Projektletter International

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Projektletter International"

Transkript

1 Ausgabe Januar 2015 Projektletter International Bilaterales Kooperationsprogramm und Twinning-Partnerschaften

2

3 Liebe Leserinnen und Leser, die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist die Sicherung der Welternährung. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass bis zum Jahr 2050 die Nahrungsmittelproduktion um 70 Prozent ausgeweitet werden muss. Dazu müssen wir vor allem die landwirtschaftlichen Erträge nachhaltig steigern und die knappen Ressourcen effizienter nutzen. Das Bilaterale Kooperationsprogramm (BKP) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat sich bereits 2008 entsprechend dieser Herausforderung global und mit klarer Zielsetzung Ernährungssicherung ausgerichtet. Das Budget wurde seitdem aufgrund der regionalen und inhaltlichen Erweiterung verfünffacht. Mittlerweile umfasst das BKP rund 30 Projekte und Maßnahmen in 15 Ländern Afrikas (Äthiopien, Marokko, Kenia, Sambia und Südafrika), Asiens (China, Indien, Kasachstan, Mongolei, Türkei, Vietnam), Lateinamerikas (Argentinien und Brasilien) sowie Osteuropas (Russland und Ukraine). Mittels des BKP unterstützt das BMEL Partnerländer beim Aufbau einer produktiven und ressourcenschonenden Land- und Ernährungswirtschaft. Die Vorhaben richten sich an Länder mit hohem Agrarpotenzial, um einen möglichst effizienten Beitrag zur Sicherung der Versorgung der Menschen in der Region aber auch weltweit zu leisten. Im Vordergrund stehen der politische Austausch und die Beratung bei der Gesetzgebung sowie der Technologie- und Wissenstransfer. An den Projekten sind Bildungsträger, Verbände, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft beteiligt und bringen neben ihrer Expertise zum Teil auch Sachleistungen ein. Zusätzlich zum BKP engagiert sich das BMEL in EU-finanzierten Twinning-Projekten, um die Partnerländer bei der Harmonisierung des nationalen mit europäischem Recht sowie bei der Modernisierung der Verwaltung zu unterstützen. Durch die Vermittlung von Expertenwissen sollen Verbesserungen u. a. bei der Lebensmittelsicherheit und der Tier- und Pflanzengesundheit erreicht werden. Der Projektletter International 2015 soll Ihnen einen Überblick über die Kooperations- und Twinning-Projekte des BMEL geben und das Informationsangebot auf der Webseite des Ministeriums ( ergänzen. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre. Ihr Christian Schmidt MdB Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

4 Inhaltsverzeichnis GRUSSWORT INHALTSVERZEICHNIS n Programm zur Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten in ländlichen Regionen Israels entwickelt Deutschland und China zwei starke Partner bauen erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit im Agrarbereich aus n Vorbereitung des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums in Peking läuft auf Hochtouren Bilaterale Projektarbeit des BMEL mit China wird erweitert und vertieft Aus drei mach eins n BMEL verlängert und intensiviert Projektarbeit in Äthiopien Erfolgreiche Behördenpartnerschaften mit dem Kosovo n Lebensmittelsicherheit im Kosovo gestärkt ein weiterer Schritt auf dem Weg zur europäischen Integration Entwicklung des ländlichen Raumes im Kosovo und in Israel gefördert n Einführung neuer Förderprogramme für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum im Kosovo Twinning in Israel: Ein Ende kann ein Anfang sein n BMEL baut die guten Beziehungen zu Israel aus und unterstützt Israel bei der Verbesserung der dortigen Veterinärdiagnostik Multinationale Zusammenarbeit in der Ukraine n Ukraine bei der Angleichung ihrer pflanzengesundheitlichen Vorschriften an europäische Standards unterstützt Twinning als Zeichen europäischer Unterstützung in schwierigen Zeiten n Abschluss eines Verbraucherschutzprojektes in Ägypten Engagement im Maghreb von Tunesien bis Marokko n Ausbau des Verbraucherschutzes in Tunesien unterstützt n Neues Twinning-Projekt zur Verbesserung der Pflanzengesundheit und der Lebensmittelsicherheit in Marokko

5 Agrarpolitischer Dialog: n Beratung von Parlamenten und Regierungen Steuerungsgruppe des Deutsch-Ukrainischen Agrarpolitischen Dialoges (APD) unterstützt Reformbestrebungen im Agrarsektor der Ukraine Verbandskooperationen: n Berufsverbände und Genossenschaften helfen Landwirten ihre politische Stellung und Marktposition zu verbessern Vier Kontinente, vier Erfahrungen, ein gemeinsames Anliegen: Unterstützung für landwirtschaftliche Familienbetriebe weltweit steigern n Symposium des BMEL zu den Perspektiven für landwirtschaftliche Familienbetriebe In eigener Sache IMPRESSUM ANSPRECHPARTNER Die neue deutsch-kenianische Verbandspartnerschaft: n Unterstützung der Professionalisierung des kenianischen Genossenschaftssektors Wirtschaftskooperationsprojekte: n Fachkräfteausbildung und Technologietransfer Beitrag zur Ernährungssicherung in Sambia durch praxisnahes Training in nachhaltigem Anbauverfahren im Pflanzenbau und moderner Landtechnik n Start des Deutsch-Sambischen Agrartrainings- und Wissenszentrums

6 Deutschland und China zwei starke Partner bauen erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit im Agrarbereich aus Vorbereitung des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums in Peking läuft auf Hochtouren 6 Das BMEL fördert mit seinem BKP seit 2008 die Zusammenarbeit mit China. Im Rahmen der Wirtschaftskooperationsprojekte des BMEL in China in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen und chinesischen Demonstrationsbetrieben wird der Transfer moderner Technologien und Know-how in den Bereichen Pflanzenbau, Rinderzucht und Biogas gezielt vorangetrieben. Mit dem neuen Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ) wird die Kooperation auf ein neues Fundament gestellt, thematisch stark erweitert und ein stetiger Dialog eingeführt. Parlamentarischer Staatssekretär Bleser beim BMEL und der chinesische Botschafter Shi Mingde unterzeichnen die Rahmenvereinbarung China ist mit ca. 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt (ca. ein Fünftel der Weltbevölkerung). Angesichts des Bevölkerungsreichtums und der gleichzeitig steigenden Kaufkraft einer wachsenden Mittelschicht steht China vor enormen Herausforderungen bei der lokalen Ernährungssicherung. Für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln stehen laut FAO derzeit ca. 9 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche zur Verfügung. Mit dem DCZ soll nun die Zusammenarbeit Deutschlands und Chinas im Agrarsektor intensiviert und gebündelt werden. Die völkerrechtliche Grundlage für das DCZ wurde im März 2014 mit der Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung durch den Parlamentarischen Staatsekretär Bleser beim BMEL und dem chinesischen Botschafter Shi Mingde während eines Besuchs von Staatspräsident Xi Jingping bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin geschaffen. Das DCZ wird in den Räumlichkeiten des chinesischen Durchführungspartners Foreign Economic Cooperation Center (FECC) in Peking angesiedelt werden. Thematisch soll das DCZ in den Bereichen landwirtschaftliche Berufsaus- und Weiterbildung, Agrarpolitik, Forschungskooperation, Zusammenarbeit privater Unternehmen sowie Forst und Lebensmittelsicherheit arbeiten. Die bereits laufenden dezentralen Wirtschaftskooperationsprojekte sollen in die Arbeit des DCZ durch bessere Koordinierung und Vernetzung unter Wahrung der Eigenständigkeit eingebunden werden. Die Konzeption, Unterbringung und das Personalkonzept sollten gute Voraussetzungen zur Gewährleistung eines konstanten fachlichen und politischen Austausches mit der chinesischen Seite bieten. Das DCZ soll unter gemeinsamer deutsch-chinesischer Leitung im Frühjahr 2015 in Peking von Bundesminister Schmidt und seinem Amtskollegen Han Changfu eröffnet werden.

7 Bilaterale Projektarbeit des BMEL mit China wird erweitert und vertieft Die bilaterale Zusammenarbeit des BMEL mit China ist auf Erfolgskurs. Neue Projekte werden konzipiert und bestehende werden erweitert. Zurzeit fördert das BMEL im Rahmen des BKP vier Projekte. Wie bei vielen anderen Projekten des BKP gibt es auch in der Zusammenarbeit mit China einen starken Fokus auf Wissenstransfer. Die Projektkonzeptionen sehen mit Ausnahme des letztgenannten Projektes allesamt die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften vor. Zu den BKP-Projekten im Einzelnen: Deutsch-Chinesischer Demonstrationsbetrieb Ganhe Beispielhaft ist das Wirtschaftskooperationsprojekt im Bereich Ackerbau in Ganhe, das als erstes BKP-Projekt in China 2008 begann und Ende 2014 erfolgreich abgeschlossen wurde. Aufgrund der großen Anerkennung, die dieses Projekt in China erfahren hat, wird zurzeit ein Folgeprojekt in einer anderen Region vorbereitet. Während der sechsjährigen Laufzeit des Projektes wurden regelmäßig Seminare zu ackerbaulichen, betriebswirtschaftlichen und technischen Themengebiete sowie praktische Schulungen für Maschinenführer, Techniker, Betriebsleiter und Vertreter aus öffentlichen Verwaltungsstellen durchgeführt. Deutsch-Chinesisches Kooperationsprojekt zur Weiterentwicklung der Rinderzucht in China Ziel des Wirtschaftskooperationsprojektes Weiterentwicklung der Rinderzucht in China ist die Verbesserung der Produktionskette chinesischer Milch- und Rindfleischerzeuger hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, Qualität und Ressourceneffizienz durch die Nutzung von deutschem Know-how und deutscher Genetik/Technologie. Das Projekt soll in 2015 von gegenwärtig sechs auf zehn chinesische Partnerbetriebe in verschiedenen Provinzen Chinas mit verschieden deutschen Tierrassen ausgedehnt und um den in China sehr wichtigen Sektor Schweinezucht und -haltung erweitert werden. Beratung für eine Deutsch-Chinesische Biogas-Demonstrationsanlage Im Biogassektor soll die Verbesserung der Biogasversorgungssicherheit durch Austausch von Wissen und Beratung bei der Einrichtung eines deutsch-chinesischen Biogasdemonstrationsprojektes erreicht werden. Dieses Projekt hat im Herbst 2014 seine Arbeit aufgenommen. Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China bzw. Indien im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft Die Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China bzw. Indien im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft umfasst v.a. die Initiierung, Intensivierung und Pflege von internationalen Kooperationen im Agrar- und Ernährungssektor mit China und Indien. Die Projekte decken fachlich verschiedene Bereiche ab und fördern die deutsch-chinesische Zusammenarbeit daher auf breiter Ebene. Weitere Projekte sind in Vorbereitung. Demonstration, wie Potenziale der Pflanzenproduktion mit modernen Produktions- und Managementmethoden erschlossen und gleichzeitig die Bodenfruchtbarkeit erhalten werden kann. 7

