Kreissparkasse. Ostalb
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- Kajetan Bach
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1 Kreissparkasse Ostalb TZA GOA Zentrum für Gestaltung OSTALBKREIS Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Ostalb- Klinikum Service GmbH WiRO Ostalb- Klinikum Aalen/ Wachkoma Bopfingen Krankenhaus Eigenbetriebe Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Servicegesellschaft St. Anna- Virngrund- Klinik mbh Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd St. Anna- Virngrund- Klinik Ellwangen BETEILIGUNGSBERICHT DES OSTALBKREISES 2013
2 VORWORT Der Ostalbkreis ist an zahlreichen Gesellschaften beteiligt oder gehört ihnen an. Viele Aufgaben des Landkreises werden in nicht unerheblichem Umfang von Beteiligungsgesel l- schaften außerhalb der Kernverwaltung wahrgenommen. Die wirtschaftliche Betätigung kann in verschiedenen Organisationsformen, wie dem Regiebetrieb (wirtschaftlich u n- selbstständig), dem Eigenbetrieb (wirtschaftlich selbstständig, rechtlich unselbstständig), den Gesellschaften in Privatrechtsform wie der GmbH oder der Aktiengesellschaft (wir t- schaftlich und rechtlich selbstständig) oder in Zweckverbänden und Vereinen erfolgen. Die kreiseigenen Unternehmen sind trotz der formalen Ausgründung in Unternehmen privater Rechtsform Instrumente zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Ein erfolgreiches Agieren der Unternehmen erfordert ein gutes Zusammenspiel zwischen dem Ostalbkreis, den Mitgesellschaftern und den Beteiligungsunternehmen. Als Konzernmutter übernimmt der Kreis wirtschaftliche und politische Verantwortung für seine Tochterorganisationen und trägt unternehmerische Risiken. Umgekehrt müssen die Tochtergesellschaften den Interessen des Kreises dienen, indem sie die übertragenen Au f- gaben effizient erfüllen. Der Ostalbkreis bildet mit den in seinem Mehrheitsbesitz stehenden Unternehmen unbeschadet einer rechtlichen Selbständigkeit der Unternehmen eine wirtschaftliche Einheit. In jedem einzelnen Beteiligungsverhältnis gilt es daher, die voranstehenden öffentlichen Interessen mit den unternehmerischen Einzelinteressen in Einklang zu bringen. Es gibt verschiedene Gründe, die zur Gründung von Unternehmen in Privatrechtsform, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, führen. Dies können organisatorische oder auch politische Gründe sein. Zwingend ist jedoch immer der öffentliche Zweck, dem das Unte r- nehmen dienen muss. 105 Abs. 2 GemO i. V. m. 48 LKrO schreibt dem Landkreis die Erstellung eines jährlichen Beteiligungsberichts mit den wesentlichen Daten über die in Priva trechtsform geführten Unternehmen bzw. privatrechtlichen Unternehmen, an denen der Landkreis unmitte l-
3 bar beteiligt ist, verbindlich vor. Dasselbe gilt für Unternehmen, an denen der Landkreis mit mehr als 50 % mittelbar beteiligt ist. Bei Unternehmen mit ei ner unmittelbaren Beteiligung von weniger als 25 % genügt die Darstellung des Gegenstands des Unternehmens, der Beteiligungsverhältnisse und des Stands der Erfüllung des öffentlichen Zwecks. Im Beteiligungsbericht werden damit die Beteiligungen, die beteiligungsähnlichen Gesellschaften und die Eigenbetriebe des Ostalbkreises zusammengefasst. Hierbei werden das Geschäftsjahr und die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Beteiligungen transp a- rent dargestellt. Der Beteiligungsbericht vermittelt einen Überblick über die Beteiligungen und ermöglicht gleichzeitig eine bessere Einschätzung der dort wahrgenommenen Aufgaben. In komprimierter Form werden Informationen zur Lage der Landkreis-Beteiligungen dem Kreistag und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Im Dezember 2013 wurde die Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung ggmbh i. L. (G.O.B.) aus dem Handelsregister gelöscht. Darüber hinaus fanden im Bereich der Beteiligungen im Jahr 2013 keine umfangreichen Veränderungen statt. Aalen, Januar 2015 Klaus Pavel Landrat
4 Inhaltsverzeichnis Seite Vorwort 1. Rechtliche Grundlagen Beteiligungsübersicht Übersicht Abschlussprüfer Kennzahlen Beteiligungen des Ostalbkreises über 25 % Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung ggmbh i.l Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Technologiezentrum Aalen GmbH Ostalb-Klinikum Service GmbH Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Beteiligungen des Ostalbkreises unter 25 % P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG SPRAIT-TECH GmbH Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg Baugenossenschaft Ellwangen eg Eigenbetriebe des Ostalbkreises Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Beteiligungsähnliche Gesellschaften Kreissparkasse Ostalb
5 Rechtliche Grundlagen 1. RECHTLICHE GRUNDLAGEN Die Gemeindeordnung gibt in 105 i. V. m. 48 LKrO die entsprechenden Grundsätze für den Beteiligungsbericht vor: (2) Die Gemeinde hat zur Information des Gemeinderats und ihrer Einwohner jährlich einen Bericht über die Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts, an denen sie unmittelbar oder mit mehr als 50 vom Hundert mittelbar beteiligt ist, zu erstellen. In dem Beteiligungsbericht sind für jedes Unternehmen mindestens darzuste l- len: [...] Ist die Gemeinde unmittelbar mit weniger als 25 vom Hundert beteiligt, kann sich die Darstellung auf den Gegenstand des Unternehmens, die Beteiligungsverhältnisse und den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks des Unternehmens beschrä n- ken. (3) Die Erstellung des Beteiligungsberichts ist ortsüblich bekannt zu geben; Absatz 1 Nr. 2 Buchst. b gilt entsprechend. (4) Die Rechtsaufsichtsbehörde kann verlangen, dass die Gemeinde ihr den Beteil i- gungsbericht und den Prüfungsbericht mitteilt. Darüber hinaus ist der Beteiligungsbericht nach 105 Abs. 1 Nr. 2 b GemO i. V. m. 48 LKrO öffentlich bekannt zu geben und an 7 Tagen öffentlich auszulegen. 4
6 Beteiligungsübersicht 2. BETEILIGUNGSÜBERSICHT 5
7 Übersicht Abschlussprüfer 3. ÜBERSICHT ABSCHLUSSPRÜFER Beteiligungsunternehmen Abschlussprüfer 2012 Abschlussprüfer 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung ggmbh i.l. Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH MEDICITREU GMBH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Kaufbeurer Strasse Bad Wörishofen Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/ Heidenheim Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/ Heidenheim Steuerberaterin Elisabeth Hahn Vorderer Berg Schwäbisch Gmünd MEDICITREU GMBH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Kaufbeurer Strasse Bad Wörishofen Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/ Heidenheim --- Steuerberaterin Elisabeth Hahn Vorderer Berg Schwäbisch Gmünd Technologiezentrum Aalen GmbH Ostalb-Klinikum Service GmbH Servicegesellschaft St. Anna- Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co.KG LIEB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Friedhofstraße Aalen Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg Kempten Rölfs RP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Calwer Straße Stuttgart Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg Kempten Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg Kempten Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/ Heidenheim LIEB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Friedhofstraße Aalen Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg Kempten Rölfs RP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Calwer Straße Stuttgart Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg Kempten Dr. Fritz Städele Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Augartenweg Kempten Helmer und Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft August-Lösch-Straße 26/ Heidenheim 6
8 Übersicht Abschlussprüfer Beteiligungsunternehmen Abschlussprüfer 2012 Abschlussprüfer 2013 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG SPRAIT-TECH GmbH Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg Baugenossenschaft Ellwangen eg Ostalb-Klinikum Aalen/Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Kreissparkasse Ostalb Treuhand Südwest GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Beiertheimer Allee Karlsruhe INVRA Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pfeuferstraße München ALP Lutz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Eutighofer Str Schwäbisch Gmünd vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e. V. Herdweg 52/ Stuttgart vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e. V. Herdweg 52/ Stuttgart Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str Aalen Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str Aalen Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str Aalen Sparkassenverband Baden- Württemberg Prüfungsstelle Am Hauptbahnhof Stuttgart Treuhand Südwest GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Beiertheimer Allee Karlsruhe INVRA Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pfeuferstraße München ALP Lutz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Eutighofer Str Schwäbisch Gmünd vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e. V. Herdweg 52/ Stuttgart vbw Verband badenwürttembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e. V. Herdweg 52/ Stuttgart Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str Aalen Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str Aalen Landratsamt Ostalbkreis Rechnungsprüfungsamt Stuttgarter Str Aalen Sparkassenverband Baden- Württemberg Prüfungsstelle Am Hauptbahnhof Stuttgart 7
9 Kennzahlen 4. KENNZAHLEN Vermögenslage: Anlagenintensität = Anlagevermögen x 100 Gesamtvermögen (=Bilanzsumme) Prozentualer Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen. Eine hohe Anlagenintensität ist ein Indiz für einen kostenintensiven (Fixkosten) Betrieb des Unternehmens. Umlaufintensität = Umlaufvermögen x 100 Gesamtvermögen (=Bilanzsumme) Prozentualer Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen. Deckungsgrad B = (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) x 100 Anlagevermögen Der Deckungsgrad B gibt darüber Auskunft, inwieweit das Anlagevermögen durch langfristiges Kapital gedeckt ist. Langfristiges Vermögen soll auch langfristig finanziert sein (goldene Bilanzregel)- Deshalb sollte der Deckungsgrad II deutlich über 100% liegen. Finanzlage: Eigenkapitalquote = Eigenkapital x 100 Gesamtkapital (=Bilanzsumme) Prozentualer Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital. Eine hohe EK-Quote gilt als Indikator für die Bonität eines Unternehmens. Fremdkapitalquote = Anlagendeckung I = Fremdkapital x 100 Gesamtkapital (=Bilanzsumme) Eigenkapital x 100 Anlagevermögen Prozentualer Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital. Prozentualer Anteil des Eigenkapitals am Anlagevermögen. Die Anlagendeckung dient der Beurteilung der langfristigen Liquidität (langfristig gebundene Vermögenswerte sollen durch langfristiges Kapital finanziert werden). 8
10 Liquidität I. Grad = flüssige Mittel x 100 kurzfristige Verbindlichkeiten Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Kennzahlen Dient zur Bewertung der Zahlungsfähigkeit. Beträgt die Liquidität 1. Grades z.b. über 100% können allein mit den liquiden Mitteln alle kurzfristigen Verbindlichkeiten gedeckt werden (hohe Zahlungsfähigkeit). Liquidität II. Grad = flüssige Mittel + kurzfr. Forderungen x 100 kurzfristige Verbindlichkeiten Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die Forderungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbindlichkeiten decken. Ertragslage: Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss x 100 Umsatzerlöse Prozentualer Anteil des Jahresüberschusses an den Umsatzerlösen. Die Umsatzrentabilität misst den Betriebserfolg an der Umsatztätigkeit. Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss x 100 Eigenkapital Prozentualer Anteil des Jahresüberschusses am Eigenkapital. Die EK-Rentabilität gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte Eigenkapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) x 100 Gesamtkapital Prozentualer Anteil des Jahresüberschusses am Gesamtkapital. Die GK-Rentabilität gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte (Gesamt-)Kapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Kostendeckung = Umsatzerlöse x 100 Gesamtaufwand Prozentualer Anteil der Umsatzerlöse am Gesamtaufwand. Der Kostendeckungsgrad gibt an, in welchem Maße ein Unternehmen seine Aufwendungen am Markt über Umsatzerlöse decken kann. 9
11 Kennzahlen Cash-Flow = Jahresüberschuss + Abschreibung auf Anlagevermögen + Erhöhung der langfr. Rückstellungen./. Verminderung der langfr. Rückstellungen Der Cash-Flow beschreibt den Mittelzufluss des Geschäftsjahres, dem kein unmittelbarer Mittelabfluss gegenübersteht. Er zeigt, in welchem Umfang Finanzmittel für das Folgejahr zur Verfügung stehen. 10
12 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh 5. BETEILIGUNGEN DES OSTALBKREISES ÜBER 25 % 5.1 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Graf-von-Soden-Straße Schwäbisch Gmünd Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 17. Oktober 1991 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 02. August Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist das Einsammeln, Transportieren, die Verwertung und Beseitigung von Abfällen zur Erfüllung der Pflichten des Ostalbkreises als öffentlichrechtlicher Entsorgungsträger im Sinne von 15 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) sowie die Rekultivierung, Sanierung und Nachsorge von Deponien. Der Unternehmenszweck umfasst auch den Handel, das Makeln und die Vermarktung von Abfällen, Sekundärrohstoffen und anderen Produkten aus dem Ostalbkreis, das Errichten und Betreiben von Abfall- und Sekundärrohstoffbehandlungsanlagen im Ostalbkreis sowie im Rahmen von 102 Abs. 7 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg auch eine Betätigung außerhalb des Ostalbkreises. Die GOA ist beauftragter Dritter für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben des Ostal b- kreises auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft im Sinne von 22 KrWG. Seit dem hat der Ostalbkreis zudem die Entsorgungspflicht für die im Rahmen der Selbstanlieferung überlassenen Abfälle gemäß 16 Abs. 2 KrW-/AbfG i.v.m. 72 Abs. 1 KrWG auf die GOA übertragen (ausgenommen Kleinmengen). 11
13 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Die Gesellschaft kann sich auf branchenverwandten Gebieten betätigen und sich insb e- sondere auch an Unternehmen ihrer Branche und branchenverwandten Unternehmen b e- teiligen und die Geschäftsführung solcher Unternehmen übernehmen Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Der Ostalbkreis ist Gesellscha f- ter mit 49 % ( ), die Hörger Holding GmbH hält 51 % ( ) an der GOA. Zum bestehen folgende Beteiligungen der GOA: Beteiligung ME-BW GmbH 1.000,00 Kommanditeinlage Logex KG ,22 Beteiligung NOW Zweckverb. Wasservers. 374,01 Beteiligung NEO , Organe der Gesellschaft a) Geschäftsführer: Henry Forster b) Aufsichtsrat: Landrat Klaus Pavel, Aalen, Vorsitzender Max Fuchs, Schwäbisch Gmünd, Kreisrat Volker Grab, Ellwangen, Kreisrat Bernd Hörger, Sontheim, Hörger Holding Willy Hörger, Sontheim, Hörger Holding, stellv. Vorsitzender Wolfgang Hofer, Essingen, Kreisrat Christian Käufer, Schwäbisch Gmünd, Arbeitnehmervertreter Rosalinde Kottmann, Gschwend, Kreisrätin Anton Fink, Günzburg (bis ), Hörger Holding Rudolf Resch, Sontheim, Hörger Holding Carl Utz Rossaro, Aalen, Kreisrat 12
14 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Martin Siekiera, Ulm (ab ), Hörger Holding Karl Walliser, Gerstetten, Hörger Holding Peter Welsch, Sontheim, Hörger Holding Herbert Witzany, Westhausen, Kreisrat c) Die Gesellschafterversammlung besteht aus der Hörger Holding GmbH und dem Ostalbkreis Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Wie die gesamte Branche profitierte auch die GOA Anfang des Jahres von hohen Sekundärrohstoffpreisen. Im Bereich Altpapier konnten die Erlöse aufgrund der Festpreisverei n- barung mit dem Verwerter stabil gehalten werden. Das gute Gewerbeabfallaufkommen durch den anhaltenden Aufschwung im produzierenden Gewerbe wirkte sich positiv auf die Auslastung der Gewerbeabfallaufbereitungsanlage (GAA) aus. Der Umsatz lag im Berichtsjahr mit T um 2,8 % unter dem Vorjahresniveau. Diese Minderung ist auf eine geänderte Zuordnung der Umsätze gemäß des neuen BMF- Schreibens vom zum tauschähnlichen Umsatz in der Abfallentsorgung zurüc k- zuführen. Der Umsatzanteil des Ostalbkreises beläuft sich auf 46,0 % (Vj. 48,2 %) wurden Investitionen in Höhe von T vorgenommen. Investiert wurde schwe r- punktmäßig in Grundstücke, Maschinen und Fahrzeuge. Die Finanzierung der Investiti o- nen erfolgte über Bankkredite und über den Cashflow Lage des Unternehmens Das Ergebnis 2013 weist einen Gewinn von T (Vj T ) aus. 1. Vermögenslage Das Eigenkapital beläuft sich per auf T (Vj T ). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Jahresüberschuss 2013 in Höhe von T, einer weiteren Gewinnausschüttung in Höhe von T für 2012 sowie einer 13
15 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Vorabausschüttung in Höhe von T für Die Eigenkapitalquote beträgt 41,4 % (Vj. 43,4 %). Der Deckungsgrad B (herangezogen wurden alle langfristig abgeschlossenen Darlehen plus 50 % der Rückstellungen) erhöhte sich auf 111,6 % (Vj. 98,7 %). 2. Finanzlage Die zwischen Gesellschaftern und Geschäftsleitung abgestimmte langfristige Strategie der anteiligen Gewinnthesaurierung verhilft der GOA zu einer stabilen Finanzierungsstruktur. Im Dezember 2013 beschloss die Gesellschafterversammlung eine Vorabgewinnausschüttung in Höhe von 2,0 Mio., auszahlbar im Januar Diese Verbindlichkeit, ausgewiesen in der Bilanz unter Sonstige Verbindlichkeiten, beeinflusste die Liquidität 2. Gr a- des. Die Liquidität 2. Grades betrug zum Ende des Berichtsjahres 89,4 % (Vj. 76,8 %). Durch Finanzierungsmaßnahmen soll die Liquidität 2. Grades kurzfristig wieder auf das gewünschte Niveau von 100 % angehoben werden. Für die Berechnung der Liquiditätskennzahlen wurden die kurzfristigen Verbindlichkeiten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten sowie 50 % der Rückstellungen herangezogen. Die kurzfristige Anlage der liquiden Mittel erbrachte Zinserträge in Höhe von 17 T. Der Cashflow (Gewinn nach Steuern + AfA) beläuft sich auf T (Vj T ). 3. Ertragslage Ergebnis des laufenden Betriebs T Sonstige betriebl. Aufw./Erträge - 14 T Finanzergebnis T Steuern vom Einkommen und Ertrag T Jahresüberschuss T 14
16 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen/Erträgen sind folgende größere Posten en t- halten: Erhaltener Schadensersatz + 37 T Erträge aus Anlageverkäufen (saldiert) T Betriebs-/periodenfremde Erträge + 40 T Schadensaufwendungen T Forderungsverluste T Sonstige Nebenerlöse + 72 T 15
17 Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh GOA Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände ,21 Sachanlagen - Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten - technische Anlagen und Maschinen - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung , , ,49 - geleistete Anzahlungen im Bau ,42 Finanzanlagen - Beteiligungen ,89 - Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsver ,00 hältnis besteht Summe Anlagevermögen ,04 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen ,25 Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ,39 - Forderungen an Gesellschafter ,00 - Forderungen gg. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsver ,02 hältnis besteht - Sonstige Vermögensgegenstände ,99 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ,17 Summe Umlaufvermögen ,25 Rechnungsabgrenzungsposten ,11 Bilanzsumme ,58 16
18 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Bilanzgewinn ,88 Summe Eigenkapital ,28 Rückstellungen Steuerrückstellungen ,76 Sonstige Rückstellungen ,79 Summe Rückstellungen ,64 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht , , , , ,67 Sonstige Verbindlichkeiten ,39 Summe Verbindlichkeiten ,72 Rechnungsabgrenzungsposten ,17 Bilanzsumme ,58 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. 17
