Wohnungsmarktbericht 2013
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- Busso Kopp
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1 Wohnungsmarktbericht 2013 Bauamt
2 Gestaltungsbeispiel Kinder sind unsere Zukunft! Zur Erreichung der vorgeschriebenen Quote an Betreuungsplätzen hat die BGW ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt: Barrierefreie Kitas in Modul-Bauweise im Passivhaus-Standard. Dies ver einfacht in der Zukunft andere Gebäudenutzungen in einer sich verändernden Gesellschaft. Infos:
3 Inhalt Impressum 2 Vorwort 3 Bielefeld auf einen Blick Zusammenfassung 6 NRW.BANK Studie: Geförderte Wohnungen wirken langfristig preisdämpfend 8 Rahmenbedingungen Bevölkerungsentwicklung Wanderungen nach Altersklassen Stadt - Umland - Wanderung Wohnen ohne Barrieren Wohnungsmarktbeobachtung in den Stadtbezirken 15 4 Wohnungsangebot Das aktuelle Wohnungsmarktbarometer Angebote am Immobilienmarkt Wohnungsbestand Leerstand von Wohnungen Bautätigkeit Geförderter Wohnungsbau Eigentumswohnungen Eigenheime Wohnungsnachfrage Einkommensentwicklung Preis- und Zinsentwicklung Wohnungssuchende Haushalte Wohnraum für Bedarfsgemeinschaften 42 Mieten Analyse der Angebotsmieten Indexreihen Miete und Nebenkosten 46 Grundstücksmarkt Kauffälle Aktuelle Wohnbauflächen für Eigenheime 49 Expertenkreis 50 Anhang 53 Verzeichnis der Abbildungen 58 Verzeichnis der Tabellen 59 1
4 2 Impressum Herausgeber Stadt Bielefeld Bauamt Kavalleriestr Bielefeld Verantwortlich für den Inhalt Stephan Blankemeyer Redaktion, Gestaltung Jens Hagedorn Tel.: 0521/ Fax: 0521/ Titelfoto BGW Auflage: 600 Bielefeld, Oktober 2013 Bielefeld ist eine von rund 30 Städten aus NRW, die den lokalen Wohnungsmarkt regelmäßig dokumentieren und ist im Forum Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung der NRW.BANK vertreten. Die Wohnungsmarktbeobachtung basiert auf dem politischen Auftrag, Bedarfsanalysen für weitere wohnungspolitische Entscheidungen zu erstellen und richtet sich mit seinen umfassenden Informationen vor allem an kommunale Entscheidungsträger, potentielle Investoren, Architekten und Stadtplaner, Wohnungsunternehmen, Eigentümer- und Mieterverbände sowie die verschiedenen Fachdezernate innerhalb der Stadtverwaltung. Die im veröffentlichten Zahlen beziehen sich weitgehend auf den Stichtag Der Druck des Berichts wird durch die freundliche Unterstützung der Unternehmen und Verbände, die sich im Bericht präsentieren, ermöglicht. Das Titelfoto zeigt ein aktuell saniertes Wohngebäude der BGW in der Carlmeyerstraße in Bielefeld.
5 Vorwort Bielefeld wächst! Der Trend zum attraktiven Wohnen in der Stadt stabilisiert sich und die Abwanderung in das Umland ist nur noch minimal. Entgegen der allgemeinen Entwicklung hat Bielefeld deutliche Wanderungsgewinne und damit aktuell mehr als Einwohner. Diverse Baulücken im Stadtgebiet werden geschlossen. Eigentumswohnungen sind dabei sehr oft das Mittel der Wahl. Auch Eigenheime sind weiterhin gefragt. Der Leerstand von Wohnraum geht deutlich zurück. Im Stadtbild erkennen Sie an vielen Stellen, dass die Modernisierung und die energetische Sanierung von Gebäuden weiter voran schreiten. Zugleich wächst die Nachfrage nach preisgünstigen Wohnungen. Für Haushalte mit geringem Budget wird es zunehmend schwerer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Deshalb ist der geförderte Neubau von Mietwohnungen unerlässlich. Übrigens auch wenn es darum geht, gemeinschaftliche Wohnprojekte zu realisieren oder den Gedanken der Inklusion auf das Wohnen zu übertragen. Ich appelliere daher ausdrücklich an die Bauherren, Investoren und Projektentwickler, auch in Zukunft öffentlich gefördert zu bauen und innovative Projekte zu unterstützen. Wir haben in Bielefeld ein gutes Netzwerk von Marktakteuren. Die Wohnungsbauförderung im Bauamt informiert Sie gern über die Konditionen der zinslosen Darlehen und die weitergehenden Fördermöglichkeiten des Landes NRW. Der neue ist etwas kompakter gehalten und richtet den Fokus stärker auf die wesentlichen Kennzahlen des Marktes. Die Inhalte des neuen Berichtes haben wir mit wichtigen Marktakteuren vorab diskutiert und abgestimmt. Ich möchte mich bei allen Kooperationspartnern der Bielefelder Wohnungsmarktbeobachtung herzlich bedanken und wünsche Ihnen eine informative Lektüre. 3 Gregor Moss Beigeordneter Dezernat Bauen / Planen
6 Rundum sicher: So wollen wir wohnen. Aktuelle Wohnungsangebote unter Roxana und Leonhard Brück Sicher wohnen ein Leben lang
7 Bielefeld auf einen Blick Tab. 1 Wohnungsmarktbeobachtung in Bielefeld Ausgewählte Daten und Trends Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung (IT.NRW, ab 2011 auf Basis der Fortschreibung des Zensus 2011) Wohnungsbestand (bis 2010: IT.NRW, ab 2011 eigene Berechnungen auf Basis der Zensusergebnisse WE in Wohngebäuden ohne Wohnheime) Bestand geförderter WE gesamt gef. Mietwohnungen (1. Förderweg/EK A) gef. Eigenheime Baufertigstellungen gesamt davon Neubauwohneinheiten davon in Ein-/Zweifamilienhäusern (WE, IT.NRW) Baugenehmigungen gesamt davon Neubauwohneinheiten davon in Ein-/Zweifamilienhäusern (WE, IT.NRW) Wohnungsbauförderung (gesamt, WE) Mietwohnungen (1. Förderweg/EK A, WE) Eigentumsmaßnahmen (WE) Fertiggestellte Wohnungen (gesamt WE, je Einwohner) IT.NRW, Stadt Bielefeld, Bauamt Tab. 2 Ausgewählte Strukturdaten Bielefeld 2012 im Städtevergleich Fläche Einwohner Arbeits- in km² je km² mit Hauptwohnsitz, auf Basis Zensus losen- quote 1 in % Wohneinheiten (WE) KfW 2 WFB 3 fertig gestellt gefördert öffentlich gefördert absolut je Ewo Bielefeld , Bochum , Bonn , Gelsenkirchen , Mönchengladbach , Münster , Wuppertal , IT.NRW; Bundesagentur für Arbeit; NRW.BANK; KfW; eigene Berechnungen Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Stand: Ende 2. Quartal 2013 Sämtliche KfW Programme zum Thema Wohnen gemäß Förderreport 2012 der KfW Bank. Bei gleichzeitiger Inanspruchnahme mehrerer Förderprodukte sind Doppelzählungen möglich. Anzahl der bewilligten öffentlich geförderten Wohneinheiten in sämtlichen Kategorien (Neubau + Bestand, ohne Wohnheimplätze, NRW.BANK).
8 6 Bevölkerungsentwicklung 1 Zusammenfassung Die Bevölkerungsentwicklung stellt sich aktuell für Bielefeld sehr positiv dar. Auf Basis des Zensusergebnisses und durch deutliche Wanderungsgewinne hauptsächlich in 2012 steigt die Bevölkerungszahl für Bielefeld lt. IT.NRW auf über Inwieweit sich diese neuen Zahlen auf die vorliegenden Bevölkerungs- und Haushaltsvorausberechnungen für Bielefeld auswirken, bleibt abzuwarten. Im aktuellen Demographiebericht der Stadt Bielefeld wird der Rückgang der Bevölkerungszahl Bielefelds in der mittleren Variante mit 2,4 % bis 2035 vorausberechnet. Wanderungen Bielefeld profitiert als Universitätsstadt auch 2012 am stärksten von den Wanderungen in der Altersgruppe der 18- bis unter 25-jährigen mit einem Plus von Personen. Auch bei den 25- bis unter 30- jährigen sowie Kindern und Jugendlichen unter 18 hat Bielefeld leichte Wanderungsgewinne. Die Wanderungsbilanz der 50- bis unter 65- jährigen stellt sich mit geringen Gewinnen ebenfalls positiv dar. Die Wanderungsverluste bei den 30- bis unter 50-jährigen sind deutlich rückläufig. Auch die Abwanderungen in angrenzende Kommunen sind auf sehr niedrigem Niveau. Zusammen mit den Gewinnen bei Kindern und Jugendlichen bestätigt diese Entwicklung den anhaltenden Trend zum Wohnen in der Stadt. Bautätigkeit Der Wohnungsbau in NRW erholt sich zunehmend Wohneinheiten (WE) werden insgesamt fertiggestellt. Das entspricht einer Steigerung von über 8 %. Der Schwerpunkt der Zunahme liegt bei dem Neubau von Eigentumswohnungen, der um 33 % auf WE gestiegen ist. Insgesamt nehmen Wohngebäude mit drei und mehr WE um 19 % zu. Einfamilienhäuser überschreiten das Vorjahresniveau nur leicht. In OWL stagniert die Wohnungsbautätigkeit bei aktuell WE. Die Zahl der genehmigten Wohneinheiten steigt jedoch um rd. 13 %. Auch in OWL basiert diese Steigerung primär auf dem Neubau von Eigentumswohnungen. In Bielefeld stellt sich der Wohnungsbau auf niedrigem Niveau stabil dar werden 612 Wohneinheiten fertiggestellt, davon sind 39 % öffentlich gefördert. Die Zahl der in Bielefeld genehmigten Wohneinheiten steigt spürbar. Es werden WE genehmigt. In der ersten Jahreshälfte 2013 ist diese Entwicklung noch deutlicher: 551 Wohneinheiten werden in sechs Monaten genehmigt. Dieser Anstieg basiert zu 95 % auf Mehrfamilienhausprojekten. Wohnungsbestand Nach der Zensuserhebung 2011 und den Fertigstellungen in 2011 und 2012 gibt es in Bielefeld gut Wohneinheiten (WE) in Wohngebäuden (ohne Wohnheime). Vermietet werden danach 62,8 % der Wohnungen und 33,9 % werden von dem Eigentümer bzw. der Eigentümerin bewohnt WE sind im Besitz von Privatpersonen WE gehören Wohnungseigentümergemeinschaften. Der Bestand an geförderten Mietwohnungen liegt 2012 nur leicht reduziert bei WE. Aktuell stehen in Bielefeld nach der neuen Stromzähleranalyse nur noch rund Wohneinheiten leer. Das sind 400 langfristige Leerstände bzw. 19 % weniger als ein Jahr zuvor. Die strukturelle Leerstandsquote liegt damit nur noch bei 1,1 % des Wohnungsbestandes. Es gibt in Bielefeld rd WE, die seit 1996 fertiggestellt werden und als energetisch optimiert eingeschätzt werden können. Zusammen mit mindestens energetisch sanierten WE im älteren Wohnungsbestand kommt Bielefeld aktuell auf über energetisch optimierte Wohneinheiten. Für Senioren/innen gibt es aktuell über barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen, davon rd öffentlich gefördert. Über 8 % der Haushalte mit über 70-jährigen werden damit versorgt. Für rd. 10 % dieser Haushalte stehen Senioren- und Pflegeheimplätze zur Verfügung. 4 Demographiebericht Weichen für die Zukunft stellen,
9 Die Bruttolöhne und -gehälter sind 2012 im Bundesdurchschnitt um 4,2 % gestiegen. Die Nettolöhne und -gehälter haben im Schnitt um weitere 3,9 % zugenommen. Die aktuelle Sparquote von 10.3 % liegt leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Baukosten für Wohngebäude steigen um 2,4 %. Das Preisniveau für neue Wohnimmobilien steigt deutlich. Die Hypothekenzinssätze sind bis zum Sommer 2013 auf einen neuen Tiefststand gefallen. Seit Juli steigen die Hypothekenzinssätze im bundesweiten Durchschnitt wieder. Die Zahl der wohnungssuchenden Haushalte mit Wohnberechtigungsschein steigt leicht auf rd Der Versorgungsgrad von Wohnungssuchenden fällt auf 35 %, da die Zahl der Wiederbezüge von Sozialwohnungen gleichzeitig zurückgeht. Diese abnehmende Fluktuationsrate basiert vermutlich auf der angespannten Marktlage im unteren Mietpreissegment. Die Zahl der hilfebedürftigen Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ist mit weiter rückläufig. Der Anteil an der Bielefelder Bevölkerung sinkt leicht auf 10,8 %. Eine neue Auswertung der empirica- Preisdatenbank (vgl. Kap. 5.4) von über Mietwohnungsinseraten am Bielefelder Mietwohnungsmarkt ermittelt rd Wohnungsangebote im Rahmen der KdU-Grenzen und bietet ein differenziertes Bild der angebotenen Wohnungen. Nach der neuen Internet- und Zeitungsanalyse der Mietwohnungsinserate (empirica-systeme GmbH) für Bielefeld steigt der durchschnittlich angebotene Mietpreis für Bestandsmietobjekte seit 2008 um 5,9 % auf aktuell 5,93 /m². Bei Neubaumietobjekten steigen die angebotenen Mietpreise im selben Zeitraum um 27 % von 6,70 auf 8,50 /m². Die Zahl der notariell beurkundeten Kauffälle ist 2012 um 2 % auf zurückgegangen. Noch deutlicher rückläufig ist der Geldumsatz, der um 26 % auf 509 Mio. schrumpft. Der Markt für Eigentumswohnungen wächst dagegen 2012 weiter: die Kauffälle nehmen um 2 % auf zu, der Geldumsatz steigt um weitere 6 %. Die Preise für Altbauwohnungen nehmen durchschnittlich ebenfalls um 6 % zu. Neubauwohnungen kosten aktuell bei normaler Ausstattung und mittlerer Lage zwischen und /m². Die Zahl der verkauften Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau hat um 11 % abgenommen. Es werden noch 148 entsprechende Grundstücke verkauft. Der Geldumsatz liegt dennoch auf Vorjahresniveau. Die Preise steigen durchschnittlich um 3,5 %. Die Anzahl der Verkäufe von bebauten Grundstücken fällt 2012 um 7 %. Der Expertenkreis bestätigt die zentralen Aussagen des Wohnungsmarktberichtes 2013 und ergänzt darüber hinaus folgende Aspekte: Es gibt nach wie vor eine große Nachfrage nach bauträgerfreien Grundstücken für Eigenheime. Auch Mieteinfamilienhäuser sind weiterhin am Markt gefragt. In diversen Baulücken entwickeln Bauträger z. Zt. Objekte mit Eigentumswohnungen. Etwa zwei Drittel davon liegen im Hochpreissegment bis zu /m². Neue Eigentumswohnungen werden aufgrund der geringeren Gesamtkosten auch von Familien gekauft. Innerstädtische Quartiere verändern sich durch Sanierungen und Neubauten. Gentrifizierungsprozesse sind in Bielefeld jedoch noch nicht zu beobachten. Das durchschnittliche Mietniveau von 8,50 /m² im Neubau bestätigen die Experten. In sehr guten Lagen liegen die Preise im Neubau bei bis zu 10 /m². Die hohe Kaltmiete wird dabei z. T. durch Einsparungen bei den Heizkosten kompensiert. Der rückläufige Versorgungsgrad von Haushalten mit geringem Einkommen sowie die Anspannung im unteren Marktsegment werden von den beteiligten Experten bestätigt. Die Nachfrage nach seniorengerechten Wohnobjekten mit guter Infrastruktur und entsprechenden Hilfsangeboten ist im Eigentums- und im Mietsegment weiterhin sehr groß. Der jährliche Wohnungsmarktbericht ist für die Marktakteure ein wichtiges Instrument zur Orientierung und bietet Investoren gebündelte aktuelle Informationen zur Einschätzung des Marktes. Monetäre Faktoren Soziale Faktoren Mieten Grundstücksmarkt Expertenkreis 7