8 Aus drei mach eins BMEL verlängert und intensiviert Projektarbeit in Äthiopien 8 In Äthiopien werden drei vom BMEL geförderte Projekte zu einem Programm zur Förderung nachhaltiger landwirtschaftlicher Produktivität zusammengelegt. Dazu Dr. Heinz Loos, Leiter des Deutsch-Äthiopischen landwirtschaftlichen Weiterbildungszentrum (ATC) in Kulumsa, eines der bisherigen Projekte, und Thomas Kroll, Leiter des neuen Programms. Herr Dr. Loos, warum wurden die drei BMEL- Projekte zu einem Programm zusammengefasst? Die seit 2010 bestehenden Aktivitäten werden damit noch effizienter fortgeführt. Beispielsweise können die Forschungsaktivitäten in der Gersten- und Weizenzüchtung aus dem bisherigen Saatgutvorhaben gut mit den Anbauversuchen am ATC verknüpft werden. Zudem kann durch den Zusammenschluss die Vernetzung mit relevanten Partnern und äthiopischen Entscheidungsträgern verbessert werden, da alles aus einer Hand kommt. Die Sichtbarkeit des Programms wird so verbessert, und die Chancen, dass andere Geber das Programm unterstützen, erhöhen sich. Inwiefern ist das Programm in die Strategie des äthiopischen Landwirtschaftsministeriums eingebunden, Herr Kroll? Um die landwirtschaftliche Produktivität zu verbessern, hat das äthiopische Landwirtschaftsministerium u.a. das Agricultural Growth Programme (AGP) beschlossen, das von verschiedenen Gebern gefördert wird. Wir unterstützen das AGP und sitzen auch in Facharbeitsgruppen und beraten z.b. bei der Entwicklung der nationalen Mechanisierungsstrategie. Thomas Kroll Dr. Heinz Loos Wer sind die Partner des Programms, Herr Kroll? Auf äthiopischer Seite arbeiten wir mit dem Landwirtschaftsministerium sowie einem Think Tank der Regierung, der Agricultural Transformation Agency (ATA), dem Äthiopischen Agrarforschungsinstitut (EIAR) und dem Biodiversitätsinstitut (EBI) zusammen. Zudem unterstützt uns die deutsche Wirtschaft, die für das ATC u.a. Landmaschinen bereitstellt, so dass wir die Kursteilnehmer praxisnah in deren Nutzung und Wartung unterrichten können. Bei der Saatgutkomponente kooperieren wir mit einem deutschen Saatzuchtunternehmen. Auch erhalten wir fachliche Unterstützung von deutschen Institutionen wie dem Bundessortenamt. Wie profitieren die äthiopischen Bauern von den Aktivitäten, Herr Loos? Die Bauern erhalten Zugang zu ertragreicherem Saatgut und erlernen am ATC nachhaltige Anbaumethoden. Zudem werden hier betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt und die Bauern über neue Organisationsformen informiert. Durch eine gestärkte Selbstorganisation in Kooperativen sollen sie etwa einen verbesserten Zugang zu Dienstleistungen im Bereich Mechanisierung erhalten. Solche Gruppen können ihre Felder von dafür qualifizierten Anbietern mit modernen Maschinen bestellen lassen, Dienstleistungen, die für einzelne zu teuer wären.

9 Erfolgreiche Behördenpartnerschaft mit dem Kosovo Lebensmittelsicherheit im Kosovo gestärkt ein weiterer Schritt auf dem Weg zur europäischen Integration Im Hinblick auf eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU), müssen die Beitrittskandidaten und potentiellen Beitrittskandidatenstaaten den Acquis Communautaire (gemeinschaftlichen Besitzstand) der EU übernehmen. EU-finanzierte Twinning-Projekte unterstützen die Partnerländer hierbei. Auch im Kosovo gilt es eine moderne und effiziente Verwaltung aufzubauen, die in der Lage ist, die Gesetze und Verordnungen der EU in demselben Maße umzusetzen wie die jetzigen Mitgliedsländer. Deutschland und Kosovo verbindet ein intensiver und zunehmender Handel. Daher arbeiten bereits seit 2008 deutsche Experten mit ihren kosovarischen Kolleginnen und Kollegen im Bereich Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit zusammen. Mit dem im 1. Halbjahr 2014 beendeten Twinning-Projekt unterstützte Deutschland den Kosovo bei der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und der Annäherung an europäische Lebensmittelsicherheitsstandards. Lebensmittelskandale zeigen in Europa immer wieder, wie wichtig umfassende Kontrollen in Produktion und Weiterverarbeitung von tierischen Produkten, aber auch von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind. Die Sicherheit von Lebensmitteln sollte grundsätzlich von den Lebensmittelämtern und -behörden gewährleistet werden. Mit diesem Ziel hat das deutsch-litauische Twinning-Team, unter Leitung von Prof. Dr. Haunhorst (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit - LAVES), die kosovarische Veterinär- und Lebensmittelbehörde (Kosovo Veterinary and Food Agency) bei der Implementierung von EU- Recht unterstützt. Daneben wurden gemeinsam mit der kosovarischen Lebensmittelwirtschaft für diverse Bereiche wie beispielsweise die Primärproduktion, Metzger, Lebensmittelgroßhandel, Bäcker sowie Getränke Leitlinien für eine gute Verfahrenspraxis erstellt bzw. überarbeitet und der Öffentlichkeit näher gebracht. Im Rahmen dieses Projektes koordinierte der Langzeitexperte vor Ort, Dr. Klöss vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR), ebenfalls die Ausbildung von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen, die zukünftig die Schulungen des Kontrollpersonals übernehmen sollen. Experten des LAVES und des MLR Train the Trainer vom Projekt geschulte Multiplikatoren und Multiplikatorinnen führen gemeinsam mit Kurzzeitexperten eine Fortbildung durch; Priština übernahmen die Ausbildung und erstellten gemeinsam mit den kosovarischen Kolleginnen und Kollegen das entsprechende Schulungsmaterial sowie eine Vielzahl von Arbeitsanweisungen und anderen Qualitätsmanagement-Dokumenten. 9

10 Entwicklung des ländlichen Raumes im Kosovo und in Israel gefördert 10 Einführung neuer Förderprogramme für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum im Kosovo Im Rahmen eines Twinning Projektes unterstützte das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als Partner der österreichischen Zahlstelle Agrarmarkt Austria (AMA) und der Ungarn das kosovarische Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und ländliche Entwicklung bei der Erarbeitung neuer Förderpläne für für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum, die im Einklang mit den politischen Vorgaben und EU-Standards stehen. Zudem wurde basierend auf den im Kosovo vorhandenen Betriebsdaten und Registern die Grundlage für die Einrichtung eines landwirtschaftlichen Informationssystems (Agricultural-Information- System) geschaffen. Dieses soll alle im Kosovo vorhandenen Agrardaten in einem System vereinen und zukünftig als Planungsnetzwerk für die Agrarpolitik dienen. Die Republik Kosovo ist ein Staat mit der Perspektive, ein Mitglied der EU zu werden. Wir sind als Saarländer sehr stolz, dass wir auf diesem langen Weg helfen konnten, so der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, in seiner Rede bei der Abschlussveranstaltung des 2-jährigen Twinning-Projektes zur ländlichen Entwicklung im 1. Halbjahr Dieses Twinning-Projekt gewann den europäischen Projekt-Wettbewerb IPA v.l.n.r: Alfred Hoffmann (Junior-Projektleiter, Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz im Saarland); Michaela Pichler (Langzeitexpertin aus Österreich); Blerand Stavileci (Landwirtschaftsminister des Kosovo); Reinhold Jost (Minister für Umwelt und Verbraucherschutz und Minister der Justiz im Saarland) Programm zur Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten in ländlichen Regionen Israels entwickelt Die israelische Landwirtschaft ist durch gemeinschaftliche Kooperativen wie Kibbuze charakterisiert und hoch produktiv. Zur Stärkung der regionalen Wirtschaft sucht Israel nach Möglichkeiten die Einkommensbasis der Agrarbetriebe zu erweitern. So werden z.b. mit dem Ausbau des Angebots für den Urlaub in einem Kibbuz zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und im ländlichen Raum neue Akzente gesetzt. Gemeinsam mit dem italienischen Landwirtschaftsministerium haben Theo Augustin, Referatsleiter im BMEL, und weitere Kollegen aus den Bundesländern Israel bei der Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten auf dem Lande erfolgreich unterstützt. Es wurden neue Strategien für den Agrotourismus und für die Verbesserung der ländlichen Infrastruktur entwickelt. Durch Kurzzeitexperteneinsätze vor Ort konnten von deutscher und italienischer Seite vielfältige Erfahrungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene eingebracht werden. Aus dieser fruchtbaren Zusammenarbeit heraus, wurde ein neues Programm zur ländlichen Entwicklung für Israel erarbeitet. Das Projekt endete im Oktober 2014 nach 21 Monaten erfolgreicher Projektarbeit. Nach Abschluss beider Projekte gilt es nun, auf den gemeinsam erarbeiteten Grundlagen aufzubauen und damit auch die Nachhaltigkeit der Projekte zu sichern.

11 Twinning in Israel: Ein Ende kann ein Anfang sein BMEL baut die guten Beziehungen zu Israel aus und unterstützt bei der Verbesserung der dortigen Veterinärdiagnostik Deutschland ist Israels größter Handelspartner innerhalb der EU, nächstes Jahr feiern beide Länder 50 Jahre Diplomatische Beziehungen. Mit Hilfe von Twinning-Projekten werden die bereits bestehenden guten Beziehungen Deutschlands zu Israel weiter ausgebaut und damit die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit erweitert. Nahezu zeitgleich zum Ende des Projektes zur ländlichen Entwicklung hat Deutschland den Zuschlag für ein weiteres Twinning Projekt mit Israel erhalten. Im Mittelpunkt des neuen Projektes steht der Schutz der Tiergesundheit vor Infektionskrankheiten sowie der Schutz der öffentlichen Gesundheit vor übertragbaren Erregern und gesundheitsgefährdenden Rückständen in Lebensmitteln. Dementsprechend soll die Qualität der Tierseuchenbekämpfung, -kontrolle und -überwachung von in Israel vorkommenden bzw. neu auftretenden Tierseuchen verbessert werden. Weiterhin ist vorgesehen durch die Übernahme von EU- Standards den Handel mit Tieren (hauptsächlich Geflügel) und tierischen Produkten mit der EU zu erleichtern. Während der Projektlaufzeit arbeiten das Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und das holländische Veterinärinstitut (Central Veterinary Institute (CVI)) gemeinsam mit dem israelischen Kimron Veterinary Institute (KVI) u.a. an: fi der Umorganisation der israelischen Veterinärbehörde fi der Anpassung der erforderlichen nationalen tierseuchenrechtlichen Bestimmungen im Bereich Tiergesundheit und Verbraucherschutz an das EU- Recht und die internationalen Regelungen; fi dem Ausbau der vorhandenen Datenbank (Herkunftssicherungssystem Rinder) zu einem nationalen Tierseuchenmeldeund Informationssystem sowie fi der Anpassung, Ausweitung und Zertifizierung der Labordiagnostik. Am Konsortium unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter (FLI) sind außerdem noch das Bundesinstitut für Risikobewertung, das Niedersächsische Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz und das Landesamt für Verbraucherschutz von Thüringen beteiligt. Als Resident Twinning Adviser (RTA) wird Herr Dr. Höreth-Böntgen (FLI) für 18 Monate vor Ort alle Projektaktivitäten organisieren. v.l.: Junior-PL Dr. Loeffen; RTA Dr. Höreth-Böntgen; PL Prof. Dr. Dr. Mettenleiter 11

