Wie Jugendliche Medien nutzen

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1 Wie Jugendliche Medien nutzen Ein paar Wahrheiten zur aktuellen Situation Axel Dammler 1 Möchten Sie heute noch mal jung sein? 2

2 Das Leben ist ein Supermarkt der Möglichkeiten 3 Unbegrenzte Möglichkeiten eher eine komplette Überforderung als eine große Chance! "Die vielen Möglichkeiten, die ich in meinem Leben habe, überfordern mich manchmal" 50 % "Die Welt ist so chaotisch, dass ich gar keine Lust habe, mich damit zu beschäftigen" 38 % Quelle: iconkids & youth Repräsentativbefragung bei n = bis 19-Jährige im März 2010 Top-Two-Werte auf einer vierstufigen Bewertungs-Skala 4

3 Konvergenz: Das Zusammenwachsen der Medien Kommunikation Mail, Chat, Telefonie Archivierung Information Shopping, Banking Unterhaltung Film, Musik, Gaming Kreation, Arbeit 5 Die jugendliche Internetnutzung ist eine Reaktion auf die heutige Lebenswelt 6

4 Womit soll man sich identifizieren? 7 Wie soll man sich präsentieren? 8

5 Wie soll man sich organisieren? 9 Wir sind auf dem Weg zu einer Medienmonokultur andere Medien werden verlernt. und die Nutzer kommen nie mehr zurück! 10

6 Glücklich sind die, die mit Mädchen und Frauen kommunizieren dürfen Wer Jungs und Männer braucht, hat Pech gehabt 11 Wir sind auf dem Weg zu einer Medienmarkenmonokultur Nur wenige Websites schaffen es in das Relevant Set 12

7 13 Spinnen die Werbetreibenden eigentlich? Wer vorsätzlich die Monokultur vorantreibt, darf sich später nicht wundern, wenn die Monopolisten irgendwann ihr Monopol ausnutzen Denkt eigentlich noch jemand über Medienwirkung nach? Wenn alle da sind, wird nämlich niemand mehr gefunden! 14

8 Das Internet als Leitmedium der Gesellschaft? Bei der Masse der User dominieren Unterhaltung und persönlicher Mikrokosmos die Internetnutzung Es gibt in unserer komplexen Welt auch im Internet unendlich viel Information doch niemand nutzt sie Dissonante und unbequeme Informationen werden vermieden Die "Digitale Kluft" wächst mit jeder neuen Technologie die Klugen werden immer klüger, aber die Unwissenden? 15 16

9 Kommunikation über das Internet "Instant Gratification" wird zentral was nicht sofort überzeugt, wird weggeklickt UGC bleibt die Ausnahme Internetuser sind faul Die beiden Strategien: "Fun rules" der Gemeinsame Nenner im Internet: Alles schön lustig "Fakten, Fakten, Fakten" alles schön vergleichbar Aber wo bleibt denn da die Marke? 17 Komplexe Informationen können nicht mehr vermittelt werden Eine zynische Strategie der etablierten Marken? 18

10 Das Fazit Es werden nur diejenigen vom Internet profitieren, die vom "Pull-Mechanismus" leben können. Diejenigen, die eine "Push-Strategie" für den Markterfolg brauchen, sollten versuchen, die Internet- Monokultur zu verhindern ( oder man begibt sich gleich in die Fänge des Handels). 19 Vielen Dank! Homepage: 20

11 Axel Dammler: Verloren im Netz. Macht das Internet unsere Kinder süchtig? Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh

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