10 8 neue Auswertung von Kostenmieten 2 NRW.BANK Studie: Geförderte Wohnungen wirken langfristig preisdämpfend Die aktuelle Studie Die Mieten öffentlich geförderter Wohnungen am Gesamtmarkt der NRW.BANK 5 zeigt die Mietpreisstruktur von öffentlich geförderten Wohnungen für alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW auf. In den meisten Städten und Kreisen liegen die Kostenmieten der ausgewerteten geförderten Wohnungen im unteren Marktsegment. Allerdings zeigen sich bei der Höhe der Spanne zwischen frei finanziertem und gefördertem Marktsegment deutliche regionale Unterschiede. Die NRW.BANK begründet das folgendermaßen: Die Höhe der Kostenmieten preisgebundener Wohnungen hängt in erster Linie von den Förderund Finanzierungskonditionen sowie den Baukosten zu ihrer Entstehung ab sprich vom Objektalter. Die preisgebundenen Mieten variieren daher weniger von Region zu Region als die Marktmieten. Daher ist auch der Abstand zur Marktmiete regional sehr verschieden. Die Studie basiert auf aktuellen Angaben der Vermieter, die im Zusammenhang mit der Darlehensverzinzung ermittelt werden. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, umfassen jedoch annähernd die Hälfte der aktuell öffentlich geförderten Mietwohnungen in der Bindungsfrist. Der Großteil dieser Wohnungen stammt aus den 70er bis 90er Jahren. In Bielefeld werden in diesem Rahmen für 45 % der Sozialwohnungen Daten ausgewertet. Die auf dieser Datenbasis ermittelten durchschnittlichen Kostenmieten sind inkl. Preisspannen in Abbildung 1 rot bzw. rötlich dargestellt. Demgegenüber ist die jeweilige mittlere Marktmiete inkl. Preisspannen auf Basis der empirica-preisdatenbank (Daten: IDN ImmoDaten GmbH) aus 2011 als schwarze bzw. graue Linie(n) abgebildet. Abb. 1 Kostenmieten öffentlich geförderter Wohnungen im Vergleich zur Marktmiete in den Kreisen und kreisfreien Städten in /m² Münster Bielefeld Kreis Paderborn Kreis Gütersloh Kreis Lippe Kreis Herford große Mietpreisdifferenzen bei angespannten Wohnungsmärkten Quelle: NRW.BANK, empirica-preisdatenbank Die Abbildung zeigt links die sehr großen Mietpreisdifferenzen zwischen frei finanzierten und geförderten Mietwohnungen in Großstädten mit deutlich angespannten Wohnungsmärkten, wie Köln, Düsseldorf, Bonn oder Münster. Die Preisspanne zwischen den mittleren Kostenmieten für öffentlich geförderte Wohnungen und den durchschnittlich angebotenen Mieten für frei finanzierte Wohnungen liegt in diesen Städten bei drei und mehr EURO pro Quadratmeter. Rechts sind die Städte bzw. Kreise mit sehr entspannten Wohnungsmärkten zu sehen, wie z. B. Hagen, Gelsenkirchen, der Hochsauerlandkreis oder der Kreis Höxter. Hier unterscheiden sich die frei angebotenen Mietpreise im Mittel kaum von den mittleren Kostenmieten der geförderten Wohnungen. 5 Die Mieten öffentlich geförderter Wohnungen am Gesamtmarkt, NRW.BANK 2013, s. corporate/publikationen/publikationsinhaltsseiten/publikationen_wohnungsmarktbeobachtung.html
11 In Bielefeld liegt die durchschnittliche Kostenmiete nach dieser Auswertung bei 4,70 /m². Die einzelnen Angaben für öffentlich geförderte Wohnungen bewegen sich dabei je nach Gebäudealter und zustand zwischen 4,15 und 5,10 /m². Die Differenz zur durchschnittlichen frei finanzierten Mietwohnung im Bestand liegt damit in Bielefeld bei 1,20 /m². In den Kreisen Gütersloh und Paderborn stellt sich der Abstand ähnlich dar. In Lippe und im Kreis Herford gibt es dagegen nur eine geringe Differenz von 0,50 /m² zwischen dem geförderten und dem frei finanzierten Segment. Der direkte Vergleich von geförderten und frei finanzierten Wohnungen aus den 70er Jahren weist für Bielefeld eine Differenz von 1 /m² aus. Die Preisspanne der Kostenmieten liegt dabei im Maximum über der mittleren Angebotsmiete für frei finanzierte Wohnungen aus dieser Baujahresgruppe. Für die 80er- und 90er-Jahre-Bestände liegt die Differenz bei 1,50 /m², wobei die Preisspanne der Kostenmieten in den 90er Jahren deutlich größer ist als bei den Wohnungen aus den 80er Jahren. Im Neubaubereich ist die Differenz in Bielefeld deutlich höher. Die aktuelle Bewilligungsmiete von 5,10 /m² im geförderten Wohnungsbau liegt 3,40 /m² unter der durchschnittlich angebotenen Neubaumiete von 8,50 /m² (vgl. Kap. 6). Abbildung 2 zeigt die prozentuale Einordnung der ausgewerteten Kostenmieten im Bezug auf die Marktsegmente der aktuellen Angebotsmieten. In Bielefeld liegen über 50 % der analysierten öffentlich geförderten Wohnungen (blau) im Bereich des günstigsten Zehntels des freien Mietwohnungsmarktes. Annähernd 40 % der geförderten Wohnungen (hellblau) liegen im unteren Viertel des Marktes. Nur 7 % (gelb) bewegen sich auf dem mittleren Marktniveau. Abb. 2 Position der öffentlich geförderten Mietwohnungen innerhalb des Spektrums der aktuellen Angebotsmieten (Anteile in %) öffentlich geförderte Wohnungen durchschnittlich 1,20 /m² günstiger 9 Quelle: NRW.BANK, empirica-preisdatenbank Abschließend versucht die Studie die Größenordnung der möglichen Mieterhöhungen nach dem Ende der Bindungsfrist zu ermitteln, indem sie die durchschnittlichen Kostenmieten mit den kommunalen Mietspiegeln vergleicht. Das Ergebnis der NRW.BANK: In den meisten Regionen ließen sich mit den Mietspiegeln in bestehenden Verträgen Mieterhöhungen begründen zumindest für einen Teil der Bestände. In Regionen mit durchschnittlichem bis teurem Mietniveau werden die Vermieter diese Spielräume wohl für Erhöhungen nutzen. [ ] Bei Neuvermietungen, wofür die Angebotsmieten den Maßstab bilden, sind in den schrumpfenden Regionen eher Mietabsenkungen, in den teuren Regionen aber deutliche Preissprünge zu erwarten. Am aktuellen Bielefelder Wohnungsmarkt sind Mieterhöhungen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten nach dem Bindungsende von öffentlich geförderten Wohnungen sehr wahrscheinlich. Mieterhöhungen im Rahmen der Möglichkeiten
12 10 3 Rahmenbedingungen 3.1 Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungszahl Bielefelds wird durch die Ergebnisse des Zensus 2011 deutlich nach oben korrigiert. Mit dem Zensus wird zum Stichtag die Einwohnerzahl von ermittelt. Bielefeld ist damit bundesweit eine der wenigen Großstädte, deren Bevölkerungszahl mit dem Zensus um zunimmt. Durch weitere Wanderungsgewinne ist die Bielefelder Bevölkerungszahl bis Ende 2012 lt. IT.NRW auf Personen angestiegen. Abb. 3 Bevölkerung mit Hauptwohnsitz in Bielefeld (ab 2011 auf Basis der Zensusergebnisse) Einwohnerzahl steigt auf über Zensusergebnis Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt Bereits 2010 und 2011 führten Wanderungsgewinne zu einer leichten Zunahme der Bevölkerungszahl. Mit einer Verdreifachung der Wanderungsgewinne auf Personen und rückläufigen natürlichen Bevölkerungsverlusten (Geburten abzüglich Sterbefälle) ist die Bevölkerungszahl Bielefelds 2012 um Personen gestiegen. deutliche Wanderungsgewinne Abb. 4 Bevölkerungssalden in Bielefeld Natürlicher Bevölkerungsverlust Wanderungsgewinne Bevölkerungssaldo Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt Inwieweit sich diese neuen Zahlen auf die vorliegenden Bevölkerungsund Haushaltsvorausberechnungen für Bielefeld auswirken, bleibt abzuwarten. Im aktuellen Demographiebericht der Stadt Bielefeld, der noch nicht auf den Zensusergebnissen basiert, wird der Rückgang der Bevölkerungszahl Bielefelds in der mittleren Variante mit 2,4 % bis 2035 angegeben. Der Demographiebericht 2012 enthält neben der Bevölkerungsvorausberechnung für die Gesamtstadt auch diverse Einzelergebnisse und Vorausberechnungen für die Stadtbezirke und für verschiedene Altersgruppen. 6 Demographiebericht Weichen für die Zukunft stellen,
13 3.2 Wanderungen nach Altersklassen Der aktuelle Wanderungsgewinn für Bielefeld von insgesamt Personen setzt sich aus Gewinnen und Verlusten in den einzelnen Altersgruppen zusammen. Bielefeld profitiert als Universitätsstadt am stärksten in der Altersgruppe der 18- bis unter 25-jährigen mit einem Zugewinn von Personen (2011: 1.366). Auch bei den 25- bis unter 30-jährigen und den unter 18- jährigen hat Bielefeld leichte Wanderungsgewinne von 160 Personen bzw. 149 Kindern und Jugendlichen. Die Wanderungsbilanz der 50- bis unter 65-jährigen stellt sich 2012 mit geringen Gewinnen (57 Personen) ebenfalls positiv dar. Die Wanderungsverluste bei den 30- bis unter 50-jährigen sind in Bielefeld aktuell deutlich rückläufig: 155 Personen gegenüber 540 im Vorjahr. Zusammen mit den Gewinnen bei Kindern und Jugendlichen bestätigt diese Entwicklung den anhaltenden Trend zum Wohnen in der Stadt. Bei den Senioren ist der Wanderungsverlust mit 305 Personen (311) nahezu unverändert. 11 Abb. 5 Wanderungen von und nach Bielefeld 2012 nach Altersklassen Jahre und mehr 50 bis unter 65 Jahre 30 bis unter 50 Jahre 25 bis unter 30 Jahre 18 bis unter 25 Jahre unter 18 Jahre große Wanderungsgewinne bei jungen Erwachsenen 0 Zugezogene Fortgezogene Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt 3.3 Stadt - Umland - Wanderung Die Abwanderung aus Bielefeld in die angrenzenden Städte und Gemeinden ist weiterhin auf niedrigem Niveau sind 221 Personen (2011: 304) mehr aus Bielefeld in die angrenzenden Kommunen gezogen als umgekehrt. Im Vergleich der letzten zehn Jahre ist das einer der niedrigsten Verluste aus Bielefelder Sicht und ein weiteres Indiz für den Trend zum urbanen Wohnen. Abb Wanderungssaldo zwischen Bielefeld und angrenzenden Kommunen nur geringe Verluste an das Umland Daten: IT.NRW, Grafik: Stadt Bielefeld Bauamt
14 Personen (2011: 3.234) sind 2012 aus Bielefeld in die angrenzenden Städte und Gemeinden gezogen. Das sind rd. 3 % weniger als im Vorjahr. Die Zuzüge aus den angrenzenden Kommunen stellen sich mit (2.930) als stabile Größe dar. Abb. 7 Wanderungsbewegungen zwischen Bielefeld und angrenzenden Kommunen Personen p.a Zuzüge Fortzüge IT.NRW, Grafik: Stadt Bielefeld Bauamt 2012 ist die Wanderungsbilanz zwischen Bielefeld und Gütersloh, Bad Salzuflen, Werther, Schloß Holte-Stukenbrock und Spenge nahezu ausgewogen. Wanderungsgewinne für Bielefeld gibt es 2012 aus Verl und Halle. Die größten Wanderungsverluste hat Bielefeld gegenüber Leopoldshöhe, Oerlinghausen und Herford. Tabelle 9 im Anhang zeigt eine komplette Übersicht der Wanderungsbewegungen zwischen Bielefeld und den angrenzenden Gemeinden von 2003 bis Abb. 8 Wanderungsbewegungen zwischen Bielefeld und angrenzenden Kommunen 2012 Werther Halle Steinhagen Spenge Enger Bielefeld Herford Leopoldshöhe Bad Salzuflen Zuzüge nach Bielefeld Fortzüge aus Bielefeld Gütersloh Verl Oerlinghausen Schloß Holte- Stukenbrock Daten: IT.NRW, Kartographie: Stadt Bielefeld, Amt für Geoinformation und Kataster, Grafik: Bauamt
15 3.4 Wohnen ohne Barrieren Senioren droht große Wohnungsnot 7 ist eine Schlagzeile im Sommer 2013 zur neuen bundesweiten Pestel-Studie Wohnen der Altersgruppe 65plus 8. Für Bielefeld wird in diesem Zusammenhang die Zahl von fehlenden barrierearmen Seniorenwohnungen für das Jahr 2035 prognostiziert. Nach dieser Studie wird die Zahl der über 65-jährigen in Bielefeld bis 2035 um 20 % auf rd ansteigen. Die Studie kommt in der Gesamtbetrachtung zu dem Schluss, dass die in Ansätzen bereits heute erkennbaren Probleme bei Mieter- und Eigentümerhaushalten der Altersgruppe 65plus mit geringen Einkommen sich bei einer Fortsetzung der aktuellen Trends weiter verschärfen werden. Da insgesamt von deutlich steigenden Zahlen einkommensschwacher Haushalte der Altersgruppe 65plus auszugehen ist [ ], werden zunehmend Haushalte aus ökonomischen Gründen zur Reduzierung der Wohnfläche gezwungen sein (ebd. S. 25). In welchem Umfang diese Prognose zutreffen wird, sei dahin gestellt. Die Tendenz, dass wir nicht nur älter sondern auch ärmer werden, wird allerdings durch viele andere Vorausberechnungen bestätigt. Die Stadt Bielefeld unterstützt Seniorenhaushalte, die auf Grundsicherung angewiesen sind, durch verschiedene individuelle Hilfen dabei, im Alter in der vertrauten Wohnung bleiben zu können. Außerdem fördert die Wohnungsbauförderung der Stadt Bielefeld seniorengerechte barrierefreie Neubauwohnungen und Maßnahmen zum Abbau von Barrieren im Rahmen des Wohnraumförderprogramms des Landes NRW. Somit entstehen jedes Jahr standortgerecht weitere für Senioren geeignete barrierefreie Wohnungen, die auch für Menschen mit geringem Einkommen bezahlbar sind. Neben reinen Seniorenwohnobjekten wird in diesem Zusammenhang auch generationenübergreifendes Wohnen gefördert. Die Bielefelder Wohnungsunternehmen und genossenschaften sowie verschiedene Investoren realisieren z. Zt. zudem diverse frei finanzierte Seniorenwohnobjekte im Neubau und Bestand. Im Rahmen des Bielefelder Modells der BGW, aber auch bei anderen Projekten werden zunehmend geförderte Wohnungen mit frei finanzierten Wohnungen kombiniert, um einseitige Bewohnerstrukturen zu verhindern. In Bielefeld gibt es aktuell über (2011: rd ) barrierefreie Wohnungen für Senioren 9, davon rd öffentlich gefördert. Außerdem gibt es am Markt noch etwa vor 1998 öffentlich geförderte Altenwohnungen, die nicht immer barrierearm ausgestattet sind. Hier besteht ein Bedarf für Anpassungsmaßnahmen nach heutigen Standards. Tab. 3 Wohnungen für Senioren, Alten-/Pflegeheimplätze, rollstuhlgerechte Wohnungen/Vermittlungen/Interessenten in den Stadtbezirken seniorengerechte Wohnungen öff. geförd. WE für Senioren barrierefrei bzw. barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei bzw. barrierearm Plätze in Altenheimen und Pflegeheimen öffentlich geförderte WE für Rollstuhlfahrer vermittelte rollstuhlgerechte WE Interessenten für rollstuhlgerechte WE am Mitte Schildesche Gadderbaum Brackwede Dornberg Jöllenbeck Heepen Stieghorst Sennestadt Senne Bielefeld insgesamt Daten: Stadt Bielefeld, Pflege- und Wohnberatung, Bauamt Neue Westfälische, 06./ Wohnen der Altersgruppe 65plus, Untersuchung im Auftrag von Verbändebündnis 65plus, Pestel-Institut, Juni 2013 Bei frei finanzierten Wohnungen basieren die Angaben zur Barrierefreiheit auf Daten der Wohnungseigentümer. Die 43 Bewerber ohne konkreten Wunschbezirk werden dem Stadtbezirk Mitte zugeordnet.
