. Diese in 2013 erscheinenden Veröffentlichungen halte ich für geeignet, um exemplarisch ein Forschungsprojekt aus dem Bereich Medienmanagement und Unternehmensgründung im Rahmen dieser Festschrift vorzustellen: Mobbing 2.0: Eine kultursoziologische Betrachtung des Phänomens Cyber-Mobbing (Jana Baum, ehem. wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachbereichs Medienmanagement der CBS) Soziale Netzwerke in den neuen Kommunikationsmedien verändern die Gesellschaft. Das Internet als neuer Raum vielfältiger Möglichkeiten bietet eine neue Freiheit, dessen größte Stärken zugleich die größten Risiken bergen. Cyber-Mobbing, ein vielschichtiges Phänomen, das sich in deutlichem Tempo ausbreitet und viele, vor allem junge Menschen, betrifft, entwickelt sich zu einem auffallend präsenten Thema unserer Gesellschaft. Frau Baum analysiert nicht nur Ergebnisse soziologischer Untersuchungen zu Cyber-Mobbing, sondern liefert eine Betrachtung des Themas aus medienwissenschaftlicher Perspektive. Sie beleuchtet den komplexen Wandlungsprozess in soziologischen Strukturen und zeigt die medien- und vor allem kulturwissenschaftlichen Facetten auf. Im Mittelpunkt steht dabei, inwiefern Veränderungen der sozialen Netzwerkstrukturen und Kommunikationsformen die Entwicklung von Cyber- Mobbing begünstigen und das Medium Internet die Voraussetzungen für eine Verlagerung des Mobbings vom Schulhof ins Internet schafft. Betrachtet werden die Rahmenbedingungen und Variablen, die diesen Wirkungsprozess beeinflussen. Die Bedeutung der Funktion Beschaffung ist für den Erfolg eines Un ter nehmens unbestritten. Al lerdings ist derzeit neben einem quan tifizierbaren Mangel an Experten auch ein deutliches De fi zit in der Aus- und Weiterbildung von Beschaffungsmitarbeitern festzustellen. Ursachen hierfür sind die Anforderungsprofile von Einkäufern, die sich signifikant wandeln, eine bisher eher schwa che Positionierung dieser Funktion in deutschen Unterneh men sowie demo grafische Veränderungen. zu bestimmen. Darüber hinaus werden globale Herausforderungen und Trends für den Einkauf diskutiert und priorisiert. Schließ lich geht es um die Frage, wie sich Personalentwicklung und Beschaffung im Ein kauf erfolgreich umsetzen lassen. Ein spezieller Fokus wird auf die Erarbeitung familienfreundlicher Personalentwicklungsmodelle wie bspw. die Flexibilisierung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes gelegt, um insbesondere auch Frauen zur Deckung des Fachkräftemangels im Einkauf anzusprechen. Da rauf auf bauend wird eine IT-gestützte Kooperationsplattform für Unterneh men etabliert. Vor Ort werden so genannte Kompetenz tage Beschaffung organisiert, die einen kontinuierlichen Informationsaustausch zum Thema Personalbedarf und -qualifizierung erlauben. Die wesent lichen Ergebnisse der Stu die werden auch dazu verwendet, ein Curriculum für einen Master oder für Executive Education Lehrgänge im Bereich Beschaffungs ma nage ment zu entwickeln, die zukünftig an der Cologne Business School um ge setzt werden. Die skizzierten Aktivitäten basieren unter anderem auf Ergebnissen eines Expertenworkshops, der 2012 in der Industrie- und Handelskammer zu Köln durchgeführt wurde. Sowohl Einkaufs- als auch Personalleiter von zwölf namhaften Unternehmen haben die drei bereits skizzierten Forschungsfragen in Kleingruppen diskutiert und die Relevanz der Thematik bestätigt. Erste Priorisierungen und thematische Eingrenzungen konnten vorgenommen und die Unterstützung durch die Unternehmen gesichert werden. Im Rahmen unseres Forschungsprojektes Personalentwicklung in der Beschaffung werden mithilfe einer großflächigen quantitativen Befragung die theoretischen Grundlagen gelegt, um zukünf tige Berufsprofile eines Einkäufers 26 27

