Bewegungslehre u. Methodik

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1 Bewegungslehre u. Methodik Skriptum für die Salzburger Snowboardlehrerausbildung Ausgabe 2009 Herausgeber: SBSSV Texte und alle Rechte: SBSSV

2 INHALT METHODIK: 02 Inhalt Methodik 03 Snowboard Lehrplan - Grundstufe 04 Einführung 05 Gewöhnen 06 Gleiten 07 Liftfahren 08 Rutschen und Kanten 09 Drift Turn 10 Carven, lange Radien 11 Technikprogramm 12 Snowboard Lehrplan Fortbildung 13 Carven lange Radien 14 Kurze Radien 15 Buckelpiste 16 Tiefschnee 17 Steilhang 18 Renntechnik 19 Boarder Cross 20 Technikprogramm Kreuzberger 09 2

3 Lehrplan des Salzburger Berufssnowboardlehrerverbandes. SNOWBOARD LEHRPLAN GRUNDSTUFE = LERNEN FORTBILDUNG = ANWENDEN MEISTERSTUFE = PERFEKTIONIEREN GRUNDSTUFE BASICS Einführung/ Gewöhnen/ Gleiten/Liftfahren/ Rutschen und Kanten DRIFTTURN J-Turns bis zur Falllinie Einzel Driftturn ( mit Hilfe ) Einzel Driftturn (ohne Hilfe) Eineinhalb Driftturn Aneinanderreihen Festigen CARVETURN J-Turns bis zur Falllinie Einzel Carveturn (ohne Hilfe) Eineinhalb Carveturn Aneinanderreihen Festigen Kreuzberger 09 3

4 ZIEL EINFÜHRUNG GELÄNDE PRIORITÄT Eine positive Atmosphäre schaffen. Vorstellen und Informieren. Sammelplatz. Ausrüstungskontrolle, Aufwärmen, Sicherheit, Kurskarten. AUSRÜSTUNGSKONTROLLE BOARD: BINDUNG: BOOTS: BEKLEIDUNG: Länge, Breite, Taillierung, Torsion, Flex. Goofy oder Regular? Art der Bindung, Bindungswinkel, Bindungsabstand, Fangriemen. Softboots oder Hardboots (keine Skischuhe)? Snowboardhandschuhe, Sonne und Kälteschutz, Helm, Protektoren. AUFWÄRMEN Aufwärmen ist unbedingt notwendig, um den Schüler auf die körperlichen und geistigen Leistungen vorzubereiten! Aufwärmen ohne Board: Körperkreislauf anregen, Bewegungsbereich vergrößern, Gleichgewichtsübungen, Koordinationsübungen. Wichtig ist, dass die Aufwärmphase ernst genommen wird und man sich wirklich Zeit dafür nimmt! Auch das richtige Fallen und Aufstehen kann beim Aufwärmen sicher gezeigt und geübt werden! (Fallen muss erklärt und gezeigt werden!!!) SICHERHEIT Es ist die Pflicht jedes Snowboardlehrers, die Gäste auf die Pisten- und Verhaltensregeln hinzuweisen! Um einen sicheren und gefahrlosen Unterrichtsablauf zu garantieren sollte der Snowboardlehrer folgende Punkte beachten: Erste-Hilfe-Ausrüstung (Unfallbericht), Werkzeug, Sonnencreme, Ersatzausrüstung, Panoramakarte des Skigebietes, Kurskarten absammeln, FIS REGELN. Kreuzberger 09 4

5 GEWÖHNEN ZIEL GELÄNDE PRIORITÄT Den Gast an sein Material zu gewöhnen. Ebenes und gut präpariertes Gelände. Das Richtige Tragen und Ablegen des Boards. Ordnungsrahmen. HANDHABUNG - SICHERHEIT Dem Gast erklären: Das Board immer mit den Bindungen nach unten in den Schnee legen! Einsteigen: Mit dem hinteren Fuß das Board fixieren, den Fangriemen am vorderen Fuß befestigen, dann in die vordere Bindung einsteigen! ÜBUNGEN Standübungen: Kernbewegungen des Boards durchführen (Beidseitiges Aufkanten, Vor und Zurück Gleiten, das Board drehen, das Board rutschen). Freestyle Übungen: (Ollies, 180 und 360 s üben, ve rschiedene Grabs). Gehen üben: Geradeaus gehen, im Kreis gehen, eine Acht gehen (immer Beidseitig üben). Gleiten üben: Skateboard fahren, Skateboard fahren und das hintere Bein auf das Board stellen (immer Beidseitig üben). Spiele (Staffelläufe etc.). Kreuzberger 09 5

6 ZIEL GLEITEN GELÄNDE PRIORITÄT Mit einem Fuß in der Bindung geradeaus gleiten. Vorbereitung zum Liftfahren. Leicht geneigter Hang, ebener, sicherer Auslauf. Gleichgewicht und Fahrverhalten. Ordnungsrahmen. FAHRVERHALTEN Das Gewicht auf beide Beine verteilen. Sprung-, Knie- und Hüftgelenke leicht gebeugt. Der Körper ist dem Bindungswinkel angepasst. Die Arme neben dem Körper leicht anwinkeln und hängen lassen. Blick in Fahrtrichtung. Grundsätzlich die Stellung, in der alle Bewegungen in alle Richtungen möglich sind. Aufgrund der von Außen einwirkenden Kräfte, ist die Position immer der momentanen Situation anzupassen. ÜBUNGEN Fahrverhalten im ebenen Gelände erklären und vorzeigen (Einzelkorrektur). Gleiten in der Mittellage. Während der Fahrt Hoch und Tief gehen. Während der Fahrt Vor und Zurück gehen. Verschiedene Grabs üben. im Auslauf mit geringer Geschwindigkeit Ollies üben. Schneeball in die Höhe werfen und fangen. Snowbear zuwerfen. Im Auslauf mit Hilfe des hinteren Beines bremsen (J. Stopp) Im Auslauf erste Richtungsänderungen durchführen (Richtung mit Unterrichtshilfen vorgeben). Unterstützend für den Lernprozess ist die Verwendung von Unterrichtshilfen. Kreuzberger 09 6