16 14 Versorgungsquote bei 8 % In Alten- und Pflegeheimen gibt es in Bielefeld rd Plätze, die alten, pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause für ihre letzte Lebensphase bieten. Der aktuelle Bedarf an Alten- und Pflegeheimplätzen ist in Bielefeld durch die vorhandenen Einrichtungen weitestgehend gedeckt. In Bielefeld leben aktuell Menschen, die heute 70 Jahre oder älter sind. Es gibt rund Haushalte in dieser Altersstufe. In etwa jedem fünften Haushalt leben über 70-jährige Menschen. Mit dem demographischen Wandel wird diese Zahl langfristig weiter zunehmen. Durch ein breites Angebot von komplementären Dienstleistungen wie mobile soziale Dienste, Mahlzeitendienste, Hausnotruf und diverse Beratungsangebote wird der Verbleib älterer Menschen in den eigenen vier Wänden unterstützt. Neben einer Vielzahl von ambulanten Pflegediensten ermöglichen zudem 12 Tagespflegeeinrichtungen mit insgesamt 155 Plätzen den Verbleib in der häuslichen Umgebung. Das Pestel-Institut rechnet mittelfristig mit einem Bedarf von seniorengerechten barrierearmen Wohneinheiten für 20 % der Haushalte mit über 70-jährigen. Mit der zunehmenden Zahl seniorengerechter Wohnungen steht in Bielefeld inzwischen für rd. 8 % dieser Haushalte barrierearmer Wohnraum zur Verfügung. In den einzelnen Stadtbezirken differiert der Anteil seniorengerechter Wohnungen an den Seniorenhaushalten sehr deutlich und folgt nicht immer dem Anteil der älteren Haushalte, wie Abb. 7 zeigt: Abb. 9 Anteile von Haushalten mit Personen im Alter von 70 und älter in den Stadtbezirken im Vergleich mit den Anteilen von barrierefreien Mietwohnungen für Seniorenhaushalte Daten: Amt für Demographie und Statistik, Bauamt, eigene Berechnungen Grafik: Bauamt Brackwede erreicht aktuell den höchsten Versorgungsgrad für annähernd 14 % der Haushalte von über 70-jährigen, für die seniorengerechter Wohnraum zur Verfügung steht (gesamt ca. 600 WE). Der Stadtbezirk Mitte bietet für rund 13 % der Seniorenhaushalte barrierearme Wohnungen (850 WE), in Senne sind es gut 11 % (250 WE). Stieghorst und Jöllenbeck liegen mit rd. 7 % nah am Bielefelder Durchschnitt. Heepen und Sennestadt liegen mit rd. 6 % darunter bei deutlich höherem Anteil von älteren Haushalten (25 bzw. 29 %). Schildesche und Dornberg sind noch unterversorgt mit seniorengerechten Wohnformen. Gadderbaum hat mit den zahlreichen Einrichtungen der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel eine Sonderstellung und ist an dieser Stelle nur nachrichtlich erwähnt.
17 3.5 Wohnungsmarktbeobachtung in den Stadtbezirken Dornberg Brackwede Jöllenbeck Gadderbaum Schildesche Bielefeld Senne Mitte Sennestadt Heepen Stieghorst Die Marktsituationen in den einzelnen Stadtbezirke Bielefelds sind z. T. sehr unterschiedlich. Daher werden hier diverse wohnungsmarktrelevante Kennzahlen für jeden Stadtbezirk im Vergleich zur Gesamtstadt dargestellt. Detaillierte Informationen zur Bevölkerungsstruktur und zum Arbeitsmarkt in den einzelnen Stadtbezirke bieten zudem die Steckbriefe 2012 des Amtes für Demographie und Statistik der Stadt Bielefeld, die im Internet veröffentlicht sind: 15 Erläuterungen der Kennzahlen: Bevölkerung/Haushalte Neben Basisdaten wie Fläche, Einwohnerzahlen 11 und Bevölkerungsdichte werden auch die Anteile der Haushalte nach Anzahl der Personen je Stadtbezirk dargestellt. Die Haushalte werden mittels eines Generierungsverfahrens aus den Einwohnermeldedaten auf Grund bestimmter Annahmen errechnet. Dieses Verfahren beinhaltet einige Unsicherheitsfaktoren, die eine gewisse Schwankungsbreite der einzelnen Stadtbezirksergebnisse mit sich bringen. Demographische Indikatoren Das Durchschnittsalter sowie der Jugend-, der Alten- und der Altenpflegequotient werden pro Stadtbezirk abgebildet. ALG II Die Anzahl und der Anteil der Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II, die Arbeitslosengeld II erhalten, werden dokumentiert. Bautätigkeit Die fertiggestellten Wohneinheiten sind getrennt nach Ein- und Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäuser je Stadtbezirk dargestellt. Wohnungsbestand/Mietpreise/Leerstand Wie bisher wird die Gesamtzahl der Wohneinheiten abgebildet. Neu sind an dieser Stelle die Ergebnisse der empirica-preisdatenbank (empiricasysteme GmbH), die hier den durchschnittlich angebotenen Mietpreis und den mittleren Kaufpreis für bestehende Miet- bzw. Eigentumswohnungen dokumentieren (vgl. Kap. 4.2 und 6.1). Hinzu kommen die aktuelle Anzahl und der jeweilige prozentuale Anteil öffentlich geförderter Mietwohnungen. Auch die strukturelle Leerstandsquote für dauerhaft leerstehende Wohneinheiten wird beschrieben. Der Bestand an barrierefreien bzw. barrierearmen öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungen für Senioren ist pro Stadtbezirk dargestellt. Das gleiche gilt für den Bestand und die Vermittlungen von rollstuhlgerechten Wohnungen sowie die Zahl der Interessierten an entsprechenden Wohnungen. Bodenrichtwerte/Kauffälle Wie in den Vorjahren sind die jeweiligen Bodenrichtwerte und die Anzahl der Kauffälle in den Bereichen unbebaute und bebaute Grundstücke sowie Wohnungs- und Teileigentum dargestellt. Alle Stadtbezirke im Überblick In Tab. 8 im Anhang befindet sich eine komplette Übersicht aller Indikatoren in sämtlichen Stadtbezirken. 11 Die Summe der Einwohner in den Stadtbezirken differiert im Vergleich zu den IT.NRW-Zahlen (vgl. Kap. 3.1) verfahrensbedingt um rd
18 16 Jöllenbeck 2012 Mitte Bielefeld insgesamt Fläche in km² 18,5 257,8 Stadtbezirk Mitte Dornberg Schildesche Heepen Mitte Gadderbaum Stieghorst Brackwede Senne Sennestadt Bevölkerungsdichte Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 58,5% 45,6% 2-Personen-Haushalte 24,2% 29,0% 3-Personen-Haushalte 8,8% 12,2% 4-Personen-Haushalte 5,7% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 2,9% 4,5% Durchschnittsalter 40,9 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 28,3 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 34,1 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 30,9 36,2 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 14,1% 10,8 % Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 6,25 5, ,0% 7,8% Leerstandsquote gesamt 1,6% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 2,1% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 9 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Die Bevölkerungszahl im Stadtbezirk Mitte nimmt weiter zu. Ende 2012 leben hier rd (76.457) Einwohner/innen in Haushalten. Die Einwohnerzahl ist damit das vierte Jahr in Folge leicht gestiegen. Annähernd 60 % der Haushalte sind Singlehaushalte, fast jeder vierte Haushalt besteht aus zwei Personen. Das durchschnittliche Alter im Stadtbezirk Mitte liegt mit 40,9 Jahren zwei Jahre unter dem gesamtstädtischen Wert. Jugend- und Altenquotient bleiben in Mitte dabei weiterhin deutlich geringer als in Bielefeld Menschen leben in Mitte vom ALG II, 152 weniger als ein Jahr zuvor. Der Anteil an der Bevölkerung sinkt auf 14,1 % und bleibt weiterhin der höchste Wert aller Stadtbezirke Bielefelds. Es werden in Mitte 100 WE in Mehrfamilienhäusern und 23 WE in Ein- und Zweifamilienhäusern fertiggestellt. Der Wohnungsbestand im Stadtbezirk Mitte wächst damit auf über Die durchschnittlich angebotene Miete für Bestandswohnungen liegt mit 6,25 /m² leicht über dem Bielefelder Durchschnitt. Die Leerstandsquote ist mit 1,6 % rückläufig. Die Zahl der öffentlich geförderten Mietwohnungen nimmt in Mitte weiter zu: WE (Vorjahr: 2.442). Der entsprechende Anteil beträgt 6 % aller Wohneinheiten im Stadtbezirk. 767 Wohnungen für Senioren sind barrierefrei bzw. barrierearm ausgestattet, davon 43 % öffentlich gefördert. Der Anteil barrierefreier Wohnungen wächst damit in Mitte auf 2,1 % und liegt damit über dem Bielefelder Durchschnittswert von 1,8 %. Die Zahl der Kauffälle bleibt hier 2012 bei unbebauten Grundstücken mit 35 (37) nahezu unverändert. Bei bebauten Grundstücken nehmen die Kauffälle mit 217 (265) ab. Auch beim Wohnungs- und Teileigentum gehen die Kauffälle mit 411 (476) leicht zurück. Die leicht zunehmenden Bodenrichtwerte unterliegen in Mitte im individuellen Wohnungsbau naturgemäß der größten Schwankungsbreite: /m². Im Geschosswohnungsbau schwanken die Bodenrichtwerte in Mitte aktuell zwischen 230 und 340 /m². Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen
19 Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Senne Heepen Stieghorst Schildesche 2012 Schildesche Bielefeld insgesamt Fläche in km² 11,0 257,8 17 Sennestadt Bevölkerungsdichte Die Einwohnerzahl von Schildesche wächst weiter auf (40.400). Jeder zweite Haushalt ist ein Singlehaushalt, der Anteil von Zweipersonenhaushalten liegt mit rd. 29 % im Bielefelder Durchschnitt. Das Durchschnittsalter liegt in Schildesche unverändert bei 43,2 Jahren, der Jugendquotient liegt deutlich unter dem Bielefelder Durchschnitt, der Altenquotient von 47,4 gleicht nahezu dem stadtweiten Wert Personen bzw. 9,5 % aller Schildescher erhalten ALG II. Das sind annähernd 70 Personen weniger als im Vorjahr. In Schildesche werden Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und 9 WE in Ein- und Zweifamilienhäusern fertiggestellt. Der Bestand an Wohnungen wächst in Schildesche auf Im Durchschnitt werden bestehende Mietwohnungen hier für 6,06 /m² angeboten. Die Angebote für gebrauchte Eigentumswohnungen sind hier im Mittel gut 200 /m² höher als im städtischen Durchschnitt. Die strukturelle Leerstandsquote ist mit 1,5 % minimal gestiegen. Die Zahl der öffentlich geförderten Mietwohnungen hat wieder leicht zugenommen: 835 WE mit Mietbindung (814) machen aktuell 4 % aller Wohneinheiten in Schildesche aus. Es gibt in Schildesche rd. 160 barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen, davon etwa jede dritte öffentlich gefördert. Das entspricht einem Anteil von 0,8 % des gesamten Wohnungsbestandes. Die Anzahl der Kauffälle von bebauten (140) und von unbebauten Grundstücken (36) sind auf Vorjahresniveau. Eigentumswohnungen und Teileigentum werden in Schildesche 2012 noch mehr verkauft: 242 Kauffälle gegenüber 212 im Vorjahr. Die Spannen der Bodenrichtwerte steigen weiter und liegen im individuellen Wohnungsbau zwischen /m² und im Geschosswohnungsbau zwischen /m². Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 49,7% 45,6% 2-Personen-Haushalte 28,9% 29,0% 3-Personen-Haushalte 10,8% 12,2% 4-Personen-Haushalte 7,4% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 3,2% 4,5% Durchschnittsalter 43,2 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 33,2 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 47,4 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 40,5 36,2 P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 9,5% 10,8% Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 6,06 5, ,0% 7,8% Leerstandsquote gesamt 1,5% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 0,8% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 0 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau
20 Gadderbaum Bielefeld insgesamt Fläche in km² 8,7 257,8 Gadderbaum Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Senne Heepen Stieghorst Sennestadt Bevölkerungsdichte Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 50,9% 45,6% 2-Personen-Haushalte 26,9% 29,0% 3-Personen-Haushalte 11,1% 12,2% 4-Personen-Haushalte 7,6% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 3,6% 4,5% Durchschnittsalter 44,8 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 34,5 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 49,7 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 35,0 36,2 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 5,6% 10,8% Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 7,00 5, ,6% 7,8% Leerstandsquote gesamt 1,0% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 0,3% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 0 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: Der Stadtbezirk Gadderbaum nimmt durch die zahlreichen Einrichtungen der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel eine Sonderstellung unter den Stadtbezirken Bielefelds ein. Ein direkter Vergleich mit den anderen Stadtbezirken ist somit nur bedingt möglich. Mit einer Fläche von 8,7 km², einer Einwohnerzahl von und rd Haushalten ist Gadderbaum der kleinste Stadtbezirk in Bielefeld. Singlehaushalte machen etwa die Hälfte der Haushalte aus. Das Durchschnittsalter liegt mit 44,8 Jahren weiterhin fast zwei Jahre über dem Bielefelder Wert. Der Jugendquotient liegt unter, der Altenquotient über dem städtischen Mittelwert. Lediglich 5,6 % der Einwohner/innen erhalten ALG II, annähernd halb so viele wie im Bielefelder Durchschnitt werden hier 14 WE in Eigenheimen und 7 WE in Mehrfamilienhäusern fertiggestellt. Im Stadtbezirk Gadderbaum gibt es jetzt Wohneinheiten. Der mittlere angebotene Mietpreis von 7 /m² für Bestandswohnungen liegt mehr als 1 /m² über dem Bielefelder Durchschnitt. Auch Eigentumswohnungen haben hier mit /m² den höchsten durchschnittlichen Angebotswert aller Stadtbezirke. Gleichzeitig verfügt dieser Stadtbezirk mit 2,6 % über den niedrigsten Anteil an öffentlich geförderten Mietwohnungen in Bielefeld. Die strukturelle Leerstandsquote liegt aktuell mit 1,0 % leicht unter dem städtischen Durchschnitt. Die Kauffälle verteilen sich in Gadderbaum 2012 auf 34 (31) bebaute und 22 (19) nicht bebaute Grundstücke. Mit 38 Verkäufen werden 2012 wieder etwas mehr Eigentumswohnungen bzw. Teileigentum verkauft als im Vorjahr (34). Die Bodenrichtwerte für den individuellen Wohnungsbau steigen weiter auf /m² und liegen weiterhin im oberen Drittel von Bielefeld. Für den Geschosswohnungsbau liegt der Bodenrichtwert unverändert bei 280 /m². nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen
21 Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Heepen Stieghorst Brackwede 2012 Brackwede Bielefeld insgesamt Fläche in km² 38,2 257,8 19 Senne Sennestadt Bevölkerungsdichte Im Stadtbezirk Brackwede leben mit fast etwas mehr Einwohner/innen als im Vorjahr. Hier gibt es weniger Singlehaushalte und mehr große Familien als im städtischen Durchschnitt. Das Durchschnittsalter von 44 Jahren ist etwa um ein Jahr höher als in Bielefeld. Jugend- und Altenquotient sind ebenfalls höher. Der Anteil der Personen, die ALG II erhalten, ist auf 10 % gesunken und liegt weiterhin unter dem Wert in der Gesamtstadt. Die entsprechende Anzahl der Personen von ist um 70 niedriger als In Brackwede werden Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und 23 WE in Eigenheimen fertiggestellt. Der Wohnungsbestand im Stadtbezirk steigt damit auf WE. Die durchschnittlich angebotene Miete ist hier mit 5,70 /m² etwas niedriger als im Bielefelder Durchschnitt. Die strukturelle Leerstandsquote geht auf 0,9 % zurück und bleibt unter dem städtischen Durchschnitt. Mit öffentlich geförderte Mietwohnungen (1.433) liegt der Anteil unverändert bei 7,9 % des Wohnungsbestandes im Stadtbezirk. Für Senioren stehen rd. 580 barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen zur Verfügung, darunter sind 350 öffentlich gefördert. 3,3 % des Wohnungsbestandes ist somit nach heutigen Kriterien seniorengerecht. Das ist mit Abstand der höchste Wert aller Stadtbezirke und annähernd doppelt so hoch wie im Bielefelder Durchschnitt werden im Stadtbezirk Brackwede 176 (148) bebaute und 57 nicht bebaute Grundstücke (53) verkauft. Die Zahl der Kauffälle von Wohnungs- und Teileigentum ist 2012 auf 112 weiter gestiegen (99). Die Bodenrichtwerte für den individuellen Wohnungsbau steigen in Brackwede ebenfalls auf aktuell /m² und im Geschosswohnungsbau auf /m². Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 41,9% 45,6% 2-Personen-Haushalte 30,3% 29,0% 3-Personen-Haushalte 13,0% 12,2% 4-Personen-Haushalte 10,0% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 4,9% 4,5% Durchschnittsalter 44,0 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 39,4 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 52,8 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 38,1 36,2 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 10,0 % 10,8 % Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 5,70 5, ,9% 7,8% Leerstandsquote gesamt 0,9% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 3,3% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 3 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau
22 Dornberg Bielefeld insgesamt Fläche in km² 29,1 257,8 Dornberg Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Senne Heepen Stieghorst Sennestadt Bevölkerungsdichte Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 42,5% 45,6% 2-Personen-Haushalte 32,2% 29,0% 3-Personen-Haushalte 12,5% 12,2% 4-Personen-Haushalte 9,2% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 3,6% 4,5% Durchschnittsalter 45,0 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 36,3 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 56,7 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 38,0 36,2 P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 4,6% 10,8% Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 6,33 5, ,5% 7,8% Leerstandsquote gesamt 0,5% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Im Stadtbezirk Dornberg leben nahezu unverändert Einwohner/innen. Hier findet sich mit 4,6 % die geringste Quote von ALG II-Empfängern aller Stadtbezirke. In Dornberg gibt es mehr Zwei- und Vierpersonenhaushalte und weniger Singlehaushalte als im städtischen Durchschnitt. Das Durchschnittsalter von 45 Jahren liegt gut zwei Jahre über dem Bielefelder Wert. Der Jugendquotient liegt unter, der Altenquotient deutlich über dem städtischen Mittelwert. Der Wohnungsbestand steigt im Stadtbezirk nur leicht auf Wohneinheiten durch insgesamt 17 fertiggestellte Wohneinheiten, darunter 12 in Eigenheimen. Der durchschnittlich angebotene Mietpreis ist hier 0,40 /m² höher als im Bielefelder Durchschnitt. Eigentumswohnungen werden hier im Mittel für rd /m² und damit für mehr als 300 /m² über dem städtischen Durchschnitt angeboten. Die strukturelle Leerstandsquote liegt mit nur noch 0,5 % nicht einmal mehr halb so hoch wie in der Gesamtstadt. 5,5 % der Wohnungen (487) sind öffentlich gefördert, darunter 55 barrierearme Wohnungen für Senioren und 18 rollstuhlgerechte Wohnungen. Die Anzahl der Kauffälle ist 2012 in Dornberg rückläufig: 26 unbebaute Grundstücke (33) und 64 bebaute Grundstücke (82). Die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen steigt auch 2012 weiter auf 77 (62). Die Bodenrichtwerte liegen nur leicht zunehmend im individuellen Wohnungsbau zwischen 230 und 350 /m² und im Geschosswohnungsbau unverändert bei 210 /m². Anteil WE barrierefrei/-arm 0,8% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 1 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen
