Der große Zauberlehrling

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1 Alexa Mohl Der große Zauberlehrling REIHE KOMMUNIKATION NLP Das NLP-Arbeitsbuch für Lernende und Anwender in 2 Teilbänden Junfermann V e r l a g

2 Alexa Mohl Der große ZAUBERLEHRLING Das NLP-Arbeitsbuch für Lernende und Anwender Teilband I

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4 Alexa Mohl Der große Zauberlehrling Das NLP-Arbeitsbuch für Lernende und Anwender Teilband I Junfermann Verlag Paderborn 2006

5 Copyright Junfermannsche Verlagsbuchhandlung, Paderborn 2006 Covergestaltung/Reihenentwurf sowie für Coverillustrationen: Christian Tschepp Alle Rechte vorbehalten. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Satz: JUNFERMANN Druck & Service, Paderborn Bibliographische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über abrufbar.

6 Inhaltsübersicht Band I Vorwort Erstes Kapitel: NLP und seine Wurzeln Erster Abschnitt: Richard Bandler und John Grinder in der Schule der Magier Zweiter Abschnitt: Theoretische Vorläufer des NLP Dritter Abschnitt: Was ist NLP? Zweites Kapitel: Beraterfähigkeiten Erster Abschnitt: Wahrnehmung Zweiter Abschnitt: Rapport Dritter Abschnitt: Fragetechnik Das Metamodell der Sprache Vierter Abschnitt: Reframing Drittes Kapitel: NLP-Veränderungsarbeit Erster Abschnitt: NLP als Veränderungsarbeit Zweiter Abschnitt: Standardschritte der NLP-Veränderungsarbeit Dritter Abschnitt: Theorie und Praxis der NLP-Veränderungsarbeit Viertes Kapitel: Ressourcenintegration Erster Abschnitt: Ankern Zweiter Abschnitt: Ressourcenintegration Dritter Abschnitt: Formate der Ressourcenintegration Vierter Abschnitt: Ressourcenintegration mit Bodenankern Fünftes Kapitel: Teilearbeit Erster Abschnitt: Was sind Teile? Zweiter Abschnitt: Die Durchführung von Teilearbeiten Dritter Abschnitt: Veränderungsarbeit mit mehreren Teilen Anmerkungen

7 Band II Einleitung in den zweiten Band Sechstes Kapitel: Arbeiten mit Strategien und Modeling Erster Abschnitt: Was sind Strategien? Zweiter Abschnitt: Strategien untersuchen Dritter Abschnitt: Arbeiten mit Strategien Siebtes Kapitel: Submodalitäten Erster Abschnitt: Was sind Submodalitäten Zweiter Abschnitt: Formen der Veränderungsarbeit mit Submodalitäten Dritter Abschnitt: Formate der Submodalitätenarbeit Achtes Kapitel: NLP-Konzepte und Systematisierungsversuche Erster Abschnitt: Timeline-Arbeit Zweiter Abschnitt: Wahrnehmungspositionen Dritter Abschnitt: Neurologische Ebenen Vierter Abschnitt: Systematisierungsversuche im NLP Neuntes Kapitel: Therapie in Trance Erster Abschnitt: Was ist Trance? Zweiter Abschnitt: Trance-Induktionen Dritter Abschnitt: Arbeit mit Tranceprozessen Anmerkungen Verzeichnis der verwendeten Literatur Personenregister Stichwortregister

8 Inhaltsverzeichnis Band I Vorwort Erstes Kapitel: NLP und seine Wurzeln Erster Abschnitt: Richard Bandler und John Grinder in der Schule der Magier I. Gestalttherapie Vorgehensweisen der Gestaltarbeit 2. Weitere Charakteristiken der Gestaltarbeit im NLP II. Virginia Satir Virginia Satirs Muster therapeutischer Arbeit 2. Satir-Muster in der NLP-Arbeit III. Milton H. Erickson Die Hypnotherapie Ericksons 2. Hypnotische Muster Milton Ericksons im NLP Zweiter Abschnitt: Theoretische Vorläufer des NLP Die kybernetische Revolution der Erkenntnis Mitte des 20. Jahrhunderts 2. Die biologische Erkenntnistheorie von Maturana und Varela 3. Vorläufer des radikalen Konstruktivismus von den griechischen Skeptikern bis Kant 4. Vaihinger und die Philosophie des Als-ob 5. Gregory Bateson und die Palo-Alto-Schule 6. Alfred Korzybski und die Landkartenmetapher 7. Der revolutionäre Charakter der biologischen Erkenntnistheorie Dritter Abschnitt: Was ist NLP? I. Das Menschenbild des NLP Wahrnehmung 2. Informationsverarbeitung II. NLP als emanzipatorische Praxis

9 Zweites Kapitel: Beraterfähigkeiten Erster Abschnitt: Wahrnehmung Wahrnehmung innerer Zustände (die Physiologien) Sinnlich konkrete Wahrnehmung Feinabstimmung (Kalibrieren) 2. Wahrnehmung von Repräsentationssystemen Prädikate Augenmuster Andere Zugangshinweise Die Wahrnehmungstypen 3. Wahrnehmung von anderen Metaprogrammen Einige grundlegende Metaprogramme (Sorting Styles) 4. Wahrnehmung von Inkongruenzen Wahrnehmung von Satirkategorien Der Beschwichtiger (Placeter) Der Ankläger (Blamer) Der Rationalisierer (Computer) Der Ablenker (Distracter) Zweiter Abschnitt: Rapport Rapport im Alltag Rapport in der Psychologie Rapport im NLP Spiegeln (Pacing) a. Nonverbales Pacing b. Verbales Pacing c. Pacing and Leading (Spiegeln und Führen) Dritter Abschnitt: Fragetechnik Das Metamodell der Sprache Der Aufbau der menschlichen Lebenswelt Neurologische Einschränkungen Sozialgenetische Einschränkungen Individuelle Einschränkungen 2. Die Universalien menschlicher Modellbildung Generalisierung Tilgung Verzerrung 3. Die Struktur der Magie Das Metamodell der Sprache als Fragetechnik Vorläufer des Metamodells Regelgeleitetes Sprachverhalten Drei Hauptkategorien 6. Die Bedeutung des Metamodells In die Welt des anderen einsteigen Die Welt des anderen erweitern Die Welt des anderen verändern Lernen, sich selber zuzuhören Frag nicht warum! Kritische Einschätzungen Selbsteinschätzung der Autoren Metamodell und Rapport jenseits des Beratungsrahmens 7. Die Fragen des Metamodells im einzelnen Tilgungen Verallgemeinerungen Verzerrungen

10 Vierter Abschnitt: Reframing Reframings in der Psychologie Inhaltliches Reframing Vortrag von Reframings Bedeutungsreframing Kontextreframing 3. Sleight of Mouth (SOM) Überblick über die Sleight-of-Mouth-Muster Drittes Kapitel: NLP-Veränderungsarbeit Erster Abschnitt: NLP als Veränderungsarbeit Ziele der NLP-Veränderungsarbeit Einsicht Erweiterung der menschlichen Lebenswelt Kuratives NLP Generatives NLP Modeling NLP als Utopie 2. Die Form der NLP-Veränderungsarbeit Die Vorgehensweise der NLP-Veränderungsarbeit Prinzipien der NLP-Veränderungsarbeit Anforderungen an den NLP-Berater Grundlegende Einstellung Kommunikative Kompetenzen Therapeutische Flexibilität Umgang mit Widerstand Schutz des Klienten Zweiter Abschnitt: Standardschritte der NLP-Veränderungsarbeit Problembestimmung Die VAKO-Hypnose 2. Separator-State Zielbestimmung Kriterien eines wohlgeformten Ziels Zielkonkretisierung VAKO-Hypnose Metaziel Zielmodeling Rollenspiel 4. Ökologische Überprüfung Ressourcen Integration Future-Pace Vom Problem zum Ziel, Standardschritte der NLP-Veränderungsarbeit Dritter Abschnitt: Theorie und Praxis der NLP-Veränderungsarbeit

