7 Innovation und Marktstruktur

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "7 Innovation und Marktstruktur"

Transkript

1 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-1 Dr. G. Gebhardt 7 Innovation und Marktstruktur Bisher haben wir die Produktionstechnologien stets als gegeben unterstellt. Unser Hauptaugenmerk galt der statischen Effizienz des Marktes und des Marktverhaltens von Unternehmen, bei gegebenen Produktionsmöglichkeiten. In diesem Abschnitt wollen wir uns mit der dynamischen Effizienz von Märkten beschäftigen, d.h. mit den Anreizen von Unternehmen, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Solow (1957) untersuchte, in welchem Umfang die Zunahme der Arbeitsproduktivität in den Vereinigten Staaten zwischen 1909 und 1949 auf eine Zunahme der Kapitalintensität zurückgeführt werden konnte. Er fand, dass die Zunahme der Kapitalintensität weniger als 0% der Produktivitätszunahme erklären konnte; der Rest musste an verbesserter Ausbildung der Arbeitskräfte und technologischem Fortschritt liegen. Denison (1985) schätzte, dass 68% der Produktivitätszuwächse in den Vereinigten Staaten zwischen 199 und 198 auf technologischen Fortschritt zurückzuführen sind, 34% auf verbesserte Ausbildung und % auf die Realisierung von Skalenerträgen. c Sven Rady und Monika Schnitzer 008, 009

2 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7- Dr. G. Gebhardt Technologischer Fortschritt ist somit als wichtigster Faktor für Wachstum und eine Verbesserung der sozialen Wohlfahrt zu sehen. Eine heftig umstrittene Frage ist, welche Marktstruktur besonders günstig für die Förderung von technologischem Fortschritt, d.h. Forschung und Entwicklung ist. Schumpeter (194) argumentiert wie folgt: What we have got to accept is that [the large-scale establishment or unit of control] has come to be the most powerful engine of [economic] progress... In this respect, perfect competition is not only impossible but inferior, and has no title to being set up as a model of ideal efficiency. Schumpeters Argumentation, dass Monopole unter dem Gesichtspunkt statischer Effizienz nachteilig, unter dem Gesichtspunkt dynamischer Effizienz aber vorteilhaft sein können, spielt in der Wettbewerbspolitik eine wichtige Rolle. Damit wird zu begründen versucht, warum vollständige Konkurrenz keine ideale Form des Wettbewerbs sei.

3 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-3 Dr. G. Gebhardt 7.1 Marktstruktur und Innovationsanreiz Typischerweise unterscheidet man zwei Typen von Innovationen, Produktinnovationen und Prozessinnovationen. Produktinnovationen bedeuten die Entwicklung neuer Güter, Prozessinnovationen die Verbesserung der Produktionstechnologie und damit die Reduzierung der Produktionskosten. In diesem Abschnitt untersuchen wir eine Frage, die von Arrow (196) aufgeworfen wurde: Wie groß ist der Anreiz eine Unternehmens, eine Prozessinnovation durchzuführen, die durch ein Patent geschützt, also keinem anderen Unternehmen zugänglich ist? Der Einfachheit halber bedienenen wir uns dabei eines Modells mit linearer Nachfrage und konstanten Grenzkosten (die Resultate gelten jedoch auch für allgemeine Nachfrageund Kostenstrukturen): Nachfragefunktion: D(p) =1 p Konstante Stückkosten zwischen 0 und 1

4 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-4 Dr. G. Gebhardt Monopol Monopolpreis und -gewinn bei Stückkosten von c: p M (c) = 1+c, π M (c) = 1 c Betrachten Sie nun eine Prozessinnovation, die die Stückkosten von c auf c <creduziert. Die niedrigeren Kosten ergeben einen höheren Gewinn: π M (c )= 1 c >π M (c) Der Anreiz des Monopolisten zur Prozessinnovation ist gleich dem Gewinnzuwachs: V M = π M (c ) π M (c) = 1 4 [ (1 c ) (1 c) ] Der Monopolist wird die Innovation genau dann durchführen, wenn der Gewinnzuwachs V M die Kosten der Implementierung übersteigt.

5 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-5 Dr. G. Gebhardt 7.1. Sozialer Planer Ein sozialer Planer maximiert die soziale Wohlfahrt, indem er den Preis gleich den Grenzkosten setzt. Bei Stückkosten von c ist die soziale Wohlfahrt (Summe aus Produzenten- und Konsumentenrente): (1 c) Bei Stückkosten von c ist die soziale Wohlfahrt: (1 c ) Der Anreiz des sozialen Planers zur Prozessinnovation ist gleich dem Zuwachs der sozialen Wohlfahrt: V S = 1 [ (1 c ) (1 c) ] >V M Beachten Sie: Der Monopolist hat im Vergleich zum sozialen Planer einen zu geringen Anreiz, in die Innovation zu investieren, ist also dynamisch ineffizient. Warum ist das so?

6 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-6 Dr. G. Gebhardt Bertrand-Wettbewerb Angenommen, N Unternehmen produzieren ein homogenes Gut zu Stückkosten c. Bertrand-Wettbewerb führt dann zu einem Gleichgewichtspreis p B = c. Um die Innovationsanreize zu untersuchen, müssen wir zwei Fälle unterscheiden: Fall 1: Drastische Innovation p M (c ) <c In diesem Fall kann eine Unternehmung, die mit Stückkosten c produziert, den Monopolpreis setzen und den gesamten Markt bedienen, ohne den Preiswettbewerb der Konkurrenten fürchten zu müssen. Fall : Nichtdrastische Innovation p M (c ) c In diesem Fall bedient die Unternehmung mit Stückkosten c wiederum den ganzen Markt, allerdings nur zum Preis p = c ɛ (beliebig nahe an c).

