9. Heuristische Suche
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- Irmgard Beck
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1 9. Heuristische Suche Prof. Dr. Rudolf Kruse University of Magdeburg Faculty of Computer Science Magdeburg, Germany S
2 Heuristische Suche Idee: Wir nutzen eine (heuristische) Bewertungsfunktion, um zu entscheiden, welcher Knoten genauer untersucht werden sollte (z.b. Bewertung von Stellungen beim Schach; iedrige Werte beschreiben gute Knoten). Der Knoten mit dem kleinsten Wert wird untersucht. (Hier: Es werden alle achfolger dieses Knotens bestimmt.) Es wird abgebrochen, wenn ein Zielknoten erreicht ist. fˆ Anschaulich: fˆ Die Funktion soll die Länge bzw. die Kosten eines Weges zum Ziel schätzen. Somit wird der vermutlich günstigste nächste Schritt gewählt. 2 S
3 ˆ n Beispiel: 8 Puzzle f ( ) =ˆ Anzahl der falsch platzierten Steine im Vergleich des Knotens mit dem Zielknoten ungünstig, da bei entsprechender Wahl des nächsten zu expandierenden Knotens nur der linke Pfad verfolgt wird 3 S
4 f ˆ + ( n) = gˆ ( n) h( n) ( ) =ˆ gˆ n Tiefe von n d.h. Länge des kürzesten Weges vom Start zu n h ˆ n ( ) =ˆ Anzahl der falsch platzierten Steine (wie oben) Besser: Beide Pfade werden verfolgt. Beispiel: 8 Puzzle (2) ˆ 4 S
5 9.1 Der A * -Algorithmus otation: Startknoten, n f(n 0 )=Kosten des günstigsten (optimalen) Weges zu einem Ziel 2 Kosten einer Kante n f(n)=g(n)+h(n) = Kosten des günstigsten Weges zu einem Ziel, wenn man über Knoten n geht. g(n) = Kosten des besten Weges von n 0 to n (hier: 8) h(n) = Kosten des besten Weges von n zu einem Ziel fˆ, gˆ, hˆ sind Schätzwerte für f, g und h; f ˆ = gˆ + hˆ 5 S
6 Beispiel: Luftlinie 6 S
7 Der A * -Algorithmus Ein Suchproblem ist definiert durch eine Menge Z von Zuständen, eine (endliche) Menge O von Operatoren, die einen Zustand in einen anderen überführen, einen Startzustand z 0 Z und eine Menge T Z von Endzuständen. Die Mengen Z und O legen den Suchraum in Form eines Zustandsgraphen fest: Zustände bilden Knoten, Operationen die Kanten Der Zustandsgraph ist i. A. nur implizit durch Startzustand und Operationenmenge gegeben. 7 S
8 Der A * -Algorithmus (2) Gesucht: Eine Folge von Operationen, die den Startzustand in einen Zielzustand überführt und die minimale Kosten verursacht. Der A*-Algorithmus löst das Suchproblem unter Ausnutzung einer Heuristik: Durch die Heuristik werden die Kosten einer Operationenfolge zum Erreichen eines Zielzustandes geschätzt. Mit ihr wird gesteuert, wie der Zustandsgraph durchlaufen wird. 8 S
9 Der A * -Algorithmus (3) Gegeben: Der Startzustand z 0. Eine Menge 0={o 1,...,o n } von Operationen, die zu einem gegebenen Zustand einen achfolgezustand liefern. i.a. sind nicht alle Operationen auf alle Zustände anwendbar. Eine Operation liefert den speziellen Wert (undefiniert) statt eine neuen Zustandes, wenn sie nicht anwendbar ist. 9 S
10 Der A * -Algorithmus (4) Eine reellwertige Funktion costs, die für jede Operation in O die ihr zugeordneten Kosten liefert. u.u. hängen Kosten einer Operation davon ab, auf welchen Zustand sie angewandt wird. In diesem Fall kann die Funktion costs auch zweistellig sein. Eine reellwertige Heuristikfunktion, die für einen gegebenen Zustand eine Schätzung der Kosten einer Operationenfolge zum Erreichen eines Zielzustandes liefert. Eine Funktion goal, mit der sich feststellen lässt, ob ein gegebener Zustand ein Zielzustand ist. ĥ 10 S
11 Der A * -Algorithmus (5) Algorithmus 1. Erzeuge einen (gerichteten) Graphen G={V, E}, der nur den Startzustand z o enthält, d. h. setze V:={z o } und E:=. (In G werden der besuchte Teil des Suchraums und die besten bekannten Wege zum Erreichen eines Zustandes dargestellt.) 2. Erzeuge eine Menge open, die nur den Startzustand enthält, d.h. setze open:={z o }. (open enthält die erreichten Zustände, deren achfolger noch nicht erzeugt wurden.) 3. Erzeuge eine leere Menge closed. (Die Menge closed enthält die erreichten Zustände, deren achfolger bereits erzeugt wurden.) 11 S
12 Der A * -Algorithmus (6) ĝ 4. Erzeuge eine Abbildung von der Menge der Zustände in die reellen Zahlen, die für den Zustand z 0 den Wert 0 liefert und sonst undefiniert ist. (Die Abbildung ist der sogenannte Tiefenfaktor der Heuristik, der die Kosten der besten gefundenen Operationenfolgen zum Erreichen eines Zustandes vom Startzustand aus angibt.) 5. Erzeuge eine Abbildung e von der Menge der Zustände in die Menge der Operationen, die für alle Zustände undefiniert ist. (Die Abbildung e gibt später an, durch welche Operationen ein Zustand von seinem Vorgängerzustand aus erreicht wird. Mit ihr wird die Lösung des Problems aufgebaut.) 12 S