12 Multinationale Zusammenarbeit in der Ukraine Ukraine bei der Angleichung ihrer pflanzengesundheitlichen Vorschriften an europäische Standards unterstützt 12 Die Ukraine ist ein großes Agrarland, dessen Landwirtschaft auch in Zukunft eine tragende Rolle in der dortigen Wirtschaft spielen wird. Das BMEL unterstützt die Entwicklung der Landwirtschaft in der Ukraine neben bilateralen Projekten auch durch die Zusammenarbeit im Rahmen von EU-finanzierten Twinning- Projekten. Um den Handel mit Pflanzen und pflanzlichen Produkten zwischen der Ukraine und der EU weiter ausbauen zu können, ist die Angleichung der ukrainischen pflanzengesundheitlichen Vorschriften an europäische Standards erforderlich. Dies trägt dazu bei, die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten frühzeitig zu erkennen und einzudämmen. Auf diese Weise lassen sich Ernteausfälle in der Ukraine reduzieren und die Exportmöglichkeiten für die ukrainische Landwirtschaft deutlich verbessern, da nur Pflanzen und pflanzliche Produkte in die EU exportiert werden können, die frei von Schadorganismen und Pflanzenkrankheiten sind. Um den ukrainischen Pflanzenschutzdienst, dem State Veterinary and Phytosanitary Service, bei der Umsetzung dieses Ziels zu unterstützen, wurde ein zweijähriges Twinning-Projekt unter Federführung Deutschlands und mit Beteiligung von Experten aus Frankreich, Lettland und Litauen durchgeführt. Gemeinsam mit ukrainischen Kollegen hat das Team um Dr. Gerhard Gündermann, Vizepräsident des Julius-Kühn-Instituts, bis September 2014 an rund 600 Tagen vor Ort: fi fi fi fi fi an der Angleichung der ukrainischen rechtlichen Rahmenbedingungen an internationale Standards und die EU- Gesetzgebung gearbeitet; Verbesserungen des Ablaufes von Kontrollmaßnahmen zur Überwachung der Pflanzengesundheit vorgeschlagen; Inspektoren im Bereich der Kontrolle von Pflanzen und Pflanzenprodukten auf den Befall mit Schädlingen und Pflanzenkrankheiten geschult, um die Qualität der Kontrollmaßnahmen des ukrainischen Pflanzenschutzdienstes zu verbessern; das Laborpersonal in der Probenentnahme, Analyse von Proben und der Bestimmung von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten fortgebildet und Trainer ausgebildet, die zukünftig ukrainisches Personal in diesem Bereich schulen sowie Beratungen zur Einführung von Qualitätsstandards und Qualitätsmanagementprozessen zur Sicherstellung des Anbaus und der Verarbeitung qualitativ hochwertiger Pflanzen und Pflanzenprodukten durchgeführt. Mit dem Projekt wurde die Grundlage für ein an internationalen und EU-Standards orientiertes Schutzniveau geschaffen. Wenn die gemeinsam erarbeiteten Gesetzesvorschläge nunmehr durch das Parlament verabschiedet und in Kraft gesetzt werden, kann das Vertrauen beim Handel mit Pflanzen und pflanzlichen Produkten zwischen der Ukraine und der EU weiter wachsen. Zum erfolgreichen Abschluss des Projektes gratulierten im September 2014 der ukrainische Minister für Landwirtschaft, Igor Shvaika, und der deutsche Botschafter, Dr. Christof Weil, dem Projektleiter Dr. Gerhard Gündermann auf der Abschlusskonferenz in Kiew.

13 Twinning als Zeichen europäischer Unterstützung in schwierigen Zeiten Abschluss eines Verbraucherschutzprojektes in Ägypten Im April 2014 hieß es für den Langzeitexperten Wolfgang Starke von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.v. Abschied nehmen in der Consumer Protection Agency (CPA), der staatlichen ägyptischen Verbraucherschutzbehörde. Nach 27 Monaten endete das von Dr. Rainer Metz (ehemaliger Unterabteilungsleiter im BMEL, jetzt im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) geleitete deutsch-französisch-spanische Verbraucherschutzprojekt in Ägypten, welches trotz schwieriger politischer Verhältnisse im Jahr 2013 bemerkenswerte Ergebnisse vorweisen kann. Zu den wichtigsten Resultaten des Projektes zählen ein reformierter und erweiterter Entwurf des ägyptischen Verbraucherschutzgesetzes sowie der Aufbau einer internen digitalen CPA-Wissensdatenbank mit diversen Verbraucherinformationen. Zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der CPA wurde eine Roadmap erarbeitet sowie Konzepte für die zukünftigen Aufgaben der einzelnen Abteilungen entwikkelt. Auch die ägyptischen Nichtregierungsorganisationen im Bereich Verbraucherschutz wurden mit Hilfe eines intensiven Trainingsprogramms zu ihren Aufgaben und Einflussmöglichkeiten geschult und damit gestärkt. Zudem wurde eine Medien- und Informationsabteilung in der CPA aufgebaut und die Mitarbeiter mit praktischen Trainings und Workshops geschult, wie sie Verbraucher und Verbraucherinnen über ihre Rechte informieren und für das Thema Verbraucherschutz sensibilisieren können. In der gegenwärtig schwierigen ökonomischen und sozialen Situation in Ägypten wird sich das ägyptischeuropäische Twinning-Team dafür einsetzen, dass die Arbeit der CPA und der Einsatz für die ägyptischen Verbraucher und Verbraucherinnen auch nach dem Projektende so erfolgreich fortgesetzt werden können. In der Projektlaufzeit fanden über 170 Expertenbesuche in Ägypten statt. Es wurde mehr als 98 Prozent des ursprünglichen Projektplans absolviert ein Wert, der angesichts der schwierigen politischen Verhältnisse während der Projektlaufzeit ein überragendes Ergebnis darstellt. Umgekehrt besuchten insgesamt rund 20 ägyptische Verbraucherschützer ihre europäischen Partner, um im direkten Austausch die Einrichtungen des Verbraucherschutzes in Deutschland, Frankreich und Spanien kennenzulernen und von diesen Besuchen für ihre weitere Tätigkeit zu lernen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CPA mit Vorsitzendem Atef Yacoub und Geschäftsführer Ahmed Samir (Mitte) sowie Projektpartnern auf der Schlusskonferenz in Kairo am 15. März

14 Engagement im Maghreb - von Tunesien bis Marokko 14 Ausbau des Verbraucherschutzes in Tunesien unterstützt Nach knapp drei Jahren endete das erste Twinning-Projekt zum Verbraucherschutz in Tunesien. Neben der Verbesserung der Lebensmittel- und Produktsicherheit standen die Annäherung der tunesischen Verbraucherschutzgesetze an die EU-Standards, die Einführung von Warentests sowie die Information der tunesischen Verbraucher im Fokus des Projektes. Ein Schwerpunkt für die deutschen Experten lag darin, die tunesischen Partner beim Vergleich der tunesischen Vorschriften mit den EU-Regelungen ( Verbraucher-Acquis ) und bei der Erarbeitung der Struktur für ein neues Verbraucherschutzgesetz zu unterstützen. Durch die Stiftung Warentest wurden in Tunesien die ersten vergleichenden Produkt- bzw. Warentests realisiert. In zwei Studienreisen nach Deutschland erhielten die Partner einen Überblick über das deutsche System des Verbraucherschutzes und konnten ihre Kenntnisse zu Warentests vertiefen. Zur Verbesserung der Verbraucherinformation wurden für Verwaltung, Journalisten und Verbraucherorganisationen in Tunesien Seminare zur Gestaltung von Verbraucherzeitschriften und zur Pressearbeit gegeben. Zur Stärkung der Lebensmittel- und Produktsicherheit wurden die Grundlagen für wichtige Bereiche wie Rückverfolgbarkeit bzw. Produktwarnung gelegt. Angesichts der Unsicherheiten der politischen Situation konnten leider verschiedene Aktivitäten nicht wie geplant bis Projektende umgesetzt werden. BMEL sowie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und die deutschen Verbraucherorganisationen (z.b. Stiftung Warentest) engagierten sich neben den Belgiern als Junior-Partner von Frankreich in Tunesien. Als Junior-Projektleiterin für die deutsche Seite war Eva Günther eingesetzt, die über langjährige Erfahrungen im Twinning verfügt. Neues Twinning-Projekt zur Verbesserung der Pflanzengesundheit und der Lebensmittelsicherheit in Marokko Als Junior-Partner Frankreichs wird sich Deutschland ab März 2015 für zwei Jahre in Marokko mit dem Ziel engagieren, die dortige Pflanzengesundheit und Lebensmittelsicherheit zu verbessern. Die Fähigkeiten der marokkanischen Lebensmittelsicherheitsbehörde, das Office National de la Sécurité Sanitaire des Produits Alimentaires (ONSSA), im Bereich Zulassung und Kontrolle von Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln und Kultursubstraten, sollen optimiert Der Generaldirektor des tunesischen Verbraucherinstituts, Herr Lassaad Laabidi, beim Besuch der Stiftung Warentest, mit Dr. Holger Brackemann, Mitglied der Geschäftsleitung. werden, um gewährleisten zu können, dass marokkanische Landwirte Zugang zu sicheren Produkten bekommen. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, die Gesetzgebung in Marokko an EU-Standards heranzuführen. Zudem soll das System der Marktkontrolle gestärkt und ein stringentes System zur Kontrolle von Rückständen auf Lebensmitteln aufgebaut werden.

15 Agrarpolitischer Dialog: Beratung von Parlamenten und Regierungen Eine stabile, langfristig orientierte Agrarpolitik ist in agrarisch geprägten Ländern von besonderer Bedeutung. Verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen sind eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass sowohl Bäuerinnen und Bauern als auch die großen Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft nachhaltig wirtschaften können. Primäres Ziel dabei ist, dass der Agrarsektor ausreichend gesunde Nahrungsmittel und andere Agrarprodukte erzeugt, um die Bevölkerung zu versorgen und zur Wirtschaftsleistung des Landes maßgeblich beizutragen. Weitere Ziele sind die schonende Nutzung von Naturressourcen und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume. Die Agrarpolitischen Dialoge (APDs) sind eines der Markenzeichen des BKP des BMEL. Zurzeit werden im Rahmen des BKP drei APDs durchgeführt: in Russland, in der Ukraine und in Kasachstan. Voraussetzung für die APD-Projekte ist, dass seitens der politischen Partner in den Ländern, seitens des BMEL und der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft vitales Interesse besteht, die Zusammenarbeit fortzusetzen und immer wieder an die aktuellen Entwicklungen und Bedürfnisse anzupassen. Das APD-Projekt in Russland ist aufgrund des Interesses der russischen Partner, des BMEL sowie der deutschen Agrar-und Ernährungswirtschaft nunmehr seit 20 Jahren ununterbrochen aktiv. Sein Pendant in der Ukraine vollendet im Jahr 2014 sein neunjähriges Bestehen. Das jüngste Projekt in Kasachstan wird 2014 fünf Jahre alt und entwickelte inzwischen ebenfalls Potential und Interesse, über längere Zeit einen agrarpolitischen Dialog mit Deutschland zu führen. Besonders wichtig für die Arbeit des Projektes ist die enge Kooperation mit dem operativen Projektträger, KazAgroInnovazia. Beratungspartner sind überwiegend das Landwirtschaftsministerium, aber auch das Parlament und wissenschaftliche Einrichtungen. In letzter Zeit wurde schwerpunktmäßig zum Genossenschaftsgesetz, zur Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, zum landwirtschaftlichen Risikomanagement sowie zur Forschungskooperation beraten. In Äthiopien besteht seit 2012 ein Fachdialog Agrar, welcher sich stark an die APD-Struktur anlehnt. Der Projektpartner, die Agricultural Transformation Agency ist ein Regierungs- Think Tank, der insbesondere zu den Schwerpunktthemen Genossenschaftswesen und Saatgutgesetzgebung beraten wird. Beratung zur weiteren Gestaltung der Agrarpolitik und Agrargesetzgebung in Kasachstan 15

