Kalkulation von Baumaûnahmen

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1 Kalkulation von Baumaûnahmen Prof. Dipl.-Ing. Helmut Meyer-Abich, FH Gieûen GrundsaÈtzliches UÈ blicherweise werden Bauvorhaben nach einem Leistungsverzeichnis kalkuliert, in dem die einzelnen Teilleistungen ausfuèhrlich beschrieben sind und die dazugehoèrige Menge, der sog.,,vordersatz``, aufgefuèhrt ist. Selbst bei Pauschalangeboten wird der erforderliche Leistungsumfang zunaèchst in Einzelpositionen zerlegt, die Mengen ermittelt und der dazugehoèrige Einheitspreis kalkuliert. Auch bei PauschalvertraÈgen wird uèblicherweise eine Einheitspreisliste dem Vertragswerk angehaèngt, nach der zusaètzliche oder entfallene Positionen verrechnet werden koènnen, die nicht von der Pauschale erfasst sein koènnten. Alle Kosten, die bei der Herstellung eines Produktes anfallen, sind diesem Produkt bei der Ermittlung der Kosten verursachungsgerecht zuzuordnen. Dieses Prinzip ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil die tatsaèchlich ausgefuèhrten Mengen haèufig von den Mengenangaben der Vorkalkulation, bzw. dem Leistungsverzeichnis, abweichen. WuÈrden die Kosten nicht verursachungsgerecht zugeordnet werden, so besteht die Gefahr, dass im Falle einer Minderleistung bei einer Position die Kosten, die dieser Position aus einer anderen zugerechnet wurden (bei der keine Minderleistung eintritt, d. h. die Kosten fallen in voller HoÈhe an), nicht gedeckt waèren. Einzelkosten Hierunter sind solche Kosten zu verstehen, die einem Teil der gesamten Bauleistung, eben einer Einzelleistung, direkt und unmittelbar zugerechnet werden koènnen. Dazu gehoèren vor allem ± Lohnkosten ± Kosten des Materials, das zur ErfuÈllung dieser Leistung unbedingt erforderlich ist, z. B. RuÈst- und Schalmaterial ± GeraÈtekosten und ± Fremdleistungen. Gemeinkosten Hierzu gehoèren solche Kosten, die fuèr mehrere Teile der Bauleistung gemeinsam anfallen und einer Einzelleistung also uèberhaupt nicht oder nur mit groûen Schwierigkeiten zuzuordnen waèren. Dazu gehoèren vor allem ± Kosten der Baustelleneinrichtung ± UÈ berwachung der Baustelle ± Transporte und KleingeraÈt Gemeinkosten treten in der Kalkulation als,,gemeinkosten der Bau-stelle`` oder,,allgemeine GeschaÈftskosten`` auf. Die Zurechnung der Gemeinkosten zu den Einzelkosten erfolgt mit Hilfe eines Zuschlags. 309

2 SchluÈsselkosten SchluÈsselkosten sind Kosten, die einem Teil einer Bauleistung mit Hilfe eines VerrechnungsschluÈssels zugerechnet werden. Dazu gehoèren vor allem ± Wagnis und Gewinn Als VerrechnungsschluÈssel wird meist der prozentuale Zuschlag verwendet. Basiskosten Sie stellen die Bezugsgrundlage fuèr die SchluÈsselkosten dar, die prozentual auf die jeweiligen Bauleistungen umgelegt werden. Hierzu koènnten also z. B. die Betriebskosten eines eigenen Betonwerkes gezaèhlt werden, wenn diese Kosten nicht bereits in den Materialkosten enthalten sind. Gesamtkosten Die Gesamtkosten pro Produktionseinheit setzen sich zusammen aus den Einzelkosten pro Produktionseinheit und dem auf diesen Teil entfallenden Anteil der Gemeinkosten, der nach einem bestimmten VerrechnungsschluÈssel bestimmt wird. LeistungsansaÈtze Die in den Einzelkosten kalkulierten Lohnstunden werden in Form von Aufwandswerten in Ansatz gebracht. Es handelt sich hier um Werte, die auf die jeweilige Produktionseinheit bezogen sind. Arbeitsstunden/Mengeneinheit = Aufwandswert (z. B. h/m 3 Beton). Die in der Fachliteratur angegebenen Aufwandswerte sind Richtwerte, die je nach verwendeten Hilfsmitteln und Materialien und in AbhaÈngigkeit der Abmessungen des Bauwerks Schwankungen unterworfen sind. Bei geraèteintensiven Arbeiten erfolgt dagegen der kalkulierte Aufwandswert uèber die Leistung pro Stunde oder Schicht. Mengeneinheit/Stunde = Leistungswert (z. B. m 3 /h Ladeleistung) Auch diese LeistungsansaÈtze sind Schwankungen unterworfen, die von der LeistungsfaÈhigkeit des GeraÈtes, dem Arbeitstakt und dem zu bewegenden Material abhaèngig ist. 310