11 Viertes Kapitel: Ressourcenintegration Erster Abschnitt: Ankern Die Geburtsstunde der Ankertechnik Ankern im NLP Der Nutzen des Ankerns Neurophysiologie des Ankerns Die Praxis des Ankerns Moment of Excellence 6. Weitere nützliche Ankerformate Anker entdecken und utilisieren nach Thies Stahl Kinästhetische Selbstanker Uptime-Anker Downtime-Anker Die Wirkung einer Droge ankern 7. Zwei Formen der Arbeit mit Ankern Anker verschmelzen nach Bandler und Grinder Anker verketten 8. In die Vergangenheit zurückgehen mit Ankern Arbeiten mit Bodenankern Circle of Excellence 10. Verdeckt ankern Zweiter Abschnitt: Ressourcenintegration Changing History Die Schritte des Changing History Zusätzliche Schritte beim Changing History 2. Neurophysiologie der Ressourcenintegration Ressourcenintegration in anderen Psychotherapien Ressourcenintegration im Psychodrama Ressourcenintegration in der Gestalttherapie Ressourcenintegration in der Transaktionsanalyse Ressourcenintegration in der Verhaltenstherapie Ressourcenintegration in der Psychoanalyse? Dritter Abschnitt: Formate der Ressourcenintegration Changing History als Kette Phobietechnik mit Ressource Der Ablauf der Phobietechnik mit Ressource 3. Reimprinting Prägungserfahrungen Der Ablauf des Reimprinting Die Wirkung des Reimprint 4. Der Allergie-Prozeß Der Ablauf des Allergie-Prozesses 5. Sich vor Lachen nicht halten können Groovy-Swish

12 Vierter Abschnitt: Ressourcenintegration mit Bodenankern Anker verketten mit Bodenankern Mentoren-Technik Glaubensveränderungsprozeß im Gehen NLP-Vorannahmen-Prozeß Walt-Disney-Strategie Fünftes Kapitel: Teilearbeit Erster Abschnitt: Was sind Teile? Die Teilevorstellung im NLP Teilevorstellungen in der Psychologie Sigmund Freud Carl Gustav Jung Eric Berne Jakob L. Moreno Fritz Perls Virginia Satir 3. Neurophysiologie des Teile-Konzepts Veränderungsarbeit nach dem Teile-Konzept Zweiter Abschnitt: Die Durchführung von Teilearbeiten Sixstep-Reframing Die Vorbereitung eines Sixstep-Reframing Der Prozeß Der Prozeß im Zusammenhang 2. Sixstep-Reframing bei dissoziierten Zuständen Der Prozeß 3. Sixstep-Reframing in einer einfachen Form Der Prozeß 4. Umgang mit der Nörglerstimme Core-Transformation oder Identity-Process Die Core-Zustände Der Prozeß in seinen Schritten Reimprinting der Zeitlinie der Eltern 6. Teile bauen (Aneignung neuer Fähigkeiten) Der Ablauf der Vorgehensweise 7. Familienaufstellung

13 Dritter Abschnitt: Veränderungsarbeit mit mehreren Teilen Das Verhandlungsmodell Die Struktur Beispiele Der Ablauf des Verhandlungsmodells 2. Das Verhandlungsmodell in einer einfachen Form Darstellung der Problemstruktur Vorbereitung Induktion der Vereinbarung 3. Integration von Inkongruenzen Die Phasen der Integration 4. Visual Squash nach C. und St. Andreas Der Ablauf des Visual Squash 5. Visual Squash nach Robert McDonald Besonderheiten 6. Visual Squash mit Glaubenssätzen nach Robert Dilts Besonderheiten 7. Integration konfligierender Glaubenssätze nach Robert Dilts Der Ablauf des Prozesses Anmerkungen

14 Vorwort Anfang der achtziger Jahre unterrichtete ich an verschiedenen Bildungseinrichtungen Soziologie und Psychologie und erlebte einige Male, daß meine SchülerInnen sich so intensiv auf die von mir angebotenen Themen wie Familie im sozialen Wandel oder Formen der Liebe einließen, daß aktuelle Konflikte und schmerzhafte Erinnerungen auftauchten und ich nicht nur Fragen zu beantworten hatte, sondern auch Menschen beistehen mußte, wieder zu sich selber und zur Ruhe zu kommen. Dafür war ich aber an der Universität nicht ausgebildet worden, und deshalb tat ich mich um, irgendwie zu lernen, Menschen, die sich mir anvertrauten, auch in emotional kritischen Situationen zu unterstützen. Mit diesem Bedürfnis nach praktischen psychologischen Fähigkeiten war ich damals nicht allein. Wir waren 1985 eine Gruppe von Dozenten in Hannover auf der Suche nach einer psychologischen Ausbildung. Und da wir auf Theorien nicht festgelegt waren, engagierten wir den ersten Lehrer, den ein Mitglied ausfindig gemacht hatte und der versprach, uns praktische Vorgehensweisen der Beratung und Unterstützung von Menschen in kritischen Situationen zu vermitteln. Es war Zufall, daß diese Ausbildung unter dem merkwürdigen Namen Neurolinguistisches Programmieren lief. Wir trafen uns ein ganzes Jahr lang an Wochenenden in wechselnden Räumlichkeiten. Unser Lehrer beschrieb uns die Struktur eines Problems, demonstrierte eine dazu passende Vorgehensweise, beantwortete noch einige Fragen und schickte uns dann mit der Aufforderung jetzt seid ihr dran in kleine Gruppen. Ich begriff sehr schnell die Bedeutung der Sprache für diese Arbeit und schrieb mit, was ich aufgreifen konnte, manchmal nur halbe Sätze, die ich später vervollständigen würde. Peter Ernst konnte Trancen sprechen wie ein Gott, und ich wollte mir nichts entgehen lassen. Noch am selben Abend schrieb ich alles ins reine. So kam meine erste Sammlung von Formaten zustande. Auf dieser Grundlage übten wir das Gelernte in der Zeit zwischen den NLP-Wochenenden. Und wir bedrängten unseren Lehrer so lange, uns zu unterrichten, bis er sagte: Ich kann euch nichts mehr beibringen. Noch während der Ausbildung begann ich mit dem Gelernten zu arbeiten. Ich beriet Menschen und ich gab meine Fähigkeiten in Seminaren weiter. Obwohl ich dabei anfangs sehr vorsichtig und behutsam vorging, machte ich in der Beratung schon bei den ersten Versuchen die mich völlig überraschende Erfahrung schneller, vollständiger und anhaltender Erfolge. Als ich dann kommunikative Lernziele des NLP und einfache Vorgehensweisen der Problemlösung in Managementseminare einbezog, hielt

