FAMO Fachkräftemonitoring

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "FAMO Fachkräftemonitoring"

Transkript

1 FAMO Fachkräftemonitoring Robert Hierländer, Klaus Nowotny: Das Arbeitskräfteangebot im irregulären Sektor. Ein Vergleich der CENTROPE-Regionen Wien und Bratislava-Trnava FAMO Ergebnispräsentationsworkshop Wien,

2 Das Arbeitskräfteangebot im irregulären Sektor Befragung zur Schwarzarbeit Teil der Haushalts- und Unternehmensbefragungen im Projekt FAMO I Fragestellungen angelehnt an Eurobarometer-Erhebung, erlaubt länderübergreifende Vergleiche Zentrum der Auswertung: Vergleich der Bereitschaft zur Schwarzarbeit Wien Bratislava/Trnava

3 Definition und Messung Definition der Schattenwirtschaft Übersicht 2.1: Enste Schneider, Inoffizielle Sektoren einer Volkswirtschaft Offizieller Sektor Haushaltssektor Informeller Sektor Irregulärer Sektor Krimineller Sektor Güter/Dienstleistungen legal legal legal legal illegal Ausführung legal legal legal illegal illegal Markttransaktionen ja nein ja ja ja VGR-Konventionen BIP Selbstversorgungswirtschaft Schattenwirtschaft Untergrundwirtschaft Messung Direkte Methoden (Befragungen, Daten aus Steuerprüfungen, etc.) Indirekte Methoden (monetärer Ansatz, Diskrepanz- Methoden) Direkte Methoden unterschätzen und indirekte überschätzen irregulären Sektor meist

4 Definition in dieser Studie Übersicht 5.3: Definition der Bereitschaft zur Schwarzarbeit Wären sie prinzipiell bereit, im Heimatland eine Arbeit anzunehmen, wenn das Einkommen bzw. Teile des Einkommens aus dieser Arbeit nicht gegenüber dem Finanzamt und der Sozialversicherung angegeben würden? Ja Nein Keine Angabe Würde es sie freuen, wenn sie einen Teil ihres Einkommens erhalten würden, ohne dass dieser gegenüber der Steuerbehörde/dem Finanzamt und der Sozialversicherung angegeben wird oder würden sie es bevorzugen, wenn ihr gesamtes Einkommen angegeben würde? Würde es akzeptieren Bereit Bereit Bereit Würde die volle Angabe bevorzugen Bereit Nicht bereit Nicht bereit Kommt darauf an Bereit Nicht bereit Keine Angabe Keine Angabe Bereit Nicht bereit Keine Angabe Weiß nicht Bereit Nicht bereit Keine Angabe FAMO-Haushaltsbefragung 2008/09, WIFO

5 Bereitschaft zur Schwarzarbeit Übersicht 5.4: Individuelle Bereitschaft zur Schwarzarbeit nach Geschlecht Anteile in % FAMO-Haushaltsbefragung 2008/09, WIFO-Berechnungen. Auf Basis der volljährigen Personen im erwerbsfähigen Alter (18-64 Jahre). Wäre dazu bereit Wäre nicht bereit Keine Angabe/ Weiß nicht Wien Männer 33,4 52,4 14,2 Frauen 30,7 50,1 19,2 Insgesamt 32,0 51,2 16,8 Slowakei Männer 20,0 71,7 8,3 Frauen 14,6 78,4 7,0 Insgesamt 17,2 75,1 7,

6 Das Arbeitskräfteangebot im irregulären Sektor Relativ hohe Akzeptanz der Schwarzarbeit in der Bevölkerung

7 Determinanten des Arbeitskräfteangebots Viele Gemeinsamkeiten, aber auch Differenzen in Determinanten der Bereitschaft zur Schwarzarbeit zwischen Wien und der Westslowakei Bereitschaft zur Schwarzarbeit sinkt in Slowakei mit Einkommen und Bildungsniveau Nicht-linearer Zusammenhang mit Einkommen in Wien, konstanter Effekt der Bildung Regressionsanalyse zeigt Risikobereitschaft und subjektive Zufriedenheit als wichtigste Determinanten der Bereitschaft zur Schwarzarbeit

