Sind alternative Zinsgarantien marktfähig?

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1 Alternative Zinsgarantien in der Lebensversicherung FaRis & DAV Symposium, Köln, 1. Juni 2012 Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? Norbert Heinen Württembergische Versicherung

2 Agenda Die klassische Lebensversicherung Veränderungen des Umfelds - demographischer Wandel - volatile Kapitalmärkte - stärkerer Wettbewerb - Gesetzgebung Solvency II marktkonsistente Bewertung in volatilen Kapitalmärkten Mögliche Konsequenzen für die deutsche Lebensversicherung Lohnt sich Rentenversicherung für den Kunden? Fazit Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 2

3 Wesentliche Konstruktionsprinzipien der klassischen LV Ausgleich im Kollektiv Ausgleich in der Zeit und vorsichtige Reservierung Konventionelle Lebensversicherung Vorsichtige Kalkulation und Überschussbeteiligung Verteilung der Überschüsse Verstetigung der Kapitalerträge Zillmerung: Schnellstmögliche Abschlusskostentilgung Sechs Grundprinzipien bestimmen die konventionelle Lebensund Rentenversicherung. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 3

4 Agenda Die klassische Lebensversicherung Veränderungen des Umfelds - demographischer Wandel - volatile Kapitalmärkte - stärkerer Wettbewerb - Gesetzgebung Solvency II marktkonsistente Bewertung in volatilen Kapitalmärkten Mögliche Konsequenzen für die deutsche Lebensversicherung Lohnt sich Rentenversicherung für den Kunden? Fazit Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 4

5 Einflüsse auf den deutschen Lebensversicherungsmarkt Demographie deutlich sinkende Zahl an Erwerbstätigen Anteil älterer Menschen wächst Vorsorgebedarf wächst Rückzug des Staats aus der Altersvorsorge gestiegene Nachfrage an Rententarifen Wettbewerb Zunahme der Produktvielfalt stärkerer Wettbewerb b (Fondsbranche, Banken, Bausparkassen) Erhöhung Transparenz passgenaue Garantien und flexible Vertragsverläufe gewinnen an Bedeutung Kapitalmarkt Gesetzgeber Niedrigzinsphase verändertes Aufsichtsrecht hohe Volatilität an den Aktienmärkten VVG Reform 2008 wachsende Kreditrisiken Solvency II anspruchsvollere Garantiegestaltung t Dissonanz staatlicher tli Zielvorstellungen ll Der Lebensversicherungsmarkt in Deutschland ist im Wandel. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 5

6 Demographische Entwicklung in Deutschland Geburten pro Jahr in Tsd % er 60er 70er 80er 90er 00er Kontinuierlicher Geburtenrückgang in Deutschland: Umlagefinanziertes Alterssicherungssystem muss zukünftig Leistungen an mehr Ältere aus Beiträgen von weniger Jüngeren erbringen. Bereits heute liegen durchschnittlich ausgezahlte gesetzliche Altersrenten nicht weit über Hartz-IV-Leistungen. Stärkere private Altersvorsorge dringend notwendig, um drohender Altersarmut vorzubeugen. Quelle: MAP-Report, Statistisches Bundesamt Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 6

7 Demographische Entwicklung: Langlebigkeitstrend Lebenser rwartung Die Sterblichkeit Jahr Im (jährlich wechselnden) Land mit der jeweils höchsten Lebenserwartung weltweit werden die Einwohner jedes Jahr um 1/4 Jahr älter. 5,0% 4,5% 4,0% 3,5% 3,0% 2,5% ,0% 1,5% 1,0% 05% 0,5% 0,0% Geb.jahr 1945 (65 in 2010) Geb.jahr 1965 (65 in 2030) Lebensalter 95% aller 65-Jährigen 95% aller 65-Jährigen des Jahres 2010 sind des Jahres 2030 sind im Jahr 2052 (Alter im Jahr 2075 (Alter 107) verstorben. 110) verstorben. Lebenserwartung steigt jährlich weltweit um ¼-Jahr. Die Lebensspanne nach Beendigung der Erwerbstätigkeit hat sich seit 1950 verdreifacht. Entsprechend steigt der Vorsorgebedarf. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 7