7 ZIEL LIFTFAHREN GELÄNDE PRIORITÄT Das richtige und sichere Benützen von Aufstiegshilfen. Der Ein- und Ausstieg sollte einsehbar sein. Sicherheit, speziell mit jungen Gästen. LIFTFAHREN FAHREN Jede Aufstiegshilfe ist vor der ersten Benützung dem Gast genau zu erklären. Dem Liftpersonal ist in jedem Fall freundlich zu begegnen. Mit einem Übungsbügel kann das Ein- und Aussteigen sowie die ersten Meter des Liftfahrens geübt werden. Dies ist besonders für ängstliche Gäste sehr hilfreich. Wenn kein Liftpersonal zur Stelle ist, assistiert der Snowboardlehrer während des Einsteigens. Bei größeren Schwierigkeiten empfiehlt es sich, einen guten Snowboarder oder Skifahrer zu bitten, mit dem Gast zu fahren oder selbst als Begleiter mitzufahren. Alle Liftanlagen haben unterschiedliche Beförderungsbestimmungen. Es ist unbedingt notwendig diese Informationen einzuholen und zu beachten. Durch gewissenhaftes Arbeiten des Snowboardlehrers können gefährliche oder peinliche Situationen für den Gast vermieden werden. Kreuzberger 09 7

8 RUTSCHEN UND KANTEN ZIEL Die Geschwindigkeit und Richtung im mittelsteilen Gelände zu kontrollieren. GELÄNDE Mittelsteil und gut präpariert. PRIORITÄT Das Fahrverhalten ist der Situation und der Richtung anzupassen. Ordnungsrahmen. ÜBUNGEN Standübungen im ebenen Gelände: Fahrverhalten erklären und vorzeigen. Kanten üben (Partnerübung). Rutschen mit Hilfe des SBL: In der Falllinie. Aus der Falllinie. Rutschen ohne Hilfe des SBL: Gleichmäßiges Rutschen in und aus der Falllinie. Während des Fahrens mehr oder weniger Kanten (Körperknick). Unterschiedliches Strecken und Beugen der Sprunggelenke (Zick Zack rutschen). Rutschen mit Seilen, Teller, Magic- Sticks, Stubbies. Verschiedene Grabs Layback Kreuzberger 09 8

9 ZIEL DRIFTTURN GELÄNDE PRIORITÄT Rhythmisches Aneinanderreihen von Driftturns. Leicht geneigt und breit. Nicht seitlich abfallend. Richtige Spurwahl. Fahrverhalten. BEWEGUNGSBESCHREIBUNG Aus dem Steuerdruck, auflösen des Fahrverhaltens (Körperknick), durch ein seitliches Kippen des SSP, mit gleichzeitigem Flachlegen des Boards und dem Orientieren in die neue Richtung. Durch weiteres Orientieren und Vor-einwärts Bewegen des SSP erfolgt das Drehen und Umkanten des Boards, welches abhängig vom Tempo mehr oder weniger vor der Falllinie stattfindet. Aufbau des neuen Fahrverhaltens (Körperknick) und erneutes aufkanten. Das Board wird in, und aus der Falllinie gedriftet- gesteuert. Durch weiteres Orientieren in Richtung Kurvenausgang wird das Board gedriftet aus der Falllinie gesteuert. Durch Ausnützen der entstehenden Steuerkräfte und durch mehr oder weniger Aufkantwinkel kann der kurven Radius verändert werden (aktives Steuern). Am Ende der Steuerphase kann das Driften des Boards in ein Schneiden übergehen. Der Drift - Turn wird aneinandergereiht, somit ist das Ende der Steuerphase gleichzeitig die Ausgangposition der Auslösephase. METHODISCHER AUFBAU J-Turns, steigern bis zur Falllinie. Einzel Driftturn mit Hilfe. Einzel Driftturn ohne Hilfe. Eineinhalb Driftturn. Aneinanderreihen. Festigen mit Seile, Teller, Magic-Sticks, Stubbies. Kreuzberger 09 9

10 CARVEN LANGE RADIEN ZIEL GELÄNDE PRIORITÄT Aneinandergereihtes Carven durch Ausnützen der Steuerkräfte und Snowboardtaillierung. Leicht geneigt und gut präpariert. Spurwahl, Fahrverhalten, Körperknick. BEWEGUNGSBESCHREIBUNG Aus dem Steuerdruck, auflösen des Fahrverhaltens (Körperknick), durch ein seitliches Kippen des SSP (eventuell Vertikal Bewegungen), mit gleichzeitigem Flachlegen des Boards und dem Orientieren in die neue Richtung. Durch weiteres Orientieren und Vor- einwärts Bewegen des SSP erfolgt das Umkanten des Boards, welches abhängig vom Tempo mehr oder weniger vor der Falllinie stattfindet. Aufbau des neuen Fahrverhaltens (Körperknick) und erneutes Aufkanten. Das Board wird in, und aus der Falllinie geschnitten - gesteuert. Durch weiteres Orientieren in Richtung Kurvenausgang wird das Board geschnitten aus der Falllinie gesteuert. Durch Ausnützen der entstehenden Steuerkräfte, durch mehr oder weniger Aufkantwinkel (Köperknick) sowie durch Vertikal Bewegungen kann der kurven Radius verändert werden (aktives Steuern). Der Carving - Turn wird aneinandergereiht, somit ist das Ende der Steuerphase gleichzeitig die Ausgangposition der Auslösephase. METHODISCHER AUFBAU J-Turns steigern bis zur Falllinie. Einzel Carveturn (ohne Hilfe). Eineinhalb Carveturn. Aneinanderreihen. Festigen mit Seile, Teller, Magic-Sticks, Stubbies. Kreuzberger 09 10