8 Wahrnehmung der Bereitschaft zur Schwarzarbeit durch Unternehmen Unternehmen wurden im Rahmen der Unternehmensbefragung gefragt, ob sie in letzter Zeit eine Bereitschaft von Arbeitskräften, ohne Arbeitsvertrag zu arbeiten, bemerkt haben 9,5% der Wiener und 6,7% der slowakischen Unternehmen nahmen Bereitschaft zur Schwarzarbeit wahr Bereitschaft von Arbeitskräften zur Schwarzarbeit wird vor allem in Kleinst- und Kleinbetrieben (bis zu 50 Beschäftigten) insbesondere in der Baubranche wahrgenommen

9 Wichtigste Ergebnisse Relativ hohe Akzeptanz von Schwarzarbeit in Bevölkerung beider Regionen Hohe Steuer- und Abgabenlast als Hauptmotive Bereitschaft zur Schwarzarbeit in Wien höher als in Westslowakei Risikobereitschaft und subjektive Zufriedenheit wichtigste Determinanten der Bereitschaft zur Schwarzarbeit Kleinst- und Kleinbetriebe sowie Bauunternehmen nehmen höhere Bereitschaft zur Schwarzarbeit wahr

Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit

Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit Umfang, Ursachen, Wirkungen und wirtschaftspolitische Empfehlungen Von Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schneider und Dipl.-Volkswirt Dominik Enste R.Oldenbourg Verlag München

Mehr

Dr. Werner Wimmert. Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung. sowie den Staatssektor in Deutschland. nun BWV BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG

Dr. Werner Wimmert. Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung. sowie den Staatssektor in Deutschland. nun BWV BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG Dr. Werner Wimmert Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf den Schattensektor sowie den Staatssektor in Deutschland nun BWV BERLINER WISSENSCHAFTS-VERLAG Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 15 Symbolverzeichnis

Mehr

Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf den Schattensektor sowie den Staatssektor in Deutschland

Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf den Schattensektor sowie den Staatssektor in Deutschland Schriften zur öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Wirtschaft 204 Wirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf den Schattensektor sowie den Staatssektor in Deutschland Bearbeitet von Werner Wimmert 1.

Mehr

Wirkt die staatliche Abschreckung?

Wirkt die staatliche Abschreckung? Hase und Igel bei der Steuerhinterziehung Wirkt die staatliche Abschreckung? Lars P. Feld Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ZEW Mannheim Leopoldina, CREMA, CESifo und Kronberger Kreis Die deutsche

Mehr

Wirtschaftskrise führt wieder zum Anstieg der Schattenwirtschaft

Wirtschaftskrise führt wieder zum Anstieg der Schattenwirtschaft Pressemitteilung Prognose zur Entwicklung der Schattenwirtschaft in Deutschland im Jahr 2009 Tübingen, den 29. Januar 2009 Wirtschaftskrise führt wieder zum Anstieg der Schattenwirtschaft Im Jahr 2009

Mehr

Teil VIII DIE MAKROÖKONOMISCHEN DATEN

Teil VIII DIE MAKROÖKONOMISCHEN DATEN Teil VIII DIE MAKROÖKONOMISCHEN DATEN 1 Die Messung des Volkseinkommens 23 Inhalt Wie unterscheidet sich die Makroökonomie von der Mikroökonomie? Wie wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) definiert und ermittelt?

Mehr

Arbeit im Schatten. Theoretische und empirische Überlegungen über die Schattenwirtschaft

Arbeit im Schatten. Theoretische und empirische Überlegungen über die Schattenwirtschaft Arbeit im Schatten Theoretische und empirische Überlegungen über die Schattenwirtschaft Agenda 1. Definition 2. Ursachen der Schattenwirtschaft 3. Theoretische Erklärungsmodelle 4. Empirische Ergebnisse

Mehr

Stufen des wirtschaftlichen Erfolgs

Stufen des wirtschaftlichen Erfolgs Stufen des wirtschaftlichen Erfolgs 1. Bedürfnisbefriedigung Konsumwünsche 2. Güterproduktion Investitionen Konsumgüter Input Produktion Output Arbeit Kapital Boden Umwelt 3. Ressourcenauf- bzw. abbau

Mehr

Wi rtschaftspsychologie

Wi rtschaftspsychologie Wi rtschaftspsychologie Individuen, Gruppen, Märkte, Staat von Erich Kirchler 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage HOGRE F E - GÖTTINGEN. BERN. WIEN PARIS OXFORD PRAG. TORONTO ES CAMBRIDGE,

