6. Personalwirtschaft

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "6. Personalwirtschaft"

Transkript

1 6. Personalwirtschaft 6.1 Personalpolitik und -planung Personalpolitik 01. Welche Ziele verfolgt die Personalwirtschaft? Wie jede andere Disziplin, so muss auch das Personalmanagement über einen Maßstab verfügen, an dem es sich in seinen Aktivitäten orientiert. Diesen Zweck verfolgen Ziele: Sie geben die Richtung an und bilden die Orientierung für zukünftiges Handeln. Ebenso wie in anderen Disziplinen der Betriebswirtschaftslehre hat man es bei der betrieblichen Personalarbeit nicht nur mit einem einzigen Ziel zu tun, sondern in der Praxis liegt meist ein Bündel von Zielen vor, die in unterschiedlichem Verhältnis zueinander stehen können. Unter den Sachzielen des Personalmanagements versteht man die Aufgabe, dem Unternehmen - zur richtigen Zeit, - am richtigen Ort, - die richtige Anzahl von Mitarbeitern (quantitativer Aspekt) - mit der richtigen Qualifikation (qualitativer Aspekt: Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft; mit anderen Worten: das Können und das Wollen) zur Verfügung zu stellen und zu erhalten. Beispiel: Aus Unternehmenssicht erwartet man natürlich, dass die Mitarbeiter dann zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden: Wenn beispielsweise für das kommende Jahr eine Umsatzsteigerung geplant ist, wird von den Personalverantwortlichen erwartet, dass sie rechtzeitig vor Produktionsbeginn dafür Sorge tragen, dass die zusätzlich erforderlichen Mitarbeiter in ausreichender Anzahl und der dafür notwendigen Ausbildung und Erfahrung in den betreffenden Niederlassungen zur Verfügung stehen. Eine nicht immer einfache Aufgabe. Als Formalziele bezeichnet man die Forderung, die wirtschaftliche und soziale Ziele des Unternehmens miteinander in Einklang zu bringen. Formalziele wirtschaftliche Ziele soziale Ziele Wirtschaftliche Ziele sind primär an ökonomischen Größen wie Gewinn, Marktanteil, Umsatz, Produktivität/Steigung der Arbeitsleistung, Rentabilität, Optimierung/Kostenminimierung der

2 Beschäftigung, und Kostendisziplin orientiert - als Basis für den ergebnismäßigen Bestand des Unternehmens. Soziale Ziele richten sich aus an den Erwartungen und Bedürfnissen der Mitarbeiter und sind Maßstab für den sozialen Beitrag des wirtschaftlichen Handels; verfolgt wird hier der soziale Bestand des Unternehmens; Beispiele: Beiträge zur Gestaltung des Betriebsklimas, Vorsorge und Fürsorge, Selbstbestimmung am Arbeitsplatz, marktgerechte sowie leistungsgerechte Lohnpolitik, Motivation und Förderung der Mitarbeiter, Förderung der Unternehmenskultur, die den Erwartungen der Mitarbeiter gerecht wird. Zwischen beiden Zielsetzungen besteht ein ständiges Spannungsfeld; kurzfristig stehen wirtschaftliche und soziale Ziele fast immer im Gegensatz zueinander: Beispiel: Die Erfüllung überzogener Mitarbeitererwartungen (soziale Ziele; z.b. hoher Standard der Sozialleistungen) kann die Erreichung der wirtschaftlichen Ziele (Umsatz- und Gewinnziele) verhindern und ggf. langfristig den Bestand des Unternehmens gefährden. Umgekehrt kann die Nur-Orientierung an wirtschaftlichen Zielen (z.b. durch überzogene Leistungserwartungen und/oder verfehlte Lohnpolitik) zu einem verhältnismäßig hohem Krankenstand, zu Ausschuss und Schlechtleistungen bzw. zur Fluktuation gut ausgebildeter Arbeitskräfte führen - und damit direkt oder indirekt die Realisierung wirtschaftliche Ziele gefährden. Kurzfristig führen Investitionen in der Aus- und Fortbildung sowie im Sozialwesen eines Betriebes zu höheren Kosten und damit zu einer Gewinnschmälerung. Sorgt man jedoch für einen effektiven Einsatz der Mittel, so besteht die berechtigte Erwartung, dass sich diese Investitionen langfristig auszahlen : steigende Leistungsbereitschaft, Identifikation mit dem Unternehmen und der Aufgabe, geringe Fluktuation und Fehlzeiten führen zu einem Anstieg der Produktivität sowie einer hohen Produktqualität und liefern auf diese Weise ihren Beitrag zur Bestandssicherung des Unternehmens. Es kommt also darauf an, dass in einem Unternehmen wirtschaftliche und soziale Ziele in angemessener Form ausgewogen sind und in Einklang stehen - in Abhängigkeit von - der Konjunkturlage, - der Wirtschaftslage des Unternehmens, - dem Beschäftigungsgrad am Arbeitsmarkt, - dem Wertegefüge der Mitarbeiter usw. 6. Personalwirtschaft Mit anderen Worten: Betriebliche Personalarbeit ist also so zu gestalten, dass die Schnittmenge zwischen wirtschaftlichen und sozialen Zielen möglichst groß ist. In der Praxis wird dies für jeden Personalverantwortlichen eine tägliche Gratwanderung sein. Wirtschaftliche Ziele Soziale Ziele

3 6.1 Personalpolitik und -planung 02. Welche Bedeutung hat die Personalwirtschaft (das Personalmanagement) in der Unternehmensführung? Aus der früheren, rein verwaltenden Funktion der Personalarbeit hat sich heute die Notwendigkeit zum gestaltenden, unternehmerisch agierenden Personalmanagement ergeben mit zunehmend hoher Einbindung in die Entscheidungen der Unternehmensleitung. Bedeutungswandel der Personalarbeit - Ursachen - Entwicklung des Arbeitsrechts Technologische Veränderungen Wertewandel der Mitarbeiter Veränderungen am Arbeitsmarkt Selbstverständnis der Personalverantwortlichen Bedeutung der Personalkosten Veränderungen der Arbeitsorganisation Globalisierung der Märkte Personalmanagement ist damit zu einem Faktor geworden, der Strategiepartner der anderen Managementfunktionen sein muss, da er einen massiven Beitrag zur Wertschöpfung im Unternehmen leistet. Richtige Weichenstellungen in der Personalpolitik sichern die Existenz des Unternehmens und der Mitarbeiter. 03. Welche Aufgaben hat die Personalwirtschaft? Aufgaben der Personalwirtschaft Rahmenaufgaben Kernaufgaben Personalorganisation Personalplanung Personalkontrolle Personalinformation Personalsteuerung Personalpolitik Personalcontrolling Personalführung Personalbeschaffung Personaleinsatz Personalentlohnung Personalentwicklung Personalfreisetzung Personalbetreuung 04. Welche Bedeutung hat die Personalpolitik im Rahmen der Unternehmenspolitik? Die Personalpolitik ist die Bereichspolitik für den Sektor Personal und legt dabei grundsätzliche Ziele und Handlungsnormen für die effiziente Gestaltung des Faktors Arbeit fest. Generelle Ziele innerhalb der Personalpolitik wirken sich auf nachgelagerte Entscheidungen im Personalsektor aus

4 6. Personalwirtschaft (z. B. auf die Lohnpolitik, die Sozialpolitik, die Förderungspolitik usw.). Die Ziele der Personalpolitik sind in Maßnahmen umzusetzen. Bei diesem Prozess ist die Personalpolitik mit der Bereichspolitik der anderen Ressorts sukzessiv abzustimmen, sodass insgesamt das Unternehmensziel erreicht wird. Strategische Entscheidungen Personalpolitik Produktionspolitik Finanzpolitik... usw. Koordination Lohnpolitik Sozialpolitik Unternehmenspolitik Förderungspolitik Maßnahmenbündel Personalpolitische Grundsätze... usw. Operative Entscheidungen Die Oberziele der Personalpolitik bestehen darin, den Faktor Arbeit im Prozess der betrieblichen Leistungserstellung so einzusetzen, dass das angestrebte Unternehmensziel (Umsatz, Gewinn, Leistungsmenge u. Ä.) erreicht wird und dabei den Wünschen und Erwartungen der Mitarbeiter (so weit wie möglich) Rechnung getragen wird. Personalpolitische Grundsätze: Ein Teil der Personalpolitik beschreibt nicht nur Ziele, sondern er legt Handlungsmaxime für alle Unternehmensbereiche und alle Vorgesetzten in Sachen Personal fest. Dieser Teil wird meist mit dem Begriff personalpolitische Grundsätze beschrieben. Man will dadurch erreichen, dass bestimmte Personalthemen im Unternehmen einheitlich gehandhabt werden ohne dass damit eine Gleichschaltung der Führungskräfte gemeint ist. In derartigen Grundsätzen finden sich z.b. folgende Inhalte wieder: - Formulierung von Führungsleitlinien, - Richtlinien zur Förderung der Mitarbeiter, - Prinzip der Nachwuchsentwicklung aus eigenen Reihen, - Prinzipien der Mitarbeiterbeurteilung, - Festlegung von Auswahlrichtlinien. Ebenso wie in den Politiken der anderen Unternehmensbereiche so lässt sich auch in der Personalpolitik eine Unterscheidung zwischen operativen und strategischen Zielsetzungen erkennen.