23 Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Senne Heepen Stieghorst Jöllenbeck 2012 Jöllenbeck Bielefeld insgesamt Fläche in km² 29,7 257,8 21 Sennestadt Bevölkerungsdichte Auch in Jöllenbeck ist die Einwohnerzahl leicht gestiegen auf derzeit etwa Einwohner/innen in rd Haushalten. In Jöllenbeck leben anteilig deutlich mehr Mehrpersonenhaushalte und weniger Singles als im städtischen Durchschnitt. Das Durchschnittsalter der Menschen in Jöllenbeck von 43,8 Jahren liegt etwa ein Jahr über dem Bielefelder Wert. Der Jugend- und der Altenquotient sind jedoch deutlich höher als in Bielefeld Menschen erhalten ALG II, 70 weniger als Der Anteil an der Bevölkerung Jöllenbecks geht auf 7,7 % zurück und bleibt damit weiter deutlich unter dem Bielefelder Wert. In Jöllenbeck werden Wohneinheiten fertiggestellt, darunter 25 Eigenheime. Der Wohnungsbestand erreicht damit Die durchschnittlich angebotene Miete für Bestandswohnungen ist in Jöllenbeck mit 5,45 /m² fast einen halben Euro/m² günstiger als im städtischen Durchschnitt. Eigentumswohnungen werden dagegen für 200 /m² mehr angeboten als in der Gesamtstadt. Im Stadtbezirk sind 768 Mietwohnungen öffentlich gefördert, das entspricht einem Anteil von 8,2 %. Für Senioren gibt es unverändert 159 barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen, von denen 136 frei finanziert sind. Jöllenbeck liegt mit 1,8 % des Wohnungsbestandes jetzt im Bielefelder Durchschnitt. Die strukturelle Leerstandsquote bewegt sich in Jöllenbeck mit 0,7 % im unproblematischen Bereich und liegt unter dem Durchschnitt der Gesamtstadt von 1,1 %. Die Anzahl der verkauften bebauten Grundstücke ist auf 95 gestiegen (81). Nicht bebaute Grundstücke werden 2012 in Jöllenbeck mit 47 (52) annähernd so viele verkauft wie im Vorjahr. Eigentumswohnungen bzw. Teileigentum sind 2012 leicht rückläufig: 52 Kauffälle gegenüber 65 in Die Bodenrichtwerte für den individuellen Wohnungsbau variieren jetzt zwischen 210 und 250 /m². Im Geschosswohnungsbau bewegen sie sich zwischen 180 und 210 /m². Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 34,4% 45,6% 2-Personen-Haushalte 32,8% 29,0% 3-Personen-Haushalte 15,4% 12,2% 4-Personen-Haushalte 11,9% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 5,5% 4,5% Durchschnittsalter 43,8 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 42,6 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 53,3 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 31,7 36,2 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 7,7% 10,8% Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 5,45 5, ,2% 7,8% Leerstandsquote gesamt 0,7% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 1,8% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 3 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau
24 Heepen Bielefeld insgesamt Fläche in km² 38,0 257,8 Heepen Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Senne Heepen Stieghorst Sennestadt Bevölkerungsdichte Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 34,5% 45,6% 2-Personen-Haushalte 32,0% 29,0% 3-Personen-Haushalte 15,4% 12,2% 4-Personen-Haushalte 11,5% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 6,7% 4,5% Durchschnittsalter 42,4 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 46,4 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 51,0 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 36,6 36,2 P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 11,6 % 10,8 % Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 5,52 5, ,9% 7,8% Leerstandsquote gesamt 0,5% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 1,5% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 3 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke Die Einwohnerzahl steigt 2012 in Heepen auf , die Zahl der Haushalte auf In Heepen sind die Anteile von Mehrpersonenhaushalten höher als im städtischen Durchschnitt. Dagegen hat Heepen zusammen mit Jöllenbeck mit 34,5 % den geringsten Anteil an Singlehaushalten in der Gesamtstadt. Das Durchschnittsalter liegt mit 42,4 Jahren etwas unter dem Bielefelder Wert. Der Jugendquotient ist mit 46,4 deutlich höher, der Altenquotient mit jetzt 51 höher als der städtische Mittelwert. Der Anteil der Menschen, die ALG II erhalten, liegt mit 11,6 % über dem städtischen Durchschnitt, obwohl die Zahl auf abnimmt (5.683). Im Stadtbezirk Heepen werden WE in Einund Zweifamilienhäusern fertiggestellt Der Wohnungsbestand steigt auf Wohneinheiten. Die mittleren angebotenen Mieten liegen hier mit 5,52 /m² gut 0,40 /m² niedriger als im städtischen Durchschnitt. Auch Eigentumswohnungen werden hier im Mittel etwas günstiger angeboten. Die strukturelle Leerstandsquote ist aktuell mit 0,5 % stark rückläufig und damit in einem völlig unproblematischen Bereich. Sozialwohnungen sind mit im Stadtbezirk Heepen annähernd auf Vorjahresniveau. Das entspricht 14,9 % der Wohneinheiten und ist weiterhin der höchste Anteil von Sozialwohnungen aller Stadtbezirke. Es gibt in Heepen 254 barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen für Senioren, 160 davon sind öffentlich gefördert. Außerdem stehen aktuell 42 rollstuhlgerechte öffentlich geförderte Wohnungen zur Verfügung. Die Zahl der verkauften bebauten Grundstücke in Heepen ist leicht rückläufig: 124 gegenüber 150 im Vorjahr. Unbebaute Grundstücke werden mit 70 (59) wieder mehr verkauft. Kauffälle bei Eigentumswohnungen steigen auf 133 (126). Die Bodenrichtwerte für den individuellen Wohnungsbau bewegen sich leicht erhöht zwischen 215 und 225 /m². Im Geschosswohnungsbau steigen sie ebenfalls etwas und liegen zwischen 220 und 260 /m². bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen
25 Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Senne Heepen Stieghorst Stieghorst 2012 Stieghorst Bielefeld insgesamt Fläche in km² 27,9 257,8 23 Sennestadt Bevölkerungsdichte Im Stadtbezirk Stieghorst stellt sich die Bevölkerungszahl mit rd annähernd stabil dar. In Stieghorst sind die Anteile von Mehr-Personen- Haushalten höher und der Anteil von Singlehaushalten geringer als im Bielefelder Durchschnitt. Das Durchschnittsalter entspricht weiterhin nahezu dem Bielefelder Wert. Der Jugend- und der Altenquotient sind dabei deutlich höher als in Bielefeld. Der Anteil an Personen im ALG II-Bezug an der Bevölkerung in Stieghorst ist mit 12,6 % leicht rückläufig, bewegt sich aber weiterhin über dem Durchschnittswert für Bielefeld. Die absolute Zahl ist mit Personen dabei um fast 130 zurückgegangen. In Stieghorst werden Wohneinheiten fertiggestellt, darunter 25 Eigenheime. Der Bestand wächst damit auf Wohneinheiten. Der durchschnittlich angebotene Mietpreis für Bestandswohnungen liegt in Stieghorst bei 5,50 /m² und damit spürbar unter dem Bielefelder Wert. Auch Eigentumswohnungen werden hier im Mittel 140 /m² günstiger angeboten als in der Gesamtstadt. Die strukturelle Leerstandsquote hat sich mit 0,4 % halbiert und ist damit deutlich niedriger als im Bielefelder Durchschnitt. 12,4 % der Wohnungen bzw sind öffentlich geförderte Mietwohnungen. Das entspricht annähernd dem Vorjahreswert. In Stieghorst gibt es 184 barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen für Senioren, davon sind drei Viertel frei finanziert und ein Viertel öffentlich gefördert. Hinzu kommen 50 öffentlich geförderte rollstuhlgerechte Wohnungen. Es werden 98 (96) bebaute und 33 (42) nicht bebaute Grundstücke 2012 in Stieghorst verkauft. Die Zahl von verkauften Eigentumswohnungen bzw. Teileigentum liegt mit 97 (85) Kauffällen über dem Vorjahresniveau. Die Bodenrichtwerte liegen in Stieghorst weiterhin unverändert zwischen 160 und 205 /m² im individuellen Wohnungsbau und zwischen 185 und 190 /m² im Geschosswohnungsbau. Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 38,8% 45,6% 2-Personen-Haushalte 30,7% 29,0% 3-Personen-Haushalte 14,4% 12,2% 4-Personen-Haushalte 10,2% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 5,9% 4,5% Durchschnittsalter 42,8 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 42,6 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 49,9 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 36,0 36,2 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 12,6% 10,8% Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 5,50 5, ,4 % 7,8 % Leerstandsquote gesamt 0,4% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 1,6% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 3 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau
26 Sennestadt Bielefeld insgesamt Fläche in km² 24,7 257,8 Sennestadt Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Senne Heepen Stieghorst Sennestadt Bevölkerungsdichte Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 40,1% 45,6% 2-Personen-Haushalte 31,6% 29,0% 3-Personen-Haushalte 13,1% 12,2% 4-Personen-Haushalte 9,3% 8,7% 5-und-mehr-Personen-Haushalte 5,8% 4,5% Durchschnittsalter 44,7 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 44,9 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 62,0 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 48,9 36,2 P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 11,3 % 10,8 % Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 5,07 5, ,5% 7,8% Leerstandsquote gesamt 1,0% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 1,7% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 0 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke Nach vier Jahren des Rückganges ist die Bevölkerungszahl in Sennestadt 2012 erstmals wieder leicht auf gestiegen. Auch die Zahl der Haushalte nimmt gering zu auf Die Anteile von Mehr-Personen-Haushalten sind hier höher und der Anteil von Singlehaushalten ist niedriger als im gesamtstädtischen Durchschnitt. Das Durchschnittsalter liegt mit 44,7 Jahren weiterhin über dem Bielefelder Wert. Sennestadt hat mit 62 den mit Abstand höchsten Altenquotienten, der auch gegenüber dem Vorjahr (60,9) noch einmal gestiegen ist. Auch der Jugendquotient nimmt weiter zu. Er liegt aktuell bei 44,9 (41,9). Das ist weiterhin der zweithöchste Jugendquotient aller Stadtbezirke. Die Anzahl der Menschen im ALG II-Bezug ist auf leicht gestiegen. Das sind 11,3 % aller Sennestädter. Ein halber Prozentpunkt mehr als im Bielefelder Durchschnitt werden 18 Wohneinheiten in Sennestadt fertiggestellt, darunter 12 Eigenheime. Der Wohnungsbestand steigt damit auf Mietwohnungen werden hier aktuell durchschnittlich für 5,07 /m² angeboten. Der Mietpreis liegt damit 0,84 /m² unter dem Bielefelder Wert. Auch Eigentumswohnungen werden in Sennestadt mit rd. 800 /m² etwa ein Drittel günstiger angeboten als im gesamtstädtischen Durchschnitt. Die strukturelle Leerstandsquote geht auf 1,0 % zurück und liegt damit leicht unter dem Bielefelder Wert. Der Anteil an Sozialwohnungen in der Bindung nimmt auf 683 ab, das entspricht 7,5 % aller Wohneinheiten. In Sennestadt gibt es inzwischen 144 barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen für Senioren, von denen etwas mehr als die Hälfte frei finanziert sind. Die Kauffälle von nicht bebauten Grundstücken sind 2012 in Sennestadt deutlich rückläufig: nur 17 (50) werden verkauft. Bei den bebauten Grundstücken werden mit 72 Fällen 10 % weniger verkauft als im Vorjahr. Der Verkauf von Eigentumswohnungen bzw. Teileigentum verdoppelt sich 2012 nahezu: 105 Kauffälle gegenüber 55 in Die Bodenrichtwerte liegen in Sennestadt unverändert im individuellen Wohnungsbau bei 180 und im Geschosswohnungsbau zwischen 190 und 200 /m². bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): individueller Wohnungsbau 180 Geschosswohnungsbau Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen
27 Jöllenbeck Dornberg Schildesche Mitte Gadderbaum Brackwede Senne Heepen Stieghorst Senne 2012 Senne Bielefeld insgesamt Fläche in km² 32,2 257,8 25 Sennestadt Bevölkerungsdichte Im Stadtbezirk Senne ist die Bevölkerungszahl mit aktuell Personen sehr stabil. Die Anteile von Mehr-Personen-Haushalten sind hier insgesamt höher als im gesamtstädtischen Durchschnitt. Der Anteil der Singlehaushalte ist dagegen mit rd. 35 % deutlich geringer als in Bielefeld insgesamt. Das Durchschnittsalter liegt mit 43,7 Jahren weiterhin etwas über dem Bielefelder Wert. Der Jugendquotient sowie der Altenquotient bewegen sich dabei deutlich über den städtischen Durchschnittswerten. Der Anteil von Menschen im ALG II-Bezug ist auf gestiegen. Der Anteil liegt in Senne mit 7,9 % dennoch weiterhin unter dem Bielefelder Durchschnittswert. In Senne werden Wohneinheiten fertiggestellt. 41 davon in Ein- oder Zweifamilienhäusern und 10 in Mehrfamilienhäusern. Der Wohnungsbestand wächst damit im Stadtbezirk auf Wohneinheiten. Die durchschnittlich angebotene Miete liegt hier mit 5,45 /m² etwa 0,50 /m² unter dem städtischen Durchschnitt. Die mittleren Angebotspreise für Eigentumswohnungen sind in Senne mit /m² 75 /m² günstiger als in Bielefeld. Es stehen weniger Wohnungen in Senne dauerhaft leer. Die strukturelle Leerstandsquote sinkt auf 2,1 %, liegt aber weiterhin einen Prozentpunkt über dem Bielefelder Durchschnitt. Weiterhin sind in Senne 7,2 % der Wohneinheiten bzw. 636 WE öffentlich geförderte Mietwohnungen. Für Senioren stehen 237 barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen zur Verfügung, von denen jede zweite öffentlich gefördert ist. Hinzu kommen 15 öffentlich geförderte rollstuhlgerechte Wohnungen. Der Anteil barrierefreier Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand liegt mit 2,8 % jetzt einen Prozentpunkt über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Die Zahl der Kauffälle verändert sich 2012 in Senne nur leicht gegenüber dem Vorjahr: 104 (93) bebaute und 45 (48) nicht bebaute Grundstücke werden verkauft. Die Zahl von verkauften Eigentumswohnungen bzw. Teileigentum liegt mit 56 (48) Kauffällen über dem Niveau von Die Bodenrichtwerte variieren im individuellen Wohnungsbau aktuell zwischen 160 und 290 /m² und im Geschosswohnungsbau zwischen 150 und 195 /m². Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 35,1% 45,6% 2-Personen-Haushalte 32,2% 29,0% 3-Personen-Haushalte 15,3% 12,2% 4-Personen-Haushalte 11,4% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 6,1% 4,5% Durchschnittsalter 43,7 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 42,3 37,2 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 52,5 47,3 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 35,0 36,2 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II 7,9% 10,8% Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 5,45 5, ,2% 7,8% Leerstandsquote gesamt 2,1% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 2,8% 1,8% vermittelte rollstuhlgerechte WE 2 24 Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): Daten: Amt für Demographie und Statistik empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH) Sozialamt eigene Berechnungen individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau
28 26 4 Wohnungsangebot 4.1 Das aktuelle Wohnungsmarktbarometer Der Bielefelder Wohnungsmarkt wird aktuell insgesamt angespannter beurteilt als in den Vorjahren. Am deutlichsten ist diese Entwicklung im unteren sowie im öffentlich geförderten Mietpreissegment zu beobachten, wo es derzeit nur noch ein geringes Angebot am Markt gibt. Auch der Markt für Eigenheime, Eigentumswohnungen und das mittlere Mietpreissegment stellt sich aktuell angespannter dar als jemals zuvor seit Einführung des Wohnungsmarktbarometers Zurzeit wird nur noch das obere Mietpreissegment ausgewogen bewertet. Die Prognosewerte für die nächsten drei Jahre liegen in allen Marktsegmenten auf ähnlichem Niveau. Abb. 10 Entwicklung der Bielefelder Marktlage 2001 bis 2013 und Prognose bis 2016 sehr angespannt (sehr geringes Angebot) angespannt (geringes Angebot) öffentlich gefördertes Mietpreissegment unteres Mietpreissegment ausgewogen Eigenheime mittleres Mietpreissegment entspannt oberes Mietpreissegment Eigentumswohnungen sehr entspannt (großes Stadt Bielefeld, Wohnungsmarktbarometer 2013 Im NRW-weiten Durchschnitt fällt die Bewertung der Marktlage durch die Akteure insgesamt entspannter aus als in Bielefeld: Abb. 11 Entwicklung und Prognose der Marktlage in Nordrhein-Westfalen (Quelle: NRW.BANK Befragungsergebnisse 2012) Das Wohnungsmarktbarometer der NRW.BANK, an dem sich 240 Wohnungsmarktexperten aus NRW beteiligt haben, weist aktuell für das mittlere Mietpreissegment eine ausgewogene Marktlage aus. Der Markt für Eigenheime und Eigentumswohnungen (ab 2011 abgefragt) stellt sich im Vergleich zu Bielefeld landesweit deutlich entspannter dar. Das untere und das öffentlich geförderte Mietpreissegment tendieren auch im NRW.BANK Wohnungsmarktbarometer in Richtung Anspannung. Die Prognose für die kommenden Jahre verdeutlicht diese Entwicklung.