8 Rückzug des Staates aus der Altersvorsorge Der Staat zieht sich zunehmend aus der Altersvorsorge der Bürger zurück. Private ergänzende Altersvorsorge ist zur Sicherung des Lebensstandards unerlässlich. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 8

9 Kapitalmarktentwicklungen Zins (10Y-Swap) Aktien (Eurostoxx 50) Corporate Spreads (ittraxx Crossover Europe in bp) , , , , , , , , sinkende Zinsen volatile Aktienmärkte wachsende Kreditrisiken Niedriger Zins, starke Kapitalmarktschwankungen und verstärkte Kreditrisiken bestimmen den Kapitalmarkt. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 9

10 Analyse der Ergebnisquellen - Branchenwerte 100% 7% 90% Anteil am Rohüberschuss 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% -10% 6% 5% 4% 3% 2% 1% rückstellung An nteil des Rohüberschu uss an der Deckungsr -20% 0% Aufgrund Rohüberschuss in Prozent der Deckungsrückstellung Risikoergebnis Kapitalanlagenergebnis Übriges Ergebnis Kostenergebnis der seit 2001/2002 wegbrechenden Zinsergebnisse gewinnen Risiko- und Kostengewinne an Bedeutung. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 10

11 Aufspreizung von Produktpalette und Kapitalanlagerisiko Konventionelle Renten-/Kapitalversicherung mit natürlicher Überschussbeteiligung Produktentwicklung seit 1994 konv. Sofortrenten Konv. LV mit lfd. Überschussbet. Variable Annuities mit Garantien Statische Hybridprodukte Dynamische Hybridprodukte Fondsgeb. ohne Garantien Risiko (Solvency-I-Sicht) Asset-Liability-Management Strukturierte Produkte Private Equity Corporate Bonds Aktien Immobilien klassische Zinspapiere Nominalwert-dominierte Kapitalanlage Kapitalanlageentwicklung seit 1994 Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 11

12 Entwicklungen im Wettbewerbsverhalten Immer mehr Ratings Zunehmende Verbreiterung des im LV-Markt Produktvielfalt Wettbewerbs Erhöhte Markttransparenz mit Druck auf Margen und Bedingungswerk Informationsflut für den Kunden Widersprüchliche Informationen Erhöhter Erschwerte Vergleich-barkeit der Produkte Transparenz von Produktmerkmalen und Modellrechnungen branchenweit und - übergreifend immer schwieriger Wettbewerbsdruck auf Produktgestaltung und Preis erhöhte Anforderungen an Vermittler Wettbewerbsdruck erschwert den Verkauf von Lebensversicherungen und hat Margendruck zur Folge. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 12

13 Gesetzliche Veränderungen Steuerrec cht Vertragsrec cht Aufsi ichtsrecht Zeitpunkt Überschusszuweisung VAG-Novellen 2006, 2007, 2009 Mindestzuführungsverordnung Solvency II Qual. und quant. Risikomanagement Begrenzung SÜA und freie RfB MaRisk Marktkons. Bew.ansatz Altersvermögensgesetz 2001 Förderung der priv. AV Einführung der Riester-Renten VVG-Reform 2008 Beteiligung an Bewertungsreserven Rückkaufsgarantien Kostentransparenz VVG-Infopflichtenverordnung Alterseinkünftegesetz Schichten-Modell Einführung der Basisrenten Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 13

14 Agenda Die klassische Lebensversicherung Veränderungen des Umfelds - demographischer Wandel - volatile Kapitalmärkte - stärkerer Wettbewerb - Gesetzgebung Solvency II marktkonsistente Bewertung in volatilen Kapitalmärkten Mögliche Konsequenzen für die deutsche Lebensversicherung Lohnt sich Rentenversicherung für den Kunden? Fazit Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 14