19 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh GOA Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse ,10 Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen ,82 Andere aktivierte Eigenleistungen ,48 Sonstige betriebliche Erträge ,14 Materialaufwand ,10 Personalaufwand ,00 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ,70 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,31 Erträge aus Beteiligungen ,93 Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ,15 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens ,35 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,64 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,15 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,37 Sonstige Steuern ,91 Jahresüberschuss ,22 Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ,08 Einstellungen in Gewinnrücklagen ,00 Ausschüttung Bilanzgewinn ,88 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. 18
20 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Personal Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Aushilfen und Auszubildende) hat zum Ende des Bericht s- jahres 253 (Vj. 258) betragen. Zum Ende des Berichtsjahres wurden 12 (Vj. 11) junge Menschen als Bürokaufleute, Fachkräfte für Abfallwirtschaft und Kfz-Mechatroniker ausgebildet. Weitere 70 Mitarbeiter waren im Reinigungsdienst, auf den Wertstoffhöfen und saisonal für die Betreuung der Grünabfallcontainer als Aushilfen geringfügig beschäftigt. Die Krankheitsquote im gesamten Unternehmensbereich ist mit 3,42 % im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr (3,84 %) weiter leicht zurückgegangen. Es haben sich insgesamt 35 Arbeitsunfälle (Vj. 43) ereignet, die zusammen 364 Ausfalltage (Vj. 236) zur Folge hatten. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer 1) getrennt nach Gruppen Nr. 7 HGB - (ohne Geschäftsführer und geringfügig Beschäftigte) Verwaltung mit Vertrieb vollzeitbeschäftigt 1) teilzeitbeschäftigt Angestellte vollzeitbeschäftigt 1) teilzeitbeschäftigt Gewerblicher Bereich Arbeiter (Fuhrpark, Deponie) vollzeitbeschäftigt teilzeitbeschäftigt vollzeitbeschäftigt teilzeitbeschäftigt Auszubildende Auszubildende Verwaltung mit Vertrieb 7 Verwaltung mit Vertrieb 6 Gewerblicher Bereich 4 Gewerblicher Bereich 6 Insgesamt 269 Insgesamt 267 1) ohne 5 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr: 5), die sich im Erziehungsurlaub befinden Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine 19
21 5.1.8 Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbh Der Landkreis hat für nachstehende Darlehen Bürgschaften übernommen: Konto Nr. Darlehensgeber Aufnahmejahr Stand BW Bank , BW Bank , BW Bank , BW Bank , BW Bank , /21 Commerzbank , BW Bank , BW Bank , BW Bank ,65 Summe ,39 Entsprechend der Beteiligungsverhältnisse hat die WRZ Hörger GmbH & Co. KG im U m- fang von 51 % der vom Ostalbkreis verbürgten Darlehen eine Rückbürgschaft überno m- men. 20
22 5.2 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Bahnhofplatz Schwäbisch Gmünd Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 29. August 1996 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 17. Dezember Gegenstand des Unternehmens Die Gesellschaft hat das Ziel, Maßnahmen zu fördern, die der Entwicklung und Verbess e- rung der Wirtschaftsstruktur in der Region Ostwürttemberg dienen, insbesondere durch Unterstützung der Wirtschaftsförderungsaktivitäten in der Region, Planung und Durchführung von Standortwerbung für die Region, Schaffung der notwendigen Datenbasis zur überregionalen Akquisition von Unternehmen, Unterstützung der in der Region ansässigen Unternehmen bei der Schaffung zusätzlicher und Sicherung vorhandener Arbeitsplätze und Entwicklung und Förderung von Initiativen zur Stärkung von weichen Standortfaktoren der Region Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Das Stammkapital der WiRO wurde im Jahr 2009 auf Euro erhöht. Unter Beibehaltung der Anteilstruktur übernahm der Ostalbkreis auf dieses Stammkapital eine Stammeinlage von Euro (66 %) und der Landkreis Heidenheim eine Stammeinlage von Euro (34 %). 21
23 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg Die Stammeinlagen wurden bar erbracht. Nach Einzahlung des Stammkapitals können von den Gesellschaftern keine weiteren Einzahlungen (Nachschüsse) verlangt werden Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Dr. oec. Ursula Bilger Aufsichtsrat: Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Landrat Thomas Reinhardt, stellv. Vorsitzender Vertreter des Kreistags des Ostalbkreises: Karl Bux Ursula Röttele Wolf-Dietrich Fehrenbacher Jutta Heim-Wenzler Gerd Dannenmann Vertreter des Kreistages des Landkreises Heidenheim: Andreas Stoch (bis ) Clemens Stahl (ab ) Bernhard Ilg Armin Leber Vertreter der Kreissparkasse Ostalb: Carl Trinkl Vertreter der Kreissparkasse Heidenheim: Dieter Steck Vertreter des Regionalverbands Ostwürttemberg: Richard Arnold Claudia Sünder Vertreter der IHK Ostwürttemberg: Klaus Moser Vertreter des DGB Ostwürttemberg: Peter Müller (bis ) Ralf Willek (ab ) Vertreter der EnBW/ODR: Frank Hose Vertreter der Volksbanken/Raiffeisenbanken aus dem Ostalbkreis: Karl Magenau 22
24 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg Die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden am für die Amtszeit der Kreistage des Ostalbkreises und des Landkreises Heidenheim bestellt. Durch Normierung des Au f- sichtsrates vom 26. Februar 1997 wurde ein beratender Beirat gebildet. Aufgabe des Be i- rats ist die Beratung des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung in allen den U nternehmensgegenstand betreffenden Fragen. In der Aufsichtsratssitzung vom 26. Januar 2005 wurde das Ruhen der Funktion des Beirats beschlossen Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Das Aufgabengebiet der WiRO ist das Standortmarketing im weiteren Sinne und basiert auf den drei Säulen Standortentwicklung, Service für Unternehmen und Standortkommunikation. Über Projekte und Initiativen sind die drei Bereiche eng miteinander verknüpft. Dabei übernimmt die WiRO einerseits eine Scharnierfunktion zu den Fachministerien, oder landesweiten Initiativen und Netzwerken und arbeitet andererseits eng mit den Wirtschaftsförderakteuren auf Landkreis- und kommunaler Ebene zusammen. Durch die positive Entwicklung der regionalen Wirtschaft im Jahr 2013 wurden bei Firmen viele Investitionsprojekte umgesetzt und die Innovationstätigkeit forciert. Der Arbeitsmarkt erwies sich im Jahr 2013 mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 4,1 % und fast Beschäftigten als stabil. Die Wirtschaftsleistung und die Arbeitsmarktdaten haben sich im Ostalbkreis, bedingt durch die unterschiedliche Wirtschaftsstruktur, etwas stärker entwickelt als im Landkreis Heidenheim. Die WiRO konnte in diesem wirtschaftlichen Umfeld ihre Strategiefelder mit der Weiterentwicklung Ostwürttembergs als Kompetenzstandort, Innovationsstandort, Investitionsund Gründungsstandort und bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs stärken und au s- bauen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden die Netzwerkaktivitäten in den Bereichen Automotive, Holz, Oberflächentechnologie, Photonik oder Marketing fortgeführt und das Komp e- tenzfeld Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau mit der fünften Broschüre innovative Branchen in Ostwürttemberg erstmals mit über 120 Unternehmen dargestellt. Neben Informations- und Netzwerkveranstaltungen in der Region wurde mit überregionalen Marketingmaßnahmen und der Vernetzung mit landesweiten Aktivitäten für Ostwür t- temberg als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort geworben. Mit einem Regionsstand beim Existenzgründertag in Aalen, beim Cluster-Forum Baden-Württemberg in Ulm 23
25 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg oder beim Wirtschaftsforum Magisches Dreieck in Dinkelsbühl konnten Existenzgründern und Unternehmen Standortangebote und Einbindungsmöglichkeiten in die regionalen Netzwerke vermittelt werden. Auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München war die WiRO mit den Städten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg vertreten. Im Berichtsjahr wurde das Leitprojekt Fachkräfte für Ostwürttemberg weiter ausgebaut. Nachdem im Oktober 2012 die Fachkräfteallianz Ostwürttemberg mit 19 Partnern g e- gründet wurde, übernahm die WiRO und die IHK die Organisation und Koordinierung der Arbeitstreffen gemeinsam, bei denen die Formulierung und Umsetzung zielgerichteter Projekte und Maßnahmen und die Verzahnung von Initiativen im Fokus standen. Konkreter Ansatz der Wirtschaftsförderung im Rahmen der Fachkräfteallianz ist d ie Umsetzung der Fachkräftekampagne Erstaunliches Ostwürttemberg mit einer attraktiven Internetwerbung, Plakaten, Bannern, Faktenfächern oder Gewinnspielen. Die WiRO organisierte mit zahlreichen regionalen Unternehmen Messeauftritte beim A b- solventenkongress in Stuttgart oder bei der Aalener Industriemesse (AIM) an der Hochschule Aalen, um frühzeitig für die künftige Fachkräfte zu werben. Um ausländische St u- dierende in der Region zu halten wurde ein Wellcome-Flyer mit unterschiedlichen Angeboten und Hilfestellungen entwickelt Lage des Unternehmens Der Jahresabschluss der WiRO zum weist eine Bilanzsumme in Höhe von ,33 sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung einen Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von ,91 (Vorjahresverlust: ,27 ) aus. Bedingt durch die Übernahme des Vorjahresverlustes aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch die Gesellschafter resultiert für 2013 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 6.271,64. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um den Jahresfehlbetrag auf 77 T vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 35,53 % (Vorjahr: 47,38 %). Das Ergebnis berücksichtigt die der WiRO im Geschäftsjahr 2013 zugeflossenen planmäßigen Zuschüsse des Ostalbkreises in Höhe von und des Landkreises Heide n- heim in Höhe von
26 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg Die gesamten Finanzierungszuschüsse der Gesellschafter Ostalbkreis und Landkreis Heidenheim, der Kreissparkasse Ostalb, der Kreissparkasse Heidenheim, diverser Volks- und Raiffeisenbanken aus dem Ostalbkreis und der EnBW ODR AG beliefen sich auf netto 282 T. Zusätzlich konnten Erlöse aus Kostenbeteiligungen für Veranstaltungen oder der Geschäftsbesorgung für den Marketing-Club Ostwürttemberg in Höhe von 40 T erzielt werden. Für die Fachkräftekampagne Ostwürttemberg wurden in 2013 Erträge in Höhe von 77 T aus Zuschüssen von Unternehmen und Kommunen erzielt. Weitere Einnahmen durch diese Zuschüsse zur Kampagne belaufen sich auf 87 T. Die flüssigen Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr um 63 T auf 201 T erhöht. 25
27 Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg WiRO Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Sachanlagen ,55 Summe Anlagevermögen ,55 Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,08 Summe Umlaufvermögen ,65 Rechnungsabgrenzungsposten ,11 Bilanzsumme ,28 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag ,39 Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss ,99 Summe Eigenkapital ,55 Rückstellungen Sonstige Rückstellungen ,56 Summe Rückstellungen ,56 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ,72 Sonstige Verbindlichkeiten ,39 Summe Verbindlichkeiten ,65 Rechnungsabgrenzungsposten ,00 Bilanzsumme ,28 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. 26
28 Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh Region Ostwürttemberg WiRO Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse ,85 Sonstige betriebliche Erträge ,60 Personalaufwand ,35 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ,98 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,10 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ,36 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,24 Erträge aus Verlustübernahme ,18 Jahresfehlbetrag ,99 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Im Geschäftsjahr 2013 waren durchschnittlich 4 Mitarbeiter (Vorjahr: 4) beschäftigt Kapitalzuführung und -entnahme durch die Landkreise keine Bürgschaftsübernahme durch die Landkreise keine 27
29 Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung ggmbh i.l. 5.3 Gesellschaft des Ostalbkreises für Beschäftigungsförderung ggmbh i.l Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Hopfenstraße Aalen Gründung der Gesellschaft: 19. Mai 1998 Auflösung der Gesellschaft: 31. Dezember 2012 Löschung der Gesellschaft 13. Dezember 2013 aus dem Handelsregister: HRB , Amtsgericht Ulm Gegenstand des Unternehmens Berufliche (Wieder-)Eingliederung von arbeitslosen Sozialhilfeempfängern, arbeitslosen Jugendlichen und insbesondere Langzeitarbeitslosen im Ostalbkreis. Der Gegenstand des Unternehmens ist durch das neue SGB II entfallen Stammkapital und Beteiligungsverhältnis/Liquidation Das Stammkapital der Gesellschaft betrug zum insgesamt ,70. Der Ostalbkreis war Gesellschafter mit 62,50 % (51.129,18 ), die Gesellschafter Aktion Jugendberufshilfe im Ostalbkreis (AJO) e.v. Arbeitslosenselbsthilfeorganisation (A.L.S.O.) e.v. Integra ggmbh i.l., Aalen Caritas Ostwürttemberg, Aalen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Kreisverband Aalen e.v. und Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Ostalbkreis hielten jeweils 6,25 % (5.112,92 ) an der Gesellschaft. Am 08. Juni 2011 wurde die Liquidation der Gesellschaft beschlossen. Die Anmeldung der Liquidation beim Notariat wurde am 29. Juni 2011 beantragt, die Eintragung beim Registergericht erfolgte am 21. Dezember Die Liquidation der Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2012 beendet. Mit Ablauf des Sperrjahres wurde die Löschung der Gesellschaft am 27. Dezember 2012 beim Notariat beantragt. Aufgrund der Auflösung der Gesellschaft wurde das Stammkapital im Januar 2013 voll an die Gesellschafter ausbezahlt. Auf den Ostalbkreis entfielen durch den Gesellschaftsanteil in Höhe von 62,50 % damit ,18. Die Löschung der Gesellschaft aus dem Handelsregister B des Amtsgerichts Ulm erfolgte am
30 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH 5.4 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Stuttgarter Str Schwäbisch Gmünd Telefon: ( ) Telefax: ( ) Gründung der Gesellschaft: 20. Mai 1998 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 31. Okt Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Bündelung der in Schwäbisch Gmünd und in der Region vorhandenen Gestaltungspotentiale und Designbüros in einem Zentrum für Gesta l- tung. Dies geschieht insbesondere durch Medienarbeit, Projektarbeit, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Veranstaltungen, Aus- und Weiterbildung, Büro-, Labor-, und Werkstattangebote sowie durch Schaffung von Arbeitsplätzen für qualifizierte Hochschulabso l- venten. Die Gesellschaft enthält sich jeglicher Einflussnahme auf den Wettbewerb der B ü- ros untereinander und tritt mit diesen nicht in Wettbewerb Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Stadt Schwäbisch Gmünd ,89 Euro 55,32 % Ostalbkreis ,78 Euro 31,91 % gmünder gestalter e. V ,51 Euro 12,77 % Summe: ,18 Euro 100,00 % Organe der Gesellschaft Zuständige Organe im Jahr 2013 waren der Aufsichtsrat, bestehend aus Oberbürgermeister Richard Arnold der Stadt Schwäbisch Gmünd (Vorsitz), Vertretern des Gemeind e- rats/der Parteien, Vertretern des Ostalbkreises, Vertretern der regionalen Industrie, Vertretern des gmünder gestalter e. V. und Vertretern der Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, sowie die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung (Eberhard Steiner). 29
31 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Da die Gesellschaft momentan ihre Tätigkeit eingestellt hat, ergaben sich im Jahr 2013 keine Umsatzerlöse. Als Aufwendungen sind im wesentlichen nur Kosten der Verwaltung angefallen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ergibt einen Jahresfehlbetrag 2.253,32 (Vorjahr 1.942,66 ). Eine Gesellschafterversammlung wurde im Jahr 2013 nicht abgehalten. Aufgrund eines fehlenden Beschlusses der Gesellschafterversammlung wurde der Verlust 2012 auf neue Rechnung vorgetragen Lage des Unternehmens Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Vermögensgegenstände ,22 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ,38 Summe Umlaufvermögen ,69 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme ,69 30
32 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Verlustvortrag ,36 Jahresüberschuss/ -fehlbetrag ,95 Summe Eigenkapital ,44 Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ,00 Sonstige Verbindlichkeiten Summe Verbindlichkeiten ,00 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme ,69 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. 31
33 Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation GmbH Zentrum für Gestaltung und Wirtschaftskommunikation Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen ,33 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ,59 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,00 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,95 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag ,95 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Die Zahl der Arbeitnehmer i. S. d. 267 Abs. 5 HGB beträgt 0 Personen (Vorjahr: 0) Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis keine 32
34 Technologiezentrum Aalen GmbH 5.5 Technologiezentrum Aalen GmbH Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Gartenstraße Aalen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 30. Januar 1986 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 07. Nov mit Berichtigung vom Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Technologiezentrums in Aalen. Das Technologiezentrum soll jungen technologieorientierten Unternehmen des produzierenden Gewerbes und des produktionsorientierten Dienstleistungsgewerbes den Aufbau eines am Markt erfolgreichen Unternehmens erleichtern. Dies geschieht insbesondere durch die Bereitstellung von Gemeinschaftseinrichtungen, Büro- und Werkstatträumen, von zentralisierten Verwaltungs- und Bürodienstleistungen sowie durch das Angebot von Beratung s- diensten. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Leistungen gleicher oder ähnlicher Art zu erbringen. Sie darf Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen und vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen und wieder aufgeben Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft zum beträgt Hieran hält der Ostalbkreis einen Anteil in Höhe von und ist somit nach der Stadt Aalen (41,14 %) größter Gesellschafter mit einem Beteiligungsverhältnis von 29,53 %. Weitere Gesellschafter: - Kreissparkasse Ostalb: 16,34 % - Carl-Schneider-Stiftung: 8,27 % 33
35 Technologiezentrum Aalen GmbH - Süddeutscher Zeitungsdienst: 1,58 % - Telenot Electronic GmbH: 1,58 % - Wohnungsbau Aalen GmbH: 1,58 % Die VR-Bank Aalen eg veräußerte ihren Geschäftsanteil in Höhe von 10,03 % mit notariellem Kaufvertrag vom 16. Mai 2013 an die Stadt Aalen Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind der Geschäftsführer und die Gesellschafterversammlung. Geschäftsführung: Herr Robert Ihl Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Der positive Geschäftsverlauf im Jahr 2013 beruht auf der guten Auslastung des Technologiezentrums. Bei Auszügen konnten die freigewordenen Flächen sofort weitervermietet werden, sodass das TZA keinen Leerstand zu verzeichnen hatte. Daneben konnten mit der Vermietung von Stellplätzen, die bis kostenfrei zur Verfügung standen, zusätzliche Einnahmen erzielt werden Lage des Unternehmens Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 hat sich die finanzielle Situation um rund 3,7 T verbessert. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden. Das Jahresergebnis entspricht mit einem positiven Saldo von rund 5,1 T weitgehend den Erwartungen und der Prognose des Wirtschaftsplanes. Im Fünf-Jahres-Vergleich konnte erstmalig ein Überschuss erzielt werden. Neben anderen Einflussfaktoren war hierfür die Kostenreduktion aus der Schließung des Sekretariatsservice ab Oktober 2013, der nicht kostendeckend betrieben werden konnte, ursächlich. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr auf 122,7 T, somit um rund 1,8 T oder 1,5 % erhöht. Auf der Passivseite kam es lediglich zu geringen Veränderungen (z. B. die Erhöhung des Eigenkapitals um 5,1 T auf T ). Die Bilanzstruktur hat sich nur unwesentlich verändert. Bei den ausgewiesenen 34
