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1 s SINUMERIK 840D sl CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 SINUMERIK 840D sl, CNC-Systemsftware 6 Achsen ) 6FC5850-1XG21-4YA0 mit SINUMERIK OPERATE, 6-sprachig, auf CF-Card; ) Exprt 6FC5850-1YG21-4YA0 mit Lizenz SINUMERIK 840D sl, CNC-Systemsftware 31 Achsen ) 6FC5850-3XG21-4YA0 mit SINUMERIK OPERATE, 6-sprachig, auf CF-Card; ) Exprt 6FC5850-3YG21-4YA0 mit Lizenz Hinweise zur Installatin und zum Betrieb für SINUMERIK NCU 710.2, NCU 720.2, NCU PN, NCU 730.2, NCU PN. Die CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 (interne Versin ) besteht aus flgenden Kmpnenten: NCK-Sftware V SNCK V PLC-BeSy V (PLC 317) PLC-BeSy V (PLC 319) PLC-FB15 V CP V MCP-Client V SINAMICS-Sftware V Sinumerik Operate V LinuxBase V SNC V Technlgy Cycles V Measuring Cycles V Shpmill Cycles V ShpTurn Cycles V Cycles ISO Cmpatibility V Advanced cntur cycles V MachineDataFrCycles V Adapting Cycles V Funktinsverbesserungen NCK gegenüber Versin 2.6 SP1 HF2 PR -Nummer AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP Funktinsverbesserungen Operate gegenüber Versin 2.6 SP1 HF2 PR-Nummer AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 1 vn 40

2 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 AP AP AP AP AP AP AP AP AP Funktinsverbesserungen Zyklen (Technlgie, Messen, JbShp) gegenüber Versin 2.6 SP1 HF2 PR-Nummer AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP Installatin der CNC-Sftware: Zur Installatin der CNC-Sftware ist das NCU-Servicesystem >= V auf USB-Stick erfrderlich. Die Neuinstallatin kann mittels NCU-Servicesystem und TCU mit Vlltastatur der mit WinSCP durchgeführt werden. Eine Installatin hne Tastatur der WinSCP kann nur mit einem zur autmatischen Hchrüstung vrbereiteten USB-Stick erflgen (siehe 1.5). Die Installatin der Sftware darf nur auf einer SanDisk CmpactFlash GB erflgen. MLFB der Leerkarte 6FC5313-5AG00-0AA0. Optinal ist eine CF-Card 8GB 6FC5313-6AG00-0AA0 einsetzbar. 1.1 Installatin des NCU-Servicesystems auf USB-Stick: Das NCU-Servicesystem liegt als USB-Stick-Image im Verzeichnis emergency_btsys_ncu der Liefer-DVD. Daneben liegt das Kpierprgramm installdisk.exe. Schließen Sie einen USB-Stick >= 512MB, vrzugsweise Siemens 6ES7648-0DCx0-0AA0, an Ihr PG bzw. PC (mit Windws XP) an und ermitteln Sie den zugehörigen Laufwerksbuchstaben. Rufen Sie installdisk auf, um das NCU-Servicesystem auf den USB-Stick zu kpieren: installdisk --verbse --blcksize 1m <Image-Datei> <Laufwerksbuchstabe:> Beispiel: ( -- heißt 2x Minus-Zeichen) installdisk --verbse --blcksize 1m D:\ emergency_btsys_ncu\linuxbase-512m.img X: Damit wird die Kapazität jedes USB-Sticks auf 512MB begrenzt. Alternativ: installdisk --verbse --blcksize 1m D:\ emergency_btsys_ncu\linuxbase-resize.img X: Wird das resize.img verwendet, muss einmalig nach dem Aufspielen eine NCU vn diesem USB-Stick gebtet werden, damit das Abbild auf dem Stick entpackt und die FAT-Partitin erzeugt wird. Damit steht die vlle Kapazität des USB-Sticks zur Verfügung. Das.g. Kmmand führt man am besten in einer DOS-Shell aus. Sie benötigen hierfür Administratrrechte auf Ihrem PG/PC Nach Abschluss vn installdisk ziehen Sie den USB-Stick vm PG / PC ab und stecken Sie ihn erneutin das PG / PC. Unter Windws sehen Sie jetzt einen leeren USB-Stick. Auf diesen kpieren Sie nun vn der Liefer-DVD, Verzeichnis ncu_sw, die gewünschte CNC-Sftware (Datei mit Endung.tgz). Der USB-Stick kann in einen der beiden USB-Stecker der NCU 7x0 gesteckt werden. Die NCU btet beim Einschalten vn diesem USB-Stick. Die Bedienung erflgt entweder über eine TCU, die an der NCU angeschlssen ist, der über PG / PC mittels WinSCP unter "Open Terminal". Die Benutzung des NCU-Servicesystems ist in der Dkumentatin /IM7/ auf der Liefer-DVD beschrieben. 1.2 Hchrüstung einer NCU 7x0.2 mit CNC-SW 2.6.xx Vraussetzung ist eine SanDisk 1GB CF-Karte Bei einer Hchrüstung bleiben alle Anwenderdaten auf der CF-Karte in den Verzeichnissen /user, /addn, /em und der Lizenzschlüssel erhalten. Bei der Hchrüstung vn Anlagen mit mehreren NCUs / PCU50 bitte den Abschnitt 7 bzgl. Vernetzung beachten! Bten Sie die NCU vm USB-Stick (siehe 1.1). Wählen Sie mit F3 die Service-Shell an. Melden Sie sich an als Benutzer "manufact". Dazu ist ggf. eine externe Tastatur erfrderlich, weil die Benutzernamen in Kleinbuchstaben geschrieben werden müssen. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 2 vn 40

3 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Geben Sie nach dem Bedien-Prmpt $ der Service-Shell flgendes Kmmand ein: sc restre -update /data/<cnc-sw>.tgz Der Sftware-Update ist abgeschlssen, wenn wieder der Prmpt $ erscheint. Ziehen Sie den USB-Stick ab. Bten Sie die NCU durch Aus-/Einschalten. Anschließend können PLC, Antriebe und NC in Betrieb genmmen werden. 1.3 Neuinstallatin WICHTIG: Bei diesem Vrgehen wird der bestehende Inhalt der CF-Karte kmplett gelöscht, es gilt ebens für eine leere CF-Karte. Bten Sie die NCU vm USB-Stick (siehe 1.1). Wählen Sie mit F3 die Service Shell an. Melden Sie sich an als Benutzer "manufact", bei leerer CF-Karte mit "admin", Passwrt "SUNRISE". Dazu ist ggf. eine externe Tastatur erfrderlich, weil Benutzernamen in Kleinbuchstaben geschrieben werden müssen. Geben Sie nach dem Bedien-Prmpt $ der Service-Shell flgendes Kmmand ein: sc restre -full /data/<cnc-sw>.tgz Die Sftware-Installatin ist abgeschlssen, wenn wieder der Prmpt $ erscheint. Ziehen Sie den USB-Stick ab. Bten Sie die NCU durch Aus-/Einschalten Bei Ersthchlauf mit TCU(s) ist die Anmeldung der TCU(s) am System erfrderlich. Es sind der TCU- Name (Default TCUx) und die Adresse einer zugerdneten MCP anzugeben. Anschließend können PLC, Antriebe und NC in Betrieb genmmen werden. 1.4 Systeme hne TCU Steht für die SW-Installatin entsprechend 1.2 der 1.3 kein OP mit TCU zur Bedienung des NCU- Servicesystems zur Verfügung, kann die Bedienung auch vn PCU50 der PC/PG aus mittels WinSCP (Cmmands / Open Terminal) der VNC-Viewer erflgen. Die Installatin hne NCU-Servicesystem auf USB-Stick ist u. U. nicht möglich, weil der freie Speicherplatz auf der CF-Karte dazu nicht ausreicht. 1.5 Autmatische Hchrüstung mit einem btfähigen USB Stick: Es besteht die Möglichkeit mit einem entsprechend vrbereiteten USB Stick >= 1GB ein autmatisches restre -update der restre -full durchzuführen. Dazu ist es ntwendig ein Script (autexec.sh) und die CNC- Sftware auf den Stick zu kpieren. Der Name des Scripts darf nicht geändert werden. Die auf den Stick kpierte CNC-Sftware muss in update.tgz der full.tgz umbenannt werden. Anschließend muss der Drehschalter SIM/NCK auf der NCU in Stellung 7 gebracht werden und die NCU vn dem Stick gebtet werden. Das Script läuft nur in Stellung 7 des Schalters ab. Andernfalls wird vm Stick gebtet und ins Service- Menü verzweigt. Anhand der Bezeichnung der CNC-Sftware entscheidet das Script b ein restre -update der ein restre -full durchgeführt wird. Zusätzlich führt das Script vr dem restre eine Datensicherung (Backup) der der CF-Karte durch. Den Frtschritt der einzelnen Schritte des Scripts kann man an der 7- Segmentanzeige der auch am internen SINUMERIK Operate erflgen. Die genaue Bedeutung der Anzeigen und der einzelnen Schritte sind in einem gesnderten Dkument beschrieben. Das Script ist auf der Liefer DVD enhalten. 2. Auszug zu den neuen Funktinen ab NCK Geändertes Bremsverhalten bei StpD Ein Anhalten innerhalb der prjektierten StpD-Zeit ist jetzt garantiert. Über ein MD-Bit freischaltbar kann die Spindeldrehrichtung beim Gewindebhren an die Drehrichtung vn M3/M4 adaptiert werden. Prgevent-pwern-ASUPS können trtz anstehender Alarme abgearbeitet werden. Max. Anzahl Teileprgramme ist auf 1000 erhöht wrden. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 3 vn 40

4 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Mehrkanal-Schrittkettenprgrammierung PROGRAMSYNC Multitls Überwachung auf maximale Werkzeugdrehzahl und Beschleunigung ADI4-Bard mit NCU7xx.PN (PLC319) Online-Hilfe aus PLC-Symbltabelle Erweitertes Stillsetzen und Rückziehen NC geführt ESR. 3. Hinweise: Nach Installatin der CNC-SW 2.6 SP1 auf CF-Karte ist ein Urlöschen der NCU und PLC erfrderlich: Schalter SIM/NCK in Stellung 1, Schalter PLC in Stellung 3 und aus-/einschalten. NCU730: Auf das Auftreten des Alarmes 2120 NCK-Lüfteralarm muss unmittelbar (ca. 20 Sek.) im PLC Prgramm mit einem kntrllierten Stillsetzen der Achsen reagiert werden, wenn kein Dppellüftermdul verwendet wird. NCU710 / NCU720: Ohne der mit defektem Lüftermdul läuft die NCU nicht hch. Dies gilt für NCU730 mit Dppellüftermdul nur für den Ausfall beider Lüfter. Alarm %1 Daten wurden restauriert, davn %2 Maschinendaten, %3 Fehler Ist %3, die Anzahl aufgetretener Fehler größer Null, s wird ein Weiterarbeiten mit den Daten nicht empfhlen. Um Flgeprbleme zu vermeiden, sllte eine aktuelle Datensicherung eingelesen werden. Es ist nicht in jedem Fall möglich, ein NCK-SerienInbetriebnahme-Archiv vn 840D pwerline hne Bearbeitung auf 840D sl zu prtieren. Vr dem Überschreiben einer lizensierten CF-Karte ist eine Sicherung des Lizenzschlüssels unbedingt ntwendig. Der Schlüssel ist in der Datei 'keys.txt' enthalten und liegt im Pfad /card/keys/sinumerik Das Sichern des Schlüssels kann z.b. mit WinSCP vm PG/PC aus erflgen. Die Lizenzen sind fest an die CF-Karte (Card-ID) gebunden und können nur auf dieser Karte genutzt werden. Datensicherungen sllten in der Reihenflge NC, PLC, Antrieb eingelesen werden. Es ist sinnvll die Archive NC, PLC und Antrieb getrennt zu erstellen. Knturhandrad und Geschwindigkeitsüberlagerung mit Handrad sind nur mit Prfibus MCP freigegeben. Der Reset-Knpf an der NCU ermöglicht einen Wiederanlauf der NCU-Baugruppe. Es ist nicht sichergestellt, dass in allen Knfiguratinen damit ein Wiederanlauf des gesamten Systems erreicht werden kann. Das gilt auch für den PI-Dienst vn PLC mit FB4. Im Katalg /card/siemens/system/etc. steht ein Template der aktuellen Standard basesys.ini zur Verfügung. Prt 102 auf X130 ist standardmäßig verriegelt. Sll mit Step 7 der einem SINUMERIK Operate auf die Steuerung über X130 zugegriffen werden, muss der Prt 102 freigeschaltet werden. Dies kann durch flgenden Eintrag in der Datei /user/system/etc/basesys.ini erreicht werden: [LinuxBase] FirewallOpenPrts=TCP/102 Ggf. kann auch der Prt 5900 für einen externen VNC-Viewer freigeschaltet werden. Das Ethernethandrad des HT2 wird auf die fünfte Handradschnittstelle rangiert. Beispiel für drei Ethernethandräder. Das dritte Handrad befindet sich im HT2: MD11350[0]= [0]= [0]=1 MD11350[1]= [1]= [1]=2 MD11350[2]= [2]= [2]=5 HT2: Das bei Pwerline auf der Tlbx enthaltene PLC Applikatinsbeispiel zum BHG ist nicht hne Änderungen auf das HT2 übertragbar. Die Variablenbeschreibungen des NCVAR müssen angepasst werden. Der FC13 unterstützt jetzt die Visualisierung vn vier Zeilen. Dadurch hat sich die Bedeutung des Parameters ROW wie flgt geändert: 0 = keine Displayausgabe 1 = 1. Zeile 2 = 2. Zeile 3 = Zeile 1 und Zeile 2 im Wechsel 4 = 3. Zeile 5 = Zeile 1 und Zeile 3 im Wechsel 8 = 4. Zeile Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 4 vn 40

