Grammatische Relationen: Objekte
|
|
|
- Jasper Berg
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Grammatische Relationen: Objekte 1
2 Hausaufgaben: PSA privileged syntactic argument (oder auch pivot) definiert als Set von Argumenten (generalisierten semantischen Rollen), die von einer Konstruktion oder Regel ausgewählt werden, z.b. - S/A vs. P (akkusativisches PSA) - S/P vs. A (ergativisches PSA) 2
3 Hausaufgaben: PSA Generalisierte semantische Rollen (GSRs): S, A, P, T und G - Schnittstelle Syntax & Semantik - werden prädikatsspezifisch bestimmt - neutralisieren semantische Rollen 3
4 Hausaufgaben: PSA intransitiv S transitiv A P ditransitiv A G T S = sole argument of intr. clause A = most agent-like argument of tr. clause P = most patient-like argument of tr. clause 4
5 Hausaufgaben: PSA intransitiv S transitiv A P ditransitiv A G T T = most theme-like argument of ditr. clause G = most goal-like argument of ditr. clause 5
6 Hausaufgaben: PSA Ich tanze. Semantik: Actor GSR: S Ich sterbe. Semantik: Undergoer GSR: S 6
7 Hausaufgaben: PSA Ich bekomme eine Ziege. Semantik: Receiver Theme GSR: A P Ich schlachte die Ziege. Semantik: Agent Patient GSR: A P Ich sehe die Ziege. Semantik: Experiencer Stimulus GSR: A P 7
8 Hausaufgaben: PSA Iatmul: Die Verbkongruenz wird durch ein akkusativisches PSA gesteuert: S und A lösen Genuskongruenz am Verb aus. Warragamay: Die Kasusausrichtung ist ergativisch. S und P sind unmarkiert und A wird mit Ergativkasus markiert. 8
9 Wdh.: Grammatikanalyse Argumente und Verb identifizieren, Valenz: transitiv/intransitiv/ditransitiv? Wie sind die Argumente markiert? (Kasus/Adpos.) Verbale Kongruenz was löst Kongruenz aus? weitere Marker am Verb? (Passiv, Applikativ etc.) 9
10 Wdh.: Grammatikanalyse Baskisch: a. gizona itorri da Mann ankomm-perf.ptcp AUX.3sg Der Mann ist angekommen. b. gizona-k mutila ikusi du Mann-ERG Junge seh-perf.ptcp AUX.3sgA>3sg.P Der Mann hat den Jungen gesehen. 10
11 Wdh.: Raising vs. Control Raising (matrix coding): Ein Argument des eingebetteten Satzes wird wie ein Argument des Matrixverbs behandelt. a. Es scheint [dass die Studenten schlafen]. matrix V COMPL S embedded V 11
12 Wdh.: Raising vs. Control Raising (matrix coding): Ein Argument des eingebetteten Satzes wird wie ein Argument des Matrixverbs behandelt. a. Es scheint [dass die Studenten schlafen]. matrix V COMPL S embedded V b. Die Studenten i scheinen [ i zu schlafen]. S matrix V embedded V vgl.: Der Student scheint zu schlafen. 12
13 Wdh.: Raising vs. Control Control (equi-np deletion): Matrix- und Komplementverb teilen sich ein Argument (obligatorische Koreferenz=Kontrolle). Ich i versuche [ i zu schlafen]. S1 matrix V S2(=S1) embedded V controller = subject 13
14 Wdh.: Raising vs. Control Control (equi-np deletion): Matrix- und Komplementverb teilen sich ein Argument (obligatorische Koreferenz=Kontrolle). Ich überzeuge die Kinder [ i zu schlafen]. A matrix V P1 S2(=P1) embedded V controller = object 14
15 Wdh.: Raising vs. Control Argumentstatus des Controllers prüfbar mit Passivkonstruktion I persuaded the doctor to see Pat. I persuaded Pat to be seen by a doctor. verschiedene Sachverhalte vs. Raising: The Kinder scheinen die Katze zu suchen. Die Katze scheint von den Kindern gesucht zu werden. gleicher Sachverhalt 15
16 (Mögliche) Kriterien für Objektstatus Verbkongruenz, Kasus Passivierbarkeit Derivation eines Objekts durch Applikative spezielle Reflexivpronomen spezielle Partizipien/Relativsätze Matrix-coding-as-object Controller bei Verben wie persuade, allow 16
17 Ausrichtung der Objekte Welches Objekt eines ditransitiven Verbs (G, T) wird wie P (das Objekt eines monotransitiven Verbs) behandelt? 17
18 Ausrichtung monotransitiv: P Ich sah den Hund (ACC). ditransitiv: G T Ich gab dir (DAT) den Hund (ACC). indirektive Ausrichtung 18
