Anstelle eines Vorwortes

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1 Anstelle eines Vorwortes Tief versunken Immer wieder das gleiche Spiel. Tief versunken Es entstehen neue Ideen es entstehen neue Rollen es entstehen neue Spiele, neue Begriffe, neue Erfahrungen. Begeistert spielt das Kind mit Vertrautem und doch Unbekanntem. Mit einigen Stecken, zwei Tüchern und einer Schnur. Der Erwachsene weiß vieles. Er überlegt sich vieles. Er zeigt dem Kind, wie es Spielen lernt, und mit was es sich verbessern kann. Verunsichert Es benötigt ständig neue Spiele, es benötigt ständig neues Material, es benötigt ständig neue Ideen. Auch eine Erfahrung. Der Erwachsene weiß vieles. Das Kind zeigt dem Erwachsenen, wie es spielt und wie es lernt. Beide tief versunken und begeistert. 7

2 Danksagung An dieser Stelle will ich Dank sagen, vor allem den Kindern, die mich viel Spielfreude und Kreativität erleben lassen. Den Kollegen, die mit mir zusammenarbeiten und mit Verständnis, konstruktiver Kritik und Geduld diese Arbeit unterstützen. Vielen Dank Peter Bentele, Eva Fiegle, Stephan Kuntz, Fred Leger, Barbara Schmidt-Kotyrba, Ilse Wening- Egermeier für Korrekturen und wertvolle Ergänzungen. Es freut mich, daß Christian Wening dieses Buch mit seinen anregenden Zeichnungen belebt. Speziellen Dank an Klaus Tuczek für die Beiträge Fadenspiele und Seifenblasen. Und an Fred Leger, der die Bewegungsgeschichte Fliegen ins Korkenland! beisteuerte inclusive folgender Anekdote: Eine Praktikantin der Sporthochschule Leipzig, Fachbereich Rehabilitation und Behindertensport brachte die Geschichte nach einem Seminar mit Dr. Martin Sowa, Reutlingen mit nach Gammertingen-Mariaberg. Gerne griffen wir diese Idee auf, paßten sie unseren Gruppen und psychomotorischen Vorstellungen an und ergänzten sie weiter. Der Kreis der Reise ins Korkenland schloß sich, als Dr. Sowa bei einem Fest in Mariaberg mit Freude und großem Interesse feststellen konnte, was aus seiner Idee geworden ist und wie die Reise ins Korkenland selbst auf Reisen ging. Dem Urheber sei hier an dieser Stelle besonders herzlich gedankt. Dem bleibt nichts hinzuzufügen, außer viel Spaß diesen und allen anderen Ideen auf der weiteren Reise zu neuen Spielräumen, anderen Kindern und Erwachsenen. Mögen die Ideen sich entfalten, vermischen und gedeihen. 8

3 1. Entwicklung des Kindes Die kindliche Entwicklung kann wie folgt skizziert werden: Entwicklungsmodelle Sensorik Kognition Schwerkraft Besonderheit Spiel (Affolter) (Piaget) 0. 1.M. Reflexverhalten Basale Wahrnehmung 1. 4.M. modale Zufallshandlungen 1. Stufe: Kopfkontrolle zufällige Greifhandlungen 4. 8.M. intermodale aktive Wiederholungen 2. Stufe: Drehen Auge-Hand-Mund-Koordination Wahrnehmungs- sensomotorisches leistung freies Sitzen Spiel 3. Stufe: Aufrichten M. seriale Verbinden von gegen die Schwerkraft Bewegungsübergänge vom Wahrnehmungs- Mittel und Zweck Liegen bis zum Stand Explorationsspiel leistung beginnende Feinmotorik 4. Stufe: Stehen und Laufen M. Experimentieren Spiel mit der Schwerkraft Konstruktionsspiel M. Erfinden Grobmotorik weitgehend abgeschlossen J. Symbolverständnis Sprachentwicklung Symbolspiel Gleichgewichtsübungen J. Anschauliches Denken maximale Wahrnehmung Rollenspiel (Fernsinne) (in der Gruppe) J. Konkrete Operationen Komplexes Handlungsplanen Regelspiel ab 12. J. Formale Operationen operat. Präoperat. sensomotorische Phase Phase Phase 9

4 Vieles ist in unserer Gesellschaft vorgegeben, genormt oder reglementiert. Vieles verleitet zur passiven Konsumhaltung. Oft ist das freie Ausprobieren, Experimentieren und Erfinden eingeschränkt. Dabei wurde durch maßgebliche Entwicklungspsychologen und Pädagogen die immense Bedeutung von basaler Material- und Bewegungserfahrung, von Kreativität und Variabilität für die kindliche Entwicklung in allen Bereichen, auch für die Handlungsfähigkeit und das Denken, hervorgehoben. Die aufgezählten Entwicklungsschritte sollen eher Verständnis für eine mögliche Entwicklung wecken, nicht exakt das Kind mit genauen Altersangaben festlegen. Sie sollen helfen, das Kind vor Überforderung zu bewahren. So wird ein Kind auf dem Entwicklungsstand eines Zweijährigen sich spielerisch mit Experimenten und Konstruktionen beschäftigen. Es wird durch Rollen- und Regelspiele genauso überfordert sein wie durch hohe feinmotorische oder symbolhafte Ansprüche. Aber es wird weiterhin viel Zeit mit sensomotorischem Spiel, basaler Wahrnehmung und Bewegungsfreude verbringen. Frühere Phasen werden nie vollständig durch neue Entwicklungsschritte ersetzt werden. Das Kind gebraucht frühere Entwicklungsbausteine, um sich neue Situationen und Lerninhalten vertraut zu machen. Das Kind benötigt Zeit und viele Wiederholungen, um neue Schritte zu üben, zu stabilisieren und gesichert abzuspeichern. Das erst gibt ihm die nötige Sicherheit, weiterhin Neues neugierig erfahren und begreifen zu wollen. Überforderung und Leistungsdruck, zu schnelles oder ungeduldiges Er-ziehen und Streß verhindern den stabilen Auf- 10

5 bau von Selbstsicherheit und Selbstvertrauen als Grundvoraussetzung, sich selbständig und motiviert weiter entwickeln zu wollen. Dabei spielt der Umgang, die ständige Auseinandersetzung mit der Umwelt und mit Material eine große Rolle. Das Kind lernt, sich der Umwelt, dem Material, anzupassen, bzw. das Material seinen Bedürfnissen anzupassen. Das Kind bildet Denkstrukturen aus, indem es Bewegungsmuster und Handlungen ausprobiert, verändert, erfindet, plant und kreativ gestaltet. Sensorik Subjekt Objekt (Gestaltkreis nach v. Weizsäcker modifiziert) Motorik Aktiver Austausch von Subjekt und Objekt Anpassung an die Umwelt der Umwelt an sich (Piaget) Automatisierung (Körperschema Handlungsschema) Sicherheit (Selbstbewußtsein sichere Basis) Variationen (Kreativität) 11

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