3 Bilden mehrere GeraÈte eine untrennbare Maschinengruppe (z. B. Straûenfertiger mit Glattrad- und Gummiradwalzen oder Scraper mit Schubraupen), so sind die Gesamtkosten auf die errechnete Stunden-leistung zu beziehen. In einem weiteren Rechenschritt werden dann fuèr die Teilleistung die Kosten je Mengeneinheit ermittelt: e/h bezogen auf m 3 /h = e/m 3 Die in der Grundkalkulation aufgestellten LeistungsansaÈtze fuèr den Lohnaufwand und den GeraÈteaufwand stellen das HerzstuÈck jeder Kalkulation dar und sind hauptentscheidend fuèr die Annahme eines Auftrages und die erfolgreiche Abwicklung des spaèteren Bauvorhabens. Besonders im geraèteintensiven Erdbau fuèhren also MaschinenausfaÈlle zu erheblichen Mehrkosten, da die GeraÈte aufeinander eingespielt werden. Es waère zu pruèfen besonders kritische ArbeitsvorgaÈnge mit ReservegeraÈten zusaètzlich daraufhin abzusichern, dass der Stillstand einer Maschinengruppe ausgeschlossen werden kann. Die Vorhaltekosten fuèr ein ReservegeraÈt liegen deutlich unter den Verlusten, die bei dem Ausfall eines GeraÈtes entstehen koènnen. Verfahren der Kalkulation Bei Verwendung des Einheitspreises als Abrechnungsgrundlage werden die Gemeinkosten der Baustelle und der entsprechende Anteil an Wagnis und Gewinn auf den Einheitspreis umgelegt. Zur Ermittlung der Einheitspreise wird also zunaèchst das Gesamtangebot, bestehend aus den Einzelpreisen der Teilleistungen und den Umlagen ermittelt und dann auf alle Einheitspreise in Form von ZuschlaÈgen wieder umgelegt. Da die Angebotssumme zunaèchst ermittelt wird und dann die erforderlichen Einheitspreise zuruèckgerechnet werden, bezeichnet man dieses Verfahren als,,kalkulation uèber die Endsumme`` Dieses Verfahren wird nahezu ausschlieûlich in der Bauwirtschaft angewandt und dient als Grundlage aller einschlaègigen Kalkulationsprogramme. Bei diesem Verfahren werden die BetraÈge fuèr Baustellengemeinkosten, Allgemeine GeschaÈftskosten, Wagnis und Gewinn fuèr jedes einzelne Bauvorhaben ermittelt. Es ergeben sich dadurch KalkulationszuschlaÈge unterschiedlicher HoÈhe fuèr die Einzelkosten der Teilleistungen (EKT). Die Kalkulation wird in drei Abschnitten ausgefuèhrt: ± Ermittlung der Angebotssumme ± Ermittlung der Einzelkosten-ZuschlaÈge ± Ermittlung der Einheitspreise Die Angebotssumme wird in vier Schritten ermittelt: ± Ermittlung der Einzelkosten der Teilleistungen und Aufsummierung in den einzelnen Kostenarten fuèr die einzelnen Positionen des Leistungsverzeichnisses ± Berechnung der Gemeinkosten der Baustelle in einem gesonderten Rechnungsgang ± Ermittlung der Herstellkosten durch Addition der Einzelkosten der Teilleistungen und der Gemeinkosten der Baustelle im Endsummenblatt ± Ermittlung der Allgemeinen GeschaÈftskosten und der BetraÈge fuèr Wagnis und Gewinn durch Multiplikation des GeschaÈftskostenansatzes und der SaÈtze fuèr Wagnis und Gewinn mit den Herstellkosten. Ermittlung der EinzelkostenzuschlaÈge Kalkulation von Baumaûnahmen Zur Ermittlung der Einheitspreise muèssen die Gemeinkosten auf die Kosten der jeweiligen Position (Einzelkosten der Teilleistungen) umgelegt werden. Durch Subtraktion 311