19 Ausrichtung (Nepali) P monotransitiv: mai-le Ram-lai 1sg-ERG R.-DAT Ich sah Ram. dekh-ẽ. see-1sg.pst G T ditransitiv: mai-le Ram-lai kitab diy-ẽ. 1sg-ERG R.-DAT Buch geb-1sg.pst Ich gab Ram (DAT) das Buch (ACC). sekundative Ausrichtung 19
20 Ausrichtung der Kongruenz Yakkha P a. ka nda khem-meʔ-nen 1sg 2sg hör-npst-1>2 Ich höre dich. G T b. ka nda eko biskut pi-meʔ-nen 1sg 2sg ein Keks geb-npst-1>2 Ich gebe dir einen Keks. sekundative Ausrichtung 20
21 Ausrichtung P G T SEKUNDATIV INDIREKTIV (Kasus, Kongruenz, Konstruktionsbeschränkungen) 21
22 Ausrichtung indirektes Objekt P direktes Objekt G T INDIREKTIV 22
23 Ausrichtung primäres Objekt G P T sekundäres Objekt SEKUNDATIV 23
24 Applikative verbale Derivation oblique Argumente und Adjunkte bekommen Objektstatus (~ sie werden behandelt wie P) Deutsch be-v: a. Er schenkt seinem Freund Blumen. Er beschenkt seinen Freund mit Blumen. b. Sie wohnt in einer Höhle. Sie bewohnt eine Höhle. 24
25 Applikative P T G X (Benefizient, Instrument, Komitativ etc.) 25
26 Applikative Lokativ, Instrumental Änderung der Kongruenz Änderung des Kasus 26
27 Applikative Benefizient, Komitativ Änderung der Kongruenz & der Anzahl overter NPs Änderung der Kongruenz & der Anzahl overter NPs 27
28 Applikative Benefaktiv, Yakkha: a. machi khorek-pe end-u! chili.sauce bowl-loc insert-imp.3p Füll Chilisauce in die Schale. a. ka machi end-a-bi-a-ŋ! 1sg chili.sauce insert-imp-ben.appl-imp-1sg.p. Füll mir Chilisauce auf/nach. 28
29 Alternationen locative alternation, spray-load-alternation: She sprayed fertilizer on the plants. A T(=P) G She sprayed the plants with fertilizer. A G(=P) T 29
30 Alternationen dative shift She brought the cake to me. A T G She brought me the cake. A G T 30
31 Differentielle Objektmarkierung Belhare (Sinotibetisch): generische Referenz, P löst keine Kongruenz aus a. b. 31
32 Differentielle Objektmarkierung Finnisch: Partitiv vs. Akkusativ bestimmen, ob das Verb telisch oder atelisch zu interpretieren ist 32
33 Differentielle Objektmarkierung Verbklassen: monotransitive Verben mit Objektkasus Dativ; P hat immer menschliche Referenz 33
34 zum nächsten Mal Gesamtes Kap. 2 wiederholen, ggfs. Fragen vorbereiten Bitte Übungszettel vom (Yakkha, Tschuktschisch) und vom mitbringen 34
Semantische Rollen und grammatische Relationen
Semantische Rollen und grammatische Relationen 1 Semantische Rollen und grammatische Relationen Valenz (Anzahl der verbalen Argumente): intransitiv S (mono)transitiv A O (P) ditransitiv A G T 2 Semantische
Wdh.: Grammatische Relationen
Wdh.: Grammatische Relationen traditionelle Sichtweise (bis in die 1970er): GR = 'subject', 'direct object', 'indirect object'; definiert durch Eigenschaften wie Kasus und Kongruenz, und lassen sich universell
Dependenz. Ferdinand de Saussure (* )
Dependenz Dependenz Ferdinand de Saussure (* 26.11.1857 22.2.1913) - Genfer Sprachwissenschaftler - Begründer des Strukturalismus - langue vs. parole - synchron vs. diachron - paradigmatisch vs. syntagmatisch
Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer. Syntax I
Einführung in die Linguistik Butt / Eulitz / Wiemer Syntax I Morphologische Merkmale Morphologie drückt u.a. Merkmale wie diese aus: Kasus: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ Numerus: Singular, Plural,
Zur Struktur der Verbalphrase
Zur Struktur der Verbalphrase Ein formales Kriterium zur Verbklassifikation: V ist ein intransitives Verb (ohne Objekte) schlafen, arbeiten, tanzen,... (1) Klaus-Jürgen schläft. V ist ein transitives Verb
Grundkurs Linguistik Morphologie
Grundkurs Linguistik Morphologie Jens Fleischhauer [email protected] Universität Düsseldorf; Abteilung für Allgemeine Sprachwissenschaft WS 2018/2019 1 / 26 Jens Fleischhauer Morphologie
a) Erklären Sie, was eine SOV Sprache ist und was eine V2 Sprache ist. b) Welche Wortstellungsmuster sind eher selten in Sprachen der Welt?