36 Technologiezentrum Aalen GmbH Verbindlichkeiten (43,2 T ) handelt es sich größtenteils (35 T ) um Vorauszahlungen auf Betriebskosten, die jeweils im Folgejahr abgerechnet werden. Die Grundmieterlöse in 2013 konnten um rund 1,2 % auf 99,9 T gesteigert werden. Daneben wirkte sich die Vermietung für Garagen und Stellplätze mit einem Umsatzplus von rund 3,1 T aus, so dass sich der Gesamtumsatz um rund 5,1 T bzw. 3,4 % auf 153,6 T erhöht hat. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrifft insbesondere die Reduzierung der Instandhaltungskosten (- 2,0 T ) sowie der Gartenpflege (- 2,7 T ). Die gesamten Aufwendungen für Gebäudebewirtschaftung haben sich auf 106,9 T verringert. Ausblick: Auf dem Campus der Hochschule Aalen auf dem Burren, entsteht das bereits viel beschriebene Eule Innovationszentrum. Dort können sich Studenten der Hochschule für Forschungszwecke oder zur Entwicklung einer Idee mit anschließender Existenzgründung einmieten. Aber auch andere Mieter sollen hier geeignete Räume finden können. Daneben bietet das Wirtschaftszentrum (WiZ) an der Ulmer Straße ebenfalls gute räumliche Möglichkeiten für dienstleistungsorientierte junge Unternehmen. Sofern es sich dabei um Existenzgründer handelt, kann sich die Stadt Aalen eine subventionierte Miete - eventuell über drei Jahre gestaffelt - vorstellen. Im Rahmen der nächsten Gesellschafterversammlung wird insofern darüber diskutiert werden müssen, ob die TZA GmbH nicht aufgrund der oben beschriebenen Sachverhalte aufgelöst werden kann. 35
37 Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Technologiezentrum Aalen GmbH TZA - Technologiezentrum Aalen GmbH Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Sachanlagen ,78 Summe Anlagevermögen ,78 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen ,76 Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,72 Summe Umlaufvermögen ,5 Bilanzsumme ,52 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen ,6 Jahresüberschuss/-fehlbetrag ,04 Summe Eigenkapital ,10 Rückstellungen Sonstige Rückstellungen ,57 Summe Rückstellungen ,57 Verbindlichkeiten Erhaltene Anzahlungen ,58 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ,38 Sonstige Verbindlichkeiten ,88 Summe Verbindlichkeiten ,22 Rechnungsabgrenzungsposten ,53 Bilanzsumme ,52 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. 36
38 Technologiezentrum Aalen GmbH TZA - Technologiezentrum Aalen GmbH Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse ,43 Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen ,47 Sonstige betriebliche Erträge ,26 Personalaufwand ,69 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ,34 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,13 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ,00 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,08 Sonstige Steuern Jahresüberschuss/-fehlbetrag ,04 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Im Jahresdurchschnitt 2013 beschäftigte die Gesellschaft 2 Mitarbeiter Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis keine 37
39 Ostalb-Klinikum Service GmbH 5.6 Ostalb-Klinikum Service GmbH Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Im Kälblesrain Aalen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 25. Juni 2004 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 24. Juni Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von patientenfernen Leistungen für das Ostalb-Klinikum Aalen, insbesondere in den Bereichen Reinigung, Küchenbetrieb/ Catering, Pfortendienst, innerbetrieblicher Transport und Bettenzentrale. Die Gesellschaft kann weitere Serviceleistungen für das Ostalb-Klinikum Aalen übernehmen Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Daran ist der Ostalbkreis mit 51 %, die Klinikdienste Süd mit 49 % beteiligt Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Prokura: Aufsichtsrat: Axel Janischowski Ulrich Geiger Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Manfred Baldauf, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Karl Kurz, Kreiskämmerer Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Durch den enormen Kostendruck im Gesundheits- und Sozialwesen sind Krankenhäuser, wie alle anderen Einrichtungen im Bereich Gesundheit und Soziales gezwungen, Leistungen möglichst kostengünstig zu erlangen. Dies begünstigt die Entstehung von Servicegesel l- 38
40 Ostalb-Klinikum Service GmbH schaften, die ihre Beschäftigten in der Regel zu Tarifen außerhalb des TVöD beschäftigen und zum anderen gegenüber einem reinen Outsourcing den Vorteil der Umsatzsteuere r- sparnis im Rahmen einer Organschaft bieten. Der Kostendruck führt zwar auch zu gering e- ren Gewinnspannen in diesem Umfeld, sichert aber doch die Existenzberechtigung entsprechender Gesellschaften. Die Gesellschaft wurde als Dienstleister für das Ostalb-Klinikum Aalen gegründet. Seit dem Start der Gesellschaft wurden die Kerngebiete über die Jahre laufend erweitert. Heute versteht sich die Gesellschaft als wichtiger Partner für alle gebäuderelevanten Prozesse. Gegenwärtig ist die Servicegesellschaft zuständig für die Bereiche Reinigung, Catering, Pfortendienste, Bettenaufbereitung sowie Transport- und Logistikdienste. Ausblick Die Gesellschaft ist wesentlich abhängig vom Umfeld im Sozial- und Gesundheitswesen. Sollten sich hier die Rahmenbedingungen ändern, so hat dies direkte Auswirkungen auf die Gesellschaft. Durch den enormen Kostendruck in diesem Bereich bleibt den sozialen Ei n- richtungen kaum eine andere Möglichkeit, als zu versuchen, möglichst viele Leistungen ko s- tengünstig zu beschaffen und sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren Lage des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Umsatz von T erzielt werden. Dieser liegt über den Erwartungen, die laut Wirtschaftsplan für das Jahr 2013 geplant waren. Für das Jahr 2014 ist ein Umsatz von T geplant. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Sie liegt bei einer Bilanzsumme von 780 T (Vorjahr: 623 T ) bei 51,9 % (Vorjahr: 44,9 %). Die liquiden Mittel beliefen sich zum auf 241 T und damit auf 30,9 % der Bilanzsumme. Die Bankverbindlichkeiten betragen im Berichtsjahr 65 T. Die Gesellschaft erzielte einen Gewinn von 125 T. 39
41 Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Service GmbH Ostalb-Klinikum Service GmbH Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände ,06 Sachanlagen ,86 Summe Anlagevermögen ,70 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen ,63 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,63 Summe Umlaufvermögen ,21 Rechnungsabgrenzungsposten ,52 Bilanzsumme ,17 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Gewinnvortrag ,21 Jahresüberschuss ,80 Summe Eigenkapital ,62 Rückstellungen Steuerrückstellungen ,00 Sonstige Rückstellungen ,06 Summe Rückstellungen ,67 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , ,75 40
42 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Service GmbH ,98 Sonstige Verbindlichkeiten ,45 Summe Verbindlichkeiten ,15 Bilanzsumme ,17 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Ostalb-Klinikum Service GmbH Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse ,49 Sonstige betriebliche Erträge ,38 Materialaufwand ,04 Personalaufwand ,45 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen , , , ,00 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,85 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,26 Sonstige Steuern ,27 Jahresüberschuss ,80 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. 41
43 Ostalb-Klinikum Service GmbH Personal Die Gesellschaft beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 133 Mitarbeiter, von denen 20 geringfügig und 113 sozialversicherungspflichtig beschäftigt wurden. Die Entlohnung erfolgt entsprechend des Tarifvertrags für Gebäudereiniger Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis keine 42
44 5.7 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Dalkinger Straße Ellwangen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: Gründung der Gesellschaft: 14. Dezember 2009 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 11. Dez Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von patientenfernen Leistungen für die St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen, insbesondere in den Bereichen Reinigung, Küchenbetrieb/Catering, Wäscherei und Haustechnik, sowie - im Rahmen der Aufgabenstellung des Ostalbkreises - die Bildung eines medizinischen Fortbildungszentrums in Ellwangen und die Förderung von Kooperationen der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten. Die Gesellschaft kann ihre Serviceleistungen auch für andere Kliniken des Ostalbkreises sowie für andere öffentliche Einrichtungen im Ostalbkreis übernehmen und sich auf branchenverwandten Gebieten betätigen sowie an anderen Unternehmen ihrer Branche und branchenverwandten Unternehmen beteiligen und die Geschäftsführung solcher Unte r- nehmen übernehmen. 102, 103 GemO i.v.m. 48 LKrO sind zu beachten Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Alleiniger Gesellschafter ist der Ostalbkreis (Eigenbetrieb St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen) Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Robert Filter 43
45 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Gemäß 9 des Gesellschaftsvertrags wird die Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh durch einen Geschäftsführer alleine vertreten. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen. Der vorgenannte Geschäftsführer ist auf unbestimmte Zeit berufen. Aufsichtsrat: Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Karl Kurz, stellvertretender Vorsitzender Ralf Wagenknecht Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Die sich unter den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen schwierig gestaltende F i- nanzsituation der Kliniken in Deutschland erfordert auch in Zukunft die Nutzung aller strukturellen Optionen. Unter diesen Zielperspektiven war die Gründung der Serviceg e- sellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh eine zukunftsorientierte, strategisch richtungsweisende Entscheidung für die St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen. Kliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft werden sich im Konkurrenzfeld mit freigemeinnützigen und privaten Trägern nur dann behaupten können, wenn es ihnen gelingt sich zusätzliche Wirtschaftspotentiale und Gestaltungsspielräume zu erschließen. Auch wenn die weiteren Geschäftsfelder, medizinisches Fortbildungszentrum und Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten, auch im Jahr 2013 noch nicht realisiert werden konnten, ist man davon überzeugt, dass sich mittelfristig hieraus interessante strategische Handlungsmöglichkeiten für moderne sektorenübergreifende Versorgungsformen ergeben. Durch die Generierung zusätzlicher externer Erträge aus Leistungen für Fremdbetriebe (z. B. Ausbau der Schulverpflegung) und die Intensivierung medizinischer Kooperationen erhofft man sich weitere wirtschaftliche Optionen für die Zukunft. Auf der Basis des Tarifvertrages für die gewerblich Beschäftigten in der Gebäudereinigung wurden im Geschäftsjahr 2013 über einen Mehrfacharbeitgebervertrag durchschnittlich 24,28 Vollkräfte (Vorjahr: 22,54) ( 37 Mitarbeiter/innen) beschäftigt. Das Mehrfacharbeitgebermodell mit der Servicegesellschaft Hospitalstiftung zum Hl. Geist in Ellwangen (Jagst) mbh (im Jahr 2013 durchschnittlich 7,27 Vollkräfte 12 Mitarbeiter/innen) ermöglicht einen flexiblen Personaleinsatz in beiden Servicegesell- 44
46 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh schaften unter Vermeidung einer Umsatzsteuerpflicht für die jeweilige Personalgestellung. Im Geschäftsjahr 2013 wurde der flexible Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleichzeitig oder wechselseitig in beiden Servicegesellschaften noch nicht praktiziert Lage des Unternehmens Die Servicegesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2013 aus den patientenfernen Leistungen Umsatzerlöse in Höhe von (Vorjahr: ). Umsatzstärkster Bereich waren die Erträge aus Reinigungsleistungen mit (Vorjahr: ), gefolgt von den Erträgen aus Küchenleistungen/Catering mit (Vorjahr: ), den Erträgen aus Leistungen der Technik mit (Vorjahr: ) und den Erträgen aus Wäschereileistungen mit (Vorjahr: ). Die geschäftspolitische Entwicklung der Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh verlief mit einem Jahresüberschuss im Berichtsjahr 2013 in Höhe von 2.739,96 (Vorjahr: 3.807,41 ) auch im vierten Jahr erfolgreich. Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ,87 Sonstige Vermögensgegenstände ,02 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ,63 Summe Umlaufvermögen ,23 Bilanzsumme ,23 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag ,91 45
47 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Jahresüberschuss ,03 Summe Eigenkapital ,32 Rückstellungen Steuerrückstellungen ,89 Sonstige Rückstellungen ,80 Summe Rückstellungen ,48 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ,12 Sonstige Verbindlichkeiten ,36 Summe Verbindlichkeiten ,38 Bilanzsumme ,23 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse ,21 Personalaufwand ,59 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,88 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,05 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,11 Jahresüberschuss ,03 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Durch die erneute Ausweitung des Servicepersonalstamms in der Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh erhöhte sich im Geschäftsjahr 2013 die Personalkostenquote auf 93,59 % der Gesamtkosten. Tarifbedingte Personalkostensteigerungen in 46
48 Servicegesellschaft St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen mbh Höhe von 2,05 % im Jahr 2013 haben dies zusätzlich verstärkt. Infolge der vom Ostalbkreis als Träger vorgegebenen sozialverträglichen Fluktuationslösung, d.h. erst beim Ausscheiden von Personal aus der Muttereinrichtung St. Anna-Virngrund-Klinik wird neues Personal in der Servicegesellschaft angestellt, wird die Beschäftigtenzahl in der Serviceg e- sellschaft auch zukünftig nur langsam anwachsen. Im Wirtschaftsjahr waren durchschnit t- lich 37 Personen (Vorjahr: 38) beschäftigt Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis keine 47
49 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh 5.8 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Wetzgauer Straße Mutlangen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 15. Dezember 2010 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 01. März Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die wirtschaftliche Erbringung von patientenfernen Leistungen für das Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd und eventuell weiteren öffentlichen Einrichtungen des Ostalbkreises, im Wesentlichen in den Bereichen Reinigung, Küchenbetrieb/Catering, Wäscherei und Haustechnik, sowie - im Rahmen der Aufgabenstellung des Ostalbkreises - die Förderung von Kooperationen des Stauferklinikums Schwäbisch Gmünd mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten. Die Gesellschaft kann Serviceleistungen auch für andere Kliniken des Ostalbkreises sowie für andere öffentliche Einrichtungen im Ostalbkreis übernehmen und sich auf branche n- verwandten Gebieten betätigen und sich auch an anderen Unternehmen ihrer Branche und branchenverwandten Unternehmen beteiligen und die Geschäftsführung solcher U n- ternehmen übernehmen Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Alleiniger Gesellschafter ist der Ostalbkreis (Eigenbetrieb Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd) Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Gesamtprokura: Walter Hees Martin Weller 48
50 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Franz Xaver Pretzel Aufsichtsrat: Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Karl Kurz, stellvertretender Vorsitzender Ralf Wagenknecht Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Durch den enormen Kostendruck im Gesundheits- und Sozialwesen sind Krankenhäuser, wie alle anderen Einrichtungen im Bereich Gesundheit und Soziales, bereits seit Jahren gezwungen, Leistungen möglichst kostengünstig zu erlangen. Dies begünstigt die Entst e- hung von Servicegesellschaften, die ihre Beschäftigten in der Regel zu Tarifen unterhalb des TVöD beschäftigen und zum anderen gegenüber einem reinen Outsourcing den Vo r- teil der Umsatzsteuerersparnis im Rahmen einer Organschaft bieten. Der Kostendruck führt zwar auch zu geringeren Gewinnspannen in diesem Umfeld, sichert aber doch die Existenzberechtigung entsprechender Gesellschaften. Die Gesellschaft wurde im Dezember 2010 als Dienstleister für das Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd gegründet und nahm zum ihre Tätigkeit auf. Sie erbringt insbesondere Dienste im Bereich der Unterhaltsreinigung, Küche, Wäscherei, Empfang und Technik. Ausblick Die Gesellschaft ist wesentlich abhängig vom Umfeld im Sozial- und Gesundheitswesen. Sollten sich hier die Rahmenbedingungen ändern, so hat dies direkte Auswirkungen auf die Gesellschaft. Durch den enormen Kostendruck in diesem Bereich bleibt den sozialen Einrichtungen kaum eine andere Möglichkeit, als zu versuchen, möglichst viele Leistungen kostengünstig zu beschaffen und sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren Lage des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Umsatz von T erzielt werden. Dieser liegt über den Erwartungen des Wirtschaftsplans für das Jahr 2013, der mit T kalkuliert wurde. Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss von 17 T. Dieser lag insbesondere durch die höheren Umsatzerlöse über den Erwartungen aus dem Wirtschaftsplan, welcher mit einem positiven Ergebnis von 11 T abschloss. 49
51 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Die Eigenkapitalquote liegt bei einer Bilanzsumme von 175 T bei 14,3 % (Vj. 3,7 %). Kreditaufnahmen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich. Investitionen waren für 2013 nicht geplant - es wurden jedoch Investitionen in Höhe von 31 T getätigt. Die größten Positionen waren 2 Scheuersaugmaschinen für insgesamt 27 T. Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Technische Anlagen und Maschinen ,00 Umlaufvermögen Sonstige Vermögensgegenstände ,09 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ,49 Summe Umlaufvermögen ,92 Rechnungsabgrenzungsposten ,31 Bilanzsumme ,44 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen Verlustvortrag ,21 Jahresüberschuss ,16 Summe Eigenkapital ,07 Rückstellungen ,12 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ,14 50
52 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ,58 Sonstige Verbindlichkeiten ,33 Summe Verbindlichkeiten ,20 Rechnungsabgrenzungsposten ,00 Bilanzsumme ,44 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse ,78 Sonstige betriebliche Erträge ,51 Materialaufwand ,24 Personalaufwand ,17 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,12 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,00 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,23 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,00 Jahresüberschuss ,16 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Die Gesellschaft beschäftigte Ende des Geschäftsjahres 54 Mitarbeiter, von denen 2 geringfügig beschäftigt und 52 sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Im Geschäftsjahr 2014 ist mit keiner größeren Veränderung des Personalstands zu rechnen. 51