5 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 F = autmatischer Wechsel aller Zeilen Der Displayinhalt muss im Feld ChrArray vm Typ string[64] abgelegt werden. Die beren vier Tasten werden jetzt in das Eingangsabbild der PLC übertragen (die LED s unter diesen Tasten können nch nicht angesprchen werden). Beispiel Parametereinstellung für das HT2 am FB1 (OB100): BHG :=5 BHGIn :=DB100.BhgIn_170 BHGOut :=DB100.BhgOut_150 BHGStatSend :=DB100.DBD80 BHGStatRec :=DB100.DBD84 BHGInLen := BHGOutLen := BHGTimeut := BHGCycl := BHGRecGDN :=2 // entspricht der Einstellung der Drehschalter * der Anschlussbx bzw. des MPP. BHGRecGBZN :=2 // entspricht der Einstellung der Drehschalter * der Anschlussbx bzw. des MPP. BHGRecObjN :=1 BHGSendGDN :=2 BHGSendGBZN :=1 BHGSendObjN :=1 BHGMPI BHGStp BHGNtSend * Mit den Drehschaltern S1 und S2 an der Anschlussbx der MPP wird bestimmt mit welcher DIP Nummer der Teilnehmer im System angemeldet wird (hier S1=0, S2=2). ). Die Adresse 0 ist nicht zulässig da mit dieser Einstellung keine Adressen vm DHCP Server vergeben werden. HT2: Anzeige vn 12 Zeichen incl. Dezimalpunkt und Vrzeichen mit FC13. Um die erweiterte Anzeige am HT2 zu nutzen müssen die Werte (in der Regel sind das Psitinswerte) dem FC13 im Frmat Real 2 übergeben werden. Damit die Werte vm FC13 entsprechend verarbeitet werden muss der Parameter DataType = B#16#30 gesetzt werden. Die Werte müssen s übergeben werden wie sie vm FB2 / FB5 im Frmat Real 2 gelesen werden. Eine Interpretatin der Werte zwischen Ausgabe FB2 / FB5 und Eingabe in FC13 ist nicht möglich. Die vn FB2 / FB5 im Real 2 Frmat gelesenen Werte werden im FC13 entsprechend gewandelt. Der Parameter Digits gibt die Anzahl der Nachkmmastellen an (Wertebereich 1..9). Die Aktualisierung der Anzeige wird im FC13 verwaltet. Die Signale Quittung Ziffernanzeige im EBm+5 und Neue Daten für angewählte Zeile im ABm+1 brauchen in der PLC nicht mehr verschaltet zu werden. Beispiel: - Anzeige vn vier Achspsitinswerten die mit FB2 gelesen werden. - die Ergebnisse des Lesevrganges vm FB2 werden im Real 2 Frmat im DB399.DBX0.0,... DB399.DBX8.0 etc. abgelegt. - die Anzeige erflgt mit drei Nachkmmastellen. CALL FB 2, DB811 // get data Req :=M999.0 NumVar :4 Addr1 :* * * * * * RD1 :=P#DB399.DBX 0.0 REAL 2 // result RD2 :=P#DB399.DBX 8.0 REAL 2 RD3 :=P#DB399.DBX 16.0 REAL 2 RD4 :=P#DB399.DBX 24.0 REAL 2 * * * FUNCTION FC 399 : VOID TITLE = Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 5 vn 40

6 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 { S7_language := '9(1) Englisch (USA) :23:07' } VERSION : 0.0 CODE_VERSION1 VAR_TEMP END_VAR BEGIN NETWORK TITLE = NETWORK //attentin: FC13 writes t AB1 f HT2 //1st axis actual psitin t rw 1 SET ; = DB399.DBX 150.7; //allways ne in QB m.7 CALL FC 13 ( Rw := B#16#F,// display fur rws ChrArray := DB106.display, // string array[64] Cnvert := TRUE, Addr := DB399.DBX 0.0, // 1st result frm FB2 DataType := B#16#30, StringAddr := 16, // rw 1 adress in string Digits := B#16#3, Errr := M 610.0); //2nd axis actual psitin t rw 2 CALL FC 13 ( Rw := B#16#0, ChrArray := DB106.display, Cnvert := TRUE, Addr := DB399.DBX 8.0, // 2 nd result frm FB2 DataType := B#16#30, StringAddr := 32, // rw 2 adress in string Digits := B#16#3, Errr := M 610.1); //3rd axis actual psitin t rw 3 CALL FC 13 ( Rw := B#16#0, ChrArray := DB106.display, Cnvert := TRUE, Addr := DB399.DBX 16.0, // 3 rd result frm FB2 DataType := B#16#30, StringAddr := 48, // rw 3 adress in string Digits := B#16#3, Errr := M 610.2); //34th axis actual psitin t rw 4 CALL FC 13 ( Rw := B#16#0, ChrArray := DB106.display, Cnvert := TRUE, Addr := DB399.DBX 24.0, // 4 th result frm FB2 DataType := B#16#30, StringAddr := 64, // rw 4 adress in string Digits := B#16#3, Errr := M 610.3); BE ; END_FUNCTION Alarm 46xx: Die Maschinendaten für das Ethernethandrad müssen überprüft werden. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 6 vn 40

7 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Beispiel für das erste Handrad: MD11350[0]=7, 11351[0]=1, 11352[0]=1 Das Fahren der Spindel mit begrenztem Mment (Fcn) der Fahren der Spindel auf Festanschlag: Die Leistungsanzeige am SINUMERIK Operate wird vm begrenzten Mment als 100% berechnet und angezeigt. Ab NCK >= V und ADI4-Bard V kann das ADI4-Bard an 840D sl mit interner PLC 317 betrieben werden. Dbsi 1 ist wie bisher in Verbindung mit SINUMERIK und integrierter Antriebsregelung nicht freigegeben. Für den Betrieb der CmpactFlashCard 1GB in einer NCU730 ist ein NCU Bis >= V1.4 erfrderlich. Da eine Hchrüstung nur in seltenen Fällen ntwendig ist, wird das BIOS nur über e_supprt zur Verfügung gestellt. Der Starter ist in Verbindung mit 840 D sl wie bisher nur zu Diagnsezwecken freigegeben. Wenn die über Maschinendaten eingestellte Anzahl der Teileprgramme der Anzahl der tatsächlich vrhandenen nahezu entspricht, muss der Wert im Maschinendatum erhöht werden (bedingt durch zusätzliche Zyklen). Das interplatrische Verfahren vn Psitinierachsen wird mit dem Alarm Achse hat keine IPO Funktinalität. verhindert. SPI und PW sind (schn immer) Schlüsselwörter und können nicht als Achsbezeichner verwendet werden. Die Funktin G643 (Satzinternes Überschleifen) ist freigegeben für Anwendungen im Bereich Werkzeugwechsel (z. B. Optimierungen beim Anfahren der Werkzeugwechselpsitin). Sie ist nicht freigegeben für Anwendungen im Bearbeitungsprzess. Die Funktin G644 (Überschleifen mit maximal möglicher Dynamik) ist freigegeben für Anwendungen im Bereich Werkzeugwechsel (z. B. Optimierungen beim Anfahren der Werkzeugwechselpsitin). Sie ist nicht freigegeben für Anwendungen im Bearbeitungsprzess. Sftwareausprägung max. 6-Achsen: Die Standardvrbesetzung für die Anzahl der Achsen ist auf 3 Achsen festgelegt. Die Funktin "erweitertes Messen" mit dezentralem Messeingang an den SINAMICS Baugruppen ist nicht funktinsfähig (MEAC, MEASA, MEAWA). In einem System mit maximal zwei Kanälen sind keine Kanallücken möglich. Der Zugriff auf Antriebsdaten über Systemvariablen $nn_nn ist nicht freigegeben. Es sind nur die im Telegramm 116 übertragenen Systemvariablen möglich. ESR ist nicht freigegeben. ASUPs können jetzt analg zur 840Di Funktinalität über Prfibus PLC Peripherie gestartet werden. Die Einstellung der Maschinendaten ist wie bei der 840Di zu wählen. Schnelle NCK Peripherie, die im DB10 der PLC abgebildet wird gibt es nicht. Dennch sind die bekannten ASUP Start Möglichkeiten (aus DB10 der FC9 über PLC Prgramm) weiterhin möglich. Als Ersatz für die bei Pwerline verwendeten DMP Mdule können schnelle ET200 Simatic-Baugruppen eingesetzt werden. Hierzu besteht bei der PLC317 in Verbindung mit NCK >= V die Möglichkeit einen der beiden Prfibusstränge taktsynchrn zu betreiben (Details hierzu sind in einer gesnderten Beschreibung zu finden). Bei Verwendung einer 31-Achssftware auf einer NCU710.1 können 6 aus 31 Achsen und 4 Kanäle aus 10 Kanälen benutzt werden. Das Maschinendatum $MN_MAXNUM_PLC_CTRL_AXES ist nicht mehr im Datensatz. Ersetzt durch MD Das MD $MN_POSCTRL_CYCLE_DELAY Null sein. Vrhandene Datensicherung überprüfen. Das Maschinendatum $MA_RATED_OUTVAL[] muss den Wert Null haben. IMD (Integrated Mnitring & Diagnstic) : Die Rückmeldung in der GUD Variable _PM_MISSING_TOOL_REFRESH nach Schreiben der Variablen auf 1 wird erst mit Bildwechsel aktualisiert. Safety: Es gibt ein neues Optinshandling, das die Synchrnaktinen bzw. die Synchrnaktinselemente betrifft. Bis zum Stand 1.3 (NCK 62) war es s, dass mit der Optin SI gleichzeitig intern die Synchrnaktinsstufe 2 gesetzt wurde. Damit knnte das Kanal-MD 28250, NUM_SYNC_ELEMENTS auf einen Wert > 159 eingestellt werden. Mit dem NCK-Stand 67 ändert sich dies. Die Synchrnaktinsstufe 2 ist nicht mehr in Safety enthalten. Dafür gibt es ein neues Maschinendatum, in dem die Synchrnaktinselemente für SAFE.SPF definiert werden, MD 28251, NUM_SAFE_SYNC_ELEMENTS. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 7 vn 40