16 Steuerungsgruppe des Deutsch-Ukrainischen Agrarpolitischen Dialoges (APD) unterstützt Reformbestrebungen im Agrarsektor der Ukraine 2014 war ein Jahr mit tiefgreifenden politischen Turbulenzen in der Ukraine, die nun in eine europäische Orientierung des Landes gemündet sind. Eine Stabilisierung des Landes wird erwartetet. Beides sind wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung des Agrarsektors und die Erschließung der viel zitierten Potentiale in der Landwirtschaft. Vor diesem Hintergrund hat der APD Ukraine seine Aktivitäten in 2014 intensiviert und auf die neuen Herausforderungen fokussiert, u.a. zu den Themenbereichen Entwicklung des Genossenschaftswesens und Verbesserung des Investitionsklimas im Agrarsektor. Ein spezielles Handbuch soll interessierten Managern und Politikern Grundlagen und praktische Hinweise für den Ausbau der Handelsbeziehungen unter den neuen Bedingungen des umfassenden Freihandelsabkommens mit der EU geben; Beiträge zur Deregulierung sollen die Effizienz der Verwaltung erhöhen und zum Korruptionsabbau beitragen. Arbeit des APD Ukraine sowie den Arbeitsplan 2015 beraten. Im Rahmen der Reformbestrebungen der neuen Regierung wurden neue Ansätze in der Agrarpolitik und sich daraus ableitende Aufgaben des APD diskutiert. U.a. wurden die folgenden konkreten Arbeitsschwerpunkte diskutiert: fi Verbesserung der Hochschulausbildung in den Bereichen Agrarökonomie und Agrarpolitik, fi Entwicklung des Bodenrechts und Gestaltung eines effektiven Bodenmarktes, fi Entwicklung von Reformstrategien der Berufsausbildung und -weiterbildung, fi fi fi Förderung der Entwicklung von landwirtschaftlichen Wirtschaftsverbänden und Verbandsstrukturen in der bäuerlichen Landwirtschaft, Verbesserung der Agrarstatistik, Entwicklung effizienter Bewirtschaftungsstrukturen und Kooperationsformen. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe unterstrichen noch einmal die Bedeutung der allgemeinen Rahmenbedingungen für die nachhaltige Entwicklung des Agrarsektors. 16 Die Steuerungsgruppe des APD Ukraine, die weitgehend paritätisch aus hochrangigen Politikern der Landwirtschaftsministerien sowie Vertretern der relevanten Wirtschaftsverbände, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft beider Länder besteht, hat am in Kiew über die Ergebnisse der Teilnehmer der Steuerungsgruppe des APD Ukraine

17 Verbandskooperationen: Berufsverbände und Genossenschaften helfen Landwirten ihre politische Stellung und Marktposition zu verbessern Landwirtschaftliche Interessenvertretungen und Erzeugergemeinschaften wie Bauernverbände und Genossenschaften sind weltweit für landwirtschaftliche Betriebe von großer Bedeutung. Genossenschaften bieten Dienstleistungen für ihre Mitglieder an und ermöglichen Landwirten den verbesserten Zugang zu Produktionsmittel- und Absatzmärkten. Die Bündelung der Nachfrage verschafft ihnen Kostenvorteile beim Einkauf; gemeinsame Vermarktung hilft neue Absatzmärkte zu erschließen und die Marktposition zu verbessern. Die Vermarktung über Genossenschaften beinhaltet häufig erste Verarbeitungsschritte, Kühlung und Lagerung. Zum Teil übernehmen Genossenschaften auch die gemeinsame Anschaffung und Nutzung von Maschinen. Nicht immer sind Genossenschaften in der Lage, die Interessen ihrer Mitglieder effektiv wahrzunehmen. Fehlendes Vertrauen in die Geschäftsführung, knappe Finanzen und fehlende Managementerfahrung bremsen in einigen Ländern positive Entwicklungen. Auch bei der Vertretung der Landwirte durch Bauernverbände gibt es Verbesserungspotential. Ziel der vom BMEL geförderten Kooperationen mit Bauern- und Genossenschaftsverbänden in den Partnerländern ist die Stärkung dieser Organisationen. Die Partnerschaft bietet Beratung durch deutsche Experten, gemeinsame Seminare, Fachinformationsfahrten und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch. Zurzeit werden solche Projekte in Brasilien und Argentinien, Kenia, der Russischen Föderation und Vietnam gefördert. Projektbeispiel: Brasilien/Argentinien Seit 2010 kooperiert der Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.v. (DGRV) mit dem Genossenschaftsverband OCERGS im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande du Sul und unterstützt dessen Bildungseinrichtungen. Die Arbeit umfasst neben der Verbesserung des Bildungsangebots sowie der Dienstleistungen von OCERGS die Entwicklung von internen Kontrollmechanismen und externer Prüfung. Zugleich sollen die konkrete Kooperation von Genossenschaften sowie deren nationale und internationale Vernetzung gefördert werden. Neben Brasilien ist auch Argentinien Schwerpunktland des BMEL. Der DGRV und seine brasilianischen Partner konnten die argentinische Casa Cooperativa mit ihrer Bildungseinrichtung ICES in Sunchales (Provinz Santa Fe) als Partner für eine trilaterale Komponente gewinnen. Im März 2014 erarbeiteten die Projektpartner die Themen der trilateralen Zusammenarbeit. Mit der ersten gemeinsamen Fortbildung zu Strategischer Personalentwicklung in Genossenschaften wurde im August 2014 mit der inhaltlichen Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaftsverbänden aus Deutschland, Brasilien und Argentinien begonnen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars zu Strategischer Personalentwicklung in Genossenschaften 17

18 Die neue deutsch-kenianische Verbandspartnerschaft: Unterstützung der Professionalisierung des kenianischen Genossenschaftssektors Genossenschaften konnten sich vermehrt als wettbewerbsorientierte Unternehmen etablieren. Ein neues Genossenschaftsgesetz wurde erarbeitet und die Kontrollmechanismen im Sektor sind verbessert worden. Dennoch herrschen noch vielfach Misswirtschaft und Misstrauen. Um diesem entgegenzuwirken und einen Beitrag zu guter Unternehmensführung im Genossenschaftswesen zu leisten, unterstützt das BMEL im Rahmen seines neuesten Verbandskooperationsprojektes die Professionalisierung des kenianischen Genossenschaftssektors. Ein professionelles Management und eine transparente Finanzprüfung sollen Vertrauen aufbauen und die Wettbewerbsfähigkeit der Genossenschaften weiter erhöhen. Die zur Unterstützung des kenianischen Genossenschaftssektors vereinbarte dreijährige Verbandskooperation zwischen dem Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.v. (DGRV) sowie der Allianz der Genossenschaften Kenias (Cooperative Alliance of Kenia, CAK) läuft seit Oktober letzten Jahres. Das BMEL unterstützt das Projekt in Zusammenarbeit mit dem kenianischen Ministerium für Industrialisierung und Unternehmensentwicklung durch die Finanzierung von Fachkräften und die Durchführung von Trainingsmaßnahmen. Eine Vernetzung des Vorhabens mit dem Genossenschaftsprojekt in Brasilien ist ebenfalls geplant. Im Rahmen der Partnerschaft soll CAK als Ansprechpartner und Schnittstelle zwischen Politik und Genossenschaftswesen etabliert werden. Der Dachverband soll außerdem dabei unterstützt werden, weitere Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Fortbildung und Finanzprüfung für seine Mitglieder anbieten zu können. Zusätzlich beinhaltet die Verbandskooperation die Unterstützung ausgewählter Molkereigenossenschaften. Mit Hilfe von Experten des DGRV werden Strategien für effizienteres Wirtschaften und ein effektives Kontrollsystem erarbeitet. Zielgruppen des Projektes sind Fach- und Führungskräfte sowie Vorstände und Aufsichtsräte landwirtschaftlicher Genossenschaften in Kenia, sowie Genossenschaftsprüfer. Die Professionalisierung der landwirtschaftlichen Genossenschaften dient letztendlich jedoch allen Genossenschaftsmitgliedern, d.h. überwiegend kleinbäuerlichen Betrieben in Kenia. Durch die Unterstützung der Genossenschaften wird die Position der darin organisierten Kleinbauern sowohl beim Einkauf von Betriebsmitteln als auch beim Verkauf der Erzeugnisse gestärkt. 18 Besuch einer BMEL-Delegation bei der Allianz der Genossenschaften Kenias

19 Wirtschaftskooperationsprojekte: Fachkräfteausbildung und Technologietransfer In vielen Ländern bestehen umfassende Hemmnisse für die Entwicklung eines leistungsstarken und nachhaltigen Agrarsektors. Fachkräftemangel gepaart mit veralteten Technologien ist häufig der Grund für ausbleibende Produktivitätszuwächse und übermäßigen Ressourcenverbrauch. Hier setzen die Wirtschaftskooperationsprojekte (WKO) an, die das BMEL in vielen seiner Partnerländer fördert. In Zusammenarbeit mit Unternehmen der Agrarwirtschaft wird so ein nachhaltiger Transfer moderner und standortangepasster Technologien erreicht. Den Kern der Projekte bilden Weiterbildungsangebote für landwirtschaftliche Fach- und Führungskräfte. Wichtigstes Element dabei ist, in Anlehnung an das duale Berufsbildungssystem in Deutschland, die konsequente Verbindung von Theorie und Praxis. Die Schulungsthemen sind weit gefächert. Sie reichen von Landtechnik über Bodenkunde, Pflanzenschutz, Tiergesundheit und artgerechter Haltung bis hin zu Betriebsmanagement. Die beteiligten Unternehmen bringen Sachmittel, Finanzierung und Expertise in die Projekte ein. Die wertmäßige Beteiligung der Wirtschaftspartner an einem Projekt liegt in der Regel bei 50 Prozent. Momentan werden WKO-Projekte in Äthiopien, China, Kasachstan, Marokko, der Mongolei, Sambia und der Ukraine durchgeführt. Projekt Deutsch-Russische Zusammenarbeit Rinderproduktion Bis Dezember 2014 hat das BMEL die Weiterbildung von russischen Fachkräften im Bereich Rinderproduktion gefördert. Das Projekt mit Hauptsitz in Woronesch wird seit Beginn 2015 von den Wirtschaftspartnern selbständig fortgeführt. Die Projektidee geht auf das Jahr 2007 zurück. Fast 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war der Weiterbildungsund Investitionsbedarf auf ehemaligen staatseigenen Betrieben nach wie vor hoch. In Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen der Agrarwirtschaft nahm das Projekt im Jahr 2008 seine Arbeit auf. In verschiedenen Regionen Russlands wurden praxisnahe Ausund Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte geschaffen. Angesprochen wurden vor allem Milchviehbetriebe. Seit Kühe im Stall in Woronesch dem Jahr 2011 ist auch das Interesse an der Mutterkuhhaltung ständig gewachsen. Die Bandbreite der Schulungsthemen war groß. Sie reichte von Grundfutterbergung, art- und leistungsgerechter Fütterung, über Haltung und Zucht von Rindern bis hin zu Betriebsmanagement. Die beteiligten russischen Betriebe erfuhren durch das Projekt einen enormen Wissenszuwachs. Viele investierten mithilfe deutscher Technologien in ihre Betriebe. 19