53 Servicegesellschaft Stauferklinikum mbh Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis keine 52
54 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH 5.9 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Im Kälblesrain Aalen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 7. Juli 2011 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 7. Juli 2011 mit Nachtrag vom 31. August Gegenstand des Unternehmens Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb einer Einrichtung zur Erbringung von ambulanten und stationären Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, insbesondere Altersmedizin im Sinne von 40 SGB V und 111 SGB V als Einrichtung der Wohlfahrtspflege. Der Satzungszweck wird insbesondere durch den Betrieb einer Rehabilitations-Klinik verwirklicht. Die Gesellschaft verfolgt im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerb e- günstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO) Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Alleiniger Gesellschafter ist der Ostalbkreis Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Prokura: Aufsichtsrat: Axel J.F. Janischowski Stephan Schneider Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. Eberhard Schwerdtner, Kreisrat, stellvertretender Vorsitzender 53
55 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Fachbeirat: Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Ärztlicher Direktor und Chefarzt O stalb- Klinikum Günter Schneider, Pflegedirektor Ostalb-Klinikum Dr. Gunter Bühler, Kreisrat Sigrid Heusel, Kreisrätin Martin Gerlach, Kreisrat (bis ) Herbert Witzany, Kreisrat (seit ) Volker Grab, Kreisrat derzeit nicht besetzt Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Nach der Schließung der Geriatrischen Rehaklinik in Aalen wurde ein neues medizinisches und wirtschaftlich tragfähiges Konzept für das Geschäftsfeld Geriatrische Rehabilitation am Standort Gesundheitszentrum Ostalb-Klinikum Aalen erforderlich. Um die Versorgungslücke in der wohnortnahen Rehabilitation - insbesondere für die Menschen im Ostalbkreis - zu schließen, wurde die Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH gegründet. Bereits im Herbst 2011 wurden umfangreiche Um- und Neubauarbeiten durchgeführt, um die geriatrische Rehabilitation in den Campus des Ostalb-Klinikums zu integrieren. Die im Versorgungsvertrag vereinbarten 45 Betten sind baulich allerdings nur über zwei Stufen zu erreichen. Anfang Februar 2012 wurden in einer ersten Stufe 24 stationäre geriatrische Rehabilitationsplätze und 12 akutgeriatrische Betten realisiert. Die verbleibenden 21 stationären geriatrischen Betten wurden am nach dem Umzug der Frauenklinik und nachfolgenden Umbaumaßnahmen in Betrieb genommen. Die Geriatrische Rehabilitation am Standort Ostalb-Klinikum Aalen ist ein Teil des neuen Zentrums für Altersmedizin mit folgenden Bausteinen: - akutstationäre Krankenhausbehandlung ( 109 SGB V), inklusive frührehabilitative g e- riatrische Komplexbehandlung (OPS 8-550) - stationäre Geriatrische Rehabilitation ( 40, 111 SGB V), - tagesklinische bzw. ambulante Geriatrische Rehabilitation ( 40, 111 SGB V) - Heilmittelerbringung Das Zentrum für Altersmedizin wird von der Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH b e- trieben. Die akutstationäre Krankenhausbehandlung inklusive frührehabilitative ger iatri- 54
56 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH sche Komplexbehandlung ist Teil des Ostalb-Klinikums Aalen und wird von der Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH über einen Kooperationsvertrag ärztlich, pflegerisch und th e- rapeutisch abgewickelt. Am 1. Februar 2012 konnte die Gesellschaft mit der Patientenversorgung in der stationären geriatrischen Rehabilitation beginnen. Im Mai 2012 wurden auch in der Akutgeriatrie die ersten Patienten behandelt. Vom bis wurden 415 Patienten mit insgesamt Berechnungstagen in der stationären geriatrischen Rehabilitation behandelt. Die 24 Betten waren mit durchschnittlich 103,0 % ausgelastet. In der ambulant geriatrischen Rehabilitation wurden 31 Patienten mit insgesamt 349 Behandlungstagen im Rahmen von Einzelfallgenehmigungen behandelt. Ausblick Der Schwerpunkt der Gesellschaft liegt aktuell im Bereich der stationären geriatrischen Rehabilitation. Die Ausgestaltung dieser, von den Krankenkassen getragenen, medizin i- schen Leistung wird aktuell in Baden-Württemberg kontrovers diskutiert. Schon einige Träger haben stationäre geriatrische Rehabilitationsangebote wieder aufgegeben, da mit den aktuell von den Krankenkassen bezahlten Vergütungssätzen nur sehr schwer eine auskömmliche Finanzierung zu erreichen ist. Es besteht durchaus das Risiko, dass sich trotz der Diskussionen auf Landesebene und der Schiedsstellenentscheidungen keine nachhaltigen Verbesserungen für das Geschäftsfeld stationäre geriatrische Rehabilitation ergeben. Die Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH versucht dieses Risiko durch Diversifikation zu minimieren. Ein bereits bestehendes zusätzliches Geschäftsfeld ist die Betreuung der Akutgeriatrie des Ostalb-Klinikums Aalen. Ein weiteres Standbein soll die ambulante geriatrische Rehabilitation werden, mit dem bereits 2012 über Einzelfallentscheidungen begonnen wurde. Für 2014 wird der Abschluss eines Versorgungsvertrags über 10 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation mit den Landesverbänden der Krankenkassen angestrebt. Eine weitere Möglichkeit der Diversifikation ist der Einstieg in weitere rehabilitative Geschäftsfelder außerhalb der geriatrischen Rehabilitation. Aktuell führt die Geschäftsfü h- rung erste Sondierungsgespräche mit möglichen strategischen Partnern. 55
57 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Lage des Unternehmens Die Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresfehlbetrag von ,60 abgeschlossen. Im Vorjahr wurde noch ein Fehlbetrag in Höhe von ,32 ausgewiesen. Der Wirtschaftsplan 2013 weist einen voraussichtlichen Jahresfehlbetrag in Höhe von 91 TEUR aus. Das Jahresergebnis 2013 ist folglich besser als der Wirtschaftsplan. Hauptgrund für die positive Entwicklung ist die von Beginn an sehr gute Belegung der Rehaklinik. Durch die Jahresfehlbeträge 2011 bis 2013 hat sich das Eigenkapital von den ursprünglich vom Ostalbkreis eingebrachten (davon Kapitalrücklage: ) auf einen Stand per von ,05 reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 39,3 % (Vj. 45,2 %). 56
58 Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände ,00 Sachanlagen ,16 Summe Anlagevermögen ,96 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen ,19 Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,11 Summe Umlaufvermögen ,52 Rechnungsabgrenzungsposten ,28 Bilanzsumme ,90 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Verlustvortrag ,63 Jahresfehlbetrag ,77 Summe Eigenkapital ,58 Rückstellungen ,74 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten ,51 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen , ,71 Sonstige Verbindlichkeiten ,64 57
59 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Summe Verbindlichkeiten ,97 Bilanzsumme ,90 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse ,31 Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen 7.244, ,19 Sonstige betriebliche Erträge ,49 Materialaufwand , ,12 Personalaufwand , ,53 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ,52 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,72 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ,85 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,27 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit , ,99 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,00 Jahresfehlbetrag ,77 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Die Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH hat den Mitarbeiterstamm im Jahr 2013 leicht ausgebaut. Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesell schaft 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 58
60 Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis Die Darlehen der Rehabilitationsmedizin Ostalb GmbH sind durch Ausfallbürgschaften des Ostalbkreises über insgesamt gesichert. Daneben bestehen Ausfallbürgschaften des Ostalbkreises für die über Deutsche Leasing geleasten Gegenstände in Höhe von zusammen ,54. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am der Übernahme einer Bürgschaft zur Aufnahme von Kassenkrediten und zur Aufnahme von Investitionskrediten in Höhe von zugestimmt. Am hat der Kreistag der Übernahme einer weiteren Bürgschaft in Höhe von 80 % für vorgesehene Leasing- und Kreditverträge mit einem Gesamtvolumen von voraussichtlich zugestimmt. 59
61 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG 6. BETEILIGUNGEN DES OSTALBKREISES UNTER 25 % 6.1 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Ludwig-Erhard-Str Heidenheim Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 14. Juli 1997 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 04. Sept Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Anteilen oder stillen Beteiligungen an Unternehmen im Bereich der Industrie, des Handels und des Dienstleistungsgewerbes insbesondere kleinerer und mittlerer Größe im Bereich der Region Ostwürttemberg. Auf diese Weise soll die Gründung neuer Unternehmen und die Sicherung bestehender Unternehmen durch Verbreiterung der Eigenkapitalbasis g e- fördert werden. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin die Beratung solcher Unternehmen oder deren Unterstützung auf andere Weise. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Ma ß- nahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder zweckm ä- ßig erscheinen Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Die P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG verfügt über 36 Kommanditeinlagen in Höhe von ,53. Hiervon hält der Ostalbkreis einen Anteil von ,38. Dies en t- spricht einem Beteiligungsverhältnis von 6,9 %. 60
62 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG Der Komplementär der Gesellschaft, die Firma Ostwürttemberg Beteiligungsfonds P.E.G.A.S.U.S. Verwaltungs-GmbH, mit Sitz in Heidenheim, ist kapitalmäßig nicht beteiligt. Das Haftkapital des Komplementärs beträgt , Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Zur Geschäftsführung ist allein der persönlich haftende Gesellschafter berechtigt und verpflichtet. Er wird durch seinen Geschäftsführer Markus Schmid vertreten. Beirat: Dr. Ing. Hans P. Schiffer, Heidenheim (bis ), Vorsitzender Roland Wendel, Schwäbisch Gmünd (ab ), Vorsitzender Dr. Ing. Dr. Manfred Heinritz, Aalen (bis ), stellvertretender Vorsitzender Josef Kötter, Aalen (ab ), stellvertretender Vorsitzender Oberbürgermeister Bernhard Ilg, Heidenheim Oliver Conradi, Heidenheim Landrat Klaus Pavel, Aalen Dipl. Ing. Michael Waldenmaier, Heidenheim(bis ) Horst Seeber, Heidenheim (ab ) Andreas Götz, Aalen (ab ) Anlageausschuss: Dipl.-Kfm. Joerg Ayßlinger, Weinstadt, Vorsitzender Dr. Gernot Schauer, Heidenheim, stellvertretender Vorsitzender Manfred Henne, Heidenheim Dipl.-Kfm. Veit Reinhardt, Aalen Lothar Trips, Aalen Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr wurde eine neue stille Beteiligung gezeichnet. Es wird zunehmend schwerer geeignete Beteiligungen zu finden. Mit Vertrag vom hat sich die Pegasus KG als stille Gesellschafterin an der DiKorrA GmbH, Aalen, mit einer Einlage von 50 T beteiligt. Gegenstand des Unternehmens ist die Forschung, Produktion und Vertrieb von materialwissenschaftlicher Software und laborgestützten Dienstleistungen zur Analyse von Materialien. 61
63 P.E.G.A.S.U.S. GmbH & Co. KG Die DiKorrA GmbH hat im Februar 2014 einen Insolvenzantrag gestellt. Die Beteiligung wurde daher in voller Höhe wertberichtigt. Die bisher gezeichneten Beteiligungen haben das der Zielgruppe anhaftende Risiko ve r- deutlicht. Gerade bei der Finanzierung von Existenzgründungen und der Förderung von Innovationen ist das latente Ausfallrisiko deutlich höher als bei bereits gefestigten Unternehmen. Zum ist die Gesellschaft an 4 Unternehmen beteiligt (P.E.G.A.S.U.S. GmbH, KW Generator GmbH & Co. KG, Fahrversuch Süd GmbH und DiKorrA GmbH). Die Anlagestrategie der Gesellschaft bleibt unverändert. Im Geschäftsjahr 2014 wurde bis Prüfungsende keine neue Beteiligung gezeichnet. Im Geschäftsjahr 2012 haben zwei Kommanditisten mit einem Kommanditanteil von insgesamt 25 T ihre Beteiligung zum 31. Dezember 2013 gekündigt. Im Jahr 2013 erfolgte eine weitere Kündigung eines Kommanditisten mit einem Kommanditanteil von 26 T zum 31. Dezember Lage des Unternehmens Durch die Abwertung der Beteiligung an der Firma DiKorrA GmbH von 50 T, schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresverlust von ,24 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag: 91 T ). Das Anlagevermögen des Fonds liegt bei rd , das Umlaufvermögen bei bein a- he Der Fonds verfügt damit über eine gute Mittelausstattung. 62
64 6.2 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Kanalweg 40/ Karlsruhe Telefon: (07 21) Telefax: (07 21) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 18. Januar 1990 Rechtliche Grundlage: Satzung in der Fassung vom 13. Juni Gegenstand des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist die ausschließliche und unmittelbare Verfolg ung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung, insbesondere: Direkte Hilfe durch Betreuung, Unterrichtung, Beratung der Bedürftigen selbst, d e- ren Eltern und sonstigen Pflegepersonen sowie Durchführung von Maßnahmen zur Rehabilitation Behinderter oder anderer Hilfebedürftiger, die auf eine gleiche oder ähnliche Unterstützung wie Behinderte angewiesen sind. Einflussnahme auf die Errichtung von Spezialbehandlungszentren durch Gebiet s- körperschaften, sonstige Behörden oder andere Träger. Planung, Errichtung und Betrieb von Fördereinrichtungen, Heimen, Rehabilitation s- zentren und -kliniken für Menschen mit Behinderung und andere Hilfebedürftige wie oben genannt. Aufklärung der Öffentlichkeit und der zuständigen Behörden über die Situation von Menschen mit Behinderung und Hilfebedürftigen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die ihr zur Erreichung des Gesel l- schaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen. 63
65 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Am Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von ,19 ist der Ostalbkreis mit 2.556,46 beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 5,0 % Organe der Gesellschaft Geschäftführer: Prokura: Dipl. Betriebswirt (BA) Tobias David. Dipl.-Kauffrau Marion Reick-Westphal Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, dem im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 zwölf Mitglieder angehörten. Gesellschafterversammlungen wurden am 14. März, 17. Juli und 11. Dezember 2013 abgehalten Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Die Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh ist eine private, gemeinnützige Gesellschaft, die in Baden-Württemberg insbesondere behinderten Menschen und deren Angehörigen durch ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsprogramm hilft. Die Gesellschaft will durch die Verbindung von ambulanten Diensten und pädagogischen, therapeutischen und versorgenden Einrichtungen Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen individuell und wohnortnah unter Enbeziehung der Angehörigen unterstützen. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Insgesamt ist die Gesellschaft an rd. 20 Standorten in Baden-Württemberg u.a. mit Beratungs-, Frühförderstellen, ambulanten Diensten, Wohnheimen und Kindertagesstätten für Kinder mit und ohne Behinderung tätig. Des Weiteren ist die Reha-Südwest Träger von vier Sonderschulen, davon zwei Heimsonderschulen sowie eine Klinikschule. 64
66 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh Im Ostalbkreis ist die Gesellschaft durch die Konrad-Biesalski-Schule, als Heimsonderschule für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung vertreten. Der Erziehungs- und Bildungsauftrag bezieht sich auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Körperbehinderung, die aufgrund ihrer individuellen Voraussetzungen auf sonderpäd a- gogischen und therapeutischen Unterricht angewiesen sind. Die Schule führt die Bildungsgänge Grund- und Hauptschule, Förderschule sowie Schule für Geistigbehinderte in den Altersstufen: Grundstufe, Hauptstufe und Berufsschu l- stufe. Im Schuljahresinternat mit Kurzzeitaufnahmeangebot werden Kinder und Jugendliche sozialpädagogisch und pflegerisch betreut. Mit Außenklassen in AA-Hofherrnweiler, AA-Unterrombach, AA-Fachsenfeld und Ellwangen-Rindelbach wird auch im Ostalbkreis ein wohnortnahes, kooperatives bzw. inklusives Schulkonzept umgesetzt. Die Schule ist im Ostalbkreis weiterhin mit den inklusiven Kindertagesstätten in Wört und Aalen sowie Außenstellen in Ellwangen, Schwäbisch Gmünd-Wustenriet und Bopfingen- Aufhausen vertreten. An allen diesen Standorten werden Schulkindergartengruppen, Al l- gemeine Kindergartengruppen und Kleinkindgruppen unter einem Dach angeboten. Darüber hinaus runden eine sonderpädagogische Beratungsstelle mit frühkindlicher Fö r- derung, der sonderpädagogische Dienst in Allgemeinen Schulen, ein Familien unterstützender Dienst, das Angebot der Schulbegleitung/Schulassistenz, mehreren Wohngruppen im Rahmen des Ambulant Begleiteten Wohnens in Aalen, Ellwangen und Wört sowie ein Integrationsunternehmen das personenzentrierte Dienstleistungsangebot der Gesellschaft in der Region ab. Die schulischen und vorschulischen Angebote der Konrad-Biesalski-Schule und ihrer Kindertagesstätten weisen auch im Jahr 2013 eine konstant hohe Belegung aus und tragen somit zu einem positiven Betriebsergebnis bei. Die Reha-Südwest ggmbh hat im Jahr 2013 regionale Betriebsträgergesellschaften in Form von 100%-igen Tochtergesellschaften auf den Weg gebracht. Es ist geplant, die Konrad-Biesalski-Schule Wört mit allen Betriebsteilen in die Regionalgesellschaft Reha- Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe ggmbh einzubringen. 65
67 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh Lage des Unternehmens Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt T (Vorjahr: T ). Das Anlagevermögen ist zum Jahresabschluss 2013 mit T um 495 T im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Das Gesamtumlaufvermögen ist von T (2012) auf T im Jahr 2013 leicht gesunken. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den Jahresfehlbetrag 2013 in Höhe von T (Vorjahr: Jahresüberschuss 848 T ) auf T verringert. Gemessen am Gesamtkapital ergibt sich zum Bilanzstichtag ein prozentualer Eigenkapitalanteil von 39,9 % gegenüber 41,4 % zum Bilanzstichtag Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2013 um T (+3,7 %) auf T gestiegen. Die Umsatzsteigerung beruht auf einer höheren Auslastung einzelner Einrichtungen und entsprechend höherer Einnahmen sowie Pflegesatzsteigerungen. In den Konzernjahresabschluss der Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh zum 31. Dezember 2013 sind folgende Unternehmen einbezogen: - Kinderklinik Schömberg ggmbh, Schömberg - Regenbogen ggmbh Gesellschaft für Integration und Rehabilitation, Mannheim - IL-KA Integration + Leistung Karlsruhe ggmbh, Karlsruhe - PAR-LE ggmbh, Löffingen - KBS Arbeit + Integration ggmbh, Wört - Reha-Südwest Südbaden ggmbh, Löffingen - Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe ggmbh, Wört Die Unternehmensstrukturentwicklung konnte durch die Gründung der regionalen B e- triebsträgergesellschaften Reha-Südwest Südbaden ggmbh und Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe ggmbh entscheidend vorangebracht werden. Zukünftige Entwicklung: Die Risiken für die zukünftige Unternehmensentwicklung wurden auch in diesem Betrieb s- jahr deutlich. Zum einen sind hier die im Wandel befindlichen Rahmenbedingungen wie Betriebs- und Förderrichtlinien zu nennen, welche etwa im Heimbereich umfangreiche Investitionen notwendig machen. Aufgrund rückläufiger Mittel aus Zuschüssen stellt sich 66