7 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-7 Dr. G. Gebhardt Fall 1: Drastische Innovation Die Innovation ist drastisch genau dann, wenn: p M (c )= 1+c <c c < c 1 In diesem Fall ist der Anreiz zur Innovation gegeben durch: V d B = π M (c ) 0=π M (c ) >π M (c ) π M (c) =V M Ein Monopolist erzielt schon vor der Innovation einen positiven Gewinn, während ein Unternehmen bei Bertrand- Wettbewerb vor der Innovation Nullgewinne erzielt. Da ein Monopolist durch die Innovation weniger zu gewinnen hat, ist sein Innovationsanreiz niedriger. Ferner gilt : V S V d B = 1 [ (1 c ) (1 c) ] 1 4 (1 c ) = 1 4 (1 c ) 1 (1 c) > 1 4 (1 [c 1]) 1 (1 c) = (1 c) 1 (1 c) > 0

8 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-8 Dr. G. Gebhardt Auch bei Bertrand-Wettbewerb ist der Innovationsanreiz also kleiner als der eines sozialen Planers. Warum ist das so? Ergebnis: V M <V d B <V S Fall : Nichtdrastische Innovation Die Innovation ist nichtdrastisch genau dann, wenn: p M (c )= 1+c c c c 1 Da der Preis p beliebig nahe an c heran gehoben werden kann, ist der Innovationsanreiz in diesem Fall gegeben durch: V nd B =(c c )D(c) 0=(c c )(1 c) Vergleich mit dem Monopolisten: V M = 1 4 [ (1 c ) (1 c) ] = 1 4 (c c )( c c ) 1 4 (c c )( c [c 1]) = 3 4 (c c )(1 c) < V nd B

9 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-9 Dr. G. Gebhardt Vergleich mit dem sozialen Planer: V S = 1 [ (1 c ) (1 c) ] = 1 (c c )( c c ) > 1 (c c )( c) = V nd B Wieder finden wir, dass der Innovationsanreiz eines Bertrand- Wettbewerber größer ist als der eines Monopolisten, aber kleiner als der eines sozialen Planers: V M <V nd B <V S Ergebnis: Nicht nur bei gegebener Technologie (statisch), sondern auch im Hinblick auf Innovationsanreize (dynamisch) ist Wettbewerb einem Monopol vorzuziehen.

10 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-10 Dr. G. Gebhardt 7. Wettbewerb um ein Patent Nun wollen wir untersuchen, wie sich die Marktstruktur entwickelt, wenn mehrere Unternehmen um das Patent für eine Prozessinnovation konkurrieren können. Wir betrachten den Fall eines Monopolisten, der durch potentiellen Wettbewerb bedroht ist. Der potentielle Konkurrent hat zunächst prohibitiv hohe Produktionskosten und kann deshalb nur dann auf den Markt kommen, wenn er ein Patent erwirbt, das die Reduktion der Kosten erlaubt. Wenn er das Patent erwirbt und auf den Markt kommt, konkurrieren er und der Monopolist als Duopolisten. Frage: Wenn das Patent von einer dritten Partei gehalten und dem Meistbietenden zum Verkauf angeboten wird, wer wird es dann erwerben der Monopolist oder der potentielle Konkurrent? In die Entscheidung des Monopolisten muss nun eingehen, dass das Patent an den Konkurrenten fallen wird, falls er selbst es nicht erwirbt. Dies verändert die Anreize im Vergleich zum vorigen Abschnitt.

11 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-11 Dr. G. Gebhardt Monopolist: Erwirbt er das Patent, ist sein zukünftiger Gewinn π M (c ). Erwirbt nicht er, sondern der potentielle Konkurrent das Patent, ist sein zukünftiger Duopolgewinn π D (c, c ). (In diesem Fall produziert der Konkurrent mit Stückkosten c und der Monopolist mit Stückkosten c>c.) Der Innovationsanreiz des Monopolisten ist demnach: Potentieller Konkurrent: V M = π M (c ) π D (c, c ) Erwirbt er das Patent, ist sein zukünftiger Gewinn π D (c,c). Erwirbt nicht er, sondern der Monopolist das Patent, ist sein zukünftiger Gewinn 0. Sein Innovationsanreiz ist demnach: Beachten Sie: V K = π D (c,c) Bei homogenen Gütern gilt ( Effizienzeffekt ): Warum? π M (c ) π D (c,c)+π D (c, c )

12 AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-1 Dr. G. Gebhardt Ergebnis: Bei Wettbewerb um ein Patent hat der Monopolist einen stärkeren Anreiz, das Patent zu erwerben, als der potentielle Konkurrent: V M V K Der Anreiz, Monopolist zu bleiben, ist größer als der Anreiz, Duopolist zu werden. Im Englischen nennt man diesen Effekt persistence of monopoly. Beachten Sie außerdem: Angenommen, das Patent beinhaltet eine Technologie, die der des Monopolisten nicht überlegen ist. In diesem Fall hat der Monopolist dennoch einen Anreiz, es zu erwerben (und dann ungenutzt zu lassen). Der einzige Grund für den Erwerb ist, den Marktzugang des potentiellen Konkurrenten zu verhindern. Ähnliches ist möglich, wenn das Patent eine Produktinnovation zum Inhalt hat, die dem vom Monopolisten produzierten Gut relativ ähnlich ist. Wieder hat der Monopolist einen Anreiz, das Patent zu erwerben, um den Konkurrenten vom Markt fernzuhalten. Ob er selbst das Patent nutzt, hängt aber davon ab, wie hoch die Kosten der Markteinführung sind im Vergleich zum Nachfragezuwachs aufgrund der höheren Produktvielfalt.