Mehr

Anstieg der Arbeitslosigkeit führt 2010 zu einer leichten Erhöhung der Schattenwirtschaft

Anstieg der Arbeitslosigkeit führt 2010 zu einer leichten Erhöhung der Schattenwirtschaft Pressemitteilung Prognose zur Entwicklung der Schattenwirtschaft in Deutschland im Jahr 2010 Tübingen, den 26. Januar 2010 Anstieg der Arbeitslosigkeit führt 2010 zu einer leichten Erhöhung der Schattenwirtschaft

Mehr

Ein erneuter Anstieg der Schattenwirtschaft (Pfusch) in Österreich in 2015

Ein erneuter Anstieg der Schattenwirtschaft (Pfusch) in Österreich in 2015 Prof. Dr. Friedrich Schneider 20. Jänner 2015 Johannes Kepler Universität Linz Pfusch_ohneBefragung_2015.doc Institut für Volkswirtschaftslehre Erste Version Altenbergerstraße 69 A-4040 Linz-Auhof Tel.:

Mehr

Hintergrundinformationen zum Pressegespräch der Stiftung Marktwirtschaft. Guter Staat Böse Bürger? Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung

Hintergrundinformationen zum Pressegespräch der Stiftung Marktwirtschaft. Guter Staat Böse Bürger? Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung 1 Hintergrundinformationen zum Pressegespräch der Stiftung Marktwirtschaft Guter Staat Böse Bürger? Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung 1. Entwicklung der Schattenwirtschaft erneuter Anstieg in

Mehr

Mittel- und langfristige Finanzierung der Pflegevorsorge. Präsentation der Studie des WIFOs

Mittel- und langfristige Finanzierung der Pflegevorsorge. Präsentation der Studie des WIFOs Mittel- und langfristige Finanzierung der Pflegevorsorge Präsentation der Studie des WIFOs Bundesminister Dr. Erwin Buchinger Wien, 18. März 2008 1 Beschreibung der Studie Das WIFO wurde vom BMSK beauftragt,

Mehr

2.2 Aspekte des Sportinteresses der Bevölkerung Deutschlands Forschungslücke... 62

2.2 Aspekte des Sportinteresses der Bevölkerung Deutschlands Forschungslücke... 62 Inhaltsverzeichnis Geleitwort des Direktors des Bundesinstituts für Sportwissenschaft... V Vorwort... VII Abbildungsverzeichnis.....XV Tabellenverzeichnis...XVII Abkürzungsverzeichnis... XIX 1 Einleitung...

Mehr

Rechtliche und ökonomische Aspekte der Schattenwirtschaft

Rechtliche und ökonomische Aspekte der Schattenwirtschaft Wirtschaft Sven Keller Rechtliche und ökonomische Aspekte der Schattenwirtschaft Diplomarbeit Rechtliche und ökonomische Aspekte der Schattenwirtschaft DIPLOMARBEIT zur Erlangung des Grades eines Diplombetriebswirt

Mehr

Auf der Suche nach Schwarzarbeit

Auf der Suche nach Schwarzarbeit Carsten Weiß Auf der Suche nach Schwarzarbeit Explorative Verfahren zur Erfassung devianten Verhaltens am Arbeitsmarkt Nomos Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis 11 Abbildungsverzeichnis 15 Einleitung

Mehr

Prognose für 2018: Verhältnis von Schattenwirtschaft zum offiziellen BIP fällt auf unter 10 %

Prognose für 2018: Verhältnis von Schattenwirtschaft zum offiziellen BIP fällt auf unter 10 % Pressemitteilung Prognose zur Entwicklung der Schattenwirtschaft in Deutschland im Jahr 2018 Tübingen und Linz, 6. Februar 2018 Prognose für 2018: Verhältnis von Schattenwirtschaft zum offiziellen BIP

Mehr

Wachstumschancen für Österreich

Wachstumschancen für Österreich Wachstumschancen für Österreich Veranstaltungsreihe W 3 Wirtschaft, Wachstum, Wohlstand der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten Priv.-Doz. Dr. Klaus Weyerstraß IHS, Gruppe Makroökonomik und öffentliche

Mehr

Älter werden in Stuttgart Generation 50 plus

Älter werden in Stuttgart Generation 50 plus Älter werden in Stuttgart Generation 50 plus Ergebnisse der Befragung 2012 für Stuttgart und Stuttgart Ost Sabrina Pott, Sozialamt, LHS Stuttgart Landeshauptstadt Stuttgart Sozialamt Sabrina Pott 09.02.2016