68 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte ggmbh die Finanzierung dieser Investitionen wesentlich schwieriger dar als in der Vergangenheit. Die Investitionstätigkeit wird sich in den nächsten Jahren auf ausgewählte Projekte beschränken müssen. Zum anderen steigen die gesetzlichen Anforderungen und Voraussetzungen zum Betrieb der Einrichtungen und Dienste in der Behinderten- und Jugendhilfe, wie auch im betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutz. 67
69 6.3 Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Osterbucher Platz Aalen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 01. Oktober 1982 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 20. Juni Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und Betrieb eines Thermal-Mineralbades in Aalen mit medizinischer Abteilung und anderen das Bad ergänzenden Einrichtungen, die sonstige Verwertung von Mineralwasser und die Beteiligung an Gesellschaften, die solche Einrichtungen betreiben Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Am Stammkapital in Höhe von ,92 ist der Ostalbkreis in Form einer Kommanditeinlage mit ,90 beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 3,57 %. Die Stadtwerke Aalen GmbH ist am Gesellschaftskapital mit einer Kommanditeinlage von ,04 (= 55,79 %) beteiligt Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind der Geschäftsführer, der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung. Geschäftsführung: Zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft ist allein die Komplementärin, Thermal-Mineralbad Verwaltungs-GmbH, Aalen berechtigt und verpflichtet. Sie wird durch ihren Geschäftsführer Reinhold Schmid vertreten. 68
70 Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG Aufsichtsrat: Martin Gerlach, Aufsichtsratsvorsitzender (bis ) Thilo Rentschler, Aufsichtsratsvorsitzender (ab ) weitere Mitglieder: Heinrich Bickel Josef Anton Fuchs Karin Boldyreff-Duncker Andreas Götz Josef Bühler Karl Kurz Frauke Krauß Cord Müller Eduard Newerkla Peter Peschel Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Die Aalener Thermal-Mineralbad GmbH & Co. KG ist Verpächterin der Limes-Thermen Aalen. Pächter ist die Stadtwerke Aalen GmbH. Am lief der bisherige Pachtvertrag ab, wurde aber bis Ende 2011 nicht gekündigt und verlängerte sich damit um weitere fünf Jahre. Die Konditionen des Pachtvertrags wurden am neu gefasst und bis zum Ende des Jahres 2017 festgelegt. Ab dem beträgt der Pachtzins pro Jahr (bisher ). Nenneswerte Erträge werden nur aus der Verpachtung generiert. Weitere Gschäftsfelder gibt es nicht. Der komplette Betrieb, die anfallenden Kosten und die Investitionen des Thermalbades obliegen der Stadtwerke Aalen GmbH. Das Thermalbad ist gut aufgestellt. Die Einrichtungen bieten eine hohe Qualität an Badekultur und Wellness sowie an Gesundheitsvorsorge und Therapie. Um die Marktposition weiterhin ausbauen zu können und den Kundenwünschen zu entsprechen, ist eine nachhaltige Entwicklung nötig. Im Jahr 2013 konnte eine Besucherzahl von (Vorjahr ) verzeichnet werden. Diese leichte Steigerung von 0,6 % im Einzelnen: Im Bereich Sauna nahm die Besucherzahl um 0,5 % und im Bereich Bad um 0,4 % ab. Im Bereich Hotel sank die Besucherzahl um 4 % auf (Vorjahr: ). Im Bereich Besucher auf Rezept konnte eine Steigerung um 7,9 % erreicht werden Lage des Unternehmens Im laufenden Geschäftsjahr erhöhte sich das Anlagevermögen unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen von auf Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf ,51 (Vorjahr: ,84 ). 69
71 SPRAIT-TECH GmbH 6.4 SPRAIT-TECH GmbH S P R A I T - T E C H GmbH Existenzgründer- und Gewerbezentrum Spraitbach Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Kirchplatz Spraitbach Telefon: ( ) Telefax: ( ) [email protected] Gründung der Gesellschaft: 1999 Rechtliche Grundlage: Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 09. Juli Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, Betrieb und die Vermarktung des ländl i- chen Existenzgründer- und Gewerbezentrums Spraitbach. Ferner sollen Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Struktur des Raumes Spraitbach u. a. durch die Erschließung von Gewerbegebieten für neue Industri e- ansiedlungen, die Schaffung neuer und Sicherung bestehender Arbeitsplätze ergriffen werden. Darüber hinaus ist die Beteiligung an Unternehmen mit gleichem oder wirtschaftlich nachgelagertem Geschäftszweck zugelassen Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Gesellschafter sind die Gemeinde Spraitbach und der Ostalbkreis. Am Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von ist der Ostalbkreis mit beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 2,93 %. Für den Ostalbkreis ist im Gesellschaftsvertrag eine Nachschusspflicht ausgeschlossen Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Die Gesellschafterversammlung ist das beschließende Organ der Gesellschaft. 70
72 SPRAIT-TECH GmbH Geschäftführer: Jürgen Bitzer, Spraitbach Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Zweck der Gesellschaft ist das Ergreifen von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaf t- lichen und sozialen Struktur der Gemeinde Spraitbach. Dazu wurde 1999 das Grundstück in der Eugen-Hahn-Straße 35 in Spraitbach erworben, instandgesetzt und an Existenzgründer und Gewerbetreibende vermietet. Die Wirtschaft in Ostwürttemberg hat sich im Jahr 2013 eher moderat entwickelt. Die U m- sätze im verarbeitenden Gewerbe sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Im B e- reich der Dienstleister konnte hingegen eine leichte Steigerung festgestellt werden ebenso im Immobilienbereich. Die Auslastung des Gewerbe- und Existenzgründungszentrum war auch im Jahr 2013 sehr stabil. Der hohe Belegungsstandard konnte gehalten werden. Zum Jahresende lag die Belegungsquote wie im Vorjahr bei 100 %. Einen Wechsel in der Belegung gab es im Jahr 2013 nicht. Von der vermieteten Fläche wurden 84 % durch das produzierende Gewerbe und die restlichen 16 % durch Dienstleistungsunternehmen genutzt. Zusätzliche Anfragen betreffen zumeist kleinere Gewerbeflächen bis ca. 400 m² sowie Lagerflächen. Insgesamt beschäftigen die Mieter der SPRAIT-TECH GmbH über 80 Arbeitnehmer und Auszubildende Lage des Unternehmens Die Lage ist geprägt vom operativen Geschäft. Außerordentliche Vorgänge waren nicht zu verzeichnen. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Geschäftsjahr 2013 schließt mit einem Umsatz von 368 T (Vorjahr: 345 T ). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres betrug ,67 (Vorjahr: ,29 ). Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite von 10,3 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 809,1 T (Vorjahr 771,1 T ). Der Cash-Flow des Berichtsjahres beträgt 109 T (Vorjahr 118 T ). 71
73 SPRAIT-TECH GmbH Personal Für die SPRAIT-TECH waren neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 2 weitere Mitarbeiter für die Bereiche Außenanlage, Reinigung und Heizung auf geringfügiger Basis b e- schäftigt. Ergänzend wurden Aufgaben der Haustechnik durch einen ortsansässigen Dienstleistungsunternehmer ausgeführt. Ausblick Die Geschäftsleitung erwartet auch für 2014 wieder eine hohe, stabile Vermietungssituation und ein positives Geschäftsjahr. Im Vergleich zum sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2013 wird nicht mit einer Umsatzsteigerung gerechnet. 72
74 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg 6.5 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Maiergasse Aalen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: Gründung der Gesellschaft: 10. Oktober 1935 Rechtliche Grundlage: Satzung in der Fassung vom 19. September Gegenstand des Unternehmens Die Genossenschaft errichtet und bewirtschaftet Immobilien in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie betreut, erwirbt, vermittelt und veräußert Immob ilien und Vermögensanlagen jedweder Rechtsform. Die Genossenschaft kann sich in allen Bereichen der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, der Infrastruktur und des Bau- und Ausbaugewerbes anfallenden Aufgaben betätigen. Beteiligungen sind zulässig. Die Aufgaben der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg sind: Immobilienvermittlung Verwaltung von Eigentumswohnungen Mietverwaltung Modernisierung Gebäudemanagement Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Der Ostalbkreis ist mit rund am Stammkapital der Kreisbaugenossenschaft in Höhe von rund 1,399 Mio. beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 0,37 %. Der Ostalbkreis besitzt derzeit 21 Geschäftsanteile. 73
75 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg Organe der Gesellschaft Vorstand: Aufsichtsrat: Georg Ruf, hauptamtlicher Genossenschaftsvorstand Karl Köhnlein, nebenamtlicher Vorstand Peter Traub, Vorsitzender des Aufsichtsrats Landrat Klaus Pavel, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. Joachim Bläse Dr. Gunter Bühler Nadja Finckh Maximilian Grimminger Andreas Holdenried Carl Trinkl Prof. Dr. Werner Ziegler Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Zum befanden sich im Bestand der Kreisbaugenossenschaft 628 Wohnungen (Vorjahr: 629) und 30 gewerbliche Einheiten (Vorjahr: 28). Die Mietfluktuation im Eigenbestand liegt 2013 bei 8,9 % (Bundesdurchschnitt Genossenschaften 8,0 %). Die durchschnittliche ungewollte Leerstandsquote im Jahr 2013 belief sich auf 0,2 % (Vorjahr: 0,2 %). Im Jahr 2013 wurden keine Gebäude mehr aus dem Altbestand verkauft. Auch zukünftig ist keine Veräußerung von Altbeständen mehr geplant. Mit der Sanierung von 77 Wohnungen im Quartier Brunnenhaldestraße in Oberkochen und der begonnenen Sanierung von 35 Wohnungen in der Heinz-Küppenbender-Straße in Oberkochen wird dieser Grundsatz unterstrichen. Im Eigenbestand ist die Modernisierung, insbesondere in Form von vollumfänglichen energetischen Gebäudesanierungen, das Ziel. Bereits im Jahr 2012 wurden Vorbereitungen für den strategischen Einstieg in das neue Geschäftsfeld Facility Management getroffen. Mit der Übernahme der Betreuung des St u- dentenwohnheims und des Jobcenters sowie des Amtes für Vermessung und Geoinformation wurden erste Schritte unternommen. Die Kreisbaugenossenschaft Ostalb konzentriert sich auf die Akquise weiterer Objekte. Im Jahr 2013 wurde das Wohn- und Geschäftshaus in Abtsgmünd Wohnen an der Lein mit acht Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten sowie das Seniorengerechte Wohnen in Neuler mit insgesamt ebenfalls acht Wohnungen fertiggestellt. Im Bau befindet sich seit 74
76 Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg Mai 2013 das Wohn- und Geschäftshaus in der Schubartstraße 7 in Aalen. Ein Schwerpunkt im Jahr 2013 lag in der Entwicklung weiterer neuer Bauvorhaben, wie das Vorhaben Wohnen im Park in Wasseralfingen, das Projekt in media cicitate in der Unteren Wöhrstraße in Aalen sowie ein Wohnprojekt in der Adolph-Kolping-Straße in Oberkochen. Daneben wird ein Neubau mit 20 Wohneinheiten in Waldstetten angestrebt. Zum hatte die Kreisbaugenossenschaft insgesamt 35 Wohnungen von privaten Eigentümern zu verwalten bzw. zu vermieten. Das Unternehmen bietet hier, insbeso n- dere für Kapitalanleger, welche alle Belange ihrer Immobilie auf die Kreisbaugenosse n- schaft als Dienstleister übertragen, einen entsprechenden Service an. Bei 46 Eigentümergemeinschaften mit 462 Wohnungen, 8 gewerblichen Einheiten, 2 Pflegeheimen, 283 Garagen und 141 Stellplätzen war die Genossenschaft zum Verwalter nach WEG bestellt. Der Mitgliederbestand der Genossenschaft betrug am Jahresende Mitglieder (Vorjahr 1.507). Die Mitgliederzahl der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg ist in den letzten 10 Jahren stark gesunken. Hintergrund ist einerseits der Verkauf zahlreicher Bestandsi m- mobilien, andererseits der hohe Altersdurchschnitt der Mitglieder. Letzteres wird auch in der Prognose zu einem weiteren, jedoch im Verhältnis zu den Vorjahren etwas schwäch e- ren Rückgang führen Lage des Unternehmens Die Finanzen der Genossenschaft sind geordnet. Die Eigenkapitalquote liegt bei 24,75 % (Vorjahr: 26,17 %) der Bilanzsumme. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen unter teilweiser Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten nachzukommen. Der Jahresüberschuss 2013 beläuft sich auf insgesamt ,52. Ziel der Genossenschaft ist weiterhin, die Ertragslage nachhaltig zu verbessern und ein positives Betriebsergebnis ohne Substanzverkäufe zu erzielen fanden keine klassischen Bestandsverkäufe mehr statt. Insgesamt hat die Kreisbaugenossenschaft Ostalb eg im Zeitraum 2004 bis 2013 ca. 13,8 Mio. in den eigenen Wohnungsbestand investiert. Personal: Zum waren insgesamt 36 (Vorjahr: 28) Mitarbeiter, einschließlich 6 Teilzeitkräfte und 11 Hausmeister, bei der Kreisbaugenossenschaft beschäftigt. 75
77 Baugenossenschaft Ellwangen eg 6.6 Baugenossenschaft Ellwangen eg Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Spitalstr Ellwangen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung der Gesellschaft: 21. Juni 1921 Rechtliche Grundlage: Satzung in der Fassung vom 16. Juli Gegenstand des Unternehmens Die Genossenschaft errichtet und bewirtschaftet Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen und überlässt diese zu angemessenen Preisen. Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung für die Mitglieder der Genossenschaft. Als Ergänzung der wohnlichen Versorgung ihrer Mitglieder stellt sie Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Geschäftsräume für Gewerbetreibende, soziale, wirtschaftl i- che und kulturelle Einrichtungen bereit. Daneben kann sie Wohnbauten errichten sowie die zuvor genannten Bauten bewirtschaften und fremde Wohnungen betreuen. Außerdem kann sie alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben eines Wohnungsunternehmens übernehmen. Die Genossenschaft kann auch Maklertätigkeiten übernehmen. Des Weiteren sind Beteiligungen möglich. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebs auf Nichtmitglieder ist zugelassen; Vorstand und Aufsichtsrat beschließen gemäß 27 der Satzung die Voraussetzungen. Die Baugenossenschaft Ellwangen eg wird heute von ca. 934 Mitgliedern und ca Geschäftsanteilen getragen. 76
78 Baugenossenschaft Ellwangen eg Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Der Ostalbkreis ist am Geschäftsguthaben der Baugenossenschaft Ellwangen eg in Höhe von ,10 mit beteiligt. Dies entspricht einem Beteiligungsverhältnis von 0,15 % Organe der Gesellschaft Vorstand: Aufsichtsrat: Egon Bertenbreiter, Geschäftsführender Vorstand Oskar Sättele Xaver Stempfle Manfred Kröll, Vorsitzender des Aufsichtsrats Claus-Peter Grimm Uwe Debler Markus Frei Frank Hose Sabine Seitz Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allg. Geschäftsverlauf Im Jahr 2012 hatte die Baugenossenschaft ca. 693 Mietwohnungen mit ca m² Wohnfläche und 20 Gewerbeeinheiten mit ca m² in eigenem Besitz. Zudem haben 29 Eigentümergemeinschaften die Verwaltung von derzeit 486 Wohnungen, 16 Gewerb e- einheiten und 493 Garagen bzw. Stellplätze auf die Baugenossenschaft übertragen. Von den verwalteten Einheiten befinden sich 5 Wohnungen, 9 Gewerbeeinheiten und 21 Garagen bzw. Stellplätze im eigenen Bestand. Im Geschäftsjahr wurden 29 Mieterwechsel und der Abschluss von 43 neuen Mietverträgen bearbeitet. Die Zahl der Wohnungsbewerber belief sich auf ca. 195 Personen. Unter den Mieteinheiten befinden sich 19,98 % Altbauten, 80,02 % modernisierte und neugebaute Einheiten. Die Anzahl der vermietungsbedingten Leerstände betrug 12 Wohnungen. 5 Wohnungen standen sanierungsbedingt leer. Da die Nachfrage nach Mietwohnungen weiterhin zufri e- denstellend ist, waren keine längeren Leerstandszeiten zu verzeichnen. 77
79 Baugenossenschaft Ellwangen eg Lage des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von ,34 erzielt werden (Vorjahr ,64 ). Der Bilanzgewinn für das Jahr 2013 wurde mit ,34 festgestellt (Vorjahr ,64 ) und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr erneut erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 19,19 % auf 21,66 % angestiegen. Die Liquiditätslage erlaubte jederzeit die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen. Um eine nachhaltige Vermietbarkeit zu sichern, wird fortlaufend der Eigenbestand m o- dernisiert. Für die laufende Instandhaltung wurden im Geschäftsjahr ca. 69 T, für die Modernisierung einzelner Wohnungen ca. 60 T, also insgesamt ca. 129 T (Vorjahr ca. 195 T ) aufgewendet. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung betrugen im Geschäftsjahr ,12 (Vorjahr ,17 ). Die Umsatzerlöse aus den Sollmieten abzüglich Erlösschmälerungen durch Leerstand betrugen im Geschäftsjahr ,08 (Vorjahr ,16 ). Der Anstieg der Erlöse ist auf die Neubauten und allgemeine Mieterhöhung zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden die Neubauten der Gebäude Abt-Kuno-Straße 1/3 und Lessingstraße 11/11a mit insgesamt 18 Wohnungen fertig gestellt und zu 100 % vermietet. 78
80 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen 7. EIGENBETRIEBE DES OSTALBKREISES 7.1 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Allgemeine Angaben Sitz der Klinik: Im Kälblesrain Aalen Telefon: ( ) 55-0 Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gründung des Eigenbetriebs: 01. Januar 1995 Rechtliche Grundlage: Betriebssatzung für die Kliniken des Ostalbkreises in der Fassung vom 15. Dezember Gegenstand des Unternehmens Zweck des Klinik-Eigenbetriebes Ostalb-Klinikum Aalen/Wachkoma Bopfingen ist die bedarfsgerechte zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung im Ei n- zugsgebiet der Klinik auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitswesens. Aufgabe des Klinik-Eigenbetriebes Ostalb-Klinikum Aalen/Wachkoma Bopfingen ist der ärztliche, pflegerische, technische und kaufmännische Betrieb der dazugehörenden Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen einschließlich der organisatorisch und wirtschaftlich mit ihnen verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe, wie z. B. Personalwohnheim, Ausbildungsstätten und Medizinische Dienstleistungszentren Organe der Gesellschaft Zuständige Organe sind gemäß 4 der Betriebssatzung: der Kreistag der Krankenhausausschuss der Landrat die Betriebsleitung. 79
81 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Mitglieder des Krankenhausausschusses (Stand ): Kreisrätin Ursula Barth Kreisrat Dr. Gunter Bühler Kreisrat Karl Bux Kreisrat Rainer Knecht Kreisrätin Ellen Eva Renz Kreisrätin Ursula Röttele Kreisrat Dr. Eberhard Schwerdtner Kreisrat Peter Seyfried Kreisrat Gerhard Böhm Kreisrätin Sigrid Heusel Kreisrätin Dr. Carola Merk-Rudolph Kreisrat Jürgen Opferkuch Kreisrat Alfred Grieser Kreisrat Karl Hilsenbek Kreisrat Herbert Witzany Kreisrat Volker Grab (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (SPD) (SPD) (SPD) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Bündnis 90/Die Grünen) Der Krankenhausausschuss hat im Jahr 2013 in 7 Sitzungen die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Betriebsleitung setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Krankenhausdirektor: Axel J. F. Janischowski Stv. Krankenhausdirektor: Johannes-Martin Frank Ärztlicher Direktor: Stv. Ärztlicher Direktor: Pflegedirektor: Stv. Pflegedirektorin: Chefarzt Prof. Dr. Ulrich Solzbach Prof. Dr. Joachim Freihorst Günter Schneider Susanne Müller Die Betriebsleitung ist für die Erreichung der Unternehmensziele sowie die wirtschaftliche Führung des Unternehmens verantwortlich Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Der Eigenbetrieb Ostalb-Klinikum Aalen betreibt am Standort Aalen das Akutklinikum Ostalb-Klinikum Aalen sowie ein Medizinisches Dienstleistungszentrum. Am Standort Bopfi n- gen betreibt der Eigenbetrieb das Pflegeheim für Menschen im Wachkoma sowie die V ermögensverwaltung der Immobilie ehemalige Klinik am Ipf. Für diese vier Geschäftsb e- reiche wird jeweils eine eigene Bilanz und GuV erstellt. 80