4 der Einzelkosten der Teilleistungen von der Angebotssumme (ohne MwSt.) erhaèlt man die SchluÈsselkosten, die auf die Einzelkosten als Basiskosten umzulegen sind. FuÈr die Wahl der ZuschlagssaÈtze, nach denen die SchluÈsselkostenverteilt werden, ist ein Spielraum gegeben, der sich in der Regel nach den jeweiligen Kostenarten richtet. UÈ blicherweise werden Stoffkosten und Fremdleistungen mit folgenden ZuschlagssaÈtzen beaufschlagt: Zuschlag fuèr Stoffe: 15 bis 20% Zuschlag fuèr Fremdleistungen: 6 bis 15 % Haben die Stoffkosten einen auûergewoèhnlich hohen Anteil an den Einzelkosten der Teilleistungen, z. B. beim bituminoèsen Straûenbau, sowerden niedrigere ZuschlagsaÈtze verwendet. Der Zuschlag fuèr Fremdleistungen richtet sich nach dem Aufwand, den der Auftraggeber, bei einem schluèsselfertigen Angebot also der Generalunternehmer, mit dem jeweiligen Gewerk hat. Estricharbeiten koènnen sicherlich mit einem geringen Zuschlag (6 %) beaufschlagt werden, da sie relativ unkritisch neben den sonstigen Ausbaugewerken durchgefuèhrt werden. Der Aufwand in der Beaufsichtigung einer Schwachstrom-verdrahtung wird dagegen mehr Aufwand erfordern, da diese in WaÈnden, FuûbodenkanaÈlen oder in fertigen DoppelboÈden verlegt werden: man wird hier einen hoèheren Zuschlag einsetzen (18 %). Die Rest-SchluÈsselkosten muèssen auf den Lohn umgelegt werden nach folgender Formel: Rest-SchluÈsselkosten 100 Lohnzuschlag ( %) = Summe der Lohnkosten Die Lohnkosten umfassen saèmtliche Einzelkosten, die sich aus der BeschaÈftigung von ArbeitskraÈften bei der Erstellung von Bauleistungen ergeben. Sie enthalten somit nicht nur die tariflichen LoÈhne, sondern auch Zulagen, ZuschlaÈge, Sozialaufwendungen, Lohnnebenkosten und sonstige Zuwendungen wie VermoÈgensbildung. Maûgebend ist, dass die Kosten aufgrund von Gesetzen, VertraÈgen oder Vereinbarungen entstehen. Gewinnbeteiligungen gehoèren nicht dazu, da diese nur gezahlt werden, wenn ein Gewinn entsteht. Mittellohn Die Lohnkosten werden in der Kalkulation in der Form des Mittellohnes erfasst, der sich aus dem arithmetischen Mittel saèmtlicher auf einer Baustelle entstehenden Lohnkosten je Arbeitsstunde berechnet. Liegen auf den Baustellen eines Unternehmens gleichartige VerhaÈltnisse vor, so kann der jeweilige Mittellohn fuèr die jeweilige Bauleistung eingesetzt werden (z. B. Betonbau, Straûenbau, Erdbau, Kanalisation etc.). Der Mittellohn enthaèltuèblicherweise auch die Kosten des aufsichtsfuèhrenden Personals (z. B. Poliere, Schachtmeister), die auf die beaufsichtigten Personen und Arbeitsstunden umgelegt werden. Man unterscheidet demnach: Mittellohn A: Arbeiter Mittellohn AP: Arbeiter und Poliere Mittellohn APS: Arbeiter und Poliere mit Sozialkosten Mittellohn APSL: Arbeiter und Poliere mit Sozial- und Lohnnebenkosten Der Mittellohn AP veraèndert sich waèhrend der BauausfuÈhrung meist in sehr viel staèrkerem Maûe als der Mittellohn A, da die Anzahl der zu beaufsichtigenden Arbeiter 312