15 14 Der große Zauberlehrling man mich zwar nicht für eine Zauberin, aber meine Lernziele wurden gerne angenommen und auch umgesetzt. Aus den Unterlagen meiner NLP-Seminare entstanden meine ersten NLP-Bücher, der Zauberlehrling und der Meisterschüler. Und dann kamen immer mehr Anfragen, ob ich denn nicht selber Menschen in NLP ausbilden wollte. Obwohl es so etwas nicht gibt, verleiten mich meine Erfahrungen zu dem Gedanken, daß nicht ich NLP, sondern daß NLP mich gewählt hatte und nie mehr losließ. In den neunziger Jahren las ich die Veröffentlichungen der Begründer und der ersten Generation ihrer Schüler, lernte von anderen NLPlern, entwickelte meine eigene NLP- Practitioner-Ausbildung, absolvierte auch noch eine NLP-Trainer-Ausbildung, arbeitete mich in erkenntnistheoretische Grundlagen des NLP und ethische Konsequenzen ein, studierte die Geschichte der Psychologie und Grundkonzepte der Psychotherapie und entwickelte meine eigene NLP-Masterausbildung. Ursprünglich hatte ich vor, ein den Zauberlehrling und den Meisterschüler fortsetzendes Buch zu verfassen, in dem ich die in der Masterausbildung zu vermittelnden Themen und Formate beschreiben wollte. Meine weitere Beschäftigung mit NLP in den neunziger Jahren hatte jedoch dazu geführt, daß sich die Gesamtheit dessen, was ich mir angeeignet und von anderen gelernt hatte, in einer weiterentwickelten systematischen Form in meiner Vorstellung gestaltete, so daß ich nicht einfach neue Formate anschließen konnte. Eine neue Gesamtdarstellung war nötig geworden. Und diese liegt hier vor. Ich will damit nicht den Anspruch erheben, hier NLP in seiner endgültigen Form dargestellt zu haben. Ich habe mich darum bemüht, aber ich weiß, daß mir das nicht gelungen ist. Ich hätte gern im ersten Kapitel den Leser in ein Verständnis, was denn NLP ist, eingeführt. Aber ohne Informationen über die praktischen und theoretischen Vorläufer schien mir das nicht sinnvoll. Deshalb findet der Leser zuerst die Beschreibung der Geschichte, wie die Begründer Richard Bandler und John Grinder das, was sie unter dem Namen NLP an ihre Schüler weiterreichten, zusammentrugen, bevor ich eine allgemeine Darstellung versuche. Im ersten Kapitel ist auch die Beschäftigung mit den Vorläufern ausführlicher geraten als in einer historischen Darstellung angezeigt ist. Aber ich wollte meinen Lesern auch deren Bedeutung vorstellen, die über das, was ins NLP eingegangen ist, hinausgeht. Es gibt auch noch andere Schwierigkeiten der Darstellung, daß beispielsweise die kommunikativen Kompetenzen in einem umfangreichen zweiten Kapitel vermittelt werden, bevor ich im dritten Kapitel NLP allgemein als Veränderungsarbeit darstelle und seine wesentlichen Schritte beschreibe. Auch findet der Leser in diesem Buch nicht die Gesamtheit dessen, was unter dem Begriff NLP in Seminaren und Ausbildungen vermittelt wird. Die Themen Metaphern und Paararbeit fehlen. Folgende Überlegungen haben mich geleitet, sie nicht aufzunehmen: Wie therapeutische und pädagogische Metaphern zu verfassen sind, habe ich im Metaphern-Lernbuch hinreichend beschrieben. Das Thema Paararbeit findet der Leser im Meisterschüler in einer vorläufigen Form dargestellt, de-

16 Vorwort 15 ren Weiterentwicklung in dem Buch Konflikte lösen mit NLP von Friedrich Lohmann ich nichts hinzuzufügen habe. Auch auf eine weitere Formproblematik möchte ich an dieser Stelle hinweisen. Der derzeitige Stand meiner Bemühungen um eine Gesamtdarstellung des NLP hätte erfordert, die NLP-Veränderungsarbeit mit der Darstellung des Kapitels über die Arbeit mit Strategien zu beginnen. Arbeit mit Strategien ist die Grundlage aller NLP-Veränderungsarbeit. Meine Erfahrungen in der Ausbildung hielten mich jedoch davon ab. Nur unwillig lassen sich Lernende auf die Untersuchung einer Strategie, beispielsweise der Analyse einer Entscheidungsstrategie ein. Und auch das Installieren einer Strategie zu lernen, gehört nicht zu den beliebtesten Themen meiner Practitioner-Ausbildung. Meine Schüler spielen lieber mit Ankern, integrieren Ressourcen, führen ein Reframing durch oder experimentieren mit Submodalitäten. Somit habe ich, was die Darstellung angeht, eine Form gewählt, die im wesentlichen dem derzeitigen Stand entspricht, wie sich diese Disziplin in meinem Verständnis darstellt. Ich habe aber auch Vorlieben meiner Schüler berücksichtigt. Und ich hatte bei der Abfassung des Textes Unterstützung, nicht nur in der Form, daß jede Erfahrung mit einem Klienten und jede Frage einer Seminarteilnehmerin mich im Verständnis und im Umgang mit NLP-Arbeit weiterbrachte, auch Trainerkollegen haben mich durch kritische Diskussion und Textkorrekturen unterstützt. Ihnen und unter ihnen insbesondere Martin Haberzettl und Elisabeth Schulz möchte ich nicht vergessen, für ihre Mithilfe zu danken. Wie das vorliegende Buch zu benutzen ist, möchte ich dem Interesse meiner Leser überlassen. Sie können sich ein Gesamtverständnis dieser Disziplin, ihrer Wurzeln, ihres Wesens und ihrer praktischen Bedeutung erarbeiten. Sie können sich auf Einzelthemen konzentrieren, sich NLP als Kommunikationskunst aneignen oder bestimmte Kategorien der Veränderungsarbeit studieren. Und Sie können dieses Buch als Nachschlagewerk für NLP-Formate benutzen. Richard Bandler und John Grinder haben ihre Seminarteilnehmer und Leser gebeten, herauszufinden, ob ihr Angebot etwas nützt oder unnütz ist. Ich möchte mich dem anschließen. Wenn dieses Buch Ihnen, dem Leser, nützlich ist, hat meine Arbeit sich gelohnt. * * * Noch ein Hinweis zu einigen Besonderheiten der Textgestaltung: Wenn es um erklärende Darstellungen oder Beschreibungen von allgemeinen Zusammenhängen geht, habe ich auch eine sachliche Form gewählt. Wenn ich dagegen Übungen beschreibe, spreche ich den Leser direkt und in der Sie-Form an. In den Format-Darstellungen findet der Leser die Anweisungen jedoch in der Regel in der Du-Form, weil ich davon ausgehe, daß er sich diese in der Kommunikation mit ihm vertrauten Personen aneignet.

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18 NLP und seine Wurzeln

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20 Erster Abschnitt: Richard Bandler und John Grinder in der Schule der Magier Santa Cruz in Kalifornien, im Frühjahr 1972: Ein mit dem akademischen Lehrbetrieb unzufriedener Student der Philosophie und Mathematik und ein Dozent für Linguistik führen mit einer Gruppe von Studenten psychologische Experimente durch. Sie wollen herausfinden, was die Arbeit hervorragender Psychotherapeuten erfolgreich macht. Der Mathematikstudent heißt Richard Bandler, der Linguistikdozent John Grinder; und auch die meisten studentischen Teilnehmer an diesen Experimenten werden sich später im Umfeld unserer Thematik einen Namen machen. Die Ergebnisse ihrer Studien werden schnell bekannt, auch über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus. Sie bekommen ein Firmenzeichen: Neurolinguistisches Programmieren, kurz NLP. Die Arbeit mit NLP verbreitet sich rasch in der ganzen Welt, nicht so schnell in der Psychotherapie und der Pädagogik, sehr schnell dagegen im Managementbereich. Richard Bandler wurde 1950 im US-Bundesstaat New Jersey geboren und wuchs nach dem Umzug seiner Familie nach Kalifornien in einem ärmeren Stadtteil von San José auf, wo er lernte, daß jederzeit alles mögliche passieren konnte. Diese Überzeugung nahm er auch auf den friedlichen Campus der Universität von Santa Cruz mit, wo er nach dem Zeugnis von Terrence McClendon selten ohne sein Messer am Gürtel anzutreffen 1 war. Aber die Erlebnisse auf den Straßen von San José waren nicht die einzigen prägenden Erfahrungen. Bandler wuchs auch in eine Zeit der Kulturrevolution hinein, in der die Jugend in Europa und Amerika gegen die überkommenen Lebensformen, die Leistungsgesellschaft, die materialistische Orientierung, den Rüstungswettlauf und den Vietnamkrieg rebellierte. Mitte der sechziger Jahre entwickelte sich vor allem an der amerikanischen Westküste eine Gegenkultur, die Flower-Power-Bewegung der Hippies, die in Drogenerlebnissen, meditativen Praktiken und Musik-Festivals unter freiem Himmel ein neues Lebensgefühl von Liebe, Friedfertigkeit und Glück suchten und eine Überzeugung, die Welt verändern zu können, vermittelten. Richard Bandler war eines der,blumenkinder, so später die Familientherapeutin Virginia Satir. Schon während seines Besuchs der Freemont High School fiel Richard Bandler auf. Becky Spitzer, die Frau des Psychiaters und Präsidenten eines Verlagshauses, Robert Spitzer, stellte den Siebzehnjährigen ein, um ihrem Sohn das Schlagzeug-Spielen bei-