4 Mengenwettbewerb und Kapazitätsschranken. 4.1 Simultaner Mengenwettbewerb. Augustin Cournot (1838)

4 Mengenwettbewerb und Kapazitätsschranken. 4.1 Simultaner Mengenwettbewerb. Augustin Cournot (1838) Wettbewerbstheorie und -politik 4-1 Dr. Florian Englmaier 4 Mengenwettbewerb und Kapazitätsschranken bei Preiswettbewerb 4.1 Simultaner Mengenwettbewerb Augustin Cournot (188) Spieler: zwei Anbieter, i

Mehr

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Seite 1 Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs 42110 Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Die folgende Lösungsskizze soll Ihnen einen Anhaltspunkt geben,

Mehr

Klausur zur Veranstaltung Industrieökonomiee

Klausur zur Veranstaltung Industrieökonomiee Klausur zur Veranstaltung Industrieökonomiee Sommersemester 2011 Prüfer: Prof. Dr. G. Götz Datum: 1. August 2011 Zeit: 16:00-17:30 Hilfsmittel: nichtprogr. Taschenrechner 1. Allgemeine Hinweise: a. Überprüfen

Mehr

IÖ Übungsaufgaben: Lösungen

IÖ Übungsaufgaben: Lösungen IÖ Übungsaufgaben: Lösungen Tone Arnold Universität des Saarlandes 21. Juli 2008 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) IÖ Übungsaufgaben: Lösungen 21. Juli 2008 1 / 111 Aufgabe 1 Betrachten Sie einen

Mehr

Vorlesung Mikroökonomie II. SS 2005 PD Dr. Thomas Wein

Vorlesung Mikroökonomie II. SS 2005 PD Dr. Thomas Wein Vorlesung Mikroökonomie II SS 2005 PD Dr. Thomas Wein Inhaltsübersicht zu Mikro II V. Erweiterungen zum Geschehen in anderen Märkten 9. Marktmacht: Monopol und Monopson 10. Preisbildung bei Marktmacht

Mehr

Klausur Mikroökonomik II. Wichtige Hinweise

Klausur Mikroökonomik II. Wichtige Hinweise Prof. Dr. Anke Gerber Klausur Mikroökonomik II 1. Termin Wintersemester 2013/14 07.02.2014 Wichtige Hinweise 1. Lösen Sie nicht die Heftung der ausgeteilten Klausur. 2. Verwenden Sie nur das ausgeteilte

Mehr

3 Monopol. Ein Monopolist produziert so, dass Grenzerlös = Grenzkosten.

3 Monopol. Ein Monopolist produziert so, dass Grenzerlös = Grenzkosten. AVWL I Mikro (Sommer 008) 3-1 Prof. Dr. M. Kocher 3 Monopol Ein Monopol liegt vor, wenn auf der Angebotsseite nur ein Anbieter existiert, auf der Nachfrageseite dagegen vollkommene Konkurrenz herrscht.

Mehr

Musterlösung zur Einsendearbeit zur Erlangung der Teilnahmeberechtigung an der Abschlussklausur

Musterlösung zur Einsendearbeit zur Erlangung der Teilnahmeberechtigung an der Abschlussklausur Musterlösung zur Einsendearbeit zur Erlangung der Teilnahmeberechtigung an der Abschlussklausur Modul 31 71 Markt und Staat, Kurse 41 71 und 41 7 Preistheorie und Wettbewerbspolitik, Wintersemester 007/08

Mehr

3 Preiswettbewerb, unvollkommene Information. 3.1 Einführung

3 Preiswettbewerb, unvollkommene Information. 3.1 Einführung Wettbewerbstheorie und -politik WS 08/09 3-1 Dr. Florian Englmaier 3 Preiswettbewerb, unvollkommene Information und Wechselkosten 3.1 Einführung In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit Preiswettbewerb

Mehr

Klausur Mikroökonomik II. Wichtige Hinweise

Klausur Mikroökonomik II. Wichtige Hinweise Prof. Dr. Anke Gerber Klausur Mikroökonomik II 2. Termin Wintersemester 2013/14 24.03.2014 Wichtige Hinweise Klausur Mikroökonomik II, 24.03.2014 2 1. TEIL (MULTIPLE CHOICE) Anleitung Bei jeder der folgenden

Mehr

5 Strategische Interaktion auf Oligopolmärkten

5 Strategische Interaktion auf Oligopolmärkten AVWL I Mikro (Sommer 2008) 5-1 Prof. Dr. M. Kocher 5 Strategische Interaktion auf Oligopolmärkten Ein Oligopol liegt vor, wenn vielen Nachfragern einige wenige Anbieter gegenüberstehen so wenige, dass

Mehr

VWL 3: Mikroökonomie Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5

VWL 3: Mikroökonomie Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5 Georg Nöldeke Frühjahrssemester 010 VWL 3: Mikroökonomie Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5 1. Zur Erinnerung: Der gewinnmaximierende Preis ist im Fall konstanter Grenzkosten in der Höhe von c durch die

Mehr

UNIVERSITÄT DORTMUND WIRTSCHAFTS- UND SOZIALWISS. FAKULTÄT. Mikroökonomie. Industrieökonomik

