* kalk. Abschr. = 10 * 12
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- Bernhard Kohler
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1 Kalkulatorische Kosten Anderskosten Zusatzkosten kalk. Abschreibungen kalk. Unternehmerlohn - betriebsgewönliche Nutzungsdauer - Personalkostenäquivalent für den - Basis: Wiederbeschaffungskosten Eigentümer - immer linear - Maßstab: vergleichbares Gehalt eines - Fortführung am Ende Geschäftsführeres oder eines leitenden kalk. Zinsen Angestellten einer Kapitalgesellschaft der - beziehen sich auf das Gesamtkapital Branche - kalkulatorischer Zinssatz (interner kalk. Miete Zinssatz) deutlich über dem Ø FK- - Mietkostenansatz für eigene Grundstücke Zinssatz Leverage-Effekt (Hebel- und Gebäude wirkung des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalverzinsung) Generell: Es gibt in der Fibu keine entkalk. Wagnisse sprechenden Aufwendungen! - Berücksichtigung von Einzelrisiken, die nicht versicherbar sind oder nicht versichert werden sollen - betrifft nicht allgemeine Unternehmensrisiken wie Konjunktur usw. Gewinn! (TB. S. 42!) ggf. Materialverbrauch - Ansatz zu Verrechnungspreisen Generell: Bei wertmäßig unterschiedlichem Ansatz im Vergleich zu Fibu Beispiel kalkulatorische Kosten Abschreibungen WBK = * kalk. Abschr. = * Zinsen betriebsnotwendiges Grundvermögen abnutzbares betriebsnotw. AV (1/2 Ansatz!) betriebsnotwendiges Umlaufvermögen betriebsnotwendiges Vermögen Abzugskapital (Kundenanzahlungen) Betriebsnotwendiges Kapital kalk. Zinsen = * 10% * 1/ Übung kalkulatorische Kosten a) kalkulatorischer Unternehmerlohn 6.000,00 monatliche Vergütung 2.000,00 anteilige Tantieme ( : 12) 8.000,00
2 Fertigungswagnisse ,00 2,50% ,00 pro Jahr 7.500,00 für Juni 2014 Forderungswagnisse ,00 brutto ,00 netto für 3 Jahre ,00 für 1 Jahr 1.500,00 für Juni 2014 Beständewagnis ,00 Werkstoffe ,00 5% davon 2.166,67 für Juni 2014 Keine Berücksichtigung der FE versichert über Prämien Summe kalkulatorischer Wagnisse ,67 kalkulatorische Zinsen Anlagevermögen ,00 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ,00 FE und UE ,00 Forderungen (netto) ,00 Kasse und Bank ,00 betriebsnotwendiges Vermögen ,00./. Abzugskapital Verbindl. a. LL ,00 Rückstellungen ,00 Betriebsnotwendiges Kapital ,00 darauf 8% p.a ,00 für Juni ,67 kalkulatorische Abschreibungen Anlagegut WBK ND pro Jahr Gebäude , ,67 Maschinen , ,00 BGA , , ,67 pro Jahr ,89 Juni 2014 Summe der Kalkulatorischen Kosten Juni 2014: ,22 3 mal Übungen kalkulatorische Kosten 1 2 3
3 Einteilung der Kosten (TB. S. 43) nach der Zurechenbarkeit auf Kostenträger (Produkte, Waren, Projekte ) 1. Einzelkosten (können direkt dem Kostenträger zugerechnet werden) Materialeinzelkosten (MEK) Materialverbrauch Fertigungseinzelkosten (FEK) Fertigungslöhne regelmäßig wiederkehrend, dienen der Umlage der entsprechenden Gemeinkosten Sondereinzelkosten der Fertigung (SEKFE) fallen auftragbezogen einmalig an und werden auf genau diesen Auftrag verrechnet, z.b. Muster, einmalige Umrüstkosten, Spezialwerkzeuge Sondereinzelkosten des Vertriebs (SEKVt) z.b. Spezialverpackung, Seetransportversicherung alle Sondereinzelkosten dienen nicht der Gemeinkostenumlage, werden direkt dem Kostenträger belastet. 