8 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Dieses Maschinendatum kann bei Optin SLP_I_O=1 maximal mit dem Wert 500, bei SPL_I_O=2 maximal mit dem Wert 5000 beschrieben werden. Es sllte aber die Anzahl der benötigten Synchrnaktinselemente ermittelt werden, um eine unnötige Belastung der Perfrmance zu verhindern. Durch die Systemvariable $AC_SAFE_SYNAC_MEM kann jeweils die Anzahl der freien SI- Synchrnaktinselemente gelesen werden. Ruft man vr dem Start und nach dem Lauf des SAFE.SPF diese Variable auf, s ist die Differenz die Anzahl der Elemente, die SAFE.SPF belegt. Diese Differenz sllte mit einer gewissen Reserve in das MD eingetragen werden. Beim Schreiben des MD über Synchrnaktinen muss ein Index 1-5 angegeben werden. Safety: Geänderte Checksummen bei antriebsintegriertem Safety. Durch neue antriebsintegrierte Safety-Funktinen muss die Checksumme für diese Funktinen neu bestätigt werden. Um dies zu tun, muss in Parameter p10 95 (Safety-IBN) eingetragen werden. Danach müssen die Parameter der Ist-Checksumme auf die Parameter der Sll-Checksumme kpiert werden: p9798 auf p9799 p9898 auf p9899 Danach muss p10 wieder auf Null gesetzt werden. Dadurch werden autmatisch die Werte gespeichert (es wird p971=1) gesetzt. Das Ende der Speicherung ist abzuwarten. Die Vrgänge können auch im HMI-Advanced unter IBN/NC/Safety Integrated über die Sftkeys Aktivieren IBN-Mdus und Deaktivieren IBN-Mdus angestßen werden. Die Hilfsfunktin M6 wird nach Satzsuchlauf nicht mehr standardmäßig ausgegeben. Abhilfe: Hilfsfunktinsgruppe in MD $MC_AUXFU_PREDEF_GROUP[5] in eine freie Gruppe ändern. Weicht der Wert des MD18210 vn der Standardvrbesetzung ab, muss für eine Hchrüstung vn SW1.4 / 2.4 auf SW1.5 / 2.5 das MD18210 mindestens um 21 MB DRAM vergrößert werden. Ab Sftwarestand 1.5 HF5 / 2.4 SP1 kann das HT2 als Bedienhandgerät eingesetzt werden. Abhängig vn der Einstellung in der basesys.ini wird das HT2 vm Master gebtet (vgl. allgem. Hinweise vernetzte Systeme). Der Master kann eine NCU wie auch eine PCU 50 sein. WZV: Es gibt ein neues Optinshandling. Werden mehrere reale Magazine verwendet ist das per Optin freizuschalten. Ein reales Magazin ist Grundumfang. Das bisherige Optinsbit $ON_TECHNO_FUNCTION_MASK Bit4=1 muss aus Kmpatibilitätsgründen weiterhin gesetzt werden, ist aber nicht im Lizenzhandling enthalten. Der remanente Speicher der PLC 319 ist begrenzt auf 256kB. Löschen der PLC 319: Nach Löschen der PLC über Bediensequenz am PLC Drehschalter der vn Step 7 wird das PLC Prgramm anschliessend autmatisch wieder geladen. Wird die PLC Initialisierung über die Bedienhandlung PLC Schalter in Stellung 3 und pwer ff/n eingeleitet, wird das PLC Prgramm nicht autmatisch geladen. Dies geschieht dann auch nicht mehr mit der.g. Bediensequenz. Die aktuelle Zykluszeit steht nicht mehr im DB5 sndern im DB8 zur Verfügung. Die Zykluszeit kann auch über die Startinfs des OB1 abgerufen werden. Die PLC-Baugruppe IM153-2 MLFB 6ES AA02-0XB0 ist nicht einsetzbar. Abhilfe: 6ES AA03-0XB0 Das PLC-Serien-Inbetriebnahmearchiv muss im Stpp-Zustand der PLC erstellt werden. Es ist snst nicht sichergestellt, dass die PLC nach Laden der Datensicherung in den zyklischen Betrieb geht. Die Stern / Dreieck Umschaltung mit FC17 erfrdert Sinamics-Parameter. Vraussetzungen: Es müssen die entsprechenden DDS/MDS im Antrieb eingerichtet sein! Es müssen P827[0] P827[1] P827[n] ungleich sein! Die Schützumschaltung erflgt über die Applikatin => P833, Bit0=1 Die Impulslöschung erflgt über den Antrieb => P833, Bit1=0 PLC Ausgangsstellung: Sternbetrieb, daher ist im Hchlauf im Achs-DB Bit zu setzen Die Service-Schnittstelle X127 der NCU ist ausschließlich für Inbetriebnahme und Service zu verwenden. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 8 vn 40

9 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Die Maschinensteuertafel (MCP) wird am Prfibus der Ethernet betrieben. Kein Mischbetrieb. Der Prfibus1 muss prjektiert sein, damit die Sftkeys CU, Einspeisung, Antriebe am SINUMERIK Operate dargestellt werden. Bei PLC 319 ist die Prfibusdiagnse mit FB125 nicht möglich. PLC 319, PrfiNet Funktinalität: Freigegeben ist CBA PLC Kmmunikatin. Die Bausteine FC1007 AG_LOCK, FC1008 AG_UNLOCK, FC1010 AG_CNTRL sind nicht freigegeben. Die Funktin FORCEN der PLC ist in Verbindung mit 840D sl freigegeben. Sie ist mit der PLC317 ab PLC Betriebssystem >= V (z.b. 2.4 SP1 HF11) / PLC319 ab PLC Betriebssystem >= V (z.b. 2.4 SP1 HF11) möglich. Das VDI Nahtstellensignal DB10.DBX57.3 darf bei 840D sl nicht beschaltet werden. Für die Antriebsinbetriebnahme ist die HMI-Avanced-SW / das IB-Tl ab 7.6 erfrderlich. Keine parallele Anwendung vn Messfunktinen für die i- und n-vermessung mittels Starter und HMI- Advanced. Falls Startermessung erfrderlich sind, verlangt dies ein Pwer OFF=>ON und die unmittelbare Vermessung mit dem Starter. Den Startermessungen dürfen keine Vermessungen mit HMI- Advanced vrausgehen. Wird eine SINAMICS-Kmpnente getauscht bzw. eine Hchrüstung durchgeführt, muss der Firmwarestand überprüft werden und ggf. auf den ursprünglichen Ausgabestand gebracht werden. ( Sichtwrt: Makr ) Die Firmwarestände können in flgenden Parametern überprüft werden: Cntrl Unit R18 Firmwarestand der CU Einspeisung R128 Firmwarestand der Einspeisung Antriebs MD R128 Firmwarestand des Leistungsteils R148 Firmwarestand des Sensr Mduls Für die Ermittelung der Mtrcdes ist vrerst nch der Starter ntwendig. Netzspannungen: Für einen reibungslsen Betrieb im Bestimmungsland sind flgende Parameter in angegebener Reihenflge zu setzen: P010 = 1 P210 = Netznennspannung im Zielland P211 = Netznennfrequenz im Zielland P340 = 1 P3410 = 4 P3900 = 3 RAM t ROM speichern Anlage ausschalten, erst am Zielnetz wieder einschalten. Mit dem nächsten Ein-Befehl an der ALM wird eine Netzidentifikatin durchgeführt und die ermittelten Werte netzausfallsicher gespeichert. Die Funktin APC erhöht die NCU-Belastung. Vr Einsatz ist eine Perfrmance Abschätzung durchzuführen. p1240, p1244, p1248, p1250: Wenn in SW V2.4 VDC-Regelung und DDS-Umschaltung aktiviert waren, s ist nach einer Hchrüstung der Inhalt der Indizes >0 vn p1240 auf krrekten Wert zu überprüfen. Antriebstakte vn 62,5 µs sind mit 840D sl und SW 2.5 SP1 freigegeben. Flgende Bedingungen sind dann gegeben: - auf einer CU der NX können mit dieser Einstellung zwei Achsen betrieben werden. - auf einem Dppelachsmdul können nur gleiche Takte eingestellt werden Bei den SINUMERIK-Sftwareständen 1.3 und 1.4 / 2.4 dürfen unterschiedliche Firmware-Versinen der an den Sicherheitsfunktinen beteiligten Kmpnenten (NCU, NX, Mtr Mdules, DRIVE-CLiQ- Mtren) hne Anpassung der Firmware-Versinen gemischt werden. Ab SINUMERIK-Sftwarestand 1.5 / 2.5 gilt: Die Firmware-Versinen der an den Sicherheitsfunktinen beteiligten Mtr Mdules, Sensr Mdules und DRIVE-CLiQ-Mtren (enthalten integrierte Sensr Mdules) müssen an die SINAMICS Firmware Versin der NCU angepasst werden. Dies geschieht autmatisch beim Hchlauf, wenn der Parameter p9826 (Firmware autmatisch) = 1 gesetzt ist (Standardeinstellung). Bei Nutzung vn Safety Integrated muss der Parameter p9826 (Firmware autmatisch) =1 gesetzt sein und darf nicht umparametriert werden. Beim Abnahmetest vn Safety Integrated sind die Safety-Firmware-Versinen aller in den Sicherheitsfunktinen beteiligten Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 9 vn 40

10 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Mtr Mdules, Sensr Mdules und DRIVE-CLiQ-Mtren auszulesen, zu prtkllieren und gegenüber der flgenden Liste zu überprüfen: Jede Zeile in den Tabellen stellt eine zulässige Kmbinatin vn Safety-Firmware-Versinen dar. Die maximale Antriebs Systemauslastung vn CU der NX darf nicht höher als 80% sein (Anzeige der Auslastung in Parameter 9976[xx]). Die NCU Belastung durch Lageregler und Interplatr sllte im Reset Zustand nicht über 60% betragen. Die aktuelle Belastung kann unter Diagnse / Systemressurcen überprüft werden. Nckenausgabe (Wegschaltsignale) bei Mdul Rundachsen in einem Zeitfenster < 4 IPO Takte ist nicht möglich. Die MPP s und MCP s PN werden an 840D sl im Ethernet Mdus betrieben. Die Schalterstellungen 9 und 10 gleich n (PN Mdus) sind nicht zulässig. Die Maschinendaten zur Beschreibung der Spindeldynamik müssen s eingestellt werden, dass sie der tatsächlichen Dynamik der Spindel in etwa entsprechen. Werden die Werte unnötig überhöht kann es zu Alarmen beim Übergang vn Spindel- zu Psitinierbetrieb kmmen. NCU 7xx.2 PN: Der Zugriff auf Prfinet PLC Peripherie vn NCK über Systemvariablen ist nicht möglich. NCU 7xx.2 PN: Es stehen die Prfinetschnittstellen 1 und 2 (bersten zwei) zur Verfügung. Die Funktin Parkende Achse ist mit SMI Geber nicht hne Spannung Aus/Ein möglich. Alarm 7300: Werden NC Archive vn Sftwareständen < NCK verwendet s kmmt es zum Alarm 7300, wenn das MD18235=0 ist. Standard Einstellung ist MD18235= Die Funktin Festpunktfahren G75 bei aktiver Radiuskrrektur G41 / G42 ist nicht zulässig (Alarm Index 9). Bei Festpunktfahren mit G75 wird der Festpunkt jetzt mit nichtlinearer Interplatin (RTLIOF) angefahren. Das hat zur Flge daß die Achsen mit dem eingestellten Ruck für Psitinierachsen ($MA_JOG_AND_POS_MAX_JERK) verfahren werden. Das Maschinendatum 11295[0..9] ist jetzt Speicher knfigurierend. Bei einer Änderung wird nicht mit einem Alarm darauf hingewiesen. Werte abweichend vm Standard müssen in bestehenden Archiven vr der Hchrüstung entfernt werden. Alarm 8025: Advanced Surface 6FC5800-0AS07-0YB0 ist Optin und über ein Optinsdatum verriegelt. Wenn man bei einer NCU7x0.2 mit SW 2.6 die Serviceschnittstelle X127 mit einem PG/PC nutzen möchte, dann ist darauf zu achten, dass die Netzwerkschnittstelle des PG/PC im Mdus "DHCP-Client", d.h. "IP-Adresse autmatisch beziehen" arbeitet. Wenn man die Netzwerkschnittstelle des PG/PC auf eine feste IP ( xx) eingestellt hat, dann geht zwar ein Ping zu X127, aber man kmmt weder mit Step7 nch mit einem SINUMERIK Operate nline. Die Firewall ist per default Einstellung aktiviert. Step 7 Hardware Knfiguratin Sinumerik NCU 7xx.2 PN: Die unterschiedlichen Versinen V2.4 / V2.6 / V2.7 im Hardwarekatalg beziehen sich auf das zugehörige PLC Betriebssystem der PLC 319. Das PLC Betriebssystem ist Teil der NCU Sftware und hängt damit vm NCU Sftwarestand ab. Welches Betriebssystem im Sftwarestand enthalten ist kann im Diagnsebild überprüft werden (Diagnse / Versin / PLC / Details). Dem entsprechend muss die NCU in der Step 7 Hardware Knfiguratin ausgewählt werden. Beispiel: NCU Sftwarestand 2.6 HF2 enthält ein PLC Betriebssystem 319-3PN/DP Versin xx. In der Hardware Prjektierung muss als eine NCU 7xx.2 PN (V2.7) ausgewählt werden. Der Sftwarestand 2.6 SP1 erfrdert die PLC Tlbx V NCU Link in Verbindung mit Safety Achsen ist nicht freigegeben. Das Verhalten des NCK bezüglich der Dynamikkrrekturwerte ACC, ACCLIMA, VELOLIM, VELOLIMA, JERKLIM, JERKLIMA wurde geändert. Wie die Wirkung im Einzelnen ist wird durch die Beschreibung der Maschinendaten deutlich. Archive mit MD = false sind inkmpatibel. Das Maschinendatum (hmi_functin_mask) muß immer gesetzt sein. Werden mehr als zwei Kanäle definiert muß das Maschinendatum erhöht werden. Archive mit 18150=150 (Standard) sind u.u. inkmpatibel. Archive mit MD > 0 sind inkmpatibel. Bei MD32250 > 0 wird neben der Drehzahlsllwert- auch keine Mmentensllwertnrmierung mehr aus dem Antrieb übernmmen. Das Nahtstellensignal "M3/M4 invertieren" wirkt nun auch beim Gewindebhren mit G331/G332. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 10 vn 40