29 4.2 Angebote am Immobilienmarkt Seit 2008 liefert die empirica-preisdatenbank im Auftrag der Sparkasse Bielefeld durchschnittliche Angebotspreise für Immobilien am Bielefelder Wohnungsmarkt. Die Daten stammen aus über 100 Internetplattformen und enthalten u.a. die Immobilienanzeigen aus der Neuen Westfälischen und von vielen Bielefelder Wohnungsunternehmen. Die Datengrundlage beruht seit 2012 auf der empirica-systeme GmbH Datenbank, die zu reduzierten Fallzahlen führt. Neben einer optimierten Dopplerbereinigung schließt empirica-systeme jetzt auch Zwangsversteigerungen, Bauträgerinserate ohne Grundstück sowie bewusste Fehlinserate aus. Wie in den Vorjahren, handelt es sich um Angebotspreise und nicht um erzielte Verkaufspreise. Somit ist eine gewisse Preisverzerrung nach oben wahrscheinlich. Von Juli 2012 bis Juni 2013 werden auf dieser Datenbasis am Bielefelder Wohnungsmarkt über Inserate ausgewertet, darunter rd Bestandsimmobilien. Abb. 12 Entwicklung der Angebotspreise für Neubau- und Bestandsimmobilien 12 (jeweils Juli des Vorjahres bis Juni des Berichtsjahres) Daten: empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH, bis 2012 IDN ImmoDaten GmbH), Grafik: Bauamt Die angebotenen Preise für neugebaute freistehende Einfamilienhäuser oder Doppelhaushälften steigen bis zum Sommer 2013 auf rd bzw für Doppelhaushälften. Auch entsprechende Bestandsobjekte nehmen seit 2009 im Mittel kontinuierlich zu und liegen aktuell bei rd für freistehende Einfamilienhäuser bzw für Doppelhaushälften. Gebrauchte Reihenhäuser werden im Mittel seit 2008 relativ stabil zwischen und angeboten. Auch bei Eigentumswohnungen gehen die angebotenen Preise für rd. 400 Neubauobjekte deutlich nach oben. Abb. 13 Entwicklung der Angebotspreise pro m² für Eigentumswohnungen (jeweils Juli des Vorjahres bis Juni des Berichtsjahres) RH Neubau DHH Neubau fefh Neubau RH Bestand DHH Bestand fefh Bestand ETW Neubau ETW Bestand Daten: empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH, bis 2012 IDN ImmoDaten GmbH), Grafik: Bauamt Angebotspreise für neue Eigenheime steigen deutlich Für neue Reihenhäuser (RH) gibt es 2012 und 2013 nur wenige ausgewertete Inserate, daher sind die Ergebnisse nicht repräsentativ und werden hier nicht dargestellt. (DHH: Doppelhaushälfte, fefh: freistehendes Einfamilienhaus)
30 28 Die durchschnittlich angebotenen Preise steigen in diesem Segment von /m² im Jahr 2008 auf /m² im Jahr Das entspricht einer Steigerung von 28 % in fünf Jahren. Die aktuelle Auswertung von Inseraten für bestehende Eigentumswohnungen ergibt einen leicht gestiegenen Medianwert von /m² (2012: /m²). Die verschiedenen Baujahresgruppen unterscheiden sich dabei deutlich. Altbauten (vor 1950) werden im Mittel für rd /m² angeboten. Wohnungen aus den 50er- und 60er-Jahren liegen durchschnittlich bei rd /m², 70er-Jahre Bestände etwas darüber. Eigentumswohnungen aus den 80er- und 90er-Jahren werden im Mittel etwa 100 bzw. 200 /m² höher angeboten als im Bielefelder Durchschnitt. Wohnungen ab Baujahr 2000 erreichen im Median bereits rd /m². Abb. 14 Angebotspreise pro m² für Eigentumswohnungen nach Baujahresgruppen vor /60er Jahre 70er Jahre 80er Jahre 90er Jahre ab 2000 Daten: empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH), Grafik: Bauamt Ihre Ansprechpartner: Thomas und Michael Fredebeul Falkstr Bielefeld Tel. 0521/ Fax 0521/ [email protected]
31 4.3 Wohnungsbestand Der Gebäude- und Wohnungsbestand wird mit dem Zensus 2011 bundesweit umfassend dokumentiert. In Bielefeld gibt es hiernach insgesamt Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. Davon sind in Wohngebäuden, von denen in Wohnheimen liegen. Somit werden im Mai Wohnungen in Wohngebäuden (ohne Wohnheime) gezählt. Zusammen mit den Neubaufertigstellungen und sonstigen Bestandsveränderungen gibt es in Bielefeld 2012 rd WE nach dieser Definition WE 13 werden aktuell vermietet, 62,8 % aller Wohnungen WE bzw. 33,9 % der Wohnungen werden von dem Eigentümer bzw. der Eigentümerin bewohnt, 3,2 % stehen leer (s ) WE sind im Besitz von Privatpersonen WE gehören Wohnungseigentümergemeinschaften. Das kommunale Wohnungsunternehmen BGW und die Stadt Bielefeld halten zusammen WE, privatwirtschaftliche Wohnungsunternehmen WE. Im Eigentum von Wohnungsgenossenschaften sind WE. Die Aufteilung der Wohneinheiten nach Gebäudegrößen und - kategorien stellt die untere Grafik dar: Abb. 16 Zusammensetzung des Wohnungsbestandes nach Anzahl der Wohneinheiten je Gebäude Abb. 15 Wohneinheiten in Wohngebäuden nach Baujahren, Stand: mit 13 und mehr WE mit 1 WE mit 7-12 WE mit 2 WE mit 3-6 WE IT.NRW, Zensus 2011 Auf Basis der Zensusdaten gibt es in Bielefeld WE, die seit 1996 fertiggestellt werden. Mit den neugebauten Wohneinheiten in 2011 und 2012 ergeben sich rd WE, die als energetisch optimiert eingeschätzt werden können. Zusammen mit mindestens energetisch sanierten WE im älteren Wohnungsbestand kommt Bielefeld aktuell auf über energetisch optimierte Wohneinheiten. Die Abbildung 15 zeigt die Anteile der einzelnen Baualtersklassen am Bielefelder Wohnungsbestand. Neben der energetischen Nach- und Umrüstung von Wohngebäuden liegen die Schwerpunkte der Modernisierungsmaßnahmen weiterhin bei der Anpassung der Wohnungen an die älter werdende Gesellschaft sowie bei der Attraktivierung von Wohnungen und Wohnquartieren Vor IT.NRW, Zensus Alle Angaben gerundet.
32 30 Dauerhafter Leerstand geht um 19 % zurück: WE / Quote: 1,1 % Dornberg 0,5 % (0,7 %) Brackwede 0,9 % (0,9 %) Leerstand von Wohnungen Bei der Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2011 werden in Bielefeld rd Wohnungen 14 als leerstehend gemeldet. Das entspricht einer Leerstandsquote von 3,2 % am 09. Mai In diesem Zensusergebnis ist der gesamte fluktuationsbedingte kurzfristige Wohnungsleerstand mit enthalten. Bei annähernd vermieteten Wohneinheiten in Bielefeld 15 stehen permanent zwischen und Mietwohneinheiten umzugsbedingt leer. Dieser kurzfristige Wohnungsleerstand wird in der Regel nicht als problematisch eingeschätzt und ist ein Indikator für einen funktionierenden Wohnungsmarkt. Der längerfristige und damit eher problematische strukturelle Wohnungsleerstand wird in Bielefeld mit der jährlichen anonymisierten Stromzähleranalyse in Kooperation mit der Stadtwerke Bielefeld GmbH ermittelt. Im August 2013 wird die Analyse zur Ermittlung von Wohnungsleerständen im gesamten Stadtgebiet bereits zum achten Mal erstellt. Abb. 17 Wohnungsleerstandsquote pro Stadtbezirk 2012/2013 (2011/2012) Jöllenbeck 0,7 % (1,0 %) Schildesche 1,5 % (1,3 %) Gadderbaum 1,0 % (0,9 %) Mitte 1,6 % (1,9 %) Senne 2,1 % (2,3 %) Daten: Stadtwerke Bielefeld GmbH, eigene Berechnungen Grafik: Bauamt Sennestadt 1,0 % (1,4 %) Heepen 0,5 % (1,3 %) Stieghorst 0,4 % (0,8 %) In diesem Rahmen werden Wohnungen mit einem Stromverbrauch 16 von weniger als 150 kwh/a ausgewertet. Dieses Verfahren wird NRWweit von verschiedenen Städten zusammen mit lokalen Energieversorgern praktiziert, um Wohnungsleerstände zu ermitteln. Die Methode erfasst längerfristige strukturelle und strategische Leerstände, da kürzere fluktuationsbedingte Wohnungsleerstände in der Regel einen höheren Stromverbrauch p. a. verursachen. Aktuell stehen in Bielefeld hiernach nur noch rund Wohneinheiten dauerhaft leer. Das sind 400 langfristige Leerstände bzw. 19 % weniger als ein Jahr zuvor. Die strukturelle Leerstandsquote liegt damit aktuell nur noch bei 1,1 % (1,4 %) des Wohnungsbestandes. In der Mehrzahl der Stadtbezirke sind die durchschnittlichen Leerstandsquoten 2013 gesunken. Stieghorst, Heepen, Dornberg und Jöllenbeck liegen mit Werten zwischen 0,4 und 0,7 % sehr deutlich im unproblematischen Bereich. Brackwede, Gadderbaum und Sennestadt mit 0,9 bis 1,0 % nur leicht darüber. Die Bezirke Mitte und Schildesche haben innenstadtbedingt eine strukturelle Leerstandsquote von 1,5 bzw. 1,6 % des Wohnungsbestandes. Der Bezirk Senne hat ebenfalls rückläufige Leerstände, führt aber weiterhin diesen Vergleich mit 2,1 % an in Wohngebäuden, ohne Wohnheime Fluktuationsrate: 10 %, Leerstandsdauer: drei Monate ( WE * 10% / 12 Monate * 3 Monate = WE) Auf Grund des rollierenden Ableseverfahrens der Stadtwerke Bielefeld sind die Daten teilweise bis zu 10 Monate alt, da für die Wohnungen der jeweils letzte einjährige Ablesezeitraum zugrunde gelegt wird.
33 4.4 Bautätigkeit Der Wohnungsbau in NRW erholt sich zunehmend sind die Fertigstellungszahlen in NRW das vierte Jahr in Folge gestiegen Wohneinheiten (WE) werden insgesamt fertiggestellt. Das entspricht einer Steigerung von über 8 % (2011: WE). Der Schwerpunkt der Zunahme liegt bei dem Neubau von Eigentumswohnungen, der um 33 % auf WE (4.467) gestiegen ist. Insgesamt nehmen Wohngebäude mit drei und mehr WE um 19 % zu auf WE. Einfamilienhäuser überschreiten das Vorjahresniveau nur leicht mit WE ( WE). Die Zahl der Fertigstellungen von Zweifamilienhäusern steigt um 5 % auf (2.718 WE). In OWL stagniert die Wohnungsbautätigkeit bei aktuell WE (4.306). Die Zahl der genehmigten Wohneinheiten steigt jedoch um rd. 13 % und liegt 2012 bei (4.343). Auch in OWL basiert diese Steigerung primär auf dem Neubau von Eigentumswohnungen. Abb. 18 Fertiggestellte und genehmigte Wohneinheiten in NRW Fertiggestellte WE Genehmigte WE Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt Anzeige Sahle Wohnen
34 32 In Bielefeld stellt sich der Wohnungsbau auf niedrigem Niveau stabil dar werden 612 Wohneinheiten fertiggestellt, davon sind 39 % (240 WE) öffentlich gefördert. Die Zahl der in Bielefeld genehmigten Wohneinheiten steigt spürbar. Es werden WE genehmigt, ein Jahr zuvor waren es nur 539. In der ersten Jahreshälfte 2013 ist diese Entwicklung noch deutlicher: 551 Wohneinheiten werden in sechs Monaten genehmigt. Dieser Anstieg basiert zu 95 % auf Mehrfamilienhausprojekten. Im Vergleich mit ähnlichen Großstädten aus NRW (s. Tab. 2, S. 5) liegt die Bautätigkeit in Bielefeld mit 19 fertiggestellten WE pro Einwohner weiterhin im gehobenen Mittelfeld. Nur in Bonn und in Münster werden 2012 deutlich mehr Wohneinheiten gebaut (32 bzw. 66 WE/ Einwohner). Abb. 19 Fertiggestellte und genehmigte Wohneinheiten in Bielefeld Fertiggestellte WE Genehmigte WE Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt Anzeige Haus & Grund e.v.