Syntax 1) Wortstellung a) Erklären Sie, was eine SOV Sprache ist und was eine V2 Sprache ist. Unter SOV Sprachen verstehen wir all jene Sprachen, die als Grundwortstellung die Reihenfolge Subjekt (S) Objekt
Syntax natürlicher Sprachen
Syntax natürlicher Sprachen 05: Dependenz und Valenz Martin Schmitt Ludwig-Maximilians-Universität München 22.11.2017 Martin Schmitt (LMU) Syntax natürlicher Sprachen 22.11.2017 1 Themen der heutigen Übung
Syntax III. Joost Kremers WS
Syntax III WS 2009 29.10.2009 Kapitel 3: Das Thetasystem Eins der Großen Fakten über Sprache ist die Tatsache, dass Sätze aus hierarchisch geordneten Phrasen bestehen. In G&B wurde dieses Faktum durch
Grundkurs Linguistik - Morphologie
Grundkurs Linguistik - Jens Fleischhauer [email protected] Heinrich-Heine Universität Düsseldorf; Abteilung für Allgemeine Sprachwissenschaft 10.11.2016; WS 2016/2017 1 / 21 Jens Fleischhauer
Grundlagen der LFG. 2. Analysieren Sie jeweils einen der Sätze in (1) und (2), d.h., zeigen Sie, wie die C- und die F-Strukturen aussehen sollten.
Einführung in die LFG Sommersemester 2010 Universität Konstanz Miriam Butt Lösung 1 Grundlagen der LFG 1 C-structure vs. F-structure 1. Die LFG bedient sich zweier Haupträpresentationsebenen: die C-Strukur
Syntax und Morphologie
Syntax und Morphologie Einführungskurs 10. Vorlesung Einfache Sätze und ihre logische Struktur Einfache Sätze und ihre logische Struktur Systeme der Argumentrealisierung Argumentstruktur eines Prädikats
Grammatikformalismen SS 2007 Ausgewählte Musterlösungen Schreiben Sie eine LFG-Grammatik, die Sätze der folgenden Form erkennt:
Grammatikformalismen SS 2007 Ausgewählte usterlösungen 1 LFG Übungsblatt LFG 1 1. Schreiben Sie eine LFG-Grammatik, die Sätze der folgenden Form erkennt: (1) Der Lehrer schläft. (2) Sie schenkt dem Lehrer
Grammatikanalyse. Prof. Dr. John Peterson. Sprechstunde: Montags, 14:30-15:30h Raum LS10/Raum 425. Sommersemester 2015 Donnerstags, 14:15h-15:45h
Grammatikanalyse Sommersemester 2015 Donnerstags, 14:15h-15:45h Prof. Dr. John Peterson Sprechstunde: Montags, 14:30-15:30h Raum LS10/Raum 425 1 Termin Thema 16.4. Einführung Zerlegung des Satzes in seine
Optimalitätstheoretische Syntax
Optimalitätstheoretische Syntax Gereon Müller Institut für Linguistik [email protected] Vorlesung Sommersemester 2005 Kasustheorie [1] Kasustheorie Inhärente vs. strukturelle Kasus: Woolford
Ergativität in Inuktitut
TRAUDE GUGELER Ergativität in Inuktitut 1. Einführung Inuktitut ist die Sprache der Inuit in Nordkanada und im arktischen Archipel. Es gehört zur Eskimo- Aleutischen Sprachfamilie. Die Sprachen dieser
Grundkurs Linguistik - Syntax
Grundkurs Linguistik - Syntax Jens Fleischhauer [email protected] Universität Düsseldorf; Abteilung für Allgemeine Sprachwissenschaft 19.11.2015; WS 2015/2016 1 / 24 Jens Fleischhauer
Teil II: Phrasen und Phrasenstruktur
Teil II: Phrasen und Phrasenstruktur Übersicht: Grammatische Funktionen Kategorien Konstituenten & Strukturbäume Konstituententest Endozentrizität 1 Einfacher Satzbau Drei allgemeine Grundfragen der Syntax:
Semantik III. Argumentstruktur/Theta-Rollen Typen von Extensionen/Valenz Wahrheitswerte Proposition. Semantik 3 1