21 20 Der große Zauberlehrling zubringen. Die Art und Weise, wie Bandler Musik lehrte und sich für philosophische Fragen interessierte, beeindruckte die Spitzers so nachhaltig, daß sie ihn mit vielfältigen Aufgaben förderten und ihn auch mit Verlagsarbeiten betrauten. Dazu gehörten Video- und Tonbandaufnahmen von Therapie-Workshops. Nach Abschluß der Freemont High School ging Bandler zum Foothill College nach Los Altos. Auch hier machte er auf sich aufmerksam, nämlich durch seinen Protest gegen den akademischen Betrieb. Er war nicht dazu bereit, sich den akademischen Ritualen unterzuordnen, und trieb nach dem Bericht seines Mentors Spitzer einige seiner Professoren fast zur Verzweiflung. Nach zweijährigem Besuch dieses Colleges ging er an die University of California in Santa Cruz. Auf dem Campus lief er nach McClendons Bericht gewöhnlich so herum, als ob er gerade von einer Straßenschlacht in den Seitengassen von San José zurückgekehrt war. Seine Haare waren lang und er trug einen Spitzbart. Sein Studium begann Bandler mit Kursen in Philosophie, Mathematik und Computerwissenschaften, wendete sein Interesse jedoch sehr bald den Verhaltenswissenschaften und der Psychologie zu. Während dieser Zeit wohnte er in der Nähe von Santa Cruz in einer Hütte auf dem Grundstück seines Mentors Spitzer. Dieser plante Ende der sechziger Jahre, mehrere Bücher des Gestaltpsychologen Fritz Perls in seinem Verlagshaus Science & Behavior Books herauszugeben, ein Projekt, das jedoch durch den überraschenden Tod Fritz Perls 1970 in Frage gestellt wurde. Da Spitzer unter den Schülern von Perls niemanden fand, der die Herausgabe des umfangreichen Materials unterstützen wollte, wandte er sich an Richard Bandler und gab ihm den Auftrag, Workshops von Perls, in denen dieser Gestalttherapie in Gruppen vorführte, auszuwählen und Transkripte anzufertigen. Darstellungen der praktischen Gestaltarbeit sollten die theoretischen Manuskripte von Perls ergänzen. Nach dem Bericht Spitzers 2 arbeitete Bandler an dieser Aufgabe wie besessen. Er verbrachte nicht nur ganze Tage damit, die Filme anzuschauen und deren Texte genaustens zu protokollieren, er begann auch damit, Perls so intensiv zu kopieren, daß er dessen Sprache und Körpersprache übernahm. Spitzer berichtet, Bandlers Modellierung von Perls sei so weit gegangen, daß er, Spitzer, Bandler mehrmals versehentlich mit Fritz angesprochen habe. 3 Die Resultate von Bandlers Arbeit gingen in eine Veröffentlichung ein, die unter dem Titel The Gestalt Approach & Eye Witness to Therapy 1973 in Palo Alto erschien und unter dem Titel Grundlagen der Gestalt-Therapie. Einführung und Sitzungsprotokolle 1976 ins Deutsche übersetzt wurde. 4 Sowohl in das Denken wie auch in die praktische Arbeit von Fritz Perls sind vielfältige und sehr unterschiedliche Elemente eingegangen. Die Theorie des später Gestalttherapie genannten tiefenpsychologischen Verfahrens vereinigt psychoanalytische Grundannahmen, gestaltpsychologische Elemente und Grundpositionen des Existenzialismus. Die Praxis der Gestalttherapie integriert u. a. Vorgehensweisen der Psychoanalyse, Morenos Psychodrama, Körperarbeit und Elemente meditativer Arbeit. Fritz Perls ( ) war Arzt und zunächst klassischer Psychoanalytiker, der sich bereits in den zwanziger Jahren intensiv mit dem Gedankengut Sigmund Freuds und

22 NLP und seine Wurzeln 21 seiner Schüler auseinandersetzte und noch in Deutschland eine Lehranalyse absolvierte. Mitte der zwanziger Jahre arbeitete Perls als Assistent bei dem Neurophysiologen Kurt Goldstein in Frankfurt und nahm sowohl über Goldstein als auch über seine spätere Frau, Lore Posner, gestaltpsychologische Ansätze in sein Denken auf. Darüber hinaus erfuhr er in Frankfurt geistige Anstöße durch Vorlesungen und Werke der Existenz- und Religionsphilosophen Martin Buber, Paul Tillich, Max Scheler und andere. Nach seiner Emigration nach Südafrika 1933 gründete er dort ein psychoanalytisches Institut. Die reservierte Aufnahme seines Referats über Orale Widerstände beim Internationalen Kongreß für Psychoanalyse 1936 in Marienbad und die ablehnende Haltung Sigmund Freuds bei einem Besuch von Perls in Wien führten für Perls zu einer persönlichen Krise, die er durch eine kritische Abwendung von der reinen Lehre Freuds überwand und dies in der Entfaltung eines eigenen theoretischen Ansatzes dokumentierte. Anfang der 40er Jahre brachte er zusammen mit seiner Frau Lore sein erstes Buch Das Ich, der Hunger und die Aggression 5 heraus. Mitte der 40er emigrierte er in die USA, wo er zunächst weiterhin als Psychoanalytiker arbeitete und durch Kontakte mit Moreno Elemente des Psychodrama in seine Arbeit aufnahm. Ende der 40er Jahre arbeitete er zusammen mit seiner Frau und zwei anderen Psychologen, Ralph Hefferline und Paul Goodman, seine Gestalttherapie endgültig aus. Veröffentlicht wurden diese Bemühungen 1951 in dem Buch Gestalttherapy, Excitement and Growth in the Human Personality. Die deutsche Übersetzung erschien 1979 in zwei Bänden unter den Titeln Gestalttherapie, Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung und Gestalttherapie, Wiederbelebung des Selbst. 6 Danach begann für Perls nach dem Zeugnis von Lotte Hartmann-Kottek-Schroeder 7 eine Phase unstetigen Lebens. Perls wechselte häufig die Orte seiner Praxis. Er machte weniger Einzeltherapie, leitete immer mehr Seminare und Workshops und gründete in mehreren großen Städten der USA Institute für Gestalttherapie. Eine immer geringere Anpassungsbereitschaft und u.a. auch Drogenerfahrungen und paranoide Reaktionen 8 führten dazu, daß er in der Zunft weithin als schillernde Persönlichkeit oder genialer Außenseiter wahrgenommen wurde begann er eine Weltreise, die ihn zuerst nach Japan führt, wo er Praktiken der Zen-Meditation kennenlernte, und weiter nach Israel, wo eine Kibbuzerfahrung seine Lebensfreude und künstlerische Identität wieder erweckte. In die USA zurückgekehrt, wurde er Mitglied einer Lebensgemeinschaft, die sich in Hot Springs in Kalifornien als Esalen-Institut zusammengefunden hatte und von dem eine Human Potential Movement genannte Bewegung ausging gründete Perls das Gestaltkibbuz am Lake Cowichan. Er starb 1970 auf einer Vortragsreise.