Mehr

Kurzfristige ökonomische Fluktuationen

Kurzfristige ökonomische Fluktuationen Kurzfristige ökonomische Fluktuationen MB Rezessionen und Expansionen Konjunkturschwankungen Rezession: Beschreibt eine Periode deutlich schwächeren Wirtschaftswachstums als normal (formale Definition:

Mehr

1. Einleitung. 1.1 Phasen einer ökonometrischen Analyse

1. Einleitung. 1.1 Phasen einer ökonometrischen Analyse 1. Einleitung 1.1 Phasen einer ökonometrischen Analyse Empirische ökonomische bzw. ökonometrische Analyse: Nutzung von Schätz- und Testmethoden zur Überprüfung ökonomischer Hypothesen oder Quantifizierung

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

Grundlagen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung Grundlagen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung Makroökonomik Prof. Dr. Dr. Gerhard Schwödiauer Jochen Güntner Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (VGR) Zur Messung der Wirtschaftsleistung eines

Mehr

Lehrpersonen: Hoch belastet und trotzdem zufrieden?

Lehrpersonen: Hoch belastet und trotzdem zufrieden? Thomas Bieri Lehrpersonen: Hoch belastet und trotzdem zufrieden? Haupt Verlag Bern Stuttgart Wien Inhalt A Theoretische Erwägungen: Zufriedenheit und Belastung 23 B Empirische Studien: Zufriedenheit und

Mehr

Studie: Die Digitalisierung der Arztpraxis zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Studie: Die Digitalisierung der Arztpraxis zwischen Wunsch und Wirklichkeit Studie: Die Digitalisierung der Arztpraxis zwischen Wunsch und Wirklichkeit Empirische Online-Studie; Online-repräsentativ März 2019 Durchgeführt von: Die Digitalisierung der Arztpraxis aus Sicht des Patienten

Mehr

Wie reagieren Sparer in Deutschland auf das Niedrigzinsumfeld?

Wie reagieren Sparer in Deutschland auf das Niedrigzinsumfeld? Wie reagieren Sparer in Deutschland auf das Niedrigzinsumfeld? Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Dr. Lena Jaroszek Dr. Oliver Lerbs Prof. Dr. Dr. h. c. Martin

Mehr

Studie: Bauqualität und Wahrnehmung der Bauqualität aus der Sicht von privaten und öffentlichen Bauherren und

Studie: Bauqualität und Wahrnehmung der Bauqualität aus der Sicht von privaten und öffentlichen Bauherren und Wahrnehmung der Bauqualität oder wie Ärger beim Bauen vermieden werden kann Gutes Bauen in NRW, 21. Januar 2013 Studie: Bauqualität und Wahrnehmung der Bauqualität aus der Sicht von privaten und öffentlichen

Mehr

Was sind die VGR und wie werden sie kritisiert?

Was sind die VGR und wie werden sie kritisiert? Statistisches Kolloquium Was sind die VGR und wie werden sie kritisiert? 16.09.2010 Beitrag für das Berliner VGR-Kolloquium Dr. Klaus Voy 2 Übersicht Was sind die VGR? Was meint Kritik der VGR? Geschichte

Mehr

Ernährung, Bewegung und Körpergewicht:

Ernährung, Bewegung und Körpergewicht: Anne-Linda Frisch M.A. Prof. Dr. Peter J. Schulz Ernährung, Bewegung und Körpergewicht: Wissen, Einstellung und Wahrnehmung der Schweizer Bevölkerung Kurzbericht zu den Ergebnisse der Bevölkerungsbefragungen

Mehr

Phillips Kurve. Einführung in die Makroökonomie. 10. Mai 2012 SS Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Phillips Kurve 10.