20 Beitrag zur Ernährungssicherung in Sambia durch praxisnahes Training in nachhaltigem Anbauverfahren im Pflanzenbau und moderner Landtechnik Start des Deutsch-Sambischen Agrartrainings- und Wissenszentrum 20 Sambia besitzt ca. 9 Millionen Hektar fruchtbares Land, jedoch wird der Großteil nicht oder nicht produktiv genutzt. Vor allem kleinere und mittlere Betriebe haben oft nur eingeschränkten Zugang zu modernen Technologien und Betriebsmitteln; ihre Anbaumethoden sind oft veraltet. Durch bessere landwirtschaftliche Praxis und den Einsatz von angepassten Geräten könnten die Erträge deutlich gesteigert werden. Sambia zählt zu den Ländern mit der stärksten Ernährungsunsicherheit weltweit. Seit August letzten Jahres engagiert sich das BMEL in Zusammenarbeit mit 12 deutschen Unternehmen der Agrarwirtschaft in Sambia. Nahe der Hauptstadt Lusaka, auf dem Gelände des Agrarforschungszentrum GART (Golden Valley Agricultural Research Trust), liegt das Deutsch-Sambische Agrartrainingsund Wissenszentrum. Das Projekt wird vom sambischem Ministerium für Landwirtschaft und Tierhaltung sowie dem sambischen Bauernverband unterstützt. Das Zentrum bietet landwirtschaftlichen Fachkräften praxisnahe Schulungen zu nachhaltigen Anbauverfahren und zum fachgerechten Einsatz zeitgemäßer Landtechnik im Bereich Pflanzenbau. Das Projekt hat drei Schwerpunktbereiche: 1. Feldversuche auf den Flächen des GART unter Nutzung moderner deutscher Landtechnik und unterschiedlichem Saatgut und Pflanzenschutzmitteln samt wissenschaftlicher Aufbereitung und Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse, 2. praktische Schulungen in technischen, ökonomischen und ökologischen Fragen des Getreide- und Kartoffelanbaus für Fach- und Führungskräfte aus der sambischen Agrarwirtschaft sowie 3. Feld- und Maschinendemonstrationstage. Die am Projekt beteiligten Unternehmen AMAZONEN-Werke H. Dreyer GmbH & Co. Sojaanbau unter Kreisberegnung auf dem Gelände des GART KG, Bayer CropScience Deutschland GmbH, Beinlich Agrarpumpen und -maschinen GmbH, Claas KGaA, EUROPLANT Pflanzenzucht GmbH, Fliegl Agrartechnik GmbH, Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG, LEMKEN GmbH & Co. KG, Alois PÖTTIN- GER Maschinenfabrik GmbH, RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH, RIELA Karl-Heinz Knoop e. K. und Solana GmbH & Co. KG stellen landwirtschaftliche Maschinen, Geräte und Produktionsmittel bereit. Zudem bringen sie ihre fachliche Expertise in die Schulungen ein. Die Ausbildung guter landwirtschaftlicher Fachkräfte im Umgang mit moderner Technik ist ein ganz entscheidender Beitrag, um den Menschen in den ländlichen Gebieten Sambias eine Zukunft geben zu können, so Martin Sikanyika, einer der drei Langzeitexperten im Projekt. Sein Kollege, Leslie De Jager ergänzt: Das deutsche System der beruflichen Ausbildung wird in Sambia sehr hoch geschätzt und wir freuen uns darauf, den Menschen im ländlichen Raum durch unsere Arbeit dort bessere Einkommenschancen zu ermöglichen. Das Wirtschaftskooperationsprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und läuft bis Juli 2017.

21 Vier Kontinente, vier Erfahrungen, ein gemeinsames Anliegen: Unterstützung für landwirtschaftliche Familienbetriebe weltweit steigern Symposium des BMEL zu den Perspektiven für landwirtschaftliche Familienbetriebe Die familienbetriebene Landwirtschaft spielt in der weltweiten Ernährungssicherung eine herausragende Rolle. Das bewog die Generalversammlung der Vereinten Nationen dazu, das Jahr 2014 zum Internationalen Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft auszurufen. Ziel war, die internationale Aufmerksamkeit auf die bedeutende Rolle von Familienbetrieben bei der Bekämpfung von Hunger und Armut zu lenken sowie die politische Unterstützung für familienbetriebene Landwirtschaft weltweit zu steigern. Das BMEL hat aus diesem Anlass im September 2014 zu einem Symposium Perspektiven für landwirtschaftliche Familienbetriebe ein internationaler Erfahrungsaustausch nach Berlin eingeladen. Der Einladung waren mehr als 140 Vertreter von landwirtschaftlichen Familienbetrieben, Bauernverbänden, Nichtregierungsorganisationen und Genossenschaften aus aller Welt gefolgt. Viele der ausländischen Gäste waren Partner aus den bilateralen Kooperationsprojekten des BMEL, welche das Ministerium seit mehreren Jahren fördert. Dem Symposium war eine zweitägige Studienfahrt vorausgegangen, bei der sich die Projektpartner ein Bild von familienbetriebener Landwirtschaft in Deutschland machen konnten. Bei der Veranstaltung in Berlin wechselten sich Fachvorträge und Podiumsdiskussionen ab. In verschiedenen Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmer Gelegenheit, bewährte Instrumente zur Stärkung bäuerlicher Familienbetriebe zu diskutieren und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Hierbei wurde deutlich, dass Familienbetriebe in erster Linie verlässliche Rahmenbedingungen brauchen. Dazu gehören allgemeine Rechtssicherheit, politische Stabilität, klar geregelte Landnutzungsrechte, nachfrageorientierte Beratung sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur. Um in der heutigen Zeit bestehen zu können, müssen sich landwirtschaftliche Familienbetriebe organisieren. Auch das war ein wichtiges Ergebnis der Diskussionen. Sei es zur politischen Interessenvertretung, zur Vermarktung oder zur gemeinsamen Nutzung von Maschinen: durch die Bündelung ihrer Kräfte können Familienbetriebe profitieren. Die politische Unabhängigkeit sollte dabei stets gewahrt bleiben. Professionalität, demokratische Strukturen und Transparenz tragen zum Erfolg landwirtschaftlicher Organisationen bei. Die Dokumentation zum Symposium Perspektiven für landwirtschaftliche Familienbetriebe ein internationaler Erfahrungsaustausch kann bei der GFA Consulting Group GmbH unter bezogen werden. Podiumsdiskussion über zukunftsfähige Familienbetriebe 21

22 In eigener Sache Mit dieser 28. Ausgabe des Projektletter International möchte das Projektteam des BMEL einen neuen Weg beschreiten. Mit gestrafftem Format und programmatischerem Inhalt soll der Projektletter International künftig einmal jährlich erscheinen und die stets aktuell abrufbare Projektarbeit auf der Webseite des Ministeriums ( ergänzen. Im Januar 2007 erfolgte die erste Ausgabe des Projektletters Osteuropa mit regelmäßigen Informationen über die Projektarbeit des Ministeriums, die bis 2007 auf Mittel- und Osteuropa ausgerichtet war. In Folge der globalen Ausrichtung des BKP erhielt auch der Projektletter mit Beginn des Jahres 2008 die neue Bezeichnung Projektletter International. Programmregion BKP Nunmehr unterstützt das BMEL im Rahmen der bilateralen Kooperation auch Partnerländer in Afrika, Asien und Lateinamerika. Das Budget des BMEL für internationale Projekte des BMEL hat sich dementsprechend vervielfacht. Auf Grund der erfolgreichen Arbeit soll die Projektarbeit in wichtigen Partnerländern auch zukünftig weiter ausgebaut werden. Um die Nachbarstaaten Europas und die Länder mit Beitrittsperspektive zur EU beim Aufbau notwendiger Verwaltungsstrukturen in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung zu unterstützen, engagiert sich das BMEL ebenfalls in den EU-finanzierten Twinning- Projektes. Durch Twinning-Projekte werden die guten Beziehungen zu unseren Nachbarn vertieft und damit die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit geschaffen. Partnerländer Twinning Engagierte Experten für Twinning-Projekte gesucht Sollten Sie als Bundes- oder Landesbediensteter Interesse haben, Ihr Fachwissen in aktuelle Twinning-Projekte des BMEL einbringen zu wollen und über gute Kenntnisse der englischen oder französischen Sprache verfügen, dann nehmen Sie bitte mit den Kollegen und Kolleginnen des Referates 624 ( Kontakt auf. 22 Sie können sich jederzeit auf der Webseite des BMEL unter dem Stichwort: Twinning über die aktuellen Projekte informieren.

23 Impressum Herausgeber Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Kontakt Referat Berlin Wilhelmstraße Berlin Fax: 030/ @bmel.bund.de Kontakt Referat 624 Bonn Rochusstraße Bonn Fax: 0228/ @bmel.bund.de Gestaltung & Redaktion BMEL / Referat 624 Bildnachweis Titel: BMEL / Walkscreen; S. 3 BMEL/photothek.net/Thomas Köhler; S. 6 Bundesregierung / Döring; S. 7, 16, 18, 20 GFA Consulting Group GmbH; S. 8 Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH; S. 9 IPA Twinning- Projekt, KS 10 IB AG 02; S. 10 Alfred Hoffmann; S. 11 Projekt IL 10; S. 12 BSU, Jürgen Rummel; S. 13 ENP- Twinning- Projekt; S. 14 Eva Günther; S. 15 IAK AGRAR CONSULTING GMBH; S. 17 Arno Boerger, DGRV; S. 19 ADT Projekt GmbH; S. 21 BMEL / photothek/ Thomas Truschtel Weitere Informationen finden Sie im Internet unter und Ansprechpartner Ansprechpartner Kooperationsprojekte Dr. Doris Heberle Leiterin Referat 624 Tel.: 030/ Berlin Klaus Supp Julia Haumann Tel.: 030/ Tel.: 030/ Berlin Berlin Antje Frehse Christof Schwanitz Tel.: 030/ Tel.: 030/ Berlin Berlin Christina Damm Tel.: 030/ Berlin Ansprechpartner Twinning-Projekte Katja Kreuer Doreen Frank Tel.: 0228/ Tel.: 0228/ Bonn Bonn Wenn Sie sich für den Projektletter anmelden möchten bzw. den Projektletter abmelden möchten, wenn Sie sich bitte an [email protected]. 23

24 24

Das Bilaterale Kooperationsprogramm des BMELV

Das Bilaterale Kooperationsprogramm des BMELV Das Bilaterale Kooperationsprogramm des BMELV Agrarpolitische Dialoge, Wirtschaftskooperationsprojekte, Verbandskooperationen Inge Gärke Leiterin des Programmbüros der GFA Consulting Group GmbH Generalbeauftragter

Mehr

Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen,

Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen, 1 Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen, zunächst muss ich den Kolleginnen und Kollegen der FDP ein Lob für Ihren Antrag aussprechen. Die Zielrichtung des Antrages

Mehr

ÖkoAktionsplan. Gemeinsam für mehr ökologischen Landbau in Thüringen

ÖkoAktionsplan. Gemeinsam für mehr ökologischen Landbau in Thüringen ÖkoAktionsplan Gemeinsam für mehr ökologischen Landbau in Thüringen ÖKOAKTIONSPLAN Gemeinsam für mehr ökologischen Landbau in Thüringen Der Ökolandbau schützt Umwelt und Klima, stärkt die heimische Landwirtschaft

Mehr

Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum. Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010

Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum. Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010 Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010 Strukturwandel in der Landwirtschaft seit Jahrzehnten enormer Wandel: Auf

Mehr

Russland und Ukraine: Chance und Herausforderung für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft

Russland und Ukraine: Chance und Herausforderung für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft Russland und Ukraine: Chance und Herausforderung für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft Gerlinde Sauer, Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft Berlin, 18. Juni

Mehr

Dies ist ein Originaltext der Agenda 21 der Konferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro aus dem Jahre 1992.

