4. Phonetik Artikulation
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- Jobst Kramer
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1 4. Phonetik Die Phonetik ist die Wissenschaft von der materiellen Seite der Sprachlaute. Sie beschäftigt sich mit der Artikulation und der Wahrnehmung von Sprachlauten und den physikalischen Eigenschaften des Sprachschalls. Die Notation von Lauten (=Phonen) erfolgt in eckigen Klammern (z.b. [a]), eine von Folgen von Lauten wird in einem gemeinsamen eckigen Klammernpaar notiert ([fone:tik]). Man unterscheidet: Die artikulatorische Phonetik. Sie beschreibt die Lautproduktion/ Phonation (Stimmgebung) anhand von Art und Ort der Lautbildung. Die akustische Phonetik beschäftigt sich mit der Dauer, Intensität und Frequenz der Sprachlaute. Die auditive Phonetik geht Vorgängen bei der Analyse von Sprachlauten durch Ohr, Gehörnerven und zugehörigem Gehirnzentrum nach und untersucht deren Möglichkeiten zur Differenzierung und Identifizierung von Lauten. Die messbaren Größen der Phonetik sind der Schalldruck in db (Dezibel), die Frequenz in Hz (Hertz) und die Zeit in ms (Millisekunden). Der Schalldruck oder Intensität wird akustisch als Lautstärke wahrgenommen, die Frequenz entspricht der wahrgenommenen Tonhöhe und die Zeit entspricht der Dauer eines Lautes. Der variierende Tonhöhenverlauf innerhalb eines Satzes (Satzintonation) kann eigene Bedeutung tragen. So gibt er im Deutschen Auskunft über die Satzart (Aussage/Frage). Die relative Tonhöhe eines Vokals bzw. der Tonhöhenverlauf ergeben in Tonsprachen (die meisten Sprachen der Welt gehören dazu, z.b. sinotibetische Sprachen wie Chinesisch, austroasiatische wie Vietna mesisch, afroasiatische wie Haussa, amerikanische wie Navaho u.v.m.) unterschiedliche Bedeutungen der betreffenden Wörter. Des Weiteren sind Unterschiede in der Klangfarbe wahrnehmbar, die durch eine Veränderung im Ansatzrohr bewirkt werden. Die Klangfarbe beruht auf der Zusammensetzung der Obertöne eines Lauts (Formantstruktur), wodurch sich vor allem Vokale voneinander unterscheiden. Außerdem zeichnet sich die Individualität einer Stimme durch ihre Klangfarbe aus. Anwendungsgebiete der Phonetik ergeben sich unter anderem in der Spracherkennung (Analyse gesprochener Sprache durch Computersysteme) und Sprachsynthetisierung, der Logopädie, der Hörbehindertenhilfe sowie der Stimmerkennung (Sicherheitssysteme, Forensik) Artikulation Stimmhaft und stimmlos Beim Sprechen wird von der Lunge Luft durch die Luftröhre und den Kehlkopf gestoßen. Im Kehlkopf befinden sich die Stimmbänder, welche zwei Positionen einnehmen können: a) Wenn die Stimmbändern auseinandergespreizt sind, kann die Luft sie ungehindert passieren. Werden Laute auf diese Art und Weise produziert, sind sie stimmlos. b) Sind die Stimmbänder zusammengezogen, dann drückt die durch die Lunge ausgestoßene Luft sie wiederholt auseinander, wenn sie den Kehlkopf passiert. Dieser Vorgang erzeugt eine Vibration der Stimmbänder. Laute, die so produziert werden, werden stimmhaft genannt. Man kann ausprobieren, ob ein Laut stimmhaft oder stimmlos ist, indem man seine Hand leicht auf den Kehlkopf legt (nicht drücken!) und dann zum Beispiel packen und backen sagt. Hier fällt auf, dass der erste Laut in packen stimmlos, der erste Laut in backen stimmhaft ist, da sich bei letzteren eine Vibration der Stimmbänder fühlen lässt. 12