Semantik III Argumentstruktur/Theta-Rollen Typen von Extensionen/Valenz Wahrheitswerte Proposition Semantik 3 1 Thetarollen Aussagesätze beschreiben Situationen/Ereignisse. Ereignisse können intern unterschiedlich
Grammatik des Standarddeutschen III. Michael Schecker
Grammatik des Standarddeutschen III Michael Schecker Einführung und Grundlagen Nominalgruppen Nomina Artikel Attribute Pronomina Kasus (Subjekte und Objekte, Diathese) Verbalgruppen Valenz und Argumente
Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Syntax IV. PD Dr. Alexandra Zepter
Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Syntax IV PD Dr. Alexandra Zepter Überblick Syntax 1. Fokus auf linearer Ordnung: Sprachtypen, Topologisches Feldermodell 2. Fokus auf hierarchischer
Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Syntax IV. PD Dr. Alexandra Zepter
Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Syntax IV PD Dr. Alexandra Zepter Überblick Syntax Fokus auf linearer Ordnung: Sprachtypen, Topologisches Feldermodell Fokus auf hierarchischer Ordnung:
Understanding English-German Contrasts
Understanding English-German Contrasts 2., neu bearbeitete Auflage von Ekkehard König und Volker Gast ERICH SCHMIDT VERLAG Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet
Lösungsansätze Bestimmung der finiten Verben
Gymbasis Deutsch: Grammatik Wortarten Verb: Bestimmung der finiten Verben Lösung 1 Lösungsansätze Bestimmung der finiten Verben Unterstreiche zuerst in den folgenden Sätzen die konjugierten Verben und
DGY 17 Semantik Universität Athen, SoSe 2009
DGY 17 Semantik Universität Athen, SoSe 2009 Winfried Lechner [email protected] Handout #3 WAS SIND PRÄDIKATE? (ZUR FORM UND FUNKTION DER KONSTITUENTEN) Jede Konstituente im Satz kann in Hinblick auf
Grammatiktheorie. Klausurfragen und Antworten
Germanistik Franziska Riedel Grammatiktheorie. Klausurfragen und Antworten Prüfungsvorbereitung Klausurfragen Grammatiktheorie Kasus: - Bestimmen Sie die Kasus! - Bestimmen Sie die Art der Kasusvergabe!
Re exivpronomen. Arbeitsblätter zum Ausdrucken von sofatutor.com
Arbeitsblätter zum Ausdrucken von sofatutor.com Re exivpronomen 2 Gib an, ob es sich um Re exivpronomen oder Personalpronomen handelt. 3 Bestimme das Re exivpronomen und das Subjekt. 4 Bestimme den Kasus.
Stefan Lotze Seminar: Grundlagen der deutschen Grammatik (Satz I, Teil II) Sommer 2017
1 Y nfinitive : Ac und Nc Stefan Lotze Seminar: Grundlagen der deutschen Grammatik (Satz, Teil ) Sommer 2017 Theorie (Fragenkatalog) A Was ist eine Ac-Konstruktion? Erklären Sie anhand eines Beispiels.
Y Infinitive II: AcI und NcI
1 Stefan Lotze Seminar: Grundlagen der deutschen Grammatik (Satz, Teil ) Winter 2017/18 Y nfinitive : Ac und Nc Theorie (Fragenkatalog) A Was ist eine Ac-Konstruktion? Erklären Sie anhand eines Beispiels.
Re exivpronomen. Arbeitsblätter zum Ausdrucken von sofatutor.com
Arbeitsblätter zum Ausdrucken von sofatutor.com Re exivpronomen 2 Gib an, ob es sich um Re exivpronomen oder Personalpronomen handelt. 3 Bestimme das Re exivpronomen und das Subjekt. 4 Bestimme den Kasus.