11 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Bei Anwendungen, die das Nahtstellensignal immer auf "1" gesetzt haben, dreht die Spindel bei G331/G332 jetzt in die falsche Richtung. Um ein kmpatibles Verhalten zu früheren Ständen zu erreichen, muß das Bit 22 im MD35035 auf "1" gesetzt werden (Standard-Vrbesetzung ist 0). Archive mit MD28253=100 (alter default Wert) sind u.u. inkmpatibel. Das MD ändern auf 200 (default neu) Archive mit MD19730[0] =0 sind inkmpatibel. Sftkeys in MDA fehlen. Das MD ändern auf 804hex. Durch einen Implementierungsfehler war es möglich hne Lizenzalarm die Spline Interplatn freizuschalten. Ist das genutzt wrden braucht man jetzt einen neuen Lizenzschlüssel. Die Getriebestufe 1 knnte bisher mit 0 und 1 im DB[axis].DBB16 vrgegeben werden. Nun wird bei Vrgabe vn 0 im Datenbyte 16 immer ein Getriebstufenwechsel angefrdert. Bei Quittierung des Getriebestufenwechsels mit "0" wird der Alarm "Istgetriebestufe entspricht nicht der Sllgetriebestufe" gemeldet. Eventuell muss das Anwender PLC-Prgramm angepasst werden. Wird das ADI4 bard an einer NCU7xx.PN betrieben müssen alle am Prfibus knfigurierten Teilnehmer als Hardware vrhanden sein. Ein Anlauf mit Sll- ungleich Istausbau ist nicht zulässig. Die Funktin "PLC Achsen" ist nicht freigegeben für NCU7xx.PN. Das Maschinendatum $MC_ROT_AX_SWL_CHECK_MODE darf nicht vm Standard abweichen. Die Funktin TANGON mit Zusatzparameter "P" ist nicht freigegeben. Abhilfe:Standardeinstellung "S" verwenden. Die Siemenszyklen werden bei jedem Hchlauf vn der CF Karte in die CPU geladen. Dieses Verhalten kann mit den Service Kmmands sc disable s_cycles / sc enable s_cycles und anschließendem NC- Urlöschen aus- / eingeschaltet werden. Der Inhalt der Siemens GUD Variablen (SGUD) ist in PGUD verlagert wrden. Damit Archive die SGUD Variablen enthalten geladen werden können, müssen diese bearbeitet werden. Der Inhalt der SGUD und PGUD Variablen ist snst dppelt vrhanden. Technlgie Schleifen: Die neue Funktin "Berechnung der Scheibenumfangsgeschwindigkeit im Durchmesser / SUG" ist wegen AP nicht freigegeben. Kmbinatinen vn NCU s mit Sinamics Sxxx CU s (PLC Achsen) sind nicht freigegeben wegen nicht erflgter Fehlerbehebung zu AP und AP Im Zusammenhang mit dem SMC20 kann es zu crash Situatinen kmmen (siehe Q-Feedback Q1088). Die Funktin DSC (Dynamic Stiffness Cntrl) mit Spindeln ist nicht freigegeben wegen nicht erflgter Fehlerbehebung zu AP Bedienung des Prgramms NC_ARC_UPDATE Systemanfrderung: Windws XP mit SP2 der SP3 Geltungsbereich: Mit diesem Tl können NC-Archive, die mit SINUMERIK 840D sl ab SW 2.5 erstellt wurden, vr dem Einlesen in SW 2.6 SP1 bearbeitet werden. Die Definitinen im Datenbaustein SGUD.DEF werden an den neuen SW-Stand ab 2.6 SP1angepasst. Funktin: Prgramm NC_ARC_UPDATE entfernt aus NC-Archiven GUD-Variable, die swhl in der Datei SGUD.DEF und PGUD.DEF vrhanden sind. Bedienung: 1. Datei NC_ARC_UPDATE.exe in ein Verzeichnis auf Laufwerk C: kpieren. 2. Starten mit Dppelklick auf NC_ARC_UPDATE.exe Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 11 vn 40

12 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Bild 1: Startbild 3. Sftkey Weiter betätigen. Bild 2: Laufwerk- und Verzeichnisauswahl für Orginalarchiv 4. Sftkey Weiter betätigen. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 12 vn 40

13 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Bild 3: Anzeige der NC-Archive, die umgewandelt werden können. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 13 vn 40

14 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 5. Archiv auswählen mit Taste Pfeil nach unten bzw. Mausklick. Ausgewähltes NC-Archiv wird blau hinterlegt. Bild 4: Archivauswahl 6. Sftkey Übernehme Bereich: betätigen. Bild 5: Archiv ausgewählt Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 14 vn 40

15 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 7. Sftkey Weiter betätigen Bild 6: Schrittanzeige 1. Schritt 8. Sftkey Fertig betätigen Bild 7: Schrittabarbeitung Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 15 vn 40

16 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 9. Sftkey Start betätigen. Bild 8: Start 1. Schritt 10. Sftkey OK betätigen. Das ausgewählte NC-Archiv wird bearbeitet und es wird ein neues Archiv mit Namen Update.arc erzeugt. Update.arc wird im selben Verzeichnis gespeichert, wie das Orginalarchiv. Bild 9: Prgrammende Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 16 vn 40

17 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Maschinendatenänderung bedingt durch geänderten Drive ES SlaveOM Der Drive ES SlaveOM ist zuständig für die Adressvergabe der Antriebsgeräte am Prfibus der PLC. Die Adressvergabe erflgt in der PLC HW Knfig. Die hier vergebenen Adressen müssen entsprechend der gewünschten Achsknfiguratin in die NC Maschinendaten MD13050[nn] und bei aktivem Safety in MD10393[nn] eingetragen werden. Mit der Installatin des Starters ab V4.1.n (später auch mit der Installatin der Tlbx V2.6) wird der neue Drive ES SlaveOM eingebunden. Anders als früher wird jetzt für jede CU der NX ein Adressraum für 6 Achsen reserviert. Das geschieht bei Neuerstellung der Anpassung einer PLC- Hardwareknfiguratin. Dadurch entstehen u.u. Adressverschiebungen der Lücken. Diese geänderte Adressaufteilung muss dann der NC in den Maschinendaten 13050[nn] und bei aktivem Saftey in MD10393[nn] mitgeteilt werden, da snst die Achszurdnungen nicht mehr krrekt sind. Das gilt insbesndere, wenn mit bestehenden NC Datensicherungen gearbeitet wird, da diese snst nicht mehr zur PLC-Hardwareknfiguratin passen. In der HW-Knfig. ändert sich zudem die Adresse des Telegramm 390 (PZD-2/2) der ersten NX vn 6516 auf Bei Einsatz vn weiteren NX-Baugruppen wird die Adresse mit einem Offset vn 10 hchgezählt. Die Maschinendaten MD13120[1+n] müssen entsprechend angepasst werden. Werden bestehende PLC Prjekte in eine S7 Umgebung mit neuem Drive ES SlaveOM imprtiert, bleiben die alten Adressknfiguratinen erhalten. In dieses Prjekt neu eingefügte Antriebsbjekte erhalten jedch die neue Adressvergabe. Durch Adressen rerganisieren erreicht man eine einheitliche neue Adressvergabe. Ist bei NX-Objekten aus einer bestehenden Prjektierung nch das Standardtelegramm 1 (PZD-2/2) eingetragen, muss dieses gegen das Telegramm 390 getauscht werden, um eine einheitliche neue Adressvergabe zu erreichen. Beispiel: Prjektiert sind eine NCU mit einem Sinamics Integrated und zwei NX10 mit je 3 Achsen. Adressverteilung mit Versin des Drive ES SlaveOM alt : Auf NX10_1 hat die 3te Achse die Adresse 4420 Auf NX10_2 hat die 1te Achse die Adresse 4460 Adressverteilung mit Versin des Drive ES SlaveOM neu Auf NX10_1 hat die 3te Achse die Adresse 4420 Auf NX10_2 hat die 1te Achse die Adresse 4580 Tip: Damit es bei Umprjektierungen bestehender Knfiguratinen zur kmpletten Umsetzung auf die neue Adressierung kmmen kann, sllte bei der kleinsten Slavenummer begnnen werden, die Adressvergabe durch den Key Adressen anzustßen. Wenn bei jedem Slave beim Anstßen der Adressvergabe der Hinweis keine Änderung kmmt, haben alle Slaves die neuen Adressen. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 17 vn 40

18 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Versin des Drive ES SlaveOM alt Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 18 vn 40

19 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 PLC HW Prjektierung Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 19 vn 40

20 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 NX10_1 Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 20 vn 40

21 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 NX10_2 Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 21 vn 40

22 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Versin des Drive ES SlaveOM neu Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 22 vn 40

23 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 NX10_1 Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 23 vn 40

24 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 NX10_2 Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 24 vn 40

25 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Maschinendaten 13050[nn] Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 25 vn 40

26 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Adressen rerganisieren 4. Funktinsverbesserungen und Weiterentwicklungen NCK gegenüber V2.6 SP1 (NCK ) 5. SINUMERIK Operate Funktinserweiterungen in SINUMERIK Operate 2.6 SP1 HF1 gegenüber 2.6 SP1 Anzeige vn Anwender-Symblen (User-Icns) im grßen Header des Bereichs Maschine Im Bedienbereich Maschine können in der zweiten Headerzeile User-Icns angezeigt werden. Die Anzeige des Prgrammnamens erflgt in diesem Fall im rechten Feld der dritten Headerzeile. Aktive Haltebedingungen überblenden die Anzeige des Prgrammnamens. Die Anzeige der User-Icns wird mit PLC-Bits gesteuert. Dafür stehen 32 Bits zur Verfügung. Für die Anzeige der User-Icns im Header stehen 16 Psitinen zur Verfügung. Die Icns sind in Frm vn PNG-Dateien zur Verfügung bereitzustellen und auflösungsspezifisch im Dateisystem (/user/hmi/ic/ic640, etc) abzulegen. Die Prjektierung der User-Icns erflgt im Abschnitt [UserIcns] der Datei slmahdcnfig.ini. Anzugeben sind - die Basisadresse des PLC-Dppelwrtes mit den Bits zur Steuerung der Icn-Anzeige und - und für jedes verwendete Bit der Dateiname des User-Icns und die Psitin, an der das User-Icn angezeigt werden sll. Beispiel: [UserIcns] USER_ICON_BASE=DB19.DBB80 ; set the start byte f the plc duble wrd that displays the icns Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 26 vn 40