2 Ort und Art der Artikulation Nachdem die Luft durch den Kehlkopf gestoßen wurde, tritt sie in den Mundraum ein und wird dann aus Mund und/oder Nase ausgestoßen. Die meisten Laute, die wir als Konsonanten bezeichnen, werden produziert, indem die Zunge oder andere Artikulatoren (Lippen, weicher Gaumen, Zäpfchen) benutzt werden, um den Mundraum zu begrenzen und zu formen. Es wird zwischen dem Ort und der Art der Artikulation unterschieden. Der Artikulationsort ist die Stelle im Mund, an der die Begrenzung stattfindet. Um die Laute, um die es jeweils geht, darzustellen, benutzt man ein phonetisches Alphabet, in dem es für jeden Laut ein festgelegtes Symbol gibt. Unser Alphabet ist zu diesem Zweck nicht geeignet, da es keine eindeutige Zuordnung zwischen Lauten und Buchstaben gibt (vgl. unten: Graphemik). Für unsere einführenden Zwecke konzentrieren wir uns im Folgenden auf die Laute im Deutschen (Im Anhang befindet sich eine umfangreichere Variante des phonetischen Alphabets. Laute, die mit beiden Lippen gebildet werden, heißen bilabial. Das sind im Dt. die Konsonanten [m] wie in Mutter, [b] wie in Bett, [p] in Piste und [pf] in Pfanne, wobei die ersten beiden stimmhaft, die letzteren stimmlos sind. Wird ein Laut mit der oberen Zahnreihe und der Unterlippe erzeugt, so ist er labiodental. Beispiele für labiodentale Laute im Deutschen sind [f] in Fisch und Vater (stimmlos) und [v] in Vase und wandern (stimmhaft). Als alveodental werden Laute bezeichnet, die zwischen Zungenspitze einerseits und Zähnen und Zahndamm andererseits erzeugt werden so wie das stimmhafte [z] in Saft, die stimmlosen [s] in Masse und [ts] in Zahn, [n] in Nuss, wie auch das stimmlose [t] in Teppich und das stimmhafte [d] in Dusche. Bei den alveolaren Lauten handelt es sich um jene, die mit dem vorderen Zungenteil am Zahndamm gebildet werden. Konsonanten, die auf diese Weise erzeugt werden, sind [l] in Lippe und [r] wie in Rutsche, wenn der erste Laut mit der Zunge gerollt wird. Die ebenfalls alveolaren (genauer postalveolaren) [S] in Masche und [Z] in Garage werden im Deutschen mit gerundeten Lippen und gerillter Zunge gesprochen. Hinter dem Zahndamm befindet sich der harte Gaumen. Laute, die mit der Zunge am mittleren Teil des Gaumens erzeugt werden, heißen palatal. Beispiele sind das stimmhafte [j] in Jacke und das stimmlose Pendant [ç] in ich. Noch weiter hinten im Mund findet sich der weiche Gaumen. Indem der hintere Teil der Zunge gegen den weiche Gaumen gelegt wird, können velare Laute wie [k] in Kuchen, [g] Garten, [x] in Bach und das [N] in singen erzeugt werden. Bei dem Laut [N] fließt der Luftstrom nur durch die Nase; das Velum (Gaumensegel) verschließt dabei die Passage zum Mund, sodass der nasale Klang entsteht. Im Deutschen gibt es außerdem noch Laute, die uvular genannt werden. Diese werden mit Hilfe des hintersten Teiles der Zunge und dem Zäpfchen erzeugt. Ein Beispiel für einen solchen Laut ist [R], dieser Laut stellt ein zäpfchengerolltes R dar. Ein anderer uvularer Laut ist [R]. Zwei Laute im Deutschen werden ganz ohne den Gebrauch der Zunge erzeugt. Sie werden glottal genannt. Dies ist einerseits der Laut [h] (Reibung an den Stimmlippen) wie in Haus und andererseits der Stimmlippenverschlusslaut [?] ( glottal stop ), der im Deutschen immer vor einem anlautenden Vokal vorkommt und in der Schrift nicht erscheint. Vielen Sprechern des Deutschen ist dieser Laut nicht bekannt, denn das Sprechen ist ein unbewusster Vorgang, und dieser Laut wird im Alphabet nicht wiedergegeben (in manchen anderen Sprachen schon). Verdeutlichen Sie sich diesen Laut, indem Sie die Wortfolge Iss auch ein Ei 13
3 laut sprechen, Sie hören ihn jeweils am Anfang jedes Wortes (nicht: isaucheinei ). In einigen süddeutschen Varietäten kommt dieser Laut allerdings nicht vor. Die Artikulationsart ist die Merkmalgruppe, nach der die oben beschriebenen Laute weiter differenziert werden, sodass jedem Laut eine spezifische Beschreibung zugeordnet werden kann. Plosive (eine Untergruppe der Verschlusslaute) sind die Laute, die durch einen kurzen kompletten Stopp des Luftstroms und eine darauf folgende, plötzliche Öffnung artikuliert werden. Zu dieser Gruppe zählen [b], [p], [d], [t], [g] [k] und [?]