UNIVERSITÄT DORTMUND WIRTSCHAFTS- UND SOZIALWISS. FAKULTÄT. Mikroökonomie. Industrieökonomik UNIVERSITÄT DORTMUND WIRTSCHAFTS- UND SOZIALWISS. FAKULTÄT Prüfungsfach: Teilgebiet: Mikroökonomie Prüfungstermin: 7.10.2009 Zugelassene Hilfsmittel: Industrieökonomik Nichtprogrammierbarer Taschenrechner

Mehr

Allgemeine Volkswirtschaftslehre I für WiMA und andere (AVWL I)

Allgemeine Volkswirtschaftslehre I für WiMA und andere (AVWL I) I WiMA und andere Institut Wirtschaftswissenschaften www.mathematik.uni-ulm.de/wiwi/ 2. Grundzüge der Mikroökonomik 2.8 Marktgleichgewicht beim Monopol Institut Wirtschafts- 2.8 Marktgleichgewicht beim

Mehr

10. Monopol. Literatur: Pindyck und Rubinfeld, Kapitel 10, 12 Varian, Kapitel 24 Frambach, Kapitel 5.2

10. Monopol. Literatur: Pindyck und Rubinfeld, Kapitel 10, 12 Varian, Kapitel 24 Frambach, Kapitel 5.2 10. Monopol Literatur: Pindyck und Rubinfeld, Kapitel 10, 12 Varian, Kapitel 24 Frambach, Kapitel 5.2 27.6.2017 K. Schneider Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Steuerlehre VWL II Folie 1 Themen in diesem

Mehr

Vorkurs Mikroökonomik

Vorkurs Mikroökonomik Vorkurs Mikroökonomik Oligopoltheorie Harald Wiese Universität Leipzig Harald Wiese (Universität Leipzig) Oligopoltheorie / 3 Gliederung Einführung Haushaltstheorie Unternehmenstheorie Haushaltstheorie

Mehr

Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur

Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur Georg Nöldeke Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Basel Intermediate Microeconomics (HS 10) Marktmacht und Marktstruktur 1 / 30 2. Monopol Lösung des

Mehr

Skript zur Vorlesung Mikroökonomik II (WS 2009) Teil 3

Skript zur Vorlesung Mikroökonomik II (WS 2009) Teil 3 Skript zur Vorlesung Mikroökonomik II (WS 2009) Teil 3 PR 11.3.1: Intertemporale Preisdiskriminierung Def.: unterschiedliche Preise zu unterschiedlichen Zeitpunkten Entspricht PD 3. Grades Nur sinnvoll

Mehr

5 Produktdifferenzierung und Produktwahl

5 Produktdifferenzierung und Produktwahl Wettbewerbstheorie und -politik 5-1 Dr. Florian Englmaier 5 Produktdifferenzierung und Produktwahl In den beiden folgenden Abschnitten betrachten wir, wie der Preiswettbewerb durch Produktdifferenzierung

Mehr

Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten,

Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten, LionsExchange End-Term Repetitorium (HS15) Mikroökonomik I Aufgaben Dozentin: Michelle von Gunten, [email protected] LionsExchange (LEX) Mikroökonomik I Aufgaben Repetitorium (HS15) - Michelle

Mehr

Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang. Aufgabenblatt 5 (KW 46)

Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang. Aufgabenblatt 5 (KW 46) Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang Aufgabenblatt 5 (KW 46) Aufgabe 1: Cournot Wettbewerb (32 Punkte) Man betrachtet einen Markt, auf dem Cournot Wettbewerb stattfindet.

Mehr

Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur

Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur Übung 5: Marktmacht und Marktstruktur Georg Nöldeke Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Basel Intermediate Microeconomics HS 12 Marktmacht und Marktstruktur 1 / 29 2 / 29 Hinweise zum Monopolproblem

Mehr

Monopolisierungsstrategien

Monopolisierungsstrategien Monopolisierungsstrategien Helmut M. Dietl 1 Lernziele Nach dieser Veranstaltung sollten Sie wissen, warum Monopolmacht für Unternehmen attraktiv ist wie Monopolmacht entsteht wie Monopolmacht in benachbarte

Mehr

Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1

Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1 Industrieökonomik II Wintersemester 2007/08 1 In dem in der letzten Vorlesung betrachteten Beispiel gibt es einen trade off zwischen dem Gewinn an Produktionseffizienz einerseits und den Kosten der Monopolbildung

Mehr

Strategische Asymmetrien Stackelberg-Modelle und Markteintritt

Strategische Asymmetrien Stackelberg-Modelle und Markteintritt Strategische Asymmetrien Stackelberg-Modelle und Markteintritt Stackelberg-Modelle In den Cournot- bzw. Bertrand-Modellen agieren die Firmen gleichzeitig. Diese Annahme ist nicht immer gerechtfertigt.