35 Der Trend zum innerstädtischen Wohnen spiegelt sich am Marktgeschehen wider. Der Neubau von Mehrfamilienhäusern macht 2012 wie im Vorjahr 54 % des Wohnungsbaus in Bielefeld aus. Fertig gestellte Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern spielen mit 46 % des Neubaumarktes eine zunehmend geringere Rolle. Abb. 20 Verhältnis von Eigenheimen und Geschosswohnungen im Neubau % 33 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% WE in 1/2-Familienhäusern WE in Mehrfamilienhäusern Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt Das Verhältnis der genehmigten Wohneinheiten zeigt den Trend zu Geschosswohnungen für Bielefeld noch deutlicher. Der Anteil der genehmigten Geschosswohnungen liegt 2012 bei 63 %. Ein- bzw. Zweifamilienhäuser machen aktuell 37 % der Wohnungsbaugenehmigungen aus. Noch vor 10 Jahren war dieses Verhältnis umgekehrt. Abb. 21 Verhältnis der genehmigten Wohneinheiten im Eigenheim- und Geschosswohnungsbereich % 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% WE in 1/2-Familienhäusern WE in Mehrfamilienhäusern Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt
36 Geförderter Wohnungsbau Das Abschmelzen der Sozialwohnungsbestände verlangsamt sich in Bielefeld deutlich. Der Bestand an geförderten Mietwohnungen (1. Förderweg/Einkommensgruppe A) liegt 2012 bei WE (12.472). Der Anteil der geförderten Mietwohnungen am gesamten Mietwohnungsbestand bewegt sich damit weiterhin bei rund 12 %. Zur Stabilisierung dieses Wohnungsbestandes ist die Förderung von neuen Mietwohnungen dringend erforderlich, um den Bevölkerungsgruppen, die auf das untere Mietpreissegment angewiesen sind, quantitativ und qualitativ ausreichenden Wohnraum zur Verfügung stellen zu können. Neben der Neubauförderung werden im Wohnungsbestand die Bedeutung der Förderung energetischer Maßnahmen und der Abbau von Barrieren weiter zunehmen. Abb. 22 Bestand geförderter Wohneinheiten WE in Eigentumsmaßnahmen Mietwohnungen Daten + Grafik: Stadt Bielefeld, Bauamt Der Bestand an geförderten Wohneinheiten im Wohneigentum schrumpft 2012 auf WE (2.942). Aufgrund der geänderten Wohnungspolitik des Landes NRW wird diese Zahl künftig weiter zurückgehen. Abbildung 23 zeigt den seit zwei Jahren erfreulich geringen Verlust an Wohnungen mit Mietpreisbindungen im öffentlich geförderten Mietwohnungsbestand. Abb. 23 Veränderung des geförderten Mietwohnungsbestandes (1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Daten + Grafik: Stadt Bielefeld, Bauamt Der aktuell geförderte Sozialwohnungsbestand wird in Bielefeld nach einer neuen Auswertung der Darlehnslaufzeiten durch die NRW.BANK 17 bis 2029 um rd. 14 % abnehmen und dann noch rd Wohnungen umfassen. Zusätzliche Förderungen von neuen Mietwohnungen in einer Größenordnung von durchschnittlich 150 WE p.a. 18 könnten diese Abnahme in Bielefeld weitestgehend kompensieren Publikation Preisgebundener Wohnungsbestand 2011 Im Durchschnitt wurden in den letzten 10 Jahren 180 Mietwohnungen p.a. gefördert.
37 2012 werden in Bielefeld 183 Mietwohnungen mit Wohnraumfördermitteln des Landes NRW gefördert. Hinzu kommen 22 Wohnheimplätze. Bielefeld belegt mit diesem Förderergebnis einen Spitzenplatz im landesweiten Vergleich und fördert 2012 mehr Mietwohnungen als Städte wie Köln, Münster oder Aachen. Abb. 24 Entwicklung der Wohnungsbauförderung geförderte Mietwohnungen geförderte Eigentumsmaßnahmen Daten + Grafik: Stadt Bielefeld, Bauamt Die Zahl der geförderten Eigentumsmaßnahmen hat sich seit 2011 auf Grund stark veränderter Förderbedingungen deutlich reduziert werden in Bielefeld 130 Eigentumsmaßnahmen öffentlich gefördert, darunter 94 neugebaute Eigenheime und vier neue Eigentumswohnungen. Damit fördert Bielefeld mehr Eigentumsmaßnahmen als andere vergleichbare kreisfreie Städte in NRW. Tabelle 2 (S. 5) stellt die gesamten Förderergebnisse der Städte gegenüber. Anzeige GSWG
38 Eigentumswohnungen Eigentumswohnungen liegen weiterhin im Trend. Mit Kauffällen liegt die Zunahme 2012 bei 2,4 %. Der Markt für Wohnungseigentum ist damit das vierte Jahr in Folge gestiegen und erreicht den höchsten Wert seit dem Jahr Der Geldumsatz wächst 2012 um 5,6 % auf 116 Mio.. Die Preise für Bestandswohnungen wie für Neubauwohnungen liegen über dem Niveau des Jahres 2011 und erreichen im Neubau bis zu /m². Bestandsobjekte machen mit 80 % der verkauften Eigentumswohnungen weiterhin den größten Anteil aus. 817 Verkäufe sind der höchste Wert seit dem Jahr Der Neubaubereich erreicht mit 187 Erstverkäufen den höchsten Stand der letzten zehn Jahre. Die Umwandlung von bestehenden Mietwohnungen spielt weiterhin am Bielefelder Markt keine nennenswerte Rolle. Es werden 2012 lediglich 20 Mietwohnungen nach Umwandlung verkauft. Abb. 25 Kauffälle beim Wohnungseigentum Erstverkauf nach Neubau Erstverkauf nach Umwandlung Weiterverkauf Stadt Bielefeld, Daten: Grundstücksmarktbericht 2013, Grafik: Bauamt Die Entwicklung der erteilten Abgeschlossenheitserklärungen bestätigt den Trend zum vermehrten Neubau von Eigentumswohnungen. Mit 423 Erklärungen für neue Eigentumswohnungen wird der höchste Stand seit über zehn Jahren erreicht. Das sind 29 % mehr ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erklärungen für umgewandelte Mietwohnungen im Bestand geht um 12 % auf 219 zurück. Abb. 26 Erteilte Abgeschlossenheitserklärungen (WE) zur Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen bzw. Neubau von Eigentumswohnungen Neubau Bestand Daten + Grafik: Stadt Bielefeld, Bauamt
39 4.4.3 Eigenheime Der Markt für neu gebaute Eigenheime ist in Bielefeld auch 2012 tendenziell rückläufig. Zwar werden mit 254 fertiggestellten Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern etwas mehr gebaut als 2011 (243 WE), aber die Zahl der Genehmigungen in diesem Marktsegment erreicht mit lediglich 218 WE einen neuen Tiefststand. Die Genehmigungszahlen sind damit um weitere 20 % gesunken (2011: 274 WE). Dieser Rückgang basiert u.a. auf dem Trend zur Bestandsimmobilie. Abb. 27 Fertiggestellte und genehmigte WE in 1-/2-Familienhäusern Fertiggestellte WE Genehmigte WE Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt Auch wenn die wesentlichen Rahmenbedingungen für den Neubau von Eigenheimen in Bielefeld weiterhin positiv zu bewerten sind, wird sich die Zahl der neubauwilligen Haushalte durch die reduzierte Eigenheimförderung des Landes NRW und langfristig auch auf Grund der demographischen Entwicklung weiter reduzieren. 60 % der neu gebauten Eigenheime (153 WE) sind 2012 frei finanziert. 101 öffentlich geförderte neue Ein- und Zweifamilienhäuser werden bezugsfertig. Abb. 28 Finanzierungsanteile von fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäusern in WE frei finanzierte WE bezugsfertige geförderte WE Daten + Grafik: Bauamt
40 38 50% 5 Wohnungsnachfrage Für das Wohnungsmarktbarometer 2013 wird im Frühjahr 2013 erneut die Nachfrage nach Mietwohnungen und Eigentum differenziert abgefragt. Für dieses aktuelle Stimmungsbild werden über 100 Marktakteure per -Befragung befragt. Der Mietwohnungsmarkt ist nach wie vor sehr vielschichtig. Insgesamt überwiegt das mittlere Preissegment bei energetisch sanierten Mietwohnungen aller Größenklassen und bei seniorengerechten barrierefreien Mietobjekten. Daneben bekommt das untere (unter 5 /m²) und das gebundene öffentlich geförderte Preissegment in sämtlichen Größenklassen eine zunehmende Bedeutung. In diesem Marktsegment konkurrieren zunehmend zahlreiche Bedarfsgruppen wie Auszubildende, Studierende, große Familien, Alleinerziehende, Senioren, behinderte Menschen, Transferleistungsempfänger u. a.. Während die Nachfrage nach preisgünstigen Mietwohnungen absehbar weiter steigen wird, nimmt das Angebot aufgrund von Modernisierungen, dem Wegfall von Bindungen u. ä. ab. Die Nachfrage nach hochpreisigen Wohnungen mit Mieten über 7 oder 8 /m² konzentriert sich auf energetisch sanierte bzw. seniorengerechte Objekte. Die räumliche Verteilung zwischen innerstädtischen und stadtteilzentrierten Lagen ist bei Mietwohnungen weiterhin sehr ausgewogen. Lediglich kleine Mietwohnungen sind in der Innenstadt stärker gefragt als in den Stadtteilen. Abb. 29 Nachfrage 2013 in einzelnen Preiskategorien nach Mietwohnungen 25% 0% nicht energetisch saniert energetisch saniert nicht energetisch saniert energetisch saniert nicht energetisch saniert energetisch saniert barrierefreie seniorengerechte große Mietwohnungen ab 4 ZKB / 90 m² mittelgroße Mietwohnungen m² kleine Mietwohnungen m² Mietwohnungen gebundenes Preisniveau unteres Preisniveau (unter 5 /m²) mittleres Preisniveau (5-7 /m²) oberes Preisniveau (über 7-8 /m²) höchstes Preisniveau (über 8 /m²) Stadt Bielefeld, Wohnungsmarktbarometer 2013 Im Eigentumsbereich stellt sich die Nachfrage insgesamt geringer dar als im Vorjahr. Dabei überwiegt das mittlere Preissegment. Den stärksten Rückgang von 41 auf 14 % gibt es bei seniorengerechten Eigentumswohnungen im oberen Preissegment. Auch normale Eigentumswohnungen sind im oberen Preissegment deutlich rückläufig. Das höchste und mittlere Preisniveau wird dagegen nur etwas weniger nachgefragt. Für Eigenheime stellte sich die Nachfrage in fast allen Preissegmenten ebenfalls geringer dar als im Vorjahr. Das öffentlich geförderte Eigentumssegment spielt z. Zt. fast keine Rolle am Markt. Bei energetisch sanierten Eigenheimen überwiegt die stadtteilzentrierte Nachfrage mit 38 %. Für energetisch sanierte Eigentumswohnungen sehen 38 % der Befragten einen innerstädtischen Markt. Jeder Vierte gibt zudem für dieses Segment eine stadtteilzentrierte Nachfrage an. Bei seniorengerechten Eigentumswohnungen wird sowohl in der Innenstadt als auch stadtteilzentriert von 25 % der Befragten ein Markt gesehen. Abb. 30 Nachfrage 2013 Eigenheime/Eigentumswohnungen nach Preiskategorien 50% 25% 0% nicht energetisch saniert energetisch saniert nicht energetisch saniert energetisch saniert barrierefreie seniorengerechte Eigenheime Eigentumswohnungen Eigentumswohnungen gefördertes Preisniveau unteres Preisniveau mittleres Preisniveau oberes Preisniveau höchstes Preisniveau Stadt Bielefeld, Wohnungsmarktbarometer 2013
41 Der Wohnungsbedarf leitet sich hauptsächlich aus der Bevölkerungs- und der Haushaltsentwicklung ab. Die Wohnungsnachfrage wird außerdem durch die Einkommensentwicklung, die Baukosten und verschiedene soziale Faktoren beeinflusst. 5.1 Einkommensentwicklung Die Neubildung von Haushalten wird u.a. durch die Entwicklung der verfügbaren Einkommen beeinflusst. Seit 2010 haben sich die Brutto- und Nettoeinkommen in Deutschland positiv entwickelt. Die Bruttolöhne und - gehälter sind 2012 im Bundesdurchschnitt um 4,2 % (2011: 4,7 %) gestiegen. Trotz leichtem Rückgang ist das die zweithöchste Steigerungsrate der Bruttoeinkommen seit Die Nettolöhne und -gehälter haben 2012 im Schnitt um weitere 3,9 % zugenommen (3,8 %). Das entspricht ebenfalls dem zweithöchsten Wert der letzten zehn Jahre. Abb. 31 Entwicklung der Einkommen 19 und der Sparquote der privaten Haushalte in Prozent Bruttolöhne und -gehälter Nettolöhne und -gehälter Sparquote Daten: DESTATIS Statistisches Bundesamt, Grafik: Bauamt Zur Ermittlung der Sparquote werden die Ersparnisse ins Verhältnis zum verfügbaren Einkommen gesetzt. Sparquoten sind damit sowohl abhängig von der Einkommensentwicklung als auch von Erwartungen über die Zukunft und schwanken im Zeitablauf. Mit der Finanzkrise 2008 hatte die bundesweite Sparquote den Höchststand der letzten zehn Jahre von 11,7 % erreicht. Die aktuelle Sparquote von 10.3 % liegt leicht unter dem Vorjahresniveau (2011: 10,4 %) und stellt den niedrigsten Wert in dieser Zeitreihe dar. Die Einkommensentwicklung und die Sparquote in Bielefeld werden insgesamt ähnlich eingeschätzt. weitere Erholung der Einkommen Preis- und Zinsentwicklung Die Baukosten sind 2012 weiter gestiegen. In NRW haben die Preise von Bauleistungen für Wohngebäude 2012 um weitere 2,4 % zugenommen (2011: + 2,5 %). Seit 2003 sind die Baukosten damit insgesamt um über 21 % gestiegen. Die Preissteigerungen in diesem Bereich basieren neben der Mehrwertsteuererhöhung zum insbesondere auf höheren energetischen Mindeststandards sowie auf Kostensteigerungen bei Energie und Baustoffen. Abb. 32 Preisindex der Bauleistungen für Wohngebäude NRW Daten: IT.NRW, Grafik: Bauamt steigende Baukosten 19 Bei Löhnen und Gehältern: Veränderung gegenüber dem Vorjahr.