15 forschung und Lehre i 20 Jahre CBS Development Studies and Management Tourism & Transport Im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojektes Reinlichkeit und Ordnung als Grundlage eines glücklichen Lebens in Japan wurde untersucht, in welchen Bereichen der japanischen Gesellschaft ein Zusammenhang zwischen Sauberkeit und Ordnung und dem Glücksgefühl zu finden ist. Konkret ging es um Sauberkeit und Ordnung im Haushalt, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum, in religiösen Einrichtungen usw. und darum, wie dieser kulturelle Wert vermittelt wird. Angeschaut wurde bspw. die Vermittlung von Standards zu Sauberkeit und Ordnung in Familie, Schule oder Berufsausbildung. Schlussendlich wurde evaluiert, welche Aussagen sich über diese kulturellen Manifestationen ableiten lassen zur japanischen Vorstellung davon, wie Glück mit Sauberkeit und Ordnung zusammenhängt. Das Projekt ist ein Beitrag zum Forschungsprojekt Glück und Unglück in Japan: Kontinuitäten und Diskontinuitäten, das derzeit am Deutschen Institut für Japanstudien (DIJ) in Tokyo durchgeführt wird. Gefördert wurde das Projekt durch ein Forschungsstipendium für meinen Gastwissenschaftleraufenthalt von November bis Dezember Erste Ergebnisse des Projektes liegen in Form einer Untersuchung der Non-Profit Organisation (NPO) Vereinigung für ein schönes Japan vor, in der zahlreiche Freiwillige in regelmäßigen Aktionen Firmen, Schulen und öffentliche Anlagen von Prof. Dr. Anke Scherer gemeinsam putzen und aufräumen, um zum allgemeinen Wohlbefinden beizutragen. Getragen wird diese NPO von Unternehmern, die tägliches gemeinsames Putzen des Firmengeländes praktizieren und damit eine Verbesserung des Betriebsklimas und einen nachhaltigen Umgang mit ihren Ressourcen erreichen. Da Praxiserfahrung für die Studierenden an der Cologne Business School einen hohen Stellenwert hat, werden die Studenten immer wieder in Projekte unserer Unternehmenspartner eingebunden, wobei es gilt, Theoretisches mit echten wirtschaftlichen Herausforderungen in Verbindung zu bringen. So stellten sich bspw. die Bachelor-Studenten der Tourismus Spezialisierung im Rahmen der Airline Management-Vorlesung einer besonderen Aufgabe: Attraktive Nebenerlöse zu identifizieren, um den Umsatz des CBS-Partners Germanwings weiter zu steigern. Mit meiner Unterstützung betrachteten die Nachwuchstouristiker die aktuelle Situation im Bereich der Ancillary Revenues. Diese umfassen sämtliche kostenpflichtige Zusatzleistungen einer Fluggesellschaft, wie z.b. Priority Boarding, Sitzplatzreservierung, Gepäckgebühr oder Essen an Bord. Gerade auf dem US-amerikanischen Markt hat das Thema bereits extrem hohe Relevanz: Einige Airlines verdienen bis zu einem Drittel ihres Umsatzes in diesem Bereich. Weltweit folgen sowohl Linien- als auch Billigflieger dem profitablen Trend. Die erste Aufgabe der Studenten bestand daher in einem umfangreichen Benchmarking-Ansatz, der einen Überblick über die Situation der Nebenerlöse von Fluggesellschaften auf der ganzen Welt geben sollte. Ganze 80 Fluggesellschaften wurden auf den Prüfstand gestellt und miteinander und sodann mit Germanwings verglichen. Das Ergebnis zeigt spannende Entwicklungen auf, beispielsweise ein massiv zunehmendes Angebot nicht-flugbezogener Erlösquellen wie touristische Dienstleistungen am Zielort. Rund 70 % aller Airlines vermitteln Passagieren eine Autovermietung, während nur 18 % die Option einer CO2- Kompensation anbieten. Parallel dazu wurde ein Fragebogen entwickelt, der das Interesse und die Zahlungsbereitschaft von Germanwings-Kunden für potenzielle neue Zusatzleistungen messen