5 schwankt. In der Anfangsphase wird ein Polier weniger Arbeiter zu beaufsichtigen haben, als in der Hauptphase: In der Anfangsphase ist also der Mittellohn AP hoèher als in der Hauptphase. Je groèûer die Anzahl der Arbeitnehmer ist, die vom Polier beaufsichtigt werden muèssen, desto mehr sinkt die tatsaèchliche ProduktivitaÈt des Poliers, dies muss bei der Berechnung des Mitellohnes beruècksichtigt werden. Arbeiterlohn und Aufsichtsgehalt Diese umfassen die tariflichen LoÈhne und GehaÈlter einschl. aller Zulagen fuèr ± Stammarbeiter (laèngere ZugehoÈrigkeit zum Unternehmen) ± Leistungszulagen ± UÈ berstunden, Nachtarbeit, Sonntagsarbeit ± Erschwernisse ± UÈ bertarifliche Zulagen ± VermoÈgensbildung Sozialaufwendungen Hier werden saèmtliche Aufwendungen aufgefuèhrt, die sich aufgrund von Gesetzen, Tarifvereinbarungen, Betriebsvereinbarungen oder dgl. ergeben: ± Bezahlte Feiertage ± Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ± Rentenversicherung ± Krankenversicherung ± Arbeitslosenversicherung ± Unfallversicherung ± SchwerbeschaÈdigtenabloÈsung ± Lohnausgleich (Arbeitsruhe zwischen Weihnachten und Silvester) ± Urlaubsgeld Daneben gibt es freiwillige Sozialaufwendungen wie Beihilfen im Todes-fall, zusaètzliche Altersversicherungen etc. Die HoÈhe der gesetzlichen und tariflichen Sozialaufwendungen ist von der Gesetzgebung und den TarifvertraÈgen abhaèngig. Sie liegen im Jahr 2003 bei ca. 110 % Zuschlag auf den Lohn. Lohnnebenkosten Die Lohnnebenkosten errechnen sich aus dem Rahmentarifvertrag und entstehen fuèr die Arbeitnehmer, die auf eine BeschaÈftigungsstelle auûerhalb des Betriebssitzes entsandt werden, wie ± KalendertaÈgliche AusloÈsung ± Fahrtkostenersatz ± Wochenendheimfahrten ± WegezeitverguÈtung ± Kosten einer Unterkunft Durch Addition des Lohnzuschlages zum Mittellohn ergibt sich der Kalkulationslohn wie folgt: Mittellohn (APSL) in e + Lohnzuschlag ( %) Mittellohn (APSL) in e = Kalkulationslohn in e Werden die GeraÈtekosten als Kostenart getrennt erfasst, so bestehen fuèr die Ermittlung des Zuschlags folgende MoÈglichkeiten: ± Einbeziehung in den einheitlichen Zuschlag fuèrsaèmtliche Kostenarten 313

6 ± Verwendung eines gewaèhlten Zuschlagsatzes, wie z. B. fuèr Stoff-kosten ± Zusammenfassung mit den Lohnkosten als einheitliche Basis nach folgender Formel: Rest-SchluÈsselkosten 100 Zuschlag fuèr Lohn und GeraÈt (%) = Summe Lohn- und GeraÈtekosten GrundsaÈtzlich sollte jedes Bauvorhaben ausschlieûlich uèber die Endsumme kalkuliert werden, da nur bei dieser Kalkulationsart die jeweiligen Kostenanteile eines Einheitspreises hinreichend genau erfasst werden. Bei eventuellen AÈ nderungen der BauausfuÈhrung durch MengenveraÈnderungen werden also die Kostenanteile der jeweiligen Position in gleichem Maûe erhoèht oder verringert. Gemeinkosten Gemeinkosten sind Kosten, die durch das Betreiben einer Baustelle entstehen und sich keiner Teilleistung direkt zuordnen lassen. Sie sind gesondert zu erfassen und werden bei der Bildung des Einheitspreises den Teilleistungen als Kalkulationszuschlag zugerechnet. HaÈufig wird ein Teil dieser Gemeinkosten wie Einrichten, RaÈumen und Vorhalten der Baustelle als gesonderte Leistungsposition ausgeschrieben und wird somit zu einer Teilleistung. Die Gemeinkosten sind immer nach ± zeitunabhaèngigen Kosten und nach ± zeitabhaèngigen Kosten zu unterscheiden, da der Zusammenhang zwischen Baukosten und Bauzeit damit deutlich wird: Je laènger eine Baustelle dauert, desto hoèher werden die Kostenanteile aus der Vorhaltung der GeraÈte. ZeitunabhaÈngige Kosten Baustelleneinrichtung ± Ladekosten ± Frachtkosten ± Auf-, Umbau-, Abbaukosten (von GeraÈten, Baracken, Wasser, Strom) ± Zufahrten, ZaÈune, LagerplaÈtze Baustellenausstattung ± Hilfsstoffe ± Werkzeuge, KleingeraÈt Technische Bearbeitung ± Konstruktive Bearbeitung ± Arbeitsvorbereitung ± BaustoffpruÈfung, Bodenuntersuchung Bauwagnisse ± Sonderwagnisse der BauausfuÈhrungen (Schlechtwetter, Fest-preisgarantien, TerminuÈberschreitung, Bauverfahren, Mengen-garantien) Sonderkosten ± LizenzgebuÈhren ± Kosten einer Arbeitsgemeinschaft (ArGe) 314