. Bei den frikativen Lauten hingegen wird der Luftstrom nur teilweise blockiert und durch eine zurückbleibende schmale Öffnung gestoßen, was eine Reibung erzeugt. Zu den Frikativen zählen [f] und [v], [z] und [s], [j], [ç], [x], [R] und [h]. Die Kombination aus einem kurzen Stopp und einer folgenden sehr geringen Öffnung des Luftstroms (wie bei den Frikativen) wird affrikativ genannt. Laute wie [pf], [ts] und [ts] gehören zu dieser Gruppe. Die nasalen Laute [m], [n] und [N] werden erzeugt, indem der weiche Gaumen abgesenkt wird und der Luftstrom durch den Mund unterbunden wird, sodass die Luft nur durch die Nase entweicht. Im Deutschen zählt nur [l] zu den lateralen Lauten. Dieser Laut wird produziert, indem der Luftstrom an den Seiten der Zunge vorbeifließt. Laute, die intermittierend (engl. Trills) genannt werden, zeichnen sich durch ein leichtes vibrieren von Zunge oder Zäpfchen aus. Zu diesen Lauten zählen [r] und [R] Artikulation der Vokale Alle Vokale sind stimmhaft (außer beim Flüstern) und werden im Gegensatz zu den Konsonanten mit einem relativ freien Luftstrom artikuliert. Es wird zwischen Zungenstellung und Zungenhöhe unterschieden. Bei Zungenhöhe wird zwischen hoch, mittel und tief unterschieden. Die Zungenstellung wird durch die Eigenschaften vorn, neutral und hinten charakterisiert. Die Symbole für Vokale, die in Paaren auf der Tabelle zu sehen sind, unterscheiden sich darin, dass der auf der rechten Seite einen gerundeten, jener auf der linken einen ungerundeten Vokal beschreibt. Die Eigenschaften gerundet und ungerundet beziehen sich auf die Lippenstellung. 1. Phonetische Transkription 4.2. Phonetische Transkription Wenn man schriftlich festhalten will, wie ein Wort ausgesprochen wird, so transkribiert man es in die phonetische Schreibweise. Beispiele für phonetische Transkription: <Küche> <richtig> [RICtIC] <Bruder> [bru:d6] <Haus> [haus] 14
4 4.3. Sagitalschnitt Der Sagittalschnitt zeigt die Artikulationsorte von Lauten: 1.) Lippen (Labiae) 9.) Zungenblatt (Lamina) 2.) Zähne (Dentes) 10.) Zungenrücken (Dorsum) 3.) Zahndamm (Alveoli) 11.) Zungenwurzel (Radix) 4.) alveo-palatale Region 12.) Kehlkopf (Larynx) 5.) harter Gaumen (Palatum) 13.) Rachenraum 6.) weicher Gaumen (Velum) 14.) Mundhöhle 7.) Zäpfchen (Uvula) 15.) Nasenhöhle 8.) Zungenspitze (Apex) Tabelle der Konsonanten des Deutschen Artikulationsort Artikulationsart bilabial labiodental alveodental alveolar palatal velar uvular glottal okklusiv sth. b d g? (plosiv) stl. p t k frikativ sth. v s Z j R stl. f z S ç x h sth. dz affrikativ stl. pf ts ts nasal m n N lateral l intermittierend r 15
5 Diagramm der Vokale des Deutschen i y e 2 I E 9 { 6 a & U O u o A Q Die vertikale Achse des Diagramms repräsentiert die Öffnung: je weiter oben in dem Trapez dargestellt, dest geschlossener. Die horizontale gibt den Erzeugungsort des Vokals im Mundraum an: je weiter rechts, desto weiter hinten. Zusammenfassung o Phonetik = Wissenschaft von der materiellen Seite der Sprachlaute Beschäftigung mit Artikulation, physikalischen Eigenschaften und Wahrnehmung des Sprachschalls o in der Phonetik unterscheidet man drei Teilgebiete: artikulatorische Phonetik: Lautproduktion/ Phonation (Stimmgebung) akustische Phonetik: physikalische Eigenschaften des Sprachschalls (Dauer, Intensität, Frequenz) auditive Phonetik: Analyse von Sprachlauten durch Ohr, Gehörnerven und zugehörigem Gehirnzentrum o Messbare Größen der Phonetik: Schalldruck (db)? Lautstärke Frequenz (Hz)? Tonhöhe Zeit (ms)? Dauer Klangfarbe? Veränderung im Ansatzrohr bewirkt Unterscheidungen in der Formantenstruktur / Vokale voneinander; Klangfarbe macht u.a. auch individuelle Stimme aus o Anwendungsgebiete der Phonetik: Stimmerkennung (Sicherheitssysteme, Forensik), Spracherkennung, Synthetisierung der Sprache,...siehe oben! o Laute