11 TECHNIKPROGRAMM ZIEL Erlernte Fähigkeiten zu festigen. Erwünschte Bewegungen zu erzeugen, lernen, oder erwünschte Positionen einzunehmen. GELÄNDE Das Gelände ist an das Fahrkönnen der Gäste anzupassen. PRIORITÄT Im Vordergrund stehen Abwechslung, Spaß und vor allem die Sicherheit der Gäste. BEWEGUNGSAUFGABEN Hände in den Nacken oder in die Höhe. Eine Hand zur Hüfte eine nach vorne. Hintere Hand auf den Rücken, vordere Hand über die Nose. Hände vor oder hinter dem Körper verschränken. Hände auf die Knie oder abwechselnd die Knie mit den Händen greifen. UNTERRICHTSHILFE - STUBBIE Auf den Schultern hinter dem Nacken oder über den Kopf. Vor dem Körper annähernd parallel zur Kante des Boards. Zur Hüfte oder oberhalb des Gesäß. Auf die Knie, hinter den Kniekehlen. UNTERRICHTSHILFE - SEIL Auf den Schultern hinter dem Nacken oder über den Kopf. Vor dem Körper annähernd parallel zur Kante des Boards. Zur Hüfte oder oberhalb des Gesäß. Seil um das vordere Knie und nach vorne ziehen oder an der vorderen Bindung fixieren. Auf die Knie, hinter den Kniekehlen. UNTERRICHTSBEHELFE - TELLER Teller mit der hinteren Hand hoch und tief halten Auf das vordere Knie Hinter dem Körper Vor dem Körper Über die Nose Auf dem Kopf balancieren Lehrplan des Salzburger Berufssnowboardlehrerverbandes. Kreuzberger 09 11

12 SNOWBOARD LEHRPLAN GRUNDSTUFE = LERNEN FORTBILDUNG = ANWENDEN MEISTERSTUFE = PERFEKTIONIEREN FORTBILDUNG WIEDERHOLEN CARVEN LANGE R. KURZE RADIEN GELÄNDE RENNTECHNICK Rutschen und Kanten Driftturn J-Turns bis zur Falllinie Einzelturn (ohne Hilfe) Eineinhalb Carveturn Aneinanderreihen Festigen Trichter, Sanduhr, Vertikale Rutschtreppe in der Falllinie Rutschtreppe, springen Rutschtreppe, 180 springen Buckelpiste Tiefschnee Steilhang RTL, Boarder X Kreuzberger 09 12

13 CARVEN LANGE RADIEN ZIEL GELÄNDE PRIORITÄT Kontrolliertes Carven in langen, aneinander gereihten Radien (aktives Steuern, Körperknick). Flach bis mittelsteil und gut präpariert. Körperknick. Fahrverhalten. Kontrolliertes Steuern. Vorausschauende Spurwahl. BEWEGUNGSBESCHREIBUNG Aus dem Steuerdruck, auflösen des Fahrverhaltens (Körperknick), durch Kippen des SSP oder pendeln des Boards (eventuell Vertikal Bewegungen), mit gleichzeitigem Flachlegen des Boards und dem Orientieren in die neue Richtung. Durch weiteres Orientieren und Vor- einwärts Bewegen des SSP erfolgt das Umkanten des Boards, welches abhängig vom Tempo mehr oder weniger vor der Falllinie stattfindet. Aufbau des neuen Fahrverhaltens (Körperknick) und erneutes aufkanten. Das Board wird geschnitten aus der Falllinie gesteuert. Durch Ausnützen der entstehenden Steuerkräfte, durch mehr oder weniger Aufkantwinkel (Köperknick) sowie durch Vertikal Bewegungen kann der kurven Radius verändert werden (aktives Steuern). Der Carving - Turn wird aneinandergereiht, somit ist das Ende der Steuerphase gleichzeitig die Ausgangposition der Auslösephase. METHODISCHER AUFBAU J-Turns (Carven), steigern bis zur Falllinie Einzel Carveturn (ohne Hilfe) Eineinhalb Carveturn Aneinanderreihen Festigen mit Seile, Teller, Magic-Stick Kreuzberger 09 13

14 ZIEL KURZE RADIEN GELÄNDE PRIORITÄT Rhythmische, kontrollierte und gut gesteuerte kurze Radien nahe der Falllinie. Mittelsteil und gut präpariert. Fahrverhalten. Gleichgewicht. BEWEGUNGSBESCHREIBUNG Aus dem Steuerdruck, auflösen des Fahrverhaltens (Körperknick), durch ein Pendeln des Boards unter dem SSP (eventuell Vertikal Bewegungen), mit gleichzeitigem Flachlegen des Boards und dem Orientieren in die neue Richtung. Durch weiteres Orientieren und Vor- einwärts Bewegen des SSP erfolgt das Drehen und Umkanten des Boards, welches abhängig vom Tempo mehr oder weniger vor der Falllinie stattfindet. Aufbau des neuen Fahrverhaltens (Körperknick) und erneutes Aufkanten. Das Board wird in, und aus der Falllinie gedriftet oder geschnitten - gesteuert. Durch Ausnützen der entstehenden Steuerkräfte, durch mehr oder weniger Aufkantwinkel (Köperknick) sowie durch Vertikal Bewegungen kann der kurven Radius verändert werden (aktives Steuern). Kurze Radien werden aneinandergereiht, somit ist das Ende der Steuerphase gleichzeitig die Ausgangposition der Auslösephase. METHODISCHER AUFBAU Trichter, Sanduhr, Vertikale etc. (Stangengebundenes Training). Rutschtreppe in der Falllinie (Schulung zum Kanten des Boards). Rutschtreppe, springen (aktiver Kantenabstoß, Vertikalbewegungen). Rutschtreppe, 180 springen (aktiver, drehender Kan tenabstoß, Vertikalbewegungen). Eineinhalb Turn. Aneinaderreihen. Festigen durch Seile, Teller, Magic-Stick.. Kreuzberger 09 14

15 GELÄNDE BUCKELPISTE ZIEL Das Rhythmische und Sichere befahren von Buckelpisten. GELÄNDE Wellenbahn. Buckelpiste flach bis mittelsteil und nicht allzu tiefe Buckel. Harte Schneeverhältnisse meiden. PRIORITÄT Fahrverhalten. Gleichgewicht. BEWEGUNGSBESCHREIBUNG Grundsätzlich werden kurze bzw. mittellange Radien in der Buckelpiste gefahren. Durch Beugen und Strecken der Beine werden die Buckel ausgeglichen (Ausgleichstechnik). Ausgelöst werden die Turns durch das Drehen des Boards mit Hilfe des Bewegungs- Beins. Durch Ausnützen des Geländes (Beugen, Drehen, Strecken) wird das Befahren einer Buckelpiste wesentlich erleichtert. Der Systemschwerpunkt bleibt annähernd auf gleicher Höhe. Durch rundes, kontrolliertes Steuern wird das Tempo kontrolliert (Buckel ausfahren). METHODISCHER AUFBAU Erlernen der Ausgleichstechnik durch befahren einer Wellenbahn. Schrägfahrt in der Buckelpiste (aktives und passives Beugen und Strecken der Beine) Aus dem Stand: Start auf dem Wellenscheitel, steuern ins Wellental. Einzelturn über einen Buckel (beugendes und streckendes Drehen). Turns aneinanderreihen, verbunden durch Schrägfahrten. Spurwahl und Rhythmus variieren. Kreuzberger 09 15

