Planung und Ausschreibung

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1 Planung und Ausschreibung JOMO TGA-Bautechnik für die Trockenbauweise JOMO Sanitär-Elektroniken Brandschutz Statik Schallschutz berührungslos

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3 JOMO TGA-Bautechniken für die Trockenbauweise Inhalt Seite 0.0 JOMO TGA-Bautechnik Systembeschreibung JOMO TGA-Einzelelemente JOMO TGA-Medienwände Planungsgrundlagen von Sanitärräumen Planungshinweise Grundrissplanung Bauphysikalische Anforderungen Brandschutzgrundlagen Brandschutz der JOMO TGA-Bautechnik Schallschutzgrundlagen Schallschutz der JOMO TGA-Bautechnik Statikgrundlagen Statik der JOMO TGA-Bautechnik Planung JOMO TGA-Einzelelemente Installationsarten Vorwandinstallation in Trockenbauweise Vorwandinstallation in JOMO TGA-Medienwände Installation in marktübliche Leichtbauwände Installation in JOMO TGA-Medienwände Sortimentsübersicht Spezifische Installationen Minimale Einbautiefen Ecklösungen Barrierefreie Installationen Ausschreibungsbeispiel JOMO TGA-Einzelelemente Planung JOMO TGA-Medienwände Installationsarten Vorwandinstallationen Trennwände Systemregeln JOMO TGA-Medienwand als Vorwand, teilhoch JOMO TGA-Medienwand als Vorwand, raumhoch JOMO TGA-Medienwand als Trennwand, raumhoch Ausschreibungsbeispiel JOMO TGA-Medienwände Planung JOMO TGA-Brandschutz Sortiment Installationsbeispiel Schachtbelegungen und Installationen Ausschreibungsbeispiel JOMO TGA-Brandschutz 50 Brandschutz Statik Schallschutz 5.0 Planung JOMO Sanitär-Elektroniken Berührungslose WC-Steuerung Steuerungvarianten WC Technische Daten Sortimentübersicht WC-Steuerung Berührungslose Urinal-Steuerung Steuerungsvarianten Urinal Technische Daten Sortimentübersicht Urinal-Steuerung Ausschreibungsbeispiel JOMO-Sanitärelektroniken 59 berührungslos 3

4 0.0 JOMO TGA-Bautechnik Systembeschreibung Unter der JOMO TGA-Bautechnik sind unterschiedliche Bauarten für die Planung und Ausführung von Installationswänden in Trockenbauweise zusammengefasst. Die Bautechnik besteht aus Einzelelementen bis hin zu kompletten Installationswänden. 0.1 JOMO TGA-Einzelelemente Standard-Einzelelemente für WC, Waschtisch, Bidet, Urinal sowie Sanitärsteuerungen zur Montage vor Massiv- oder Leichtbauwänden zur Montage in JOMO TGA-Medienwände zur Montage in marktübliche Leichtbauwände selbsttragend barrierefrei platzsparend JOMO-SLK-plus Betätigungsplatten EXCLUSIVE ELEGANCE AV ANTGARDE CLASSIC 4

5 0.2 JOMO TGA-Medienwände Eigenständiges Montagesystem zur Aufnahme gewerkeübergreifender Bauteile einschließlich der JOMO TGA-Einzelelemente für WC, Waschtisch, Bidet, Urinal, Sanitärsteuerungen, Armaturen, Geräte, etc. zur Montage vor Massiv- oder Leichtbauwänden zur Montage als freistehende Trennwand A selbsttragend barrierefrei platzsparend B C A Wandhalter für Medienwand zur Queraussteifung raumhoher Vorwände und zur Befestigung des Vertikalverbinders für teilhohe Wände Wandhalter mm Gewindestift 8 mm + 2 Unterlegscheiben + 2 Muttern M 8 Art.-Nr.: D E B Verbinder für Vertikalschienen zur stufenlosen Einstellung der Vertikalschienen bei teilhohen Wänden und zur Verbindung der Vertikalschienen bei Längen > 3,00 m Baulänge: 350 mm Materialdicke: 1,5 mm Art.-Nr.: C Vertikalschiene als Seitenwand- und Ständerschienen Baulänge: 3000 mm Außenmaße: 50 x 50 mm Materialdicke: 1,5 mm Art.-Nr.: D Horizontalschiene als Boden-, Decken- und Rückwandschienen Baulänge: 3000 mm Baubreite: 50 mm Bauhöhe: 30 mm Materialdicke: 1,2 mm Art.-Nr.: E Trennstreifen zur Schallentkopplung Selbstklebend zwischen Horizontalund Vertikalprofil zum Bauwerk Materialbreite: 70 mm Rollenlänge: 30 m Materialdicke: 3 mm Art.-Nr.:

6 1.0 Planungsgrundlagen von Sanitärräumen Sanitärräume in privaten oder öffentlichen Gebäuden stellen hinsichtlich ihrer Nutzung unterschiedliche Anforderungen an die Funktionalität, Praktikabilität oder Hygiene. Die Gestaltung soll visuell ansprechend sein und Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Behinderungen müssen die Einrichtungen sicher nutzen können. Die technische Gebäudeausrüstung soll so geplant und ausgeführt werden, dass schlussendlich ein wirtschaftlicher Betrieb möglich wird. Je nach Anforderungen lässt sich die Planung von Sanitärräumen in mehrere Phasen gliedern, deren einzelne Aktivitäten mehr oder weniger parallel verlaufen. Planungsphase I: Grundrissplanung Bedarfsermittlung von Sanitärobjekten Ausstattungsbedarf Bewegungsflächen und Abstände Planungsphase II: Planung und Dimensionierung der Ver- und Entsorgungssysteme Sanitär Heizung Lüftung Elektro sonstige Planungsphase III: Ermittlung der bauphysikalischen Anforderungen Brandschutz Schallschutz Statik Wärme/Feuchteschutz Hygiene Planungsphase VI: Auswahl der Baustoffe und Systeme Planungsphase V: Ausschreibung Als Hersteller von TGA-Medienwänden mit gewerkeund funktionsübergreifenden Bautechniken erläutert diese technische Broschüre die Zusammenhänge der Planungsphase III Ermittlung der bauphysikalischen Anforderungen und zeigt Lösungen zur Umsetzung auf. Für die Planungsphase II Dimensionierung der Verund Entsorgungssysteme sind die Hinweise der jeweiligen Rohr- und Systemhersteller zu beachten. 6 Für die Planungsphase I stehen Architekten, Planern und Ausführenden ausreichende Informationen zur Verfügung. Hinweise für Richtlinien und Planungshilfen hierzu sind im Kapitel 1.1 ersichtlich.

7 1.1 Planungshinweise Grundrissplanung Haftungsausschluss: Die nachstehenden Planungshilfen in Form von technischer Dokumentation, Normen, technischen Verordnungen oder sonstigen Bauregeln sind sorgfältig recherchiert und überprüft worden. Es besteht seitens der Firma WERIT Sanitär-Kunststofftechnik GmbH & Co. KG keine Gewähr für Aktualität oder Richtigkeit sämtlicher Informationen. Somit werden auch Haftungsschäden, die aus der Verwendung der Angaben resultieren, ausgeschlossen. Als rechtliche Grundlage fordern, basierend auf der Musterbauordnung unter 47 MBO, die jeweiligen Landesbauordnungen entsprechende Ausstattungen und Einrichtungen für Bäder und Toilettenräume. Planerisch müssen bereits in der Entwurfsphase konzeptionelle Überlegungen hinsichtlich der bauphysikalischen Anforderungen (Brandschutz, Schallschutz, Statik, sonstige) gemacht werden. Diese Überlegungen müssen als ständiger Begleiter in jeder weiteren Planungsphase überprüft werden. Parallel sind nachstehende Normen und Richtlinien zu beachten: DIN Barrierefreies Bauen Öffentlich zugängige Gebäude und Arbeitsstätten, Planungsgrundlagen ; DIN Barrierefreie Wohnungen - Wohnungen für Rollstuhlbenutzer, Planungsgrundlagen ; DIN Barrierefreie Wohnungen - Planungsgrundlagen, Ausgabe: VDI 3818 Ausgabe: , Öffentliche Toiletten- und Waschräume VDI 6000 Blatt 2 Ausgabe: , Ausstattung von und mit Sanitärräumen Arbeitsstätten und Arbeitsplätze VDI 6000 Blatt 3 Ausgabe: , Ausstattung von und mit Sanitärräumen Versammlungsstätten und Versammlungsräume 7

8 LÜFTUNG 1.2 Bauphysikalische Anforderungen Unter bauphysikalischen Anforderungen sind vorrangig die Erfüllung des Brand- und Schallschutzes und der Statik zu nennen. Weiterhin sind der Wärme-/Feuchteschutz, der Spritzwasserschutz und die Hygiene in Sanitärräumen von Bedeutung. Die spezifischen Anforderungen zur Erfüllung jeder einzelnen bauphysikalischen Funktion, ist aufgrund der Vielfalt von Möglichkeiten, der Unüberschaubarkeit von Gesetzen, technischen Normen und Richtlinien sowie der eigentlichen Dynamik des Bauprozesses selbst, mit einer sehr hohen Komplexität belastet. Mit der JOMO TGA-Bautechnik werden gewerke- und funktionsübergreifende Lösungen für Installationsschächte und -wände angestrebt. Die Wahl der Verund Entsorgungssysteme sind dabei weitestgehend frei und herstellerneutral. ELEKTRO HEIZUNG KÄLTE Brandschutz SANITÄR Statik Installationswand Wärmeschutz Schallschutz Feuchteschut TROCKENBAU Im Nachfolgenden werden die bedeutenden und baurechtlichen Anforderungen der Bauphysik erläutert und Hilfestellung bei der Umsetzung mit der JOMO TGA-Bautechnik gegeben. 8

9 1.2 Bauphysikalische Anforderungen Brandschutzgrundlagen Die Mindestanforderungen des öffentlichen Rechts im Brandschutzes ergeben sich aus den Bauordnungen der einzelnen Bundesländer einschließlich der zugehörigen und eingeführten technischen Baubestimmungen (ETB). Zivilrechtlich müssen hierüber hinaus gegebenenfalls weitere Richtlinien und Anforderungen einfließen. Die zu erbringenden Leistungen richten sich dann nach den anerkannten Regeln der Technik (a.r.d.t.). Diese können gegebenenfalls die Mindestanforderungen des öffentlichen Rechts übersteigen. In der Haustechnik durchlaufen Ver- und Entsorgungssysteme innerhalb von Gebäuden vertikale oder horizontale Brandabschnitte. Das Grundprinzip des Brandschutzes ist in der Musterbauordnung MBO 2002, im 14 Brandschutz verankert: Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und in Stand zu halten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch (Brandausbreitung) vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind. Für Installationsschächte und wände zeigen sich in der Praxis 3 unterschiedliche Brandschutzprinzipien. I II III Schachtinstallationen mit feuerwiderstandsfähigen Konstruktionen nach DIN 4102 Teil 4 Klassifizierung F 90 Installationen mit gewerkeorientierten zugelassenen Einzellösungen nach DIN 4102 Teil 6, 9, 11 Klassifizierungen z.b. R 90, S 90, L 90, K 90 Installationsschacht Brandschutz mit zugelassener Systemprüfung nach DIN 4102 Teil 11 Klassifizierung I 90 Die Prinzipien I und II stellen in der Praxis sehr gewerkeorientierte Lösungen dar. Durch die hohe Schnittstellenanzahl der Gewerke sind Planung, Ausführung und Verantwortlichkeit nur schwer überschaubar. WERIT geht mit der JOMO TGA-Bautechnik den tendenziellen Weg der gewerkeübergreifenden Lösungen. Hiermit vereinfachen sich Prozesse und schaffen Klarheit in der Verantwortlichkeit. 9

