Einblick in die Oracle Datenbank

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1 <Insert Picture Here> Einblick in die Oracle Datenbank Carsten Czarski Business Unit Database ORACLE Deutschland B.V. & Co KG

2 Einblick in die Oracle-Datenbank Grundlagen Architektur, Historie, SQL Anwendungsentwicklung Application Express Benutzerfehler selbst ohne Backup korrigieren Flashback Query Relevante Informationen besser finden Ähnlichkeitssuche, Oracle TEXT Gängige Aufgaben schneller erledigen Kreuztabellen, reguläre Ausdrücke, XML erzeugen,... 2

3 So fing alles an... Ed Oates Bruce Scott Bob Miner Larry Ellison 3

4 Oracle Corporation Headquarter in Redwood Shores in Kalifornien 4

5 Oracle Corporation Gegründet Angestellte Entwickler Support-Techniker Consulting Experten Partner Kunden davon Datenbank Fusion Middleware Applications 5

6 Historie im Überblick Oracle 11g Oracle 10g Release Oracle 9i Release Oracle 9i 1999 Oracle 8i 1997 Oracle 8 Oracle 11g Release Oracle Version 2 6

7 Die Datenbank Verfügbar auf allen gängigen Plattformen: Unix, Linux, Windows etc Erhältlich in verschiedenen Editionen Standard-, Enterprise-, Express- Edition Die Standard-Komponenten sind: Prozesse: User Hintergrundprozesse Speicher Dateien Memory Monitoren, Konfigurieren, Entwickeln über Werkzeuge 7

8 Oracle Datenbank Architektur Ein Auschnitt Oracle Instance Dispatcher Processes Buffer Cache System Global Area Shared SQL Log Buffer Dedicated Server RECO Shared Servers DBWR Query Servers LGWR PMON SMON Kontrolldateien Datenbank-Dateien Redolog-Dateien 8

9 Enterprise Manager- Homepage 9

10 Datentypen in der Datenbank Beispiele Oracle Datentypen Built-In Datentypen Supplied Datentypen User-Defined Datentypen Beispiele für strukturierte Datentypen: CHAR(n), VARCHAR2(n), NUMBER, BINARY_FLOAT, DATE, TIMESTAMP ROWID, Beispiele für unstrukturierte Datentypen: BLOB, CLOB, BFILE, SECUREFILE XML Type Media Type Spatial Type Any Type Object Type Varying Array Nested Table 10

11 Wie kommen die Daten in die Datenbank? SQL, PL/SQL, Java... Spezielle Lade-Werkzeuge wie SQL*Loader Data Pump Konstrukte ausserhalb der Datenbank wie External Tabelle Über Mount eines Filesystems wie Datenbank-Filesystem 11

12 INSERT Statement Effizienz erhöhen mit: Parallelisierung Direct LOAD Wenige Tabellen Scans Beispiel : Ein Multi Table INSERT Statement fügt Daten gleichzeitig in mehrere Ziel-Tabellen ein erspart mehrfaches Scannen der Originaldaten Syntax-Ausschnitt: INSERT FIRST ALL [condition] INTO[tablename]... INTO[tablename] SELECT... 12

13 External Tables Flat Files ausserhalb der Datenbank Flat Files beschreibbar mit SQL Loader Syntax Können zusätzlich aufbereitet sein (Präprozessor) Als Tabelle in der Datenbank verfügbar Read Only Zugriff (SELECT) kein DML keine Indizes Zugriff über logisches Directory Externe Tabelle in der Datenbank Präprozessor (gunzip, zcat) Datei im Originalzustand (file.txt.gz) 13

14 Database Filesystem Ein Dateisystem in der Datenbank Zugriff wie auf ein Dateisystem Betriebssystem-Kommandos, Standard-Bibliotheken Alle Dateien liegen in Datenbanktabellen SQL und PL/SQL Zugriff parallel möglich 14

15 DBMS_DBFS_CONTENT_SPI DBMS_DBFS_CONTENT Die Dateisystem-Sicht für eine Tabelle Abstrakte Hierarchie von Dateien und Ordnern Mount auf Linux-Systemen möglich (mod_fuse) JDBC PL/SQL Linux Mount (mod_fuse) Tabelle mit BLOB-Spalten Implementierungen Gemeinsame Schnittstelle File / Folder Hierarchie Zugriffe 15

16 Beispiel: Database Filesystem Dateisystem MYFS erstellen 16

17 Beispiel: Database Filesystem Linux-Mount des Dateisystems MYFS 17

18 Beispiel: Database Filesystem Linux-Mountpoint: /oracle/dbfs 18

19 Beispiel: Database Filesystem Datentabelle zu Beginn 19

20 Beispiel: Database Filesystem Dateien per Linux Filecopy kopieren... 20

21 Beispiel: Database Filesystem Datentabelle nach dem Linux-Filecopy 21

22 Einblick in die Oracle-Datenbank ANWENDUNGEN ENTWICKELN 22

23 Erwartungen an die Anwendungsentwicklung Kurze Lernkurve Budget einhalten Skalierbarkeit Intuitive Oberfläche Rechtzeitige Fertigstellung Moderne Anwendung 23

24 Erwartungen an die Anwendungsentwicklung Bedarf nach unabhängigen Lösungen Bedarf nach schnellen Lösungen Bedarf nach einfachen Lösungen Bedarf nach günstigen Lösungen 24

25 Lösung: Oracle Application Express Die Vorteile einer Einzelplatzdatenbank. Einfache Bedienung Schnelle Ergebnisse Flexibilität Kombiniert mit einer zentralen Datenbank Sicherheitskonzepte Datenintegrität Skalierbarkeit Verfügbarkeit... durch Web-Technologie überall verfügbar! 25

