HR Strategy & Human Capital Management

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1 HR Strategy & Human Capital Management Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz Wintersemester 2014/2015 HCM Teil 2 ( )

2 Semesterübersicht HR Strategy & Human Capital Management WiSe 2014/2015 Datum Thema Dozent Grundlagen Scholz Strategic Workforce Planning (1) Scholz Strategic Workforce Planning (2) Scholz Human Capital Management (1) Scholz/Becker Human Capital Management (2) Scholz/Becker Human Capital Management (3) Scholz/Becker Human Resource Dynamics (1) Scholz/Rouppo Human Resource Dynamics (2) Scholz/Rouppo Strategic Issue Management (1) Scholz Strategic Issue Management (2) Scholz Human Resource Sustainability (1) Scholz/Pothmann Human Resource Sustainability (2) Scholz Klausurvorbereitung Scholz HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 2

3 Agenda 1 Analyse von Personalstrategien: Was was gut? Was war nicht ganz so 100% gut? 2 Saarbrücker Formel: Messmodell 3 Rechenbeispiel 4 Einige Anwendungsfälle 5 Einführung in das Rechentableau ( rote Fassung ) HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 3

4 Agenda 1 Analyse von Personalstrategien: Was was gut? Was war nicht ganz so 100% gut? 2 Saarbrücker Formel: Messmodell 3 Rechenbeispiel 4 Einige Anwendungsfälle 5 Einführung in das Rechentableau ( rote Fassung ) HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 4

5 Eichhörnchen Für mein Unternehmen. 1.Personalstrategie lokalisieren und beschreiben: Powerpoint Folien Abgabe per bis zum um Uhr an HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 5

6 Agenda 1 Analyse von Personalstrategien: Was was gut? Was war nicht ganz so 100% gut? 2 Saarbrücker Formel: Messmodell 3 Rechenbeispiel 4 Einige Anwendungsfälle 5 Einführung in das Rechentableau ( rote Fassung ) HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 6

7 @ orga.uni-sb.de 8 g Potenzialorientierte Verfahren: Saarbrücker Formel [ HC = (FTE i l i f i ( wi, bi ) + PE i ) M i i =1 HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) ] 7

8 Saarbrücker Formel i = Gruppe Unternehmensspezifische Zuordnung der Mitarbeiter zu einzelnen Beschäftigtengruppen Gruppenbildungsmerkmale: Qualifikationsgruppen, Job Families, Tätigkeitsfeld, Hierarchieebenen, Berufsausbildung Wertbeeinflussende Maßnahmen/Instrumente: - Klassifizierung hat keine Auswirkungen auf den HC-Wert - Dient ausschließlich der aufgeschlüsselten HC-Wertbestimmung einzelner Gruppen von Mitarbeitern zwecks gezielter Wertsteigerung HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 8

9 Saarbrücker Formel FTE = Full-Time-Equivalents Umrechnung der Belegschaft auf Vollzeitarbeitskräfte Einflussfaktoren: Anzahl Beschäftigte, Arbeitszeitgestaltung Wertbeeinflussende Maßnahmen/Instrumente: Personalbeschaffung, -freisetzung, Arbeitszeitflexibilisierung HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 9

10 Saarbrücker Formel L = Marktgehalt Durchschnittliche Marktlöhne und -gehälter. Kernstück der marktorientierten HC-Bewertung Einflussfaktoren: Standardmarktwerte bestimmter Fähigkeiten und Wissenskomponente der Mitarbeiter Wertbeeinflussende Maßnahmen/Instrumente: Keine unmittelbaren, da MARKT-Referenz! HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 10

11 Saarbrücker Formel W = Wissensrelevanzzeit Zeit, in der das Kern-Fachwissen voll wertschöpfungsrelevant ist. Nach dieser Zeit spricht man von einem Wissensverlust. Hinzu kommt der Aufbau von Erfahrungswissen Einflussfaktoren: Qualifikationsstruktur, Stellenstruktur, Technologieintensität der Tätigkeit Wertbeeinflussende Maßnahmen/Instrumente: - Indirekt über PE - Wissensverlust kann nur über Weiterbildung und regelmäßige Auffrischungen gegengesteuert werden HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 11

12 Saarbrücker Formel Wissen 100% Aggregiertes Wissen Erfahrungswissen Normiertes aggregiertes Wissen bei gegebenem wi w i 30 Fachwissen Zeit HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 12

13 Saarbrücker Formel b = Betriebszugehörigkeit Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen Einflussfaktoren: Personalpolitik, Betriebsklima etc. Wertbeeinflussende Maßnahmen/Instrumente: Mitarbeiterbindung, -freisetzung, -motivation HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 13