27 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 UI_0 = icn1.png,4 UI_1 = icn2.png,6 ; (DB19.DBD80) ; shw icn1.png n psitin 4 if bit 0 (DB19.DBX83.0) is set ; shw icn2.png n psitin 6 if bit 1 (DB19.DBX83.1) is set Antriebsreset: Es ist ab sfrt kein Antriebswarmstart mehr möglich, d.h. die Sftkeys Reset / erweiterter Reset / Antriebsgerät und Antriebssystem wurden entfernt. Rüstdaten Sichern: Am Namensvrschlag für die Sicherungsdatei wird autmatisch ein _TMZ angehängt. Simulatin: Mit dem Htkey Crtl+ M kann die Geschwindigkeit der Simulatin zwischen der aktuell mittels Override eingestellten Geschwindigkeit und der maximal möglichen Geschwindigkeit umgeschaltet werden. Für die Aktivierung dieses Htkeys ist flgende Knfiguratinseinstellung in der Datei slsimcnfigsettings ntwendig: Parameter displayptinmask/overrideoverdrive 0 = kein Overdrive 1 = wird mit Verlassen der Simulatin gelöscht 2 = bleibt über das Verlassen hinaus erhalten. 5.2 Hinweise zu SINUMERIK Operate: Die Sftware SINUMERIK Operate 2.6 SP1 wird als Bestandteil der CNC-Sftware 2.6 autmatisch im Hchlauf der NCU 7x0 gestartet. SINUMERIK Operate wird auch als internes SINUMERIK Operate bezeichnet (im Gegensatz zum "externen SINUMERIK Operate" auf PCU 50.3). Das interne SINUMERIK Operate ist nur über eine Bedientafel mit TCU bedienbar (z.b. OP 012+TCU, HT 8,...) die mittels Ethernet an X120 der NCU 7x0 angeschlssen ist. Es ist auch eine Bedienung über PC/PG mittels VNC-Viewer möglich. Die Prjektierungsdaten, wie z.b. PLC-Meldungs- und Alarmtexte, müssen auf der CF-Karte der NCU in den entsprechenden Verzeichnissen unter /card/user/sinumerik/hmi/... der /card/em/sinumerik/hmi/... abgelegt werden (siehe Inbetriebnahmeanleitung SINUMERIK OPERATE sl). Der Zugriff auf das Dateisystem auf der CF-Karte ist nur nline, d.h. in der laufenden NCU möglich. Die Datenübertragung ist entweder mittels USB-Stick der Netzwerkverbindung über die Bedienberfläche SINUMERIK Operate (Bereich Inbetriebnahme / Systemdaten) der mittels Netzwerkverbindung und dem Tl RCS- Cmmander der WinSCP möglich. WICHTIG: Dateinamen vn Prjektierungsdateien müssen i.d.r. in Kleinbuchstaben geschrieben werden. Bei Hchrüstung vn CNC-SW 2.4 müssen u.u. Anzeige-MD-Werte (aus der Datei hmi_md.ini) manuell in die entsprechenden neuen NC-MD umgesetzt werden. Umsetztabelle siehe SINUMERIK Operate-IB- Anleitung Kap Für die Ablage vn Teileprgrammen und Archiven auf der CF-Karte ( Lkales Laufwerk ) ist die Optin 6FC5800-0AP12-0YB0 zusätzlicher HMI-Anwenderspeicher auf CF-Karte erfrderlich. Achtung: mit NCK-Urlöschen wird auch die Optin gelöscht und damit ist das Lkale Laufwerk nicht verfügbar bis die Optin wieder gesetzt wird. Vrhandene Daten bleiben erhalten. Beim Betrieb einer NCU hne TCU (d.h. nur mit HMI-Advanced der SINUMERIK Operate auf PCU 50.3) muss das interne SINUMERIK Operate deaktiviert werden. Dies geschieht durch das Service- Kmmand sc disable hmi. Für die Antriebsinbetriebnahme ist Bedienberflächensftware HMI-Avanced 7.6 SP1 der das IB-Tl 7.6 SP1 erfrderlich. An 1 NCU darf grundsätzlich nur 1 SINUMERIK Operate aktiv sein, entweder das interne SINUMERIK Operate der 1 externer HMI-Advanced. bzw. 1 SINUMERIK Operate für PCU 50.3 / PC. Ausnahmen: Inbetriebnahme / Service; HMI-Advanced für die Hauptbedienstatin mit fest zugerdneter MCP und 1 Werkzeugbeladestatin mit SINUMERIK Operate hne MCP. Nach Änderung der NC-Knfiguratin bzw. Einlesen eines NC-SerienIB-Archivs kann ein expliziter Datenabgleich für die Simulatin erfrderlich sein. Dieser wird im Bereich Inbetriebnahme / HMI mit dem Sftkey "Simulatin Pwer On" auf der 2. vertikalen Sftkey-Leiste initiiert. Optin 6FC5800-0AP22-0YB0 Mitzeichnen: Die Anzeige der Prgrammlaufzeit kann über das MD $MC_PROCESSTIMER_MODE aktiviert werden. Ladbare Cmpile-Zyklen werden nicht mittels NC-Serieninbetriebnahmearchiv gesichert, weil sie auf der Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 27 vn 40

28 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 CF-Karte der NCU abgelegt werden und bei NC-Urlöschen erhalten bleiben. Sie können wie HMI- Prjektierungsdaten hantiert werden. Die Grß-/Kleinschreibung bei Pfadangaben in SELECT-Anweisungen vn Jblisten, die sich auf Teileprgramme auf der CF-Card der USB-Datenträger beziehen, ist relevant. Behandlung vn Snderzeichen im Editr: Mit dem SINUMERIK Operate Editr können Textdateien editiert werden, die als Zeilen- bzw. Satzendekennung das Zeichen LF (0aH) der die Zeichenflge CRLF (0d0aH) verwenden. Binärdateien können mit dem Editr nicht geöffnet werden. Ebens können Dateien mit den Endungen.EXE,.LIB,.ELF,.ARC,.TS,.ZIP,.SO,.PNG,.BMP,.ICO,.CFS,.BIN,.QM,.HMI,.CFG,.ACX,.EMF,.ALM,.ARD,.TGZ,.PTE,.CYC nicht geöffnet werden. Dateien, die mit dem Editr vn SINUMERIK Operate neu erstellt werden, sind UTF8-cdiert und haben als Satzendekennung das Zeichen LF. Bei UTF-8-cdierten Dateien werden alle Snderzeichen krrekt dargestellt. Beim Öffnen vn Dateien geht der Editr vn SINUMERIK Operate davn aus, dass die Dateien UTF-8-cdiert sind. Werden Dateien mit anderer Cdierung, z.b. mit Windws Cde-Page Cdierung, geöffnet, s werden Snderzeichen nur dann krrekt dargestellt, wenn das SINUMERIK Operate auf die entsprechende Systemsprache umgeschaltet wurde. Das trifft z.b. auf für mit dem Editr vn HMI-Advanced erstellte Dateien zu. Die Cdierung slcher Dateien wird beim Öffnen mit dem Editr vn SINUMERIK Operate nicht verändert. Es findet keine autmatische Umwandlung in UTF-8- Cdierung statt. Werden Dateien nicht mit dem Editr vn SINUMERIK Operate, sndern mit einem externen Editr (z.b. Ntepad unter Windws) erstellt der bearbeitet, s ist darauf zu achten, dass die Datei UTF-8-cdiert gespeichert wird. Dazu gibt man bei Verwendung vn Ntepad beim Speichern der Datei im Dialg "Save As" als Encding "UTF-8" an. Werden keine Snderzeichen verwendet, kann als Encding auch "ANSI" angegeben werden. Für die V24-Datenübertragung muss das V24-Mudul 6FC5312-0FA01-0AA0 in die NCU eingebaut werden. Die Aktivierung der Funktin im HMI erflgt in der Datei /em/sinumerik/hmi/cfg/slpmcnfig.ini mit dem Eintrag [V24] userv24 = true Eine Vrlage dieser Datei findet man unter /siemens/sinumerik/hmi/template/cfg. Die V24-Sftkeys stehen dann im PrgramManager unter "Archvieren" zur Verfügung. Die V24- Baudrate ist auf max begrenzt. 6. Hinweise zur NCU-Basesftware: Das Linux-Betriebssystem der NCU 7x0 wird auch als NCU-Basesftware bezeichnet, analg zur PCU- Basesftware für die PCU Die zugehörige Dkumentatin ist auf der Liefer-DVD in IM7 zu finden. Die NCU-Basesftware srgt im Hchlauf u.a. für den Start der NC-, PLC- und HMI-Sftware, swie für das Bten der TCU, sfern vrhanden. Die NCU-Basesftware ist benutzerrientiert, d.h. man muss sich mit Lgin und Passwrt anmelden und bekmmt damit bestimmte Zugriffsrechte. Dies ist derzeit nur für den Zugang zu einer Linux-Service-Shell relevant bzw. für den Zugriff auf die CF-Karte mittels RCS-Cmmander der WinSCP. Für Inbetriebnahme und Service benutzt man das Lgin manufact mit Passwrt SUNRISE (Grß-/Kleinschreibung ist zu beachten!). Der Einstieg in die Linux-Service-Shell erflgt an der TCU durch gleichzeitiges Betätigen der Tasten Bereichsumschaltung und Recall (F10 und F9), dann "Scan fr Servers", "2" bzw. durch Bten des NCU-Servicesystems vm USB-Stick. Nach dem Bten der NCU 7x0 vn einem USB-Stick mit dem NCU-Servicesystem gilt ebenfalls das Lgin "manufact", "SUNRISE", sfern die CF-Karte eine ablauffähige CNC-Sftware enthält. Ist das nicht der Fall (z.b. bei leerer CF-Karte), s gilt hier das Lgin "admin mit Passwrt SUNRISE. In der Service-Shell bekmmt man mit dem Kmmand sc help eine Auflistung der Syntax aller verfügbaren Service-Kmmands Vernetzung: Beachten Sie die aktuelle Dkumentatin "Bedienkmpnenten und Vernetzung (IM5) Versin 03/2010"! Alle Einstellungen bzgl. Vernetzung und TCU-Knfiguratin können über das "System Netwrk Center" durchgeführt werden, das swhl auf PCU 50.3 als auch in der NCU verfügbar ist. Wichtige System- und Netzwerkeinstellungen der NCU-Basesftware sind in der Datei basesys.ini im Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 28 vn 40

29 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Verzeichnis /card/user/system/etc vreingestellt und dürfen drt verändert werden. Die Originalbasesys.ini findet man unter /card/siemens/system/etc mit dem Namen "template-basesys.ini". Jede NCU im Anlagennetz sllte einen eindeutigen ("sprechenden") Rechnernamen bekmmen, mit dem Eintrag "Hstname=..." in basesys.ini. Zulässige Zeichen sind Grß-/Kleinbuchstaben, Ziffern und Minuszeichen. Der DHCP-Server der NCU sll grundsätzlich eingeschaltet sein. Bei Änderung vn IP-Adressen vn NCUs / PCUs ist das Service-Kmmand "sc clear dhcp" auszuführen, damit die Änderung wirksam wird Knfiguratin 1 NCU mit TCUs und MCPs Bei dieser Knfiguratin sind prinzipiell keine besnderen Einstellungen in der basesys.ini erfrderlich. DHCP- Server und interner HMI-sl bleiben eingeschaltet Knfiguratin 1 NCU mit 1 PCU 50.3, MCPs und ggf. TCUs Bei dieser Knfiguratin sind flgende Einstellungen in der basesys.ini der NCU erfrderlich: Hstname =... SyncMdeDHCPD_SysNet = ON_MASTER Der interne HMI-sl ist i.d.r. auszuschalten, weil der Betrieb vn zwei HMIs (HMI-Advanced und Operate) an einer NCU nur in Snderfällen zulässig ist. Auf der PCU 50.3 wird der Einsatz der PCU-Basesftware ab V8.6 SP1 empfhlen. Wenn es im System eine TCU (HT8) gibt, die standardmäßig auf die PCU 50.3 geschaltet sein sll, s müssen auf der NCU in der Datei /card/user/cmmn/tcu/<tcu-nama>/cmmn/tcu/cnfig.ini die Einträge MaxHstIndex = 1 [hst_1] Address = <IP-Adresse der PCU> eingefügt werden Knfiguratin mehreren NCUs und ggf. 1 der mehreren PCUs, TCUs, MCPs Bei dieser Knfiguratin sind flgende Einstellungen in der basesys.ini der NCU erfrderlich: eindeutiger Hstname =... für jede NCU eindeutige InternalIP=... gleiche InternalNetMask=... genau eine NCU mit SyncMdeDHCPD_SysNet = ON_MASTER Beim ersten Hchlauf nach der Vernetzung sll zuerst der DHCP-Master hch laufen, dann die übrigen Statinen. Auf PCU 50.3 ist der Einsatz der PCU-Basesftware ab V8.6 SP1 erfrderlich. Im System Netwrk Center, Register TCU-Supprt, ist die Default Cnfiguratin "Cmplete TCUsupprt" zu belassen. Im Register DHCP-Settings wird der "Sync mde lw pririty" empfhlen. Alle Bedienstatinen im Anlagennetz (TCUs, HT8, PCU 50) werden auf der NCU mit "ON_MASTER" verwaltet, d.h. drt liegen die zur Laufzeit relevanten Dateien cnfig.ini und auch die.leases-datei mit allen im System vergebenen IP-Adressen. Die Verteilung der cnfig.ini-dateien an alle anderen NCUs / PCUs erflgt vn der Master-NCU mit dem Service-Kmmand "sc distribute tcudata". Mit dem Service-Kmmand "sc clear dhcp" und anschließendem Aus-/Einschalten des Gesamtsystems bekmmen die NCUs / PCUs ihre vrgegebenen IP-Adressen und für TCUs und MCPs werden diese neu vergeben und die.leases-datei dann an alle anderen NCUs / PCUs verteilt. Wichtig: Mit dem System Netwrk Center, Register OPs, auf jeder PCU 50.3 können die cnfig.ini Dateien aller Bedienstatinen direkt auf der Master-NCU editiert werden. Die Verteilung der Daten an alle NCUs / PCUs erflgt autmatisch mit jeder Änderung. 7. Zyklenpakete: In der CNC-SW 2.6 SP1 sind die flgenden Zyklenpakete auf der CF-Karte enthalten: Zyklen (Technlgischen Zyklen) Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 29 vn 40