Phillips Kurve. Einführung in die Makroökonomie. 10. Mai 2012 SS Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Phillips Kurve 10. Phillips Kurve Einführung in die Makroökonomie SS 2012 10. Mai 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Phillips Kurve 10. Mai 2012 1 / 23 Hintergrund 1958 stellte A. W. Phillips die Inflationsrate

Mehr

Kindergarten zahlt sich aus

Kindergarten zahlt sich aus Kindergarten zahlt sich aus Die volkswirtschaftlichen Effekte der Wiener Kinderbetreuungseinrichtungen Ergebnisse einer Input-Output Output-Analyse der Ausgaben von Wiener Kindertagesheimen. Studie im

Mehr

BERGISCHE UNIVERSITÄT WUPPERTAL Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. Klausuraufgaben

BERGISCHE UNIVERSITÄT WUPPERTAL Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. Klausuraufgaben Name: Vorname: Matr. Nr.: BERGISCHE UNIVERSITÄT WUPPERTAL Fachbereich Wirtschaftswissenschaft Klausuraufgaben Integrierter Studiengang Wirtschaftswissenschaft Vorprüfung Grundlagen der VWL I Makroökonomie

Mehr

Sozioökonomische und makroökonomische Effekte in Oberösterreich aufgrund der Zeitumstellung

Sozioökonomische und makroökonomische Effekte in Oberösterreich aufgrund der Zeitumstellung Sozioökonomische und makroökonomische Effekte in Oberösterreich aufgrund der Zeitumstellung o.univ.prof. Dr. Friedrich Schneider Dr. Robert Tichler Dr. in Christina Friedl Mag. Martin Baresch Pressekonferenz

Mehr

Langfristiger Rückgang der Schattenwirtschaft kommt zum Stillstand

Langfristiger Rückgang der Schattenwirtschaft kommt zum Stillstand Pressemitteilung Prognose zur Entwicklung der Schattenwirtschaft in Deutschland im Jahr 2015 Tübingen und Linz, 3. Februar 2015 Langfristiger Rückgang der Schattenwirtschaft kommt zum Stillstand Das Verhältnis

Mehr

Arbeitsklima Index 2014

Arbeitsklima Index 2014 Arbeitsklima Index 01 Sonderauswertung für Vorarlberg Georg Michenthaler Mag. Nedeljko Beier IFES - Institut für empirische Sozialforschung GmbH Teinfaltstraße Wien Daten zur Untersuchung Auftraggeber:

Mehr

SVS. Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute. Zentral-Prüfungskommission. Berufsprüfung Soziale Sicherheit.

SVS. Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute. Zentral-Prüfungskommission. Berufsprüfung Soziale Sicherheit. SVS Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute Zentral-Prüfungskommission Berufsprüfung 205 Soziale Sicherheit Aufgaben : Prüfungsdauer: Anzahl Seiten der Prüfung (inkl. Deckblatt): Beilage(n):

Mehr

Messung ökonomischer Aktivität: BIP und Arbeitslosigkeit

Messung ökonomischer Aktivität: BIP und Arbeitslosigkeit Messung ökonomischer Aktivität: BIP und Arbeitslosigkeit MB Das Bruttoinlandsprodukt Motivation: Aussagen in Medien zu Maßen der Volkswirtschaft Das reale BIP ist im 4. Quartal wieder mit einer jährliche

Mehr

Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer & Dr. Kirstin Hallmann Factsheet zur Studie Akzeptanz des Spitzensports,

Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer & Dr. Kirstin Hallmann Factsheet zur Studie Akzeptanz des Spitzensports, Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer & Dr. Kirstin Hallmann Factsheet zur Studie Akzeptanz des Spitzensports, 15.08.2016 Die Studie wurde finanziell unterstützt durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Im Folgenden

Mehr

K L A U S U R A R B E I T

K L A U S U R A R B E I T U n i v e r s i t ä t M ü n s t e r Prüfungsausschuss der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät K L A U S U R A R B E I T im Rahmen der Bachelorprüfung im Studiengang Wirtschaftsinformatik nach PrO 2005

Mehr

Prüfungsaufgaben für das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde. Zwischenprüfung. Aufgabe

Prüfungsaufgaben für das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde. Zwischenprüfung. Aufgabe Prüfungsaufgaben für das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde Zwischenprüfung Aufgabe Höhe des Kindergeldes an die aktuelle Regelung anpassen. Aufgabe 3.1.1 2 1. Aufgabe: 1.1 Wirtschaftliches Handeln

Mehr

Ein Tourismus-Satellitenkonto für Österreich

Ein Tourismus-Satellitenkonto für Österreich Presseinformation Ein Tourismus-Satellitenkonto für Österreich Methodik, Ergebnisse und Prognosen für die Jahre 2000 bis 2007 Peter Laimer (ST.AT), Egon Smeral (WIFO) Studie von Statistik Austria und Österreichischem

Mehr

Volkswirtschaftslehre für WI ler, Bachelor 60 Pkt. SS Makroökonomik- Dr. Jörg Lingens