16 GELÄNDE TIEFSCHNEE ZIEL GELÄNDE PRIORITÄT Der Gast erlernt das Sichere fahren im Tiefschnee sowie in verschiedenem Gelände und verschiedenen Schneearten. Mittelsteile Piste oder Route mit nicht allzu mächtiger Neuschneeauflage. SICHERHEIT: Routen nur mit fertiger Landeslehrer Ausbildung mit Alpinkurs!!!! Infos über gesperrte Pisten, Wetter und Lawinenlagebericht einholen. Notfallausrüstung mitnehmen! BEWEGUNGSBESCHREIBUNG Das Gewicht ist mehr auf das hintere Bein verteilt, ohne dass der Gast in Rücklage gerät (dynamisches Gleichgewicht). Je nach Gelände, Schneeart und Radien werden die Turns durch ein Pendeln oder ein Kippen des Systemschwerpunkts ausgelöst. Durch ausnützen der Steuerkräfte sowie durch deutliche Vertikal Bewegungen kann das Auslösen der Turns erleichtert werden (Hoch und Tiefentlasten). METHODISCHER AUFBAU Gleiten in der Falllinie oder in der Schrägfahrt mit: Vorlage - Mittellage - Rücklage (Pendeln um die Mittellage). Gleiten in der Falllinie oder in der Schrägfahrt mit: Vertikal Bewegungen. Leichte Richtungsänderungen nahe der Falllinie durchführen: Lange Radien (eventuell mit Vertikal - Bewegungen) Kurze Radien (eventuell mit Vertikal - Bewegungen) Tempo Radien situationsgerecht variieren. Kreuzberger 09 16

17 GELÄNDE STEILHANG ZIEL GELÄNDE PRIORITÄT Der Gast erlernt das Sichere Befahren von steilen Pisten, Steilhängen und Routen. Piste, Steilhänge oder Route über 30. Sicherheit, den Gast physisch und psychisch nicht überfordern! BEWEGUNGSBESCHREIBUNG Aus dem Steuerdruck, durch starkes Hoch oder Tiefentlasten mit gleichzeitigem Drehen und dem Vor- einwärts Bewegen des SSP wird das Board über die Falllinie gedreht, je nach Steilheit mit mehr oder weniger Schneekontakt. Das Board, durch ein der Situation angepasstes Fahrverhalten (Körperknick) aus der Falllinie steuern. Das Abstützen mit der Bergseitigen Hand dient dem Gleichgewichtserhalt. METHODISCHER AUFBAU Rutschtreppe in der Falllinie. Rutschtreppe in der Falllinie, höher Springen (aktiver Kantabstoß). Rutschtreppe in der Falllinie, 180 Springen (akti ver, drehender Kantabstoß). Einzel - Turns mit und ohne Schneekontakt. Turns mit starken Vertikal - Bewegungen aneinanderreihen. Gelände, Tempo, Radien variieren. Kreuzberger 09 17

18 ZIEL RENNTECHNICK GELÄNDE PRIORITÄT Den Ergeiz zu wecken, etwas Neues auszuprobieren oder zu erlernen und damit die physischen und psychischen Fähigkeiten der Gäste zu fördern. An das Können der Gäste anzupassen. Übungsgelände deutlich abgrenzen. Ein sicherer Start und Auslauf muss gewährleistet sein. Je nach Können der Gäste sollte das gesamte Gelände einsehbar sein. STANGEN - ERSTE ÜBUNGEN Vertikale. Stangengasse. Stangentrichter und Sanduhren. Stangenwald. Rechen usw. STANGEN - LINIEN RUNDE LINIE DIREKTE LINIE INDIREKTE LINIE Kreuzberger 09 18

19 RENNTECHNICK BOARDER X Der Boarder X ist eine Disziplin in dem Racer und Freestyler, abhängig von der Kurssetzung gleichermaßen Chancen haben. Üblich sind heute sehr Freestyle orientierte Boarder X, weshalb in dieser Disziplin fast ausschließlich mit Boarder X Boards gefahren wird. Es ist notwendig diesen Trend zu fördern und in den Snowboardschulen zu vertreten. Der Snowboard Lehrer soll in der Lage sein mit einfachen Mitteln einen interessanten und dem Können seiner Gäste angepassten Boarder X zu organisieren.. START KURS ZIEL Der Start sollte Sicher und groß genüg sein um für die Teilnehmer ein problemloses Anschnallen zu gewährleisten. Eine deutliche Abgrenzung vom Rest der Piste ist zwingend notwendig. Weiters muss der Start mit stabilen, Boarder X tauglichen Holzpflöcken ausgestattet sein. Je nach Situation wird eine Zeitnehmung benötigt. Ein Kurs, in dem mehrere Teilnehmer gleichzeitig starten ist oft aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der Boarder X sollte ein Einfacher und Gefahrloser Hindernisparcours sein, der nach Möglichkeit von den Teilnehmern mehrmals vor dem Rennen befahren werden kann. Je nach Länge werden Streckenposten benötigt. Das Ziel muss einen sicheren Auslauf besitzen. Je nach Situation wird eine Zeitnehmung benötigt. Vor dem Ziel nicht zu flaches Gelände, damit man peinliche Situationen für die Gäste vermeidet (anschiebende, oder hüpfende Gäste). Kreuzberger 09 19

20 Girlande. J- Turns. Einzelturns. In der Spur fahren. Vitteliturns. TECHNIKPROGRAMM STEUERSCHULUNG ÜBUNGEN ZUM KANTEN Rutschtreppe. Bremsstopp. J- Turns. Schräg über den Hang fahren mit Abspringen von der Kante. Jump Turns. Verschiedene Übungen mit und ohne Unterrichtshilfen um mehr Körperknick zu erzeugen. Kreuzberger 09 20