7 ZeitabhaÈngige Kosten Vorhaltekosten ± GeraÈte ± Container, EinrichtungsgegenstaÈnde, BuÈroausstattung ± RuÈst- und SchalgeraÈte, Verbaumaterial Betriebskosten ± GeraÈte ± Container ± Fahrzeuge OÈ rtliche Bauleitung ± GehaÈlter ± Telefon, Porto, BuÈromaterial ± PKW, Reisekosten ± Werbung Allgemeine Baukosten ± HilfsloÈhne ± Instandhaltungskosten fuèr Wege, PlaÈtze, Straûen ± Mieten und Pachten Kalkulationsformen Es gibt grundsaètzlich zwei unterschiedliche Kalkulationsformen, alle anderen Arten lassen sich aus diesen Grundformen ableiten: ± Divisionskalkulation ± Zuschlagskalkulation Divisionskalkulation Hier geht man davon aus, dass die Gesamtkosten auf die Gesamt-menge aller Produkte gleichmaèûig verteilt ist, z. B. bei Gesamtkosten von e und der Produktion von StuÈck ergibt sich ein StuÈckpreis von 150 e/stck. Diese Kalkulationsart ist nur moèglich bei groûer Serienfertigung und vorwiegend Ein-Produkten-Betrieben. Diese gibt es in der Bauwirtschaft nicht. Sind die Produkte einander aèhnlich, so kann man eine Umrechnung auf ein Einheitsprodukt mit Hilfe von sog. AÈ quivalenzziffern vornehmen, die bestimmte Eigenschaften oder Kosten als Grundlage nehmen und damit eine Normalisierung der Produkte vornehmen. Produziert z. B. ein Betonwerk mehrere unterschiedliche Sorten Beton, so wird der Beton mit dem groèûten Durchsatz als ReferenzgroÈûe gewaèhlt und die Kosten als AÈ quivalenzmenge angegeben. Zuschlagskalkulation Kalkulation von Baumaûnahmen Bei diesem Verfahren werden die Gemeinkosten mit Hilfe eines Zuschlages den Einzelkosten zugerechnet. Das gilt sowohl fuèr die Ermittlung der Kostenanteile der Allgemeinen GeschaÈftskosten als auch fuèr die Umlage der Gemeinkosten auf die Einzelkosten zum Zweck der Bildung des Einheitspreises. 315