23 22 Der große Zauberlehrling I. Gestalttherapie Nach Perls muß sich die Psychologie damit beschäftigen, was an der Kontaktgrenze zwischen dem Individuum und seiner Umwelt geschieht. Den Prozeß, durch den das Individuum sich mit der Umwelt auseinandersetzt, nennt Perls Selbstregulierung : Bedürfnisse erzeugen ein inneres Ungleichgewicht, das die Wahrnehmung innerhalb einer vielgestaltigen Umwelt auf ganz besondere Elemente lenkt, die positiv besetzt und zur Figur werden, während andere Elemente im Hintergrund bleiben. Mit diesen zur Figur gewordenen Objekten seines Verlangens geht das Individuum dann praktisch so um, daß das innere Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Obwohl Gestalttherapie genannt, ist die Arbeit von Fritz Perls nicht als praktische Umsetzung der Gestaltpsychologie zu verstehen. Nach eigenen Angaben hätte er sie auch Konzentrationstherapie oder Existenzpsychotherapie nennen können. 9 Perls theoretische Vorstellungen gehen von der Tatsache aus, daß das einzelne Individuum sich auf seine Umwelt beziehen muß, um sein Leben aufrechtzuerhalten. Während Wissenschaften wie Anatomie und Physiologie die Prozesse im Individuum erforschen und andere wie Physik, Geographie und Soziologie die Vorgänge in der Umwelt untersuchen, muß sich seiner Meinung nach die Psychologie damit beschäftigen, was an der Kontaktgrenze zwischen dem Individuum und seiner Umwelt geschieht. Hier finden seiner Meinung nach die psychischen Ereignisse statt. Unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten sind nach Perls die Art und Weise, wie wir die Ereignisse an dieser Grenze erleben und verarbeiten. An der Kontaktgrenze treten Individuum und Umwelt zueinander in Beziehung. Das Individuum hat Bedürfnisse, beispielsweise Hunger oder ein sexuelles Verlangen. In der Umwelt befinden sich die Objekte, mit deren Hilfe diese Bedürfnisse befriedigt werden können. Die Prozesse, durch die das Individuum sich mit der Umwelt auseinandersetzt, nennt Perls Selbstregulierung. Und diesen systemischen Prozeß charakterisiert er als Homöostase, als Fließgleichgewicht, und zwar beschreibt er ihn mit gestaltpsychologischen Begriffen: Auftauchende Bedürfnisse, beispielsweise Hunger, führen beim Individuum zu einem inneren Ungleichgewicht. Diese Gleichgewichtsstörung im Individuum führt dazu, daß innerhalb einer vielgestaltigen Umwelt für dieses Individuum ganz besondere Elemente (beispielsweise das Buffet auf einer Party) in den Vordergrund der Wahrnehmung treten, zur Figur werden und positiv besetzt werden, während andere Elemente im Hintergrund bleiben. Auf diese zur Figur gewordenen Objekte seines Verlangens bewegt sich das Individuum zielsicher zu und geht so mit diesen um, daß das innere Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Damit ist der Prozeß der Selbstregulierung zu Ende. Bedürfnis (inneres Ungleichgewicht), Orientierung auf das Objekt der Begierde (Auftauchen der Figur und deren positive Besetzung) und Ergreifen des Objekts sind die ersten Phasen des Kontaktzyklus. Der nachfolgende angemessene Umgang mit dem Objekt führt dann zum Verschwinden sowohl der Figur als auch des Bedürfnisses. Das innere Gleichgewicht ist wieder hergestellt. Das heißt für Perls: Die Gestalt ist geschlossen. Das Individuum kann sich zurückziehen und zu etwas anderem übergehen. Wenn es mehrere Bedürfnisse gibt, handelt das Individuum nach dem Prinzip: das Wichtigste zuerst. Das gleiche gilt für den Kontaktzyklus, der durch einen besonderen Umweltreiz hervorgerufen wird. Dabei kann das Objekt in der Umwelt, das den Reiz ausgelöst hat und dadurch für die Wahrnehmung zur Figur wird, auch negativ besetzt werden, was durch ganz andere Formen des Umgangs mit ihm, beispielsweise Zurückweisung, Vernichtung oder Rückzug, zu einem befriedigenden Abschluß gebracht wird. In der

24 NLP und seine Wurzeln 23 Auseinandersetzung zwischen Individuum und Umwelt wird nicht nur das Leben des Individuums aufrechterhalten. An der Kontaktgrenze findet auch individuelles Wachstum statt und das, was Perls Reifung nennt. Psychische Gesundheit begreift Perls als die Fähigkeit, Gestaltbildungsprozesse angemessen zu durchlaufen und abzuschließen. Neurosen dagegen sind dadurch gekennzeichnet, daß das Individuum zu solchen Gestaltbildungsprozessen nicht mehr in der Lage ist. Im Leben solcher Menschen gibt es viele sogenannte unerledigte Situationen, in denen die Gestalt nicht geschlossen werden konnte. Ein einfaches Beispiel für eine solche unabgeschlossene Situation ist ein nicht zu Ende ausgetragener Streit, der in einem der Beteiligten einen heftigen Zorn hervorgerufen hat. Dieser Zorn wird nicht von selbst vergehen, sondern in dem Betreffenden weiter brodeln und weiteres Verhalten beeinflussen. Solche unerledigten Geschäfte blockieren nach Perls den normalen Fluß des Lebens. Es gibt nach Perls vier typische Störungen an der Kontaktgrenze zwischen Individuum und Umwelt, die seiner Auffassung nach normale Gestaltbildungsprozesse behindern und damit der Ausbildung von Neurosen zugrunde liegen. Es geht bei diesen Störungen nach Perls um Konfusionen zwischen dem Selbst und dem andern, die durch Abweichungen von der richtigen Balance zwischen Individuum und Umwelt hervorgerufen werden. Die Grenze kann zu weit in das Individuum hineinverlegt sein, sie kann zu weit in die Umwelt verlegt sein, die Grenze kann zu schwach oder überhaupt nicht ausgebildet sein und sie kann so stark sein, daß wichtige umweltbezogene Aktivitäten des Individuums sie nicht überschreiten, sondern an ihr auf das Individuum zurückgelenkt werden. Perls zieht zur Darstellung dieses Ungleichgewichts zwischen Individuum und Umwelt vier der klassischen Abwehrmechanismen der Psychoanalyse heran: Introjektion, Projektion, Konfluenz und Retroflektion. Wenn diese Abwehrprozesse im Leben eines Menschen ein bestimmtes Ausmaß überschreiten, werden sie zur Grundlage der Ausbildung von Neurosen. Introjektion bezeichnet psychoanalytisch die Aufnahme äußerer Objekte (beispielsweise elterliche Normen, Regeln oder Einstellungen) durch das Individuum und deren Verinnerlichung. Wenn Perls von Introjektion spricht, meint er jedoch nicht die normale Aneignung von solchen Umweltobjekten durch das Individuum im normalen Kontaktzyklus. Dafür hat Perls den Begriff Assimilation reserviert. In Analogie zum physischen Prozeß begreift Perls unter Assimilation das Ergreifen, Kauen und Verdauen, also völlige Zerstören äußerer Objekte und den Einbau von deren Elementen in das eigene System. Nur durch Assimilation wird ein Umweltobjekt wirklich angeeignet. Dagegen bedeutet Introjektion für Perls, daß das Individuum Umweltobjekte, Normen, Regeln, Einstellungen, Denk- und Verhaltensweisen schluckt, ohne sie zu zerkauen und zu verdauen. Introjekte sind bei Perls unverdaute psychische Fremdkörper im eigenen System. Der Introjektor handelt nicht aus seinem Selbst heraus. Man könnte sagen: Der Introjektor tut, was andere von ihm erwarten könnten. 10 Introjektion äußert sich in dem Gebrauch des Pronomens,ich, wenn in Wahrheit,sie (die anderen) gemeint ist. 11 Je mehr Introjekte ein Individuum sich Psychische Gesundheit begreift Perls als die Fähigkeit, Gestaltbildungsprozesse angemessen zu durchlaufen und abzuschließen. Neurosen sind dadurch gekennzeichnet, daß solche Gestaltbildungsprozesse nicht abgeschlossen werden können und als unerledigte Situationen den normalen Fluß des Lebens blockieren. Es gibt nach Perls vier typische Störungen an der Kontaktgrenze zwischen Individuum und Umwelt, denen die Abwehrprozesse Introjektion, Projektion, Konfluenz und Retroflektion zugrundeliegen. Bei der Introjektion nimmt ein Individuum psychische Objekte wie elterliche Normen, Regeln oder Einstellungen auf, ohne sie sich wirklich anzueignen. Sie bleiben unverdaute psychische Fremdkörper.