Mehr

Intermediate Microeconomics Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5

Intermediate Microeconomics Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5 Georg Nöldeke Herbstsemester 203 Intermediate Microeconomics Lösungshinweise zu Aufgabenblatt 5. Hinweis: Der gewinnmaximierende Preis ist im Fall konstanter Grenzkosten in der Höhe von c nach der inversen

Mehr

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Seite 1 Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs 42110 Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Die folgende Lösungsskizze soll Ihnen einen Anhaltspunkt geben,

Mehr

Klausur Mikroökonomik II. Wichtige Hinweise

Klausur Mikroökonomik II. Wichtige Hinweise Prof. Dr. Anke Gerber Klausur Mikroökonomik II 2. Termin Wintersemester 2014/15 19.03.2015 Wichtige Hinweise 1. Lösen Sie nicht die Heftung der ausgeteilten Klausur. 2. Verwenden Sie nur das ausgeteilte

Mehr

Richtig oder falsch? (mit Begründungen) Teil micro

Richtig oder falsch? (mit Begründungen) Teil micro 1 Grundfragen (Kurve der Produktionsmöglichkeiten) 1.01 Kurve der Produktionsmöglichkeiten (Transformationskurve) (I,8) Richtig oder falsch? Die Kurve der Produktionsmöglichkeiten beschreibt die unbegrenzten

Mehr

Klausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2016

Klausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2016 Klausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2016 Bitte sofort deutlich lesbar eintragen! Matrikelnummer: Prüfer: Dr. Johannes Paha Datum: Freitag, 29.07.2016 Zeit: 12:00 bis 13:30 Uhr

Mehr

Industrieökonomik Sommersemester Vorlesung,

Industrieökonomik Sommersemester Vorlesung, Industrieökonomik Sommersemester 2007 12. Vorlesung, 06.07.2007 PD Dr. Jörg Naeve Universität des Saarlandes Lehrstuhl für Nationalökonomie insbes. Wirtschaftstheorie mailto:[email protected]

Mehr

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3)

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Zwischenstand Mikroökonomik (Part 1, 2) Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Unvollständiger Wettbewerb Externalitäten Informationsökonomik

Mehr

Kapitel 13 Oligopoltheorie

Kapitel 13 Oligopoltheorie Kapitel 13 Oligopoltheorie Vor- und Nachbereitung: Varian, Chapter 7 Frank, Chapter 13 Übungsblatt 13 Klaus M. Schmidt, 008 13.1 Einleitung Oligopol: Auf der Angebotsseite gibt es mehrere Anbieter, von

Mehr

3.3 Kapitalbestand und Investitionen

3.3 Kapitalbestand und Investitionen 3.3 Kapitalbestand und Investitionen Langfristige Anpassung: Substitution und Kapazitäten Die Annahmen des Modells Die Nachfrage bestimmt sich aus einer logarithmisch linearen Nachfragekurve D = p η Z

Mehr

Klausur Mikroökonomik

Klausur Mikroökonomik Klausur Mikroökonomik Klausurtermin: 13.10.2017 Dieses Deckblatt bitte vollständig und deutlich lesbar ausfüllen! Vom Prüfer Vom Prüfer Name: auszufüllen: auszufüllen: Aufg.1: / 25 Vorname: Punkte: Aufg.2:

Mehr

Einführung in die Mikroökonomie Marktmacht: Das Monopol

Einführung in die Mikroökonomie Marktmacht: Das Monopol Einführung in die Mikroökonomie Marktmacht: as Monopol Universität Erfurt Wintersemester 08/09 Prof. r. ittrich (Universität Erfurt) Marktmacht Winter 1 / 17 Themenübersicht Monopol Monopolmacht Ursachen

Mehr

3.3 Kapitalstock und Investitionen

3.3 Kapitalstock und Investitionen 3.3 Kapitalstock und Investitionen Langfristige Anpassung: Substitution und Kapazitäten Die Annahmen des Modells: Die Nachfrage bestimmt sich aus einer logarithmisch linearen Nachfragekurve D = p η Z bzw.

Mehr

Das Monopol. Prof.Dr.M.Adams Wintersemester 10/11 Wahlschwerpunkt VI : Ökonomische Analyse des Rechts

Das Monopol. Prof.Dr.M.Adams Wintersemester 10/11 Wahlschwerpunkt VI : Ökonomische Analyse des Rechts Marktmacht: Das Monopol Prof.Dr.M.Adams Wintersemester 10/11 Wahlschwerpunkt VI : Ökonomische Analyse des Rechts Institut für Recht der Wirtschaft Vollkommener Wettbewerb (1) Wiederholung des vollkommenen

Mehr

Marktversagen II - Monopol

Marktversagen II - Monopol Marktversagen II - Monopol Dr. Alexander Westkamp Marktversagen II - Monopol 1/ 25 Einleitung Perfekter Wettbewerb unrealistisch, wenn einige Firmen signifikante Marktanteile haben Viele Märkte mit einigen

Mehr

Klausur Mikroökonomik

Klausur Mikroökonomik Klausur Mikroökonomik Klausurtermin: 3.0.07 Dieses Deckblatt bitte vollständig und deutlich lesbar ausfüllen! Vom Prüfer Vom Prüfer Name: auszufüllen: auszufüllen: Aufg.: / 5 Vorname: Punkte: Aufg.: /

Mehr

Preisbildung im Monopol

Preisbildung im Monopol Preisbildung im Monopol 0 Durchschnittskosten Durchschnittskosten Produktmenge Zunehmende Skalenerträge als Ursache für die Bildung natürlicher Monopole 184 Monopole haben Marktmacht und folglich Einfluss

Mehr

Klausur AVWL 1. Klausurtermin:

Klausur AVWL 1. Klausurtermin: Klausur AVWL 1 Klausurtermin: 25.02.2015 Dieses Deckblatt bitte vollständig und deutlich lesbar ausfüllen! Vom Prüfer Vom Prüfer Name: auszufüllen: auszufüllen: Aufg.1: / 25 Vorname: Punkte: Aufg.2: /

Mehr

Klausur Mikroökonomik

Klausur Mikroökonomik Klausur Mikroökonomik Klausurtermin: 24.7.2017 Dieses Deckblatt bitte vollständig und deutlich lesbar ausfüllen! Vom Prüfer Vom Prüfer Name: auszufüllen: auszufüllen: Aufg.1: / 25 Vorname: Punkte: Aufg.2:

Mehr

Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen

Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen 1 Kapitel 11: Monopol Hauptidee: Ein Unternehmen mit Marktmacht nimmt den Marktpreis nicht als gegeben hin. Es maximiert seinen Gewinn indem

Mehr

Externe Skalenerträge. Einführung Skalenerträge und Marktstruktur Theorie externer Skalenerträge Skalenerträge und Handel Lerneffekte

Externe Skalenerträge. Einführung Skalenerträge und Marktstruktur Theorie externer Skalenerträge Skalenerträge und Handel Lerneffekte Externe Skalenerträge Einführung Skalenerträge und Marktstruktur Theorie externer Skalenerträge Skalenerträge und Handel Lerneffekte 1 Einführung Handelsmodelle, die auf dem komparativen Vorteil basieren,

Mehr

Monopol. Entstehung von Monopolen

Monopol. Entstehung von Monopolen Entstehung von Monopolen Monopol Alleineigentum an Produktionsfaktoren Staatlich legitimierte Monopole Natürliche Monopole Produktions-und Preisentscheidungen der Monopole Monopol und Konkurrenz (Nachfrage)

Mehr

AVWL I (Mikro) - Prof. Sven Rady Ph.D. - Klausur am 12.02.2007. Abschlussklausur AVWLI

AVWL I (Mikro) - Prof. Sven Rady Ph.D. - Klausur am 12.02.2007. Abschlussklausur AVWLI AVWL I (Mikro) - Prof. Sven Rady Ph.D. - Klausur am.0.007 Name: Matr. Nr.: Studienfach: Abschlussklausur AVWLI Bitte bearbeiten Sie die folgenden drei Aufgaben mit allen Teilaufgaben. Benutzen Sie für

Mehr

11 Marktzutritt, versenkte Kosten und kontestable Märkte Kontestable Märkte

11 Marktzutritt, versenkte Kosten und kontestable Märkte Kontestable Märkte Wettbewerbstheorie und -politik 11-1 Dr. Florian Englmaier 11 Marktzutritt, versenkte Kosten und kontestable Märkte Bisher haben wir die Zahl der Anbieter an einem Markt (fast) immer als exogen gegeben

Mehr

2 Monopol, Verkettung von Monopolen und dauerhafte Güter. 2.1 Einführung. Partielle Wohlfahrtsanalyse

2 Monopol, Verkettung von Monopolen und dauerhafte Güter. 2.1 Einführung. Partielle Wohlfahrtsanalyse Wettbewerbstheorie und -politik -1 Dr. Florian Englmaier Monopol, Verkettung von Monopolen und dauerhafte Güter.1 Einführung Partielle Wohlfahrtsanalyse In der Wettbewerbstheorie verwenden wir im allgemeinen

Mehr

11. Oligopol. Literatur: Pindyck und Rubinfeld, Kapitel 12 Varian, Kapitel 27

11. Oligopol. Literatur: Pindyck und Rubinfeld, Kapitel 12 Varian, Kapitel 27 11. Oligopol Literatur: Pindyck und Rubinfeld, Kapitel 12 Varian, Kapitel 27 04.07.2017 Kerstin Schneider Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Steuerlehre VWL II Kap 11 Folie 1 Themen in diesem Kapitel

Mehr

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1

Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Seite 1 Musterlösung zur Einsendearbeit zum Kurs 4110 Preisbildung auf unvollkommenen Märkten und allgemeines Gleichgewicht, Kurseinheit 1 Die folgende Lösungsskizze soll Ihnen einen Anhaltspunkt geben,

Mehr

F E R N U N I V E R S I T Ä T

F E R N U N I V E R S I T Ä T Matrikelnummer Name: Vorname: F E R N U N I V E R S I T Ä T Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Klausur: Modul 3171 Markt und Staat (6 SWS) 1.03.01, 9.00 11.00 Uhr Gesamtpunktzahl: Datum: Note: Unterschrift

Mehr

6. Adverse Selektion und soziale Wohlfahrt

6. Adverse Selektion und soziale Wohlfahrt Beispiel 1 Market of Lemons - das Beispiel des Gebrauchtwagenmarktes: Der Begriff Lemons steht im Amerikanischen umgangssprachlich für Gebrauchtwagen mit schlechter Qualität. Hingegen bezeichnet Plums

Mehr

Monopolistische Konkurrenz und Oligopol

Monopolistische Konkurrenz und Oligopol IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte Monopolistische Konkurrenz und Oligopol (Kapitel 12) Nicole Schneeweis (JKU Linz) IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte 1 / 26 Verschiedene Marktformen Anzahl der

Mehr

Produktdifferenzierung und Markteintritte?