8 Kalkulation uèber die Endsumme Innerhalb der Zuschlagskalkulation hat sich als Regelverfahren fuèr die Kalkulation von Baupreisen die Kalkulation uèber die Endsumme durch-gesetzt. Die verkuèrzte Form dieses Kalkulationsverfahrens stellt die Kalkulation mit vorberechneten ZuschlaÈgen (,,Zuschlagskalkulation``) dar. Bei der,,kalkulation uèber die Endsumme`` werden die Gemeinkosten der Baustelle bei jedem Angebot von neuem ermittelt. Hierdurch wird eine exakte Kalkulation erleichtert. Grundlage des Berechnungsverfahrens aller einschlaègigen Kalkulationsprogramme ist nahezu ausschlieûlich die Kalkulation uèber die Endsumme. Kalkulation mit vorberechneten ZuschlaÈgen Bei der Kalkulation mit vorberechneten ZuschlaÈgen werden die GemeinkostenzuschlaÈge, die sich aus einem aèhnlichen Bauvorhaben oder aus dem gesamten Unternehmen ergeben haben, auf das zur Kalkulation anstehende Angebot uèbertragen. Es wird hier also generell vorausgesetzt, dass sich die Kosten in ihrer Art und HoÈhe uèberhaupt nicht oder nur unwesentlich aèndern. Es wird hier also wissentlich auf die Berechnung der Gemeinkosten verzichtet. Die Kalkulation uèber die Endsumme stellt eine genaue Kostenermittlung dar, die Kalkulation mit vorberechneten ZuschlaÈgen nur eine stark angenaèherte Kostenermittlung, da sich die Randbedingungen einer Baustelle erheblich aèndern koènnen: ± Transportentfernungen zur und auf der Baustelle ± Lohnzusatzkosten fuèr Arbeitnehmer ± Platzbedarf und ungestoèrter Baustellenablauf Die Kalkulation mit vorberechneten ZuschlaÈgen stellt deshalb oft die Ursache fuèr erhebliche Kalkulationsfehler dar, da jedes Bauvorhaben ein Unikat ist, das zu unterschiedlichen Bauzeiten, Jahreszeiten und Witterungsbedingungen erstellt werden soll. Nur eine spezifische Zuordnung der ZuschlagssaÈtze auf das jeweilige Bauvorhaben sichert eine moèglichst nahe Kalkulation. Gliederung der Kalkulation Die Kalkulation ist derart zu gliedern, dass sich eine klare Abgrenzung der Einzel- von den Gemeinkosten ergibt. Sie stellt gleichzeitig eine zeitliche Aufeinanderfolge der einzelnen Phasen der DurchfuÈhrung der Kalkulation dar und bildet somit eine Arbeitsanleitung fuèr die Kostenermittlung von Bauleistungen. Die Selbstkosten umfassen also nicht nur Einzel- und Gemeinkosten, sondern auch Wagnisse, die mit der AusfuÈhrung verbunden sind. Die Einzelkosten werden bei der Kalkulation nach Kostenarten aufgeteilt. Hierdurch laèsst sich vor Abgabe des Angebotes die Kosten-zusammensetzung erkennen und kontrollieren. Gleichzeitig bildet die Aufteilung der Kostenarten die Grundlage fuèr den spaèteren Vergleich zwischen den Soll-Kosten der Kalkulation und den Ist-Kosten, die mit Hilfe der Betriebskosten erfasst werden. Auûerdem ermoèglicht die Aufteilung nach Kostenarten eine differenzierte Gemeinkostenumlage durch ZuschlagssaÈtze unterschiedlicher HoÈhe. Die Lohnkosten erhalten generell den weitaus hoèchsten Zuschlag, die Fremdleistungen meist den geringsten Zuschlag. Die Einzelkosten sind grundsaètzlich aufzuteilen nach ± Lohnkosten 316

9 ± Sonstigen Kosten (,,SoKo``), vor allem Stoffkosten ± Fremdleistungen ± GeraÈtekosten Bei tieferer Untergliederung der Kostenarten koènnen folgende Kostenarten unterschieden werden: ± Lohnkosten ± Stoffkosten ± Vorhaltestoffe (RuÈst- und Schalmaterial, Verbaumaterial) ± GeraÈte ± Fremdleistungen Eine weitere Aufteilung ist moèglich, um folgende Kosten noch getrennt auszuweisen: ± Betriebsstoffe ± Transportkosten ± FremdgeraÈte-Mieten Eine solch weitgehende Unterteilung ist jedoch nur sinnvoll, wenn man sie zur Kontrolle der Richtigkeit der Kalkulation oder als Grundlage des Soll-Ist-Vergleichs benutzt. Die Gemeinkosten der Baustelle werden entsprechend ihrer AbhaÈngigkeit von der Bauzeit in ± zeitabhaèngige Kosten und ± zeitunabhaèngige Kosten unterteilt. Unter BeruÈcksichtigung der oben erwaèhnten Kostenaufteilungen ergibt sich nachstehende detaillierte Kalkulationsgliederung: 317

10 1. Einzelkosten der Teilleistungen 1.1 Lohnkosten ArbeiterloÈhne und AufsichtsgehaÈlter (Polier) Gesetzliche, tarifliche, freiwillige Sozialaufwendungen Lohnnebenkosten 1.2 Stoffkosten Baustoffkosten Betriebsstoffkosten Hilfsstoffe 1.3 RuÈstungs- und Schalmaterial 1.4 GeraÈtekosten 1.5 Kosten der Fremdleistungen + 2. Baustellengemeinkosten 2.1 ZeitunabhaÈngige Kosten Kosten der Baustelleneinrichtung Baustellenausstattung Technische Bearbeitung und Kontrolle Bauwagnisse Sonderkosten 2.2 ZeitabhaÈngige Kosten Vorhaltekosten Betriebskosten Kosten der oèrtlichen Bauleitung Allgemeine Baukosten ± = Herstellkosten + 3. Allgemeine GeschaÈftskosten + 4. Allgemeine AusfuÈhrungswagnisse ± = Selbstkosten + 5. Gewinn und Unternehmerwagnis ± = Angebotssumme ohne Mehrwertsteuer + 6. Umsatzsteuer ± = Angebotssumme inkl. Mehrwertsteuer 318

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