26 APEX Workspaces Unabhängige, private Arbeitsbereiche Unabhängige Entwicklung und Administration Eigene Applikationsverwaltung Eigene Userverwaltung Zentrale Datenbank Zentrale Wartung Zentrale Datenhaltung 26

27 Daten ins Web bringen schneller geht es nicht! 27

28 Einblick in die Oracle-Datenbank BENUTZERFEHLER OHNE BACKUP KORRIGIEREN 28

29 Flashback Query Abfrage mit AS OF-Klausel oder DBMS_FLASHBACK Alte Zustände wieder sichtbar Über Transaktionsgrenzen hinweg select * from emp as of timestamp (systimestamp interval '5' minute) select * from emp as of scn (871876) Merkmale Informationen werden aus UNDO-Tablespace geholt Steuerung durch Parameter UNDO_RETENTION Tabellendefinition darf sich nicht ändern 29

30 Flashback Query: Package DBMS_FLASHBACK Flashback "aktivieren" dbms_flashback.enable_at_time( query_scn => (systimestamp interval '5' minute) ); dbms_flashback.enable_at_system_change_number( query_time => ); Abfragen durchführen select * from emp as of timestamp (systimestamp interval '5' minute) Flashback deaktivieren dbms_flashback.disable; 30

31 Flashback Query Wie weit kommt man "in die Vergangenheit"...? Abhängig von Der Größe des UNDO-Tablespace Der Transaktionslast auf der Datenbank Parameter UNDO_RETENTION Angabe in Sekunden: Default ist 900 = 15 Minuten "Ziel" der Datenbank für Flashback Query UNDO-Tablespace wächst entsprechend, wenn möglich 31

32 Einblick in die Oracle-Datenbank RELEVANTE INFORMATIONEN BESSER FINDEN 32

33 Unscharfe Namenssuche Oracle

34 Oracle Text Name Search Feature Namenssuche mit Rücksicht auf verschiedene Schreibweisen in unterschiedlichen Kulturen Anwendung eines Regelwerks Basis ist Oracle TEXT Volltextindex nötig User Data Store für relationale Daten SQL-Funktion CONTAINS mit NDATA-Operator select * from names where contains(name, 'NDATA(name,Tsaarski)') > 0 ID NAME Carsten Czarski 34

35 Exkurs: Was ist Oracle TEXT? Spezieller Volltextindex (CTXSYS.CONTEXT) SQL-Funktionen zur Recherche (CONTAINS) Linguistische Abfragefunktionen Relevanz-Ranking Ergebnis-Aufbereitung: Highlight, Markup, Snippet Volltextindex zwingend nötig select score(1), dokument from dokument_tab where CONTAINS(dokument, 'Software AND Oracle') > 0 35

36 Oracle TEXT: Indizierung Unterstützung aller gängigen Datentypen XMLTYPE, VARCHAR2, CLOB, BLOB Filter bei Binärdaten Achtung: Textindex ist asynchron Mehrere Indizes pro Tabelle möglich create index idx_textindex on dokument_tab (dokument) indextype is CTXSYS.CONTEXT parameters ('{index-parameters}') 36

37 Oracle TEXT: Einige Abfragemöglichkeiten Exakte Wort/Phrasensuche... where contains(text, Hund )>0 Logische Kombinationen... where contains(text, Hund AND Katze ) >0 Wildcard-Suche... where contains(text, Hu%d AND Kat_e ) >0 Einfaches Fuzzy matching... where contains(text,?hunt ) >0 Namenssuche... where contains(text, NDATA(name, Hunt) ) >0 Multilinguale Stammsuche... where contains(text, $läuft ) >0 37

38 Einblick in die Oracle-Datenbank GÄNGIGE AUFGABEN SCHNELLER ERLEDIGEN 38

39 Reguläre Ausdrücke in SQL und PL/SQL REGEXP_LIKE REGEXP_INSTR REGEXP_SUBSTR REGEXP_REPLACE REGEXP_COUNT Existiert das Muster? Position des Musters? Muster extrahieren Muster ersetzen Wie oft existiert das Muster? select * from message_table where REGEXP_LIKE(message, 'ORA-.[0-9]{5}') select REGEXP_SUBSTR( 'Max Mustermann, München', '[[:digit:]]{5}') from dual 39

40 Reguläre Ausdrücke: Weitere Beispiele Reduziert komplexe Logik auf eine Zeichenkette -Adresse: URL: KFZ-Kennzeichen ^[A-Z]{1,3}-[A-Z]{1,2} [0-9]{1,4}$ Uhrzeitformat (24h) ^([01]?[0-9] 2[0123])[:]?([0-5][0-9])$ 40

41 XML erzeugen: SQL/XML-Funktionen XMLElement() XMLForest() XMLAgg() XMLComment() XMLCDATA() XMLPI() XMLRoot() XMLSerialize() 41

42 XML erzeugen: Ein Beispiel SQL-Abfrage (kann auch als View erstellt werden) select XMLElement("employee", XMLElement("ename", XMLAttributes(empno as "id", hiredate as "hire-date" ), XMLForest( ename as "name", job as "job", sal as "salary", comm as "commission" ) ) as xml from emp 42

43 XML erzeugen: Ein Beispiel Ergebnis der Abfrage: <employee> <ename id="7369" hire-date=" "> <name>smith</name> <job>clerk</job> <salary>800</salary> </ename> </employee> <employee> <ename id="7499" hire-date=" "> <name>allen</name> <job>salesman</job> <salary>1600</salary> <commission>300</commission> </ename> </employee> 43

44 Weitere Informationen APEX Community DBA Community Blog: SQL und PL/SQL auf Deutsch Blog: Oracle TEXT auf Deutsch 44

45 Fragen & Antworten 45

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