Dies ist ein Originaltext der Agenda 21 der Konferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro aus dem Jahre 1992. Sehr geehrter Herr Präsident, 1 meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen, Im Jahr 2025 werden 83 Prozent der Weltbevölkerung, die bis dahin auf voraussichtlich 8,5 Milliarden gestiegen sein wird, in

Mehr

Deutsches Handwerk in der Entwicklungszusammenarbeit

Deutsches Handwerk in der Entwicklungszusammenarbeit Berufsbildung fördern Märkte erschliessen Deutsches Handwerk in der Entwicklungszusammenarbeit In Kooperation mit Meisterhaftes Vorbild sein Das vielfältige Know-how des deutschen Handwerks wird in Entwicklungs-

Mehr

Entwicklungszusammenarbeit mit Schwellenländern strategisch neu ausrichten

Entwicklungszusammenarbeit mit Schwellenländern strategisch neu ausrichten Entwicklungszusammenarbeit mit Schwellenländern strategisch neu ausrichten Beschluss des CDU-Bundesfachausschusses Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte unter der Leitung von Arnold Vaatz MdB,

Mehr

Wissensaustausch im Agrar- und Ernährungssektor fördern

Wissensaustausch im Agrar- und Ernährungssektor fördern Wissensaustausch im Agrar- und Ernährungssektor Leitbild der Schweizerischen Gesellschaft für Agrarwirtschaft und Agrarsoziologie (SGA) 1 Stand: 17.03.15 Unser Profil Die Schweizerische Gesellschaft für

Mehr

Steigende Nachfrage nach Agrarprodukten Ungenutztes Potenzial in Osteuropa

Steigende Nachfrage nach Agrarprodukten Ungenutztes Potenzial in Osteuropa Pressemitteilung Berlin, 13. Januar 2015 Steigende Nachfrage nach Agrarprodukten Ungenutztes Potenzial in Osteuropa Ost-Ausschuss beteiligt sich vom 15. bis 17. Januar 2015 am Global Forum for Food and

Mehr

9. Anhang: EU - Russland / Ukraine / Türkei. als Mitglieder in der EU: Utopie oder realistische Alternative?

9. Anhang: EU - Russland / Ukraine / Türkei. als Mitglieder in der EU: Utopie oder realistische Alternative? 9. Anhang: EU - Russland / Ukraine / Türkei als Mitglieder in der EU: Utopie oder realistische Alternative? SS 2009 Prof. Dr. Friedrich Schneider, University of Linz, AUSTRIA 1 1. Einleitung 2. Einige

Mehr

Informelle Ministerkonferenz zum Thema "Europa vermitteln"

Informelle Ministerkonferenz zum Thema Europa vermitteln Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss Informelle Ministerkonferenz zum Thema "Europa vermitteln" Rede von Roger BRIESCH Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses 7./8. April

Mehr

Die Afrika-Strategie des BMBF,

Die Afrika-Strategie des BMBF, Die Afrika-Strategie des BMBF, 2014-2018 Dr. Anne Pflug Internationales Büro 22. September 2014 / Universitätsclub Bonn Fördermöglichkeiten für Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Mehr

Globale Herausforderungen meistern! Hunger verringern und Fortentwicklung über stabile Entwicklungsländer schaffen

Globale Herausforderungen meistern! Hunger verringern und Fortentwicklung über stabile Entwicklungsländer schaffen Globale Herausforderungen meistern! Hunger verringern und Fortentwicklung über stabile Entwicklungsländer schaffen >> Sichtweisen des bayerischen Berufstands

Mehr

Innovationsförderung im bayerischen Programm zur Förderung des ländlichen Raums Umsetzung von EIP-Agri in Bayern

Innovationsförderung im bayerischen Programm zur Förderung des ländlichen Raums Umsetzung von EIP-Agri in Bayern Innovationsförderung im bayerischen Programm zur Förderung des ländlichen Raums Umsetzung von EIP-Agri in Bayern Regionalkonferenz 26.06.2015, Herrsching Ltd. MR Anton Dippold Leiter Referat Bayerische

Mehr

Bioökonomie International. Globale Zusammenarbeit für eine biobasierte Wirtschaft

Bioökonomie International. Globale Zusammenarbeit für eine biobasierte Wirtschaft Bioökonomie International Globale Zusammenarbeit für eine biobasierte Wirtschaft Globales Wissen nutzen - Bioökonomie stärken. Um die Welt nachhaltig mit Nahrungsmitteln, nachwachsenden Rohstoffen und

Mehr

Weiterbildung & Beratung

Weiterbildung & Beratung Weiterbildung & Beratung Weiterbildung & Beratung - Programm Weiterbildung & Beratung West-östliche Unterschiede kultureller, wirtschaftlicher und politischer Art sind eine grosse Herausforderung für Unternehmen,

Mehr

Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg

Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg Ein Versprechen, dem Millionen zufriedener Kunden vertrauen. Denn Unternehmen werden genau wie Menschen nach ihrem Handeln

Mehr

Produkte aus ökologischem Landbau beschaffen

Produkte aus ökologischem Landbau beschaffen Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und in der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch

Mehr

Vision und Leitbild Elektrizitätswerk Obwalden

Vision und Leitbild Elektrizitätswerk Obwalden Vision und Leitbild Elektrizitätswerk Obwalden 1 Inhaltsverzeichnis Vorwort 3 Vision 2030 4 Leitbild 2030 Wettbewerbsfähige Dienstleistungen für unsere Kunden 5 Hohes Sicherheits- und Umweltbewusstsein

Mehr

Kooperationsvereinbarung für eine strategische Partnerschaft

Kooperationsvereinbarung für eine strategische Partnerschaft Kooperationsvereinbarung für eine strategische Partnerschaft im Rahmen des ESF-Bundesprogramms Stark im Beruf Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein zwischen dem Bundesministerium für Familie, Senioren,

Mehr

Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen

Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen Repräsentative Befragung von Bürgerinnen und Bürgern durch forsa 2016 www.nachhaltigkeit.nrw.de Nachhaltigkeit in NRW Bürgerinnen und Bürger wollen die Beachtung der

Mehr

Steuerberaterverband. im Lande Bremen e.v.

Steuerberaterverband. im Lande Bremen e.v. Steuerberaterverband im Lande Bremen e.v. egal, WOhin Sie SteUern: Wir Sind An ihrer Seite. Ihre Mandanten können in allen steuerlichen Belangen auf Ihre Beratung zählen. Doch mit wem können Sie rechnen,

Mehr

Hochwertige Lebensmittel aus unserem Land - Kommunikationsmaßnahmen - Projektabschlussbericht

Hochwertige Lebensmittel aus unserem Land - Kommunikationsmaßnahmen - Projektabschlussbericht Hochwertige Lebensmittel aus unserem Land - Kommunikationsmaßnahmen - Projektabschlussbericht Name des Projekts: Hochwertige Lebensmittel aus unserem Land Teilprojekt: Kommunikationsmaßnahmen zur Förderung

Mehr

Die Reform des Saat- und Pflanzgutrechts der EU

Die Reform des Saat- und Pflanzgutrechts der EU 1 Die Reform des Saat- und Pflanzgutrechts der EU - Ziele und Forderungen aus niedersächsischer Sicht - Dr. Cord Stoyke Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Gliederung 2 1. Einleitung 2. Pflanzenzucht

Mehr

Leitbild 2020 Leitbild 2020 Seite 1

Leitbild 2020 Leitbild 2020 Seite 1 Landwirtschaft beider Basel Leitbild 2020 Leitbild 2020 Seite 1 Landwirtschaftsbetriebe beider Basel: unternehmerisch und vielfältig Wir haben eine vielfältige Landwirtschaft. Wir anerkennen und fördern

Mehr

Unser Pflegeleitbild. Ev. Diakoniewerk Friederikenstift Hannover

Unser Pflegeleitbild. Ev. Diakoniewerk Friederikenstift Hannover Unser Pflegeleitbild Ev. Diakoniewerk Friederikenstift Hannover Vorwort Wir, die Pflegenden des Ev. Diakoniewerkes Friederikenstift, verstehen uns als Teil einer christlichen Dienstgemeinschaft, die uns

Mehr

Fit for Partnership with Germany. Das BMWi-Managerfortbildungsprogramm für Führungskräfte aus ausländischen Unternehmen

Fit for Partnership with Germany. Das BMWi-Managerfortbildungsprogramm für Führungskräfte aus ausländischen Unternehmen Fit for Partnership with Germany Das BMWi-Managerfortbildungsprogramm für Führungskräfte aus ausländischen Unternehmen Fit for Partnership with Germany Das BMWi-Managerfortbildungsprogramm (MP) ist ein

Mehr

Leitbild / Vision Grundwerte Organisationskultur nach innen... 5 Handlungsfelder Führung und Gestalten MitarbeiterInnen...

Leitbild / Vision Grundwerte Organisationskultur nach innen... 5 Handlungsfelder Führung und Gestalten MitarbeiterInnen... Leitbild Seite 2 Übersicht Leitbild / Vision... 3 Grundwerte... 4 Organisationskultur nach innen... 5 Handlungsfelder... 5 Führung und Gestalten... 5 MitarbeiterInnen... 5 Organisationskultur nach aussen...

Mehr

Hungerbekämpfung und Bäuerliche Landwirtschaft - Hand in Hand für mehr Entwicklung

Hungerbekämpfung und Bäuerliche Landwirtschaft - Hand in Hand für mehr Entwicklung Hungerbekämpfung und Bäuerliche Landwirtschaft - Hand in Hand für mehr Entwicklung 24.02.15 Eschborn Stig Tanzmann, Referent Landwirtschaft, Brot für die Welt Seite 1/34 Den Armen Gerechtigkeit Seite 2/34

Mehr

Reflexionsworkshop Strategischer Einbezug von Akteuren. 19. November 2010 Regiestelle Weiterbildung

Reflexionsworkshop Strategischer Einbezug von Akteuren. 19. November 2010 Regiestelle Weiterbildung Reflexionsworkshop 19.11.2010 Strategischer Einbezug von Akteuren 19. November 2010 Regiestelle Weiterbildung Projekttypen Projekttyp I. Ermittlung des branchenspezifischen Qualifizierungsbedarfs II. Qualifizierungsmaßnahmen

Mehr

Unternehmenspolitik der conferdo GmbH & Co. KG

Unternehmenspolitik der conferdo GmbH & Co. KG der 29.09.2014 Seite 1 von 3 Seit der Gründung im Jahr 2002 ist conferdo ein ebenso verläßlicher wie innovativer Partner für die Realisierung anspruchsvoller Schweiß- und Stahlbaukonstruktionen weltweit.