sollte. Dazu konnten via Newsletter der Airline knapp Personen befragt werden. Unter anderem galt es herauszufinden, ob der Verleih eines ipads bei Flügen der Kurz- und Mittelstrecke für Passagiere überhaupt attraktiv ist. von Prof. Dr. Guido Sommer Die Benchmarking-Analyse zeigte Trends und Ideen auf. Die Marktforschung lieferte konkrete Zahlen zu den Angebotswünschen aktueller Germanwings- Kunden. Basierend auf diesen beiden Studienergebnissen entwickelten die Studenten konkrete Vorschläge für neue, attraktive Ancillary Revenues für den Low-Coster, die wir aus Wettbewerbsgründen an dieser Stelle nicht nennen können. Der Wettbewerb in der Luft hat das Geschäft der Nebenerlöse erreicht. Den CBS-Studenten bescherte sie spannende Einblicke in die strategische Praxis einer der erfolgreichsten Fluggesellschaften Europas. Die Expertise der CBS im Luftfahrtmanagement kommt in diesem Jahr auch der Stadt Köln zugute, die das Themenjahr Luft- und Raumfahrt ins Leben gerufen hat. Die CBS wird sich am 11. Oktober mit einem Symposium zum Thema Nachhaltigkeitsinitiativen im Luftverkehr in das Themenjahr einbringen. Im Rahmen der Veranstaltung wird es unter anderem Vortragsrunden, Podiumsdiskussionen und Präsentationen studentischer Forschungsergebnisse geben, die alle der Frage nachgehen, welches aktuell und zukünftig die erfolgversprechenden Initiativen sind. Dabei werden verschiedene Bereiche des Luftverkehrs betrachtet, wie z.b. Airport, Airline, Catering, Maintenance, Flugsicherung, Zertifizierer und NGOs. Führungskräfte aus den unterschiedlichen Bereichen werden eingeladen. Im Vordergrund stehen ganz im Sinne der Nachhaltigkeit gleichermaßen ökologische, soziale und ökonomische Aspekte. Für die CBS bietet die Teilnahme am Themenjahr auch die Gelegenheit, ihre Philosophie umzusetzen, Manager von Morgen für die Themen Ethik und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren

16 forschung und Lehre i 20 Jahre CBS Banking & Finance Exemplary for the research cluster Banking & Finance I will present the project named The Walk of a Drunk and her Dog * or The USD/EUR Exchange Rate and Sentiments. It seems to be a reasonable assumption that human sentiments and emotions can affect the biggest market worldwide today the foreign exchange rate market (FX). Fear, hope, anxiety, panic does all this not matter on foreign exchange markets? However, on browsing the dauntingly vast literature on exchange rate modeling, one is struck by the relatively small number of publications on exchange rate modeling research that incorporate sentiments and emotions. Why do they seem to play such a small role in exchange rate modeling? The overwhelming number of publications in this area focuses on economic fundamentals like unemployment rate, GDP, level of debts etc. Economic fundamentals are hard facts that give us a merciless picture of the state of an economy. Perhaps surprisingly, however, the problem with economic fundamentals is that they are known to be poor short-term predictors of exchange rates. In fact, as yet there are no reliable or accurate predictors or models for predicting exchange rates. Sentiments and Emotions may be plausible candidates for explaining or even predicting the fluctuations of exchange rates, but in contrast to most of the economic fundamentals they are notoriously slippery concepts. In a laudable attempt to meet the high precision standards of econometric models, emotions may be defined precisely and analysed meticulously, e.g., investor sentiments. However, certain thorough data collection procedures such as questionnaires may introduce distortions. Luckily enough, in recent years new methods and procedures for