21 BEWEGUNGSLEHRE INHALT GRUNDSTUFE: ALLGEMEINE BEWEGUNGSLEHRE: Was ist Bewegungslehre? S. 22 Wie funktioniert eine Bewegung? S. 22 Bewusste und Unbewusste Bewegung. S. 22 Wie werden Bewegungen erlernt? S. 23 Wie werden Bewegungen analysiert? S. 24 SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE: Kernbewegungen des System - Schwerpunkts. S Kernbewegungen des Boards. S Wie wird das Board gekantet? S. 30 Fahrverhalten Körperknick. S. 31 Phasen und Bewegungsbeschreibung Drift Turn. S. 32 INHALT FORTBILDUNG: SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE: Turn Phasen und Merkmale. S. 33 Einteilung der verschiedenen Turns. S. 33 Kräfte als Ursache von Bewegungen. S. 34 Entlastung und Belastung. S. 35 Der Steuerdruck und Steuern. S. 36 Phasen Carven lange Radien. S. 37 Phasen Kurze Radien. S. 38 Fragenkatalog: Grundstufe und Fortbildung. S. 39 Quellenverzeichnis. S. 40 Kreuzberger 09 21

22 ALLGEMEINE BEWEGUNGSLEHRE Bewegungslehre ist ein Sammelbegriff zum: Beobachten, Beschreiben, Analysieren und Erlernen von Bewegungen. WAS IST BEWEGUNGSLEHRE? WIE FUNKTIONIERT EINE BEWEGUNG? AKTION 5 SINNE NERVEN GEHIRN MUSKELN SKELETT REAKTION BEWUSSTE BEWEGUNG: Die bewusste Bewegung wird erst geplant, durchdacht und danach ausgeführt. UNBEWUSSTE BEWEGUNG: Die unbewusste Bewegung ist ein Situationsbedingtes Reagieren mittels bekannten Bewegungsabläufen. Kreuzberger 09 22

23 ALLGEMEINE BEWEGUNGSLEHRE WIE WERDEN BEWEGUNGEN ERLERNT? Beim Erlernen einer neuen Bewegung werden drei - ineinander übergehende Phasen durchlaufen: GRUNDSTUFE GROBFORM Der Grundablauf der Bewegung wird erlernt, die Bewegung gelingt unter günstigen Bedingungen: ZU VIEL, ZU WENIG, ZU FRÜH, ZU SPÄT, ZU LANGSAM, ZU SCHNELL, BEWEGUNG NICHT FLIESSEND. FEINFORM BEWEGUNG KOORDINIERT, BEWEGUNG FLIESSEND, BEWEGUNG AUTOMATISIERT, BEWEGUNG RHYTHMISCH. GRUNDSTUFE - FORTBILDUNG Verfeinerung der Bewegung, annähernd fehlerfrei. Die Bewegung wird unter konstanten, gewohnten Bedingungen beherrscht: MEISTERSTUFE FEINSTFORM Festigung und Anpassung der Bewegung, gelingt auch unter schwierigen und ungewohnten Bedingungen: Die Ausführung der versch. Techniken (Drift, Carve, kurze und lange Radien), gelingt auch unter erschwerten Bedingungen, die Bewegungsempfindungen werden präzise, wenn erforderlich auch bewusst erfassbar. Es ist nun ein detailliertes Bewegungsprogramm vorhanden, das variabel eingesetzt werden kann (Variable Verfügbarkeit). Kreuzberger 09 23

24 ALLGEMEINE BEWEGUNGSLEHRE WIE WERDEN BEWEGUNGEN ANALYSIERT? Die Bewegung wird mehrfach beobachtet. Die Bewegung wird beschrieben. Wenn nötig, Erfassung mit Bildern, Filmen (z. B: Videoanalyse beim Carving). Einteilung in Phasen (Auslösephase und Steuerphase). Bewegungsmerkmale werden betrachtet, (z. B: Bewegungsumfang). Analyse unter Berücksichtigung der Anatomie (Kind oder Erwachsener?). Es werden Vorschläge für Lehr-/Lernprozesse erstellt. AUSGANGSPUNKT FÜR UNSERE ANALYSE IST DIE SICHTBARE BEWEGUNG UNSERER GÄSTE. Kreuzberger 09 24

25 SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE KERNBEWEGUNGEN DES SYSTEM SCHWERPUNKTS KÖRPER - SCHWERPUNKT = Punkt eines Körpers, in dem die gesamte Masse des Körpers gedacht werden kann, Angriffspunkt der Schwerkraft und aller äußeren Kräfte (z. B: Fliehkraft). SYSTEM - SCHWERPUNKT = Sprechen wir vom System Schwerpunkt, ist damit das System Snowboarder gemeint, inkl. Ausrüstung (Board, Boots, Bindungen, Rucksack etc). 1.) HORIZONTAL BEWEGUNGEN DES SSP Bewegungen des SSP entlang der Breiten und Tiefenachse des Körpers, sowie Kombinationen aus beiden Achsen, z. B: Vor- einwärts Bewegung. BREITENACHSE VOR- EINWÄRTS FS TIEFENACHSE VOR- EINWÄRTS BS Im SBSSV verwendete Begriffe: Vorlage, Mittellage, Rücklage, Kurvenlage, Kurven Innenlage, Körperknick, Kippen, Pendeln, Fahrverhalten, Kantenwechsel, Umkanten, Belastungswechsel, Vor- einwärts, Rück- einwärts. Kreuzberger 09 25

26 SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE KERNBEWEGUNGEN DES SYSTEM SCHWERPUNKTS 2.) VERTIKAL BEWEGUNGEN DES SSP Bewegungen des SSP entlang der Längsachse des Körpers. LÄNGSACHSE Im SBSSV verwendete Begriffe: Vertikalbewegungen, Hochentlasten, Tiefentlasten, Hochbelasten, Tiefbelasten, Mischformen, Ausgleichsbewegungen (Gelände), Hohe, mittlere oder Tiefe Stellung der Gelenke. 3.) DREHEN / ORIENTIEREN DES SYSTEM - SCHWERPUNKT Die Drehbewegungen des SSP in Richtung Backside oder Frontside. Im SBSSV verwendete Begriffe: BS FS Orientieren, Pedal Bewegung, Verwinden, Drehen, Andrehen, Vordrehen, Einwärts- drehen, Mitdrehen, Rotation, Überdrehen, Frontside drehen, Backside drehen. SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE Kreuzberger 09 26

