Waldschutzbericht 2015

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1 Forstwirtschaft Waldschutzbericht 2015 Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde Produkt:

2 Fachteam Waldschutz: Dr. Möller, Katrin (Leitung) Dr. Heydeck, Paul Dr. Hielscher, Kati DFI Pastowski, Frank DAI (FH) Dahms, Christine DFI (FH) Ebert, Pascal DFI Wenk, Matthias Jacob, Cornelia Krüger, Antje Projektmitarbeiter: Ziesche, Tim (NaLaMa-nt) (bis ) Dr. Schröder, Jens (Wahyklas) Wenning, Aline (Wahyklas) Dr. Hentschel, Rainer (Riskman) Menge, Alexander (LFA Mecklenburg-Vorpommern) Praktikanten: Florian, Maxi Wenzl, Franz

3 Inhaltsverzeichnis 1. Waldschutzsituation 2015 in Brandenburg und Berlin Witterung Abiotische Schäden Nadelfressende Insekten an Kiefer Blattfressende Insekten an Eiche Holz- und Rindenbrüter Pilzliche Schaderreger und komplexe Erkrankungen Quarantäneschädlinge Dienstleistungsaufgaben Organisation des Waldschutzmeldewesens Sicherstellung und Weiterentwicklung des IT-gestützten Waldschutzmeldewesens Ergebnisse des monatlichen Meldedienstes Aktuelle Waldschutzinformationen Waldbrandstatistik Winterbodensuche und weiterführende Überwachungsmaßnahmen Überwachung in den Befallsgebieten von Nonne und Kiefernspinner Nonne Kiefernspinner Eichenprozessionsspinner und Eichenfraßgesellschaft Planung der PSM-Maßnahmen Nutzung des GIS-Programms Spatial Commander Insektizid-Applikationen Fachliche Begleitung der Zwangsnutzungen im Schadgebiet des Kiefernspinners Überwachung forstlich relevanter Mäuse Diagnosearbeiten für die Forstpraxis Forschungsleistungen Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs Untersuchungen zur Erhaltung der Esche Pheromoneinsatz in der Prognose 49 3

4 3.4 Beginn neuer Untersuchungen zur Regeneration durch Kahlfraß vom Kiefernspinner geschädigter Kiefern Drittmittelforschung Öffentlichkeitsarbeit Mitarbeit in überregionalen Gremien Publikationen Vorträge Schulungen, Seminare, Exkursionen Betreuung von Master- und Bachelorarbeiten (Abschlussjahr 2015), Gutachten Praktikumsbetreuung 57 4

5 1. Waldschutzsituation 2015 in Brandenburg und Berlin (MÖLLER et al. 2016) 1.1 Witterung 2015 Das Jahr 2015 war weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch in Deutschland zählt es, nach 2014, zu den wärmsten Jahren überhaupt. Im Bundesland Brandenburg waren sieben Monate überdurchschnittlich warm. Bemerkenswert dabei sind die außergewöhnlich hohen Temperaturen in den Wintermonaten. Erstmalig wurden im Dezember extreme Abweichungen von fast 6 Kelvin registriert. Schon im November war es verbreitet um 3 Kelvin zu warm. Erhebliche Niederschlagsdefizite gab es vor allem von Februar bis Mai, sowie im September und Dezember (Abb. 1 und 2). Abb. 1: Abweichung der Lufttemperatur vom langjährigen Monatsmittel, Wetterstation Potsdam 2015 ( nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes, Offenbach a.m.) 5

6 Abb. 2: Abweichung der Niederschlagssumme vom langjährigen Monatsmittel, Wetterstation Potsdam 2015 ( nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes, Offenbach a.m.) 1.2 Abiotische Schäden 2015 fielen m 3 Bruch- und Wurfholz durch Sturm an (davon Berlin: m 3 ). Seit 2007 war die Schadholzmenge nicht mehr so groß. Die Mehrzahl der Meldungen entfiel auf die Monate Januar bis April und Juli/August Auffällige Ereignisse waren Sturm Niklas am 31. März sowie die Stürme um den 9. Januar und am 7. Juli Mit 284 Waldbränden und 31 Zündungen, damit einer Brandfläche von insgesamt 321,28 ha zählt 2015 in Brandenburg zu den Jahren mit überdurchschnittlicher Waldbrandbilanz. 1.3 Nadelfressende Insekten an Kiefer Der Kiefernspanner ist in die Progradation eingetreten. Die Kiefernbuschhornblattwespen waren lokal kleinflächig auffällig. Die Sommergeneration der Gemeinen Kiefernbuschhornblattwespe, Diprion pini, verursachte im Herbst in Südbrandenburg (Obf. Herzberg) 40 ha merklichen Fraß. Mit Meldungen über insgesamt 10 ha merklichen Fraß blieb der Kiefernprozessionsspinner auffällig, aber deutlich unter den Schäden der Vorjahre. Die 6

7 Häufung der Meldungen über das Vorkommen bestätigt aber seine konstante Präsenz vielerorts in Südbrandenburg. Bereits hatte die Massenvermehrung der Nonne in Brandenburg ihren Höhepunkt durchlaufen. Wie schon 2014 wurden auch 2015 lokal noch kritische Raupendichten prognostiziert. Die Gefährdungsprognose ergab sich aus den Eisuchen, die in den mit der Weibchenzählung an Zählstammgruppen als Befallsgebiet identifizierten Beständen stattfanden, sowie der Vitalitätsuntersuchung der Eier (MÖLLER et. al 2016b). In der Oberförsterei Calau erfolgte im Bereich ehemaliger Tagebauflächen Anfang Mai die Applikation des Häutungshemmers Dimilin auf 210 ha. Die gute Treffsicherheit der Prognose lässt sich aus im Sommer aufgenommenen Satellitenbildern ableiten, da im Naturschutzgebiet - gelegen im Randbereich der geplanten Applikationsfläche - auf den Einsatz verzichtet wurde (Abb. 3). Insgesamt 70 ha waren von intensiven Fraßschäden betroffen. Abb. 3: Ein Beleg für das praktikable Monitoring für die Nonne ist die Satellitenaufnahme der Biomasseveränderung (VCI, Black Bridge) im Sommer 2015 nach dem Fraß rot umrandet: mit Dimilin behandelte Fläche; türkis umrandet: als gefährdet identifizierte, aber unbehandelte Bereiche im Naturschutzgebiet Oberförsterei Calau 7

8 Abb. 4: Absterbender Kiefernbestand nach Kahlfraß durch Kieferspinnerraupen einen rechtzeitigen PSM Einsatz hatte 2014 das mit der Genehmigung für Karate durch das BVL ausgesprochene generelle Verbot der Anwendung in NSG verhindert (Foto: F. PASTOWSKI) Ebenfalls für eine deutlich kleinere Befallsfläche als 2014 hatten die Monitoringdaten für den Kiefernspinner noch bestandesbedrohende Raupendichten angezeigt. Der Kulminationspunkt der Gradation dieses Nadelfressers war 2014 erreicht worden. Anfang Mai 2015 wurden in Süd- und Westbrandenburg 320 ha Kiefernwald entsprechend der Prognose Kahlfraß und dem damit drohenden Waldverlust per Hubschrauber mit Insektiziden behandelt. Bei für ein Fraßgift ausreichender Nadelmasse erfolgte der Einsatz des Häutungshemmers Dimilin. Auf Grund der Vorschädigung der Kiefernbestände und der hohen Raupendichten des Kiefernspinners war aber auf ca. 180 ha der Einsatz eines Kontaktinsektizids notwendig. Entsprechend der Prognosen für 2015 war beim BVL rechtzeitig eine Zulassung nach 18 PflSchG für Karate Forst flüssig für den Hubschraubereinsatz erwirkt worden. In den Befallsgebieten kam es im Umfeld der Applikationsbereiche kleinflächig zu Fraßschäden (31 ha stark und 21 ha merklich). Am stärksten betroffen war die Oberförsterei 8

9 Lehnin (Westbrandenburg). Dort wurden aber schon zum Ende der Raupenentwicklung hin hohe Mortalitätsraten beobachtet, vermutlich Folge einer Kernpolyederviren-Infektion. Somit konnte auf eine Herbstbehandlung verzichtet werden. Damit blieb die 2015 in Brandenburg insgesamt mit Insektiziden behandelte Kiefernfläche mit ca. 530 ha sehr gering (2014: ha). Dramatisch bleiben die Auswirkungen des 2014 mit der Zulassung von Karate Forst flüssig nach 18 PflSchG durch das BVL erteilten generellen Verbots des Einsatzes in Naturschutzgebieten (NSG). Die Folgeschäden des Kiefernspinnerfraßes betreffen kompakte Kiefernwaldflächen in Südbrandenburg (Abb. 4). Vom LFE wurden Dauerbeobachtungsflächen zur Bewertung der Regenerationsfähigkeit der Kiefern (WENK 2016, im Druck), insbesondere auch der Naturverjüngung (MENGE 2016, im Druck), des Verlaufs der Holzentwertung (HEYDECK 2016, im Druck) sowie des Einflusses von Insektizidapplikationen bzw. Kahlfraß auf die Arthropodenzönose (Nicht-Ziel-Organismen) eingerichtet. Der Landesforstbetrieb hatte bereits Anfang 2015 mit der Holznutzung begonnen. Durch die Waldschutzmitarbeiter erfolgte eine intensive Beratung zur Durchführung von Sanitärhieben unter Berücksichtigung des Befallsdrucks durch holz- und rindenbrütende Käfer. Im Fokus stand zuerst der Zwölfzähnige Kiefernborkenkäfer, aktuell bewirkt der Große Blaue Kiefernprachtkäfer nochmals zunehmende Absterberaten vorwiegend in den vorgeschädigten und nicht sanierten Beständen. Die Schadflächen werden mindestens noch weitere 2 Jahre unter intensiver Beobachtung bleiben müssen. Ergebnis der fachlichen Diskussionen nach dem offensichtlichen Schadereignis sind die Änderungen der Auflagen in der bis 2018 geltenden Genehmigung des BVL aus 2015 für den Hubschraubereinsatz von Karate Forst flüssig: bei notwendigen Applikationen, die mehr als 50 % einer zusammenhängenden Waldfläche (nach dem Amtlichen topografischen und kartografischen Informationssystem (ATKIS)) betreffen, müssen ausreichende Monitoringdaten die Gefährdung belegen, die Entscheidung über die Anwendung in NSG liegt wieder bei den Naturschutzbehörden der Länder. 1.4 Blattfressende Insekten an Eiche Trotz der seit 2013 überwiegend erfolgreichen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sowohl in Brandenburg als auch in Berlin hatten die Fraßkartierung der Eichenbestände im Sommer 2014, die Zahl der Eigelege und der Nachweis der weiterhin fast 100 %igen Vitalität der Eier im Winter 2014/15 lokal die 9