82 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Zum Ostalb-Klinikum gehört auch das Bildungszentrum Gesundheit und Pflege (Aus- und Weiterbildungsstätte für die Bereiche Kinderkrankenpflege, Krankenpflege, Operationstechnische Assistenz sowie Intensivpflege/Anästhesie). Das Ostalb-Klinikum Aalen ist ein Klinikum der Zentralversorgung mit differenzierter Fachabteilungsstruktur und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm. Es betreibt 375 stationäre Betten, davon 357 in der somatischen Medizin und 18 psychosom a- tische Betten sowie 18 tagesklinische Plätze in der Psychosomatik. Im Ostalb-Klinikum gilt für alle Abteilungen mit Ausnahme der Psychosomatik das DRG- Fallpauschalensystem. Für die Psychosomatik gelten weiterhin die Regelungen der Bu n- despflegesatzverordnung. Die behandelten Patienten im DRG-Bereich stellen im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang von 1 % dar. Die Summe der Effektivgewichte aller abgerechneten Pauschalen (Case-Mix) blieb mit auf dem Vorjahresniveau (16.172). Der durchschnittliche Schweregrad aller Fälle (Case-Mix-Index) stieg leicht an von 0,906 auf 0,918. Die Erlöse aus Zusatzentgelten und tagesbezogenen Entgelten sanken von auf Der Erlösrückgang wurde neben Mengeneffekten auch durch den Preisverfall bei verschiedenen Zusatzentgelten verursacht. Mit Pflegetagen im DRG-Bereich wurden (1,3 %) weniger erreicht als im Vorjahr. Die durchschnittliche Verweildauer ist im Jahr 2013 von 5,6 Tagen auf 5,57 Tage leicht gesunken. In 2013 wurden unterjährig die bisher räumlich und organisatorisch getrennten operat i- ven und konservativen Intensivstationen zunächst abrechnungstechnisch zusammeng e- fasst. Die räumliche und organisatorische Zusammenlegung zu einer interdisziplinären Intensivstation erfolgt im April Aufgrund dieser neuen Zuordnungen sind die Lei s- tungszahlen 2013 je Fachabteilung in den betroffenen Bereichen nicht direkt mit den Vo r- jahren vergleichbar. 81
83 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Die Fallzahlen lagen 2013 in den beiden Medizinischen Kliniken bei 5.651, im Bereich Chirurgie bei und in der Frauenklinik bei Fällen. Die Fallzahl für Kinder- und Jugendmedizin ist 2013 um rund 80 Fälle auf gesunken. Im Bereich Neurologie wurden Patienten behandelt, 85 Patienten mehr als im Vorjahr. Besonders stark gestiegen ist die Anzahl der Schlaganfallpatienten, von rund 560 Patienten im Jahr 2012 auf 650 Patienten im Jahr Nach 110 stationären Fällen im Jahr 2012 wurden HNO-Patienten stationär versorgt. Die Anzahl der stationären Patienten verharrt seit Jahren auf diesem sehr niedrigen Niveau. Die HNO-Medizin entwickelt sich außerhalb der Maximalversorgung mehr und mehr zu einem ambulanten Fach. Die stationären Kapazitäten der Psychosomatik waren zu 98,8 %, die tagesklinische Psychosomatik zu 103,5 % ausgelastet. Die Budget- und Entgeltverhandlung mit den Kostenträgern fand am 18. Oktober 2013 statt. Hauptthema der Verhandlungsrunde war die Leistungsentwicklung in den unterschiedlichen Teilbereichen. Nach eingehender Diskussion der Ist-Leistungszahlen und der zu erwartenden Entwicklungen konnten sich die Verhandlungspartner auf ein unstrittiges Leistungsvolumen einigen. Auch im Bereich der Psychosomatik konnten Klinikum und Kostenträger Einvernehmen erzielen. Die Leistungsvereinbarung des Vorjahres wurde for t- geschrieben. Das Ostalb-Klinikum Aalen bietet ca Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der R e- gion einen Arbeitsplatz. Auch im Jahr 2013 investierte das Klinikum in zukünftiges Fachpersonal und begrüßte zum Ausbildungsstart im Oktober 41 neue Auszubildende. 82
84 Rückblick auf das Jahr 2013: Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Einjähriges Bestehen des Zentrums für Altersmedizin Im Februar 2013 wurde das Zentrum für Altersmedizin am Ostalb-Klinikum 1 Jahr alt und kann bislang auf einen erfolgreichen Verlauf zurückblicken. Bereits im Mai 2012 wurde die Einrichtung nach DIN ISO 9001 und dem Qualitätssiegel Geriatrie zertifiziert und ausgezeichnet. Zum Ende des Geschäftsjahres 2013 beschäftigte die Gesellschaft 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eröffnung der neuen Frauenklinik Nach 18-monatiger Bauzeit war Anfang Dezember 2013 der Neubau der Frauenklinik am Ostalb-Klinikum bezugsfertig. Durch den Neubau mit gelungener Optik und Architektur steht eine zeitgemäße, moderne Ausstattung und Einrichtung zur Verfügung. Sowohl der Zeitplan als auch das Kostenbudget konnten eingehalten werden. Neben dem Labor und einer interdisziplinären Station befindet sich nun auch die Frühchen-Station im Neubau und ist damit räumlich noch enger mit der Geburtshilfe verbunden. Nach dem Auszug der Frauenklinik wird nun in den bisherigen Räumen die zweite Ausbaustufe der Geriatrie und die damit verbundene Ausweitung von 24 auf 45 stationäre Reha-Betten umgesetzt. Neustrukturierung der Zentralen Notaufnahme Nach intensiven Vorbereitungen ist es gelungen, das Konzept einer chefarztgeführten Notaufnahme auf den Weg zu bringen. Ende September 2013 wurde im Krankenhausausschuss Dr. Stefan Kühner als zukünftiger Chefarzt der Zentralen Notaufnahme gewählt. Durch die Neustrukturierung der Notaufnahme wird es möglich sein, die Stationen von Aufnahmen in der Nacht zu entlasten, da in der Notfallaufnahme spezielle Bettplätze geschaffen werden. Die neue Notaufnahme nimmt flächenmäßig ungefähr die doppelte Größe der bisherigen Räumlichkeiten ein. Aufgrund der stark gestiegenen Patientenzahlen war eine adäquate Versorgung kaum mehr möglich. Zu Beginn der Notaufnahme im Jahr 1988 wurden ca Patienten versorgt, zwischenzeitlich bestehen über Patientenkontakte. Das Klinikum erwartet von der neuen Struktur eine Qualitätssteigerung in der Versorgung sowie eine Steigerung der Patientenzufriedenheit. 83
85 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Lage des Unternehmens Das Ostalb-Klinikum weist im Jahr 2013 wie bereits im Vorjahr ein negatives Bilanzergebnis aus. Der Bilanzverlust beträgt Gegenüber dem Jahr 2012 mit einem Bilanzverlust von konnte das Ergebnis um fast verbessert we r- den. Die vor der Bundestagswahl 2013 beschlossenen Krankenhaushilfen verringerten die strukturelle Unterfinanzierung der Krankenhausleistungen dabei nur geringfügig. Der größte Teil der Ergebnisverbesserung gegenüber 2012 gelang durch weitere Konsolidi e- rungsanstrengungen des Klinikums. Die Erlöse aus Krankenhausleistungen erreichten im Jahr 2013 einen Betrag in Höhe von , das sind mehr als im Jahr Die Erlöse aus Wahlleistungen (Zimmerzuschläge, Telefongebühren usw.) stiegen 2013 mit insgesamt gegenüber dem Vorjahr ( ) leicht an. Die Erlöse aus Ambulanten Leistungen des Krankenhauses (Ambulantes Operieren, Notfallbehandlungen, Physikalische Therapie, Ambulante Herzkathederuntersuchungen für andere Kliniken usw.) liegen bei , das sind mehr als im Vorjahr. Hauptursache war die Steigerung der Erlöse aus Notfallbehandlungen. Die Personalaufwendungen (inklusive Rückstellungen), sind von im Jahr 2012 um auf im Jahr 2013 gestiegen, eine Steigerung um knapp 1 %. Die tariflichen Personalkostensteigerungen lagen 2013 sowohl im Bereich des TVöD als auch beim TV-Ärzte bei rund 2,5 %. Die Reduktion der Personalkostensteigerung auf 1 % konnte durch Anpassungen im Personalkörper und durch die konseque n- te Reduzierung von Resturlaubsrückstellungen erreicht werden. Die Aufwendungen für Lebensmittel und Getränke sind 2013 von im Jahr 2012 auf gesunken. Die Aufwendungen für Medizinischen Sachbedarf sind von im Jahr 2012 auf im Jahr 2013 gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sind vor allem die Kosten für Blutprodukte und Implantate gesunken. Die Gesamtaufwendungen für die Energie sind 2013 im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen. Für Wärme und Strom steigerten sich die Kosten wie in den Vorjahren deutlich: Allein die Stromkosten sind gegenüber 2012 um rund gestiegen, davon gehen auf Steigerungen bei Abgaben und Steuern zurück. Die Wärmekosten stiegen um etwa Hier war mit rund eine Verbrauchsmengensteigerung der Hauptko s- tentreiber. Leicht rückläufig waren dagegen die Aufwendungen für Wasser. 84
86 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Die Aufwendungen für Wartungen und Instandhaltungen sind von im Jahr 2012 auf im Jahr 2013 gestiegen. Ausblick Der abrechenbare Landesbasisfallwert für DRG-Leistungen steigt von 3.121,04 im Jahr 2013 auf 3.193,50 im Jahr 2014, nominell eine Steigerung um 2,3 %. Aus dem Hilfspaket der Bundesregierung kann das Ostalb-Klinikum im Jahr 2014 mit Zusatzerlösen von rund rechnen. Die Entgelte in der Psychosomatik, die nach der Bundespflegesatzverordnung abgerechnet wird, steigen um 2,81 %. Aus dem neuen DRG-Katalog für das Jahr 2014 erwartet das Ostalb-Klinikum einen negativen Katalogeffekt von knapp 60 Case-Mix-Punkten. Aufgrund von Strukturveränderungen in Leistungsbereichen wie der Neurochirurgie, der Intensivmedizin und der O r- thopädie sollte es möglich sein, diesen Katalogeffekt aufzuholen und zusätzlich eine we i- tere Leistungssteigerung zu generieren. In anderen Erlösbereichen wird mit einer leichten Steigerung gegenüber 2013 gerechnet, die sich aber unter 1 % bewegen dürfte. Die erwarteten Kostensteigerungen im Jahr 2014 können bei gleicher Leistungsmenge nicht mit den vorgegebenen Steigerungen der Entgelte und dem Hilfspaket der Bunde s- regierung aufgefangen werden. Mit einer moderaten Leistungssteigerung sollte dies a l- lerdings gelingen. Das durch die Unterfinanzierung in den Vorjahren entstandene Sockeldefizit von rund 1,5 Mio. reduziert sich dadurch aber nicht. Weitere Ergebnisve r- besserungen sind daher nur durch weitere Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizien z- steigerung möglich, die teilweise schon 2013 eingeleitet wurden. Im Jahr 2014 wird es dennoch nicht möglich sein, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. 85
87 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ostalb-Klinikum Aalen Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände ,04 Sachanlagen ,36 Finanzanlagen Summe Anlagevermögen ,31 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen ,35 Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,79 Summe Umlaufvermögen ,79 Ausgleichsposten nach dem KHG ,38 Rechnungsabgrenzungsposten ,74 Bilanzsumme ,11 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage ,14 Gewinnrücklage Bilanzverlust ,56 Summe Eigenkapital ,51 Sonderposten Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand Sonderposten aus Zuwendungen Dritter , , ,37 86
88 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Summe Sonderposten ,04 Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Sonstige Rückstellungen ,39 Summe Rückstellungen ,19 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ,04 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ,83 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. dem Krankenhausträger ,64 Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht ,46 Sonstige Verbindlichkeiten ,30 Summe Verbindlichkeiten ,65 Ausgleichsposten aus Darlehensförderung ,56 Rechnungsabgrenzungsposten ,08 Bilanzsumme ,11 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. 87
89 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Ostalb-Klinikum Aalen Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Erlöse aus Krankenhausleistungen ,86 Erlöse aus Wahlleistungen ,20 Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses ,76 Nutzungsentgelte der Ärzte ,42 Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand , Sonstige betriebliche Erträge ,38 Personalaufwand ,03 Materialaufwand ,57 Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung , ,01 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens aus Darlehensförderung Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , , , , , , ,75 88
90 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,89 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,31 Außerordentliche Aufwendungen ,07 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,88 Jahresfehlbetrag ,37 Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen ,85 - für Leasingfinanzierung für Betriebsmittelzinsen ,39 - für Prüfungsgebühren ,96 Bilanzverlust ,56 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen Nr. 7 HGB Beschäftigte 665,98 687,58 Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) 2,59 2,32 Anzahl der Auszubildenden 10,44 10,85 (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 89
91 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Medizinisches Dienstleistungszentrum (MDZ) Das Medizinische Dienstleistungszentrum am Ostalb-Klinikum Aalen umfasst diejenigen Bereiche auf dem Campus des Klinikums, die im Rahmen von langfristigen Miet- und Kooperationsverträgen an Ärzte und andere auf dem Gebiet des Gesundheitswesens tätige Personen und Unternehmen entgeltlich zur Leistungserbringung zur Verfügung gestellt werden. Das MDZ wurde im April 2004 in Betrieb genommen. Es umfasst zurzeit über m² Nutzfläche. Das MDZ finanziert sich ausschließlich aus Mieterlösen. Die Erträge sind durch langfristige Mietverträge mit leistungsfähigen Partnern für die kommenden Jahre abgesichert. Das MDZ schließt das Jahr 2013 mit einem Bilanzgewinn in Höhe von ab. 90
92 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Ostalb-Klinikum Aalen, Medizinisches Dienstleistungszentrum Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Sachanlagen ,54 Summe Anlagevermögen ,54 Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,00 Summe Umlaufvermögen ,57 Rechnungsabgrenzungsposten ,00 Bilanzsumme ,86 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Kapitalrücklage ,73 Gewinnvortrag ,14 Bilanzgewinn ,41 Summe Eigenkapital ,66 Sonderposten Sonderposten aus Zuwendungen Dritter ,20 Summe Sonderposten ,20 Rückstellungen Sonstige Rückstellungen ,11 Summe Rückstellungen ,11 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , ,73 Sonstige Verbindlichkeiten ,57 Summe Verbindlichkeiten ,28 91
93 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Rechnungsabgrenzungsposten ,00 Bilanzsumme ,86 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Ostalb-Klinikum Aalen, Medizinisches Dienstleistungszentrum Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Sonstige betriebliche Erträge ,97 Materialaufwand ,37 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens ,25 Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , , , ,45 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,06 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , Jahresüberschuss ,20 Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen ,84 - für Instandhaltung für Betriebsmittelzinsen Bilanzgewinn ,41 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. 92
94 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen Nr. 7 HGB Beschäftigte 0 0 Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) 0 0 Anzahl der Auszubildenden 0 0 (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Am Standort der ehemaligen Klinik am Ipf in Bopfingen betreibt das Ostalb-Klinik seit Oktober 2004 ein Spezialpflegeheim für Menschen im Wachkoma mit 18 Plätzen. Im Jahresdurchschnitt 2013 waren 15,37 Plätze belegt, das entspricht einer Auslastung von 85 %. Rund 89 % der Bewohner waren 2013 in der Pflegestufe 3 oder sogar in der Pflegestufe 3+ eingestuft. Das Ergebnis 2013 des Pflegeheims für Menschen im Wachkoma weist einen Bilanzverlust von aus. Es ist damit bei Weitem das beste Ergebnis seit Eröffnung im Jahr Möglich war dies durch die hervorragende Auslastung und den hohen Anteil an Bewohnern in Pflegestufe 3 bzw. 3+. Im Jahr 2012 lag ein Bilanzverlust in Höhe von vor. 93
95 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete / gewährte Kapital ,05% Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände ,36 Sachanlagen ,91 Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag , , ,46 Bilanzsumme ,09 Passiva in Veränderungen in in % Sonderposten Sonderposten aus nicht-öffentlichen Fördermitteln für Investitionen ,02 Summe Sonderposten ,02 Rückstellungen ,77 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ,00 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ,14 Verbindlichkeiten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen davon mit Restlaufzeit bis zu einem ,05 Jahr Sonstige Verbindlichkeiten ,42 Summe Verbindlichkeiten ,08 Bilanzsumme ,09 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. 94
96 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Erlöse aus allgemeinen Pflegeleistungen gemäß PflegeVG Erträge aus Unterkunft und Verpflegung Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen nach PflegeVG Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen , , , ,07 Sonstige betriebliche Erträge ,12 Personalaufwand ,43 Materialaufwand ,58 Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen ,40 Steuern, Abgaben, Versicherungen ,21 Mieten, Pachten, Leasing ,00 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten ,09 Abschreibungen ,92 Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung Sonstige ordentliche und außerordentliche Aufwendungen , ,72 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,24 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,34 Außerordentliche Erträge ,87 Außerordentliche Aufwendungen ,00 Weitere Erträge ,78 Jahresfehlbetrag ,57 Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen für Instandhaltung
97 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen - für Betriebsmittelzinsen ,91 Bilanzverlust ,46 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen Nr. 7 HGB Beschäftigte 15,0 14,45 Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) 0 0 Anzahl der Auszubildenden 0 0 (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) Verwaltung der Immobilie ehemalige Klink am Ipf Bopfingen Über die Vermögensverwaltung werden die Gebäudebewirtschaftung und Vermietungen in der ehemaligen Klinik am Ipf abgewickelt. Die Vermögensverwaltung erzielte 2013 einen Bilanzverlust in Höhe von (Vorjahr: ). 96
98 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Vermögensverwaltung Bopfingen Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Sachanlagen ,12 Summe Anlagevermögen ,12 Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , Summe Umlaufvermögen ,51 Bilanzsumme ,75 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Kapitalrücklage ,98 Gewinnrücklage ,92 Bilanzverlust ,61 Summe Eigenkapital ,22 Sonderposten Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG ,20 Summe Sonderposten ,20 Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Summe Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , ,25 Sonstige Verbindlichkeiten ,74 97
99 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Summe Verbindlichkeiten ,19 Bilanzsumme ,75 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Vermögensverwaltung Bopfingen Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Sonstige betriebliche Erträge ,97 Personalaufwand ,84 Materialaufwand ,87 Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens ,91 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , , Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,55 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,44 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresfehlbetrag ,35 Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen ,27 - für Instandhaltung für Betriebsmittelzinsen ,27 Bilanzverlust ,61 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. 98
100 Ostalb-Klinikum Aalen / Pflegeheim für Menschen im Wachkoma Bopfingen Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen Nr. 7 HGB Beschäftigte 0,5 0,5 Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) 0 0 Anzahl der Auszubildenden 0 0 (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis keine 99