können in Vokale und Konsonanten unterteilt werden o Konsonanten werden klassifiziert nach: Artikulationsart: - plosiv (Verschlussbildung, Halten des Verschlusses und explosionsartige Lösung) - frikativ (durch Verengung im Ansatzrohr entsteht Luftverwirbelung > Friktionsrauschen) - affrikativ: Verbindung Plosiv + Frikativ (Verschlussbildung, Halten des Verschlusses, Öffnung mit Friktionsrauschen) - nasal: Verschlussbildung im/ vorm Mund, Luftstrom passiert durch die Nase - lateral: Hindernis durch die Zunge im Mund, Luftstrom entweicht beidseits der Zunge - intermittierend: schneller, passiver Wechsel von Verschlussbildung und lösung 16
6 Artikulationsort: -bilabial: zwischen beiden Lippen - labiodental: zwischen Lippe und Zähnen - alveodental: an Zahn und Zahndamm (Alveolen) - alveolar: am Zahndamm (Alveolen) - palatal: am harten Gaumen (Palatum) - velar: am weichen Gaumen (Velum) - uvular: am Zäpfen (Uvula) - glottal: in der Stimmritze (Glottis), also zwischen den Stimmlippen Stimmbeteiligung (stimmhaft oder stimmlos) Konsonanten (allgemein): der Luftstrom wird im Ansatzrohr durch ein Hindernis unterbrochen, durch eine Verengung beeinträchtigt, oder der Luftstrom fließt durch die Nase allein o Vokale werden nach Zungenstellung (vorn-neutral-hinten), Zungenhöhe (hochmittel-tief) und Lippenrundung (gerundet-ungerundet) unterteilt Vokale = Öffnungslaute (bei deren Bildung schwingen immer die Stimmlippen und der Luftstrom fließt ohne Behinderung durch das Ansatzrohr) o Für die Notation von Lauten gibt es u.a. das IPA (International Phonetic Alphabet; entwickelt von der IPA [International Phonetic Association]) Notation von Lauten (=Phonen) in eckigen Klammern, z.b.: [fone:tik] 5. Phonologie Phon, Phonem, Allophon Die Phonologie behandelt die Funktion der Sprachlaute. Ein zunächst nicht klassifizierter Laut (Phon) wird anhand der systematischen Opposition, in der er zu anderen Lauten steht, einem Phonem zugeordnet. Das Phonem wird als kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit definiert und in Schrägstrichen notiert, z.b. /a/. Folgen von Phonemen: /fone:mfolge/. Ein Beispiel für zwei Laute, die unterschiedlichen Phonemen angehören, sind die Laute /f/ und /t/. Sie stehen in Opposition zueinander, da sie in Wortpaaren (Minimalpaaren) wie reifen und reiten oder Feile und Teile bedeutungsunterscheidend wirken. Dagegen stehen die Laute [R] (Zäpfchen-R) und [r] (gerolltes Zungenspitzen-r) im Deutschen nicht in Opposition: Es gibt in dieser Sprache kein Wortpaar, das sich nur durch diese beiden Laute unterscheiden würde. Sie gehören also zu demselben Phonem, obwohl sie sich artikulatorisch (Artikulationsort und -art) und auditiv deutlich unterscheiden. Verschiedene Laute, die zu demselben Phonem gehören (also Varianten eines Phonems darstellen) nennt man Allophone. [R] und [r] sind also Allophone desselben Phonems. Wenn die Sprecher völlig frei sind in der Auswahl zwischen zwei oder mehreren Allophonen wie [r] und [R] im Deutschen (manchmal gibt es dialektale/regionale Präferenzen), sprechen wir von freier Variation. Dagegen besteht komplementäre Distribution, wenn die Auswahl der Allophone durch Umgebungsfaktoren bedingt ist, wie es zum Beispiel bei den deutschen Allophonen [x] (velarer Frikativ wie in Bach) und [ç] (palataler Frikativ wie in ich ) der Fall ist. Die Auswahl hängt hier vom vorhergehenden Vokal ab: Die palatale Variante erscheint nach den vorderen Vokalen [i], [e], [2], [y] und nach Konsonanten. Ein Verstoß gegen diese Regel bewirkt jedoch keinen Bedeutungsunterschied. Das Deutsche gehört zu den Sprachen, in denen die Vokallänge funktional ist. Die Länge dient somit neben den anderen Merkmalen wie Stimmhaftigkeit, Ort und Art der Artikulation der Unterscheidung von Phonemen. Beispiel: Mus [mu:s] und muss [mus], Maße [ma:s@] und 17