Volkswirtschaftslehre für WI ler, Bachelor 60 Pkt. SS Makroökonomik- Dr. Jörg Lingens Volkswirtschaftslehre für WI ler, Bachelor 60 Pkt. SS 2009 -Makroökonomik- Dr. Jörg Lingens Frage 1: Grundlagen (5 Punkte) (Falsche Antworten führen zu Minuspunkten!) Ein Anstieg der marginalen Konsumquote

Mehr

Perspektivenwechsel? Teilnehmendeninteressen und Unternehmensbedarfe im Vergleich

Perspektivenwechsel? Teilnehmendeninteressen und Unternehmensbedarfe im Vergleich Perspektivenwechsel? Teilnehmendeninteressen und Unternehmensbedarfe im Vergleich DGWF Jahrestagung 2016 Wien, 15. September 2016 Jutta Haubenreich I Bildungsreferentin I Fraunhofer Academy Gefördert vom

Mehr

Weisse Liste Arztsuche Auswertung von Befragungsergebnissen

Weisse Liste Arztsuche Auswertung von Befragungsergebnissen Weisse Liste Arztsuche Auswertung von Befragungsergebnissen Stand: Partner: Die Auswertung Hintergrund Die Arztsuche der Weissen Liste beruht zentral auf den Ergebnissen einer fortlaufenden Befragung von

Mehr

Lebenswerte Gesellschaft

Lebenswerte Gesellschaft Thomas Bulmahn Lebenswerte Gesellschaft Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit im Urteil der Bürger Westdeutscher Verlag Inhalt 1 Einleitung....... 13 1.1 Hintergrund: Die lebenswerte Gesellschaft 13 1.2

Mehr

kommunalen Ordnung in der Öffentlichkeit 1. Oktober Frankfurt a.m.

kommunalen Ordnung in der Öffentlichkeit 1. Oktober Frankfurt a.m. Wahrnehmung der kommunalen Ordnung in der Öffentlichkeit Bundeskongress KommunaleOrdnung, 1. Oktober Frankfurt a.m. Überblick Theoretische Hintergründe Dimensionen des Sicherheitsgefühls Einflüsse auf

Mehr

Institutionen im Verbund Qualitätsbefragung Angehörigenberatung

Institutionen im Verbund Qualitätsbefragung Angehörigenberatung Qualitätsbefragung Angehörigenberatung Auswertung 214 / 21 1 Institutionen im Verbund Qualitätsbefragung Angehörigenberatung Psychiatriezentrum Münsingen Psychiatrische Dienste Aargau AG Psychiatrischer

Mehr

Detlef Pollack. Was denken die Deutschen über den Islam?

Detlef Pollack. Was denken die Deutschen über den Islam? Detlef Pollack Was denken die Deutschen über den Islam? Leitende Fragestellung Wie werden die zunehmende Vielfalt des Religiösen sowie nichtchristliche Religionsgemeinschaften und dabei insbesondere der

Mehr

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Stand:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Stand: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Stand: 29.05.2007 Wachstumstreiber Familienfreundlichkeit 1. IW: Nachhaltige Familienpolitik spürbare Wachstumsimpulse (0,5 % Wachstumspunkte

Mehr

DER ÖKONOMISCHE FUSSABDRUCK DER ELEKTRIZITÄTSWIRTSCHAFT

DER ÖKONOMISCHE FUSSABDRUCK DER ELEKTRIZITÄTSWIRTSCHAFT DER ÖKONOMISCHE FUSSABDRUCK DER ELEKTRIZITÄTSWIRTSCHAFT Volkswirtschaftliche Effekte in Österreich Pressekonferenz 18.6.2018 2 Die Elektrizitätswirtschaft in Österreich Ein unsichtbarer Wirtschaftssektor

Mehr

MIGRATION VON NICARAGUA NACH COSTA RICA

MIGRATION VON NICARAGUA NACH COSTA RICA MIGRATION VON NICARAGUA NACH COSTA RICA Hintergründe und Auswirkungen Überblick 1. Nicaragua und Costa Rica zwei ungleiche Nachbarn 2. Auslöser und Wandel des Migrationsstroms 3. Ökonomische Bedeutung

Mehr

3. Bevölkerungsprozesse und Haushaltsstrukturen

3. Bevölkerungsprozesse und Haushaltsstrukturen 3. Bevölkerungsprozesse und Haushaltsstrukturen Fremdkörper in der hier entwickelten Definition von Sozialstrukturanalyse Aber: Bevölkerungsprozesse und strukturen sowie die Verteilung der Bevölkerung

Mehr

Übungsaufgaben Makroökonomik

Übungsaufgaben Makroökonomik Abteilung für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomik Übungsaufgaben Makroökonomik Besprechung: 14.08.2008 bzw. 02.09.2008 Bitte bringen Sie einen Taschenrechner und das Vorlesungsskript mit!