Produktdifferenzierung und Markteintritte? 6.2.1 (3) Produktdifferenzierung und Markteintritte? Um die Auswirkungen von Produktdifferenzierung im hier verfolgten Modell analysieren zu können, sei die Nachfragefunktion wie von Dixit 66 vorgeschlagen,

Mehr

Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb

Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb Universität Erfurt Wintersemester 08/09 Dittrich (Universität Erfurt) Preisbildung bei Marktmacht Winter 1 / 35 Übersicht Oligopol Mengenwettbewerb

Mehr

4. Oligopole. 4.1 Cournot-Oligopol

4. Oligopole. 4.1 Cournot-Oligopol 4. Oligopole Im Oligopol konkurrieren mehrere Unternehmen um die Nachfrage. Jedes der Unternehmen hat Marktmacht, kann aber den Marktpreis nicht alleine bestimmen. Je nach Entscheidungsvariable unterscheiden

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte M. Lackner (JKU Linz) IK ÖE&M E10, WS 2015/16 1 / 20 IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte Mario Lackner JKU Linz Einheit 10, WS 2015/16 Marktmacht: Monopol (und Monopson) M. Lackner (JKU Linz) IK ÖE&M

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte LVA LVA-Leiter: Michael Noldi Einheit 10: Marktmacht: Monopol (und Monopson) (Kap. 10.1.-10.4.) Monopol IK WS 2014/15 1 Marktstruktur Die Marktform beeinusst das

Mehr

Mikroökonomik B (Bachelor)

Mikroökonomik B (Bachelor) Bitte eintragen: Matrikel-Nr.: Mikroökonomik B (Bachelor) Prüfung vom 24.09.203 Wichtige Hinweise: Sie haben 90 Minuten Zeit, um die folgenden drei Aufgaben zu insgesamt 90 Punkten zu bearbeiten. Teilen

Mehr

Die Marktkräfte von Angebot und Nachfrage

Die Marktkräfte von Angebot und Nachfrage Markt und Absatz: Markt und Wettbewerb WS 2017/18 Kapitel 03 Angebot und Nachfrage, Lars Metzger 1 / 52 Kapitel 03 Die Marktkräfte von Angebot und Nachfrage Markt und Absatz: Markt und Wettbewerb WS 2017/18

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ( )

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre ( ) Institut für Wirtschaftsmathematik Ökonomie Grundlagen der Volkswirtschaftslehre (175.067) Wiederholung Vollständige Konkurrenz (Ch.11) Definition von vollständiger Konkurrenz Marktnachfragekurve vs. Nachfragekurve

Mehr

Klausur Mikroökonomik

Klausur Mikroökonomik Prof. Dr. Ulrich Schwalbe Sommersemester 2004 Klausur Mikroökonomik Bitte bearbeiten Sie alle zehn Aufgaben. Auf dem Klausurbogen befindet sich nach jeder Teilaufgabe ein Kästchen. In dieses Kästchen schreiben

Mehr

VO Grundlagen der Mikroökonomie

VO Grundlagen der Mikroökonomie Institut für Wirtschaftsmathematik Ökonomie VO 105.620 Grundlagen der Mikroökonomie Monopolistische Konkurrenz und Oligopol (Kapitel 12) ZIEL: Monopolistische Konkurrenz Oligopol Preiswettbewerb Wettbewerb

Mehr

Wiederholungsklausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2016

Wiederholungsklausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2016 Wiederholungsklausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2016 Bitte sofort deutlich lesbar eintragen! Matrikelnummer: Prüfer: Dr. Johannes Paha Datum: Freitag, 03.04.2017 Zeit: 14:00

Mehr

7 Kartelle und Fusionen. 7.1 Kartellabsprachen

7 Kartelle und Fusionen. 7.1 Kartellabsprachen Wettbewerbstheorie und -politik 7-1 Dr. Florian Englmaier 7 Kartelle und Fusionen 7.1 Kartellabsprachen Da sich im (Mengen- und Preis-)Wettbewerb niedrigere Preise und geringere Gesamtgewinne als beim

Mehr

Klausur Mikroökonomik

Klausur Mikroökonomik Klausur Mikroökonomik Klausurtermin: 4.7.017 Dieses Deckblatt bitte vollständig und deutlich lesbar ausfüllen! Vom Prüfer Vom Prüfer Name: auszufüllen: auszufüllen: Aufg.1: / 5 Vorname: Punkte: Aufg.:

Mehr

WDH-Klausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2015

WDH-Klausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2015 WDH-Klausur zur Vorlesung Wettbewerbspolitik und -strategie im SS 2015 Bitte sofort deutlich lesbar eintragen! Matrikelnummer: Platznummer: Prüfer: Dr. Johannes Paha Datum: Montag, 21.03.2016 Zeit: 14:00

Mehr

6. Monopolregulierung

6. Monopolregulierung 6. Monopolregulierung 1. Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie geht von vollkommener Konkurrenz aus. Bei Marktmacht ist Allokation i.d.r. inezient. Bsp. Monopol: Preis>GK führt zu inezient niedrigem Output und

Mehr

Übung zu Mikroökonomik II

Übung zu Mikroökonomik II Prof. Dr. G. Rübel SS 2005 Dr. H. Möller-de Beer Dipl.-Vw. E. Söbbeke Übung zu Mikroökonomik II Aufgabe 1: Eine gewinnmaximierende Unternehmung produziere ein Gut mit zwei kontinuierlich substituierbaren

Mehr

Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol

Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol Aufgabe 1.1 Angenommen die Nachfragefunktion lautet D(p) = 300 5p, die Angebotsfunktion lautet S(p) = 10p. 1) Bestimmen Sie den Gleichgewichtspreis!