collecting and analysing emotions have become available which offer new opportunities to examine a possible link between market sentiments and the USD/EUR exchange rate. Comments gleaned from Twitter on current economical debates hold the promise to collect data on emotions and attitudes towards themes like von Prof. Dr. Dr. Dietmar Janetzko the USD/EUR exchange rate in an unobtrusive (non-reactive) way. These can then be analysed via methods of sentiment analysis. My research agenda centers on the analysis and prediction of significant economic data like USD/ EUR exchange rate. It relies on two principles: Data gleaned from the Internet and econometric methods applied via the programming language R. The leading assumption of this research is that Twitter can be used as a kind of barometer to measure and predict social and economic phenomena. One might respond by asking is this not already done, for example, when newspapers try to create hype with certain articles on topical events using the number of Tweets prompted by this event. What differentiates this simple tweetcounting approach from analysis and prediction of significant economic data? The differences are on 4 levels: Firstly, data is collected in a controlled and automated manner preferably over months. Indispensable are checks and balances to control the data quality. Secondly, the data includes data collected on the Internet and data from other sources, for example government statistics. Thirdly, advanced econometric models like ARIMA models or cointegration analysis are used which facilitate prediction. Fourthly, the studies are empirical and closely related to the body of scientific work in exchange rate modeling. A considerable part of economic research is concerned with indicators of the state of national or international economies. Comments on Twitter can be digested into sentiment indicators and/or economic indicators. The findings show that the excitement around the EU in 2012 is closely reflected by comments on Twitter. These comments can be turned into a sentiment indicator which resembles a fever curve and looks very much like a mirrorimage of the USD/EUR exchange rate. Analysis via Granger causality analysis indicates that it is the emotion/sentiment that influences the exchange rate. Cointegration analysis reveals that emotions and USD/EUR exchange rates are in a long-running equilibrium relationship. Like a drunkard and his/her dog they may at times walk in different directions but they usually come back to each other. Understanding the relationship between USD/EUR exchange rate and sentiments is an ongoing challenge which may provide the building blocks for a predictive model of exchange rates. * Murray, M. P. (1994). A Drunk and Her Dog: An Illustration of Cointegration and Error Correction. The American Statistician. 48 (1),

17 International Business Ethics and Sustainability forschung und Lehre i 20 Jahre CBS von Prof. Dr. habil. Matthias S. Fifka Zu Beginn des Jahres 2011 wurde an der Cologne Business School ein Stiftungslehrstuhl für Internationale Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit eingerichtet. Träger des Lehrstuhls ist die Dr. Jürgen Meyer Stiftung, eine selbstständige, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Köln. Nach dem Willen des 2007 verstorbenen Stifters, Dr. Jürgen Meyer, stehen Ethik und Nachhaltigkeit im Geschäftsleben im Mittelpunkt des Stiftungszwecks. Inhaber des Lehrstuhls ist Prof. Dr. habil. Matthias S. Fifka, der im Februar 2011 mit einer Arbeit zum gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen in Deutschland und den USA habilitierte. Er hat die venia legendi