10 In der Praxis ist das Prinzip II (Installationen mit gewerkeorientierten zugelassenen Einzellösungen nach DIN 4102 Teil 6, 9, 11) das häufigst angewandte Prinzip. Neben den Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnungen sind die eingeführten technischen Baubestimmungen (ETB) zu beachten. Hier ist v.a. die in den jeweiligen Ländern umgesetzte Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR) und die Muster-Lüftungs-Anlagen-Richtlinie (MLüAR) zu erwähnen. Bei den traditionell gewerkeorientierten Lösungen ist eine Vielzahl an Einzelzulassungen und -klassifizierungen zu beachten. Mit der Installationsschacht Brandschutzlösung der JOMO TGA-Bautechnik, werden gewerkeübergreifende Lösungen angestrebt. Hinsichtlich der Planung und Ausführung kann die Umsetzung im besten Fall mit einer einzigen Klassifizierung (I 90, nach DIN 4102 T. 11) und dem zugehörigen allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis ABP-MPA-E geschehen. Vorteile und Nutzen einer gewerkeübergreifenden Brandschutzlösung der JOMO TGA-Bautechnik Funktionen Gewerke Brandschutz Gewerkeorientiert und traditionell Gewerkeübergreifend und tendenziell Sanitär R 90 a Heizung R 90 b Lüftung L 90, K 90 Isolierung R 90 c Elektro S 90 Trockenbau F 90 TB Maurer F 90 MB I 90 Geringe Organisation und Koordination Einfache Planung Schnelle Ausführung Niedrige Komplexität Kosten- und Zeitersparnis 10

11 1.2 Bauphysikalische Anforderungen Brandschutz der JOMO TGA-Bautechnik Der nach DIN 4102 T. 11 mit I 90 klassifizierte Installationsschacht Brandschutz in den JOMO TGA-Medienwänden ist einsetzbar in allen Massiv- und Holzdecken mit einer geforderten Feuerwiderstandsdauer bis max. 90 Minuten. Der Brandschutz ist als Bauart geprüft und mit dem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis ABP-P-MPA-E zugelassen. Der Schwerpunkt der Brandschutzlösung liegt in einer Deckenverschlusstechnik für Aussparungen oder Kernbohrungen. Mittels einer feuerwiderstandsfähigen Deckenplatte wird bereits vor der eigentlichen Montage der Ver- und Entsorgungssysteme eine Deckeneinschalung angebracht. Durch Ausschnitte oder Bohrungen werden die Verund Entsorgungssysteme einschließlich der zugehörigen Dämmungen und Maßnahmen gem. ABP durch die Deckenplatte geführt. Im Anschluss sorgt eine mineralische und nichtbrennbare Trockenschüttung für einen fachgerechten Deckenverschluss. Abschließend wird die trockene Vergussmasse angefeuchtet und härtet zu einem formstabilen Deckenverguss aus. Unter oder in die Aussparung eingebrachte Deckenplatte Gemäß ABP mit brennbarer oder nichtbrennbarer Dämmung versehene Ver- und Entsorgungssysteme. Einbau zusätzlicher Maßnahmen bei Rohrsystemen ohne Dämmung oder Elektro-Leerrohren Bereits verschlossene Deckenaussparung mit angefeuchteter Schüttung vor der Schachtbeplankung 11

12 1.2.2 Schallschutzgrundlagen Schallschutzgrundlagen Je nach Nutzungsart von Gebäuden muss ein entsprechender Schallschutz vorhanden sein ( 18,2 MBO). Die einzelnen Bundesländer konkretisieren diese Anforderung in den als technische Bestimmungen eingeführten DIN 4109 Schallschutz im Hochbau. Die Angaben der DIN 4109/A1, Januar 2001 stellt nach Bauordnungsrecht für alle an der Bauplanung und -ausführung Beteiligten einen geschuldeten Mindestschallschutz für schutzbedürftige Räume dar. Schutzbedürftige Räume im Sinne der DIN 4109 sind Wohnräume, Schlafräume oder Kinderzimmer im Geschoss- oder Mehrfamilienwohnungsbau aber auch Büros oder Unterrichtsräume im Nichtwohnungsbau. Die DIN 4109 findet keine Anwendung im eigenen Wohnbereich. Die Anforderungen der DIN 4109 Schallschutz im Hochbau sollen sicherstellen, dass Menschen, die sich in Wohn- und Arbeitsräumen innerhalb von Gebäuden aufhalten, vor unzumutbaren Belästigungen durch Schallübertragung geschützt werden. Auszug aus der DIN 4109/A1, Januar 2001 Spalte Art des schutzbedürftigen Raumes Zeile Geräuschquelle Wohn- und Schlafraum Unterrichts- und Arbeitsraum 1 Wasserinstallationen (Wasserversorgung und Abwasseranlagen gemeinsam) Kennzeichnender Schalldruckpegel in db(a) L In 30 a) b) L In 35 a) 2 sonstige haustechnische Anlagen L AFmax 30 c) L AFmax 35 c) 3 Betriebe tags 6 bis 22 Uhr L r 35 L r 35 c) 4 Betriebe nachts 22 bis 6 Uhr L r 25 L r 35 c) a) Einzelne, kurzzeitige Spitzen, die beim Betätigen der Armaturen und Geräte nach Tabelle 6 (Öffnen, Schließen, Umstellen, Unterbrechen u.a.) entstehen, sind z.z. nicht zu berücksichtigen. b) Werkvertragliche Voraussetzungen zur Erfüllung des zulässigen Installationsdruckpegels: Die Ausführungsunterlagen müssen die Anfoderungen des Schallschutzes berücksichtigen, d.h.u.a. den Bauteilen müssen die entsprechenden Schallschutznachweise vorliegen. Außerdem muss die verantwortliche Bauleitung benannt und zu einer Teilabnahme vor Verschließen bzw. Verkleiden der Installation hinzugezogen werden. Weitergehende Details regelt das ZVSHK-Merkblatt (zu beziehen durch: Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), Rathausallee 6, St. Augustin). c) Bei lüftungstechnischen Anlagen sind um 5 db(a) höhere Werte zulässig, sofern es sich um Dauergeräusche ohne auffällige Einzeltöne handelt. 12

13 Erhöhte Schallschutzwerte Sollen erhöhte Schallschutzwerte vereinbart werden, stehen wahlweise zwei Regelwerke zur Verfügung: DIN 4109; , Beiblatt 2 VDI Richtlinie 4100; Der Unterschied in der Bewertung beider Regelwerke liegt darin, dass die Werte der VDI Richtlinie 4100 die Betätigungsgeräusche beinhaltet. Die Installationsgeräuschpegel der DIN 4109 und dem Beiblatt 2 berücksichtigen keine Betätigungsgeräusche. Vorschläge für den erhöhten Schallschutz nach Beiblatt 2 zu DIN 4109 DIN 4109/A1 : Erhöhter Schallschutz nach Beiblatt 2 zu DIN 4109 wenn 30 db(a) gefordert wenn 35 db(a) gefordert (z. B. für Unterrichtsräume) dann nach Beiblatt 2 = 25 db(a) dann nach Beiblatt 2 = 30 db(a) Schallschutzstufen (SST) nach VDI 4100 akustische Größe SSt I DIN 4109 SSt II SST III Luftschallschutz zwischen fremden Aufenthaltsräumen horizontal R w in db vertikal R w in db Luftschallschutz zwischen Aufenthaltsräumen und fremden Treppenhäusern und Fluren Trittschallschutz zwischen Aufenthaltsräumen und fremden Räumen Trittschallschutz zwischen Aufenthaltsräumen und fremden Treppenhäusern Geräusche von Wasserinstallationen R w in db L n, w in db L n, w in db L Iw in db(a) Geräusche von sonstigen haustechnischen Anlagen L AFmax in db(a) Geräusche von Gewerbebetrieben L r in db(a) nach TA Lärm Luftaschallschutz gegen Außenlärm R w in db DIN 4109 DIN 4109 DIN db 13

14 Schallschutz der JOMO TGA-Bautechnik Die JOMO TGA-Medienwand ist als Vorsatzschale vor einer Massivbauwand beim Frauenhofer Institut in Stuttgart geprüft (P-BA 159/2007). Neben dem UP- Spülkasten JOMO SLK wurde auch der zugehörige Brandschutz I 90 Deckenverschluss eingebaut. In dieser schalltechnischen Eignungsprüfung wurden die Anforderungen der DIN 4109 `Schallschutz im Hochbau (Änderung A 1 vom Januar 2001) `Anforderungen und Nachweise sowie die Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gemäß dem Beiblatt 2 erfüllt. 1. OG, hinten 1. OG, vorn Massivwand 220 kg/m 2 JOMO TGA-Medienwand Trockenbaukonstruktion mit 20 mm GK-Beplankung JOMO UP-Spülkasten SLK JOMO TGA-Bautechnik Brandschutz Deckenverschluss R w = 52 db EG, hinten R w = 52 db EG, vorn R w = 52 db WC-Element (6 l) L IN = 23 db(a) WC-Element (3 l) L IN = 24 db(a) WC-Einhebelarmat. L IN = 25 db(a) WC-Element (6 l) L IN = 25 db(a) WC-Element (3 l) L IN = 24 db(a) WC-Einhebelarmat. L IN = 23 db(a) 14

15 1.2.3 Statikgrundlagen Installationswände in Massiv- oder Trockenbauweise sind hinsichtlich ihrer statischen Funktion den nichttragenden inneren Trennwänden zuzuordnen. Als Vorlage für die Bauordnungen der einzelnen Bundesländer fordert die Musterbauordnung im Paragraphen 12: 12 Standsicherheit (1) Jede bauliche Anlage muss im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen für sich allein standsicher sein. Die Standsicherheit anderer baulicher Anlagen und die Tragfähigkeit des Baugrundes der Nachbargrundstücke dürfen nicht gefährdet werden. Die baustoffneutrale Grundnorm DIN 4103 beschreibt im Teil 1 Anforderungen an nichttragende innere Trennwände. Weiterführende Fachnormen wie z.b. die DIN und DIN befassen sich mit weiteren Konstruktionsdetails der Unterkonstruktionen wie z.b. Stahlblechprofile. Hierbei geht es im Wesentlichen um die Standsicherheit der Wände, die durch Eigenlast oder leichte Konsollasten ( bis 0,7 kn/m) beaufschlagt werden. Größere Konsollasten, wie sie durch wandhängende Sanitärapparate, Geräte oder sonstige Gegenstände verursacht werden, benötigen eine eigene Statik und müssen daher über zusätzliche Maßnahmen sichergestellt werden Statik der JOMO TGA-Bautechnik Die nachstehende Abbildung zeigt die möglichen Konsollasten an einer JOMO TGA-Medienwand. < 40 kg < kg < 150 kg < 150 kg < 400 kg Konsollasten kn/m 1) 0,4 kg/m 1) 40 > 0,4 0,7 3) > ) > 0,7 1,5 > Boiler, Waschtisch, Armaturen, Urinale, Ausguss, Stützgriffe Montageschiene an Vertikalprofil + Bausatz mit Wandhalterung JOMO TGA-Einzelelemente > 1,5 4,0 > Gegenstände Bilder Bücherregale Bücherregale Hängeschränke WC Bidet Befestigungsart Dübel 2) an jeder Stelle Dübel 2) an jeder Stelle Montageschiene an Vertikalprofil JOMO TGA- Einzelelemente 1) Kg oder kn je Meter Wandlänge 2) Abstand der Befestigungspunkte min. 75 mm 3) max. Schwerpunkt 300 mm von der Wand 15