Mehr

Die Theorie des Monopols

Die Theorie des Monopols Die Theorie des Monopols Schülerseminar anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2008 Mathematik 17. September 2008 von Jr.-Prof. Dr. Ingrid Ott Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) Agenda Hintergründe

Mehr

AVWL II, Prof. Dr. T. Wollmershäuser. Kapitel 14 Wachstum und Technischer Fortschritt

AVWL II, Prof. Dr. T. Wollmershäuser. Kapitel 14 Wachstum und Technischer Fortschritt AVWL II, Prof. Dr. T. Wollmershäuser Kapitel 14 Wachstum und Technischer Fortschritt Version: 13.12.2010 Wachstum und Technischer Fortschritt Technischer Fortschritt kann viele Dimensionen haben. Er könnte

Mehr

Teilklausur zur Vorlesung Grundlagen der Mikroökonomie Modul VWL I WS 2009/2010,

Teilklausur zur Vorlesung Grundlagen der Mikroökonomie Modul VWL I WS 2009/2010, Name Matrikel-Nr.: Erreichbare Punkte: 37,5 Vorname Studiengang: Erreichte Punkte: Erstversuch 1. Wdhlg. 2.Wdhlg. Universität Rostock Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Lehrstuhl für VWL

Mehr

Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb

Mikroökonomie Oligopol und Monopolistischer Wettbewerb Mikroökonomie Oligopol und Universität Erfurt Wintersemester 08/09 Dittrich (Universität Erfurt) Preisbildung bei Marktmacht Winter 1 / 39 Übersicht Preiswettbewerb Wettbewerb versus Kollusion: Das Gefangenendilemma

Mehr

Klausur AVWL 1. Klausurtermin: Ich studiere nach: Bachelor-Prüfungsordnung Diplom-Prüfungsordnung. Bitte beachten Sie:

Klausur AVWL 1. Klausurtermin: Ich studiere nach: Bachelor-Prüfungsordnung Diplom-Prüfungsordnung. Bitte beachten Sie: Klausur AVWL 1 Klausurtermin: 25.07.2014 Dieses Deckblatt bitte vollständig und deutlich lesbar ausfüllen! Vom Prüfer Vom Prüfer Name: auszufüllen: auszufüllen: Aufg.1: / 25 Vorname: Punkte: Aufg.2: /

Mehr

Vermietendes versus verkaufendes Monopol

Vermietendes versus verkaufendes Monopol Industrieökonomik I Wintersemester 2007/08 1 Vermietendes versus verkaufendes Monopol Im folgenden soll nun anhand eines einfachen Beispiels untersucht werden, wie ein Monopolist, der sich nicht selbst

Mehr

Mikroökonomie: 1. Semester Vollzeit. Lösung zu der Aufgabensammlung. Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I

Mikroökonomie: 1. Semester Vollzeit. Lösung zu der Aufgabensammlung. Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I Thema Dokumentart Mikroökonomie: 1. Semester Vollzeit Lösung zu der Aufgabensammlung Lösung Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 Bezeichnen Sie die richtigen Aussagen. Das Menschenbild des

Mehr

Industrieökonomik Sommersemester Vorlesung,

Industrieökonomik Sommersemester Vorlesung, Industrieökonomik Sommersemester 2007 4. Vorlesung, 11.05.2007 PD Dr. Jörg Naeve Universität des Saarlandes Lehrstuhl für Nationalökonomie insbes. Wirtschaftstheorie mailto:[email protected] http://www.uni-saarland.de/fak1/fr12/albert

Mehr

Mikroökonomie: Angebotstheorie. Lösungen zu Aufgabensammlung. Angebotstheorie: Aufgabensammlung I

Mikroökonomie: Angebotstheorie. Lösungen zu Aufgabensammlung. Angebotstheorie: Aufgabensammlung I Thema Dokumentart Mikroökonomie: Angebotstheorie Lösungen zu Aufgabensammlung LÖSUNGEN Angebotstheorie: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Was besagt das Ertragsgesetz? Bei zunehmendem Einsatz von einem

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte LVA-Leiter: Martin Halla Einheit 10: Marktmacht, Monopol (und Monopson). (Kapitel 10.1-10.4) Einheit 10-1 - Die Marktstruktur Kapitel 8: Wettbewerbsmarkt mit vielen Anbietern und Nachfragern ohne Marktmacht

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte. Monopol. (Kapitel 10) Nicole Schneeweis (JKU Linz) IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte 1 / 21

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte. Monopol. (Kapitel 10) Nicole Schneeweis (JKU Linz) IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte 1 / 21 IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte Monopol (Kapitel 10) Nicole Schneeweis (JKU Linz) IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte 1 / 21 Marktformen Die Marktform beeinusst das Verhalten und die Angebotsentscheidung

Mehr

Oligopol. Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16. Autor: Stefan Furer. phw / Stefan Furer 1

Oligopol. Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16. Autor: Stefan Furer. phw / Stefan Furer 1 Oligopol Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16 Autor: Stefan Furer phw / Stefan Furer 1 In In diesem diesem Kapitel Kapitel wirst wirst Du: Du: erfahren, welche welche Marktstrukturen zwischen

Mehr

Mikroökonomie I. Übungsaufgaben Preisdiskriminierung

Mikroökonomie I. Übungsaufgaben Preisdiskriminierung Mikroökonomie I Übungsaufgaben Preisdiskriminierung 1. Können Wohlfahrtsverluste im Monopol durch Preisdiskriminierung verringert bzw. vermieden werden? Wenn ja, schildern Sie kurz eine denkbare Maßnahme

Mehr

Duopol. Monopol. Duopol. Supply Chains. Strategische Lagerhaltung. Anreize für Manager. Terminmärkte. Hotelling

Duopol. Monopol. Duopol. Supply Chains. Strategische Lagerhaltung. Anreize für Manager. Terminmärkte. Hotelling Abdolkarim Sadrieh Unternehmensinteraktion 40 Annahmen Zwei Firmen (i = 1,2) Unterscheidung zwischen Produkten Unterscheidung der ssituation g Unterscheidung der svariable Preiswahl Mengenwahl Abdolkarim

Mehr