1. Stellen Sie die Konstituentenstruktur der folgenden Sätze als Baumdiagramme dar:
1. Stellen Sie die Konstituentenstruktur der folgenden Sätze als Baumdiagramme dar: 1. Die Überschwemmungen hinterließen ernorme Schäden. 2. Der amtierende Bundeskanzler verzichtet auf eine erneute Kandidatur.
Semantik. Anke Himmelreich Prädikation und verbale Bedeutung. Universität Leipzig, Institut für Linguistik
1 / 42 Semantik Prädikation und verbale Bedeutung Anke Himmelreich [email protected] Universität Leipzig, Institut für Linguistik 11.05.2017 2 / 42 Inhaltsverzeichnis 4 Nomen und Adjektive 1
Tiefenkasus und Kasusrahmen bei Fillmore
Tiefenkasus und Kasusrahmen bei Fillmore Technische Universität Berlin Fachbereich Germanistische Linguistik Seminar: Wortfeld, Frame, Diskurs Dozent: Prof. Dr. Posner Referent: Christian Trautsch 0. Referatsgliederung
Satzstruktur und Wortstellung im Deutschen
Hauptstudium-Linguistik: Syntaxtheorie (DGA 32) WS 2016-17 / A. Tsokoglou Satzstruktur und Wortstellung im Deutschen 2. Satzstruktur und Wortstellung in den deskriptiven Grammatiken Relativ freie Wortstellung
Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45
Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45 Infos etc. http://ling.uni-konstanz.de => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik Frage/Antwort: Klausur Wird
Linguistische Grundlagen
Linguistische Grundlagen 1/18 IHALT Einleitung Rewrite rules Formale prachen Linguistische Ebene Kontextfreien Phonologie und Phonetik Vortrag im Rahmen des Proseminars prachverarbeitungsmethoden für Information-Management
Beispiel: lokale Relationen" Woher kommen Kasus historisch? Wie sind sie entstanden?! Lokale Relationen (2)"
Woher kommen Kasus historisch? Wie sind sie entstanden?! Beispiel: lokale Relationen" Chinesisch: zai zhuozi shang befindlich Tisch oberhalb Japanisch: tsukue no ue Tisch Genetiv Raum oberhalb Türkisch:
Role and Reference Grammar Handout Tim Lohmar, Edda Grudda, Jennifer Pahlke. 1. Einführung: Motivationen, Ziele und Beweise:
1. Einführung: Motivationen, Ziele und Beweise: RRG (Role and Reference Grammar) : versucht zwei Hauptfragen zu beantworten: 1) Wie würde eine linguistische Theorie aussehen, wenn sie auf der Analyse von
Semantik und Pragmatik
Semantik und Pragmatik SS 2005 Universität Bielefeld Teil 4, 6. Mai 2005 Gerhard Jäger Semantik und Pragmatik p.1/35 Prädikatenlogik: atomare Formeln Syntax JO, BERTIE, ETHEL, THE-CAKE... sind Individuenkonstanten
Funktionale-Grammatik
Lexikalisch-Funktionale Funktionale-Grammatik Architektur der LFG K-Strukturen F-Strukturen Grammatische Funktionen Lexikon Prädikat-Argument-Strukturen Lexikonregeln Basiskomponente PS Regeln Lexikon
Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz Prolog - Definite Clause Grammar Claes Neuefeind Sprachliche Informationsverarbeitung Universität zu Köln 25. Januar 2012 Wiederholung: DCGs Parser, Kongruenz, Semantik Praxis Hausaufgaben
Argumente für unpersönliche Konstruktionen
Argumente für unpersönliche Konstruktionen Sabine Mohr Universität Stuttgart [email protected] GGS 2004, IDS Mannheim, 22. Mai 2004 Ziel Distribution des Expletivums in unpersönlichen Konstruktionen
Die Rolle des Kontextes
Was ist Sprache? Ein Zeichensystem: Lautäußerungen sind mit Bedeutungen gepaart (gibt es auch schon im Tierreich). Ein kombinatorisches System: verknüpft minimale Zeichen (Lexikonelemente) in berechenbarer
LEXIKALISCHE SEMANTIK II: GRAMMATISCHE BEDEUTUNG
LEXIKALISCHE SEMANTIK II: GRAMMATISCHE BEDEUTUNG 1. DIE GRAMMATISCHE BEDEUTUNG VON WORTEN Neben der konzeptuellen Bedeutung haben sprachliche Ausdrücke auch eine grammatische Bedeutungskomponente, die
VP vs.?p. N V P N? N P N V Peter kommt nach Hause...dass Peter nach Hause kommt. Syntax V 2