16 2.0 Planung JOMO TGA-Einzelelemente Die JOMO TGA-Einzelelemente sind als statisch eigenständige Montagerahmen für sämtliche Einsatzbereiche in Trockenbauweise anwendbar. Vorwandinstallation in Trockenbauweise (Beplankung Gipskarton mit mind. 20 mm Dicke) Vorwandinstallation in JOMO TGA-Medienwände Installation in marktübliche Leichtbauwände (Beplankung Gipskarton mit mind. 20 mm Dicke) Installation in JOMO TGA-Medienwände Das Standardsortiment deckt die schnelle und einfache Installation von WC, Waschtisch, Bidet, Urinal, Ausguss oder Befestigung für Stütz- und Haltesysteme ab. Die aus der Nutzung auftretenden Kräfte werden direkt über die statischen Montagerahmen in den Boden abgeleitet. Die Konsollasten der vorstehenden Tabelle gelten für alle Systeme der JOMO TGA-Bautechnik. Nachfolgend eine Übersicht der Anwendungsmöglichkeiten. JOMO TGA-Einzelelemente selbsttragende Einzelelemente mit 20 mm GK-Beplankung vor Massivoder Leichtbauwand JOMO TGA-Medienwand Trockenbaukonstruktion mit 20 mm GK-Beplankung vor Massiv- oder Leichtbauwand 70 kg 300 mm 150 kg 150 kg 400 kg 400 kg JOMO TGA-Medienwand Trockenbaukonstruktion mit 20 mm GK-Beplankung als eigenständige Installationswand 70 kg 70 kg JOMO TGA-Medienwand Trockenbaukonstruktion mit 20 mm GK-Beplankung als eigenständige Installationswand 300 mm 300 mm 150 kg 150 kg 400 kg 400 kg 16

17 2.1 Installationsarten Vorwandinstallation in Trockenbauweise Die Verkleidung der JOMO TGA-Einzelelemente muss vollflächig, direkt auf dem Element mit einer mindestens 1-lagigen, 20 mm dicken Gipskartonplatte erfolgen. Kommen 2-lagige Ausführungen mit Plattenstärken < 20 mm (z.b. 2 x 12,5 mm) zur Anwendung, so ist darauf zu achten, dass sich keine Fugen bzw. Stöße im Bereich der Elemente befinden. Bei Einbauten vor marktüblichen Leichtbauständerwänden mit Stahlprofilen oder Holzständern sind die Einbauvorschriften der jeweiligen Hersteller zu beachten. Weitere Hinweise siehe auch im nachfolgenden Kapitel Sind die Füße der Einzelelemente nicht direkt auf massiven Decken zu befestigen ist darauf zu achten, dass die Montage auf geeigneten Fußbodenaufbauten mit Festigkeitsklassen gemäß Anforderungen der DIN erfolgen. Je nach Ausführung der massiven Wand ist die Bemessung einer gemauerten Wand gemäß DIN Mauerwerk, Berechnung und Ausführung und die Ausführung einer betonierten Wand gemäß DIN 1045 Beton und Stahlbeton: Bemessung und Ausführung vorzunehmen. 17

18 2.1.2 Vorwandinstallation in JOMO TGA-Medienwände Die JOMO TGA-Einzelelemente sind neben der Installation vor einer Wand oder in einer Vorsatzschale eines marktüblichen Leichtbausystems so konzipiert, dass sie mit gleichen Bauteilen in eine teil- oder raumhohe JOMO TGA-Medienwand integriert werden können. Bei einer teilhohen Wand wird die rückwärtige Horizontalschiene der JOMO TGA-Medienwand sowohl zur Aufnahme der Wandhalter für die Einzelelemente als auch als Beplankungsauflage genutzt. Die raumhohen Wände werden seitlich mit Vertikalschienen versehen, die zur Abstützung mit den Einzelelementen verschraubt werden. Zur Aufnahme der JOMO TGA-Einzelelemente am Fußboden wird zunächst die Horizontalschiene der JOMO TGA-Medienwand am Boden befestigt. Die Einzelelemente können dann nach der Positionierung sicher am Boden verschraubt werden. Befestigung der Horizontalschiene der JOMO TGA- Medienwand an eine massiven Wand, die gemäß DIN Mauerwerk, Berechnung und Ausführung oder an einer betonierten Wand gemäß DIN 1045 Beton und Stahlbeton: Bemessung und Ausführung bemessen wurde. Erfolgt die Montage der JOMO TGA-Medienwand vor einer Leichtbau-Ständerwand ist darauf zu achten, dass diese den Anforderungen der DIN entspricht. Weiterhin sind die Wandhalter der rückwärtigen Befestigung in eine kraftverteilende, horizontale Montageschiene einzuleiten. Die Montageschiene ist fest mit der Unterkonstruktion (Blechprofile) verbunden. 18 Montage der JOMO TGA-Einzelelemente oder Medienwände vor einer Leichtbauwand Als Bedingung für die Montage der JOMO TGA-Einzelelemente oder Medienwände vor einer Leichtbauwand, wird eine ausreichende Standfestigkeit der rückwärtigen Wandkonstruktion gefordert. Die Leichtbauwand muss mindestens den Anforderungen der DIN entsprechen. Um die Kräfte aus der Nutzung der Vorwandinstallation sicher abzuleiten, werden die Wandhalter der JOMO TGA-Einzelelemente in eine zusätzliche kraftverteilende, horizontale Montageschiene montiert. Diese Montageschiene wird zunächst auf die bestehende Beplankung positioniert und anschliessend durch die Beplankung mit den innenliegenden Blechprofilen oder Holzständern fest verschraubt. Je nach Lage der innenliegenden Profile oder Holzpfosten sollten mind. 3 Befestigungen erfolgen. A Befestigungsbeispiel eines JOMO TGA-Einzelelementes vor einer Leichtbauwand A Rückwärtige Wandkonstruktion nach DIN B C D E F B JOMO TGA-Einzelelement, z.b. WC mit UP-Spülkasten SLK-Plus mind. 3 fache feste Verschraubung der Horizontalschiene mit Beplankung und Profil oder Pfosten Blechprofile oder Holzpfosten Beplankung, z.b. 2 x 12,5 mm Kraftverteilende Horizontalschiene C D F E

19 2.1.3 Installation in marktübliche Leichtbauwände Die JOMO TGA-Einzelelemente sind für den Einbau in marktübliche Leichtbau- oder Holzständerwände geeignet. Hierbei müssen die Ständerwände gemäß der DIN Montagewände aus Gipskarton Ausführung von Metallständerwänden und die Holzständerwände nach DIN 4102 Teil 4 Nichttragende innere Trennwände Unterkonstruktion in Holzbau ausgeführt werden. Erfolgt die Montage der JOMO TGA-Einzelelemente in einer marktüblichen Leichtbauwand, muss die Konstruktion den Anforderungen der DIN Montagewände aus Gipskarton Ausführung von Metallständerwänden entsprechen. Der Einbau der Fußstützen kann über eine Schallschutzauflage sowohl in UW 50 als auch in UW 75 Profile erfolgen. Die Befestigung der Füße am Boden erfolgt über jeweils einen Befestigungspunkt, der wahlweise nach innen oder aussen (180 Drehung der Bodenplatte) gedreht werden kann. Die Einzelelemente werden seitlich mit CW-Profilen zur Vorderkante hin bündig verschraubt. Die weiteren Angaben der jeweiligen Wandhersteller sind zu beachten. Die Beplankung der Installationswände mit JOMO TGA-Einzelelemente ist 2-lagig mit 2 x 12,5 mm oder 1-lagig, mindestens 20 mm vorzusehen Installation in JOMO TGA-Medienwände Die JOMO TGA-Einzelelemente sind so konzipiert, dass sie problemlos in die JOMO TGA-Medienwände montiert werden können. Die Vertikalprofile sind hierbei parallel zueinander anzuordnen, sodass eine trockenbauübliche Aussteifung mittels Beplankungsplatten, der sich gegenüberliegenden Wandscheiben für die nötige Statik sorgt. Die Wände sind in Anlehnung an die DIN Montagewände aus Gipskarton Ausführung von Metallständerwänden geprüft. Beim Einbau eines JOMO TGA-Einzelelementes in eine freistehende, raumhohe JOMO TGA-Medienwand, werden die Einzelelemente mit den Vertikalschienen seitlich verschraubt. Sanitärelemente können parallel hintereinander angeordnet werden. Über eine Aussteifung mittels z.b. Gipskartonplatten werden die einzelnen Wandscheiben miteinander verbunden und statisch gesichert. Die Beplankung der JOMO TGA-Medienwände erfolgt horizontal mindestens 1-lagig mit 20 mm dicken Gipskartonplatten. 19

20 2.2 Sortimentsübersicht Die JOMO TGA-Einzelelemente für die Trockenbauweise umfassen anschlussfertig sämtliche Standardelemente und sind aus der nachfolgenden Graphik ersichtlich: JOMO TGA-Bautechnik Einzelelemente Standard Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Wand-WC, mit Wandeinbau-Spülkasten SLK-plus, 2-Mengen Spültechnik, mit Betätigung von vorne, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Wand-WC, mit Wandeinbau-Spülkasten TOP 6, mit Betätigung von oben, Bauhöhe 820 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Wand-WC, mit Wandeinbau-Spülkasten SLK-plus, mit Geruchsabsaugung, 2-Mengen Spültechnik, mit Betätigung von vorne, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Waschtisch, für Einlocharmatur, Bauhöhe 1180 mm 20

21 Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Waschtisch, für AP-Wandarmatur, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Urinal, für den Einbau von UP-Urinalspülern, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Urinal, für den Einbau von AP-Urinalspülern, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Urinal, für den Einbau JOMO Infrarotsteuerung IRS-U2 und IRS-U, mit Rohbauset, Bauhöhe 1180 mm 21

22 2.2 Sortimentsübersicht Die JOMO TGA-Einzelelemente für die Trockenbauweise umfassen anschlussfertig sämtliche Standardelemente und sind aus der nachfolgenden Graphik ersichtlich: JOMO TGA-Bautechnik Einzelelemente Standard Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Urinal, für den Einbau JOMO Konduktivsteuerung TKS, mit Rohbauset, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Wand-Bidet, für Einlocharmatur Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Ausgussbecken, für Wandarmatur, Bauhöhe 1300 mm 22

23 JOMO TGA-Bautechnik Einzelelemente Barrierefrei Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Wand-WC, mit Wandeinbau-Spülkasten SLK-plus, für barrierefreies Bauen, 2-Mengen Spültechnik, mit Betätigung von vorne, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Waschtisch, für Einlocharmatur, mit UP-Geruchverschluss, für barrierefreies Bauen, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Waschtisch, für Wandarmatur, mit UP-Geruchverschluss, für barrierefreies Bauen, Bauhöhe 1180 mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Einzelelement für Stütz- und Haltegriffe, für barrierefreies Bauen, Bauhöhe 1180 mm, Baubreite 365 mm 23

24 2.2 Sortimentsübersicht Die JOMO TGA-Einzelelemente für die Trockenbauweise umfassen anschlussfertig sämtliche Standardelemente und sind aus der nachfolgenden Graphik ersichtlich: JOMO TGA-Bautechnik Einzelelemente Zubehör Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: JOMO TGA Wandhalter für Einzelelemente, kurz, für Wandbefestigung, 360 drehbar, stufenlose Winkelanpassung, für Bautiefe mm JOMO TGA Wandhalter für Einzelelemente, lang, für Wandbefestigung, 360 drehbar, stufenlose Winkelanpassung, für Bautiefe mm Artikel-Nr.: JOMO TGA Schallschutzset mit Unterlage und Schraubentkopplung JOMO TGA-Bautechnik Medienwand Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: Horizontalschiene als Boden-, Decken- und Rückwandschienen Baulänge: 3000 mm Baubreite: 50 mm Bauhöhe: 30 mm Vertikalschiene als Seitenwand- und Ständerschienen Baulänge: 3000 mm Außenmaße: 50 x 50 mm Materialdicke: 1,5 mm 24