25 24 Der große Zauberlehrling Bei der Projektion wird einer anderen Person etwas unterstellt, was dem eigenen Seelenleben angehört. Bei Konfluenz gibt es überhaupt keine Grenze zwischen Individuum und Umwelt. Das Individuum unterscheidet nicht zwischen sich selbst und seiner Umwelt. Bei der Retroflexion wendet ein Individuum eine Reaktion gegen die eigene Person. Es behandelt sich selber so, wie es eigentlich gerne andere behandeln würde. einverleibt, desto weniger Raum bleibt ihm für den Aufbau und den Ausdruck seiner selbst. Und wenn es einander widersprechende Introjekte schluckt, verwandelt es die eigene Persönlichkeit in ein Schlachtfeld einander widerstreitender Impulse. Gestalttherapie ist im wesentlichen eine Vorgehensweise, bei der pathogene Introjekte vergegenwärtigt und bearbeitet werden. Projektion, die zweite Störung an der Kontaktgrenze zwischen Individuum und Umwelt, ist psychoanalytisch gesprochen der Prozeß, in dem etwas, was dem eigenen Seelenleben angehört, nach außen verlagert wird. Anderen wird dabei etwas unterstellt, wofür das Individuum selbst verantwortlich ist. In dieser Bedeutung wird Projektion auch von Perls verstanden: Eine beispielsweise sexuell gehemmte Frau beklagt sich über unsittliches Verhalten anderer und eine kalte, verschlossene und hochmütige Person kritisiert die Unfreundlichkeit anderer Menschen. 12 Man könnte sagen: Der Projektor tut anderen das an, was er ihnen vorwirft. 13 Mit Hilfe des Projektionsmechanismus werden nicht nur anstößige eigene Impulse, sondern ganze Persönlichkeitsanteile, in denen solche Impulse entstehen, bei sich selber verleugnet und in die Außenwelt verschoben. So ist beispielsweise die Paranoia ein Krankheitsbild, das durch ein hochorganisiertes System von Selbsttäuschung und Projektion gekennzeichnet ist. Projektion äußert sich in dem Gebrauch des Pronomens,es oder,sie (die anderen), wenn in Wahrheit,ich gemeint ist. 14 Die dritte Störung an der Kontaktgrenze zwischen Individuum und Umwelt nennt Perls Konfluenz. In der Psychoanalyse entspricht dem die Symbiose. Bei Konfluenz gibt es überhaupt keine Grenze zwischen Individuum und Umwelt. Das Individuum unterscheidet nicht zwischen sich selbst und seiner Umwelt. Es weigert sich, Differenzen zwischen sich und anderen Menschen anzuerkennen, wie beispielsweise Eltern, die ihre Kinder nur als Fortsetzung ihrer selbst betrachten können, oder Menschen, die von anderen ein Übermaß an Übereinstimmung verlangen nach dem Motto: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein! Konfluenz äußert sich in dem Gebrauch des Pronomens,wir, wenn die wirkliche Bedeutung unklar bleibt. 15 Der pathologisch Konfluente weiß nach Perls nicht, wer wem was tut. 16 Weiter: Retroflexion ist Perls Begriff für den Abwehrmechanismus, den Anna Freud Wendung gegen die eigene Person genannt hat. Wenn ein Individuum an der Kontaktgrenze zwischen sich und seiner Umwelt diesen Abwehrmechanismus benutzt, behandelt es sich selber so, wie es eigentlich gerne andere behandeln würde. Beispiel dafür ist eine durch äußere Umstände oder andere Menschen frustrierte Person, die ihre Aggression dadurch bewältigt, daß sie sich selber die Haare rauft. Damit spaltet sie nach Perls ihre eigene Persönlichkeit in Täter und Opfer auf. Retroflektion äußert sich in dem Gebrauch des Reflexivums,mich. 17 Ich schäme mich, oder ich fühle mich schuldig. Man könnte sagen: Der Retroflektor tut sich selbst das an, was er am liebsten den anderen antäte. 18 Folglich ist der Neurotiker nach Perls ein Individuum im Zustand der Verwirrung, ein Individuum, das nicht unterscheiden kann zwischen dem eigenen Bereich und

26 NLP und seine Wurzeln 25 dem, was zur äußeren Umwelt und zu den anderen Menschen gehört. Er kann seine eigenen Bedürfnisse nicht mehr ausmachen und/oder seine Umwelt nicht mehr für ihre Erfüllung gebrauchen. 19 Er hat damit seine Fähigkeit verloren, angemessene Gestaltbildungsprozesse zu durchlaufen und abzuschließen. Eine der Charakteristiken des Neurotikers nach Perls ist, daß er weder gute Kontakte zustande bringt noch seinen Rückzug organisieren kann. 20 Gestalttherapie hat deshalb Perls zufolge die Aufgabe, den Neurotiker wieder zur Unterscheidung zu befähigen. Er muß dahin kommen, die richtige Grenze zwischen sich und seiner Umwelt zu ziehen und die richtige Balance zu finden. 21 Er muß lernen, seine Kontakte zur Umwelt im Sinne der Selbstregulierung zu gestalten und zum Abschluß zu bringen. Und er muß fähig werden, so lange in einer Situation zu verharren, bis er die Gestalt schließen und zu anderen Geschäften übergehen kann. 22 Das nämlich ist das Grundkonzept der Gestalttherapie: Der Patient wiederholt zwanghaft im täglichen Leben alles, was er nicht zu einem befriedigenden Abschluß bringen kann. Diese Wiederholungen sind sein unerledigtes Geschäft. 23 In der Gestalttherapie geht es insbesondere um die Aufdeckung und Vergegenwärtigung wichtiger unbewältigter, das heißt für Perls unabgeschlossener Situationen im Leben von Menschen. Er muß sie wiedererleben. Er muß hindurchgehen und die blockierenden Gefühle assimilieren. 24 Das Resultat einer solchen therapeutischen Arbeit bezeichnet Perls als die Wiederherstellung des Ich durch die Integration der abgespaltenen Teile der Persönlichkeit. 25 Gestalttherapie ist aber nicht nur Therapie. Gestalttherapie arbeitet nicht nur mit Menschen, die an Neurosen leiden, um sie zu heilen. Gestaltarbeit ist auch für Menschen gedacht, die sich selbst weiterentwickeln und ihre Persönlichkeit immer mehr integrieren wollen und eine größere Wahl- und Aktionsfreiheit anstreben. 26 Die Aufgabe des Gestalttherapeuten ist es, einem jeden die Entwicklung zu erleichtern, die ihn befähigen wird, für ihn bedeutungsvolle Ziele zu finden und auf sie als reifer Mensch hinzuarbeiten. 27 Hier wird der Einfluß der Existenzphilosophie in Perls Arbeit deutlich und seine Zugehörigkeit zur Humanistischen Psychologie. Wie der Existenzialismus begreift er den Menschen als ein selbständiges, selbstverantwortliches und aktives Individuum, das danach strebt, seine vorhandenen Anlagen zu entwickeln und sich dabei an kulturellen Werten auszurichten. In der Gestalttherapie geht es um die Aufdeckung und Vergegenwärtigung wichtiger unabgeschlossener Situationen im Leben eines Menschen. Dabei lernt das Individuum, die richtige Grenze zwischen sich und seiner Umwelt zu ziehen und die richtige Balance zu finden. Ziel der Gestalttherapie ist, die Kontakte des Individuums zur Umwelt im Sinne der Selbstregulierung zu gestalten und zum Abschluß zu bringen. 1. Vorgehensweisen der Gestaltarbeit Es gibt mehrere typische Gestaltarbeiten oder auch Gestalttechniken, die für NLP oder seine Entwicklung von Bedeutung sind. Dazu gehören die Awareness-Übung, eine Bewußtseins-Technik, das psychodramatische Arbeiten mit dem sogenannten leeren Stuhl und eine Vorgehensweise, bei der Situationen im Leben eines Menschen aufgesucht, vergegenwärtigt und bearbeitet werden, in denen sich ungewünschte Muster (pathogene Introjekte) gebildet haben.