10 Notwendigkeit angezeigt, auch 2015 erneut Biozid- bzw. Pflanzenschutzmaßnahmen durchzuführen wurde im Land Brandenburg in sehr guter Kooperation mit den Landkreisen auf insgesamt ha Wald Dipel ES gegen den Eichenprozessionsspinner per Hubschrauber ausgebracht (Zulassung nach 18 PflSchG, teilweise Biozideinsatz). Problematisch sind insbesondere FFH-Gebiete, deren Schutzziel zwar häufig die Eichenbestände sind, für die aber trotzdem kostenintensive Verträglichkeitsstudien Voraussetzung für die Zustimmung der Naturschutzbehörden sind. Auch die Auflagen der Genehmigungen schränken die Behandlungen immer noch ein. Das Fortschreiten flächiger Absterbeerscheinungen und auch Probleme bei der Abnahme des mit den Raupenhaaren verseuchten Holzes aus den Zwangsnutzungen sind die Folge (Abb. 5). Abb. 5: Verlust der Altbäume im langfristig gegen Eichenprozessionsspinner unbehandelten Eichenbestand ( links); im Vergleich ein mit Dipel ES behandelter Eichenbestand (rechts). Das Holz aus der Zwangsnutzung findet keinen Abnehmer (Foto: J. SCHRÖDER) Das Frühjahr 2015 bot mit den viel zu trockenen und sonnenscheinreichen Monaten April und Mai erneut äußerst günstige Entwicklungsbedingungen für die Eiräupchen des Eichenprozessionsspinners. Außerdem war die 2. Aprilhälfte deutlich zu warm. Damit erfolgte auch der Austrieb der Eiche zeitig. Dementsprechend waren in den vom Dipel- Einsatz ausgeschlossenen Bereichen im Juni wieder riesige Raupennester, mehrspurige 10

11 Prozessionen und Fraßschäden zu beobachten (Abb. 6). Auffällig sind zunehmende Nachweise im südlichen Brandenburg, außerhalb der bisher bekannten Befallsgebiete. Fraßschäden wurden insgesamt für ha kartiert (davon kahl: 0,28, stark: 186, merklich: 450). Weiterhin fehlen Nachweise über eine effektive Wirkung der natürlichen Gegenspieler, das betrifft auch Gebiete, die langjährig befallen sind und aus unterschiedlichsten Gründen nicht mit Insektiziden behandelt wurden. Auch für 2016 ist entsprechend der Eiuntersuchungen wieder davon auszugehen, dass keine Parasitierung der Eier stattgefunden hat. Abb. 6: Stammumfassende, extreme Raupendichten des Eichenprozessionsspinners nach dem warmen und trockenen Frühjahr 2015 (Foto: P. EBERT) 11

12 Für die Frühjahrsfraßgesellschaft wurden noch Fraßschäden auf 749 ha registriert. Die Überwachung der Frostspanner hatte für 2015 aber keine bestandesbedrohenden Dichten mehr ergeben. Die gleiche Prognose liegt für 2016 vor. 1.5 Holz- und Rindenbrüter Von Anfang Juni 2014 bis Ende Mai 2015 ( Käferjahr ) fielen m 3 Schadholz durch Blaue Kiefernprachtkäfer an (davon Berlin: 1 m 3 ). Im gleichen Zeitraum wurden m 3 durch Buchdrucker und 975 m 3 durch Lärchenborkenkäfer verursachtes Schadholz gemeldet (davon Berlin: jeweils 1 m 3 ). Im Vergleich über viele Jahre fielen nur beim Buchdrucker lokal deutlich erhöhte Schadholzmengen an. Auffällige Schadholzmengen (jeweils mindestens 600 m 3 ) entstanden im Kalenderjahr 2015 auch durch den Zwölfzähnigen Kiefernborkenkäfer (Ips sexdentatus) und den Eichenkernkäfer (Platypus cylindrus). Bei beiden Käferarten war der starken Vermehrung Raupenfraß durch Kiefernspinner bzw. Eichenprozessionsspinner vorausgegangen (Abb. 7). Der Kupferstecher (Pityogenes chalcographus) verursachte 547 m³ stehendes Fichtenschadholz. Schäden, die diese Größenordnung übertrafen, wurden zuletzt in den Jahren 2003/2004 und 2006/2007 aus Brandenburg gemeldet. Abb. 7: Absterbende Eichen im langjährigen Fraßgebiet des Eichenprozessionsspinners und Befallsgebiet des Eichenkernkäfers (Foto: K. HIELSCHER) 12

13 1.6 Pilzliche Schaderreger und komplexe Erkrankungen Auffällige Symptome der Kiefernschütte wurden 2015 in Brandenburg auf rund 100 ha registriert. Damit bleibt der Befall auch weiterhin auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. In den Berliner Forsten gab es keine nennenswerten Schäden. Die Entwicklung des Krankheitserregers wurde durch ausgeprägte Niederschlagsdefizite eingeschränkt. Die Befallsfläche der Douglasienschütten hatte sich 2015 mit 152 ha zwar vergrößert, erreichte damit aber keine besorgniserregende Ausdehnung. Hinzu kommt, dass seit einigen Jahren im Nordostdeutschen Tiefland wieder mehr Douglasien gepflanzt werden. Aus den Berliner Forsten wurden keine Schäden gemeldet. Insgesamt muss auch weiterhin mit einem verbreiteten Auftreten der Rußigen Douglasienschütte gerechnet werden, während die Rostige Douglasienschütte wegen des Verzichts auf die anfällige Gebirgs-Douglasie nur noch vereinzelt vorkommt. Wie schon 2014, kam es auch im Frühjahr 2015 in mittelalten und älteren Beständen von Gemeiner Kiefer zu beträchtlichen Vitalitätsverlusten. Der Schwerpunkt dieser Krankheitsprozesse lag in den mittleren und nordwestlichen Teilen Brandenburgs. Auffällig war wiederum ein schwacher, verzögerter Austrieb. Zudem kam es am vorjährigen Nadeljahrgang zu umfangreichen Verfärbungen bzw. Nadelverlusten. Krankheitserreger konnten an eingesandten und entnommenen Proben nicht diagnostiziert werden. Offenbar handelt es sich erneut um eine abiotische Schädigung der Bäume. Die Symptomatik deutet auf eine meteorogene Beeinträchtigung der Kiefern im Winter 2014/15 hin. Hervorzuheben ist, dass der Witterungsverlauf durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen und einen Wechsel von sehr milden und kurzen winterlichen Phasen gekennzeichnet war. Umfangreiche Schäden wurden in Brandenburg durch das Diplodia-Kieferntriebsterben verursacht nicht selten auf größerer Fläche. Überdurchschnittlich hohe Temperaturen und ausgeprägte Niederschlagsdefizite, aber auch Hagelschlag begünstigten das Auftreten des wärmeliebenden Krankheitserregers Diplodia pinea (= Sphaeropsis sapinea). Besonders betroffen waren südlich exponierte Bestandesränder von Stangen- und Baumhölzern. Vielfach wurde der Erreger auch in Verbindung mit Bläue beobachtet (Abb. 8). Beim Eschentriebsterben scheint der Höhepunkt des Krankheitsgeschehens in Brandenburg überschritten zu sein. Bereits in den letzten Jahren hatte sich eine leichte Beruhigung des Krankheitsgeschehens angedeutet. Nachdem die Mehrzahl der schwer erkrankten Eschen inzwischen abgestorben ist oder entnommen wurde, entwickelt sich die aufkommende Naturverjüngung bislang erstaunlich gut. 13

14 Abb. 8: Bläue im Holz von Gemeiner Kiefer, verursacht durch Diplodia pinea (= Sphaeropsis sapinea) (Foto: P. HEYDECK) Zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs wurde die prophylaktische Stubbenbehandlung mit Harnstoff per Harvester konsequent weitergeführt. Durch kooperatives Zusammenwirken des Landesbetriebes Forst Brandenburg mit dem Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V. Finsterwalde und weiteren Institutionen konnten in relativ kurzer Zeit alle Voraussetzungen für die vollautomatische Applikation per Harvester geschaffen werden. Inzwischen hat sich die harvestergestützte Stubbenbehandlung auf den Landeswaldflächen der Lausitzer Kippenwälder zu einem Routineverfahren entwickelt (HEYDECK und KNOCHE 2015). 14

15 1.7 Quarantäneschädlinge Bisher hatten alle Kontrollen auf Quarantäneschadorganismen und geregelte Arten (Kiefernholznematode Bursaphelenchus xylophilus, Phytophthora ramorum, Fusarium circinatum) im Wald ein negatives Ergebnis also ein positives für den Wald. Bemerkenswert ist das erstmalige Auftreten des Kleinpilzes Dothistroma septosporum (Erreger der Rotbandkrankheit, Red band needle blight ) im Nordostdeutschen Tiefland. Der meldepflichtige Nadelparasit konnte in einem brandenburgischen Arboretum an mehreren nicht heimischen Kiefern-Arten diagnostiziert werden. In den unmittelbar benachbarten Waldbeständen wurde D. septosporum bislang noch nicht festgestellt. Literatur: HEYDECK, P.; KNOCHE, D. (2015): Maßnahmen zur Abwehr des Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum) in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Bd. 61: 71 S. MÖLLER, K.; HEYDECK, P.; HIELSCHER, K.; DAHMS, CH. (2016): Waldschutzsituation 2015 in Brandenburg und Berlin. AFZ-Der Wald 7: MÖLLER, K.; PASTOWSKI, F.; WENK, M. (2016): Überwachung der Nonne und Waldverlust- Prognose. AFZ-Der Wald, im Druck. 2. Dienstleistungsaufgaben 2.1 Organisation des Waldschutzmeldewesens Zu den Hauptaufgaben gehören: Überwachung potentieller Schaderreger sowie waldschutzrelevanter indifferenter und nützlicher Insekten Prognose zum Auftreten von Schaderregern und Schäden 15