42 40 Preisniveau Das Bielefelder Preisniveau ist auch 2012 für neuere Reihenhäuser und Doppelhaushälften sowie für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser weiter gestiegen. Der Gesamtkaufpreis inkl. Bodenwert liegt durchschnittlich für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser ab Baujahr 2000 bei Für Doppel- und Reihenhäuser ab Baujahr 2000 werden z. Zt. im Durchschnitt gezahlt. Auch für Neubaueigentumswohnungen sind die Preise weiter gestiegen. Im Mittel liegen sie 2012 bei /m² mit normaler Ausstattung. Tab. 4 Preise für Eigenheime 21 (Baujahresklasse ab 2000) und Neubaueigentumswohnungen in Bielefeld 2011/2012 Gebäudeart 2011 Preis/m² Wohnfläche 2012 Preis/m² Wohnfläche Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Doppelhaushälften Reihenhäuser (+/- 300 ) (+/- 200 ) (+/- 200 ) (+/- 250 ) Eigentumswohnungen (Neubau, normale Ausstattung, (+/- 250 ) (+/- 250 ) Bodenrichtwert von 300 /m²) Grundstücksmarktberichte 2012 und 2013 des Gutachterausschusses in der Stadt Bielefeld Zinsniveau Die Hypothekenzinssätze sind bis zum Sommer 2013 auf einen neuen Tiefststand gefallen. Im bundesweiten Durchschnitt liegen die Zinsen im Juni 2013 mit einer max. fünfjährigen Zinsbindung bei 2,31 % und bei max. 10-jähriger Zinsbindung bei 2,57 %. Seitdem steigen die Hypothekenzinssätze im bundesweiten Durchschnitt leicht, im September 2013 liegen sie lt. aktueller Bankenauskunft aber schon fast wieder auf dem Tiefststand vom Juni. Für den Verbraucher ist dieses sehr niedrige Zinsniveau weiterhin ein positiver Nebeneffekt der Finanz- und Wirtschaftskrise und ein deutlicher Anreiz zum Erwerb von Eigentum. Abb. 33 Durchschnittliche Effektivzinssätze in Prozent 01/ /2013 (Banken DE, Neugeschäft, Wohnungsbaukredite an private Haushalte) Ende der Talfahrt erreicht? 6,00 5,75 5,50 5,25 5,00 4,75 4,50 4,25 4,00 3,75 3,50 3,25 3,00 2,75 2,50 2,25 2, Zinsbindung max. 5 Jahre Zinsbindung max. 10 Jahre Zinsbindung mehr als 10 Jahre Daten: Deutsche Bundesbank, Grafik: Bauamt Weitere Informationen gibt es im Internet unter Durchschnittswert, ohne Bodenwert
43 5.3 Wohnungssuchende Haushalte Die Anzahl der wohnungssuchenden Haushalte, die einen Wohnberechtigungsschein (WBS) erhalten, ist 2012 auf (2.981) leicht gestiegen. Ein- und Zweipersonenhaushalte nehmen an dieser Stelle um 5-6 % zu. Drei- und Vierpersonenhaushalte sind weitestgehend stabil. Fünf- und Mehrpersonenhaushalte fallen um 18 % auf rd Über die Hälfte (1.555) der ausgestellten WBS gehen an Einpersonenhaushalte, darunter entfallen rd. 21 % auf ältere Menschen und rd. 30 % auf Menschen mit Leistungsbezug nach SGB II bzw. XII. Bei den Drei- und Mehrpersonenhaushalten sind % im Leistungsbezug nach SGB II bzw. XII. Abb. 34 Wohnungssuchende Haushalte (erteilte WBS 22 ) u.-mehr -Pers.-HH 4-Pers.-HH 3-Pers.-HH 2-Pers.-HH 1-Pers.-HH Daten: Sozialamt, Grafik: Bauamt Der Versorgungsgrad, der sich aus der Zahl der wohnungssuchenden Haushalte und den Erst- und Wiederbezügen von Sozialwohnungen errechnet, liegt 2012 nur noch bei 35 %. Fünf Jahre zuvor lag er noch bei über 50 %. Neben der leichten Zunahme der WBS ist die Zahl der Wiederbezüge von bestehenden Sozialwohnungen 2012 um 16 % auf 907 (1.082) gefallen. Die auf 165 (156) gestiegenen Erstbezüge im Neubau können diese Entwicklung nicht kompensieren. Die abnehmende Fluktuationsrate im Sozialwohnungsbestand basiert primär auf der angespannten Marktlage im unteren Mietpreissegment. Abb. 35 Versorgungsgrad wohnungssuchender Haushalte mehr Wohnungssuchende % 40% Versorgungsgrad nur noch 35 % % % % erteilte WBS Erst- und Wiederbezüge Versorgungsgrad (in %) 0% Daten: Sozialamt, Grafik: Bauamt Haushalte, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, werden von der Fachstelle für Wohnungserhalt und Wohnungssicherung der Stadt Bielefeld beraten. Die Fachstelle unterstützt betroffene Haushalte beim dauerhaften Erhalt ihrer vorhandenen Wohnung Aus methodischen Gründen nur ein Vergleich ab 2007 möglich. Korrigierte Werte für Erst- und Wiederbezüge und Versorgungsgrad in 2009 Ausführlicher Jahresbericht der Fachstelle unter:
44 Wohnraum für Bedarfsgemeinschaften Auf Grund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung ist die Zahl der hilfebedürftigen Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II mit insgesamt (35.850) weiter rückläufig. Der Anteil an der Bielefelder Bevölkerung sinkt leicht auf 10,8 % (11,0 %). Den höchsten Anteil an der Bevölkerung hat weiterhin der Stadtbezirk Mitte. Abb. 36 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II und prozentualer Anteil an Bevölkerung in den Stadtbezirken, Stand: 12/2012 Daten: Amt für Demographie und Statistik, Grafik: Bauamt Dornberg 878 4,6 % Jöllenbeck ,7 % Schildesche ,5 % Mitte ,1 % Gadderbaum 569 5,6 % Brackwede ,0 % Senne ,9 % Heepen ,6 % Stieghorst ,6 % Sennestadt ,3 % Die Zahlen sind im Großteil der Bezirke rückläufig bis auf Sennestadt und Senne, wo sie leicht zugenommen haben 25. Die Stadt Bielefeld trägt für Bezieher des Arbeitslosengeldes II die angemessenen Kosten für Unterkunft (KdU) und Heizung. Der aktuelle Grenzwert liegt bei 4,64 /m² im Monat (netto kalt, angemessene Miete je Personenanzahl s. Abb. 37) Eine neue Auswertung der empirica- Preisdatenbank (vgl. Kap. 6) von über Mietwohnungsinseraten am Bielefelder Mietwohnungsmarkt ergibt ein differenziertes Bild der im Rahmen der KdU- Grenzen angebotenen Wohnungen 26. Für Ein-Personen-Haushalte im ALG II- Bezug werden danach rd. 380 Ein- und Zweizimmerwohnungen angeboten, für 2- Personen-Bedarfsgemeinschaften rd. 360 Zwei- bzw. Drei-Zimmerwohnungen. Für Haushalte mit drei Personen gibt es rd. 450 Angebote, für vier Personen (bei reduzierter Raumanzahl) rd Fünfköpfigen Bedarfsgemeinschaften steht mit nur 156 Angeboten am Markt die geringste Anzahl von bezahlbaren Wohnungen zur Verfügung. Für das untere Mietpreissegment gibt es in der Praxis weitere Angebotsquellen sowie andere Nachfragergruppen, wie z. B. Studenten, Auszubildende oder Geringverdiener. Abb. 37 Mietangebote u. a. für Bedarfsgemeinschaften (BG) nach SGB II (nach Produktmethode, angemessene Gesamtmiete, netto kalt) 6-Personen-BG max. 556,80 5-Personen-BG max. 487,20 4-Personen-BG max. 417,60 3-Personen-BG max. 348,00 2-Personen-BG max. 278,40 1-Personen-BG max. 245, ZKB 2-ZKB 3-ZKB 4-u.m.-ZKB Daten: empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH), Grafik: Bauamt Umfassende Informationen zum Thema bietet der Bericht Lebenslagen und soziale Leistungen des Sozialdezernates der Stadt Bielefeld. Der Klimabonus oder andere KdU-Ausnahmetatbestände bleiben bei dieser Auswertung unberücksichtigt.
45 6 Mieten 6.1 Analyse der Angebotsmieten Mietpreise sind ein wichtiger Indikator für den Wohnungsmarkt. Sie spiegeln das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Im Auftrag der Sparkasse Bielefeld werden für den Bielefelder Wohnungsmarkt diverse Mietwohnungsinserate von rund 100 Internetplattformen und der Tageszeitung Neue Westfälische mit Hilfe der empirica-preisdatenbank analysiert. In diesem Jahr basieren die Ergebnisse erstmals auf der empiricasysteme Datenbank, die eine optimierte Dopplerbereinigung bietet. Die Werte berücksichtigen keine bestehenden Mietverhältnisse sondern nur die Angebotsmieten der inserierten Mietwohnungen. Tab. 5 Angebotsmietenentwicklung in Bielefeld (je Juli des Vorjahres bis Juni) Jahr Anzahl Angebote Bestand Mietpreis Median/m² Anzahl Angebote Neubau Mietpreis Median/m² , , , , , , , , , , , ,50 Daten: empirica-preisdatenbank ( : IDN ImmoDaten, 2013: empirica-systeme) im Neubau 8,50 /m² Miete 43 Abb. 38 Mediane der Angebotsmieten in den einzelnen Stadtbezirken 07/ /2013 (Anzahl Angebote in Klammern) Die neue Analyse vom Juli 2012 bis Juni 2013 umfasst über Mietinserate für Bielefeld. 27 Der durchschnittlich angebotene Mietpreis für Bestandsmietobjekte steigt um 5,9 % von 5,60 /m² 2008 auf 5,93 /m² Bei Neubaumietobjekten steigen die angebotenen Mietpreise im selben Zeitraum um 27 % von 6,70 auf 8,50 /m². Die nebenstehende Karte dokumentiert die verschiedenen Mietniveaus (Medianwerte) in den einzelnen Stadtbezirken. Die höchsten (Median-) Werte über 6,00 /m² erreichen z. Z. Gadderbaum, Dornberg, der Stadtbezirk Mitte sowie Schildesche. Brackwede liegt fast unverändert bei 5,70 /m². Die anderen Bezirke bewegen sich im Mittel zwischen 5,52 und 5,45 /m², Sennestadt liegt bei 5,07 /m². Dornberg 6,33 /m² (277) Jöllenbeck 5,45 /m² (288) Schildesche 6,06 /m² (513) Mitte 6,25 /m² Gadder- (1.290) baum 7,00 /m² (104) Brackwede 5,70 /m² (567) Senne 5,45 /m² (225) Heepen 5,52 /m² (522) Stieghorst 5,50 /m² (359) Sennestadt 5,07 /m² (292) Daten: empirica-preisdatenbank (empirica-systeme), Grafik: Bauamt 27 Die rückläufigen Zahlen ausgewerteter Angebote erklären sich weitestgehend durch stetige Optimierungen der Dopplerbereinigung.
46 44 Ganzseitige Anzeige Mieterbund OWL
47 Das Mietniveau der angrenzenden Kommunen stellt sich südlich von Bielefeld weiterhin deutlich höher dar als im Norden. Steigende Mietangebote gibt es jedoch nur in Verl, Oerlinghausen, Halle und Enger bei geringen Anzahlen von Angeboten zwischen 160 und 260 je Kommune. Die angebotenen Mietpreise in Gütersloh, Herford, Bad Salzuflen, Werther, Schloß Holte-Stukenbrock und Spenge sind weitestgehend auf Vorjahresniveau. Insgesamt werden im dargestellten Bereich rund Mietinserate ausgewertet. In Bielefeld sind die Mieten für alle Wohnungsgrößen in den letzten fünf Jahren gestiegen: Die Angebotsmiete für 1-Raum-Wohnungen von 6,95 auf 7,21 /m². Die Nettokaltmiete der 481 ausgewerteten Wohnungsinserate liegt aktuell bei 245. Für 2-Zimmer-Wohnungen steigen die Angebotsmieten von 5,78 auf 6,00 /m². Die Nettokaltmiete der ausgewerteten Wohnungsinserate beträgt 345. Abb. 39 Angebotsmieten (Neubau und Bestand) 7/2012-6/2013 (Median aller Angebote in /m², Anzahl der Angebote) Halle 5, Steinhagen 5, Spenge 5, Werther 5, Enger 4, Bielefeld 5, Gütersloh 5, Verl 5, Herford 5, Leopoldshöhe 5,44 77 Oerlinghausen 5, Schloß Holte- Stukenbrock 5, Bad Salzuflen 5, Daten: empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH), Grafik: Bauamt 45 Den größten Anteil machen weiterhin 3-Zimmer-Wohnungen mit Wohnungsinseraten aus. Der Medianwert ist von 5,50 /m² auf 5,65 /m² nur leicht gestiegen. Die Nettokaltmiete der ausgewerteten 3-Zimmer- Wohnungen hat sich auf 436 erhöht. Für 4-und-mehr-Zimmer-Wohnungen sind die Mieten von 5,38 auf 6,00 /m² am deutlichsten gestiegen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete der 765 ausgewerteten Wohnungsinserate für 4-und-mehr-Zimmer- Wohnungen liegt nur leicht erhöht bei 610. Abb. 40 Entwicklung der Angebotsmieten in Bielefeld nach Wohnungssegmenten (je Juli des Vorjahres bis Juni), Medianwerte pro m² 7,50 7,00 6,50 6,00 5,50 5,00 4,50 4,00 1-Zimmer-Whg. 2-Zimmer-Whg. 3-Zimmer-Whg. 4-Zimmer u. mehr Daten: empirica-preisdatenbank ( : IDN ImmoDaten, empirica-systeme), Grafik: Bauamt
48 46 Mieteinfamilienhäuser Durchschnittlich werden Mieteinfamilienhäuser für 875 (2011: 850 ) Miete bzw. 6,75 /m² (6,52 /m²) im Monat angeboten. Diese Zahlen basieren auf 179 (326) ausgewerteten Inseraten. 6.2 Indexreihen Miete und Nebenkosten Die allgemeinen Lebenshaltungskosten sind 2012 um 1,9 % (2,2 %) gestiegen. Die Nettomieten haben parallel um 1,4 % und die Wohnnebenkosten (Beschreibung s. Tab.) um 0,9 % zugenommen. Die Haushaltsenergien für sich betrachtet sind 2012 um 5,9 % (9,8 %) angestiegen. Diese landesweiten Trends finden sich auch in der Entwicklung der Bielefelder Mieten, Neben- und Energiekosten wieder. Tab. 6 Indexreihen Gesamtlebenshaltung, Mieten, Nebenkosten, Haushaltsenergien und Wohnung (inkl. Wasser + Energien) /2013 (2010 = 100) Neben- Jahr Gesamt- Brutto- kosten kosten mieten Netto- (Trink-/ Abwasser, Müllabfuhr, Haushaltsenergien Lebenshaltung kalt mieten Straßenreinigung, Schorn- (Strom, Gas u. a. (inkl. kalt Brennstoffe) Nebenkosten) steinfeger, Gartenpflege, Grundsteuer) ,7 97,7 97,7 97,9 102, ,0 98,7 98,7 98,7 99, ,2 101,8 101,7 102,4 109, ,1 103,1 103,1 103,3 116,3 Daten: IT.NRW Anzeige Haus & Grund GmbH
49 7 Grundstücksmarkt Für eine bedarfsgerechte Ausweisung bebaubarer Grundstücke ist die Umsatz- und Preisentwicklung in den verschiedenen Marktsegmenten von zentraler Bedeutung. Die jährlichen Grundstücksmarktberichte zur regionalen Preis- und Umsatzentwicklung am Immobilienmarkt des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Bielefeld bieten in diesem Zusammenhang wichtige Informationen zum Marktgeschehen. Die Kernaussagen aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht sind hier kurz zusammengefasst: Kauffälle Die Zahl der notariell beurkundeten Kauffälle (inkl. Zwangsversteigerungen, Schenkungen, Übertragungen etc.) ist 2012 um 2 % auf zurückgegangen. Noch deutlicher rückläufig ist der Geldumsatz, der um 26 % auf 509 Mio. (2011: 687 Mio. ) schrumpft. Der Markt für Eigentumswohnungen wächst dabei 2012 weiter: die Kauffälle nehmen um 2 % auf zu, der Geldumsatz steigt um weitere 6 %. Die Preise für Altbauwohnungen nehmen durchschnittlich ebenfalls um 6 % zu. Neubauwohnungen kosten aktuell bei normaler Ausstattung und mittlerer Lage zwischen und /m². Die Zahl der verkauften Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau hat weiter abgenommen. Es werden noch 148 entsprechende Grundstücke verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 11 %. Der Geldumsatz liegt dennoch auf Vorjahresniveau. Die Preise steigen durchschnittlich um 3,5 %. Die Anzahl der Verkäufe von bebauten Grundstücken ist 2012 um 7 % gefallen. Der entsprechende Geldumsatz ist um 40 % eingebrochen, da weniger Verkäufe von innerstädtischen Geschäftshäusern realisiert werden als im Vorjahr. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise (ohne Bodenwertanteil) liegen auf Vorjahresniveau. Tab. 7 Anzahl der Kauffälle und Aufgliederung nach Teilmärkten Gesamtzahl der Kaufverträge (Ohne Erbbaurechtsverträge) Teilmärkte Wohnungseigentum im Bestand bebaute Grundstücke davon Ein- und Zweifamilienhäuser Mehrfamilienhäuser unbebaute Grundstücke für individuellen Wohnungsbau Daten: Grundstückmarktbericht 2013 des Gutachterausschusses in der Stadt Bielefeld 28
50 48 Die folgenden zwei Abbildungen zeigen das Preisniveau 2012 für den individuellen Wohnungsbau in mittlerer Lage in NRW sowie die entsprechende Grundstückspreisentwicklung in NRW von 2004 bis Abb. 41 Preisniveau 2012 in NRW (Gemeindegliederung) MS BI PB DU E DO D K AC Abb. 42 Preisveränderung 2012 zu 2004 in NRW (Gemeindegliederung) Daten + Grafik: Grundstücksmarktbericht 2013 NRW MS BI PB DU E DO D K AC Daten + Grafik: Grundstücksmarktbericht 2013 NRW
51 7.2 Aktuelle Wohnbauflächen für Eigenheime In verschiedenen Baugebieten sind aktuell insgesamt über 200 erschlossene Baugrundstücke für Eigenheime vorhanden. Hinzu kommen diverse Einzelgrundstücke und Baulücken. Größere Baugebiete gibt es aktuell in Senne (2. Bauabschnitt Breipohls Hof), im Stadtbezirk Mitte (Leibnizstr.), in Schröttinghausen (Plackenweg), in Sennestadt (Keilerweg) und in Brackwede (Am Rohrwerk). Weitere Baugebiete sind in Planung. Genauere Informationen zu einzelnen Gebieten und den entsprechenden Ansprechpartnern gibt es in der Bauberatung der Stadt Bielefeld (Tel / ) und im Internet unter: 49 Abb. 43 Baugebiete für Eigenheime, Stand 06/2013
52 50 8 Expertenkreis Dieser Wohnungsmarktbericht wird im Herbst 2013 wichtigen Akteuren am Bielefelder Wohnungsmarkt präsentiert. Die Ergebnisse werden diskutiert und aus Expertensicht bewertet. Der Kreis der Akteure setzt sich wie folgt zusammen: Horst Donnermann Mitglied im Beirat von Haus & Grund Bielefeld e. V. Joachim Knollmann Geschäftsführer des Mieterbundes Ostwestfalen- Lippe e. V. im Deutschen Mieterbund Thomas Möller Prokurist der Baugenossenschaft Freie Scholle eg Karl-Heinz Plischke Prokurist der BGW Brigitte Scheele Vertreterin des IVD West e. V., Immobilienverband Deutschland Dirk Vormfenne Leiter Immobiliencenter der Sparkasse Bielefeld Der Expertenkreis bestätigt die zentralen Aussagen des Wohnungsmarktberichtes 2013 und ergänzt darüber hinaus folgende Aspekte: Die neue EnEV mit weitergehenden energetischen Anforderungen wird die Baukosten für den Neubau und die Modernisierung des Bestandes noch weiter erhöhen und damit insbesondere den Neubau weiter einschränken. Es gibt nach wie vor eine große Nachfrage nach bauträgerfreien Grundstücken für Eigenheime. Baugrundstücke für neue Eigenheime sollten in sämtlichen Stadtbezirken in ausreichender Zahl vorgehalten werden. Nach wie vor sind Mieteinfamilienhäuser am Markt gefragt. In diversen Baulücken entwickeln Bauträger z. Zt. Objekte mit Eigentumswohnungen. Etwa zwei Drittel davon liegen im Hochpreissegment bis zu /m². Auch beim Erwerb vorhandener Eigentumswohnungen treten teilweise Investoren auf. Neue Eigentumswohnungen werden aufgrund der geringeren Gesamtkosten heute auch von Familien gekauft als Alternative zum Eigenheim. Die Umwandlung größerer Mietwohnungsbestände in Eigentumswohnungen ist in Bielefeld wie in ganz OWL kein Thema. Innerstädtische Quartiere verändern sich durch Sanierungen und Neubauten. Gentrifizierungsprozesse sind in Bielefeld jedoch noch nicht zu beobachten. Das durchschnittliche Mietniveau von 8,50 /m² im Neubau bestätigen die Experten. In sehr guten Lagen liegen die Mietpreise im Neubau bei bis zu 10 /m². Die hohe Kaltmiete wird dabei z. T. durch Einsparungen bei den Heizkosten auf Grund verbesserter Dämmstandards kompensiert. Der weitergehende Anstieg der Nebenkosten (Strom, Heizenergie, etc.) wird für eine zunehmende Anzahl von Haushalten zum Problem. Das Wohnen verteuert sich dadurch insgesamt deutlich. Der rückläufige Versorgungsgrad von Haushalten mit geringem Einkommen bzw. Transferleistungsempfängern sowie die Anspannung im unteren Marktsegment werden von den beteiligten Experten bestätigt. Gegenmaßnahmen sind daher unerlässlich.