in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und International Studies. Neben seinen zahlreichen Tätigkeiten in der Lehre ist Prof. Fifka stellvertretender Direktor beim Deutsch-Amerikanischen Institut Nürnberg. Darüber hinaus ist er unter anderem Mitglied des wissenschaftlichen Kuratoriums des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management e.v. (B.A.U.M. e.v.) und des wissenschaftlichen Beirats zum Programm Young Leaders for Sustainability des Collective Leadership Institute. Der Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit befasst sich mit Fragen der Wirtschafts- und Unternehmensethik, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility und Corporate Governance. Diese Bereiche sind in den Studienprogrammen und unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Fachbereichen der Cologne Business School fest verankert. Die Stiftung vergibt gemeinsam mit der CBS zudem jedes Jahr den Ethics and Sustainability Award, der die Initiierung neuer sozialer Projekte unterstützt oder bereits bestehende Aktivitäten und wissenschaftliche Arbeiten fördert. Als ausgewähltes Beispiel für ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls stellt Prof. Fifka seine Studie Das mittlere Management Rollenkonflikt, Leistungsdruck und Moral vor. Das mittlere Management hat bis heute sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft nur wenig Aufmerksamkeit erfahren. Studien und Presseberichterstattung wenden sich zumeist dem Topmanagement zu. Aufgrund des defizitären Forschungsstandes und der vielen Problematiken, mit denen sich Mitarbeiter auf der mittleren Führungsebene konfrontiert sehen, erstellte ich gemeinsam mit Stella Kraus im Auftrag der Dr. Jürgen Meyer Stiftung eine Studie, die die Aufgaben, Herausforderungen und Probleme des mittleren Managements untersucht. Für die Studie wurden 237 Führungskräfte aus dem mittleren Management mit Personalverantwortung als Bereichsoder Abteilungsleiter befragt (Durchschnittsalter der Befragten: 41 Jahre). Mit 61 % finden sich deutlich mehr Männer als Frauen (39 %) unter ihnen. Die meisten (45 %) leiten einen Bereich mit Mitarbeitern. 41 % sind für 1-10 Mitarbeiter und 14 % sind für eine Einheit verantwortlich, die 50 oder mehr Mitarbeiter umfasst. Als wichtigste Aufgabe wurde von allen Befragten die Personalführung genannt. 66,5 % von ihnen erachteten sie auf einer Skala von 1 bis 5 für wichtig (4) oder sehr wichtig (5) gefolgt von der Vermittlung von Informationen, Fachaufgaben und der Strategieumsetzung. Als Strategieentwickler und Unternehmensrepräsentanten sahen sich die Befragten hingegen deutlich weniger. Im Hinblick auf die größten Herausforderungen gaben die Führungskräfte die Umsetzung der Vorgaben der Unternehmensleitung als größte Schwierigkeit an: 65 % hielten sie auf einer Skala von 1 bis 5 für eine große oder sehr große Herausforderung. 44 % empfanden dabei einen starken oder sehr starken Druck durch das Topmanagement. Auch die zunehmende Komplexität und Vielfalt der Aufgaben, verbunden mit einer Überlastung, sahen die middlemanager als Problem. Über die Hälfte (51 %) gab an, mehr als 46 Stunden pro Woche zu arbeiten. In Zeiten der Wirtschaftskrise, in der verantwortungsvolles Unternehmenshandeln immer mehr in Frage gestellt zu sein scheint, ist bemerkenswert, dass sich nahezu die Hälfte der Befragten schon einmal gezwungen sah, Vorgaben von oben gegen eigene Werte durchsetzen zu müssen. 