5 6.1 Personalpolitik und -planung Personalplanung 01. Wie lässt sich die Personalplanung in die Unternehmensplanung integrieren? Welche Ziele und Aufgaben sind damit verbunden? Zielsetzung: Dem Unternehmen ist vorausschauend das Personal - in der erforderlichen Anzahl - mit den erforderlichen Qualifikationen - zum richtigen Zeitpunkt - am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen. Kernaufgaben: - Planung des Personalbedarfs (quantitativ und qualitativ), - Planung der Personalbeschaffung (intern und extern), - Planung des Personaleinsatzes, - Planung der Personalentwicklung und Förderung, - Planung des Personalabbaus (mit und ohne Reduzierung der Kopfzahlen), - Planung der Personalkosten. 02. Welche Einflussfaktoren bestimmen das Ergebnis der Personalplanung? Unternehmens-Gesamtplanung Finanzplanung Einnahmenplan Leistungsplanung Absatzplan Erfolgsplanung Kostenplan Finanzierungsplan Marketingsplan Ergebnisplan Ausgabenplan Produktionsplan Ertragsplan Beschaffungsplan Personalplan Investitionsplan

6

7 06. Prozesskostenrechnung In der Kostenstelle Einkauf wurden die folgenden Teilprozesse festgelegt: A: Anfertigen der Bestellungen B: Rahmenverträge abschließen C: Abrufe zu Rahmenverträgen D: Termine überwachen E: Kostenstelle leiten Zu den Prozessen liegen folgende Angaben vor: Klausurtypischer Teil Aufgaben Prozess Prozessgrößen (Cost Driver) Art Menge Kosten des Prozesses ( ) Prozesskostensatz ( ) A Anzahl Bestellungen ,25 B Anzahl Rahmenverträge ,18 C Anzahl Abrufe ,83 D Anzahl (Teil-)Lieferungen ,92 E prozessmengenneutral Berechnen Sie die Prozesskostensätze. 5.4 Kostenträgerrechnung 01. Gesamt- und Umsatzkostenverfahren Erklären Sie den Unterschied zwischen dem Gesamt- und dem Umsatzkostenverfahren bei der Kostenträgerzeitrechnung! 02. Kalkulationsarten Bei welcher Fertigungsart werden die Divisionskalkulation mit Äquivalenzziffern, die reine Divisionskalkulation und die mehrstufige Zuschlagsrechnung angewandt? 03. Divisionskalkulation (1) Wie wäre es mit einem kleinen Ausflug in den Wald? Dort besuchen wir ein Unternehmen, an dem ideal die Divisionskalkulation demonstriert werden kann. a) Das Sägewerk Forst & Wald stellt ungehobelte Schalbretter her. Es bezog unbearbeitete Baumstämme zum Rechnungspreis ab Holzeinschlagsplatz in Höhe von netto; Skontoabzug bei Zahlung innerhalb 14 Tagen 2 %. Die Fracht bis zum Sägewerk betrug 1,75 per 100 kg; diese Lieferung hatte ein Gewicht von 530 t. Wie hoch ist der Bezugspreis für die eingekaufte Menge?

8 5. Prüfungsfach: Kosten- und Leistungsrechnung b) Aus dem Rohholz wurden cbm Schalbretter gefertigt. Dafür fielen Fertigungs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten in Höhe von an. Für den Abfall an Sägespänen und Sägemehl wurden erlöst. Wie hoch sind die gesamten Kosten je cbm Schalbretter? c) Ein Kunde erteilt einen Auftrag über 500 Kubikmeter Schalbretter. Der Gewinn soll 1,20 je cbm betragen. Wie viel sind als Angebotspreis anzusetzen? d) Tatsächlich wurde ein Preis von ausgehandelt. Wie viel Euro Gewinn je cbm ergibt sich bei diesem Auftrag? 04. Divisionskalkulation (2) Machen wir gleich weiter mit den Betriebsbesichtigungen und üben erneut die Divisionskalkulation. a) Das Blechwalzwerk Flachinger bezieht 60 t Stahl zu Gesamtbetrag gemäß Listenpreis; Rabatt 10 %, Skonto 3 %, Fracht 2,94 per 100 kg. Wie hoch ist der Bezugspreis für die eingekaufte Menge? b) Die Fertigungs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten betrugen im vergangenen Jahr 2,5 Millionen, die Produktion 2,0 Millionen m 2 (für eine Blechsorte). Wie hoch sind die gesamten Kosten je m 2 Blech? (Für die Fertigung von 1 m 2 Blech werden 1,2 kg Stahl benötigt.) c) Ein Kunde bestellt m 2 Blech. Der Gewinn dieses Auftrags soll 0,35 /m 2 betragen. Wie viel Euro sind als Angebotspreis anzusetzen? 05. Äquivalenzziffernkalkulation Tasten wir uns einen Schritt weiter zur Stufenkalkulation mit Äquivalenzziffern. Von unserer befreundeten Aktiengesellschaft, die zwei Erzeugnisse in Massenfabrikation herstellt, liegen folgende Daten vor: Sorte Äquiv. Fertigung Materialeinsatz Produktionsmenge Absatzmenge Äquiv. Verwalt. Marktpreis je t A B t t t t 1,4 1, t t 1,0 1, Für beide Sorten wird dasselbe Material benutzt. Die Materialkosten für die Produktion beider Sorten betrugen

9 Klausurtypischer Teil Aufgaben Die Fertigungskosten beliefen sich auf , die Verwaltungskosten auf und die Vertriebskosten auf Die Fertigungs- und Verwaltungskosten sollen nach den angegebenen Kostenverursachungsschlüsseln aufgegliedert werden, die Vertriebskosten im Verhältnis der Marktpreise. a) Berechnen Sie die Materialkosten je Sorte. b) Ermitteln Sie mithilfe der Äquivalenzziffern die Herstellkosten je Sorte und je t Erzeugnis A und B. c) Berechnen Sie mithilfe der Äquivalenzziffern die Verwaltungskosten für die Absatzmengen bei den Sorten A und B. d) Ermitteln Sie die Vertriebskosten für die Absatzmengen bei den Sorten A und B. e) Berechnen Sie die Selbstkosten je t Erzeugnis A und B. f) Errechnen Sie für die beiden Erzeugnisse den Wert der Bestandsveränderungen an fertigen Erzeugnissen. g) Berechnen Sie den Gesamtgewinn je Sorte. h) Berechnen Sie den Gewinn je Erzeugnis in Prozent des Selbstkostenwertes. 06. Zuschlagskalkulation (1) Erstellen Sie (Warum eigentlich immer Sie?) die Vorkalkulation für einen Reparaturauftrag unter Berücksichtigung folgender Angaben: Reparaturmaterial: 45,00 Materialgemeinkostenzuschlag: 8 % Fertigungslöhne: 1,5 Stunden zu 15,00 /Std. Maschineneinsatz: Bohren 0,25 Std. Drehen 0,75 Std. Fräsen 0,50 Std. Der Maschinenstundensatz wird mit 25,40 je Stunde kalkuliert. Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkostenzuschlag: 20 %. Gewinnzuschlag: 12 %. 07. Zuschlagskalkulation (2) Für eine bestellte Maschine ist ein Kostenvoranschlag zu machen. Es ist mit folgenden Kosten zu kalkulieren: Fertigungsmaterial Fertigungslöhne I Fertigungslöhne II Sondereinzelkosten der Fertigung Sondereinzelkosten des Vertriebs 5 % Vertreterprovision