30 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Messzyklen ISO-Zyklen ShpMill-Zyklen ShpTurn-Zyklen Alle diese Siemens-Zyklen werden im Hchlauf der NCU autmatisch in die NC geladen. Die zugehörigen Variablen werden in der Definitinsdatei PGUD abgelegt. Wichtiger Hinweis: Der prgramguide (früher Zyklenunterstützung) im SINUMERIK Operate 2.6 SP1 basiert auf diesen Zyklenpaketen 2.6. Zyklenaufrufe in Teileprgrammen für diese Zyklen können mit der Zyklenunterstützung im HMI-Advanced 7.x nicht rückübersetzt und bearbeitet werden. Auch die Simulatin im HMI-Advanced ist damit nicht nutzbar. Sll die Zyklenunterstützung des HMI-Advanced 7.x benutzt werden, s müssen die im HMI- Advanced enthaltenen Zyklenpakete 7.x in die NC geladen werden, nachdem die Zyklen 2.6 mit dem Servicekmmand "sc disable s_cycles" deaktiviert wurden. Damit ist dann kein Betrieb des SINUMERIK Operate zulässig. 7.1 Techlgische Zyklen Funktinsumfang Flgende Zyklen / Funktinen sind ab SW 2.6 SP1 enthalten: Bhren Zyklus CYCLE801 CYCLE802 CYCLE81 CYCLE82 CYCLE83 CYCLE85 CYCLE86 HOLES1 HOLES2 CYCLE840 CYCLE84 CYCLE78 Funktin und Einstiegssftkeys Bhren / Psitinen / Gitter d. Rahmen Bhren / Psitinen / beliebige Psitinen Bhren / Zentrieren Bhren / Bhren Reiben / Bhren Bhren / Tieflchbhren Bhren / Bhren Reiben / Reiben Bhren / Ausdrehen Bhren / Psitinen / Lchreihe Bhren / Psitinen / Lchkreis Gewinde / Gewindebhren mit Ausgleichsfutter Gewinde / Gewindebhren hne Ausgleichsfutter Gewinde / Bhrgewindefräsen Drehen Zyklus CYCLE92 CYCLE930 CYCLE940 CYCLE951 CYCLE98 CYCLE99 CYCLE62 CYCLE952 Funktin und Einstiegssftkeys Drehen / Abstich Drehen / Einstich Drehen / Freistich - Frm E, Frm F, Freistich Gewinde DIN, Freistich Gewinde Drehen / Abspanen Drehen / Gewinde / Gewindekette Drehen / Gewinde - längs, Kegel, Plan Knturdrehen / Kntur/ Knturaufruf Knturdrehen/ Abspanen, Stechen, Stechdrehen, alle mit Restmaterial Fräsen Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 30 vn 40

31 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Zyklus CYCLE60 CYCLE61 CYCLE70 CYCLE76 CYCLE77 CYCLE79 POCKET3 POCKET4 LONGHOLE SLOT1 SLOT2 CYCLE899 CYCLE72 CYCLE62 CYCLE63 CYCLE64 CYCLE800 CYCLE832 Funktin und Einstiegssftkeys Fräsen / Gravur Fräsen / Planfräsen Fräsen / Gewindefräsen Fräsen / Zapfen / Rechteckzapfen Fräsen / Zapfen / Kreiszapfen Fräsen / Zapfen / Mehrkant Fräsen / Tasche / Rechtecktasche Fräsen / Tasche / Kreistasche Fräsen / Nut / Langlch Fräsen / Nut / Längsnut Fräsen / Nut / Kreisnut Fräsen / Nut / Offene Nut Knturfräsen / Bahn Knturfräsen / Kntur Knturfräsen / Tasche, Zapfen, alle mit Restmaterial Knturfräsen / Vrbhren Diverses / Schwenken Ebene, Schwenken Werkzeug Diverses / >> / HighSpeed Settings Kmpatibilitätszyklen zu 802Dsl: Diese Zyklen können in Masken rückübersetzt und geändert werden Zyklus Funktin CYCLE71 Kmpatibilität 802Dsl Planfräsen CYCLE87 Kmpatibilität 802Dsl Ausbhren 3 CYCLE88 Kmpatibilität 802Dsl Bhren mit Stpp CYCLE89 Kmpatibilität 802Dsl Ausbhren 5 CYCLE90 Kmpatibilität 802Dsl Gewindefräsen CYCLE93 Kmpatibilität 802Dsl Einstich CYCLE94 Kmpatibilität 802Dsl Freistich Frm E und F CYCLE95 Kmpatibilität Abspanen (zu SW 2.5 und 802Dsl) CYCLE96 Kmpatibilität 802Dsl Gewindefreistich Frm A, B, C, D CYCLE97 Kmpatibilität 802Dsl Gewindeschneiden Snstige Zyklen intern: Zyklus Funktin CYCLE861 CYCLE202 CYCLE203 CYCLE204 CYCLE206 CYCLE206 CYCLE207 CYCLE208 CYCLE209 CYCLE210 CYCLE211 GROUP_ADDEND Rückwärtssenken, nur für ISO-Kmpatibilität, keine Eingabemaske Hilfszyklus für Rückzug Hilfszyklus für Anfasen Hilfszyklus Steigung für metrische Gewinde berechen Hilfszyklus WZ-Wechsel im JOG Hilfszyklus WZ-Wechsel im JOG Hilfszyklus SERUPRO Hilfszyklus für Mehrkanalanwendung (Behandlung Jbliste) Hilfszyklus für Mehrkanalanwendung Hilfszyklus Analyse Maschinenknfiguratin Hilfszyklus Rhteildefinitin für Simulatin Hilfszyklus Mehrkanaleditr Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 31 vn 40

32 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 GROUP_BEGIN GROUP_END PROG_EVENT CUST_800 CUST_832 CUST_M6 CUST_MULTICHAN CUST_T CUST_TECHCYC Hilfszyklus Mehrkanaleditr Hilfszyklus Mehrkanaleditr ASUP zur Unterstützung vn Snderbetriebsarten Herstellerzyklus für Schwenken (früher TOOLCARR) Herstellerzyklus für HighSpeed Settings (früher CYC_832T) Herstellerzyklus für Nachführen der WZ-Wechsel bei SERUPRO Herstellerzyklus für Mehrkanaleditr Herstellerzyklus für Nachführen der WZ-Wechsel bei SERUPRO Herstellerzyklus für Technlgische Zyklen (früher ST_CUST) Wichtige neue Funktinen gegenüber 840D sl SW 1.5 (Zyklen SW 7.5): Allgemein Die Knfiguratin vn Zyklenfunktinen bzw. der Eingabemasken für Zyklen wird in den prjektierbaren Maschinen- bzw. Settingdaten vrgenmmen. Teileprgramme, die die alten Einstelldaten in den GUDs (Feld _ZSD[x]) verwenden, bleiben aber weiterhin lauffähig. Bhren Bhrzyklen unterstützen Auswahl Tiefe bezgen auf Schaft/Spitze Neues Bhrbild Rahmen Neuer Zyklus Bhrgewindefräsen (CYCLE78) Drehen Knturübergabe über CYCLE62 beim Abspanen Neuer Zyklus Abstich Erweiterte Funktinalität Einstich Erweiterte Funktinalität Freistich Erweiterte Funktinalität Gewindeschneiden Neuer Zyklus Knturdrehen (CYCLE952) mit flgenden Funktinalitäten: Abspanen Abspanen Restmaterial Stechen (Knturstechen) Stechen Restmaterial Stechdrehen Stechdrehen Restmaterial Fräsen Knturübergabe über CYCLE62 beim Bahnfräsen Erweiterte Funktinalität Planfräsen (Randbegrenzung) Erweiterte Funktinalität Gewindefräsen Neuer Zyklus Mehrkant Fräszyklen können auf Einzelpsitin der Psitinsmuster ausgeführt werden Fräszyklen haben die neue Funktin Anfasen Neue Zyklen Knturfräsen (CYCLE63) und Vrbhren (CYCLE64) mit flgenden Funktinalitäten: Knturtasche mit der hne Inseln (z. Z. maximal 10 Inseln möglich) Knturtasche Restmaterial Knturzapfen Knturzapfen Restmaterial Vrbhren Wichtige neue Funktinen ab SW 2.6 SP1: Allgemein Der Mehrkanaleditr wird ab diesem SW-Stand unterstützt. Allgemein Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 32 vn 40

33 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Die Knfiguratin vn Zyklenfunktinen bzw. der Eingabemasken für Zyklen wird in den Differenzliste Zyklen/Zyklenfunktinen zu 840D sl SW 7.5: In diesem Zyklenpaket sind flgende Zyklen/Zyklenfunktinen nicht enthalten: Zyklus POCKET1 POCKET2 Funktin und Einstiegssftkeys Rechtecktasche / Kreistasche 1 Randbedingungen / Einschränkungen: Die Anzahl der Insel bei Knturtasche ist auf 10 beschränkt. Besndere Hinweise: Zur Aktivierung der Zyklenunterstützung muss das Maschinendatum MD MCS_TECHNOLOGY > 0 (1 = Drehen der 2 = Fräsen) gesetzt werden. Es gibt keine Anzeige und Eingabemöglichkeit für TOOLCARR-Daten. Sie können nur mittels NC-Prgramm gesetzt werden. Für Anwendung Multitl ist in CUST_T und CUST_M6 flgende Anpassung erfrderlich: Es muss, wenn vn der Magazinplatzbelegung auf WZ-Daten geschlssen wird immer abgefragt werden: Multitl == nein -->.k. weiter wie immer Multitl == ja --> welches WZ ist in Berarbeitungspsitin --> diese T-Nr. hlen Beispiel: T_Nr=$TC_MPP6[9998,_PLATZ] if T_Nr>=1 if $P_TMNOIS[T_Nr]==0 ;Multitl _T_Spi=$TC_MTPP6[T_Nr,$TC_MTP_POS[T_Nr]] else _T_Spi=T_Nr endif endif 1. Messzyklen Funktinsumfang Flgende Zyklen / Funktinen sind ab SW 2.6 enthalten: Messen im JOG Die Messzyklen unterstützen flgende Einrichtefunktinen im JOG (SK Nullpunkt Werkst ): 1 Funktin vn POCKET1/POCKET2 wird vn den neueren Taschenfräszyklen POCKET3/POCKET4 abgedeckt Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 33 vn 40