16 Anleitung und Beratung bei der Vorbereitung und Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen bei bestandesbedrohenden Schädlingsdichten Erfassung von Schäden Anleitung und Beratung der Forstpraxis in allen Fragen des Waldschutzes Führung der Waldbrandstatistik Sicherstellung und Weiterentwicklung des IT-gestützten Waldschutzmeldewesens Das IT-gestützte Waldschutzmeldewesen bildet eine wesentliche Grundlage für die Erstellung der aktuellen Waldschutzinformationen und der Waldbrandstatistik. Alle Module des IT-gestützten Waldschutzmeldewesens wurden funktionstüchtig gehalten, Programmfehler korrigiert, die Module gegebenenfalls aktualisiert und die Nutzer der Module bei Problemen oder Fragen beraten. Die Arbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik des LFE. Abgeschlossen wurde 2015 die Neuprogrammierung des gesamten Ergebnisteils mit verschiedenen Möglichkeiten der Datenanzeige und -auswertung (Abb. 9). Außerdem wurde im Eingabeprogramm die Möglichkeit ergänzt, Schäden bzw. Schadfaktoren nach Ablauf des eigentlichen Meldezeitraums nach zu melden. Das erfolgte bei landesweit laufender Anwendung der IT-Applikation Ergebnisse des monatlichen Meldedienstes Das IT-gestützte Überwachungssystem dient der Erfassung potentieller Schaderreger und Schäden in 9 Berichtszeiträumen pro Jahr für alle Reviere und Landeswaldreviere im Land Brandenburg. Eine Zusammenstellung wichtiger Ergebnisse ist Tabelle 1 zu entnehmen. Die Ergebnisse fließen in die Aktuellen Waldschutzinformationen unter Einbeziehung der Waldschutzsituation im Land Berlin und in den Bundesforstbetrieben ein. Die Fachinformationen sind den Forstbehörden im Intranet sowie Privatwaldbesitzern und anderen Waldschutzinteressierten im Internet unter zugänglich. 16

17 Abb. 9: Ergebnisdarstellung aus dem IT-Programm Monatlicher Meldedienst Ausschnitt aus der Summenliste für alle Oberförstereien für den Meldezeitraum Juni 2016 Tab. 1: Auftreten ausgewählter Forstinsekten und pilzlicher Pathogene in Brandenburg (Daten aus dem Monatlichen Waldschutz-Meldedienst: ) Rindenbrütende Borkenkäfer Buchdrucker* m³ Lärchenborkenkäfer m³ * 710* 528* 974* Großer & Kleiner Waldgärtner m³ Zwölfzähn. Kiefernborkenkäfer m³ Eschenbastkäfer m³ Birkensplintkäfer m³ Eichensplintkäfer m³ Prachtkäfer Blaue Kiefernprachtkäfer* m³ Eichenprachtkäfer m³ Holzbrütende Borkenkäfer Laubnutzholzborkenkäfer m³ Nadelnutzholzborkenkäfer m³

18 Phyllophage an Nadelbäumen (Fraß) Forleule, merklich ha Forleule, stark ha Kiefernbuschhornblattw., merkl. ha Kiefernbuschhornblattw., stark ha Kiefernspanner, merklich ha Kiefernspanner, stark ha Kiefernspinner, merklich ha Kiefernspinner, stark ha Kiefernspinner, kahl ha Nonne, merklich ha Nonne, stark ha Nonne, kahl ha Phyllophage an Laubbäumen (Fraß) an Eiche Eichenwickler ha leicht Frostspanner ha merkl Eichenprozess.spinner, merkl. ha stark Eichenprozess.spinner, stark ha 633 kahl Fraßschäden an Kulturen und Jungwüchsen Großer Brauner Rüsselkäfer ha Schäden durch Mäuse ha Pilzliche Pathogene Kiefernschütte in Kulturen ha Kiefernschütte in Naturverjüng. ha Hallimasch in Kulturen u. Dickg. ha 64 2,5 7 k. A. Kieferndrehrost ha k. A. Rotfäule an Fichte m³ Kiefernbaumschwamm m³ ha Ackersterbe m³ ha Kiefernrindenblasenrost m³

19 (Kienzopf) Douglasienschütte ha Komplexkrankheiten Buchen-Rindennekrose m³ , Eichensterben m³ Eschen-Triebsterben ha *Angaben zu Blauen Kiefernprachtkäfern, Buchdrucker und z. T. Lärchenborkenkäfer beziehen sich auf das Käferjahr ( des Jahres bis des Folgejahres) 2.2 Aktuelle Waldschutzinformationen Die mit den WEB-Programmen des Waldschutzmeldewesens landesweit einheitlich erfassten Daten werden im LFE ausgewertet, in Zeitreihen eingepasst und bewertet. Diese und die Auswertungen der an die Befallssituation bei den Bestandesschädlingen von Kiefer und Eiche angepassten stufigen Überwachung sowie der Diagnosen sind Grundlage für die regelmäßige Erstellung der Aktuellen Waldschutzschutzinformation für das Land Brandenburg inklusive der Bundesforstflächen und zusätzlich speziell für die Berliner Forsten. Im Jahr 2015 wurden 15 Aktuelle Waldschutzinformationen für Brandenburg und 6 für Berlin erstellt. Neben der zusammenfassenden Darstellung und Bewertung der Meldungen über das Auftreten von Schaderregern und Schäden erhalten die Mitarbeiter der Oberförstereien und Reviere so die Prognosen zum weiteren Schadgeschehen, Anleitungen für weiterführende Überwachungsmaßnahmen und Empfehlungen für Gegenmaßnahmen. Zur Information aller Waldbesitzer und am Wald Interessierten erfolgte die Veröffentlichung von 6 Internetausgaben der Aktuellen Waldschutzinformation. 2.3 Waldbrandstatistik 2015 Im Jahr 2015 kam es im Land Brandenburg insgesamt zu 284 Waldbränden und 31 Zündungen. Die gemeldete Brandfläche hatte eine Größe von insgesamt 321,28 ha (davon 19

20 Fläche der Zündungen: 0,088 ha). Damit zählt das Jahr 2015 in Brandenburg zu den Jahren mit überdurchschnittlicher Waldbrandbilanz. Auch 2015 war die Waldbrandbilanz mit geprägt vom Witterungsgeschehen im Land. Auffällig waren insbesondere die Niederschlagsdefizite der Monate Februar bis Mai sowie August. Schon im Februar fielen lokal weniger als 25 % des üblichen Niederschlags (Angermünde 3 mm = 10 %). Auch der Monat März war zu trocken und zu warm (+1,4 K in Angermünde). Erst zum Monatsende brachte eine Sturmserie (Orkan Niklas ) reichlich Niederschlag. Im April entsprach die Niederschlagsmenge mit 20 mm nur 59 % des langjährigen Mittels. Es kam zu 46 Waldbränden. Mai und Juni setzten die Serie niederschlagsarmer Monate fort. Die durchschnittliche Monatstemperatur lag im Juni mit 15,8 C knapp über, die Niederschlagsmenge mit 57 mm um 26 % unter dem langjährigen Mittel. Der Juli war geprägt von zwei Hitzeperioden und Sturmtief Zeljko. Mit einem erneuten Niederschlagsdefizit von 12 % blieb es weiter zu trocken. Mit 76 war der August der Monat mit den meisten Waldbränden. Er war überdurchschnittlich warm, sonnig und trocken. Die Hitzewelle im August übertraf den Juli-Rekord noch (37,1 C Manschnow). Der größte Waldbrand ereignete sich am 05. Juli in der Oberförsterei Jüterbog. Dabei wurden auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz 104,97 ha Wald vernichtet. Auf Grund der auf den Flächen noch vorhandenen Altmunition konnten die Löscheinsätze nur von den Hauptwegen aus erfolgen. Vorsätzliche Brandstiftung als Waldbrandursache konnte in 45 Fällen ermittelt werden. Dem gegenüber blieb in 167 Fällen der Verursacher unbekannt bzw. konnte die Brandursache nicht ermittelt werden. 24-mal war Blitzeinschlag die Ursache von Waldbränden, aber auch 7-mal mangelhaftes Löschen alter Brände. 2.4 Winterbodensuche und weiterführende Überwachungsmaßnahmen Von Anfang Dezember 2014 bis Mitte Januar 2015 waren die Bedingungen zur Durchführung der Winterbodensuche gut. Die Monate waren überdurchschnittlich warm sowie größtenteils frost- und schneefrei. Anzahl der Suchflächen (Hauptsuche): im Landesbetrieb Forst Brandenburg 191 in den Bundesforstbetrieben 20

21 Fläche (ha) / / / / / / / / / / /15 Kiefernspanner Forleule Kiefernspinner Ki.buschhornblattwespen Abb. 10: Übersicht zum Auftreten der im Boden überwinternden Kieferngroßschädlinge in Brandenburg Tab. 2: Tendenz des Auftretens Nadelfresser Entwicklung Flächen mit kritischem Wert Fraßgefährdung Kiefernspanner leicht ansteigend 2 lokal merklich Forleule leicht lokal merklich vereinzelt in 0 ansteigend Fraßgemeinschaft Kiefernspinner stark merklich bis Kahlfraß häufig in 26 ansteigend Fraßgemeinschaft mit Nonne Ki.buschhornblattwespen rückläufig 0 gering lokal merklich 21

22 Winterbodensuche GZ mit Berücksichtigung der Fraßschäden (Nadelprozent) 0,7-0,9 1,0 Abb. 11: Winterbodensuchflächen mit auffälligen Dichten der Kieferngroßschädlinge (außer Nonne) Über die Gefährdungsziffer (GZ) wird die Fraßgefährdung durch Kiefernspanner, Forleule, Kiefernspinner und Kiefernbuschhornblattwespen für die Suchbestände ermittelt (Abb. 11). Die GZ setzt sich zusammen aus den Quotienten der Ist-Werte (Raupen-, Puppen- oder Kokondichte) zu den kritischen Zahlen der jeweiligen Kiefernschädlinge (siehe auch Waldschutzordner ). Überschreitet die Summe der GZ aller vier Schaderreger den Wert 1, ist eine Kahlfraßgefährdung gegeben. 22

