Übungen Kostenrechnung
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- Melanie Heike Otto
- vor 9 Jahren
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1 Übungen Kostenrechnung Aufgabe 1 nach der Zurechenbarkeit zum Kostenträger - Einzelkosten Bsp.: Materialeinzelkosten Fertigungslöhne Sondereinzelkosten Fertigung, - Vertrieb - Gemeinkosten Bsp.: kalk. Zinsen Abschreibungen Energiekosten sonstige betriebliche Kosten nach der Art des Verbrauchs - Personalkosten - Materialkosten - kalk. Abschreibungen - Energiekosten nach der Abhängigkeit von der Beschäftigung - Fixkosten - Miete - Versicherungen - kalk. Zinsen - kalk. Abschreibungen - Gehälter - variable Kosten - Fertigungslöhne - Materialkosten - Teile der Energiekosten Aufgabe 2 Hilfskostenstelle Instandhaltung: Betriebsratskosten: Energiekosten: Mietkosten: geleistetearbeitsstunden lt. Stundenzettel für die jeweilige Hauptkostenstelle nach Mitarbeitern, die unter das BetrVG fallen nach abzulesendem Verbrauch in den Kostenstellen (separate Ermittlung des Verbrauchs) nach Qudratmetern der jeweiligen Kostenstelle Aufgabe 3 a) fehlerhafte Verteilerschlüssel im BAB damit falsche Zuschlagssätze gestiegen Preise für Material Höherer Verbrauch wegen schlechter Qualität Hoher Krankenstand konstruktive Änderungen wegen der Statik Zusätzliche Leistungen für die Kunden b) Verhandlungen mit Lieferanten wegen Rabatten, Einkaufspreisen usw. Prüfung: Eigenfertigung Fremdbezug (Was ist günstiger?) Budgeterhöhung, wenn berechtigte Gründe vorliegen Aufgabe 4 Gesamtkosten bei 100% = Umsatz Gewinn Seite 1
2 Gesamtkosten bei 80% = Umsatz Gewinn Anwendung des Differenzen-Quotienten-Verfahren Kostendifferenz Mengendifferenz variable Kosten (100%) = % - 80% Fixe Kosten 100,00% 80,00% GK Kv b) X BEP = ,00% c) Kritischer Umsatz = % d) Bereits ab einer Auslastung von 55% erwirtschaftet die Firma Gewinne. Das ist positiv. Um in die Nähe der Verlustzone zu kommen, muss es einen drastischen Absatzeinbruch geben, was dann ggf. die Notwendigkeit der Diversifizierung bzw. des Fixkostenabbaus mit sich bringen würde. Prüfungsaufgabe Kostenrechnung (Unterschied Vollkosten-/Teilkostenrechnung) Tische Stühle Summe Fertigungsmaterial MGK 10,00% Fertigungslöhne FGK 150,00% HK der Produktion/Umsatz Vollkostenrechnung Vw/VtGK 15,00% Selbstkosten des Unsatzes Verkaufserlöse Betriebsergebnis Bei Wegfall der Stühle verbleiben 80% der Gemeinkosten als Fixkosten! Diese müssen von den Tischen mit getragen werden! Summe Fixkosten der Stühle MGK FGK Vw/VtGK Davon 80% Betriebsergebnis Tische Fixkosten verbleibend neues Betriebsergebnis c) Bei der Vollkostenrechnung werden immer alle Kosten unabhängig von ihrem Verhalten berücksichtigt. Damit werden auch die Fixkosten praktisch proportional zur Bezugsgröße (Umsatz) betrachtet. Die Teilkostenrechnung vermeidet diesen Fehler, weil sie eine Kostenaufspaltung in fixe und variable Anteile vornimmt. Sie berücksichtigt also die Tatsache, dass Fixkosten nicht kurzfristig abbaubar sind. Seite 2