2. Gemeinkosten: können oder sollen nicht direkt dem Kostenträger zugerechnet werden echte GK: unechte GK: kalk. Abschreibungen, kalk. Zinsen, Steuern, allgemeine Verwaltungskosten. können zugerechnet werden, was aber aus Wirtschaftlichkeitsgründen unterbleibt z.b. Hilfsstoffe, Betriebsstoffe Gemeinkosten werden immer über die entsprechende Zuschlagsbasis als Zuschlagssätze umgelegt. Gemeinkosten Basis Zuschlagssatz Materialgemeinkosten (MGK) MEK MGKZS Fertigungsgemeinkosten (FGK) FEK FGKZS Verwaltungsgemeinkosten (VwGK) HKU VwGKZS Vertriebsgemeinkosten (VtGK) HKU VtGKZS Herstellkosten des Umsatzes Zuschlagssatz = Gemeinkosten * 100 Zuschlagsbasis Ermittlung der Herstellkosten des Umsatzes (HKU) MEK + MGK + FEK + FGK + SEKFE HKE Herstellkosten der Erzeugung - Bestandsmehrung UE/FE + Bestandsminderung UE/FE HKU Herstellkosten des Umsatzes
4 nach Abhängigkeit vom Beschäftigungsgrad (Kapazitätsauslastung) Fixe Kosten feststehend pro Periode (bei gegebener Kapazität) Auslastung Kf kf 0 Stück ,00 #DIV/0! Stück ,00 100, Stück ,00 50, Stück ,00 33, Stück ,00 25,00 degressiv fallend! Fixkostendegressionseffekt - Gesetz der Massenproduktion variable Kosten steigen und fallen proportional zur Auslastung Auslastung kv Kv 0 Stück 15, Stück 15, , Stück 15, , Stück 15, , Stück 15, ,00 linearer Verlauf! Kostenspaltung fix - variabel nach dem Differenzen-Quotienten-Verfahren Mai ,00 Kosten Juni ,00 Mai Stück Mengen Juni Stück Differenz , Stück Quotient 19,50 kv! variable Kosten , ,00 Gesamtkosten , ,00 Fixkosten , ,00 Übung Kostenarten Kostenstellenrechnung Hilfsmittel: BAB I (Betriebsabrechnungsbogen) Grundstruktur Kostenstellen Material Fertigung Verwaltung Vertrieb Kostenarten Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenstellen nach sinnvollen Verteilungsschlüsseln Gemeinkosten Arten der Kostenstellen Summe der GK MGK FGK VwGK VtGK Zuschlagsbasis MEK FEK HKU Zuschlagssätze % % % % Hauptkostenstellen Material Fertigung Verwaltung Vertrieb Bildung der Zuschlagssätze
5 Allgemeine Kostenstellen Erbringen Leistungen für alle nachgelagerten Kostenstellen Umlage ihrer (primären) Gemeinkosten auf die Hauptkostenstellen (dort: sekundäre Gemeinkosten) Umlageverfahren: zunehmende Genauigkeit Anbauverfahren Stufenleiterverfahren Iterationsverfahren Gleichungsverfahren Hilfskostenstellen Erbringen Leistungen lediglich für zugeordnete Hauptkostenstellen i.d.r. Fertigungshauptstellen Fertigungshilfsstellen - Arbeitsvorbereitung - Modellbau - Technisches Büro Reihenfolge der Umlage beachten! Übung BAB Material Fertigung Verwaltung Vertrieb Gemeinkosten , , , ,00 Basis , , ,00 Zuschlagssätze 31,33% 127,86% 6,37% 6,69% MEK ,00 MGK ,00 FEK ,00 FGK ,00 SEKFE 1.000,00 HKE ,00 - B-Mehrung FE ,00 HKU ,00 Übung BAB Bereitstellen im Netz!
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