27 26 Der große Zauberlehrling Bei der Awareness-Übung lernt der Übende, mit der Aufmerksamkeit ganz und gar in der Gegenwart, im Hier und Jetzt, zu sein. Die Awareness-Übung Die Awareness-Übung zielt darauf, mit der Aufmerksamkeit ganz und gar in der Gegenwart, im Hier und Jetzt zu sein. Der Übende in den Gestaltseminaren setzt sich dazu auf den sogenannten heißen Stuhl und bekommt die Aufgabe, alle Aussagen mit dem Satz Jetzt bin ich mir bewußt... zu beginnen. 28 Der Betreffende soll sich dabei seiner Körperempfindungen, seines Atems, seiner Gesten, der Spannung seiner Muskeln etc., seiner Emotionen, seiner Wahrnehmungen, seiner Gedanken, dem Klang seiner Stimme etc. bewußt werden und das laut aussprechen. Der Therapeut achtet dabei auf die Körpersprache des Klienten, um ihn zu unterstützen, seine Bewußtheit zu steigern. Von der Awareness-Übung verspricht sich Perls nicht nur eine therapeutische Wirkung für Neurotiker. Sie ist auch für ganz normale Menschen nützlich. Denn nach Perls Verständnis leben nicht nur Neurotiker, sondern auch normale Menschen in hohem Grade nicht in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Sie sind überwiegend damit beschäftigt, darüber nachzudenken, was gestern schief gelaufen ist, oder auszuphantasieren, was morgen passieren könnte. Nach Perls Auffassung können Menschen aber kein kreatives Leben führen, wenn sie nicht in der Gegenwart leben. Die Bewußtseinstechnik führt seiner Meinung nach dazu, den potentiellen Handlungsbereich von Menschen zu steigern und eine breitere Orientierung und größere Wahl- und Aktionsfreiheit zu ermöglichen. 29 Für sogenannte Neurotiker ist die Übung von Bewußtheit ganz besonders wichtig, weil diese über wenig Selbstgefühl verfügen und sich auch nur schwer in der Umwelt orientieren können, weil unerledigte Geschäfte sie blockieren. In dieser Übung können sie erfahren, auf welche Weise sie sich selbst daran hindern, im Hier und Jetzt zu sein, und anfangen, das eigene Selbst zu erleben. 30 Perls ist überzeugt, daß die Bewußtseinstechnik wirklich therapeutische Resultate erzielen kann. 31 Die Technik des leeren Stuhls Über die Grenzen von Psychologie und Psychotherapie hinaus bekannt geworden ist Perls Arbeit mit dem berühmten leeren Stuhl. Dieses psychodramatische Element des therapeutischen Arbeitens hat Perls zwar von Moreno, dem Begründer des Psychodramas, übernommen, aber Perls selber war bereits vorher vom Rollenspiel des expressionistischen Theaters beeinflußt und liebte das Experimentieren als Verfahren therapeutischen Handelns. Mit Hilfe dieses berühmten leeren Stuhls können unterschiedliche und in der Regel konflikthafte Persönlichkeitsanteile erfahren, ausgespielt und integriert werden. Wenn beispielsweise ein Klient während einer Awareness-Übung auf dem heißen Stuhl eine Äußerung macht wie: Ich bin mir bewußt, daß ich mich besser konzentrieren sollte, wird der leere Stuhl eingeführt, und er bekommt den Auftrag, diese Aussage als direkte Rede dem auf dem leeren Stuhl vorgestellten eigenen Selbst zu sagen: Du sollst dich besser konzentrieren! und als Personifizierung des Topdog genannten befehlenden Persönlichkeitsanteils diese Rolle vollständig auszuspielen. Danach

28 NLP und seine Wurzeln 27 werden die Rollen getauscht. Der Klient setzt sich auf den leeren Stuhl, erfährt sich als Underdog und agiert nun diese Rolle aus. Diese Auseinandersetzung zwischen den beiden verschiedenen Persönlichkeitsanteilen wird so lange fortgeführt, bis es zu einer Auflösung des inneren Konflikts kommt. Dramatisch werden in der Gestalttherapie in der Regel auch problematisch verarbeitete Erfahrungen aus der Vergangenheit bearbeitet. Patienten werden aufgefordert, ihre unabgeschlossenen Situationen noch einmal im Hier und Jetzt zu erleben und auszuspielen, und zwar so lange und so, daß sie abgeschlossen werden können. Der Patient wird durch die Therapie dazu befähigt, solche Situationen in der Gegenwart (zu) schließen. 32 Mit der Technik des leeren Stuhls können unterschiedliche und in der Regel konflikthafte Persönlichkeitsanteile erfahren, ausgespielt und integriert werden. 2. Weitere Charakteristiken der Gestaltarbeit im NLP Es gibt noch viele interessante Auffassungen und Vorgehensweisen, die Bandler in der Gestaltarbeit vorgefunden hat, die aber im NLP nicht explizit auftauchen. Bei meiner eigenen Beschäftigung mit Perls Therapie-Elementen sind mir jedoch weitere Charakteristika des NLP aufgefallen, von denen ich glaube, daß Bandler sie in der Arbeit von Perls kennengelernt hat. Dazu gehören zu allererst Polemiken gegen die Psychoanalyse Sigmund Freuds, vor allem die Ablehnung der therapeutischen Arbeit als Vergangenheitsbewältigung und der Nachdruck, der auf die Arbeit an aktuellen Mustern gelegt wird. Die folgenden Worte stammen von Perls, der sich gegen Therapie als Erinnerung und Neuinterpretation der vergangenen Ereignisse 33 wendet. Psychotherapie ist ihm zufolge keine Exhumierung der Vergangenheit..., sondern eine Erfahrung des Lebens in der Gegenwart. 34 Und bei Perls kann man nachlesen, daß er eine an der Vergangenheit orientierte Therapie für unwirksam hielt. 35 Bei Bandler und Grinder hört sich das so an: Wenn ihr glaubt, daß der wichtigste Aspekt der Veränderung das Verständnis der Ursprünge des Problems und das Aufdecken der tieferen, jeweils darunterliegenden Bedeutungen ist..., dann werdet ihr wahrscheinlich Jahre brauchen, um Menschen zu verändern. 36 NLP arbeitet an aktuellen Mustern. Eine weitere typische Parallele zwischen Gestaltarbeit und NLP besteht meines Erachtens in der Bedeutung der Frage nach dem Wie anstelle der Frage nach dem Warum. 37 In der Gestaltarbeit wie im NLP geht es nicht um Inhalte, sondern um Strukturen (Formen) und Prozesse. Die folgenden Aussagen stammen von Perls: Wir werden... nicht auf das Material, sondern auf den Prozeß schauen. 38 Was in der Therapie angepackt werden muß, ist nicht das wegzensierte Material, sondern das Zensieren selber als eine Form der Selbstblockierung. 39 Wenn wir unsere Zeit damit vergeuden, nach Ursachen zu suchen anstatt nach Strukturen, können wir ebensogut jeden Gedanken an Therapie aufgeben und uns der Gruppe klagender Großmütter zugesellen Das ist auch eine Grundüberzeugung im NLP: Die Art der Probleme, die Menschen haben, hat gewöhnlich nichts mit den Inhalten zu tun; sie haben etwas zu tun mit der Struktur, mit der Form, wie sie ihre Erfahrung organisieren. 41 Die Konzentration der therapeutischen Arbeit auf aktuelle Muster dürfte Bandler zuerst bei Perls kennengelernt haben. Wie Perls fragt NLP nicht nach den Inhalten, sondern nach dem Prozeß...