23 Folgende kritische Zahlen wurden für die Berechnung der Gefährdungsziffer verwendet: Kiefernspanner 3,1 gesunde weibl. Puppen je m² Forleule 0,8 gesunde weibl. Puppen je m² Kiefernspinner 30 Raupen je m² Kiefernbuschhornblattwespen 12 Kokons je m² Die kritischen Zahlen beziehen sich auf voll benadelte Bestände. Eine geringere Nadelmasse muss entsprechend berücksichtigt werden. Alle Daten der Winterbodensuchen wurden in das SC-Projekt Befliegung 2015 eingepflegt. Nachfolgend werden die Befallssituation für die im Rahmen der Winterbodensuche erfassten nadelfressenden Insekten Kiefernspinner, Forleule, Kiefernbuschhornblattwespen sowie Kiefernspanner im Einzelnen dargestellt. Untersuchungen zur Vitalität der Schädlingspopulationen (= Gesundheitsuntersuchungen ) wurden bei Überschreiten des Schwellenwertes sowie bei Vorhandensein eines größeren Stichprobenumfangs durchgeführt. Erfasst werden dabei populationsspezifische Größen wie Weibchenanteil, Parasitierungsgrad und weibliches Puppengewicht sowie Schlupfbereitschaft und Art bei den Kiefernbuschhornblattwespen erfolgten für Stichproben aus 53 Befallsgebieten Gesundheitsuntersuchungen der Schädlingspopulationen (GU) statt. Das betrifft Befallsgebiete von Kiefernspanner (35 GU), Forleule (16 GU) und Kiefernbuschhornblattwespen (2 GU). Der Stichprobenumfang kann sich entsprechend der Befallssituation auf die Oberförsterei oder das Revier beziehen. Befallssituation Kiefernspinner Die Ergebnisse der Winterbodensuche wiesen für den Kiefernspinner lokal auf eine zum Teil sehr hohe Fraßgefährdung hin. Die Befallsfläche mit erhöhten Belagsdichten (> 0,5 R/m²) war gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Mit 75,4 Raupen/m² traten die Höchstwerte im Rev. Peitz (Obf. Cottbus) auf, wo der Kiefernspinner bereits in den vergangenen Jahren auffällig war. Die Belagsdichten überschritten nicht nur in diesem Bereich die mittlere kritische Zahl von 30 Raupen/m 2 (nach RICHTER 1960). Beim Kiefernspinner musste lokal, auch im Zusammenhang mit dem Auftreten der Nonne, mit flächigem Kahlfraß gerechnet werden. Die Ergebnisse der folgenden Leimringuntersuchungen ließen eine differenziertere Bewertung zu. Auch diese Daten, umgerechnet auf bestandesbezogene GZ, wurden im SC eingepflegt. Mit einem weiteren 23

24 Ansteigen der Kiefernspinnerdichten war, insbesondere in neuen Befallsgebieten, zu rechnen Fläche (ha) / / / / / / / / / / /15 Befallsfläche>= 0,5 R/m² Befallsfläche>= 10 R/m² Abb. 12: Befallsfläche des Kiefernspinners mit erhöhten Belagsdichten im Vergleich der letzten 11 Jahre in Brandenburg Befallssituation Forleule Bei der Forleule lagen die Werte unter dem kritischem Wert von 1,0. Die Fläche mit Puppen-Funden hatte sich aber deutlich erhöht (Abb. 13). Gesundheitsuntersuchungen wiesen hohe Weibchenanteile auf und eine geringe Parasitierung, alles Merkmale einer beginnenden Massenvermehrung. Eine akute Fraßgefährdung allein durch die Forleule war aber nicht gegeben. 24

25 Fläche (ha) / / / / / / / / / / /15 Befallsflächen >= 0,2 P/m² Befallsflächen >= 1 P/m² Abb. 13: Befallsfläche der Forleule mit erhöhten Belagsdichten im Vergleich der letzten 11 Jahre in Brandenburg Befallssituation Kiefernspanner Der Kiefernspanner blieb in der Progradation. Die Art war lokal in merklichen Anteilen an der Fraßgemeinschaft der Kiefer beteiligt (Abb. 14). Befallssituation Kiefernbuschhornblattwespen Die Kiefernbuschhornblattwespen-Dichten erwiesen sich überall als relativ gering (Abb. 15). Sie zeigten allgemein hohe Parasitierungsraten und eine sehr geringe Schlupfbereitschaft auf. Somit war nur vereinzelt eine auffällige Frühjahrsgenerationen zu erwarten. 25

26 Fläche (ha) / / / / / / / / / / /15 Befallsflächen >= 1 P/m² Befallsflächen >= 6 P/m² Abb. 14: Befallsfläche des Kiefernspanners mit erhöhten Belagsdichten im Vergleich der letzten 11 Jahre in Brandenburg Fläche (ha) / / / / / / / / / / /15 Befallsfläche >0,5K/m² Abb. 15: Befallsfläche der Kiefernbuschhornblattwespen mit erhöhten Belagsdichten im Vergleich der letzten 11 Jahre in Brandenburg 26

27 Kronenverschnitt durch Waldgärtner 10 Flächenanteil (%) / / / / / / / / / / / Absprünge/m² >3 Absprünge/m² Abb. 16: Anteile der Suchflächen mit Kronenverschnitt durch Waldgärtner Die im Rahmen der Winterbodensuchen ermittelten Suchflächen mit 1-3 bzw. mehr als 3 Waldgärtnerabsprüngen pro m 2 waren leicht angestiegen, entsprechen aber den Werten der Vorjahre und blieben damit weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau (Abb. 16). 2.5 Überwachung in den Befallsgebieten von Nonne und Kiefernspinner Nonne Ausgehend von den Überwachungsdaten aus 2014 (Zählstammgruppen und Eisuchen) war für den Frühsommer 2015 lokal noch eine Bestandesgefährdung durch die Nonne gegeben. Die Untersuchungen der Nonneneier ergaben für das neue Befallsgebiet hohe Vitalitätswerte. Entsprechend wurden in der Obf. Calau PSM-Maßnahmen vorbereitet. 27

28 Zur Durchführung der Standardüberwachung der Nonne mit Pheromonfallen erhielten die Oberförstereien entsprechendes Anleitungsmaterial sowie nach Bedarf einheitliches Ködermaterial (Monachlure) zugesandt. In den Revieren des Landes Brandenburg (einschließlich Bundesforst) kamen 2015 insgesamt 848 Fallen (Variotrap) zum Einsatz. Die Überwachung erfolgte mit wöchentlichem Zählrhythmus und im Zählzeitraum vom 15. Juni bis 16. August. Die Falterzählbestände mit Werten über 900 Faltern sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken (Tab. 3 und Abb. 17). Die aktuelle Massenvermehrung der Nonne (Lymantria monacha L.) hat ihren Höhepunkt in Brandenburg überschritten und befindet sich in der Retrogradation. Tab. 3: Ergebnisse der Pheromonfallenfänge 2015 Vergleich zu Entwicklung Falterzählbestände Falterzählbestände mit kritischem Wert 8 =1 % aller Standorte 161 =19 % aller Standorte rückläufig Sobald eine ansteigende Gefährdung durch die Pheromonfalle angezeigt wird, ist im Folgejahr dringend für eine konkrete Prognose von Fraßschäden die nächste Überwachungsstufe die Zählstammgruppe notwendig. Den Pheromonfallen-Ergebnissen von 2014 folgend wurden dementsprechend durch die Revierförster in den so angezeigten Befallsgebieten 2015 Zählstammgruppen angelegt und über die Falterflugperiode kontinuierlich kontrolliert. Die Zählung der Nonnenweibchen am Stamm ist das sicherste Verfahren zur gezielten Einschätzung der lokalen Bestandesgefährdung im Folgejahr. Auf Basis der Ergebnisse eines möglichst engen Netzes an Zählstammgruppen können die nächsten Überwachungsschritte, hier die Eisuchen, ganz gezielt durchgeführt werden. Die Falterzählung wurde 2015 landesweit an 209 Zählstammgruppen (2014: 679, 2013: 1.064, 2012: 1.941) durchgeführt (Abb. 18). Auch diese deutlich abnehmenden Zahlen spiegeln wieder, dass die Kulmination der Massenvermehrung der Nonne überschritten ist. Im Herbst 2016 waren dementsprechend nur noch sehr lokal und kleinflächig Eisuchen angezeigt, die aber keine Bestandesbedrohung mehr ergaben. 28

29 Abb. 17: Übersichtskarte Pheromonfallenfänge (männliche Falter) im Landesbetrieb Forst Brandenburg 2015 (ohne Bundesforst) 29

30 Abb. 18: Aus den Ergebnissen der Zählstammgruppen abgeleitete Gefährdung Alle im Verlaufe des Jahres 2015 erzielten Überwachungsergebnisse zur Prognose der Dichteentwicklung der Nonne (Falterzählung an Zählstammgruppen, Eisuchen) untersetzen die insgesamt rückläufigen Populationsdichten. Die Nonne ist in die Latenzphase eingetreten. 30

31 2.5.2 Kiefernspinner In vielen Bereichen wurde der Höhepunkt der Massenvermehrung des Kiefernspinners 2014 überschritten. Das an die Winterbodensuchen anschließende Monitoring mit Hilfe von Leimringen erbrachte nur lokal noch bestandesbedrohende Werte. Mit Kotfallkontrollen und Probefällungen wurden die für einen Insektizideinsatz vorgesehenen Flächen verifiziert. Die lokalen PSM-Maßnahmen im Mai 2015 waren erfolgreich. In den von bis zu starkem Fraß betroffenen Schadgebieten waren im Sommer 2015 zunehmend Merkmale einer Retrogradation zu beobachten. Insbesondere im Umfeld der Kahlfraßgebiete aus 2014, in den Oberförstereien Cottbus, Lieberose und Briesen, bestätigte sich, dass wie erwartet durch die natürlichen Gegenspieler das Ende der Massenvermehrung eingeleitet wurde. Dort wurden nur noch auf kleineren Flächen merkliche (21 ha) und starke (10 ha) Fraßschäden registriert. Abb. 19: Anzeichen für den Zusammenbruch der Massenvermehrung des Kiefernspinners, massenhaft abgestorbene Raupen am Stammfuss, Ursachen sind Raupenfliegen sowie vermutlich Kernpolyederviren (Foto: K. MÖLLER) 31