27 KERNBEWEGUNGEN DES BOARDS Als KERNBEWEGUNGEN des BOARDS bezeichnet man: alle Bewegungen, die mit dem Board durchgeführt werden können. Alle Kernbewegungen können miteinander KOMBINIERT werden. 1.) FAHREN AM BELAG (GLEITEN), CARVEN Die Board Längsachse ist parallel zur Bewegungsrichtung. BEWEGUNGSRICHTUNG BOARD - LÄNGSACHSE Im SBSSV verwendete Begriffe: Gleiten, Schuss fahren, auf der Kante fahren, Schrägfahrt auf der Kante, entlang der Taillierung fahren, Carven, Schneiden. 2.) RUTSCHEN Die Board Längsachse ist nicht parallel zur Bewegungsrichtung. BOARD - LÄNGSACHSE BEWEGUNGSRICHTUNG Im SBSSV verwendete Begriffe: Backside und Frontside Rutschen, Rutschen in der Fall - Linie, Rutschen aus der Fall Linie, Seitlich rutschen, Schräg rutschen, Zick Zack Rutschen. Kreuzberger 09 27

28 SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE KERNBEWEGUNGEN DES BOARDS 3.) DREHEN - DRIFTEN Das Board nach links oder rechts drehen, Backside oder Frontside drehen. Die Board Längsachse ist nicht parallel zur Fahrtrichtung. Im SBSSV verwendete Begriffe: BS DREH- PUNKTE FS BOARD - LÄNGSACHSE Drehen, Andrehen, Vordrehen, Zurückdrehen, Gegendrehen, Mitdrehen, Überdrehen, Steuern, Aussteuern, Übersteuern, Untersteuern. 4.) KANTEN Das Board Frontside oder Backside aufkanten. BOARD - LÄNGSACHSE BS FS Im SBSSV verwendete Begriffe: Kanten, Aufkanten, Flachlegen, Umkanten, Kantenwechsel, Belastungswechsel. Kreuzberger 09 28

29 SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE KERNBEWEGUNGEN DES BOARDS 5.) VERWINDEN Das Board um die Board - Längsachse VERWINDEN (TORSION). ORIENTIEREN FS BS Ein verwinden des Boards um die Board - Längsachse kann durch verschiedene Bewegungen erreicht werden: durch unterschiedliches Beugen und Strecken der Sprunggelenke, über ein Beugen des vorderen Knie (FS) bzw. ein Drehen des vorderen Beines (BS), durch Orientieren, Drehen des SSP in die gewünschte Richtung. Aufgrund der einwirkenden Kräfte (Innere Kräfte, Material) verwindet sich das Board zwischen den Bindungen. Das bedeutet ein unterschiedliches Kanten bzw. Flachlegen der befahrenen Kante. Dieses verwinden ist notwendig, um dem Board einen Impuls zu geben, eine neue Richtung einzunehmen. Im SBSSV verwendete Begriffe: Verwinden, Pedal- Bewegung, Orientieren. Kreuzberger 09 29

30 SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE WIE WIRD DAS BOARD GEKANTET? Grundsätzlich wird das Board durch seitliches verlagern des System Schwerpunkt, flachgelegt, umgekantet und erneut aufgekantet. Durch den Einsatz der: Sprunggelenke, Kniegelenke, Hüftgelenk und der Wirbelsäule werden zwei verschiedenen Techniken unterschieden. Diese bezeichnet man als KIPPEN oder PENDELN. KIPPEN: Kippen bezeichnet man auch als GANZKÖRPERKANTEN, bei dieser Technik wird der SSP mit Hilfe der Steuerkräfte von BS zu FS und von FS zu BS gebracht und dadurch der Kantenwechsel durchgeführt. Hierbei wird das Board durch eine Kurven Innenlage des gesamten Körpers flachgelegt, umgekantet und erneut aufgekantet. Diese Technik ist sehr Kraft sparend (passiv). PENDELN: Beim Pendeln bleibt der SSP stabil. Das Board wird unter dem Körper von BS zu FS oder FS zu BS mit Hilfe der Steuerkräfte gependelt, und dadurch der Kantenwechsel durchgeführt. Diese Möglichkeit das Board flachzulegen, umzukanten und erneut aufzukanten ist aktiv (dynamisch). KIPPEN PENDELN SSP SSP Kreuzberger 09 30

31 SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE FAHRVERHALTEN - KÖRPERKNICK Als Fahrverhalten bezeichnet man die Position, die der Snowboarder während der Abfahrt einnimmt. Aufgrund der sich ständig verändernden, äußeren Kräfte, sowie wechselnden Bedingungen muss das Fahrverhalten immer der momentanen Situation angepasst werden. Es ist notwendig, den System-Schwerpunkt immer über der befahrenen Unterstützungs-Fläche zu halten. Um die Eigenschaften des Boards (z.b. Taillierung) optimal zu nützen, muss der Aufkantwinkel der Geschwindigkeit und dem Radius angepasst werden. Durch den Körperknick ist es möglich den Aufkantwinkel während der Steuernphase zu verändern, ohne das Gleichgewicht zu verlieren, dazu werden die Sprung und Kniegelenke, das Hüftgelenk und die Wirbelsäule situationsgerecht eingesetzt. Beim Körperknick werden die Sprung- und Kniegelenke und das Becken zur Kurven Innenseite gebracht, der Oberkörper wird als Ausgleich in die Entgegengesetzte Richtung, zur Kurven Außenseite bewegt (Masseausgleich). FRONTSIDE BACKSIDE SSP MIT KK. MIT KK. SSP OHNE KÖRPERKNICK OHNE KÖRPERKNICK Kreuzberger 09 31