7 Masse bilden Minimalpaare. Viele andere Sprachen, wie z.b. das Russische, verwenden die Länge nicht zur Bedeutungsunterscheidung. Neutralisation: Manchmal kann die Opposition zweier Phoneme innerhalb einer Sprache in einer bestimmten Position neutralisiert (aufgehoben) werden. Beispiel: die deutsche Auslautverhärtung: /d/ wird im Auslaut stimmlos, also von /t/ nicht zu unterscheiden. Dadurch ist die Opposition von /d/ und /t/ in der Auslautposition aufgehoben. Die Prager Schule des Strukturalismus hat den Begriff des Archiphonems eingeführt (in diesem Fall mit /T/ bezeichnet), eine Einheit, die die Merkmale beider Phoneme zusammenfasst (im Fall von /t/ und /d/ die Merkmale nicht nasaler dentaler Verschlusslaut). Zusammenfassung o Phonologie: Behandlung der Funktionen von Sprachlauten o Phon = nicht klassifizierter Laut o Phonem = kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit, in Schrägstrichen notiert, z.b. /a/. Phoneme werden ermittelt durch Minimalpaare, in denen die betreffenden Laute in Opposition stehen o Minimalpaar: die Phoneme /f/ und /t/ stehen in Opposition; sie wirken in Wortpaaren wie reifen und reiten bedeutungsunterscheidend dagegen stehen [R] (Zäpfchen-R) und [r] (Zungenspitzen-R) im Deutschen nicht in Opposition (sie gehören zu demselben Phonem, obwohl sie sich artikulatorisch und auditiv deutlich unterscheiden) o Allophone = Varianten eines Phonems o Freie Distribution der Allophone : Sprecher sind frei in der Auswahl der Allophone (manchmal gibt es dialektale/regionale Präferenzen), z.b. die Allophone wie [r] und [R] im Deutschen o Komplementäre Distribution der Allophone : Auswahl der Allophone durch Umgebungsfaktoren, z.b. die deutschen Allophone [ç] (palataler Frikativ wie in ich, steht nur nach Vorderzungenvokalen/ Konsonanten) und [x] (velarer Frikativ wie in Bach, stehen an sonstiger Stelle) aber ein Verstoß gegen diese Regel bewirkt keinen Bedeutungsunterschied o Archiphonem: manchmal kann Opposition zweier Phoneme innerhalb einer Sprache in bestimmter Position aufgehoben (neutralisiert) werden, z.b.: deutsche Auslautverhärtung: /d/ wird im Auslaut stimmlos. dadurch ist die Opposition von /d/ und /t/ in der Auslautposition aufgehoben: /d/ und /t/ im Auslaut > /T/ Prager Schule hat Begriff Archiphonem eingeführt (in diesem Fall /T/ = eine Einheit, die die Merkmale beider Phoneme zusammenfasst nicht nasaler dentaler Verschlusslaut) 5.1 Koartikulation Assimilation Assimilation beschreibt das Phänomen, dass ein Laut durch einen benachbarten Laut in der Weise beeinflusst werden kann, dass er ihm artikulatorisch ähnlich oder gleich wird. Sie findet sich besonders oft in unserer Alltagssprache, da sie die Artikulation erleichtert und nicht 18
8 jeder Laut für sich artikuliert werden muss. Generell ist die Artikulation ohne Assimilation aber auch kaum möglich. regressive Assimilation: ein Phonem beeinflusst einen vorhergehenden Laut <selbständig> [b] wird stimmlos durch die Beeinflussung von [St] progressive Assimilation: ein Phonem beeinflusst einen nachfolgenden Laut <luftdicht> [d] wird stimmlos durch vorangehendes [t] Dissimilation/ Differenzierung Dissimilation: Phoneme, die nicht unmittelbar aufeinander folgen, werden einander unähnlich lat. mercatus > frz. marché (und nicht merché) Differenzierung: Phoneme, die sich in unmittelbarer Kontakt befinden, werden einander unähnlich althochdt. wîp > neuhochdt. Weib Metathese/ Interversion Metathese: Interversion: Phoneme, die nicht unmittelbar benachbart sind, werden vertauscht lat temperare > frz. tremper (und nicht temprer) Phoneme, die sich in unmittelbarem Kontakt befinden, werden vertauscht lat. formaticum > frz. fromage (aber ital. formaggio) Hepaxepie Zwei benachbarte Phonemgruppen, die sich lautähnlich sind, werden zu einer