15 Solvency II: Das Prinzip AFR (Available Financial Ressources) Kapital, das zur Bedeckung von Risiken verfügbar ist leitet sich als Eigenmittel aus einer Marktwertbilanz ab SCR (Solvency Capital Requirement) Kalibriert auf Niveau 99,5% Aggregation von Stressszenarien in den Risikobereichen durch Korrelation Berücksichtigung risikomindernder Effekte (Überschussbeteiligung) g) AFR Marktwert Assets Marktwert Liabilities Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 15

16 Zinskurven im Zeitablauf Zinskurven: Prognosequalität von impliziten Zinssätzen 9,00% 8,00% 7,00% 6,00% 5,00% 4,00% 3,00% 9,00% 8,00% 7,00% 6,00% 5,00% Vergleich implizite 10Y-Forward Rates mit tatsächlich eingetretenen 10Y-FWD 2,00% 4,00% 1,00% 3,00% 0,00% 2,00% ,00% 0,00% Implizite Vorhersage 20 Jahre Vorhersage 15 Jahre Vorhersage 10 Jahre Vorhersage 5 Jahre Tatsächliche beobachtete Werte Forward-Sätze sind keine gute Prognose für tatsächliche Foward-Zinsen, da Bewegungen der Zinsen nicht enthalten sind. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 16

17 Anforderungen durch Solvency II Erhöhung der Kapitalanforderungen durch Solvency II Zwang zu risikobegrenzenden Maßnahmen, insbesondere in der Durationssteuerung Kapitalbedar rf Durations- lücke schematisch Duration der Passivseite Duration der Aktivseite Steuerung Anlagehorizont verfügbarer Kapitalmarktinstrumente Vertragsdauern von Rentenversicherungen gehen weit über den Anlagehorizont verfügbarer Kapitalmarktinstrumente hinaus Notwendigkeit der Entwicklung von altern. Garantiekonzepten Notwendigkeit neuer Ansätze zur Überschussbet. Notwendigkeit neuer Produktkonzepte Produktgestaltung Die Marktentwicklung und die Anforderungen von Solvency II sind eine erhebliche Herausforderung für Versicherer. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 17

18 Sensitivität der Bedeckungsquoten bzgl. Zinsniveau Zinsstrukturkurve zum Veränderung der Bedeckungsquote bzgl. Parallelverschiebung der Zinsstrukturkurve Musterbestand zum % 300% 4% 200% 3% 100% 2% 0% -100%+ 50 BP + 30 BP + 10 BP - 10 BP - 30 BP - 50 BP 1% Kleine Verschiebungen der risikofreien Zinsstrukturkurve haben erhebliche Veränderungen der Bedeckungsquoten zur Folge. -200% Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 18

19 Agenda Die klassische Lebensversicherung Veränderungen des Umfelds - demographischer Wandel - volatile Kapitalmärkte - stärkerer Wettbewerb - Gesetzgebung Solvency II marktkonsistente Bewertung in volatilen Kapitalmärkten Mögliche Konsequenzen für die deutsche Lebensversicherung Lohnt sich Rentenversicherung für den Kunden? Fazit Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 19

20 Umgang mit der Kapitalmarktsituation Globale Zinsschwankungen haben in den letzten 40 Jahren bis dahin unvorstellbare Dimensionen angenommen in den 1970er Jahren Höchststände seit der Entdeckung Amerikas in 2010 Tiefststände tä seit dem Neolithicum Reaktionsmöglichkeiten sind unter anderem denkbar Reaktionsmöglichkeiten in der Kapitalanlagenpolitik (z. B. durch Durationssteuerung, Niedrigzinsabsicherung) in der Produktpolitik (z.b. durch zunehmendes Angebot von fondsgebundenen Produkten) in der Deklarationspolitik (z. B. durch Entwicklung neuer Konzepte zur Überschussbeteiligung). in der Produktgestaltung (z. B. durch Entwicklung neuer Garantiekonzepte) Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 20