25 JOMO TGA-Bautechnik Medienwand Zubehör Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: Verbinder für Vertikalschienen zur stufenlosen Einstellung der Vertikalschienen bei teilhohen Wänden und zur Verbindung der Vertikalschienen bei Längen > 3,00 m Wandhalter für Medienwand zur Queraussteifung raumhoher Vorwände und zur Befestigung des Vertikalverbinders für teilhohe Wände. Wandhalter mm Gewindestift 8 mm + 2 Unterlegscheiben + Muttern M 8 Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: Trennstreifen zur Schallentkopplung. Selbstklebend zwischen Horizontal- und Vertikalprofil zum Bauwerk Materialbreite: 70 mm Rollenlänge: 30 m Materialdicke: 3 mm JOMO TGA C-Profil 28 x 15 x 2,3 mm, Baulänge 2000 mm, für Aufnahme von TGA Bausätzen und Armaturen Artikel-Nr.: JOMO TGA Satz Hammerkopfschrauben M8, für C-Profil 28 x 15 x 2,3 mm, für Einbau in TGA Medienwand, Satz= 20 Stück 25

26 2.2 Sortimentsübersicht In die JOMO TGA-Medienwände lassen sich sämtliche, unter dem Kapitel 2.2 Sortiment aufgeführten Einzelelemente integrieren. Durch die Passgenauigkeit können hier im Standardbereich schnelle Montagen ausgeführt werden. Für viele Einbausituationen bietet WERIT darüber hinaus zusätzlich flexiblere und kostengünstige Installationen in einem Baugruppensortiment an, welche mit üblichen Montageschienen umgesetzt werden können. A B A B JOMO TGA-Medienwand-Vertikalschiene JOMO TGA-Medienwand-Bausatz, hier beispielhaft für Waschtisch Sortiment Bausätze für JOMO TGA-Medienwände Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz für Waschtische, für Einlocharmatur, für Einbau in TGA Medienwand JOMO TGA Bausatz für Waschtische, für Wandarmatur, für Einbau in TGA Medienwand 26

27 Die JOMO TGA-Einzelelemente für die Trockenbauweise umfassen anschlussfertig sämtliche Standardelemente und sind aus der nachfolgenden Graphik ersichtlich: Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz für Urinale, für den Einbau von AP-Urinalspülern, für Einbau in TGA Medienwand Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz für Urinale, für den Einbau von UP-Urinalspülern, für Einbau in TGA Medienwand Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz für Urinale, für den Einbau JOMO Infrarotsteuerung IRS-U2 und IRS-U, mit Rohbauset, für Einbau in TGA Medienwand Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz Schichtholzplatte, für Aufnahme von Stützund Haltegriffen, 250 x 450 mm, inkl. Hammerkopfschrauben, für Einbau in TGA Medienwand 27

28 2.2 Sortimentsübersicht Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz für Urinale, für den Einbau JOMO Konduktivsteuerung TKS, mit Rohbauset, für Einbau in TGA Medienwand Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz Einzelanschlussblech, für ½ Geräteanschluss, für Einbau in TGA Medienwand Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz für Ausgussbecken, für Wandarmatur, für Einbau in TGA Medienwand Artikel-Nr.: JOMO TGA Bausatz für AP-Armaturen, für Stichmaß 150 mm, für Einbau in TGA Medienwand 28

29 2.2 Sortimentsübersicht Die JOMO TGA-Einzelelemente für die Trockenbauweise umfassen anschlussfertig sämtliche Standardelemente und sind aus der nachfolgenden Graphik ersichtlich: JOMO TGA-Bautechnik Medienwand Brandschutz Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: Brandschutz-Deckenplatte zum Einbau in oder unter Deckenaussparungen in Installationsschächten- BauLänge: 1200 mm Baubreite: 450 mm Stärke: 25 mm Trockenschüttung 15 kg zur Herstellung des Deckenverschlusses Sack mit 15 kg Trockenschüttung Schüttdichte ca. 0,65 kg/ dm3 Artikel-Nr.: Befestigungssatz Deckenplatte mit Z-Winkel Zur Befestigung der Deckenplatte in oder unter Deckenaussparung 6 verzinkte Z-Winkel 150 mm Breite: 50 mm, inkl. Schlagniete Artikel-Nr.: Befestigungssatz Deckenplatte mit L-Winkel Zur Befestigung der Deckenplatte in einer Deckenaussparung 6 verzinkte L-Winkel 200 mm Breite: 50 mm, inkl. Schlagniete Materialdicke: 2 mm Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: Elektroschott für Deckenverschluss zur sicheren Führung von Kabel und Kabelbündel im nichtbrennbaren Leerrohr komplett mit Befestigung und Füllmaterial Ø 50 mm Elektroschott für Deckenverschluss zur sicheren Führung von Kabel und Kabelbündel im nichtbrennbaren Leerrohr komplett mit Befestigung und Füllmaterial Ø 70 mm 29

30 Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: Elektroschott für Deckenverschluss zur sicheren Führung von Kabel und Kabelbündel im nichtbrennbaren Leerrohr komplett mit Befestigung und Füllmaterial Ø 100 mm Elektroschott für Deckenverschluss zur sicheren Führung von Kabel und Kabelbündel im nichtbrennbaren Leerrohr komplett mit Befestigung und Füllmaterial Ø 125 mm JOMO TGA-Bautechnik Brandschutz-Zubehör Artikel-Nr.: Artikel-Nr.: Brandschutz Strip zum Einsatz bei Eletro- Leerrohren einzeln oder Leerrohrbündel und brennbaren geschlossenen Rohrleitungen 50 mm breit Länge: 12,5 m Dicke: 1,1 mm Brandschutz Strip zum Einsatz bei Eletro- Leerrohren einzeln oder Leerrohrbündel und brennbaren geschlossenen Rohrleitungen 100 mm breit Länge: 10 m Dicke: 1,1 mm 30

31 2.3 Spezifische Installationen Minimale Einbautiefen Die Konstruktion des Wandhalters erlaubt je nach Einzelelement minimale Wandtiefen. Für das meist ausschlaggebende WC-Element ist somit in Verbindung mit einer Abwasser-Anschlussleitung DN 90 eine Mindestwandtiefe von 135 mm Vorderkante Montagerahmen (mit 20 mm dicker GK-Platte 155 mm Vorderkante Beplankung) möglich. Mit 2 unterschiedlichen Standardbausätzen können somit stufenlos Bautiefen von mm erreicht werden. Größere Bautiefen lassen sich weiterhin mit einfachen und handelsüblichen Möglichkeiten erreichen. Die Wandhalter sind nicht im Lieferumfang der JOMO TGA-Einzelelemente enthalten sondern müssen je nach gewünschter Bautiefe separat bestellt werden. Bezeichnung Wandhalter kurz, für JOMO TGA-Einzelelemente Wandhalter lang, für JOMO TGA-Einzelelemente Artikel-Nummer Bautiefen in mm Wandhalter, kurz Wandhalter, lang 31

32 2.3 Spezifische Installationen Ecklösungen Die Konzeption der Wandhalter erlauben Wandanbindungen der JOMO TGA-Einzelelemente mit unterschiedlichen Gradzahlen. Dies ermöglicht einen erweiterten Anwendungsbereich, u.a. auch Ecklösungen, den Einsatz an Dachschrägen oder die Montage an versetzten Wänden. Um die Zugkräfte bei der Belastung eines WC-Elementes bei Wandanbindungen größer oder kleiner 90 Grad sicher abzufangen, ist eine ausreichend feste Verschraubung zwischen Wand und Wandhalter erforderlich. Wandanbindungen der JOMO TGA-Einzelelemente über den Wandhalter 90 Wandanbindung mit Neigungen 45 Wandanbindung mit Neigungen Barrierefreie Installationen Für barrierefreie Installationen, an die spezielle Anforderungen hinsichtlich der Statik und Raumfreiheit gefordert sind, bietet JOMO spezielle Einzelelemente an. 32 JOMO TGA WC-Element SLK-plus barrierefrei, Betätigung von vorn, Art.-Nr.: Dieses WC-Element ist für die Nutzung von wandhängenden WCs mit größerer Ausladung und entsprechend höherer Montage konzipiert. JOMO TGA WT-Element barrierefrei, für Wandarmatur mit Einbau UP-Siphon Art.-Nr.: Dieses Waschtischelement ist mit einem UP-Siphon vorinstalliert. Es bietet Rollstuhlfahrern ausreichend Freiraum zur Unterfahrung des Waschtisches. JOMO TGA WT-Element barrierefrei, für Einlocharmatur mit Einbau UP-Siphon Art.-Nr.: Dieses Waschtischelement ist mit einem UP-Siphon vorinstalliert. Es bietet Rollstuhlfahrern ausreichend Freiraum zur Unterfahrung des Waschtisches. JOMO TGA Element zur Aufnahme von Griff- und Haltesystemen, Art. Nr.: Dieses Element lässt sich, zur sicheren Abtragung der Kräfte, für den Einsatz von allen marktüblichen Behindertenstützgriffen oder für sonstige Haltesysteme verwenden.

33 2.4 Ausschreibungsbeispiel JOMO TGA-Einzelelemente Vorbemerkungen JOMO TGA-Einzelelemente Selbsttragende Montageelemente als Vor- oder Inwandinstallation für den Einbau vor/in Massiv- oder Leichtbauwänden mit marktüblichen Leichtbau- oder Holzständersystemen oder in JOMO TGA-Medienwände. Massive Wände müssen gem. DIN Mauerwerk, Berechnung und Ausführung` oder gem. DIN 1045 Beton und Stahlbeton: Bemessung und Ausführung ausgeführt sein. Erfolgt die Montage vor oder in Leichtbauwänden so müssen Ständerwände den Anforderungen der DIN Montagewände aus Gipskartonplatten` genügen. Beim Einbau vor Holzständerwänden müssen die Anforderungen der DIN 4103 Nichttragende innere Trennwände` (Unterkonstruktionen in Holzbauart) beachtet werden. Die Befestigungen bei Vorwandinstallationen erfolgen mit je 2 Befestigungspunkten am Boden und an der Rückwand. Vor Leichtbauwänden ist eine Verstärkung im Bereich der Wandhalterungen vorzusehen. Einzelelemente in Inwandinstallation werden seitlich mit je 3 Befestigungspunkten an den vertikalen Profilen des jeweiligen Wandsystems verschraubt. Die Beplankung muss mindestens 1-lagig mit 1 x 20 mm oder 2-lagig mit 2 x 12,5 mm Gipskartonplatten erfolgen und vollflächig auf dem Einzelelement aufliegen. Weiterhin sind je nach Wandsystem die spezifischen Herstellerangaben zu beachten. Die Verarbeitung und Montage hat sich nach den anerkannten Regeln der Technik zu richten. 2.4 Ausschreibungsbeispiel Pos. Einheit Leistungsbeschreibung Einh.-Preis Gesamtpreis JOMO TGA Einzelelement für Wand-WC, mit Wandeinbau-Spülkasten SLK-plus, 2-Mengen Spültechnik, mit Betätigung von vorne, Bauhöhe 1180 mm selbsttragend, als Vorwandinstallation für den Einbau vor Massivoder Leichtbauwände, als Inwandinstallation für den Einbau in Leichtbau- oder Holzständerwänden, integrierbar in die JOMO TGA-Medienwände, bestehend aus: Wandeinbaukasten SLK-plus mit 2-Mengen Spültechnik oder Start-/ Stopp-Funktion, schwitzwasserisoliert, Betätigung von vorne, vormontiert mit 2-Mengen Spültechnik, mit Wasseranschluss ½, pulverbeschichtete Rahmenkonstruktion mit Bodenbefestigungen, Rahmenbreite 500 mm, 200 mm höhenverstellbar für Fußbodenaufbau RFB-FFB, mit PE-Wand-WC-Bogen DN 80, PE-Übergangsstück DN 80/100, WC-Anschluss Set DN 80 für wandhängendes WC, inkl. komplettes Montage- und Befestigungsmaterial, ohne Wandhalter, ohne Betätigungsplatte. Fabrikat: Typ: WERIT JOMO TGA Einzelelement WC / SLK-plus Artikel-Nr.: Hinweis: Ausschreibungstexte und Planungsbeispiele finden Sie auf unserer CD, oder im Internet unter: 33