10 5. Prüfungsfach: Kosten- und Leistungsrechnung Die Bearbeitungszeit auf der Maschine A beträgt 60 Stunden, auf der Maschine B 45 Stunden und auf der Maschine C 85 Stunden. Nachstehende Zuschläge sind zu verwenden: MGK-Zuschlag 6 % VwGK-Zuschlag 8 % FGK-Zuschlag I* 40 % VtGK-Zuschlag 6 % FGK-Zuschlag II* 65 % Gewinn 10 % Maschinenstundensatz A 22 Skonto 2 % Maschinenstundensatz B 35 Maschinenstundensatz C 28 a) Bestimmen Sie die Selbstkosten und den Auszeichnungspreis der Maschine. b) Auf wie viel Euro und Prozent sinkt der Gewinn, wenn der Kunde auf den vorkalkulierten Aus-zeichnungspreis einen Rabatt von 3 % verlangt? * lohnabhängige Gemeinkosten 08. Listenpreis Unser Chefbuchhalter kalkuliert den Listenpreis für ein Werkzeug, das neu in das Produktionsprogramm aufgenommen werden soll, aufgrund folgender Unterlagen: Fertigungsmaterial lt. Stückliste: Gehäuse je Stück 4,00 Griffe je Stück 12,00 Fertigungslöhne lt. Zeitvorgabe: I. Schneiden je 100 Stück 450 Minuten II. Schweißen je Stück 3 Minuten III. Lackieren je 100 Stück 270 Minuten IV. Montieren je Stück 2 Minuten Die Arbeitsstunde wird einheitlich mit 12,00 verrechnet. Die Normalzuschlagssätze betragen: Material 5 %, Fertigung I 100 %, Fertigung II 140 %, Fertigung III 90 %, Fertigung IV 110 %, Verwaltung 20 %, Vertrieb 6 %. Folgende Verkaufszuschläge sind zu berücksichtigen: Gewinn 15 %, Skonto 2 %, Rabatt 10 %. 1. Wie viel Euro beträgt der Listenpreis je Werkzeug? 2. Das entsprechende Werkzeug wird von einem unserer Konkurrenzunternehmen zum Barverkaufspreis von 33 auf dem Markt angeboten. Lohnt sich die Produktion? Wie hoch wäre der tatsächliche Stückgewinn?

11 09. Kuppelkalkulation (Restwertmethode) Ein Unternehmen produziert drei Kuppelerzeugnisse. X: kg zum Verkaufspreis von 60 pro kg Y: 700 kg zum Verkaufspreis von 12 pro kg Z: 300 kg zum Verkaufspreis von 4 pro kg Klausurtypischer Teil Aufgaben Die Gesamtkosten des Kuppelprozesses belaufen sich auf Das Erzeugnis Y muss noch weiterverarbeitet werden, was Kosten in Höhe von 3 pro kg verursacht. Wie viel Herstellkosten verursacht ein Kilogramm des Hauptproduktes? 10. Kuppelkalkulation (Verteilungsmethode) Aus einer Kuppelproduktion ergeben sich drei Erzeugnisse, deren Marktpreise betragen: X: 300 /Einheit Y: 360 /Einheit Z: 280 /Einheit Die Gesamtkosten der Kuppelproduktion liegen bei , wobei folgende Einheiten hergestellt wurden: X: 300 Einheiten Y: 400 Einheiten Z: 300 Einheiten Wie hoch sind die Stückkosten je Erzeugnis? 11. Vor- und Nachkalkulation Die Heinz GmbH hat aufgrund von Normalzuschlagssätzen den Zielverkaufspreis für ein Produkt kalkuliert. Vorkalkulation mit Normalkosten: Materialeinzelkosten 400, % Materialgemeinkosten 60,00 = Materialkosten 460,00 Fertigungseinzelkosten 200, % Fertigungsgemeinkosten 120,00 = Fertigungskosten 320,00 Herstellkosten 780, % Verwaltungsgemeinkosten 78,00 + 7,5 % Vertriebsgemeinkosten 58,50 = Selbstkosten 916,50 + Gewinn 33 1/3 % 305,50 = Barverkaufspreis 1.222, % Skonto 37,80 = Zielverkaufspreis 1.259,80

12 5. Prüfungsfach: Kosten- und Leistungsrechnung Zu diesem Preis ist ein Auftrag ausgeführt worden; er verursachte tatsächlich folgende Kosten: Materialeinzelkosten 440 Fertigungseinzelkosten 230 Im letzten BAB wurde für die Verwaltungsgemeinkosten ein Ist-Zuschlagssatz von 12,5 % ermittelt. Alle übrigen Ist-Zuschläge stimmen in diesem Falle mit den verwendeten Normal- Zuschlagssätzen überein. Führen Sie die Nachkalkulation durch. 12. Kostenträgerzeitrechnung Erstellen Sie aufgrund der unten stehenden Angaben die Kostenträgerzeitrechnung. Einzelkosten: Fertigungsmaterial: Kostenträger I ,00 Kostenträger II ,00 Fertigungslöhne: Kostenträger I ,00 Kostenträger II ,00 Gemeinkosten (gemäß BAB ): Materialgemeinkosten ,00 Fertigungsgemeinkosten ,00 Verwaltungsgemeinkosten ,00 Vertriebsgemeinkosten ,00 Bestandsveränderungen: Bestandsaufbau: Kostenträger I (UE) ,00 Kostenträger II (FE) ,00 Bestandsabbau: Kostenträger I (FE) ,00 Kostenträger II (UE) ,00 Verkaufserlöse: Kostenträger I ,00 Kostenträger II , Plan- und Ist-Kostenrechnung 01. Ist-Kostenrechnung Welche Vor- und Nachteile bietet die Ist-Kostenrechnung? 02. Plan-Kostenrechnung Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus der Plan-Kostenrechnung?

13

14 06. Prozesskostenrechnung Der Umlagesatz für die prozessmengenneutralen Kosten beträgt ( / =) 15,43 %. Die Berücksichtigung der Umlage führt zu folgenden gesamten Prozesskostensätzen: Anfertigen der Bestellungen: 3,25 1,1543 = 3,75 Rahmenverträge abschließen: 158,18 1,1543 = 182,59 Abrufe zu Rahmenverträgen: 10,83 1,1543 = 12,50 Termine überwachen: 0,92 1,1543 = 1, Kostenträgerrechnung 01. Gesamt- und Umsatzkostenverfahren Gesamtkostenverfahren: Man geht von den Selbstkosten der in der Geschäftsperiode erzeugten Leistungen aus. Da es jedoch zu Mehr- oder Minderbeständen kommen kann, erfolgt eine Korrektur durch die Bestandsveränderungen. Umsatzkostenverfahren: Es geht von den Verkaufserlösen in einer Geschäftsperiode aus, denen nur die entsprechenden Selbstkosten gegenübergestellt werden. 02. Kalkulationsarten Divisionskalkulation mit Äquivalenzziffern bei Serienfertigung ähnlicher Produkte, reine Divisionskalkulation bei Massenfertigung eines einzelnen Produktes, mehrstufige Zuschlagsrechnung bei Serien- und Einzelfertigung in mehreren Kostenstellen. 03. Divisionskalkulation (1) a) Rechnungspreis 530 t % Skonto Bareinkaufspreis , Bezugspreis b) Bezugspreis Fert.k., VVk Selbstkostenwert (Seko) Abfallerlöse Seko, korrigiert cbm c) 18,55 = 17,35 /cbm

15 5. Prüfungsfach: Kosten- und Leistungsrechnung d) m 3 = 17,80 /m 3 17,80 17,35 = 0,45 /m Divisionskalkulation (2) a) Listenpreis 60 t ,00 10 % Rabatt 3.600,00 Zieleinkaufspreis ,00 3% Skonto 972,00 Bareinkaufspreis , , ,00 Bezugspreis ,00 b) Bezugspreis , ,2 2,5 Mio. 2,0 Mio. m 2 = m 2 1, ,00 Seko für m ,00 c) m , ,35 350,00 Angebotspreis 2.263, Äquivalenzziffernkalkulation a) t = 40,30 je t Materialkosten t 40,30= Materialeinsatz A t 40,30= Materialeinsatz B b) t 1,4 = RE 37,50 = Fertigungskosten A t 1,7 = RE 37,50 = Fertigungskosten B RE = 37,50 /RE RE Erzeugnis A Erzeugnis B Materialkosten Fertigungskosten Herstellkosten t = 95,10 je t A t = 114,13 je t B