21 Reaktionsmöglichkeiten in der Kapitalanlagenpolitik Rendite 10-jähriger Papiere (Swap-Satz) aktive ki Verlängerung der Duration in diesem Bereich Mittlere Zinsgarantie des Musterbestandes Risikotragfähigkeit eines Musterbestandes Schematische Darstellung Eine Verlängerung der Duration auf der Aktivseite erhöht die Risikotragfähigkeit. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 21

22 Entwicklung Fondsgebundener Produkte: Markteintritte Quelle: Towers Perrin Weitere Zunahme von fondsorientierten Produkten, bei den der Kunde die Kapitalmarktrisiken trägt. Quelle: Towers Perrin Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 22

23 Modifizierte Produktkonzepte Altersrente mit Pflegeabsicherung Altersrente erhöhte Rente im Pflegefall Zusatzleistungen im Pflegefall Komplettversorgung für den Kunden höhere Mischung von Risiken höhere Diversifikation Flexibles Sparen und Vorsorgen Mix von Pflege- und BU- Absicherung Kranken / BU / Unfall-Vorsorge??? zweckungebundenes Sparen in der Anfangsphase Bonus bei späterem Einbringen des Spargelds in die Zielvorsorge Bei Bedarf nahtloser Übergang von BU-Absicherung hin zur Absicherung von unter- stützender Pflege Nahtloser Schutz für den Übergang von Arbeitsunfähigkeit in Berufsunfähigkeit durch Zusatzelemente bei Unfall kürzere Kapitalbindungsdauer aus Sicht des Unternehmens früher Vorsorgeeinstieg auch bei unentschlossenen Kunden Konzentration auf biometrische Risiken Risikodiversifikation von Zinsgarantien hin zur Biometrie Kundenschutz ohne Lücke konsistente Ausgestaltung von Terminen und Leistungs- auslösern Risikodiversifikation von Zinsgarantien hin zur Biometrie Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 23

24 Wertsteigerung der Garantiezusage 10% 9% 8% 7% 6% 5% 4% 3% 2% 1% Bundeswertpapiere 10 Jahre Garantiezins 40% 4,0% 3,50% Garantiezins in der Lebensversicherung: bis ,0 % ab ,5 % ab ,0 % ab % 3,25 ab ,75 % ab ,25 % ab ,75 % 3,25% 2,75% 2,25% 1,75% durchschnittlicher Bestandszins 0% Die Bedeutung (und der Wert) der ab Vertragsbeginn garantierten Leistung ist enorm gestiegen. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 24

25 Modifizierte Garantiekonzepte Endfällige Garantien alternativ unterlegen Endfällige Garantien, dargestellt durch Fonds mit spezieller Anlagestrategie und teilweiser Nutzung des konventionellen Deckungsstocks Verminderte Marktpreisrisiken Weniger Betroffenheit bei Zinsanstieg Vollständiges Matchen von Garantiezusagen Befristung von Garantiezusagen Sofortige Sicherung zugesagter Leistungen durch entsprechende Kapitalanlageinstrumente, endfällige vollständige Rentengarantie Garantiezins bei Abschluss nur für einen Zeitabschnitt garantiert - danach Anpassung der Garantie gemäß vereinbarter Regelung möglich Kein Zinsänderungsrisiko i ik Tendenziell erhöhtes Credit-Risiko Begrenzung der Zinsrisiken auf kürzere, überschaubare Zeiträume Zukünftig Anpassungspotential für Kunde und Unternehmen Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 25

26 Modifizierte Garantiekonzepte Dynamische Garantiezusagen Realverzinsungsgarantie Garantiezins abhängig von aktuellen Kapitalmarktverhältnissen Garantieniveau regelmäßig (z.b. jährlich) adjustierbar Garantieniveau an erwartete Realverzinsung gekoppelt Warenkorbpolice Garantieerzeugung durch Inflations- indexierte Bonds möglich (Hedging) Garantieniveau regelmäßig anpassbar Zinsgarantie durch aktuell erhältliche Kapitalanlageinstrumente hedgebar Verkürzung der in absoluter Höhe eingegangenen Garantie Zinsgarantie nahezu gehedged Geringere Profitabilitätssensitivität gegenüber Kapitalmarkt Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 26