34 3.0 Planung JOMO TGA-Medienwände 3.1 Installationsarten JOMO TGA-Medienwände lassen sich als teil- oder raumhohe Vorwandinstallation sowie als freistehende und eigenständige Trennwände ausführen. Die Konzeption der Medienwand beruht auf fogenden gewerkeübergreifenden Bautechniken: Eigenschaften: Trockenbausystem in Ständerbauweise Horizontalprofil zur (horizontalen) Befestigung an Boden, Decke, Rückwand Vertikalprofil zur (vertikalen) Befestigung an Seitenwänden und als Stell- und Montageprofil horizontale Beplankung mind. 1-lagig 20 mm Gipskarton Integration: der JOMO TGA-Einzelelemente für wandhängende Sanitärapparate und statische Belastungen einfacher Baugruppen für Anschlüsse, Geräte, Apparate, Armaturen sämtlicher Bauteile anderer Innenausbaugewerke herstellerneutraler Ver- und Entsorgungssysteme baustoffneutraler Materialien (brennbarer oder nichtbrennbar) Sicherheit: Brandschutzgeprüftes Installationssystem I 90 nach DIN 4102 T 11 Schallschutzgeprüftes Installationssystem nach DIN 4109 Statikgeprüftes Installationssystem nach DIN

35 3.1 Installationsarten Vorwandinstallation JOMO TGA-Medienwände lassen sich vor Massiv- oder Leichtbauwänden montieren. Bei teilhohen Medienwänden nimmt die Horizontalschiene schallgeschützt die JOMO TGA-Einzelelemente auf und dient gleichzeitig als Beplankungsauflage. Bei einer Befestigung der Horizontalschiene der JOMO TGA-Medienwand an einer massiven Wand, muss diese gemäß DIN Mauerwerk, Berechnung und Ausführung oder an einer betonierten Wand gemäß DIN 1045 Beton und Stahlbeton: Bemessung und Ausführung ausgelegt sein. Erfolgt die Befestigung der Horizontalschiene der JOMO TGA-Medienwand vor einer Leichtbau-Ständerwand ist darauf zu achten, dass diese den Anforderungen der DIN entspricht. Weiterhin sind die Wandhalter der rückwärtigen Befestigung in eine kraftverteilende, horizontale Montageschiene einzuleiten. Die Montageschiene ist fest mit der Unterkonstruktion (Blechprofile) zu verbinden. Bei den raumhohen JOMO TGA-Medienwänden werden die vertikalen Montageschienen mit einem Abstand von 52,5 cm (Mitte Beplankungsauflage) in die horizontalen Boden und Deckenschienen gesetzt. Die Vertikalschienen dienen gleichzeitig als Montageschiene und können auch direkt beplankt werden. Für die brandschutztechnische Sicherheit der Installationsschächte ist weiterhin der gewerkeübergreifende, geprüfte und zugelassene Brandschutz I 90 (siehe auch Kapitel Brandschutz der JOMO TGA-Bautechnik) von Bedeutung, der die vertikale Ausbreitung von Feuer und Rauch in andere Brandabschnitte verhindert. Teilhohe JOMO TGA-Medienwand mit WC-Element SLK-plus Teilhohe JOMO TGA-Medienwand WC-Element SLK-plus barierefrei mit Bausätzen Waschtisch und Stütz- und Haltegriff JOMO TGA-Medienwand ausgebildet als Installationsschacht mit WC-Element JOMO TGA-Medienwand mit einer WC-Installation als Reihenanlage 35

36 3.1.2 Trennwände Mit den JOMO TGA-Medienwänden lassen sich komplette Installationen als Trennwände in Trockenbauweise erstellen. Die Systemkonzeption lässt mit seinen vertikalen Montageschienen auf einfache und kostengünstige Weise sämtliche Einbauten zu. Die Statik hierzu ist in Anlehnung an die DIN Montagewände aus Gipskartonplatten` sichergestellt (siehe auch Kapitel Statik der JOMO TGA-Bautechnik). Weiterhin von Bedeutung ist der gewerkeübergreifende, geprüfte und zugelassene Brandschutz I 90 (siehe auch Kapitel Brandschutz der JOMO TGA-Bautechnik), der die vertikale Ausbreitung von Feuer und Rauch in andere Brandabschnitte verhindert. Analog zu den Vorwandinstallationen werden bei den raumhohen JOMO TGA-Medienwänden die vertikalen Montageschienen mit einem Abstand von 52,5 cm in die horizontalen Boden- und Deckenschienen gesetzt. Die Vertikalschienen dienen gleichzeitig als Montageschiene und werden direkt beplankt. Passgenauer Einbau eines WC-Einzelelementes in die JOMO TGA-Medienwand Gegenüberliegende WC- Einzelelemente Trennwandhöhe bis 4,00 m mit vertikaler Ständerausrichtung im Abstand 52,5 cm Gegenüberliegende Bausätze für die JOMO TGA- Medienwand Sichere Montagetechnik Einbau des Bausatzes Befestigung für Stütz- und Haltegriffe 36

37 3.2 Systemregeln JOMO TGA-Medienwand als Vorwand, teilhoch Im Nachfolgenden werden die Systemspezifikationen und Rahmenbedingungen zum Bauen der Medienwände als teilhohe Wand erläutert. Aufgrund der Flexibilität des Montagesystems sind hinsichtlich Mindesthöhen und Mindesttiefen lediglich Abhängigkeiten von den Einzelelementen gegeben. Abmessungen der JOMO TGA-Medienwand als Vorwand teilhoch Bauhöhe: max mm Bautiefe: max. 500 mm Baulänge: ohne Einschränkung Mindesthöhen: mit Einzelelementen mit Bausätzen WC, Bet. von oben WC, Bet. von vorn, Bidet, WT, Urinal Griff- und Haltesysteme Ausguss WT Urinal AP/UP Armaturen Ausguss Griff- und Haltesysteme sonst. Befestigungen Mindestwandhöhe H richtet sich nach Einbauhöhe des zugehörigen Bauelementes/Sanitärapparates 820 H OKFFB OKFFB Mindesttiefen: Je nach Wandhalter für Einzelelemente oder Medienwand lassen sich in Abhängigkeit der jeweiligen Abwasseranschlussleitung unterschiedliche Wandtiefen ermöglichen. Abwasseranschlussleitung Ø [in mm] Mindesttiefe T1, min [in mm] (Abstand Rückwand bis VK Einzelelement, ohne Bepl.) Mindesttiefe T2, min [in mm] (Abstand Rückwand bis VK Vertikalprofil, ohne Bepl.)

38 Aufbau Unterkonstruktion: Die Unterkonstruktionen der JOMO TGA-Medienwände sind grundsätzlich vertikal ausgerichtet, worauf eine horizontale Beplankung erfolgt. Das max. Abstandsmaß für vertikale Schienen und Stützen beträgt 525 mm (Mitte Beplankungsauflage). Beispiel teilhohe JOMO TGA-Medienwand a, max. = 525 mm a, max a, max 500 a, max a, max a, max Die Einstellung der Wandtiefen bei Einzelelementen erfolgt mittels Wandhaltern. Das Sortiment berücksichtigt für die JOMO TGA-Einzelelemente standardmäßig zwei Typen, die Wandtiefen von mm (ohne Beplankung) zulassen. Für die Einstellung der Wandtiefen an den Vertikalschienen ist ein Wandhalter für Medienwände erforderlich, welcher Wandtiefen von mm (ohne Beplankung) zulässt. Die geforderte Wandhöhe wird mit dem toleranzausgleichenden Vertikalverbinder ermöglicht Wandhalter für JOMO TGA-Einzelelemente und Medienwände Vertikalverbinder Der Verbinder für Vertikalschienen läßt eine stufenlose Einstellung der Wandhöhe zu und wird mittels Wandhalter am Bauwerk befestigt. 38

39 Beplankung: Die Beplankung der JOMO TGA-Medienwände erfolgt horizontal mit einer mind. 20 mm dicken imprägnierten Gipskartonplatte (oder gleichwertig ). Das nachfolgende Beispiel zeigt eine Beplankungsvariante mit einer Gipskartonplatte von 2000 x 625 mm. Bei der überwiegenden Anzahl teilhoher Medienwände wird die Breite von 2,60 m nicht überschritten. Für diese Installationen bieten sich marktübliche Gipskartonplatten in imprägnierter Form mit einer Dicke von 20 mm an, ohne dass ein vertikaler Stoß in der Beplankung erforderlich wird. Bei Installationen > 2,00/2,60 m (je nach Plattenwahl), wird ein vertikaler Plattenstoß erforderlich. Wie im Beispiel ersichtlich, müssen dann Kreuzfugen vermieden werden. Nebenstehende Abbildung zeigt eine mögliche Beplankungsvariante, die Flexibilität des Systems lässt weitere Anordnungen zu mind. 250 Abbildung Plattenstoß Wie im Beispiel aufgeführt, wird der Plattenstoß auf eine max. Länge der Beplankung (2,00/2,60 m) ausgelegt. Werden beidseitig vom Plattenstoß Installationen über eine Montageschiene erforderlich, können zwei Vertikalschienen, die miteinander verschraubt werden den Beplankungsstoß sicherstellen. Ohne Installationen und Montageschiene kann der Beplankungsstoß auch auf der breiten Seite des Vertikalprofil (durch 90 Drehung) erfolgen, da das Vertikalprofil ein Außenmaß von (50 x 50) mm aufweist. Vertikalschienen, miteinander verschraubt Vertikalschiene mit breiter Auflagefläche vorn Montageschiene GKBI-Platten 20 mm Dicke Montageschiene GKBI-Platten 20 mm Dicke 39

40 3.2.2 JOMO TGA-Medienwand als Vorwand, raumhoch Aufbau der Unterkonstruktion: Der Aufbau der Unterkonstruktion ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Mindestabstände der vertikalen Montageschienen das Maß 525 mm (Mitte Beplankungsauflage) nicht überschreiten dürfen. Die Einzelelemente und lastabtragenden Bausätze werden mit Wandhaltern an der Rückwand befestigt. Abmessungen der JOMO TGA-Mediewand als Vorwand raumhoch: Bauhöhe: max mm Bautiefe: max. 500 mm Baulänge: ohne Einschränkung Beispiel raumhohe JOMO TGA-Medienwand a, max. = 525 mm a, max 525 a, max a, max a, max a, max 525 a, max a, max Wandtiefen Die beim Einsatz von Einzelelementen in der Medienwand erreichbare Wandtiefe von 300 mm läßt sich mit den Wandhaltern des Sortiments erreichen. Darüber hinaus ist es mit handelsüblichen Gewindestäben M 8 möglich, eine max. Wandtiefe von 500 mm auszuführen. Minimale Wandtiefen sind abhängig von der jeweiligen Belegung der Wand mit Rohren oder Bauteilen. Nachstehende Tabelle zeigt die minimalen Wandtiefen beim Einsatz unterschiedlicher Dimensionen von Abwasser- Sammelanschlussleitungen. Abwasseranschlussleitung Ø v [in mm] Mindesttiefe T min [in mm] (Abstand Rückwand bis VK Vertikalprofil, ohne Bepl. )

41 Statische Anforderungen JOMO TGA-Medienwände benötigen bei Abmessungen von max. 2,00 m Breite und max. 3,00 m Höhe keine zusätzlichen statischen Einbauten (z.b. Installationsschächte). Bei größeren Abmessungen muss dem Schwingungsverhalten der Medienwand dann entgegengewirkt werden, wenn keine Einzelelemente in der Medienwand montiert sind. Dieses erfolgt mit den im Sortiment befindlichen Wandhaltern für Medienwände nach u. a. Montageregel. max max max H < 3000 max max max H max. = 4000 max B/2 B/2 B > 2000 mm Queraussteifungen mit Einzelelementen Auf die Queraussteifungen kann verzichtet werden, wenn die Medienwände innerhalb der Spannweite von max mm mit JOMO TGA-Einzelelementen installiert sind. Wandhalter für Medienwände zur Queraussteifung der JOMO TGA-Medienwand Medienwände mit Bauhöhen < 4000 mm, die innerhalb der Spannweite von max mm mit einem JOMO TGA-Einzelelement installiert sind, müssen oberhalb des Einzelelementes im Abstand von max mm ausgesteift werden. 41