101 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd 7.2 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Allgemeine Angaben Sitz der Klinik: Wetzgauer Straße Mutlangen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: Gründung des Eigenbetriebs: 01. Januar 1995 Rechtliche Grundlage: Betriebssatzung für die Kliniken des Ostalbkreises in der Fassung vom 15. Dezember Gegenstand des Unternehmens Zweck des Klinik-Eigenbetriebes Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd ist die bedarfsgerechte, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich der Klinik auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitswesens. Aufgabe des Klinik-Eigenbetriebes Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd ist der ärztliche, pflegerische, technische und kaufmännische Betrieb der dazugehörenden Krankenhäuser einschließlich der organisatorisch und wirtschaftlich mit ihnen verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe, wie z.b. Personalwohnheime und Ausbildungsstätten Organe der Gesellschaft Zuständige Organe sind gemäß 4 der Betriebssatzung: der Kreistag, der Krankenhausausschuss, der Landrat, die Betriebsleitung. Mitglieder des Krankenhausausschusses (Stand ): Kreisrätin Ursula Barth Kreisrat Dr. Gunter Bühler Kreisrat Karl Bux Kreisrat Rainer Knecht (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) 100
102 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Kreisrätin Ellen Eva Renz Kreisrätin Ursula Röttele Kreisrat Dr. Eberhard Schwerdtner Kreisrat Peter Seyfried Kreisrat Gerhard Böhm Kreisrätin Sigrid Heusel Kreisrätin Dr. Carola Merk-Rudolph Kreisrat Jürgen Opferkuch Kreisrat Alfred Grieser Kreisrat Karl Hilsenbek Kreisrat Herbert Witzany Kreisrat Volker Grab (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (SPD) (SPD) (SPD) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Bündnis 90/Die Grünen) Der Krankenhausausschuss hat im Jahr 2013 in 6 Sitzungen die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Betriebsleitung setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Krankenhausdirektor: Walter Hees Stv. Krankenhausdirektor: Martin Weller Stv. Krankenhausdirektor: Alexander Kuhn Ärztlicher Direktor: Stv. Ärztlicher Direktor: Dr. med. Manfred Wiedemann Dr. med. Erik Schlicht Pflegedirektor: Stv. Pflegedirektorin: Franz Xaver Pretzel Ursula Kurzendörfer Die Betriebsleitung ist für die Erreichung der Unternehmensziele sowie die wirtschaftliche Führung des Unternehmens verantwortlich Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Das Stauferklinikum ist ein Klinikum der Akutversorgung mit 401 Betten. Es bietet den Patienten in der Raumschaft Schwäbisch Gmünd Behandlungen in den Fachabteilungen Zentrum für Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Zentrum für Traumatologie und Orthopädische Chirurgie, Wirbelsäulenzentrum, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Intensivmedizin, Anästhesiologie und Radiologie sowie der Zentralen Notaufnahme. Das Stauferklinikum ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und hält für 23 Medizinstudenten einen Ausbildungsplatz für den letzten Abschnitt des klinischen Studiums vor. 101
103 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Die an das Stauferklinikum angegliederte Fachschule für Gesundheits- und Krankenpflege bietet eine dreijährige Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/in an. Nachdem am Stauferklinikum in den vergangenen Jahren lediglich eine Vielzahl kleinerer Baumaßnahmen zu verzeichnen waren, gab es im Jahr 2013 wieder einige größere und sehr wichtige Bauvorhaben. Insgesamt wurden im Jahr für bauliche Maßnahmen ausgegeben. Rückblick auf das Jahr 2013: Energetische und optische Sanierung des Bettenhauses Süd Mit einem Aufwand von rund 1,2 Mio. wurde das Dach, die Westseite, Südseite und ein Teil der Ostseite des Bettenhauses Süd energetisch und optisch saniert. Der große Bettentrakt wurde optisch dem Aussehen des Neubaus der Kinder- und Frauenklinik angepasst. Durch diese Baumaßnahme wurde die energetische Situation der bisherigen Bausubstanz aus den 60er Jahren entscheidend verbessert. Einrichtung einer Isolierstation für immungeschwächte Patienten Als große Baumaßnahme im Jahr 2013 gilt die Einrichtung einer Isolierstation für immungeschwächte Patienten. Diese Maßnahme war aufgrund des sehr differenzierten und umfangreichen Behandlungsspektrums im onkologischen Bereich erforderlich, da die deutlich verschärften Vorschriften des Robert-Koch-Instituts sehr viel höhere Anforderungen an die Unterbringung dieses Patientenklientels gestellt haben. Das Immunsystem von Patienten, bei welchen intensive Chemotherapien für bösartige Erkrankungen des Knochenmarks oder des lymphatischen Systems bestehen, ist während weiter Teile der Behandlungsphase extrem geschwächt und für Infektionen durch Umgebungskeime in der Umgebungsluft, der Verpflegung, im Wasser oder von Mitarbeitern und Besuchern enorm anfällig. Die Einrichtung der Umkehrisolierstation mit vier Patientenzimmern soll so weit wie möglich davor schützen. Damit wurde ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in der Region geschaffen, da eine derartige Einrichtung zwischen den Zentren Stuttgart und Ulm nicht gegeben ist. Der bauliche Aufwand für diese Maßnahme betrug rund Die Baumaßnahme wurde in Höhe von durch das Sozialministerium gefördert. Der verbleibende Betrag wurde durch Kreismittel finanziert. 102
104 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Verlegung der Bereiche Direktion, Finanzwesens und Technische Leitung Durch das sich stets weiter differenzierende medizinische Angebot des Stauferklinikums entsteht stets zusätzlicher Raumbedarf. Um im Klinikum selbst weitere Möglichkeiten zu schaffen, wurde der Direktionsbereich, das Finanzwesen und die Technische Leitung im Jahr 2013 in das MediCenter verlegt. Der Umbauaufwand in Höhe von wurde durch Klinikmittel finanziert. Tag der offenen Tür Beim Tag der offenen Tür am konnte sich das Klinikum in seiner medizinischen Vielfalt präsentieren und mit gelungenen Vorträgen und Demonstrationen die zah l- reichen Besucher von der hohen Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung überzeugen. Zertifizierung als Babyfreundliche Geburtsklinik Im Jahr 2013 erfolgte die Zertifizierung als Babyfreundliche Geburtsklinik. Eine Besonderheit am Stauferklinikum ist die Versorgung von Frühgeburten und Risikokindern auf höchstem Niveau (Level 1-Versorgung). Level 1-Zentren werden von anerkannten Neonatologen und ärztlichen Geburtshelfern geleitet und haben räumlich miteinander verbu n- dene Entbindungsstationen, Operationssaal und Neugeborenen-Intensivstation mit mindestens sechs Plätzen. Sie verfügen u. a. über ständige Arztbereitschaft und einen Neug e- borenen-notarzt für die Nachbarabteilungen. Besondere Risikoschwangerschaften, z. B. Mehrlingsschwangerschaften ab drei Kindern, sollten nur in Level 1-Zentren entbunden werden. Das Stauferklinikum hat in der Versorgung auch kleinster Frühgeborener an der Überlebensgrenze eine lange und erfolgreiche Tradition. Einrichtung eines Viszeralmedizinischen Zentrums Die Anforderungen an Diagnostik und Therapie gastroenterologischer Erkrankungen werden mit stetigem Zuwachs des Wissens und der Überalterung der Gesellschaft zunehmend komplexer. Gleichzeitig befinden sich die Krankenhäuser in einem schwierigen ökonom i- schen Umfeld, welches effiziente Abläufe erfordert. Im Stauferklinikum liegt gebündelte Kompetenz in der gastroenterologischen Diagnostik und in der interventionellen Therapie sowie sehr breite und differenzierte operative Mö g- lichkeiten im Bereich der Viszeralchirurgie vor. Um den Patienten, die entweder als Notfall 103
105 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd oder elektiv zur gastroenterologischen Abklärung ins Haus kommen, ein möglichst umfa s- sendes und effizientes Diagnostik- und Behandlungsregime anbieten zu können, wurde zum das Viszeralmedizinische Zentrum ins Leben geruf en. Für dieses Viszeralmedizinische Zentrum sind sechs Betten auf der Station 5 reserviert. Ziel ist es, in einer gemeinsamen interdisziplinären gastroenterolog ischen/viszeralchirurgischen Betreuung des Patientenkomplexes gastroenterologische Erkrankungen zu diagnostizieren und sie rasch einer konservativen, interventionellen oder operativen Behandlung aus einer Hand zuzuführen. Abläufe für Patienten und Mitarbeiter werden dadurch deutlich verschlankt. Gründung eines Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin (IZI) Im Hinblick auf eine deutlich größere Eigenständigkeit des Intensivbereichs, vor allem aber um den stark gestiegenen Anforderungen in der ärztlichen Weiterbildung zu gen ü- gen, wurde zur Mitte des Jahres 2013 das Interdisziplinäre Zentrum für Intensivmedizin (IZI) gegründet. Das dem IZI zugrundeliegende Statut regelt schwerpunktmäßig Fragen der ärztlichen Aus- und Weiterbildung. Durch die innerhalb der Implementierung des IZI getroffenen Maßnahmen hat das Sta u- ferklinikum wesentlich an Attraktivität im Hinblick auf die ärztliche Ausbildung gewonnen. Auch in der Patientenversorgung können hierdurch deutliche Vorteile erzielt werden. Ausblick Zur zukünftigen allgemeinen Finanzierung der Krankenhäuser stehen Entscheidungen der Bundesregierung aus. Bestehende Übergangslösungen sind bis Ende des Jahres 2014 befristet. Entsprechend dem Koalitionsvertrag soll eine Bund-Länder-Kommission innerhalb des Jahres 2014 Grundsätze zur zukünftigen Krankenhausfinanzierung erarbeiten. Die bundesweit gravierend schlechte Finanzsituation der Krankenhäuser zeigt, dass massive strukturelle Probleme in der Krankenhausfinanzierung gegeben sind und dass es pol i- tischer Maßnahmen bedarf, um das erreichte sehr hohe Niveau der stationären Verso r- gung auch in der Zukunft für die Bürger bereitzuhalten Lage des Unternehmens Trotz der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ist es der B e- triebsleitung des Stauferklinikums gelungen, den Verlust vom Vorjahr in Höhe von 1,4 Mio. deutlich zu reduzieren: 104
106 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Das Bilanzergebnis weist im Geschäftsjahr 2013 einen Verlust von ,13 aus. Mit Patienten wurden im Jahr 2013 rd Patienten mehr versorgt als im Jahr zuvor. Das sehr gute stationäre Leistungsergebnis zeigt sich auch in den Erlösen. Gegenüber dem Vorjahr konnten 738 Relativgewichte mehr abgerechnet werden. Dies entspricht einem Anstieg von 4 %. Trotz des Mehrleistungsabschlags steigen die Erlöse um 3,4 Mio.. Dazu trägt auch der gestiegene Landesbasisfallwert bei, obwohl auch dieser durch den doppelten Mehrleistungsabschlag belastet ist. Die Erlöse aus Einbettzimmer gingen im Berichtsjahr um (-19,5 %) zurück, da dieses Angebot wegen Raumnot oft nicht zur Verfügung gestellt werden konnte. Zum Teil konnte diesen Patienten wenigstens ein Zweibettzimmer angeboten werden. Damit konnten mehr erlöst werden, der Saldo war aber negativ. Die Ambulanten Erlöse konnten um fast 10 % gesteigert werden. Mehr als die Hälfte der Mehrerlöse kommt aus der Speziellen Ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Auch die Staufer-Reha und die Physikalische Therapie haben sich positiv entwickelt. Die Erlöse aus dem Ambulaten Operieren sind stabil. Frühzeitig wurde eine Budgetvereinbarung mit nach oben angepassten Leistungszahlen angestrebt. Diese konnten grundsätzlich bereits in der Verhandlung vom mit den Kostenträgern abgestimmt werden. Eine Vereinbarung kam zunächst dennoch nicht zustande. Die Diskussion um die neonatologische Versorgung Level 1 konnte nicht am Verhandlungstisch gelöst werden. Im Vorjahr wurden 13 Fälle mit einem Aufnahmeg e- wicht von unter g behandelt. Damit wurde die Mindestmenge um einen Fall unterschritten. Aufgrund der vorliegenden Rechtsprechung ging das Klinikum davon aus, dass eine erstmalige Fallzahlunterschreitung den Bestand des Angebots nicht gefährdet. Die Kostenträger stellten diesen Bereich dennoch strittig. Das Klinikum war daher gezwungen die Schiedsstelle anzurufen. Die Mindestmenge von 14 Fällen wurde 2013 bereits im Herbst erreicht. Die Kostenträger stimmten schließlich doch der ungekürzten Vereinbarung zu, ohne dass die Schiedsstelle entscheiden musste. Der Anstieg der Personalkosten fiel im Jahr 2013 mit 1,88 % moderat aus. Dieser Wert wird durch die fortschreitende Verlagerung von Personal in die Service-GmbH begünstigt. Für den ärztlichen Dienst wurden mehr als im Jahr 2012 erforderlich, dies entspricht einem Anstieg von 3,13 %. Die patientennahen Dienstarten, Pflegedienst und 105
107 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Funktionsdienst verursachten einen Mehraufwand von 0,45 % bzw. 2,4 %. Der Mediz i- nisch-technische Dienst verursachte mit 3,58 % einen überdurchschnittlichen Anstieg. Ursächlich hierfür waren mehrere kleinere Personalausweitungen in Sekretariaten, dem Zentralarchiv und für die Phlebotomisten. Für den Verwaltungsdienst stiegen die Ausgaben um durch zusätzlich notwendige Stellen in der zentralen IT-Abteilung. Die IT-Infrastruktur aller Kliniken im Ostalbkreis wird durch diese Abteilung betreut. Auch für die Information wurden zusätzliche Stellen geschaffen. Beim Wirtschafts- und Versorgungsdienst gingen die Personalkosten bedingt durch die Service-GmbH absolut zurück. Der Technische Dienst wird durch den Vertrag Medizintechnik mit der Firma Dräger entlastet. Im Berichtsjahr mussten für Lebensmittel 4 % mehr als im Vorjahr gezahlt werden. Dies entspricht dem bundesweiten Preisanstieg für Lebensmittel. Die Ausgaben für Arzneimittel stiegen erneut um Überwiegend kann dieser Mehraufwand zusätzlich abgerechnet werden. Bei den Gelenkimplantaten hat die Diskussion in den Medien 2013 zu einem Rückgang der Operationen geführt. Gestiegen ist dagegen erneut der Aufwand für Untersuchungen in fremden Instituten und im Kernspintomograph. Für den gesamten medizinischen Sachbedarf stiegen die Ausgaben auf Das sind 3,2 % mehr als im Jahr Die Ausgaben für Strom stiegen für das Klinikum im Jahr 2013 um 15,3 %, dies entspricht Nahezu stabil konnte der Aufwand für Wärmeerzeugung gehalten werden. Der Wasserverbrauch lag im Jahr 2013 etwas niedriger und entlastet die Kosten um Auch die Kosten für Instandhaltung stiegen weiter an. Die Fassaden der alten Bettenhäuser wurden renoviert und an die neuen Bauabschnitte angepasst. An diesen Kosten bete i- ligt sich das Klinikum. Weiter gestiegen sind die Kosten für die Instand haltung der medizinischen Einrichtungen. 106
108 Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände ,92 Sachanlagen ,26 Finanzanlagen Summe Anlagevermögen ,08 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen ,62 Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,93 Summe Umlaufvermögen ,25 Ausgleichsposten nach dem KHG ,61 Rechnungsabgrenzungsposten ,00 Bilanzsumme ,84 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage ,22 Gewinnrücklage Verlustvortrag ,00 Bilanzverlust ,99 Summe Eigenkapital ,06 Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens ,00 Rückstellungen ,01 Verbindlichkeiten 107
109 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht Verbindlichkeiten aus sonstigen Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd , , , , ,88 Sonstige Verbindlichkeiten ,00 Summe Verbindlichkeiten ,62 Ausgleichsposten aus Darlehensförderung ,09 Rechnungsabgrenzungsposten ,16 Bilanzsumme ,84 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. 108
110 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Erlöse aus allgemeinen Krankenhausleistungen ,03 Erlöse aus Wahlleistungen ,35 Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses ,61 Nutzungsentgelte der Ärzte ,18 Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/unfertig. Leistungen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand , ,15 Sonstige betriebliche Erträge ,54 Personalaufwand ,88 Materialaufwand ,26 Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens für Darlehensförderung Aufwendungen aus der Zuführung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen , , , , , ,76 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,41 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ,53 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,16 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,58 109
111 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,05 Jahresfehlbetrag ,13 Entnahme aus der Kapitalrücklage - Abgang Margaritenheim ,00 - für Abschreibungen ,11 - für Instandhaltung für Betriebsmittelzinsen ,26 - Betriebsmittelzinsen (Nachberechnung 2012) ,00 - Anteil Prüfungsamt ,96 Bilanzverlust ,99 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen Nr. 7 HGB Beschäftigte 750,60 764,26 Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) 1 1 Anzahl der Auszubildenden 79,75 78,23 (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 110
112 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Medi-Center Schwäbisch Gmünd Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen ,20 Finanzanlagen Summe Anlagevermögen ,18 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände ,68 Wertpapiere des Umlaufvermögens Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ,54 Summe Umlaufvermögen ,98 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme ,99 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage ,94 Bilanzgewinn ,30 Summe Eigenkapital ,80 Rückstellungen Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen ,04 Summe Rückstellungen ,04 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , ,76 111
113 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. dem Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd , Sonstige Verbindlichkeiten ,95 Summe Verbindlichkeiten ,47 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme ,99 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Medi-Center Schwäbisch Gmünd Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Sonstige betriebliche Erträge ,84 Materialaufwand ,56 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen ,93 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ,00 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,68 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , ,67 Jahresüberschuss ,30 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Im Geschäftsjahr 2013 waren keine Angestellten beschäftigt. 112
114 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Zentralapotheke Mutlangen Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände ,78 Sachanlagen ,71 Finanzanlagen Summe Anlagevermögen ,66 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen ,37 Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände ,22 Wertpapiere des Umlaufvermögens Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Summe Umlaufvermögen ,49 Rechnungsabgrenzungsposten ,00 Bilanzsumme ,57 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinnvortrag/Verlustvortrag Bilanzgewinn/Bilanzverlust Summe Eigenkapital Sonderposten aus Zuwendungen Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG Sonderposten aus Zuwendungen Dritter Summe Sonderposten aus Zuwendungen , , ,66 Rückstellungen Steuerrückstellungen ,24 113
115 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Sonstige Rückstellungen ,76 Summe Rückstellungen ,40 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. dem Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht , , , Sonstige Verbindlichkeiten ,29 Summe Verbindlichkeiten ,21 Rechnungsabgrenzungsposten Bilanzsumme ,57 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Zentralapotheke Mutlangen Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge ,51 Personalaufwand ,41 Materialaufwand ,87 Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen , , , ,04 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,15 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,55 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,51 114
116 Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,51 Jahresüberschuss/-fehlbetrag Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen Nr. 7 HGB Beschäftigte 21,04 21,33 Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) 0 0 Anzahl der Auszubildenden 2,85 2,85 (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis keine 115