Syntax V Rechts- vs. Links-Köpfigkeit VL-Sätze als grundlegende Muster funktionale Kategorien IP/CP zum Nachlesen: Grewendorf/Hamm/Sternefeld: Sprachliches Wissen, S. 213-223, Kap. 7.1., 7.2 Syntax V 1
Syntax. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI
Syntax Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Traditionale Syntaxanalyse Was ist ein Satz? Syntax: ein System von Regeln, nach denen aus einem Grundinventar kleinerer Einheiten (Wörter und Wortgruppen)
Lektion 3: Nominativ und Akkusativ (nominative and accusative cases)
Lektion 3: Nominativ und Akkusativ (nominative and accusative cases) Das Verb bestimmt, in welchem Fall das Substantiv steht. Manche Verben wollen nur den Nominativ, andere wollen zusätzlich den Akkusativ
Vorwort. 1. Syntax und Semantik
Vorwort 1. Syntax und Semantik 1.1. Struktur und Funktion 1.1.1. Nur formal bestimmte Relationen 1.1.2. Formal bestimmte und semantisch interpretierbare Relationen 1.1.3. Semantische Relationen ohne formalsyntaktische
Langfristige Abiturvorbereitung Grundwissen Deutsch - Lektion 8
Langfristige Abiturvorbereitung Grundwissen Deutsch - Lektion 8 Kurzvorstellung des Materials: In der letzten Lektion ging es vor allem um Fragen der Bedeutungslehre, der Semantik ein besonders wichtiger
Attribut Bsp.: Der schöne Baum im Wald verliert seine Blätter.
Lern- / Lehrmaterial für Nachhilfe in Deutsch oder Deutsch als Fremdsprache Deutsche Grammatik: Grammatische Grundbegriffe, Liste 2018 www.nachhilfe-vermittlung.com, Autor: D. Lepold Im Deutschunterricht
1 Darstellung von Modalverben in einschlägigen Grammatiken am Beispiel von Eisenberg (1989) und Engel (1988)
Textmuster Daniel Händel 2003-2015 ([email protected]) 1 5 1 Darstellung von Modalverben in einschlägigen Grammatiken am Beispiel von Eisenberg (1989) und Engel (1988) Zur Klassifizierung beziehungsweise
Valenz (II): Aktiv, Passiv, Kausativ & Co. Whaley, Kapitel 11
Valenz (II): Aktiv, Passiv, Kausativ & Co. Whaley, Kapitel 11 1 "Transitivität" vs. "Valenz" SYNTAKTISCHE VALENZ: wie viele Aktanten müssen explizit erwähnt werden oder zumindest identifizierbar sein (=
Formale Methoden II. Gerhard Jäger. SS 2008 Universität Bielefeld. Teil 6, 21. Mai Formale Methoden II p.1/25
Formale Methoden II SS 2008 Universität Bielefeld Teil 6, 21. Mai 2008 Gerhard Jäger Formale Methoden II p.1/25 Prädikatenlogik: Einführung Erweiterung der Aussagenlogik syntaktische Struktur der PL ist
Vorlesung Morphologie Flexion
Vorlesung Morphologie 13.6. - Flexion Anke Lüdeling [email protected] Sommersemester 2008 Vertretung: Hagen Hirschmann Flexion Inhalte heute Flexionskategorien & Paradigmata Nomen Adjektive
Funktionsverbgefügemehr
Ruhr-Universität Bochum Germanistisches Institut WS 2007/08 HS: Der Verbalkomplex im Deutschen Dozentin: Prof. Dr. Karin Pittner Referentinnen: Nadja Yildirim, Tanja Rybtschak Funktionsverbgefügemehr oder
Syntax II. Gereon Müller Institut für Linguistik 4. November Typeset by FoilTEX
Syntax II Gereon Müller Institut für Linguistik [email protected] [email protected] 4. November 2014 Typeset by FoilTEX [A] Kasus, 4. Teil [1] Inhärente vs. strukturelle Kasus: Fanselow (1999)
Grundkurs Linguistik Wintersemester 2014/15. Syntax. Anja Latrouite
Grundkurs Linguistik Wintersemester 2014/15 Syntax Anja Latrouite Von der Morphologie zur Syntax Morpheme sind das Baumaterial für Wörter sind das Baumaterial für Phrasen sind das Baumaterial für Teilsätze
Kurze deutsche Syntax auf historischer Grundlage
Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. B: Ergänzungsreihe 7 Kurze deutsche Syntax auf historischer Grundlage Bearbeitet von Ingerid Dal, Hans-Werner Eroms 4., überarbeitete Auflage 2016. Buch.