Mehr

CITIZENSHIP UND SPANISCHE ARBEITSPOLITIK IN KRISENZEITEN AUS SICHT LATEINAMERIKANISCHER HAUSANGESTELLTER UND BAUARBEITER

CITIZENSHIP UND SPANISCHE ARBEITSPOLITIK IN KRISENZEITEN AUS SICHT LATEINAMERIKANISCHER HAUSANGESTELLTER UND BAUARBEITER 1 CITIZENSHIP UND SPANISCHE ARBEITSPOLITIK IN KRISENZEITEN AUS SICHT LATEINAMERIKANISCHER HAUSANGESTELLTER UND BAUARBEITER Inhalt 2 1 Theoretische Einbettung: Citizenship als zugewiesener Status 2 3 4

Mehr

Umfrage zum IT Betrieb (IT Service Operation)

Umfrage zum IT Betrieb (IT Service Operation) Umfrage zum IT Betrieb (IT Service Operation) Wahrnehmung der IT Zufriedenheit mit dem IT Betrieb Erfolgspotenziale Kommunikation 1 Daten zur Befragung 533 Teilnehmer Befragungszeitraum: 80 Tage Befragungsjahr:

Mehr

Entwicklung der Schattenwirtschaft 1975-2007 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Entwicklung der Schattenwirtschaft 1975-2007 in Deutschland, Österreich und der Schweiz Entwicklung der Schattenwirtschaft 1975-2007 in Deutschland, Österreich und der Schweiz Abbildung 1: Größe der Schattenwirtschaft in % des offziellen BIP in Deutschland, Österreich und der Schweiz (1975-2007)

Mehr

Gut gefragt ist gut gefragt? Wie umgehen mit Diskrepanzen "statistischer Realität" und empirischer Wahrnehmung von Bürgermeinung?

Gut gefragt ist gut gefragt? Wie umgehen mit Diskrepanzen statistischer Realität und empirischer Wahrnehmung von Bürgermeinung? Gut gefragt ist gut gefragt? Wie umgehen mit Diskrepanzen "statistischer Realität" und empirischer Wahrnehmung von Bürgermeinung? Bei der Untersuchung und der Zusammenführung von harten (objektiven) und

Mehr

BRUTTOINLANDSPRODUKT JE EINWOHNER/-IN 2018*

BRUTTOINLANDSPRODUKT JE EINWOHNER/-IN 2018* Wirtschaftswachstum und Wohlstand BRUTTOINLANDSPRODUKT JE EINWOHNER/-IN 218* zu Kaufkraftstandards EU-28 = 1 Luxemburg 254 Irland 187 Niederlande 13 Österreich 126 Dänemark 123 Schweden 123 Deutschland

Mehr

Qualifikationsstand und Berufsverbleib nach dem DaF-Studium

Qualifikationsstand und Berufsverbleib nach dem DaF-Studium Qualifikationsstand und Berufsverbleib nach dem DaF-Studium Eine quantitativ-qualitative Untersuchung zu Studienbewertungen, Qualifikationen und beruflicher Situation von Absolvent(inn)en der Studiengänge

Mehr

SYNTHESEBERICHT ÜBER VERLETZUNGEN VON RECHTEN DES GEISTIGEN EIGENTUMS Zusammenfassung

SYNTHESEBERICHT ÜBER VERLETZUNGEN VON RECHTEN DES GEISTIGEN EIGENTUMS Zusammenfassung SYNTHESEBERICHT ÜBER VERLETZUNGEN VON RECHTEN DES GEISTIGEN EIGENTUMS 2018 Zusammenfassung Juni 2018 ZUSAMMENFASSUNG SYNTHESEBERICHT ÜBER VERLETZUNGEN VON RECHTEN DES GEISTIGEN EIGENTUMS 2018 Juni 2018