3 Tische d) Ermittlung der Deckungsbeiträge MGK FGK Tische Stühle VwVtGK Umsatzerlöse K v 20% GK ,00% Einzelkosten Deckungsbeitrag gesamt Menge Stück Stück DB/Stück 242,73 75,67 Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung Aufgabe 1 Sorte Menge Energ.-verb. Ä-Ziffern RE Kosten/Sorte Kosten/1000 Ziegelsteine MWh Tonröhren MWh ,50 Ziegelsteine Tonröhren Herstellkosten VwVtGK 3,00% Provision Selbstkosten /1000 Stück Eine pauschale Verteilung allein am Verhältnis des Energieverbrauchs führt zu einer nicht verursachungsgerechten Verteilung der Herstellkosten, weil diese weitere, nicht ernergieverbrauchsabhängige Bestandteile beinhalten (Materialverbrauch, Personalkosten, Mieten.) Aufgabe 2 Ermittlung der Selbstkosten: MEK ,00 MGK 5,00% 1.100,00 FEK 4.000,00 FGK 220,00% 8.800,00 SEKF 320,00 HK ,00 VwGK 6,00% 2.173,20 VtGK 8,00% 2.897,60 SEKVt 709,20 SK ,00 Ermittlung des Ergebnisses: LVP brutto ,00 119,00% - USt 19,00% ,00 19,00% Prozentrechnung im Hundert! LVP netto ,00 100,00% - Rabatt 24,00% ,00 24,00% ZVP ,00 76,00% 100,00% - Provision 3,00% 1.276,80 3,00% - Skonto 2,00% 851,20 2,00% BVP ,00 95,00% - Selbstkosten ,00 100,00% Ergebnis ,00-3,73% Seite 3
4 Selbstkosten ,00 + Gewinn 10,00% 4.200,00 BVP ,00 95,00% + Provision 3,00% 1.458,95 + Skonto 2,00% 972,63 ZVP ,58 100,00% + Rabatt 13,16% 7.368,42 LVP ,00 Ergänzung zur Aufgabenstellung! Auszahlung beim Kunden ZVP ,00 - Skonto 2,00% 851, ,80 + USt 19,00% 7.924,67 Zahlung ,47 Aufgabe 3 A B Summe Herstellkosten Vertriebskosten Vertriebsgemeinkostenzuschlagssatz 20,00% Selbstkosten pro Stück 200,00 300,00 20,00% 40,00 60,00 traditionell! SK 240,00 360,00 Prozesskostensatz! Selbstkosten pro Stück 200,00 300, Prozess-KS: 55,00 55,00 Prozesskosten SK 255,00 355,00 Prozesskostensatz bei 2500 Verkaufsvorgängen: Selbstkosten pro Stück 200,00 300,00 Prozess-KS: 44,00 44,00 SK 244,00 344,00 Bei nur 2000 Verkaufsvorgängen werden nur 2000 mal 44 realisiert, d.h. 500 mal weniger, als mit dem Prozesskostensatz bei 2500 Verkaufsvorgängen geplant. Interpretation: Es fehlen 500 mal 44 = oder: Es wurden 2000 mal 11 zuwenig verrechnet Aufgabe 4 Es handelt sich hierbei um Kosten der ungenutzten Kapazität! (Leerkosten) a) ,3225 Wiederbeschaffungskosten = ,15 Kostenart fix pro Jahr variabel pro h kalk. Abschreibung kalk. Zinsen ,2% Seite 4
5 Wartung und Instandhaltung ,5% ,50 Raumkosten 7 62,5 m² Energieverbrauch 72 KW 0,125 /Kwh 9,00 Maschinenbedienungssatz 23, ,00 MSS bei h = : ,00 MSS bei h = : ,50 b) Verteilung der Fixkosten auf mehr Laufstunden Abnahme der Kosten pro Stunde = Fixkostendegressionseffekt (Gesetz der Massenfertigung) c) Kosten des Fremdanbieters als eigene variable Kosten da Fixkosten nicht kurzfristig abbaubar sind, die Maschine schon vorhanden ist, spielen