34 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Abgleich Taster (Radius, Länge) Kante setzen Kante ausrichten Ecke messen (3 Punkte, rechtwinklige Ecke) 1 Bhrung messen 1 Kreiszapfen messen Neu ab SW 2.6 Abstand 2 Kanten Ecke messen (4 Punkte) 2 der 3 der 4 Bhrungen messen Rechteckzapfen messen 2 der 3 der 4 Kreiszapfen messen Ebene ausrichten Die Funktinen Nullpunkt Werkstück stehen nur in der Technlgie Fräsen zur Verfügung. Flgende Messfunktinen zum Werkzeugmessen im JOG stehen zur Verfügung (SK Werkz. messen ): Abgleich Werkzeugmesstaster Messen Werkzeug Länge Messen Werkzeug Radius Neu ab SW 2.6 SP1 Werkzeugmessen auf Drehmaschinen mit B-Achse unter beliebigem Winkel Messen im Autmatikprgramm Werkstückmessen Fräsmaschinen mit flgenden Funktinen: Werkstückmesstaster kalibrieren in Bhrung der an Fläche (CYCLE976) Bhrung, Zapfen, Nut, Steg, Rechecktasche, Rechteckzapfen achsparallel messen (CYCLE977) Kante messen (CYCLE978) Kreissegment außen der innen messen (CYCLE979) Nut der Steg messen unter Winkel (CYCLE979) Eckemessen im Autmatikprgramm (CYCLE961) Winkel messen im Autmatikprgramm (CYCLE998) Kinematikvermessen (CYCLE996) Werkzeugmessen Fräsmaschinen mit flgenden Funktinen: Werkzeugmessen im Autmatikprgramm (CYCLE971) Werkstückmessen Drehmaschinen mit flgenden Funktinen: Werkstückmesstaster kalibrieren in Nut der an Fläche (CYCLE973) Einpunktmessung (CYCLE974) Zweipunktmessung (CYCLE994) Werkzeugmessen Drehmaschinen mit flgenden Funktinen: Werkzeugmessen im Autmatikprgramm (CYCLE982) Generelle Funktinen der Messzyklen: Messzyklenunterstützung im Editr Messergebnisbildanzeige Wahlweise Krrektur der Messdifferenz in eine NPV der einen Werkzeugkrrekturdatensatz der nur messen Anwendung vn Mntaster der Multitaster Vraussetzungen zur Anwendung Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 34 vn 40

35 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Die Messzyklen erfrdern einen schaltenden elektrischen Messtaster. Entsprechend der Vrbesetzung der Maschinendaten für Messzyklen ist der Werkstücktaster am 1. Messeingang der Steuerung anzuschließen, der Werkzeugtaster am 2. Messeingang (Diese Einstellungen sind änderbar über die Maschinendaten MD MCS_MEA_INPUT_PIECE_PROBE und MD MCS_MEA_INPUT_TOOL_PROBE) Wichtige neue Funktinen gegenüber 840D sl SW 1.5 (Messzyklen SW 7.5): Allgemein Alle Messzyklendaten, die für Maschinenhersteller und Anwender wichtig sind, liegen jetzt in den prjektierbaren Maschinen- und Settingdaten (z.b. Datenfelder der Kalibrierwerte). Die GUD-Bausteine GUD5, GUD6 und GUD7_MC werden nicht mehr benötigt. Differenzliste Messzyklen/Zyklenfunktinen zu 840D sl SW 7.5: In diesem Zyklenpaket sind flgende Zyklen/Zyklenfunktinen nicht enthalten: Prtkllieren vn Messergebnissen Liste der entfallenen Messzyklen: Zyklus Funktin und Einstiegssftkeys CYCLE972 Kmpatibilität für Werkzeugmessen auf Drehmaschine CYCLE198 Hilfszyklen für Maschinenhersteller CYCLE199 (ersetzt durch CUST_MEACYC) CYC_JM Hilfszyklen für Messen im JOG CYC_JMA (ersetzt durch CYCLE130, CYCLE131) CYC_JMC CYCLE100 Hilfszyklen für Prtkllieren CYCLE101 CYCLE105 CYCLE106 CYCLE113 CYCLE118 (siehe auch /4/ Anhang) Besndere Hinweise: Für die Funktinalität des Messens im JOG sind flgende beide Settingdaten zu beachten: SD SCS_J_MEA_FUNCTION_MASK_PIECE SD SCS_J_MEA_FUNCTION_MASK_TOOL Nach einer Hchrüstung vn SW 2.x auf SW 2.6 SP1 mit Einlesen eines Serien-IBN-Archives muss neu kalibriert werden, da snst falsche Kalibrierdaten verwendet werden. 2. Zyklen ISO-Kmpatibilität Funktinsumfang Der Funktinsumfang der Zyklen für ISO-Kmpatibilität entspricht dem des SW 6.5 für SINUMERIK 840D. Es werden weiterhin die beiden ISO-Dialekte unterstützt. Die Einstelldaten der Zyklen für ISO-Kmpatibilität wurden auf die prjektieren Maschinen- und Settingdaten umgestellt. Die Datenfelder zur Einstellung in den GUDs sind nicht mehr relevant. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 35 vn 40

36 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 3. Prjektierbare Maschinen- und Settingdaten Funktinsumfang Flgende Funktinen sind ab SW 2.6 enthalten: Ab SW 2.5 wurden neue prjektierbare Maschinen- und Settingdaten eingeführt. Diese werden nach Kaltstart der Steuerung autmatisch vn der cf-karte eingelesen und aktiviert. Diese Daten lösen GUD-Variable der Zyklenpakete swie Anzeige-MDs vn JbShp und HMI ab. Sie werden wie alle anderen Maschinen- und Settingdaten im Bereich Inbetriebnahme angezeigt (je nach Schutzstufe) und liegen im Nummernbereich ab xxx Allgemeine MD 52xxx Kanal MD 53xxx Achs MD 54xxx Allgemeine SD 55xxx Kanal SD 56xxx Achs SD Die Namen der Daten geben Hinweise auf ihre Bedeutung bzw. Verwendung, unmittelbar nach dem Präfix flgen entsprechende Kürzel, z.b. DISP für Anzeige, ISO für ISO-Zyklen, MEA für Messzyklen, TURN für Technlgie Drehen usw. Die prjektierbaren Maschinen- und Settingdaten unterstützen das Datenklassen-Knzept für Datensicherung. 4. Kmpatibilität 4.1. Kmpatibilität zu Zyklenpaketen 840D sl bis SW 1.5 In flgenden Punkten ist das Verhalten der Zyklen gegenüber Sftwareständen bis SW 1.5 geändert: Technlgische Zyklen: 1. Fräszyklen - Berechnung der Zustelltiefe mit / hne Berücksichtigung des Sicherheitsabstandes (früher einstellbar in der GUD-Variablen _ZSD[1]): Im Settingdatum $SCS_FUNCTION_MASK_MILL_SET Bit2 kann eingestellt werden, b bei der Tiefenberechnung der Sicherheitsabstand einbezgen wird der nicht. Bisher war als Defaultwert mit Einbeziehen des Sicherheitsabstandes eingestellt jetzt ist der Defaultwert hne Einbeziehung des Sicherheitsabstandes. Dadurch können sich die einzelnen Tiefenzustellungen in bestehenden Prgrammen ändern. Die Einstellung dieses Settingdatums wirkt in G-Cde-Prgrammen und ShpMill- bzw. ShpTurn- Prgrammen gleich. 2. Fräszyklen bei Aufruf mit MCALL: Fräszyklen in G-Cde-Prgrammen können wahlweise auch auf Psitinsmustern mit MCALL aufgerufen werden. 3. Gewindebhrzyklen CYCLE84, CYCLE840 Technlgieparameter (früher einstellbar in GUD-Variablen): Der Maschinenhersteller muss seine gewünschten Einstellungen der Technlgie-parameter in die einsprechenden Zyklensettingdaten eingeben. Diese Einstellungen werden weder vm Zyklus nch vn der Eingabemaske verändert. 4. Gewindebhrzyklus CYCLE840 Parameter für Drehrichtungsumkehr: Der Parameter Drehrichtung für Rückzug wird in der Eingabemaske des Zyklus nicht mehr unterstützt. Dies ist sinnvll, da der Zyklus inzwischen diese Funktin bei beiden Gewindearten hat und auch nur funktiniert, wenn vr Aufruf eine Spindelrichtung prgrammiert ist. 5. Taschenfräszyklen POCKET3 und POCKET4 Parameter für Eintauchvrschub : Der prgrammierte Vrschub für die Tiefenzustellung wirkt nur nch bei vrgebhrt und senkrecht. Eintauchen helikal und pendelnd erflgt mit dem Vrschub für die Bearbeitung in der Ebene. 6. Fräszyklus Rechtecktasche POCKET3 Bezug Drehwinkel der Tasche: Der Drehwinkel wirkt jetzt immer am Bezugspunkt. Die Prgrammierung für Rechtecktasche "Bezugspunkt ist Ecke" und "Drehwinkel bezieht sich auf Mitte" (mit ZSD[2]=1 und ZSD[9]=1) gibt es nicht mehr, sndern führt zu Alarm Parameter _STA falsch definiert. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 36 vn 40

37 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 7. Fräszyklen Parameter für Zustellbreite: Für die Zustellbreite muss immer ein Wert > 0 eingegeben werden. In der Maske wird das Feld als fehlerhaft markiert und der Zyklus bringt einen Alarm. 8. Bhr- und Fräszyklen Parameter für Sicherheitsabstand: Für den Sicherheitsabstand muss immer ein Wert > 0 eingegeben werden, da dieser Wert auch für die Umschaltung vn G0 auf G1 beim Anfahren zur Bearbeitung in der Werkzeugachse wirkt. In der Maske wird das Feld als fehlerhaft markiert. 9. HighSpeed Settings CYCLE832: Die Unterschiede werden an Hand der Dkumentatin erläutert: Dkumentatin bis SW 7.5: Zyklen Prgrammierhandbuch /6/ Dkumentatin ab SW2.6: Inbetriebnahmeanleitung IHsl IM9 /5/ Fräsen Bedienhandbuch /7/ bzw. Drehen Bedienhandbuch /8/ Alle in /6/ Punkt 3.17 dkumentierten Funktinen die im Parameter _TOLM cdiert sind, außer der Bearbeitungsart (_TOLM Einer-Stelle), werden ab SW-Stand 2.6 nur im Kmpatibilitätsmde unterstützt. Alle in /6/ Punkt Anpassung des Maschinenherstellers beschriebenen GUDs und die dkumentierte Funktinalität sind ab SW-Stand 2.6 entfallen. Hinweis zu /6/ Punkt Anpassung zusätzlicher Prgrammparameter CYC_832T Der Anwenderzyklus CYC_832T.SPF wird ab SW-Stand 2.6 durch den Zyklus CUST_832.SPF ersetzt. Zur Kmpatibilität sind die Marken _M0 bis _M4 im Zyklus CUST_832 weiterhin vrhanden. Der Übergabeparameter _OVL_n des CYC_832T ist entfallen, da die dkumentierten Maschinendaten im CYCLE832 nicht umgeschrieben werden. Hinweis zu /6/ Punkt Schnittstellen Alle dkumentierten Maschinen- und Settingdaten werden im CYCLE832 ab SW-Stand 2.6 nicht umgeschrieben. Alle dkumentierten Kanalspezifischen Variablen GUD7 sind ab SW-Stand 2.6 entfallen. Bei der Anwendung des CYCLE832 muss die Optin Advanced Surface (AS) immer aktiv sein. Ansnsten kmmt der Fehler 8025 "Optin AS nicht gesetzt. AS bedingt laut Applikatinsbeispiel AS in der Inbetriebnahmevrschrift HMI Operate (03/2010) bestimmte G-Befehle. Diese G-Befehle sind nicht unbedingt kmpatibel zu den Einstellungen des "alten" CYCLE832 bzw. CYC_832T. Diese neuen G-Befehle sind als Vrschlag (mit ; auskmmentiert) in den einzelnen Marken des Kmpatibilitätszweiges (ab Marke _M1) eingetragen. Der Befehl SOFT wird in jedem Fall aktiviert, da BRISK bei AS nicht passt. Die alten Aufrufe CYCLE832 sllten nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Bei der Hchrüstung der Maschine sllten vrzugweise die alten Aufrufe durch neue Aufrufe mit CYCLE832 ersetzt werden. Die Einstellungen der Tleranz und der Bearbeitungsart (Schruppen, Schlichten,..) können übernmmen werden. Der Parameter _FACTOR sllte nicht mehr verwendet werden. Einstellungen des Faktr siehe Inbetriebnahmevrschrift HMI Operate (03/2010) -> SD55441 bis SD Wird der Parameter _FACTOR im CUST_832.SPF im Kmpatibilitätszweig beschrieben, wirkt dieser Wert. 10. Schwenkzyklus CYCLE800: (Verweis auf Dkumente wie in Punkt 8. zu CYCLE832): Das in /6/ unter Punkt Inbetriebnahme kinematische Kette dkumentierten Menübilder zur Inbetriebnahme Schwenken sind im SW-Stand 2.6 entfallen. Die Parameter (Vektren) der kinematischen Kette sind als NC-Variale lesbar und schreibbar -> siehe /5/ CYCLE800. Beispiel: $TC_CARR1[2]= > Linearvektr I1X des 2.Schwenkdatensatzes = Die Cdierung des Parameter $TC_CARR37[Schwenkdatensatz n] hat sich geändert: Die Einstellung Richtung Rundachse 1 der Richtung Rundachse 2 in der 4.Stelle (TAUSENDER) $TC_CARR37[n] sind ab SW-Stand nicht mehr erlaubt und müssen durch die Einstellung Richtung Rundachse 1ptimiert der Richtung Rundachse 2 ptimiert ersetzt werden. Damit wird die Plstellung einer Rundachse mit beiden Auswahlmöglichkeiten der Richtung (Plus der Minus) unterstützt. Für die Cdierung des Parameters _MODE und _DIR in der Aufrufschnittstelle des CYCLE800 gilt flgende Festlegung: Wird ein alter Prgrammaufruf übernmmen, wird in die HUNDERTTAUSENDER-Stelle des Parameters _MODE die Einstellung Richtung ptimiert übernmmen: _DIR = -1 _MODE = 10xxxx Schwenken ja, Richtung Minus _DIR = +1 _MODE = 20xxxx Schwenken ja, Richtung Plus Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 37 vn 40