Mehr

Determinanten der Bildungsungleichheit

Determinanten der Bildungsungleichheit Raphaela Schlicht Determinanten der Bildungsungleichheit Die Leistungsfähigkeit von Bildungssystemen im Vergleich der deutschen Bundesländer VS VERLAG Vorwort 11 Tabellenverzeichnis 13 Abbildungsverzeichnis

Mehr

Ursachenforschung und Möglichkeiten zur Steigerung des Sicherheitsgefühls am Beispiel der Stadtteilspaziergänge

Ursachenforschung und Möglichkeiten zur Steigerung des Sicherheitsgefühls am Beispiel der Stadtteilspaziergänge Ursachenforschung und Möglichkeiten zur Steigerung des Sicherheitsgefühls am Beispiel der Stadtteilspaziergänge Definition und Messung von Kriminalitätsfurcht Das Kriminalität - Furcht - Paradox Ursachenerforschung

Mehr

Schafft Nachhaltigkeit Public Value?

Schafft Nachhaltigkeit Public Value? Schafft Nachhaltigkeit Public Value? Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA) Key Note Wien, am 22.Oktober 2014 Prof. Dr. Timo Meynhardt Center for Leadership and Values in Society Universität St.Gallen

Mehr

Beschäftigungseffekte durch den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland Brutto- und Nettobeschäftigung

Beschäftigungseffekte durch den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland Brutto- und Nettobeschäftigung Innovationsforum Energiewende - AG 5 Energiewende, Innovation, Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung Beschäftigungseffekte durch den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland Brutto-

Mehr

Pflegevorsorge in Österreich. PD Dr. Ulrike Famira-Mühlberger, PhD Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Pflegevorsorge in Österreich. PD Dr. Ulrike Famira-Mühlberger, PhD Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung Pflegevorsorge in Österreich PD Dr. Ulrike Famira-Mühlberger, PhD Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung 1 Übersicht Das Pflegesystem in Österreich Prognose der Entwicklung des Pflegebedarfs

Mehr

Cannabiskonsum der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland

Cannabiskonsum der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland Cannabiskonsum der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland Ergebnisse der Repräsentativbefragungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln Juni 2007 Cannabiskonsum der Jugendlichen

Mehr

Die wirtschaftliche Bedeutung der Regionalbahnen. Pressegespräch 11. August 2015

Die wirtschaftliche Bedeutung der Regionalbahnen. Pressegespräch 11. August 2015 Die wirtschaftliche Bedeutung der Regionalbahnen Pressegespräch 11. August 2015 Gesamtlänge des Streckennetzes Regionalbahnen, auf eigenen und fremden Gleisen 2 Untersuchungsrahmen Einbezogene Unternehmen

Mehr

Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Gesundheitspersonal

Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Gesundheitspersonal NEUJOBS Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Gesundheitspersonal Ergebnisse des Arbeitspaketes 12 `Gesundheitsdienste, Produkte und Dienstleistungen für eine älter werdenden Gesellschaft des

Mehr

Regionalwirtschaftliche Kennzahlen

Regionalwirtschaftliche Kennzahlen Frühlingssemester 2019 Regionalwirtschaftliche Kennzahlen Dr. Benjamin Buser Ziele der Vorlesung Sie verstehen die Idee der regionalen Wertschöpfung Die Grundprinzipien der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

Mehr

www.famo.at FAMO I Qualifikationsbedarf und Qualifizierungsmaßnahmen der Unternehmen & Qualifikation der Arbeitskräfte

www.famo.at FAMO I Qualifikationsbedarf und Qualifizierungsmaßnahmen der Unternehmen & Qualifikation der Arbeitskräfte FAMO I Qualifikationsbedarf und Qualifizierungsmaßnahmen der Unternehmen & Qualifikation der Arbeitskräfte Quellen: FAMO I - Unternehmensbefragungen in Wien und in der Westslowakei (Bratislava und Trnava)

Mehr

Staatsverschuldung. Vorlesung Bauwirtschaft Öffentliche Ausgaben

Staatsverschuldung. Vorlesung Bauwirtschaft Öffentliche Ausgaben Staatsverschuldung Vorlesung Bauwirtschaft 31.1.26 Öffentliche Ausgaben Einteilungen der Ausgaben Nach Gebietskörperschaften (Bund, Kantone, Gemeinden) Nach Funktionen Nach Sachgruppen (volkswirtschaftliche

Mehr