29 28 Der große Zauberlehrling Die Wahrnehmung von körpersprachlichen Signalen und physiologischen Merkmalen lernte Bandler bereits in der Arbeit von Perls kennen. Und: Sowohl bei Perls wie auch bei Bandler finden wir als typisches Charakteristikum das Achten auf Nonverbales. Wahrnehmung von körpersprachlichen Signalen und physiologischen Merkmalen lernt Bandler nicht erst beim Studium von Satir und Erickson kennen, sondern bereits in der Arbeit von Perls. Schon Perls geht davon aus, daß der Therapeut sensibel sein muß für die Oberfläche, die der Patient bietet, so daß die umfassendere Bewußtheit des Therapeuten zum Mittel werden kann, durch das der Patient fähig wird, seine eigene zu steigern. 42 Wir hören die Blockierung eines Satzes, oder wir bemerken, daß der Patient den Atem anhält, oder wir sehen, daß er eine Faust macht, als wolle er jemanden schlagen, oder daß er die Beine schwingt, als wolle er treten, oder wir beobachten, wie er den Kontakt mit dem Therapeuten blockiert, indem er wegsieht eine Verwirrung, ein Zögern, ein Zusammenziehen der Augenbrauen, ein Schulterzucken, der wache Therapeut kann haufenweise Material direkt vor seiner Nase finden; er braucht bloß hinzuschauen. Leider ist das nicht so einfach, denn um zu sehen und entdecken zu können, muß der Therapeut ganz leer und vorurteilsfrei sein. 45 Die primäre Verantwortung des Therapeuten besteht darin, kein Wort und kein Verhalten, das das Selbst nicht repräsentiert, das also den Mangel des Patienten an Selbstverantwortung anzeigt, unbeachtet durchzulassen. Bei Bandler und Grinder kann man zu diesem Thema folgendes lesen: Wenn ihr eine Behauptung aufstellt oder einer Person eine Frage stellt, wird sie euch immer die Antwort nonverbal geben, ganz gleich ob sie bewußt sagen kann, was es ist oder nicht. Voraussetzung dafür ist, daß ihr eure sensorischen Kanäle klärt und auf sensorische Erfahrung achtet. 46 Auch das, was später als VAKOG-Hypnose ins NLP eingeht, scheint Bandler zuerst bei Perls kennengelernt zu haben, nämlich die sensorisch erfahrene Wiederholung, die Perls selber übernommen und weitergegeben hat. Diese Methode besteht darin, den Patienten aufzufordern, die visuell aktualisierte Situation nach und nach mit immer mehr Einzelheiten aufzufüllen. Das bedeutet ein Wiedererleben in der Phantasie. 47 Darüber hinaus taucht auch der Begriff der Wahlmöglichkeiten schon in Texten von Perls auf. Auch bei ihm geht es in der Gestaltarbeit um die Schaffung von mehr Wahlmöglichkeiten 48 und eine größere Wahl- und Aktionsfreiheit Und auch das, was Bandler und Grinder später als generatives NLP bezeichnen, dessen Ziel nicht in der Heilung von Problemen, sondern in der Weiterentwicklung menschlicher Potentiale besteht, formuliert schon Perls: Seine (des Therapeuten) Aufgabe ist es, einem jeden die Entwicklung zu erleichtern, die ihn befähigen wird, für ihn bedeutungsvolle Ziele zu finden und auf sie als reifer Mensch hinzuarbeiten. 50 So besessen, wie Bandler Videos von Fritz Perls studierte, so unzufrieden war er mit der an der Universität vorherrschenden akademischen Lehre. In einem Psychologiekurs mit dem Titel Interpretation von Krankenakten stand er nach dem Bericht von McClendon eines Nachmittags auf und forderte mehr Praxisrelevanz: Sie sollten etwas für Menschen Praktischeres lehren, wie beispielsweise Gestalttherapie. 51 Es gab aber an der Universität von Santa Cruz keinen akademischen Lehrer, der einen Kurs

30 NLP und seine Wurzeln 29 in Gestaltarbeit hätte anbieten können. Die behavioristische Psychologie, die menschliches Verhalten nach naturwissenschaftlichen Reiz-Reaktions-Prinzipien untersuchte und Gesetzmäßigkeiten des Lernens erforschte, dominierte damals den Lehrbetrieb. Darüber hinaus gab es Gruppen, die erlebnisorientiert arbeiteten, dies jedoch eher gruppendynamisch und nach dem Ansatz von Carl Rogers, der keine aktive Veränderungsarbeit entwickelt hatte. Bandler war demgegenüber an der therapeutischen Wirkung von psychologischer Arbeit, also an Veränderungsarbeit, interessiert. In diesem Bereich konnte die Universität von Santa Cruz ihm nichts bieten. Aber der institutionelle Rahmen, den sie anbot, war offen und damit progressiv. Studenten in höheren Semestern räumte man die Möglichkeit ein, selbständig Seminare zu planen und durchzuführen. Für Studenten, die diese Seminare besuchten, gab es Bescheinigungen, die genauso anerkannt wurden wie von ordentlichen Professoren ausgestellte Studiennachweise. Also bot Richard Bandler im Frühjahr 1972 am Kresge College der Universität ein praxisorientiertes Seminar über Gestalttherapie an. So wie McClendon Bandlers Auftreten im Seminar beschreibt, fühlt sich der Gestaltkenner sehr an Perls erinnert: Der Kursraum hatte einen Teppichboden, und an den Wänden waren Sitzkissen angelehnt. Zwei Kissen wurden strategisch in der Mitte des Raumes plaziert. Die Studenten kamen herein und setzten sich in einer Art Kreis nieder. Richard kam herein, nahm sein Messer ab, legte es neben sich und holte seine Requisiten hervor. Dazu gehörten Zigaretten und ein Karton mit Papiertaschentüchern. Dann fragte er:,wer möchte als erster arbeiten? 52 In den Gestalt-Workshops von Perls hörte sich das so an: Um die Arbeit einzuleiten, preise ich jetzt meine sechs Ausrüstungsbestandteile an: Zur Arbeit brauche ich mein Geschick, den sogenannten heißen Stuhl,... den leeren Stuhl,... Kleenex-Tücher, dann noch meine Zigaretten, den Aschenbecher, und jetzt bin ich im Geschäft. So, ich lade jeden, der kommen und mit mir arbeiten will, ein, sich auf den heißen Stuhl zu setzen. 53 Wenn man den Bericht von McClendon weiterverfolgt, wird klar, daß Bandler in seinem Gestaltseminar genauso arbeitete, wie er es von den Perls-Videos gelernt hatte. Er begann mit Gestalt-Awareness-Übungen. Dabei leitete er die Studenten indirekt an, sich innerlich und äußerlich bewußt zu werden, was sie im gegenwärtigen Moment sahen, hörten oder fühlten. 54 Danach ging er zur Technik des leeren Stuhls über. McClendon schildert das so: Dabei stellte sich der Student in der Mitte des Raumes eine Person auf dem leeren Stuhl vor und begann mit dieser ein Gespräch über irgendein unerledigtes Geschäft oder einen Konflikt, an dem er arbeiten wollte. Hiermit wurde weitergemacht bis zu dem Punkt, an dem der Student mit Richards Hilfe sein Problem gelöst hatte, oder bis er an einen,toten Punkt kam....tote Punkte konnten manchmal dadurch aufgelöst werden, indem man Gruppenmitglieder Rollen von Personen spielen ließ, die mit dem Konflikt des Klienten zu tun hatten. 55 Das heißt, Bandler ging hierbei zur sogenannten Psychodrama-Technik über. Darüber hinaus muß Bandler auch Regressionen zu signifikanten Situationen in der Vergangenheit induziert und diese psychodramatisch bearbeitet haben: Oft wies Ri-

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