32 Ausnahme blieb das Schadgebiet in der Oberförsterei Lehnin. Dort kam es angrenzend an die Bekämpfungsfläche auf 21 ha zu starken Fraßschäden durch Kiefernspinnerraupen. Zeitnahe Flächenbesichtigungen bestätigen aber auch dort den im Sommer erfolgten Zusammenbruch der Massenvermehrung. Viele tote Raupen an den Stammfüßen, wenige kleine Puppen, durch Zwergwespen parasitierte Eigelege und der ausgebliebene Falterflug sind Hinweis darauf (Abb. 19). Im Vergleich zu den Vorjahren belegten alle Überwachungsdaten und Beobachtungen den sehr deutlichen Populationsrückgang für den Kiefernspinner. Die gleichzeitig gesunkene Flächengröße mit Beobachtungen über auffälligen Falterflug (5 ha) unterstreicht das (Abb. 20). Abb. 20: Fraßschäden und Intensität des Falterfluges (Beobachtung), Kiefernspinner von Eichenprozessionsspinner und Eichenfraßgesellschaft Für den Eichenprozessionsspinner ließen die terrestrische Kartierung des Befalls (Fraßschäden und Vorkommen) aus 2014 und die Auswertung der Eigelegesuchen sowie die Ergebnisse der Vitalitätsuntersuchungen der Eier am LFE im Winter 2014/15 wieder eine 32

33 lokale Gefährdung für Wald und Menschen erwarten, fanden entsprechende PSM- Maßnahmen statt. Insgesamt wurden 2015 annähernd ha Eichenwald durch Fraß von Eichenprozessionsspinner und Frühjahrsfraßgemeinschaft der Eiche geschädigt (Tab. 4, Abb. 21). Davon wurde aber für 66 % nur maximal leichter Fraß registriert. Betroffen sind neben Trauben- und Stiel-Eiche auch viele Rot-Eichenbestände. Bei der Interpretation der Flächengrößen in den einzelnen Fraßkategorien (Abb. 22) muss berücksichtigt werden, dass in der Kategorie leichter Fraß alle Flächen erfasst wurden, die entweder Blattmasseverluste unter 30 % oder allein nur Anwesenheitsmerkmale des Eichenprozessionsspinners aufwiesen (auch Einzelnester oder Raupen). Entscheidend für die Bewertung der Wirksamkeit der Insektizidapplikation ist das Niveau in den Schadkategorien merklicher Fraß bis Kahlfraß, das etwa dem des Vorjahres entspricht und damit erneut sehr deutlich unter dem der Kulminationsjahre 2011 und 2012 liegt. Tab. 4: Ergebnis der Fraßkartierung Eiche 2015, Stand Fraßintensität leicht merklich stark kahl Gesamt Eichenprozessionsspinner gesamt Eichenfraßgemeinschaft gesamt 1.553,18 449, , ,90 387,7 239, ,52 Gesamt 1.940,88 689,42 191,84 115, ,42 33

34 Abb. 21: Übersicht der 2015 in den Revieren erfolgten Kartierung der Fraßschäden durch Eichenprozessionsspinner und Eichenfraßgesellschaft (GIS: Becker und Ebert) 34

35 ha kahl stark merklich leicht Abb. 22: Ergebnis der Fraßkartierungen in der Eiche für den Eichenprozessionsspinner 2.7 Planung der PSM-Maßnahmen Nutzung des GIS-Programms Spatial Commander Auch im Jahr 2015 wurde die Planung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes gegen Kiefernspinner (KSPI), Nonne und Eichenprozessionsspinner (EPS) auf Grundlage des Spatial Commander (SC) erarbeitet. Dazu wurden vom IT-Fachteam des LFE entsprechend des aktuellen Planungsstandes Projekte mit den notwendigen Grundlagendaten wie Forstübersichtskarte, Luftbildern, topographischen Karten, Schutzgebieten, Waldfunktionen usw. bereitgestellt. Vorliegende landesweite Überwachungsdaten aus dem Vorjahr (Zählstammgruppen-Nonne, Satellitendaten zur Fraßkartierung Kiefer sowie Fraßkartierung Eiche) waren ebenfalls verfügbar (Abb. 23). Laufende Überwachungsdaten (Winterbodensuchen, Eigelege EPS, Leimringwerte KSPI) wurden zeitnah eingepflegt. In bereitgestellten Modulen konnten die Oberförstereien die Eizahlen der Nonne oder auch die Raupendichten des Kiefernspinners direkt im SC (verortet) eintragen. Am LFE wurden die Daten abgeholt und in die von den bestandesabhängigen kritischen Zahlen abgeleiteten Gefährdungsziffern (GZ) umgerechnet und verifiziert wieder im SC sichtbar gemacht. Die Ergebnisse der am LFE durchgeführten Vitalitätsuntersuchungen einzelner Schadinsekten (z. B. Ei-Vitalität für Nonne und EPS) wurden direkt in die Projekte eingestellt. 35

36 Die Mitarbeiter der Hauptstelle für Waldschutz sicherten die Beratung zu Flächenabgrenzung und Mittelwahl sowie die Kontrolle der Flächenplanung. Den zu beteiligenden Naturschutzund Wasserbehörden wurden die Shapes zur Verfügung gestellt. Die SC-Karten waren gleichzeitig Grundlage für die Bereitstellung der Befliegungskarten und der GPS-Daten an die Hubschrauberfirmen. Gemeinsam mit der Firma BlackBridge AG wurde die Nutzung von Satelliten-Rasterdaten für die Dokumentation der Fraßschäden nochmals evaluiert. Im Jahr 2015 war durch das Land Brandenburg beim BVL die Ausnahmegenehmigung zur Ausbringung von Karate und Dipel ES mit Luftfahrzeugen nach Artikel 18 PflSchG für den noch offenen Zeitraum der Mittelzulassung erwirkt worden (Karate Forst flüssig bis 2018 und Dipel ES bis 2011). Mit der Genehmigung erfolgte der Verzicht auf das 2014 mit der Notfallzulassung beauflagte generelle Befliegungsverbot in NSG. Die Entscheidungskompetenz liegt wieder bei den Naturschutzbehörden der Länder. Außerdem wurde die Auflage der Beschränkung der Befliegungsfläche auf maximal 50 % einer zusammenhängenden Waldfläche auf Basis von ATKIS (Amtliches topografisches und kartografisches Informationssystem) mit einer Öffnungsklausel versehen. In mit ausreichenden Monitoringdaten begründeten Fällen sind Ausnahmen möglich. Abb. 23: Unbedingt notwendige Verknüpfung von Überwachungsdaten und Schutzgebietsinformationen 36

37 Mit der Ermöglichung eines direkten Zugriffes auf den SC auch für die Mitarbeiter des LELF als Genehmigungsbehörde entfiel der sonst übliche -Versand der Planungsstände (Shapes). Erstmals konnten die Kollegen des LFB (LFE und Obf.) und die Mitarbeiter des LELF sehr effizient im selben Projekt arbeiten. Durch diese Lösung des IT-Fachteams des LFE standen jedem Beteiligten am Planungs- und Genehmigungsverfahren immer aktuelle Daten zur Verfügung. 2.8 Insektizid-Applikationen Der wieder zeitige Schlupf der Eichenprozessionsspinnerräupchen und der gleichfalls frühe Austrieb der Eichen ermöglichte einen relativ frühen Beginn des Insektizideinsatzes. Gegen den Eichenprozessionsspinner wurde ab Anfang Mai 2015 auf insgesamt ha Wald das selektiv wirkende Bakterienpräparat Dipel ES ausgebracht (entsprechend der BVL- Genehmigung als PSM mit Hubschrauberapplikation nach 18 PflSchG bzw. Biozidanwendung) (Abb. 24). Gegen die Frühjahrsfraßgesellschaft der Eiche waren 2015 keine PSM-Einsätze notwendig. Nach der von 2008 bis 2012 stetigen und intensiven Zunahme der Fraßschäden hatten die flächigen Insektizidmaßnahmen (Dipel ES) im Frühjahr 2013 diesen Trend deutlich unterbrochen (Abb. 25). Die Zulassung von Dipel ES als Biozid im April 2013 hat die Möglichkeiten einer effektiven Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners für insbesondere Waldränder und Siedlungsbereiche deutlich verbessert. Sowohl der Umfang des Insektizid- Einsatzes im Frühjahr 2014 als auch die Auswertung der Fraßkartierung zeigten, dass Befallsfläche und intensität entsprechend weiter abgenommen haben. Diese positive Einschätzung bestätigt sich auch nach den Insektizideinsätzen Lokal führten die Beschränkungen durch die Auflagen der Genehmigung auch 2015 zum auffälligen Auftreten des Eichenprozessionsspinners. Problematisch bleibt das Auftreten in Streulagen, z. T. in Naturschutzgebieten und auch Mischbeständen. In einigen Befallsgebieten im Nordwesten wurde erneut eine extreme Intensität des Auftretens registriert (Abb. 26). 37

38 Abb. 24: Helikoptereinsätze erfolgten 2015 in Brandenburg gegen Eichenprozessionsspinner, Nonne und Kiefernspinner (Foto: P. EBERT) ha kahl stark merklich leicht PSM Biozid Abb. 25: Ergebnis der Fraßkartierungen in der Eiche für den Eichenprozessionsspinner mit Angabe der Insektizidbehandlungsfläche 38

39 Abb. 26: Hohe Raupendichten und Kahlfraß Ende Juni als Folge der erneut sehr günstigen Entwicklungsbedingungen für die jungen Raupen des Eichenprozessionsspinners im Frühjahr 2015 (Foto: P. EBERT) 39