117 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen 7.3 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Allgemeine Angaben Sitz der Klinik: Dalkinger Straße Ellwangen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: Gründung des Eigenbetriebs: 01. Januar 1995 Rechtliche Grundlage: Betriebssatzung für die Kliniken des Ostalbkreises in der Fassung vom 15. Dezember Gegenstand des Unternehmens Zweck des Klinik-Eigenbetriebes "St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen" ist die bedarfsgerechte, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich der Klinik auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitswesens. Aufgabe des Klinik-Eigenbetriebes "St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen" ist der ärztliche, pflegerische, technische und kaufmännische Betrieb des dazugehörenden Krankenhauses einschließlich der organisatorisch und wirtschaftlich mit ihm verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe, wie z.b. Personalwohnheime und Ausbildungsstätten Organe der Gesellschaft Zuständige Organe sind gemäß 4 der Betriebssatzung: der Kreistag, der Krankenhausausschuss, der Landrat, die Betriebsleitung. Mitglieder des Krankenhausausschusses (Stand ): Kreisrätin Ursula Barth Kreisrat Dr. Gunter Bühler (CDU) (CDU) 116
118 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Kreisrat Karl Bux Kreisrat Rainer Knecht Kreisrätin Ellen Eva Renz Kreisrätin Ursula Röttele Kreisrat Dr. Eberhard Schwerdtner Kreisrat Peter Seyfried Kreisrat Gerhard Böhm Kreisrätin Sigrid Heusel Kreisrätin Dr. Carola Merk-Rudolph Kreisrat Jürgen Opferkuch Kreisrat Alfred Grieser Kreisrat Karl Hilsenbek Kreisrat Herbert Witzany Kreisrat Volker Grab (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (CDU) (SPD) (SPD) (SPD) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Freie Wähler) (Bündnis 90/Die Grünen) Der Krankenhausausschuss hat im Jahr 2013 in 6 Sitzungen die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Betriebsleitung setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Krankenhausdirektor: Jürgen Luft (bis ) Thomas Schneider (ab ) Stv. Krankenhausdirektor: Robert Filter Ärztlicher Direktor: Stv. Ärztlicher Direktor: Pflegedirektor : Stv. Pflegedirektor: Priv. Doz. Dr. med. Andreas Prengel Dr. med. Johannes Zundler Berthold Vaas Eugen Maile Die Betriebsleitung ist für die Erreichung der Unternehmensziele sowie die wirtschaftliche Führung des Unternehmens verantwortlich Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Nach der Fertigstellung des 4. Bauabschnitts im Jahr 2012 wurde im Geschäftsjahr 2013 die - vom Klinikum Winnenden in der St. Anna-Virngrund-Klinik betriebene - Abteilung für Erwachsenenpsychiatrie ihrer Bestimmung übergeben. Damit konnte das Profil und die Kompetenz der St. Anna-Virngrund-Klinik, neben dem seit zehn Jahren bewährten Angebot der Kinder- und Jugendpsychiatrie, nun auch um wohnortnahe psychiatrische V ersorgung für Erwachsene erweitert werden. 117
119 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Nach Etablierung der Dialyse sowie des Intensivpflegedienstes Lebenswert am Arzt- und Therapiezentrum, gelang es im Jahr 2013 eine weitere Kooperation im Bereich orthopäd i- sche Chirurgie mit der Facharztpraxis für Orthopädie Dres. Hauf vertraglich zu vereinbaren. Damit wurde der Grundstein gelegt im Laufe des Jahres 2014 das Arzt- und Therapiezentrum baulich vollends fertigzustellen und räumlich vollständig seiner Bestimmung zu übergeben. Zum wurde die Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe als Hauptabteilung an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen etabliert. Der Betrieb erfolgt in Zusammenarbeit im regionalen Netzwerk Gynäkologie und Geburtshilfe Ellwangen und der E l- ternschule an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen. Damit wurde die Grundlage geschaffen, die Geburtshilfe am Standort Ellwangen multiprofessionell zu sichern und weiter auszubauen. Der Kreistag stimmte im Jahr 2013 einstimmig den Planungen für ein Parkhaus auf dem Gelände der St. Anna-Virngrund-Klinik mit 170 Stellplätzen zu und schuf somit die Voraussetzung um die seit Jahren zunehmend sehr schwierige Parkplatzsituation anzugehen und einer sachgerechten Lösung zuzuführen. Ferner bereitet der Krankenhausausschuss den Weg zur Etablierung einer Röntgenpraxis an der St. Anna-Virngrund-Klinik. Im Jahr 2013 wurden insgesamt Patienten verzeichnet (Vorjahr: 8.555). Ausblick Um eine Verbesserung der Finanzsituation im Jahr 2014 für die gesamte Klinik zu erre i- chen, gilt es in den Folgejahren das Leistungsspektrum auf hohem Niveau zu stabilisieren und gezielt zu erweitern, hierzu sinnvolle zielgenaue Investitionen zu tätigen und das mit den Kassen vereinbarte Budget auf einem stabilen Niveau zu vereinbaren und umzuse t- zen. Trotz schwierigster Rahmenbedingungen und restriktiver gesundheitspolitscher Finanzi e- rungsvoraussetzungen kann die St. Anna-Virngrund-Klinik durch innovatives Management und eine unternehmerische Betriebsführung in den kommenden Jahren weiterhin wettb e- werbsfähig und erfolgreich geführt werden. Der Krankenhausausschuss hat hierzu im 118
120 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Oktober 2013 Herrn Landrat Pavel sowie die Krankenhausdirektoren der Klinikeigenbetriebe des Ostalbkreises beauftragt, verschiedene Handlungsaufträge zu bearbeiten und ein Zukunftskonzept 2020 als Entwurf zu entwickeln. Das Ziel ist hierbei, eine positive Entwicklung der Klinken in kommunaler Trägerschaft und eine weiterhin hohe medizinische Qualität sicherzustellen. Die St. Anna-Virngrund-Klinik wird im Jahr 2014 und 2015 hierzu parallel die Grundvoraussetzungen und erforderlichen Weichenstellungen schaffen, damit die durch das Klinikkonzept 2020 festgelegten Parameter zügig umgesetzt werden können Lage des Unternehmens Die im Jahr 2013 weiterhin restriktive Gesundheitspolitik zur Finanzierung der deutschen Krankenhäuser sowie gesetzlich und ökonomisch bedingte Sachkostensteigerungen und Personalkostensteigerungen durch Tarifvereinbarungen führten zu einer weiteren Ve r- schärfung der Finanzsituation und einem Auseinanderdriften der Kostenschere zwischen Erlösbudgets und Ausgaben. Während die Erlöse im Jahr 2013 um ca. 1,5 Mio. angestiegen sind, war ein Kostenzuwachs in Höhe von 1,7 Mio. festzustellen. Kritisch ist festzustellen, dass nach einer Leistungssteigerung insbesondere im Jahr 2011 und einem stabilen Leistungsumfang im Jahr 2012, im Jahr 2013 ein spürbarer Leistung s- rückgang und Behandlungsfällen vorliegt. Hinzu kam eine Minderung des Erlösbudgets durch sogenannte Katalogeffekte bei der Bewertung zur Vergütung der DRG-Fallpauschalen. Ein höheres Defizit konnte lediglich durch große Sparanstrengungen und weiteres Verschieben erforderlicher Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen erreicht werden. Das Bilanzergebnis der St. Anna-Virngrund-Klinik weist im Berichtsjahr 2013 einen Verlust von ,37 aus. Im Vorjahr lag der Bilanzverlust bei ,
121 Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Beteiligungsbericht des Ostalbkreises 2013 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen St. Anna-Virngrund-Klinik Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände ,19 Sachanlagen ,44 Finanzanlagen Summe Anlagevermögen ,40 Umlaufvermögen Vorräte, Unfertige Leistungen ,68 Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,79 Summe Umlaufvermögen ,56 Ausgleichsposten nach dem KHG ,16 Rechnungsabgrenzungsposten ,55 Bilanzsumme ,55 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Kapitalrücklage ,83 Bilanzverlust ,49 Summe Eigenkapital ,51 Sonderposten Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG ,67 Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen ,00 Hand Sonderposten aus Zuwendungen Dritter ,87 Summe Sonderposten ,70 120
122 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Rückstellungen ,79 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. dem Krankenhausträger Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht , , , ,88 Sonstige Verbindlichkeiten ,74 Summe Verbindlichkeiten ,49 Ausgleichsposten aus Darlehensförderung ,00 Rechnungsabgrenzungsposten ,76 Bilanzsumme ,55 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. 121
123 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen St. Anna-Virngrund-Klinik Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Erlöse aus Krankenhausleistungen ,72 Erlöse aus Wahlleistungen ,71 Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses ,39 Nutzungsentgelte der Ärzte ,34 Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand , Sonstige betriebliche Erträge ,16 Personalaufwand ,64 Materialaufwand ,03 Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung , ,32 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens aus Darlehensförderung Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , , , , , , ,73 122
124 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,70 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,36 Außerordentliche Erträge ,00 Außerordentliche Aufwendungen ,00 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,29 Jahresfehlbetrag ,48 Entnahme aus der Kapitalrücklage - für Abschreibungen ,23 - für Instandhaltung für Betriebsmittelzinsen ,19 -für Prüfung ,20 Bilanzverlust ,49 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet. Personal Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen Nr. 7 HGB Beschäftigte 354,16 349,84 Aushilfskräfte (geringfügig Beschäftigte) 0,49 0,51 Anzahl der Auszubildenden 5,38 5,3 (Angaben in Vollkräfte) (Da der TVöD keine Trennung in Arbeiter und Angestellte mehr vorsieht, hat man sich innerhalb der drei Klin iken auf diese Darstellung geeinigt.) 123
125 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Arzt- und Therapiezentrum Der Geschäftsbetrieb des Arzt- und Therapiezentrums schließt im Berichtsjahr 2013 mit einem Verlust von ,36 ab. Nach Fertigstellung wurde erstmalig für 2013 eine Aktivierung der Baumaßnahme vorgenommen. Das Bilanzergebnis wird erstmalig durch die Abschreibungen (zusätzlich durch die Nachholung der Abschreibungen aus dem Jahr 2012) belastet. Durch die weitere Vermietung von Geschäftsräumen im Arzt- und Therapiezentrum ab August 2014 und der Weiterentwicklung des Geschäftsbetriebes ist in der Zukunft mit einer Ergebnisverbesserung zu rechnen. Arzt- und Therapiezentrum Daten der Bilanz Aktiva in Veränderungen in in % Anlagevermögen Sachanlagen ,30 Summe Anlagevermögen ,30 Umlaufvermögen Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,45 Summe Umlaufvermögen ,14 Bilanzsumme ,58 Passiva in Veränderungen in in % Eigenkapital Gewinnvortrag ,77 Bilanzverlust ,90 Summe Eigenkapital ,89 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , ,48 Sonstige Verbindlichkeiten ,54 124
126 St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Summe Verbindlichkeiten ,82 Bilanzsumme ,58 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Bilanz sind jeweils auf volle gerundet. Arzt- und Therapiezentrum Daten der GuV Gewinn- und Verlustrechnung in Veränderungen in in % Sonstige betriebliche Erträge ,82 Materialaufwand ,30 Abschreibungen immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen / aktivierte Aufwendungen für Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , , ,01 Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,24 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ,36 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ,56 Jahresfehlbetrag ,90 Hinweis: Die einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils auf volle gerundet Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis keine 125
127 Kreissparkasse Ostalb 8. BETEILIGUNGSÄHNLICHE GESELLSCHAFTEN 8.1 Kreissparkasse Ostalb Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft: Bahnhofstraße Aalen Telefon: ( ) Telefax: ( ) Internet: [email protected] Gegenstand des Unternehmens Die Kreissparkasse Ostalb ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Aalen und Schwäbisch Gmünd. Sie betreibt grundsätzlich alle banküblichen Geschäfte, soweit es das Sparkassengesetz von Baden-Württemberg, die aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen oder die Satzung der Kreissparkasse Ostalb vorsehen. Träger der Kreissparkasse Ostalb ist der Ostalbkreis. Als selbstständiges Wirtschaftsunternehmen verfolgt die Kreissparkasse Ostalb das Ziel, auf Grundlage der Markt- und Wettbewerbserfordernisse vorrangig in ihrem Geschäftsgebiet, dem Ostalbkreis, den Wettbewerb zu stärken und die angemessene und ausre i- chende Versorgung aller Bevölkerungskreise, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen auch in der Fläche sicherzustellen. Die Kreissparkasse ist als Mitglied im Sparkassenstützungsfonds des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassenorganisation ang e- schlossen Stammkapital und Beteiligungsverhältnis zum Am 19. Juli 2005 haben sich die Haftungsgrundlagen von Sparkassen und Landesbanken geändert. Der Wegfall der Anstaltslast und das Auslaufen der Gewährträgerhaftung haben für die Sparkassen lediglich formale Auswirkungen. Im Hinblick auf die Anstaltslast 126
128 Kreissparkasse Ostalb bedeutet dies, dass der Ostalbkreis als öffentlicher Träger der Kreissparkasse nur Kapital zur Verfügung stellen darf, wenn sich dies für ihn wirtschaftlich lohnt, also eine Rendite erwartet werden kann. Ein Träger soll wie ein privater Unternehmer handeln, wenn er K a- pital zur Verfügung stellt. In der Praxis hat die neue Regelung keine Bedeutung, denn die Institute erwirtschaften ihr Kapital selbst im harten Wettbewerb. Der Wegfall der Gewährträgerhaftung für neue Verbindlichkeiten hat zur Folge, dass ein öffentlicher Träger nicht mehr für diese Verbindlichkeiten des Instituts haftet. Auch dies ist in der Praxis allerdings ohne Bedeutung, denn kein öffentlicher Träger musste in der Ve r- gangenheit für Verbindlichkeiten seiner Sparkasse gegenüber Kunden haften. Auch bisher sicherte der Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe die Institute ab. Dieser Haftungsverbund deckt etwaige Stützungsfälle vollständig ab Organe der Gesellschaft Organe der Kreissparkasse sind der Verwaltungsrat, der Kreditausschuss und der Vo r- stand. Vorstand: Carl Trinkl, Vorsitzender Andreas Götz, stellvertretender Vorsitzender Dr. Christof Morawitz Verwaltungsrat: Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Georg Ruf, 1. stellvertretender Vorsitzender Ulrich Pfeifle, 2. stellvertretender Vorsitzender weitere Mitglieder: Steffen Alt Norbert Barthle Dieter Bauer Dr. Joachim Bläse Philipp Blessing Wolf-Dietrich Fehrenbacher Max Fuchs Charlotte Helzle Karl Hilsenbek Andreas Kapfer Hans-Peter Kinzl Winfried Mack Gabriele Maile Georg Merz (bis ) Gudrun Munz (ab ) Dr. Eberhard Schwerdtner Dr. Rolf Siedler Hans-Jörg Stützel Michael Freiherr v. Thannhausen Der Kreditausschuss der Sparkasse setzt sich aus dem Verwaltungsratsvorsitzenden und vier weiteren Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammen. 127
129 Kreissparkasse Ostalb Stand Erfüllung öffentlicher Zweck und allgemeiner Geschäftsverlauf Die Kreissparkasse Ostalb verfolgt ein partnerschaftliches Geschäftsmodell mit den Me n- schen in der Region. Als kommunal und regional verankertes Institut mit öffentlichem Au f- trag hat sie im vergangenen Geschäftsjahr sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die heimische Wirtschaft mit einem umfassenden Angebot an geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen versorgt. Um die Region positiv voranzubringen, unterstützte die Kreissparkasse Ostalb im verga n- genen Geschäftsjahr zahlreiche gesellschaftliche Bereiche materiell und ideell. Mit ihren 75 Geschäftsstellen und Selbstbedienungsstandorten bietet die Kreissparkasse Ostalb einen guten Service. Die alltäglichen Geldgeschäfte können schnell und einfach, ortsnah und dennoch bei Bedarf auch mit fachkundiger Unterstützung erledigt werden. Mit den mehr als Mitarbeitern und einer Ausbildungsquote von rund 12 % zählt die Kreissparkasse Ostalb seit vielen Jahren auch zu einem der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Über die Bankenleistungen hinaus ist auch die Übernahme gesellschaftlicher Verantwo r- tung im Ostalbkreis ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Auftrags der Kreissparkasse Ostalb Lage des Unternehmens Auch im Geschäftsjahr 2013 konnte die Kreissparkasse Ostalb ihre Position als Marktführer in der Region festigen und wie im Vorjahr 2012 erfolgreiches Wirtschaften vorweisen. Seit Jahren zählt die Kreissparkasse zu den steuerkräftigsten Unternehmen in der Region. Das Kreditgeschäft der Kreissparkasse verzeichnete mit einer Steigerung von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr ein moderates Wachstum. Im Geschäftsjahr beliefen sich die Ku n- denausleihungen auf 3,070 Mrd.. Die Kundeneinlagen sind um rund 70 Mio. auf 3,556 Mrd. angestiegen. Die Zuwächse im Aktivgeschäft von rund 66 Mio. resultierten im Geschäftsjahr vor allem aus privaten Baufinanzierungen, während viele mittelständ i- sche Unternehmen die gute wirtschaftliche Lage nutzten, um Neuinvestitionen - größtenteils auch aus eigener Liquidität - vorzunehmen. 128
130 Kreissparkasse Ostalb Die gute wirtschaftliche Lage zeigte sich auch in teilweise überdurchschnittlichen Erfolgen mit den Verbundpartnern, der Landesbank, Landesbausparkasse, der DEKA-Bank, der Sparkassen-Versicherung und der Tochter Sparkassen Immobilien Ostalb GmbH. Der Umsatz der Sparkassen-Immobilien Ostalb GmbH lag bei 162 vermittelten Objekten bei 26,6 Mio.. Das Geschäftsjahr 2013 schloss mit einem Bilanzgewinn von 4,6 Mio. ab, der vollständig der Sicherheitsrücklage zugeführt wurde. Die Sicherheitsrücklage ist auf 216 Mio. angewachsen. Durch das Niedrigzinsniveau ist die Kundennachfrage nach Wertpapieren gestiegen. In 2013 wurde somit ein Bruttowertpapierabsatz von 260 Mio. erzielt. Vermögenslage: Nach der durch den Verwaltungsrat noch zu beschließenden vollständigen Zuführung des Bilanzgewinns wird sich die Sicherheitsrücklage auf 216 Mio. belaufen. Die Gesamtkennziffer nach 2 Abs. 6 Solvabilitätsverordnung überschreitet zum mit 18,8 % deutlich den gesetzlich vorgeschriebenen Wert von 8 %. Damit verfügt die Kreissparkasse Ostalb über eine solide Eigenkapitalbasis für künftige Geschäftsaufwendungen. Finanzlage: Die Zahlungsfähigkeit der Kreissparkasse war im Geschäftsjahr aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge immer gegeben. Ertragslage: Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Zinsüberschuss verbessert. Niedrige Zinserträge im Anlagebereich konnten durch günstigere Refinanzierungsmöglichkeiten im Kundengeschäft kompensiert werden. Die deutliche Erhöhung der Zuführung zur Risikovorsorge für das Kreditgeschäft war durch die Entwicklung eines Einzelengagements geprägt. Nach Vornahme aller Bewertungsmaßnahmen resultiert im Gegensatz zum Vorjahr eine Nett o- zuführung zur Risikovorsorge für das Kreditgeschäft. In der Prognose wurde bei Ausbleiben außerordentlicher Entwicklungen von keinem höheren Risikovorsorgebedarf im Kundenkreditgeschäft ausgegangen. Mit der geschäftlichen Entwicklung und der Ertragslage ist die Kreissparkasse unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen sowie branchenspezifischen Entwicklung sehr zufrieden. Die Wachstumsraten im Kundengeschäft lagen sowohl bei den Einlagen als 129
131 Kreissparkasse Ostalb auch bei den Ausleihungen über den Erwartungen und Zielen. Der Jahresüberschuss liegt über dem Vorjahreswert Kapitalzuführung und -entnahme durch den Landkreis keine Bürgschaftsübernahme durch den Landkreis Der Ostalbkreis ist entsprechend 2 der Satzung in Anlehnung an 8 Sparkassengesetz Träger der Kreissparkasse Ostalb (bis 18. Juli 2005 Gewährträger). Eine evtl. Haftung aus Bürgschaftsübernahmen gilt nur noch für sog. Altfälle, also Haftungsübernahmen, die bis zum eingegangen wurden und deren Laufzeit noch nicht beendet ist. 130
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