Mehr

Partnerschaft auf Augenhöhe? Wirtschaftsbeziehungen China - Afrika

Partnerschaft auf Augenhöhe? Wirtschaftsbeziehungen China - Afrika Partnerschaft auf Augenhöhe? Wirtschaftsbeziehungen China - Afrika SÜDWIND Irene Knoke Handel Exporte und Importe nach und aus Afrika In Mrd. US$ Quellen: GTIS 2013, US Department of Commerce Handel Weitere

Mehr

Die Entwicklung der europäischen Agrarpolitik

Die Entwicklung der europäischen Agrarpolitik 1 Die Entwicklung der europäischen Agrarpolitik von Qing Tang 1 Gliederung A. Einleitung B. Überblick über GAP C. Die Reform der GAP seit der 60er Jahre bis D. Fazit 2 2 B. Überblick über GAP I. Inhalt

Mehr

Unsere Grundsätze. für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz unser Bekenntnis zu Responsible Care

Unsere Grundsätze. für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz unser Bekenntnis zu Responsible Care Unsere Grundsätze für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz unser Bekenntnis zu Responsible Care Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, TALKE ist ein lebendiges Unternehmen: Wir

Mehr

Qualitäts- und Umwelt-Management-Handbuch

Qualitäts- und Umwelt-Management-Handbuch 84453 Mühldorf QM-HANDBUCH Rev10 gültig ab: 01/14 Seite 1 von 5 Qualitäts- und Umwelt-Management-Handbuch 1 Anwendungsbereich 2 Darstellung des Unternehmens 3 Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitspolitik

Mehr

Tourismus, Freizeit, Kultur- und Gesundheitswirtschaft. Leitbild

Tourismus, Freizeit, Kultur- und Gesundheitswirtschaft. Leitbild Tourismus, Freizeit, Kultur- und Gesundheitswirtschaft Leitbild Vorwort Das vorliegende Leitbild ist das Ergebnis eines Diskussionsprozesses von gewählten Funktionären und Mitarbeitern der Bundes- und

Mehr

Stand der Bildung von Partnerschaften, Einbeziehung der Krankenkassen

Stand der Bildung von Partnerschaften, Einbeziehung der Krankenkassen Stand der Bildung von Partnerschaften, Einbeziehung der Krankenkassen Dr. Walter Eichendorf stv. Hauptgeschäftsführer, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV Warum benötigt die GDA Partnerschaften?

Mehr

Artikel 1. Ziele der Arbeitsgruppe Medizinwirtschaft und Biotechnologie sind:

Artikel 1. Ziele der Arbeitsgruppe Medizinwirtschaft und Biotechnologie sind: Memorandum of Understanding zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Bundesrepublik Deutschland und der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform der Volksrepublik China

Mehr

Tagungsband. zum Themenforum. Agrartechnik - Innovationen von morgen heute gestalten. Dienstag, 18. Sept Grimme TECHNICOM, Damme

Tagungsband. zum Themenforum. Agrartechnik - Innovationen von morgen heute gestalten. Dienstag, 18. Sept Grimme TECHNICOM, Damme Die Deutsche Bibliothek ISSN 1619-7666 Tagungsband zum Themenforum Agrartechnik - Innovationen von morgen heute gestalten Dienstag, 18. Sept. 2007 Grimme TECHNICOM, Damme NieKE - Niedersächsisches Kompetenzzentrum

Mehr

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums ELER

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums ELER Gegenwart und Zukunft der EU-Strukturförderung in Baden-Württemberg Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums ELER Hans-Peter Riedlberger Programmkoordinierung ELER Informationsveranstaltung

Mehr

Nachhaltigkeit der Schweizer Eierund Geflügelfleischproduktion

Nachhaltigkeit der Schweizer Eierund Geflügelfleischproduktion Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Bundesamt für Landwirtschaft BLW Nachhaltigkeit der Schweizer Eierund Geflügelfleischproduktion Bernard Lehmann, Direktor, Bundesamt für Landwirtschaft Zollikofen,

Mehr

Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg. Kompetent und persönlich

Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg. Kompetent und persönlich Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg Kompetent und persönlich «Wir setzen uns ein für eine unternehmerisch und nachhaltig produzierende Land wirtschaft. Wir orientieren uns an den besten Mitbewerbern und

Mehr

Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Berlin,

Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Berlin, Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft Berlin, 18.06.2009 Dr. Axel Stockmann Referent für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Deutsche Botschaft Moskau 1 1. Aufgaben und Leistungen

Mehr

DiversiTy im Konzern Deutsche Telekom HRD2, Human Resources Development

DiversiTy im Konzern Deutsche Telekom HRD2, Human Resources Development DiversiTy im Konzern Deutsche Telekom HRD2, Human Resources Development Die Deutsche Telekom weltweit vertreten in rund 50 Ländern*. Australien Belgien Brasilien Dänemark Deutschland Frankreich Großbritannien

Mehr

Gesundheitsmonitoring in Milchviehbetrieben zur nachhaltigen Verbesserung der Tiergesundheit und Langlebigkeit bei der Milchkuh

Gesundheitsmonitoring in Milchviehbetrieben zur nachhaltigen Verbesserung der Tiergesundheit und Langlebigkeit bei der Milchkuh plus Projektvorstellung am 21. Januar 2014 in Berlin Gesundheitsmonitoring in Milchviehbetrieben zur nachhaltigen Verbesserung der Tiergesundheit und Langlebigkeit bei der Milchkuh K.F. Stock Vereinigte

Mehr

Lissabonner Erklärung zur Gesundheit am Arbeitsplatz in kleinen und mittleren Unternehmen KMU (2001)

Lissabonner Erklärung zur Gesundheit am Arbeitsplatz in kleinen und mittleren Unternehmen KMU (2001) Lissabonner Erklärung zur Gesundheit am Arbeitsplatz in kleinen und mittleren Unternehmen KMU (2001) Diese Erklärung wurde vom ENBGF auf dem Netzwerktreffen am 16. Juni 2001 verabschiedet und auf der anschließenden

Mehr

Leitbild. Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund. Grundsätze Leistungen Kompetenzen Organisation Personal Kooperation Führung

Leitbild. Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund. Grundsätze Leistungen Kompetenzen Organisation Personal Kooperation Führung Leitbild Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund Grundsätze Leistungen Kompetenzen Organisation Personal Kooperation Führung Grundsätze Wir sind ein interdisziplinär arbeitendes, sozialwissenschaftliches

Mehr

Kirchheimer Unternehmen. übernehmen gesellschaftliche. Verantwortung

Kirchheimer Unternehmen. übernehmen gesellschaftliche. Verantwortung Kirchheimer Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR), oder soziale Verantwortung von Unternehmen, umschreibt den freiwilligen Beitrag von

Mehr

EUROPÄISCHES INSTITUT FÜR GLEICHSTELLUNGSFRAGEN UND AGENTUR DER EUROPÄISCHEN UNION FÜR GRUNDRECHTE. Kooperationsvereinbarung

EUROPÄISCHES INSTITUT FÜR GLEICHSTELLUNGSFRAGEN UND AGENTUR DER EUROPÄISCHEN UNION FÜR GRUNDRECHTE. Kooperationsvereinbarung EUROPÄISCHES INSTITUT FÜR GLEICHSTELLUNGSFRAGEN UND AGENTUR DER EUROPÄISCHEN UNION FÜR GRUNDRECHTE Kooperationsvereinbarung Präambel Die Europäische Agentur für Grundrechte (FRA) und das Europäische Institut

Mehr

14 Punkte für ein starkes Handwerk

14 Punkte für ein starkes Handwerk 14 Punkte für ein starkes Handwerk Um der besonderen Stellung des Handwerks innerhalb der mittelständischen Wirtschaft gerecht zu werden, ergänzt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Mehr

Beyond Europe in der österreichischen und europäischen Förderlandschaft

Beyond Europe in der österreichischen und europäischen Förderlandschaft Beyond Europe in der österreichischen und europäischen Förderlandschaft Dr. Stefan Riegler Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft 13. Jänner 2016 Nationale/Europäische Programme Österreich

Mehr

Angebote der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) für Kommunen

Angebote der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) für Kommunen Angebote der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) für Kommunen Gemeinsam. Nachhaltig. Handeln. Die SEZ 1991 vom Land Baden-Württemberg errichtet zur Förderung privater, kommunaler

Mehr

DIE KRAFT AM LAND UNSER LEITBILD LAGERHAUS TRAUNVIERTEL.

DIE KRAFT AM LAND UNSER LEITBILD LAGERHAUS TRAUNVIERTEL. DIE KRAFT AM LAND UNSER LEITBILD LAGERHAUS TRAUNVIERTEL www.lagerhaus-traunviertel.at Lagerhaus Traunviertel egen Lagerhauspark 1 A-4595 Waldneukirchen Telefon: 07258 / 2289 Telefax: 07258 / 2289-193 E-Mail:

Mehr

Damit Ihre Innovationen Wirklichkeit werden.

Damit Ihre Innovationen Wirklichkeit werden. Damit Ihre Innovationen Wirklichkeit werden. Das Unternehmen Scienten hat sich auf die zielgerichtete Suche nach Informationen und auf Beratungsleistungen zur Unterstützung der Innovationsfähigkeit von

Mehr

Der Ausbau rechtsstaatlicher Strukturen in der Republik Aserbaidschan, gefördert durch die Europäische Nachbarschaftspolitik

Der Ausbau rechtsstaatlicher Strukturen in der Republik Aserbaidschan, gefördert durch die Europäische Nachbarschaftspolitik Der Ausbau rechtsstaatlicher Strukturen in der Republik Aserbaidschan, gefördert durch die Europäische Nachbarschaftspolitik Schriften zur Rechtswissenschaft, Band 171 Nurlan Hasanov Der Ausbau rechtsstaatlicher

Mehr

Kleinbauern säen die Zukunft

Kleinbauern säen die Zukunft Kleinbauern säen die Zukunft Eine Kampagne für zukunftsfähige Welternährung von Weltladen-Dachverband & Naturland Kleinbauern säen die Zukunft Landwirtschaft ist der wichtigste Beschäftigungszweig der

Mehr

#ODD16 #OGMNRW 1/5

#ODD16 #OGMNRW 1/5 Wir plädieren für ein offenes NRW Wir sind Akteure aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur und setzen uns dafür ein, den Prozess der Offenheit, Zusammenarbeit und

Mehr

UnternehmensLeitbild. Developing the future.