14 Saarbrücker Formel w, b = Wertverlust w i /b i je nach w Wahl einer 1 1 Wissensverlaufskurve i w i = 15 Jahre w i = 13 Jahre w i = 11 Jahre w i = 9 Jahre w = 7 Jahre i w = 5 Jahre i w = 3 Jahre i 3 Ergebnis 2 ablesen bei b i g g wi = ( FTEi* li * + PEi Mi [ FTE i li fi (w i, b i) + PE i ) M i ] HC HC = * bi i= 1i = 1 30 b i HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 14

15 Saarbrücker Formel PE = Personalentwicklung Investitionen für Weiterbildung, Schulungen, Trainings. Als Gesamtsumme pro Gruppe oder über die Formel Weiterbildungstage pro Mitarbeiter multipliziert mit Tagessatz Einflussfaktoren: PE-Kosten in Abhängigkeit der Wissensrelevanzzeit Wertbeeinflussende Maßnahmen/Instrumente: Frage: Ist PE immer voll wirksam? Wie lange wirken die getätigten Maßnahmen? HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 15

16 Saarbrücker Formel M = Motivation Motivationsindex, zusammengesetzt aus drei Teilindizes: - Commitment: Bereitschaft der Mitarbeiter zur Leistungserbringung ( wollen ) - Context: Ausprägung des Arbeitsumfeld zur Leistungserbringung ( können ) - Retention: Neigung der Mitarbeiter, auch morgen für das Unternehmen zu arbeiten ( werden ) Einflussfaktoren: Betriebsklima, Entgeltsysteme, Kommunikationsstrukturen, Personalentwicklung etc. Wertbeeinflussende Maßnahmen/Instrumente: Personalführung, Motivationsmanagement, Change-Management, Personalentwicklung HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 16

17 Agenda 1 Analyse von Personalstrategien: Was was gut? Was war nicht ganz so 100% gut? 2 Saarbrücker Formel: Messmodell 3 Rechenbeispiel 4 Einige Anwendungsfälle 5 Einführung in das Rechentableau ( rote Fassung ) HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 17

18 Fallstudie WiSt HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 18

19 Agenda 1 Analyse von Personalstrategien: Was was gut? Was war nicht ganz so 100% gut? 2 Saarbrücker Formel: Messmodell 3 Rechenbeispiel 4 Einige Anwendungsfälle 5 Einführung in das Rechentableau ( rote Fassung ) HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 19

20 DAX30 20

21 DAX13-Studie DAX13 & Universität des Saarlandes

22 DAX13-Studie Bewertung mit der Saarbrücker Formel von 13 DAX30- Unternehmen Beschäftigtengruppe: 2. Managementebene unter dem Vorstand Datenerhebung über Fragebogen Standardisierte M30-Befragung: 2 Unternehmen über Online-Tool Umrechnung aus bestehenden Mitarbeiterbefragungen: bei 5 Unternehmen Benchmarking unter beteiligten Unternehmen & Universität des Saarlandes

23 DAX13-Studie & Universität des Saarlandes

24 DAX13-Studie & Universität des Saarlandes

25 Humankapitalkonstellation Strategie Humankapitaloptimierer Humankapitalist Ertragsoptimierer Ertragsmaximier HighCost/ LowEbit ler HighCost/ LowHC ler Human Capital Human Capital Merkmale (bewertet pro Kopf) > EBIT > > EBIT > EBIT > Personalkosten Personalkosten > Personalkosten Human Capital Personalkosten Human Capital Personalkosten > EBIT > > > EBIT > Personalkosten Human Capital > EBIT Human Capital HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 25

26 Agenda 1 Analyse von Personalstrategien: Was was gut? Was war nicht ganz so 100% gut? 2 Saarbrücker Formel: Messmodell 3 Rechenbeispiel 4 Einige Anwendungsfälle 5 Einführung in das Rechentableau ( rote Fassung ) HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 26

27 Rechenschema einfaches Beispiel Input: Grunddaten Output: Wertbestandteile 100,00 HCE Human Capital Equivalent Euro l Marktgehalt 10 J. w Wissensrelevanzzeit 15 J. b Betriebszugehörigkeit Euro PE Personalentwicklung Euro Euro Euro FTE x l = Wertbasis (1 - (w/b) ) x Wertbasis = Wertverlust PE x w = Wertsteigerung 1,51 M1 Commitment 1,10 M2 Context 0,70 M3 Retention Humankapitalwert HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) Euro Euro Euro Euro = Wertänderung 27

28 Eichhörnchenpunkte Sfo Zulässig: Auch das andere Formular, mit Danken aus der roten Fassung (Löhne, Wissensrelevanzzeiten) Nur extern zugängliche Daten (Geschäftsberichte, Personalberichte, Nachhaltigkeitsberichte, Homepage, Pressemeldungen etc.) verwenden HR Strategy & Human Capital Management/HCM Teil 2 ( ) 28

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