40 Um eine wiederholte starke Schädigung von bereits im Jahr 2014 befressenen Kiefernbeständen und die prognostizierte Bestandesgefährdung zu vermeiden, erfolgten 2015 noch kleinflächig Insektizdapplikationen gegen die Nonne. Auf Grundlage der aus den Daten der Nonnen-Eisuchen abgeleiteten Prognose wurden bis Mitte Mai 2015 Pflanzenschutzmaßnahmen (Dimilin) auf 210 ha durchgeführt (S. 7, Abb. 3). Gegen den Kiefernspinner waren in den Obf. Lehnin und Briesen mit der Prognose Kahlfraß bestandesbedrohende Raupendichten für 320 ha angezeigt. Dort erfolgte ebenfalls im Mai 2015 der Insektizideinsatz aus der Luft (Karate Forst flüssig entsprechend der BVL- Genehmigung als PSM mit Hubschrauberapplikation nach 18 PflSchG, Dimilin). Im Bereich der Oberförsterei Cottbus wurde der Einsatz ausgesetzt. Die dortigen Befallsgebiete blieben unter intensiver Beobachtung. 2.9 Fachliche Begleitung der Zwangsnutzungen im Schadgebiet des Kiefernspinners Auch ein Jahr nach dem Kahlfraßereignis durch den Kiefernspinner auf 600 ha in der Landeswaldoberförsterei Peitz wurde die wissenschaftliche Begleitung der forstsanitären Entwicklung schwerpunktmäßig auf 5 Versuchsflächen mit einer Gesamtfläche von 17,23 ha weitergeführt (siehe Pkt. 3.4). Die im Herbst 2014 mit der Betriebsleitung erarbeitete Behandlungsstrategie für Kahlfraßbestände wurde im Winterhalbjahr 2014/2015 durch die Kollegen der Landeswaldoberförsterei Peitz konsequent angewendet. Insbesondere in LAS-haltigen Beständen erfolgte die Entnahme aller Bäume ohne Nadeln. Um die Ergebnisse dieser Bestandesbehandlung beurteilen zu können, wurden im Frühsommer 2015 sechs weitere Beobachtungsflächen eingerichtet und die Entwicklung des Schadgeschehens durch rindenbrütende Käfer mindestens monatlich dokumentiert. Die konsequente Entnahme aller nach Kahlfraß durch den Kiefernspinner unbenadelten Bäume im Folgewinter 2014/2015 hat den Wertverlust durch Verblauung oder Insektenbefall höherwertiger Holzsortimente wirksam verhindert. In den so behandelten Beständen kam es auch während der Vegetationsperiode 2015 zu keinem nennenswerten Befall durch Sekundärschädlinge (Abb. 27). Wenige Einzelbäume wurden durch den Großen Blauen Kiefernprachtkäfer (Phaenops cyanea) befallen. Die rechtzeitige Abfuhr der Holzpolter hat diese positive Ausgangslage unterstützt. Begünstigend war, dass die durchschnittlichen bis 40

41 überdurchschnittlichen Niederschläge in den Sommermonaten 2014 und 2015 eine Stresssituation durch Wassermangel in den betroffenen Kiefernbeständen verhindert haben. Abb. 27: Kein Befall durch Sekundärschädlinge nach Entnahme aller nach Kiefernspinnerfraß 2014 vollständig entnadelten Bäume, Zustand Herbst 2015 (Foto: F. PASTOWSKI) Nicht entnommene unbenadelte Bäume in Vergleichsbeständen wurden in der Vegetationsperiode 2015 zum überwiegenden Teil durch Sekundärschädlinge besiedelt und/oder durch Bläuepilzbefall entwertet. Neben Zwölfzähnigem Kiefernborkenkäfer (Ips sexdentatus) und verschiedenen Bockkäferarten waren 2015 Großer Waldgärtner (Tomicus piniperda) sowie Großer Blauer Kiefernprachtkäfer beteiligt. In einigen Bereichen traf der Kahlfraß durch den Kiefernspinner auf bereits 2013 durch die Nonne intensiv befressene Bestände. Der dort bereits 2014 einsetzende Befall durch Zwölfzähnigen Kiefernborkenkäfer, Zimmermannsbock (Acanthocinus aedilis) und Bäckerbock (Monochamus galloprovincialis) führte im Jahr 2015 zum fast vollständigen Absterben der Bestände (Abb. 28). 41

42 Abb. 28: Flächige Baumverluste nach Fraß durch Nonne, Kiefernspinner und folgend Zwölfzähnigen Kiefernborkenkäfer (Foto: F. PASTOWSKI) Für das Winterhalbjahr 2015/2016 wurden durch das Waldschutzteam des LFE wiederum Empfehlungen für die Bestandesbehandlung der betroffenen Kiefernbestände erarbeitet. Während in den bereits im vergangenen Winter durchforsteten Beständen auf Grund der zwischenzeitlichen Regeneration der Benadelung auf 50 bis 70 % kein Handlungsbedarf mehr bestand, zielten die Maßnahmen in den jüngeren Beständen ebenfalls auf eine forstsanitäre Stabilisierung. Hier sollten im Zuge einer Durchforstung, je nach konkreter Bestandessituation, alle Bäume bis zu einer Benadelung von 10 bis 20 % entnommen werden, um das erhöhte Befallsrisiko durch Stammschädlinge zu minimieren (Abb. 29). 42

43 Abb. 29: Auch zwei Vegetationsperioden nach dem Kahlfraßereignis immer noch gering benadelte Bäume sollten entnommen werden (Foto: F. PASTOWSKI) 2.10 Überwachung forstlich relevanter Mäuse Im Herbst 2015 wurden in 19 Landeswaldrevieren (9 LObf.) in Brandenburg 107 Kontrollen zum Auftreten der Kurzschwanzmäuse (KSM) durchgeführt. Die Populationsdichte ergab im Vergleich zum Vorjahr ca. 20 % höhere Werte. Bei der Erdmaus war im Landesdurchschnitt eine Zunahme der Individuen-Zahlen zu beobachten. Dagegen verringerte sich die Besatzdichte der Rötelmaus um ca. 55 %. Allgemein befindet sich die mit ca. 6 KSM/100 Fallennächte festgestellte Individuen-Zahl in den Forst-Kulturen, trotz des festgestellten Rückgangs, immer noch auf relativ hohem Niveau (Abb. 30). Die höchste Fangrate lag bei 27 KSM/100 Fallennächte. 43

44 Kritische Besatzdichten wurden auf 28 % der kontrollierten Flächen registriert. Für 43 Flächen wurde eine Bekämpfung empfohlen. Auf 16 Flächen fand ein Rodentizideinsatz statt - mit mäßigem bis gutem Erfolg. Abb. 30: Übersicht der durchgeführten Kurzschwanzmaus-Kontrollen und der erteilten Bekämpfungsempfehlungen von Durch Kurzschwanzmäuse verursachte Winterschäden (2015/16) wurden aus 16 Obf. gemeldet. Die Gesamtschadfläche beträgt 126,29 ha, anteilig 13,36 ha liegen im Landeswald. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Schadfläche um ca. 70 % (Abb. 31). Abb. 31: Abundanz der mittleren Populationsdichten von Erd- und Feldmaus sowie Rötelmaus, Schadflächen im Sommer bzw. Winter 44

45 2.11 Diagnosearbeiten für die Forstpraxis Im Verlauf des Jahres 2015 wurde ein ausführlicher Bericht über die 2014 in Verbindung mit eingesandtem Untersuchungsmaterial durchgeführten Arbeiten unter besonderer Berücksichtigung pilzlicher Organismen angefertigt (HEYDECK und DAHMS: Diagnose Report 2014). So konnten im Berichtszeitraum 198 Einzelbefunde, überwiegend Aufträge aus dem Bereich des Landesbetriebes Forst Brandenburg, erstellt werden. Den größten Anteil (53 %) bildeten mykologische Bestimmungsarbeiten. Entsprechend den Anforderungen der Forstpraxis erfolgte auch 2015 die Diagnose schwer erkennbarer Schaderreger und Schäden. Insgesamt wurden 153 Einzelbefunde erarbeitet. Dabei konnten 66 x pilzliche Schaderreger, 25 x Insekten und 62 x andere Ursachen festgestellt werden (Tab. 5). Einen detaillierten Bericht über die im Jahr 2015 realisierten diagnostischen Arbeiten erhalten die Auftraggeber im Juli Tab. 5: Struktur der im Jahr 2015 durchgeführten Diagnose- und Beratungsleistungen Auftraggeber Brandenburg - Forstverwaltung u. Inst. im Rahmen der Amtshilfe Anzahl der untersuchten Proben 61 Einzelbefunde 85 pilzliche Organismen 39 davon Insekten 15 andere Ursachen 31 - private Forstbaumschulen, Privatfirmen und Privatpersonen Summe Brandenburg: Mecklenburg-Vorpommern Thüringen Sachsen Berlin Sonstige Auftraggeber Summe gesamt:

46 Bei dem im Jahr 2015 untersuchten Pflanzenmaterial standen folgende Baumarten im Mittelpunkt: Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris), ferner andere Pinus spp. Eiche (Quercus spp.) Tanne (Abies spp.) Douglasie (Pseudotsuga spp.) Fichte (Picea spp.) Abb. 32: Umfang und zeitliche Verteilung der in den Jahren 2013 bis 2015 bearbeiteten Pflanzenproben 3. Forschungsleistungen 3.1 Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs Die prophylaktische harvestergestützte Stubbenbehandlung zur Abwehr des Kiefern- Wurzelschwammes (Abb. 33) hat sich auf den Landeswaldflächen der Lausitzer Kippenwälder inzwischen zu einem Routineverfahren entwickelt. Durch enge Kooperation des Landesbetriebes Forst Brandenburg mit dem Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V. Finsterwalde und weiteren Institutionen konnten alle Voraussetzungen für die vollautomatische Applikation biologischer und chemischer Präparate geschaffen werden. 46

47 Im Berichtsjahr wurden die wichtigsten Untersuchungsergebnisse zusammengestellt und im Band 61 der Eberswalder Forstlichen Schriftenreihe (Dezember 2015) publiziert. Gleichzeitig wird eine Übersicht der Entwicklung des Praxisverfahrens für den gesamten Untersuchungszeitraum gegeben. Abb. 33: Sterbelücke in einem Kiefernjungbestand, verursacht durch Heterobasidion annosum (Foto: P. HEYDECK) 3.2 Untersuchungen zur Erhaltung der Esche Das Eschentriebsterben ist im Nordosten Deutschlands schon seit einigen Jahren flächendeckend verbreitet und hat seit seinem ersten Auftreten im Jahr 2002 in Wäldern als auch in der offenen Landschaft zu gravierenden Vitalitätseinbußen sowie Absterbeerscheinungen an der Gemeinen Esche geführt. In den vergangenen Jahren wurden aber wiederholt einzelne Eschen gefunden, die in unmittelbarer Nachbarschaft stark infizierter Bäume nur geringfügige oder keine Symptome der Krankheit erkennen ließen. Solche Individuen erscheinen für wissenschaftliche Untersuchungen hoch interessant beispielsweise im Hinblick auf eine Analyse der Resistenzfaktoren. Vom Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und der Humboldt-Universität zu Berlin, 47