42 % gaben an, wegen des Umgangs mit Mitarbeitern in einem moralischen Konflikt gewesen zu sein. 27 % empfanden dies beim Umgang mit Kunden. Immerhin noch 21 % führten an, dass sie sich bereits in einer Konfliktsituation mit gesetzlichen Bestimmungen befanden. Um solchen moralischen Konflikten im Unternehmen zu begegnen, sieht die größte Zahl der Befragten (77 %) die Vorbildfunktion des Topmanagements als zentral an. Allerdings glauben momentan nur 38 %, dass die oberste Führungsebene in ihrem Unternehmen dieser Vorbildfunktion auch weitestgehend oder gar vollkommen gerecht wird. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen erarbeiteten die Autoren zahlreiche Lösungsvorschläge für einen effektiveren Umgang mit dem mittleren Management. Hierzu gehören vor allem die Wertschätzung und das Sichtbarmachen der Leistungen des mittleren Managements. Auch die Einbindung dieser Führungsebene in den strategischen Entscheidungsprozess verspricht bessere Managementergebnisse. Eine weitere zentrale Notwendigkeit besteht in einem stärker individualisierten Umgang mit den mittleren Managern und ihrer konsequenten und kontinuierlichen Vorbereitung auf eine Position, die ein äußerst vielfältiges Aufgabenspektrum umfasst. Die vollständige Studie ist unter erhältlich

18 Geschichte i 20 Jahre CBS FIBBA-akkrediert: Wir waren die Ersten /2000 Dr. Schoser überreicht die Akkreditierungsurkunde Ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der CBS war das Jahr 1998: Als erstes BWL-Bachelor-modell in Deutschland wurden die Studiengänge des International Campus von der FIBAA akkreditiert. Der damalige Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Dr. Franz Schoser, überreichte die Urkunde. Dazu bemerkte Prof. Dr. Helmut Keim: Dr. Schoser unterstützte in seiner Funktion als DIHK- Hauptgeschäftsführer die Verantwortlichen und begleitete die FIBAA-Akkreditierung. Mit ihm und mir als Vertreter der BDA hatten Jürgen Weischer und Frank Scholz es geschafft, zwei Repräsentanten der unternehmerischen Wirtschaft einzubeziehen. Die symbolische Unterstützung der Verbände war für die Entwicklung dieser neuen Hochschule sehr wichtig. Im Jahr 1999 wurde die nächste wichtige Weiche gestellt. Um den Bezug zum Standort und zur wirtschaftswissenschaftlichen Ausrichtung der Studiengänge noch deutlicher herauszustellen, wurde die Hochschule in Cologne Business School International Campus umbenannt. Gleichzeitig wurde das Studienangebot um den Studiengang Medien-BWL erweitert. Mit dem Wintersemester 1999/2000 überstieg die Anzahl der Erstsemester erstmals die magische Grenze von 100. Das Kooperationsnetzwerk mit ausländischen Hochschulen wurde ausgebaut und ein Netzwerk partnerschaftlich verbundener Unternehmen geschaffen. Dieses Netzwerk vermittelte den Studierenden Praxiskontakte und bot durch Vorträge und Stipendien auch für die Hochschule eine wertvolle Unterstützung Der Best Exhibitor Award Im Jahr 2000 verliehen die Studenten des Fachbereichs Tourismus erstmals die Best Exhibitor Awards im Rahmen der ITB in Berlin. Während der drei Fachbesuchertage werden jedes Jahr alle der mittlerweile über Messestände nach verschiedenen Kriterien insbesondere Standbau, Freundlichkeit, Informationsgehalt, Nachhaltigkeit und Originalität begutachtet. Heute gibt es elf Kategorien und die Sonderstufe Best of Best. Am Samstag der Messe erhalten die Gewinner in einer zweistündigen Show die begehrten Auszeichnungen. CBS BEA Best Exhibitor Award TRAVELLING CONNECTS PEOPLE Das CBS-Team besteht seit Jahren aus über 30 Studenten, den Professoren der Tourismus-Fakultät sowie Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen, die fünf Tage mit dem großen Messestand der CBS in der Wissenschaftshalle ausstellen. Die Auszeichnungen werden in der Branche als Benchmark-Funktion angesehen. Gelegentlich liest man in den internationalen Medien etwas vom Tourism Oscar. Die Absolventen wurden im Jahr 2000 im historischen Banketthaus