reduziert. selbstständig - selbständig oder Zauberer => Zauber(er)in Sandhi Sandhi kommt aus dem Indischen und heißt Verbindung. Bei dieser Art von Koartikulation spielt sich der phonologische Prozess nicht innerhalb eines einzelnen Wortes, sondern an den Grenzen zweier Wörter ab. mein Neffe wird zu meineffe ;, span. en via wird zu [embia] Aphesis Bei der Aphesis verschwindet die erste Silbe. engl. about wird zu [ bout] ; because wird [ cause] Synkope Bei einer Synkope wird bei der Aussprache die mittlere Silbe ausgelassen. engl. evening wird zu ev ning; every wird zu ev ry Apokope Bei einer Apokope verschwindet bei der Aussprache die letzte Silbe. altengl. comen wird zu engl. come 19
9 Zusammenfassung o Assimilation: Beeinflussung eines Lautes durch benachbarten Laut in der Weise, dass er ihm artikulatorisch ähnlich (oder gleich) wird = Erscheinung artikulatorischer Ökonomie regressive Assimilation: ein Phonem beeinflusst einen vorhergehenden Laut progressive Assimilation: ein Phonem beeinflusst einen nachfolgenden Laut o Dissimilation: Phoneme, die nicht unmittelbar aufeinander folgen, werden einander unähnlich o Differenzierung: Phoneme, die sich in unmittelbarem Kontakt befinden, werden einander unähnlich o Metathese: Phoneme, die nicht unmittelbar benachbart sind, werden vertauscht o Interversion: Phoneme, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befinden, werden vertauscht o Hepaxepie: Reduzierung zweier lautähnlicher benachbarter Phonemgruppen zu einer o Sandhi: (Verbindung), wenn sich phonologische Prozesse nicht innerhalb von einem einzelnen Wort, sondern an Wortgrenzen abspielen o Aphesis: verschwinden der ersten Silbe o Synkopie: Verschwinden der mittleren Silbe o Apokopie: Verschwinden der letzten Silbe 5.2. Die Silbe Silben sind intuitiv leicht erfassbare Grundeinheiten der Rede oder des Wortes, wissenschaftlich jedoch nicht leicht einheitlich zu definieren, da sie nach verschiedenen Kriterien wie z.b. Atemdruck/Akzent, Sonorität oder Mundöffnungsgrad identifiziert werden können. Man unterscheidet offene Silben, die auf einen Vokal (V, KV, KKV, KKKV) auslauten, von geschlossenen Silben, deren letzter Laut ein Konsonant ist (KVK, VK, KKVK, KVKK, KVKKK, KKVKKK). Beispiele für eine offene Silbe sind Ei und du, für eine geschlossene Silbe Ton. Die Struktur einer Silbe allgemein zeigt das folgende Schema: s Onset Nukleus Coda Die Positionen Onset und Koda können leer bleiben oder mit einem oder mehreren Konsona n- ten besetzt sein, der Nukleus ist vokalisch oder mit einem anderen sonoranten Laut besetzt. Meist werden so viele Silben wahrgenommen, wie Vokale vorhanden sind (Silbengipfel), jedoch gibt es auch konsonantische Silbengipfel (im Dt. vor allem umgangssprachlich /ha:ben/ [ha:bm], in anderen Sprachen hochsprachlich verbreitet, z.b. der Name der Insel Krk). Nicht alle Phonemkombinationen werden in jeder Sprache zur Bildung von Silben genutzt: Im Deutschen sind /ty:r/ und /try:/ Silben; /ry:t/, /y:rt/, /rty:/, /y:tr/ dagegen kommen nicht vor. Im Silbenanlaut ist die Kombination /mn/ im Deutschen nicht möglich, während sie im Griechi- 20
10 schen und in slawischen Sprachen üblich ist. Die spezifischen Muster initialer, medialer und finaler Lautkombinationen (= Phonotaktik) sind charakteristisch für eine Sprache; man kann sie daran wiedererkennen, selbst wenn man sie nicht versteht. Zusammenfassung o Silbe = artikulatorisch zusammenstehende Einheit o intuitiv leicht erfassbare Grundeinheiten der Rede/ des Wortes; wissenschaftlich jedoch nicht leicht zu definieren o Silben (Drucksilbe, Bewegungssilbe, Strömungssilbe, Schallsilbe) können nach verschiedenen Kriterien identifiziert werden (Atemdruck/ Akzent, Sonorität, Mundöffnungsgrad) o zwei Arten von Silben: offene Silben: Vokal-Aulaut (V, KV, KKV, KKKV, ): z.b.: du, Ei