nur die variablen Kosten in der Entscheidung eine Rolle Eigenfertigung ist vorzuziehen! d) Angebot des Fremdanbieters kann interessant sein, wenn innerhalb der eigenen Kapazität bei starken Beschäftigungsschwankungen Kapazitätsanpassungen notwendig werden, die das Problem der sprungfixen Kosten und der Kostenremanenz mit sich bringen. Aufgabe 5 a) Istkostenrechnung Normalkostenrechnung Lohnsatz 16,00 16,00 Stunden Fertigungslöhne Gemeinkosten Zuschlagssatz 480,57% 520,00% verrechnete Normalkosten ( %) Ist-Stunden! Kostenüberdeckung ( ) b) Lohnsatz 16,00 Stunden Fertigungslöhne Ist-Gemeinkosten Normal-Gemeinkosten ( %) Kostenunterdeckung c) Planbeschäftigung: Istbeschäftigung: Beschäftigungsgrad: 52,50% 47,50% Unterbeschäftigung 47,50% Leerkosten 47,50% der Fixkosten = Fixkosten: Beschäftigungsabweichung davon 47,50% = Beschäftigungsabweichung Wenn: Gesamtabweichung = Beschäftigungsabweichung + Verbrauchsabweichung Verbrauchsabweichung = Gesamtabweichung Beschäftigungsabweichung Verbrauchsabweichung = Seite 5
6 Aufgabe 6 a) b) Aufgabe 7 Fertigungsmaterial 8.420,00 + Materialgemeinkosten 8,00% 673,60 Materialkosten 9.093,60 + Fertigungslohn I 750,00 + Rest-FGK I 80,00% 600,00 + Fertigungslohn II 1.250,00 + Rest-FGK II 105,00% 1.312,50 + Maschinenkosten I 720,00 + Maschinenkosten II 1.505,00 + Sondereinzelkosten der Fertigung 768,90 Herstellkosten ,00 + Verwaltungs- und Vertriebs-GK 12,00% 1.920,00 + Sondereinzelkosten des Vertriebs 455,00 Selbstkosten , ,00 + Gewinn 20,00% 3.675, ,00 6,667% Barverkaufspreis , ,00 + Skonto (% vom ZVP) 2,00% 450,00 400,00 Zielverkaufspreis , ,00 + Rabatt (% vom Angeb.-preis) 10,00% 2.500, ,00 20,00% Angebotspreis , ,00 b) Der mindestens zu erzielende Nettogewinn in Höhe von 10 % auf die Selbstkosten wird mit 6,667 % nicht erreicht. Der Auftrag ist entsprechend - auf Basis der Vollkostenbetrachtung - abzulehnen. c) Bei Ablehnung des Auftrages fällt der Barverkaufspreis von weg, außerdem fallen - sofern noch nicht verausgabt - keine variablen Kosten an. Allerdings bleiben die fixen Kosten bestehen und belasten das Ergebnis. In einer Situation der Unterauslastung könnte der Auftrag gegebenenfalls einen Deckungsbeitrag einspielen, der zur Fixkostendeckung und Gewinnerzielung beiträgt. Eine weitere Gefahr besteht darin, dass der Kunde verloren geht und in Zukunft keine Aufträge mehr erteilt. d) Ausgehend von vorkalkulierten Gemeinkosten in Höhe von 673, , , , , ,00 = 6.731,10 beträgt der verrechnete Fixkostenanteil 60 %, entsprechend 4.038,66. Die Grenzkosten des Auftrages liegen also bei , ,66 = ,34. Bei der Preisvorstellung des Kunden gemäß b) mit einem Barverkaufspreis in Höhe von ,00 verbleibt damit immer noch ein Deckungsbeitrag von 5.263,66. Um diesen Betrag fällt das Ergebnis kleiner aus, falls der Auftrag nicht angenommen wird. a) Ermittlung der fixen und variablen Gemeinkosten über die Differenzmethode: K Einh. K Einh. Differenz Hilfslöhne Sozialkosten Energiekosten Hilfsstoffe Instandhaltung sonstige k v = Kostendifferenz Mengendifferenz = St. 1,26 K fix = ,26 oder: ,26 = = proportionale Gemeinkosten pro Einheit 1,26 Fertigungsmaterial 20,00 planmäßiger Materialausschuss 5% Fertigungslöhne 24 /Std. 2,4 Std. 1,00 57,60 proportionale Herstellkosten 79,86 Seite 6
