Kalkulationsverfahren

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1 Kalkulationsverfahren Unter Kalkulation (vom lat.: calculare = rechnen) versteht man im Allgemeinen eine Berechnung, besonders im kaufmännischen Bereich. Im Rechnungswesen dient die Kalkulation der Ermittlung der Stückkosten einer Ware, Dienstleistung oder eines Halbfabrikates (vgl. Kostenträgerstückrechnung)! Quelle: Wikipedia 1 Kalkulationsverfahren Massenfertigung Sortenfertigung Einzel- und Serienfertigung Verbundene Mehrproduktfertigung Kuppelkalkulation Äquivalenzziffernkalkulation Divisionskalkulation Zuschlagskalkulation Maschinenstundensatzkalkulation 2

2 Kalkulationsverfahren Massenfertigung Sortenfertigung Einzel- und Serienfertigung Verbundene Mehrproduktfertigung Kuppelkalkulation Äquivalenzziffernkalkulation Maschinenstundensatzkalkulation Divisionskalkulation Zuschlagskalkulation 3 Fertigungsmaterial + Material-GK = Materialkosten Fertigungs-EK + Fertigungs-GK = Fertigungskosten = Herstellkosten + Verwaltungs-GK + Vertriebs-GK = Selbstkosten + Gewinn = Barverkaufspreis + Kundenskonto + Vertriebsprovision = Zielverkaufspreis + Kundenrabatt = Angebots- oder Listenpreis Kalkulationsschema mit Normalgemeinkostenzuschlagssätzen (Angebotskalkulation) Vertriebs-GK beeinhalten i.d.r. auch die Vertriebsprovision! 4

3 Kalkulation mit Normalgemeinkostenzuschlagssätzen (Angebotskalkulation) Die XY-AG erhält eine Anfrage über den Preis für eine Sonderanfertigung des Produktes ZA. Aufgrund von Konstruktionszeichnungen und Arbeitszeitstudien können aus der Entwicklungsabteilung folgende Angaben bezogen werden: Fertigungsmaterial: 1.500,00 Fertigungseinzelkosten: 20 Std. à 45,00 Gewinnzuschlag: 12 % Kundenskonto: 2% Vertriebsprovision: 4% Kundenrabatt: 15% Zu welchem Preis kann die XY-AG 1 Stück dieser Sonderanfertigung anbieten? Normal-Gemeinkostenzuschlagssätze: MGK: 6 %, FGK: 135%, VwGk: 7%,Vtgk: 5%! Führen Sie Nachkalkulation nach der Durchführung des Auftrages durch! Ist-Gemeinkostenzuschlagssätze: MGK: 5,57 %, FGK: 136,59%, VwGk: 6,75%, VtGk: 4,30%! 5 Kostenart NormZu Fertigungsmaterial 1500,00 + Material-GK 6,00% 90,00 = Materialkosten 1.590,00 Fertigungs-EK 900,00 + Fertigungs-GK 135,00% 1.215,00 = Fertigungskosten 2.115,00 = Herstellkosten 3.705,00 + Verwaltungs-GK 7,00% 259,35 + Vertriebs-GK 5,00% 185,25 = Selbstkosten 4.149,60 + Gewinn 12,00% 497,95 94% = Barverkaufspreis 4.647,55 + Kundenskonto 2,00% 98,89 + Vertriebsprovision 4,00% 197,76 85% 100% = Zielverkaufspreis 4.944,20 + Kundenrabatt 15,00% 872,50 100% = Angebots- oder Listenpreis 5.816,72 Kalkulation mit Normalgemeinkosten- Zuschlagssätzen (Angebotskalkulation) 6

4 Kostenart NormZu IstZu - Ku / + Kü Fertigungsmaterial 1.500, ,00 + Material-GK 6,00% 90,00 5,57% 83,55 + 6,45 = Materialkosten 1.590, ,55 Fertigungs-EK 900,00 900,00 + Fertigungs-GK 135,00% 1.215,00 136,59% 1.229,31-14,31 = Fertigungskosten 2.115, ,31 = Herstellkosten 3.705, ,86 + Verwaltungs-GK 7,00% 259,35 6,75% 250, Vertriebs-GK 5,00% 185,25 4,30% 159,65 +25,60 = Selbstkosten 4.149, ,12 + Gewinn 12,00% 497,95 524, = Barverkaufspreis 4.647, ,55 + Kundenskonto 2,00% 98,89 98,89 + Vertriebsprovision 4,00% 197,76 197,76 = Zielverkaufspreis 4.944, ,20 + Kundenrabatt 15,00% 872,50 872,50 = Angebotspreis (Listenpreis) 5.816, ,72 Nachkalkulation mit Ist Zuschlagssätzen! 7 Zuschlagskalkulation - Übungsaufgaben 1. Lösen Sie die Aufgabe 507! 2. Lösen Sie die Aufgabe 509! 8

5 Übung Angebotskalkulation In einem Industrieunternehmen sind im abgelaufenen Quartal für ein Produkt folgende Kosten aufgelaufen: Fertigungsmaterialkosten ; Fertigungslohnkosten 6.000,00 ; Sondereinzelkosten der Fertigung 500,00 Mit folgenden Normal-Zuschlagssätzen wird der Angebotspreiskalkuliert: MGK 10 %; FGK 50 %; VwGK 20 %; VtGK 10 % Es sollen weiterhin 2 % Skonto, 10 % Rabatt und ein Gewinnaufschlag von 35 % bei einer Umsatzsteuer von 19 % einkalkuliert werden. a) Ermitteln Sie den Bruttopreis! b) Wie verändert sich die Gewinnsituation, wenn in der Nachkalkulation folgende Ist-Zuschlagssätze ermittelt wurden: MGK 9 %; FGK 55 %; VwGK 18 %; VtGK 15 % 9 Nachteile der Zuschlagskalkulation (auf Basis von Lohnkosten als Einzelkosten) zunehmende Automatisierung Fertigungsgemeinkosten wachsen schneller als Lohnkosten stärker maschinenabhängig statt lohnabhängig verursachungsgerechte Verrechnung der Fertigungsgemeinkosten nicht mehr möglich Zuschlagssatz für die Fertigungsgemeinkosten wird sehr groß geringer Fehler bei der Schätzung der Lohnkosten bewirkt einen großen Fehler bei der Schätzung der Fertigungsgemeinkosten

6 Zuschlagskalkulation - Schema Grundsätzliche Aufsplittung des Fertigungsgemeinkostenblocks in Kostenarten mit Maschinenstundenbezug und Restfertigungsgemeinkosten mit Fertigungslohnbezug Maschinenstundensatzrechnung Maschinenabhängige Fertigungsgemeinkosten werden über den Maschinenstundensatz verrechnet Kalkulatorische Abschreibungen, kalkulatorische Zinsen, Energiekosten, Instandhaltungen, Werkzeugkosten, Raumkosten

7 Maschinenstundensatzrechnung Quelle: Maschinenstundensatzrechnung Quelle:

8 Maschinenstundensatzrechnung Bei kapitalintensiven Fertigungsprozessen, bei denen die Maschinenkosten einen hohen Anteil an den Fertigungsgemeinkosten ausmachen und bei denen somit der Zusammenhang zwischen der Höhe des aufgewandten Fertigungslohnes und dem Anfall von Fertigungsgemeinkosten verloren geht. Rechnungswesen Quelle: Kostenrechnung Maschinenstundensatzrechnung - Übung Rechnungswesen Quelle: Kostenrechnung

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