geschlossene Silben (KVK, VK, KKVK, KVKK, KVKKK, KKVKKK ): z.b.: Ab, Ton, Strumpf o Struktur einer Silbe: Onset + Nukleus + Koda Positionen Onset und Koda können leer bleiben oder mit einem oder mehreren Konsonanten besetzt sein der Nukleus ist vokalisch oder mit einem anderen sonoranten Laut besetzt o Kanonische Formel: Angabe der Silbenstruktur, z.b. VKV (Vokal, Konsonant, Vokal) o Meist werden so viele Silben wahrgenommen, wie Vokale (Silbengipfel) vorhanden, es gibt jedoch auch konsonantische Silbengipfel (z.b. Insel Krk; /ha:ben/ [ha:bm]) o Phonotaktik: spezifischen Muster initialer, medialer und finaler Lautkombinationen, die charakteristisch für eine Sprache sind; man kann sie daran wiedererkennen, selbst wenn man sie nicht versteht nicht alle Phonemkombinationen werden zur Bildung von Silben genutzt: - im Deutschen sind z.b. /ty:r/ und /try:/ Silben; /ry:t/, /y:rt/, /rty:/, /y:tr/ dagegen kommen nicht vor; im Silbenanlaut ist die Kombination /mn/ nicht möglich Phonotaktik:charakteristisch für Einzelsprachen, z.b. ist die Kombination /mn/ im Silbenanlaut im Griechischen und slawischen Sprachen üblich, im Dt. nicht erlaubt Ton, Tone m, Akzent Die meisten Sprachen haben neben Phonemen auch Toneme als bedeutungsunterscheidende Einheiten ausgebildet, darunter südostasiatische Sprachen wie das Chinesische und Vietnamesische, amerikanische und afrikanische Sprachen. Hier dient die Tonhöhe (Registerton) bzw. die Tonhöhenkontur (Konturton) der Vokale zusätzlich zur Unterscheidung von bedeutungstragenden Einheiten. Funktional entspricht dies jeweils einem zusätzlichen Phonem. Akzente gehören zu den suprasegmentalen Phänomenen, da sie nicht in Bezug auf ein Segment (wie die Silbe) für sich beschrieben werden können. So liegt der Wortakzent auf einer Silbe des gegebenen Worts, was sich nur mit Bezug auf die nicht (oder weniger) betonten Silben darstellen lässt. Akzente können auch wie Phoneme zur Bedeutungsunterscheidung dienen. Im Deutschen z.b.: modern vs. mo dern; Bar kasse vs. Barkasse. Suprasegmental ist auch die Intonation. So kann die Satzintonation selbst Bedeutung tragen; im Dt. hat sie grammatische Bedeutung (z.b. Frageintonation). 21
11 Zusammenfassung o Toneme : Tonhöhe bzw. Tonhöhenkontur dient jeder Silbe zusätzlich zur Unterscheidung bedeutungstragender Einheiten, funktional entspricht dies jeweils einem Phonem o Die meisten Sprachen haben neben Phonemen auch Toneme als bedeutungsunterscheidende Einheiten ausgebildet: z.b.: südostasiatische Sprachen (Chinesisch, Vietnamesisch), amerikanische und afrikanische Sprachen o Akzente = suprasegmentale Phänomene, können nicht in Bezug auf ein Segment (z.b. Silbe) beschrieben werden; Akzente können der Bedeutungsunterscheidung dienen Wortakzent: liegt auf einer Silbe des gegebenen Worts, was sich nur mit Bezug auf die nicht (oder weniger) betonten Silben darstellen lässt 5.4 Quantitative Phonologie Die quantitative Linguistik untersucht über die herkömmlichen qualitativen Fragen (welche Phoneme gibt es in einer Sprache, welche Kombinationen sind zulässig,...) hinaus z.b. Häufigkeitsverteilungen der verschiedenen Einheiten Häufigkeit von Kombinationen (wie Assoziativität, Symmetrie, Reflexivität, etc.) Verteilung der Größe der Phoneminventare in den Sprachen der Welt Beispiel einer Anwendung der quantitativen Phonologie / Graphemik in der Computerlinguistik: Beim Schreiben eines Textes erkennt das Textverarbeitungsprogramm anhand der Häufigkeiten von Buchstabenkombinationen die Sprache und kann so das richtige Rechtschreibmodul aufrufen. 