42 Beplankung JOMO TGA-Medienwände, die als Vorwandinstallationen ausgeführt werden, können bis zu einer Wandlänge von 2000/2600 mm horizontal mit einer Gipskartonplatte 2000 oder 2600 x 625 mm 1-lagig beplankt werden. Beplankung einer JOMO TGA-Medienwand, raumhoch, ohne Beplankungsstoß Wandlängen von 2000/2600 mm können vollflächig mit 20 mm dicken Gipskartonplatten entsprechend den Plattenmaßen verschlossen werden. Kommen Wandlängen > 2000 mm bzw mm zum Tragen, müssen für die entstehenden Vertikalfugen der Gipskartonplatten weitere Auflagen in der Unterkonstruktion geschaffen werden. Diese können durch das Einbringen weiterer Vertikalschienen an jeder Stelle der Wand flexibel erfolgen. 625 Kreuzfugen müssen bei der Beplankung ebenso vermieden werden wie eine Vertikalfuge innerhalb der Einzelelemente oder Bausätze (siehe auch Kapitel Kreuzfugen) < 2000/2600 Beispiel raumhohe JOMO TGA-Medienwand mit Beplankungsstoß 625 > 2000/

43 3.2.3 JOMO TGA-Medienwand als Trennwand, raumhoch Aufbau der Unterkonstruktion JOMO TGA-Medienwände als Trennwände können einoder zweiseitig belegt sein. Der Aufbau der Unterkonstruktion und die Abstände der Profile zueinander sind analog der raumhohen Vorwand zu sehen. Die Vertikalschienen stehen sich bei der Trennwand parallel gegenüber, sodass eine Queraussteifung mittels Plattenstreifen erfolgen kann. Die unteren Plattenstreifen werden jeweils direkt beidseitig über die statischen Elemente (JOMO TGA-Einzelelemente oder Bausätze) gesetzt. Die Resthöhe der Trennwand wird mit weiteren Plattenstreifen mit einem Abstand von max mm versehen. Abmessungen der JOMO TGA-Medienwand als Trennwand raumhoch: Bauhöhe: max mm Bautiefe: max. 500 mm Baulänge: keine Einschränkung Beispiel raumhohe JOMO TGA-Medienwand a, max. = 525 mm a, max 525 a, max a, max a, max a, max 525 a, max a, max 43

44 Wandtiefen Je nach Belegung mit Sanitärapparaten (ein- oder zweiseitig) werden aufgrund zugehöriger Abwasseranschlussleitungen sowie bei Doppelbelegung (spezieller Formstücke) unterschiedliche Mindesttiefen erforderlich. Nachstehende Tabelle zeigt die Mindesttiefen in Abhängigkeit der horizontal geführten Sammelanschlussleitung. Einseitige Belegung Einzelelement Abwasseranschlussleitung DN 50 DN 75 DN 90 DN 110 WC *WT, Bidet, Urinal, Ausguss * Maße gelten für den Einsatz von Einzelelementen und Bausätzen T min Beidseitige Belegung Elemente WC WT, Bidet, Urinal, Ausguss DN 90 DN 110 DN 50 DN 75 DN 90 DN 110 WC *WT, Bidet, Urinal, Ausguss * Maße gelten für den Einsatz von Einzelelementen und Bausätzen T min Beplankung Die Ausführung der Beplankung ist analog der raumhohen Vorwandinstallation zu sehen (siehe hierzu auch Kapitel JOMO TGA-Medienwand als Vorwand raumhoch Beplankung). 44

45 3.3 Ausschreibungsbeispiel JOMO TGA-Medienwände Vorbemerkungen JOMO TGA-Medienwände TGA-Medienwände sind Installationswände in Trockenbauweise, die als Vorwandinstallationen vor Leicht- und Massivbaukonstruktionen oder als eigenständige Trennwände zum Einsatz kommen können. TGA-Medienwände bestehen aus 1,5 mm starken C-Profilen und einem Montageprofil für die Unterkonstruktion sowie den kompatiblen JOMO TGA-Einzelelementen und Bausätzen. Die Unterkonstruktion kann direkt mit einer mind. 20 mm dicken Gipskartonplatte 1-lagig oder gleichwertig mit Selbstbohrschrauben beplankt werden. Gipskartonplatten und Befestigungen sind nicht Bestandteil dieser Leistungsbeschreibung. Ausschnitte und Plattendurchgänge für Anschlüsse, Apparate oder sonstige technische Gegenstände sind dichtungs- und schallschutztechnisch fachgerecht zu verschließen. Anschlüsse zum Bauwerk (Rohbauwände, Fliesen oder Putze) sind mit Trennstreifen schallschutzgerecht zu entkoppeln. Bauphysik: Brandschutz: JOMO TGA-Medienwände können in allen Bauarten mit dem zugehörigen Installationsschacht Brandschutz, einem brand- und schallschutzgerechten Deckenverschluss mit einer I 90 Klassifizierung nach DIN 4102 Teil 11 ausgeführt werden. Die Anwendung ist gewerkeübergreifend für die Gewerke Sanitär, Heizung, Lüftung, Elektro, Kälte, etc. bauartgeprüft und mit dem Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis ABP-P-MPA E zugelassen. Schallschutz: JOMO TGA-Medienwände haben in einer schallschutztechnischen Eignungsprüfung als Vorwandinstallationen vor Massivbauweise die Anforderungen der DIN 4109 `Schallschutz im Hochbau (Änderung A 1 vom Januar 2001) `Anforderungen und Nachweise sowie die Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gemäß Beiblatt 2 erfüllt. In dieser Eignungsprüfung wurde ferner nachgewiesen, dass das Schalldämm-Maß der Decke durch den Einbau des Installationsschacht Brandschutzes nicht verändert wird. Statik: Die gesamte Statik einschließlich der einzubringenden Einzelelemente und Bausätze sind über die üblichen Konsollasten der Fachnormen der DIN und hinaus, zur Aufnahme ihrer wandhängenden Konsollasten (WC und Bidet 400 kg, Waschtisch, Ausguss und Urinal 150 kg, barrierefreie Installationen für Stütz- und Hilfsgriffe 120 kg) geeignet. Die Verarbeitung und Montage ist nach den Herstellervorgaben sowie unter Einhaltung der einschlägigen DIN-Normen durchzuführen. Die maximalen Abmessungen und Systemgrenzen sind einzuhalten. 45

46 Ausschreibungsbeispiel Pos. Einheit Leistungsbeschreibung Einh.-Preis Gesamtpreis TGA-Medienwand aus Horizontal- und Vertikalschienen, Schallschutzdämmstreifen, und Zubehör, zur Erstellung einer Installationswand in Trockenbauweise _ als Vorwand, teilhoch _ als Vorwand, raumhoch _ als Trennwand Abmessungen: Höhe (cm): Breite (cm): Tiefe (cm): Die Beplankung ist zusätzlich auszuschreiben Fabrikat: WERIT Typ: JOMO TGA-Medienwand TGA-Einzelelemente WC-Element SLK-plus, Betätigung von vorn, Bauhöhe 1180 mm Fabrikat: WERIT Typ: JOMO TGA-Einzelelement Art.-Nr.: TGA-Bausätze Bausatz Waschtisch Einlocharmatur Fabrikat: WERIT Typ: JOMO TGA-Medienwand Art.-Nr.: Hinweis: Ausschreibungstexte und Planungsbeispiele finden Sie auf unserer CD, oder im Internet unter: 46

47 4.0 Planung JOMO TGA-Brandschutz 4.1 Sortiment Installationsbeispiel Der JOMO TGA-Installationsschacht Brandschutz ist eine I 90 klassifizierte und gewerkeübergreifende Brandschutzlösung für den Einsatz in den JOMO TGA-Medienwänden. Im Gegensatz zu der traditionellen und nachträglichen Einschaltechnik von Rohren, Kabel und sonstigen geschossübergreifenden Installationen und deren einzelnen Brandschutzmaßnahmen, wird bei dem JOMO TGA-Brandschutz die Einschalung (Deckenplatte) vor der eigentlichen Schachtinstallation vorgenommen. Rohre inkl. Dämmungen, Kabel und weitere Installationen können dann mit geringen Maßnahmen und einem einheitlichen Abstand von 10 mm untereinander installiert werden. Rohrsysteme mit brennbarer und nichtbrennbarer Dämmung mit minimalen Rohrabständen Installationsschacht Trockenschüttung, 15 kg Gebinde Einfüllen der Trockenschüttung 47

48 4.2 Schachtbelegungen und Installationen Abstand der vertikalen Einzelleitung zu anderen vertikalen Verund Entsorgungsleitungen Max. Rohrquerschnitt der Leitungsgruppe Max. Einzeldurchmesser/ max. Einzelquerschnitt Rohre, Leitungen, Kabel Dämmung/Baustoffklasse der stockwerksverbindenden Leitungen (durchgehend) Spezifizierung Leitungsgruppen Baustoffklasse/Klassifizierung Anwendung Ø in cm A in cm 2 A gesamt in cm 2 cm nichtbrennbar A Ø innen, max. = 11 A ~ 95 ohne oder mit alukaschierter Steinwollrohrschalen 3), Dämmstärke mind. 20 mm Geschlossene Systeme - Trinkwasser - Heizwasser - Kühlwasser - Feuerlöschwasser Rohrleitungen für nicht brennbare Flüssigkeiten brennbar B1, B2 alukaschierte Dämmmatte 4), Dämmdicke 30 mm Offene Systeme - Schmutzwasser nichtbrennbar A 1 Ø innen, max. = 12,5 A ~ alukaschierte Steinwollrohrschalen 3), Dämmstärke mind. 30 mm brennbar B1, B2 1 Ø innen, max. = 20 A ~ 315 alukaschierte Dämmmatte 4), Dämmdicke 30 mm nichtbrennbar A, - Regenwasser (auch Druckentwässerung) 1 Ø innen, max. = 20 A ~ 315 brennbar B1, B2 alukaschierte Steinwollrohrschalen 3), Dämmstärke 30 mm Systeme/Deckenschott K bzw. K S gem. Zulassung ABP/ABZ 2) A, max. ~ gem. ABP/ABZ Lüftungssysteme nach DIN Rohrleitungen oder Kanäle für Lüftungen gem. DIN Leitungen/ Kanäle L Ø max. = 3,5 A ~ 10 Einzelkabel Kabel mit brennbarer Ummantelung Elektro-/Telefon-/ Datenleitungen Ø max. = 12,5 A ~ 120 Schutzrohr, Baustoffklasse A Schutzrohr für Kabelbündel oder Einzelkabel Nebenstehende Tabelle zeigt einen Auszug aus dem Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis ABP-PMPA-E mit einer möglichen Installationsschachtbelegung mit Rohren, Kanälen und Elektroinstallationen ohne aufschäumende Baustoffe. Diese Standardanwendungen können mit Rohrabständen von 10 mm untereinander verlegt werden 48 1) Bei Lüftungssystemen nach DIN muss die Eignung zur Einbringung in klassifizierte Installationsschächte (I 30-90, F 30-90) mit gemischter Belegung im ABZ nachgewiesen sein. 2) Luftführende Hauptleitungen (Rohre und Kanäle) aus Guss, Stahl, Edelstahl, Wickelfalz oder Blech nach DIN einschl. ihrer klassifizierten Absperrvorrichtungen erfüllen innerhalb dieser Bauart die brandschutztechnischen Anforderungen mit einem Mindestabstand von 10 mm zu anderen vertikalen Ver- und Entsorgungssystemen dann, wenn sie mit einer geschossdurchlaufenden, alukaschierten Dämmung (Schmelzpunkt > 1000 C, Dichte mind. 40 kg/m 2 ) mit einer Mindestdicke von 30 mm versehen sind. 3) Schmelzpunkt > 1000 C, Dichte mind. 80 kg/m 2 4) Schmelzpunkt > 1000 C, Dichte mind. 40 kg/m 2