16 c) t 1,0 = RE 12 = Verwaltungskosten A t 1,1 = RE 12 = Verwaltungskosten B RE Klausurtypischer Teil Lösungen RE = 12 /RE d) t 1,0 = RE 7,50 = Vertriebskosten A t 1,2 = RE 7,50 = Vertriebskosten B RE RE = 7,50 /RE e) Erzeugnis A Erzeugnis B Herstellkosten je t 95,10 114,13 Verwaltungskosten je t 12,00 13,20 (12 1,1) Vertriebskosten je t 7,50 9,00 (7,5 1,2) Selbstkosten 114,60 136,33 f) Erzeugnis A 500 t (Bestandsminderung) 95,10 = Erzeugnis B t (Bestandsmehrung) 114,13 = g) Erzeugnis A Erzeugnis B Erlös je t 125,00 150,00 Selbstkosten je t 114,60 136,33 = Gewinn je t + 10,40 / t + 13,67 / t Gesamtgewinn je Sorte , ,00 10, , h) Erzeugnis A: = 9,1 % Erzeugnis B: = 10,0 % 114,60 136, Zuschlagskalkulation (1) Rep.-Material 45, % MGK 3,60 MK 48,60 FL (15,00 1,5 =) 22,50 Maschinenkosten (25,40 1,5 =) 38,10 FK 60,60 HK 109, % VwGK/VtGK 21,84 SK 131, % Gewinn 15,72 Bar-VKP 146,76

17 5. Prüfungsfach: Kosten- und Leistungsrechnung 07. Zuschlagskalkulation (2) a) MEK MGK FEK I FGK I FEK II FGK II MaKo A MaKo B MaKo C SEF HK VwGK VtGK Selbstkosten Gew inn Barverkaufspreis Kundenskonto Provision Listenverkaufspreis 8.200,00 492, , , , , , , , , , , , , , , , , ,96 Zuschläge 6 % 40 % 65 % 22 /h 35 /h 28 /h 8 % 6 % 10 % 2 % 5 % b) Listenverkaufspreis Kundenrabatt Zielverkaufspreis Kundenskonto Provision Barverkaufspreis Gewinn Selbstkosten , , ,93 993, , , , ,08 6,7 %

Aufgabe 1 Aufgabe 2 Aufgabe 3 Aufgabe 4

Aufgabe 1 Aufgabe 2 Aufgabe 3 Aufgabe 4 Übungen Seite 1 Aufgabe 1 Bitte kalkulieren Sie folgenden Auftrag: Materialeinzelkosten: 1000 Fertigungseinzelkosten: 1500 Gemeinkostenzuschläge: 150 % Material 200 % Fertigung 50 % Verwaltung 30 % Vertrieb

Mehr

Übungsaufgaben Rechnungswesen wirtschaftsbezogene Qualifikation 3. Tag

Übungsaufgaben Rechnungswesen wirtschaftsbezogene Qualifikation 3. Tag 1. Aufgabe Die Firma XYZ kauft einen Artikel zum Listeneinkaufspreis von 150 netto. Vom Lieferanten erhält sie 12,5 % Wiederverkäuferrabatt und 3% Skonto. Zusätzlich fallen Bezugskosten in Höhe von 2,70

Mehr

Vorlesung KLR33. Übungsaufgaben. KLR33 - Kosten- und Leistungsrechnung

Vorlesung KLR33. Übungsaufgaben. KLR33 - Kosten- und Leistungsrechnung Vorlesung KLR33 Kosten- und Leistungsrechnung Übungsaufgaben 1 Aufgabe 1: Erfassung und Bewertung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen In der Schulze GmbH & Co. KG wird ein Rohstoff zur Fertigung eingesetzt.

Mehr

Begriffliche Grundlage der Zuschlagsrechnung ist zunächst die Kostendefinition

Begriffliche Grundlage der Zuschlagsrechnung ist zunächst die Kostendefinition Begriffliche Grundlage der Zuschlagsrechnung ist zunächst die Kostendefinition Kostenportfolio. Es bildet die Grundlage nahezu aller kostenrechnerischer Verfahren,. Kerngedanke hierbei ist die Unterteilung

Mehr

Betriebsabrechnungsbogen Hinweise zur Berechnung der Ist-Gemeinkostenzuschlagssätze, der Normal-Gemeinkosten

Betriebsabrechnungsbogen Hinweise zur Berechnung der Ist-Gemeinkostenzuschlagssätze, der Normal-Gemeinkosten BAB - Anleitungen, Formeln Betriebsabrechnungsbogen Hinweise zur Berechnung der Ist-Gemeinkostenzuschlagssätze, der Normal-Gemeinkosten 1. Ist-Gemeinkostenzuschlagsätze Materialgemeinkostenzuschlag Fertigungsgemeinkostenzuschlag

Mehr

Kosten- und Leistungsrechnung Aufgaben Kapitel 3x

Kosten- und Leistungsrechnung Aufgaben Kapitel 3x Aufgabe 31: In einem Industriebetrieb sind in den vier nachfolgenden Bereichen im Monat Juli folgende Gemeinkosten entstanden: Materialwirtschaft 3.000 Fertigung 120.000 Verwaltung 21.600 Vertrieb 27.000

Mehr

Die Standardsoftware für Auftragsbezogene Lohnfertigung mit Zeitwirtschaft III. Vorkalkulation

Die Standardsoftware für Auftragsbezogene Lohnfertigung mit Zeitwirtschaft III. Vorkalkulation Die Zielsetzung der Vorkalkulation in ALF2000 besteht darin, den Verkaufspreis einer Auftragsposition über die Ermittlung der voraussichtlichen Selbstkosten und die Festlegung des gewünschten Gewinnaufschlags

Mehr

Die Kostenartenrechnung eines Industriebetriebes weist für den Monat Juli folgende Kosten (alle Angaben in DM) aus:

Die Kostenartenrechnung eines Industriebetriebes weist für den Monat Juli folgende Kosten (alle Angaben in DM) aus: 4. Aufgabe (20 4 2 10 Punkte) Die Kostenartenrechnung eines Industriebetriebes weist für den Monat Juli folgende Kosten (alle Angaben in DM) aus: Hilfsstoffe Betriebsstoffe Hilfslöhne Gehälter Soziale

Mehr

Kostenstellenrechnung

Kostenstellenrechnung Kostenstellenrechnung Prof. Dr. W. Hufnagel 1 von 19 Wesen und Aufgaben wo, welche Kosten entstehen Kostenstelle: Ort der Kostenentstehung Aufgaben: Erhöhung der Kalkulationsgenauigkeit kostenstellenbezogene

Mehr

Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen

Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen Lehrstuhl für Revisionsund Treuhandwesen Dominik Dienes Wintersemester 2012/2013 Begleitkurs zur Vorlesung Accounting and Controlling Veranstaltung 2 Plankostenrechnung

Mehr

Internes Rechnungswesen 1

Internes Rechnungswesen 1 Internes Rechnungswesen 1 Betriebliches Rechnungswesen Kostenrechnung Kalkulationsverfahren Inhalt Internes und externes Rechnungswesen - Überblick Adressaten des betrieblichen Rechnungswesens Kostenrechnungssysteme

Mehr

Kostenrechnung und Kalkulation

Kostenrechnung und Kalkulation Kosten- und Leistungsrechnung 91 Kostenrechnung und Kalkulation Die Kostenrechnung zeigt Ihnen nicht nur, welche Kosten entstanden sind, Sie erfahren auch, wo die Kosten im Betrieb angefallen sind. Die

Mehr

Übungen zu BAB. 1. Die Kostenartenrechnung eines Industriebetriebes weist für den Monat Januar folgende Gemeinkosten aus:

Übungen zu BAB. 1. Die Kostenartenrechnung eines Industriebetriebes weist für den Monat Januar folgende Gemeinkosten aus: Übungen zu BAB 1. Die Kostenartenrechnung eines Industriebetriebes weist für den Monat Januar folgende Gemeinkosten aus: Betriebsstoffkosten 10.000,00 Betriebssteuern 2.500,00 Gehälter 9.000,00 Kalk. Abschreibung

Mehr

Aufgabe 1a Zuschlagskalkulation. Aufgabe 1b. MEK = 800,- MGK = 75 % der MEK (Verhältnis bisherige MGK=120T/MEK=160T) = 600,- MK = MEK + MGK = 1.