Stefan Lotze Seminar: Grundlagen der deutschen Grammatik (Satz I, Teil II) Sommer Valenz, thematische Rollen, Kasus. Was ist Valenz?
1 T Valenz, thematische Rollen, Kasus Theorie (Fragenkatalog) A Was ist Valenz? Die Eigenschaft eines Wortes, Ergänzungen mit bestimmten en und/oder formalen Merkmalen zu verlangen. [1] B Definieren Sie
Syntax I. Vorlesung: Syntax des Deutschen unter besonderer Berücksichtigung regionaler Varietäten Claudia Bucheli Berger
Syntax I Vorlesung: Syntax des Deutschen unter besonderer Berücksichtigung regionaler Varietäten Claudia Bucheli Berger Repetition Morphologie Calvin: Ich verbe gern Wörter. ( Jet ) Es ist geverbt worden.
Was ist Grammatik?! Gibt es eine Sprache ohne Grammatik?! Was ist Grammatik?! Sprachen mit wenig Grammatik! Grammatik :!
Was ist Grammatik?! Gibt es eine Sprache ohne Grammatik?! Grammatik :! Was ist Grammatik?!! Unregelmäßige Verben!! Andere komische Veränderungen an Wörtern aller Art!!!!!![! Morphologie]! Sprachen mit
Probeklausur: Einführung in die formale Grammatiktheorie
Probeklausur: Einführung in die formale Grammatiktheorie Prof. Dr. Stefan Müller Deutsche Grammatik Freie Universität Berlin [email protected] 16. Juli 2016 Name und Vorname: Matrikelnummer:
Grammatiktheorie: Merkmale, Merkmalstrukturen, Unifikation, Unifikationsgrammatiken
Grammatiktheorie: Merkmale, Merkmalstrukturen, Unifikation, Unifikationsgrammatiken Einführungskurs Syntax und Morphologie 11. Vorlesung Merkmale Das Wort 'Merkmal' bedeutet im Prinzip soviel wie 'Eigenschaft'
5 Syntaktische Relationen: Dependenz
Übersicht 5 Syntaktische Relationen: Dependenz 5.1 Dependenzstruktur 5.1.1 Eigenschaften der Dependenzstruktur 5.1.2 Vergleich Konstituenten- und Dependenzstruktur 5.1.3 Typen von Dependenzrelationen 5.1.4
Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Syntax Morphologie. PD Dr. Alexandra Zepter
Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Syntax Morphologie PD Dr. Alexandra Zepter Systemorientierte theoretische Linguistik Pragmatik: Textlinguistik (Semiotik) Semantik Syntax Morphologie
Von Subjekten, Sätzen und Subjektsätzen
Wilhelm Oppenrieder Von Subjekten, Sätzen und Subjektsätzen Untersuchungen zur Syntax des Deutschen Max Niemeyer Verlag Tübingen 1991 V 0. EINLEITUNG 1 1. SUBJEKTE 3 1.1 Generelle Oberlegungen zu grammatischen
Syntax III. Joost Kremers WS
Syntax WS 2009 12.11.2009 Aufgaben Kapitel 3 Aufgabe 3.1 n Standard-G&B-Analysen enthält die das erb und das interne Argument, während das externe Argument im Grunde ein Argument des Satzes (P) ist und
Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg
Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester 2006 Morphologie Walther v.hahn v.hahn Universität Hamburg 2005 1 Morphologie: Definition Definitionen: Morphologie ist die Lehre von den Klassen
Empirische und Theoretische Ansätze zur Variationen. Projektklausurtagung B1 & C2. Programm
Empirische und Theoretische Ansätze zur Variationen Projektklausurtagung B1 & C2 Tagungszentrum Hohenheim 09. - 10. Januar 2009 Programm Tag 1 09.30 09.50 ANKUNFT & EINCHECKEN 09.50 10.00 Begrüßung und
Hausaufgabe. Ergativität. Übung: Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten WiSe 2006/07 Dozentin: Katrin Lehmann M. A.