49 Neben den Beispielen mit vorgenannten Schachtinstallationen lassen sich zusätzlich für die gewerkeübergreifende Belegung weitere Systeme wie Kälteleitungen inkl. brennbarer Dämmung, Elektroleerrohre, Leerrohrbündel u.a.m. mit einem Brandschutz Strip (intumeszierender Baustoff) einbringen (siehe hierzu auch ABP-P- MPA-E ). JOMO TGA-Medienwand als gewerkeübergreifender Installationsschacht mit Brandschutz-Deckenverschluss Der JOMO TGA-Brandschutz Fachgerechter Deckenverschluss mit brand- und schallschutzgerechter Ausführung (Bauhöhe gesamt 15 cm). Gewerkeübergreifende Installationsschachtbelegung mit Sanitär, Heizung, Lüftung, Elektro, Kälte, u.a.m. Herstellerunabhängige Wahl der Rohr- und Leitungssysteme Brennbare und nichtbrennbare Rohrsysteme und Dämmungen möglich (10 mm) Minimale Abstände ermöglichen Installationen auf engstem Raum Minimierung der Gewährleistungs- und Haftungsrisiken 49

50 4.3 Ausschreibungsbeispiel JOMO TGA-Brandschutz Vorbemerkungen Installationsschacht Brandschutz Mit der Klassifizierung I 90, mit integrierter Deckenverschlusstechnik für nichtklassifizierte und nichttragende, innere Schachtkonstruktionen in Leichtbauweise nach DIN 4103 und einer Mindestbeplankung von 20 mm und Massivbauweise nach DIN 1053, mit maximaler Schachtgröße von 2 m 2, bauteilgeprüft nach DIN 4102 Teil 11, mit gewerkeübergreifender Schachtbelegung, mit brennbaren und nichtbrennbaren Rohrleitungen und Dämmungen. Für Systeme mit nichtbrennbaren Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase oder Stäube v.a. der Sanitär- und Heizungstechnik, Rohrleitungen oder Kanäle zur Luftführung mit Lüftungssystemen für innenliegende Bäder, WCs und Küchen oder Wohnungslüftungen, sowie Elektro/ Telefon/Datenleitungen als Einzelkabel oder Kabelbündel, Leerrohre oder Leerrohrbündel. Leitungsdämmungen erfolgen mit alukaschierten Steinwollrohrschalen mit Schmelzpunkt > 1000 C und Dichte > 80 kg/m 2 oder mit Steinwollmatten mit Schmelzpunkt > 1000 C und Dichte > 40 kg/m 2 sowie der AS Qualität nach AGI Q 135, oder mit brennbaren Dämmungen und zugehörigem Brandschutz Strip. Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis Nr.: ABP-P-MPA-E Ausschreibungsbeispiel (Kurztext) Pos. Einheit Leistungsbeschreibung Einh.-Preis Gesamtpreis Systemgeprüfte Deckenplatte zur Einschalung vorhandener Deckenöffnungen mit den Abmessungen: Höhe (cm): Breite (cm): Tiefe (cm): Verbundplatte mit einer Dicke von 25 mm, für den Verschluss einer Deckenöffnung, als verlorene Schalung, zur Befestigung in oder unter der Decke, einschl. Befestigungsmaterial, für die Durchführung gedämmter oder ungedämmter Ver- und Entsorgungsleitungen, Kanäle oder Kabel Fabrikat: WERIT Typ: JOMO TGA-Brandschutz Art.-Nr.: Trockenschüttung nichtbrennbares, mineralisches, feinkörniges und rieselfähiges Trockengemisch für einen fachgerechten und kompletten Verschluss von Deckenöffnungen im Installationsschacht der JOMO TGA-Medienwand, zur Schüttung oberhalb der Deckenplatte, Schütthöhe mind. 125 mm, Dichte der Trockenschüttung ca. 650 kg/m_, zum nachträglichen Anfeuchten mit ca. 0,5 l Wasser je kg Schüttung Fabrikat: WERIT Typ: JOMO TGA-Brandschutz Art.-Nr.: Hinweis: Ausschreibungstexte und Planungsbeispiele finden Sie auf unserer CD, oder im Internet unter: 50

51 5.0. Planung JOMO Sanitär-Elektroniken Einsatzbereiche Berührungslose Sanitärsteuerungen kommen insbesondere in Sanitärräumen der öffentlichen und halböffentlichen Bereiche zum Einsatz. Hierzu zählen: Hotels und Gaststätten Restaurants Flughäfen Sportstätten Bürogebäude Bahnhöfe Raststätten Einsatzbereich in WC-Anlagen Einsatzbereich in Urinal- Anlagen Berührungslose Sanitärsteuerungen erfüllen ein Höchstmaß an Hygiene. Mit Strom- oder Batteriebetrieb ist eine hohe Funktionalität gegeben. Kompatibilität mit Stütz- und Haltegriffe für das alten- und behindertengerechte Bauen runden die Anwendungsbereiche ab. Sämtliche Sanitärsteuerungen sind in den Montagesystemen von JOMO in Trocken- und Massivbauweise einsetzbar. Normen und Richtlinien Baurechtliche Grundlage zur Erstellung von Sanitärräumen bilden die jeweiligen Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer. Grundlage dieser Landesbauordnungen ist die jeweils gültige Musterbauordnung (derzeit Fassung November 2002). Diese stellt Forderungen u. a. in folgenden Paragraphen: 43 Sanitäre Anlagen, Wasserzähler 50 Barrierefreies Bauen 51 Sonderbauten Weiterhin weisen die Länder auf eine Vielzahl an Rechtsverordnungen und technischen Baubestimmungen hin, die zur Umsetzung im Bauen von öffentlichen Sanitäranlagen hilfreich sind und ebenfalls Gesetzescharakter besitzen. Neben den gesetzlichen Anforderungen sind in der planerischen Umsetzung Normen und Richtlinien relevant, die den Stand der Technik repräsentieren. Hierzu zählen Planungshilfen wie: DIN DIN DIN VDI 6000 Eine Vielzahl an Planungsunterstützungen stehen dem Architekten und Fachplaner derzeit zur Verfügung. Zur Umsetzung öffentlicher und halböffentlicher Sanitärräume (mit oder ohne barrierefreier Planung) stehen Informationen in den Architekten- und Ingenieurkammern bereit. Im Internet sind auf den Seiten der ebenfalls wertvolle Hinweise für eine vorausschauende Planung einzusehen. 51

52 5.1 Berührungslose WC-Steuerung Neben dem Ermitteln von Bedarfszahlen und Bewegungsflächen ist die Funktionalität der zum Einsatz kommenden Sanitärsteuerung von Bedeutung. Das Sortiment für JOMO-WC-Sanitärsteuerungen umfasst eine netz- oder berührungslose 1. Berührungslose externe Spülversorgung über Netzgerät 230V/12V 2. Berührungslose Spülversorgung über Batteriebetrieb, Lithium 6V Infrarot WC-Steuerung JOMO-IRS-T2 und JOMO-IRS-T mit zwei Versorgungsvarianten: Die universelle und berührungslose WC-Steuerung JOMO-IRS-T2 und IRS-T Berührungslose und automatische Spülung beim Verlassen. Mindestverweilzeit 15 Sekunden. Berührungslose Spülung durch Annäherung mit der Hand, alternativ manuelle Spülung durch Tastendruck bei IRS-T Spülvorgang über integrierten Schalter im Stützgriff (nicht mit Batterievariante). Spülvorgang über externen Taster (nicht bei Batterievariante). 52

53 L N 1 2 W im Tec G m bh N etzteil 230V /12V/50 Hz 230V-/20m A 12V-/2VA B V Steuerungsvarianten sowie die Montagemöglichkeit in einer Vorwandinstallation 230V/50Hz Netzanspeisung nur bei Version 12V Extern erforderlich 12V Versorgung Leitung 2x1,5mm 2 max. 100m Unterputzdose für Netzteil (Einbauort beliebig) Netzteil (Zubehör) Verkabelung für Taster (optional bei 12V extern Version) Taster (optional) Motorheber Wasserzulauf Montagerahmen Verkabelung für Haltegriff mit Drucktaste (optional bei 12V extern Version) Elektronikplatte Batterie- oder Netzbetrieb Technische Daten Externe Versorgung: 12V AC / 50 Hz Leistung: durchschnittlich 1VA, Spitze 6VA Versorgungsleitung: 2 x 1,5 mm 2 bei Leitungslängen zwischen m (H05VV-F 2X1,5) 2 x 1,0 mm 2 bei Leitungslängen bis 50 m (H03VV-F 2X1,0) Batterie-Versorgung: 6 V Lithium Batterie-Lebensdauer: ca Spülungen Aktivbereich: ca. 60 cm vorjustiert cm einstellbar Manuelle Spülung: berührungslose Auslösung durch Nahreflex mittels Hand vor IR-Fenster oder manuell nur bei IRS-T durch Drücken der Taste Autom. Spülung: nach Benutzung, Verweilzeit 15 sec. (bei Programmen 2 und 3) Zwischenspülung: alle 10min. (nur bei Programm 3) Abdeckplatte: 250 x 165mm Werkstoff Frontplatte: ABS Kunststoff/Chromstahl Oberflächen: Glanzchrom, Mattchrom, Weiß, Stahl 53

54 5.1.3 Sortimentsübersicht WC-Steuerungen JOMO WC-Steuerung IRS-T2 12V Berührungslose, vollautomatische WC-Steuerung zur Neumontage oder Nachrüstung auf JOMO-Montageelemente mit UP-Spülkasten SLK-plus für den privaten und öffentlichen Bereich, bestehend aus: Elektronikplatte aus Chromstahl (250 x 165 mm) mit integriertem Infrarotsensor, externer Versorgung 12 V AC/50 Hz, Leistung 6 VA /ø 1 VA, Versorgungsleitung 2 x 1,5 mm 2, Leitungslänge max. 100 m, Lagerbock mit integriertem Elektroheber, Montagerahmen, Befestigungsmaterial. JOMO IRS-T2 Artikel-Nr.: Chromstahl JOMO WC-Steuerung IRS-T 12V Berührungslose, vollautomatische WC-Steuerung zur Neumontage oder Nachrüstung auf JOMO-Montageelemente mit UP-Spülkasten SLK-plus für den privaten und öffentlichen Bereich, bestehend aus: Elektronikplatte aus ABS Kunststoff (250 x 165 mm) mit integriertem Infrarotsensor und manueller Betätigungstaste, externer Versorgung 12 V AC/50 Hz, Leistung 6 VA /ø 1 VA, Versorgungsleitung 2 x 1,5 mm 2, Leitungslänge max. 100 m, Lagerbock mit integriertem Elektroheber, Montagerahmen, Befestigungsmaterial. JOMO IRS-T Artikel-Nr.: Matt chrom Glanz chrom Weiß Chromstahl JOMO Netzteil IRS-T 230 V/12 V für die externe Versorgung Netzteil 230 V/50 Hz zur Spannungsversorgung der JOMO IRS-T WC-Steuerung, zum externen Einbau, für Hutschienenmontage TS35 geeignet. L N V-/20mA 12V-/2VA JOMO IRS-T Artikel-Nr.: Netzteil WimTec GmbH Netzteil 230V/12V/50 Hz BV