Aufgabe 1a Zuschlagskalkulation. Aufgabe 1b. MEK = 800,- MGK = 75 % der MEK (Verhältnis bisherige MGK=120T/MEK=160T) = 600,- MK = MEK + MGK = 1. Aufgabe 1a Zuschlagskalkulation MEK = 800,- MGK = 75 % der MEK (Verhältnis bisherige MGK=120T/MEK=160T) = 600,- MK = MEK + MGK = 1.400,- FEK = 400 + 360 + 240 = 1.000,- Fertigung 1: 96.000/80.000 = 120%

Mehr

Tutorium Internes Rechnungswesen

Tutorium Internes Rechnungswesen Dienstags: 14:30-16:00 Uhr Raum 01.85 Geb.24.32 Mittwochs: 16:30-18:00 Uhr Raum 03.86 Geb.24.32 (vorerst) Tutorium Internes Rechnungswesen Dennis Pilarczyk [email protected] Agenda

Mehr

9.3. Berechnung des Gewinns (Differenzkalkulation) Übungsaufgaben

9.3. Berechnung des Gewinns (Differenzkalkulation) Übungsaufgaben 1. Der Einkäufer eines Textilgeschäftes soll eine Kollektion neuer Anzüge beschaffen. Die Anzüge dürfen den von der Konkurrenz angebotenen Preis von 250,00 EUR nicht übersteigen. Welchen Preis je Anzug

Mehr

Inhalte: Vorwärtskalkulation, Rückwärtskalkulation, Umsatzkostenverfahren, Gesamtkostenverfahren

Inhalte: Vorwärtskalkulation, Rückwärtskalkulation, Umsatzkostenverfahren, Gesamtkostenverfahren 1 REWE ÜBUNG 11 REWE II Inhalte: Vorwärtskalkulation, Rückwärtskalkulation, Umsatzkostenverfahren, Gesamtkostenverfahren 1. Zuschlagskalkulation Idee: Einem bestimmten Kostenträger i sollen messbare und

Mehr

(bezeichnet Systeme der Kostenrechnung, bei denen sämtliche Kosten auf den Kostenträger verrechnet werden)

(bezeichnet Systeme der Kostenrechnung, bei denen sämtliche Kosten auf den Kostenträger verrechnet werden) Vollkostenrechnung (bezeichnet Systeme der Kostenrechnung, bei denen sämtliche Kosten auf den Kostenträger verrechnet werden) Die Vollkostenrechnung hat zum Ziel, die effektiv entstandenen Kosten eines

Mehr

- Erläutern Sie die Auswirkungen der beiden unterschiedlichen Wertansätze auf des GuV- Konto! (1,5)

- Erläutern Sie die Auswirkungen der beiden unterschiedlichen Wertansätze auf des GuV- Konto! (1,5) Sie sind Mitarbeiter der Drehteile GmbH mit Sitz in Drehingen. Zu Ihrem Tätigkeitsbereich gehört die Kostenrechnung des Industriebetriebes. Folgende Aufgaben fallen im Laufe des Jahres unter anderem an:

Mehr

Aufgabe 5 Grundlagen der Kostenrechnung (25 Punkte)

Aufgabe 5 Grundlagen der Kostenrechnung (25 Punkte) Teil B - Blatt 2 Matr.-Nr.:... Platz-Nr.:... Aufgabe 5 Grundlagen der Kostenrechnung (25 Punkte) 1. Was ist unter dem Lofo-Verfahren zu verstehen? 2. Erläutern Sie das Prinzip der Äquivalenzziffernkalkulation.

Mehr

http://www.rz.fh-ulm.de/projects/lars/projstud/fallbsp/kostenrech...

http://www.rz.fh-ulm.de/projects/lars/projstud/fallbsp/kostenrech... 5.2 Maschinenstundensatzrechnung Die Maschinenstundensatzrechnung findet ihr Anwendungsgebiet insbesondere dann, wenn in einer Kostenstelle unterschiedliche Maschinen stehen. Beim Einsatz unterschiedlich

Mehr

Grundzüge der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre

Grundzüge der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre III. Kostenrechnung Als Kosten bezeichnet man all jenen Verbrauch an Produktionsfaktoren, der für die betriebliche Leistungserstellung notwendig ist. 1. Aufgaben und Funktionen Aufgabe der Kostenrechnung

Mehr

KOSTENTRÄGERRECHNUNG (e Unit cost calculation)

KOSTENTRÄGERRECHNUNG (e Unit cost calculation) Kostenrechnung Kostenträgerrechnung Seite 1/5 KOSTENTRÄGERRECHNUNG (e Unit cost calculation) Ausgangssituation Die WLAN GesmbH erhält oftmals Ausschreibungen über Telekommunikationssysteme. Um ein Angebot

Mehr

Kapitel 8.3: Kalkulation vom Hundert und im Hundert. Kapitel 8.4: Durchführung der Absatzkalkulation an einem Beispiel

Kapitel 8.3: Kalkulation vom Hundert und im Hundert. Kapitel 8.4: Durchführung der Absatzkalkulation an einem Beispiel 1 von 7 04.10.2010 15:59 Hinweis: Diese Druckversion der Lerneinheit stellt aufgrund der Beschaffenheit des Mediums eine im Funktionsumfang stark eingeschränkte Variante des Lernmaterials dar. Um alle

Mehr

Aufgabenblatt 4: Erlösrechnung

Aufgabenblatt 4: Erlösrechnung MANAGERIAL ACCOUNTING WS 10/11 Aufgabenblatt 4: Erlösrechnung Aufgabe 4.1: Formen der Periodenerfolgsrechnung Grundsätzlich zwei Hauptkategorien: 1. (Kalkulatorische) Stückerfolgsrechnung: Einfache Subtraktion

Mehr

2. Aufgabe Unterscheiden Sie anhand von drei Merkmalen die bilanzielle Abschreibung von der kalkulatorischen Abschreibung.

2. Aufgabe Unterscheiden Sie anhand von drei Merkmalen die bilanzielle Abschreibung von der kalkulatorischen Abschreibung. 1. Aufgabe In Ihrem Unternehmen besteht das Rechnungswesen aus der Finanzbuchhaltung und der Kostenund Leistungsrechnung. Grenzen Sie anhand von drei Kriterien die Aufgabengebiete voneinander ab. 2. Aufgabe

Mehr

Zusammenhang zwischen Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger: Kostenarten der Ergebnistabelle

Zusammenhang zwischen Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger: Kostenarten der Ergebnistabelle 1 REWE ÜBUNG 8 REWE II Inhalte: Kostenstellenrechnung, Betriebsabrechnungsbogen, innerbetriebliche Leistungsverrechnung, Anbauverfahren, Iterationsverfahren, Gleichungsverfahren 1. Kostenstellenrechnung

Mehr

8. Vollkostenrechnung

8. Vollkostenrechnung 8. Vollkostenrechnung Vollkosten 1 a. ermitteln Sie die Angebotspreise Wir agieren auf einem monopolistischen Markt; d.h., wir können unsere Preise tatsächlich durchsetzen. Bislang produzieren und verkaufen

Mehr

Zwischentest: Vollkostenrechnung. Aufgabe 1 Die Kostenkonten weisen zum Monatsabschluss die folgenden Zahlen auf:

Zwischentest: Vollkostenrechnung. Aufgabe 1 Die Kostenkonten weisen zum Monatsabschluss die folgenden Zahlen auf: Aufgabe 1 Die Kostenkonten weisen zum Monatsabschluss die folgenden Zahlen auf: 403 Fertigungsmaterial 410.000 42 Energiekosten 84.000 433 Hilfslöhne 18.000 44 Sozialkosten 40.800 46 Steuern etc. 18.600

Mehr

SSC BP MUSTERPRÜFUNG mit Lösungsansätzen Prüfungsfach: Finanz- und Rechnungswesen

SSC BP MUSTERPRÜFUNG mit Lösungsansätzen Prüfungsfach: Finanz- und Rechnungswesen Prüfungsfach Prüfungsdauer Finanz- und Rechnungswesen (Fragekatalog & Berechnungen) 1 Stunde Anzahl Aufgabenblätter 7 Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte beachten Sie:

Mehr

KALKULATIONSVERFAHREN

KALKULATIONSVERFAHREN KALKULATIONSVERFAHREN EINSTUFIGE DIVISIONSKALKULATION 1. Die Firma Plastic GmbH stellt eine Produktart her, für die Gesamtkosten für 2018 in Höhe von 450.000 angefallen sind. Die Ausbringungsmenge in dieser

Mehr

Ergänzungs- bzw. Änderungsantrag zu Beschlussvorlage 20150009

Ergänzungs- bzw. Änderungsantrag zu Beschlussvorlage 20150009 Ergänzungs- bzw. Änderungsantrag zu Beschlussvorlage 20150009 Die Beschlussvorlage 20150009 wird wie folgt ergänzt bzw geändert: Der Rat bestätigt den Beschluss der Gesellschafterversammlung der SBO vom

Mehr

Kostenrechnung. Kostenrechnung für Metallbetriebe

Kostenrechnung. Kostenrechnung für Metallbetriebe Kostenrechnung Kostenrechnung für Metallbetriebe kapitel 1 In der folgenden Lerneinheit lernen Sie wichtige Grundlagen der Kostenrechnung; leiten Sie mittels eines Betriebsüberleitungsbogens in Kosten

Mehr

Kostenträgerrechnung

Kostenträgerrechnung Kapitel 4: 4.1 Teilgebiete der KLR Kostenartenrechnung Kostenstellenrechnung 4.2 Grundschema der Vollkostenrechnung Gesamtkosten in der Kostenartenrechnung Einzelkosten Gemeinkosten Kostenstellenrechnung