Universität zu Köln Institut für Linguistik Abteilung Allgemeine Sprachwissenschaft Hausaufgabe Ergativität Übung: Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten WiSe 2006/07 Dozentin: Katrin Lehmann M. A.
Roland Schäfer. Wintersemester 2018/ Januar 2019
Deutsche und niederländische Philologie Freie Universität Berlin Wintersemester 2018/2019 15. Januar 2019 erbtypen und Warum eigtl. nicht fragen? Frage aus dem Publikum: Was sind transitive erben? Warum
Grundkurs Semantik. Sitzung 6: Prädikation, Modifikation, Referenz. Andrew Murphy
Grundkurs Semantik Sitzung 6: Prädikation, Modifikation, Referenz Andrew Murphy [email protected] Grundkurs Semantik HU Berlin, Sommersemester 2015 http://www.uni-leipzig.de/ murphy/semantik15
Morphologie Numerus, Genus und Kasus im Vergleich
System der deutschen Sprache Morphologie nominale Kategorie: Beat Siebenhaar Frank Liedtke Morphologie Numerus, Genus und im Vergleich Genus Numerus formale, grammatische Bestimmung über Kongruenz keine
1. Definiter und indefiniter Artikel
1. Definiter und indefiniter Artikel Der definite Artikel Der bestimmte Artikel Der indefinite Artikel Der unbestimmte Artikel Der indefinite Artikel mit 'ein ' Im Deutschen gibt es vier Fälle; Nominativ,
Syntax 6: Rektion und Bindung Zwischen dem Kopf und seinen Argumenten besteht ein Abhängigkeitsverhältnis:
Einführung in die Sprachwissenschaft Jan Eden Syntax 6: Rektion und Bindung Zwischen dem Kopf und seinen Argumenten besteht ein Abhängigkeitsverhältnis: (1) a. Er bezichtigt seinen Kompagnon des Mordes.
7 Verbformen bestimmen und bilden
18 7 Verbformen bestimmen und bilden Konjugierte Verbformen setzen sich aus unterschiedlichen Teilen zusammen: aus Person (= 1., 2., 3. Person), Numerus (= Singular oder Plural), Modus (= Indikativ und
Applikative als inkorporierte Präpositionen (Baker 1988):
WS 05/06, 8.11.2005 Seminar: Grammatik verbaler Argumente Dozent: Prof. Gereon Müller Referentin: Diana Schackow Applikative als inkorporierte Präpositionen (Baker 1988): Inkorporation: Bewegung eines
Aktanten und thematische Rollen. Dimensionen grammatischer Variation: Eine Einführung in die Sprachtypologie. Manfred Krifka
Aktanten und thematische Rollen Dimensionen grammatischer Variation: Eine Einführung in die Sprachtypologie Manfred Krifka Aktantenmarkierung: Kasus, Kongruenz, Wortstellung; Akkusativ-, Ergativ-, Aktivsysteme
DGA 33 Themen der Deutschen Syntax Universität Athen, WS Winfried Lechner Handout #2
DGA 33 Themen der Deutschen Syntax Universität Athen, WS 2014-15 Winfried Lechner Handout #2 ARGUMENTSTRUKTUR 1 1. WIEDERHOLUNG: DIE STRUKTUR VON AKTIVSÄTZEN 1.1. KONGRUENZ Kongruenz: Finite Verben bestehen
2.2.2 Semantik von TL. Menge der Domänen. Zu jedem Typ gibt es eine Menge von möglichen Denotationen der Ausdrücke dieses Typs.
2.2.2 Semantik von TL Menge der Domänen Zu jedem Typ gibt es eine Menge von möglichen Denotationen der Ausdrücke dieses Typs. Diese Menge wird Domäne des betreffenden Typs genannt. Johannes Dölling: Formale
Freie Wortstellung und Flexionskategorien
Freie Wortstellung und Flexionskategorien Ein deutsch-japanischer Kontrast Yasuhiro Fujinawa (TUFS) [email protected] Japanisch-deutscher Workshop Linguistik: Grammatische Strukturen des Japanischen
Semantik & Pragmatik. 8. Mai 2006
Semantik & Pragmatik 8. Mai 2006 1 Lexikalische Semantik Semantik lexikalische Semantik Semantik von einfachen Ausdrücken Satz-Semantik Semantik von zusammengesetzten Ausdrücken 2 Das Lexikon Gesamtheit