55 JOMO WC-Steuerung IRS-T2 6V Batterie Berührungslose, vollautomatische WC-Steuerung zur Neumontage oder Nachrüstung auf JOMO-Montageelemente mit UP-Spülkasten SLK-plus für den privaten und öffentlichen Bereich, bestehend aus: Elektronikplatte aus mit integriertem Infrarotsensor und manueller Betätigungstaste, Lagerbock mit integriertem Elektroheber, Montagerahmen, Befestigungsmaterial. JOMO IRS-T2 Artikel-Nr.: Chromstahl JOMO WC-Steuerung IRS-T 6V Batterie Berührungslose, vollautomatische WC-Steuerung zur Neumontage oder Nachrüstung auf JOMO-Montageelemente mit UP-Spülkasten SLK-plus für den privaten und öffentlichen Bereich, bestehend aus: Elektronikplatte aus ABS Kunststoff (250 x 165 mm) mit integriertem Infrarotsensor und manueller Betätigungstaste, Batterieversorgung 6V, Leistung 6 VA /ø 1 VA, Lagerbock mit integriertem Elektroheber, Montagerahmen, Befestigungsmaterial. JOMO IRS-T Artikel-Nr.: Matt chrom Glanz chrom Weiß Chromstahl

56 5.2 Berührungslose Urinal-Steuerungen Das Sortiment für berührungslose JOMO-Urinal-Sanitärsteuerungen umfasst die nachstehenden berührungslosen Elektroniken: 1. Infrarot Einzelurinalsteuerung JOMO-IRS-U2 und JOMO-IRS-U mit zwei Versorgungsvarianten (230V, Batterie 9V) 2. Unsichtbare und vandalensichere Einzelurinalsteuerung JOMO-TKS (230 V). Die universelle Infrarot-Einzelurinalsteuerung JOMO-IRS-U2 und JOMO-IRS-U Mindestverweilzeit Intelligente Vorspülung Einstellbare Hauptspülung Hygienespülung Funktion 4 sec. 1 sec. wenn Urinal länger als 5 min. nicht benutzt von 1 bis 10 sec. bei 24 Stunden Nichtbenutzung Die vandalensichere und unsichtbare Einzelurinalsteuerung JOMO-TKS Einstellbare Hauptspülung Austrocknungsschutz Spülstopp Auslöseautomatik zur Funktionskontrolle Funktion von 1 bis 10 sec. Hygienespülung bei Austrocknung des Siphons Spülabbruch bei Verstopfung Bei Eingabe von 1 Ltr. Wasser wird eine Spülung ausgelöst 56

57 5.2.1 Steuerungsvarianten Urinal JOMO Einzelurinal-Steuerungen geeignet für Urinale mit waagerechtem Abgang hinten JOMO-IRS-U Infrarot JOMO-IRS-TKS Konduktiv JOMO TGA-Einzelelement für Urinal für den Einbau JOMO-Infrarotsteuerung IRS-U, mit Rohbauset, Bauhöhe 1180 mm Art.-Nr JOMO TGA Einzelelement für Urinal, für den Einbau JOMO Konduktivsteuerung TKS, mit Rohbauset, Bauhöhe 1180 mm Art.-Nr Technische Daten Technische Daten IRS-U2, IRS-U Technische Daten TKS Betriebsspannung: 230 V/50 Hz Betriebsspannung: 230 V/50 Hz Leistungsaufnahme: ca. 2 VA Leistungsaufnahme: Standby: ca. 3 VA; Spülung: 8 VA Magnetventil: 24 V/50 Hz Magnetventil: 24 V/50 Hz Aktivbereich: 50 cm vorjustiert, cm einstellbar Vorspülung: 1 sec. bedarfsabhängig Hauptspülung: 1 10 sec. (Werkseinstellung 5 sec.) Hauptspülung: 1 10 sec., einstellbar Fließdruck: 0,5 6 bar Fließdruck: 0,5 6 bar Durchfluss: 0,3 0,7 l/sec., nach DIN 3265, reduzierbar Durchfluss: 0,3 0,7 l/sec., nach DIN 3265, reduzierbar Wasserzulauf: R 1/2 IG Wasserzulauf: R 1/2 IG Wasserablauf: R 1/2 AG Wasserablauf: R 1/2 AG Frontplatte: 173 x 217 mm Wandeinbaukasten: 135 x 165 x 77 mm Wandeinbaukasten: 135 x 165 x 77 mm Umgebungstemp.: 5 bis 50 C bei Betrieb Umgebungstemp.: 5 bis 50 C bei Betrieb Umgebungshelligkeit: 0 bis 500 Lux 57

58 5.1.3 Sortimentsübersicht Urinal-Steuerungen JOMO Fertigbauset für Einzelurinal-Steuerung IRS-U2, 230V Berührungslose Infrarot-Einzelurinal-Steuerung JOMO IRS-U2 für den privaten und öffentlichen Bereich, zur Montage in Rohbauset der Urinalelemente JOMO IRS-U2 bestehend aus: Frontplatte aus Chromstahl mit integriertem Sicherheitstrafo, mit bedarfsabhängiger Vorspülung, mit einstellbarer Hauptspülung sowie Hygienespülung bei 24 Std. Nichtbenutzung, mit Montagerahmen und Magnetventil, Betriebsspannung 230 V/50 Hz, Leistungsaufnahme 2 VA, Magnetventil 24 V/50 Hz, Aktivbereich cm, Vorspülung 1 sec bedarfsabhängig, Hauptspülung 1 10 sec., Fließdruck 0,5 6 bar, Durchfluss 0,3 0,7 l/sec. Nach DIN 3265, Wasserzulauf R 1/2 IG, Wasserablauf R 1/2 AG, Befestigungsmaterial. JOMO IRS-U2 Artikel-Nr.: Chromstahl JOMO Fertigbauset für Einzelurinal-Steuerung IRS-U, 230V Berührungslose Infrarot-Einzelurinal-Steuerung JOMO IRS-U für den privaten und öffentlichen Bereich, zur Montage in Rohbauset der Urinalelemente JOMO IRS-U bestehend aus: Frontplatte aus ABS Kunststoff (173 x 217 mm) mit integriertem Sicherheitstrafo, mit bedarfsabhängiger Vorspülung, mit einstellbarer Hauptspülung sowie Hygienespülung bei 24 Std. Nichtbenutzung, mit Montagerahmen und Magnetventil, Betriebsspannung 230 V/50 Hz, Leistungsaufnahme 2 VA, Magnetventil 24 V/50 Hz, Aktivbereich cm, Vorspülung 1 sec bedarfsabhängig, Hauptspülung 1 10 sec., Fließdruck 0,5 6 bar, Durchfluss 0,3 0,7 l/sec. Nach DIN 3265, Wasserzulauf R 1/2 IG, Wasserablauf R 1/2 AG, Befestigungsmaterial. JOMO IRS-U Artikel-Nr.: Matt chrom Weiß JOMO Fertigbauset für Einzelurinal-Steuerung IRS-U2, 9 V Berührungslose Infrarot-Einzelurinal-Steuerung JOMO IRS-U2 für den privaten und öffentlichen Bereich, zur Montage in Rohbauset der Urinalelemente JOMO IRS-U2 bestehend aus: Frontplatte aus Chromstahl mit integriertem Sicherheitstrafo, mit bedarfsabhängiger Vorspülung, mit einstellbarer Hauptspülung sowie Hygienespülung bei 24 Std. Nichtbenutzung, mit Montagerahmen und Magnetventil, Batteriebetrieb 9 V, Aktivbereich cm, Vorspülung 1 sec bedarfsabhängig, Hauptspülung 1 10 sec., Fließdruck 0,5 6 bar, Durchfluss 0,3 0,7 l/sec. Nach DIN 3265, Wasserzulauf R 1/2 IG, Wasserablauf R 1/2 AG, Befestigungsmaterial. JOMO IRS-U2 Artikel-Nr.: Chromstahl

59 JOMO Fertigbauset für Einzelurinal-Steuerung IRS-U, 9 V Berührungslose Infrarot-Einzelurinal-Steuerung JOMO IRS-U für den privaten und öffentlichen Bereich, zur Montage in Rohbauset der Urinalelemente JOMO IRS-U bestehend aus: Frontplatte aus ABS Kunststoff (173 x 217 mm) mit integriertem Sicherheitstrafo, mit bedarfsabhängiger Vorspülung, mit einstellbarer Hauptspülung sowie Hygienespülung bei 24 Std. Nichtbenutzung, mit Montagerahmen und Magnetventil, Batteriebetrieb 9 V, Aktivbereich cm, Vorspülung 1 sec bedarfsabhängig, Hauptspülung 1 10 sec., Fließdruck 0,5 6 bar, Durchfluss 0,3 0,7 l/sec. Nach DIN 3265, Wasserzulauf R 1/2 IG, Wasserablauf R 1/2 AG, Befestigungsmaterial. JOMO IRS-U Artikel-Nr.: Matt chrom Weiß JOMO Fertigbauset für Einzelurinal-Steuerung TKS, 230 V Berührungslose, unsichtbare Einzelurinal-Steuerung JOMO-TKS für den öffentlichen Bereich, zur Montage in Rohbauset des Urinalelementes JOMO-TKS bestehend aus: Elektronikplatte mit Sicherheitstrafo, Sensorsiphon und Magnetventil, Betriebsspannung 230 V/50 Hz, Leistungsaufnahme 3 VA, Magnetventil 24 V/50 Hz, keine Vorspülung, Hauptspülung 1 10 sec. einstellbar, Durchfluss 0,3 0,7 l/ sec. nach DIN 3265 reduzierbar, mit automatischem Austrocknungsschutz, mit automatischer Erkennung einer Verstopfung einschl. Spülabbruch. JOMO-TKS Artikel-Nr.: Ausschreibungsbeispiel JOMO-Sanitärelektroniken Pos. Einheit Leistungsbeschreibung Berührungslose, unsichtbare Einzelurinal-Steuerung JOMO-TKS für den öffentlichen Bereich, zur Montage in Rohbauset des Urinalelementes JOMO-TKS bestehend aus: Elektronikplatte mit Sicherheitstrafo, Sensorsiphon und Magnetventil, Betriebsspannung 230 V/50 Hz, Leistungsaufnahme 3 VA, Magnetventil 24 V/50 Hz, keine Vorspülung, Hauptspülung 1 10 sec. einstellbar, Durchfluss 0,3 0,7 l/sec. nach DIN 3265 reduzierbar, mit automatischem Austrocknungsschutz, mit automatischer Erkennung einer Verstopfung einschl. Spülabbruch. Fabrikat: WERIT Typ: JOMO-TKS Art.-Nr.: Hinweis: Ausschreibungstexte und Planungsbeispiele finden Sie auf unserer CD, oder im Internet unter: 59

60 Eine europäische Firmengruppe A European Group of Companies Vertrieb & Fertigung Sanitär / Distribution & manufacturing sanitary D Buchholz WERIT Sanitär-Kunststofftechnik GmbH & Co. KG Industriepark Nord 27 Phone +49 (0) Fax +49 (0) [email protected] D Ottendorf-Okrilla Geldroper Straße 5-11 Phone +49 (0) Fax +49 (0) [email protected] Hauptsitz / Head Office D Altenkirchen WERIT Kunststoffwerke W. Schneider GmbH & Co. KG Kölner Straße Phone +49 (0) Fax +49 (0) [email protected] Vertrieb & Fertigung / Distribution & manufacturing A Bludenz Austraße 61 Phone +43 (0) Fax +43 (0) [email protected] CH Regensdorf/Zürich Wehntalerstrasse 113 Phone +41 (0) Fax +41 (0) [email protected] F Wissembourg 7, Rue de l Industrie Phone +33 (0) Fax +33 (0) [email protected] F Montélimar Allée du Lac Phone +33 (0) Fax +33 (0) [email protected] GB-Manchester Darby Road Irlam Manchester M44 5BP Phone. +44 (0) Fax +44 (0) [email protected] Vertrieb / Distribution E Granollers/Barcelona Avda. San Julian 125/127 Phone Fax [email protected] PL Wrocław ul. Gazowa 24/25 Phone +48 (0) Fax +48 (0) [email protected] CZ Praha 9 Bystrá 1730 Phone Fax [email protected] WERIT Sanitär-Kunststofftechnik GmbH & Co. KG Industriepark Nord Buchholz-Mendt Tel. +49 (0) Internet: Fax +49 (0) [email protected]

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