Mehr

Leichte-Sprache-Bilder

Leichte-Sprache-Bilder Leichte-Sprache-Bilder Reinhild Kassing Information - So geht es 1. Bilder gucken 2. anmelden für Probe-Bilder 3. Bilder bestellen 4. Rechnung bezahlen 5. Bilder runterladen 6. neue Bilder vorschlagen

Mehr

Kosten-Leistungsrechnung Plankostenrechnung, Seite 1

Kosten-Leistungsrechnung Plankostenrechnung, Seite 1 Plankostenrechnung, Seite 1 Um was geht s? Bei der Plankostenrechnung geht es darum, herauszufinden, welche Ursachen für Abweichungen zwischen den anfänglich geplanten und den erst später feststellbaren

Mehr

Fragen und Antworten zum Thema. Lieferanspruch

Fragen und Antworten zum Thema. Lieferanspruch Fragen und Antworten zum Thema Lieferanspruch Was ist der Lieferanspruch und warum tritt er in Kraft? Der Lieferanspruch ist in den Satzungen der Nordzucker Holding AG und der Union-Zucker Südhannover

Mehr

Übung zum Kostenträgerzeitblatt, Zuschlagskalkulation, Gemeinkostenzuschlagsätzen

Übung zum Kostenträgerzeitblatt, Zuschlagskalkulation, Gemeinkostenzuschlagsätzen Übung zum Kostenträgerzeitblatt, Zuschlagskalkulation, Gemeinkostenzuschlagsätzen Die Bayernbräu AG stellt im Zweigbetrieb 2 ausschließlich Festbier für verschiedene Anlässe her. Die im November angefallenen

Mehr

Aufgabe 1: Personalcontrolling Aufgabe 2: Marketingcontrolling. Dipl.-Ök. Philipp Reinbacher

Aufgabe 1: Personalcontrolling Aufgabe 2: Marketingcontrolling. Dipl.-Ök. Philipp Reinbacher Aufgabe 1: Personalcontrolling Aufgabe 2: Marketingcontrolling Dipl.-Ök. Philipp Reinbacher Aufgabe 1: Personalcontrolling Aufgabe 1a, 12 Punkte Deffinieren Sie in maximal zwei Sätzen den Begriff Personalcontrolling

Mehr

TUTORIUM INTERNES REWE. Sophia Schmidt [email protected]

TUTORIUM INTERNES REWE. Sophia Schmidt Sophia.InternesRewe@googlemail.com TUTORIUM INTERNES REWE Sophia Schmidt [email protected] Haben Sie noch Fragen? Zu letzter Woche? Zu einem bestimmten Thema? Sonstiges? Gruppenübung (5min) 1. Was ist der Unterschied zwischen

Mehr

Häufig wiederkehrende Fragen zur mündlichen Ergänzungsprüfung im Einzelnen:

Häufig wiederkehrende Fragen zur mündlichen Ergänzungsprüfung im Einzelnen: Mündliche Ergänzungsprüfung bei gewerblich-technischen und kaufmännischen Ausbildungsordnungen bis zum 31.12.2006 und für alle Ausbildungsordnungen ab 01.01.2007 Am 13. Dezember 2006 verabschiedete der

Mehr

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren

Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren W. Kippels 22. Februar 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Lineargleichungssysteme zweiten Grades 2 3 Lineargleichungssysteme höheren als

Mehr

Übungsaufgaben zum Lerntransfer Controlling

Übungsaufgaben zum Lerntransfer Controlling Übungsaufgaben zum Lerntransfer Controlling Copyright by carriere & more, private Akademie, 2010 1 1. Erläutern Sie den Ablauf des Controlling und dessen Zielsetzung. 2. Grenzen Sie das strategische vom

Mehr

AP 1999 Kosten- und Leistungsrechnung

AP 1999 Kosten- und Leistungsrechnung AP 1999 Kosten- und Leistungsrechnung Aufgabe II.1 Die Kosten- und Leistungsrechnung der MAESER AG hat im Zweigwerk I bei der Vorkalkulation für Erzeugnis W folgende Werte pro Stück ermittelt: Selbstkosten...

Mehr

Kostenrechnung und Controlling: Kostenstellenrechnung

Kostenrechnung und Controlling: Kostenstellenrechnung Autor: Prof. Dr. Siegfried von Känel 28.10.2008 Lösung Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB I) ist die tabellarische Form der Kostenstellenrechnung. Er dient a) dazu, die nach Kostenarten erfassten bzw. kalkulierten

Mehr

Diplomprüfung Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Sommersemester 1998

Diplomprüfung Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Sommersemester 1998 Diplomprüfung Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Sommersemester 1998 Teilgebiet Kosten- und Leistungsrechnung Aufgabe 1 Die Hobbygärtner KG plant die Herstellung eines neuartigen Gartenwerkzeugs in zwei

Mehr

5.8 Maschinenstundensatz in der Vollkostenrechnung

5.8 Maschinenstundensatz in der Vollkostenrechnung 5.8 Maschinenstundensatz in der Vollkostenrechnung 5.8.1 Gründe für das Einführen einer Maschinenstundensatzrechnung Durch die zunehmende Mechanisierung ergibt sich eine Zunahme der Kostenarten, die durch

Mehr

Geprüfter Handelsfachwirt werden!

Geprüfter Handelsfachwirt werden! Diplom-Volkswirt Peter Collier Dipl.-Betriebswirt (BA) Volker Wedde Geprüfter Handelsfachwirt werden! Anleitung für eine erfolgreiche Prüfung 10., überarbeitete Auflage weconsult - Verlag Aufgaben aus

Mehr

TUTORIUM INTERNES REWE. Sophia Schmidt [email protected]

TUTORIUM INTERNES REWE. Sophia Schmidt Sophia.InternesRewe@googlemail.com TUTORIUM INTERNES REWE Sophia Schmidt [email protected] Haben Sie noch Fragen? Zu letzter Woche? Zu einem bestimmten Thema? Sonstiges? Gruppenübung (5min) 1. Was ist der Unterschied zwischen

Mehr

Kosten- und Leistungsrechnung

Kosten- und Leistungsrechnung Kosten- und Leistungsrechnung http://prof-dr-mueller.jimdo.com/lehrveranstaltungen/kostenrechnung/ Kostenträgerstückrechnung Prof. Dr. Werner Müller siehe auch: https://prof-dr-mueller.jimdo.com/publikationen/cost-accounting/

Mehr

Rechnungswesen und Controlling für IT-Berufe Arbeitsheft

Rechnungswesen und Controlling für IT-Berufe Arbeitsheft Jürgen Hermsen Rechnungswesen und Controlling für IT-Berufe Arbeitsheft Lernfeld 11 8. Auflage Bestellnummer 6497 Inhalt 2.3 Inventur und Inventar.........................................................

Mehr

Die ABC-GmbH und die XYZ-AG werden in einen gemeinsamen Konzernabschluss einbezogen.

Die ABC-GmbH und die XYZ-AG werden in einen gemeinsamen Konzernabschluss einbezogen. Konzernrechnungslegung (Eva Deutsch-Goldoni) Beispiel 1 2007-05-04 (20 Punkte) Die ABC-GmbH und die XYZ-AG werden in einen gemeinsamen Konzernabschluss einbezogen. Aufgabenstellungen: Führen Sie die Konsolidierungsbuchungen

Mehr

infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock

infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock infach Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Geld Florian Mock FBV Die Grundlagen für finanziellen Erfolg Denn Sie müssten anschließend wieder vom Gehaltskonto Rückzahlungen in Höhe der Entnahmen vornehmen, um

Mehr

7,43 4,75 700 357,33. Ab einer Menge von 358 Stück wird Gewinn erwirtschaftet, da hier neben den variablen auch die fixen Kosten gedeckt sind.