38 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 _DIR = 0 _MODE = 11xxxx Schwenken nein, Richtung Minus _DIR = 0 _MODE = 22xxxx Schwenken nein, Richtung Plus Wird die Einstellung Richtung im $TC_CARR37[n] bei der Hchrüstung auf SW-Stand 2.6 verändert, müssen entsprechende NC-Prgramme neu eingefahren werden. Dies gilt inbesndere, für Prgramme bei den sich beim Schwenken eine Rundachse in Plstellung befindet, z.b Schwenktisch Rundachse A=0 (Plstellung) Schwenken mit Rundachse C. Die Cdierung Freifahren in der 7.und 8.Stelle $TC_CARR37[n] x00xxxxxx bis x03xxxxxx ist ab SW-Stand 2.6 neu cdiert. bis SW2.6 ab SW2.6 $TC_CARR37[n] x00xxxxxx x01xxxxxx Freifahren Z $TC_CARR37[n] x01xxxxxx x03xxxxxx Freifahren Z der Z, XY $TC_CARR37[n] x02xxxxxx x02xxxxxx Freifahren Z, XY $TC_CARR37[n] x03xxxxxx x00xxxxxx kein Freifahren Ab SW-Stand 2.6 müssen die Schwenkdatensätze als aktiv der nicht aktiv gekennzeichnet werden. Dies erflgt im Parameter $TC_CARR37[n] in der 9.Stelle (HUNDERTMILLION). $TC_CARR37[n] 0xxxxxxxx bis 3xxxxxxxx bedeutet Schwenkdatensatz nicht aktiv $TC_CARR37[n] 4xxxxxxxx bis 7xxxxxxxx bedeutet Schwenkdatensatz aktiv Die Parameter $TC_CARR38[n] bis $TC_CARR40[n] werden vm NCK ab SW-Stand 75 in das aktuelle Maßsytem (inch, metrisch) umgerechnet. Sllten die Parameter in eigenen Anwenderzyklen beschrieben werden ist dies unbedingt bei der Hchrüstung auf SW-Stand 2.6 in Verbindung mit NCK ab 75 zu beachten. NC-Prgramme mit den Daten des Schwenkdatensatzes können mit SW-Stand 2.6 wieder verwendet werden, wenn der Parameter $TC_CARR37[n] entsprechend angepasst wird. Hinweis zu /6/ Punkt Herstellerzyklus TOOLCARR.SPF Der Anwenderzyklus TOOLCARR.SPF wird ab SW-Stand 2.6 durch den Zyklus CUST_800.SPF ersetzt. Funktinell entspricht der Zyklus CUST_800.SPF dem Zyklus TOOLCARR.SPF, einschließlich aller für den Maschinenhersteller bereitgestellten Marken für entsprechende maschinenspezifische Anpassungen -> siehe Kmmentare im CUST_800. Ist die Funktin Nachführen Werkzeug aktiviert, wird im Zyklus CUST_800.SPF die 1. Mehrachstransfrmatin (TRAORI(1)) beim Nachführen Werkzeug aktiv. Neu ab SW-Stand 2.6 ist im CUST_800.SPF die Marke _M35 für die Unterstützung vn halbautmatischen und manuellen Rundachsen im Satzsuchlauf. Inhaltlich ersetzt die Marke _M35 den Zyklus CYCPE_SC.SPF, der ab SW-Stand 2.6 entfallen ist. Wird das ptimierte Verhalten in Grundstellung (Plstellung) der Rundachsen nicht gewünscht (Kmpatibilität) kann es mit flgenden Zyklensettingdatum abgeschaltet werden: SD55221 $SCS_FUNCTION_MASK_SWIVEL_SET bit 4 Bit 4 = 0 Auswertung der Eingabewerte CYCLE800 in Plstellung der Maschinenkinematik Bit 4 = 1 CYCLE800: Kmpatibilität 11. Kreistaschenzyklus POCKET4 Eintauchen: bei Tiefenzustellung mit G0 (vrgebhrt) wird jetzt immer mit G0 zugestellt, unabhängig b Rhmaß prgrammiert der nicht. Es wird vrausgesetzt, dass Platz ist bis (DP+SDIS) Bei Zustellung ins Material wirkt prgrammierter Helixradius wenn dieser kleiner als der Werkzeugradius ist. Bisher wirkte in diesem Fall der Werkzeugradius 12. Taschenfräszyklen POCKET3, POCKET4 Snderfall 1 Tiefenzustellung: es wird beim Schruppen / Schlichten nur 1 Tiefenzustellung ausgeführt, wenn Zustelltiefe >= max. abzuspanende Materialtiefe ist Diese Änderungen erfrdern ggf. bestehende Prgramme anzupassen. Messzyklen: 1. Durch die Einführung vn neuen Maschinen- und Settingdaten für Zyklen wurde das Datenknzept der Messzyklen überarbeitet. Einstelldaten, die früher in GUD-Variablen abgelegt wurden, sind jetzt Maschinenund Settingdaten gewrden. Das Dkument /4/ enthält im Anhang A Tabellen mit entsprechenden Infrmatinen dazu: Gegenüberstellung vn GUD-Paramatern Maschinen- und Settingdaten nicht mehr verwendete GUD-Variable Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 38 vn 40

39 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 Namensänderungen vn Zyklen und GUD-Bausteinen. 2. Bei Anwendung der Messzyklen mit unterschiedlichen Maßsystemen (Grundsystem <> prgrammiertes System) und Prgrammierung der G-Befehle G70 der G71 hat sich die Maßeinheit flgender Tleranzparameter geändert sie beziehen sich jetzt auf das prgrammierte System (früher Grundsystem): Vertrauensbereich (_TSA), Nullkrrekturbereich (_TZL), Mittelwertbildung mit Krrektur (_TMV), Maßdifferenzkntrlle (_TDIF). Diese Änderungen erfrdern ggf. bestehende Prgramme mit Messzyklen entsprechend anzupassen. ShpMill Zyklen: 1. Bis SW 1.5 war es möglich den Bezugspunkt (X0, Y0, Z0) bei ShpMill auch inkrementell anzugeben. In neu geöffneten Masken kann der Bezugspunkt nur nch abslut eingegeben werden. Bei rückübersetzten Masken, in denen ein inkrementeller Bezugspunkt vrkmmt, wird ein Tgglefeld abs/ink angebten. Der Check setzt bei ink eine Fehlermeldung Bezugspunkt ink nicht mehr unterstützt, bitte auf abs umrechnen ab. Fehlerbehebungen in allen Zyklenpaketen vn SW 2.6 SP1 HF1 (RQs): AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP AP Hinweise zur Inbetriebnahme 5.1. Hinweise für Hchrüstung (nur für 840D sl): Wenn nach dem Einlesen eines SerienIBN-Archivs ein Baustein SGUD.DEF vrhanden ist, muss dieser gelöscht werden. Snst kmmt es beim Hchlauf der Simulatin zu einer Reihe vn Alarmen durch dppelte GUD-Definitinen (Alarmnummern und 15185). Vrgehen: SGUD.DEF löschen, wenn er nur die Definitinen der Zyklenpakete vn Siemens enthält (der Sftwarestand ist zu erkennen am Versinseintrag ab ;VERSION: xx.xx ); wenn er zusätzliche Datendefinitinen über die Zyklenpakete vn Siemens hinaus enthält, sind diese vrher in den Baustein MGUD.DEF zu verlagern und dann der Baustein SGUD.DEF zu löschen; der wenn er zusätzliche Definitinen enthält, die im Baustein SGUD.DEF bleiben müssen (z.b. wegen Cmpilezyklus), muss der SGUD.DEF s angepasst werden, dass er nur nch diese zusätzlichen Definitinen enthält. Nach einer Hchrüstung vn SW 2.x auf SW 2.6 SP1 mit Einlesen eines Serien-IBN-Archives muss neu kalibriert werden, da snst falsche Kalibrierdaten verwendet werden Änderung Dkumentatin SINUMERIK Operate Inbetriebnahmehandbuch: S.338 MD10602 $MN_FRAME_GEOAX_CHANGE_MODE= 1 Das aktuelle Gesamtframe (Nullpunktverschiebungen) wird beim Umschalten vn Gemetrieachsen (An- /Abwahl vn TRAORI) neu berechnet. Diese Einstellung ist bei Nachführen Werkzeug erfrderlich. MD11604 $MN_ASUP_START_PRIO_LEVEL = 100 S.344 ben Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 39 vn 40

40 CNC-Sftware 2.6 SP1 HF3 SC55410 $SCS_MILL_SWIVEL_ALARM_MASK Das ist jetzt ein kanalspezifisches Settingdatum. S.346 ben: Schwenkkpf I3 Abstand vn der Werkzeugaufnahme bis zum Drehpunkt/Schnittpunkt der 2. Rundachse I2 Abstand vm Drehpunkt/Schnittpunkt der 2. Rundachse zum Drehpunkt/Schnittpunkt der 1. Rundachse I1 Schließen der Vektrkette I1=-(I2+I3), wenn Schwenkkpf nicht auswechselbar Schwenktisch I2 Abstand vm Maschinenbezugspunkt bis zum Drehpunkt/Schnittpunkt der 1. Rundachse I3 Abstand vm Drehpunkt/Schnittpunkt der 1. Rundachse zum Drehpunkt/Schnittpunkt der 2. Rundachse (bzw. zum Bezugspunkt der Werkzeugaufnahme) I4 Schließen der Vektrkette I4=-(I2+I3), wenn Schwenktisch nicht auswechselbar Schwenkkpf / Schwenktisch (gemischte Kinematik) I2 Abstand vn der Werkzeugaufnahme bis zum Drehpunkt/Schnittpunkt der 1. Rundachse I1 Schließen der Vektrkette I1=-I2, wenn Schwenkkpf nicht auswechselbar I3 Abstand vm Maschinenbezugspunkt bis zum Drehpunkt/Schnittpunkt der 2. Rundachse (bzw. zum Bezugspunkt der Werkzeugaufnahme) I4 Schließen der Vektrkette I4=-I3, wenn Schwenktisch nicht auswechselbar Die Offsetvektren müssen nicht zwingend auf den Drehpunkt der Rundachsen zeigen. Wichtig ist, dass sie auf einen Punkt der Drehrichtung (Schnittpunkt) zeigen. Die Vrzeichen der Offsetvektren (I1...I4) und der Rundachsvektren (V1, V2) ergeben sich aus den Festlegungen der Achsrichtungen nach ISO bzw. DIN (rechte Handregel). Bei Kinematiken, die das Werkstück bewegen (Rundtisch) kehrt sich die Achsrichtung um. Siemens AG 2010 I DT MC R&D 51 Seite 40 vn 40

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