in der Flora verabschiedet und 28 Bachelor-Diplome zum Europa- und Tourismus-Betriebswirt verliehen. Der neue Jahrgang musste sich in diesem Jahr erstmals einem veränderten Assessment-Day stellen. Das Auswahlverfahren wurde in den folgenden Jahren immer wieder angepasst und den Erfordernissen entsprechend aktualisiert. Es hat sich in seiner heutigen Form bewährt und schafft Möglichkeiten, die Studierfähigkeit der Bewerber zu beurteilen und eine zuverlässige Prognose über die Erfolgsaussichten zu stellen. Dies belegt auch die hohe Quote erfolgreicher Absolventen. Im Rahmen des Begleitstudiums referierten unter anderem die Bundestagsabgeordnete Ulrike Flach, Vorsitzende des Bildungsausschusses, über Private Hochschulen im Wettbewerb und der damalige Vorsitzende der Geschäftsführung der Kölner Messe, Jochen Witt Erster deutschsprachiger Harry Potter Band erscheint 1998 Ende der Ära Kohl. Neuer Bundeskanzler ist Gerhard Schröder 1999 Günter Grass erhält den Literaturnobelpreis 1999 Start der Quizsendung Wer wird Millionär mit Günther Jauch 2000 Der befürchtete Computer-Crash bleibt aus 2000 Die Weltausstellung wird in Hannover eröffnet 34 35

19 Geschichte i 20 Jahre CBS 2001 In das Jahr 2001 fiel die Gründung der Europäischen Fachhochschule in Brühl, der Schwesterhochschule der CBS. Im selben Jahr fand in Köln erstmals die Abiturientenmesse Einstieg statt, auf der EWS und CBS vertreten waren. Seit Jahren gehören CBS, EUFH und EWS zu den größten Ausstellern auf diesen Messen. Erstmals erschien der Newsletter unter dem Namen Campus News. Aus einem kurzen Nachrichtenüberblick wurde mit der Zeit ein halbjährlich erscheinendes Magazin, das für Studenten und Freunde der CBS eine farbige Dokumentation des Hochschullebens bietet. Auch technisch warfen Veränderungen ihre Schatten voraus. Erstmals wurde für die Studenten ein Intranet eingerichtet, in dem online unter anderem die Vorlesungspläne der Dozenten abrufbar waren. Wenig später stand die komplette Homepage auch in einer englischen Version zur Verfügung. Das Begleitstudium hatte 2001 ebenfalls wieder Hochkaräter zu bieten: So sprach zum Beispiel Dr. Rolf Kranüchel, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bahn AG, im Audimax über Erfahrungen mit Ratings in der DB. Auf dem Weg zur selbstständigen Hochschule Neben diesen erfolgreichen Schritten reifte mit den Jahren der Entschluss, den Hochschulstatus auf deutsches Recht umzustellen. Dass die CBS schließlich selbstständig wurde, war ein langer Weg. Die Studierenden fanden nach ihrem Abschluss gute Jobs, denn Absolventen mit sprachlichen Qualifikationen und Problemlösungskompetenz wurden gebraucht. Es hätte vom Erfolg her nichts dagegen gesprochen, das Modell genauso weiterzuführen, meint Jürgen Weischer rückblickend. Doch es gab drei schwerwiegende Hindernisse, die eine Verselbstständigung letztendlich nötig machten. Für die EWS-Schüler hatte es lange Zeit Schüler-BAföG gegeben. Doch das Ministerium entschied, dass die CBS-Studenten nun nicht mehr BAföG-berechtig seien, da die CBS in ihren Augen weder Schule noch Hochschule war. Darüber hinaus durften die Studierenden nicht am ERASMUS-Programm teilnehmen. Denn nur staatlich anerkannte oder öffentlich-rechtliche deutsche Hochschulen dürfen dieses Programm nutzen. Aus dem gleichen Grund konnte die CBS ihren Studierenden auch keine Semestertickets zur Verfügung stellen. Außerdem tauchten wir in keinen Hochschul-Publikationen oder Auflistungen als Hochschule auf. Es wurde also immer schwerer, das Programm zu vermarkten, obwohl es ein sehr gutes war, erinnert sich Frank Scholz. Der (deutsche) Hochschulstatus musste also her Doch zunächst stand 2002 eine erneute Qualitätsüberprüfung