7,43 4,75 700 357,33. Ab einer Menge von 358 Stück wird Gewinn erwirtschaftet, da hier neben den variablen auch die fixen Kosten gedeckt sind. Übung 1 einstufige Divisionskalkulation anwendbar in Einproduktunternehmen ohne Lagerhaltung a) durchschnittl. SK/Stück 5201 700 7,43 b) Bei Vorliegen von fixen Kosten können die errechneten Durchschnittskosten

Mehr

Betriebsbuchhaltung: Seminar Aufgaben 16-20 1

Betriebsbuchhaltung: Seminar Aufgaben 16-20 1 Betriebsbuchhaltung: Seminar Aufgaben 16-20 1 Aufgabe 16 In einer ionsanlage wird ein in verschieden große Einheiten abgefüllt. Folgende Mengen werden abgefüllt: Einheit A 80.000 Einheit B 40.000 Einheit

Mehr

Die Personalsituation der COPYFIX AG stellt sich in Periode 0 wie folgt dar:

Die Personalsituation der COPYFIX AG stellt sich in Periode 0 wie folgt dar: 3.5 Personal 3.5.1 Personalbestand in der Ausgangsperiode Die Personalsituation der COPYFIX AG stellt sich in Periode 0 wie folgt dar: Kostenstelle Personalendbestand Gehälter in Periode 0 in EUR ohne

Mehr

Personalwirtschaft. Wirtschaftliche Ziele orientieren sich am Wirtschaftlichkeitsprinzip und haben vor allem ökonomischen Hintergrund:

Personalwirtschaft. Wirtschaftliche Ziele orientieren sich am Wirtschaftlichkeitsprinzip und haben vor allem ökonomischen Hintergrund: 1. Was ist? Teil 1 Grundlagen, Personalplanung Gesamtheit der Mitarbeiterbezogenen Gestaltungs- und Verwaltungsaufgaben im Unternehmen. Sie wird getragen von den Führungskräften bzw. Vorgesetzten und Personalabteilung

Mehr

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen?

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen? Seite 1 4.2.5 4.2.5 den Einsatz und die Bei der Erzeugung von Produkten bzw. der Erbringung von Leistungen sind in der Regel Anlagen (wie zum Beispiel Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung)

Mehr

Wir machen neue Politik für Baden-Württemberg

Wir machen neue Politik für Baden-Württemberg Wir machen neue Politik für Baden-Württemberg Am 27. März 2011 haben die Menschen in Baden-Württemberg gewählt. Sie wollten eine andere Politik als vorher. Die Menschen haben die GRÜNEN und die SPD in

Mehr

Kostentragerstückrechnung - Kalkulation

Kostentragerstückrechnung - Kalkulation Kostentragerstückrechnung - Kalkulation Verfahren: Divisionskalkulation einstufig - Einproduktunternehmen ohne Erzeugnislagerung Selbstkosten (Gesamtkosten) Menge zweistufig - einstufiger Fertigungsprozess

Mehr

Lernaufgabe Industriekauffrau/Industriekaufmann Angebot und Auftrag: Arbeitsblatt I Auftragsbeschreibung

Lernaufgabe Industriekauffrau/Industriekaufmann Angebot und Auftrag: Arbeitsblatt I Auftragsbeschreibung Angebot und Auftrag: Arbeitsblatt I Auftragsbeschreibung Ein Kunde hat Interesse an einem von Ihrem Unternehmen hergestellten Produkt gezeigt. Es handelt sich dabei um einen batteriebetriebenen tragbaren

Mehr

In eine andere Unternehmenskultur investieren.

In eine andere Unternehmenskultur investieren. In eine andere Unternehmenskultur investieren. Einladung in eine spannende Zukunft In dieser kleinen Broschüre finden Sie bzw. findest Du Informationen über ein etwas spezielles Unternehmen auf dem Platz

Mehr

UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT BACHELOR-PRÜFUNG. Externes und internes Rechnungswesen

UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT BACHELOR-PRÜFUNG. Externes und internes Rechnungswesen UNIVERSITÄT LEIPZIG WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT BACHELOR-PRÜFUNG DATUM: 14.02.2012 Modul: TEILGEBIET: KLAUSURDAUER: Externes und internes Rechnungswesen Internes Rechnungswesen 60 Minuten PRÜFER:

Mehr

HIER GEHT ES UM IHR GUTES GELD ZINSRECHNUNG IM UNTERNEHMEN

HIER GEHT ES UM IHR GUTES GELD ZINSRECHNUNG IM UNTERNEHMEN HIER GEHT ES UM IHR GUTES GELD ZINSRECHNUNG IM UNTERNEHMEN Zinsen haben im täglichen Geschäftsleben große Bedeutung und somit auch die eigentliche Zinsrechnung, z.b: - Wenn Sie Ihre Rechnungen zu spät

Mehr

Unternehmensrechnung

Unternehmensrechnung Unternehmensrechnung RW 5 9; Kostenrechnung und Kalkulation; Folienset 2 1. Grundlagen zur Kostenrechnung 2. Grundschema Kalkulation 3. Abgrenzung von FIBU zu BEBU 4. Kalkulation 5. Divisionskalkulation

Mehr

Kalkulationsverfahren

Kalkulationsverfahren Kalkulationsverfahren Unter Kalkulationsverfahren versteht man Techniken zur Verteilung der Kosten auf Kostenträger. Kalkulationsverfahren sind somit Rechnungsmethoden zur Zuordnung von Kosten auf Leistungen

Mehr

Kalkulationsverfahren

Kalkulationsverfahren Kalkulationsverfahren Unter Kalkulation (vom lat.: calculare = rechnen) versteht man im Allgemeinen eine Berechnung, besonders im kaufmännischen Bereich. Im Rechnungswesen dient die Kalkulation der Ermittlung

Mehr

Professionelle Seminare im Bereich MS-Office

Professionelle Seminare im Bereich MS-Office Der Name BEREICH.VERSCHIEBEN() ist etwas unglücklich gewählt. Man kann mit der Funktion Bereiche zwar verschieben, man kann Bereiche aber auch verkleinern oder vergrößern. Besser wäre es, die Funktion

Mehr

FALLSTUDIE ZU KOSTEN, CASH FLOW und ERFOLGSRECHNUNG. BILANZ AM 1. 1. 2000 Matten - G.m.b.H.

FALLSTUDIE ZU KOSTEN, CASH FLOW und ERFOLGSRECHNUNG. BILANZ AM 1. 1. 2000 Matten - G.m.b.H. 1 FALLSTUDIE ZU KOSTEN, CASH FLOW und ERFOLGSRECHNUNG Am Jahresende 1999 will Herr Kohl die Matten - G.m.b.H. in Münster übernehmen, die ein Stammkapital von o 100.000.-- hat. Die Firma stellt Fußmatten

Mehr

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Grexit sind eigentlich 2 Wörter. 1. Griechenland 2. Exit Exit ist ein englisches Wort. Es bedeutet: Ausgang. Aber was haben diese 2 Sachen mit-einander zu tun?

Mehr

Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten

Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten Das große x -4 Alles über das Wer kann beantragen? Generell kann jeder beantragen! Eltern (Mütter UND Väter), die schon während ihrer Elternzeit wieder in Teilzeit arbeiten möchten. Eltern, die während

Mehr

Das Leitbild vom Verein WIR

Das Leitbild vom Verein WIR Das Leitbild vom Verein WIR Dieses Zeichen ist ein Gütesiegel. Texte mit diesem Gütesiegel sind leicht verständlich. Leicht Lesen gibt es in drei Stufen. B1: leicht verständlich A2: noch leichter verständlich

Mehr

ONLINE-AKADEMIE. "Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht" Ziele

ONLINE-AKADEMIE. Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht Ziele ONLINE-AKADEMIE Ziele Wenn man von Menschen hört, die etwas Großartiges in ihrem Leben geleistet haben, erfahren wir oft, dass diese ihr Ziel über Jahre verfolgt haben oder diesen Wunsch schon bereits

Mehr

Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche?

Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche? 6 Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche? Mit dem Jahresgespräch und der Zielvereinbarung stehen Ihnen zwei sehr wirkungsvolle Instrumente zur Verfügung, um Ihre Mitarbeiter zu führen und zu motivieren

Mehr

Inhalt. Kundenbindung langfristig Erfolge sichern 5 Kundenbindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie 6 Was Kundenorientierung wirklich bedeutet 11

Inhalt. Kundenbindung langfristig Erfolge sichern 5 Kundenbindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie 6 Was Kundenorientierung wirklich bedeutet 11 2 Inhalt Kundenbindung langfristig Erfolge sichern 5 Kundenbindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie 6 Was Kundenorientierung wirklich bedeutet 11 Die Erfolgsfaktoren für Ihre Kundenbindung 17 Diese

Mehr

Kostenstellenrechnung

Kostenstellenrechnung Kostenstellenrechnung 49 Kostenstellenrechnung In der Kostenstellenrechnung werden die Kosten auf die Betriebsbereiche/Abteilungen (Kostenstellen) verteilt, in denen sie angefallen sind. Die Verteilung

Mehr

(in Teile) (in ) 64.