27 Aktuelles Zinsumfeld und Überschussbeteiligung Die bei Neuabschlüssen in Aussicht gestellte Überschussdeklaration sollte die Performance der aktuellen Neuanlage reflektieren. Bei unveränderten Neuanlage-Renditen wird die Nettoverzinsung auf Sicht ebenfalls zurückgehen. Daher sind die aktuelle Nettoverzinsung (und eine darauf beruhende) Überschussbeteiligung des Bestandes kein guter Indikator für die künftige Überschusserwartung der Neukunden Wenn jetzt t deutlich über die laufende Ertragskraft hinausgehende h Überschüsse ausgeschüttet werden: ergeben sich bei Neuabschlüssen hohe Kundenerwartungen, notwendig. werden aber gleichzeitig die Puffer verbraucht, die zur Erfüllung vertraglicher Garantien und zu Absicherung künftiger Überschussbeteiligung benötigt werden. Eine in der Höhe angepasste Überschussbeteiligung ist Zudem sollten Modifikationen der bisherigen Überschusssystematik und die Werbung mit der Überschussbeteiligung g geprüft werden. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 27

28 Modifizierte Überschussbeteiligung Laufender versus Schlussüberschuss Anteil des laufenden Überschusses an Gesamtüberschussbeteiligung b t reduzieren, Stärkung von bzw. Konzentration auf Schlussüberschuss Lock-in Garantien aus laufender Überschussbeteiligung werden vermindert. Erhöhte Disponibilität für Risikoabfederung durch höheren Schlussüberschuss Wartezeiten bei der Überschussbeteiligung Kunde wird erst nach einer Wartezeit an den Überschüssen beteiligt. Lock-in Garantien aus laufender Überschussbeteiligung werden vermindert. Solvenz überschuss Überschüsse werden zunächst widerruflich zugeordnet. Wenn ausreichend vertragsbezogene Solvenzmittel vorhanden sind, werden Überschüsse (anteilig) unwiderruflich gutgeschrieben. Überschüsse können risikoadäquat nach Zeit und Höhe zugeteilt werden. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 28

29 Risikotragfähigkeit in Abh. vom Überschusssystem Beispiel: Überschuss-System Company 1 Nur lfd. Überschuss mit Erhöhung der Zinsgarantien. Company 2 Ansammlung der Überschüsse mit Garantie 0%. Company 3 Vollständig als Schlussüberschuss. Eine disziplinierte Deklarations-politik kann auch bei geringen Anfangsreserven zu sinkenden Werten für diese Forward- Shortfall-Wahrscheinlichkeit h h lihkit führen. Eine wettbewerbsorientierte Deklarationspolitik kann auch bei hohen Anfangsreserven zu steigenden Werten dieser Forward- Shortfall- Wahrscheinlichkeit führen. Konzentration auf Schlussgewinnbeteiligung und Kapitalerhalt statt Zinsgarantie bei laufender Gewinnbeteiligung senken die Shortfall- Wahrscheinlichkeiten ganz deutlich. Eine Garantiezins 4%, Reservequote 5% Garantiezins 4%, Reservequote 20% Flexibilisierung des Überschuss-Systems erhöht die Risikotragfähigkeit. Zeit Forwa ard 10-year shortfa all probability Zeit Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 29

30 Solvenz überschuss Überschussbeteiligung heute Modifizierte Überschussbeteiligung Überschussanteil für J x % Überschussanteil für J 100-x % Zuwachs J SÜA-Anspruch (widerruflich) Zuwachs J Zuwachs J 100 % Umbuchung SOLL L J Zuwachs J Garantieleistung Überschuss- (unwiderruflich) konto 1 (widerruflich) Überschusskonto 2 (unwiderruflich) Laufende Überschüsse werden nach Zeit und Höhe risikoadäquat zugeteilt. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 30