32 SPEZIELLE BEWEGUNGSLEHRE PHASEN BEWEGUNGSBESCHREIBUNG - DRIFTTURN AUSLÖSEPHASE STEUERPHASE (An, und Aussteuerphase) Aus dem Steuerdruck, auflösen des Fahrverhaltens (Körperknick), durch ein seitliches Kippen des SSP, mit gleichzeitigem Flachlegen des Boards und dem Orientieren in die neue Richtung. Durch weiteres Orientieren und Vor- einwärts Bewegen des SSP erfolgt das Drehen und Umkanten des Boards, welches abhängig vom Tempo mehr oder weniger vor der Falllinie stattfindet. Aufbau des neuen Fahrverhaltens (Körperknick) und erneutes aufkanten. Das Board wird in, und aus der Falllinie gedriftetgesteuert. Durch weiteres Orientieren in Richtung Kurvenausgang wird das Board gedriftet aus der Falllinie gesteuert. Durch Ausnützen der entstehenden Steuerkräfte und durch mehr oder weniger Aufkantwinkel kann der kurven Radius verändert werden (aktives Steuern). Am Ende der Steuerphase kann das Driften des Boards in ein Schneiden übergehen. Der Drift - Turn wird aneinandergereiht, somit ist das Ende der Steuerphase gleichzeitig die Ausgangposition der Auslösephase (Phasenverschmelzung). Kreuzberger 09 32

33 SPEZ. BEWEGUNGSLEHRE- FORTBILDUNG TURN PHASEN UND MERKMALE Bei allen verschiedenen Snowboard Turns unterscheiden wir zwei verschiedene PHASEN, die Auslöse und die Steuerphase, letztere wird gegliedert in An, und Aussteuerphase. Diese zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: AUSLÖSEPHASE: Auflösen des Fahrverhaltens (Kippen oder Pendeln), Drehimpuls, (Orientieren, Verwinden des Boards), Eventuell Vertikal Bewegungen des SSP (Entlastungsformen), Horizontal Bewegungen des SSP (Vor- einwärts Bewegung), Kantenwechsel (Belastungswechsel), Schaffung idealer Bedingungen für die Steuerphase. STEUERPHASE: (An, und Aussteuerphase). Aufbau des neuen Fahrverhaltens und erneutes Aufkanten des Boards. Passives oder aktives Steuern des Boards in die Fall Linie hinein und wieder hinaus, Ändern oder anpassen des Kurvenradius durch: mehr oder weniger Aufkantwinkel (Körperknick), Vertikal Bewegungen, und durch ausnützen der Steuerkräfte. Schaffung idealer Bedingungen für die nächste Auslösephase. EINTEILUNG DER VERSCHIEDENEN TURNS Grundsätzlich erfolgt eine Einteilung nach: RADIEN: Den Merkmalen der AUSLÖSEPHASE: Den Merkmalen der STEUERPHASE: Lange oder Kurze Radien. Drehimpuls, Entlastungsform. Driften oder Carven, Mischformen. Kreuzberger 09 33

34 SPEZ. BEWEGUNGSLEHRE - FORTBILDUNG KRÄFTE ALS URSACHE VON BEWEGUNGEN Wenn wir Snowboarden wirken verschiedene Kräfte auf das System Mensch - Snowboard. Werden vom Snowboarder durch seinen INNERE KRÄFTE: Körper erzeugt (Knochen, Muskeln, Bänder, Sehnen), und wirken den Äußeren Kräften entgegen. Diese Kräfte werden auf das Board übertragen. AUSSERE ÄUSSERE KRÄFTE: Äußere Kräfte sind nur an ihrer Wirkung auf den Körper zu spüren und zu erkennen. Auf uns einwirkende Kräfte bewirken eine Veränderung des Bewegungszustandes. SCHWERKRAFT: Darunter versteht man die Kraft die auf einen Körper der Erdoberfläche wirkt, sie ist zum Erdmittelpunkt gerichtet. GEWICHTS NORMALKRAFT: ZENTRIPETALKRAFT: ZENTRIFUGALKRAFT: HANGABTRIEBSKRAFT: REIBUNGSWIDERSTAND: LUFTWIDERSTAND: Beschreibt die Kraft, mit der ein Körper auf seine Unterlage drückt. Durch versch. Techniken kann der Druck auf die Unterlage erhöht oder verringert werden (Hoch Tiefentlasten). Die Normalkraft ist die Gegenkraft der Unterlage. Greift Körper an, die sich auf einer kreisförmigen Bahn befinden und ist zum Kurven Mittelpunkt gerichtet. Wirkt vom Kurven Mittelpunkt, und ist nach außen gerichtet (FLIEHKRAFT). Beschleunigende Komponente der Schwerkraft = (Masse d. Boarders u. Hangneigung abzüglich Reibungs- und Luftwiderstand). Entsteht wenn zwei versch. Oberflächen gegeneinander bewegt werden (Belag Schneeoberfläche). Luft prallt gegen den Körper und verlangsamt diesen. Kreuzberger 09 34

35 SPEZ. BEWEGUNGSLEHRE- FORTBILDUNG ENTLASTUNG UND BELASTUNG Wie bereits erwähnt wirken verschiedene Äußere Kräfte auf den Snowboarder. Durch verschiedene Techniken ist es unter Einsatz der Sprung, Knie und Hüftgelenke möglich, die Belastung auf die Unterlage (Schneeoberfläche) zu erhöhen oder zu verringern, um somit das Auslösen des nächsten Turns zu erleichtern. Wird bei Vertikal Bewegungen des SSP nach unten, durch rasches beugen der Gelenke wirksam. Sie hält solange an bis die Bewegung verlangsamt oder gestoppt wird. Wird im Augenblick des verlangsamen oder stoppen von Vertikal Bewegungen des SSP nach oben wirksam. Diese werden durch strecken beider Beine erzeugt. Der Hochentlastung geht eine Hochbelastung voraus. Im Augenblick des verlangsamen oder stoppen von Vertikal Bewegungen des SSP nach unten, kommt es zu einer Tiefbelastung, die je nach Geschwindigkeit der Tiefbewegung und des Stoppens der Bewegung verschieden stark ist. Der Tiefbelastung geht eine Tiefentlastung voraus. Sie setzt im Augenblick von Vertikal Bewegungen des SSP nach oben ein, und dauert so lange an, bis die Vertikal Bewegung nach oben verlangsamt oder gestoppt wird. Die Hochbewegung wird durch strecken beider Beine erzeugt. AKTIVES ENTLASTEN: PASSIVES ENTLASTEN: Die oben angeführten Entlastungsformen sind aktiv, sie werden durch Innere Kräfte erzeugt. Sind durch die Geländeform erzwungene Entlastungsformen, z. B: Buckelpiste. Kreuzberger 09 35