13 Der A * -Algorithmus (7) 6. Wähle Zustand z aus der Menge open, mit z { } x f ˆ ( x) = min fˆ ( y) mit fˆ = gˆ + hˆ y open (Wähle also einen der Zustände, die gemäß der Heuristik am erfolgsversprechendsten sind.) 7. Falls goal(z) gilt, ist eine Lösung des Problem gefunden. Der Pfad wird aus G abgelesen. 8. Entferne den Zustand z aus der Menge open:=open\{z}. (Die achfolger des Zustandes z werden im folgenden Schritt erzeugt.) 13 S
14 Der A * -Algorithmus (8) 9. Für alle o O: x : = o( z) und c : = gˆ( z) + costs( o) Falls x : Falls x open closed: Erweitere G: Falls x open closed und open : = open { x }, e( x) : = o, gˆ( x) = c V : = V { x}, E : = E {( z, x)} c < gˆ ( x) e ( x) : = o, gˆ( x) = c E : = ( E \{( a, b) b = x}) {( z, x)} Ersetze Vorgänger: Falls x closed: Prüfe rekursiv alle Zustände, die sich von x erreichen lassen und ersetze Vorgänger ggf. durch günstigere Vorgänger. 14 S
15 Der A * -Algorithmus (9) 10. Füge den Zustand z der Menge closed hinzu, d.h. setze closed:= closed {z}. (Die achfolger des Zustandes z wurden im vorhergehenden Schritt erzeugt.) 11. Falls die Menge open leer ist, so ist das Problem unlösbar. Der Algorithmus wird daher ohne Erfolg abgebrochen. Andernfalls gehe zu Schritt S
16 Der A * -Algorithmus: Korrektheit Unter folgenden Bedingungen ist der A*-Algorithmus korrekt (d.h. liefert die Operationsfolge mit den geringst möglichen Kosten zum Erreichen eines Zielzustandes): Jeder Zustand hat nur endlich viele achfolge-zustände. (Diese Bedingung ist in der obigen Formulierung des A*-Algorithmus durch die Forderung einer endlichen Menge von Operationen ausgedrückt.) Die Kosten aller Operationen sind größer als ein bestimmter positiver Wert ε. Die Heuristikfunktion überschätzt für keinen Zustand z die Kosten einer Operationenfolge zum Erreichen eines Zielzustandes (eine solche Funktion heißt auch optimistischer Schätzer). ĥ 16 S
17 Der A * -Algorithmus: Bemerkungen otwendigkeit der Anpassung des Tiefenfaktors von achfolgezuständen (Schritt 9): Im Schritt 3 wird durch die Erweiterung des Zustandes z 2 eine günstigere Operationenfolge zum Erreichen des Zustandes z 1 gefunden, wodurch sich der Tiefenfaktor für den Zustand z 1 von 4 auf 2 ändert. 17 S
18 Der A * -Algorithmus: Bemerkungen otwendigkeit der (rekursiven) Anpassung des Tiefenfaktors aller Zuständen (Schritt 9): Im Schritt 3 wird durch die Erweiterung des Zustandes z 3 ein günstigerer Knoten z 4 gefunden. Daher wird die Kante (z 1,z 4 ) entfernt und stattdessen die Kante (z 3, z 4 ) eingefügt. Die Erweiterung von z 2 in Schritt 4 liefert aber einen kürzeren Weg nach z 1 (und z 4 ) und erfordert neue Zuordnung der Kante (kein achfolger!). 18 S
19 Der A * -Algorithmus: Verbesserungen Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten den A*-Algorithmus zu verbessern, z.b.: Findet man eine Heuristik ĥ mit h ˆ ( n) h ˆ ( ) für alle icht- 1 1 n Zielknoten n, so heißt der zugehörige Algorithmus A* 1 more informed als A*. Der Algorithmus A* 1 ist effizienter. Verfeinerungen des A*-Algorithmus sind der Iterative-Deepening A* und die Recursive Best-First Search. 19 S
20 Der A * -Algorithmus: Verbesserungen Beispiele: h( n) 0 ( n) w( n) = Im 8-puzzle liefert hˆ ˆ = = ˆ den (ineffizienten) Uniform cost search. Für Anzahl der Steine am falschen Platz ist die Bedingung des Satzes erfüllt, jedoch ist die Funktion nicht gut geeignet. h ˆ = ( n) P( n) Eine bessere Schätzung ist, wobei P(n) die Summe der Abstände, die jeder Stein von seinem Zielort (ohne störende Steine) hat. (Manhattan / City-Block-Abstand) Beim Routenplaner ist der direkte Abstand eine gute Schätzung. ĥ( n) (Luftlinie) vom Ziel 20 S
21 Der A * -Algorithmus: Effizienz Die Effizienz von A* hängt ab von den Kosten des gefundenen Weges, der Anzahl der Knoten die untersucht wurden um den Weg zu finden und der Komplexität der Berechnung von ĥ 21 S
22 Beispiel: Heuristische gierige Suche (Greedy Search) Routenplanung mit direkter Verwendung der Luftlinie, d.h. fˆ = hˆ (Knoten sind mit ihren Entfernungenbesc hrieben) 22 S
23 A * -Algorithmus: Routenplanung (1) (Knoten sind mit fˆ = gˆ + hˆ beschrieben) 23 S
24 A * -Algorithmus: Routenplanung (2) 24 S
25 A * -Algorithmus: Routenplanung (3) 25 S
26 Der A*-Algorithmus In realen Anwendungen wird der A*-Algorithmus oft bei Planungs-Agenten eingesetzt (z. B. beim Robocup). Eine verwendete Architektur sieht wie folgt aus: sensory input Perceptual processing current state State space graph Goal (desired state) Planning Graph search Find first action Action 26 S
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