53 Trotz verbesserter Förderkonditionen wird die Gewinnmarge von vielen Investoren im geförderten Wohnungsbau zu gering angesehen. Sie weichen daher in den frei finanzierten Wohnungsbau aus. Die Nachfrage nach seniorengerechten Wohnobjekten mit guter Infrastruktur und entsprechenden Hilfsangeboten ist im Eigentums- und im Mietsegment weiterhin sehr groß. Für die meisten Senioren reichen dabei barrierearme Wohnformen völlig aus. Es muss nicht immer eine hundertprozentig barrierefreie Wohnung sein. Die jüngsten Erfahrungen zeigen: Ein alter Baum verpflanzt sich eben doch. Wenn es im Wohnquartier attraktive seniorengerechte Alternativen gibt, sind auch ältere Menschen vermehrt bereit, noch einmal umzuziehen. Mit dem Abzug der britischen Streitkräfte in den nächsten Jahren werden auch in Bielefeld viele Wohnungen auf den Markt kommen, der daher genau beobachtet werden sollte. Der jährliche Wohnungsmarktbericht ist für die Marktakteure ein wichtiges Instrument zur Orientierung und bietet Investoren und Projektentwicklern gebündelte aktuelle Informationen zur Einschätzung des Marktes. 51
54 52
55 53 Anhang Tab. 8 Kennzahlenvergleich Stadtbezirke Mitte Schildesche Gadderbaum Brackwede Dornberg Jöllenbeck Heepen Stieghorst Sennestadt Senne Bielefeld insgesamt vgl. Kapitel Fläche in km² 18,5 11,0 8,7 38,2 29,1 29,7 38,0 27,9 24,7 32,2 257,8 Bevölkerungsdichte Bevölkerung insgesamt Haushalte insgesamt Single-Haushalte 58,5% 49,7% 50,9% 41,9% 42,5% 34,4% 34,5% 38,8% 40,1% 35,1% 45,6% 2-Personen-Haushalte 24,2% 28,9% 26,9% 30,3% 32,2% 32,8% 32,0% 30,7% 31,6% 32,2% 29,0% 3-Personen-Haushalte 8,8% 10,8% 11,1% 13,0% 12,5% 15,4% 15,4% 14,4% 13,1% 15,3% 12,2% 4-Personen-Haushalte 5,7% 7,4% 7,6% 10,0% 9,2% 11,9% 11,5% 10,2% 9,3% 11,4% 8,7% 5-und-mehr-P ersonen-haushalte 2,9% 3,2% 3,6% 4,9% 3,6% 5,5% 6,7% 5,9% 5,8% 6,1% 4,5% Durchschnittsalter 40,9 43,2 44,8 44,0 45,0 43,8 42,4 42,8 44,7 43,7 42,9 Jugendquotient Pers. unter 21 je 100 Pers. von 21 bis 59 Altenquotient Pers. über 60 je 100 Pers. von 21 bis 59 Altenpflegequotient Pers. über 75 je 100 Pers. von 40 bis 59 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Anteil P ersonen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II Fertigstellungen in WE Ein- / Zweifamilienhäuser Fertigstellungen in WE M ehrfamilienhäuser 28,3 33,2 34,5 39,4 36,3 42,6 46,4 42,6 44,9 42,3 37,2 34,1 47,4 49,7 52,8 56,7 53,3 51,0 49,9 62,0 52,5 47,3 30,9 40,5 35,0 38,1 38,0 31,7 36,6 36,0 48,9 35,0 36, ,1% 9,5% 5,6% 10,0% 4,6% 7,7% 11,6% 12,6% 11,3% 7,9% 10,8% Wohnungsbestand insgesamt M ittlerer angebotener M ietpreis/m² im Wohnungsbestand M ittlerer angebotener Kaufpreis/m² f. bestehende Eigentumswohnungen öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) Anteil öff. gef. M ietwohnungen (Bindung 1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 6,25 6,06 7,00 5,70 6,33 5,45 5,52 5,50 5,07 5,45 5, ,0% 4,0% 2,6% 7,9% 5,5% 8,2% 14,9% 12,4% 7,5% 7,2% 7,8% Leerstandsquote gesamt 1,6% 1,5% 1,0% 0,9% 0,5% 0,7% 0,5% 0,4% 1,0% 2,1% 1,1% öff. gef. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm frei finanz. WE für Senioren barrierefrei / barrierearm WE f. Senioren barrierefrei/-arm öff. gef. rollstuhlgerechte WE Anteil WE barrierefrei/-arm 2,1% 0,8% 0,3% 3,3% 0,8% 1,8% 1,5% 1,6% 1,7% 2,8% 1,8% 3.4 vermittelte rollstuhlgerechte WE Interessenten rollstuhlger. WE Kauffälle: nicht bebaute Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Bodenrichtwert (in /m²): individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau Stadt Bielefeld, Amt für Demographie und Statistik; empirica-preisdatenbank (empirica-systeme GmbH); Grundstücksmarktbericht 2013; Sozialamt; eigene Berechnungen Die Summe der Einwohner in den Stadtbezirken differiert im Vergleich zu den IT.NRW-Zahlen (vgl. Kap. 3.1) verfahrensbedingt um rd
56 54 Bad Salzuflen Tab. 9 Stadt-/ Umlandwanderung in die angrenzenden Kommunen aus Bielefelder Sicht Durchschnitt Zuzüge Fortzüge Trend 2012 Saldo Zuzüge Enger Fortzüge Saldo Zuzüge Gütersloh Fortzüge Saldo Zuzüge Halle Fortzüge Saldo Zuzüge Herford Fortzüge Saldo Zuzüge Leopoldshöhe Fortzüge Saldo Zuzüge Oerlinghausen Fortzüge Saldo Schloß Holte - Stukenbrock Zuzüge Fortzüge Saldo Zuzüge Spenge Fortzüge Saldo Zuzüge Steinhagen Fortzüge Saldo Zuzüge Verl Fortzüge Saldo Zuzüge Werther Fortzüge Saldo Zuzüge Summen Fortzüge Saldo IT.NRW, eigene Berechnungen
57 Tab. 10 Fertig gestellte Wohneinheiten in Bielefeld/Nachbarkreisen Jahr Bielefeld Fertig gestellte Wohneinheiten (in Wohn- und Nichtwohngebäude) 30 Kreis Gütersloh Kreis Herford Kreis Lippe Reg.Bez. Detmold IT.NRW, Bauamt Bielefeld Tab. 11 Genehmigte Wohneinheiten in Bielefeld/Nachbarkreisen Genehmigte Wohneinheiten (in Wohn- und Nichtwohngebäude) 33 Jahr Bielefeld Kreis Gütersloh Kreis Herford Kreis Lippe Reg.Bez. Detmold IT.NRW, Bauamt Bielefeld einschl. Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden höchster Wert blau niedrigster Wert rot einschl. Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden
58 56 Tab. 12 Baulandpreise für baureife Grundstücke in mittleren Wohnlagen in Ostwestfalen-Lippe (Ein- und Zweifamilienhäuser) 2011/2012 Stadt/Kreis Wohnbauflächen für Eigentumsmaßnahmen Grundstückswert in /m 2 (erschließungsbeitragsfrei) Bielefeld Kreis Gütersloh Gütersloh Halle (Westf.) Rheda-Wiedenbrück Rietberg Schloß Holte-Stukenbrock Steinhagen Verl Werther (Westf.) Kreis Herford Bünde Enger Herford Spenge Kreis Lippe Bad Salzuflen Detmold Lage Leopoldshöhe Oerlinghausen Kreis Paderborn Delbrück Hövelhof Paderborn Grundstücksmarktbericht NRW 2012/2013
59 Tab. 13 Typische Baulandpreise für baureife Grundstücke für den individuellen Wohnungsbau (Ein- und Zweifamilienhäuser) 2011/2012 Stadt/Kreis Wohnbauflächen für Eigentumsmaßnahmen Grundstückswert in /m 2 (erschließungsbeitragsfrei) Lage Lage gut mittel einfach gut mittel einfach 57 Bielefeld Zum Vergleich Aachen Bochum Bonn Gelsenkirchen Mönchengladbach Münster Wuppertal Nachbarstädte Stadt Gütersloh Stadt Herford Stadt Detmold Stadt Minden Stadt Paderborn Nachbarkreise Kreis Gütersloh (ohne Stadt Gütersloh) Kreis Herford (ohne Stadt Herford) Kreis Lippe (ohne Stadt Detmold) Kreis Minden - Lübbecke (ohne Stadt Minden) Kreis Paderborn (ohne Stadt Paderborn) Grundstücksmarktbericht NRW 2012/2013
60 58 Verzeichnis der Abbildungen Abb. 1 Kostenmieten öffentlich geförderter Wohnungen im Vergleich zur Marktmiete in den Kreisen und kreisfreien Städten in /m² 8 Abb. 2 Position der öffentlich geförderten Mietwohnungen innerhalb des Spektrums der aktuellen Angebotsmieten (Anteile in %) 9 Abb. 3 Bevölkerung mit Hauptwohnsitz in Bielefeld (ab 2011 auf Basis der Zensusergebnisse) 10 Abb. 4 Bevölkerungssalden in Bielefeld Abb. 5 Wanderungen von und nach Bielefeld 2012 nach Altersklassen 11 Abb. 6 Wanderungssaldo zwischen Bielefeld und angrenzenden Kommunen Abb. 7 Wanderungsbewegungen zwischen Bielefeld und angrenzenden Kommunen Abb. 8 Wanderungsbewegungen zwischen Bielefeld und angrenzenden Kommunen Abb. 9 Anteile von Haushalten mit Personen im Alter von 70 und älter in den Stadtbezirken im Vergleich mit den Anteilen von barrierefreien Mietwohnungen für Seniorenhaushalte 14 Abb. 10 Entwicklung der Bielefelder Marktlage 2001 bis 2013 und Prognose bis Abb. 11 Entwicklung und Prognose der Marktlage in Nordrhein-Westfalen 26 Abb. 12 Entwicklung der Angebotspreise für Neubau- und Bestandsimmobilien (jeweils Juli des Vorjahres bis Juni des Berichtsjahres) 27 Abb. 13 Entwicklung der Angebotspreise pro m² für Eigentumswohnungen (jeweils Juli des Vorjahres bis Juni des Berichtsjahres) 27 Abb. 14 Angebotspreise pro m² für Eigentumswohnungen nach Baujahresgruppen 28 Abb. 15 Wohneinheiten in Wohngebäuden nach Baujahren, Stand: Abb. 16 Zusammensetzung des Wohnungsbestandes nach Anzahl der Wohneinheiten je Gebäude 29 Abb. 17 Wohnungsleerstandsquote pro Stadtbezirk 2012/2013 (2011/2012) 30 Abb. 18 Fertiggestellte und genehmigte Wohneinheiten in NRW Abb. 19 Fertiggestellte und genehmigte Wohneinheiten in Bielefeld Abb. 20 Verhältnis von Eigenheimen und Geschosswohnungen im Neubau Abb. 21 Verhältnis der genehmigten Wohneinheiten im Eigenheim- und Geschosswohnungsbereich Abb. 22 Bestand geförderter Wohneinheiten Abb. 23 Veränderung des geförderten Mietwohnungsbestandes (1. Förderweg/Einkommensgruppe A) 34 Abb. 24 Entwicklung der Wohnungsbauförderung Abb. 25 Kauffälle beim Wohnungseigentum Abb. 26 Erteilte Abgeschlossenheitserklärungen (WE) zur Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen bzw. Neubau von Eigentumswohnungen Abb. 27 Fertiggestellte und genehmigte WE in 1-/2-Familienhäusern Abb. 28 Finanzierungsanteile von fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäusern in WE Abb. 29 Nachfrage 2013 in einzelnen Preiskategorien nach Mietwohnungen 38 Abb. 30 Nachfrage 2013 Eigenheime/Eigentumswohnungen nach Preiskategorien 38
61 Abb. 31 Entwicklung der Einkommen und der Sparquote der privaten Haushalte in Prozent Abb. 32 Preisindex der Bauleistungen für Wohngebäude NRW Abb. 33 Durchschnittliche Effektivzinssätze in Prozent 01/ /2013 (Banken DE, Neugeschäft, Wohnungsbaukredite an private Haushalte) 40 Abb. 34 Wohnungssuchende Haushalte (erteilte WBS) Abb. 35 Versorgungsgrad wohnungssuchender Haushalte Abb. 36 Personen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II und prozentualer Anteil an Bevölkerung in den Stadtbezirken, Stand: 12/ Abb. 37 Mietangebote u. a. für Bedarfsgemeinschaften (BG) nach SGB II (nach Produktmethode, angemessene Gesamtmiete, netto kalt) 42 Abb. 38 Mediane der Angebotsmieten in den einzelnen Stadtbezirken 07/ /2013 (Anzahl Angebote in Klammern) 43 Abb. 39 Angebotsmieten (Neubau und Bestand) 7/2012-6/2013 (Median aller Angebote in /m², Anzahl der Angebote) 45 Abb. 40 Entwicklung der Angebotsmieten in Bielefeld nach Wohnungssegmenten (je Juli des Vorjahres bis Juni), Medianwerte pro m² 45 Abb. 41 Preisniveau 2012 in NRW (Gemeindegliederung) 48 Abb. 42 Preisveränderung 2012 zu 2004 in NRW (Gemeindegliederung) 48 Abb. 43 Baugebiete für Eigenheime, Stand 06/ Verzeichnis der Tabellen Tab. 1 Wohnungsmarktbeobachtung in Bielefeld 5 Tab. 2 Bielefeld 2012 im Städtevergleich 5 Tab. 3 Wohnungen für Senioren, Alten-/Pflegeheimplätze, rollstuhlgerechte Wohnungen/Vermittlungen/Interessenten in den Stadtbezirken 13 Tab. 4 Preise für Eigenheime (Baujahresklasse ab 2000) und Neubaueigentumswohnungen in Bielefeld 2011/ Tab. 5 Angebotsmietenentwicklung in Bielefeld (je Juli des Vorjahres bis Juni) 43 Tab. 6 Indexreihen Gesamtlebenshaltung, Mieten, Nebenkosten, Haushaltsenergien und Wohnung (inkl. Wasser + Energien) /2013 (2010 = 100) 46 Tab. 7 Anzahl der Kauffälle und Aufgliederung nach Teilmärkten Tab. 8 Kennzahlenvergleich Stadtbezirke Tab. 9 Stadt-/ Umlandwanderung in die angrenzenden Kommunen aus Bielefelder Sicht Tab. 10 Fertig gestellte Wohneinheiten in Bielefeld/Nachbarkreisen Tab. 11 Genehmigte Wohneinheiten in Bielefeld/Nachbarkreisen Tab. 12 Baulandpreise für baureife Grundstücke in mittleren Wohnlagen in Ostwestfalen-Lippe (Ein- und Zweifamilienhäuser) 2011/ Tab. 13 Typische Baulandpreise für baureife Grundstücke für den individuellen Wohnungsbau (Ein- und Zweifamilienhäuser) 2011/
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