48 Fachgebiet Urbane Ökophysiologie der Pflanzen, wurden im vergangenen Jahr vorselektierte, phänotypisch resistente Eschen beprobt (23 Bäume). Diese wurden an der HU Berlin auf nicht infizierte Unterlagen gepfropft. Abb. 34: Ausgewählte Eschenklone vor der Pflanzung (Foto: P. Heydeck) Die bis dahin in Töpfen gehaltenen Eschen wurden im Herbst 2015 auf gezäunten Flächen in der Forstbaumschule Stadtsee Eberswalde sowie im Stadtwald Eberswalde ausgepflanzt (Abb. 34). Mit Blick auf die spätere Verwendung als Samenplantagen war es erforderlich, einen ausreichend weiten Pflanzverband (6-7 m) zu gewährleisten. Gleichfalls wurde an der Humboldt-Universität ein Klonarchiv der ausgewählten 23 Individuen am Standort der Versuchsstation Zepernick angelegt. 48

49 3.3 Pheromoneinsatz in der Prognose Auch 2015 wurden in Brandenburg Pheromone, mit dem Ziel einer in den Bundesländern einheitlichen Verwendung, getestet. Hier beteiligte sich der Waldschutz des LFE insbesondere an der Eignungsprüfung von Forleulen-Lockstoffen. In Brandenburg wird das Pheromonverfahren für die Forleule ausschließlich für die Erkennung des Flug-Höhepunktes genutzt. Dieser entscheidet über den günstigsten Zeitpunkt für folgende Überwachungsmaßnahmen, insbesondere die Probefällungen zur Ermittlung der Eizahlen. Bei der Winterbodensuche 2014/15 wurden in einigen Revieren Nord-Brandenburgs erhöhte Besatzdichten der Forleule registriert. Entsprechend erfolgte im Februar 2015 die Auswahl von 10 Versuchsbeständen, in denen jeweils 3 Variotrap-Fallen ausgebracht wurden. Die Kontrollen wurden wöchentlich von Anfang März bis Ende April realisiert. Nach der Auswertung zeigte sich ein zweigipfliger Kurvenverlauf, der auf einen Kälteeinbruch in der ersten Aprilwoche zurückzuführen ist. Im Osten des Versuchsgebietes wurde der Flughöhepunkt in der letzten März-Woche beobachtet und damit 14 Tage früher als im westlichen Bereich. Bei den nachfolgend durchgeführten Probefällungen konnten keine Eiablagen der Forleule gefunden werden. Vermutlich liegen die Fangzahlen mit Faltern/Fallenstandort (3 Fallen) noch deutlich unter einem noch zu definierenden Schwellenwert, der auf eine erhöhte Gefährdung mit entsprechenden Eizahlen schließen lassen könnte. Möglich ist auch, dass das Pheromon bzw. auch die Fangmethode nicht geeignet sind, einen kausalen Zusammenhang zwischen Falterfangzahlen und Fraßgefährdung abzubilden. Dazu kommt, dass die Lebensdauer der Falter und damit der Umfang der Eiablage sehr intensiv durch die Witterung beeinflusst werden. 3.4 Beginn neuer Untersuchungen zur Regeneration durch Kahlfraß vom Kiefernspinner geschädigter Kiefern Im Juni 2013 kam es im Gebiet der Lieberoser Heide zum Höhepunkt einer Nonnen- Massenvermehrung, bei der große Teile der Lieberoser und Reicherskreuzer Heide von starkem und lokalem Kahlfraß betroffen waren. Ein Jahr später verursachte die Kiefernspinner-Gradation insbesondere in den bereits von der Nonne ein Jahr zuvor befressenen Arealen großflächigen Kahlfraß, der zu flächigem Waldverlust führte. Auslöser war insbesondere das mit der Genehmigung des BVL für den hubschraubergestützten 49

50 Einsatz von Karate Forst flüssig für 2014 ausgesprochene generelle Verbot des Einsatzes in Naturschutzgebieten (MÖLLER 2015). Infolge der differenziert ausgeprägten kritischen Situationen (Kiefernspinner-Kahlfraß nach Nonnen-Kahlfraß; Kiefernspinner-Kahlfraß nach starkem Nonnen-Fraß; einmaliger Kiefernspinner-Kahlfraß) wurden 2014 im Fraßgebiet der Lieberoser Heide vier Versuchsflächen (Rasterflächen) nach bewährter Methodik eingerichtet (WENK und APEL 2007). Auf der am stärksten vom Fraß betroffenen Fläche (13 Monate nach Nonnen-Kahlfraß und 1 Monat nach Kiefernspinner-Kahlfraß) fand im Sommer 2014 der erste erfolgreiche Stehendbefall durch den Zwölfzähnigen Kiefernborkenkäfer (I. sexdentatus) statt. Zum Ende der Vegetationsperiode waren 27 % der auf der Versuchsfläche vorhandenen Kiefern abgestorben stand auf der Versuchsfläche mit zweimaligem Kahlfraß (2013 Nonne und 2014 Kiefernspinner) noch 17 % des ehemaligen Bestandes, 83 % waren abgestorben. Auf den Versuchsflächen mit einmaligem Kiefernspinner-Kahlfraß lag die Verlustrate zwischen 9 und 27 %. Der Stehendbefall konzentrierte sich ein Jahr nach dem Fraß ausschließlich auf die 0 %- benadelten Kiefern waren auch 10 % bis 30 % benadelte Kiefern betroffen. Hier spielte neben dem Bäckerbock (M. galloprovincialis) vor allen der Große Blaue Kiefernprachtkäfer (P. cyanea) eine dominierende Rolle (WENK 2016, im Druck). Da P. cyanea nachweislich auch Kiefern mit einer Benadelung bis zu 60 % erfolgreich besiedeln kann und ein Teil des verbliebenen Bestandes auch 2016 durch ihr geringes Regenerationsvermögen Brutraum für den Käfer bieten wird, bleibt abzuwarten, in welchem Ausmaß sich der Absterbeprozess in den ehemals kahl gefressenen Beständen fortsetzt. 3.5 Drittmittelforschung Im Jahr 2015 wurde das BMBF-Projekt NaLaMa-nT mit dem Verfassen des Endberichts zu den waldschutzrelevanten Teilaufgaben abgeschlossen. In den 2014 begonnenen Projekten WAHYKLAS (waldhygienische Klimaanpassungsstrategien) und DSS-RiskMan (Entscheidungsunterstützung zur Verteilung und Begrenzung von Risiken für die Forstwirtschaft vor dem Hintergrund des Klimawandels), die über Drittmittel aus dem Waldklimafonds finanziert werden, war das Jahr 2015 geprägt durch die weitere Arbeit zur 50

51 Schaffung einer einheitlichen Datenbasis für Bestandes- und Standortsdaten, Informationen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie Monitoringdaten zu den Hauptschadinsekten an Kiefer und Eiche. Das Datenbanksystem dient der dauerhaften und zukunftssicheren Speicherung all dieser Informationen, die sehr unterschiedliche Genauigkeitsgrade im Sinne räumlicher und zeitlicher Auflösung aufweisen, und soll auch über die Laufzeit der Projekte hinaus im Arbeitsgebiet Waldschutz des LFE genutzt werden. Inhaltlich ging es im abgelaufenen Jahr vor allem darum, die Populationsdynamik und Befallsgebiete der Schlüsselarten Nonne und Eichenprozessionsspinner in den vergangenen 25 Jahren mit den Mustern davor liegender Jahrzehnte zu vergleichen. Demnach verschiebt sich zum Beispiel das Auftreten der Nonne aktuell eher nach Süden und Osten, wodurch einige der bekannten Haupt- und Nebenschadgebiete weniger auffällig werden, andere dagegen weiterhin aktuell sind und durch neue Befallsschwerpunkte ergänzt werden (Abb. 35). Durch die statistische Auswertung des großen Datenfundus mittels Regressionsanalysen und Klassifikationsverfahren konnten ausschlaggebende Faktoren für die Wahrscheinlichkeit von Nonnenfraß weiter eingegrenzt werden. Beispielsweise bestätigte sich das erwartungsgemäß höhere Risiko gegenüber Kahlfraß für gleichaltrige Reinbestände schlechter Bonität im Vergleich zu strukturreicheren Kiefernbeständen mit höherer Biodiversität. Für den Eichenprozessionsspinner umfassten die Arbeiten hauptsächlich meteorologische bzw. phänologische Analysen, um mögliche abiotische Ursachen für das Auftreten oder das Fehlen dieser Art in Brandenburger Eichenbeständen zu bestimmen. Die für beide Schlüsselarten erarbeiteten Modelle sollen im letzten Schritt mit Witterungs- Szenariodaten gespeist werden, um Trends hinsichtlich der von ihnen ausgehenden Gefahren für die Wälder abschätzen zu können. Die Projektarbeit war geprägt durch einen engen Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachgebietes Waldschutz, die sich intensiv sowohl an der fortlaufenden Zusammenstellung und Aufbereitung der Daten als auch an der Fokussierung der Ziele und nötigen Arbeitsschritte beteiligt haben. 51

52 Abb. 35: Historische Schadgebiete der Nonne in Südbrandenburg im Vergleich zu Flächen, auf denen Fraßschäden durch die Nonne auftraten (Grafik: R. Hentschel) 4. Öffentlichkeitsarbeit 4.1 Mitarbeit in überregionalen Gremien MÖLLER, K.: Wissenschaftlicher Beirat des Julius Kühn-Instituts MÖLLER, K.: Arbeitsgruppe Waldschutz des Julius Kühn-Instituts, Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst Braunschweig MÖLLER, K.: Facharbeitsgruppe Pflanzenschutz des Landes Brandenburg MÖLLER, K./WENK, M.: Expertengruppe Sexuallockstoffe im Waldschutz HEYDECK, P.: AG Eschentriebsterben WENK, M.: Expertengruppe forstschädliche Mäuse 52