7 b) variable Plankosten: Einheiten 79,86 /St. = fixe Plankosten: Plankosten bei Einheiten c) Kpvs = : Einheiten = 80,36 d) Der Gewinn je Einheit beträgt: 85,00-80,36 = 4,64 Aufgabe 8 Rüstzeit tr = 17,25 min Der Deckungsbeitrag je Einheit beträgt: 85,00-79,86 = 5,14 Tätigkeitszeit t t = 1,25 min + 0,8 min = 2,05 min Verteilzeit t v = 15% von 2,05 min = 0,31 min Zeit je Einheit t e = 2,36 min Rüstgrundzeit t rg = 15 min Rüstverteilzeit t rv = 15% von 15 min = 2,25 min Auftragszeit für 100 Pumpendeckel: T = 17,25 min + 2,36 min/st. 100 St. = 253,25 min Aufgabe 9 a) PKVS = Std. 100 /Std. verrechnete Plankosten: Std b) Verrechnete Plankosten + Beschäftigungsabweichung = Sollkosten Sollkosten + Verbrauchsabweichung = Istkosten c) Anwendung des Differenzen-Quotienten-Verfahrens: 720 Std Sollkosten 800 Std Plankosten 80 Std Kostendifferenz Beschäftigungsdifferenz variabler PKVS = Std. 50,00 fixer PKVS = 100 /Std /Std. = 50,00 d) Gründe für Verbrauchsabweichung - erhöhter Energieverbrauch - erhöhter Verbrauch von Schmierstoffen - erhöhter Ausschuss bei den Hilfsstoffen u.ä. Gründe für Beschäftigungsabweichung - Auftragsstornierung - Maschinenschaden - hoher Krankenstand u.ä. Seite 7
8 Aufgabe 10 a) Zugangsmethode: Verbrauch = Summe der Zugänge = = 380 Stück. Aufgrund der großen Bestandsveränderung ist diese Methode sehr ungenau. b) Inventurmethode: Verbrauch = Anfangsbestand + Zugänge - Endbestand = = 491 Stück. Es kann nicht zwischen ordentlichem und außerordentlichem Verbrauch getrennt werden. c) Skontrationsmethode: Verbrauch = Summe der Entnahmen = = 481 Stück. Hiervon wurden 471 Stück für Fertigungsaufträge verwendet und als Einzelkosten gebucht, 10 Stück gehen auf Kostenstelle und somit in die Gemeinkosten. d) Retrograde Methode: Verbrauch = Anzahl der Fertigerzeugnisse Anzahl Stück pro Fertigerzeugnis = = 432 Stück. Die so ermittelte Stückzahl stellt den ordentlichen Verbrauch für die Fertigerzeugnisse dar. Nicht berücksichtigt ist dabei, dass ein Materialverbrauch auch für in Arbeit befindliche Aufträge entsteht. e) Unter der Annahme, dass kein Ausschuss vorliegt, ist dieser Verbrauch die Differenz der Verbrauchsermittlung gem. Skontration und gem. Rückrechnung, hier also = 39 Stück. f) Durch die Zusammenschau von Inventurmethode und Skontration lässt sich der außerordentliche Verbrauch ermitteln, er beträgt hier = 10 Stück und zeigt sich in Form einer Inventurdifferenz. Aufgabe 11 s. separate Lösungsdatei! Seite 8
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