6. Graphemik Während die Phonetik und die Phonologie sich auf die lautsprachliche, akustische Realisierung von Äußerungen beziehen, untersucht die Graphemik geschriebene Einheiten und ihre Eigenschaften. Die kleinste Einheit der geschriebenen Sprache heißt Graph, die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit wird als Graphem bezeichnet. Grapheme werden in spitzen Klammern notiert, zum Beispiel <a>. Eine Graphemfolge wird folgendermaßen notiert: <Graphemfo l- ge>. Analog zur Phonologie sind die Varianten, die zu einem Graphem gehören, Allographe. Beispiele für Allographe des Graphems <g> sind: g, g, G, g, g, g, G, Oft wird in der linguistischen Literatur nicht gesondert auf die Graphemik eingegangen; sie kann aber als weitgehend parallel zur Phonologie angesehen werden. Achtung: Die so genannte Silbentrennung (Regeln zur Trennung von Wörtern am Zeilenende), wie sie auch in Rechtschreibwörterbüchern angegeben wird, entspricht nicht den Silben der gesprochenen Sprache. 22
12 Die Einheiten von Alphabetschriften (wie unserer lateinischen Schrift, die kyrillische, das koreanische Hangul etc) sind Buchstaben; sie dienen zunächst der Wiedergabe der primär akustisch realisierten Äußerungen, bilden also sekundäre Zeichen. In vielen Sprachen hat die Orthographie (Rechtschreibung) irreguläre Züge (daher Rechtschreibreformen). Beispiele für die Nichteindeutigkeit (Ambiguität) der Abbildung von Phonen durch Grapheme im Deutschen: [s] kann dargestellt werden durch <s>, <ss> und <ß>; [ks] durch <ks>, <gs>, <x>, <cks>, <chs>. Außerdem ist die Abbildung von einzelnen Phonen durch Zeichenkombinationen möglich: [ç] durch <ch>, [S] durch <sch>. Auch der umgekehrte Fall kommt vor: [ks] durch <x>, [ts] durch <z> usw Schriftzeichen Schriftzeichen allgemein können folgendermaßen aufgeteilt werden: Gruppe Typ Beispiel Erläuterung logographisch piktographisch ideographisch abstract logographisch lautsegmental (grobe Annäherung an) bildliche Darstellung Zeichen stehen für Begriffe ohne Bezug auf Wörter Zeichen stehen für Wörter ohne bildlichen Bezug Zeichen stehen für Lautfolgen phonographisch gemischt silbisch alphabetisch diverse Zeichen stehen für Silben Zeichen stehen (idealerweise) für einzelne Laute verschiedene Kombinationen der anderen Typen 6.2 Quantitative Graphemik Ähnlich wie die Quantitative Phonologie die messbaren Eigenschaften der Laute und der Lautinventare der Sprachen untersucht, geht es in der Quantitativen Graphemik um solche Eigenschaften in der schriftlichen Darstellung, z.b. um Häufigkeitsverteilungen der verschiedenen Einheiten Häufigkeit von Kombinationen (wie Assoziativität, Symmetrie, Reflexivität, etc.) Verteilung der Größe der Grapheminventare in den Sprachen der Welt Eigenschaften der einzelnen Zeichen wie Komplexität, Frequenz usw. sowie die Zusammenhänge zwischen diesen Eigenschaften 23
13 Zusammenfassung o Graphemik = Wissenschaft von den Schriftzeichen (Untersuchung schriftsprachlicher Realisation von Äußerungen) o Graph: kleinste Einheit der geschriebenen Sprache o Graphem: kleinst bedeutungsunterscheidende Einheit der geschriebenen Sprache, in spitzen Klammern notiert: z.b. <a> o Allographe : Varianten eines Graphems o Achtung: die sogenannte Silbentrennung (wie in Rechtschreibwörterbüchern angegeben), entspricht nicht den Silben gesprochener Sprache o Buchstaben dienen zunächst der Wiedergabe der primär akustisch realisierten Äußerungen, bilden also sekundäre Zeichen o Beispiele für Nichteindeutigkeit der Abbildung von Phonen durch Buchstaben im Deutschen: [s] durch <s>, <ss>, <ß>; [ks] durch <ks>, <gs>, <x>, <cks>, <chs> o Abbildung von einzelnen Zeichen durch Zeichenkombinationen: [?] durch <sch>, umgekehrt: [ks] durch <x> o Schrifttypen: Alphabetschrift: Phone, Phoneme Silbenschrift: Wiedergabe von Silben Logographische Schrift (Logogramm = Schriftzeichen für bedeutungstragende Einheit) Bildzeichen Ideographische Schrift (Ideogramm = Schriftzeichen, das ganzen Begriff darstellt) o Schriftform ist sekundär 24
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