31 Agenda Die klassische Lebensversicherung Veränderungen des Umfelds - demographischer Wandel - volatile Kapitalmärkte - stärkerer Wettbewerb - Gesetzgebung Solvency II marktkonsistente Bewertung in volatilen Kapitalmärkten Mögliche Konsequenzen für die deutsche Lebensversicherung Lohnt sich Rentenversicherung für den Kunden? Fazit Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 31

32 Benötigtes Kapital für die lebenslange Rente* Ein 65-jähriger Rentner will sich jährliche Rente sichern. Aber: Wie viel des Langlebigkeitsrisikos will er selbst tragen? Wie wirken sich verschiedene Zinssätze aus? * Ohne Biometrie und Vererbung. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 32

33 Benötigtes Kapital für die lebenslange Rente* Um die Versorgung zu sichern, muss das über 30-fache der Jahresrente zurückgelegt werden! 8,51 16,75 9,83 30, ,14 Zins 10% Zins 1,75% Zins 10% Zins 1,75% Zins 10% Zins 1,75% Johannes Tony Curtis Heesters Graf Dracula (85 Jahre) (108 Jahre) (unsterblich) Je geringer der Zins, desto wertvoller wird die Garantie der lebenslangen Rentenabsicherung. * Ohne Biometrie und Vererbung. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 33

34 Beiträge der Selbstversorgung im Vergleich zum Tarif SR Tarif SR: Jährliche Auszahlung der Rente, Sofortrente inklusive der (gleichbleibenden) Bonusrente, keine Garantiezeit und keine Beitragsrückgewähr, Ø Lebenserwartung 65jähriger Mann nach DAV Sterbetafel 2004 R 89,45 Jahre. Um eine lebenslange Versorgung mit jährlich sicherzustellen, muss ca zurückgelegt werden. Also fast doppelt soviel wie beim SR! Zins 10% Zins 1,75% Zins 10% Zins 1,75% Zins 10% Zins 1,75% Je Tarif SR* Zins 10% Johannes Tony Curtis Heesters Graf Dracula (85 Jahre) (108 Jahre) (unsterblich) Zins 1,75% niedriger der Zins, umso wichtiger und werthaltiger ist die Rentengarantie! Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 34

35 Agenda Die klassische Lebensversicherung Veränderungen des Umfelds - demographischer Wandel - volatile Kapitalmärkte - stärkerer Wettbewerb - Gesetzgebung Solvency II marktkonsistente Bewertung in volatilen Kapitalmärkten Mögliche Konsequenzen für die deutsche Lebensversicherung Lohnt sich Rentenversicherung für den Kunden? Fazit Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 35

36 Fazit F a R i s Konventionelle Lebensversicherung basiert auf dem Ausgleich im Kollektiv und in der Zeit. Demographie, Nachfrageverhalten, regulatorisches Umfeld und Kapitalmarkt beeinflussen das Geschäftsmodell der Lebensversicherungen. Längere Lebenserwartung und Leistungseinbußen in der Sozialversicherung erhöhen die Nachfrage. Die VVG-Reform belastet den Kollektivansatz. Die Mindestzuführungs-Verordnung erschwert den Ausgleich in der Zeit. Klassische Garantieprodukte werden in bestimmten Kapitalmarktsituationen unattraktiv für Kunden und/oder Aktionär (Wettbewerb/Risikoprofil). Die zunehmende Volatilität der Kapitalmärkte erzwingt eine Anpassung des klassischen Geschäftsmodells. Solvency II erhöht die Kapitalanforderungen für langfristige Verpflichtungen und zwingt zu Risiko begrenzenden Maßnahmen, insbesondere in der Durationssteuerung. Die Ausgestaltung der Überschussbeteiligung ist zu überdenken, die Risikotragfähigkeit muss vor dem Hintergrund von Solvency II berücksichtigt werden. Der Umgang mit Niedrigzinsszenarien erfordert neue Garantiekonzepte, das Produktspektrum der Lebensversicherung wird sich verändern. Norbert Heinen: Sind alternative Zinsgarantien marktfähig? 36

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