Alphabetisierung und Grundbildung

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1 Ringvorlesung Alphabetisierung und Grundbildung Nürnberg Manuela Schneider, Tina Scharrer

2 Agenda I. Definitionen II. Größenordnung in Deutschland III. Ursachen IV. Lebenswelt von funktionalen Analphabeten V. Schlussfolgerungen für Grundbildungsmaßnahmen VI. Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland VII. Das Projekt ABC zum Berufserfolg VIII. Diskussion Seite 2 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

3 Definition und Erscheinungsbild von funktionalem Analphabetismus Was versteht man unter dem Begriff funktionaler Analphabetismus? Seite 3 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

4 Definition Totaler Analphabetismus: keine Schriftsprach- und Buchstabenkenntnis vorhanden Funktionaler Analphabetismus: individuelle Lese- und Schreibkenntnisse liegen unterhalb der gesellschaftlich erforderlichen und als selbstverständlich vorausgesetzten Kenntnisse Grundbildung: umfasst grundlegende Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen, Umgang mit neuen Medien und zunehmend Englisch-Grundlagenkenntnisse Seite 4 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

5 Schreibbeispiel: vierzehn Steine Quelle: Bundesverband für Alphabetisierung e.v. Seite 5 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

6 Schreibbeispiel Ich haben die Kagefagen gebutz und auch die Kearasche. Haben auch mein Zimmer gebuzt und Haufgeräumt Ich haben gestern fidiofilm geschaut. Haute Fil ich Feinnburbe machen. Ich habe die Krankenwagen geputzt und auch die Garage. Habe auch mein Zimmer geputzt und aufgeräumt. Ich habe gestern einen Videofilm geschaut. Heute will ich eine Weinprobe machen. (Schreibbeispiel eines Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss) Seite 6 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

7 Größenordnung des funktionalen Analphabetismus in Deutschland Wie viele Menschen haben in Deutschland Probleme mit dem Lesen und Schreiben? Seite 7 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

8 Größenordnung in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen in Deutschland betroffen (Schätzung beruhend auf IALS-Studie 1995) Risikogruppen: Personen mit geringem Bildungsabschluss Personen mit ausländischer Herkunft geringe Bildungsabschlüsse der Eltern keine Lese- und Schreibvorbilder in der Familie, untergeordnete Rolle der Schrift in der Familie wenig eigene Bücher, keine Tageszeitung Seite 8 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

9 Ursachen von funktionalem Analphabetismus Wie kommt es, dass Menschen trotz Schulpflicht nicht genügend Lesen und Schreiben können? Seite 9 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

10 Ursachengefüge von Analphabetismus Negativerfahrungen in Elternhaus und Schule Geringes Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, negatives Selbstbild Diskriminierungserfahrungen im Erwachsenenalter aufgrund von Schriftsprachunkundigkeit Leistungsprobleme in der Schule, Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb Fehlende, unzureichende oder unsichere Schriftsprachkompetenz Vermeidung schriftsprachlicher Anforderungs- und Gebrauchssituationen In Anlehnung an: Döbert/Nickel (2000) In: Döbert/Hubertus: Ihr Kreuz ist die Schrift. S. 52. Seite 10 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

11 Lebenswelt von funktionalen Analphabeten Wie sieht die Lebenssituation von funktionalen Analphabeten aus? Seite 11 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

12 Lebenswelten Jugendliche: Vermeidung neuer Lernsituationen nach erfolgloser schulischer Karriere Meist Erfahrung der Ausgliederung aus dem Arbeitsleben bzw. Ausgrenzung aufgrund Arbeitslosigkeit direkt nach der Ausschulung Häufig Verhaltensauffälligkeiten und fehlende Lernmotive Ältere funktionale Analphabeten: Zunehmend häufiger Erfahrung der Ausgliederung aus dem Arbeitsleben nach vielen Jahren der Berufstätigkeit (z.b. bei der Schließung von Firmen, der Auslagerung von Arbeitsbereichen, Veränderungen am Arbeitsplatz etc.) Dann kaum noch Chancen auf neuen Arbeitsplatz Z.T. hohe Lernmotivation Seite 12 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

13 Verheimlichungsstrategien 1. Vermeiden von schriftsprachlichen Anforderungen Problem soll nicht entdeckt werden, um soziale Stigmatisierung zu vermeiden 2. Delegation von schriftsprachlichen Anforderungen Jede Person hat eine eingeweihte Vertrauensperson, die die Rolle des Lesers und Schreibers übernimmt 3. Täuschung Vortäuschen von Lesefähigkeit Vortäuschen von körperlichen Ursachen Seite 13 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