(in Teile) (in ) 64. Lernsituation 64 SB k TAF 12.5 2.5 und 2.6 Kostenstellenrechnung / Kostenträgerrechnung Situation Die Geschäftsleitung der Fahrrad & Motorrad GmbH ist besorgt. Neue Mitbewerber bieten den Händlern hochwertige

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

Kosten-Leistungsrechnung Rechenweg Plankostenrechnung (bei Outputmenge), Seite 1

Kosten-Leistungsrechnung Rechenweg Plankostenrechnung (bei Outputmenge), Seite 1 Rechenweg Plankostenrechnung (bei Outputmenge), Seite 1 Um was geht s? Die Plankostenrechnung ist ein Instrument, bei dem zwischen den - am Anfang der Periode - geplanten n/ und den am Ende der Periode

Mehr

Berufsprüfung zum/zur Logistikfachmann/-frau EF Musterprüfung nach neuem Konzept Prüfungsfach: Fragenkatalog (Exemplarische Fragenauswahl)

Berufsprüfung zum/zur Logistikfachmann/-frau EF Musterprüfung nach neuem Konzept Prüfungsfach: Fragenkatalog (Exemplarische Fragenauswahl) (Exemplarische Fragenauswahl) Prüfungsdauer Anzahl Aufgabenblätter 16 Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte beachten Sie: Sollten Sie bei der Lösung nicht weiter kommen

Mehr

Leseprobe. Sage HR Focus. Teil V: Effizientes Workforce Management für den Mittelstand

Leseprobe. Sage HR Focus. Teil V: Effizientes Workforce Management für den Mittelstand Leseprobe Sage HR Focus Teil V: Effizientes Workforce Management für den Mittelstand 2 Effizientes Workforce Management für den Mittelstand Was verstehen wir unter Workforce Management? 4 Warum ist Workforce

Mehr

Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte

Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte Wahlprogramm in leichter Sprache Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte Hallo, ich bin Dirk Raddy! Ich bin 47 Jahre alt. Ich wohne in Hüllhorst. Ich mache gerne Sport. Ich fahre gerne Ski. Ich

Mehr

Wachstum 2. Michael Dröttboom 1 LernWerkstatt-Selm.de

Wachstum 2. Michael Dröttboom 1 LernWerkstatt-Selm.de 1. Herr Meier bekommt nach 3 Jahren Geldanlage 25.000. Er hatte 22.500 angelegt. Wie hoch war der Zinssatz? 2. Herr Meiers Vorfahren haben bei der Gründung Roms (753. V. Chr.) 1 Sesterze auf die Bank gebracht

Mehr

Wirtschaftsschule Bohlscheid Hansaring 63-67 50670 Köln Lehrgang: Handelsfachwirte

Wirtschaftsschule Bohlscheid Hansaring 63-67 50670 Köln Lehrgang: Handelsfachwirte Hinweise: Inhalt Auswertungen im Warenverkehr Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung Kostenartenrechnung Grundlagen der Teilkostenrechnung Zeit: 2 Stunden Hilfsmittel: Taschenrechner Achtung: Auch

Mehr

Gliederung des Rechnungswesens. Kostenrechnung

Gliederung des Rechnungswesens. Kostenrechnung Mitschrift zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen I (Kosten- und Erlösrechnung) A. Buchführung und Bilanzierung B. Kostenrechnung C. Statistik D. Planung Gliederung des Rechnungswesens A. bei Buchführung

Mehr

Mathematik-Klausur vom 4.2.2004

Mathematik-Klausur vom 4.2.2004 Mathematik-Klausur vom 4.2.2004 Aufgabe 1 Ein Klein-Sparer verfügt über 2 000, die er möglichst hoch verzinst anlegen möchte. a) Eine Anlage-Alternative besteht im Kauf von Bundesschatzbriefen vom Typ

Mehr

Verbundstudium Techn. Betriebswirtschaft - Master. Kostenträgerrechnung. Prof. Dr. W. Hufnagel

Verbundstudium Techn. Betriebswirtschaft - Master. Kostenträgerrechnung. Prof. Dr. W. Hufnagel Kostenträgerrechnung 1 Wesen und Aufgaben für welchen Kostenträger Kostenträger: Kostenverursacher Kostenträger sind die betrieblichen Leistungen, zu deren Erstellung Kosten verursacht wurden. z.b. spezieller

Mehr

TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERGAKADEMIE FREIBERG. Alte und Neue Prüfungsordnung. ABWL Personalmanagement. 90-minütige Abschlussklausur 21.

TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERGAKADEMIE FREIBERG. Alte und Neue Prüfungsordnung. ABWL Personalmanagement. 90-minütige Abschlussklausur 21. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERGAKADEMIE FREIBERG Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre speziell Unternehmensführung und Personalwesen Alte und Neue Prüfungsordnung ABWL Personalmanagement 90-minütige

Mehr

Business Model Canvas

Business Model Canvas Business Model Canvas Business Model Canvas ist ein strategisches Management Tool, mit dem sich neue und bestehende Geschäftsmodelle visualisieren lassen. Demnach setzt sich ein Geschäftsmodell aus neun

Mehr

Erfolgskennzahlen. Direkte Ermittlung des Cash-flow. Indirekte Ermittlung des Cash-flow. Ordentlicher Brutto Cash-flow

Erfolgskennzahlen. Direkte Ermittlung des Cash-flow. Indirekte Ermittlung des Cash-flow. Ordentlicher Brutto Cash-flow Erfolgskennzahlen Direkte Ermittlung des Cash-flow Zahlungswirksame Erträge - Zahlungswirksame Aufwendungen = Cash-flow Der Cash-flow gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit des Unternehmens und lässt

Mehr

SwissSupplyChain Musterprüfung

SwissSupplyChain Musterprüfung Prüfungsfach: Prüfungsdauer: Finanz- und Rechnungswesen 1 Stunde Maximale Punktzahl 60 Anzahl Aufgabenblätter 4 Anzahl Lösungsblätter... Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben!

Mehr

Human Resources Strategie

Human Resources Strategie Human Resources Strategie Unterstützt die Personalabteilung den Unternehmenserfolg nachhaltig? Frankfurt/Düsseldorf, Februar 2012 Dagmar Strehlau Georg Jenkner Schlecht geführt und kaum gefördert?! DIE

Mehr

Der nachfolgende Betriebsabrechnungsbogen der Werkstoff GmbH aus dem Monat September soll ergänzt werden: Verhältnis 2 1

Der nachfolgende Betriebsabrechnungsbogen der Werkstoff GmbH aus dem Monat September soll ergänzt werden: Verhältnis 2 1 Aufgabe 1 Der nachfolgende Betriebsabrechnungsbogen der Werkstoff GmbH aus dem Monat September soll ergänzt werden: Schlüssel 1 kwh 1.400 2.400 1.600 400 2.000 400 Schlüssel 2 Verhältnis 2 1 Kostenstellen

Mehr

Materialien zur Vorlesung Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Materialien zur Vorlesung Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Materialien zur Vorlesung Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Teil III: Rechnungs- und Finanzwesen Kostenrechnung Technische Studiengänge Dr. Horst Kunhenn Fachhochschule Münster, ITB Steinfurt Allgemeine

Mehr

Leichte Sprache Informationen zum Europäischen Sozialfonds (ESF) Was ist der Europäische Sozialfonds?

Leichte Sprache Informationen zum Europäischen Sozialfonds (ESF) Was ist der Europäische Sozialfonds? Leichte Sprache Informationen zum Europäischen Sozialfonds (ESF) Was ist der Europäische Sozialfonds? Der Europäische Sozialfonds ist ein Geldtopf der Europäischen Union für Ausgaben für Menschen. Die

Mehr

Lineare Funktionen Anwendungsaufgaben

Lineare Funktionen Anwendungsaufgaben Seite 1 von 8 Beispiel I Tobias und Mario arbeiten als Krankenpfleger in einer Rehabilitationsklinik und beziehen das gleiche Grundgehalt. Zur Zeit müssen beide viel Überstunden leisten. Am Monatsende

Mehr

Leit-Bild. Elbe-Werkstätten GmbH und. PIER Service & Consulting GmbH. Mit Menschen erfolgreich

Leit-Bild. Elbe-Werkstätten GmbH und. PIER Service & Consulting GmbH. Mit Menschen erfolgreich Leit-Bild Elbe-Werkstätten GmbH und PIER Service & Consulting GmbH Mit Menschen erfolgreich Vorwort zu dem Leit-Bild Was ist ein Leit-Bild? Ein Leit-Bild sind wichtige Regeln. Nach diesen Regeln arbeiten

Mehr

Mitarbeiterbefragung als PE- und OE-Instrument

Mitarbeiterbefragung als PE- und OE-Instrument Mitarbeiterbefragung als PE- und OE-Instrument 1. Was nützt die Mitarbeiterbefragung? Eine Mitarbeiterbefragung hat den Sinn, die Sichtweisen der im Unternehmen tätigen Menschen zu erkennen und für die

Mehr