durch die UH an. Diese Revalidierung, nach der die CBS für weitere fünf Jahre das Recht zur Verleihung des englischen Bachelor of Arts erhielt, nahmen die Verantwortlichen zum Anlass, das Fächerprogramm so zu restrukturieren, dass die Möglichkeit zur Profilbildung auch in den Bereichen Accounting, Finance und Marketing gegeben wurde. Zusätzlich ausgeweitet wurde der Bereich Soft Skills und der Anteil der auf Englisch gehaltenen Vorlesungen stieg auf 100 Prozent. Ebenfalls fand in diesem Jahr die erste Abschlussfeier der 120 Absolventen der Bereiche Europa-, Asien-, Tourismus- und Medien-BWL im Maritim Hotel, das sich seitdem als traditionelle Lokalität für diesen Anlass etabliert hat, statt. Unter den Gästen war auch der damalige Kölner Oberbürgermeister Dr. h. c. Fritz Schramma. Insbesondere diese Veranstaltung fand immer wieder Beachtung in der regionalen Presse. So schrieb der Kölner Stadtanzeiger 2002 unter der Überschrift Der Talar erobert sich wieder die Hochschulen etwas süffisant: Ein ähnliches Bild in Köln: Vorreiter im Maskenball ist die private Cologne Business School, wo die Studenten schon wegen der Zusammenarbeit mit einer englischen Hochschule beim Abschluss Hut und Talar tragen. Dies allerdings ziemlich locker und mit sichtlichem Vergnügen. Im Rahmen des Studium generale sprach unter anderem RTL-Moderator Heiner Bremer über die Positionierung politischer Magazine. Staatssekretärin Prof. Dr. Miriam Meckel, Pressesprecherin des späteren NRW-Ministerpräsidenten Wolfgang Clement, referierte über ihre Erfahrungen als TV- Moderatorin, Professorin an der Uni Münster und als politische Pressesprecherin. Der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft Volker Nickel sprach zum Semesterende über die Rolle der Werbung im Mediensystem. Noch im gleichen Jahr gründeten die drei CBS- Studenten Aleksandar Olic, Marco Schröder und John Misheh Minah die studentische Unternehmensbereatung co:brix. Die Erklärung für diesen Namen findet sich ausführlich im Stadtanzeiger vom 20. Juli 2002: Der einprägsame Name wurde aus ungefähr 300 Vorschlägen ausgesucht. Seine Wurzeln hat diese Bezeichnung im englischen Wort brick, Ziegelstein. Wie mit bricks wollten wir Neues aufbauen, berichtete Dominik Prinz. Das Wort wurde dann modisch mit x verfremdet und ein co dazugefügt, welches als Abkürzung für consulting oder auch cooperation steht. CBS-Studentin Karolin Madel beschrieb die Ziele des jungen Unternehmens wie folgt: Wir sind uns sicher, dass unsere Stärke in der Kombination von frischen Ideen mit neuesten wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen liegt und wir individuelle Lösungskonzepte in flexiblen Teams erarbeiten können. Die Kernkompetenzen der studentischen Berater lagen in den Bereichen Marketing, Kommunikation & Research, Business Development und Recruiting. Zum Jahresende berichtete schließlich der Hochschulanzeiger der F.A.Z. unter der Überschrift Qualität hat ihren Preis über die Vorteile privater Business Schools. Zehn Jahre nach Startschuss lag bereits eine rasante Entwicklung hinter der gar nicht mehr so kleinen Hochschule. Doch es wird munter weitergehen, wie im nächsten Abschnitt ab Seite 46 zu erfahren ist Börsenunwort des Jahres Gewinnwarnung 2001 Terroranschläge am 11. September in den USA 2002 Einführung des Euros in der Europäischen Union 2002 Hochwasser an der Elbe überschwemmt Teile Deutschlands 2002 Es gibt nur ein Rudi Völler 36 37

20 design i 20 Jahre CBS Entwicklung des Hochschulmagazins Aus einer Seite mit internen Mitteilungen entwickelt sich ein modernes Hochschulmagazin. Seit 2013 heißt das Magazin InterVIEW 38 39

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