14 Folgen der Strategien Verlernen bzw. immer mehr Unsicherheit Rückzug aus zahlreichen Aktivitäten und Kontakten Immer weitere (Selbst)-Ausgrenzung Abhängigkeit von der Bezugsperson Gesamtgesellschaftliche Verdeckung des Phänomens Seite 14 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

15 Kritische Ereignisse als Lernmotive (drohender) Verlust des Arbeitsplatzes Umstellungen auf andere Arbeitsmittel Einschulung des Kindes Wegfall der Hilfestellung durch die Bezugsperson Überforderungserlebnisse am Arbeitsplatz Beförderungsangebot Berufliche Motive zunehmend stärker im Vordergrund Seite 15 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

16 Schlussfolgerungen für Grundbildungsmaßnahmen Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich für die Alphabetisierung- und Grundbildungsarbeit? Seite 16 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

17 Schlussfolgerungen für Grundbildungsmaßnahmen Grundbildung ist elementare Voraussetzung für lebenslanges Lernen, gesellschaftliche Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit Herausforderung: Lernblockaden und Vermeidungsverhalten der Betroffenen durchbrechen => Prinzip der Freiwilligkeit! Außergewöhnliche Arbeitskonditionen: - Geringe Teilnehmerzahl pro Lerngruppe - Überdurchschnittliche (Lern-)Beratung - Möglichst Doppeldozentur - Offene Curricula und Verweildauer der Teilnehmer (keine Einstufungs- oder Leistungstests und festgesetzten Lernziele) - Diskreter und vereinfachter Umgang bei der Anmeldung - angemessene, schulunähnliche Lernumgebung (Qualitätskriterien des Bundesverband für Alphabetisierung, 2001) Seite 17 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

18 Alphabetisierung und Grundbildung in Deutschland Angebote und Forschung wer macht was? Seite 18 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

19 Angebote und Forschung Status Quo Anbieter: Volkshochschulen, Vereine, Ehrenamtliche, (BAMF- Integrationskurse) Deutschlandweit zu geringes Angebot, in Bayern mit Abstand das geringste wenig Angebote mit Berufsbezug Ausbildung der Fachkräfte im Unterschied zum europäischen Ausland nicht institutionalisiert wenig Grundlagenforschung (bisher: DIE, vereinzelte Projekte weiterer Akteure, z.b. DVV) Interessenverband: Bundesverband für Alphabetisierung und Grundbildung (BVAG) Seite 19 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

20 Aktueller Förderschwerpunkt des BMBF Förderer: BMBF Projektträger: DLR Transferstelle: Unesco-Institut für Lebenslanges Lernen (UIL) in Hamburg 21 Verbundprojekte (94 Teilprojekte) 4 Themenbereiche: (1) Grundlagenforschung, (2) Effizienz und Qualität von Angeboten, (3) Alph. & Grundbildung im Kontext von Wirtschaft & Arbeit (4) Professionalisierung der Lehrenden Seite 20 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

21 Das Projekt ABC zum Berufserfolg Entwicklung eines berufsorientierten Grundbildungsmodells Seite 21 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

22 Rahmendaten des Projekts Projektlaufzeit: 1. April 2008 bis 31. März 2011 Verbundprojekt gemeinsam mit dem bfz Nürnberg Zielsetzung: Konzeption, Erprobung und Evaluation eines einjährigen Vollzeitkursmodells zur berufsorientierten Grundbildung => Zielgruppen: Jugendliche im Übergang Schule-Beruf Erwachsene mit Arbeitserfahrung Junge Mütter/TZ-Beschäftigte (Teilzeitkonzept) => Unterstützung durch regionale ARGEn Seite 22 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

23 Zielsetzung Erhebung von Grundbildungsanforderungen in Tätigkeitsfeldern mit Beschäftigungspotential für Geringqualifizierte (Fallstudien, Dokumentenanalyse) => Altenpflege => Hotel und Gastronomie => Lager => Produktion Bedarfsanalyse der Zielgruppe (Experteninterviews) Transfer des Konzeptes (Multiplikatorenschulungen) => Zielgruppe: Akteure der Alphabetisierungsarbeit und der Berufsvorbereitung und Nachqualifizierung Seite 23 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

24 Modell für die berufsorientierte Grundbildung Seite 24 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

25 Literaturempfehlung Döbert, M.; Hubertus, H. (2000): Ihr Kreuz ist die Schrift Analphabetismus und Alphabetisierung in Deutschland. Stuttgart. Download: Downloads_Texte/IhrKreuz-gesamt.pdf Apfe e.v. (Hrsg.) (2007): Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Handreichung PASS alpha. Dresden. Download: Seite 25 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

26 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Seite 26 Manuela Schneider, Tina Scharrer Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ggmbh

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