36 SPEZ. BEWEGUNGSLEHRE- FORTBILDUNG DER STEUERDRUCK Als STEUERDRUCK bezeichnet man die resultierende Kraft (Druck) aus: dem erzeugten Druck auf die Unterlage (Schneedecke). und der entgegen Wirkenden Kraft der Unterlage (Schneedecke). Der STEUERDRUCK ist abhängig von: Gewicht Geschwindigkeit Radius Aufkantwinkel Be und Entlastungsform Verwendetes Material Taillierung Driften oder Carven Schneeverhältnisse (weiche oder harte Bedingungen) Hangneigung Geländeformen STEUERN Das Board in und aus der Fall Linie steuern, ohne den durch die Taillierung vorgegebenen Kurven Radius zu verändern. Z. B: Carven entlang der Taillierung. Den Kurven Radius während der Steuerphase verändern durch: Mehr oder weniger Aufkantwinkel (Köperknick) Vertikal Bewegungen des SSP (Tief oder Hoch Belasten). Durch ausnützen der entstehenden Steuerkräfte. Kreuzberger 09 36

37 SPEZ. BEWEGUNGSLEHRE- FORTBILDUNG PHASEN CARVEN LANGE RADIEN AUSLÖSEPHASE STEUERPHASE (An, und Aussteuerphase) Aus dem Steuerdruck, auflösen des Fahrverhaltens (Körperknick), durch Kippen des SSP oder pendeln des Boards (eventuell Vertikal Bewegungen), mit gleichzeitigem Flachlegen des Boards und dem Orientieren in die neue Richtung. Durch weiteres Orientieren und Vor- einwärts Bewegen des SSP erfolgt das Drehen und Umkanten des Boards, welches abhängig vom Tempo mehr oder weniger vor der Falllinie stattfindet. Aufbau des neuen Fahrverhaltens (Körperknick) und erneutes Aufkanten. Das Board wird in, und aus der Falllinie geschnitten - gesteuert. Durch weiteres Orientieren in Richtung Kurvenausgang wird das Board geschnitten aus der Falllinie gesteuert. Durch Ausnützen der entstehenden Steuerkräfte, durch mehr oder weniger Aufkantwinkel (Köperknick) sowie durch Vertikal Bewegungen kann der kurven Radius verändert werden (aktives Steuern). Der Carving - Turn wird aneinandergereiht, somit ist das Ende der Steuerphase gleichzeitig die Ausgangposition der Auslösephase (Phasenverschmelzung). Kreuzberger 09 37

38 SPEZ. BEWEGUNGSLEHRE- FORTBILDUNG PHASEN KURZE RADIEN AUSLÖSEPHASE Aus dem Steuerdruck, auflösen des Fahrverhaltens (Körperknick), durch ein Pendeln des Boards unter dem SSP (eventuell Vertikal Bewegungen), mit gleichzeitigem Flachlegen des Boards und dem Orientieren in die neue Richtung. Durch weiteres Orientieren und Vor- einwärts Bewegen des SSP erfolgt das Drehen und Umkanten des Boards, welches abhängig vom Tempo mehr oder weniger vor der Falllinie stattfindet. STEUERPHASE (An, und Aussteuerphase) Aufbau des neuen Fahrverhaltens (Körperknick) und erneutes Aufkanten. Das Board wird in, und aus der Falllinie gedriftet oder geschnitten - gesteuert. Durch Ausnützen der entstehenden Steuerkräfte, durch mehr oder weniger Aufkantwinkel (Köperknick) sowie durch Vertikal Bewegungen kann der kurven Radius verändert werden (aktives Steuern). Kurze Radien werden aneinandergereiht, somit ist das Ende der Steuerphase gleichzeitig die Ausgangposition der Auslösephase (Phasenverschmelzung). Kreuzberger 09 38

39 FRAGENKATALOG: METHODIK UND BEWEGUNGSLEHRE - GRUNDSTUFE: 1. Wie funktioniert eine Bewegung? 2. Wie werden Bewegungen erlernt? 3. Wie werden Bewegungen analysiert? 4. Nenne die Kernbewegungen des System Schwerpunkts. 5. Nenne die Kernbewegungen des Boards. 6. Wie wird das Board gekantet? 7. Beschreibe Fahrverhalten und Köperknick. 8. Phasen und Bewegungsbeschreibung Drift Turn? 9. Methodischer Aufbau Gewöhnen? 10. Methodischer Aufbau Gleiten? 11. Methodischer Aufbau Rutschen und Kanten? 12. Methodischer Aufbau Driftturn? 13. Methodischer Aufbau Carven lange Radien? METHODIK UND BEWEGUNGSLEHRE - FORTBILDUNG: Vorausgesetzt wird der Stoff der Grundstufe, zur Überprüfung werden auch Fragen der Grundstufe herangezogen! 1. Welche Phasen eines Snowboard Turns unterscheiden wir?, beschreibe deren Merkmale. 2. Was verstehst du unter Inneren und Äußeren Kräften? 3. Erkläre Tief und Hochentlastung. 4. Erkläre Tief und Hochbelastung. 5. Wovon ist der Steuerdruck abhängig? 6. Erkläre Passives und Aktives Steuern. 7. Phasen und Bewegungsbeschreibung Carven lange Radien. 8. Phasen und Bewegungsbeschreibung Kurze Radien. 9. Methodischer Aufbau Carven lange Radien? 10. Methodischer Aufbau Kurze Radien? 11. Methodischer Aufbau Buckelpiste? 12. Methodischer Aufbau Tiefschnee? 13. Methodischer Aufbau Steilhang? Kreuzberger 09 39

40 QUELLENVERZEICHNIS: Bewegungslehre und Sport Motorik, Kurt Meinel und Günter Schnabel Biomechanische Grundlagen sportlicher Bewegungen, Lehrbuch der Biomechanik, Ditmar Wick Skriptum des SBSSV, Pichler Reinhard Lehrunterlagen Austria Snowboard System, ÖSV Kreuzberger 09 40

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