UnternehmensLeitbild. Developing the future. UnternehmensLeitbild Developing the future. Über uns: Raiffeisen evolution project development Wir sind ein in Österreich, Zentral- und Osteuropa tätiges Immo bilien- Unternehmen mit Sitz in Wien. Unser

Mehr

Partnerschaft in der Forschungsförderung

Partnerschaft in der Forschungsförderung Partnerschaft in der Forschungsförderung Zusammenarbeit zwischen SNF und KTI Zusammenarbeit zwischen SNF und KTI In der Schweiz fördern vor allem zwei Institutionen die Forschung mit öffentlichen Mitteln:

Mehr

EUROPÄISCHES PARLAMENT

EUROPÄISCHES PARLAMENT EUROPÄISCHES PARLAMENT 1999 2004 Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Menschenrechte, gemeinsame Sicherheit und Verteidigungspolitik 13. März 2002 VORLÄUFIG ENTWURF EINER STELLUNGNAHME des Ausschusses

Mehr

Seite 1. Grußwort PSt in Marks

Seite 1. Grußwort PSt in Marks Seite 1 Es gilt das gesprochene Wort! Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Herr Lehrieder, sehr geehrter Herr Corsa, ich freue

Mehr

Unternehmensleitbild Die GEWOBA stellt ihre Wertvorstellungen und Ziele dar.

Unternehmensleitbild Die GEWOBA stellt ihre Wertvorstellungen und Ziele dar. Unternehmensleitbild Die GEWOBA stellt ihre Wertvorstellungen und Ziele dar. Unternehmensleitbild der GEWOBA Seit der Gründung 1924 ist es unser Ziel, breite Bevölkerungsgruppen im Land Bremen mit ausreichendem

Mehr

Erfolgsfaktoren einer gelungenen internationalen Berufsbildungszusammenarbeit

Erfolgsfaktoren einer gelungenen internationalen Berufsbildungszusammenarbeit Erfolgsfaktoren einer gelungenen internationalen Berufsbildungszusammenarbeit Duale Berufsausbildung weltweit gefragt gibt Impulse für Entwicklung, Stabilisierung und Demokratisierung hilft dem Wachstum

Mehr

ESF-Förderprogramm Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand. Bundesministerium für Arbeit und Soziales -CarloManuelDrauth-

ESF-Förderprogramm Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand. Bundesministerium für Arbeit und Soziales -CarloManuelDrauth- ESF-Förderprogramm Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand Bundesministerium für Arbeit und Soziales -CarloManuelDrauth- Warum eine Nationale CSR-Strategie? CSR trägt zur Bewältigung gesellschaftlicher

Mehr

Nachhaltige Milcherzeugung im Spannungsfeld der Wirtschaft, Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik

Nachhaltige Milcherzeugung im Spannungsfeld der Wirtschaft, Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik Nachhaltige Milcherzeugung im Spannungsfeld der Wirt, Wissen, Öffentlichkeit und Politik Dr. Philipp Inderhees Kiel, 13. August 2013 Seite 1 13. August 2013 Kompetenzzentrum Milch Schleswig-Holstein DMK

Mehr

Leitbild der Verbraucherzentrale Bayern

Leitbild der Verbraucherzentrale Bayern Leitbild der Verbraucherzentrale Bayern Die Verbraucherzentrale Bayern ist ein unabhängiger, überwiegend öffentlich finanzierter und gemeinnütziger Verein. Mitglieder sind verbraucherorientierte Verbände.

Mehr

Landwirtschaftsstrategie. Ökoland Vorarlberg regional und fair

Landwirtschaftsstrategie. Ökoland Vorarlberg regional und fair Impressum: Herausgeber und Verleger, Amt der Vorarlberger Landesregierung Landhaus, A-6901 Bregenz, Juni 2016 Redaktion: Bundesanstalt für Agrarwirtschaft, Wien Abteilung Landwirtschaft, Amt der Vorarlberger

Mehr

Überlegungen zur Umsetzung der Europäischen Innovationspartnerschaft - EIP - in Brandenburg

Überlegungen zur Umsetzung der Europäischen Innovationspartnerschaft - EIP - in Brandenburg Überlegungen zur Umsetzung der Europäischen Innovationspartnerschaft - EIP - in Brandenburg ELER-Jahrestagung am 12.02.2014 Heimvolkshochschule am Seddiner See EUROPÄISCHE UNION Europäischer Landwirtschaftsfonds

Mehr

Landwirtschaft in der Mecklenburgischen Seenplatte Landesraumentwicklungsprogramm

Landwirtschaft in der Mecklenburgischen Seenplatte Landesraumentwicklungsprogramm Landwirtschaft in der Mecklenburgischen Seenplatte Landesraumentwicklungsprogramm MV Neubrandenburg, 07.07.2015 Prof. Dr. Theodor Fock Hochschule Neubrandenburg Fachbereich Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften

Mehr

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Staatsminister Helmut Brunner Bio aus Bayern - wo stehen wir im heimischen Markt und wo wollen wir hin? Erster Runder Tisch BioRegio

Mehr

Ernährungssicherheit Arbeitsauftrag

Ernährungssicherheit Arbeitsauftrag 06/ Lehrerinformation 1/15 Ziel Die Schüler arbeiten sich in vier Gruppen (jedes Thema eine Gruppe) anhand der Informationsmaterialien und Internetrecherche in das ihnen zugeteilte Thema ein. Anschliessend

Mehr

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regina Eberhart. Agrarpolitik - Auswirkungen auf die Schäferei

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regina Eberhart. Agrarpolitik - Auswirkungen auf die Schäferei Regina Eberhart Agrarpolitik - Auswirkungen auf die Schäferei Agrarpolitik - was ist das eigentlich? Wer macht Agrarpolitik? Warum wird Agrarpolitik gemacht? 2 Wer macht Agrarpolitik? in erster Linie die

Mehr

Vorstellung des BMBF-Programms. Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

Vorstellung des BMBF-Programms. Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte Vorstellung des BMBF-Programms Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Agenda 1. Übergeordnete

Mehr

Nachhaltige Landwirtschaft

Nachhaltige Landwirtschaft Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Bundesamt für Landwirtschaft BLW Nachhaltige Landwirtschaft Pfeiler einer grünen Wirtschaft für nachhaltige Entwicklung und Armutsreduktion François Pythoud

Mehr

Die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union (1997)

Die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union (1997) Die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union (1997) Diese Deklaration wurde von allen Mitgliedern des Europäischen Netzwerkes für betriebliche Gesundheitsförderung

Mehr

Aktuelles zur Planung für LEADER in Bayern

Aktuelles zur Planung für LEADER in Bayern Aktuelles zur Planung für LEADER 2014-2020 in Bayern Vorläufiger Stand: August 2013 Referat E3 Europa 2020, GSR und ELER Europa 2020 Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integriertes Wachstum

Mehr

Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Erneuerbare Energien und Energieeffizienz Innovative Politik- und Finanzierungsinstrumente für die

Mehr

AUSSEN WIRTSCHAFTS TAG

AUSSEN WIRTSCHAFTS TAG AUSSEN WIRTSCHAFTS TAG der Agrar- und Ernährungswirtschaft 17. Juni 2010, Berlin Klaus Grimmel Deutsche Botschaft Warschau Wirtschaftsdienst, Referent für Landwirtschaft und Umwelt 01 Deutsche Botschaft

Mehr

Weber & C o. Rechtsanwälte seit 1919

Weber & C o. Rechtsanwälte seit 1919 Weber & C o. Rechtsanwälte seit 1919 Weber & C o. Rechtsanwälte seit 1919 WEBER & CO. ist eine der führenden österreichischen Rechtsanwaltssozietäten, deren Wurzeln bis in das Jahr 1919 zurückreichen.

Mehr

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (Einzelplan 09)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (Einzelplan 09) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (Einzelplan 09) 20 Boomende Tourismusbranche muss sich stärker an der Finanzierung der Deutschen Zentrale für Tourismus beteiligen (Kapitel 0904 Titel

Mehr

Gemeinsame Agrarpolitik der EU

Gemeinsame Agrarpolitik der EU Gemeinsame Agrarpolitik der EU 2014 bis 2020 www.bmel.de Liebe Leserinnen und Leser, die Landwirtschaft ist eine starke Branche, die unser täglich Brot sichert und den ländlichen Raum attraktiv gestaltet.

Mehr

FAIRTRADE Österreich und das Klimabündnis Niederösterreich freuen sich über eure Einreichungen und stehen gerne unterstützend zur Verfügung!

FAIRTRADE Österreich und das Klimabündnis Niederösterreich freuen sich über eure Einreichungen und stehen gerne unterstützend zur Verfügung! Der Bildungswissenschaftler Wolfgang Klafki sprach von zentralen Herausforderungen, die die Gesellschaft zu lösen hat. Hierzu zählen die Bekämpfung von Armut und der Schutz der Natur. Beide Herausforderungen

Mehr

Ländliche Regionalentwicklung In Schleswig-Holstein. Initiative AktivRegion :

Ländliche Regionalentwicklung In Schleswig-Holstein. Initiative AktivRegion : Ländliche Regionalentwicklung In Schleswig-Holstein Initiative AktivRegion : flächendeckende Umsetzung des LEADER-Konzeptes im Rahmen der neuen EU-Förderperiode ELER von 2007 bis 2013 Stand: Oktober 2006

Mehr

INTERNATIONALES FORUM FÜR KULTURMANAGEMENT UND KULTURPOLITIK 2016

INTERNATIONALES FORUM FÜR KULTURMANAGEMENT UND KULTURPOLITIK 2016 INTERNATIONALES FORUM FÜR KULTURMANAGEMENT UND KULTURPOLITIK 2016 Internationales Forum für Kulturmanagement und Kulturpolitik 2016 1_Zielsetzung und Hintergrund des Programms 2_Teilnehmende 3_Partnereinrichtungen

Mehr

Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung

Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung Seite 1 von 8 Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung DIE SENATORIN Senatsempfang Partnerschaft mit Afrika alte Fragen, neue Chancen, 26. März 2015, 16:30 Uhr Rathaus, Kaisersaal

Mehr

Mensch - Natur. Leitbild

Mensch - Natur. Leitbild Mensch - Natur Leitbild Unser Auftrag Die berufliche und soziale Integration verstehen wir als gesellschaftspolitischen Auftrag. Wir fördern versicherte Personen in ihrem individuellen Lern- und Entwicklungsprozess.

Mehr

Herausforderungen in den Agrarmärkten

Herausforderungen in den Agrarmärkten Herausforderungen in den Agrarmärkten Heinz Mollet Leiter Division Agrar fenaco VR-Präsident melior fenaco Genossenschaft, Bern [email protected], www.fenaco.com Themenübersicht Globale Herausforderungen

Mehr

Grußwort. von. Hartmut Koschyk MdB Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Grußwort. von. Hartmut Koschyk MdB Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Grußwort von Hartmut Koschyk MdB Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten anlässlich des Jahrestreffens der dänischen Minderheit ( De danske årsmøder i Sydslesvig

Mehr

Chancen nutzen, Zukunft fördern

Chancen nutzen, Zukunft fördern Chancen nutzen, Zukunft fördern Teilen Sie Ihr Know-How, werden Sie unser Partner für eine nachhaltige Entwicklung. Dr. Gerd Müller, MdB Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Mehr

Planungszellen zur Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz

Planungszellen zur Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz Planungszellen zur Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz Dr. Birgit Böhm 26.09.2009 Tagung Akteure verstehen, stärken und gewinnen! der Stiftung Mitarbeit in der Evangelischen Akademie Loccum

Mehr