53 4.2 Publikationen DAHMS, C.; GLANTE, K.; HEYDECK, P.; REIBEHOLZ, D. (2015): Zur Intensität des Eschentriebsterbens an Straßenbäumen im nordostdeutschen Tiefland. Poster zum 10. Winterkolloquium des LFE am in Eberswalde. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band 59: 105. HEYDECK, P.; DAHMS, C. (2015): Wurzelbürtige Pilze als Krankheitserreger an Waldbäumen. In: Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum) in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band 61: HEYDECK, P.; DAHMS, C. (2015): Der Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum sensu lato). In: Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum) in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band 61: HEYDECK, P.; DAHMS, C. (2015): Wissenschaftliche Untersuchungen zur Wurzelschwamm- Problematik in Brandenburg. In: Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum) in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band 61: HEYDECK, P.; DAHMS, C. (2015): Prüfung von Verfahren zur Abwehr des Wurzelschwammes in Kiefernbeständen auf Lausitzer Kippenstandorten. In: Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum) in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band 61: HEYDECK, P.; HIELSCHER, K.; DAHMS, C. (2015): Ein neues Krankheitsbild an Coloradotanne in Brandenburg. AFZ-Der Wald 70 (2): HEYDECK, P.; KNOCHE, D. (2015): Ein Ausblick zur Wurzelschwamm-Prophylaxe neue Behandlungsstrategie. In: Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum) in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band 61: HEYDECK, P.; KNOCHE, D.; DAHMS, C.; BORN, B.; ERTLE, C.; RAKEL, T.; BIELER, T.; SAUERMANN, J.; DUHR, M. (2015): Die harvestergestützte Stubbenbehandlung zur Abwehr des Wurzelschwammes in Kiefernbeständen auf Kippenstandorten Südbrandenburgs. In: Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum) in der 53

54 Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band 61: HEYDECK, P.; KNOCHE, D.; DAHMS, C.; ERTLE, C.; RAKEL, T.; BIELER, T.; DUHR, M. (2015): Prophylaktische Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum [FR.] BREF.) im Bundesland Brandenburg. Poster, 56. Österreichische Pflanzenschutztage, , Rust am Neusiedler See. Abstract in Tagungsband: HEYDECK, P.; MÖLLER, K. (2015): Risikopotenzial und aktuelle Gefährdung der Douglasie biotische und abiotische Faktoren. In: Die Douglasie im Spannungsfeld von Forstwirtschaft und Naturschutz. Vortragstagung der Stiftung Redernswalde am in Eberswalde, Tagungsband, Stiftung Redernswalde: KNOCHE, D.; LEGE, D. C.; HEYDECK, P. (2015): Lohnt eine präventive Stubbenbehandlung? Zur Rentabilität der Kiefernwirtschaft auf Rekultivierungsflächen. In: Maßnahmen zur Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum) in der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band 61: HIELSCHER, K. (2015): Holz- und rindenbrütende Käfer als Forstschädlinge an Nadelbäumen. Informationen für Waldbesitzer, 3. überarbeitete Auflage, Hrsg. MLUL, Sonderdruck. MARX, A.; MÖLLER, K.; WENK, M. (2015): RapidEye-Waldschutzmonitoring in Brandenburg. AFZ-Der Wald 11: MÖLLER, K.; HEYDECK, P.; HIELSCHER, K.; DAHMS, CH.; WENK, M. (2015): Waldschutzsituation 2013/2014 in Brandenburg und Berlin. AFZ-Der Wald 7: MÖLLER, K. (2015): Nur ein toter Baum ist ein guter Baum Das Ende der Multifunktionalität des Waldes? Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Bd. 59: S MÖLLER, K. (2015): Nur ein toter Baum ist ein guter Baum Das Ende der Multifunktionalität des Waldes? MÖLLER, K. (2015): Der Kiefernspinner. Information für Waldbesitzer. 2. überarbeitete Auflage, Hrsg. MLUL, Sonderdruck. 54

55 4.3 Vorträge HEYDECK, P.: Wurzel- und Stammfäuleerreger, Fäulen an lagerndem Holz. Gastvorlesungen im Rahmen der Lehre an der Technischen Universität Dresden, Fachrichtung Forstwissenschaften Tharandt, und MÖLLER, K.: PSM-Einsatz unter den Bedingungen der Genehmigungen für den Einsatz von Karate und Dipel (Luftapplikation) - Brandenburg Fachgespräch zum Pflanzenschutzmitteleinsatz im Forst, BMEL, Bonn, MÖLLER, K.: Nur ein toter Baum ist ein guter Baum Das Ende der Multifunktionalität des Waldes? Eberswalder Winterkolloquium MÖLLER, K.: Rückblick auf die Waldschutzsituation 2014 und Prognose für Gemeinsames Waldschutzseminar von Berliner Forsten, Pflanzenschutzamt Berlin und Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde. Berlin, F. PASTOWSKI: Neue Hilfsmittel bei der PSM-Einsatzplanung GIS, Satellitenbilder, Flugdokumentation. Gemeinsames Waldschutzseminar von Berliner Forsten, Pflanzenschutzamt Berlin und Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde. Berlin, KÜHNE, B. (Masterstudentin Universität Potsdam/LFE): Parasitoide - unscheinbare Helfer im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner? Gemeinsames Waldschutzseminar von Berliner Forsten, Pflanzenschutzamt Berlin und Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde. Berlin, MÖLLER, K.: Chemiewaffen im Wald Fakten und Legenden über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. 67. Tagung des Deutschen Forstvereins. Flensburg, MÖLLER, K.: Klimawandel und Waldschädlinge Das Waldschutz-Risikomanagement folgt dem aktuellen Schadgeschehen und bestimmt auch Forschungsschwerpunkte. Praxis- Tagung Waldmanagement im Klimastress 2.0, LFE in Kooperation mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und des Thünen-Instituts, Eberswalde MÖLLER, K.: Zulassungssituation PSM im Forst. Impulsvortrag. Austauschrunde zur Zulassungssituation für Pflanzenschutzmittel im Forst. AGDW, Berlin,

56 MÖLLER, K.: Aktuelle Waldschutzsituation und Monitoring in Brandenburg Bestandesschädlinge Eiche und Kiefer. Tagung der AG Sexuallockstoffe im Forst. Göttingen WENK, M.: Ergebnisse und Bewertung der Pheromonversuche 2015 in Brandenburg. Tagung der AG Sexuallockstoffe im Forst. Göttingen Schulungen, Seminare, Exkursionen PASTOWSKI, F.: Schulungen zum Einsatz des Spatial Commanders bei der PSM-Planung Teil Waldschutz. Forstschule Finkenkrug, Januar/Februar 2015 SEEKER, E.: Schulungen zum Einsatz des Spatial Commanders bei der PSM-Planung Teil IT. Forstschule Finkenkrug, Januar/Februar 2015 HIELSCHER, K.: Leitung der Sektion Forest Entomology bei der Entomologentagung der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie. Frankfurt/M., HEYDECK, P.: Vorkommen und Diagnostik pilzlicher Organismen auf Holzsubstraten, Bestimmung von Reinkulturen holzzerstörender Pilzarten. Vortrag und Seminar im Rahmen des 13. Lehrgangs Sachkundiger für Holzschutz am Bau. Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Fachbereich Holztechnik, Gastvorlesung: Prof. Dr. CARMEN BÜTTNER (Humboldt-Universität Berlin): Warum wir Virusinfektionen in Gehölzen des Forsts und öffentlichen Grüns nicht vernachlässigen dürfen. Gemeinsames Waldschutzseminar von Berliner Forsten, Pflanzenschutzamt Berlin und Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde. Berlin, Gemeinsame Waldschutzexkursion mit Mitarbeitern der Landeswaldschutzmeldestelle Mecklenburg-Vorpommern am in den Forstämtern Bad Doberan und Schlemmin (Teilnehmer LFE: MÖLLER, HEYDECK, HIELSCHER, DAHMS, EBERT, MENGE, WENK): Informationen und fachlicher Austausch zur aktuellen Waldschutzsituation in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg Exkursion und Diskussion vor Ort zu Absterbeerscheinungen im Rotbuchenbestand des Gespensterwaldes sowie in einem Schwarz-Erlenjungwuchs 56

57 Waldschutzexkursion für Studenten der Universität für Bodenkultur Wien (Institut für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz) am 25. und im Kiefernspinner-Schadgebiet Monitoring, Prognose, Problematik Zulassung von PSM, Folgeschäden. Obf. Lieberose/LObf. Peitz (LFB: M. KLEEMANN, LFE: MÖLLER, PASTOWSKI) und im Befallsgebiet des Eichenprozessionsspinners Populationsdynamik, Monitoring, Folgeschäden, Gegenspieler. Obf. Brieselang (LFB: T. KLASEN, LFE: MÖLLER, EBERT) Waldschutzexkursion für die Mitarbeiter der Berliner Forsten und des Pflanzenschutzamtes Berlin am im Kiefernspinner-Schadgebiet Monitoring, Prognose, Problematik Zulassung von PSM, Folgeschäden. Obf. Lieberose (Obf.: WÖHL, LFE: MÖLLER, WENK, PASTOWSKI, MENGE) LUTHARDT, M. E.; HIELSCHER, K.: Grumsiner Forst und xylobionte Käfer. Führung für den Gehölzsachverständigenverband Brandenburg und Berlin am Betreuung von Master- und Bachelorarbeiten (Abschlussjahr 2015), Gutachten KÜHNE, B.: Einflussfaktoren auf die Befallsentwicklung des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea L.). Masterarbeit, Universität Potsdam, Mathematisch- Naturwissenschaftliche Fakultät. Betreuung und Gutachten: K. MÖLLER NEUREUTER, R.: Forstmykologische Untersuchungen in Waldbeständen auf ehemaligen Rieselfeldern im Revier Berlin-Buch unter besonderer Berücksichtigung symbiontischer Pilzarten. Bachelorarbeit, HNE Eberswalde, Fachbereich für Wald und Umwelt. Betreuung und Gutachten: P. HEYDECK. 4.6 Praktikumsbetreuung Betreuung des Studenten FRANZ WENZL (HNEE, Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz) im praktischen Studiensemester (P. HEYDECK, CH. DAHMS). Betreuung der Studentin MAXI FLORIAN (HNEE, Fachbereich Wald und Umwelt) im praktischen Studiensemester (K. MÖLLER, K. HIELSCHER). 57

58 Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) Landesbetrieb Forst Brandenburg Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) Alfred-Möller-Straße Eberswalde Tel: (03334) Fax: (03334) [email protected]

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